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Frontier Markets

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Die neue Generation Schwellenländer

Fonds im Fokus > Seite 8

DJE Dividende & Substanz Verlässlicher Ertragsbringer

02/13 27. Februar 2013

Run d um E T F s > S e i t e 14

ETFs, natürlich auch für Kleinanlegern

S p e z i a l > S e i t e 10

Hochzinsanleihen – Reale Erträge in der Niedrigzinsphase

www.fonds-kompakt.de


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Liebe Leserinnen und Leser, Dr. Wolfram Weimer Verleger

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Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Investmentfonds Schwerpunkt: Frontier Markets – Die neue Generation Schwellenländer. . . . . . 3 Fonds-Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Fonds im Fokus: DJE Dividende & Substanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Buchtipp: Newstrading mit Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Spezial: Hochzinsanleihen – Reale Erträge in der Niedrigzinsphase. . . . . 10 Gastbeitrag: Jeremy Cunningham . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Rund um ETFs: ETFs, natürlich auch für Kleinanleger . . . . 14 Impressum/Disclaimer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Geschlossene Fonds Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

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nach wie vor sind Schwellenländer eine attraktive Depotbeimischung. Neben China und Brasilien, die in den letzten Jahren so stark zu den Industrienationen aufgeschlossen haben, dass für sie die Bezeichnung Schwellenland gar nicht mehr so recht passen mag, gibt es eine neue Generation von Schwellenländern, die noch am Anfang ihrer wirtschaftlichen Entwicklung stehen. Diese so genannten Frontier Markets verfügen bereits über Finanzmärkte und ermöglichen so frühzeitige Investitionen. Aufgrund zahlreicher Unwägbarkeiten ist ein solches Investment natürlich nicht ohne Risiko. Wer die Wachstumschancen nutzen möchte, sollte daher auf Fonds zurückgreifen, die einen breiten Zugang zu den Grenzmärkten bieten und ihre Auswahl anhand strenger Selektionskriterien treffen. Wir stellen Ihnen zwei passende Fonds in unserem Schwerpunktthema zu den Frontier Markets vor. Wem Investments in die neuen Schwellenländer zu risikoreich sind, der findet im DJE Dividende & Substanz einen verlässlichen Ertragsbringer. In den vergangenen zehn Jahren erwirtschaftete Fondsmanager Jan Ehrhardt im Schnitt ein jährliches Plus von über 10%. Seine Strategie, sich auf dividenden- und substanzstarke Unternehmen zu konzentrieren, führt zu einem kontinuierlichen Wertzuwachs und hält das Portfolio auch in schwierigen Zeiten auf Kurs. Welche Kriterien Jan Ehrhardt bei der Auswahl von Unternehmen zugrunde legt und wie der Fonds aktuell aufgestellt ist, beleuchten wir im Rahmen unserer Rubrik Fonds im Fokus.

Im aktuellen Niedrigzinsumfeld wird sich so manch konservativer Investor auch nach den „guten alten Zeiten“ zurücksehnen. Mitte 2008 ließ sich mit 10-jährigen Bundesanleihen noch eine Rendite von mehr als 4,60% erwirtschaften. Doch die Zeiten haben sich geändert. Derzeit liegt die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen bei mageren 1,50%. Will man mit verzinslichen Wertpapieren zumindest die Inflation ausgleichen, müssen höhere Risiken in Kauf genommen werden, denn auch die Renditen von Anleihen solider Unternehmen haben in den letzten Jahren eine Schrumpf kur durchlaufen. Eine Möglichkeit, ein paar mehr Prozentpunkte an Rendite zu vereinnahmen, bieten Hochzinsanleihen. Die Emittenten solcher High Yields, wie die Papiere auch genannten werden, verfügen über ein Rating, das nicht mehr dem Investment Grade entspricht. Damit bestehen erhöhte Risiken. In unserem Spezial klären wir, worauf man bei einem Engagement in High Yields achten sollte. Einer der wichtigsten Grundsätze lautet auch hier: Diversifikation. Die Manager des HSBC GIF Euro High Yield Bond A Acc sowie des Threadneedle European High Yield Bond Fund übernehmen für den Anleger diese Aufgabe, indem sie breit gestreut in den Markt für Hochzinsanleihen investieren. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre! Herzlichst, Ihre fonds kompakt-Redaktion


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Frontier Markets –

Die neue Generation Schwellenländer

Die wirtschaftliche Bedeutung von Ländern wie Brasilien oder China rechtfertigt die Bezeichnung „Schwellenland“ längst nicht mehr. Mit der rasanten Entwicklung vieler etablierter „Schwellenländer“ in den letzten Jahrzehnten ging eine Explosion der Börsenkurse an diesen Märkten einher. Wer den frühen Einstieg verpasst hat, findet an den Frontier Markets eine zweite Gelegenheit. Unter Frontier Markets oder Grenzmärkten versteht man Länder, die sich noch am Anfang ihrer wirtschaftlichen Entwicklung befinden, jedoch schon über Finanzmärkte verfügen, die Investitionen in Unternehmen erlauben. Diese Länder sind längst nicht so weit fortgeschritten wie die etablierten Schwellenländer, die mittlerweile mit großen Schritten zu den Industrienationen aufschließen. Grenzmärkte findet man rund um den Globus: Von Europa (Bulgarien, Rumänien), dem Nahen Osten (Bahrain, Katar), Afrika (Kenia, Tunesien) über Asien (Kambodscha, Vietnam) bis Amerika (Ecuador, Kolumbien). Templeton- Fondsmanager Dr. Mark Mobius bringt es auf den Punkt: „Es handelt sich bei den Grenzmärkten um eine uneinheitliche Mixtur, aber mit äußerst 3

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interessanten Möglichkeiten. Spannend sind diese Länder deshalb, weil wir jetzt tatsächlich dorthin gehen, wo wir 1987 mit den Emerging Markets begonnen haben.“ Grenzmärkte sind die Schwellenländer von morgen Gerade das macht den Reiz für Anleger aus. Die Länder befinden sich noch in der frühen Phase ihrer ökonomischen Entwicklung, verfügen aber meist über eine günstige demografische Struktur und können oft ein hohes Wirtschaftswachstum (ausgehend von einer niedrigen Basis) vorweisen. Von Kapitalanlegern sind diese Regionen noch weitgehend unentdeckt, Devisenkontrollen und andere Hemmnisse erschweren Ausländern noch den Zugang zu diesen Märkten. Unternehmen sind wenig bekannt und werden kaum von Analysten der Finanzbranche verfolgt. Auch reiche Länder sind Grenzmärkte Zu den Grenzmärkten zählen auch sehr reiche Länder aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Viele Frontier Markets-Länder sind reich an


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Rohstoffen, verfügen über hohe Devisenreserven und weisen eine im Vergleich zu den Industrienationen niedrige Staatsverschuldung aus. Hier hat Haushaltspolitik noch Spielraum, um über Investitionen und Konjunkturmaßnahmen ein langfristiges Wirtschaftswachstum zu begleiten. Anzeige

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Gute Gründe sprechen für eine Investition In den Grenzmärkten ist mit einem langfristig überdurchschnittlichen Wachstum zu rechnen. Erzeugt wird dies durch eine junge Bevölkerung, eine breiter werdende aufstrebende Mittelschicht sowie die Produktion und den Export von Rohstoffen. Auf Unternehmensseite ist besonderes Potenzial bei Konsum- und Rohstoffwerten und – wegen der steigenden Inlandsnachfrage – bei Bankdienstleistungen vorhanden. Die historische Entwicklung der Frontier Markets zeigt eine sehr niedrige Korrelation (Gleichlauf ) mit anderen Aktienmärkten. Dies macht Grenzmärkte auch aus Sicht der Portfoliooptimierung zu einem geeigneten Baustein. Risiken sind nicht von der Hand zu weisen Viele Unwägbarkeiten wie hohe politische Risiken, Devisenbeschränkungen, geringe Liquidität und Korruption sind jedoch ebenso charakteristisch für diese Märkte. Die optisch günstige Bewertung der Frontier Markets ist deshalb auch durchaus gerechtfertigt. Anlagen sollten lediglich als Beimischung mit einer breit gestreuten Fondslösung erfolgen.

Fondsmanager Andrew Brudenell sucht darüber hinaus Anlagechancen auch in anderen Ländern mit „Frontier“-Eigenschaften, die nicht im Index gelistet sind. Gegenwärtig

www.invest-messe.de

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Fondsidee I: HSBC GIF Frontier Markets Der HSBC GIF Frontier Markets Fund erschließt Anlegern den Zugang zu den globalen Frontier Markets. Benchmark für den Fonds ist der MSCI Frontier Emerging Markets Capped-Index, der 30 Grenzmarkt-Länder umfasst und damit etwas breiter aufgestellt ist als der MSCI Frontier Markets-Index.

M E D I E N PA RT N ER

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25.02.13 13:51


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hat er neun weitere Länder – unter anderem Bangladesch, Ghana und Kambodscha – in sein Anlageuniversum aufgenommen.

machen etwa 30% des Fondsvermögens aus, und rund die Hälfte der Mittel ist derzeit in Finanzwerten investiert.

Im ersten Selektionsprozess werden Aktien mit einer Marktkapitalisierung von über 100 Mio. US-Dollar und ausreichender Liquidität für einen geregelten Börsenhandel ausgewählt. Dies reduziert die Titelanzahl auf rund 500 investierbare Unternehmen.

Fondsidee II: Templeton Frontier Markets A Acc € Der Templeton Frontier Markets Fund wird von Altmeister Dr. Mark Mobius und seinem Team gemanagt. Mobius gilt als Pionier im Bereich der Emerging MarketsInvestments und bereist seit über 40 Jahren Schwellenländer rund um den Globus.

Bei der Portfoliokonstruktion verfolgt Brudenell einen Bottom-up-Ansatz. Dabei kann er auf die Analysen des globalen Netzwerks von HSBC zurückgreifen. In der Regel hält der Fonds zwischen 70 und 90 Einzeltitel, wobei der Anteil eines Wertes (max. 10%) und eines Landes (max. 15%) im Fondsvermögen begrenzt wird, um die Risikostreuung zu gewährleisten. Was die regionale Aufteilung des Fondsvermögens betrifft, sind aktuell kaum nennenswerte Abweichungen von der Benchmark zu verzeichnen. Die zehn größten Einzelwerte Fondsdaten HSBC GIF Frontier Markets WKN:

A1JR8L

ISIN:

LU0666199749

Kategorie:

global

Auflagedatum:

30.11.2011

Volumen:

71 Mio. Euro Quelle: Morningstar Fondsanalyst (Stand 31.01.2013)

Fondsdaten Templeton Frontier Markets A Acc € WKN:

Auch Mobius bestückt seinen Fonds durch die gezielte Auswahl einzelner Titel und ist nicht an die Benchmark, den MSCI Frontier Markets-Index, gebunden. Er sucht gezielt nach unterbewerteten Unternehmen mit ausreichender Kapitalisierung und konkurrenzfähigen Produkten. Unternehmen, die zuverlässig Dividenden ausschütten, sind für ihn besonders attraktiv. Wie beim HSBC-Fonds hat auch bei Templeton die Finanzbranche die größte Gewichtung (40%) im Fondsvermögen. Im Vergleich zum Index (51%) sind Finanzwerte damit jedoch deutlich unterrepräsentiert. Auf Länder­ ebene hat Mobius unter anderem Kasachstan, Saudi-Arabien, Vietnam und Rumänien im Vergleich zum Index stärker berücksichtigt.

Frontier Markets

Ausrichtung:

Das aktive Management mit individueller Einzeltitelauswahl hat in der Vergangenheit gut funktioniert. Seit Auflage des Fonds konnte Mobius den Index mit seiner Wert­ entwicklung klar schlagen. Für die wenig liquiden Märkte könnte das recht hohe Fondsvolumen zukünftig eventuell zum Problem werden.

A0RAK3

ISIN:

LU0390137031

Kategorie: Ausrichtung: Auflagedatum: Volumen:

Frontier Markets global 14.10.2008 945 Mio. Euro Quelle: Morningstar Fondsanalyst (Stand 31.01.2013)

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Fazit: Für risikobereite Anleger mit langem Atem stellen Frontier Markets-Fonds eine überaus interessante Beimischung dar.

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BÖRSE am Sonntag Leser-Award 2013 Der unabhängige Branchen-Award geht in die nächste Runde

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Union Investment

Offene Immofonds ausreichend reguliert Seit dem 1. Januar 2013 gelten für offene Immobilienfonds neue Regeln aus dem Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz (AnsFuG). Diese beinhalten Freibeträge und damit die jederzeitige Rückgabe von 30.000 Euro pro Anleger, Fonds und Kalenderhalbjahr sowie eine Mindesthaltedauer von 24 und einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten. Nun aber wird diskutiert, ob diese Maßnahmen ausreichen. Union Investment übt daran aber heftige Kritik. Nach Ansicht der Investmentgesellschaft hätten die Regelungen des AnsFuG auf offene Immobilienfonds eine stabilisierende Wirkung, die jedoch durch den aktuellen Entwurf des Kapitalanlagegesetzbuches

(KAGB) vollständig konterkariert würde. Der Entwurf sieht vor, die Verfügungsmöglichkeiten für Privatanleger so stark einzuschränken, dass sie ohne jeden Freibetrag einen offenen Immobilienfonds nur noch einmal im Jahr verkaufen und viermal im Jahr kaufen könnten. Nach dieser Regelung wären laut Union Investment offene Immobilienfonds für Neuanleger nicht mehr attraktiv. Die Folge wäre ein langsames Austrocknen dieser Anlageklasse. Union Investment fordert, nicht zwischen Altanlegern und Neuanlegern zu unterscheiden. Bei offenen Immobilienfonds gäbe es keinen weiteren Regulierungsbedarf.

ACMBernstein

Wall Street geht nicht die Puste aus Die Investmentgesellschaft ACMBernstein sieht weiterhin gute Chancen für US-Werte. „Die finanzpolitischen Herausforderungen der Vereinigten Staaten sind zwar noch lange nicht gelöst, aber die Investoren konzentrieren sich auf die guten Nachrichten für Aktien“, sagt Kurt Feuerman, der in seinem ACMBernstein USSelect Equity-Portfolio (ISIN: LU068360046) über eine Milliarde US-Dollar in US-Aktien verwaltet. Die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die politischen Sparmaßnahmen hätten sich in letzter Zeit zwar als schwerwiegend erwiesen. Dennoch bliebe die Attraktivität von Aktieninvestments hoch. Unter anderem

werde die US-Notenbank weiterhin die Zinsen gegen Null belassen und mit dem Kauf von Staatsanleihen zur Stimulierung der Wirtschaft fortfahren. Nicht zuletzt lasse sich aus dem aktuellen Euro-Währungskurs eine Verbesserung in der Staatsschuldenkrise ablesen. „Der Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar entlastet vor allem die Ertragserwartungen amerikanischer, multinationaler Unternehmen, die ihre in Euro erwirtschafteten Einnahmen in Dollar berechnen“, erläutert Feuerman. Zudem erwartet er, dass Investoren, die ihr Engagement in der vergangenen Dekade reduziert hatten, nun wieder auf den Markt zurückkommen.

Universal

Neuer globaler Alleskönner Der Münchner Vermögensmanager Novethos und die Frankfurter Investmentgesellschaft Universal-Investment starten den globalen Multi Asset-Fonds SRMSystematic Growth UI (ISIN: DE000A1JBY78). Der Fonds investiert primär über Investmentfonds, ETFs und Zertifikate in ein globales Universum verschiedenster Anlageklassen. Die Fondsberater von Novethos treffen ihre Entscheidungen anhand eines selbst entwickelten Anlage- und Risikomanagementsystems. Mit diesem quantitativen Analysesystem ließ sich nach Angaben von Universal seit Beginn im November 2008 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 9,17% erzielen. Aktuell führt das System zu einer eher 7

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ausgewogenen Risikostruktur mit 35% Aktien, 40% Anleihen und 11% Rohstoffen. Der regionale Schwerpunkt sowohl in den Aktienanlagen, als auch bei den Anleihen liegt in den Emerging Markets. Der Liquiditätsanteil beträgt etwa 14%. Während des Investmentprozesses wird aus mehreren hundert Fonds, ETFs und Finanzinstrumenten schrittweise systematisch eine Best-of-Auswahl von 36 Positionen errechnet. Als Auswahlkriterien dienen unter anderem Renditezahlen, Kursschwankungsbreiten sowie maximale Verlustgrößen. Die Gewichtung der einzelnen Positionen im Fondsportfolio erfolgt ebenfalls computergestützt und wird monatlich an die jeweilige Marktlage angepasst.


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DJE Dividende & Substanz:

Verlässlicher Ertragsbringer Trotz des guten Börsenjahres 2012 sind Aktien von dividendenstarken Unternehmen immer noch aussichtsreich. In sie investiert Jan Ehrhardt, Fondsmanager des DJE Dividende & Substanz. Sein global aufgestelltes Portfolio hat in der Vergangenheit den MSCI Welt klar geschlagen. Dividenden leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesamtrendite. Wird der Teil des Gewinns reinvestiert, den die Unternehmen an ihre Aktionäre ausschütten, erzielen Investoren einen hohen Zinseszinseffekt. Dividenden beruhigen zudem die Nerven. Substanzstarke Unternehmen zahlen sie auch dann aus, wenn die Kurse seitwärts tendieren oder in den Keller gehen. Etwaige Verluste lassen sich so begrenzen. Das aktuell niedrige Zinsumfeld sorgt für zusätzliche Attraktivität. „Allein durch die Ausschüttungen lässt sich mit guten Dividendentiteln über den Zeitraum von zehn Jahren das Doppelte einer Staatsanleihe verdienen“, sagt Jan Ehrhardt, der den DJE – Dividende & Substanz managt. Der Fonds schaffte in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt ein jährliches Plus von über 10%. Insgesamt stieg der Fondswert seit Auflage im Januar 2003 um mehr als 160%. Damit schlug der DJE Dividende & Substanz den Vergleichsindex deutlich. Der MSCI Welt schaffte jährlich nur 4% und erreichte insgesamt nur 48%. Fondsdaten DJE Dividende & Substanz ISIN:

LU0159550150

Fondsvolumen:

1,2 Mrd. Euro

Fondswährung:

Euro

Auflagedatum:

27.01.2003

Managementgebühr:

1,32%

Gesamtkostenquote:

1,87%

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Fondsauflage zum richtigen Zeitpunkt Bei der Auflage des Fonds im Januar 2003 bewiesen Jan Ehrhardt und sein Vater Jens Ehrhardt, Chef der Vermögensverwaltung DJE Kapital, ihr Gespür für gutes Timing. Seinerzeit war der DAX im Zuge des Platzens der Technologieblase innerhalb von drei Jahren von 8.000 auf 3.000 Punkte gefallen. Zum damaligen Zeitpunkt waren Investoren gegenüber Aktien zutiefst skeptisch eingestellt. Doch ab März 2003 zogen vor allem die Kurse von soliden Unternehmen, die während der Interneteuphorie kaum beachtet worden waren, wieder an. Die kontinuierlich guten Ergebnisse des Fonds sorgten für hohe Mittelflüsse. Mittlerweile beträgt das Volumen über 1,2 Milliarden Euro. Das Kapital der Anleger hat Ehrhardt derzeit vor allem in Unternehmen aus Deutschland (24,7%), den USA (11,6%), der Schweiz (10,2) und Hongkong (10,2%) investiert. Branchenmäßig sieht er derzeit bei Finanzwerten gute Chancen. Sie sind im Fonds mit rund 19% gewichtet. Auf antizyklische Konsumgüter entfallen 16%, auf Industrieunternehmen knapp 12%. Der Rohstoffsektor ist mit über 6% vertreten. Dividendenkontinuität zählt Bei der Auswahl der Einzelwerte analysiert Ehrhardt die Unternehmen nach einer Vielzahl von Kennziffern, wie etwa einer hohen Eigenkapitalausstattung, Cashflow sowie

Finanz- und Ertragskennzahlen. In punkto Dividende konzentriert sich Ehrhardt nicht auf die Unternehmen mit der höchsten Ausschüttungsquote. Ihn interessieren vielmehr die Firmen, die eine hohe Dividendenkontinuität aufweisen. Zu den Unternehmen, die den Auswahlkriterien schon seit längerem entsprechen, gehört beispielsweise der Bau-Dienstleister Bilfinger. Der Mannheimer Konzern hat in den vergangenen zehn Jahren die Dividende stets erhöht beziehungsweise konstant gehalten. Für das Geschäftsjahr 2012 will Bilfinger 3 Euro pro Aktie ausschütten. Auch die norwegische Telefongesellschaft Telenor und das an der Börse in Hongkong gelistete Immobilienkonglomerat Hopewell Holdings sind für Ehrhardt ein Kauf. Im laufenden Jahr erzielte der Fonds bislang schon ein Plus von knapp 4%. Zur guten Entwicklung trug insbesondere das Engagement bei Sampo bei. Der Kurs des Versicherers, der 2013 die Dividende um 30% erhöhen will, legte bereits über 8% zu. Die Chancen, dass der Fonds erneut besser als die Benmark abschneidet, stehen damit gut. Allerdings fällt bei einer Überperformance über den MSCI Welt eine Performance-Fee in Höhe von 10% pro Jahr an. Zudem ist die Gesamtkostenquote mit 1,87% relativ hoch. Auch wenn die Vergangenheitsergebnisse und die aktuelle Titelauswahl für den Fonds sprechen: Die hohen Gebühren trüben ein wenig den guten Gesamteindruck.


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Newstrading mit Optionen Wer sich mit Trading befasst, kennt die Problematik: Wann kommen welche Zahlen, und wie beeinflussen diese die Märkte? John Shon und Ping Zhou haben sich dieser Frage angenommen und geben in ihrem Buch „Newstrading mit Optionen“ einen spannenden Einblick ins Thema. Obwohl die beiden sich auf den Handel mit Optionen konzentrieren, bietet das Buch für alle Trader wertvolle Informationen über den Einfluss von Unternehmensnachrichten. Beide Autoren befassen sich mit quantitativen Analysen. Während Zhou jedoch als Portfolio-Manager bei der Quantitative Investment Group arbeitet und diese Methoden praktisch anwendet, ist Shon Professor an der Fordham University und untersucht die Systematik, die dahinter steht. Doch keine Sorge: Bei dem Buch handelt es sich nicht um ein akademisches Traktat, dem nur Vollprofis folgen können. Vielmehr haben sich die Autoren auch beim Schreiben von ihrem Trading-Motto leiten lassen: „Keep It Simple and Stupid“, kurz: KISS. Herausgekommen ist ein lesenswertes Buch, das sich des namensgebenden Themas in

seiner vollen Bandbreite annimmt. Besonderes Augenmerk legen die Autoren dabei auf die zugrunde liegenden Theorien, die in den ersten Kapiteln behandelt werden: In Kapitel 2 bis 4 werden die neuesten wissenschaftlichen Forschungen zu Ergebnismeldungen und Gewinnüberraschungen besprochen. Danach kommen die Theorien und Belege zur Sprache, die hinter den Reaktionen der Märkte stehen. Diese empirische Regelhaftigkeit der Marktreaktionen auf Ergebnismeldungen und Gewinnüberraschungen stellt das Fundament dar, auf dem später die Optionstrades entwickelt werden. Kapitel 7 behandelt empirische Belege zu Unternehmen, auf die es Optionen gibt, und das spezifische Verhalten der Optionen im Umfeld von Gewinnmeldungen, bevor Kapitel 8 sich den praktischen Aspekten im Zusammenhang mit der Umsetzung der Trades widmet. Die Hauptstrategien für den Optionshandel werden in den Kapiteln 9 bis 11 geschildert. Dabei handelt es sich um kurzfristige Trades, die auf Quartalsmeldungen von Geschäftsergebnissen abzielen. Illustriert werden die Ausführungen von Gewinnmeldungen aus der jüngeren Vergangenheit. Den Abschluss des Buches bilden drei Kapitel zu Theorien und empirischen Regeln, die die Chancen bei der praktischen Umsetzung profitabler Optionstrades verbessern.

John Shon, Ping Zhou Newstrading mit Optionen Preis: 34,90 € (A: 35,90 €) ca. 258 Seiten, gebunden ISBN: 978-3-864700-47-7 Kulmbach, Dezember 2012

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Fazit: John Shon und Ping Zhou haben ein spannendes und absolut lesenswertes Buch geschrieben. Auch wenn sich die enthaltenen TradingStrategien vorwiegend auf den Handel mit Optionen konzentrieren – durch die Tiefe, mit der die zugrunde liegenden Faktoren des Newstradings behandelt werden, kommen auch Trader auf ihre Kosten, die mit dieser Art Finanzprodukt nichts anfangen können.


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Hochzinsanleihen –

Reale Erträge in der Niedrigzinsphase Die niedrigen Zinsen stellen Anleger vor eine echte Herausforderung. Mit erstklassigen Papieren kann nicht einmal die Inflation ausgeglichen werden. Sind Hochzinsanleihen eine gute Alternative oder eher ein unkalkulierbares Risiko? Der Markt für Hochzinsanleihen (engl. High Yield-Bonds) entwickelte sich in den 80er Jahren. Als Hochzinsanleihen werden festverzinsliche Wertpapiere bezeichnet, deren Schuldner ein schlechteres Kreditrating als BBB (Standard & Poor´s) besitzt. Diese Papiere erfüllen nicht den Standard „InvestOhne Risiko ist kein realer Werterhalt, geschweige ment Grade“ und unterliegen damit einem erhöhten Risiko. Aus diesem Grund werdenn eine reale Rendite, den Hochzinsanleihen teilweise auch Junk zu erzielen. Bonds (Schrottanleihen) genannt. Warum in Hochzinsanleihen investieren? Der Begriff Schrottanleihe schreckt zunächst sicherlich ab. Auf der anderen Seite ist mit sicheren Anlagen in der aktuellen Niedrigzinsphase kein Staat zu machen: Ohne Risiko ist kein realer Werterhalt, geschweige denn eine reale Rendite, zu erzielen. Hier kommt der Vorteil der Hochzinsanleihen ins Spiel: Wie der Name bereits verrät, müssen Emittenten mit schlechteren Kreditratings 10

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Anlegern zum Ausgleich des Risikos höhere Zinsen bieten. Wird die Anleihe plangemäß bedient, hat der Anleger ein gutes Geschäft gemacht. Zwei Fragen sind also von zen­ traler Bedeutung: 1. Wie hoch ist der zusätzliche Zins, den der Emittent bietet? 2. Wie groß ist das Risiko eines teilweisen oder kompletten Ausfalls? Risikoprämie oder Spread Die Prämie für das Risiko bei Hochzinsanleihen ist der so genannte Spread. Dieser Spread ist der Zinsaufschlag, den die Hochzinsanleihe im Vergleich zu einer erstklassigen Staatsanleihe bietet. Der Spread ist nicht konstant, sondern ein sehr guter Gradmesser


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dafür, wie die Marktteilnehmer das Risiko der Anleihen einschätzen. Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko muss auch innerhalb der Kategorie Hochzinsanleihe stark differenziert werden. Anleihen mit einfachem „B“Rating gelten als viermal risikobehafteter als BB-Papiere. Dreifach-C-Anleihen sind zwanzig Mal risikoreicher als BB-Bonds. Bei der Risikoreduzierung kann die Fondslösung Anlegern zwei immense Vorteile bieten. Erstens verfügen viele Fondsgesellschaften alleine durch ihre Analyse im Aktienbereich über eine sehr gute Einschätzung der Unternehmen. Diese Erkenntnisse fließen auch in den Auswahlprozess eines Rentenfondsmanagers ein. Zweitens ist das Portfolio eines Hochzinsanleihenfonds breit gestreut. Mit der Anlage in einen Fonds investiert der Anleger in Anleihen zahlreicher Emittenten mit unterschiedlichen Ratings und Laufzeiten. Fondsdaten HSBC GIF Euro High Yield Bond A Acc WKN:

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Aktuelle Verzinsung Die Renditeaufschläge (Spreads) von Euround US-Hochzinsanleihen zu den entsprechenden Staatsanleihen liegen derzeit zwischen 5% und 5,5%. Hochzinsanleihen bieten daher eine effektive Rendite von etwas über 6%. Auch wenn die Risikoprämien damit schon deutlich von ihren Höchstständen zurückgekommen sind und Hochzinsanleihen im letzten Jahr eine tolle Wertentwicklung erzielt haben – im längerfristigen Vergleich haben sie gegenüber Staats- oder Unternehmensanleihen am wenigsten an Attraktivität eingebüßt. Euro- oder US-Hochzinsanleihen? Obwohl sich beide Märkte sehr gleichförmig bewegen und die Verzinsung für USPapiere etwas höher liegt, empfiehlt es sich derzeit Euro-Hochzinsanlagen den Vorzug zu geben. Für Anleger aus dem Euro-Raum entfällt zunächst einmal das Währungsrisiko – ein nachgebender Dollar könnte die realisierten Zinserträge schnell zunichte machen. Außerdem sind die durchschnittlichen Kreditqualitäten in Europa wesentlich besser. Dies spricht für niedrigere Ausfallraten bei Euro-Anleihen.

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ISIN:

LU0165128348

Kategorie:

Hochzinsanleihen (Euro)

Auflagedatum:

27.10.1999

Volumen:

1.316 Mio. Euro Quelle: Morningstar Fondsanalyst (Stand 31.01.2013)

Fondsdaten Threadneedle European High Yield Bond WKN:

A1H74E

ISIN:

GB00B42R2118

Kategorie: Auflagedatum: Volumen:

Hochzinsanleihen (Euro) 08.03.2000 906 Mio. Euro Quelle: Morningstar Fondsanalyst (Stand 31.01.2013)

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Geschlossene Fonds

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Fondsidee I: HSBC GIF Euro High Yield Bond A Acc Der HSBC GIF Euro High Yield Bond investiert in Hochzinsanleihen auf Eurobasis. Fondsmanager Philippe Igigabel konzentriert sich auf Unternehmensanleihen und bevorzugt als Basisinvestment mit BB oder B bewertete Papiere. Die Kredit-Analysten des Hauses erstellen eine Auswahl an geeigneten und chancenreichen Anleihen, aus den Igigabel sein Fondsportfolio auf baut. Seine Aufgabe besteht dabei darin, die Ausrichtung des Fonds hinsichtlich Durchschnittsrating und Restlaufzeit der Papiere an die

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Marktgegebenheiten anzupassen und den optimalen Ein- sowie Ausstiegszeitpunkt für jede Anleihe zu bestimmen. Das Fondsportfolio enthält in der Regel 60 bis 75 Emittenten. Im Moment favorisiert der Fondsmanager Unternehmen aus dem Bereich Finanzen Auf Länderebene ist (Banken, Versicherungen, Dienstleister), derzeit eine deutliche Überdie er gegenüber dem Index übergewichtet gewichtung britischer Papiere hat. Zurückhaltung übt er in den Bereichen festzustellen. Automobil und Telekommunikation. Bei der Länderaufteilung ist festzustellen, dass Unternehmen aus den „schwachen“ EuroStaaten wie Griechenland, Spanien, Portugal und Italien deutlich untergewichtet sind. Fondsidee II: Threadneedle European High Yield Bond Fund Der Threadneedle European High Yield Bond Fund wird vom Fondsmanager-Duo Barrie Whitman und Michael Poole verwaltet. Die beiden Rentenexperten investieren in europäische Hochzinsanleihen und sichern Papiere, die auf Fremdwährungen lauten, in der Regel gegen Wechselkursschwankungen ab. Bei der Analyse der Bonitäten von Emittenten stützen sie sich auf das Research der eigenen Unternehmensgruppe und scheuen sich nicht, auch Papiere mit einem CAA-Rating oder darunter und nicht geratete Anleihen in den Fonds aufzunehmen. Auf Länderebene ist derzeit eine deutliche Übergewichtung britischer Papiere festzustellen, die Euro-Krisenländer werden auch bei Threadneedle untergewichtet. Insgesamt ist der Fonds mit über 200 Papieren sehr breit gestreut, Finanzen und Medien sind derzeit die im Vergleich zum Index bevorzugten Branchen.

Fazit: Beim aktuellen Renditeaufschlag von rund 5% sind in den Kursen höhere Ausfallraten eingepreist als im langjährigen Durchschnitt tatsächlich zu verzeichnen gewesen waren. Da die Unternehmen infolge der Finanzkrise eher vorsichtig agieren, Einsparpotenzial nutzen und den Fremdkapitalanteil zurückfahren, ist ein Anstieg der Ausfallraten in den nächsten Monaten eher nicht zu erwarten, zumal die Nachfrage nach Hochzinsanleihen ungebrochen hoch ist. Selbst wenn die Spreads auf dem aktuellen Niveau verharren und keine weiteren Kursgewinne zu verzeichnen wären, sind Euro-Hochzinsanleihenfonds als Beimischung interessant.

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Jeremy Cunningham Senior Portfolio Manager, Fixed Income in Europa, bei ACMBernstein

High Yield-Bonds: Risikoanleihen mit hohen Zinsen und guten Aussichten Hochzinsanleihen hatten 2012 ein gl��nzendes Jahr. Mit Renditen von rund 30% im gesamteuropäischen Sektor (gemessen am Barclays Capital Pan-European High Yield-Index) bescherten besonders die eher als „spekulativ“ bewerteten Anleihen den Investoren unerwartet hohe Gewinne. Angesichts solcher Zahlen ist es kaum verwunderlich, dass die Anleger vermehrt auf diese Papiere setzen – zumal „sicherere“ Staatsanleihen wie etwa die deutsche Bundesanleihe derzeit ein Zinsniveau unterhalb der Inflationsrate aufweisen. Immer mehr Investoren berücksichtigen deshalb die tendenzielle Geldentwertung und setzen mehr auf den Werterhalt ihrer Geldanlage als auf den Kapitalerhalt. Ein steigendes Vertrauen in die Weltwirtschaft sowie die Erkenntnis, dass die Zinsen in den Industrieländern sehr niedrig bleiben, hat in den letzten zwölf Monaten zu einer Rally – speziell im Sektor europäischer Hochzinsanleihen – geführt. Die Frage ist nun: Hat der Anleger damit den optimalen Zeitpunkt für den Einstieg verpasst, oder bleibt es 2013 aussichtsreich? Und weiter: Wie risikobehaftet sind eigentlich Hochzinsanleihen? Gibt es Methoden, das Risiko einzugrenzen? Nach der Rally 2012 werden einige Anleger gerade wegen der aktuellen Attraktivität von Hochzinsanleihen wieder vorsichtig: Die Angst vor einer Blasenbildung hält manche potenzielle Investoren davon ab, die Papiere zu kaufen. Wir sehen diese Gefahr im Moment jedoch nicht: Erstens wird – im Gegensatz zur klassischen Blase – vom Hochzinsmarkt kein steigendes Wachstum, wie beispielsweise 2000 bei der „New Economy“-Spekulationsblase, erwartet. Zweitens resultiert die Attraktivität der Papiere zum überwiegenden Teil aus einem Mangel an Alternativen – ein „Horten“ der Papiere, was ein Warnzeichen für die Entstehung einer Blase wäre, kommt nicht vor. Generell gehen Experten davon aus, dass vor allem Hochzinsanleihen europäischer Unternehmen Potenzial haben. Betriebs-Massenpleiten sind unwahrscheinlich – im Gegenteil: Viele Firmen stehen derzeit wirtschaftlich besser da, weil sie ihre Schulden aus den vergangenen Jahren mittlerweile 13

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deutlich reduziert haben. Trotz aller Chancen, die diese Assetklasse ohne Zweifel weiterhin bietet, sollten Anleger vor dem Kauf die einzelnen Anleihen genau analysieren. Denn die Ausfallquote, die in den letzten ein bis zwei Jahren nahezu auf ein Allzeittief gefallen ist, kann nicht auf ewig so niedrig bleiben. Doch diese Detailanalyse ist für den Großteil der Interessenten kaum möglich – daher sind sie gut beraten, sich die Expertise kompetenter Fondsmanager mit einem starken Analysten-Team im Rücken zunutze zu machen. Von Seiten des Fondsmanagements gibt es verschiedene Strategien, um die Ausfallrate in Hochzinsanleihenportfolios maßgeblich zu verringern. Um das Risiko zu reduzieren und zu streuen, kann beispielsweise in einen globalen Fonds investiert werden. Zur Absicherung der risikoreichen Papiere wird das Portfolio so gestreut, dass einzelne Ausfälle – wenn nötig – wieder aufgefangen werden können. Oder man setzt auf Unternehmensanleihen mit kürzerer Laufzeit sowie auf qualitativ höherwertige Emittenten im Hochzinsbereich. Daneben werden von High Yield-Portfoliomanagern auch „methodische Hedging-Strategien“ eingesetzt. Durch diese Maßnahmen müssen Anleger zwar relativ geringe Ertragseinbußen über einen vollen Marktzyklus hinnehmen, profitieren allerdings in Krisenphasen vom deutlich geringeren Kursrisiko.

Fazit: Nach einem guten Jahr 2012 bleiben die Aussichten für Hochzinsanleihen positiv. Verbunden mit einer guten Risiko-Strategie bietet die Anlageklasse 2013 daher weiterhin Potenzial.


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ETFs,

natürlich auch für Kleinanleger Häufig wird in Anlegerforen die Frage gestellt: „Ich habe 5.000 gespart, wie kann ich das mittel- oder langfristig sinnvoll investieren?“ Gerade auch bei kleineren Anlagesummen eignen sich ETFs ganz besonders. Wir zeigen Ihnen, wie dies aussehen könnte, und erläutern, worauf zu achten ist. Gerade bei kleineren Anlagebeträgen fallen die Ordergebühren und Verwaltungskosten überdurchschnittlich ins Gewicht. Zudem gibt es professionelle Vermögensverwaltungen vielfach erst ab einem Anlagebetrag ab 250.000 Euro. Doch was mache ich, wenn ich als Otto-Normal-Verdiener weit geringere Geldbeträge zur Verfügung habe?

ETFs sind gerade für kleinere Anlagebeträge das ideale Anlageinstrument.

Günstig auch bei kleinem Geld ETFs sind gerade für kleinere Anlagebeträge das ideale Anlageinstrument. Denn anders als bei Publikumsfonds fallen bei ETFs nur geringe Verwaltungskosten (im Schnitt ca. 0,30 Prozent) an. Wählt man zudem noch kostengünstige Angebote von Direktbanken, kann man die anfallenden Transaktionskosten auf ein Minimum senken. Wichtig bei der Auswahl des geeigneten Finanzinstrumentes ist auch die jederzeitige Verfügbarkeit des investierten Geldes. Durch die börsentägliche Handelbarkeit können Anleger in finanziellen Notsituationen oder bei sich ändernden Marktsituationen stets die Fondsanteile verkaufen.

Ganz bequem breit gestreut Eine breite Diversifikation über alle Anlageklassen und Anlageregionen hinweg ist bei jeder Geldanlage die oberste Maxime. Bei geringeren Geldbeträgen ist es jedoch nicht ganz so einfach, über viele ETFs zu streuen. Denn natürlich sollte man auch hier die Gebührenbelastung mit beachten. Und je mehr man sein verfügbares Vermögen auf die unterschiedlichsten ETFs verteilt, desto höher sind die einzelnen Kosten. So macht es häufig mehr Sinn, auf nur wenige ETFs zu setzen, die jedoch dafür in sich selbst eine möglichst breite Diversifikation aufweisen. Ein Beispiel dafür ist der SPDR MSCI IMI ETF (WKN: A1JJTD). Mit diesem einzigen Fonds partizipiert der Anleger an weltweit rund 9.000 Aktien. Darunter sind nicht nur die großen Blue-Chips, sondern auch

Im Beitrag vorgestellte ETFs Index

Anbieter

WKN

MSCI ACWI IMI Index

SPDR

Global Investment Grade Government EUR Hedged Index JPMorgan EMBI Global Core Index

14

fonds kompakt · 02/1  3

Kosten p.a.

Kurs in €

Volumen in Mio €

Index­­ abbildung

Fonds­ währung

A1JJTD

0,55 %

61,09 €

12,20

Optimiert

USD

db x-trackers

DBX0A8

0,25 %

204,24 €

178,20

Synthetisch

EUR

iShares

A0RFFT

0,45 %

89,75 €

1.821,4

Optimiert

USD


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Editorial

Aktien von mittelständischen Unternehmen (Mid- und Small Caps), und dies nicht nur aus den entwickelten Industrieländern, sondern auch zur Hälfte aus den Schwellenländern. Damit trägt der Anleger mit dem ETF gleichzeitig dem Umstand Rechnung, dass die Schwellenländer einen immer höheren Anteil am Weltwirtschaftswachstum erbringen. Die jährlichen Gesamtkosten für diesen weltweiten Aktien-ETF betragen gerade einmal 0,55 Prozent. Alle Staaten im Paket Ähnliches ist auch beim Rentenanteil innerhalb des Anlagedepots möglich. Ein Beispiel dafür ist der db X-trackers Global Sovereign Index (WKN: DBX0A8). Dieser ETF bildet den weltweiten Markt von Staatsanleihen ab und enthält derzeit 821 Anleihen aus 21 Industrieländern. Rund ein Drittel des Fondsvolumens entfällt auf die USA, stark gewichtet sind aber auch Japan und Großbritannien. Dieser ETF kostet 0,25 Prozent pro Jahr. Wer das Risiko bei Staatsanleihen aus Industrieländern infolge der Verschuldungspolitik weiter minimieren möchte, splittet seinen Rentenanteil auf einen weiteren Fonds, der die Emerging-Markets-Anleihenmärkte

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mit abbildet. Eine Möglichkeit ist hier der iShares JP Morgan USD Emerging Markets Bond Fund (WKN: A0RFFT). Er umfasst 78 Staatsanleihen aus den Schwellenländern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den großen Wachstumsmärkten Brasilien, Philippinen, Türkei, Russland oder Indonesien. Die Kosten betragen hier überschaubare 0,45 Prozent im Jahr.

Fazit: Mit diesen drei ETFs können Anleger an der Entwicklung der weltweiten Aktien- und Staatsanleihen-Märkte partizipieren, und das zu sehr günstigen Transaktionskosten. Die Gewichtung der drei ETFs erfolgt dann entsprechend der persönlichen Risikokapazität eher defensiv, ausgewogen oder offensiv. So werden die verfügbaren 5.000 oder 10.000 Euro beim defensiven Anleger beispielsweises zu 70 Prozent in die beiden erwähnten Renten-ETFs investiert, der Rest entfällt auf den Aktien-ETF. Beim offensiven Anleger verhält es sich genau umgekehrt, hier beträgt der Aktienanteil 70 Prozent, der Rententeil nur 30 Prozent. Ergänzt werden kann dieses Portfolio dann noch über einen monatlichen ETF-Sparplan. Einem langfristigen kostengünstigen Vermögensaufbau steht damit also nichts mehr im Weg.

Dieser Beitrag wird Ihnen vom EXtra-Magazin präsentiert. Weitere Infos zum EXtra-Magazin finden Sie unter www.extra-funds.de.

Impressum V.i.S.d.P. : Christian Ernst Frenko

Technik: Marcus Brauer, menthamedia

Herausgeber: Weimer Media Group GmbH Maximilianstraße 13, 80539 München

Layout: addna, Nürnberg

Geschäftsführer: Dr. Wolfram Weimer

Erscheinungsweise: monatlich

Amtsgericht: München, HRB 198201

Auflage: 93.000

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Christian Ernst Frenko, Miriam Feuerstein, Margot Habjan, Nina Bradinova, Dr. Wolfram Weimer Michaela Ellen Lenz, Jörg Billina, Steffen Droemert, Alexander Rabe, Jeremy Cunningham

fonds kompakt Archiv: http://www.fonds-kompakt.de/archiv

Anzeigenkunden wenden sich bitte an: Michaela Lenz, Tel: 0911 / 274 00-0, michaela.lenz@boerse-am-sonntag.de

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Leserservice: leserservice@fonds-kompakt.de Deutsche Bibliothek: ISSN 1862-6645

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VGF

Institutionelle Anleger steigern ihr Engagement Laut dem VGF Verband Geschlossene Fonds wurden 2012 insgesamt 4,5 Mrd. Euro Eigenkapital in geschlossene Fonds investiert. Private Anleger investierten 3,14 Mrd. Euro. Von institutionellen Investoren kamen 1,36 Mrd. Euro. Der Gesamtmarkt verzeichnet im Vergleich zu 2011 einen Rückgang um 23%. Mit dem eingeworbenen Eigenkapital wurden Sachwertinvestitionen im Volumen von 7,38 Mrd. Euro getätigt. Der Anteil der Privatanleger an den Investitionen in geschlossene Fonds ist gegenüber dem Vorjahr um 35% zurückgegangen. Sie stellten 2012 70% des gesamten investierten Eigenkapitals. Dagegen steigerten institutionelle Investoren ihr Engagement

um 31%. Ihr Anteil am gesamten investierten Eigenkapital lag 2012 bei 30%. Mit 2,05 Mrd. Euro halten Immobilienfonds mit Objekten in Deutschland einen Anteil von 46% am gesamten investierten Eigenkapital. Immobilienfonds mit Objekten im Ausland kamen mit 730 Mio. Euro 2012 auf einen Marktanteil von 16%. Energiefonds waren 2012 die einzige Assetklasse mit einem nominalen Zuwachs. Anleger investierten 2012 723,2 Mio. Euro und damit 14% mehr als im Vorjahr. Der Vertrieb geschlossener Fonds wurde laut VGF durch die Umsetzung der neuen Anforderungen aus dem Vermögensanlagengesetz zum 1. Juni 2012 erschwert.

KGAL

SkyClass 58 startet in die Platzierung Der neue Flugzeugfonds SkyClass 58 der KGAL GmbH & Co. KG bietet privaten Investoren die Möglichkeit, sich mittelbar an bis zu zwölf Airbus A319 zu beteiligen. Aktuell umfasst das Angebot ein Flugzeug, je nach Platzierungsfortschritt kommen bis zu elf weitere hinzu. Mit einem Prognosezeitraum von fünf Jahren ist der Fonds ein echter Kurzläufer. Für alle Flugzeuge gilt dabei: Die Leasingverträge laufen bis zum prognostizierten Verkauf der Flugzeuge im Jahr 2018. Leasingnehmer ist die Low-Cost-Airline easyJet, eine der führenden Fluggesellschaften Europas und mit 58,4 Millionen Passagieren im Geschäftsjahr 2011/2012 die größte

Fluggesellschaft Großbritanniens. Die garantierende Holdinggesellschaft easyJet plc erwirtschaftete über die letzten zehn Jahre stets Gewinne und weist laut KGAL eine im Branchenvergleich hohe Eigenkapitalquote von rund 42% auf. Investoren haben laut KGAL mit dem SkyClass 58 die Chance auf prognostizierte Ausschüttungen/Entnahmen in Höhe von 8% p. a. – mit einer ersten anteiligen Ausschüttung/Entnahme bereits zum 30.06.2013. Den Werterhalt der Flugzeuge verantwortet auch beim neuen operativen Flugzeugfonds der KGAL die GOAL, ein Joint Venture der Deutschen Lufthansa AG und der KGAL.

MCE Schiffskapital

Erneute Steigerung der Platzierungszahlen Das Hamburger Emissionshaus MCE Schiffskapital AG konnte eigenen Angaben zufolge seine Platzierungszahlen 2012 das dritte Jahr in Folge steigern. Das platzierte Eigenkapital beträgt derzeit 59,5 Millionen Euro. Damit ist MCE erstmalig Marktführer im Fondssegment der Schiffsbeteiligungen. 2012 wurden laut Branchenzahlen des Verbands Geschlossene Fonds (VGF) 258 Millionen Euro Eigenkapital in Schiffsfonds investiert, die MCE-Fonds haben allein fast ein Viertel davon (23%) eingeworben. Geschlossen wurden 2012 – unter teilweiser Ausnutzung der Erhöhungsreserven – die Fonds MCE 07 und MCE 08.

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Der Platzierungserfolg resultiert laut Nikolas Dierkes, Vorstand der MCE Schiffskapital AG, aus der soliden Performance. Die Auszahlungen lagen planmäßig bei 6%. Attraktiv für Anleger sei auch die breite Streuung der Mittel auf bis zu 170 Schiffe verschiedener Größenklassen und Baujahre, die zumeist langfristig verchartert wären. Einen weiteren Vorteil berge die Tatsache, dass die MCE-Fonds erst dann investierten, wenn sich die gewünschte Beteiligung am Markt bewährt hat beziehungsweise zukünftig eine positive Entwicklung zu erwarten ist. Aktuell sind die Beteiligungsangebote MCE 09 und MCE 10 zur Zeichnung offen.


Ausgabe 02/13 (Spezial: Hochzinsanleihen Reale Erträge in der Niedrigzinsphase)