Page 1

24/12

17.12.2012  /  18. Jahrgang  /  B 13743  /  Euro 3,80

www.channelpartner.de – Die Medienplattform für den ITK- und CE-Handel Weitere Themen 22  HP: Storage-Lösungen sollen Channel begeistern Nabelschau neuer Produkte auf der Hausmesse „Discover“

26  Sage: Online-Geschäft wird deutlich ausgebaut Die Begeisterung der Partner hält sich in Grenzen

36  E-Commerce: eBayChef Tschopp im Interview Warum der Online-Händler auf den stationären Handel setzt

38  Systemhausmarkt: Konica Minolta greift zu

WAS WAR UND WAS WIRD

Rückblick und Ausblick Was hat die ITK-Branche im zu Ende gehenden Jahr 2012 bewegt? Was kommt 2013 auf Hersteller, Distributoren und Händler zu? Wir schauen zurück und wagen ein paar Prognosen.

Die  wichtigsten  Ereignisse aus  dem IT-Channel  im Jahr 2012 auf

11

Seiten!

Ab Seite 10

Der Druckerhersteller übernimmt Raber + Märcker

53  Software: Das sind die besten CRM-Anbieter

ISSN 1864-1202

Ein Vergleich der Partnerprogramme bringt vieles ans Licht

Postvertriebsstück (DPAG) B‑13743 Entgelt bezahlt IDG Business Media GmbH, c/o ZENIT Pressevertrieb, Postfach 810580, 70522 Stuttgart


Die neue G Data SmallBusiness Security: Kleine Unternehmen passgenau schützen.

Ihre SMB-Kunden erwarten von Ihnen einen zuverlässigen Schutz ihrer Ressourcen. Mit G Data SmallBusiness Security bieten Sie ihnen für Computer im Unternehmen professionellen Schutz für 5 + 3 Arbeitsplätze. Ob im Netz oder nicht - SmallBusiness Security bietet Ihren Kunden immer umfassende Sicherheit bei einfachster Administration. Informieren Sie sich über die neue Sicherheitslösung vom Security-Spezialisten G Data!

www.gdata.de/cp G Data. Security Made in Germany.


www.channelpartner.de/

Inhalt

3

Editorial

T OP-THEMA: RÜCK BL ICK U N D AUSBL ICK

Christian Meyer, Chefredakteur von ChannelPartner

10 Das war 2012

Die wichtigsten Ereignisse aus dem IT-Channel

Wie gut geht es der Branche?

11 Das wird 2013

Was ChannelPartner-Redakteure in den einzelnen Marktsegmenten erwarten

/news /

/drucker /

6 Also Actebis  �  MKS 7 BT  Kopier  �  Microsoft  �  Achim Berg  � 

4 8 Samsung: Ministerium gibt

Nigeria Connection 8 Cloud Computing  �  Asus

5 0 Brother  �  Kyocera

4.000 Laserdrucker zum Schrott

/netzwerke / /hersteller / 2 2 Hewlett-Packard: Storage-Lösungen

für neue Partner 2 6 Sage:  Großreinemachen bei Partner­ themen angekündigt 2 8 Adobe: Abonnementgeschäft soll Umsatz bringen 2 9 PC-Hersteller: Service nur befriedigend 3 0 Nvidia: mehr Nähe zum Fachhandel geplant

5 2 Zyxel: mit neuen Switches und

Webinaren zu mehr Marktanteilen /business-software / 5 3 Vergleich der Partnerprogramme: die

fünf besten CRM-Anbieter im Channel /cebit / 5 4 Die Vorbereitungen laufen: „Schluss mit

Zählen, jetzt geht‘s ans Wiegen“

/mobile /

/cloud /

3 2 Mobile-Device-Management: Fachhandel

5 5 Ingram Micro: SPLA-Lizenzen von

tappt noch im Dunkeln 3 3 SAS: visuelle Reports auf AndroidTablets 3 4 Mobile Geräte am Arbeitsplatz: Unter­ nehmen müssen Strukturen ändern

Microsoft im Sortiment LeaseWeb: mit IaaS-Programm auf den deutschen Markt /business-tipps / 5 6 Kündigung durch Arbeitgeber: Muss der

/e-commerce / 3 6 „Wir zeigen die Zukunft des Einkaufens“:

Interview mit eBay-Deutschland-Chef Martin Tschopp

Chef immer eine Abfindung zahlen? 5 7 Sozialauswahl: Wer muss gehen? /szene / 8 2 Also Actebis: Allerheiligenkirmes

/systemhaeuser / 3 8 R  aber+Märcker: Konica Minolta über-

nimmt 80 Prozent der Anteile /retail / 4 7 Elektromärkte: schlechte Noten bei

Beratung und Service

/Rubriken/Sonstiges/ 4 Leserbriefe/Meinungen, Impressum 6 Nachgefragt, Aktuell aufgeschnappt 5 8 Der CP-Querschläger: Server-Apps?

Lass stecken, Kumpel! 5 9 Service

Wo gibt es das ChannelPartner-Heft in elektronischer Form?

Im Zuge der Verbesserung unseres Leserservices haben wir auf unserer Homepage das „PDF-Archiv“ angelegt. Unter www.channelpartner.de/pdf-archiv/ können Sie ab sofort die einzelnen Heftausgaben als PDF-Dateien für jeweils 2,99 Euro herunterladen (Online-Bezahlsystem „ClickandBuy“).

Ach, was war das früher alles einfach: Wer wissen wollte, wie es um den momentanen Gesundheitszustand der IT-Branche steht, der musste nur drei simple Gradmesser ablesen: Wie laufen die Geschäfte bei Microsoft, wie die bei Intel, und wie sehen die Absatzzahlen bei den PCs aus? Über Jahre, ja Jahrzehnte hinweg erfüllte das Ablesen dieser drei Messgrößen die Funktion eines Art Branchenbarometers – auch für den Channel. Das funk­ tioniert nicht mehr. Warum? Die drei Messgrößen taugen nicht länger. Die Redmonder haben über Jahre hinweg den Smartphone- und Tablet-Markt verschmäht, Intel hat sich bei der Entwicklung stromsparender Prozessoren für diese Geräte die Butter vom Brot nehmen lassen, und der PC-Markt kracht gerade zusammen. Im dritten Quartal 2012 brach dieser in Europa um 16 Prozent ein, in Deutschland gar um 20 Prozent. Einer der wesentlichen Gründe für den massiven Einbruch des PC-Geschäfts: Die „Consumerization“ fährt der klassischen IT mit voller Wucht in die Parade. Laut Gartner werden Tablets und Smartphones im kommenden Jahr rund 70 Prozent aller verkauften Clients (wozu auch der PC zählt) ausmachen. Für den Channel heißt die Losung deshalb: Hänge das alte Branchenbarometer ab und nagle ein neues an. Denn wie sagte schon ein bekannter Wetterexperte: „Vom stärkeren Pochen auf das Barometer wird das Wetter nicht besser, wohl aber das Barometer schlechter.“

ChannelPartner 24/12


4

www.channelpartner.de/forum/

LESERBRIEFE / MEINUNGEN

Zum Thema „Kyocera im etwas

Aus Wettbewerbssicht verhielt sich

besser sein und länger halten. Dass

­ nderen Tintensegment“ a Endlich Kugelschreiber

MSH immer äußerst aggressiv und

die Bedeutung von Wörtern oder For-

kriegerisch. Erinnert sei nur an die

mulierungen der deutschen Sprache

„Juhuu! Endlich hat Kyocera den

Abmahnwellen, die besonders gegen

nicht verstanden wird, ist ja alleror-

Trend erkannt. Tinte! Und wie re-

die kleineren Händler gerichtet wa-

ten zu sehen, leider.

agiert man als moderner Konzern

ren.

HUKoether im CP forum

darauf? Mit Kugelschreibern!

Media-Saturn konnte nur billig. Aus

Wir verkaufen die Business-Inks

der Sicht eines Verbrauchers war/ist

eines bekannten Herstellers wie ge-

das Know-how der Mitarbeiter mehr

Zum Thema „Microsofts Nachfolger

schnitten Brot. In fast jeder Verwal-

als bescheiden. Die einzigen Vorteile

tung und jedem Krankenhaus in un-

waren das riesige Warenangebot und

von SBS“ Hervorragende Alternativen

serem Wirkungskreis stehen die Din-

die reißerisch dargestellten Preise –

„Ganz schon absurd, mit welchen Mit-

ger. Industrie und Handel suchen

heute wissen wir, dass MSH nur

teln Microsoft versucht, Kunden mit

nach Möglichkeiten, CO2 einzusparen,

scheinbar günstiger ist.

Windows Server 2012 Essentials in die

und wir werfen einen Kyocera-Laser-

Aus der Sicht des Lieferanten ist

Cloud beziehungsweise auf sein Office

drucker nach dem anderen raus. Und

MSH kein Partner, sondern ein Dik-

365 zu ziehen. Ich hatte viele Kunden,

wie reagiert Kyocera? Es bringt Ku-

tator, der seine Marktmacht hem-

für die Small Business Server (SBS)

gelschreiber auf den Markt. Ich werf

mungslos ausspielt. Wer einmal mit

optimal war. Die migriere ich jetzt

mich weg!

einem Einkäufer verhandeln musste,

nach und nach auf den UCS von Uni-

weiß, wovon ich spreche.

vention. Der kommt in Kürze in einer

Grüße an Herrn Schlierkamp: Sie warten noch darauf, wie die Kunden

Wenn nicht so viele Menschen be-

neuen Version 3.1, die perfekt in die

Tinte annehmen. Wir haben schon

troffen wären, könnte man sich durch-

Lücke passt, die SBS beziehungsweise

reagiert.“

aus mit dem Gedanken anfreunden,

WHS hinterlassen, und zudem preis-

tandler64 im CP forum

dass es dieses Unternehmen bald

werter ist. Für MS Exchange springt

nicht mehr gäbe. Das Fatale aber ist

dann Zarafa ein, und meine Kunden

die Erkenntnis, dass dann ein ande-

nutzen ihre Outlook-2003/2007/2010-

Zum Thema „Online-Strategie von

rer in diese Rolle schlüpft und es Me-

Versionen weiter. Und wenn sie dann

Media-Saturn und TV-Kampagne von Redcoon“ Kriegerisch, diktatorisch und nur scheinbar günstig

dia Markt und Saturn nachmacht.“

doch Cloud-Dienste wollen, dann rea-

Monacofranze im CP forum

lisieren sie die erforderliche Infrastruktur mithilfe des UCS selbst.

„Seit etwa 25 Jahren beobachte ich

Schöne Frauen sollten nicht billig sein

überzeugter Univention-Kunde, aber

Media-Saturn aus unterschiedlichen

„Hier merkt man wieder, dass eigent-

kein Partner. Wir empfehlen die Pro-

Positionen: aus der Sicht eines Wett-

lich niemand auf ‚billig‘ steht. Ich

dukte aus eigener Überzeugung. Im

bewerbers, eines Kunden und eines

würde meinen Kunden nie etwas ‚Bil-

Übrigen gibt es noch weitere hervor-

Lieferanten (als Repräsentant). Fazit:

liges‘ wie in der Redcoon-Werbung

ragende SBS-Alternativen im Open-

Aus keinem Betrachtungswinkel sah

empfehlen, nicht einmal ‚billige Flitt-

Source-Umfeld, der UCS ist aber in

oder sehe ich so viel Gutes, dass mein

chen‘. Etwas, das seinen Preis wert ist,

allen Belangen am weitesten fortge-

Gesamteindruck eher positiv sein

also ‚preiswert‘, kann im ersten Mo-

schritten.

könnte.

ment mehr Geld kosten, aber dafür

toranaga im CP forum

Wir sind als Systemintegrator zwar

IMPRESSUM Verlag: IDG Business Media GmbH   Lyonel-Feininger-Str. 26 80807 München Tel. 089 36086-0 Fax 089 36086-118 E-Mail: info@idg.de

Chefredakteur:   Christian Meyer (v.i.S.d.P. – Anschrift siehe Verlag) Gesamtanzeigenleiter: Sebastian Wörle (verantwortlich) 089 36086-113 swoerle@idgbusiness.de

In unserem Medienhaus erscheinen außerdem folgende Medien-Marken

ChannelPartner 24/12

Druck, einschließlich Beilagen: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG Frankfurter Str. 168 34121 Kassel © Copyright ChannelPartner 2012 ISSN 1864-1202 Erfüllungsort, Gerichtsstand: München

Inhaber und Beteiligungsverhältnisse: Alleiniger Gesellschafter der IDG Business Media GmbH ist die IDG Communications Media AG, München, eine 100-prozentige Tochter der ­International Data Group Inc., Boston, USA. Aufsichtsratsmitglieder der IDG Communications Media AG sind: Patrick J. McGovern (Vorsitzender), Edward Bloom, Toby Hurlstone.

Mitglied der In­for­ma­tions­ge­mein­schaft zur Fest­stellung der Ver­brei­tung von Werbeträgern e.V. (IVW), Berlin.


ASUS empfiehlt Windows 8.

IN SEARCH OF INCREDIBLE

UNGLAUBLICH, WIE SCHÖN PERFEKTION SEIN KANN.

UX32VD-R3001H € 839,-* _______________________________________ • Intel Core™ i5-3317U Prozessor (bis zu 2,60GHz mit Intel® Turbo-Boost Technik 2.0, 3MB Intel® Smart-Cache) • Windows 8 • Microsoft Office 2010 Professional 60-Tage-Testversion • 33,7cm (13,3”) Display / 1366 x 768 / entspiegelt / LED Backlight • Intel® HD-Grafik 4000 • 4096MB RAM - 500GB S-ATA Festplatte & 24GB SSD Cache • WLAN 802.11a/g/n - Bluetooth ®

Weitere Informationen unter www.asus.de und bei Ihrem Distributor:

UX31A-R4003H € 1.179,-* _______________________________________ • Intel® Core™ i7-3517U Prozessor (bis zu 3,00GHz mit Intel® Turbo-Boost Technik 2.0, 4MB Intel® Smart-Cache) • Windows 8 • Microsoft Office 2010 Professional 60-Tage-Testversion • 33,7cm (13,3”) IPS Display / 1920 x 1080 / entspiegelt / LED Backlight • Intel® HD-Grafik 4000 • 4096MB RAM - 256GB SSD • WLAN 802.11a/g/n - Bluetooth

*Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung zzgl. MwSt. (HEK); Stand 12/12

Windows 8 wurde von Grund auf neu entwickelt, um den Anwender in den Mittelpunkt zu stellen. Platzieren Sie das Wichtigste direkt auf Ihren Startbildschirm, sodass Sie schnell auf Ihre Kontakte, Apps, Websites und vieles mehr zugreifen können - so verbringen Sie weniger Zeit mit Suchen und mehr mit dem, was Ihnen wichtig ist.


6

www.channelpartner.de/news/

Das gesamte Team von ChannelPartner wünscht allen Lesern und Leserinnen ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr!

DIGITALE DISTRIBUTION

Also Actebis kauft Atomblock Also-Actebis-CEO Gustavo Möller-Hergt setzt seine Übernahmepolitik fort: Nun hat sich der Distributionskonzern mit Atomblock, einem niederländischen Entwickler von elektronischen Softwaredistributionslösungen, verstärkt. Das neue Unternehmen wird in Zukunft „Also Digital“ heißen. Der Distributor wird 51 Prozent der Firma übernehmen, über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Die verantwortlichen Mitarbeiter sollen im Unternehmen bleiben. „Mit Also Digital können wir ab sofort auf eine erfolgreich im Markt eingeführte, bewährte Plattform für digitale Softwaredistribution zugreifen“, erklärt Möller-Hergt, CEO der Also Actebis Holding AG (Foto). Damit könne man den Markt von Anfang an europaweit aktiv gestalten. Mit der Atomblock-Plattform lassen sich Softwareprodukte, aber auch Content in Form von Spielen oder E-Books einfach vermarkten und vertreiben. Für Händler könnte die neue Also-ActebisPlattform durchaus einen Vorteil ChannelPartner 24/12

ChannelPartner hat seine Präsenz bei Twitter stark ausgebaut. In verschiedenen Accounts twittern ChannelPartner-­Redakteure Branchen-News und ­persönliche Notizen zu ­verschiedenen Themen. @cp_bigdata @cp_cloud @cp_drucken @cp_ecommerce @cp_mobile @cp_netze @cp_secure @cp_tests @cp_tipps @cp_redaktion

Storage und Big Data Cloud Computing Drucken & Archivieren E-Commerce & Retail Mobile Computing & Smartphones Netzwerke & Telekommunikation IT-Security Händler testen für Händler Recht, Finanzen, Karriere Sammel-Account der Redaktion

bieten. So kann der Reseller eine Software-Box verkaufen, ohne sie vorher wirklich eingekauft zu haben. Das Geschäft wird dann erst mit der Aktivierung der Software abgewickelt. Damit entfällt eine Kapitalbindung, die er mit dem Kauf der Box über den traditionellen Distributionsweg eingegangen wäre. Zudem gibt der Konzern bekannt, dass nun die Umbenennung der deutschen Landesgesellschaft von Also Actebis GmbH in Also Deutschland GmbH zum Jahreswechsel erfolgen soll. Der Name Actebis wird also im kommenden Jahr verschwinden.  AWE

MKS GOLIATH.NET

Systemhäuser im Visier Ende November 2012 fand in Friedrichshafen die erste Hausmesse des Softwareherstellers MKS AG statt. Anlass der Veranstaltung war die Fertigstellung der MKS Goliath.net-Software für Sys­temhäuser. 350 Teilnehmer von rund 160 Systemhäusern zeugten von großem Interesse an dieser ERP-Software zur Abwicklung von ITK-Projekten. MKS-Vorstand

Außerdem finden Sie uns bei Facebook Xing Google+

Michael Kempf stellte die Lösung persönlich vor. Immerhin hat sich die MKS AG ganze vier Jahre Zeit genommen, um Goliath.net komplett neu zu „erfinden“. Elf festangestellte Mitarbeiter waren damit betraut, was für das mittelständisch geprägte Softwarehaus mit beachtlichen 1,5 Millionen Euro an Kosten verbunden war. Rund 60.000 Arbeitsstunden fielen dabei an, 1,8 Millionen Zeilen an Quellcode wurden erstellt. Als Abnehmer von Goliath.net sind hauptsächlich ITK-Systemhäuser vorgesehen, MKS adressiert aber auch andere Branchen, etwa Bürofachhändler, Lebensmittelhersteller und mittelständische Produktionsbetriebe. Verkauft wird diese Software meist direkt durch MKS (zu etwa 70 Prozent), doch der Softwarehersteller möchte seinen Channel (derzeit 15 Vertriebspartner) 2013 ausbauen. Eine Neulizenz der MKS-Goliath.net-Systemhaus-Edition kostet 1.790 Euro netto, Upgrades gibt es für etwas mehr als 1.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Migration.  RW


www.channelpartner.de/news/

KEINE ÜBERNAHME

BT Kopier ist pleite Nun ist es doch passiert: Nachdem Büroring angekündigt hatte, sich aus dem Übernahmegeschäft mit BT Kopier zurückzuziehen, musste der Büromaschinenspezialist beim Amtsgericht Duisburg Insolvenz anmelden. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Andreas Röpke aus Duisburg bestellt. Der Gang in die Insolvenz war absehbar. Eigentlich wollte die Kooperation Büroring das Fachhandelshaus mit Sitz im rheinländischen Langenfeld übernehmen, da BT Kopier dort schon erhebliche Schulden hatte. Damit wollte man weiteren Schaden von der Kooperation abwenden. „Die zum Zeitpunkt der Übernahme vorgelegten Zahlen haben sich jedoch nicht bestätigt“, ließ Büroring vergangene Woche mitteilen. Von der Insolvenz sind rund 60 Mitarbeiter an den vier Standorten in Oberhausen, Bonn, Dortmund und München betroffen.  AWE

MICROSOFT

Surface-Verkauf noch vor Weihnachten Ab Mitte Dezember will Microsoft mit dem Verkauf der ersten Surface-Modelle mit Windows RT zusätzlich zu den eigenen WindowsStores nun auch im offenen Handel starten. Das Tablet soll es zu Beginn in ausgesuchten Retail Stores in den USA und Australien geben. „Die öffentlichen Reaktionen auf Surface war für uns sehr aufregend. Wir haben die Produktion vorangetrieben und werden die Vertriebswege nach und nach ausweiten“, erklärt Panos Panay, General Manager Microsoft Surface. In den folgenden Monaten soll das Tablet nach und nach auch außerhalb der Einstiegsregionen erhältlich sein. Der Vertrieb soll ausgeweitet werden in allen Retail

Stores in den USA und Canada sowie online in Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland und England.  BW

NIGERIA CONNECTION

Polizei fasst Bandenmitglieder In Hessen und in Nordrhein-Westfalen sind der Polizei zwei Mitglieder einer international operierenden Betrügerbande ins Netz gegangen. Eine 59-jährige Göttingerin wurde von der sogenannten „Nigeria Connection“ um fast 240.000 Euro gebracht. Die beiden aus Nigeria stammenden Gauner bedienten sich der „Love Scam“-Masche. Dabei bauen die Täter via Chats, E-Mails, in sozialen Netzwerken und Telefonaten ein Vertrauensverhältnis zu den Opfern auf. Es entwickelt sich eine regelrechte Liebesbeziehung, die sogar in Online-Verlobungen münden kann. Die Täter senden Fotos von attraktiven Frauen oder Männern, die zuvor einfach von fremden Internetseiten kopiert wurden. Die Betrüger geben den Opfern über Monate Zuwendung und sind Tag und Nacht für sie da. Ist die Liebesbeziehung erst einmal aufgebaut, folgen mit immer neuen Lügengeschichten finanzielle Forderungen. Im aktuellen Fall hatten die beiden Tatverdächtigen die Identitäten eines US-amerikanischen und eines kanadischen Generals gestohlen. Als die betrogene Göttingerin misstrauisch wurde, zeigte sie die Betrüger bei der Göttinger Kripo an. Die Ermittler mit speziellen Kenntnissen im Cybercrime-BeFoto: www.polizei-beratung.de (Symbolbild)

7

reich konnten dann nach umfangreichen, intensiven Ermittlungen am 9. November 2012 einen Täter in Frankfurt festnehmen, den zweiten am 26. November in Düren. Der in Düren festgenommene Nigerianer erhielt seine Aufträge direkt aus Ghana und leitete sie an den Frankfurter weiter. Als dieser weitere 7.500 Euro vom Opfer entgegennehmen wollte, wurde er von Spezialkräften der Polizei dingfest gemacht. Weitere Betrugsversuche im benachbarten Kassel konnten vereitelt werden.  AWE

NEU BEI BERTELSMANN

Achim Berg verlässt Microsoft Ab April 2013 wird Achim Berg Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Tochter Arvato. Als Corporate Vice President Mobile Communications Business & Marketing verantwortet er aus der Microsoft-US-Zentrale noch die weltweiten Marketing- und Business-Development-Aktivitäten für Windows Phones. Davor leitete er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Geschäfte der Microsoft Deutschland GmbH. „Meine Entscheidung, nach Deutschland zurückzukehren, ist keine Entscheidung gegen Microsoft, sondern für einen nächsten beruflichen Schritt“, erklärte der Top-Manager seine Entscheidung, der auch familiäre Gründe für seinen Wechsel anführte. Nach wie vor wolle er die nächsten Monate „weiter nutzen, um Windows und Windows Phone mit den großen Telekommunikationsunternehmen zum Erfolg zu führen“. Bertelsmann-Vorstandsvorsitzender Thomas Rabe hofft, vor allem von Bergs internationalen Erfahrungen profitieren zu können: „Neben seinem profunden technologischen Verständnis bringt er umfassendes Management-Know-how mit.“ BW ChannelPartner 24/12


8

www.channelpartner.de/news/

CHANNEL-SALES-KONGRESS „CLOUD COMPUTING“

Best-Practice-Modelle für Reseller Der Channel-Sales-Kongress „Cloud Computing“ am 31. Januar 2013 in München wird anhand von Beispielen aus der Praxis vermitteln, wie Partner in der Cloud konkret Geld verdienen können, und zeigt bereits erfolgreich umgesetzte Geschäftsmodell. „  Mit Office 365 Geld verdienen – ein Pra-

xisbericht“: Das Sys­ temhaus Utilitas hat in den vergangenen Jahren ein erfolgreiches Geschäft rund um Office 365 aufgebaut. Dafür wurde das Geschäftsmodell grundlegend verändert. In Form eines Praxis-Reports berichtet Peter Haupt von den Erfahrungen und Stolpersteinen. „ Als mittelständischer IT-Dienstleister erfolgreich in der Cloud“ – ­Patrick Ruppelt, Geschäftsführer der pr itk solutions GmbH, gründete gemeinsam mit der Roth ITK Consulting GmbH das Projekt Rechenzentrum München, das den Schritt

ASUS

Prämien für Umsatz mit Notebooks Bis zum 15. Januar 2013 erhalten Fachhändler für einen bestimmten Mindestumsatz mit Notebooks der AsusPro-Serie sechs verschiedene Prämien. Diese können je nach erzieltem Gesamtumsatz auch untereinander kombiniert werden und sind verfügbar, solange der Vorrat reicht. Die Aktion (www.businessaktion.asus.de) gilt für Reseller in Deutschland und Österreich. Im Fokus stehen die AsusProModelle, die sich vorwiegend an ChannelPartner 24/12

in die Cloud bereits absolviert hat. Er berichtet aus der Praxis, wie der Weg vom Systemhaus zum Cloud-Anbieter gemeistert wurde, wo Hemmnisse für den Fachhandel und den Kunden liegen können, wie ein modernes Sys­ temhaus darauf reagieren muss und wie man sich von den Wettbewerbern abheben kann. Arrow ECS zeigt auf, welche konkreten Geschäftsmöglichkeiten sich für Systemhäuser mit der Cloud-Handelsund -Abrechnungsplattform ArrowSphere eröffnen. Wie Partner mit HP CloudSystem Solutions Geld verdienen können, wird Avnet anhand von Musterbeispielen vermitteln.

Business-Kunden richten und mit dem Betriebssystem Microsoft Windows 7 Professional ausgestattet sind. Für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich die ­Geräte der AsusPro-P-Serie an, während sich die dockingfähige ­B-Serie für anspruchsvolle Geschäftsleute und Projektgeschäfte eignet. Der Hersteller garantiert bei allen Modellen der Pro-Serie eine fünfjährige Ersatzteilverfügbarkeit sowie einen kostenlosen Tausch des Displays bei hellen Pixel­ fehlern, sofern diese innerhalb der ersten 30 Tage nach dem Kauf

 nter dem Motto: U „Cloud war gestern, willkommen Software Defined Datacenter“ ­lotet VMware die Chancen für Partner aus. Infinigate und Safenet zeigen praxisrelevante Sicherheitsaspekte von Cloud-Projekten auf. Rechtsanwalt Dr. Se­ bastian Kraska von der IITR GmbH gibt wertvolle Tipps zur Vertragsgestaltung von Cloud-Service-Angeboten. Wie Reseller mit SaaS mehr Umsatz generieren können, zeigt weclapp. Nähere Informationen zum Channel-Sales-Kongress „Cloud Computing“ finden Sie unter: www.channelpartner.de/ events/cloud. RB

­ emeldet werden. Optional können g Kunden die Notebooks mit einem Vor-Ort-Service ausstatten lassen. Die Prämien: Ab 20.000 Euro Umsatz: Asus-Taichi-Notebook

(Wert: 1.499 Euro) Ab 13.000 Euro Umsatz: Prämie noch nicht be-

kannt Ab 8.000 Euro Umsatz: AsusPro-B53E-Note-

book (Wert: 599 Euro) Ab 6.000 Euro Umsatz: Montblanc-Kugel-

schreiber (Wert: 510 Euro) Ab 4.500 Euro Umsatz: Bugatti-Aktentasche (Wert: 350 Euro) Ab 1.500 Euro Umsatz: Asus-Zendisk (Wert: 119 Euro)  BW


Anzeige

LED, Ultra Short Throw mit LED/Laser-Hybridtechnik, WiDi und mehr

LG treibt das Projektorengeschäft durch Innovation voran Seit jeher setzt LG Electronics bei Projektoren auf Innovationen wie lichtstarke LED-Beamer und 3D-Polarisationstechnik mit Full-HD-Auflösung. 2013 will der Hersteller den Weg fortsetzen und eine Reihe neuer Produkte für Privat- und Geschäftskunden auf den Markt bringen.

33

Nach dem Motto „me too“ kann jeder, war LG Electronics bei Projektoren

und HX300G spricht für sich. Seit Mitte

viele Business-Anwendungen nicht aus, da

2012 sind mit dem PB60G und dem

viele Räume sich nur bedingt abdunkeln

immer schon bestrebt, sich durch neue,

PA70G zwei neue LED-Projektoren mit

lassen. Das trifft besonders auch auf Schu-

innovative Lösungen vom Wettbewerb

500 und 700 Ansi-Lumen verfügbar, die

len und andere Bildungseinrichtungen zu.

abzuheben. Begeistert schaute die Fach-

dank ihrer Lichtstärke nicht nur im abend-

Deshalb setzt LG für dieses Segment auf

welt Anfang 2010 auf den CF3D als den

lichen Heimkino, sondern auch in

zwei neue Ultra-Short-Throw-Beamer mit

ersten Projektor, der mit der aus großen

kleineren Seminarräumen glänzen.

LED/Laser-Hybrid-Technik mit HD-Auf-

3D-Kinos bekannten passiven Polarisati-

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2012 sind jetzt mit dem PB62G und PA72G zwei neue Modellvarianten auf den Markt gekommen, die für die kabellose Übertragung von Bild und Ton Intels WiDi-Technologie (Wireless Display) mitbringen. Beim PA72G mit rund 1,350 kg ist WiDi bereits integriert, beim nur 460 g leichten PB62G ist die Funktion als USB-Dongle im Lieferumfang enthalten. LED-typisch gibt LG für alle vier Modelle eine Lampenlebensdauer von 30.000 Stunden an. Bei einem Film pro Abend wäre da genug Zeit für 40 Jahre Heimkinospaß. Im Eco-Modus sind die LEDMinis von LG mit 26 dB zudem angenehm leise.

lösung.

onstechnik Stereo-3D in Full-HD-Qualität ohne Flimmern und deutlichem Helligkeitsabfall versprach. Das macht den CF3D auch für große Heimkinos interessant. Revolutionär war dabei die von LG entwickelte 2-in-1-Projektorlösung mit sechs hochwertigen SXRD-Chips (die LCoSVariante von Sony), mit zwei Lampen und getrennten Lichtwegen sowie einer Optik, wo sonst für die LCoS-Polarisation zwei solcher Beamer nötig wären.

Neue LED-Minis – ganz ungebunden Lange Zeit hat LG bei Beamern den Fokus darauf gelegt, die LED-Technik voranzutreiben. Als dreimaliger Rekordhalter hat bei den LED-Minis jeweils die Marke von

Business-Beamer für kleine bis ganz große Räume

100, 200 und 300 Ansi-Lumen geknackt.

700 Lumen für die LED-Minis sind schon

Der Erfolg der Modelle HS101, HS202G

ein großer Fortschritt, reichen aber für

der koreanische Hersteller 2007 bis 2010

Im März 2013 sollen die SA560 und SA565 genannten Geräte im deutschsprachigen Raum in den Handel kommen, erstmals öffentlich vorgestellt wurden sie auf der diesjährigen Interpädagogika in Salzburg. Mit 2.000 bis 3.000 Ansi-Lumen und WXGA-Auf lösung sind die neuen Projektoren von LG hell genug für mittelgroße Auditorien. Das Business-Segment für große Auditorien und Konferenzräume mit bis zu Hunderten von Besuchern hat LG bisher der Konkurrenz überlassen. Das soll sich nun ändern. Denn Auftakt einer neuen Reihe von 3-LCD-Projektoren bildet noch im Dezember das neue Spitzenmodell BA850 mit 6.500 ANSI-Lumen, XGA-Auflösung und motorisiertem Fokus. Im Laufe des kommenden Jahres sollen LCD-Einstiegsmodelle zu attraktiven Preisen folgen.


10

www.channelpartner.de

RÜCKBLICK UND AUSBLICK

Das war 2012 und das wird 2013 Was hat die ITK-Branche im zu Ende gehenden Jahr 2012 bewegt? Was kommt 2013 auf Hersteller, Distributoren und Händler zu? Die Redakteure von ChannelPartner blicken zurück, aber auch voraus.

Der Themenschwerpunkt „Rückblick und Ausblick“ im Überblick Das war 2012 – Die wichtigsten Ereignisse aus dem IT-Channel (S. 10) Distribution – Dreikampf an der Spitze setzt sich fort (S. 11) Mobile Computing & Smartphones – Näher ��������������� zusammenrücken, heißt die Devise (S. 12) TK & Netzwerke – LTE und WLAN – das Internet wird ­immer mobiler (S. 14) Storage & Big Data – Datenlawine lässt neue Technolo­ gien entstehen (S. 16) Drucker – Götterdämmerung bei L­ aserdruckern (S. 17) Security – Sicherheitsbedürfnis sorgt für weiteres Wachstum (S. 18) Systemhäuser – Erst Spagat, dann zweites Standbein (S. 20)

ChannelPartner 24/12

JANUAR Eine große Werbekampagne begleitet die Neueröffnung des OnlineShops von Media Markt. Doch die Erwartungen werden nicht erfüllt: Das Sortiment ist übersichtlich, und zu den angebotenen Produkten gibt es wenig Zusatz-Infos. Innovationen sehen anders aus. TLK ist nicht mehr selbstständig: Der VAD aus Münster wird von der französischen Exclusive Group übernommen, die ebenfalls als Storage-Netzwerk- und Security-Distributor agiert. TLK soll für die Franzosen das letzte Puzzleteil beim Aufbau eines paneuropäischen VAD-Netzwerks sein. Unendliche Geschichte: Nach Anubis und COS ist mit PC live die dritte Eigentümerfirma des Peripherie-Labels „Typhoon“ insolvent. Grund: PC live hatte zu wenig Erfahrung mit Importen aus Fernost und die Trends im Zubehörmarkt für iPhones sowie iPads verschlafen. Die Verbundgruppe Synaxon sagt ihren CeBIT-Auftritt ab. Über

einen Zweijahreszeitraum betrachtet, sei die Teilnahme nicht profitabel gewesen. Die Qualität der auf der CeBIT akquirierten Partner stehe demnach nicht im Verhältnis zum erforderlichen Aufwand. Beim BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) rückt ein Deutscher an die Spitze: Thors­ten Heins. Nach seinem Posten als COO muss der neue CEO den einstigen Smartphone-Stern, der den Trend zu berührungsempfindlichen Bildschirmen verschlafen hat, wieder zum Leuchten bringen. Stühlerücken bei Tech Data: Michael Dressen, der bis Sommer 2011 sechs Jahre lang die Geschicke von Also Deutschland gesteuert hat, übernimmt das Ruder von Isabelle Roux-Buisson und wird als Regional Managing ­Director für das Geschäft in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Roux-Buisson wird zunächst für die VAD-Tochter Azlan zuständig, wo sie auf ­Ulrich Hampe folgt, bevor sie im


www.channelpartner.de

11

Armin Weiler Chefreporter von ChannelPartner aweiler@channelpartner.de

Dreikampf an der Spitze setzt sich fort

Mai den Konzern verlässt. Gleichzeitig übernimmt Frank Bolten eine neu gegründete Unit für das CE-Busines. Mit diesen Veränderungen wünscht sich der Broad­ liner Ruhe und Kontinuität auf der obersten Managementebene. Rotationsprinzip an der Spitze von Also Actebis: COO Gustavo Möller-Hergt will mit Umstellungen in der Organisationsstruktur schnell auf Marktveränderungen reagieren. Als Erstes ergeben sich damit für Guido Wirtz (jetzt: Leiter der Abteilung Consumer Consulting) und Sven Jablons­

Wer ist die Nummer eins der deutschen Distributionslandschaft? So genau weiß man es nicht. Die Protagonisten behaupten, dass es gar nicht so wichtig sei, wer die Umsatz-Nase vorn hat. Wie schon Altkanzler Helmut Kohl sagte: „Wichtig ist, was hinten rauskommt“. Aber Zweifel sind angebracht, oder glauben Sie, dass die Herren Dressen, Möller-Hergt oder Schulz im Büro sitzen und sich über einen dritten Platz in der Broadline-Distribution freuen? Die Reihenfolge dabei wurde rein alphabetisch gewählt, sie soll nicht das derzeit aktuelle Ranking beschreiben. So wird sich auch im neuen Jahr der Dreikampf an der Spitze fortsetzen. Die vergangenen zwei Jahre waren durch Fusionen, Umstrukturierungen und spektakuläre Personalwechsel geprägt. Das Personalkarussell hat sich so schnell gedreht, dass einem allein beim Zuschauen schon schwindlig wurde. Nun wird es

ki (jetzt: Vertriebsleiter des ValueBereichs) neue Jobs. Laut MöllerHergt müssen sich Manager darauf einrichten, alle zwei bis drei Jahre eine andere Abteilung zu übernehmen. Was die Umsätze betrifft, tritt Also Actebis auf der

Gleiches Thema, anderer Broadliner: Nach sechs Jahren Managertätigkeit bei Also ist Michael Dressen seit Anfang 2012 für die Geschäfte von Tech Data in Deutschland und Österreich verantwortlich.

DISTRIBUTION

darum gehen, die Strukturen zu festigen, die Teams zusammenzuführen und sich auf das Tagesgeschäft zu konzentrieren. Zudem wird eine weitere thematische Gliederung und Spezialisierung innerhalb der Distributionsunternehmen stattfinden. Auf der Suche nach neuen Märkten und Geschäftsfeldern werden sicher noch einige Übernahmen folgen. In der zweiten Reihe entwickeln sich ­einige ehemalige Komponentendistributoren wie B.com, Siewert & Kau oder API weiter in Richtung Vollsortimenter. Es bleibt aber eine große Lücke zum Führungstrio, denn über die 500-Millionen-­ Euro-Umsatz-Grenze springen die Ver­ folger nicht. Die Nischen-, Spezial- und Value-AddedDistributoren geraten durch die Diversi­ fikation der Broadliner weiter unter Druck. Um weiterhin bestehen zu können, müssen sie schneller auf Marktveränderungen reagieren, als dies die Großtanker der Branche schaffen.

Stelle: Die Erwartungen nach der Fusion waren groß, doch die addierten Umsatzzahlen des Vorjahres wurden verfehlt. Und der bereinigte Konzerngewinn ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa sechs Millionen Euro niedriger.

Personalveränderungen im Januar und im August: Gustavo Möller-Hergt antwortet auf die verfehlten Ziele nach der Fusion von Also Actebis mit zweimaligen Umstellungen in der Organisationsstruktur.

ChannelPartner 24/12


12

www.channelpartner.de

„Verbindliche Linie“: Channel-Chef Stephan Wippermann von IBM will mehr ­Direktgeschäft an Partner übertragen.

FEBRUAR Den von ChannelPartner vergebenen „Channel Excellence Award“ in der Kategorie Broadline-Distribution erhält erstmals die b.com Computer AG. Sie verweist Ingram Micro, Tech Data, Also Actebis und COS auf die folgenden Plätze. Bei den renommierten Auszeichnungen in 14 Kategorien, die aufgrund einer GfK-Studie vergeben werden, räumen vor allem Hewlett-Packard (3x Award-Gewinner und 4x Preferred Vendor) sowie Samsung (2x Award-Gewinner und 3x ­Preferred Vendor) ab. Von der GfK waren mehr als 1.000 Händ-

ler aus den Bereichen Systemhäuser und Computer-Shops befragt worden. IBM will schrittweise das Direktgeschäft mit Industriekunden in die Hände der Partner legen. Außerdem kündigt der deutsche Channel-Chef Stephan Wippermann auf dem „Channel Kick-off 2012“ an, dass alle Projekte mit einem Umsatzvolumen von unter 100.000 Euro ausschließlich Partnerprojekte seien. Ein erstes Fazit im August wird IBM mit seinem eingeschlagenen Kurs laut Wippermann bestätigen. Aufbruchstimmung auf der weltweiten Partnerkonferenz von

Beate Wöhe Leitende Redakteurin von ChannelPartner bwoehe@channelpartner.de

Näher zusammenrücken, heißt die Devise

„Always on“ wird im kommenden Jahr noch mehr die Angebote der MobilityBranche treiben. Das positive Erlebnis der Anwender von Notebooks, Tablets und Smartphones hängt aber wie immer vom Zusammenspiel der Hard- und Softwarehersteller ab. Eine weitere große Rolle werden 2013 die Carrier spielen. Das Streamen von digitalen Inhalten auf mobile Endgeräte führt auch heute noch oft zu Enttäuschung. Ob der Ball definitiv im Netz ist, erfährt der mobile Nutzer in seinem Garten schon Sekunden vorher, wenn die Nachbarn jubeln. Zusätzlich wollen immer mehr junge Nutzer auf Online-Spiele in Realtime zugreifen. Netzbetreiber und ChannelPartner 24/12

­ oster werden daher auch im kommenden H Jahr die Stellschrauben für große Datenmengen weiter öffnen müssen. Während die Daten immer mehr werden, werden die Geräte, mit denen Con­ sumer- und Business-Kunden auf mobile ­Datendienste zugreifen, immer kleiner. ­Diese Tatsache dürfte den Smartphoneund Tablet-Herstellern auch im kommenden Jahr gute Absatzzahlen bescheren. Unentschlossenen, denen ein Tablet zu wenig und ein Notebook zu schwer ist, werden im kommenden Jahr die Convertible-Notebooks die Wahl erleichtern. In diesem Zusammenhang wird die BringYour-Own-Device-Entwicklung weiter in der Diskussion bleiben, und die Anbieter von Mobile-Device-Management-Syste-

„Wir werden wieder ein verlässlicher ­Partner sein“: Meg Whitman, CEO von ­Hewlett-Packard, entschuldigt sich für frühere Fehler.

Hewlett-Packard in Las Vegas: Nach den Turbulenzen im Jahr 2011 betreibt der Konzern intensive Rehabilitierung, entschuldigt sich für frühere Fehler, zeigt eine klare Strategie und beeindruckt mit neuer Hardware. Oder anders ausgedrückt: CEO Meg Whitman räumt auf, nachdem sie sich von den HP-Partnern erklären hat lassen, woran es zuletzt gehapert hat. Ihr 50. Firmenjubiläum will die Verbundgruppe Expert dazu nutzen, neue Themen (zum Beispiel Verkauf von Elektroautos und -fahrrädern sowie die Einrichtung von Stromtankstellen) zu besetzen und die Zahl seiner Standorte aus-

MOBILE COMPUTING & SMARTPHONES

men werden ihre Trümpfe weiter ­ausspielen können. Denn auch im ­kommenden Jahr wird das Thema BYOD viele Unternehmen überrollen. Für den Fachhandel werden diese ­Entwicklungen heißen: sich permanent weiterbilden, um den Kunden die für sie richtige Infrastruktur nicht nur zu empfehlen, sondern auch installieren zu können. Aufseiten der Hersteller wird die ­Zusammenarbeit in der Entwicklung ­immer mehr in den Vordergrund rücken. Gleiches gilt für den Handel. Projekte werden in Verbindung mit der MobilityBewegung umfangreicher und beratungsintensiver. Auch die Fachhandelsspezialisten werden sich nach geeigneten Partnern umsehen müssen.


www.channelpartner.de

zubauen. Zudem wagt sich Expert schrittweise auf das Terrain der Online-Shops, muss dabei aber auch die stationären Geschäfte mit den Online-Aktivitäten richtig vernetzen („Multi-Channel-Handel“). Die Warenhauskette Karstadt dünnt ihr Angebot aus und will innerhalb von 18 Monaten die Abteilungen der Unterhaltungselektronik auflösen. Computer werden also schon bald nicht mehr zum Warenangebot gehören. MÄRZ Erneut stehen die Apple-Jünger Kopf: Mit dem „neuen iPad“ (so Apples Sprachgebrauch) erscheint die dritte Generation der Maßstäbe setzenden Tablet-PCs. Wichtigste Neuerung ist die Unterstützung des Funkstandards LTE – allerdings in Frequenzbereichen, die in Europa nicht erreicht werden können. Im Oktober schießt Apple die vierte Generation nach sowie das erste „iPad mini“. Die CeBIT hält in diesem Jahr ihr Niveau weitgehend, allerdings kostet ein Streik im Nahverkehr viele Besucher. Insgesamt besuchen 312.000 Menschen die weltgrößte IT-Messe (Vorjahr: 339.000). Auch der zum zehnten Mal ausgewiesene Fachhandels­ bereich „Planet Reseller“ darf sich über große Resonanz freuen. Von einer „sehr effizienten Messe“ mit vielen positiven Eindrücken spricht der scheidende Messe-Chef Ernst Raue. Besucher und Aussteller sind zufrieden, weil in ihren Augen die Messe immer professio-

Das iPad als Synonym für eine neue Gerätekategorie: Bis zum Jahresende hat Apple die vierte Generation seiner Tablet-Computer herausgebracht und mit dem „iPad mini“ eine kleinere Version vorgestellt.

Grundlegende Neuausrichtung bei HP: Nach der Zusammenlegung der PC-Sparte und der Druckersparte zur „Printing and Personal Systems Group“ (PPSG) wird Frank Obermeier zu ihrem neuen Chef berufen.

neller wird. Und Dieter Kempf, der Präsident des Verbands Bitkom, betont, dass das Leitthema „Managing Trust“ gezündet habe. Ein kräftiger Umsatzeinbruch von sieben Prozent lässt bei der Verbundgruppe Euronics Handlungsbedarf entstehen. Neue Schwerpunkte (zum Beispiel bei den Produktbereichen IT und TK), weitere Expansionsschritte (zwölf Neueröffnungen) sowie eine forcierte Multi-Channel-Strategie sollen die Rückkehr zum Wachstum ermöglichen. Auch ElectronicPartner ist es nicht gelungen, ein Wachstum zu erzielen. Im 75. Jahr seines Bestehens gibt es beim Branchentreff in Düsseldorf keine Impulse zu den Themen Expansion oder OnlineGeschäft. EP scheint sich mit seiner Rolle als Nummer drei unter den CE-Verbundgruppen arrangiert zu haben. Im Oktober gibt es aber einen überraschenden Deal: EP erwirbt eine Minderheitsbeteiligung am E-Tailer Notebooksbilliger.de. Die Kooperation der beiden Unternehmen soll deutliche Einkaufsvorteile bringen. Hewlett-Packard legt seine PCSparte (PSG) und seine Druckersparte (IPG) zusammen und nennt das neu entstandene Gebilde „Printing and Personal Systems Group“ (PPSG). Diese grundlegende Neuausrichtung soll das Unternehmen schlanker und flexibler machen. Die Veränderungen haben auch Auswirkungen auf Deutschland: Frank Obermeier, der bisher hierzulande die PSG-Sparte geleitet hat, wird PPS-Chef. Die bisherige

13

Rettung nach der Insolvenz: Deutschlands siebtgrößtes ­Sys­temhaus ADA aus Willich wird ab Juli zu einer Ge­schäfts­einheit von Ricoh.

IPG-Chefin Jaimi Cyrus wird ein paar Monate später HP verlassen. Das siebtgrößte Systemhaus in Deutschland, ADA – Das Systemhaus, meldet Insolvenz an. Auslöser ist der Wegfall eines Großkunden, der sich entschlossen hat, künftig mit einem Wettbewerber von ADA zusammenzuarbeiten. Doch auch schon in den Jahren vorher konnte ADA am Marktwachstum nicht partizipieren. Während der Umsatz 2005 noch bei 185 Millionen Euro lag, sank er bis 2011 kontinuierlich auf 120 Millionen Euro. Zum 1. Juli übernimmt Ricoh das operative Geschäft von ADA und macht das Systemhaus zu einer Business Unit. Dagegen wächst Bechtle weiter und übernimmt mit Kumatronik die Nummer 25 im deutschen ­Sys­temhausmarkt. Interesse soll schon vor Jahren da gewesen sein, aber damals war Kumatronik noch zu teuer. Druckerhersteller Lexmark zieht sich nach und nach aus dem Geschäft mit privaten Endkunden zurück. Parallel dazu wird das ­Lösungsportfolio ausgebaut, auch durch millionenschwere Zukäufe von Softwareunternehmen (zum Beispiel Brainware). APRIL Die „Button-Lösung“ sorgt für Aufregung im Online-Handel: ­Jeder Betreiber eines Webshops muss künftig einen speziellen Bestellknopf einbauen, der den Kunden deutlich darauf hinweist, dass ein „Klick“ Geld kostet. Mit dieser Regelung reagiert der Gesetzgeber ChannelPartner 24/12


14

www.channelpartner.de

auf den Missbrauch durch sogenannte Abo-Fallen im Internet. Kritiker befürchten, dass dadurch viele Kunden davon abgehalten werden, einen Online-Einkauf zu tätigen. Aufholjagd bei Dell: Der einst reine Hardwarehersteller will seine Lücken im Software-, Securityund Netzwerkportfolio durch Übernahmen (zum Beispiel Wyse, Clerity) schließen. Gleichzeitig feilt der einstige Direktversender an seinem Partnerprogramm und setzt zu einer Charme-Offensive für den Channel an. Einen Schlagabtausch in Form von offenen Briefen liefern sich acht Anbieter von Sicherheitslösungen und die Stiftung Warentest. Grund sind die von der Stiftung Warentest ersonnenen Testmethoden und -kriterien von 18 IT-Security-Suites, die die Kritik der Softwareanbieter hervorgerufen haben.

Bilderbuchkarriere in der ­Computerbranche: Mit 68 Jahren stirbt der langjährige IT-Manager und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Winfried Hoffmann.

Mit 68 Jahren stirbt Winfried Hoffmann, ein globaler IT-­ Unternehmer. Der langjährige Manager machte bei den Firmen Olivetti, Commodore, Aquarius und Fujitsu von sich reden und bekam 1999 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Der Vollblutunternehmer kannte nach den Aussagen langjähriger Be­ gleiter im Geschäftsleben nur eine Richtung: „volle Lotte, voller Druck“. Hoffmann hat die ­IT-Branche in Deutschland ­geprägt wie kaum ein anderer Manager.

Die Hausmesse „Channel Trends + Visions“ von Also Actebis in Bochum entpuppt sich als gelungene Veranstaltung bei guter Stimmung mit offiziell 4.500 Besuchern. Was COO Gustavo Möller-Hergt allerdings dort als neue Strategie ­vorstellt, erinnert Branchenbeob­ achter stark an die Pläne seines Vorvorgängers Uwe Neumeier zweieinhalb Jahre vorher („DreiSäulen-Strategie“). Bei der vierten Auflage des „ChannelPartner Race“ werden auf dem Pitztaler Gletscher die inoffiziellen deutschen IT-Ski-Meister

Dr. Ronald Wiltscheck Stellv. Chefredakteur von ChannelPartner rwiltscheck@channelpartner.de

LTE und WLAN – das Internet wird immer mobiler

„Das Internet wird mobiler – einerseits durch die rapide zunehmende Zahl an Mobilfunkverträgen mit Daten-Flatrate, andererseits durch den allgegenwärtigen BYODTrend (Bring Your Own Device). Laut Accenture sind aktuell in Deutschland 50 Prozent der Internetnutzer mit einem Smartphone im Netz unterwegs. Zählt man noch die mobile Internetnutzung von Tablets und Notebooks via WLAN hinzu, dürfte schon jetzt mehr als die Hälfte des Webverkehrs hierzulande „on the air“ erfolgen. Der Siegeszug des neuen Mobilfunkstandards LTE dürfte diesen Trend noch verstärken. Immer mehr Anbieter von Netzwerkzubehör haben LTE-Router in ihr Portfolio aufgenommen. Für viele Privatanwender und Firmen auf dem flachen Land ohne die Perspektive eines breitbandigen ChannelPartner 24/12

Festnetzanschlusses ist LTE oft die einzige bezahlbare Alternative. Von diesem Kundenwunsch könnten 2013 viele NetzwerkReseller profitieren und sich mit der mobilen Vernetzung ein zusätzliches Standbein schaffen. Aber auch die kommenden WLAN-Standards versprechen Datentransferraten, die die herkömmliche Festvernetzung via Ethernet oft obsolet machen. Hier bieten ebenfalls immer mehr Hersteller für mittelständische Kunden bezahlbares Netzwerkzubehör. Damit lassen sich Hotels, Gaststätten, Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen kostengünstig breitbandig vernetzen. Die letzte Meile zum Kunden wird zunehmend über Glasfaser abgewickelt. Damit lassen sich Datentransferraten von mehreren Gbit/s realisieren, für Anwendungen wie interaktives Fernsehen, Video-on-­

TK & NETZWERKE

Demand oder Videokonferenzen im ­HD-Format wird das auch nötig sein. Im Rechenzentrum setzt sich der Trend zu konvergenten Server-Storage-Netzwerk-Systemen fort. Deren modulare Bauweise kommt dem Wunsch vieler DataCenter-Betreiber entgegen, ihre Hardwareauslastung flexibel an die rasch wechselnden Kundenbedürfnisse anzupassen, um so beispielsweise Netzwerkkapazitäten schnell von Mandant zu Mandant „switchen“ zu können. „Durch Software definiertes und gemanagtes Netzwerk“ lautet hier das Motto. Das Thema Konvergenz nimmt ebenfalls Fahrt auf. Immer häufiger setzen auch Mittelständler auf „all IP“, sie wollen ihre herkömmliche TK-Anlage loswerden. Hier können Reseller mit UCC-Konzepten, die speziell an diese Klientel angepassten sind, punkten.


www.channelpartner.de

gekürt. Bei den Damen gewinnt Petra Staudenmaier (Bex), bei den Herren Andreas Hindlinger (Tech Data). Die Teamwertung geht an die Mannschaft Tech Data 1. Samsung steigt mit ConsumerGeräten in den Markt für Tintenstrahldrucker ein – mit der Technologie des finanziell klammen amerikanischen Herstellers Kodak. Dennoch will man weiterhin eine „Laser-Company“ bleiben. Die Tintenstrahler seien nur dazu da, den Kunden ein komplettes Port­ folio in allen Preissegmenten anzubieten. MAI Acer und Stefan Engel gehen getrennte Wege. Ende April verlässt der langjährige Manager nach 16 Jahren Tätigkeit das taiwanische Unternehmen, Anfang Juli schlägt er bei Lenovo auf. Dort ist er als General Manager für die D-A-CH-

Region verantwortlich. Bei Lenovo ist mittlerweile auch der ehemalige Acer-Chef Gianfranco Lanci an Bord, dem das EMEA-Geschäft untersteht. Die nach Berlin angereisten fast 3.000 Kunden und Partner von Cisco erleben die sechste Ausgabe der „Cisco Expo“ unter dem Motto „Freedom of Choice“. Damit wird der Trend zu BYOD („Bring Your Own Device“) aufgegriffen, also die freie Wahl des Endgeräts in Kundennetzwerken. Selbstredend stellt Cisco all die Produkte vor, die Kunden und Partnern ­helfen sollen, diese Herausfor­ derungen zu meistern. Hewlett-Packard kündigt an, bis 2014 weltweit 27.000 Mitarbeiter zu entlassen. Konzernchefin Meg Whitman hält diesen Schritt für „absolut notwendig“: HP leidet vor allem darunter, dass immer mehr Kunden zu einem Tablet-Computer

Toshiba empfiehlt Windows 8 Pro.

UNTERSCHIED IM DETAIL

Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit Mit den schlanken und leichten Notebooks von Toshiba sind Ihre Kunden mobil und zugleich professionell unterwegs. Ob Notebook oder Tablet - oder sogar beides in einem Gerät - durch neuste Technologien, einem hohen Qualitätsanspruch und durch zuverlässigen Service haben Sie überall auf der Welt einen soliden Partner, wenn es um intelligente Lösungen im Businessbereich geht. www.toshiba.de/geschaeftlich Windows 8 Pro Immer erreichbar, auch außerhalb des Büros. Behalten Sie dank dynamisch aktualisierter Live-Kacheln den Überblick über Ihre geschäftlichen E-Mails, Terminpläne und Kontakte.

oder einem Smartphone greifen und sich den Kauf eines neuen PCs sparen. Erschwerend kamen in der jüngeren Vergangenheit Querelen und konfuse Entscheidungen im Management hinzu. Ganz im Zeichen von vertikalen Lösungen und zusätzlichen Serviceleistungen steht die Hausmesse IM.Top, die Ingram Micro zum 13. Mal abhält. Die 4.500 Besucher bekommen unter anderem zu ­hören, dass der VAD-Bereich kontinuierlich ausgeweitet werden soll und den Fachhändlern weitere Dienstleistungen angeboten werden sollen. Gerhard Schulz gibt als Vorsitzender der Geschäftsführung zu verstehen, dass man mit diesen Mehrwerten allerdings nicht in ­unmittelbare Konkurrenz zu den eigenen Kunden treten wolle. Noch ist es ein Vertrauensvorschuss unter Vorbehalt, den Vertriebspartner EMC entgegenbrin-

15


16

www.channelpartner.de

Vertikale Lösungen: Auf der Ingram-MicroHausmesse „IM.Top“ kündigt Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung, an, den Horizont des Broadliners zu erweitern.

gen. Doch das Zutrauen wächst, wie auf dem Partner Kick-off 2012 in Frankfurt deutlich wird. Ist doch die Zuneigung von EMC zum Channel erst vor drei Jahren neu entflammt. Was vor 20 Jahren in einer Wohnung in Meuselwitz begann, ist heute eine stattliche IT-Firma mit 270 Mitarbeitern. Der Distributor und PC-Fertiger bluechip zeigt auf seiner Hausmesse in Leipzig, dass er ein fester Bestandteil der deutschen IT-Landschaft ist. Die größte Herausforderung für die Zukunft: Vorstandsvorsitzender Hubert Wolf will das Un-

ternehmen vom Produkt- zum ­Lösungsanbieter ausbauen. Frischer Wind aus Fernost: Die Pläne des chinesischen IT-Konzerns Huawei für den Channel in Deutschland nehmen Gestalt an. Nachdem die Managerposten besetzt sind, geht es an die Distributionsverträge. Doch ein paar Monate später zeigt sich, dass es doch nicht so einfach ist, im deutschen Channel Fuß zu fassen. JUNI Aufregung um das ab Oktober ­angekündigte neue Partnerprogramm von Sage: Das Bestands-

kundengeschäft soll in den Hintergrund treten, die Gewinnung von Neukunden hat oberste Priorität. Einige Sage-Partner sind mit den Änderungen nicht einverstanden und gründen einen Verein mit dem Ziel, ihre Interessen gegenüber dem Hersteller gemeinsam zu ­vertreten. Die daraufhin eingeleiteten Gespräche veranlassen Sage, Korrekturen an seinem Programm durchzuführen. Und sicherlich ist es kein Zufall, dass daraufhin der für das Mittelstandsgeschäft verantwortliche Manager Andreas Heck im Oktober Sage verlässt. Gebrauchtsoftware darf weiterverkauft werden: Der jahrelange Streit zwischen Oracle und UsedSoft hat einen Abschluss gefunden. Der EuGH hat den Weiterverkauf von „gebrauchter“ Software für zulässig erklärt. Was die Auswirkungen auf den Handel betrifft, sind sich die davon betroffenen Firmen uneins. Im VAD-Bereich steht eine spektakuläre Übernahme an: Der

Regina Böckle Leitende Redakteurin von ChannelPartner rboeckle@channelpartner.de

Datenlawine lässt neue Technologien entstehen

Kein Segment zeigte sich im vergangenen Jahr derart robust und wachstumsstark wie der Markt für Speicherlösungen – und daran wird sich auf lange Sicht nichts ändern. Denn immer mehr Daten aus unterschiedlichsten Quellen werden produziert, wollen verarbeitet, gespeichert und analysiert werden. Storage- und Festplattenhersteller könnten also jubilieren, der Verdrängungswettbewerb sollte gering sein. Doch der Schein trügt. 2012 schwappte die große Konsolidierungswelle über die Festplattenhersteller: WD übernahm Hitachi Global Storage Technologies und gab (nur aus kartellrechtlichen Gründen) im Gegenzug die 3,5-Zoll-HDD-Sparte an Toshi­ba ab. Seagate schnappte sich neben LaCie auch ChannelPartner 24/12

die Festplattensparte von Samsung Electronics. Durch die Akquisitionen von WD und Seagate reduzierte sich die Zahl der großen Festplattenhersteller von fünf auf drei: WD hält nach Schätzungen von iSuppli etwa die Hälfte des Marktes, Seagate 40 Prozent und Toshiba rund zehn Prozent. Und auch bei der 2012 geplanten, aber kurzfristig geplatzten Akquisition von OCZ durch Seagate ist noch offen, ob tatsächlich das letzte Wort gesprochen ist. Denn die SSD-Technologien von OCZ würden das Portfolio von Seagate, das diesen Markt komplett verschlafen hat, perfekt ergänzen. Ob der wankende IT-Riese HP im Storage-Infrastruktur-Bereich wieder Boden gutmachen kann, ist mehr als fraglich. Mit den Ende 2012 gelaunchten 3PAR-basierten Produktreihen hat HP zwar endlich

STORAGE & BIG DATA

zum technologisch längst überfälligen Sprung in die Moderne angesetzt. EMC und NetApp aber haben die Zeit dazwischen weidlich genutzt, um sich in Posi­ tion zu bringen – und die werden sie mit aller Kraft verteidigen. Keiner der großen Player aber kann derzeit beantworten, welche Technologie imstande sein wird, die auf uns zurollende Datenlawine von unvorstellbaren 40 Zettabyte (eine Zahl mit 21 Nullen) im Jahr 2020 aufzufangen. Der entscheidende Anstoß für grundlegend neue Technologien, die mit alten Traditionen brechen, kam bisher fast immer von kleinen, unbekannten ­Entwicklungshäusern. Mit dem kometenhaften Aufstieg momentan noch verborgener Perlen ist deshalb gerade im ­Storage-Umfeld zu rechnen.


www.channelpartner.de

US-Distributor Avnet will den Stuttgarter VAD Magirus kaufen. Seit Avnet 2007 das HP- und IBMGeschäft von Magirus übernommen hatte, wurde in der Branche gemunkelt, dass man sich auch noch den restlichen Magirus-Bereich einverleiben könnte. Dieser Schritt war insofern naheliegend, als sich das Portfolio der beiden Distributoren schon damals äußerst gut ergänzte. JULI eBay muss die Einführung seiner neuen Zahlungsabwicklung verschieben. Die BaFin fordert eine Lizenz der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF. Die neue Zahlungsabwicklung war im Februar für diesen Sommer angekündigt worden. 18.000 Partner, wichtige News zu neuen Produkten (Windows Server 2012, Surface, Windows 8, Office 2013) und viel Gesprächsbedarf: Microsoft schwört seine Com­munity auf der weltweiten

„Epische Veränderungen und eine neue Ära“: Microsoft-CEO Steve Ballmer gerät angesichts der Software- und Hardwareneuheiten aus seinem Haus fast in Ekstase.

Partnerkonferenz in Toronto auf den „wichtigsten Herbst der Firmengeschichte“ ein. Kernaussage: Die neue Generation von Microsoft-Produkten ist ein Zusammenspiel aller Arten von Hardware und Software mit dem Kernfokus Cloud. Bei einer Razzia im hessischen Obertshausen staunt die Polizei nicht schlecht: In einer Lagerhalle stapeln sich gefälschte Druckerverbrauchsmaterialien bis unter das Dach. Bei den beschlagnahmten Produkten handelt es sich um Plagiate von OriginalSupplies, für die sogar Holo-

17

Tatort Lagerhalle: „In 30 Jahren ist mir eine ­derartige Produktionsstätte bisher noch nicht untergekommen“, sagt ein Polizist, als er in Obertshausen vor dem gefälschten Drucker­ verbrauchsmaterial steht.

gramme auf Kartuschen gefälscht wurden. Die Aufgabe von zehn ProMarkt-Filialen, verteilt über das Bundesgebiet, zeigt, dass die Elektromarktkette unter Druck geraten ist. Der Umsatz ist zuletzt um 3,8 Prozent zurückgegangen, ein „hoher zweistelliger Millionenverlust“ soll das Ergebnis sein. Auch in neu eröffneten Märkten werden die Erwartungen der Rewe-Konzerntochter nicht erfüllt. In Branchenkreisen wird über einen möglichen Ausstieg von Rewe aus dem Elektromarktgeschäft spekuliert. Einige der geschlossenen Filialen

Armin Weiler Chefreporter von ChannelPartner aweiler@channelpartner.de

Götterdämmerung bei ­Laserdruckern

Nach wie vor sind Managed Print Services (MPS) ein beherrschendes Thema der Output-Branche. Das hat vor allem zwei Ursachen: Zum einen geht die Marktdurchdringung längst nicht so schnell ­voran, wie mancher Player sich das erhofft hat, zum anderen gibt es wenige Themen, die sich herstellerübergreifend als „Trend“ ausschlachten lassen. Die Hersteller tun sich nach wie vor schwer, MPS-Konzepte im ­Mittelstand zu vermarkten, während im Large Account die Sache wesentlich einfacher scheint. Da der Marktzugang zum Mittelstand überwiegend durch Fachhändler realisiert wird, müssen die Hersteller bei den Resellern noch mehr Überzeugungsarbeit leis­

ten. Zudem braucht der Channel passende Konzepte für die mittelständische Kundschaft. So langsam kommen auch die im vergangenen Jahr aufgesetzten MPS-­ Angebote der Distributoren in die Praxisphase und könnten sich durchaus zu einer Alternative zu den MPS-Konstrukten der Hersteller etablieren. Ein weiteres Thema wird im kommenden Jahr noch für Bewegung sorgen: Neue Vergabekrite­rien für das Umwelt-Label „Blauer Engel“ bei Druckern könnten dazu führen, dass viele Laserdrucker nicht mehr zertifiziert werden. Laut der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sollen derzeit drei von vier ­Laserdruckern die geplanten neuen Vorgaben nicht erfüllen. Nun ­müssen die Laserdruckerhersteller daran arbeiten, emis­

DRUCKER

sionsarme Geräte bereitzustellen oder gar auf andere Druckverfahren ­ausweichen, um weiterhin im lukr­ativen Projektgeschäft mitmischen zu können. Insbeson­ dere in Projekten der öffentlichen Hand ist der „Blaue Engel“ ein Muss. So könnten die neuen Richt­linien den Herstellern von Tin­tenstrahldruckern mit ihren „Business Ink“-Geräten zum Durchbruch verhelfen. Diese arbeiten nicht nur emissionsarm, sondern auch energiesparend. Das Druckersegment ist ein Verdrängungs- und kein Wachstumsmarkt. Daher werden die Druckerfirmen jeden kleinen ­Vorteil nutzen müssen, denn selbst die ­Erhöhung des Markt­anteils heißt noch ­lange nicht, dass das Gesamtvolumen des ­einzelnen Herstellers steigt. ChannelPartner 24/12


18

www.channelpartner.de

werden von der EP-Vertriebslinie Medimax übernommen.

Rote Zahlen und gerichtliche Auseinandersetzungen: Olaf Koch, CEO der Metro AG, muss mit schwachen Ergebnissen bei der Konzerntochter Media-Saturn kämpfen und sich im internen Rechtsstreit mit dem Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals behaupten.

AUGUST Radikaler Umbau im Management bei Also Actebis: Nachdem im Juni CEO Klaus Hellmich hingeworfen hat, gibt sein Nachfolger, Gustavo Möller-Hergt, die deutsche Geschäftsleitung auf und wechselt an die Konzernspitze in der Schweiz. Gleichzeitig verlassen auch Guido Wirtz, Jochen Bless, Oliver Kaiser, Reinhold Egenter und Volker Flemming den Broad­ liner. In die Geschäftsführung in Deutschland rücken vier neue Leute nach: Matthias Lorz, Stefan Klinglmair, Reiner Schwitzki und Heino Deubner. Schwitzki übt ­dabei die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung aus. Zwei Urteile, zwei Sieger – so lautet die Bilanz im Gerichtsstreit zwischen den Gesellschaftern von Media-Saturn, nachdem erst ein Schiedsgericht und dann das Oberlandesgericht München ihre

Entscheidungen präsentierten. Die MSH – und damit die Konzernmutter Metro – darf im operativen Bereich zusätzliche Dinge über den eingesetzten Beirat alleine entscheiden, dagegen darf bei strategischen Dingen beziehungsweise bei der Besetzung der oberen ­Managementebenen der MediaMarkt-Gründer Erich Kellerhals nach wie vor mitreden. Über zahlreiche Händler, die auf Facebook vertreten sind, schwappt eine Abmahnwelle. Der Grund: ein fehlendes Impressum auf ihrer Facebook-Präsenz. Doch die Opfer wehren sich und erstat-

ten ihrerseits Strafanzeige gegen die Geschäftsführer des abmahnenden Systemhauses Binary ­Services GmbH und dessen Rechtsanwalt. Als Folge bekommen die Abmahner kalte Füße und benennen die Firma in Revolutive Systems GmbH um. Die ­ersten gerichtlichen Auseinandersetzungen sind erst für Anfang 2013 angesetzt. Mehr als 3.500 Anwender haben in einer Umfrage der Computerwoche die besten Systemhäuser ermitteln lassen. In der Umsatzklasse bis 50 Millionen Euro liegt Schuster & Walther vorne, in der

Dr. Ronald Wiltscheck Stellv. Chefredakteur von ChannelPartner rwiltscheck@channelpartner.de

Sicherheitsbedürfnis sorgt für weiteres Wachstum

Den auf IT-Security spezialisierten Dienstleistern wird auch 2013 die Arbeit nicht ausgehen. Glaubt man den Marktforschern von Gartner, steigt die Nachfrage nach Sicherheitslösungen weiterhin – mit jährlich zehn Prozent bis 2015. Welches ­andere Segment der IT-Industrie (Aus­ nahme: Cloud) kann mit derartigen ­Wachstumsraten aufwarten? So wird es 2013 voraussichtlich keinen neuen Security-„Megatrend“ geben, aber die Entwicklungen aus 2012 werden sich auch im nächsten Jahr fortsetzen. CyberGangster aus dem Ausland werden weiterhin versuchen, in die Netzwerke deutscher Technologieunternehmen einzudringen, um dort streng geheime Pläne für neue ChannelPartner 24/12

Produkte zu stehlen. Und vor derartigen Attacken sind auch Mittelständler nicht gefeit, sie müssen sich mittlerweile genauso gut schützen wie die Konzerne. Ebenfalls ungebrochen bleibt der BYODTrend (Bring Your Own Device), also der Wunsch vieler Mitarbeiter, eigene, vorwiegend privat genutzte Tablets und Smartphones ins Firmen-WLAN „einzustöpseln“. Hier gilt es bei den dafür neu anzuschaffenden MDM-Systemen (Mobile-Device-­ Management), den Security-Aspekt nicht außer Acht zu lassen. Es geht dabei nicht nur um den sicheren Netzwerkzugang, sondern auch um die obligatorisch starke Verschlüsselung aller Daten auf diesen tragbaren Endgeräten. Hinzu kommt die Tatsache, dass CyberKriminelle stetig dazulernen und ihre Mal-

SECURITY

ware ständig ändern. Botnetze agieren ­immer aggressiver, und es wird immer schwerer, die von ihnen ausgehenden Gefahren abzuwehren. Nicht zu unterschätzen werden auch 2013 die aus sozialen Netzen stammenden Bedrohungen sein. Einerseits sind es Spiele und Anwendungen in Facebook, die zu Datendiebstahl führen können, andererseits plaudern dort Mitarbeiter manchmal Firmeninterna aus. Dies gilt es zu unterbinden: zum einen durch strikte Einhaltung von unternehmenseigenen Sicherheitsrichtlinien, was mit IT-gestützten Systemen überwacht werden kann, zum anderen durch die ­Sensibilisierung der Mitarbeiter für ­Bedrohungen von außen. Auch diese ­Aufgabe sollten IT-Security-Spezialisten übernehmen.


istockphoto.com

DEVIL empfiehlt Windows® Server 2012

Kein Erst-Server war jemals besser! »1,5 Mio deutsche Kleinunternehmen nutzen noch immer keinen Server. «

Nutzen Sie jetzt die Chancen dieses Marktes! Windows Server 2012 Essentials bietet beste Argumente:

Windows Server 2012 Essentials

• Einfach Die neue Positionierung der Editionen ist für Kunden und Partner eindeutig.

• • • •

• Flexibel Windows Server 2012 Essentials bietet maßgeschneiderte Möglichkeiten, sich für die passende Kombination aus On-Premise und in der Cloud genutzten Anwendungen und Services zu entscheiden. • Bewährt Kunden können sich von einem großen Ecosystem von MicrosoftPartnern unterstützen lassen. • Mobil Verbesserte Mobility-Funktionen und Fernzugriff (Remote Connection) mit verschiedenen Endgeräten. • Zukunftssicher Kunden, die mehr als 25 PCs einsetzen wollen, können problemlos auf Windows Server 2012 Standard wechseln.

Neue Umsatzchancen mit Managed Services Nachhaltiger Schutz von Unternehmensdaten Jederzeit und überall produktiv tätig sein Einfacher Zugang zur Cloud

Lizenzierung • Pro Server max. 2 Prozessoren • Server mit max. 25 Benutzerkonten oder 50 Geräten • Keine CALs erforderlich • Memory-Unterstützung 64 GB Herstellernummer: G3S-00125 Art.-Nr.: MS06301

Jetzt anrufen unter 0531 21540-0 und zu tagesaktuellen Preisen bestellen! Wir beraten Sie gerne.

Bis 18:30 Uhr bestellt – morgen vor 12:00 Uhr da! DEVIL AG ∙ Kocherstraße 2 ∙ D-38120 Braunschweig ∙ Tel. +49 531 21540-0 ∙ Fax +49 531 21540-999 ∙ info@devil.de ∙ www.devil.de


20 www.channelpartner.de Klasse 50 bis 250 Millionen Euro ist es Sysback, in der Klasse ab 250 Millionen Euro führt Cancom die Rangliste an. Das parallel dazu von ChannelPartner erstellte Ranking der größten Systemhäuser in Deutschland wird von Computacenter vor Bechtle und Cancon angeführt. SEPTEMBER Mit neuen Rekordergebnissen geht die IFA 2012 zu Ende: 240.000 Besucher sorgen für ein Ordervolumen von 3,8 Milliarden Euro. Die Verantwortlichen der Messe Berlin richten einen schönen Gruß an die CeBIT-Macher in Hannover: „Die Resonanz bestätigt uns, der weltweit bedeutendste Event für die Branche zu sein.“ Überraschung bei Tech Data: Michael Urban, der bis 2003 bei Actebis als hoher Manager tätig war, kehrt in die Branche zurück

und wird das Geschäft des Broadliners in Europa leiten. Urban ist ab sofort für die kurz- und lang­ fristige Strategie verantwortlich sowie für die Betreuung vieler Hersteller. Microsoft verlagert mit Windows Server 2012 zahlreiche Funktionen in die Cloud, die bislang auf dem Small Business Server „on premise“ betrieben werden konnten. Was aber, wenn der ­Kunde diese Dienste nicht in die Cloud auslagern will? Dann wird es teuer. Partner hadern mit dieser Entscheidung. Lange Schlangen vor den Apple-Läden zum Verkaufsstart des iPhone 5. Analysten trauen Apple zu, im ersten Rutsch bis zu zehn Millionen Geräte zu verkaufen. Ein Wermutstropfen für den erfolgsverwöhnten Konzern ist allerdings die massive Nutzerkritik an seinem ersten eigenen Karten-

Als ob es nichts anderes gäbe: Auch zum Verkaufsstart des iPhone 5 bilden sich vor den Apple-Läden die mittlerweile gewohnt langen Warteschlangen.

dienst, der die bisherigen GoogleKarten ersetzt. Vermarktung von Cloud-Angeboten: Der VAD Arrow ECS bietet Resellern unter dem Namen „ArrowSphere“ ab sofort eine Bereitstellungs- und Abrechnungsplattform für unterschiedliche CloudDienste an. Obendrein stellt es Partnern einen Webshop zur Verfügung, über den sie die Angebote für ihre Endkunden bereitstellen können. OKTOBER Wenig Zuversicht: Bei der deutschen Partnerkonferenz von ­Microsoft in Stuttgart sieht man

Regina Böckle Leitende Redakteurin von ChannelPartner rboeckle@channelpartner.de

Erst Spagat, dann zweites Standbein

Die Furcht schien begründet: Hersteller, gerade die Softwareschmieden, könnten das Cloud-Geschäft an den Resellern vorbei machen. Doch das vergangene Jahr hat uns eines Besseren belehrt. Selbst unter größtem Druck – Microsoft kann ein Lied davon singen – zeigte sich, dass Unternehmenskunden gerade beim Bezug von Cloud-basierten Diensten einen Partner haben möchten, dem sie vertrauen und auf Augenhöhe begegnen können. Obendrein müssen auch Lösungen aus der Cloud in die meist bunt gemischte Unternehmens-IT integriert werden. Das kann kein Hersteller leisten. Deshalb sind es gerade die lokalen, spezialisierten Vertriebspartner vor Ort, die sich zurzeit im Cloud- und Managed-Service-Geschäft etablieren – als Berater, ­IT-Landschaftsarchitekten und Prozess­ ChannelPartner 24/12

berater. Zunehmend kooperieren sie mit anderen Partnern – oder übernehmen sie gleich ganz, um ihren regionalen Spielraum zu erweitern oder ergänzende Kompetenzen anzubieten. So bereitwillig wie im vergangenen Jahr haben System­ häuser selten ihr Know-how mit anderen geteilt. Und das wird sich künftig noch verstärken, ebenso wie der Trend zu ­Kooperationen, den nicht zuletzt der ­Fachkräftemangel weiter antreibt. Systemhäuser haben im vergangenen Jahr viel Geld in die Hand genommen, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden und an das Haus zu binden. Sie werden sich auch in den nächsten Jahren hier massiv engagieren. Konkurrenz indes erwächst den Partnern weniger in Gestalt der Hersteller als in den klassischen Service-Providern, die mit erstaunlichem Tempo ihr Rechenzentren nutzen, um Kunden jetzt auch mehr als nur Blech aus der Steckdose zu liefern.

SYSTEMHÄUSER

Trotzdem können Partner das Infrastrukturgeschäft mit physischen Systemen nicht einfach von heute auf morgen über den Haufen werfen – selbst wenn sich mit Hardware kaum mehr etwas verdienen lässt und die Umsätze hier weiter rückläufig sein werden. Dieses Geschäft parallel weiterzuführen und Modelle für das Cloud-Business aufzubauen ist die große Herausforderung der nächsten Jahre. Damit zu kalkulieren, dass es schon noch dauern wird, bis die Cloud im B2B-Bereich zum Massenphänomen wird, halte ich für keine gute Strategie. Denn im Gegensatz zu den Hype-Technologien der Vergangenheit entscheiden diesmal nicht mehr nur IT-Leiter und CFOs über den Einsatz, sondern auch unzählige Anwender in den Fachhabteilungen. Sie sind die neuen Tempomacher. Wer sich hier ein zweites Standbein aufbauen will, muss die Übergangsphase im Spagat meistern.


www.channelpartner.de

unter den 1.800 Besuchern zahlreiche angespannte Gesichter. Die Manager, darunter auch der neue Deutschland-Chef Christian Illek, konfrontieren die Partner mit den Erwartungen des Herstellers hinsichtlich der Geschäftsmodelle rund um die Cloud. Die Botschaft: Microsoft hat vorgelegt, der Channel muss spätestens jetzt und dringend nachlegen. Ehe Killerapplikationen der Cloud zum Durchbruch verhelfen können, müssen im Rechenzentrum die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. VMware rückt deshalb bei der VMworld Europe in Barcelona die Themen IT-Management und Automatisierung in den Mittelpunkt. Das kommt bei den rund 8.000 Besuchern an. Anlässlich der Hausmesse ­„Forum“ sieht Deutschland-Chef Michael Dressen Tech Data auf Kurs. Im „Problembereich Broadline“ habe man einen „Riesenschritt“ nach vorne gemacht. Mit neuen Serviceleistungen sollen Partner davon abgehalten werden, bei E-Tailern zu bestellen. Die Besucherzahlen beim Forum bleiben hinter den Erwartungen zurück, obwohl parallel ein hochkarätig besetzter Kongress stattfindet. „Wir haben Windows neu erfunden“, sagt Microsoft-Chef Steve Ballmer bei der Präsentation des neuen Betriebssystems Windows 8. Die neue Oberfläche („Modern UI“) mit seinen Kacheln bietet ein einheitliches Konzept für die Darstellung und Benutzung auf Mobiltelefonen, Tablets und herkömmlichen PCs. Nach wenigen

Trotz Office 365, Surface und Windows Server 2012: Windows 8 steht auf der Agenda von ­Microsoft ganz oben.

Wochen lässt sich sagen, dass sich Windows 8 im B2C-Markt sehr ordentlich verkauft, im B2B-Markt allerdings weniger, weil Firmen mit Windows 7 zufrieden sind. Parallel zu Windows 8 bringt ­Microsoft seinen ersten eigenen Tablet-PC namens „Surface“ heraus. Er soll die Antwort auf Apples „iPad“ sein, da bisherige iPadKonkurrenten, die zum Beispiel auf Android basieren, bei Weitem nicht an die Verkaufserfolge von Apple herankommen. Außerdem hofft Microsoft, mit seiner Marktmacht auch andere Tablet-Hersteller zur Fertigung von Windows-8-Tablets zu ermutigen. NOVEMBER Kurz vor der wichtigsten Kundenkonferenz von Fujitsu nimmt CEO Rolf Schwirz überraschend seinen Hut. Beobachter bestätigen, dass er Fujitsu in den vergangenen beiden Jahren neues Leben eingehaucht und viele Veränderungen durchgeführt hat. Die Strategie, den stark hardwarelastigen Konzern auf Softwarekurs zu bringen, ist allerdings bisher noch nicht aufgegangen. Schwirz wechselt in den Vorstand des Embedded-Computer-Spezialisten Kontron. Nach Angaben des Marktforschers Gartner sind die PC-Verkaufszahlen in Deutschland im dritten Quartal 2012 um fast ein Fünftel zurückgegangen. Viele Anwender kaufen sich mittlerweile lieber ein Smartphone oder einen Tablet-PC, bevor sie ihren Desktop-PC oder ihr Notebook ersetzen. Da es seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum annähernd halten konnte, springt Lenovo erstmals auf Platz eins im deutschen PC-Markt. Im seit Monaten andauernden Prozess um Schmiergeldzahlungen gegen frühere Media-Markt-Manager fordert die Staatsanwaltschaft für die sechs Angeklagten Haftstrafen zwischen dreieinhalb Jahren sowie fünf Jahren und

21

Verdrängungsmarkt: Viele ­Anwender kaufen sich mittlerweile lieber ein Smartphone oder ­einen T­ ablet-PC, bevor sie ihren Desktop-PC oder ihr Notebook ersetzen.

neun Monaten. Demnach sollen die beiden Hauptangeklagten Michael Rook und Bruno Herter in ihrer Zeit beim Media Markt Schmiergelder in Höhe von vier Millionen Euro unter sich aufgeteilt haben. Das Geld soll vom Geschäftsmann Peter N. gekommen sein, dessen Firmen im Gegenzug mit dem Verkauf von DSL-Verträgen in MediaMarkt-Fillialen über mehrere Jahre hinweg circa 50 Millionen Euro eingenommen haben sollen. DEZEMBER Die Serie von Fachhandelsübernahmen geht weiter: Nun sichert sich Output-Spezialist Konica Minolta die Mehrheit am Stuttgarter Systemhaus Raber+Märcker. Damit will der Hersteller sein Infrastrukturportfolio ausbauen. Die Grenzen zwischen Reseller und Hersteller, zwischen direktem und indirektem Vertrieb schwinden. Die Diskussion um Gesundheitsgefahren durch Laserdrucker­ emissionen kocht wieder hoch: Das niedersächsische Justizministerium zieht vorsichtshalber 4.000 Samsung-Laser aus dem Verkehr, nachdem der Grenzwert für Feinstaubemission bei Geräten am Amtsgericht Burgwedel überschritten wurde. Gesundheitsprobleme einiger Mitarbeiter hatten die Untersuchungen veranlasst. Für zehn Tage hat die OnlineHandelsplattform eBay ihren ers­ ten „Kaufraum“ in Berlin eröffnet. Mit ihrem Smartphone können Besucher dort einkaufen, indem sie den jeweiligen QR-Code eines Artikels einscannen. Das gewählte Produkt wird dann nach Hause geliefert. eBay will damit die „Zukunft des Einkaufens“ zeigen.  Christian Töpfer ChannelPartner 24/12


22

www.channelpartner.de/hersteller/

CHANNEL-KONFERENZ HP DISCOVER

Storage-Lösungen für neue Partner Bereits zum zweiten Mal hat HP seine Enterprise-Kunden und -Partner zur EMEAAusgabe der eigenen Haus­ messe „Discover“ eingeladen. Fast 9.000 Personen waren dieses Mal nach Frankfurt gekommen.

„Autonomy liefert eine unglaubliche Technologie.“ MEG WHITMAN, CEO von Hewlett-Packard

„Die EMC-Storage-Architektur ist zu komplex und zu stark fragmentiert.“ DAVID SCOTT, General Manager der Storage-Division bei HP

ChannelPartner 24/12

In Deutschland arbeiten aktuell rund 70 Storage-Reseller mit HP ESSN (Hewlett-Packard Enterprise Server Storage Networks) zusammen. 40 von ihnen kümmern sich als Professional-Partner um den Mittelstand, der Rest (Advanced-Partner) bedient die größeren Unternehmen mit Netzwerkspeicherinfrastruktur. Im kommenden Jahr soll die Anzahl der Storage-Vertriebspartner der HP Enterprise Group insgesamt dreistellig werden, so das erklärte Ziel von Storage-ChannelManager Tom Dreger. Vor allem die Zahl der Professional-StoragePartner könnte 2013 mächtig zulegen. Möglich machen sollen dies die Anfang Dezember 2012 in Frankfurt am Main vorgestellten neuen Storage-Lösungen. „EMC ist zu kompliziert“ Zur Eröffnung der HP-EnterprisePartner- und -Kundenkonferenz „HP Discover“ stellte David Scott, General Manager der StorageDivision bei HP; die „3Par StoreServ“-Plattform vor. Die dort enthaltenen Funktionen und Merkmale waren laut Hersteller bisher nur großen Unternehmen vorbehalten. Nun sind sie nach Ansicht von Scott auch für mittelständische Unternehmen bezahlbar. Denn die „3Par StoreServe 7000“-Serie ist bereits im Einstiegssegment ab 20.000 Euro erhältlich (siehe Kasten). Einen Seitenhieb auf einen HPWettbewerber konnte sich Scott

Warteschlangen: Die Ausstellung zur „HP Discover 2012“ in Frankfurt am Main war gut besucht.

nicht verkneifen: „EMC hat fünf verschiedene Storage-Architekturen, das alles ist viel zu komplex und zu stark fragmentiert.“ Selbstredend verhält es sich bei der „HP 3Par StorServe“-Plattform ganz anders: Sie erfülle die Anforderungen an eine polymorphe einfache Storage-Infrastruktur, das heißt, sie kann zwar in verschiedenen Formen erscheinen, aber darunter befindet sich nur eine einzige Architektur, die sowohl mit Festplatten als auch mit nicht rotierenden Speicher-Devices im beliebigen Mischungsverhältnis kombiniert werden könne. Sinnvoll sind derartige SANInfrastrukturen laut Till Stimberg, Produkt-Marketing-Manager bei HP, bereits ab einem StorageVolumen von 10 TB. Also könnten auch kleinere Ingenieurbüros und mittelständische Betriebe mit hohen Anforderungen an die Datenverfügbarkeit für diese Produktschiene als Abnehmer infrage kommen. Um Storage-Partner, die diese Kunden bedienen, besser betreuen zu können, hat HP sein eigenes Storage-Channel-Team aufgestockt, „es ist nun eine zweistellige Mitarbeiterzahl“, wie Dreger gegenüber ChannelPartner versichert. Personell dermaßen gut ausgestattet, hat das Channel-Team alle 70 Storage-Partner bereits


www.channelpartner.de/hersteller/

23

„Wir wollen 2013 eine dreistellige Zahl an Storage-Vertriebs­ partnern haben.“ TOM DREGER, Storage Channel Manager bei HP

3Par StoreServ 7000: Storage für Mittelständler Auf der HP Discover hat Hewlett-Packard die erste 3ParPlattform für das Midrange-Preissegment vorgestellt. Laut HP bietet das „weltweit einmalige Vier-Controller-System“ namens „3Par StoreServ 7000“ Speicherkapazitäten mit Hochverfügbarkeits- und Servicequalitätsmerkmalen von Tier-1-Systemen zum Preis eines Midrange-Systems. über die „HP 3Par StoreServe 7000“-Serie informiert, sodass sich dort schon mehr als 500 Personen mit dieser neuen Produktschiene vertraut machen konnten. Und so bestellten bereits 30 interessierte HP-Storage-Reseller ein erstes Demo-Equipment, so Dreger. Aber auch bestehende HP-Kunden in Deutschland wurden bereits über die neuen Storage-Produkte in Kenntnis gesetzt, laut Dreger namentlich 600 Personen. Und noch in diesem Jahr sollen es mehr als 1.000 werden, lautet das erklärte Ziel des Channel-Managers. Meg Whitman hält an Autonomy fest Auch HP-Chefin Meg Whitman ließ es sich nicht nehmen und kam persönlich nach Frankfurt, um die dort anwesenden 9.000 Teilnehmer von der Wettbewerbsfähigkeit des Herstellers zu überzeugen. „Wir

Meinung des Redakteurs Die europäische Ausgabe der eigenen Hausmesse „HP Discover“ scheint dem Hersteller schon wichtig zu sein, sonst käme wohl kam CEO Meg Whitman persönlich vorbei. Schade nur, dass es in Frankfurt so wenige Neuigkeiten für mittelständische Kunden und Partner gab.

haben ein unglaubliches Jahr hinter uns gebracht“, sagte die Präsidentin in Anspielung auf den abrupten Strategiewechsel nach Abgang ihres Vorgängers als CEO, Léo Apotheker. Aber auch die im November 2012 aufgekommenen Überlegungen, man habe viel zu viel Geld beim Kauf der SoftwareCompany Autonomy ausgegeben, trugen nicht unbedingt zur Beruhigung der HP-Shareholder bei: Nach der Verkündigung dieser Einschätzung sank der Börsenkurs von HP rapide. Zu Autonomy äußerte sich Whitman in Frankfurt nicht genau, sie sagte nur, dass sie sich zu 100 Prozent zu diesem Softwareunternehmen bekenne, weil es „ein unglaubliche Technologie“ liefere. Dafür sprach die Managerin viel über ihre Karriere als eBay-CEO und zog daraus ihre persönlichen Parallelen zu ihrer derzeitigen Tätigkeit bei HP. So stehe man heute vor einem ähnlich gravierenden Wandel wie damals vor zehn Jahren, als der OnlineHandel in Mode kam und das Retail-Geschäft zurückdrängte. 2013 werden Themen wie Cloud, Mobility und Big Data die IT-Landschaft dominieren. Es gehe um neue Formen des Konsums und die Auslieferung von IT-Services. „Vieler Ihrer bald aufkommenden Wettbewerber kennen Sie heute noch gar

Die „3Par StoreServ 7000“-Storage-Systeme sind ab 20.000 Euro erhältlich.

Die StoreServ-Systeme unterstützen Block- und File-Services sowie konventionelle Festplatten und SSDs (Solid State Drive). In der letztgenannten Konfiguration ermöglicht das System bis zu 320.000 Input/Output Operations pro Sekunde. Das sind laut HP 2,4-mal mehr IOS, als es das schnellste Wettbewerbs-Array zu leisten vermag. Damit eignet sich das Sys­ tem vor allem für Anwendungen mit sehr kurzer Reaktions­ zeit oder Latenz wie etwa Datenbanken. Das System nutzt weiter eine Reihe an nativ implementierten Thin-Technologien, zum Beispiel automatische ThinReglemation und Thin-Provisioning. Somit senkt der Hersteller die Bruttokapazitätsanforderungen um bis zu 50 Prozent und garantiert diese ausdrücklich im Rahmen seines Vertriebsprogramms „Get Thin Guarantee“. Die integrierte Lösung 3Par SmartStart soll die Installation auf fünf Schritte und wenige Minuten reduzieren. Die Preise für das Speichersystem 3Par StoreServ 7200 beginnen bei 20.000 Euro, das für vier Controller ausgelegte System HP 3Par StoreServ 7400“ ist ab 30.000 Euro erhältlich.  WES

nicht“, sprach Whitman zu den zahlreich nach Frankfurt gepilgerten CIOs. Das seien oft Start-ups und IT-fremde Firmen, mit denen man heute noch gar nicht rechne. Auf jeden Fall werden IT-Infrastrukturen künftig viel günstiger zu bekommen sein, dafür mächtig an Performanz zu- und an Komplexität abnehmen – eine große Herausforderung für HP-Enterprise-Partner.  Dr. Ronald Wiltscheck ChannelPartner 24/12


Channel-Sales-Kongress

„Cloud Computing“ - Aus der Praxis für die Praxis 31. Januar 2013, IDG Conference Center, München Sie möchten aus erster Hand von Anwendern und Systemhäusern erfahren, wie Cloud-Projekte (SaaS, IaaS, PaaS) in unterschiedlichen Branchen in der Praxis umgesetzt wurden? Sie suchen nach Antworten auf die Fragen: Wie kann ich mit der Cloud tatsächlich Geld verdienen? Wie muss mein Geschäftsmodell künftig ausgelegt sein? Dann sollten Sie sich am 31. Januar 2013 zum „Channel-Sales-Kongress“ nach München aufmachen, der sich ausschließlich an Reseller, Systemhäuser und ITK-Dienstleister wendet. Hier berichten Partner aus der Praxis, welche Hürden sie auf ihrem Weg zum Cloud-Provider überwinden mussten, ITK-Hersteller präsentieren ihre Cloud-Modelle für den Channel und Rechtsexperten geben Tipps zur Vertragsgestaltung und zum Datenschutz. Channel-Sales-Kongress Cloud Computing: www.channelpartner.de/events/cloud

Unsere Sponsoren:


Agenda 31.01.2013

10:00 Uhr

Registrierung der Teilnehmer Ausstellung/Networking

10:15 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung der Agenda ChannelPartner

10:30 Uhr

Mit Office 365 Geld verdienen – ein Praxisbericht Peter Haupt, Geschäftsführer der Utilitas GmbH

11:00 Uhr

Kaffeepause Ausstellung/Networking

11:30 Uhr

Praxisbericht: Als mittelständischer IT-Dienstleister erfolgreich in der Cloud - Das Projekt Rechenzentrum München Patrick Ruppelt, Geschäftsführer, pr itk Solutions GmbH

12:00 Uhr

ArrowSphere: Portal für Reseller zur Bereitstellung und Abrechung Cloud-basierter Applikationen und Dienste Christian Sojtschuk, Cloud Architect, und Alexander Lodenkemper, ArrowSphere Cloud Leader, Arrow ECS GmbH

12:30 Uhr

Mittagspause Ausstellung/Networking

13:30 Uhr

Datenschutz in der Cloud: Cloud-Angebote datenschutzkonform gestalten und nutzen Dr. Sebastian Kraska, Rechtsanwalt & Externer Datenschutzbeauftragter, IITR GmbH

14:00 Uhr

IT, die synchron zum Business agiert – Traum oder Realität? Thomas Ewald, Cloud-Spezialist bei Avnet Technology Solutions / HP

14:30 Uhr

Kaffeepause Ausstellung/Networking

15:00 Uhr

Schutz sensibler Daten in der Cloud: Wie Sie mit SafeNet die Akzeptanz von Cloud Computing erhöhen Andreas Pieri, Distribution Channel Manager bei SafeNet, und Bernhard Gössel, Business Development Manager bei Infinigate

15:30 Uhr

Cloud war gestern, willkommen Software Defined Datacenter Matthias Schorer, Cloud & Advisory Services Leader - CEMEA bei VMware

16:00 Uhr

Kaffeepause Ausstellung/Networking

16:30 Uhr

Mehr Channel-Umsatz durch Cloud Computing / SaaS mit weclapp Uwe Knoke, Managing Director der weclapp GmbH

17:00 Uhr

Roundtable mit Podiumsdiskussion alle Sponsoren und Teilnehmer

17:45 Uhr

Schlussrunde alle Teilnehmer und Sponsoren des Channel-Sales-Kongresses

18:00 Uhr

Get together Ausstellung / Networking

Der Veranstalter behält sich vor, das Programm aus aktuellem Anlass zu ändern.


26

www.channelpartner.de/hersteller/

SAGE-PARTNERTAG 2012

Großreinemachen bei Sage Sage will jetzt die Themen anpacken, die Partnern auf den Nägeln ­b rennen. Die angekündigten Maßnahmen bleiben allerdings vage.

Kaum eine Sage-Partnerkonferenz wurde mit so großer Spannung erwartet wie die diesjährige, die Ende November im Stuttgarter Congresscenter stattfand. Nur wenige Wochen zuvor waren der bisherige Channel-Chef Andreas Heck von Matthias Schneider abgelöst und die gesamte Organisation umstrukturiert worden. Das von Heck noch geänderte Margenmodell stand in der Kritik. Sein Nachfolger Matthias Schneider hatte kurz nach seiner Amts­ übernahme Ende Oktober die Änderungen wieder zurückgenommen und ein einheitliches, transparenteres Bonusmodell versprochen. Klarer Schnitt erhofft Neben klaren Neuregelungen für das Channel-Geschäft erwarteten viele der rund 450 zum Partnertag angereisten Vertriebspartner auch klärende Aussagen zur künftigen Produktstrategie, zum Wartungsund Servicemodell sowie zur

„Wir wollen das ­O nline-Geschäft bis zum Jahr 2015 um 10 bis 20 Prozent ­steigern.“ PETER DEWALD, Geschäftsführer von Sage Deutschland ChannelPartner 24/12

grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens. Auf dem Partnertag versprach Sage, diese Themen anzupacken. „2012 war nicht das einfachste Jahr“, räumte Sage-Geschäftsführer Peter Dewald in seiner Keynote unumwunden ein. Dennoch sei es Sage gelungen, in Deutschland wie auch insgesamt in Europa deutlich zu wachsen. „Produkte stärker integrieren“ In den vergangenen zehn Jahren legte Sage unter Einberechnung von Zukäufen um durchschnittlich 13 Prozent zu, organisch um 3,2 Prozent – „das ist zu wenig“, konstatierte Dewald und legte den Finger gleich in eine weitere Wunde: Das Portfolio von Sage umfasst weltweit 23 Softwarelinien mit insgesamt 260 Produkten, die auf 72 unterschiedlichen Codes basieren. Der Großteil des Umsatzes wird aber nur mit fünf Prozent dieser Produkte generiert. Sage werde international enger zusammenarbeiten und die Entwicklung auf globaler Ebene verzahnen, kündigte Dewald an, ging aber dabei nicht auf konkrete Produktlinien ein. Der neue Channel-Chef Matthias Schneider brachte das Dilemma, vor dem Partner angesichts der bisherigen Produktstrategie immer wieder stehen, auf den Punkt: „Wir

haben es nicht geschafft, die Produkte miteinander zu integrieren. Das ist jetzt unsere Aufgabe, und einige Produkte müssen modernisiert werden.“ Er hatte Partner befragt, genau hingehört, zugehört. Das rechneten Reseller ihm hoch an: „Er beschönigt nichts.“ Prozesse vereinfachen 27 Seiten zählt inzwischen die offizielle Preisliste, zu der laut Angaben von Partnern häufig noch kurzfristige Preisänderungen hinzukommen. Viele Zusatzmodule werden mittlerweile einzeln gelis­ tet. Der SMB-Chef verspricht Abhilfe: „Wir werden die Preisliste deutlich vereinfachen, ebenso wie das Ordermanagement. Obendrein sind die Wartungspreise viel zu komplex, wir haben hier viel zu oft Einzelwünsche eingepflegt. Auch das werden wir ändern.“

Ziel: organisch wachsen Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30. September endete, setzte Sage hierzulande erstmals mehr als 100 Millionen um – 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern betrug 13,5 Millionen Euro (Vorjahr 14,5 Mio.). Nur ein Drittel der Umsätze (34 Prozent) wurde durch den Verkauf von Neulizenzen erwirtschaftet. Der Löwenanteil (65 Prozent) geht auf das Konto von Wartung und Dienstleistungen. Sage-Deutschland-Chef Dewald will das organische Wachstum künftig auf 6,4 Prozent verdoppeln.


www.channelpartner.de/hersteller/

27

Fazit der Partner

„Die Wartungspreise sind viel zu komplex, die Produkte müssen integriert, einige modernisiert ­werden.“ MATTHIAS SCHNEIDER, ­Channel-Chef von Sage

Margenmodell verbessern Mehr Transparenz will Schneider obendrein beim umstrittenen Margenmodell schaffen. „Wir werden im ersten Quartal 2013 Vorschläge vorlegen, die Partnern das CrossSelling von ERP, CRM und HR erleichtern sollen – sowohl im Hinblick auf die Zertifizierungen als auch auf ein transparenteres Margensystem“, kündigte Schneider an. 2013 wird er allerdings noch nichts ändern. „Wir werden in den nächsten Monaten gemeinsam mit den Partnern ein einheitliches Modell erarbeiten, das für alle drei Segmente verbindlich ist. Umgesetzt wird es dann im Geschäftsjahr 2014“, so Schneider. Mehr SaaS-Geschäft Ankurbeln will Sage-Chef Dewald das Wachstum vor allem durch Fokussierung auf SageOne (für kleine Geschäftskunden), die SMB-Lösungen OfficeLine beziehungsweise deren SaaS-Variante OfficeLine 24, und die Midzise/Enterprise-Software Sage ERP X3. Sie sollen vor allem um Cloud- und nutzerbasierte Geschäftsmodelle ergänzt werden. In die 2012 auf den Markt gebrachte Lösung SageOne werde man deshalb weiter massiv inves­ tieren, im Bereich SMB mehr ­hybride Cloud-Lösungen mit dem Channel umsetzen und ERP X3 als Basis für die Expansion und für neue Produktenwicklungen im

Klärende Aussa­ gen erwartet: Viele Partner, die nach Stutt­ gart kamen, sind mit den Entwick­ lungen bei Sage in den vergan­ genen Monaten unzufrieden und setzen ihre Hoffungen in den neuen ChannelChef Matthias Schneider.

Enterprise-Bereich ausbauen. „Bis 2015 wollen wir das Online-Geschäft über alle Sage-Linien hinweg um 10 bis 20 Prozent steigern“, kündigte Dewald an. „Natürlich sehen wir den Trend Richtung Cloud, und wir gehen dieses Thema selbstverständlich an. Aber so leicht, wie Sage den Wandel hier darstellt, ist es nicht“, monierte ein Partner. „Man kann seine Servicetechniker oder Integrationsspezialisten nicht plötzlich als Prozessberater oder Cloud-Architekten zum Kunden schicken. Das erfordert ein ganz anderes Know-how, das kaum von heute auf morgen aufzubauen ist. Und diese Spezialisten am freien Markt zu bezahlbaren Preisen zu finden ist extrem schwierig.“ Channel-Chef Schneider ist sich der Problematik offenbar bewusst: „Für Partner ist dieser Wandel eine große Herausforderung. Wir unterstützen sie bei der gerade im ersten Jahr schwierigen Umstellung, indem wir bei Office Line 24 im ersten Jahr 40 Prozent Marge gewähren.“ Die Nachfrage nach Cloud-basierten Angeboten sei hoch: „Durchschnittlich sind bei zwei von sechs Leads Cloud-Lösungen gefragt.“ Eine weitere Möglichkeit, den anfänglichen Umsatzeinbruch beim Umstieg ins Cloud-Geschäft zu meistern, sieht Schneider im CrossSelling. Obendrein arbeite Sage mit

Dass sich Sage offenbar neu orientieren will, kam beim Gros der Partner gut an. Viele hoffen, dass der neue SMB-Chef Matthias Schneider mit den Altlasten bricht. Die Ankündigungen auf dem Partnertag aber empfanden die meisten Händler als viel zu vage. „Da war doch vieles nur Show“, war wiederholt zu hören. Eine stärker international ausgerichtete Software ist nach Meinung der Partner ein richtiger Ansatz. Sie bemängeln, dass Sage nach wie vor in vielen Ländern äußerst unterschiedliche Produkte lanciert, auch wenn sich diese durch eine Schnittstelle verknüpfen lassen. Bis auf das ERP-Flaggschiff Sage ERP X3, alle drei CRM-Linien und künftig Sage One findet sich im Portfolio kein international ausgelegtes Produkt. „Die Oberflächen der Lösungen sind einfach unterschiedlich, und die meisten Kunden wollen eine einheitliche, integrierte Lösung“, moniert ein Partner. Offen blieben auch viele weitere Fragen, beispielsweise: Wie gestalten sich künftig die Gebühren für die Reseller? ­Welche Kosten für die Zertifizierung wird es geben, und wie sieht die Zertifizierung für Cloud-Lösungen überhaupt aus?

Nachdruck daran, die Produktlinien – allen voran Sage One, die Office-Linien und ERP X3 – auf jeder Art mobiler Endgeräte nutzbar zu machen und um ergänzende Ser­ vices zu erweitern. Mehr zur Produktstrategie von Sage finden Sie unter http://tiny.cc/SageProdukte.  Regina Böckle

Meinung der Redakteurin Will Sage einen echten Neuanfang wagen? Dann reicht es nicht mehr, nur die Wartungs- und Support-Gebühren zu erhöhen. Gefragt ist eine Strategie, die es Resellern erlaubt, das Lizenzgeschäft wieder anzukurbeln. Das bedeutet: mehr Investitionen in die Produktentwicklung, echte Cloud-­ fähige Lizenzmodelle, runderneuerte Bestell- und Abwicklungsprozesse. Vor allem aber eine offene, engere Kommunikation mit den Partnern. Die gab es in der Vergangenheit offenbar nicht. Auch deshalb liebäugeln viele mit Alternativanbietern. Einen schnellen Wechsel aber kann sich kein ISV leisten, der Branchenlösungen auf Sage-Basis entwickelt hat. Auf Dauer von der Abhängigkeit seiner Partner zu ­leben ist jedoch kein Erfolgsrezept.

ChannelPartner 24/12


28

www.channelpartner.de/hersteller/

TEAMCLOUD

Adobe setzt aufs Abonnementgeschäft Mit „TeamCloud“ bietet Adobe den Vertriebspartnern ein Subskriptionsmodell für Mittelstandskunden. Dabei sollen ISVs und Service-Provider die Reseller-Front verstärken.

Im April 2012 hatte Adobe mit der CreativeCloud ein Subskriptionsmodell für die CreativeSuite auf den Markt gebracht. Vertrieben wurden diese Einzellizenzen bislang von Adobe direkt. Seit 11. Dezember ist die SMB-Version der CreativeCloud unter dem Namen „TeamCloud“ verfügbar. Die Mietlizenzen sind für Unternehmen mit 3 bis 100 Usern ausgelegt und werden ausschließlich über den Channel vermarktet. Neukunden zahlen dabei 69 Euro monatlich pro Seat. Den Vertrag schließt der Endkunde direkt mit dem Reseller ab, der auch die Rechnung stellt. Mit dem neuen Modell will Adobe nicht nur weitere Reseller, sondern auch ISVs und ServiceProvider als Partner gewinnen. Update-Zyklen verkürzen Im Gegensatz zum klassischen Lizenzmodell lassen sich bei den Mietlizenzen jederzeit zusätzliche

„Wir werden die Incentives für Boxund Lizenzverkäufe reduzieren.“ HARDY KÖHLER, Director Channel & Territory Sales Zentraleuropa bei Adobe

ChannelPartner 24/12

Funktionen einspielen. Obendrein können TeamCloud-Kunden künftig wählen, welche Funktionserweiterung sie übernehmen wollen. Die Nutzungsrechte der TeamCloudLizenzen sind auch auf andere User des Unternehmens übertragbar. Den Key für den Download der Software erhält der Endkunde ausschließlich über den Reseller. Die Applikationen werden auf den Desktop oder ein mobiles Endgerät gezogen, weshalb die TeamCloud keinen echten Software-asa-Service (SaaS) darstellt, sondern ein Abo-Modell. Denn ebenso wie bei der CreativeCloud steht bei der TeamCloud ein erweiterbarer Online-Speicherplatz zur Verfügung. In der Subskription enthalten ist außerdem der Zugriff auf die Digital Publishing Suite, mit der sich beliebig viele Apps erstellen lassen. Vertragsverlängerung nur durch Partner Die Abonnementverlängerungen werden ausschließlich über den Reseller abgewickelt. Er kann Seats und Lizenzen seiner Kunden über eine zentrale Managementkonsole verwalten und wird automatisch erinnert, sobald die Erneuerung eines Vertrags ansteht. „Die Wertschöpfung für kleine Sys­temintegratoren und Fachhändler wird künftig weder im Box- noch im Lizenzverkauf liegen,

davon zeigt sich Adobe-Chef Hardy Köhler überzeugt: „Es wird für Partner darum gehen, die CloudAngebote unterschiedlicher Hersteller zu aggregieren, daraus die für den Endkunden passenden Lösungen auszuwählen und mit eigenen Services zu verknüpfen, um mit der Gesamtlösung Geld zu verdienen.“ Mit dem Vertrieb von Subscriptions könnten Partner drei Mal mehr Marge erwirtschaften als mit dem Verkauf von Lizenzen. Deal-Registrierung belohnen Im Rahmen des Partner-Connection-Programms können Reseller und Consultants „TeamCloud“Projekte ab drei Seats registrieren und sich damit sieben Prozent zusätzliche Marge sichern. Diesen Bonus erhält der Partner auch dann, wenn der Endkunde den Deal nicht mit ihm abschließt. Bislang gewährte Adobe Boni in dieser Höhe nur für Lizenzverkäufe mit einem Mindestvolumen von 25.000 US-Dollar. „Wir haben aber jetzt die Deal-Registrierung komplett von der Produkt- und Front­ end-Marge entkoppelt“, kommentiert Köhler das Modell. Schon daran lässt sich ablesen, wohin bei Adobe die Reise geht, und Köhler wird noch deutlicher: „Wir werden die Incentives für Box- und Lizenzverkäufe für Distributoren und Reseller weiter reduzieren.“ Regina Böckle


www.channelpartner.de/hersteller/

29

PC-HERSTELLER

Service ist nur befriedigend Wie gut beraten Hersteller potenzielle Kunden? Wo hängt man am längsten in der Warteschleife, wo bekommt man fundierte Antworten und wo nur Worthülsen? Eine neue Studie zeigt, welche Computerhersteller am besten informieren.

Antworten gesucht, aber nicht immer gefunden: PC-Hersteller nehmen es mit dem Service nicht so genau.  Foto: Sven Ginterreiter, pixelio.de

Servicestudie PC-Hersteller 2012 Wie steht es um den Service der PC-Hersteller? Das wollte das Deutsche Institut für ServiceQualität (DISQ) wissen, als es im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv den Service von 14 Computerherstellern untersuchte. Im Vorjahr gelang es Samsung noch, sich deutlich vor den Konkurrenten zu platzieren. In diesem Jahr konnte Apple zu seinem Rivalen aufschließen. Insgesamt blieb die Servicequalität nur auf einem befriedigenden Niveau. Als größte Schwachstelle erwies sich erneut die E-Mail-­ Bearbeitung. Nur selten erhielten Kunden eine vollständige und strukturierte Auskunft zu ihrer Frage. Knapp 33 Stunden vergingen zudem im Durchschnitt, bis der Absender eine Antwort erhielt. „Kunden erwarten inzwischen, dass E-Mails innerhalb von 24 Stunden vollständig und ver­ ständlich beantwortet werden“, kommentiert Markus Hamer, ­Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts. Mit 42 Sekunden war auch die Wartezeit in den telefonischen Hotlines deutlich zu lang. In Kom-

bination mit den hohen Telefongebühren, die teilweise mit 1,19 Euro pro Minute zu Buche schlugen, ist das wenig kundenorientiert. Deutlicher Handlungsbedarf ergab sich zudem in Bezug auf die Freundlichkeit der Berater. Diese wurde nur in etwa 65 Prozent der Anrufe positiv bewertet. Immerhin: In gut 80 Prozent der Gespräche beantworteten die Berater die Fragen strukturiert und vollständig. „Insgesamt zeigt sich, dass die Branche in den vergangenen Jahren zu wenig in den Service investiert hat. Angesichts einer steigenden Bedeutung der Kundenbindung in der Computerbranche besteht dringender Handlungsbedarf“, so Hamer. Testsieger und damit zum fünften Mal in Folge „Bester Computerhersteller“ wurde Samsung ­(siehe Tabelle). In allen Bereichen zeigte das Unternehmen die höchste Servicequalität. Besonders überzeugend war die sehr gute Qualität des Kundenservices per Telefon und E-Mail. Apple belegte Rang zwei und steigerte die Leistung des vergangenen Jahres deutlich. Neben den bemerkenswerten Verbesse-

Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Hersteller Samsung Apple Toshiba Medion Fujitsu MSI Packard Bell Acer Hewlett-Packard Lenovo Dell Sony Wortmann Asus

Punkte* 80,7 76,0 73,0 72,3 69,9 69,1 65,1 64,1 63,9 60,6 58,9 58,6 56,8 49,3

Qualitätsurteil sehr gut gut gut gut befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend ausreichend ausreichend ausreichend ausreichend

*Punkte auf einer Skala von 0 bis 100; Quelle: DISQ

rungen im telefonischen Service profilierte sich der Hersteller vor allem durch die bedienungsfreundliche Website. Den dritten Rang belegte ­Toshiba. Dies war auch hier vor allem auf die hohe Qualität der ­telefonischen Beratung zurückzuführen. Kurze Wartezeiten bis zur Gesprächsannahme sowie die individuelle Beratung sorgten für ein gutes Ergebnis.  Christian Töpfer ChannelPartner 24/12


30 www.channelpartner.de/hersteller/ SPIELEN IN DER WOLKE

Mehr Nähe zum Fachhandel Nvidia macht sich seit Jahren mit den GeForce-Karten für PCs und den Tegra-Chip­s ätzen in Smartphones und Tablets einen Namen. Der Hersteller sieht vor allem im Gaming-Markt großes Wachstum. Immer mehr Nutzer wollen auch unterwegs mit ihrem Smartphone oder Tablet auf ihr Lieblingsspiel zugreifen. Bisher funktionieren solche Anwendungen überwiegend über den lokalen Speicher des Gerätes. Das Ziel, Gamern mit mobilen Geräten den Direktzugriff auf Spiele aus dem Internet zu ermöglichen, hat der Chiphersteller Nvidia bereits auf der diesjährigen GPU Technology Conference 2012 mit GeForce Grid und VGX vorgestellt. „Jeder Endverbraucher wird von jedem Ort aus auf alles zugreifen können“, prognostiziert Thorsten Doege, Senior Consumer Sales Manager bei Nvidia. Ein Teil der Infrastruktur, die auch grafisch intensive und schnelle Online-Games flüssig ablaufen lassen soll, ist bei Nvidia in der Entwicklung. Allerdings sind für das angestrebte ultimative Spielvergnügen auch die Carrier mit dem Ausbau der 3G/4G-Technologie in der Pflicht. Der Nvidia-Manager ist sich sicher: „Gaming ist die Kraft.“ Von 2012 bis zum Jahr 2015 erwartet

JPR Research eine weltweite Zunahme der Zahl der Gamer um 50 Prozent. Gleichzeitig prognostiziert JPR bis zu diesem Zeitpunkt einen Jahresumsatz mit PC-Gaming-Hardware von über 30 Milliarden Dollar. Von diesem Kuchen will sich Nvidia ein Stück abschneiden. Handelskommunikation verstärken Aktuell befindet sich in diesem Zusammenhang mit „GeForce Experience“ ein neues Software-Tool im Beta-Test, das künftig sowohl allem weniger versierte, aber auch High-End-Gamer bei der Einstellung ihrer Grafikoptionen für ein Spiel unterstützen soll. Die Konsole überprüft die vorhandenen Hard- und Softwarevoraussetzungen und bietet dem Anwender die optimale Einstellung für das von ihm gewählte Spiel. Ab Mitte 2013 soll die Software kostenlos zum Download für die Geforce5000- und -6000-Serie erhältlich sein.

Konsole zur Kontrolle: Das Nvidia-Tool „GeForce Experience“ soll künftig das Einstellen der Grafikoptionen für Spiele erleichtern.

ChannelPartner 24/12

Gleichzeitig platziert sich der Hersteller vorwiegend im PremiumNotebook-Segment mit seinen GeForce-GPUs. Der Notebook-Anteil mit GeForce-Chipsätzen lag laut Mercury Research im dritten Quartal 2012 bei 66 Prozent gegenüber dem Wettbewerber AMD mit 34 Prozent. Auch das Verhältnis der Geschäftsergebnisse hat sich in den vergangenen beiden Jahren entsprechend dem Mobility-Trend verändert. Während der Anteil durch das traditionelle PC-Geschäft im dritten Quartal 2010 noch bei 93 Prozent lag, betrug er in Q3/2012 nur noch 70 Prozent. Knapp ein Drittel erwirtschaftete der Hersteller mit den Quadro-, Tegra- und Tesla-Prozessoren sowie durch Lizenzgeschäft und Embedded-Lösungen im Fahrzeugmarkt. Um vor allem im Gaming-Segment die gesteckten Ziele zu erreichen, will Nvidia im kommenden Jahr in der Fachhandelsbetreuung einen Schritt nach vorne tun. „Wir müssen die Handelskommunikation wieder verstärken“, sagt Doege. Bisher hat der Hersteller dazu allerdings noch kein klares Konzept in der Schublade. Er will Reseller anhand von gut aufbereitetem Informationsmaterial in die Lage versetzen, ihre Kunden bei allen Grafikthemen professionell beraten zu können. Das soll zum Beispiel durch POS-Material, auch in digitaler Form, erfolgen. Beate Wöhe


Das iPad-Abo der ChannelPartner NEUES LESEGEFÜHL – IMMER & ÜBERALL

24aben

Ausg

4,99

nur t € /Mona

t a n o M . im 1 s! grati

● Erfahren Sie alles rund um den Channel ● Multimedial aufbereitet ● Bereits drei Tage vor der gedruckten Print-Ausgabe lesen

0711-72 52 276

www.channelpartner.de/ipad

ChannelPartner erscheint im Verlag IDG Business Media GmbH, Lyonel-Feininger-Str. 26, 80807 München, Registergericht München, HRB 99187, Geschäftsführer: York von Heimburg. Die Kundenbetreuung erfolgt durch den ChannelPartner Kundenservice, ZENIT Pressevertrieb GmbH, Postfach 810580, 70522 Stuttgart, Geschäftsführer: Joachim John, Tel. 0711/72 52 276, Fax 0711/72 52 377, E-Mail: shop@channelpartner.de


32

www.channelpartner.de/mobile/

BESORGNISERREGENDE UMFRAGE

Fachhandel tappt bei MDM noch im Dunkeln

Ohne gutes Mobile-Device-Management kann der mobile Zugriff auf Firmendaten schnell zu einem Fiasko führen.

Für die Mehrheit der IT-Reseller und ­S ystemhäuser ist das Thema Mobile-Device-­Management (MDM) offensichtlich noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Nicht viel mehr als BlackBerry Welche MDM-Lösungen kennen Sie? BlackBerry Mobile Fusion Microsoft Mobile Device Manager 7P MDM Symantec Mobile Management McAfee Enterprise Mobility Management T-Systems Managed Mobility Services sonstige keine

8 8 3 3 3

16

16 63

Angaben in Prozent, Mehrfachnennung möglich. Quelle: Compris

Erst mal abwarten Wo sehen Sie erfolgreiche Einsatzmöglichkeiten bzw. Geschäftschancen für MDM? mobiles Arbeiten Security / mobile Security überall in großen Unternehmen noch nicht damit befasst keine Thema noch nicht in Unternehmen angekommen keine Angabe

2 1 2

6

11

27

6

46

Angaben in Prozent. Quelle: Compris

Die Bedeutung des iPhones Welche mobilen Geräte nutzen Sie unterwegs, um auf Daten zuzugreifen? iPhone Laptop Tablet Smartphone mit Android BlackBerry Smartphone mit Windows Mobile Phone keine

ChannelPartner 24/12

Angaben in Prozent, Mehrfachnennung möglich. Quelle: Compris

60 43 24 23 20 8 8

Die Compris GmbH hat 573 ITFachhändler und Systemhäuser zum Thema Mobile-Device-­ Management befragt. Natürlich gehören vor allem in diesem Geschäftszweig mobile Endgeräte zum täglichen Arbeits-Equipment dazu. Lediglich ein geringer Anteil von acht Prozent nutzt keine mobilen Endgeräte, um von unterwegs aus Zugang zu den Firmendaten zu erhalten. Das am häufigsten genutzte Gerät, um mit dem Firmennetzwerk in Verbindung zu treten, ist mit 60 Prozent das iPhone, gefolgt von Laptops und Tablets. Während sich also der Einsatz mobiler Geräte im IT-Channel großer Beliebtheit erfreut, ist es mit dem Management der Geräte nicht weit her. 63 Prozent der ­Befragten geben an, keine MDMLösung zu kennen. Hier scheint ein großes Informationsdefizit zu herrschen. Immerhin kennen 16 Prozent der Händler BlackBerry Mobile Fusion, was daran liegen mag, dass RIM Mobile-Device-Management in Verbindung mit seinen Geräten schon seit vielen Jah-


www.channelpartner.de/mobile/

ren in den Markt trägt, während andere Anbieter erst vor zwei Jahren wirk­ lich aktiv geworden sind. Selbst namhafte Unterneh­ men wie Microsoft, Sy­ mantec, McAfee oder T-Systems kommen nicht über die Acht-Prozent-Hür­ de hinaus, wenn Fachhänd­ ler nach den ihn bekannten MDM-Lösungen gefragt werden. So gering die Kenntnisse in Bezug auf Mobile-DeviceLösungen aufseiten der be­ fragten Fachhändler sind, so gering sehen sie auch die dadurch mögli­chen Ge­

schäftschancen. Während sich 27 Prozent noch nicht mit diesem ­Thema befasst haben, macht fast jeder Zweite (46 Prozent) zu die­ ser Frage keine Angaben, was als „keine Aussicht auf Geschäftsmöglichkeiten“ gewertet werden könnte. Am ehes­ten sehen die Re­ seller logischerweise Ver­ dienstmöglichkeiten im Zu­ sammenhang mit mobilem Arbeiten (11 Prozent). Le­ diglich ein Prozent geht davon aus, Mobile-DeviceManagement bei großen Unternehmen platzieren zu können. Beate Wöhe

33

Meinung der Redakteurin Auch wenn mobile Anwen­ dungen in Unternehmen durch Themen wie Bring Your Own Device derzeit in aller Munde sind, scheint der Fachhandel noch nicht so recht Fuß zu fassen. Doch gerade hier liegt das Geld in Form von Beratungs­ dienstleistungen. Viele Un­ ternehmen – auch große – haben keinen Überblick und sind auf Consulting ange­ wiesen. Hat sich ein Händler

oder Systemhaus als Spe­ zialist für Mobile-DeviceManagement einen Namen gemacht, spricht sich das schnell herum. Aufseiten der Hersteller heißt es, den Fachhandel nicht nur über die MDMProdukte zu informieren, sondern ihn auch in die Lage zu versetzen, die nöti­ gen Hintergründe, Stolper­ fallen und rechtlichen Fra­ gen wirklich zu begreifen.

MOBILE-BI-LÖSUNG VON SAS

Visuelle Reports auf Android-Tablet Der Software-Riese SAS ermöglicht nun auch Big-Data-Reports auf einem Android-Tablet und damit schnelle Entschei­ dungen – überall und je­ derzeit. Die Softwarelö­ sung SAS Mobile BI ist eine der wesentlichen Komponenten der be­ währten SAS-Lösung Visual Analytics und er­ möglicht Firmen die visuelle Darstellung von Reports auf dem Tablet. Fachanwender und Ma­ nagement können damit fundierte und zeitnahe Entscheidungen treffen. Dabei bietet die Lö­ sung einen flexiblen Zu­ gang zu Big-Data-Analy­ sen: Die Anwender kön­ nen zum Beispiel Busi­ ness-Intelligence-Reports erstellen und Dashboards auf mobilen Endgeräten anschauen. Zudem haben

sie die Möglichkeit, diese Reports über Datenfilter variabel zu gestalten und jederzeit zu aktualisieren. Die gewünschten Analy­ sen sind permanent und auch unabhängig von ei­ ner bestehenden Internet­ verbindung verfügbar. Großer Vorteil in dynamischen Märkten Laut Hersteller können die geschäftsrelevanten Einsichten auf Knopf­ druck und ohne IT-Sup­ port gezielt eingesetzt werden: „Insgesamt lassen sich über den Einsatz von Mobile BI auf verschie­ denen betrieblichen Ebe­ nen Lern- und Entschei­ dungsprozesse beschleuni­ gen – ein erheblicher Vor­ teil in dynamischen Märkten.“ Der US-Konzern SAS zählt zu den weltweit

größten Softwareherstel­ lern und unterhält neben seiner Deutschland-Zen­ trale in Heidelberg wei­ tere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln und Mün­ chen. Auf seiner Internetsei­ te spricht der Software­ spezialist in der Partner­ rubrik von einem „ausge­ reiften und für beide Seiten vorteilhaften Part­ nerprogramm“. Dabei

werden die Grundanfor­ derungen und wesent­ lichen Vorteile der drei Modelle (Consulting-Part­ ner, ImplementierungsPartner, Value Added Re­ seller) sowie der drei Stu­ fen Platin, Gold und Silber vorgestellt. Außerdem kann eine englischspra­ chige PDF-Broschüre mit den Details des Partner­ programms heruntergela­ den werden.  Arnd Westerdorf

Die „Mobile BI“-­ Lösung von SAS ermöglicht schnelle Einsichten und ­Entscheidungen.

ChannelPartner 24/12


34 www.channelpartner.de/mobile/ EINSATZ MOBILER CLIENTS REICHT NICHT AUS

IT-Struktur überdenken Die Einführung mobiler Endgeräte in einem Unternehmen verlangt auch ein Umdenken bei den gewachsenen Strukturen. Immer mehr Mitarbeiter loggen sich über mobile Endgeräte ins Unternehmensnetzwerk ein.  Foto: Gerd Altmann/metalmarious/pixelio.de

Immer mehr Unternehmen verändern ihre rein Desktop-basierten Unternehmensstrukturen in Richtung mobile Clients. Jedoch wird dieser Wechsel den veränderten Ansprüchen vieler Firmen nach Ansicht des Beratungshauses Centracon AG nicht gerecht. „Der Einsatz von iPads macht noch längst keine zukunftsfähige neue Desktop-Strategie“, sagt Centracon-Vorstand Robert Gerhards. Das Consulting-Unternehmen hat die relevanten Punkte nutzbarer IT-Arbeitsplätze analysiert. Unternehmenskultur: Über technisch moderne und flexible Arbeitsplätze positionieren sich Unternehmen gerne als moderne Arbeitgeber, zumal den Usern individuelle Wünsche an die Endgeräte erfüllt werden und sie über Social-Media-Plattformen kommunizieren können. Aber auch die IT-Abteilungen profitieren, weil sie auf technisch versiertere User treffen und dadurch ein einfacherer Informationsaustausch möglich ist. Mobilität: Der Business-Nutzen besteht insbesondere darin, dass sich durch eine ortsunabhängige Nutzung von Anwendungen und Dokumenten neue Geschäftsmodelle entwickeln und eine zielChannelPartner 24/12

genauere Prozessgestaltung vorgenommen werden kann. Ebenso wird das kollaborative Arbeiten durch virtuelle Teams unterstützt. Produktivität: Die Mitarbeiterzufriedenheit drückt sich in ihrer Motivation und in geringen Ausfallzeiten aus. Aber auch eine automatisierte und schnellere Bereitstellung von Anwendungen und anderen IT-Diensten, ein Angebot an Self-Services und kürzere Wartezeiten bei Updates oder beim Booten erhöhen die Produktivität bei den Usern. Agilität: Unternehmensakquisitionen können leichter integriert und neue Business-Anwendungen schneller nutzbar gemacht werden. Die notwendigen IT-Ressourcen stehen dafür flexibel zur Verfügung, während im IT-Betrieb eine dynamische Nutzung der Hardwarepotenziale ermöglicht wird. Ausdruck der Agilität sind aber auch die Nutzung von zusätzlichen Public-Cloud-Ressourcen innerhalb einer Private Cloud und die schnelle Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen. Innovation: Die Mitarbeiter sind nicht mehr nur reine Konsumenten der IT, sondern werden deren Mitgestalter. Sie erleben eine neue Form der Selbstständigkeit, die Ar-

beitsplätze lassen sich informationstechnisch individualisieren, und die Arbeitsprozesse werden flexibler. Außerdem können die User eigenständig Service Requests durchführen sowie IT-Produkte in eigener Regie auswählen und bereitstellen. Compliance: Es werden keine Daten mehr auf mobile Devices übertragen. Somit entsteht auch kein Datenverlust, und Dritte können nicht auf kritische Unternehmensinformationen zugreifen, wenn das Gerät ausfällt. Der Zugang erfolgt über sichere öffentliche Netze, die Berechtigungen werden automatisiert verwaltet. Die User können zudem nur auf vom Unternehmen freigegebene Applikationen zugreifen. Kostensenkung: Allein durch Self-Services und die automatisierte Bereitstellung von Anwendungen werden positive wirtschaftliche Effekte erzeugt. Aufwandsersparnisse entstehen aber auch infolge des zentralen Supports der Endgeräte und weil an den dezentralen Standorten keine IT-Ressourcen mehr notwendig sind. Gleichzeitig werden Kos­ tenersparnisse durch die Anwendungs- und Servervirtualisierung generiert.  Beate Wöhe


Channel-Solutions-Day

„Drucken und Archivieren“ 21. Februar 2013 in Frankfurt am Main Unser Sponsor:

Ihre Kunden brauchen Hilfe! Die Ausgaben für Drucken und Kopieren werden immer unübersichtlicher und die Dokumenten- und Papierflut wächst den Anwendern über den Kopf. Punkten Sie jetzt bei Ihren Kunden, indem Sie Ihnen die passenden Lösungen zur Druckkostenoptimierung, zu Managed Print Services (MPS) und zum Dokumentenmanagement anbieten. Am 21. Februar 2013 auf dem Channel-Solutions-Day „Drucken und Archivieren“ von ChannelPartner haben Sie die einmalige Gelegenheit, die neuesten Lösungen der namhaften Anbieter zu testen und zu vergleichen. Sammeln Sie neue Impulse und praxisnahe Tipps direkt vom Hersteller für Ihre Verkaufsgespräche.

Detaillierte Informationen zum Veranstaltungsprogramm und den Weg zu Ihrer Anmeldung finden Sie unter www.channelpartner.de/events/drucken.


36

www.channelpartner.de/e-commerce/

EBAY-DEUTSCHLAND-CHEF MARTIN TSCHOPP

„Wir zeigen die Zukunft des Einkaufens“ Die Online-Handelsplattform eBay hat gemeinsam mit der Tochter PayPal in Berlin ihren ersten stationären „Kaufraum“ eröffnet. Martin Tschopp, Deutschland-Chef von eBay, nimmt zu den jüngsten Entwicklungen im Handel Stellung.

Mit dem Kaufraum hat eBay einen stationären „Pop-up Store“ eröffnet (siehe Kasten). Welche Vorteile bietet einem E-Commerce-Giganten wie eBay eine – zeitlich begrenzte – Präsenz im stationären Handel? Martin Tschopp: Unser Thema ist hier die Verschmelzung der Kanäle Online und Offline. Wir wollen zeigen, wie eBay den Wandel, der sich durch mobile Endgeräte für den stationären Handel ergibt, mitgestaltet. Vieles, was es an neuen Möglichkeiten gibt, können die Kunden im eBay-Kaufraum sehen. Zudem wollen wir zeigen, wie wir uns die Zukunft des Einkaufens vorstellen. Dafür haben wir zwei Shopping-Showcases geschaffen, die deutlich machen, wie unterschiedliche Kanäle künftig zu einem Einkaufserlebnis verschmelzen. Sie zeigen im Kaufraum unter anderem, wie die mobilen ShoppingLösungen von eBay helfen können, ChannelPartner 24/12

dem stationären Handel Kunden zuzuführen. Rückt eBay damit wieder die kleinen und mittleren Händler – von denen viele zu den ersten Powersellern gehörten – in den Mittelpunkt? In den vergangenen Jahren hatte sich eBay ja schwerpunktmäßig um die Einbindung großer Markenhersteller und Online-Händler bemüht. Tschopp: Wir stehen für alles: Bei eBay gibt es Privatverkäufer, kleine und mittelgroße gewerbliche Anbieter und inzwischen auch über 100 der größten Hersteller- und Handelsmarken. Wir wissen, dass auch viele kleinere gewerbliche Anbieter einen eigenen Shop haben und dass für sie Mobile eine große Herausforderung ist. Bis vor fünf Jahren gab es nur eine Online-Plattform von eBay im Internet. Durch den Mobile-Boom sind wir mittlerweile auf vielen weiteren Plattformen vertreten. Diese Komplexität zu unterhalten ist schon für uns nicht einfach. Für einen kleinen gewerblichen Händler wäre es

„Wir brauchen noch viel mehr große Händler und Her­steller.“ MARTIN TSCHOPP, Geschäftsführer der eBay GmbH

daher eine riesige Herausforderung, auf einmal eine eigene iPhone- oder iPad-App zu haben. Stellt er seine Artikel dagegen bei eBay ein, ist er automatisch auf all diesen Plattformen vertreten. Das ist für Händler ein großer Mehrwert. Mit Übernahmen und eigenen Neuentwicklungen hat eBay in den USA in den vergangenen Monaten ein hohes Entwicklungstempo vorgelegt. Was davon wird in nächster Zeit auch in Deutschland zu sehen sein? Tschopp: Das „neue“ eBay mit dem personalisierten Angebots-Feed wird in Deutschland aller Voraussicht nach 2013 kommen. Außerdem werden wir das neue Schnell-EinstellTool einführen, und wir planen einen besseren Check-out-Prozess. Wann der von eBay übernommene E-Commerce-Dienstleister GSI und das lokale Angebotsportal Milo.com in Deutschland verfügbar sein werden, kann ich noch nicht sagen. Grund-


www.channelpartner.de/e-commerce/

37

Das war der „Kaufraum“ von eBay sätzlich ist es so, dass eBay USA in vielem, was Innovationen betrifft, noch ein Stück voraus ist. Lange Zeit war auch die Smartphone-Verbreitung in Deutschland noch wesentlich geringer, doch ist die Tendenz inzwischen klar steigend. Das wirkt so, als ob eBay Deutschland immer nur nachvollzieht, was in den USA ausgedacht wird. Gibt es auch Bereiche, in denen die deutsche Landesgesellschaft eigene Projekte entwickelt, die später für die USA Vorbildcharakter besitzen könnten? Tschopp: Ja, das gibt es. Mit der geplanten neuen Zahlungsabwicklung wäre Deutschland führend gewesen. Aber nach der Intervention der BaFin mussten wir dieses Projekt leider aussetzen. Erst hieß es, eBay werde eine BaFin-konforme Zahlungsabwicklung 2013 bringen, jetzt wurde die geplante Neuerung komplett auf Eis gelegt. Wieso hat es eBay nicht geschafft, hier eine umsetzbare Lösung zu finden? Wettbewerber wie Rakuten und Hitmeister haben dagegen trotz zentraler Zahlungsabwicklung keine Probleme mit der BaFin. Tschopp: Wir standen schon während der Pilotphase für unsere neue Zahlungsabwicklung im Dialog mit der BaFin und haben dann kurz vor dem Roll-out die Mitteilung erhalten, dass wir dafür eine Lizenz bräuchten – wovon wir davor nicht ausgegangen waren. Die zuständige Behörde ist dabei allerdings nicht die BaFin, sondern die luxemburgische CSSF, da dort die für die Zahlungsabwicklung zuständige eBay-Gesellschaft sitzt. Wir haben miteinander Gespräche geführt bis zu einem Punkt, an dem klar wurde, dass das so, wie es das Gesetz fordert, für uns nicht abbildbar ist. Das Gesetz ist ursprünglich für Banken geschrieben und for-

Der „Kaufraum“ in Berlin war vom 6. bis 16. Dezember geöffnet. Mit ihrem Smartphone konnten Nutzer dort einkaufen, indem sie den jeweiligen QR-Code eines Artikels scannen. Das gewählte Produkt wurde dann nach Hause geliefert. Der Kaufraum bestand aus drei Bereichen: In der „Weihnachtsboutique“ waren etwa 150 Produkte aus dem Weihnachtssortiment von eBay ausgestellt. Im PayPal-Bereich konnte man im Coffee Shop Kaffee und Muffins über PayPal mobil bezahlen. Darüber hinaus warfen eBay und PayPal einen Blick in die Zukunft und zeigten, wie das Einkaufen von morgen aussehen könnte.  TÖ

dert beispielsweise, dass Gelder nicht länger als einen Tag einbehalten werden dürfen. Das wäre so für uns nicht möglich gewesen, da das gesamte Risiko dann entweder beim Käufer, beim Verkäufer oder bei eBay gelegen wäre. Deshalb haben wir uns entschieden, die neue Zahlungsabwicklung nicht 2013 einzuführen. Allerdings sagen wir auch nicht, dass wir nie eine neue Zahlungsabwicklung einführen wollen. Wir haben das Vorhaben nun aber erst mal verschoben. Trotzdem ist diese Entwicklung für eBay ausgesprochen unerfreulich: Amazon-Kunden beispielsweise sind schon lange an eine bequeme Check-out-Lösung gewöhnt. Dass eBay hier weiter auf dem Status quo verharrt, ist ein deutlicher Wettbewerbsnachteil. Tschopp: Genau deshalb wollten wir mit der neuen Zahlungsabwicklung für mehr Einfachheit und einen besseren Käuferschutz sorgen. Denn Vertrauen ist in unserem Geschäft zentral. Vorerst empfehlen wir nun allen Kunden, mit PayPal zu bezahlen, um so den PayPal-Käuferschutz in Anspruch nehmen zu können. Außerdem sind wir gerade dabei, für

Der Handel steht vor Veränderungen: eBay zeigte mit dem „Kaufraum“, wie dessen Zukunft aussehen könnte.

unseren Customer-Service eine 100-prozentig kostenfreie TelefonHotline einzurichten. Auch das ist wichtig, um bei den Kunden Vertrauen zu schaffen. Während eBay in den vergangenen Jahren versucht hat, mit einem höheren Maß an Standardisierung und Einheitlichkeit Amazon immer ähnlicher zu werden, tritt nun mit Rakuten ein Plattformbetreiber auf, der genau das Gegenteil propagiert: Händler sollten innerhalb des Marktplatzes ihr unverwechselbares Profil behalten, um so die Kundenbindung zu stärken. Was halten Sie davon? Tschopp: Wir sind sowohl händlerzentriert als auch an den Kundenbedürfnissen interessiert und versuchen, beiden Seiten zu bieten, was sie wollen. Im Übrigen gibt es auch bei den Händlern unterschiedliche Interessen: Es gibt Verkäufer, für die ein eigener Markenauftritt sehr wichtig ist. Genauso gibt es aber auch Verkäufer, denen ihr eigener Auftritt nicht so wichtig ist. Das ist zum Beispiel im Elektronikbereich der Fall, wo die Produkte viel mehr im Vordergrund stehen.  MH ChannelPartner 24/12


38

www.channelpartner.de/systemhaeuser/

MEHRHEITSBETEILIGUNG ERWORBEN

Konica Minolta übernimmt Raber+Märcker Die nächste Systemhausübernahme: Raber+Märcker gehört nun zum Konica-Minolta-Konzern, hier die Deutschland-Zentrale in Langenhagen.

Der Drucker- und Kopiererspezialist Konica Minolta wird 80 Prozent der Anteile des Systemhauses Raber+Märcker mit Sitz in Stuttgart übernehmen. Die Altgesellschafter werden die restlichen 20 Prozent halten. Bereits voriges Jahr hatte Günther Schnitzler, Präsident und Geschäftsführer von Konica Minolta, gegenüber ChannelPartner die Ausweitung des Lösungsgeschäfts betont: „Das bedeutet gleichermaßen, dass wir auch verstärkt die Anforderung erhalten, IT-Services

Meinung des Redakteurs Beim Raber+Märcker-Deal von Konica Minolta und bei der ADAÜbernahme durch Ricoh werden Systemhäuser gekauft, die nicht nur im eigentlichen Kerngeschäft der Hersteller tätig sind. Damit wollen sich die einstigen Kopiererhersteller zu ganzheitlichen Infrastrukturanbietern entwickeln, das klassische Segment von großen Systemhäusern. So verwischen die Grenzen zwischen Reseller und Hersteller, zwischen direktem und indirektem Vertrieb. Der Systemhauskanal wird sich auf die neue Konkurrenz mit einem hervorragenden Kundenzugang und etablierten Servicestrukturen einstellen müssen.

ChannelPartner 24/12

Die Serie von Fachhandelsübernahmen geht weiter: Nun sichert sich Output-Spezialist Konica Minolta die Mehrheit am Stuttgarter Systemhaus Raber+Märcker. Damit will der Hersteller sein Infrastrukturportfolio ausbauen.

zu übernehmen, und dahingehend auch unser Portfolio erweitern müssen“, erklärte Schnitzler Ende 2011. Die Übernahme des Stuttgarter Systemhauses ist dabei ein weiterer Schritt, ganzheitliche ITLösungen anbieten zu können. Zusammen mit der Raber+MärckerGruppe decke Konica Minolta somit die Anforderungen im Bereich IT und Printing Solutions sowohl für SMB/SME-Kunden als auch für Großkunden ab, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Raber+Märcker-Spitze bleibt im Amt Raber+Märcker soll von den bisherigen Führungskräften als unabhängige Einheit weitergeführt werden. Uwe Brand und Hansjörg Schäfer werden als operative Geschäftsführer das IT-Unternehmen leiten. Bei dem Systemhaus arbeiten derzeit etwa 300 Mitarbeiter. Neben dem Stammhaus in Stutt­ gart unterhält die Firma Niederlassungen in Erlangen, Kiel, Hannover, Neu-Ulm, Köln, Siegen und Karlsruhe. Nach eigenen Angaben betreut das Systemhaus mehr als 5.000 mittelständische Kunden.

Neben den 80 Prozent der Raber+Märcker-Gruppe erwirbt Konica Minolta zu 100 Prozent die Raber+Märcker-Tochter R+M Graphik, die sich auf Produkte und Dienstleistungen für das grafische Gewerbe spezialisiert hat. Mit dem Einstieg bei Raber+Märcker setzt sich eine Serie von Systemhausübernahmen durch Hersteller fort. Gerade im Output-Segment gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche Übernahmen und Mehrheitsbeteiligungen durch die einstmals klassischen Kopiererhersteller wie Canon, Ricoh, Konica Minolta oder Sharp. Da sich einige der Konzerne breiter aufstellen und verstärkt auch ganzheitliche, nicht nur auf Output beschränkte Infrastrukturlösungen anbieten wollen, liegt der Ansatz nahe, sich durch spezialisierte Systemhäuser zu verstärken. So hat sich Ricoh erst Mitte des Jahres das in finanzielle Schieflage geratene Systemhaus ADA geangelt. Daher wird der Aufkauf von Raber+Märcker nicht die letzte Systemhausübernahme eines Herstellers gewesen sein. Armin Weiler


Zeit zu wechseln Windows Server 2012 Ihr Weg zur cloud-optimierten IT

Wir empfehlen Microsoft速 Software.


Entdecken Sie Windows Server 2012 Mit Windows Server 2012 liefert Microsoft eine Serverplattform, die auf umfangreichen Erfahrungen mit dem Aufbau und Betrieb von vielen der weltgrößten Cloud-basierten Services und Rechenzentren aufbaut. Ob Sie einen einzelnen Server für Ihr kleines Unternehmen aufsetzen oder eine große Umgebung für Ihr neues Rechenzentrum entwerfen möchten: Windows Server 2012 hilft Ihnen bei der Cloud-Optimierung Ihrer IT. Dadurch können Sie die speziellen Anforderungen Ihres Unternehmens auf ideale Weise erfüllen.

Wir empfehlen Microsoft® Software.


Channel Partner Ausgabe 23/12. Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

b.com Server

b.com Silent Server BT-121

b.com Silent Server BT-120

Leiser Standardserver mit Windows Server 2012 Standard

Leiser Standardserver mit Windows Server 2012 Foundation

‡ OS vorinst.

‡ OS vorinst.

Windows Server 2012 Standard 64bit OEM (ohne CALs) ‡ Gehäuse SuperMicro SC733TQ-665B / 665W Netzteil ‡ Mainboard SuperMicro X9SCL-F (Intel® C202 PCH ) ‡ CPU Intel® Xeon® E3-1220V2 (3,10Ghz/8MB/Quad Core) ‡ Speicher 4GB (1x 4GB DDR3-1600ECC) max. 32GB in 4 Sockeln ‡ Grafik Nuvoton WPCM450RA0BX 16MB DDR2 onboard ‡ HDD / ODD 2x 1TB SATA, RAID 1 (max 4x SAS/SATA, HotSwap) / 24x DVD-RW ‡ Steckplätze 2x PCI-E (x8), 1x PCI-E (x4) ‡ Netzwerk 2x Gigabit LAN ‡ IPMI onBoard IPMI 2.0 + KVM over LAN mit separarten LAN Port ‡ Service 24 Monate Bring-In

b.com Artikelnr.: [ SER0082956 ]. . . . . . . . . . .

€ 1.449,00

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

Windows Server 2012 Foundation 64bit OEM (inkl. 15 CAL) ‡ Gehäuse SuperMicro SC731i-300B / 300W Netzteil ‡ Mainboard SuperMicro X9SCL-F (Intel® C202 PCH) ‡ CPU Intel® Xeon® E3-1220V2 (3,10Ghz/8MB/Quad Core) ‡ Speicher 4GB (2x 2GB DDR3-1600ECC) max. 32GB in 4 Sockeln ‡ Grafik Nuvoton WPCM450RA0BX 16MB DDR2 onboard ‡ HDD / ODD 2x 500GB SATA, RAID 1 (max 4x SATA, non HotSwap) / 48x DVD-Rom ‡ Steckplätze 2x PCI-E (x8), 1x PCI-E (x4) ‡ Netzwerk 2x Gigabit LAN ‡ IPMI onBoard IPMI 2.0 + KVM over LAN mit separarten LAN Port ‡ Service 24 Monate Bring-In

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

b.com Artikelnr.: [ SER0082952 ] . . . . . . . . . . . . . .

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0

€ 899,00


Wussten Sie, dass…?

...rund 1,5 Millionen kleiner Unternehmen in Deutschland*, die mehrere PCs verwenden, immer noch keinen Server besitzen? Windows Server 2012 Foundation wurde als wirtschaftlicher Mehrzweck-server für die IT-Umgebungen von sehr kleinen Unternehmen geschaffen. Bei dieser Einstiegs-Edition sind bis zu 15 Benutzerkonten möglich. Für Sie als Microsoft-Partner bedeutet das: Windows Server 2012 Foundation kann zum Schlüssel für lukrative Geschäftschancen mit kleinen Unternehmen werden – und Ihnen so ein starkes Umsatzwachstum bescheren. *Quelle: interne Untersuchungen von Microsoft

Windows Server 2012 Datacenter

64bit | 2 CPU | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0082022

Windows Server 2012 Datacenter

Addtl. License | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0082025

Windows Server 2012 Standard

64bit | 2 CPU / 2 VM | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0082028

Windows Server 2012 Standard

Addtl. License | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0082031

Windows Server 2012 Essentials

25 CAL | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0084058

Windows Server 2012 CAL

5 User | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0082043

Windows Server 2012 CAL

5 Device | SB | DE

b.com Art.-Nr. SOF0082037

Windows Server 2012 Foundation

Nur in Verbindung mit einem b.com Server erhältlich


Die OEM Produktfamilie – ein Überblick

Windows Server 2012 Datacenter

Windows Server 2012 Standard

Windows Server 2012 Essentials

Windows Server 2012 Foundation

Kernaussage

unbegenzte Virtualisierungsrechte

uneingeschränkte Leistungsmerkmale

First-Server mit Cloud-Anbindung

kostengünstiger Allroundserver

LizenzierungsBedingungen

pro zwei Prozessoren

pro zwei Prozessoren und pro zwei VMs

pro Server max. zwei Prozessoren

pro Server max. ein Prozessor

Virtualisierungs-Rechte

unbegrenzt

2 virtuelle Instanzen

keine, kann aber als Guest OS virtualisiert werden

keine

Zielgruppe

Virtualisierungskunden

KMUs und Großunternehmen

SMB

Small Business und Heimanwender

Max. Nutzerzahl

unbegrenzt

unbegrenzt

25 Nutzer oder 50 Geräte

15 Nutzer

CALs benötigt

ja

ja

nein

nein

Memory-Unterstützung

4 TB

4 TB

64 GB

32 GB


Die Windows Server Evolution – ein Vergleich Microsoft

VMware

Microsoft

vShere 5.0 Enterprise Plus

Wettbewerbsfaktor

WS 2008 R2

WS 2012

Verbesserungsfaktor

Logische Prozessoren auf Hardware Physischer Speicher Virtuelle Prozessoren pro Host

64 1 TB 512

320 4 TB 1.024

5x 4x 2x

Virtuelle Maschine

Virtuelle Prozessoren pro VM Speicher pro VM Aktive virtuelle Maschinen pro Host

4 64 GB 384

64 1 TB 1.024

16 x 16 x 2,7 x

32 1 TB 512

2x gleich 2x

Cluster

Maximale Anzahl Knoten Maximale Anzahl VMs

16 1.000

64 4.000

4x 4x

32 3.000

2x 1,33 x

Storage

Native 4k Disk Support Maximale virtuelle Plattengröße Encrypted Cluster Storage

nein 2 TB nein

ja 64 TB ja

100 % 32 x 100%

nein 2 TB nein

100 % 32 x 100 %

Flexible Infrastruktur

1 GB simultan live Migration 10 GB simultan live Migration Shared-nothing live Migration Netzwerk Virtualisierung

1 1 nein nein

unbegrenzt unbegrenzt ja ja

unbegrenzt unbegrenzt 100 % 100 %

4 8 nein Partner

unbegrenzt unbegrenzt 100 % inklusive

Hohe Verfügbarkeit

VM Replikation Guest OS App Monitoring Guest Clustering live Migration

nein ja nein

ja ja ja

100 % unverändert unverändert 100 %

nein Partner nein

100 % inklusive 100 %

Sonstiges

Hohe Leistung durch SR-IOV Open Extensible Switch

nein nein

ja ja

100 % 100 %

nein nein

100 % 100 %

Kategorie

Resource

Host

Wir empfehlen Microsoft® Software.


Windows Server 2012 Windows Server 2012 ist in vier Editionen verfügbar, deren Auswahl von der Größe des Unternehmens sowie von den Anforderungen an Virtualisierung und Cloud Computing abhängt. Windows Server Standard 2012 sowie Windows Server Datacenter 2012 werden im prozessorbasierenden/Client Access License (CAL)-Modell, die Editionen Essentials 2012 und Foundation 2012 im Server/CAL-Lizenzmodell lizenziert.

Wussten Sie, dass …?

Folge 1

... Ihre Kunden für den Einsatz von Windows Server 2012 Datacenter und Standard CALs benötigen? Beide Windows Server 2012-Editionen verwenden das Prozessor- plus CAL-Lizensierungsmodell. Im Lieferumfang sind CALs jedoch nicht enthalten, so dass Kunden diese separat erwerben müssen. Mehr Infos? www.microsoft.de/ws2012-wissen1


Prozessorbasierendes Lizenzmodell Sowohl Windows Server 2012 Standard als auch Windows Server 2012 Datacenter werden in einem prozessorbasierenden Lizenzmodell lizenziert. Das heißt, jeder physische Prozessor, auf welchem die Software läuft, muss lizenziert werden. Eine Lizenz erfasst dabei jeweils zwei Prozessoren. Zugriffe (Client Access License; CAL) Zugriffe auf die Windows Server-Software werden über sogenannte Zugriffslizenzen (Client AccessLicenses; CALs) lizenziert. Diese Zugriffslizenzen können entweder einem Gerät (Geräte-CAL) odereinem Benutzer (Benutzer-CAL) zugewiesen werden. Zugriffslizenzen sind versionsspezifisch, das heißt,die CAL-Version muss identisch mit der des Servers sein.

Windows Server 2012 Essentials & 2012 Foundation Die Editionen Windows Server 2012 Essentials sowie Windows Server 2012 Foundation sind Optionen für kleine Kunden ohne Virtualisierungsanforderungen. Windows Server 2012 Essentials • Lizenzierung pro Server (eine physische oder virtuelle Betriebssystemumgebung pro Lizenz) • Beschränkung auf zwei Prozessoren und bis zu 25 Nutzer bzw. 50 Geräte Windows Server 2012 Foundation (verfügbar nur als OEM-Lizenz) • Lizenzierung pro Server (eine physische oder virtuelle Betriebssystemumgebung pro Lizenz) • Beschränkung auf einen Prozessor und bis zu 15 Nutzer

Virtualisierung Windows Server 2012 Standard und Windows Server 2012 Datacenter sind technisch identisch und unterscheiden sich allein in den Virtualisierungsrechten. Während Windows Server 2012 Datacenter den Einsatz einer unbegrenzten Anzahl von virtuellen Instanzen pro Server ermöglicht, können pro Windows Server 2012 Standard Lizenz zusätzlich zwei virtuelle Instanzen genutzt werden.

Channel Partner Ausgabe 23/12. Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

Windows Server 2012 Standard & 2012 Datacenter


www.channelpartner.de/retail/

47

DESASTRÖSE TESTERGEBNISSE BEI RETAILERN

Servicemängel in Elektromärkten Ein Magazin des WDR hat in Nordrhein-Westfalen zwölf Elektronikmärkte besucht und dabei Beratung und Service untersucht. Die Ergebnisse sind nicht überraschend.

Frei nach dem Motto „Zwei Experten, drei Meinungen“ lassen sich für jeden Sachverhalt Studien finden, die sowohl die eine Seite als auch das komplette Gegenteil behaupten. So wird ProMarkt, das in einer Studie zur Servicequalität der Elektromärkte von DISQ im Sommer bitter abgestraft worden ist, nun vom WDR-Magazin „Servicezeit“ als vergleichsweise bester Anbieter gelobt. Das TV-Journal hat in Nord­ rhein-Westfalen jeweils vier Filialen von Media Markt, Saturn und ProMarkt besucht. In jedem Markt führten die Fernsehreporter Beratungsgespräche zum Kauf eines Flachbildfernsehers, einer Digitalkamera sowie eines Smartphones. Zudem wurde ein Preis-Check mittels eines Warenkorbs mit insgesamt 15 Produkten zusammengestellt.

Ein ziemlich desaströses Bild ergab sich für die Tester in den Märkten der Media-Saturn-Gruppe beim Thema Beratung. „Man kann nur davor warnen, sich auf die Beratung bei Saturn oder Media Markt zu verlassen“, so das Fazit der WDRJournalisten. So sei man regelmäßig auf Verkäufer gestoßen, die offensichtlich kaum über Produktund Fachwissen verfügten, und sei sogar des Öfteren völlig falsch beraten worden. Insgesamt vergab „Servicezeit“ bei Media Markt an sechs von zwölf Beratern die Note „mangelhaft“. Bei Saturn gab es dreimal „mangelhaft“ und viermal „ausreichend“. Dagegen konnte ProMarkt im Beratungs-Check punkten. Zwar mussten auch hier die Tester zweimal die Note „mangelhaft“ vergeben, dafür fielen aber sechs Beratungsgespräche „gut“ oder sogar „sehr gut“ aus.

WDR-Magazin ­„Servicezeit“: „Man kann nur ­davor warnen, sich auf die Beratung bei Saturn oder Media Markt zu verlassen.“

Sowohl Saturn als auch Media Markt haben inzwischen mit Stellungnahmen auf die Sendung reagiert: Man lege großen Wert auf die fachliche Qualifikation seiner Mitarbeiter. Die Untersuchung des WDR-Magazins nehme man jedoch zum Anlass, seine Bemühungen noch einmal zu intensivieren. Testkriterien Ebenfalls getestet wurde das Serviceangebot der Elektromärkte. Dazu wurde von Servicezeit durch „aktives Nachfragen und Ausprobieren“ die Verfügbarkeit der angebotenen Leistungen überprüft. Unter die Lupe genommen wurde unter anderem, ob es die von den Märkten beworbene Tiefpreisgarantie auch wirklich gibt. Zudem wurden Mehrkanalservices abgefragt, wie die Online-Bestellung von Waren zur Selbstabholung in der nächsten Filiale. Auch aus dem Servicevergleich ging ProMarkt als Sieger hervor, während Media Markt und Saturn lediglich mittelmäßig abschneiden konnten. Dennoch gab es bei dem Check von „Servicezeit“ keinen klaren Sieger. Denn die qualitativen Ergebnisse der Stichproben wurden durch die Preispolitik der Elektromärkte relativiert. So stießen die Tester bei Media Markt durchwegs auf die niedrigsten Preise, während sich ProMarkt als die teuerste der drei getesteten Elektromarktketten erwies. Matthias Hell ChannelPartner 24/12


48 www.channelpartner.de/drucker/ FEINSTAUBBELASTUNG ZU HOCH

4.000 Samsung-Drucker auf den Schrott Die Diskussion um Gesundheits­ gefahren durch Laserdrucker­ emissionen kocht wieder hoch: Das niedersächsische Justiz­ ministerium zieht vorsichtshalber 4.000 Samsung-Laser aus dem Verkehr. Ist der „Samsung ML3471“ schuld an Krebserkrankungen von Mitarbeitern im Justizministerium Niedersachsen? Ein Zusammenhang konnte nicht festgestellt werden.

Nach Gesundheitsproblemen ­einiger Mitarbeiter hat man beim Justizministerium in Niedersachsen zu drastischen Maßnahmen gegriffen. Wie die „Hannoversche Allgemeine“ berichtet, sollen insgesamt 4.033 Laserdrucker von Samsung ausgemustert werden. Nachdem beim Amtsgericht Burgwedel Krankheitsfälle aufgetreten waren, wurde das dortige Gebäude einer gründlichen Inspektion durch das Bremer Umweltinstitut unterzogen. Dabei wurden an der Immobilie keine Mängel festgestellt, an den dort verwendeten Samsung-Druckern des Typs „ML3471“ hingegen schon: So soll der Grenzwert für Feinstaubemissionen überschritten worden sein. Obwohl bei der Untersuchung kein Zusammenhang zwischen den Krebserkrankungen von Mitarbeitern und den FeinstaubemisChannelPartner 24/12

sionen der Drucker festgestellt werden konnte, hat man in Niedersachsen beschlossen, alle Drucker dieses Modelltyps zu verschrotten. Davon stehen allerdings im landesweiten Justizapparat über 4.000 Stück. Zwar konnte das Bremer Umweltinstitut den Zusammenhang nicht nachweisen, doch ausschließen wollte man ihn auch nicht. Laut Ministeriumssprecher Jörn Westermann werden die Drucker daher „zum Schutz und zur Beruhigung der Mitarbeiter“ ausgetauscht. Wes­ termann spricht von Kosten von „rund einer Million Euro“ für die dadurch notwendige Anschaffung neuer Drucker. Laserdrucker unter Verdacht Immer wieder geraten Laserdrucker in Verdacht, durch Partikel­ emissionen Gesundheitsschäden zu verursachen. Bislang konnte

dies aber nicht endgültig wissenschaftlich nachgewiesen werden. Die Hersteller von Laserdruckern meiden dieses Thema wie der Teufel das Weihwasser. Nachdem in Studien des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene (IUK) am Universitätsklinikum Freiburg Kulturen menschlicher Lungenzellen Laserdrucker-Emissionen ausgesetzt und genetische Veränderungen festgestellt wurden, einigten sich die Hersteller unter Federführung des Branchenverbands Bitkom auf ein Grundlagenpapier. Zudem wurde von den Druckerfirmen eine eigene Studie beim Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) in Auftrag gegeben. Laserdrucksysteme stoßen der Studie zufolge kaum Feinstaub oder Tonerpartikel aus. „Bei den Emissionen ultrafeiner Partikel (UFP) handelt es sich überwiegend nicht um Feststoffe,


www.channelpartner.de/drucker/

sondern um verdampfbare Produkte“, so lautet das Fazit des zweijährigen Forschungsprojekts. Anorganische Verbindungen wie Schwermetalle seien in den Partikelemissionen der Geräte „lediglich in vernachlässigbarer Konzentration“ gefunden worden. Die Zahlen ultrafeiner Partikel aus Laserdrucksystemen seien vergleichbar mit denen alltäglicher Tätigkeiten wie beispielsweise ­Kochen und Backen. Samsung glaubt nicht an ­I mageschaden Die betroffenen Druckermodelle der ML-3471-Serie sind laut Samsung nach den derzeit gültigen Vergaberichtlinien für das Umweltzeichen „Blauer Engel“ – RAL UZ122 – getestet und gekennzeichnet. Allerdings gibt es für ­d iese Richtlinie keinen Grenzwert für Fein- und Ultrafeinstaub. Bei Samsung vermutet man, dass die RAL UZ171 zur Ermittlung eines Grenzwertes herangezogen wurde. Dieser tritt aber erst im kommenden Jahr in Kraft. Zudem sei er „nicht auf Basis toxikologischer oder gesundheitsschädlicher Betrachtung“ festgelegt worden. Der Hersteller gibt aber zu bedenken, dass durch den Austausch von Originalteilen das Testergebnis abweichen könne. Auf die Frage, ob Erkenntnisse vorliegen, dass vielleicht kompatible Toner von Drittanbietern verwendet wurden, antwortet IT Cluster ­Director Roland Schweyer nur: „Samsung führt seine Tests in einer zertifizierten Umgebung unter Einsatz von Originaltoner und -teilen durch.“ Auf die Frage, wie mit dem Kunden nun auf Samsung-Seite verfahren wird, gibt sich Schweyer ähnlich wortkarg: Man sei mit dem Kunden in einem engen Dialog, mehr wolle man nicht „in die Öffentlichkeit tragen“.

49

DGUV lässt Laserdrucker testen Arbeits- und Umweltmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) untersuchen derzeit gemeinsam mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), ob und wie sich der Betrieb von Laserdruckern auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Das Projekt wird durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gefördert. Laut der DGUV ist es erwiesen, dass Laserdrucker im Betrieb Partikel und Gase abgeben. Art und Menge dieser Emissionen hingen allerdings in erheblichem Umfang von Gerätetyp, Papier, Betriebszustand und weiteren Faktoren ab. Dies werde durch Studien der BAM untermauert. Zwar benutzen die meisten Anwender die Geräte, ohne Auswirkungen auf ihre Gesundheit zu spüren, „eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Personen allerdings Machen Laserdrucker schildert Symptome im Zusammenhang mit dem Gebrauch solwirklich krank? Die aktuelle Studie cher Geräte wie Atemprobleme, Allergien und Kopfschmerzen“, soll neue Erkenntnisse hat die DGUV erkannt. bringen. Mit moderner Messtechnik auf der einen und medizinischen Messverfahren auf der anderen Seite soll der Einfluss der Emis­ sionen untersucht werden. Die Verfahren reichen laut DGVU von ­speziellen Lungenfunktionstests über die Gewinnung von Proben aus der Ausatemluft bis hin zu Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprüfungen. So wollen die Forscher herausfinden, wie ­Gesunde, Personen mit einer unspezifischen Überempfindlichkeit der Atemwege, ­Personen mit Asthma und Personen, die über gesundheitliche Probleme durch Laserdrucker berichten, unter genau definierten Bedingungen auf die Emissionen der Laserdrucker reagieren. Dabei besteht die Herausforderung für die Forscher darin, Büro­ arbeitsplätze so realistisch wie möglich nachzubilden und zugleich ­sicherzustellen, dass bei verschiedenen Personen vergleichbare Versuchsbedingungen herrschen. Erste Ergebnisse sollen in etwa einem Jahr vorliegen.

Schweyer geht aber nicht von einem generellen Imageschaden für sein Unternehmen aus: „Un­ sere Produkte werden nach dem aktuellen Stand der Technik gefertigt und halten aktuelle Bestimmungen deutlich ein. Dies wissen unsere Partner und viele unserer Kunden. Zu einem Imageverlust wird es daher nicht kommen“, glaubt er. Auch bei künftigen Aufträgen der öffentlichen Hand werde es mittel- und langfristig keine Nachteile geben: „Wir sind eines der Unternehmen, das seine technischen Möglichkeiten und Mittel nachweislich dazu einsetzt, leis­tungsfähige ­umweltgerechte Produkte auf

dem führenden Stand der Technik zu produzieren“, betont Schweyer. Das niedersächsische Justiz­ ministerium muss sich nun nach neuen Druckern umschauen. ­Derzeit werden die Vergaberichtlinien des Umwelt-Labels „Blauer Engel“ für Drucksysteme über­ arbeitet. Unter anderem sollen neue Emissionsgrenzen gelten. Zudem wird der Ausschreibungsprozess einige Zeit in Anspruch nehmen. So werden die Justizangestellten noch länger mit den beanstandeten Samsung-Druckern leben müssen, denn das papierlose Justizwesen ist noch lange nicht Realität. Armin Weiler ChannelPartner 24/12


50

www.channelpartner.de/drucker/

BROTHER HL-S7000DN

Schnellster Büro-Inkjet-Drucker der Welt Der japanische Hersteller Brother bringt mit dem „HL-S7000 DN“ den schnellsten Tintenstrahlbürodrucker auf den Markt. Das SchwarzWeiß-Gerät druckt 100 Seiten pro Minute und ist

„Brother HL-S7000 DN“: neuer Geschwindigkeitsrekord

ab sofort als MPS-Lösung für Geschäftskunden erhältlich. Es verfügt über einen feststehenden, langlebigen und wartungsarmen Keramikdruckkopf mit rund 5.200 Tintendüsen. Bei einer Druckkopfbreite von ungefähr 21 Zentimetern druckt es über die gesamte Breite eines DIN-A4-Blattes. Das ohne Erhitzung arbeitende Druckverfahren spart Energie und lässt das Papier nicht wellig werden. Brother spricht von einer Energieeinsparung von bis zu 80 Prozent gegenüber vergleichbaren Laserdruckern. Für die Druckqualität sorgt eine spezielle farblose Tinte, die noch

vor der eigentlichen schwarzen Pigmenttinte über einen separaten Druckkopf auf das Papier aufgebracht wird und so das übliche „Ausbluten“ der Tinte auf Normalpapier verhindert. Das Gerät beherrscht die Druckersprachen PCL 6, Postscript (PS) 3 und XPS. Es verfügt über eine 500-Blatt-Papierkassette und einen Multifunktionsschacht für 100 Blatt, der optional um bis zu drei Papierkassetten für je 500 Blatt und damit auf einen Gesamtpapiervorrat von 2.100 Blatt aufgerüs­ tet werden kann. Auch die Papierablage ist um 500 Blatt erweiterungsfähig.

Die passende Tintenpatrone HC-05BK soll gemäß der ISO/IEC-24711Testmethode für 30.000 Seiten reichen, und der Drucker soll auch deshalb besonders für Vieldrucker wie etwa Notare und ­Personalabteilungen geeignet sein. Der Hersteller bewirbt den HL-S7000DN mit einer unverbindlichen Preisempfehlung für die Leasingraten von 82,74 Euro pro Monat bei 36 Monaten Vertrags­ laufzeit. Demnach kostet eine Monochromseite mit fünf Prozent Deckung 0,008 Euro. Der Hersteller gewährt auf dieses Modell eine 36-MonateVor-Ort-Garantie.  Arnd Westerdorf

KYOCERA FS-C8520

Alleskönner für kleinere Büros Die neuen Multifunktionssysteme von Kyocera Document Solutions sollen ihre Aufgaben schnell, effizient und in höchster Qualität erledigen. Die Geräte „FS-C8520MFP“ und „FS-C8525MFP“ bedrucken Papierformate bis DIN-A3 mit einer Geschwindigkeit von 20 Seiten in der Minute beziehungsweise 25 Seiten pro Minute. Der Duplex-Originaleinzug, die standardmäßige Papierkapazität von 600 Blatt sowie die einfache Installation, BeChannelPartner 24/12

dienung und Wartung sorgten für zusätzliche Freiheit, heißt es beim Hersteller. Zur Ausstattung gehört das personalisierbare Benutzerdisplay auf Basis der Softwareplattform HyPAS (Hybrid Platform for Advanced Solutions). So lässt sich die Bedienung über eine entsprechende HyPAS-Applikation auf dem Panel individuell an die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers anpassen. Des Weiteren verfügt das System über die

Sicherheitsfunktion „Vertraulicher Druck“, die im Ausgabefach vergessenen Dokumenten vorbeugt. Laut Hersteller konnte bei dem MFP-Duo der Stromverbrauch gegenüber den Vorgängermodel-

Das „FS-C8520“­er-MFP-Duo von Kyocera ist personalisierbar.

len um rund 20 Prozent reduziert werden. Das FSC8520MFP ist seit Dezember zu einem unverbindlichen Nettopreis von 3.479 Euro erhältlich, das FSC8525MFP für 3.899 Euro.  Arnd Westerdorf


Messen Sie die Zufriedenheit Ihrer IT-Nutzer

Der IT Excellence Benchmark von CIO, der TU München sowie der business group munich (bgm) ist die größte Studie zur Zufriedenheit von IT-Anwendern im deutschsprachigen Raum. ➡ Erkennen Sie Stärken und Schwächen der eigenen IT anhand einer unabhängigen Marktforschungsanalyse. ➡ Sie bekommen Benchmarks an die Hand, die es Ihnen ermöglichen, das Abschneiden Ihrer IT-Abteilung im Vergleich zu anderen Unternehmen noch besser einzustufen. ➡ Sie erhalten Impulse zur Optimierung Ihrer IT-Services. ➡ Selbstverständlich garantieren wir dabei durch einen geschützten Bereich absolute Vertraulichkeit der Daten. Der Datenschutz ist gewährleistet.

Jetzt anmelden unter:

www.cio.de/iteb

Sie haben Fragen? Die beantwortet Ihnen unser ITEB-Team gerne unter: +49-89-36086-122 oder cbeck@idgbusiness.de

Bisher haben rund 230 namhafte Firmen teilgenommen, darunter unter anderem HIPP, Škoda, Bitburger, GTZ, BIBB, NSM Löwen Entertainment. C-10-143


52

www.channelpartner.de/netzwerke/

GS1910-SWITCHES

Wie Zyxel im Netzwerkmarkt wachsen möchte Mit neuen Switches und zusätzlichen Webinaren für seine Fachhändler möchte Netzwerkhersteller Zyxel seinen Marktanteil in Deutschland erhöhen,

Im Segment Power-over-Ethernet (PoE)-Switches belegt Zyxel nach Ansicht von Marktforschern den vierten Platz. Dominiert wird dieser Bereich nach wie vor von Cisco, HP, Netgear und D-Link. Europaweit nimmt hier Zyxel im Schnitt etwa fünf Prozent Marktanteil für sich in Anspruch und belegt damit den vierten Rang auf dem alten Kontinent. Nun aber ist Zyxels Absatz an PoE-Switches in den vergangenen zwölf Monaten um stolze 20 Prozent gewachsen, und derart gestärkt will der taiwanesische Anbieter bereits 2013 mit seinem Switch-Portfolio in Europa einen zweistelligen Marktanteil erreichen. Auch in Deutschland sollen es noch 2013 mindestens zehn Prozent werden. Möglich machen sollen dies die erst im September 2012 neu auf den Markt gebrachten zwei Modelle aus der „GS1910“-Serie. Diese ungemanagten Switches mit 24 beziehungsweise 48 Ports konkurrieren mit vergleichbaren Geräten von HP, Netgear und D-Link um die Gunst der Kunden. Doch für Christof Stelmach, Europa Business Development Manager bei Zyxel, sind die eigeChannelPartner 24/12

nen Switches leistungsfähiger als die Produkte der Wettbewerber, weil sie als Erste mit den neuesten Chips aus Taiwan ausgestattet werden. Die 1910er-Reihe eignet sich laut Anbieter für Firmen mit 100 bis 150 Anwendern. Diese Kunden würden laut Stelmach nicht immer die teureren managebaren Switches, wie sie zum Beispiel Cisco anbietet, benötigen. ­Ihnen sollten die im Webbrowser konfigurierbaren Switches von ­Zyxel für ihre Anforderungen ausreichen. Das ist seiner Meinung nach ein sehr gutes Verkaufsargument für Reseller. „Unsere Switches sind leicht und intuitiv zu konfigurieren; das ist neben dem guten Preis ein weiterer Vorteil für unsere Fachhändler“, so Stelmach weiter. Er behauptet, die Zyxel-Switches seien um rund zehn Prozent billiger als vergleichbare Produkte von HP, D-Link und Netgear. Dabei verfügen die 24- und 48-Port-Switches aus der „GS1910“-Reihe (siehe Bild) über Komfortfunktionen wie IPv6-Support, Layer-2-, -3- und -4-Security sowie diverse QoSMerkmale (Quality of Service). Darüber hinaus verstehen es die neuen Zyxel-Switches, auch mit

„Unsere Switches sind leicht und intuitiv zu konfigurieren.“ CHRISTOF STELMACH, Europa Business Development Manager bei Zyxel

dem PoE-Standard IEEE 802.3at umzugehen, und schaffen auf diese Weise eine Leistungsaufnahme von bis zu 30 Watt pro Port. Try and buy Fachhändler können alle sechs zum Teil 10-Gbit-Ethernet-fähigen GS1910-Switches bei den ZyxelDistributoren Allnet, Also Actebis, API, Komsa, Ingram Micro und Tech Data ordern. Sie dürfen das Produkt sechs Wochen lang kos­ tenlos testen und sich erst danach entscheiden, ob sie den Switch erwerben oder an den Distributor zurückschicken wollen. Gute Erfahrungen hat der Hersteller mit seinen Netzwerk-Resellern im sogenannten „Hospitality“Bereich (Hotels, Gaststätten, Krankenhäuser) gemacht, nun sind die Fachhändler aufgefordert, sich neue Kundenbereiche für die Zyxel-Switches zu erschließen. Aktuell arbeitet der Anbieter mit fast 2.000 autorisierten Resellern in Deutschland zusammen. Hinzu kommen rund 260 Premium- und etwa 180 Premium-Solution-Partner. Dr. Ronald Wiltscheck


www.channelpartner.de/business-software/

53

VERGLEICH DER PARTNERPROGRAMME

Die fünf besten CRM-Anbieter im Channel Viele Fachhändler tun sich schwer, den passenden Lieferanten zu finden. Das einzige Auswahlkriterium ist oft das Partnerprogramm des Herstellers. Hier bietet nun ChannelPartner einen besonderen Service.

ChannelPartner hat in Zusammenarbeit mit dem auf den indirekten Vertrieb spezialisierten Dienstleistungsunternehmen Insalcon Partnerprogramme von CRM-Anbietern unter die Lupe genommen und diese explizit bewertet. 19 Softwarehersteller wurden hierfür ausgewählt. Acht CRM-Anbieter haben sich bereit erklärt, den detaillierten Bogen auszufüllen. Der Fragenkatalog besteht aus 16 Themenblöcken; darunter finden sich Aspekte zum Schulungsprogramm, zum Vertrieb- und Marketing-Suppport sowie zur Qualität der Kommunikation mit den Resellern. Bewertet wurden auch die erzielbaren Margen sowie das Partnerportal des Herstellers. Insgesamt wurden 47 Einzelkriterien abgefragt. Nachdem die Antworten der Anbieter feststanden, wurden ausgewählte Vertriebspartner der befragten Hersteller kontaktiert. Diese Reseller konnten die Angaben der Anbieter bestätigen oder korrigieren, die Praxistauglichkeit der Vertriebskonzepte überprüfen und die Qualität der Partnerprogramme aus ihrer Sicht beurteilen.

Pro abgefragte Kategorie ließen sich maximal vier Punkte erzielen. Diese Wertungen wurden anschließend anhand des vorher definierten Schemas gewichtet und zusammengezählt. Aus dem daraus errechneten Durchschnitt der Punktezahl ergab sich die endgültige Bewertung in Sternen. Zertifizierte Partnerprogramme Mit vier Sternen und dem Güte­ siegel „Certified“ wurden die Vertriebspartnerprogramme derjenigen CRM-Hersteller ausgezeichnet, die mindestens 65 Prozent der maximal möglichen Punktzahl erreicht haben. Das „5 Star Rating“ erhielt nur ein einziger der von Insalcon und ChannelPartner befragten CRM-Anbieter. Er erfüllte mehr als 91 Prozent der Vorgaben an ein „perfektes“ Partnerprogramm. Vier CRM-Hersteller bekamen von Insalcon und ChannelPartner vier Sterne für ihr Partnerpogramm verliehen. Diese sind in alphabetischer Reihenfolge Amtangee, Cobra, Combit und SugarCRM. Zum CRM-Hersteller mit dem besten Vertriebspartnerpro-

Zertifizierte Partnerprogramme der CRM-Hersteller Platz 1 2 3 4 5

Anbieter CAS Combit SugarCRM Amtangee Cobra

Sterne

***** **** **** **** ****

Punkte 3,64 3,28 2,91 2,78 2,69

Mit fünf Sternen unter dem Gütesiegel „Certified“ werden nur die Vertriebs­ part­nerprogramme ausgezeichnet, die mindestens 3,3 der maximal möglichen 4,0 Punkte erreichen.

gramm wurde die CAS Software AG gekürt. Besonders gut hat der Anbieter aus Karlsruhe im Bereich Aus- und Weiterbildung der Vertriebspartner, beim Support der Reseller in Sachen Marketing und bei der Kommunikation mit den eigenen VARs abgeschnitten. In diesen drei Segmenten hat CAS die maximale Punktzahl erreicht. Die besten Noten unter den acht bewerteten CRM-Herstellern hat sich das badische Unternehmen in den Bereichen PartnerWeb-Portal, Business Development und Marge verdient. Zum zweitbesten CRM-Anbieter, was die Qualität des Vertriebspartnerprogramms betrifft, wurde die Combit GmbH gekürt. Der Hersteller aus Konstanz hat sich bei Gestaltung und Umsetzung der verschiedenen Partnerstufen besonders hervorgetan und hierfür die maximale Punktzahl erhalten. 2013 wird ChannelPartner gemeinsam mit Insalcon weitere Softwareanbieter unter die Lupe nehmen. Als Nächstes geht es um die Hersteller von BI-Lösungen.  Dr. Ronald Wiltscheck ChannelPartner 24/12


54 www.channelpartner.de/cebit/ AUSBLICK AUF DIE CEBIT

„Schluss mit Zählen, jetzt geht’s ans Wiegen“ Die Vorbereitungen auf die CeBIT 2013 laufen längst, und die Macher der weltgrößten Messe haben ausgeführt, was sie sich bei ihrem Messe-Motto „Shareconomy“ gedacht haben.

CeBIT-Chef Frank Pörschmann lässt im Vorfeld der CeBIT (5. bis 9. März 2013) keinen Zweifel daran, dass er an einer fortgesetzten Jagd auf mehr Besucher und mehr verkaufte Standfläche kein Interesse hat. „Unser Fokus ist die Investition in Qualität“, sagt Pörschmann, der das Amt zum 1. April 2012 vom langjährigen CeBIT-Macher Ernst Raue übernommen hat. „Schluss mit dem Zählen, jetzt geht‘s ans Wiegen“, formuliert Pörschmann und will „Klasse statt Masse“. So ganz kann er sich dann aber doch nicht vom alten Messe-Motto „Schneller – Weiter – Höher“ lossagen: Bei den Ausstellern liege der Anmeldestand auf Vorjahresniveau, es laufe alles nach Plan. Das CeBIT-Thema 2013 haben die Hannoveraner schon vor ein paar Monaten ausgegeben. Es lautet „Shareconomy“ und soll laut Pörschmann das „Prinzip des Teilens“ widerspiegeln, das in Zeiten des allgegenwärtigen Internets zu einem zentralen ökonomischen Faktor werde. Es gehe nicht mehr nur darum, nach dem gängigen Social-WebMuster Bilder, Videos und Kontakte zu teilen, es gehe jetzt auch um das Teilen von Wissen, Infrastrukturen und Erfahrungen. Mit den vielfältigen Collaboration- und Social-Enterprise-Werkzeugen finChannelPartner 24/12

de „die Wissensgesellschaft nun die Instrumente, um ihr Potenzial zu entfalten“, sagt Pörschmann. In diese Kerbe schlägt auch IBMs Deutschland-Chefin Martina Koederitz, die zunächst einmal ein deutliches Bekenntnis zur größten ITK-Messe ablegt: „Wir sind von Anfang an dabei gewesen und fühlen uns als einer der Pioniere“, sagt die IBM-Geschäftsführerin. Shareconomy sei das passende Motto, das belege eine Studie, die IBM im Kreis von 1.700 CEOs weltweit durchgeführt habe. Demnach sind „Partizipation, Vernetzung und Meinungsfreude die neue Währung für Chefs und Mitarbeiter“. „Vierklang“, Start-up-Firmen und Polen Laut Pörschmann stehen 2013 Trends im Vordergrund, die eine Shareconomy tragen. Dazu gehören das Social Business, Cloud Computing, das Internet der Dinge, Mobile Computing und Big Data im Verbund mit AnalyticsSoftware. Der Rahmen dafür bleibt allerdings gegenüber den Vorjahren unverändert: Die CeBIT hält an ihrem Vierklang „CeBIT pro, gov, life und lab“ fest, um professionelle, behördliche, private und wissenschaftliche Aspekte der IT abzubilden.

„Bei Shareconomy geht es auch um das Teilen von Wissen, Infrastrukturen und Erfahrungen.“ FRANK PÖRSCHMANN, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG

Auch die Start-up-Kultur in Deutschland liegt den Hannoveranern am Herzen. Pörschmann nennt das Thema einen „Engpass“, vergleichbar mit dem Fachkräftemangel, weshalb es Initiativen wie ein „CeBIT Special für junge innovative Unternehmen“ geben werde. Partnerland der kommenden CeBIT ist Polen, das „Tor in den osteuropäischen Markt“, wie  Pörschmann sagt. Umgekehrt sei die CeBIT für Polen der ideale ­Zugang zur westeuropäischen ITWelt. Insgesamt 200 Aussteller aus Polen werden erwartet, die ­bekanntesten Namen sind hierzu­ lande wohl der Softwareanbieter  Comarch und der IT-Dienstleister Asseco.  cw/TÖ


www.channelpartner.de/cloud/

55

ERGÄNZUNG ZU OFFICE 365

Microsoft SPLA bei Ingram Micro Partner können über ­Ingram Micro neben Office 365 jetzt auch Microsoft-SPLA-Lizenzen (Services Provider License Agreement) zur Weitervermietung beziehen. Damit hat Microsoft das SPLA-Modell, das hierzulande bislang nur von Value Added Distributor ADN

sowie von ausgewählten Systemhäusern angeboten wurde, für die BroadlineDistribution geöffnet. Der Produktumfang der SPLA-Lizenzen ist identisch mit der über Office 365 angebotenen Software (unter anderem SharePoint, Office-Software und Lync). Im Unterschied

„Auch beim Thema Hosting wollen wir eine One-Stop-­ Shopping-Plattform bieten.“ WOLFGANG BREHM (li.), Direktor Mittelstand, Distribution & Fachhändler bei Microsoft Deutschland, und THORSTEN SCHWECKE, Senior Manager Software bei Ingram Micro

zu Office 365 ermöglicht das SPLA-Modell aber dem Partner, die Lösungen selbst zu hosten, den Vertrag direkt mit dem Endkunden zu schließen, die Software um eigene Services und Applikationen zu ergänzen und damit den Komplettpreis selbst zu bestimmen. Interessant ist das SPLA-Geschäftsmodell deshalb besonders für Hosting-Partner, Independent Service Vendors und klassische Systemintegratoren. Im Laufe des ersten Quartals 2013 – mit dem Start der neuen Version von Office 365 – können Partner zwar künftig die Office-365-Verträge direkt mit dem Endkunden abschließen, die Lösungen werden jedoch unverän-

dert im Rechenzentrum von Microsoft gehostet. Alle Microsoft-Produkte lassen sich in der aktuellen Version vom Händler im Microsoft ­Volume Licensing Service Center (VLSC) herunterladen und an den Endkunden weitervermieten. Der Reseller zahlt nur für die Produkte, die vom Endkunden während des vorausgegangenen Monats genutzt wurden. Die ­Abrechnung mit dem ­Reseller erfolgt auf monatlicher Basis. Thorsten Schwecke, Senior Manager Software bei Ingram Micro: „Auch beim Thema Hosting wollen wir unseren Kunden eine One-Stop-ShoppingPlattform bieten.“  Regina Böckle

WHITE LABELING FÜR RESELLER

LeaseWeb legt IaaS-Programm auf Der niederländische Hosting-Anbieter LeaseWeb will in Deutschland mit einer Cloud-Plattform für Infrastructure-as-aService (IaaS) durchstarten. Reseller können die Cloud-Dienste von LeaseWeb um eigene Produkte ergänzen und die Komplettlösung unter eigenem Brand anbieten. Der Partner legt die Preise selbst fest und schließt auch den Vertrag mit dem Endkunden.

Die IaaS-Dienste basieren auf der Cloudstack-Technologie und werden von LeaseWeb im komplett redundant ausgelegten, eigenen Rechenzentrum in Frankfurt gehostet. Der Kunden-Support ­erfolgt ebenfalls von Deutschland aus. Bislang bediente das Unternehmen Kunden und Partner hierzulande über das Rechenzentrum in den Niederlanden. Das Unternehmen plant, sein IaaS-An-

gebot langfristig weltweit auszurollen. Erst kürzlich ging eine Plattform in den USA ans Netz. Im Rahmen des Reseller-Programms erhalten Partner erhebliche Preisnachlässe für dedizierte Server, Cloud Hos­ ting, Services und Upgrades (einschließlich Set­up Fees). Für SupportFragen steht dem Partner bei LeaseWeb außerdem ein fester Ansprechpartner zur Verfügung, der bei

Problemen für eine schnelle Lösung sorgen soll. Hinzu kommt ein technischer 24x7-Support mit garantierten Antwortzeiten. Regina Böckle

Der Hosting-Anbieter LeaseWeb will sein Rechenzentrumsnetz weltweit ausbauen.

ChannelPartner 24/12


56

www.channelpartner.de/business-tipps/

KÜNDIGUNG DURCH ARBEITGEBER

Muss der Chef immer eine Abfindung zahlen?

Foto: Robert Kneschke/Fotolia

Die Pflicht des Arbeitgebers, bei einer Kündigung eine Abfindung zu zahlen, besteht selten. In der Praxis ist es aber die Regel, weiß Jürgen Nagel*.

„Vier-Stufen-Prüfung“ bei Kündigungen Eine ordentliche Kündigung ist als betriebsbedingte Kündigung sozial gerechtfertigt nach § 1 Abs. 2 KSchG, wenn dringende betriebliche Erfordernisse die Kündigung bedingen, weder ein anderer, gleichwertiger, freier Arbeitsplatz noch ein anderer, nicht gleichwertiger, freier Arbeitsplatz vorhanden ist und die Sozialauswahl ordnungsgemäß vorgenommen wurde.

Geld statt Job: Ob der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber eine Abfindung verlangen kann, hängt von vielen Faktoren ab.

Wenn ein Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung des Arbeitgebers beendet wird, stellt sich die Frage, ob der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer eine Abfindung zu zahlen hat. Ein solcher Anspruch kann sich aus einem Sozialplan oder einem sogenannten Nachteilsausgleich ergeben. Ein Anspruch auf Nachteilsausgleich besteht, wenn der Arbeitgeber ohne zwingenden Grund von einem Interessenausgleich abweicht. In der Praxis bedeutsamer sind Abfindungen nach dem Kündigungsschutzgesetz. Ein Anspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf eine Abfindung beChannelPartner 24/12

steht, wenn der Arbeitgeber bei einer Kündigung darauf hinweist, dass er diese auf dringende betriebliche Erfordernisse stützt. Er muss außerdem darauf hinweisen, dass der Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlung einer Abfindung hat, wenn er die Klagefrist für eine Kündigungsschutzklage verstreichen lässt. Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitnehmer hat nur deshalb den Anspruch auf Zahlung einer Abfindung, weil der Arbeitgeber diesen Weg gewählt hat. Diese Möglichkeit wird in der Praxis nur selten genutzt.

Viel häufiger ist folgender Fall: Der Arbeitgeber kündigt das Arbeitsverhältnis. Der Arbeitnehmer erhebt Kündigungsschutzklage. Das Arbeitsgericht hat dann über die Wirksamkeit der Kündigung zu entscheiden. Die Höhe der Abfindung hängt vom Prozessrisiko ab Stellt das Arbeitsgericht fest, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, ist jedoch dem Arbeitnehmer die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zuzumuten, so hat das Arbeitsgericht auf Antrag des Arbeitnehmers das Arbeitsverhältnis aufzulösen und den Arbeitgeber


www.channelpartner.de/business-tipps/

57

Sozialauswahl – Alter vor Unterhalt Das Landesarbeitsgericht Köln hat mit einer Entscheidung vom 18.2.2011 (Az.: 4 Sa 1122/10) verdeutlicht, dass die bei Kündigungen gemäß § 1 Abs. 3 KSchG im Rahmen der Sozialauswahl zu beachtenden Kriterien grundsätzlich gleichrangig sind. Hat jedoch ein Arbeitnehmer altersbedingt schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, so ist das Lebensalter regelmäßig höher zu bewerten als Unterhaltspflichten. Somit ist in einem solchen Fall die Kündigung eines erheblich jüngeren Arbeitnehmers auch dann gerechtfertigt, wenn dieser gegenüber Kindern unterhaltspflichtig ist. Der Kläger dieses Verfahren war seit 1991 bei der Beklagten beschäftigt. Im Rahmen der Sozialauswahl ging es um die Frage, ob ihm zu kündigen war oder aber einem Kollegen, der ebenfalls seit 1991 bei der Beklagten beschäftigt

war. Der Kläger war zum Zeitpunkt der Kündigung 53 Jahre alt, sein Kollege 35 Jahre. Im Gegensatz zu seinem Kollegen hat er keine Kinder. Das Arbeitsgericht hat die Klage abgewiesen, auf die Berufung hat das Landesarbeitsgericht die Entscheidung aufgehoben und der Klage stattgegeben. Nach Auffassung des LAG ist die Kündigung unwirksam, weil dem Arbeitgeber bei der Kündigungsentscheidung die Kriterien des § 1 Abs. 1 Satz 1 KSchG nicht hinreichend berücksichtigt hat. Eine betriebsbedingte Kündigung ist danach sozial ungerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber bei der Auswahl des Arbeitnehmers die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt hat.

Grundsätzlich sind zwar alle vier Kriterien gleichrangig, der dem Arbeitgeber insoweit eingeräumte Wertungsspielraum darf aber nicht dazu führen, dass das Gebot der sozialen Auswahl gänzlich unterlaufen und praktisch jede Auswahl akzeptabel wird. Nach Auffassung des Gerichtes ist im entschiedenen Fall der Wertungsspielraum überschritten, da das Lebensalter des Klägers mit 53 Jahren im schlechtestmöglichen Bereich hinsichtlich der Chancen auf dem Arbeitsmarkt liegt. Sein Kollege ist dagegen mit 35 Jahren, einer guten Qualifikation und seiner Berufserfahrung als Führungskraft in einem nahezu optimalen Alter, um eine neue Anstellung zu finden.  OE Rechtsanwalt Stefan Engelhardt, www.roggelin.de

Je größer die Firma, desto höher die Abfindung Durchschnittliche Abfindungshöhe im Kündigungsfall nach Betriebsgröße 11 – 49 Mitarbeiter 50 – 249 Mitarbeiter 250 – 499 Mitarbeiter 500 und mehr Mitarbeiter

6.400 12.500 15.000 22.000

Angaben in Euro, Quelle: IW Consult / Statista

zur Zahlung einer angemessenen Abfindung zu verurteilen. Es kommt in der Praxis relativ selten vor, dass ein Arbeitnehmer einen solchen Auflösungsantrag stellt und das Gericht die Abfindung im Urteil festlegt. In der Regel läuft es so ab: Das Arbeitsgericht lässt durchblicken, dass die Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers begründet sein könnte. Der Arbeitgeber steht dann vor der Frage, ob er das Risiko eines Urteils auf sich nehmen will. Damit verbunden ist das Risiko, für die Dauer des Verfahrens Gehalt zahlen zu müssen, weil er regelmäßig in Annahmeverzug geraten ist. Dieses Risiko kann der

Arbeitgeber dadurch begrenzen, dass er mit dem Arbeitnehmer einen Beendigungsvergleich schließt und sich zur Zahlung einer Abfindung verpflichtet. Die Höhe der Abfindung orientiert sich am Prozessrisiko. Sie ist regional unterschiedlich. Bei vielen Arbeitsgerichten ist es üblich, pro Beschäftigungsjahr ein halbes Monatsgehalt zugrunde zu legen. Ein solcher Abfindungsvergleich ist vorteilhaft für beide Seiten. Der Arbeitnehmer verliert zwar seinen Arbeitsplatz, erhält dafür aber eine Abfindung. Im Gegenzug muss der Arbeitgeber eine Abfindung zahlen, beendet aber das Arbeitsverhältnis.  OE

* Jürgen Nagel ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Geschäftsführer der Nagel Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Recklinghausen. Außerdem ist er Mitglied in der Deutschen Anwalts- und Steuerberatervereinigung für die mittelständische Wirtschaft (DASV). Kontakt und Infos:

E-Mail: info@nagel-fachanwaelte.de www.nagel-fachanwaelte.de

ChannelPartner 24/12


58

www.channelpartner.de/querschlaeger/

CP-QUERSCHLÄGER: DIE STIMME AUS DEM HANDEL

Server-Apps? Lass stecken, Kumpel! Foto: ra2 studio/Fotolia

Nicht genug, dass viele Menschen mit dem Handy hemmungslos in Straßenbahnen, Supermärkten oder Restaurants telefonieren. Oder ohne zu fragen in aller Öffentlichkeit Fotos schießen und ins Netz hochjagen. Informations-Jun„Was hilft alle Vernunft, wenn einem die Dinger Spaß machen? kies wollen jetzt auch Dann gehen eben Notebook, Smartphone und Tablet noch von unterwegs gemeinsam auf Reisen.“ auf Daten zugreifen, ihre E-Mails checken oder sich mit Surfen die Zeit bis lation auf alles Mögliche Zugriff zur nächsten sinnvollen Tätigkeit und ihre Berechtigung haben. vertreiben. Der Zugang zum InterOb das gefährlich ist, braucht net ist dank Flat­rate inzwischen nicht diskutiert zu werden, eher, bei vielen Smartphone-Tarifen daob der Zustimmende weiß, was er bei – und wenn es schon bezahlt da tut. Bisher saugt ungefähr nur ist, wird es auch genutzt. jeder Zwanzigste seine Daten mit Nicht ganz so einfach ist allereinem Tablet-PC. Wahrscheinlich, dings der Zugriff auf geschäftliche um auf der Dienstreise in Peking oder private Daten, die sich in der die berühmte Präsentation abzuFirma oder zu Hause auf dem Server befinden. Während ich mich Wollen Sie die nächste mit dem Notebook vergleichsweise Kolumne schon vorab simpel über einen Hotspot oder ein lesen? Dann werden LAN einloggen kann, ist dies bei Sie Fan vom CP-Querschläger einem Tablet oder einem Smartin Facebook! phone meist nur über Apps möglich. Und die wollen bei der Instal-

rufen, die bei seinem Abflug noch nicht fertig war. Alles geht mit auf Reisen Mit dem Notebook kann ich mir dagegen in hochklassigen Hotels mit Highspeed-Kabelanschluss zur Not ein komplettes Backup laden, mit dem Smartphone oder dem Tablet bin ich auf WLAN und Apps angewiesen. Aber was hilft alle Vernunft, wenn einem die Dinger Spaß machen? Dann gehen eben Notebook, Smartphone und Tablet gemeinsam auf Reisen. Überhaupt: Es wird Zeit, dass das Jahr vorbei ist. Gebracht hat es uns Windows 8 und – war sonst noch was? Mein Fazit: Eine Bitte hätte ich noch, liebe Smartphone- und Tablet-User: Nehmt ein Headset mit und stellt den Quittungston ab! Frohe Festtage und ansonsten „cu@2013“!

Bis demnächst, Euer Querschläger! Der ChannelPartner-Autor „Querschläger“ ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz.

Vorschau auf die ChannelPartner-Ausgabe 1/13 Schwerpunkt: Managed Print Services (MPS) Die Output-Industrie setzt große Hoffnungen in Managed Print Services. Das Geschäft mit Lösungen rund um Dokumente, Drucker und Multifunktionsgeräte verspricht der Branche die Chance, vom reinen Hardwareund Supplies-Geschäft wegzukommen. Wie Sie als Händler von diesem Trend profitieren können, lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

ChannelPartner 24/12


www.channelpartner.de/service/

59

I H R CH A N N E L PA RT N E R-T E A M

REDAKTION

SALES Christian Meyer (CM)

Chefredakteur cmeyer@channelpartner.de 089 36086-396 Dr. Ronald Wiltscheck (RW)

stellv. Chefredakteur rwiltscheck@channelpartner.de 089 36086-753 Security, TK-Business, Netzwerke, Retail & E-Commerce Regina Böckle (RB)

Leitende Redakteurin 089 36086-643 rboeckle@channelpartner.de Storage, Server, Systemhäuser & Koopera­tionen, Business-Software, Cloud Computing, V­ irtualisierung

Armin Weiler (AWE)

Chefreporter aweiler@channelpartner.de 089 36086-361 Drucken & Archivieren, neue Produkte, ­Distribution & Logistik, Szene & Events Beate Wöhe (BW)

Leitende Redakteurin bwoehe@channelpartner.de 089 36086-512 Mobile Computing, Distribution & ­Logistik, ­Händlertests Bärbel Zöger (BZ)

Redaktionsassistentin bzoeger@channelpartner.de 089 36086-388

Sebastian Wörle

Gesamtanzeigenleiter IDG Business Media GmbH swoerle@idgbusiness.de 089 36086-113 Thomas Jank

Sales Director ChannelPartner tjank@channelpartner.de 089 36086-729 Sabine Schlund

Senior Key Account Manager sschlund@channelpartner.de 089 36086-358 Christine Nestler

Senior Key Account Manager cnestler@idgbusiness.de 089 36086-293

Christian Töpfer (TÖ)

Chef vom Dienst ctoepfer@channelpartner.de 089 36086-244 Tests, Mittelstand, Business-Tipps, ­ChannelCup, Ratgeber

Thomas Ströhlein

Senior Key Account Manager tstroehlein@idgbusiness.de 089 36086-188

A BON N E M E N T, V E RT R I E B & PR E ISE Abo-Service: 0711 7252-276* kundenservice@channelpartner.de

Jahresbezugspreise: 87,00 Euro (Inland), 93,00 Euro (Ausland), 133,70 SFR (Schweiz) (inkl. Versandkosten, Luftpost auf Anfrage) P DF-A RCH I V DE R H E F TAUSGA BE N

Als neuen Leserservice können Sie ab sofort die einzelnen ChannelPartnerHeftausgaben als PDF-Dateien für jeweils 2,99 Euro herunterladen. www.channelpartner.de/pdf-archiv

 N E WSL ET T E R BE ST E L L E N

U NSE R E N E WS A L S R S S -F E E D

S YST E M H AUS ST U DI E

Mit den ChannelPartner-Feeds erhalten Sie die News, die Sie am meisten interessieren, schnell und aktuell auf Ihrem Desktop.

Die Liste der größten und kundenfreundlichsten Systemhäuser, aktuelle Trends und die Analyse von 3.250 Projekten aus Sicht der Kunden unter

www.channelpartner.de/service/newsfeed

www.channelpartner.de/top25

CH A N N E L CA ST – Podcast für Reseller, Distributoren und Hersteller im IT-Markt

Die drei Branchenbeobachter Christian Meyer, Damian Sicking und Andreas Raum kommentieren das Geschehen im Markt.

AUSBL ICK T H E M E NSCH W E R PU N KT E 1/13 Drucken & Archivieren 2/13 Business-Tipps 3/13 Channel Excellence Award 4/13 Mobile Computing

www.channelcast.de

CHANNELPARTNER TWITTERT

* Fax: 0711 7252-377; Servicezeiten: 8:00 bis 18:00 Uhr (an Werktagen)

Weitere Mitarbeiter in dieser Ausgabe: Dr. Renate Oettinger (OE, Schlussredaktion), Matthias Hell (MH), Karl-Erich Weber, Arnd Westerdorf (WES) Daniela Petrini (Layout), Ulrike Hartdegen (Layout)

NÄCHST E V E R A NSTA LT U NGE N

Sicher Sie sich einen Wissensvorsprung und bleiben Sie gut informiert! Bestellen Sie unsere täglichen oder wöchentlichen Newsletter unter

Bei ­Twitter gibt es mehrere Accounts von uns, mit denen wir Sie zu bestimmten Themengebieten noch schneller informieren können. Folgen Sie uns!

Channel-Sales-Kongress „Cloud Computing“

www.channelpartner.de/newsletter

http://twitter.com/cp_redaktion

(21. Februar 2012, Frankfurt)

(31. Januar 2012, München) Channel-Solutions-Day „Drucken und Achivieren“ ChannelPartner 24/12


Eingefroren? Abgeschossen? toolstar Diagnosetools helfen ®

bm2b.de

toolstar® Diagnosetools helfen Ihnen bei der Spurensuche. Ihnen bei der Fehlersuche.

toolstar®professional KIT – von Profis für Profis

NEU!

Jetzt mit toolstar®test LX toolstar®techpack Erweiterungen für toolstar®test OS und toolstar®test WIN

toolstar®testerboard PRO Die Testkarte für tote PCs zeigt Ihnen sofort, warum ein PC nicht bootet

toolstar® USB-Prüfstecker Erweiterungen für toolstar test OS und toolstar®test WIN ®

toolstar®test LX Das professionelle Testprogramm für PC, Server und Notebook.

toolstar®test WIN Hardwaretests unter Windows

Alle Produkte sind auch einzeln erhältlich.

toolstar®shredder Löscht Ihre Festplatten endgültig

Für alle toolhouse Produkte gilt: Regelmäßige Updates verfügbar – Software und Dokumentation in Deutsch – Kostenloser Support direkt durch den Hersteller – Made in Germany. Lieferung per UPS-Nachnahme oder Bankeinzug. Preis zzgl. EUR 9,50 Versand und MwSt.

Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. Telefon 0 84 41.50 44-0 l Fax 0 84 41.50 44-23 l info@toolhouse.de l toolhouse.de Wir arbeiten mit toolhouse (Auszug aus unserer Kundenliste):


Sicherheit f체r Ihre Daten mit Schweizer Pr채zision

info@hexacom.de 05434/94550

info@meicodata.de 0441/219870

vertrieb@jakobsoftware.de 0551/305604-0


LC9450 V2.3 mit 400W LC9550 V2.3 mit 500W LC9650 V2.3 mit 600W Mit der brandneuen "Gold Serie" bietet Ihnen LC-Power drei 80 PLUS® GOLD-zertifizierte Netzteile für den gehobenen Anspruch! Die Netzteile bieten Ihnen neben einem 135mm-Lüfter, Aktiv-PFC und umfangreichen Sicherheitsschaltkreisen, wie OVP, OCP, OPP, OTP, SCP & UVP, eine sehr hohe Effizienz von bis zu 90,36%* sowie einen geringen Standby-Verbrauch bei massiver Kühlleistung für Ihr System! Weitere Ausstattungsmerkmale*: Zwei unabhängige 12V-Leitungen, 1x 20+4-Pin, 1x 4+4-Pin Mainboard 12V, bis zu 2x PCI-E 6+2-Pin, 6x SATA, 2x PATA, 1x FDD (*abhängig vom Netzteilmodell)

LC-Power-Produkte erhalten Sie bei den offiziellen Distributoren:

Offizielle Partner:

Find us on Facebook www.lc-power.com


kompetent & zuverlässig

Aktion gültig bis 31.12.12

300€ CASHBACK für Endkunden*

Drucker / Kopierer / Scanner / Fax

Phaser 7100N Art.Nr. 010151

WorkCentre 3315 DN

-

Art.Nr. 010163

-

bis zu 31 Seiten/Min. in DIN A4 1200x1200dpi PCL 6, PCL 5e, PDF, PostScript-3 USB 2.0, 10/100 Base-T Ethernet 250 Blatt Kassette, 1 Blatt Multifunktionszufuhr, Optional: 1x250 Blatt Kassette 128 MB, max. 384 MB Erste Seite: beim Drucken nach 6,5 Sek. Fax: 33,6kBit/s Scannen an Anwendungen, Netzwerkscannen an PC, Scannen an USB

inkl. einem

kostenlosem schwarz Toner Art. Nr. 013650

HEK € 259,zzgl. UHG € 40,-

für 5.000 Seiten

A3 Farbdrucker zum günstigen Preis

-

bis zu 31 Seiten/Min. in DIN A4 1200x1200dpi PCL 6, PCL 5e, PDF, PostScript-3 USB 2.0, 10/100 Base-T Ethernet 250 Blatt Kassette, 1 Blatt Multifunktionszufuhr, Optional: 1x250 Blatt Kassette 128 MB, max. 384 MB Erste Seite: beim Drucken nach 6,5 Sek. Fax: 33,6kBit/s Scannen an Anwendungen, Netzwerkscannen an PC, Scannen an USB

auch als

DEMOGERÄT mit

A3

vom Listenpreis 50%erhältlich!

HEK € 915,zzgl. UHG € 10,-

* Cashback-Aktion und Demogerät-Aktion sind nicht kombinierbar. Genauere Infors unter: http://www.xerox.de/endkundenkampagnen

Ihre Mehrwerte für mehr Geschäft Kleines Projekt? Großer Preisvorteil! Möchten Sie ein kleineres Projekt im Druckersegment zu attraktiven Konditionen umsetzen? Xerox bietet Ihnen Projektpreise auch für kleine Projekte an. Exklusiv für Sie bei Ihrer Distribution. Xerox Öffentliche Auftraggeber-Konditionen* Sie haben ein Amt, eine Schule oder einen eingetragenen Wohltätigkeitsverband als Interessenten, und möchten diesem ein attraktives Angebot darstellen? Fragen Sie Ihre Distribution nach den Preisen für Ihre öffentlichen Auftraggeber. Xerox DEMO-Offers 50 % vom Listenpreis ** Mit dem Demo-Offer haben Sie die Möglichkeit, pro Quartal ein Gerät oder eine Konfiguration aus dem Xerox- Portfolio für bis zu 50% günstiger zu erwerben**! Die Details zu diesem Angebot erhalten Sie von Ihrer Distribution. Fragen zu Produkten oder Angeboten ? Xerox bietet Ihnen in der Distribution dezidierte Ansprechpartner die Sie gerne beraten. Des Weiteren erhalten Sie Informationen für Fachhändler an unserer IT-Channelline 02131/2248-6911. * Freigabe von Xerox vorausgesetzt- Die Distribution unterstützt Sie gerne bei der Abwicklung. ** Vorgabe zum Demo- Offer: Freigabe von Xerox, sowie dass das System als Demogerät 3 Monate zu Demonstrationszwecken in Ihren Räumlichkeiten eingesetzt wird.


JETZT ANMELDEN! www.techdata.de/skiopening

TECH DATA SKIOPENING!

BEAT, BUY AND WIN! Ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch. Sie schießen im Sonnenschein die schwarze Piste hinunter! Ihre Mission? Sie sammeln Punkte indem Sie Herstellerlogos sammeln. Sie wollen auf das Siegertreppchen des TD-Ski-Openings! Bei Kauf der Aktionsprodukte warten attraktive Herstellerpreise auf Sie. Nach dem Prinzip „Beat, Buy and Win“ gewinnen Sie beispielsweise ein Wochenende mit zwei Personen auf der Zugspitze, ein ADAC-Winterfahrtraining oder eine traumhafte Ballonfahrt für zwei Personen! Zeigen Sie Ihr sportliches Talent! Wir sind gespannt auf Ihr Können!

SOPKIENING

Xeon 6C E5-2620 95W 2.0GHz/1333MHz/15MB, 1X8GB, O/Bay 3.5in HS SAS/SATA, SR M1115, 550W p/s, Rack

39,6cm (15,6””) Intel Core i3-2350M 4GB RAM, 500GB, VGA onboard DVD-RW Art. Nr. 2567624

399,00 €

Art. Nr. 2394551

31,75 cm (12,5”) multitouch Display Intel Core i5-3317U 4GB RAM, 500GB Windows 8

1.380,00 €

AutoCAD LT 2013 Commercial New SLM

Cisco SB Access Point WAP321

!

Art. Nr. 2585079

Entwurfskonzepte erfassen mit der 3 Zeichensoftware AutoCAD LT® - Erstellung von präzisen technischen 2D Zeichnungen Endkundenrabatt unter: www.autodeskrebate.com/autocadlt

Intel Pentium G640 500 GB HDD / 4 GB DDR3-1600 SuperMulti DVD-RW Win7 Pro 64 bit

1.199,85 €

Art. Nr. 2576251

139,00 €

Art. Nr. 2398515

ZU GEWINNEN

INTERSPORT GUTSCHEIN

BALLONFAHRT

FAHRTRAINING

EUROPA PARK

DINNER IN THE DARK

Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten. Lieferung nur solange der Vorrat reicht. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tech Data GmbH & Co. OHG. Tech Data GmbH & Co OHG, Kistlerhofstr. 75, 81379 München, Tel. +49 (0)89 / 47 00 - 2646, www.techdata.de

-

803,00 €

HP Compaq 4300 Pro SFF

aren

sp 00€

• Wireless 802.11n (2,4GHz oder 5GHz) • Gigabit Ethernet LAN • WPA2, VLAN, IPv6 • Intuitiver Konfigurationsassistent Art. Nr. 2394236

HP Top Value ProLiant ThinkPad Twist

IBM Server x3550 - 7914E4G

ASUS X55C-SX029H

ZUGSPITZWOCHENENDE

307,00 €


15 Jahre

lution GmbH

Memoryso

Tolle T oll lle Preise Preise, hohe Verfügbarkeit, breites Know-how

Sie sind Spezialist für Cloud Computing oder High-Performance Computing? Wir auch! Testen Sie jetzt unser Supermicro-Angebot!

Supermicro S i S Superserver S SYS-6027R-TRF TOP

bestehend aus Mainboard X9DRI-F und Rack Gehäuse 825TQ-R740LPB und den passenden Kühlern.

Seller

Ein 2HE leistungsstarker Dual Romley Server mit 8 HDD 3,5’’ Hot-Swap Einschüben. 19’’ Rack Server, redundantes 740 Watt 80 Plus Platinum Netzteil und mit bis zu 512 GB Speicher bestückbar. Intel® Xeon® processor E5-2600 family; QPI up to 8GT/s Up to 512GB DDR3 1600MHz ECC Registered DIMM; 16x DIMM sockets 3x PCI-E 3.0 x16, 3x PCI-E 3.0 x8 Intel® i350 Dual port Gigabit Ethernet 2x SATA3 and 8x SATA2 ports 8x Hot-swap 3.5“ SATA HDD Bays 740W Redundant Power Supplies 80 PLUS, Platinum Level (94%)

Jubiläumspreis

970,–

EURO

Always the right call:

07667 94 69-0 Großes Sortiment Kurze Lieferzeiten

NEW!

Neueste Produkte

Hohe Beratungskompetenz

Attraktive Margen

Top-Preisleistungsverhältnis

Es gelten die AGB der Memorysolution GmbH. Irrtümer und Zwischenverkauf vorbehalten. Nur solange der Vorrat reicht. Alle Preise sind Netto zuzüglich MwSt. Aktuelle Preise finden Sie online unter: www.memorysolution.de

www.memorysolution.de Memorysolution GmbH, Im Gelbstein 25a 79206 Breisach, Fax: +49 (0) 7667 94 69-69 E-Mail: info@memorysolution.de


Kaufen Sie ein Microsoft-Produkt und

gewinnen Sie 2 VIP-Karten * Kaufen Sie im Zeitraum vom 03.12.2012 bis 31.12.2012 ein Microsoft-Produkt bei der b.com Computer AG und Sie erhalten automatisch die Chance auf den Gewinn von 2 VIP-Karten für ein Heimspiel der Alemannia Aachen. Im Gewinn enthalten sind zudem ein Fanpackage und eine exklusive Stadionführung am Spieltag. Erleben Sie zudem die Spieler hautnah bei einem Besuch der VIP-Loge. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ihre Vorteile: - Exklusives Ambiente - Spieler „hautnah“ beim Logenbesuch erleben - Zusammentreffen mit Ansprechpartnern der Branche

Channel Partner Ausgabe 24/2012 · Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0

*


Schön, schnell, flüssig Windows 8 wurde von Grund auf neu entwickelt, um den Anwender in den Mittelpunkt zu stellen. Platzieren Sie das Wichtigste direkt auf Ihren Startbildschirm, sodass Sie schnell auf Ihre Kontakte, Apps, Websites und vieles mehr zugreifen können – so verbringen Sie weniger Zeit mit Suchen und mehr mit dem, was Ihnen wichtig ist.

Windows 8 bietet Ihnen die Leistung und Produktivität des Desktops, wenn Sie diese benötigen. Windows 8 Pro 32bit SB / DE b.com Art.-Nr. SOF0082020

Windows 8 32bit SB / DE b.com Art.-Nr. SOF0082018

Windows 8 Pro 64bit SB / DE b.com Art.-Nr. SOF0082019

Windows 8 64bit SB / DE b.com Art.-Nr. SOF0082017

Windows 8 Pro 32bit SB / EN b.com Art.-Nr. SOF0083313

Windows 8 32bit SB / EN b.com Art.-Nr. SOF0083310

Windows 8 Pro 64bit SB / EN b.com Art.-Nr. SOF0083314

Windows 8 64bit SB / EN b.com Art.-Nr. SOF0083312

Wir empfehlen Microsoft® Software.


DIGITAL FOTO & VIDEO Digital Cameras Digital Camcorder DIGITAL AUDIO & SOUND

bietet mehr als

HiFi / Home Cinema MP3 -/ Mediaplayer DIGITAL TV & ENTERTAINMENT TV Geräte Projektion

Dymo LabelWriter 450

DVD / Video / SAT

    

COMPUTER & PERIPHERIE Drucker / Scanner

Dymo LabelWriter 4 XL

Thermodruck-Technologie Bis zu 51 Etiketten pro Minute Integriertes Adressbuch Auflösung 600 x 300 dpi Inkl. DYMO Label™ v.8 Software

    

4XL Großformat-Etikettendrucker Bis zu 53 Etiketten pro Minute Bis zu 10 cm breite Etiketten Versand-, Mailing- und Geschäftsetiketten Inkl. DYMO Label™ v.8 Software

Preis Stand 10.12.12

HEK €

76,-

Preis Stand 10.12.12

HEK €

Bestell-Nr. 402318

192,-

Bestell-Nr. 498925

Tinte / Toner / Papier Netzwerk / Security Navigation

Dymo LabelManager 420 P

DIGITAL STORAGE

    

ZUBEHÖR & SUPPLIES

Mobiles Beschriftungsgerät Vierzeiliges Display mit Beleuchtung 8 Schriftarten und 10 Textstile Lithium-Ionen-Akku Energieversorgung Ideal für Büro- oder Arbeitsumgebung

    

Großer Vollfarben-Touch Screen Texteingabe über QWERTZ-Tastatur Individuelle Etikettengestaltung 300 dpi Auflösung Wiederaufladbarer Akku

Preis Stand 10.12.12

HEK €

73,-

30% Cash Back

*

Bis zum 31.12.2012

Preis Stand 10.12.12

HEK €

Bestell-Nr. 481453

Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt. Es gelten die Zahlungsund Lieferbedingungen der dexxIT GmbH & Co. KG

Dymo LabelManager 500 TS

144,-

Bestell-Nr. 552580

Einfach erledigt!

* Die Cash Back-Aktion ist für ausgewählte DYMO LabelWriterModelle und DYMO LabelManager noch bis zum 31.12.2012 für alle gewerblichen Endverwender gültig. Alle genauen Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie hier: www.dymo-time.com/anddone


www.facebook.de/dexxit www.twitter.com/dexxit_de

www.dexxit.de

Kameras

20.000 Artikel ab Lager 3.000 Drucker Produkte 2.900 Speichermedien


DIGITAL FOTO & VIDEO Digital Cameras

Fantec BeastVision Die Fantec BeastVision Action Kameras aus der HD und XHD Serie sind in der Basic Edition perfekt für den preiswerten Einstieg in die Aufnahme von Actionscenen oder um das Equipment einfach um eine weitere BeastVision Kamera zu erweitern.

dexxIT Neuheit

Digital Camcorder DIGITAL AUDIO & SOUND HiFi / Home Cinema MP3 -/ Mediaplayer DIGITAL TV & ENTERTAINMENT

!

FANTEC BeastVision HD Basic Edition     

Aufnahmen in Full HD 1080p Variabler Aufnahmewinkel 120° bis 170° Slow Motion-Aufnahmen mit bis zu 120 FPS TFT Farbdisplay mit Lautsprecher Externer Zusatzakku und Gehäuse inklusive Preis Stand 10.12.12

HEK €

172,-

Bestell-Nr. 655102

TV Geräte

dexxIT Neuheit

!

Projektion DVD / Video / SAT COMPUTER & PERIPHERIE

FANTEC BeastVision XHD Standard Edition     

Aufnahmen in Full HD 1080p 175° Aufnahmewinkel Slow Motion-Aufnahmen mit bis zu 60 FPS Supersharp Linse mit neuester Bildsensor Generation Robustes Schutzgehäuse Preis Stand 10.12.12

Drucker / Scanner

HEK €

150,-

Bestell-Nr. 656355

Tinte / Toner / Papier Netzwerk / Security Navigation DIGITAL STORAGE ZUBEHÖR & SUPPLIES

FANTEC QB-35 US 3 R 4Bay Box Raid     

Zum Einbau von 4x 3,5" SATA Festplatten Interner RAID Controller (ohne zusätzliche Hardware nutzbar) Unterstützte RAID Modi: 0/1/3/5/10 und BIG Einfache Installation durch Plug and Play Synchronisierter Schlafmodus bei Herunterfahren des PCs Preis Stand 10.12.12

Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt. Es gelten die Zahlungsund Lieferbedingungen der dexxIT GmbH & Co. KG

HEK €

138,-

Bestell-Nr. 430311 schwarz Bestell-Nr. 430304 weiss

FANTEC DB-ALU 3 e schwarz USB 3.0 eSATA     

Festplattengehäuse für 3,5" SATA Festplatten eSATA und USB 3.0 SUPERSPEED Anschluss Schwarzes Aluminiumgehäuse Datentransferraten von bis zu 5 Gbit/s Auch inklusive Festplatte erhältlich Preis Stand 10.12.12

HEK € ab 22,30 Bestell-Nr. 545503

3,5" Gehäuse

HEK

Bestell-Nr. 545510 Bestell-Nr. 545524

1.000 GB Festplatte 2.000 GB Festplatte

HEK 94,00 € HEK 121,00 €

22,30 €


Crucial m4 SSD 2,5" SATAIII     

Crucial 4GB DDR2 800 MHz PC2-6400 / SODIMM 200pin / CL6 Arbeitsspeicher: Typ: Pins: Frequenz: DRAM-Organisation:

Solide State Drive im 2,5" Format Speicherkapazität 64 – 512 GB max. 500 MB/s lesen – 260 MB/s schreiben SATA III – 6 GB/s Interface Bis zu 50.000 IOPS Preis Stand 10.12.12

Preis Stand 10.12.12

HEK € ab 53,55 Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr.

574756 513093 574763 513100 574770 513107 574777 513114

64 GB 64 GB 128 GB 128 GB 256 GB 256 GB 512 GB 512 GB

– – – – – – – –

HEK €

7,0 mm 9,5 mm 7,0 mm 9,5 mm 7,0 mm 9,5 mm 7,0 mm 9,5 mm

HEK HEK HEK HEK HEK HEK HEK HEK

53,55 € 53,55 € 77,05 € 77,05 € 146,00 € 146,00 € 291,95 € 291,95 €

Lexar SDHC Card Premium     

4 GB Arbeitsspeicher Modul DDR2 Memory 200Pin DIMM 800 Mhz CL 6

46,70

Bestell-Nr. 543396

Lexar microSDXC 300x UHS-I 64 GB with USB 3.0 Reader

Premium SDHC Speicherkarte Geschwindigkeit bis zu Klasse 10 und UHS-I-Technologie Geeignet für schnelle Bewegungsabläufe und HD-Videos Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 200x (30 MB/s) Speicherkapazität 8 – 32 GB

    

Beste Performance für Smartphones und Tablets Inklusive USB 3.0 Kartenlesegerät UHS-I Technologie und Class 10 Standard Ideale Tablet Speichererweiterung 64 GB Speicherkapazität

Preis Stand 10.12.12

Preis Stand 10.12.12

HEK € ab 8,80

HEK €

Bestell-Nr. 623455 8 GB – 180x Bestell-Nr. 623469 16 GB – 200x Bestell-Nr. 623476 32 GB – 200x

HEK 8,80 € HEK 10,55 € HEK 17,35 €

72,15

Bestell-Nr. 640276

Lexar JumpDrive USB S50     

Schnittiges USB Flash-Laufwerk LED-Leuchtanzeige Kompatibel mit PC- und Mac ®-Systemen Zwei Jahre eingeschränkte Garantie Speicherkapazität 4 – 64 GB Preis Stand 10.12.12

HEK € ab 4,25 Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr. Bestell-Nr.

625758 4 GB 625765 8 GB 625772 16 GB 625779 32 GB 625786 64 GB

HEK 4,25 € HEK 5,75 € HEK 8,90 € HEK 15,95 € HEK 30,10 €

www.dexxit.de Tel. 0931 9708496 Fax 0931 9708499 dexxIT GmbH & Co. KG · Postfach 5444 · 97004 Würzburg


Channel Partner Ausgabe 24/2012 · Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

Maximale Effizienz und Leistung mit OKI-Druckern

MC851dn

Der A4/A3-Multifunktionsfarbdrucker, der Mehrwert und Vielseitigkeit für die kleine Arbeitsgruppe bietet. Der MC851dn ist die perfekte Wahl für kostenbewusste Unternehmen mit mittleren Druckvolumen. Der MC851dn ist die perfekte Wahl für kostenbewusste Unternehmen mit mittleren Druckvolumen. Sie profitieren von niedrigeren Anschaffungskosten und genießen dennoch gleichbleibend hohe Qualität und all die Funktionen und Vorteile, die Mehrwert für Ihr Unternehmen bieten. Mit diesem robusten und äußerst zuverlässigen Produkt profitieren Sie von vielseitigen Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktionen im A4- und A3-Format. Die High-Definition-Qualität verleiht Ihren Dokumenten dabei jedes Mal ein professionelles Aussehen. ‡ Drucken, Scannen, Kopieren & Faxen ‡ Überragende Druckgeschwindigkeit: A4: 22 Farbseiten bzw. 34 Monoseiten pro Minute A3: 12 Farbseiten bzw. 17 Monoseiten pro Minute ‡ Zeit bis zum ersten Druck: 11,5/9,5 Sekunden in Farbe/Mono ‡ Auflösung: 1.200 x 600 dpi + ProQ2400 Technologie ‡ Papierformate: A3, A4, A5, A6, B5, Briefumschläge, Etiketten, Folien, Visitenkarten, Banner bis 1.200 mm ‡ Papierfassungsvermögen: 400 - max. 1.460 Blatt ‡ Druckersprachen: PCL 5c, PCL 6 (Windows), PostScript (Windows/Mac) ‡ Schnittstellen: Hi-Speed USB, 10/100 TX Ethernet, IEEE 1284 bidirektional parallel b.com Art.-Nr.: DRU0076964

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0

€ 2.110,00


MC861

Der A4/A3-Multifunktionsfarbdrucker, der Mehrwert und Vielseitigkeit für die anspruchsvolle Arbeitsgruppe bietet. Der MC861 ist die perfekte Wahl für Unternehmen mit höheren Druckvolumen in einer anspruchsvollen Arbeitsgruppe. Sie profitieren von niedrigeren Anschaffungskosten und genießen dennoch gleichbleibend hohe Qualität und all die Funktionen und Vorteile, die Mehrwert für Ihr Unternehmen bieten. Mit diesem robusten und äußerst zuverlässigen Produkt profitieren Sie von vielseitigen Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktionen im A4- und A3-Format. Die High-Definition-Qualität verleiht Ihren Dokumenten dabei jedes Mal ein professionelles Aussehen. ‡ Drucken, Scannen, Kopieren & Faxen ‡ Überragende Druckgeschwindigkeit: A4: 26 Farbseiten bzw. 34 Monoseiten pro Minute A3: 15 Farbseiten bzw. 17 Monoseiten pro Minute ‡ Zeit bis zum ersten Druck: 10/9,5 Sekunden in Farbe/Mono ‡ Auflösung: 1.200 x 600 dpi + ProQ2400 Technologie ‡ Papierformate: A3, A4, A5, A6, B5, Briefumschläge, Etiketten, Folien, Visitenkarten, Banner bis 1.200 mm ‡ Papierfassungsvermögen: 400 - max. 1.460 Blatt ‡ Druckersprachen: PCL 5c, PCL 6 (Windows), PostScript (Windows/Mac) ‡ Schnittstellen: Hi-Speed USB, 10/100 TX Ethernet, IEEE 1284 bidirektional parallel b.com Art.-Nr.: DRU0084005 | MC861dn b.com Art.-Nr.: DRU0084006 | MC861cdtn b.com Art.-Nr.: DRU0084007 | MC861cdxn

€ 2.379,00 € 2.620,00 € 2.775,00

Aktionszeitraum vom 01.11.2012 - 31.03.2013 EXKLUSIV! Für Business-, Premium-, Competence& Executive-Partner!


Jetz t mit timeCard 5.0

Volltreffer für Ihr Business Unsere benutzerfreundlichste Zeiterfassung aller Zeiten.

Überstunden, Abwesenheit, Resturlaub, Projektzeiten, Schichtplan. Mit timeCard, der professionellen Zeiterfassung und Zutrittskontrolle, haben Ihre Kunden u.a. alle Daten zur effizienten Personalplanung und Abrechnung per Mausklick verfügbar. Neben der Zeiterfassung bieten wir Ihnen weitere außergewöhnliche Produkte, mit denen Sie sich neue Märkte erschließen und Neukunden generieren.

Jetzt informieren:

www.reiner-sct.com/zeit

alldis.de

allnet.de

alsoactebis.com

api.de

bcom.de

multitrade.de


www.wave-computer.de

Kompetenz

Service

Qualität

NAS-Speicher für hochmoderne KMU QNAP TS-269 Pro 2-Bay-Hochleistungs-NAS-Server • • • • •

bis zu 8 TB Kapazität einbaubar (2x 4 TB) zwei Festplattenslots 2x Gigabit-LAN 2x USB 3.0, 3x USB 2.0, eSATA vollwertiger HDMI-Ausgang

475,T3LQ75

QNAP TS-569 Pro

QNAP TS-669 Pro

5-Bay-Hochleistungs-NAS-Server

6-Bay-Hochleistungs-NAS-Server

• bis zu 20 TB Kapazität einbaubar

• bis zu 24 TB Kapazität einbaubar

• fünf Festplattenslots

• sechs Festplattenslots

• 2x Gigabit-LAN

• 2x Gigabit-LAN

• 2x USB 3.0, 5x USB 2.0, 2x eSATA

• 2x USB 3.0, 5x USB 2.0, 2x eSATA

• vollwertiger HDMI-Ausgang

• vollwertiger HDMI-Ausgang

741,-

825,-

T3LQ73

T3LQ71 Alle Preise zzgl. Mehrwertsteuer. Es gelten unsere AGB. Für Irrtümer und Druckfehler wird keine Haftung übernommen.

WAVE Computersysteme GmbH: Philipp-Reis-Str. 9 • 35440 Linden • Telefon: 06403 - 9050 4000 • Fax: 06403 - 9050 4009


HOCHENTWICKELTE LÖSUNGEN Artikel-Nr.: 95879

APC AR3100 NetShelter Serverschrank SX 42U

795,- € Highquality Standardgehäuse für Server mit niedriger bis mittlerer Leistungsdichte sowie für Netzwerkanwendungen. Die geringe Breite optimiert die Flächennutzung im Datencenter. Die Höhe von 42 HE ist so bemessen, dass sich das Gehäuse problemlos durch Türöffnungen rollen lässt. Inklusive: Verbindungselemente, Dokumentations-CD, Schlüssel, Türen und Seitenverkleidungen mit identischen Schlössern, Ausgleichsfüße, Montagezubehör, Vorinstallierte Rollen, Seitenteile.

Artikel-Nr.: 78359

Artikel-Nr.: 91288

APC SMT-750I SMARTUPS 750VA Tower

APC SMT 750RMI2U SMARTUPS 750VA

212,- €

309,- €

Intuitive LCD-Benutzeroberfläche Anzeige des Termins für den Batterieaustausch Grüner Betriebsmodus Energieverbrauchsmessgerät Kompatibel zu StruxureWare Central Hoher Online-Wirkungsgrad SmartSlot Unterstützt Kaltstart Laden der Batterie mit Temperaturkompensation

Intuitive LCD-Benutzeroberfläche Anzeige des Termins für den Batterieaustausch Grüner Betriebsmodus Energieverbrauchsmessgerät Kompatibel zu StruxureWare Central Hoher Online-Wirkungsgrad SmartSlot Unterstützt Kaltstart Laden der Batterie mit Temperaturkompensation


109,90 OCZ

Vector 2,5" SSD 128 GB

• Bezeichnung: „VTR1-25SAT3-128G“, Vector Series • 550 MB/s lesen • 400 MB/s schreiben • Indilinx Barefoot 3 • 95.000 IOPS • SATA 6Gb/s • 2,5"-Bauform IMHMNB47

137,

90

Samsung

840 series 2,5" 250 GB

250-GB-Solid-State-Drive • Bezeichnung: „MZ-7TD250BW“, 840 Serie • 540 MB/s lesen • 250 MB/s schreiben • 96.000 IOPS • 512 MB Cache • SATA 6Gb/s • 2,5"-Bauform IMIM4B

G.Skill

An der Pönt 44 D-40885 Ratingen

Telefon: 02102 - 398 500 Fax: 02102 - 398 509

www.maxcom-memory.de

vertrieb@maxcom-memory.de

DIMM 8 GB DDR3-1333 Kit

8-GB-Arbeitsspeicher-Kit • Bezeichnung: „F3-10666CL9D-8GBRL“, Ripjaws-Serie • Typ: 2x 4 GB, PC3-10.600, 1.333 MHz, 1,5 Volt • Bauform: DIMM – 240-pin • Timing: 9-9-9-24 (CL-tRCD-tRP-tRAS) IDIFG3J1

Ihr Erfolg ist unser ganz persönliches Anliegen.

26,90

Alle Preise zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Es gelten unsere AGB. Irrtümer, Druckfehler und Preisänderungen vorbehalten.

128-GB-Solid-State-Drive


Das neue Lexikon für das IT-Recht 2012 ie d h c i s e i S n e r pa Auftragsdatenverarbeitung, Bring Your Own Device (BYOD), Datenschutz, E-Mail-Archivierung u.v.m.

S

! n e t s o k s t l a w n A

Die neue Auflage des Nachschlagewerks für IT-Entscheider Know-how zum neuesten Stand der rechtlichen Sachlage rund um IT Praktische Checklisten und Übersichten zur Problemlösung Exzellente Muster und ausgefeilte Textbausteine als wertvolle Unterstützung Ein Leitfaden durch den Daten-Dschungel Jetzt im COMPUTERWOCHE-Shop versandkostenfrei für nur 39,95 € bestellen, ISBN 978-3-942922-08-1 Jetzt auch im iTunes-Store im Computerwoche-Kiosk verfügbar! Alle weiteren Informationen zum Lexikon finden Sie unter

COMPUTERWOCHE erscheint im Verlag IDG Business Media GmbH, Lyonel-Feininger-Str. 26, 80807 München, Registergericht München, HRB 99187, Geschäftsführer: York von Heimburg. Die Kundenbetreuung erfolgt durch den COMPUTERWOCHE Kundenservice, ZENIT Pressevertrieb GmbH, Postfach 810580, 70522 Stuttgart, Geschäftsführer: Joachim John, Tel. 0711/72 52 276, Fax 0711/72 52 377, E-Mail: shop@computerwoche.de

C-012-255

www.computerwoche.de/lexikon2012


82

www.channelpartner.de/szene/ Hier lassen sich die Soester und ihre Gäste ordentlich verschaukeln.

Jörg Andreas (Buffalo) mit Bianka Brügger (PNY)

Gemischter  Software-Hardware-Vierer: Welat Grigoleit und Lara Maier (beide Kasperky), umrahmt von Frank Castrop und Ibrahim Ahmet (beide OKI)

ALLERHEILIGENKIRMES IN SOEST

Viel Rummel um

Haben den vollen Durchblick: Maren Krampe (Also Actebis), Patrick Pauly (Pauly) und Anke Sambale (Also Actebis)

Also Actebis

In den Gläsern der Herren Stefan Klinglmair (Also Actebis), Jens Peter Grohmann (Toshiba) und Paul Hopp (Also Actebis) ist sicherlich nur Wasser.

Früher nur auf dem Gäubodenvolksfest in Straubing, heute auch auf der Soester Allerheiligenkirmes: Ulrich „Ulli“ Rohrmeier (rechts, Also Actebis) mit Ingrid Steiner und Hubert Greiner (ebenfalls Also Actebis) ChannelPartner 24/12

Oliver Löhr (Kyocera) und Thomas Reinhardt (LG)

Christan Haselbeck und Horst Günther (beide Zotac) mit ihrer Lieblings-Disti-Dame Karin Bart (Also Actebis)

Also-Actebis-Service-Chef Matthias Lorz mit der CP-Crew Sabine Schlund und Thomas Jank


DCI eMailer – Premium E-Mail-Marketing Hoch flexibles Versand-Tool für konzernweite Kundenkommunikation

Andreas Liebeskind eCommerce-Manager – Bluechip “Jetzt ist es deutlich einfacher, ansprechende Mailings zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit DCI verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit.”

SaaS-Lösung seit 12 Jahren erfolgreich im Einsatz nahezu 100% Zustellbarkeit umfangreiche Spam- und Virenchecks Support & Schulungen (Managed Services)

Dunja Burdiek I&C Projekte / Internet-Verantwortliche – comTeam “Wir schätzen besonders die hohe Flexibilität, die leichte Bedienbarkeit und die Benutzerstatistiken.“

Damit Sie das volle Leistungsspektrum und Potential des DCI eMailers unter realen Bedingungen testen können, bieten wir Ihnen die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen Testaccounts. Kontaktieren Sie uns unter 08151-265 136 oder per E-Mail an eMailer@dci.de Gerhard Trinkl | DCI AG | Enzianstraße 2 | 82319 Starnberg | www.dci.de

Hoch flexibel in der Anwendung


SAMSUNG empfiehlt Windows 8.

Ein Meisterstück in Design und Technik.

Luftig leicht und unglaublich dünn – so erscheint das Samsung Premium Notebook Serie 9. Mit seinem äußerst schlanken Aluminiumgehäuse im edlen Design, dem großen, ultrahellen Display und mobiler Leistung auf hohem Niveau ist es das Ergebnis hervorragender Ingenieurskunst. Ein Meisterstück in Design und Technik. Mehr Informationen zu Samsung Produkten finden Sie unter: www.samsung.de

Channel Partner Ausgabe 24  

Channel Partner Ausgabe 24

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you