Page 1

22/12

19.11.2012  /  18. Jahrgang  /  B 13743  /  Euro 3,80

www.channelpartner.de – Die Medienplattform für den ITK- und CE-Handel Weitere Themen 30  Test: Speicherlösung „TS-669 Pro“ von QNAP CP product expert Stefan Eichler hat das NAS unter die Lupe genommen

34  Systemhäuser: ACP nimmt erneut Anlauf Österreicher wollen neue Standorte erobern und Firmen zukaufen

36  Distribution: „Mutige Entscheidung von HP“ Tech-Data-Chef Dressen lobt ­Bonusstrategie der Böblinger

44  Drucker: LexmarkChef Rottstedt im Interview Weg von der Hardware – hin zu mehr Software und Services

WAS HÄNDLER UND DISTRIBUTOREN ERWARTET

E-Commerce und der Channel

Großer T hemen-  schwer punkt

E-COMMERCE auf

12

Seiten!

Die Wachstumsraten im Online-Handel übertreffen alle Prognosen. Doch der ­E-Commerce-Boom ist nur ein Teil­ aspekt des digitalen Wandels, der den gesamten Wertschöpfungsprozess im ITK-Handel betrifft. Ab Seite 10

„Mit EP haben wir einen starken Partner, der uns beim Einkauf von Weißer und Brauner Ware helfen kann.“

Exklusivinterview mit   Arnd von Wedemeyer,  Gründer von notebooksbilliger.de

ISSN 1864-1202

18

Mehr zu E-Commerce unter

www.channelpartner.de/e-commerce Postvertriebsstück (DPAG) B‑13743 Entgelt bezahlt IDG Business Media GmbH, c/o ZENIT Pressevertrieb, Postfach 810580, 70522 Stuttgart

Seite


Confidence in a connected world.

EINE APPLIANCE

FÜR END-TO-END-BACKUP

SICHERN SIE SICH IHREN ANTEIL AN EINEM SCHNELL WACHSENDEN MARKT

Die Backup Exec 3600 Appliance: •

Marktführende Backup Exec™ 2012-Software jetzt in Form einer Appliance

Die Symantec™ Backup Exec™ 3600 Appliance bietet Ihnen die Chance, sich einen Anteil an dem schnell wachsenden Markt für Backup-Appliances zu sichern – einem Markt mit einer jährlichen Wachstumsrate von 34,8 Prozent, der bis 2013 voraussichtlich einen Wert von 521 Mio. US-Dollar erreichen wird.*

Integrierte Lösung, die sich einfacher verkaufen lässt

Umfasst Hardware, Software und Support

Verkürzen Sie den Verkaufszyklus und erhöhen Sie Ihren Umsatz

Positionieren Sie sich als kompetenter Berater, der ein bewährtes Produkt in einer praktischen neuen Ausführung anbietet

Diese kompakte Lösung für effiziente Backups in VMware®-, Hyper-V®- und physischen Umgebungen – einschließlich integriertem Speicher und durchgängiger Deduplizierung – ist ideal für kleine und mittelständische Betriebe sowie für große Unternehmen mit Zweigniederlassungen.

*EMEA 2012 Backup Appliances-Marktprognose (Quelle: IDC und das Symantec Yellow Book)

Erfahren Sie, wie Sie mehr Umsatz mit jedem einzelnen Kunden erzielen können. Rufen Sie uns unter der Nummer 089/94302-0 an, oder besuchen Sie http://www.symantec.com/de/de/backup-exec-3600-appliance


www.channelpartner.de/

Inhalt

3

Editorial Christian Töpfer, Redakteur / Koordination bei ChannelPartner

T OP-THEMA: E-COMMERCE

10 Die Online-Revolution hat gerade erst begonnen

Wie der E-Commerce-Boom Hersteller, Distributoren und Händler verändert

18 „Wir wollen bis zu sieben Stores eröffnen“

Interview mit notebooksbilliger.de-Chef von Wedemeyer

20 Schlechtes Servicezeugnis

V iele ITK-Online-Händler verärgern die Kundschaft

22 „Das Wachstum bei den Handelsflächen ist schwachsinnig“

Interview mit Synaxon-Vorstand Roebers

www.channelpartner.de/ e-commerce

/news /

/tk-business /

6 Microsoft: „Mr. Windows“ muss gehen Deutscher PC-Markt: Verkäufe um fast ein Fünftel geschrumpft 7 Dell: zehn Millionen Dollar für die Partner  �  Online-Banking: Betrüger über­listen mTAN-Verfahren  �  Garmin: neuer Manager Sales für Deutschland  �  Avnet: neue Führungsstruktur 8 Weltweiter Mobiltelefonmarkt: Smartphones weiter auf dem Vormarsch CBC Goeke: Fabian Walder übernimmt Juniper: Sepp Lausch ist gegangen IBM: Fördertöpfe werden aufgestockt

3 8 Gigaset: Siemens-Tochter setzt in

schwierigen Zeiten auf den Channel /security / 4 0 Systemhäuser 2012 im Kundenurteil:

Partner für Managed Security Services sind gefragt /mobile / 4 1 Google: Android im Visier der Trojaner Microsoft: Mängel und Probleme bei

Surface-Tastatur /handel /

/hersteller / 2 4 Sage: Margenkürzung bei Lizenzverkäufen werden zurückgenommen  �  Jedox:

Open-Source-Anbieter sucht Partner 2 6 Microsoft:  Lizenzpreise steigen – wie der Handel davon profitieren kann 2 8 LG: Partnerbetreuung für B2B-Geschäft nachgebessert

4 2 W  arnung der Polizei: Abzocke mit

Branchenverzeichnissen /drucker / 4 4 „Reseller müssen Abhängigkeit von Plastik, Blech und Toner reduzieren“:

Interview mit Lexmark-Chef Rottstedt /business-tipps /

/haendlertests / 3 0 N  AS-System von QNAP: Es kann fast alles

– außer Deutsch

4 6 Der E-Mail-Knigge: So kommunizieren Sie richtig  �  Grußformeln in E-Mails: welche

Botschaften sie vermitteln

/systemhaeuser /

/szene /

3 4 ACP: Österreichisches Systemhaus will

8 2 Tech Data: Von der Messe- in die

in Deutschland expandieren 3 5 Cancom: Umsatz und Ertrag gesteigert Bechtle: Gewinnprognose zurückge­

nommen /distribution / 3 6 „Mutige Entscheidung von HP“: Interview

mit Tech-Data-Chef Dressen

Partyhalle /Rubriken/Sonstiges/ 6 Leserbriefe/Meinungen, Impressum 8 Nachgefragt, Aktuell aufgeschnappt 4 8 Der CP-Querschläger:

Passwort ver­gessen?

Online-Shopping als Bestandteil unserer Lebenskultur Klassisch im Laden vor Ort oder zu Hause vom Computer aus: Verbraucher haben längst die Möglichkeit, ihre Einkäufe auf die eine oder andere Art zu tätigen. Online-Shopping ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, es ist zu einem festen Bestandteil unserer Lebenskultur geworden. Noch sind es vor allem die Leute jungen und mittleren Alters, die zu den begeisterten Online-Shoppern zählen. Doch die Jungen von heute werden die Senioren von morgen sein und bis dahin das Online-Shopping bestimmt nicht aufgegeben haben. Vermutlich wird in Zukunft jeder volljährige PC-Nutzer regelmäßig in OnlineShops einkaufen. Es ist also nicht vermessen zu behaupten, dass die Online-Revolution gerade erst begonnen hat, wie es unser Autor Matthias Hell zu Beginn seines Themenschwerpunkts „E-Commerce“ auf Seite 10 tut. Branchenübergreifend soll der Online-Handel in Deutschland in diesem Jahr um mehr als ein Viertel wachsen – und damit stärker, als es die Experten voraus­ gesagt haben. Aber wo das große Geld lockt, bleibt bei der Gier nach Umsätzen und Gewinn oft der Service für den Verbraucher auf der Strecke. Kein Wunder also, dass manche Online-Händler in einem entsprechenden großen Test schlechte Noten bekommen haben, wie unser Beitrag auf Seite 20 zeigt. Online-Shopping hat jedenfalls eine ganze Generation verändert und geprägt. Und nebenbei etliche neue Berufe und Unternehmen entstehen lassen.

4 9 Service ChannelPartner 22/12


4

www.channelpartner.de/forum/

LESERBRIEFE / MEINUNGEN

Zum Thema „Big Data – Chancen und

Wenn eines Tages die automatischen

und am Ende der Kette ein Berater/

Risiken“ Neue Erkenntnisse sind möglich, neue Problemfelder sind wahrscheinlich

Crawler der Big-Data-Engines durch

Manager stehen muss, der bereit ist,

mein soziales Netzwerk marodieren,

neue Sichtweisen zuzulassen und weit

werde ich dies nicht so einfach hin-

über den Tellerrand zu schauen.“

nehmen. Somit sollten wohl auch die-

A-H-S im CP forum

„Die Großen der Storage-Banche

se Daten mit einem Preis zu versehen

werden seit einiger Zeit nicht müde,

sein. Und ob sich dann der Aufwand

Big Data zu propagieren. Mit der In-

noch rechnet, sollte genau überprüft

Zum Thema „Windows Server 2012 –

tegration dieser Art der Daten könn-

werden.

Firmen ergeben. Aber es entstehen

führten Beispiele angeschaut und

ohne die Cloud wird‘s teurer“ Treue Kunden werden vor den Kopf gestoßen

auch Problemfelder, vor allem für

komme zu dem Schluss, dass es sich

„Die kleinen SBS-Kunden wollen kei-

KMU-Kunden.

nicht wirklich um solche handelt.

ne Cloud – ich habe schon diverse Ge-

Beim Sport-Scheck-Beispiel hat man

spräche geführt und bin immer nur

der von seinen Distributoren immer

das Datenmodell um eine oder meh-

auf Ablehnung gestoßen. Die Unsi-

drei Einladungen zum gleichen Event

rere Dimensionen erweitert und dar-

cherheit, sich an einen Anbieter zu

bekommt, ahnt, worauf ich hinauswill.

aus neue Erkenntnisse gewonnen. Die

binden und von dessen Wohlwollen

Wenn schon die sehr statischen

zugrunde gelegten Daten waren aber

abhängig zu sein, die Abhängigkeit

Stammdatensätze schlecht gepflegt

harte Daten aus den Weblogs und so-

von einer perfekten Internetanbin-

sind, brauchen qualitativ minderwer-

mit auch im kontrollierten Zugriff.

dung, die nach wie vor existierende

tige Reports aus dem BI-System nicht

Und bei tde hat man das Problem der

Angst vor Datenspionage – all das

zu verwundern. Und in diesem Fall

Enterprise Search einfach mit genü-

verleitet die Leute nicht gerade zum

haben wir es mit ‚harten‘ Daten zu

gend RAM-Riegeln erschlagen. Dass

Wechsel in die Cloud.

tun. Was können wir an Ergebnisqua-

die Suche nun fast in Echtzeit erfolgt,

lität erwarten, wenn wir nun ‚weiche‘

würde ich unter diesen Prämissen als

Standardinstallationen, und die neue

Daten etwa aus sozialen Netzwerken

erwartetes Ergebnis bezeichnen.

Entwicklung ist ein absoluter GAU.

ten sich neue Erkenntnisse für die

Beispiel Datenqualität: Jeder,

mit einfließen lassen sollen?

Ich habe mir die im Text ange-

Als gelungenes Beispiel würde ich

Beispiel Datenbeschaffung: Ein

Wir betreuen Dutzende von SBS-

Das sind Kunden, die seit den Anfän-

eine Firma erwarten, die in der wei-

gen von SBS Microsoft treu ergeben

zentraler Punkt bei Big Data ist das

ten Welt der Unstrukturiertheit ein

waren und alle Generationen mitge-

Einbinden unstrukturierter Daten.

Muster gefunden hat, dies in ihre BI-

macht haben. Und genau die werden

Diese kommen aus dem Internet

Cubes integriert und daraus neue Er-

jetzt vor den Kopf gestoßen. Man

­(soziale Netzwerke, Suchmaschinen

kenntnisse generiert – zum Beispiel

kann nur hoffen, dass Microsoft da

etc.). Von der Grundidee ist das rich-

eine Versicherung, die erkannt hat,

noch eine Kehrtwende vollzieht oder

tig, aber: Mit den Daten, die als

dass Versicherungsnehmer, die ihre

die Preise für kleinere Installationen

Grundlage für meine Big-Data-Welt

getunten Fahrzeuge auf Facebook

entsprechend anpasst.

herhalten sollen, möchten die Daten-

präsentieren, eine um 36 Prozent hö-

lieferanten Geld verdienen. Wie hoch

here Schadensquote haben.

ist also die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Daten einfach erhalte?

Bei allem Hype um Big Data darf man nie vergessen, dass am Anfang

Wir werden die Nachfrage wohl auch mit Konkurrenzprodukten stillen müssen. Eine echte Schande.“

Viper139 im CP forum

IMPRESSUM Verlag: IDG Business Media GmbH   Lyonel-Feininger-Str. 26 80807 München Tel. 089 36086-0 Fax 089 36086-118 E-Mail: info@idg.de

Chefredakteur:   Christian Meyer (v.i.S.d.P. – Anschrift siehe Verlag) Gesamtanzeigenleiter: Sebastian Wörle (verantwortlich) 089 36086-113 swoerle@idgbusiness.de

In unserem Medienhaus erscheinen außerdem folgende Medien-Marken

ChannelPartner 22/12

Druck, einschließlich Beilagen: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG Frankfurter Str. 168 34121 Kassel © Copyright ChannelPartner 2012 ISSN 1864-1202 Erfüllungsort, Gerichtsstand: München

Inhaber und Beteiligungsverhältnisse: Alleiniger Gesellschafter der IDG Business Media GmbH ist die IDG Communications Media AG, München, eine 100-prozentige Tochter der ­International Data Group Inc., Boston, USA. Aufsichtsratsmitglieder der IDG Communications Media AG sind: Patrick J. McGovern (Vorsitzender), Edward Bloom, Toby Hurlstone.

Mitglied der In­for­ma­tions­ge­mein­schaft zur Fest­stellung der Ver­brei­tung von Werbeträgern e.V. (IVW), Berlin.


IT Prämien Special

Heiße Weihnacht – Samsung feuert Ihre Umsätze an!

Freuen Sie sich auf eine heiße Weihnachtszeit: Samsung feuert mit dem IT Prämien Special Ihre Umsätze an! Ihre Verkaufserfolge in den Bereichen Mobile Computing, Printing, Display sowie Large Format Display bescheren Ihnen jetzt attraktive Prämien.* Also, schnell anmelden und Umsätze anheizen!

Im Wert von ca. 200,– € *

Prämie Umsatzstufe 1 Safretti Tischkamin „Apollo S“ Der kleine, dekorative Tischkamin „Apollo S“ sorgt für Behaglichkeit und taucht seine Umgebung in sanftes Licht und wohlige Wärme.

Im Wert von ca. 500,– € *

Prämie Umsatzstufe 2 Erlebnisgutschein von Jochen Schweizer Ob Porsche Rennstrecken-Training, Helikopter Rundflug oder Whisky Seminar – mit dem Erlebnisgutschein von Jochen Schweizer im Wert von 500,– Euro haben Sie die Qual der Wahl.

Im Wert von ca. 1.000,– € *

Prämie Umsatzstufe 3 116 cm (46”) LED Smart TV der Serie 6 Erleben Sie die aufregende Welt des Samsung Smart TV UE46ES6200 mit 3D-Technologie und integriertem 3-fach-Tuner für digitales HD-Fernsehen über Satellit / Kabel / DVB-T.

Aktionszeitraum: 1. November bis 31. Dezember 2012 (Nur für Samsung Registered oder Bronze Partner) Alle Infos und Registrierung: www.partner.samsung.de/praemienspecial

* Die Teilnahmebedingungen zum IT Prämien Special finden Sie unter www.partner.samsung.de/praemienspecial


6

www.channelpartner.de/news/

56 NACHGEFRAGT

Wie viele Passwörter müssen Sie sich merken? Nur ein einziges 

Aktuell aufgeschnappt

4 %

Zwischen 2 und 5 

28 %

Mehr als 5 

56 %

Ich setze ein PasswortManagement-System ein 

12 %

„Die Reaktionen waren beeindruckend.“

Quelle: Umfrage auf www.channelpartner.de Lesen Sie dazu auch die Kolumne des CP-Querschlägers „Passwort vergessen?“ auf Seite 48.

MICROSOFT

„Mr. Windows“ muss gehen Überraschender Wechsel in der Microsoft-Chefetage: Nur wenige Wochen nach dem Start von Windows 8 verlässt der zuständige Manager Steven Sinofsky (Foto) den Softwarekonzern. Medienberichten zufolge gab es Probleme in seinem Verhältnis zu anderen Managern, inklusive Konzernchef Steve Ballmer. Sein schroffer und unkooperativer Managementstil sei zum Problem geworden. Sinofsky, der 23 Jahre bei Microsoft verbrachte, übernahm die Führung des Windows-Bereichs im Jahr 2006. Er konnte nach der viel kritisierten Version Windows Vista den erfolgreicheren Nachfolger Windows 7 präsentieren. Windows 8 sollte sein großer Wurf werden. Als Folge des Abgangs wird die Verantwortlichkeit neu aufgeteilt: Nachfolgerin an der Spitze des Windows-Bereichs wird die Softwareentwicklerin Julie LarsonGreen, die für Software und Hardware zuständig war und unter anderem für das neue Design des ChannelPartner 22/12

Windows-Betriebssystems mit den großen Kacheln auf der Oberfläche verantwortlich ist. Finanz- und Marketingchefin Tami Reller kümmert sich künftig auch um die geschäftliche Seite von Windows. TÖ

DEUTSCHER PC-MARKT

Um fast ein Fünftel geschrumpft Im dritten Quartal 2012 wurden in Deutschland nach Angaben des Marktforschers Gartner 2,68 Millionen PCs verkauft. Das macht einen Rückgang der Stückzahlen gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um 19 Prozent aus. Besonders hart traf es im Berichtsquartal den Hersteller Asus mit

THORSTEN HEINS, Chef von RIM, reiste zuletzt um die ganze Welt, um Telefon-Carriern Vorabversionen des Hoffnungsträgers „BlackBerry 10“ zu zeigen.

einem Rückgang um 37,8 Prozent. Jedoch lag das Minus an Verkaufszahlen auch bei allen anderen Spitzenherstellern im zweistelligen Prozentbereich. Die einzige Ausnahme war Lenovo, das sich mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent vor Acer und HewlettPackard an der Spitze des deutschen PC-Marktes platziert hat. Die zurückgehenden Verkaufszahlen begründet Gartner-Analys­ tin Meike Escherich mit mehreren Fakten. So sei es kurz vor dem Start von Windows 8 für die Hersteller schwieriger gewesen, ihre Produkte am Markt zu platzieren. Außerdem hätten viele Anwender eher ein Smartphone oder Tablet gekauft, bevor sie ihren PC ersetzten. BW

Verkaufszahlen von PCs in Deutschland Hersteller Lenovo Acer HP Dell Asus Andere Gesamt Quelle: Gartner

Stückzahlen Q3/12 (in Tausend) 421 392 336 206 196 1.124 2.675

Marktanteile Q3/12 (in Prozent) 15,8 14,7 12,6 7,7 7,3 41,9 100,0

Stückzahlen Q3/11 (in Tausend) 422 441 473 241 315 1.410 3.302

Marktanteile Q3/11 (in Prozent) 12,8 13,4 14,4 7,3 9,6 42,5 100,0

Wachstum (in Prozent) -0,2 -11,1 -29.1 -14,4 -37,8 -20,2 -19,0


www.channelpartner.de/news/

DELL

Zehn Millionen für Partner Rund zehn Millionen Dollar will Dell bis Ende dieses Jahres an engagierte Enterprise-Storage-Partner in der EMEA-Region vergeben. Die Gelder fließen in Form von Rabatten und sollen allen Partnern in Westeuropa zugutekommen, die in den vergangenen fünf Jahren in En­ terprise-Lösungen investiert haben. Die Rabatte hängen von den Aus­ gaben der Partner für Dell-Enterprise-Lösungen ab. Sie werden über einen zusätzlichen Nachlass von fünf Prozent auf alle Enterprise-Bestellungen bis zum 31. Dezember 2012 bereitgestellt. Zudem hat Dell die bestehenden Verkaufs-Tools Storage Master und Server Master um den „Enterprise-Master“ ergänzt. Es soll Partner in jeder Phase des Verkaufsprozesses bei der Konfiguration von Lösungen und bei der Angebotserstellung unterstützen. Für Teilnehmer des PartnerDirect-Programms wurden außerdem zusätzliche Ausbildungs- und Trainingslehrgänge rund um PowerVault, Compellent und EqualLogic aufgesetzt. RB

ONLINE-BANKING

Betrüger überlisten mTAN-Verfahren Auch das mTAN-Verfahren kann keine hundertprozentige Sicherheit beim Online-Banking bieten. Bei der Polizei Berlin häufen sich derzeit Anzeigen Betroffener, denen trotz des mTAN-Verfahrens die Konten geplündert wurden. Die mTan (mobile Transaktionsnummer) wird per SMS auf das Handy des Kunden gesendet. Allerdings ist das nur sicher, solange sich Gauner nicht der geheimen

Nummern bemächtigen können. Dies ist nun durch eine Manipulation der Smartphones der Opfer geschehen. In allen Fällen sei die übermittelte mTAN abgefangen oder umgeleitet worden, berichtet die Berliner Polizei. Betroffen waren demnach Bankkunden, die ein Smartphone mit Android-Betriebssystem nutzen. Dabei wurden sie Opfer einer doppelten Attacke: Zuerst wurde auf ihren PCs ein Trojaner eingeschleust, der die Bankdaten ausspähte und den Gangstern Zugang zu den Konten der Kunden gewährte. Die Schadsoftware spähte aber nicht nur die Daten aus, sie zeigte zudem einen Warnhinweis, dass ein zwingend notwendiges Sicherheits-Update für das mTANVerfahren vorgenommen werden müsse. Dafür sollte der Bankkunde seine Handynummer und das Handymodell angeben. Die Opfer folgten der Aufforderung, gaben die gefragten Daten ein und bekamen einen Link zu einem „Sicherheits-Update“ auf das Mobiltelefon geschickt. Wurde das vermeintliche Sicherheits-Update ausgeführt, installierte sich eine Schadsoftware auf dem Smartphone, die die Kurzmitteilungen auf die Tätertelefone umleitete.  AWE

GARMIN

Neuer Manager Sales für Deutschland Mathias Paul steigt zum ­Manager Sales bei Garmin Deutschland auf. Er verantwortet ab sofort den Vertrieb der Navigationsund GPS-Produkte. Vorran-

7

giges Ziel ist der weitere Ausbau der Marktanteile im Bereich Automotive (PND), Outdoor, Fitness und Marine sowie die Konzentration auf das Wachstum mit starken Vertriebspartnern. Paul kommt aus den eigenen Reihen: Zuletzt war er fünf Jahre als Key Account Manager mit Schwerpunkt Business Development bei Garmin beschäftigt. Davor stand der studierte Betriebswirt bei Canon auf der Gehaltsliste. BZ

MAGIRUS-INTEGRATION

Avnet mit neuer Führungsstruktur Nach der Übernahme von Magirus hat Avnet Technology Solutions die Managementstruktur neu aufgesetzt. So übernimmt der bisherige Magirus-Vorstand Christian Magirus (Foto) ab sofort den Posten des Vice President of Services bei Avnet Technology Solutions EMEA und gehört damit künftig dem EMEA-ExecutiveManagement-Team an. Fabian von Kuenheim, Chief Executive Officer von Magirus, wird sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, allerdings seinen Titel behalten und als Berater für Avnet tätig bleiben. Die MagirusFührungskräfte Gert Weber, Vice President for Operations and IT, Martin Lauer, Vice President for Credit, Collection and Finance, Petra Speidel, Vice President for Finance and Accounting, und Andreas Bockwinkel, Director of Controlling, werden bei Avnet weiterhin Führungspositionen bekleiden. Avnet EMEA wird in vier Regionen gegliedert: Roman Rudolf und Judith Ecker, beide Vice Presidents, werden dabei der Region Mitte und Ost vorstehen. Joerg Speikamp, der insgesamt 16 Jahre für Magirus tätig war und zuletzt als Vice President for Sales die Region Ost verantwortete, wird das Unternehmen verlassen.  RB ChannelPartner 22/12


8

www.channelpartner.de/news/ Weltweite Verkaufszahlen von Mobiltelefonen Stückzahlen Q3/12 (in Millionen)

Marktanteile Q3/12 (in Prozent)

Samsung

97,96

22,9

82,61

18,7

18,6

Nokia

82,30

19,2

105,35

23,9

-21,9

Apple

23,55

5,5

17,30

3,9

36,1

ZTE

16,65

3,9

14,11

3,2

18,0

Hersteller

LG Electronics

Stückzahlen Q3/11 (in Millionen)

Marktanteile Q3/11 (in Prozent)

Wachstum (in Prozent)

13,97

3,3

21,01

4,8

-33,5

Andere

193,31

45,2

201,11

45,5

-3,9

Gesamt

427,73

100,0

441,50

100,0

-3,1

Quelle: Gartner

MOBILTELEFONE

Smartphones weiter auf dem Vormarsch Im dritten Quartal 2012 wurden weltweit fast 428 Millionen Mobiltelefone verkauft, was einem Rückgang von 3,1 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres entspricht. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Smartphones um 46,9 Prozent erhöht. Der Anteil an allen verkauften Geräten betrug im dritten Quartal 39,6 Prozent. Während der Mobiltelefonmarkt insgesamt von Jahr zu Jahr zurückgeht, hat es im dritten Quartal

FABIAN WALDER

CBC Goeke mit neuer Führung Eine Ära geht zu Ende: Zum Ende des Jahres laufen die Verträge mit Thomas Goeke, Volker Goeke und Andreas Heiermann beim Canon Business Center (CBC) Dortmund aus. Vor drei Jahren wurde das Dortmunder Fachhandelshaus von Canon übernommen und zum CBC gemacht. Nachfolger des Goeke-Führungstrios wird ein in der Druckerbranche altbekannter Manager: Fabian Walder, einst Vertriebsleiter Reseller bei Epson, wird beim CBC Dortmund das Ruder übernehmen. Walder leitet derzeit noch das CBC in Hamburg und wird als alleiniger Geschäftsführer die GeChannelPartner 22/12

laut den Marktforschern von Gartner dennoch positive Signale für die Industrie gegeben. „Nach zwei aufeinanderfolgenden rückgängigen Quartalen hat sich die Nachfrage sowohl in den etablierten als auch in den aufstrebenden Märkten verbessert“, sagt Anshul Gupta, Marktforscher bei Partner. „In China wurden die Stückzahlen vor allem durch den Verkauf von Smartphones angetrieben. In den gefestigten Märkten sahen wir vor allem mit dem Launch einiger neuer Modelle Ersatzbeschaffung von Seiten der Kunden“, ergänzt Gupta. BW

samtverantwortung im CBC Dortmund übernehmen sowie die Bereiche Vertrieb, Marketing und Personalwesen weiterentwickeln. Zu seinem Team gehören auch Jochen Bekaan, der als Sales Director die operative Führung des Großkundengeschäfts übernimmt. Miriam Schacht übernimmt die Vertriebsleitung, und Jörg Hummel verantwortet als Finance Manager die allgemeine Verwaltung, Finanzen und Rechnungswesen. Nach der Gründung 1983 als erster Canon-Fachhändler in Dortmund war das Unternehmen seit 1998 ein unabhängiges Sys­ temhaus und seit 2010 Canon Business Center.  AWE

ÜBERRASCHUNG

Sepp Lausch hat Juniper verlassen Ganz überraschend hat Sepp Lausch, Area Partner Director D-ACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), die Juniper Networks GmbH verlassen. Noch vor vier Wochen stand er ChannelPartner für ein ausführliches Interview zur Verfügung. Insgesamt verbrachte Lausch fünf Jahre bei Juniper, bis Anfang 2011 arbeitete er bei dem Netzwerker als für Zentraleuropa zuständiger Area Director Enterprise. Davor war er in einer vergleichbaren Position fünfeinhalb Jahre bei Extreme Networks tätig. Davor lagen die beruflichen Stationen Siemens, Siemens Nixdorf und 3Com. RW

FINANZIERUNG

IBM stockt Fördertöpfe auf Projekte rund um Cloud, Business Analytics und PureSystems sollen nicht an Finanzierungsengpässen scheitern, findet IBM. Deshalb stellt IBM Global Financing (IGF) über seine Business Partner in den nächsten zwölf Monaten flexible Kredit- und Leasingpakete in Höhe von vier Milliarden Dollar zur Verfügung. Einige der weltweit lancierten Angebote beginnen bei einem Zinssatz von null Prozent für das erste Jahr ohne Anzahlung. Die Initiative knüpft an das im vergangenen Jahr aufgelegte Finanzierungsprogramm an, das weltweit 6.800 Unternehmen nutzten. Partner können ihren Kunden die Preisangebote über eine mobile App unterbreiten und sollen binnen wenigen Minuten Kreditzusagen erhalten. In den USA ist die App, die alle Betriebssysteme unterstützt, verfügbar, ab Januar wird sie weltweit ausgerollt. RB


Tech Data empfiehlt Microsoft® Software

Jetzt Office kaufen und das neue Office KOSTENLOS erhalten!* Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Ihren Kunden mit jedem neuen Windows® PC oder Mac auch Microsoft® Office zu verkaufen. In drei einfachen Schritten zur neuen kostenlosen Office Version:* ce erwerben und aktivieren – Ihr Kunde kauft, installiert und aktiviert zwischen dem 19.10.2012 ① Offi und dem 30.04.2013 ein berechtigtes** Office Produkt (mit oder ohne neuem PC oder Mac). Kaufquittung ist erforderlich. einrichten – Ihr Kunde besucht www.office.com/offer und gibt seine E-Mail-Adresse an, um bei Verfügbarkeit der neuen ② E-Mail-Erinnerung Office Version eine Benachrichtigung zu erhalten. Office Version herunterladen – Steht die neue Office Version bereit, geht Ihr Kunde auf www.office.com/offer und lädt das neue ③ Neue Office kostenlos herunter. Der Download muss bis spätestens 31. Mai 2013 erfolgt sein. MS - Office Home and Business 2010, Dt, PKC

Lenovo ThinkPad Twist

Tech Data # T5D-00299 Hersteller # 1957547 Electronic Software Download (ESD) Hersteller # T5D-01451 Tech Data # 2309096 • Word 2010 • Excel 2010 • PowerPoint 2010 • Outlook 2010 • OneNote

Tech Data # N3C26GE Hersteller # 2585079

# 1957547: 145,41 Euro # 2309096: 150,78 Euro 200 TD Bonus Plus Punkte

• 31,75 cm (12,5“) multitouch Display • Intel Core i5-3317U • 4GB RAM • 500GB Festplatte 7.200rpm • Intel HD graphics • Windows 8

803,- Euro • 500 TD Bonus Plus Punkte

Kingston DataTraveler Workspace 32GB/Win 2 Go Blk Tech Data # DTWS/32GBBK Hersteller # 2596134 • lesen: 250MB/s • schreiben: 250MB/s • Abmessungen: 75.29 x 22.98 x 16.44mm • zertifiziert für Windows To Go • USB 3.0 SSD • 10 Jahre Garantie

59,81 Euro

* Das Angebot gilt nur für Endkunden. Berechtigte Kunden können sich das neue Office unter der Webseite www.office.com/offer bis zum 31. Mai 2013 runterladen. ** Details unter www.office.com/offer Tech Data GmbH & Co OHG • Kistlerhofstr. 75 • 81379 München • Tel. +49 (0)89 / 47 00 - 22 31 • www.techdata.de • components@techdata.de Alle Preise sind Händler-Einkaufspreise zzgl. MwSt. oder unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers. Auf die genannten Preise finden Sonderkonditionen wie Boni, Skonti, Rabatte keine Anwendung. Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten. Lieferung nur solange der Vorrat reicht. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tech Data GmbH & Co. OHG.


10

www.channelpartner.de/e-commerce/

E-COMMERCE

Die Online-Revolution hat gerade erst begonnen Die Wachstumsraten in der Online-Handels-Branche ziehen weiter an, und auch die Elektronikversender legen zu. Doch der E-Commerce-Boom ist nur ein Teil des digitalen Wandels, der auch Fachhändler, Hersteller und Distributoren radikal verändert.

Der Themenschwerpunkt „E-Commerce“ im Überblick Die Online-Revolution hat gerade erst begonnen – Wie der E-Commerce-Boom Hersteller, Distributoren und Händler verändert (S. 10) „Wir wollen bis zu sieben Stores eröffnen“ – Interview mit notebooksbilliger.de-Chef von Wedemeyer (S. 18) Schlechtes Servicezeugnis – Viele ITK-Online-Händler ­verärgern die Kundschaft (S. 20) „Das Wachstum bei den Handelsflächen ist schwach­ sinnig“ – Interview mit Synaxon-Vorstand Roebers (S. 22)

Mehr zum Thema Online-Handel www.channelpartner.de/e-commerce

ChannelPartner 22/12

Man kennt es vom ITK-Verband Bitkom: Leisetreterei ist nicht Sache der Branchenvertretungen. Vielmehr betrachten sie sich als Verstärker der Interessen ihrer Mitglieder und neigen dabei auch gerne einmal zu Übertreibungen. Umso mehr fällt es auf, wenn der Versandhandelsverband bvh seine Umsatzprognose für 2012 im Lauf des Jahres deutlich nach oben korrigiert. Ursprünglich war die Versandbranche, die 2011 knapp zwei Drittel ihrer Umsätze im E-Commerce erzielte, von einem Gesamtwachstum von 7,4 Prozent beziehungsweise im Online-Bereich von 16,5 Prozent ausgegangen. Doch nachdem das E-Commerce-Wachstum 18 Prozent in Q1/12, 27 Prozent in Q2/12 und 31 Prozent in Q3/12 betrug, veröffentlichte der bvh eine korrigierte Jahresprognose: Der Verband erwartet nun ein Branchen-

wachstum von 11,8 Prozent und im Online-Handel von 26,5 Prozent. Der deutsche E-Commerce dürfte damit auf einen Jahresumsatz von 27,5 Milliarden Euro wachsen und einen Anteil von 72 Prozent an den Versandhandelsumsätzen einnehmen. Was vor Jahren noch ­undenkbar gewesen wäre „Der Markt entwickelt sich weitaus dynamischer als erwartet“, fasst der E-Commerce-Berater und Blogger Jochen Krisch („Exciting Commerce“) den Trend zusammen. „Ein jährliches Marktwachstum von vier Milliarden Euro in nur einem Jahr wäre vor zwei bis drei Jahren noch undenkbar gewesen.“ Für den E-Commerce-Experten ist diese Beschleunigung ­allerdings nur der Beginn einer rasanten Wachstums-Story.


www.channelpartner.de/e-commerce/

Krisch geht davon aus, dass ab einem bestimmten Marktvolumen prozess- und logistikseitig Skaleneffekte eintreten, die dem E-Commerce ein weiteres Wachstum mit noch mehr Explosionskraft erlauben. „Einen wesentlichen Schub wird der Online-Handel bekommen, wenn die stationären Einkaufsmöglichkeiten im Hinblick auf Aspekte wie Auswahl, Zugang und Preis geringer werden und der Online-Einkauf noch nutzer­ orientierter und bequemer wird“, so der E-Commerce-Berater. „Ab 2015/16 kommt dann Mobile zum Tragen. Das wird die Dynamik abermals erhöhen“, so Krisch, der sich überzeugt gibt, dass der Online-Handel noch vor 2020 die 100-Milliarden-Euro-Marke er­ reichen wird. Alles nur Zukunftsmusik? Durchaus nicht, wenn man die Ergebnisse der renommierten

11

Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) zum Vergleich nimmt. Die seit 1997 jährlich erhobene Marktstudie zeigt, dass im E-Commerce noch große Potenziale stecken. So bevorzugen laut ACTA aktuell noch 52 Prozent der Bundesbürger den Einkauf im stationären Handel gegenüber der Bestellung im Internet. Zwar liegt dieser Anteil bei den unter 30-Jährigen nur bei ChannelPartner 22/12


12

www.channelpartner.de/e-commerce/

„Jedes Geschäfts­ modell, das einen Kundennutzen ­generiert, hat eine Überlebenschance.“ ARND VON WEDEMEYER, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Notebooksbilliger.de AG

„Durch die Digita­ lisierung werden sowohl Spitzenleis­ tungen im Handel als auch das Ver­ sagen deutlich ­visibler.“ FRANK ROEBERS, Vorstands­ vorsitzender der Synaxon AG

23 Prozent, doch zählen auch in dieser Altersgruppe erst 20 Prozent zum Typus des „begeisterten Online-Shoppers“. „Die Begeisterung wird wachsen, wenn der Online-Handel noch bequemer und nutzerorientierter wird und die Technik zunehmend in den Hintergrund rückt. Amazon und Apple weisen hier den Weg“, erklärt Krisch. Gelinge es erst einmal, auch die bisher weniger internetaffinen Konsumententypen zum Einkauf im Internet zu bewegen, würden sich kräftige Wachstumsimpulse ergeben. Doch ChannelPartner 22/12

bereits heute hat der E-Commerce für massive Veränderungen in der deutschen Handelswelt gesorgt. ITK-Online-Händler wollen in die Breite wachsen Ein lebender Beweis für diese These ist Arnd von Wedemeyer. Zehn Jahre nach dem Start ist der von ihm gegründete Elektronikversender Notebooksbilliger.de nicht nur der umsatzstärkste Online-Händler im ITK-Bereich, sondern auch insgesamt der viertgrößte deutsche Online-Shop, wie eine aktuelle Auswertung des EHI Retail Institute ergab. Wie die Branche bleibt auch Notebooksbilliger.de, das seinen Umsatz 2011 um 37 Prozent auf 465 Millionen Euro steigern konnte, auf Wachstumskurs: „Es gibt zwar noch ­einiges zu tun, aber ich denke, dass wir die halbe Milliarde Euro in diesem Jahr schaffen werden“, erklärt von ­Wedemeyer. Wachstumsraten, wie sie der bvh prognostiziert, erwartet der Unternehmer für die ITK-Branche allerdings nicht. „Dass der Kanal Online auch in diesem Jahr stark wachsen wird, glaube ich schon. Aber im IT-Umfeld ist die Entwicklung derzeit deutlich schwächer, das bestätigen auch alle wichtigen Hersteller.“ In der Tat haben auch von Wedemeyers Wettbewerber derzeit bei der Wachstumsgeschwindigkeit einen Gang heruntergeschaltet (siehe auch Grafik auf Seite 23). Redcoon entwickelt sich seit der Übernahme durch MediaSaturn deutlich langsamer und kam im ersten Halbjahr 2012 nur noch auf ein Umsatzplus von zwei Prozent. Der OnlineHändler, der im vergangenen Jahr 432 Millionen Euro erwirtschaftete, dürfte das Umsatzziel von 500 Millionen Euro damit deutlich verfehlen. Eine

größere Dynamik herrscht zwar bei Cyberport, das sich 2011 um 35 Prozent auf 364 Millionen Euro steigerte. Doch der zum BurdaKonzern gehörende Elektronikversender steckt seine Kräfte zurzeit vor allem in den Ausbau des stationären Geschäfts. Ein ruhiges Angehen Und selbst der Newcomer GetGoods, der in den vergangenen Jahren durchwegs Wachstumsraten im dreistelligen Bereich erzielte (Jahresumsatz 2011: 322 Millionen Euro), lässt es ruhiger angehen: „Die Steigerungsraten der Vergangenheit lassen sich nicht so ohne Weiteres auf die Zukunft übertragen“, erklärt Firmenchef Markus Rockstädt-Mies. „Wir haben immer gesagt, dass wir weiterhin schneller als der Markt wachsen wollen. Mit unserem Umsatzziel von mindestens 400 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2012 sind wir da auf einem guten Weg.“ Im Unterschied zu Textilien-, Schuh- oder Medienhändlern stehen die Elektronikversender dabei vor einem Dilemma, das Notebooksbilliger.de-Chef Arnd von Wedemeyer auf der K5 Konferenz für E-Commerce folgendermaßen umschrieb: „Die Kunden kaufen nicht jeden Monat ein neues Notebook.“ Oberste Priorität für die ITK-Online-Händler hat daher der Sortimentsausbau.


istockphoto.com

a d u n i f neuen G W r e h c s i r F ASUS-Noteboo eräten: ks mit Windows 8! ASUS N56VZ-S4066H • • • • • •

CPU: Intel® Core™ i7-3610QM (2,30 GHz) 39.6 cm (15,6") Full HD 1.920 x 1.080 Pixel LED Backlight, entspiegelt 750 GB SATA HDD, 5.400 U/min 8 GB DDR3-1600 RAM NVIDIA® GeForce® GT 650M, 2 GB 4x USB 3.0, VGA, HDMI, Card Reader, Kopfhörer, Mikrofon, Bluetooth, Subwoofer, 8x DVD Super Multi D/L, Gbit LAN, WLAN 802.11 b/g/n • Betriebssystem: Windows 8, 64 Bit (OEM) Art.-Nr.: NO07134 Herst.-Nr.: 90N9IC442N28215D151U

Schön, schnell, flüssig. Erleben Sie das neue Windows auf innovativen Notebooks von ASUS. Windows 8 wurde von Grund auf neu entwickelt, um den Anwender in den Mittelpunkt zu stellen. Platzieren Sie das Wichtigste direkt auf Ihren Startbildschirm, sodass Sie schnell auf Ihre Kontakte, Apps, Websites und vieles mehr zugreifen können – so verbringen Sie weniger Zeit mit Suchen und mehr mit dem, was Ihnen wichtig ist.

ASUS K56CM-XX045H • • • • • •

CPU: Intel® Core™ i3-3217U (1,80 GHz) 39,6 cm (15,6") HD 1.366 x 768 Pixel LED Backlight, Glare Type 500 GB SATA HDD, 5.400 U/min 4 GB DDR3-1600 RAM NVIDIA® GeForce® GT 635M, 2 GB 2x USB 2.0, 1x USB 3.0, VGA, HDMI, Card Reader, Kopfhörer, Mikrofon, 8x DVD Super Multi D/L, Gbit LAN, WLAN 802.11 b/g/n • Betriebssystem: Windows 8, 64 Bit (OEM)

DEVIL empfiehlt Microsoft® Software

499,– €

Nicht ohne Office! Jetzt Office 2010 kaufen und das neue Office kostenlos erhalten.*

ASUS G55VW-S1073H • • • • • •

* Angebot gültig vom 19.10.2012 bis 30.04.2013.

Art.-Nr.: SW 02001 Herst.-Nr.: T5D-00299

Alle Abb. ähnl.

Vollständige Informationen unter www.office.com/offer Office Home and Business 2010 (PKC)

839,– €

CPU: Intel® Core™ i7-3610QM (2,30 GHz, Boost bis 3,30 GHz) 39,6 cm (15,6") Full HD 1.920 x 1.080 Pixel LED Backlight, entspiegelt 750 GB SATA HDD, 7.200 U/min 8 GB DDR3-1600 (2x 4 GB) RAM NVIDIA® GeForce® GT 660M, 2 GB GDDR5 VRAM 4x USB 3.0, VGA, HDMI, 1x Display Port, Card Reader, Kopfhörer, Mikrofon, Bluetooth, HD Webcam, 6x BluRay Combo LW, Gbit LAN, WLAN 802.11 b/g/n • Betriebssystem: Windows 8, 64 Bit (OEM) Art.-Nr.: NO07108 Herst.-Nr.: 90NB7C232N21455D151Y

1179,– €

Jetzt anrufen unter 0531 21540-0 und zu tagesaktuellen Preisen bestellen! Wir beraten Sie gerne.

Bis 18:30 Uhr bestellt – morgen vor 12:00 Uhr da! DEVIL AG ∙ Kocherstraße 2 ∙ D-38120 Braunschweig ∙ Tel. +49 531 21540-0 ∙ Fax +49 531 21540-999 ∙ info@devil.de ∙ www.devil.de

Art.-Nr.: NO07121 Herst.-Nr.: 90NUHL214N11135D151Y


14

www.channelpartner.de/e-commerce/ „Seit unserem Start im Online-Bereich haben wir auch den privaten technisch versierten An­ wender im Blick ­gehabt.“ ULF TIMMERMANN, ­Geschäftsführer des Distributors und Online-Händlers Reichelt Elektronik

„Das Wachstum der Online-Händler hat die Distribution beeinf lusst.“ GUIDO WIRTZ, E-Commerce-Experte

das Ziel erfüllen, dass „Verbrau­ cher, die Elektronikprodukte on­ line kaufen, als Erstes an Redcoon denken und nicht mehr an Ama­ zon“. Doch kämpft Redcoon-Chef Reiner Heckel erklärtermaßen gegen Beschaffungsprobleme und hat bereits wiederholt die selek­ tive Vertriebspolitik vieler Her­ steller kritisiert. Bei GetGoods kann man die Probleme von Redcoon dagegen nicht nachvollziehen: „Wir hatten zwar in der Vergangenheit ein sehr fokussiertes Produktangebot, haben aber auch jetzt, in der Wachstumsphase, keine Probleme, die gewünschten Produkte zu ­beschaffen“, so Geschäftsführer Rockstädt-Mies. Durch die Ausga­ be einer Anleihe hat GetGoods ge­ rade frisches Kapital in Höhe von 30 Millionen Euro erhalten und will dieses unter anderem auch in den Ausbau des Sortiments und der hauseigenen Logistik inves­tieren. Keine Marktsättigung in Sicht

So will Notebooksbilliger.de bald alles anbieten, „was einen Stecker hat und in eine Steckdose passt“. Eine Minderheitsbeteiligung durch die Verbundgruppe Elec­ tronic Partner (EP) soll dabei die Warenbeschaffung in Be­ reichen wie Weiße Ware erleich­ tern. Auch Redcoon strebt den Aus­ bau seines Warensortiments an. So soll laut der zuständigen Wer­ beagentur eine aktuelle TV-Kam­ pagne der Media-Saturn-Tochter ChannelPartner 22/12

Im Vergleich zu anderen Branchen ist der Chan­ nel im E-Commerce zwar schon fortgeschrit­ ten, doch vertrauen die Geschäftsführer der ITKOnline-Händler darauf, dass hier noch viel Entwicklungs­ potenzial besteht – eine Ein­ schätzung, die Frank Roebers teilt. Der Branchenvordenker und Chef der Verbundgruppe Synaxon hält Wachstumsquoten wie die vom bvh für dieses Jahr prognos­ tizierten 26,5 Prozent auch für den ITK-Markt für nicht abwegig. „Wir sind noch weit davon ent­ fernt, ein reifes Marktsegment zu sehen“, so Roebers. Darauf, dass der ITK-OnlineHandel ein attraktives E-Com­ merce-Segment ist, deutet auch die hohe Bewegung in dem Marktsegment hin. 2011 wurde Redcoon für 125 Millionen Euro

von Media-Saturn mehrheitlich übernommen, während GetGoods den Wettbewerber Home of Hard­ ware aufkaufte. Lange Zeit sah es so aus, als ob GetGoods in diesem Jahr selbst Objekt einer Übernah­ me werden würde, doch weist die im Herbst aufgelegte Unterneh­ mensanleihe darauf hin, dass die­ se Entwicklungen zumindest zu einem vorläufigen Ende gekom­ men sind. Firmenchef Markus Rock­ städt-Mies hält sich trotzdem sämtliche Optionen offen: „Ein ­Investor könnte sicherlich dazu beitragen, das Wachstum zu ­beschleunigen, aber eine unbe­ dingte Voraussetzung für weiteres Wachstum ist das nicht.“ Umge­ kehrt bleibe auch für GetGoods ein weiterer Zukauf ein denkbares Szenario. „Akquisitionen sind in diesem Markt immer ein Thema, weil hier auch die Unternehmens­ größe ein wichtiges Erfolgskrite­ rium ist“, so Rockstädt-Mies. Konkrete Pläne hierfür gebe es im Augenblick aber nicht. Auch Notebooksbilliger.de-Chef Arnd von Wedemeyer findet das Thema Übernahmen grundsätz­ lich spannend, plant aktuell aber keine diesbezüglichen Vorstöße: „Wir sehen zurzeit keinen interes­ santen Online-Player, der für eine Übernahme infrage käme – und Amazon können wir uns nicht leis­ten.“ Die digitale Welle erfasst auch die Distributoren Der E-Commerce bleibt somit ein dynamischer Wachstumsmarkt, und die ITK-Online-Händler be­ finden sich inmitten dieser ra­ santen Entwicklung. Doch tritt man einen Schritt zurück und be­ trachtet das größere Bild, so zeigt sich, dass der Warenverkauf über das Netz nur ein Teilaspekt des großen Wandels ist, den die mas­ senhafte Verbreitung des Inter­ nets in der Handelswelt ausgelöst hat.


www.channelpartner.de/e-commerce/

Eine weitere wichtige Veränderung betrifft im IT-Channel die Rolle der Hersteller und Distributoren. „Das starke Wachstum der Online-Händler in den vergan­ genen Jahren hat die Distribution nachhaltig beeinflusst“, erklärt dazu Guido Wirtz, der in den vergangenen Jahren in verschiedenen Führungspositionen bei Also Actebis beschäftigt war und dabei auch lange Zeit die E-CommerceAktivitäten des Soes­ter Broad­ liners verantwortete. So hätten die Shop-Systeme der großen Onliner für die Distribution neue Trends in Bereichen wie Usability und Funktionalität gesetzt. „Der Wettbewerb zwischen Distributoren und OnlineHändlern bezieht sich auch auf Geschwindigkeit und Qualität der Transaktionsabwicklung sowie die Retourenabwicklung“, erklärt Wirtz weiter. So sei etwa die aktuelle Initiative von Tech Data im Bereich Retourenmanagement in Kontext mit dem 14-tägigen Rückgaberecht im Fernabsatzgesetz zu sehen. Gerade im Geschäft mit den vielen tausend mittleren und kleineren Fachhändlern seien die Online-Händler inzwischen ganz eindeutig zu Wettbewerbern der Distribution geworden. Im Bereich wenig erklärungsbedürftiger Massenartikel bestünden zum Beispiel nur noch wenige Unterschiede zwischen den beiden Handelsformen. Dennoch betont Wirtz die anhaltende Relevanz der Distribution, wenn es um Themen wie erklärungsbedürftige Produkte oder die Finanzierung geht. Umgekehrt stelle auch der Einstieg in das Endkundengeschäft keine sinnvolle Handlungsalternative für die Distributoren dar, da es hier neben den vorhersehbaren Kanalkonflikten auch das Problem der mangelnden Kompetenz der Großhändler im B2C-OnlineMarketing gebe.

Doch ist diese Sichtweise in der Distributionsbranche bei Weitem nicht mehr unangefochten: So vereint die Shift IT-Holding unter ihrem Dach scheinbar mühelos den Distributor Wave mit dem Online-Händler Alternate. Und Reichelt Elektronik – laut EHIRanking Nummer 35 der größten deutschen Online-Shops – betreibt Endkunden- und Großhandelsgeschäft sogar ganz offen aus einer Hand heraus. Das seit mehr als 40 Jahren als Distributor im Bereich Elektronik-Komponenten tätige Unternehmen stieg bereits 1995 in den Online-Handel ein und erweiterte sein Sortiment ­dabei immer mehr in Richtung IT und CE. Shop-Betreiber reagieren auf Kundenerwartungen „Wir haben seit unserem Start im Online-Bereich auch den privaten technisch versierten Anwender im Blick gehabt“, berichtet Geschäftsführer Ulf Timmermann. Auf der anderen Seite biete Reichelt Elektronik in dem Online-Shop auch seinen B2B-Kunden Tools, die den Einkauf wesentlich vereinfachten. Das zwischen dem Distributionsund dem Endkundengeschäft lauernde Konfliktpotenzial schätzt Timmermann geringer ein als die sich aus dem doppelseitigen Ansatz ergebenden Chancen: „In unserem Hause wollen wir die verschiede­ nen Kanäle nicht auseinanderdi­ vidieren. Für uns ist es wichtig, schon früh den jungen, privaten Kunden abzuholen. Oftmals ist dieser später der Entscheider oder auch einfach Meinungsmacher in seinem Unternehmen, der dann auf uns verweist.“ Nicht nur eine Reihe von Distributoren, auch viele Hersteller haben im Zuge des E-Commerce-Trends neue, direkte Kanäle zu ihren Endkunden aufgebaut. Ein prominentes Beispiel dafür ist Hewlett-

15

Packard, nach einschlägigen Studien die Nummer 21 der größten Online-Händler in den USA und auch in Deutschland immerhin auf Platz 54 der umsatzstärksten Online-Shops. „HP setzt schon lange auf eine Multi-Channel-Strategie, den HP Store beispielsweise gibt es bereits seit neun Jahren“, erklärt Regine Pohl, Director Business Development – Online RTM bei HPs PPS Group. Mindestens genauso wichtig wie die Loyalität zu seinen Handelspartnern ist es dem ITRiesen offensichtlich, auf ein gewandeltes Kundenverhalten zu ­reagieren. „Der Prozess der Kaufentscheidung und des Einkaufs ist immer komplexer geworden, umso wichtiger ist es, hier Alternativen zu bieten und in allen Kanälen vertreten zu sein“, erklärt Pohl. „Wir wissen beispielsweise, dass sich 70 Prozent der Kunden online über die Produkte und Services von HP informieren, nicht alle tätigen dann aber tatsächlich auch den Kauf im Internet, sondern möchten das Produkt im Laden nochmals anfassen und testen.“ Ziel von HP sei es, den Kunden im Einkaufprozess bestmöglich zu begleiten und ihm Alternativen und Wahlmöglichkeiten entsprechend seiner Kaufpräferenz zu bieten – und dazu zähle neben Fachhandel und E-Tailern eben auch der HP Store. Klar sei aber:

ChannelPartner 22/12


16

www.channelpartner.de/e-commerce/

„Im Online-Handel ist auch die Unternehmensgröße ein wichtiges Erfolgskriterium.“ MARKUS ROCKSTÄDT-MIES, ­Vorstand der Getgoods.de AG

„Ab 2015/16 wird Mobile die E-Commerce-Dynamik abermals erhöhen.“ JOCHEN KRISCH, E-Commerce-Brater und Blooger (www.excitingcommerce.de)

Modell sind eine Folge der netz­ basierten Fortentwicklung. „Das Internet und die Digita­ lisierung eröffnen neue Möglich­ keiten, im Privaten wie im Ge­ schäftlichen“, erklärt Regine Pohl. „Sie beeinflussen unser Konsum­ verhalten, aber auch unseren All­ tag und unseren Umgang mit In­ formationen.“ Für Disti-Manager Guido Wirtz zeigt aber gerade das Beispiel Cloud Computing, dass mit den neuen Technologien auch neue Chancen für den Fachhandel einhergehen: „Der Fachhandel hat einen wichtigen Trumpf in der Hand: den unmittelbaren Kunden­ zugang – häufig als ‚Trusted Ad­ visor‘, dem die Endkunden bei ­IT-Entscheidungen vertrauen.“ Das bedeute nicht, dass Händ­ ler ab sofort nur noch Cloud-Ser­ vices verkaufen sollten. Doch wer es schaffe, ein komplexes Thema wie „die Cloud“ aktiv in Beratungsgespräche ein­ fließen zu lassen, könne damit wichtige Erfolge erzielen. Neue Chancen für den ­Fachhandel

„Der Verkauf übers Internet ist für uns nicht nur ein Absatz­ kanal, sondern auch ein Service.“ Gerade aus Sicht eines ITWeltkonzerns wie HP hört der di­ gitale Wandel zudem nicht beim Thema E-Commerce auf. Auch Umbrüche, wie sie Cloud-Dienste nach dem Software-as-a-ServicePrinzip im Softwarebereich aus­ gelöst haben, oder der zuneh­ mende Trend vom Betrieb eigener Server und Rechenzentren hin zum Infrastructure-as-a-ServiceChannelPartner 22/12

Auch Notebooksbilliger. de-Chef Arnd von We­ demeyer ist der Meinung, dass der Trend zum OnlineHandel nicht automatisch das Aus für den stationären Fach­ handel bedeuten muss – nur gelte es, den eigenen Mehrwert klar in den Mittelpunkt zu rücken: „Jedes Geschäftmodell, das einen Kun­ dennutzen generiert, hat eine Überlebenschance“, so von Wedemeyer. Wer sich auf seine Stär­ ken in der Beratung und im Service konzentriere und sich auf seine Kun­ denklientel ausrichte, wer­ de auch künftig neben dem Online-Handel eine Per­ spektive haben. „Für den Fachhandel gibt es weiterhin viele spannende Bereiche:

Haustechnik, Ener­giesparen, Au­ diovernetzung. Gerade die Kom­ plexität dieser Lösungen sollte für den stationären Fachhandel gute Chancen bieten.“ Die Fokussierung auf das Dienstleistungsangebot stellt auch aus Sicht von Synaxon-Vorstand Frank Roebers die erfolgverspre­ chendste Überlebensstrategie für den Fachhandel dar: „Für den ITK-Handel gilt das Gleiche wie für alle anderen stationären For­ mate: Wir müssen uns sowohl an die Online-Preise anpassen als auch aus Kundensicht relevante Leistungen bringen.“ Als Konsequenz hätten viele PC-Spezialist-Händler ihre Wert­ schöpfung weg von der Handels­ spanne in den Hauptwarengrup­ pen auf Zubehör, Verbrauchsma­ terial und Dienstleistungen verla­ gert. „Das Blech wird bei uns immer stärker zum Trigger für Dienstleistungen“, so Roebers. Letztlich hätten das Internet und die damit erhöhte Transparenz zu einer neuen Evolutionsstufe im Handel geführt: „Der Handel musste sich in allen Leistungsbe­ reichen durch die Digitalisierung enorm verbessern. Für Kunden ist das hervorragend, für gute Händ­ ler ebenfalls, weil nicht nur ein Versagen, sondern natürlich auch Spitzenleistungen deutlich visibler geworden sind.“ Matthias Hell


18

www.channelpartner.de/e-commerce/

ARND VON WEDEMEYER VON NOTEBOOKSBILLIGER.DE

„Wir wollen bis zu sieben Stores eröffnen“ Vor wenigen Wochen hat die Beteiligung von Electronic Partner (EP) an notebooksbilliger.de (nbb) für Aufsehen gesorgt. nbb-Chef Arnd von Wedemeyer erläutert die Ziele der Zusammenarbeit, beurteilt die Konkurrenzsituation im ITK-Online-Handel und erläutert die weiteren Pläne des Unternehmens im stationären Handel.

„Den OnlineAnsatz von Media Saturn habe ich nie verstanden.“ ARND VON WEDEMEYER, Gründer und Vorstandsvorsitzender der notebooksbilliger.de AG

Notebooksbilliger.de strebt in diesem Jahr die Umsatzmarke von einer halben Milliarde Euro an. Wie lässt sich dieses Wachstum auch in Zukunft weiterführen, wenn man – wie Sie auf der K5Konferenz selbst sagten – den Kunden nicht jeden Monat ein neues Notebook verkaufen kann? Arnd von Wedemeyer: Ein Mittel, unser Wachstum auch in Zukunft fortzusetzen, ist sicherlich die Sortimentserweiterung. Bei Notebooksbilliger.de sind wir gerade fleißig dabei, unser Angebot entsprechend zu vergrößern. War die angestrebte Sortimentserweiterung auch der entscheidende Grund für den Einstieg von EP bei Notebooksbilliger.de? Von Wedemeyer: Das ist sicher auch ein Grund. Wir gehen davon aus, dass wir mit EP einen sehr guten und starken Partner haben, der uns beim Einkauf in Sortimenten wie Weißer Ware, Brauner Ware und TK eine große Hilfe sein kann. Redcoon-Chef Reiner Heckel hat sich wiederholt über Beschaffungsprobleme durch die selektive

ChannelPartner 22/12

Vertriebspraxis mancher Hersteller beklagt. Können Sie das nachvollziehen? Von Wedemeyer: Für mich ist das Thema eher eine Scheindiskussion. Wir haben bisher keine Probleme, die Ware zu beziehen, die wir wollen. Für die Ansprechpartner in der Industrie zählt vor allem die Qualität des Anbieters und ob der Absatz relevant ist. Wir sind sehr optimistisch, dass unsere Qualität auch weiterhin bei den Partnern ausreicht, um alle attraktiven Produkte zu bekommen. Wie kam es eigentlich dazu, dass sich ausgerechnet EP, das als einzige Verbundgruppe weiterhin auf ein Engagement im E-Commerce verzichtet, an Notebooksbilliger.de beteiligt hat? Von Wedemeyer: Ich persönlich habe bei EP Menschen gefunden, mit denen ich in der Lage bin, sehr gut zusammenzuarbeiten. Dort gibt es die gleichen unternehmerischen Werte und auch ähnliche Ziele wie bei uns. Aber gibt es keine Meinungsunterschiede beim Thema Online?


19

www.channelpartner.de/e-commerce/

Von Wedemeyer: Warum? Was EP-Geschäftsführer Jörg Ehmer zum Thema Online sagt, ist eine vernünftige kaufmännische Argumentation. Andere Firmen, zum Beispiel MediaSaturn, schreiben mit ihrem MultiChannel-Ansatz rote Zahlen. Ist das sinnvoll? Da finde ich es nachvollziehbarer, erst einmal abzuwarten, bevor man sich strategisch festlegt. Ihre Bemerkung über den „Sanierungsfall Media Markt“ auf der K5-Konferenz Anfang Oktober hat große Aufmerksamkeit erregt. Sie waren mit dem Zitat aber nicht so glücklich – warum? Von Wedemeyer: Ich habe nicht gesagt, dass Media Markt aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Sanierungsfall ist. Es ging mir um die strategische Sicht. Wenn man bei Media Markt das Verhältnis von Personal und Fläche hochrechnet, steht dem kein entsprechender Kundennutzen gegenüber. Denn es gibt dort zwar ein Sortiment, das von Zahnbürsten bis hin zu Fernsehern reicht. Aber in den einzelnen Bereichen gibt es kein herausragendes Sortiment. Früher war das noch ein Alleinstellungsmerkmal, und ein so breites Sortiment hat es sonst nirgends gegeben. Aber heute gibt es breitere Sortimente überall im Internet. Trauen Sie es der „Multi-Channel-Strategie“ von Media-Saturn zu, dem Unternehmen wieder neue Relevanz zu verleihen? Von Wedemeyer: Den Online-Ansatz von Media-Saturn habe ich nie verstanden. Angesichts der geringen Anzahl der angebotenen Artikel kann ich mir die Online-Shops von Media Markt und Saturn eher als Serviceansatz vorstellen, zum Beispiel um Waren zur Abholung vorzubestellen. Aber als echten OnlineAnsatz sehe ich das eher nicht. Bleiben wir bei der Konkurrenzbeobachtung: Was halten Sie vom

Zwischen Tradition und Wandel Würden Sie die folgenden Produkte lieber im Online- und Versandhandel oder lieber im klassischen Einzelhandel kaufen?

Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträger Telekommunikation, Handy und Zubehör Computer und Zubehör Spielwaren Bekleidung, Textilien, Schuhe Medikamente Schmuck und Uhren Möbel und Dekorationsartikel Heimwerkerbedarf, Gartenzubehör und Blumen Lebensmittel Angaben in Prozent, Quelle: bvh, CEG Creditreform Consumer / Statista (2011)

Wettbewerber GetGoods und seinem rasanten Wachstum? Von Wedemeyer: Ich betrachte GetGoods nicht als klassischen Online-Händler, sondern eher als einen Trader oder einen Subdistributor, der zusätzlich auch Produkte online listet. Und Cyberport? Dort steckt man zurzeit viel Energie in den Ausbau des Store-Geschäfts. Von Wedemeyer: Das ist eine Strategie, die ich nicht nachvollziehen kann. Denn letztendlich zählt einzig und allein der wirtschaftliche Erfolg. Und da frage ich mich, ob der Kunde die Store-Strategie von Cyberport honoriert. Denn schließlich würde sich das nur rentieren, wenn durch den höheren Aufwand auch mehr Ertrag entsteht. Das geht aus den Bilanzen von Cyberport aber nicht hervor. Mit der für das kommende Frühjahr geplanten Eröffnung eines neuen Stores in Düsseldorf scheint Notebooksbilliger.de dem stationären Geschäft aber auch wieder mehr Bedeutung einzuräumen ... Von Wedemeyer: Unsere Priorität ist aber weiterhin klar online. Ich stehe auch zu meiner Aussage, dass

68

32 42 43 45

58 57 55

38

62

36

64

23

77

16

84

10

90

3 0

97 20

40

60

Online- und Versandhandel klassischer Einzelhandel

80

100

mir das Store-Geschäft lästig ist. Doch gleichzeitig ist es nun mal so, dass das Store-Geschäft, so wie wir es machen, erfolgreich ist und wir schon deshalb weitere Stores eröffnen müssen. Sind nach der Neueröffnung in Düsseldorf noch weitere stationäre Filialen geplant? Von Wedemeyer: Wir schauen uns auch noch in anderen Städten nach geeigneten Flächen um. Unser Ziel ist es, in Deutschland sechs bis sieben Standorte zu eröffnen. Allerdings sind unsere Kriterien für einen passenden Standort sehr speziell. Und davon hängt es ab, wie schnell wir weitere Standorte realisieren. Nicht nur stationäre Stores sind ein Thema für Notebooksbilliger. de, mit Nullprozentshop.de haben Sie Anfang des Jahres auch einen weiteren Online-Shop eröffnet. Lässt sich hier bereits ein erstes Zwischenfazit ziehen? Von Wedemeyer: Nullprozentshop. de läuft für sein geringes Alter sehr gut. Allerdings ist es auch nicht so, dass man gleich aus dem Stand im ersten Jahr auf 100 Millionen Euro kommt.  MH ChannelPartner 22/12


20 www.channelpartner.de/e-commerce/ ITK-ONLINE-HÄNDLER

Schlechtes Servicezeugnis Bei einem Test der wichtigsten ITK-Online-Händler wurde der Service unter die Lupe genommen. Hohe Versandkosten und unkomfortable Retouren haben in vielen Fällen zu einem ernüchternden Ergebnis geführt.

Wieder einmal sorgt eine Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ) für Aufsehen: Mit insgesamt 370 verdeckten ­Testerkontakten hat das privatwirtschaftliche Marktforschungsinstitut den Service der wichtigsten Online-Händler im Bereich Unterhaltungselektronik unter die Lupe genommen – und kommt zu einem ernüchterndem Ergebnis: „Die Branche zeigt in entscheidenden Servicebereichen wie dem Versand oder der Beratung am ­Telefon nur eine befriedigende ­Leistung“, so das Fazit der Stu­ dienautoren. Zwar ist die Kritik an der teils mangelnden methodischen Ausge-

reiftheit der DISQ-Studien bei ­Wikipedia aktenkundig, doch ­anders als im Fall einer Untersuchung über die Servicequalität der Elektromärkte – ausgerechnet die beratungsstarken EP-Fachhändler landeten damals auf dem letzten Platz – dürfte das schlechte Ergebnis der Elektronikversender niemanden überraschen: Von den Servicestandards, wie sie zum ­Beispiel Amazon setzt, sind viele ITK-Online-Händler weiterhin meilenweit entfernt. So hält sich bei den Elektronikversendern hartnäckig die Gewohnheit, trotz hoher Warenwerte Versandgebühren zu berechnen, die oft in keinem Verhältnis zu den

Service der ITK-Online-Händler (Gesamtergebnis) Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Online-Shop

Punkte* Qualitätsurteil

Conrad Cyberport Redcoon Saturn Online Alternate Notebooksbilliger.de Media Markt Mindfactory Pixmania.com Euronics Home of Hardware

* Punkte auf einer Skala von 0 bis 100; Quelle: DISQ

ChannelPartner 22/12

76,5 76,1 75,3 74,6 73,8 72,3 69,6 69,3 69,2 67,0 58,0

gut

befriedigend ausreichend

tatsächlichen Logistikkosten stehen. Auch bei den führenden, vom DISQ untersuchten ITK-OnlineHändlern fielen ausnahmslos Versandkosten an, teils von bis zu 7,99 Euro. „Vor allem bei einem geringen Bestellwert ergeben sich beträchtliche Gesamtkosten“, erklärt DISQ-Geschäftsführer Markus Hamer. Auch die angebotenen Bezahlmöglichkeiten lagen unter den in der E-Commerce-Branche üblichen Standards. Viele Elektronikversender versuchen noch immer, ­ihren Kunden die Vorkasse schmack­haft zu machen. Nur eines der elf vom DISQ getesteten Unternehmen ermöglichte Neukunden die Bezahlung per Rechnung. Rücksendung kompliziert Weitere Mängel entdeckte das Marktforschungsinstitut bei den angebotenen Logistikservices. Zwar lieferten die Elektronikversender die Produkte schnell innerhalb von durchschnittlich zweieinhalb Tagen aus, doch gestaltete sich die Rücksendung von Waren meist kompliziert, da keines der versendeten Pakete einen Retourenaufkleber enthielt. „Diesen mussten Kunden zumeist eigenständig beantragen und ausdrucken“, kritisiert Hamer. Verbesserungspotenziale entdeckten die Tester des Weiteren bei der Beratung am Telefon: Bei jedem vierten Gespräch klärten die Mitarbeiter der ITK-OnlineHändler nicht alle Fragen oder agierten unsicher. Zudem habe es dem Personal häufig daran gefehlt, aktiv auf die Anliegen der Kunden einzugehen und Inhalte verständlich zu erklären. Auch seien die meisten Anbieter nur über teure Hotlines zu erreichen gewesen. Vor diesem Hintergrund waren die DISQ-Tester mit dem Service im Online-Shop von Conrad noch am ehesten zufrieden. Mit der vergleichsweise besten Versandquali-


www.channelpartner.de/e-commerce/

tät und einer kompetenten telefonischen Beratung wurde das Unternehmen zum Testsieger (siehe Tabelle). Cyberport positionierte sich an zweiter Stelle dank eines raschen Versands und einer überdurchschnittlichen Bear-

beitung von Anfragen per E-Mail. Drittplatzierter wurde die Media-SaturnTochter Redcoon, die das DISQ insbesondere mit einem sehr guten Internetauftritt überzeugte. Der vom Umsatz her größte ITK-OnlineHändler Notebooksbilli-

ger.de kam in der Studie nur auf den sechsten Rang, erzielte aber immer noch die Gesamt­ note „gut“. Lediglich ein ­„befriedigend“ schafften dagegen die OnlineShops von Media Markt, ­Mind­factory, Pixmania und der Verbundgruppe

21

Euronics. StudienSchlusslicht und mit dem Prädikat „ausreichend“ belegt wurde Home of Hardware (HOH), das seit vergan­ genem Jahr zum aufstrebenden Online-Händler GetGoods gehört.  Matthias Hell

E U A R T R E HV

IC

MEINEM

TRAUEN

IE VER M UND D

TEA

K S I D SAN

Die neue SanDisk Extreme® SSD Seit über zwanzig Jahren ist SanDisk bei Flash-Speicherkarten der Innovationsträger. Jetzt haben wir all unser Wissen und unsere Erfahrung in die Entwicklung unserer neuen SanDisk Extreme® SSDs einfließen lassen. Kunden, die Ihren Laptop oder Desktop-PC auf High-Performance-Standard bringen möchten, sichern sich mit SanDisk SSDs genau die richtige Lösung dafür. Dank bis zu 480 GB* Kapazität und 550 MB/Sek. Lesegeschwindigkeit** fährt die Hardware schneller hoch, die Programme starten und laufen schneller als je zuvor und Ihre Daten werden noch sicherer gespeichert. Deshalb hat das Ducati Team SanDisk zu seinem Partner gemacht. Schließlich sollte das Equipment des Boxenteams genauso schnell und zuverlässig sein, wie die Rennmaschinen auf der Zielgeraden. Mehr Informationen erhalten Sie von Ihrem SanDisk Partner oder direkt auf SanDisk.de

* 1 Gigabyte (GB) = 1 Mrd. Bytes. Ein Teil der Kapazität ist nicht für die Datenspeicherung verfügbar. ** Nur bei Modellen mit 120 und 240 GB, geringere Lesegeschwindigkeit bei der Version mit 480 GB. Testplattform: Dell Optiplex 990, RAM 4 GB, Microsoft Windows 7 Ultimate 64-Bit, Prozessor: Intel® Core™ i7-2600 CPU @ 3,40 GHz, Intel Treiber: 10.1.0.1008. Angaben basieren auf internen SanDisk Tests der sequentiellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten; Performance von genutzter Hardware, Betriebssystem und Anwendung abhängig. 1 Megabyte (MB) = 1 Mio. Bytes. ATTO Disk Benchmark, Durchschnittsdauer 512 MB Datenübertragung, QD=10. SanDisk, das SanDisk Logo und SanDisk Extreme sind Warenzeichen der SanDisk Corporation und in den USA sowie anderen Ländern eingetragen. Andere Markennamen werden hier lediglich zu Identifikationszwecken genannt und können Warenzeichen ihrer jeweiligen Besitzer sein. © 2012 SanDisk Corporation. Alle Rechte vorbehalten.


22

www.channelpartner.de/e-commerce/

FRANK ROEBERS VON PC-SPEZIALIST

„Das Wachstum bei den Handelsflächen ist schwachsinnig“ Schon früh hat Synaxon-Vorstand Frank Roebers auf das Potenzial von Online-Plattformen wie dem Informations- und Bestellportal Egis vertraut. Im Interview erklärt Roebers, wie er PC-Spezialist als Online-Marke weiter etablieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Partner in einer sich wandelnden Handelswelt stärken will.

„Unsere Partner sind bei den Hauptwarengruppen schon sehr nah am Online-Preis dran.“ FRANK ROEBERS, Vorstandsvorsitzender der Synaxon AG

Im Unterschied zu anderen Verbundgruppen und Elektronikketten verzichtet PC-Spezialist auf einen Multi-Channel-Ansatz und setzt stattdessen auf einen zentralen Online-Shop. Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Eckpunkte der Online-Strategie von PCSpezialist? Frank Roebers: Wir binden unsere Partner in den Online-Handel ein: Erstens, indem sie eine Umsatzprovision auf die Shop-Hardwareumsätze bekommen. Außerdem sind sie als Ladengeschäfte prominent aufgeführt. Über 80 Prozent der stationären Käufe werden online vorrecherchiert. Es ist wichtig für unsere Partner, dass die Marke PC-Spezialist als stationäre Einkaufsquelle in den Suchmaschinen auftaucht. Durch einen attraktiven Online-Shop kommen unsere Partner viel häufiger wieder in den Kreis der interessierChannelPartner 22/12

ten Kunden. Außerdem bewerben wir schon heute für unsere Partner standardisierte Dienstleistungen im Online-Shop, die der Kunde direkt im Laden zu festen Preisen abrufen kann. Was wir nicht machen, ist, die Läden in den Logistikprozess einzubinden. Wir erkennen da zurzeit keinen Mehrwert für die Kunden. PC-Spezialist hat mit Zustimmung der Partner einen zentralen Online-Shop eingeführt – und damit etwas geschafft, was angeblich für viele dezentrale Handelsketten

unmöglich ist. Sind die PC-Spezialist-Händler klüger als die Media-Markt-Geschäftsführer und EP-Partner? Oder ist das Bewusstsein des Fachhandels schon viel weiter, als das oft dargestellt wird? Roebers: Der PC-Fachhandel musste in den vergangenen Jahren lernen, mit Online-Preisen klarzukommen. Es macht für unsere Partner keinen Unterschied, ob sie im Ladenlokal mit Online-Preisen der Wettbewerber oder denen des PCSpezialist-Online-Shops konfrontiert werden. Gehen sie den Preis nicht mit oder finden sie keine Argumente für einen höheren stationären Preis, sind sie raus aus dem Geschäft. Das hat bei unseren Partnern dazu geführt, dass sie in den Hauptwarengruppen schon sehr nah am OnlinePreis dran sind. Sie haben die Wertschöpfung weg von der Handelsspan-


www.channelpartner.de/e-commerce/

ne in den Hauptwarengruppen auf Zubehör, Verbrauchsmaterial und Dienstleistungen verlagert. Deswegen war die Entscheidung für unsere Online-Strategie konsequent und richtig. Vielleicht sind unsere Wettbewerber zu stark von der Hardwarehandelsspanne abhängig und können deswegen diesen Weg nicht gehen. Aber dass unsere Partner klüger sind als andere Fachhändler, liegt natürlich nahe. PC-Spezialist ist als OnlineHändler deutlich später gestartet als die großen Player wie Notebooksbilliger.de oder Cyberport. Wo steht der PC-SpezialistOnline-Shop heute, und welche Potenziale sehen Sie für sich im E-Commerce? Roebers: Unser Online-Handel hat bis jetzt eine Steigerungsrate zum Vorjahr von 74 Prozent, und wir gehen davon aus, dass wir für das Gesamtjahr bei rund 33 Millionen Euro Umsatz landen werden. Auch für nächstes Jahr rechnen wir mit einem weiteren strammen Wachstum. 2017 sollen die Online-Umsätze 100 Millionen Euro erreicht haben. Die Umsatzverschiebungen in Richtung Online haben auch dazu beigetragen, dass traditionsreiche Handelsketten wie Karstadt und Schlecker Insolvenz anmelden mussten. Wie kann sich der ITKFachhandel positionieren, um zu vermeiden, dass ihn mittelfristig ein ähnliches Schicksal ereilt? Roebers: Die Erosion der Handelsspannen durch den Online-Handel beschleunigt nur etwas, was längst überfällig ist: Das Flächenwachstum wird endlich ein wenig eingebremst. Wir haben bei den Handelsflächen in Deutschland immer noch ein Wachstum, das man nur als schwachsinnig bezeichnen kann. Da werden jedes Jahr immer größere Flächenüberhänge produziert. Das Verschwinden einzelner stationärer Formate ist deswegen meines Erach-

23

Die Umsätze sinken Die umsatzstärksten Warengruppen im deutschen Online-Handel

Bekleidung/Textilien/Schuhe

3.530 3.470

Unterhaltungselektronik/E-Artikel Bücher, Bild- und Tonträger Computer und Zubehör Hobby, Sammel- und Freizeitartikel

910 630 840 720 610 430 520 380 0

Angaben in Millionen Euro

500

1000 1500 2000 2500 3000 3500 4000

Q2/11

Q2/12

Quelle: bvh / Statista

tens eher durch einen verschärften Wettbewerb der stationären Flächen untereinander zu erklären. Alte Formate wie Warenhäuser kommen unter Druck, und Unternehmen mit einer zu waghalsigen Wachstumsstrategie verschwinden ebenfalls. Für den ITK-Handel gilt das Gleiche wie für alle anderen stationären Formate: Wir müssen uns sowohl an die Online-Preise anpassen als auch aus Kundensicht relevante Leistungen bringen. Den stationären ITK-Handel wird es noch sehr lange geben. Er wird sich allerdings strukturell weiter verändern. Was sind die wichtigsten Herausforderungen, die sich für den Fachhandel durch den digitalen Wandel der Branche ergeben? Roebers: Da ist sicher die völlige Transparenz der Preise, Nebenbedingungen und Produktinformationen. Dazu kommen die Bewertungssysteme der großen Handels- und Meinungsplattformen. Das alles hat den stationären Handel enorm verändert. Der Kunde ist heute so gut vorinformiert, dass es schwierig geworden ist, eine mittelmäßige Produktkompetenz als Beratungsleistung zu erbringen. Die Fehlertole-

ranz in den Kundenprozessen ist deutlich niedriger geworden. Mit welchen weiteren Maßnahmen will PC-Spezialist seine Partner für diesen verschärften Wettbewerb fit machen? Sie haben bereits die Standardisierung der von den PC-Spezialist-Franchisenehmern erbrachten Dienstleistungen angesprochen. Wäre es nicht konsequent, diese Services als „Produkte“ über den PC-SpezialistOnline-Shop zu verkaufen? Roebers: Damit werden wir noch dieses Jahr starten. Ich glaube, dass sich für uns das Angebot von Dienstleistungen noch sehr viel weiter entwickeln lässt. Wir haben bei Synaxon mehr als 15.000 Menschen, die bundesweit flächendeckend Dienstleistungen erbringen können. Die sind bereits heute hoch qualifiziert. Für uns bedeutet das, dass wir diese Qualifikationen identifizieren, erfassen und vermarktbar gestalten können. Das ist ein enorm wertvoller Schatz, den wir in den nächsten Jahren heben wollen. PC-Spezialist und unser im Sommer gestartetes Ausschreibungsportal für IT-Aufträge, meine-IT, sind hierbei erst der Anfang.  MH ChannelPartner 22/12


24 www.channelpartner.de/hersteller/ NEUER MITTELSTANDSCHEF RÄUMT AUF

Sage Software rudert zurück Kaum neu im Amt, wendet sich Sages neuer Mittelstandschef Matthias Schneider in einem Schreiben an seine Vertriebspartner. Darin revidiert er zum Teil die von seinem Vorgänger Andreas Heck vorgenommenen Kürzungen der Margen. So gilt nun rückwirkend zum 1. Oktober 2012 eine Bonusmarge in Höhe von fünf Prozent für alle ERPLizenzen. Bei der CRMSoftware steigt die Bonusmarge gar auf sieben Prozent. Der Sage-FachhändlerVerein BPM. e.V. (Business Partner Mittelstandssoftware) nahm die partielle Rücknahme der unter Heck beschlossenen Margenkürzungen „mit Freude“ zur Kenntnis: „Damit ist eine unserer Hauptforderungen erfüllt worden“,

heißt es in einer Pressemitteilung des BPM. Doch nicht alle SageHändler und BPM-Mitglieder sind mit den durch Matthias Schneider durchgeführten Änderungen des „Leistung Orientierten Margenmodells“ (Leo 3.1) vollauf zufrieden. Einige Reseller verlieren, je nach Status, immer noch bis zu zwei Prozentpunkte bei Lizenzverkäufen. Diese Wiederverkäufer halten daher zum Teil noch an ihrem Widerspruch gegen die Margenkürzungen fest und fordern deren endgültige und komplette Rücknahme. Insoweit spricht auch der BPM nur von einem Teilerfolg. Dennoch: Die in dem Verein zusammengeschlossenen Sage-Fachhändler knüpfen an die Personalie Matthias

Schneider große Hoffnungen. Dabei geht es nicht nur um die Erhaltung von attraktiven Margen, sondern auch um funktionale Produkterweiterungen, die dem Kunden tatsächlich nutzen. So verkündet Sages SMB-Chef Schneider gemeinsam mit der Vertriebsleiterin ERP & CRM, Susanne Bender, dass man auf Kundenwünsche zu Cloud- und Mobilitäts-Lösungen reagieren werde. So soll es künftig für den Channel passende Software-Miet- und -Abonnement-Angebote geben. Ein einheitliches und transparentes Margensystem muss her, heißt es weiter in dem Schreiben, „das ist eines der wichtigsten Projekte für die nächsten Monate“. Man könnte dies auch als

„Wir brauchen ein transparen­tes, ein­ heitliches und den Marktanforderun­ gen entsprechen­des Margensys­tem.“ MATTHIAS SCHNEIDER, Geschäftsbereichsleiter SMB bei der Sage Software GmbH

leise Kritik an der bis­ herigen Behandlung des ­Sage-Channels interpretieren. Wohl nicht zuletzt deshalb musste wohl Andreas Heck Sage verlassen (siehe auch ChannelPartner 21/12, Seite 37). Mehr Details zum neuen Margenmodell werden sicherlich auf der SagePartner-Konferenz Ende November 2012 in Stuttgart verkündet.  Dr. Ronald Wiltscheck

BI-SOFTWARE VON JEDOX

Open-Source-Vertrieb im Channel Dass dem Freiburger Softwarehaus Jedox eine glänzende Zukunft bevorstehen könnte, darauf weist auch das finanzielle Engagement von Klaus Wecken, dem Mitbegründer der KHK Software AG (jetzt bei Sage), hin. Auch der Venture-Kapital-Geber eCapital hat sich an dem BI-Anbieter (Business Intelligence) beteiligt. ChannelPartner 22/12

Als Entwickler von quell­ offener BI-Software 2002 entstanden, agiert Jedox seit Anfang 2008 als Aktiengesellschaft. Firmengründer Kristian Raue bleibt als CEO tätig, sein Technikchef Matthias Krämer und der vor zwei Jahren neu eingestellte Sales-Vorstand Bernd Eisenblätter halten ebenfalls Anteile an dem Unternehmen. Und es arbeiten be-

reits einige namhafte Sys­ temhäuser mit dem Softwarehersteller zusammen, zum Beispiel das Systemhaus Computer-Komplett SteinhilberSchwehr. Aktuell sucht Jedox weitere Vertriebspartnern in Deutschland und darüber hinaus: „Zur­zeit gewinnen wir 180 bis 200 Neukunden pro Jahr“, so der Vertriebsleiter. „Etwa 60 Prozent von ihnen sind

Mittelständler.“ Aber ­offenbar sind auch diese Unternehmen bereit, mehr Geld für die kostenpflichtige Premium-Version der BI-Software von Jedox auszugeben: „Die durchschnittlichen Ausgaben für Softwarelizenzen sind bei uns in den vergan­ge­ nen zwei Jahren von 24.000 auf 84.000 Euro angestiegen“, so Eisenblätter.  Dr. Ronald Wiltscheck


WLAN-Lösungen von LANCOM:

Kabellos glücklich Smart. Schnell. Innovativ. Die neue LANCOM Smart Access Point Serie für High-Performance WLAN Noch mehr Speed für Ihr Enterprise WLAN ■ ■ ■ ■

Automatische Entlastung des 2,4 GHz Bandes (Band Steering) Maximale Performance: bis zu 450 MBit/s WLAN Brutto-Datendurchsatz Verbesserte Funkabdeckung durch 3x3 MIMO Spectral Scan zur Identifikation von WLAN-Störquellen

LANCOM L-452agn dual Wireless Dual Radio Access Point

LANCOM L-451agn Wireless Single Radio Access Point

Paralleler Funkbetrieb in 2,4 und 5 GHz Ideal für anspruchsvolle Hotspot-Lösungen

Funkbetrieb wahlweise in 2,4 oder 5 GHz Ideal für reine 2,4 oder 5 GHz-Netzwerke

HEK: 545,00 €

IHR GESCHÄFTSPOTENZIAL ALS RESELLER ■ ■ ■

Austausch von WLAN-Installationen durch sichere LANCOM APs mit gehärteter FW Durchsatzstarke WLAN-Infrastruktur für Unternehmen mit höchsten Performance-Ansprüchen Bequem zu verwaltende Hotspot-Lösungen für Hotellerie, Schulen und Krankenhäuser

HEK: 389,00 €

IHRE VERKAUFSARGUMENTE ■ ■ ■

Smarte Features: Band Steering, Spectral Scan und STBC/LDPC Perfekte Kompatibilität mit unterschiedlichsten WLAN-Clients durch Wi-Fi Zertifizierung Besonders zukunftssicher dank IPv6 GoldZertifizierung und IP-Dual-Stack (IPv4/IPv6)

DIE LANCOM VORTEILE ■ ■ ■

Hohe Flexibilität und Sicherheit durch Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung in Deutschland Einfache Bedienung, minimaler Schulungsaufwand durch einheitliches LANCOM Management Investitionsschutz und aktuelle Sicherheit dank gratis Lifetime Updates

Zero Touch Konfiguration über intelligente WLAN Controller auch aus der Ferne! Maximale Sicherheit durch AES-Verschlüsselung, IEEE 802.11i und 802.1x/EAP/RADIUS Kostenlose WLAN Management Tools mit Funkfeldüberwachung

api

Informieren Sie sich jetzt unter: www.lancom.de/smartwlan


26

www.channelpartner.de/hersteller/

CLIENT-/SERVER-UMGEBUNGEN

Microsoft erhöht Lizenzpreise Für einen Teil der Lizenzen in Client-/Server-Umgebungen müssen Anwender künftig deutlich mehr auf den Tisch legen. Was hinter der neuen Preispolitik von Microsoft steckt und wie der Handel davon profitieren kann, weiß Axel Oppermann*.

Zugriffe auf die Windows-Server-Software werden über sogenannte CALs (Client Access Licences, Zugriffslizenzen) geregelt. Diese Zugriffslizenzen kann man entweder einem Gerät (Geräte-CAL / Device-CAL) oder einem Nutzer (Nutzer-CAL / User-CAL) zuweisen. Zum 1. Dezember 2012 wird Microsoft die Preise für die meis­ ten benutzerbasierten Client Access Licences um 15 Prozent erhöhen. Das betrifft auch die CoreCAL- und Enterprise-CAL-Suites. Der Preis der gerätebasierten CALs (einschließlich gerätebasierten Core-CALs und Enterprise CAL Suite) bleibt unverändert.

Schema eines Zwölf-Geräte-CALs: Die Preise für gerätebasierte Zugriffs­ lizenzen bleiben unverändert. ChannelPartner 22/12

Je nach Lizenzierungsform und Umfang kommen hier auf die Anwender erhebliche Mehrkosten zu. Unternehmen, die in und/oder vor den entsprechenden Verhandlungen mit Microsoft stehen, sollten sich mit diesem Thema aktiv beschäftigen. Denn unserer Ansicht nach handelt es sich hier – insbesondere in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten – um ein falsches Signal an den Markt. Für den Channel entstehen hier kurzfristig Möglichkeiten, Beratungsumsätze zu erzielen und sich dem Thema Software-AssetManagement zu widmen. Denn Anwenderunternehmen können weiterhin zwischen Lizenz-CALs pro Benutzer und solchen pro Gerät wählen. Auch eine Kombination wird möglich bleiben. Bisher waren beide Varianten zum gleichen Preis zu beziehen. In der Regel profitieren Anwender durch Geräte-CALs, wenn sie weniger Geräte als Nutzer haben. Hingegen profitieren Anwender von Benutzer-CALs, wenn sie weniger Nutzer als Geräte haben. Künftig werden die BenutzerCALs um 15 Prozent teurer, während die Preise der Geräte-CAL gleich bleiben. Microsoft wird den User-CAL-Preisaufschlag über alle benutzerbasierten CAL-Produkte und über alle Vertriebswegepro-

gramme („Volume Licensing“ und OEM) abbilden. Kunden, die auf das User-CAL-Modell gesetzt und einen entsprechenden Mehrjahresvertrag, basierend auf den Microsoft Volume License Agreements (wie Enterprise Agreement, Enterprise Subscription, Open Value Subscription und Open Value Perpetual), abgeschlossen haben, lizenzieren bis zum Ende ihrer Vertragslaufzeit zu den verhandelten Preisen. Am Wachstum der Anwender teilhaben In den vergangenen Jahren hat Microsoft ein umfassendes, ganzheitliches und optimiertes Modell entwickelt, über unterschiedliche Vertriebswege und Lizenzprogramme die eigenen Produkte und Services erfolgreich zu vermarkten. Der absolute Umsatztreiber hinsichtlich Differenzierung und Abschöpfung von Preisbereitschaften bei den Anwendern sind die CALs – die Client-Access-Lizenzen. Hierbei handelt es sich nicht um eine Software, sondern vielmehr um eine eigenständige Lizenz, die Nutzungsrechte enthält. CALs monetarisieren den Zugriff auf Server. Das bedeutet, dass der Gesamtpreis der eingesetzten Server von der Anzahl der Zugriffsoptionen abhängt. CALs kön-


www.channelpartner.de/hersteller/

nen pro User oder pro Gerät beschafft werden. Ferner gibt es weitere CALFormen, die den Zugriff von Partnern oder Dritten regeln. Dieses Server-CAL-Modell führt dabei auch zu niedrigen Einstiegspreisen bei der Beschaffung des eigentlichen Servers. Alternativen zu diesem Modell wären höhere Kos­ ten für den Server oder eine Lizenzierung auf Basis genutzter Prozessoren, die eine CAL obsolet machen würde. Durch das Server-CAL-Konzept partizipiert ein Anbieter wie Microsoft am Wachstum der Anwender. Nimmt die Anzahl an Mitarbeitern und Geräten, die auf einen Server zugreifen, zu, steigt auch die Zahl der benötigten CALs. Reduziert sich die Zahl, liegen die Zugriffsrechte regelmäßig brach. Wird eine neue Servergeneration eingesetzt, so ist auch eine neue Generation an CALs notwendig. Bei der CAL handelt es sich also nicht um Bits und Bytes auf einer Maschine, sondern vielmehr um Nutzungsrechte. Diese Nutzungsrechte regeln auch, welche Funktionen eines Server genutzt werden können und welche nicht. Bei Microsoft gibt es deshalb für die entsprechenden Server eine Standard-CAL und eine Enter­ prise-CAL. Die Standard-CAL erlaubt oftmals nur rudimentäre Kernnutzungsrechte. Beim SharePoint-Server ist dies beispielsweise ein einfaches Content-Management. Will ein Anwender umfangreichere Funktionen wie ExcelServices nutzen, ist eine additive CAL notwendig. Bei Lync gibt es sogar noch eine dritte Stufe, die „Plus CAL“, die die EnterpriseVoice-Funktionen abdeckt. Mit diesem Ansatz generiert Microsoft durch die organisatorische Entwicklung und die stets wachsenden Bedürfnisse der Anwender permanent und nachhaltig Umsatz. Dieser Ansatz ist legitim und ermöglicht es Unternehmen

jeglicher Art, günstig zu lizenzieren. Dieses Stufenmodell hat jedoch auch einen starken Lock-inEffekt, da aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen viele Unternehmen diesen Pfad mitgehen und nicht auf eine MultiVendor-Strategie setzen. Ferner entspannt dieser Ansatz die Wettbewerbssituation. Viele IT-Entscheider begnügen sich im Vorfeld der Anschaffung mit Kos­ tenrechnungen, die nur die IstSituation abdecken. Volatile oder Wachstumsszenarien werden nicht validiert, und die Serverplus-CALLizenzierung vermittelt vermeintliche Vorteile. Zukunft der Software­lizenzierung In vielen Unternehmen ist das Thema Lizenzmanagement nicht umfassend strategisch und operativ geregelt. Bezogen auf den Einsatz von Microsoft kann dies besonders ärgerlich sein, denn bereits kleine mittelständische Unternehmen geben umgerechnet auf den einzelnen Anwender für Microsoft-Lizenzen pro Jahr schnell einen mittleren dreistelligen EuroBetrag aus. Insgesamt ist zu erkennen, dass Lizenzierung und Auslegung der Nutzungsrechte immer mehr in Richtung abgerufener Rechenleistung in dynamischen Szenarien tendieren. Hier haben Pro-Prozessor- oder Pro-Server-Modelle ausgedient beziehungsweise geraten nach und nach ins Hintertreffen. Auch mit den Anpassungen der Lizenzierung der entsprechenden Zugriffsrechte passt Microsoft das Lizenzmodell den Marktgegebenheiten an. Eine solche Anpassung ist für einen Hersteller insbesondere dann interessant, wenn das Wachstum nicht mehr durch eine höhere Durchdringung in der Nutzergruppe (Wachstum durch mehr IT-Nutzer im Unternehmen), sondern durch die Diversifizierung der Zugriffsoptionen in der sta-

27

Schema eines Vier-Nutzer-CALs: Die Preise für benut­ zerbasierte Zugriffslizenzen steigen um 15 Prozent.

gnierenden Nutzergruppe erfolgt. Diese Tendenz ist auch ein Grund dafür, warum Anbieter immer stärker auf Subskriptionsmodelle und Cloud Computing setzen. Die Bestimmungen und Bedingungen für die Verwendung von Microsoft-Lizenzen ändern sich quasi mit jeder neuen Produktversion oder beim Wechsel des Lizenzierungsprogramms. So ist auch davon auszugehen, dass beim (nach Windows 8) nächsten wichtigen Meilenstein – Office 365/Office 2013 – auch entsprechende Anpassungen erfolgen werden. Deshalb müssen Anwenderunternehmen entweder umfassende Inhouse-Ressourcen bereitstellen oder sich an professionelle Dienstleister wenden, die sich regelmäßig um die Organisation der Lizenzen kümmern. Immer mehr MicrosoftPartner bieten entsprechende Services an, um Anwender zu unterstützen.  RW

*Axel Oppermann ist Senior Advisor beim Analyseunternehmen Experton Group AG. Kontakt und Infos:

E-Mail: info@experton-group.com www.experton-group.de

ChannelPartner 22/12


28

www.channelpartner.de/hersteller/

B2B-GESCHÄFT

LG bessert bei Partnerbetreuung nach Mit zusätzlichen Leistungen für Fachhandelspartner will der koreanische Elektronikkonzern LG das B2B-Geschäft stärken. Bisher war das Partnerprogramm eher rudimentär, verglichen mit den Leistungen anderer Hersteller.

B2B ist bei LG schon lange auf der Tagesordnung, doch der ­koreanische Elektronikkonzern ist ein wahrer Meister darin, sich selbst Steine in den Weg zu legen. Vor allem die häufigen Wechsel in der Führungsebene gehen zulasten der Nachhaltigkeit der Strategie. Letzter prominenter Abgang ist dabei Vertriebsleiter Oliver Kuhlen (siehe ChannelPartner-Ausgabe 21/12, Seite 8). Mit zusätzlichen Leistungen für Fachhandelspartner soll nun das B2B-Geschäft gestärkt werden. Bisher war das Partnerprogramm eher rudimentär, verglichen mit den Leistungen anderer Hersteller. „Es wäre falsch zu sagen, die Unterstützung habe es bei uns nicht gegeben“, verteidigt sich Frank Sander, Head of Marketing ISP und Senior Marketing Manager bei der LG Electronics Deutschland GmbH. Nun sei die Partner­ unterstützung aber strukturiert und standardisiert. LG hatte das Programm vor gut zwei Jahren gestartet und kann derzeit 2.500 Handelpartner­ unternehmen mit insgesamt rund 5.000 Ansprechpartnern verbuchen. „LG Partnerclub 2.0“ nennen ChannelPartner 22/12

die Koreaner nun ihr rundum erneuertes Programm. Einteilung nach Umsatz und Absatzkanal Neben einem frischen Design und Layout des Partnerportals hat LG neue Partner- und Betreuerstufen eingeführt. Die Einteilung der Händler erfolgt sowohl nach Umsatz als auch nach Absatzkanal. „Das ist nun alles transparent und einfach“, meint Sander. Je nach Partnerstufe bietet das ­Unternehmen entsprechende ­Unterstützungsmaßnahmen an. So erhält ein einfacher „Business Partner“ ohne Umsatzziel Unterstützung durch einen Partner Sales Manager, Zugang zum ­Partnerportal und zum Prämienprogramm sowie Projektunterstützung. Für einen „System­hauspartner Premium“ mit einem Umsatzziel von mindes­tens 50.000 Euro sind da die Leistungen schon wesentlich umfangreicher, von Boni über Demo-Geräte-Rabatte und besondere Konditionen bei Projekten der öffentlichen Hand bis zu einem persönlichen Ansprechpartner. Neben Systemhäusern gibt es auch

„Im Partnerprogramm ist nun alles einfach und transparent.“ FRANK SANDER, Head of Marketing ISP und Senior Marketing Manager bei der LG Electronics Deutschland GmbH

Kategorien für E-Tailer und Retail-Partner. Ergänzt wird das Fachhandelsprogramm durch Communities zu bestimmten Themen. Hier hat LG zunächst ein Auge auf die ­Produktgruppe Commercial Displays und den Absatzkanal Computer Shops. Gerade in den Digital-Signage-Bereich setzt LG große Erwartungen. „Wir haben da einen großen Sprung gemacht“, berichtet Sander. In einigen Monaten des laufenden Jahres habe man sogar schon die Nummer-eins-Position einnehmen können.  Armin Weiler

Meinung des Redakteurs Häufige Produkt-, Personal- und Strategiewechsel lassen bei LG Zweifel aufkommen, ob man es mit dem B2B-Geschäft wirklich ernst meint. Daher ist der Ausbau des Partnerprogramms bitter nötig, um die B2B-Absichten zu untermauern. Was jetzt noch fehlt, ist die Konstanz. Die muss LG nun in den nächsten Monaten und Jahren beweisen.


Ein Prozessor. Endlose Möglichkeiten. Ab sofort erhältlich: Holen Sie sich das Beste aus beiden Welten mit dem AMD A-Serie Prozessor der zweiten Generation. Beeindruckende Multicore-CPU-Leistung und brillante AMD Radeon™ Grafiktechnologie auf einem Chip – zu einem unschlagbar günstigen Preis.

AMD A-Serie APU

Quad-Core Power. Brillante Gaming-Grafik. Enorme Spieleleistung.

Multicore-CPU

DirectX® 11 Grafik

Quad-Core-Leistung für Gaming und Arbeit.

AMD A10-5800K Black Edition

AMD A8-5600K Black Edition

mit AMD Radeon™ HD 7660D Grafik

mit AMD Radeon™ HD 7560D Grafik

• CPU Kerne: 4 • CPU Takt: 4,2 GHz / 3,8 GHz • GPU Takt: 800 MHz • Sockel: FM2 • Unlocked (Black Edition)

• CPU Kerne: 4 • CPU Takt: 3,9 GHz / 3,6 GHz • GPU Takt: 760 MHz • Sockel: FM2 • Unlocked (Black Edition)

Art.-Nr.: CP 00997 Herst.-Nr.: AD580KWOHJBOX

Art.-Nr.: CP 00999 Herst.-Nr.: AD560KWOHJBOX

Unterhaltung für jeden.

Solide Leistung für jeden Tag.

Art.-Nr.: CP 01001 Herst.-Nr.: AD540KOKHJBOX

AMD A6-5400K Black Edition

AMD A4-5300

mit AMD Radeon™ HD 7540D Grafik

mit AMD Radeon™ HD 7480D Grafik

• CPU Kerne: 2 • CPU Takt: 3,8 GHz / 3,6 GHz • GPU Takt: 760 MHz • Sockel: FM2 • Unlocked (Black Edition)

• CPU Kerne: 2 • CPU Takt: 3,6 GHz / 3,4 GHz • GPU Takt: 724 MHz • Sockel: FM2 Art.-Nr.: CP 01002 Herst.-Nr.: AD5300OKHJBOX

For additional information on AMD product features and partner attribution, please go to www.amd.com/legal. © 2012 Advanced Micro Devices, Inc. All rights reserved. AMD, the AMD Arrow logo, Radeon and combinations thereof are trademarks of Advanced Micro Devices, Inc. © 2012 Electronic Arts Inc. EA, the EA logo and Medal of Honor are trademarks of Electronic Arts Inc. © SEGA. SEGA, the SEGA logo and SONIC GENERATIONS are either registered trademarks or trademarks of SEGA Corporation. All rights reserved.

ainboards ab FM2-Sockel M VIL verfügbar sofort bei DE : Jetzt anrufen

Jetzt anrufen unter 0531 21540-0 und zu tagesaktuellen Preisen bestellen! Wir beraten Sie gerne.

Bis 18:30 Uhr bestellt – morgen vor 12:00 Uhr da! DEVIL AG ∙ Kocherstraße 2 ∙ D-38120 Braunschweig ∙ Tel. +49 531 21540-0 ∙ Fax +49 531 21540-999 ∙ info@devil.de ∙ www.devil.de

0531 21540-0


30 www.channelpartner.de/haendlertests/ HÄNDLER TESTEN FÜR HÄNDLER

Es kann fast alles – außer Deutsch

Erster Eindruck: Das NAS-Sys­ tem „TS-669 Pro“ des taiwanesischen Herstellers QNAP dient zur Ablage von Dateien, für Datensicherungen oder als iSCSI-Gerät (Internet Small Computer Sys­ tem Interface) für virtuelle Hosts. Es kann zusätzlich noch mit reichlich weiterer Software, zum Bei-

Kurzinfos zum Test CP product expert: Stefan Eichler, Compulink

Multimedia GmbH & Co. KG (www.clmm.de) Name des Testgeräts: QNAP TS-669 Pro UVP: 980,56 Euro Testzeitraum: 23.4. - 18.5.2012 Gesamtnote: 1,4 (= 5 ChannelPoints) Verfügbarkeit, HEKs und Bezugsquellen unter www.channelpartner.de/ produkt-scout

Weitere Testberichte von Händlern für Händler unter www.channelpartner.de/ haendlertests

ChannelPartner 22/12

spiel zur Verwendung als E-MailServer, DNS-Server und Medienserver, ausgerüstet werden. Der Hersteller bewirbt das System als „6-Bay-Hochleistungs-NAS-Server für KMU” (kleinere und mittlere Unternehmen). In der Verpackung befinden sich neben dem Gerät eine CDROM zur Einrichtung, ein Netzwerkkabel, eine Anleitung zur schnellen Installation, einige Schrauben zur Montage der Festplatten, ein Schlüssel zum Versperren der Platten sowie ein Netzkabel. Das direkt von QNAP zur Verfügung gestellte Gerät wurde vom Hersteller bereits mit mehreren Festplatten bestückt. Insgesamt können in dieses Gerät sechs Festplatten mit bis zu je drei Terabyte an Festplattenkapazität eingebaut werden. Dies ergibt eine Brutto­ kapazität von nahezu 18 TB. Davon sind je nach Einrichtung beziehungsweise Aufteilung in die Laufwerke Raid-1, Raid-2 und so weiter unterschiedliche Kapazitäten nutzbar.

Das NAS ist mit einem 1 GB starken Arbeitsspeicher ausgerüs­ tet, dessen Kapazität auf bis zu 3 GB über SO-DIMM-Module aufgerüstet werden kann. Als Festplatten können unterschiedliche Typen genutzt werden. Auf der deutschen Website des Herstellers befindet sich eine Kompatibilitätsliste für einzelne Festplatten­ modelle.

(Note 1, gewichtet mit 10 Prozent) Arbeiten mit dem Gerät Die Festplatten sind in Hot-SwapHalterungen untergebracht und können bei Bedarf im laufenden Betrieb getauscht werden. Die Statusanzeigen an der Front zeigen die Netzwerkverbindung der zwei Netzwerkanschlüsse, der USB-Anschlüsse und der Stromversorgung sowie die Tätigkeit der Platten von eins bis sechs an. Als besonders gut integriert finden wir die am Gerät befindlichen sieben USB-Anschlüsse. Dazu zählen zwei USB-Verbindungen der Version 3.0, ein USB2.0-Anschluss an der Rückseite


www.channelpartner.de/haendlertests/

31

Das „TS-669 Pro“ ist mit zahlreichen USB-Anschlüssen ausgestattet. Zwei USB-3.0- und ein 2.0-Port befinden sich an der Rückseite, und vier USB-2.0-Anschlüsse sind an der Vorderseite angebracht.

und vier USB-2.0-Anschlüsse an der Vorderseite. Über die installierte Software kann eine Sicherung der Daten auf externe USBFestplatten konfiguriert und über einen Taster beziehungsweise per Zeitsteuerung ausgelöst werden. Das funktioniert also mittels USBOne-Touch-Backup-Button. Zwei weitere eSATA-Ports auf der Rückseite runden das Gesamtbild des Gerätes ab. Der zusätzliche HDMI-Port auf der Rückseite soll in einer späteren Softwareversion das direkte Abspielen von Medieninhalten per HDMI auf einem angeschlossenen Fernseher oder Media-Player ermöglichen. Diese Funktion stand bei unserem Testgerät leider noch nicht zur Verfügung. Beim ersten Einschalten erhält das Gerät eine IP-Adresse über einen nach Möglichkeit vorhandenen DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol), über die man dann die Konfigurationsoberfläche erreicht. Dort werden zuerst die Festplatten zum Beispiel über den Raid-Verbund eingerich-

tet und die Formatierung der Festplatten durchgeführt. Als Dateisystem stehen intern EXT3 und EXT4 zur Verfügung. Auf extern angeschlossenen Platten unterstützt das System die Formate EXT3, EXT4, NTFS, FAT32 und HFS+. Die sehr umfangreiche, webbasierte Konfigurationsoberfläche erlaubt es, fast alle Details der Konfiguration direkt über diese einzustellen. Beginnen wir mit den Grundeinstellungen: Diese laufen über Servernamen, Administrations-Port und die Administration nur über SSL; für Zeitserversynchronisation und Sommerzeitumstellung kann hier auch die gewünschte Sprache gewählt werden. Um es vorwegzunehmen: Bei der Anleitung steht Deutsch leider nicht zur Verfügung. Die Netzwerkeinstellungen zeigen neben den Einstellungen der beiden Netzwerkkarten auch an, ob ein Link vorhanden ist. Auch Port Trunking, das Zusammenschalten von Netzwerk-Ports, kann hier gewählt werden. Über

einen virtuellen Organisationsreiter namens WIFI kann ein WLAN-USB-Stick angesprochen werden. Dies wurde von uns aber nicht getestet. Ein DynDNS-Client und der Datenpaket-Internetstandard IPV6 sind auch an Bord. Ein interessanter Punkt findet sich unter dem Stichwort „Network Recycle Bin“. Dort kann eingestellt werden, dass alle gelöschten Dateien in einen Ordner namens „Network recycle Bin“ verschoben werden. Somit kann später auch auf gelöschte Dateien zugegriffen werden, was unter anderem in Firmennetzen von Vorteil ist. Das Disk-Management dient zum Verwalten der eingebauten Festplatten inklusive eines Bad Block Scans, Smart-Informationen über die Platten, Raid-Management und Festplattenverschlüsselung. Über den iSCSI-Assistenten – hier: den iSCSI Wizard – kann die Konfiguration zur Verwendung als Plattenspeicher zum Beispiel für virtuelle Server einfach und komChannelPartner 22/12


32

www.channelpartner.de/haendlertests/

Sechs Festplatten mit bis zu je drei Terabyte kann das NAS per Hot-Swap aufnehmen.

fortabel eingerichtet werden. Eine umfangreiche Rechtesteuerung mit Benutzerverwaltung, Gruppen und Share-Folders ist ordentlich integriert. Wer möchte, kann zusätzlich eine Anbindung an Verzeichnisdienste wie Active Directory oder LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) konfigurieren. Insbesondere die Active-Directory-Anbindung machte bei unseren Tests und auch bei den Vorgängergeräten öfters Probleme, sodass erst nach einem Neustart des QNAP-Gerätes wieder ein Zugriff über die Active-Directory-Rechtestruktur auf die Festplatten möglich war. Netzwerktechnisch kann auf das System per Microsoft Networking, Apple Network, NFS, FTP, Telnet / SSH, SNMP zugegriffen werden. Einen Webserver kann das QNAP ebenfalls zur Verfügung stellen. Das QNAP-Gerät ist nicht nur ein Hochleistungs-Fileserver, sondern kann zusätzlich auch als Applikationsserver genutzt werden. So erlaubt der Webfile-Manager den Zugriff und das Speichern von Dateien über einen Browser, einen MySQL-Server, und über das QPKG Center kann auf eine umfangreiche Liste von installierbaren Anwendungen zugegriffen werden. Eine kleine Auflistung (unvollständig) wäre zum Beispiel Asterisk, Gallery, Joomla, Mono, ChannelPartner 22/12

Plex Media Server, PS3 Media Server, QiTunesAir, SqueezeBox Server, Squid, WordPress und vieles mehr. Ein aktivierbarer Syslog-, Radius-, Backup-, TFTP, VPN und LDAP-Server sind auch mit dabei. Die Backup-Funktionen von QNAP erlauben eine Sicherung der Daten auf externe USB-Festplatten, auf ein anderes im gleichen Netz befindliches QNAP-Gerät und über eine Cloud-BackupFunktion zu einem externen Cloud-Dienstleister wie etwa Amazon S3 (Amazon Simple Storage Service), Elephantdrive und Symform.  (Note 1, gewichtet mit 50 Prozent)

ten der Peis überhaupt kein Thema ist, wenn sich dieser im Rahmen des Kundenbudgets befindet.

Verkaufsargumente und Marge

Fazit

Mit dem Produkt steht dem Verkäufer ein Gerät mit einem sehr breiten Anwendungsspektrum zur Verfügung. Vom reinen Festplattenspeicher und NAS-System bis hin zum vollständigen kleinen Server mit Zusatzapplikationen ist man in der Lage, mit einem einzigen Gerät viele Funktionen beim Kunden abdecken zu können. Die zu erzielende Marge setzt sich hierbei natürlich einerseits aus dem Gerätepreis, andererseits aus den dafür noch notwendigen Festplatten sowie aus der Beratungsund Installationsleistung zusammen. Aus unserer Erfahrung lässt sich sagen, dass bei solchen Gerä-

(Note 2, gewichtet mit 20 Prozent) Vorteile für den Kunden Das NAS-System des Herstellers ist ein Produkt, das viele Funktionen aufweist und mit dem entsprechenden Wartungsservice auch für einen möglichen Ausfall gerüstet ist. Zudem erlaubt die ordentliche Softwareimplementation eine schnelle Konfiguration und Anpassung, was wiederum geringe Anschaffungs- und Betriebskosten bedeutet.

(Note 2, gewichtet mit 20 Prozent)

Das QNAP TS-669 Pro ist ein weiteres NAS-System des Herstellers, das durch saubere Verarbeitung und hohe Qualität, insbesondere auch der installierten Software und Module, besticht. Verschiedene Distributoren bieten zusätzlich Service am nächsten Arbeitstag für die Geräte an. Je nach Einsatzzweck kann ein solches System einen normalen Windows-Server im Netzwerk vollständig ersetzen. Die notwendige Software, zum Beispiel SQL-Datenbank, Intra­ netserver, DHCP und DNS sowie ein Mail-Server, wird mitgeliefert beziehungsweise kann per Konfigurationsmenü einfach nachin­ stalliert werden. BW


ASUS empfiehlt Windows.

Mit Sicherheit gut für Ihr Business Ausgezeichnet für beste Qualität und Zuverlässigkeit

Entspiegeltes Display

CompuTrace LoJack Support

Intel® Anti-Theft Support Spritzwassergeschützte Tastatur HDD Shock Protection Anschluss für Docking Station 3 Jahre Garantie auf den Akku

Palm Proof Technologie

Intel® Anti-Theft Support Spritzwassergeschützte Tastatur HDD Shock Protection ASUS Secure Delete

B53E -SO221X _________________________________________

€ 519,-

P53E -SO230X € 399,_________________________________________

• Intel® Core™ i3-2350M Prozessor (2,30GHz, 3MB Intel® Smart-Cache) • Windows® 7 Professional • inkl. vorinstalliertem Microsoft® Office Starter Paket • 39,6cm (15,6”) TFT / 1366 x 768 / entspiegelt / LED Backlight • Intel® HD Grafik • 2048MB RAM - 320GB Festplatte • 8x DVD Brenner (Double Layer) • WLAN 802.11b/g/n - Bluetooth

• Intel® Core™ i3-2350M Prozessor (2,30GHz, 3MB Intel® Smart-Cache) • Windows® 7 Professional • inkl. vorinstalliertem Microsoft® Office Starter Paket • 39,6cm (15,6”) TFT / 1366 x 768 / entspiegelt / LED Backlight • Intel® HD Grafik • 2048MB RAM - 320GB Festplatte • 8x DVD Brenner (Double Layer) • WLAN 802.11b/g/n - Bluetooth

*Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung zzgl. MwSt. (HEK);

*Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung zzgl. MwSt. (HEK);

*

Stand 11/12

*

Stand 11/12

Weitere Informationen unter http://business.asus.de und bei Ihrem Distributor:

Windows® 7 Professional und Notebooks von ASUS – die optimale Kombination. Das Betriebssystem sorgt für längere Akkulaufzeiten, schöpft das Leistungspotenzial der Hardware aus und bietet vielfältige Mobilitäts-Funktionen, sodass Sie jederzeit und überall produktiv tätig sein können.


34 www.channelpartner.de/systemhaeuser/ SYSTEMHAUS AUS ÖSTERREICH WILL EXPANDIEREN

Wie ACP in Deutschland wachsen möchte In Österreich ist das Systemhaus ACP eine Macht, in Deutschland aktuell nur die Nummer 20. Nun soll es aber auch in der hiesigen Systemhaus-Rangliste nach oben gehen.

Eigentlich wollte die österreichische ACP-Gruppe spätestens 2010 zu den zehn führenden IT-Systemhäusern in Deutschland gehören, so lautete zumindest das Ziel des damaligen Chefs Urs T. Fischer. Daraus wurde bekanntlich nichts. Seit dem 1. Mai 2012 gibt es nun ein neues Führungsduo an der Spitze. Als Vorstandsvorsitzender fungiert seit einem halben Jahr Rainer Kalkbrener. Im Rahmen eines Besuchs in der ChannelPartner-Redaktion erläuterte er seine Pläne. So verfügt ACP in Deutschland derzeit über zwölf Standorte, zwei davon wurden erst im April 2012 neu eröffnet, nämlich in Hannover und Ulm. Die niedersächsische Landeshauptstadt stellt derzeit den nördlichsten Stützpunkt von ACP dar. Für den dort agierenden Geschäftsführer Olaf Mende sind steigende Kundenanforderungen, rasch wachsende Datenmengen und die stets zunehmende Komplexität der IT derzeit die wichtigsten Herausforderungen für ein Systemhaus. Bei ACP Ulm residiert Erich Striedacher als Geschäftsführer. Er kam bekanntlich von dem zwischenzeitlich durch Bechtle übernommenen Systemhaus Kumatronik. Zu den Spezialgebieten von ACP Ulm zählen Virtualisierung, Cloud-Services und Microsoft-Lösungen. ChannelPartner 22/12

Aktuell nimmt ACP Deutschland im ChannelPartner-Ranking der größten Systemhäuser hierzulande den 20. Platz ein – mit einem Umsatz von 75 Millionen Euro im Jahr 2011. Dieses Jahr sollen es laut ACP-Deutschland-Chef Günther Schiller beachtliche 21 Prozent mehr werden, wobei hauptsächlich die Segmente „Rechenzentrum“ und „Services“ mit jeweils plus 34 Prozent überdurchschnittlich zum Zuwachs beitragen sollen. Zwei Übernahmen pro Jahr In Deutschland soll es nach den Plänen des neuen Vorstandsvorsitzenden Kalkbrener für die ACPGruppe wieder vorangehen. Noch bis Ende März 2013 sollen zwei neue Standorte dazukommen. Dies werden aber sicherlich keine Neugründungen sein, sondern Zukäufe. Nach möglichen Regionen gefragt, wohin ACP in Deutschland expandieren möchte, nennt Kalkbrener ganz offen den Norden und den Westen. „Deutschland ist für uns ganz klar eine Wachstumsregion“, so Kalkbrener. Damit setzt er die offensive Strategie seines Vorgängers Fischer fort. Nur lagen die Wachstumsziele für Deutschland im April 2012 noch bei 15 Prozent. Nach Aufgabe des Standortes Schweiz wurde dann die angepeilte

„Deutschland ist für uns ganz klar eine Wachstumsregion.“ RAINER KALKBRENER, Vorstands­ vorsitzender der ACP-Gruppe

Zuwachsrate auf 21 Prozent hochgeschraubt. Und laut Kalkbrener soll es 2013 so weitergehen: „Wir wollen jedes Jahr zwei neue Niederlassungen in Deutschland.“ Alle Standorte sollen laut Kalkbrener weitgehend selbstständig agieren. Das heißt, auch Bereiche wie Logistik, Buchhaltung oder Einkauf werden von den einzelnen Systemhäusern in Eigenregie betrieben, lediglich die IT-Systeme bleiben für alle nutzbar. Nach Ansicht des CEOs sollten daher die Niederlassungen von 20 bis 30 Mitarbeitern bevölkert sein, damit sich dieser Aufwand lohnt. Und diese Eigenständigkeit der akquirierten Systemhäuser entspricht der Philosophie der ACPGruppe: „Wir streben keine 100-prozentigen Übernahmen an, unser Anteil sollte lediglich bei über 50 Prozent liegen“, so Kalkbrener zu ChannelPartner. Und so bleiben auch (meist) die Systemhausgründer an Bord – als weitgehend selbstständig agierende Geschäftsführer.  Dr. Ronald Wiltscheck


www.channelpartner.de/systemhaeuser/

35

DRITTES QUARTAL 2012

Cancom steigert Umsatz und Ertrag Deutschlands drittgrößtes Systemhaus konnte auch im dritten Quartal des laufenden Jahres sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis erneut zulegen. So kletterten die konsolidierten Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal (135,5 Millionen Euro) um 2,4 Prozent auf 138,7 Millionen Euro. Der Rohertrag verbesserte sich in diesem Zeitraum um 3 Prozent auf 40,7 Millionen Euro. Das Ebitda und das Ebit stiegen gleichermaßen um 6,3 Prozent auf 6,8 Milli-

onen Euro (Ebitda) bzw. 5,1 Millionen Euro (Ebit). In den ersten neun Monaten 2012 lag somit der Konzernumsatz mit 406,8 Millionen Euro um 5,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Konzern-Ebitda kletterte in diesem Zeitraum um 16,8 Prozent auf 20,2 Millionen Euro. Der Cancom-Vorstand geht angesichts der positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten und des guten Starts ins vierte Quartal davon aus, den eingeschlagenen Wachstumskurs beim

Umsatz und Ergebnis für das Gesamtjahr beizubehalten und somit die bisherigen Rekordwerte zu brechen. Vor allem die starke Positionierung im Wachstumsmarkt Cloud Computing sowie die Fokussierung auf das margenträchtige Consultingund Managed-ServicesGeschäft sind nach Ansicht des Vorstands die Hauptmotoren dieser Entwicklung. Das Unternehmen erwartet außerdem, dass sich in den nächsten Quartalen aufgrund des sich eintrübenden ge-

„Gute Möglichkeiten für Übernahmen“: Cancom will in nächster Zeit auch durch Firmenzukäufe wachsen.

samtwirtschaftlichen Umfeldes gute Möglichkeiten für Übernahmen bieten werden. Um für potenzielle Gelegenheiten gewappnet zu sein, hat die Cancom-Gruppe kürzlich einen weiteren Investor an Bord geholt und damit ihr Grundkapital um rund eine Million Euro erhöht.  Regina Böckle

BILANZAUSBLICK 2012

Bechtle nimmt Gewinnprognose zurück Deutschlands zweitgrößtes Systemhaus rechnet für das Geschäftsjahr 2012 mit einem überdurchschnittlichen Umsatzwachstum. Die Gewinne vor Steuern werden nach Ansicht des Bechtle-Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Olemotz den Rekordwert des Vorjahres nicht mehr erreichen. „Das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Ertragswachstum ist der schwachen Entwicklung in den europäischen Märkten außerhalb Deutschlands sowie den umfangreichen Investitionen in neue Mitarbeiter geschuldet“, erklärte der Bechtle-Chef.

In den ersten drei Quartalen erwirtschaftete die Unternehmensgruppe 1,5 Milliarden Euro. Ende September 2012 beschäftigte Bechtle 5.978 Mitarbeiter, 500 mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Aufgrund dieses starken Personalaufbaus sank das Betriebsergebnis (Ebit) im Vergleichszeitraum um fast 14 Prozent auf rund 52 Millionen Euro. Wachstumsmotor blieb nach wie vor das Inlandsgeschäft. Am stärksten legten dabei die Systemhäuser der Unternehmensgruppe zu: Der Umsatz in diesem Segment kletterte im

„Wir sind im Inland um zehn Prozent und damit überdurch­ schnittlich gewachsen.“ DR. THOMAS OLEMOTZ, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG

Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres um 5,9 Prozent auf knapp 980 Millionen Euro. Dagegen brach das Geschäft in den ausländischen Niederlassungen um 18,3 Prozent ein. Auch im Bereich E-Commerce erwies sich der Heimatmarkt weiter als Zugpferd mit einem Umsatzplus von 5,7 Prozent, bei rückläufigen Ge-

schäften im Ausland. Kumuliert stieg der Umsatz in diesem Segment um 4 Prozent auf 505,4 Millionen Euro. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um knapp ein Prozent auf 501,6 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging um 15,5 Prozent zurück auf 18,7 Millionen Euro.  Regina Böckle ChannelPartner 22/12


36

www.channelpartner.de/distribution/

TECH-DATA-CHEF DRESSEN ZUR BONI-REGELUNG

„Mutige Entscheidung  von HP“ Die HP Enterprise Group hat in den vergangenen zwölf ­M onaten stufenweise die Bonussysteme geändert. Tech-Data-Chef Michael Dressen erläutert, wie sich diese Änderungen auf das HP-Geschäft ausgewirkt haben.

Wie hat sich die Umstellung der Boni-Regelungen durch HP Enterprise Group ausgewirkt? Michael Dressen: Wir haben im Februar sofort die Konsequenzen daraus gezogen und die Preisgestaltung verändert.

haben wir in der Vergangenheit nichts verdient. Es gibt Kollegen in der Distribution, die anderer Meinung sind und es offenbar für sinnvoll halten, Umsatz zu machen, an dem man nichts verdienen kann. Dieser Meinung war ich noch nie.

Inwiefern? Dressen: Mit dem bisherigen BoniModell von HP konnte die Distribu­ tion kein Geld mehr verdienen, weil sich keine Front-End-Marge mehr realisieren ließ. Und um die BackEnd-Boni zu erhalten, waren wir darauf angewiesen, die Sell-In-Ziele zu schaffen. Das bedeutete, dass wir die Systeme sogar noch mit Minusmarge verkaufen mussten, um rückwirkend die Sell-In-Boni zu erhalten. Dieser Druck besteht jetzt nicht mehr. Entsprechend konnten wir unser Preismodell im Februar so umstellen, dass sich seitdem auch echte Front-EndMargen realisieren lassen.

Es heißt, dass Händler sich bei Tech Data beschweren mit der Aussage: „Der Herr Dressen hat bei uns die Preise erhöht“. Dressen: Ich kümmere mich sicherlich nicht um jeden einzelnen Preis.

Welche Folgen hatte das für das Geschäft mit den Specialized Partnern? Dressen: Wir haben einige dieser Specialized Partner verloren. Das hat uns zwar Umsatzeinbußen eingetragen, die wir aber sehr gut verkraftet haben, denn an diesem Umsatz ChannelPartner 22/12

Aber offensichtlich ist es das Image, das Ihnen in Teilen des Channels anhaftet ... Dressen: Ich habe schon in der Vergangenheit immer wieder gesagt, dass die gesamte Supply Chain Geld verdienen muss. Und viele Hersteller verdienen Geld, ebenso wie die meisten Systemhäuser. Es ist nicht einzusehen, weshalb die Distribution, die zwischen beiden steht, kein Geld verdienen soll. Und ich erhebe keinen Anspruch auf eine Umsatzrendite in der Höhe, wie sie große Systemhäuser, erfolgreiche E-Tailer oder Hersteller erzielen. Aber wir müs­sen Geld verdienen, anderenfalls können wir unser Geschäft nicht betrei­ben.

Es gibt auch Modelle, bei denen mit bestimmten Kunden kein Geld verdient wird, mit anderen Kunden aber schon, sodass sich das Ganze am Ende wieder ausgleicht. Dressen: Diese Logik teile ich nicht. Für mich ist jeder Kunde wertvoll, unabhängig davon, ob er mit uns 50 Millionen oder 50.000 Euro umsetzt. Denn jeder Kunde hat den Anspruch auf einen entsprechenden Service, unabhängig vom Umsatz. Deshalb möchte ich mit beiden Kunden Geld verdienen. Da bin ich sehr digital, das heißt: Wenn ich mit dem Kunden, mit dem ich 50.000 Euro Umsatz mache, kein Geld verdiene, dann erhöhe ich die Preise, und das gilt auch für den Kunden, mit dem wir 50 Millionen Euro Umsatz machen. Dann kauft er möglicherweise nicht mehr bei Ihnen. Dressen: Wenn mir das ein Kunde in einer solchen Diskussion sagt, dann antworte ich ganz klar: „Sie können mir keinen größeren Gefallen­tun, denn wir verdienen mit Ihnen kein Geld.“ Meist erzielen diese­Kunden hohe Renditen, weil sie für ihre Endkunden sehr gute Arbeit leisten. Davor habe ich großen Respekt­. Aber ich betone nochmals: Es kann nicht sein, dass wir als


www.channelpartner.de/distribution/

„Die HP Enterprise Group hat den Fehler korrigiert und damit der Distribution die Chance gegeben, diesen Fehler auch für sich selbst zu korrigieren.“ MICHAEL DRESSEN, Regional Managing Director für Deutschland und Österreich bei Tech Data

wichtiger­Teil der Supply Chain mit diesen Kunden kein Geld verdienen. Und bei einigen Herstellern führte ein struktureller Fehler im BoniModell­zu dieser Situation. Die HP Enterprise Group hat diesen Fehler korrigiert und damit der Distribution die Chance gegeben, diesen Fehler auch für sich selbst zu korrigieren. Ich würde mich natürlich freuen, wenn auch die Kollegen begreifen, dass dies eine Chance ist, die Margen zu erhöhen. Diese Chance haben wir, im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern, genutzt und auf diese Weise die Margen stabilisiert. Bei unseren größten Mitbewerbern dagegen brach die Marge vom ersten auf das zweite Quartal deutlich ein. Durch die Umstellung des BoniModells wollte HP Enterprise vor allem SMB-Partnern wieder die Chance geben, Projekte auch gegen Specialized Partner zu gewinnen, und die Distribution bei der Entwicklung dieser Partner stärker in die Pflicht nehmen. Inwiefern ist das gelungen? Dressen: Wir sind im Non-Specialized-Umfeld gut unterwegs und haben hier auch neues Geschäft entwickelt. Bei mittelständischen und kleineren Partnern muss aber auch erst

37

Darum geht es: Boni für Kistenschieber gekappt Die HP Enterprise Group (ehemals ESSN – Enterprise Server, Storage, Networking and Technology Services Group) hat schrittweise das Bonussystem für die Distribution geändert und auf diese Weise die Margen für reine Kistenschieber unter den Resellern gekappt. ­Anfang 2012 war die Umstellung abgeschlossen (siehe ChannelPartner 3/12, Seite 34). Ziel der von Ulrich Seibold, Channel-Chef Enterprise Business bei HP Deutschland, ­forcierten Maßnahmen war es, SMB-Partnern eine reelle Chance zu bieten, auch im Enterprise-Bereich wieder Projekte zu gewinnen. Denn in der Vergangenheit erhielten hier fast nur die großen Specialized Partner den Zuschlag der Endkunden, weil sie die Systeme aufgrund der bisherigen Boni-Regelungen zu weitaus günstigeren Preisen anbieten konnten. Die Änderung der Boni-Modelle sollte Distributoren außerdem dazu motivieren, neue SMB-Partner zu gewinnen und die Reseller zu befähigen, das gesamte HP-Enterprise-Portfolio zu verkaufen.

einmal wieder Vertrauen geschaffen werden. Das braucht Zeit. Denn diese Händler wurden schließlich jahrelang bei ihren Endkunden damit konfrontiert, dass ein anderer Partner alles günstiger anbietet. Aber für Distributoren wie Hersteller gilt gleichermaßen: Wenn man am Ende 90 Prozent des Business nur noch mit 20 Partnern macht, dann bedeutet das eine große Abhängigkeit. In der Regel will doch jeder eine gewisse Breite erreichen, um auch einmal entscheiden zu können, die Zusammenarbeit mit dem einen oder anderen Partner zu reduzieren. Denn auf Dauer lässt sich für keinen das Geschäft nur unter Grenzkosten und Grenznutzen betrachten, andernfalls landet man irgendwann im Minus. Und die Konsequenz daraus ist, dass man die Margen erhöhen muss. Und da die Aktionäre in solchen Situationen meist erwarten, dass das schnell geschieht, wird dann in der Regel Personal abgebaut. Das ist nicht nur für die direkt Betroffenen bedauerlich, sondern auch für die Kunden, weil der Service-Level nicht im bisherigen Maße aufrechtzuerhalten ist. Wie konsequent hat Ihrer Erfahrung nach die HP Enterprise

Group die Umstellung der Bonifizierung durchgezogen? Dressen: Sehr konsequent. Ich habe auch auf europäischer Ebene dazu mehrere Gespräche geführt, und meines Erachtens hat HP wirklich erkannt, dass das der richtige Weg ist. Sicherlich erlebt HP zurzeit keine leichte Zeit – speziell im Serverumfeld war der Markt in den vergangenen zwölf Monaten nicht einfach. HP hat eine mutige Entscheidung getroffen, und das finde ich sehr gut. Hat Tech Data im HP-EnterpriseBereich infolge dieser Maßnahmen Umsatz verloren? Dressen: Im Bereich der HP-Enterprise-Lösungen: Ja. Aber wir konnten das alles mehr als kompensieren über eine höhere Rendite. Insgesamt haben wir in zwei Bereichen Umsätze reduziert: einmal bei den Specialized Dealern, bei denen wir unsere Preisvorstellungen nicht durchsetzen konnten, und auch im Retail sind wir deutlich auf die Bremse getreten. Beide Maßnahmen haben dazu beigetragen, unsere Profitabilität insgesamt erheblich zu verbessern. Durch den Ausbau in anderen Feldern – beispielsweise im SMB-Umfeld – konnten wir obendrein unseren Umsatz ­ sogar noch steigern.  RB ChannelPartner 22/12


38

www.channelpartner.de/tk-business/

NEUE FACHHANDELSPARTNER

Gigaset setzt auf den Channel Der Verkauf von Telefonen bleibt schwierig, das hat nun auch die ehemalige Siemens-Tochter Gigaset zu spüren ­b ekommen. In Deutschland hat der Hersteller ein neues Vertriebskonzept für Fachhändler vorgestellt.

Gigaset rechnet für 2012 mit ­einem Verlust. Die geringe Nachfrage nach Festnetztelefonen ließ den Umsatz im dritten Quartal 2012 von 105,7 auf 90,4 Millionen Euro sinken. Zugleich belasteten die Kosten des Restrukturierungsprogramms und Stellenabbaus das Ergebnis des Telefonherstellers, sodass unter dem Strich ein Quartalsverlust von 15,0 Millionen Euro stand. So rechnet der Telefonhersteller auch im Gesamtjahr 2012 mit einem geringfügig negativen Betriebsergebnis. Gigaset streicht derzeit in Bocholt und München 279 Arbeitsplätze. Trotz dieser „Einmaleffekte“, wie das Unternehmen betont, zeigt sich Gigaset bezüglich der eigenen Zukunft opimistisch. Im Bereich „Consumer Products“ (schnurlose DECT-Telefone) konnte der Hersteller eigener Aussage zufolge in Europa insgesamt seine Marktanteile 2012 sowohl bei den abgesetzten Einheiten als auch beim Umsatz im Vergleich zu 2011 leicht ausbauen. Ein positiver Trend zeigt sich in Österreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Russland und in Polen. In diesen Ländern hat Gigaset neue strategische Vertriebspartner unter Vertrag genommen (TeChannelPartner 22/12

lekommunikationsanbieter und Handelsketten). In Deutschland wurde ein neues Vertriebskonzept in der Sparte Fachhandel eingeführt. Es autorisiert Reseller in zwei Stufen, um angesichts des veränderten Kaufverhaltens der Konsumenten die Mehrwertvermarktung im Sinne der Marke Gigaset zu ermöglichen. Internetkanäle und Großhandelsketten möchte Gigaset künftig direkt (ohne Distribution) beliefern. Geschäftskundensparte Die für das Kundensegment „Business Customers“ zuständige Vertriebsmannschaft hat Gigaset auch in Deutschland ausgebaut. Ziel dieser Maßnahme ist es, neue Vertriebspartner zu akquirieren und bestehende Reseller zu qualifizieren. Die Zahl der GigasetVertriebspartner hat sich in Deutschland „signifikant erhöht“, heißt es. Was die neu geschaffene Unternehmenseinheit „Heimnetzwerke“ betrifft, möchte der Anbieter zum Marktstart des auf der IFA gezeigten Prototyps „Gigaset elements“ Gespräche mit potenziellen Partnern führen und neue Vertriebskanäle schaffen. Vom 25. Oktober bis zum 15. November konnten Business Part-

Die Nachfrage nach Festnetztelefonen (im Bild: „Gigaset S820“) lässt nach, ­benötigt werden IP-Geräte.

ner an der Gigaset-Roadshow in neun Städten teilnehmen. Zusammen mit den Distributoren Allnet, Also Actebis, Herweck, Komsa und Michael Telecom stellte der Hersteller den teilnehmenden Fachhändlern das gesamte „Gigaset pro“-Portfolio vor. Dieses umfasst SIP-basierte Endgeräte für VoIP-Telefonie, TK-Anlagen und DECT-Systeme für bis zu 100 Nebenstellen. Die Funktionsvielfalt dieser Geräte konnte in ausführlichen Produktpräsentationen und im Rahmen von persönlichen Fachgesprächen erörtert werden. „Mit dem diesjährigen Konzept verbanden wir den Anspruch, Fach-Know-how in die Region zu bringen, mit einem ganz besonderen Erlebnis für unsere Partner.“ Denn die Roadshow-Veranstaltungsorte befanden sich jeweils in unmittelbarer Nähe zu einem Flugplatz, und passenderweise konnten dort bis zu zwölf Fachhändler einen Rundflug gewinnen.  Dr. Ronald Wiltscheck


Channel-Sales-Kongress

„Cloud Computing“ - Aus der Praxis für die Praxis 31. Januar 2013, IDG Conference Center, München Sie möchten aus erster Hand von Anwendern und Systemhäusern erfahren, wie Cloud-Projekte (SaaS, IaaS, PaaS) in unterschiedlichen Branchen in der Praxis umgesetzt wurden? Sie suchen nach Antworten auf die Fragen: Wie kann ich mit der Cloud tatsächlich Geld verdienen? Wie muss mein Geschäftsmodell künftig ausgelegt sein? Dann sollten Sie sich am 31. Januar 2013 zum „Channel-Sales-Kongress“ nach München aufmachen, der sich ausschließlich an Reseller, Systemhäuser und ITK-Dienstleister wendet. Hier berichten Partner aus der Praxis, welche Hürden sie auf ihrem Weg zum Cloud-Provider überwinden mussten, ITK-Hersteller präsentieren ihre Cloud-Modelle für den Channel und Rechtsexperten geben Tipps zur Vertragsgestaltung und zum Datenschutz. Channel-Sales-Kongress Cloud Computing: www.channelpartner.de/events/cloud


40 www.channelpartner.de/security/ SYSTEMHÄUSER 2012 IM KUNDENURTEIL

Managed Security als Dienstleistung Im Security-Bereich ist auch die externe Administration im Rahmen eines Managed-ServicesVertrags eine oft nachgefragte Dienstleistung. Das ergab die Umfrage der Computerwoche unter insgesamt 1.700 Anwenderunternehmen.

Offensichtlich ist den Anwendern die Sicherheit der IT-Systeme ein echtes Anliegen, denn die Unternehmen haben vielfältige Projekte gestartet. Mehr als 700 Vorhaben wurden im Rahmen der Erhebung bewertet, herausgekommen ist die Gesamtnote 1,84. Das ist bemerkenswert, weil Security-Projekte in der Regel dem Kerngeschäft keinen Mehrwert stiften, sondern Schaden verhindern und Gefahren abwehren. Die Risiken in einer durchweg vernetzten Welt sind allerdings so groß, dass kein Unternehmen diesbezüglich sorglos bleiben kann. Das gilt im besonderen Maße, seit die mobilen Endgeräte in die Firmennetze vordringen. Der Zugang zu beruflichen Applikationen und Daten mit privaten Devices ist jedem IT-Leiter ein Gräuel, aufzuhalten ist dieser Trend aber nur schwer. Um den mobilen Zugriff auf die interne IT möglichst sicher zu gestalten, statten immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter mit Smartphones und Tablets aus. Die­se mobilen Geräte werden dann

Weitere Infos Alle Ergebnisse der Computerwoche-Umfrage unter den Anwenderunternehmen erhalten Sie unter www.channelpartner.de/top25.

ChannelPartner 22/12

in ein Mobile-Device-Management (MDM) eingebunden und mit Schutzmechanismen ausgestattet. Schlagwörter wie Verschlüsselung, Zugriffskontrolle, Autorisierung und Authentifizierung, DMZ (Demilitarized Zone) sowie Perimeternetz dominieren daher viele Vorhaben zur IT-Security. Nach wie vor kämpfen die Anwender gegen den Befall ihrer Anlagen durch Malware. Viele Firmen sind dankbare Abnehmer von Paketen zur Endpoint-Security, zudem erneuern, installieren und erweitern sie ihre Firewalls. Nicht überall gab es funktionierenden Schutz vor ungebetenen Gästen. Viele Security-Projekte wurden nach Virenbefall notwendig. In Fragen der IT-Sicherheit besteht zudem besonderer Bedarf an Beratungs- und Serviceleistungen, wie etwa Penetrationstests und Security-Design. Die bewerteten Projekte gingen auch nicht immer mit der Installation von Software und Hardware einher, oft bestand der Auftrag darin, die Mitarbeiter zu sensibilisieren sowie Sicherheitskonzepte und -abläufe einzuführen. Für solche Aufgaben haben sich die Anwender Experten geholt, die erprobte Verfahren an die Bedürfnisse des eigenen Unternehmens anpassen. Das in diesem Segment erstplatzierte Systemhaus Profi Engi-

Bestes Systemhaus 2012: IT-Sicherheit / Security Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Unternehmen Profi Engineering Systems Schuster & Walther IT-Haus Krämer IT MR Datentechnik Controlware Dualutions Fritz & Macziol SHD Systemhaus Dresden Comparex Cancom Inforsacom Allgeier Holding Bechtle Datagroup

Note* 1,03 1,09 1,27 1,30 1,43 1,57 1,64 1,75 1,87 1,89 1,91 1,93 1,94 2,06 2,15

*Schulnoten (1-6); Durchschnitt aller Security-Projekte Quelle: Computerwoche

neering Systems hat sich in dieser Hinsicht mit einem durchgängigen Portfolio empfohlen, die Kunden loben die Ergebnisse von Beratung, Konzeption und Installation bis hin zum Betrieb. Auch die Anbieter auf den folgenden Rängen können zumeist auf durchgängige End-to-End-Projekte verweisen. Insbesondere im Security-Bereich ist auch die externe Administration im Rahmen eines Managed-Services-Vertrags eine oft nachgefragte Dienstleis­ tung.  cw/RB


www.channelpartner.de/mobile/

41

GINGERBREAD UND ICE CREAM SANDWICH

Android ist Magnet für Trojaner Immer wieder werden Stimmen laut, die dem Google Play Store im Ver­ gleich zum Apple App­ Store zu laxe Sicherheits­ überprüfungen der ange­ botenen Apps vorwerfen. Nun hat das Kaspersky Lab einen neuen Sicher­ heitsbericht für das dritte Quartal 2012 veröffent­ licht, in dem unter ande­ rem 9.130 neue MalwareModifikationen verzeich­ net wurden – weniger als im zweiten (14.923), aber doch weit mehr als im ers­ten Quartal (5.441) 2012. Besonders beliebte Angriffsziele stellen dabei drei Android-Versionen dar: 22 Prozent gingen auf

Ice Cream Sandwich 4.0.4, 16 Prozent auf 4.0.3 und ganze 28 Prozent auf Gin­ gerbread 2.3.6 zurück. Dass die alte AndroidVersion noch so oft befal­ len wird, liegt an der noch großen Verbreitung. Ge­ messen am steigenden Verbreitungsgrad und an weiter ausgebauten On­ line-Features von Android 4.x werden wohl tendenzi­ ell Ice Cream Sandwich und Jelly Bean (Android 4.1) in Zukunft die Füh­ rung übernehmen. Bei mehr als der Hälf­ te der verzeichneten Tro­ janer handelte es sich um SMS-Trojaner, die sich unbemerkt unter anderem

durch die Installation ei­ ner App im Betriebssys­ tem einnisten und heim­ lich SMS an teure kosten­ pflichtige Nummern ver­ senden. Dass auf dem Smartphone ein Trojaner wütet, merkt der Nutzer meist erst an einer hohen Telefonrechnung. Einer dieser SMS-Tro­ janer nennt sich OpFake und wurde unter anderem durch normalerweise völ­ lig legitime Apps wie den Browser Opera Mini ver­ breitet. Ein weiteres Vier­ tel der verzeichneten Tro­ janer sind „gewöhnliche“, multifunktionale Exem­ plare. Auch in einer sol­ chen Variante existiert

OpFake, die sich beispiels­ weise als Installations­ dateien beliebter Pro­ gramme ausgeben (Fake­ Inst) oder Daten vom Smartphone sammeln und an fremde Server weiter­ leiten (Plangton). Von hier aus können nun Befehle an das Telefon geschickt werden, wie das Setzen ei­ ner neuen Startseite. Laut dem Kaspersky-Bericht lassen sich solche Schad­ programme besonders leicht in alternativen AppShops einfangen. Eine Tendenz zu komplexeren Trojanern ist, so der Security-Spezialist, schon jetzt zu erkennen.  AreaMobile/BW

TOUCH COVER

Mängel und Probleme bei Surface-Tastatur Die Tastaturmatte „Touch Cover“ für die Surface-Tablets ist ein innovatives Stück Hard­ ware, das sich Microsoft teuer bezahlen lässt. Einzeln kostet das Zube­ hör satte 120 Euro, im Bundle mit dem Surface für Windows RT ver­ langt der Hersteller im­ merhin noch 100 Euro extra. Doch so gut die Idee ist, so schlecht ist anscheinend die Umset­ zung. Denn im SupportForum von Microsoft häufen sich die Be­ schwerden über Verar­

beitungsmängel am Touch Cover. Die meisten Käufer berichten über aufplat­ zende Nähte, ein an­ scheinend generelles Pro­ blem beim Touch Cover. Die Stelle ist immer die gleiche. In der Mitte, am Magneten, mit dem das Touch Cover am Surface befestigt wird, löst sich der Überzug und legt das darunterliegende Kabel frei. Auch Berichte aus den USA und aus Groß­ britannien existieren dazu. Microsoft tauscht die defekten Exemplare

zwar anstandslos um, al­ lerdings gibt es erste Be­ richte, dass auch diese Touch Cover aufplatzen. Das Touch Cover ver­ ursacht nach Meinung von Microsoft ein wei­ teres Problem. Verschie­ dene Nutzer des Surface für Windows RT berich­ ten, dass sich ihr Tablet spontan selbst stumm schaltet. Sie können den Ton dann zwar mit den Lautstärketasten wieder anstellen, allerdings schaltet das Tablet kurze Zeit später die Lautstär­ ke wieder auf null. Wie

Aufplatzende Nähte: Die Beschwerden über die Tastaturmatte „Touch Cover“ häufen sich.

Microsoft auf seiner Hil­ feseite erklärt, könnte es am Touch Cover und Type Cover liegen. Der Kundenbetreuer fordert die betroffenen Nutzer auf, das Zubehör austau­ schen zu lassen.  AreaMobile/BW ChannelPartner 22/12


42 www.channelpartner.de/handel/ DIE POLIZEI WARNT

Abzocke mit Branchenverzeichnissen Für Gewerbetreibende ist der Eintrag in einschlägige Branchenverzeichnisse oft ein Muss. Es gibt allerdings viele Trittbrettfahrer, die mit versteckten und überhöhten Kosten für ­E inträge in völlig unbekannte Portale den Unternehmen das Geld aus der Tasche ziehen.

Während sich manch eine Branche schwertut, sich auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen, haben es die Abzocker, die mit Ein­ trägen in zweifelhafte Branchen­ verzeichnissen ihr Geld verdienen, schnell geschafft, ihr Geschäftsmo­ dell ins digitale Zeitalter zu über­ tragen. So warnt das Polizeipräsidium Oberfranken aktuell vor Vertrags­ angeboten der Portale „Branchen­ buch der Region“ und „branchenlokal.com“. Die Masche ist bekannt: Firmen werden überwiegend per Fax angeschrieben und aufgefor­ dert, ihre Daten für das Branchen­ verzeichnis zu berichtigen. Mit der Aktualisierung der Daten schließt man aber einen Vertrag über einen kostenpflichtigen Eintrag. Und das kann teuer werden: Bei einer Ver­ tragsdauer von drei Jahren kann gerne mal ein vierstelliger Betrag fällig werden. Nach Erkenntnissen der Polizei gibt es sogar Portale, bei denen ab­ sichtlich Fehler in die Datensätze eingearbeitet werden, um größere Resonanz zu erzielen. Auch ähnelt die Aufmachung häufig bekannten Verzeichnissen und Telefonbüchern wie „Die Gelben Seiten“ oder „Das Örtliche“. Die Vertragsbedingungen sind in der Regel einsehbar, aber oft im Kleingedruckten versteckt oder online erst auf einer weiteren Seite ChannelPartner 22/12

verlinkt. „Die Rechtslage befindet sich bei dieser Vorgehensweise in einem Graubereich“, heißt es in der Polizeimitteilung. Es ist sowie­ so häufig schwer, gegen die Ver­ zeichnisbetreiber vorzugehen, da die Verantwortlichen oft im Aus­ land sitzen. Adresse in Istanbul Die Oberfränkische Polizei rät da­ her, sich stets die Zeit zu nehmen, die Vertragsbedingungen sorgfältig zu lesen. Auch eine Kontaktauf­ nahme mit der Verbraucher­ schutzzentrale kann hilfreich sein. Auf die mehrmaligen Aufforde­ rungen, einen kostenpflichtigen Vertrag abzuschließen, sollte kon­ sequent nicht eingegangen werden. Auf ihren Internetseiten hat die S! Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Berlin eine Liste von derzeit aktiven Branchenverzeichnisanbie­ tern zusammengestellt, bei denen Unternehmen vorsichtig sein sollten. Wurde bereits ein Ant­

wortschreiben an die Verzeichnis­ betreiber unterschrieben und da­ mit ein Abo abgeschlossen, ist es unter Umständen sehr schwer, aus der Nummer wieder rauszukom­ men. Rechtsanwalt Max Jelinek be­ richtet auf dem Portal Anwalt.de über die Probleme bei der Durch­ setzung: „Leider sind diese Schrei­ ben oft sehr gut formuliert und be­ wegen sich somit in einer legalen Grauzone. Es gibt durchaus Rich­ ter, die von einem Kaufmann ver­ langen, dass er sich gewissenhaft alles durchliest, bevor er es unter­ schreibt“, erklärt der Anwalt. Eine Rückforderung lasse sich oft sehr schwer durchsetzen, da die An­ sprechpartner häufig im Ausland sitzen. So gibt „Branchenbuch der Region“ als Absender eine Adresse in Istanbul an. „Klage müsste dann wohl in Istanbul eingereicht werden. Viel Erfolg dabei!“, schreibt Rechtsanwalt Jelinek.  Armin Weiler

Versteckte Kosten: Der Eintrag in Branchenverzeichnissen wie BranchenLocal kann schnell teuer werden.


Jetzt neu

COMPUTERWOCHE Marktstudien Mit regelmäßigen Leserbefragungen unter Top-Managern in der IT-Szene verschafft Ihnen die COMPUTERWOCHE ein stets aktuelles Bild über den ITK-Markt. Unbeeinflusst von bloßen Hype-Themen entstehen realistische Momentaufnahmen, die bei strategischen oder produktbezogenen Entscheidungen helfen können.

fundiert · aktuell · prägnant · übersichtlich · preiswert

Unsere Top-Seller: > Windows 8

NEU

Die aktuelle Marktanalyse zeigt, welche Rolle Windows 8 in der Strategie von IT-Verantwortlichen spielt 249,90 €

> CMO Perspectives 2012 Social. Customers. Innovation Wo deutsche Top-Marketeers Brennpunkte sehen und wie sie Herausforderungen und Chancen einschätzen 699,– €

> IT Kompass 2012 Wo IT-Verantwortliche Prioritäten setzen und auf welchen Feldern sie investieren wollen 390,– €

Jetzt als PDF-Download bestellen unter:

COMPUTERWOCHE Marktstudien erscheinen im Verlag IDG Business Media GmbH, Lyonel-Feininger-Str. 26, 80807 München, Registergericht München, HRB 99187, Geschäftsführer: York von Heimburg. Die Kundenbetreuung erfolgt durch den Vertrieb COMPUTERWOCHE, Tel.: 089 360 86 0, E-Mail: vertrieb@computerwoche.de

C-010-165

www.computerwoche.de/marktstudien


44

www.channelpartner.de/drucker/

EXKLUSIVINTERVIEW MIT LEXMARK-CHEF HARTMUT ROTTSTEDT

„Zu abhängig von Plastik, Blech und Toner“ In den vergangenen zwei Jahren hat Druckerhersteller ­L exmark den größten Wandel seit der Ausgliederung aus IBM vor über 20 Jahren durchlaufen. Hartmut Rottstedt, Geschäftsführer der Lexmark Deutschland GmbH, erklärt, wie sich sein Unternehmen aufstellen will.

Lexmark ist gerade dabei, sich neu aufzustellen und sich stark im Softwarebereich zu engagie­ ren. Ist das Hardwaregeschäft tot? Hartmut Rottstedt: Es wird auch in zehn Jahren noch Drucker geben, doch die Frage ist, wo. Die Stückzahlen werden aller Voraussicht nach sinken, nicht zuletzt weil ­zentrale Multifunktionsgeräte eingesetzt werden. Ich rechne damit, dass die Corporate Accounts in fünf Jahren 15 bis 20 Prozent weniger Geräte einsetzen werden. Zudem wird die Digitalisierung von Dokumenten fortschreiten. Daher haben wir ­diesen Prozess in Gang gesetzt, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Das klingt so, als würde Lexmark total umgekrempelt. Rottstedt: Es ist in der Tat eine ­visionäre Art und Weise, das Geschäftsmodell auf eine neue Basis zu stellen. Wir haben eine halbe Milliarde US-Dollar in die Übernahme der Softwarefirmen in­ves­ tiert. Dies dient aber der Abrundung des Portfolios und zur Weiterentwicklung. Wir bleiben uns ­trotzdem treu. Bei Ihrer Softwaretochter Per­ ceptive gibt es auch ein direktes Vertriebsmodell. Ist das nicht ChannelPartner 22/12

„Über das Timing kann man sich streiten.“ HARTMUT ROTTSTEDT, ­Geschäftsführer der Lexmark Deutschland GmbH, zum Ausstieg aus dem Tintenstrahlsegment

problematisch, wenn Sie auch über Fachhandelspartner ver­ treiben wollen? Rottstedt: Die Partnerbetreuer ­haben die Perceptive-Story im Rüstzeug. Wir setzen auch bei der Software auf den Vertrieb über Partner, das fällt auf fruchtbaren Boden. ­Daher arbeiten wir derzeit hart daran, entsprechende Partnerkonzepte zu entwickeln und ein entsprechendes Gebührenmodell aufzusetzen. Die Rollen müssen aber klar abgegrenzt sein. Bisher wurde ja mit den Soft­ wareangeboten überwiegend der Large Account angesprochen. Führt dies zu einer Vernachlässi­

gung des SMB-Segments bei Lex­ mark? Rottstedt: Der SMB-Bereich ist uns genauso wichtig. Derzeit erreichen wir diese Kundengruppe primär über unser Hardwareangebot. Das muss aber nicht so bleiben. Bei der Software müssen wir noch entsprechende Lösungen entwickeln. Wir sind eine B2B-Company, und „B“ bedeutet Business, das ist unser Fokus. Aus diesem Grund ist Lexmark ja auch aus dem Consumer-Tinten­ strahlsegment ausgestiegen. Nun wurde zudem der Ausstieg bei Business-Ink-Geräten verkündet, nur wenige Monate, nachdem


www.channelpartner.de/drucker/

die Geräte erst in den Markt ein­ geführt wurden. Da hat Lexmark nicht gerade eine glückliche ­F igur gemacht. Rottstedt: Über das Timing kann man sich streiten. Wir haben jedoch festgestellt, dass sich das ­Modell nicht trägt, und daher entschieden, zu diesem Zeitpunkt aus dem Tintenstrahlsegment auszusteigen. Allerdings hat Lexmark damit Händler verärgert, die noch kurz vorher versucht haben, ihren Kunden die Business-Ink-Geräte schmackhaft zu machen. Rottstedt: Es gab keinen RiesenAufschrei in der Händlerschaft. Im Endeffekt ist es eine konsequente Art der Umsetzung, um zügig die notwendigen Veränderungen einzuleiten. Zudem unterstützen wir die Händlerschaft weiterhin, damit sie ihre Roll-outs wie geplant durchführen können. Wie sollten sich Ihrer Meinung nach die Fachhändler denn künf­ tig aufstellen? Rottstedt: Wenn meine Prognose eintrifft, dann wird es eine Verschärfung des Wettbewerbs geben. Auf der reinen Hardwareseite ­besteht eine Überkapazität. Deshalb muss er sich den Lösungen ­zuwenden. Es gibt eine ganze ­Bandbreite und hervorragende Möglichkeiten, Lösungen bei den Kunden zu platzieren. Die Reseller müssen ihre Abhängigkeit von ­Plastik, Blech und Toner reduzieren. Und das gilt nicht nur für das Druckersegment. Wird es einmal das Unternehmen Lexmark komplett ohne Hard­ ware geben? Rottstedt: Das ist eine gute Frage – die auch wir im Moment nicht beantworten können. Fest steht, dass Software und Services für ­L exmark in Zukunft eine größere Rolle spielen werden, als dies in der Vergangenheit der Fall war. AWE

45

Konzentration auf B2B: Lexmark renoviert Laserportfolio Druckerhersteller Lexmark hat zum Jahresende nahezu sein komplettes Laserdruckeregment erneuert. Das Unternehmen spricht von rund 60 Produkten. Dazu gehören nach Lexmark-Zählart allerdings auch sämtliche Varianten und Derivate der unterschiedlichen Laserdruckerreihen. Nach der Abkündigung der Consumer-Geräte und dem angekün­ digten Ausstieg aus dem Tintenstrahlsegment richtet Lexmark die Produktpalette hauptsächlich auf das mittlere und obere B2B-Segment aus. So ist das Einsteigersegment bei Lexmark deutlich nach oben gerutscht. Der monochrome „MS310“ ­kostet über 200 Euro, bietet aber auch internen beidseitigen Druck, 800 MHz Dual-Core-Prozessor, 128 MB Speicher als Standard, 300-Blatt-Standardzuführung und eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 33 Seiten pro Neues Einsteigersegment bei ­Minute. Lexmark: der monochrome Mit den neuen Geräten hat der DruckerherLaserdrucker „MS310“ steller auch seine Modellbezeichnungen vereinfacht: „MS“ steht für die Schwarz-WeißDrucker, „MX“ für die monochromen Multifunktionsgeräte. Die Single-Function-Drucker im Farbsegment nennt Lexmark „CS“, die multifunktionalen Systeme „CX“. Beim neu ­entwickelten „Unison“-Toner hat der Hersteller den Schmelzpunkt ­reduziert. Dies soll zu einem geringeren Energieverbrauch führen. Für mittelgroße Arbeitsgruppen ist beispielsweise das Farb­laser-Multifunktionsgerät „CX510“ konzipiert. Die Version „CX510dthe“ ist netzwerkfähig, kopiert, scannt und faxt. Die Druckgeschwindigkeit gibt Lexmark mit bis zu 30 Seiten pro Minute an. Die echte Auflösung liegt bei 1.200 x 1.200 dpi. Ein einseitiger Farbdruck liegt nach 11,5 Sekunden im Ausgabefach. Bereits in ­dieser Klasse hat Lexmark ein umfangreiches Farbmanagement integriert. Im oberen Schwarz-Weiß-Segment bewegt sich das Multifunktionsgerät „MX812“ mit eiMit dem „CX510“ bringt ner Druckgeschwindigkeit von fast 70 Seiten ­Lexmark ein Farblaser-Multipro Minute. Die erste Seite wird bereits nach funktionsgerät mit einer vier Sekunden ausgegeben. Mit dem entspre­Druckgeschwindigkeit von 32 Seiten pro Minute auf den chenden Unison-Toner erreicht das MX812 Markt. laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 45.000 Seiten. Zudem lässt sich das Modell mit zahlreichen Optionen wie Hefter, Sorter oder zusätzlichen Papierkassetten aufrüsten. Viele der Lexmark-Newcomer basieren auf einer erweiterten Technologieplattform, die die Integration von Lösungen aus dem Portfolio der Lexmark-Tochter Perceptive ermöglicht. Die zusätzlichen Anwendungen lassen sich über die berührungsempfindlichen Bedienfelder der Geräte steuern. AWE

ChannelPartner 22/12


46 www.channelpartner.de/business-tipps/ SO VERMEIDEN SIE FEHLER

Der E-Mail-Knigge Ohne E-Mail hinterlässt man einen schlechten Eindruck, doch mit E-Mail muss es nicht unbedingt ein positiver ­E indruck sein. Hans Eigenmann* erklärt, worauf man bei der Korrespondenz via elektronische Post achten sollte.

Hastig wird noch eine flüchtige Botschaft an den Geschäftspartner in den Rechner gehackt. An Orthographie und Satzbau wird kaum ein Gedanke verschwendet, die Grußformel reduziert sich auf drei Buchstaben – Hauptsache, die Botschaft ist raus. Solche ­Korrespondenz ist an der Tagesordnung. Ohne E-Mail hinterlässt man einen schlechten Eindruck, doch mit E-Mail muss es nicht ­unbedingt ein positiver Eindruck sein. Vor 100 Jahren hatten wir es leichter in der Kommunikation. Wenn wir mit einem Mitmenschen etwas zu regeln hatten, setzten wir uns mit ihm zusammen, oder wir schickten eine schriftliche Botschaft, die wir von Hand verfassten und per Post oder per ­Boten übermitteln ließen. Für fast alle Menschen stehen heute mindestens vier weitere Kommunikationsmedien zur Verfügung: Wir können telefonieren, wir können mailen, eine SMS senden oder unsere Mitteilung auf Facebook, Twitter & Co. „posten“. Marshall McLuhan hielt schon 1961 fest, dass am Beispiel der ­Erfindung des Buchdrucks sehr gut gezeigt werden kann, wie das Kommunikationsmedium den ­Inhalt, also die vermittelte Botschaft, beeinflusst (McLuhan, ChannelPartner 22/12

2008). Klar ist ohne Zweifel, dass die Verbindlichkeit oder Seriosität einer Nachricht im inhaltlichen Sinne vom Übermittlungsmedium sehr stark beeinflusst wird. Man kann sogar behaupten, dass es eine Art „Hitparade“ der Kommuni­ kationsmedien gibt, die wir sinnvollerweise beachten, wenn wir so verstanden werden möchten, wie uns das wichtig ist. Ohne Mail-Verkehr wäre unser modernes Geschäftsleben wohl nicht mehr denkbar – hoffen wir einfach, dass niemals irgendwelche elektromagnetischen Schläge unser Arbeiten mit diesem Medium für längere Zeit ausschalten. Dessen Vorzüge liegen auf der Hand: Schriftkommunikation ohne Zeitverzug, die Möglichkeit von Dokumentanhängen besteht, der Empfänger ist frei in der Wahl des Zeitpunkts der Lektüre (er wird nicht wie beim Telefon gestört), es fallen so gut wie keine Kosten an und vieles mehr. Dennoch hat dieses sehr praktische und kaum mehr verzichtbare Medium unsere Kommunikation beeinflusst, und dies nicht nur positiv. Wir müssen uns, wenn wir nicht in der Flut unserer Mails ­ertrinken wollen, einige Regeln einverleiben. Von den meisten B­eratern wird ein Mail-Knigge dringend empfohlen.

Regeln für die sinnvolle ­Nutzung von E-Mails 1. Gehen Sie extrem sparsam mit den Funktionen „Kopie an“ und „Antworten an alle“ um. So verhindern Sie eine Informationslawine. Bedienen Sie mit CC nur Empfänger, die die Information wirklich benötigen. Beweisen Sie dem Chef nicht mit Mail-Kopien, dass Sie gute Arbeit leisten oder zu bestimmten Tageszeiten noch am Arbeiten sind. 2. Rufen Sie Ihre Mails bewusst und gezielt ab. Beschränken Sie die Zahl der Abfragen je nach Arbeit, die Sie machen, und setzen Sie einen Zeitblock in Ihrem Kalender für deren ­Bearbeitung. Bestimmen Sie selber über sich und lassen Sie sich nicht von eingehenden Mails terrorisieren. 3. Schalten Sie die Signale aus, die Sie auf neue Mails hinweisen. Die Neugier gehört zu den stärksten Triebkräften des Menschen – kaum jemand kann widerstehen, wenn ihm


www.channelpartner.de/business-tipps/

Terror durch E-Mails? Ja, wenn man bestimmte Regeln beim beruflichen Gebrauch von E-Mails ignoriert.

sein Rechner meldet, dass neue Post vorhanden ist. 4. Bearbeiten Sie Mails sofort, falls Sie sich innerhalb von fünf Minuten erledigen lassen. Ist das nicht der Fall, setzen Sie sich in Ihrer Arbeitsplanung einen Zeitblock für deren Erledigung. 5. Am Ende eines Arbeitstages sollte Ihr Posteingang leer sein. Oder öffnen Sie zu Hause an der Eingangstüre auch Ihren Briefkasten, schauen rasch, was Sie erhalten haben – und werfen dann die ganze Post wieder in Ihren Kasten? 6. Arbeiten Sie mit Ordnern, in die Sie den Posteingang ablegen. Die modernen Mail-Programme bieten Ihnen dafür zahlreiche Automatismen, die Ihnen das Leben erleichtern. Stellen Sie Regeln für die Ablage auf, die für Ihr Arbeitsfeld passend sind. Newsletter können beispielsweise direkt in ­einen dafür vorgesehenen Ordner gehen. 7. Denken Sie daran, dass sich auch die Empfänger Ihrer

Mails in ihren Mail-Programmen gut organisieren möchten. Schreiben Sie daher aussagekräftige Betreffzeilen, damit der Empfänger weiß, worum es geht, und die Posteingänge ­entsprechend ablegen kann. Schreiben Sie zudem, wann ­immer möglich, nur über ein Thema pro Mail. Sie erleichtern damit auch dem Empfänger die gute und effiziente Ablage seiner Posteingänge, ohne dass er Kopien erstellen muss. 8. Verfassen Sie Mails inhaltlich klar und verständlich, ohne Schreibfehler und sauber gestaltet. Die Regeln der Rechtschreibung und des Anstandes gelten auch im Mail-Verkehr. Auch Mail-Empfänger verdienen es, korrekt und anständig angesprochen zu werden. Zum Beispiel gehören Anreden wie „Grüß dich“, „Tschüss“ oder „Ciao“ und Ähnliches in den rein privaten Bereich. 9. Formulieren Sie klar und unmissverständlich, aber auf Business-Niveau. Ausdrücke aus dem Privatbereich, Smileys oder unverständliche Abkürzungen (mfG und Ähnliches) sind in Geschäfts-Mails ebenfalls fehl am Platz. 10. Denken Sie vor allem daran, dass die „Senden“-Taste unglaublich schnell gedrückt ist – und dass Sie keine Chance ­haben, eine gesendete Mail ­zurückzuholen, wenn Sie nachträglich einen Fehler feststellen oder den von Ihnen angeschlagenen Ton abschwächen möchten. Oft verspricht man auch im Text, einen bestimmten Anhang anzufügen, und schickt dann die Mail ohne das Attachment. Alle Fehler können Sie verhindern, wenn Sie sich angewöhnen, die Adresszeile (den Empfänger) erst einzusetzen, wenn Sie alles kontrolliert haben. Das verhindert manche Peinlichkeit.  OE

47

Stil und Wirkung von Grußformeln Jede Grußformel am Ende einer E-Mail ­vermittelt eine Botschaft. Deswegen: kurz nachdenken und den passenden Gruß wählen. „Mit freundlichen Grüßen“: Standard, sehr unpersönlich, aber nie verkehrt. „Liebe Grüße“: sehr persönlich; sollte ­engen Freunden oder guten Bekannten vorbe­halten bleiben; im Geschäftsleben eher u­ nangebracht. „Liebe Grüße aus Berlin“: Falsches ­Signal, denn es bedeutet „Ich bin im Mittelpunkt, Du bist im Nirgendwo.“ „Gruß“: wegen der Kürze sehr beliebt; kann aber zu Missverständnissen ­führen, da es oft bei Streitigkeiten ­benutzt wird. „Herzlichst“: Superlative sind im Geschäftsalltag zu viel des Guten, denn ­jeder weiß, dass das sowieso nicht stimmt. „Hochachtungsvoll“: veraltet und sehr d­ istanziert; oft auch ironisch ­verwendet für Leute, die man nicht ­leiden kann. „MFG“ oder „LG“: Abkürzungen sind stark verbreitet, aber lieblos und ­geringschätzig. Gegenüber Geschäftspartnern sind sie ­respektlos. „ Mit den besten Wünschen für ein schönes ­Wochenende“: kreativ, individuell und

a­ uf­fallend; wenn die Formulierung aber nicht 100-prozentig sitzt, wirkt sie merkwürdig. Generell gilt, dass Grußformeln laut DIN 5008 immer durch eine Leerzeile vom Text abgegrenzt werden sollen.  TÖ

* Hans Eigenmann ist Germanist, Historiker, Buchautor, ­Kommunikationstrainer und Inhaber der BRAinPUT GmbH, Training & Coaching, in Schaffhausen, Schweiz. Kontakt und Infos:

www.brainput.ch

ChannelPartner 22/12


48 www.channelpartner.de/querschlaeger/ CP-QUERSCHLÄGER: DIE STIMME AUS DEM HANDEL

Passwort vergessen?

„Alles, was irgendwie gespeichert wird, ist zu knacken. Und selbst die Software zum Verschlüsseln hat ein Hintertürchen.“

In meiner Kindheit, zur Zeit des „Kalten Krieges“, waren Geheim­ agenten wie James Bond oder Jerry Cotton die großen Helden. Die­ ses Faible für Geheimniskrämerei und Spionage muss sich wohl aus den Sechzigern in die Anfänge des digitalen Zeitalters gerettet haben. Denn kaum war es möglich, den Menschen als Kontrollinstanz durch Soft- und Hardware zu ersetzen, begann das Elend mit Benutzernamen und Passwort. Die Älteren können sich noch an Zeiten erinnern, als Gehälter bar in Cellophantüten gegen Quittung ausgezahlt wurden. Mit den

Kreditkarten und den ersten Geldautomaten war es dann so weit – ein Passwort musste her. Und kaum war es da, wurde es auch schon geknackt. Drei Prozent der IT-Experten aus der Umfrage auf Seite 6 brauchen in der heutigen Zeit nur ein Passwort für alles. Ein Drittel kommt mit zwei bis fünf Codes aus. Na ja, meiner Erfahrung nach ist man als Fachhändler mit 30 Passwörtern und mehr dabei. Dass man sich diese nicht alle merken kann oder will, ist selbstverständlich klar. Und so wurschtelt man sich durch Provider, Lieferanten, Banken, Webzugänge und E-MailKonten. Zettelchen, Haustiere oder die „Schatzimaus“ bis zu Geburtsdaten und geistreichen Kombinationen wie „123456“ sperren den Zugang zu wertvollen Daten, Waren oder Diensten.

Wollen Sie die nächste Kolumne schon vorab lesen? Dann werden Sie Fan vom CP-Querschläger in Facebook!

Sicher war das noch nie. Ein dummer Automat vergleicht Ascii-Zeichen, und bei Erfolg stehen alle Türen offen. Im Prinzip hat sich noch nichts verändert. Jeder Türsteher entscheidet komplexer und sicherer. Denn alles, was irgendwie gespeichert wird, ist auch zu knacken. Und selbst die Software zum Verschlüsseln hat ein Hintertürchen – für den Programmierer, dessen Vorgesetzte oder die genehmigende Behörde. Doch es gibt ihn noch, den wirklich sicheren Platz für die geheimen alphanumerischen Kombinationen: unser Gehirn. Es speichert elektrochemisch – und das ist derzeit nur mithilfe des Benutzers zu entschlüsseln. Mein Fazit: Identifikation und Zugangsschutz sind noch immer auf IT-Steinzeitniveau. Menschen als Kontrollinstanz sind zur wirklichen Sicherheit unabdingbar.

Bis demnächst, Euer Querschläger! Der ChannelPartner-Autor „Querschläger“ ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz.

Vorschau auf die ChannelPartner-Ausgabe 23/12 Schwerpunkt: Netzwerksicherheit Reine Softwarelösungen vermögen schon längst nicht mehr allein für die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks zu sorgen. Gefragt sind kombinierte Hardware-/Software-Appliances und -Blades, die vom Reseller remote konfiguriert und verwaltet werden können. Welche neuen Geschäftsmöglichkeiten für Fachhändler damit verbunden sind, lesen Sie in der kommenden ChannelPartner-Ausgabe.

ChannelPartner 22/12


www.channelpartner.de/service/

49

I H R CH A N N E L PA RT N E R-T E A M

REDAKTION

SALES Christian Meyer (CM)

Chefredakteur cmeyer@channelpartner.de 089 36086-396 Dr. Ronald Wiltscheck (RW)

stellv. Chefredakteur rwiltscheck@channelpartner.de 089 36086-753 Security, TK-Business, Netzwerke, Retail & E-Commerce Regina Böckle (RB)

Leitende Redakteurin 089 36086-643 rboeckle@channelpartner.de Storage, Server, Systemhäuser & Koopera­tionen, Business-Software, Cloud Computing, V­ irtualisierung

Armin Weiler (AWE)

Chefreporter aweiler@channelpartner.de 089 36086-361 Drucken & Archivieren, neue Produkte, ­Distribution & Logistik, Szene & Events Beate Wöhe (BW)

Leitende Redakteurin bwoehe@channelpartner.de 089 36086-512 Mobile Computing, Distribution & ­Logistik, ­Händlertests Bärbel Zöger (BZ)

Redaktionsassistentin bzoeger@channelpartner.de 089 36086-388

Sebastian Wörle

Gesamtanzeigenleiter IDG Business Media GmbH swoerle@idgbusiness.de 089 36086-113 Thomas Jank

Sales Director ChannelPartner tjank@channelpartner.de 089 36086-729 Sabine Schlund

Senior Key Account Manager sschlund@channelpartner.de 089 36086-358 Christine Nestler

Senior Key Account Manager cnestler@idgbusiness.de 089 36086-293

Christian Töpfer (TÖ)

Chef vom Dienst ctoepfer@channelpartner.de 089 36086-244 Tests, Mittelstand, Business-Tipps, ­ChannelCup, Ratgeber

Thomas Ströhlein

Senior Key Account Manager tstroehlein@idgbusiness.de 089 36086-188

A BON N E M E N T, V E RT R I E B & PR E ISE Abo-Service: 0711 7252-276* kundenservice@channelpartner.de

Jahresbezugspreise: 87,00 Euro (Inland), 93,00 Euro (Ausland), 133,70 SFR (Schweiz) (inkl. Versandkosten, Luftpost auf Anfrage) P DF-A RCH I V DE R H E F TAUSGA BE N

Als neuen Leserservice können Sie ab sofort die einzelnen ChannelPartnerHeftausgaben als PDF-Dateien für jeweils 2,99 Euro herunterladen.

U NSE R E N E WS A L S R S S -F E E D

S YST E M H AUS ST U DI E

Mit den ChannelPartner-Feeds erhalten Sie die News, die Sie am meisten interessieren, schnell und aktuell auf Ihrem Desktop.

Die Liste der größten und kundenfreundlichsten Systemhäuser, aktuelle Trends und die Analyse von 3.250 Projekten aus Sicht der Kunden unter

www.channelpartner.de/service/newsfeed

www.channelpartner.de/top25

T I PPSPI E L „CH A N N E L CU P “

Tippen Sie die Spiele der Bundesliga, gründen Sie Tippgemeinschaften und beweisen Sie sich als Fußballexperte! www.channelpartner.de/channelcup

AUSBL ICK T H E M E NSCH W E R PU N KT E 23/12 Security 24/12 Rückblick und Ausblick 1/13 Drucken & Archivieren 2/13 Business-Tipps

www.channelpartner.de/pdf-archiv

 N E WSL ET T E R BE ST E L L E N

CHANNELPARTNER TWITTERT

R E CH TSF R AGE N BE I W E B SHOPS

Sicher Sie sich einen Wissensvorsprung und bleiben Sie gut informiert! Bestellen Sie unsere täglichen oder wöchentlichen Newsletter unter

Bei ­Twitter gibt es mehrere Accounts von uns, mit denen wir Sie zu bestimmten Themengebieten noch schneller informieren können. Folgen Sie uns!

Wir verraten Ihnen, wie Sie beim Aufbau eines Webshops Fehler vermeiden und einen rechtssicheren Online-Shop aufbauen können.

www.channelpartner.de/newsletter

http://twitter.com/cp_redaktion

www.channelpartner.de/webshop

* Fax: 0711 7252-377; Servicezeiten: 8:00 bis 18:00 Uhr (an Werktagen)

Weitere Mitarbeiter in dieser Ausgabe: Dr. Renate Oettinger (OE, Schlussredaktion), Matthias Hell (MH), Karl-Erich Weber, Arnd Westerdorf (WES) Daniela Petrini (Layout), Ulrike Hartdegen (Layout)

ChannelPartner 22/12


kompetent & zuverlässig

r Toner c/m/y fo

free auch als

DEMOGERÄT

Phaser 6600DN

mit

Art.Nr. 010156

-

vom Listenpreis 50%erhältlich!

bis zu 35 S/min Farbe bis zu 35 S/min S/W Auflösung: 600x600x4dpi Emulation: PCL 5c/6, Original Adobe PS 3, XPS, PDF Emulation USB 2.0, 10/100/1000 TX Ethernet Papierkapazität: 550 Blatt Kassette und 150 Blatt Universalzufuhr Druckausgabe: 250 Blatt Duplexdruck Speicher: 256 MB max. 768 MB Papierformate: A4, Benutzerdefinierte Formate: 76,2mm x 127mm bis 215,9mm x 355,6mm 1 Jahr Vor-Ort-Service

HEK € 389,zzgl. UHG € 10,-

auch als

DEMOGERÄT

WorkCentre™ 6605 DN

mit

Art.Nr. 010158

vom Listenpreis 50%erhältlich!

Kopierer / Farbrucker / Fax / r ne Scan -

bis zu 35 S/min Farbe bis zu 35 S/min S/W Auflösung: 600x600x4dpi Emulation: PCL 5c/6, Original Adobe PS 3, XPS, PDF Emulation, XPS USB 2.0, 10/100/1000 TX Ethernet Papierkapazität: 550 Blatt Kassette und 150 Blatt Universalzufuhr Druckausgabe: 250 Blatt Duplexdruck Fax 33,6 kbps Speicher: 512 MB max. 1 GB

HEK € 648,zzgl. UHG € 40,-

7100 XEROX Phaser Perfektion. A3 Farbe in Phaser 7100N Art.Nr. 010151

Ihre Mehrwerte für mehr Geschäft Kleines Projekt? Großer Preisvorteil!

A3 Farbdrucker zum günstigen Preis - bis zu 30 S/min Farbe - bis zu 30 S/min S/W - Papierkapazität: 550 Blatt Kassette und 250 Blatt Universalzufuhr - Druckausgabe: 250 Blatt - Erste Seite nach nur 11 Sek. - 600 x 600 dpi - 1 GB / 2 GB - USB 2.0, 10/100/1000 TX Ethernet, PCL 5c/6, Original Adobe PostScript 3, XPS - 1 Jahr Vor-Ort-Service

HEK € 915,zzgl. UHG € 10,-

A3

auch als

DEMOGERÄT mit

vom Listenpreis 50%erhältlich!

Möchten Sie ein kleineres Projekt im Druckersegment zu attraktiven Konditionen umsetzen? Xerox bietet Ihnen Projektpreise auch für kleine Projekte an. Exklusiv für Sie bei Ihrer Distribution. Xerox Öffentliche Auftraggeber-Konditionen* Sie haben ein Amt, eine Schule oder einen eingetragenen Wohltätigkeitsverband als Interessenten, und möchten diesem ein attraktives Angebot darstellen? Fragen Sie Ihre Distribution nach den Preisen für Ihre öffentlichen Auftraggeber. Xerox DEMO-Offers 50 % vom Listenpreis ** Mit dem Demo-Offer haben Sie die Möglichkeit, pro Quartal ein Gerät oder eine Konfiguration aus dem Xerox- Portfolio für bis zu 50% günstiger zu erwerben**! Die Details zu diesem Angebot erhalten Sie von Ihrer Distribution. Fragen zu Produkten oder Angeboten ? Xerox bietet Ihnen in der Distribution dezidierte Ansprechpartner die Sie gerne beraten. Des Weiteren erhalten Sie Informationen für Fachhändler an unserer IT-Channelline 02131/2248-6911. * Freigabe von Xerox vorausgesetzt- Die Distribution unterstützt Sie gerne bei der Abwicklung. ** Vorgabe zum Demo- Offer: Freigabe von Xerox, sowie dass das System als Demogerät 3 Monate zu Demonstrationszwecken in Ihren Räumlichkeiten eingesetzt wird.


KD20

len —

oh presse empf

ch — Von der Fa

22/2012 Getes tet in c't

Ihre Daten, sicher verwahrt und bei Bedarf auch mobil verfügbar Der unkomplizierte Netzwerkspeicher für Arbeitsgruppen, kleine Büros oder daheim. Machen Sie Daten im Firmen- oder Heimnetzwerk für andere nutzbar. Sorgen Sie Datenverlust vor und sichern zugriffsgeschützt alle wichtigen Dateien an zentraler Stelle ab. Wann haben SIE eigentlich zuletzt an die Sicherheit Ihrer Daten gedacht?

Hohe Datensicherheit

Speicherplatz so viel Sie mögen Zwei interne Laufwerke mit insgesamt 8 TB Kapazität sind möglich

Besonders leise und kühl Dank des Aluminiumgehäuses ist der eingebaute Lüfter meist inaktiv

Videos, Musik und Fotos überall

Im RAID-1-Modus liegt auf einem zweiten Laufwerk stets eine Kopie aller Daten vor

DLNA-fähiger Mediaserver integriert (für PS3, Xbox usw.)

Schnelle Datenübertragung

"OMNINAS"-App für Android und iOS kostenlos erhältlich

Gigabit-LAN lässt auch bei großen Datenmengen keine Wartezeit aufkommen

www.alsoactebis.de

www.api.de

Mobiler Zugriff per App

www.bcom.de www.ingrammicro.de www.wave-computer.de www.wortmann.de


ALL3418v2

ALLNET Steuer- und Messcomputer IP Thermometer LAN / WLAN

Der ALLNET ALL3418v2 IP Thermometer ist eine flexible und kostengünstige Lösung zur Temperaturerfassung per Netzwerk. Durch seine äußerst kompakte Bauweise ist der Einsatz auch an schwer zugänglichen Stellen möglich. Das robuste Metallgehäuse verfügt über Laschen zur Befestigung an Wand und Decke und schützt gegen mechanische Beschädigung. Der ALL3418v2 IP Thermometer wird per Kabel oder Wireless LAN in ein Computernetzwerk eingebunden und ist über eine IP Adresse erreichbar. Die ermittelten Werte können über einen Webbrowser direkt im Gerät eingesehen werden. Zusätzliche Software ist für den Betrieb nicht nötig. Damit ist der ALL3418v2 für alle Betriebssysteme geeignet. Die Temperaturmessung erfolgt über den im Lieferumfang enthaltenen externen Temperatursensor ALL3006. Ein weiterer interner Temperartursensor auf der Platine des Geräts zeigt die Systemtemperatur. Mit dem optional erhältlichen ALL3018 Temperatur & Luftfeuchtesensor lässt sich neben der Temperatur auch die Luftfeuchte erfassen. Die Messintervalle lassen sich sekundengenau einstellen. Die letzten 512 Messwerte lassen sich auf Wunsch auch direkt im Gerät als Verlaufsgrafik darstellen.

Temperaturerfassung per Netzwerk leicht gemacht Intelligente Funktionen und Programmierung per Schaltmatrix Flexible Installationsmöglichkeiten Standortübergreifende Temperaturerfassung ohne Grenzen

Anschliessbare Sensoren: ALL3006 Temperatur ALL3018 Temperatur/Feuchte ALL4529 Luftdruck/Feuchte/Temperatur

ALL4529 Luftdruck/Feucht/Temperatur

ALL3018 Luftfeuchte/Temperatur

ALL3006 Temperatur

Screenshot

Screenshot

Bar

99,00 € Art. 95629

ALLNET GmbH Maistraße 2 82110 Germering Tel.: 089/89422222 Fax: 089/89422233 www.allnet.de E-Mail: sales@allnet.de Es gelten unsere AGB. Preise netto zzgl. MwSt. und Versand ab Lager Allershausen. Irrtum vorbehalten.


Maximale Effizienz und Leistung mit OKI-Druckern

Channel Partner Ausgabe 22/2012 · Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

ML5100FB

Der kompakteste Nadel- und Formulardrucker für Büro und Praxis. Der OKI ML5100FB (Flachbett) bietet hohe Zuverlässigkeit und hohe Qualität in einer extrem kompakten Bauweise. ‡ Kompakt: Die Stellfläche ist 10% kleiner als bei Modellen des Wettbewerbs ‡ Druckgeschwindigkeit: bis zu 375 Zeichen pro Sekunde ‡ Druckmaterial: Belege, Rezepte, Tickets, Quittungen, Formulare, mehrlagige Dokumente und Etiketten durch Flachbett-Design ‡ Mehrfachsätze: 5 Nutzen (1 Original + bis zu 4 Durchschläge) ‡ Emulation: IBM ProPrinter X24, EPSON LQ inkl. ESC/P2 b.com Art.-Nr.: DRU0063201

€ 178,20

ML6300FB-SC

Der leistungsstarke Flachbettdrucker mit automatischer Papierausrichtung. Der neue OKI ML6300FB-SC Flachbettdrucker - der direkte Nachfolger des Microline 390FB - ist ideal für die Arbeit an der Rezeption, bietet Zuverlässigkeit wie auch arbeitserleichternde Funktionen. ‡ 24-Nadel-Druckkopf: für schnellen, feinen Druck in höchster Qualität ‡ Farbband: für den Druck von 4 Millionen Zeichen ‡ Mehrfachsätze: 6 Nutzen (1 Original + bis zu 5 Durchschläge) ‡ Automatische Papierausrichtung: Korrigiert automatisch Papierschrägstellung, für fehlerfreie Druckergebnisse ‡ Druckmaterial: Belege, Rezepte, Tickets, Quittungen, Formulare, mehrlagige Dokumente und Etiketten durch Flachbett-Design ‡ Druckersprachen: IBM ProPrinter, IBM ProPrinter AGM, EPSON LQ b.com Art.-Nr.: DRU0075140

Aktionszeitraum (ML5100FB / ML6300FB-SC) vom 01.11.2012 - 30.11.2012

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0

€ 455,40


MC851dn

Der A4/A3-Multifunktionsfarbdrucker, der Mehrwert und Vielseitigkeit für die kleine Arbeitsgruppe bietet. Der MC851dn ist die perfekte Wahl für kostenbewusste Unternehmen mit mittleren Druckvolumen. ‡ Drucken, Scannen, Kopieren & Faxen ‡ Überragende Druckgeschwindigkeit: A4: 22 Farbseiten bzw. 34 Monoseiten pro Minute A3: 12 Farbseiten bzw. 17 Monoseiten pro Minute ‡ Zeit bis zum ersten Druck: 11,5/9,5 Sekunden in Farbe/Mono ‡ Auflösung: 1.200 x 600 dpi + ProQ2400 Technologie ‡ Papierformate: A3, A4, A5, A6, B5, Briefumschläge, Etiketten, Folien, Visitenkarten, Banner bis 1.200 mm ‡ Papierfassungsvermögen: 400 - max. 1.460 Blatt ‡ Druckersprachen: PCL 5c, PCL 6 (Windows), PostScript (Windows/Mac) ‡ Schnittstellen: Hi-Speed USB, 10/100 TX Ethernet, IEEE 1284 bidirektional parallel b.com Art.-Nr.: DRU0076964

€ 2.110,00

MC861

Der A4/A3-Multifunktionsfarbdrucker, der Mehrwert und Vielseitigkeit für die anspruchsvolle Arbeitsgruppe bietet. Der MC861 ist die perfekte Wahl für Unternehmen mit höheren Druckvolumen in einer anspruchsvollen Arbeitsgruppe. ‡ Drucken, Scannen, Kopieren & Faxen ‡ Überragende Druckgeschwindigkeit: A4: 26 Farbseiten bzw. 34 Monoseiten pro Minute A3: 15 Farbseiten bzw. 17 Monoseiten pro Minute ‡ Zeit bis zum ersten Druck: 10/9,5 Sekunden in Farbe/Mono ‡ Auflösung: 1.200 x 600 dpi + ProQ2400 Technologie ‡ Papierformate: A3, A4, A5, A6, B5, Briefumschläge, Etiketten, Folien, Visitenkarten, Banner bis 1.200 mm ‡ Papierfassungsvermögen: 400 - max. 1.460 Blatt ‡ Druckersprachen: PCL 5c, PCL 6 (Windows), PostScript (Windows/Mac) ‡ Schnittstellen: Hi-Speed USB, 10/100 TX Ethernet, IEEE 1284 bidirektional parallel b.com Art.-Nr.: DRU0084005 | MC861dn b.com Art.-Nr.: DRU0084006 | MC861cdtn b.com Art.-Nr.: DRU0084007 | MC861cdxn

€ 2.379,00 € 2.620,00 € 2.775,00

Aktionszeitraum (MC851/MC861) vom 01.11.2012 - 31.03.2013 EXKLUSIV! Für Business-, Premium-, Competence& Executive-Partner!


Für IT-Fachhändler1 vom 13.11.2012 – 31.01.2013

Samsung Galaxy Tab gratis – für Samsung WLAN-Aktionsdrucker2 Auch für Ihre Geschäftskunden kommt jetzt Bewegung ins Drucken und Scannen: Mit der Verbindung aus Samsung WLAN-Drucker oder -Multifunktionsgerät und Samsung Galaxy Tab klappt das Ganze drahtlos. Werden auch Sie jetzt mobil – und sichern Sie sich das exklusive Doppelpack. *

*

Aktions HEK

*

Aktions HEK

799,– €

*

Aktions HEK

519,– €

Aktions HEK

719,– €

389,– €

ML-5510ND

SCX-5737FW

CLX-6260FW

CLP-680DW

Monolaser-Drucker - Legal, A4 - 1200 dpi x 1200 dpi - bis zu 52 Seiten/ Min. - Kapazität: 620 Blätter - USB, 1000Base-T, Direktdruck-USB - WLANModul optional erhältlich

Monolaser-Multifunktionsgerät (Faxgerät/Kopierer/Drucker/Scanner) - Farbe - Laser - Kopieren/Drucken (bis zu): 24 Seiten/Min. (s/w) / 24 Seiten/Min. (Farbe) - 300 Blatt - 33.6 Kbps - Hi-Speed USB, 802.11b, 1000 Base-T, 802.11g, 802.11n, USB-Host

Farblaser-Multifunktionsgerät (Faxgerät/Kopierer/Drucker/Scanner) - Kopieren (bis zu): 35 Seiten/Min. - Drucken (bis zu): 35 Seiten/Min. - 300 Blatt - 33.6 Kbps - Hi-Speed USB, 802.11b, 1000 Base-T, 802.11g, 802.11n

Farblaser-Drucker - Legal, A4 - bis zu 24 Seiten/Min. (s/w) / bis zu 24 Seiten/ Min. (Farbe) - Kapazität: 300 Blätter USB, 802.11b, 802.11g, 1000Base-T, 802.11n, Direktdruck-USB

+ Galaxy Tab 2 10.1 WIFI (GT-P5110)2

+ Galaxy Tab 2 10.1 WIFI (GT-P5110)2

+ Galaxy Tab 2 10.1 WIFI (GT-P5110)2

+ Galaxy Tab 2 7.0 WIFI (GT-P3110)2

1) Teilnahmeberechtigt ist jeder IT-Fachhändler mit mindestens einem eigenen stationären Ladengeschäft in Deutschland. Es gelten die allgemeinen und die speziellen Samsung Aktionsbedingungen, zu finden unter http://partner.samsung.de/WLAN-Aktion. Stand 15.10.2012 2) Der IT-Fachhändler kann maximal 40 Galaxy Tabs (10 je Aktionsprodukt) beantragen. 3) Preise sind empfohlene Händlereinkaufspreise, die vom tatsächlichen Verkaufspreis des Distributors abweichen können. Die Preise verstehen sich inkl. Urheberrechtsabgabe und zzgl. gesetzlicher MwSt. 4) WLAN-Schnittstelle (ML-NWA65L-SEE) optional erhältlich.

bluechip Computer AG Geschwister-Scholl-Str. 11a · 04610 Meuselwitz

http://partner.bluechip.de/

Alle genannten Preise sind Händlereinkaufspreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Alle Preise inkl. UHG. Die Angebote sind freibleibend. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.


Jetzt bestellen:

06404 - 6975 100 oder www.cosag.de

ASUS K56CM

ELEGANT, KOMPAKT UND STABIL Jetzt das ASUS K56CM mit Microsoft Windows 8 erleben! Extra dünn und leicht - Das elegante Notebook K56CM von ASUS mit vielen Funktionen und einer Höhe von nur 21mm. Das aus einem Stück geformte obere Gehäuse sorgt für mehr Stabilität und Festigkeit.

Artikelnummer: 90NUHL214N11135D151Y

Technische Daten • Intel® Core™ i3-3217U (1,80GHz)

• 2 GB S-ATA Festplatte 5.400 U/min

• 4 GB DDR3 1600 MHz

• DVD Super Multi D/L

• NVIDIA GeForce GT 635M

• Card Reader, USB 2.0, 1x USB 3.0,

• 39,6 cm (15,6“) Display • Glare Type LCD Panel

VGA Out, HDMI • Microsoft Windows 8, 64-Bit (OEM)

SERVICE

KONTAKT COS Distribution AG Am Pfahlgraben 4-10 D-35415 Pohlheim

Focus Sales Software und Lizenzen Tel.: +49 6404 6975-554 Fax: +49 6404 6975-254

Service: First Flash GmbH Kocherstraße 2 (Tor 1) 38120 Braunschweig

Telefon: 0 64 04 / 6975-0 Fax: 0 64 04 / 6975-220 E-Mail: vertrieb@cosag.de

Focus Sales Netzwerk und TK Tel.: +49 6404 6975-143 Fax: +49 6404 6975-220

Telefon: 0 64 04 / 6975-114 Telefax: 0 64 04 / 6975-321 E-Mail: service@cosag.de

Alle Preise in Euro. Gültig solange Vorrat reicht, zahlbar rein netto, zzgl. 19% MwSt., ab Lager Braunschweig. Irrtümer und Abbildungsfehler sowie Zwischenverkauf vorbehalten.

WWW.COSAG.DE


Channel Partner Ausgabe 22/2012 · Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

Schön, schnell, flüssig Windows neu erfunden

Windows 8 wurde von Grund auf neu entwickelt, um den Anwender in den Mittelpunkt zu stellen. Platzieren Sie das Wichtigste direkt auf Ihren Startbildschirm, sodass Sie schnell auf Ihre Kontakte, Apps, Websites und vieles mehr zugreifen können – so verbringen Sie weniger Zeit mit Suchen und mehr mit dem, was Ihnen wichtig ist.

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0


Windows 8 bietet Ihnen die Leistung und Produktivität des Desktops, wenn Sie diese benötigen. Windows 8 32bit SB / DE Art.-Nr. SOF0082018 Auf anfrage Windows 8 64bit SB / DE Art.-Nr. SOF0082017 Auf anfrage Windows 8 32bit SB / EN Art.-Nr. SOF0083310 Auf anfrage Windows 8 64bit SB / EN Art.-Nr. SOF0083312 Auf anfrage

Windows 8 Pro 32bit SB / DE Art.-Nr. SOF0082020 Auf anfrage

Speichern Sie Ihre Musik, Fotos und Dokumente mit SkyDrive in der Cloud.

Windows 8 Pro 64bit SB / DE Art.-Nr. SOF0082019 Auf anfrage Windows 8 Pro 32bit SB / EN Art.-Nr. SOF0083313 Auf anfrage Windows 8 Pro 64bit SB / EN Art.-Nr. SOF0083314 Auf anfrage

Wir empfehlen Microsoft® Software.


DIGITAL FOTO & VIDEO Digital Cameras Digital Camcorder

Vom Besten einfach mehr! DIGITAL AUDIO & SOUND HiFi / Home Cinema MP3 -/ Mediaplayer DIGITAL TV & ENTERTAINMENT TV Geräte Projektion DVD / Video / SAT COMPUTER & PERIPHERIE

Nikon CoolPix P7700

Nikon 1 J2 Kit schwarz

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

12 Megapixel CMOS-Sensor 7x optischer Zoom / 28 bis 200 mm SD / SDHC / SDXC 7,5 cm (3") neig- und drehbarer LCD RAW-Format Unterstützung, Lichtstarkes Objektiv 1:2,0 bis 1:4,0

10 Megapixel CCD-Sensor 7x optischer Zoom / 28 bis 200 mm SD / SDHC / SDXC, Eye-Fi 7,5 cm (3") neig- und drehbarer LCD RAW-Format Unterstützung

Preis Stand 12.11.12

Preis Stand 12.11.12

HEK €

HEK € ab

386,-

384,-

Bestell-Nr. 633269

Bestell-Nr. 633339 mit NIKKOR Bestell-Nr. 633423 mit NIKKOR Bestell-Nr. 633493 mit NIKKOR +

Nikon D600 Body

Nikon CoolPix S6400

Drucker / Scanner

VR 10-30 mm 11-27,5 mm VR 10-30 mm VR 30-110 mm

HEK 384,- € HEK 369,- € HEK 499,- €

Tinte / Toner / Papier Netzwerk / Security Navigation DIGITAL STORAGE ZUBEHÖR & SUPPLIES

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

24,3 Megapixel CMOS-Sensor im FX-Format Wechselobjektive mit Nikon F-Bajonettanschluss 2 Slots für SD / SDHC / SDXC Karten 8 cm (3,2") TFT-Display mit ca. 921.000 Bildpunkten ISO-Empfindlichkeitsspielraum 100 bis 6.400, Autofokus mit 39 Messfeldern

Preis Stand 12.11.12

Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt. Es gelten die Zahlungsund Lieferbedingungen der dexxIT GmbH & Co. KG

HEK €

1.480,-

Bestell-Nr. 639625 (Lieferung ohne Objektiv)

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

16 Megapixel CMOS-Sensor 3x optischer Zoom / 4x Digitalzoom Interner Speicher (ca. 7,3 GB) 6,2 cm (2,5") TFT-LCD-Touchscreen Kleiner als eine Kreditkarte, keine Speicherkarten erforderlich

Preis Stand 12.11.12

HEK €

158,-

Bestell-Nr. 633276 silber Bestell-Nr. 633290 rot Bestell-Nr. 633304 purple

Bestell-Nr. 633283 schwarz Bestell-Nr. 633297 blau


www.facebook.de/dexxit www.twitter.com/dexxit_de

www.dexxit.de

Olympus Pen E-PL 3 Kit schwarz

Olympus SP-720UZ

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

12 Megapixel Highspeed Live MOS Sensor Wechselobjektive mit Micro Four Thirds Bajonett SD / SDHC / SDXC 7,6 cm (3") schwenkbarer LCD Full HD-Video-Funktion Ultra-schneller Autofokus

Preis Stand 12.11.12

HEK € ab Bestell-Nr. 604716 Bestell-Nr. 605192

mit EZ-M 14-42 mm II mit EZ-M 14-42 mm II + 40-150 mm

Preis Stand 12.11.12

HEK €

353,HEK 353,- € HEK 495,- €

141,-

Bestell-Nr. 633689 schwarz Bestell-Nr. 633668 silber

Olympus TG-1 silber

Olympus TG 820 Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

12 Megapixel CMOS-Sensor 5x optischer Zoom / 4x Digitalzoom SD / SDHC / SDXC 7,6 cm (3") LCD Wasserdicht bis ca. 10 Metern

Auflösung: Optik: Wechselspeicher: LCD-Bildschirm: Besonderheiten:

Preis Stand 12.11.12

HEK €

14 Megapixel CMOS-Sensor 26x optischer Zoom / 26-676 mm SD / SDHC / SDXC 7,6 cm (3") LCD 1080p Full HD Videos

209,-

Bestell-Nr. 586740 rot Bestell-Nr. 586733 blau

Bestell-Nr. 586712 silber Bestell-Nr. 586719 schwarz

12 Megapixel CMOS-Sensor 4x optischer Zoom / 4x Digitalzoom SD / SDHC / SDXC 7,6 cm (3") OLED Wasserdicht bis ca. 12 Metern, Stoßfest bis 2 m Fallhöhe

Preis Stand 12.11.12

HEK €

283,-

Bestell-Nr. 615139

GPS


dexxoIdTukt

Trendpr

DIGITAL FOTO & VIDEO Digital Cameras Digital Camcorder

!

SYMPLA – Das professionelle, modulare Video-Rig-System für HDSLR-Kameras und Camcorder.

DIGITAL AUDIO & SOUND HiFi / Home Cinema MP3 -/ Mediaplayer DIGITAL TV & ENTERTAINMENT TV Geräte

Manfrotto Sympla Shoulder Support System Sorgt für eine stabile Unterstützung, ist vielseitig und bietet eine Basis für professionelle Filmergebnisse. Das System ist einfach, intuitiv und schnell erweiterbar und vollkommen werkzeugfrei auf- und umbaubar. Somit kann das Rig schnell an neue Anforderungen angepasst werden.

Projektion DVD / Video / SAT

Preis Stand 12.11.12

HEK €

741,-

Bestell-Nr. 618002

COMPUTER & PERIPHERIE Drucker / Scanner Tinte / Toner / Papier Netzwerk / Security

Manfrotto Sympla HDSLR Deluxe RC Premium Fernsteuerung für Canon DSLR-Kameras.

Manfrotto Sympla Flexible Mattebox Mattebox für universellen Lichtschutz. Preis Stand 12.11.12

Preis Stand 12.11.12

Navigation

HEK €

546,-

HEK €

542,-

Bestell-Nr. 618142

Bestell-Nr. 618009

Manfrotto Sympla Counterweight

Manfrotto Sympla HDSLR Clamp-On Remote Control

1,6 kg Gegengewicht für ein ausgewogene Belastung.

Für Canon HDSLR Kameras geeignete Fernsteuerung.

DIGITAL STORAGE ZUBEHÖR & SUPPLIES

Preis Stand 12.11.12 Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt. Es gelten die Zahlungsund Lieferbedingungen der dexxIT GmbH & Co. KG

HEK €

64,-

Bestell-Nr. 618107

Preis Stand 12.11.12

HEK €

276,-

Bestell-Nr. 618135


Rollei Bullet HD Pro 1080p

Rollei Bullet 5S 1080p

 Full HD Camcorder 1080p  170° optisches Fisheye-Objektiv  Wasserdicht bis 10 m  Bis zu 90 Minuten Akkuleistung  Inkl. der passenden Halterung

 14 Megapixel CMOS Sensor  Full HD 1080p Videoaufnahmen  10-fach digitaler Zoom  3 m stoßfest – 60 m wasserdicht im Gehäuse  75 Grad Weitwinkel Preis Stand 12.11.12

Preis Stand 12.11.12

HEK €

164,-

HEK €

268,-

Bestell-Nr. 633955 Ski Edition Bestell-Nr. 633948 Motorbike Bestell-Nr. 633941 Outdoor

Bestell-Nr. 645309 Ski Edition Bestell-Nr. 645316 Motorbike Bestell-Nr. 645302 Outdoor

Aiptek SportyCam Z3

Lenco Sportcam 100 blau

 Full HD (1920 x 1080p) Weitwinkel Camcorder  5 Megapixel CMOS Sensor  Qualitativ hochwertige Glaslinse  Inkl. Fahrrad-, Flach- und Helmmontagekit  Wasserdichtes Gehäuse im Lieferumfang

 6 cm (2,4") TFT-Touchscreen  1280 x 720 Pixel Auflösung  1,3 Megapixel CMOS Sensor  4-fach digitaler Zoom  micro SD-Kartenleser

Preis Stand 12.11.12

HEK €

Preis Stand 12.11.12

143,-

HEK €

Bestell-Nr. 605878

48,-

Bestell-Nr. 640535

Sony HDR-AS15  HighEnd Full HD-Actioncam  16,8 Mio. Pixel CMOS-Sensor  Carl Zeiss ® Weitwinkelobjektiv  Aufnahmen in bis zu 60 m Wassertiefe  Wi-Fi ® fähig, SteadyShot-Funktion Preis Stand 12.11.12

HEK €

227,-

Bestell-Nr. 635593

dexxIT Neuheit

!

www.dexxit.de Tel. 0931 9708496 Fax 0931 9708499 dexxIT GmbH & Co. KG · Postfach 5444 · 97004 Würzburg


Intel® Core™ i7 Prozessor der zweiten Generation Intel Core i7 3610QM, 2.30 GHz

ASUS N56VZ-S4016H

Arbeitsspeicher 8 GB DDR3 SDRAM

Auflösung 1920 x 1080 Pixel (Full-HD entspiegelt) Grafik NVIDIA GT650M Laufwerk Blu-ray Disc Combo-Laufwerk BD ROM/ DVD+-RW/+-R/ DL/ RAM Schnittstellen VGA, HDMI, USB 3.0 4x Card Reader 3in1 (SD/MS/MS Pro) Ausstattung Multitouchpad, Instant-On, Nummernblock, USB Charger+ integr. Webkamera HD-Webcam Nummernblock Office 2010 Ready Externer Subwoofer im Lieferumfang Betriebssystem Microsoft Windows 8 64 Bit (OEM)

Artikelnummer: 109982

Intel, das Intel Logo, Intel Inside, Intel Core, und Core Inside sind Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern.

Displaygröße 39 cm (15,6“)


TECH DATA EMPFIEHLT MICROSOFT® SOFTWARE

Bei Komponenten macht Ihnen keiner was vor. Sie sind:

Der Komponenten Checker Zeigen Sie Ihr Komponenten Know-how und gewinnen Sie

Firmenparties im Wert von 3.000, 2.000 oder 1.000 Euro! Zweiwöchentlich stellen wir Fragen zum Thema Komponenten. Wenn Sie diese richtig beantworten und Aktionsprodukte kaufen, stehen Ihre Chancen gut der TD Komponenten Checker zu werden. Denn mit etwas Glück und Ihrem Know-how, spendiert Tech Data eine Party im Wert von 3.000, 2.000 oder 1.000 Euro. Zusätzlich haben Sie mit Ihrer Teilnahme die Chance auf Bonago Gutscheine im Wert von 50 Euro bzw. 10 Euro.

Mehr Informationen unter www.techdata-komponenten-checker.de Buffalo TeraStation 5600 6TB

Cherry KW 3000

Tech Data # 2549208 Hersteller # TS5600D0606-EU

Tech Data # 2610673 Hersteller # JK-0400DE

• NAS-Server mit 6TB (6x1TB) • Intel® Atom™ D2700 Dual Core • 2×USB 2.0, 3×USB 3.0 • 2 GB DDR3 RAM • Schnellere Übertragung großer Dateien, schnellerer Dateizugriff von mehreren Computern aus • BackupFunktionen: Ausfallsicherung, Replikation, Datensicherung nach Zeitplan und NovaBACKUP® (10 Lizenzen für NovaBACKUP® Business Essentials im Lieferumfang)

• drahtlose Tastatur • 2.4 GHz Technologie • USB Dongl • Hotkeys 10 • Akku-LED-Anzeige • geräuscharme Tasten

999,00 Euro

14,70 Euro

Freecom ToughDrive 500GB

Intel® Solid-State Drive 330 Series/180 GB/Reseller Box

Tech Data # 2337803 Hersteller # 56058

Tech Data # 2408932 Hersteller # SSDSC2CT180A3K5

• Formfaktor: extern 6,4cm (2,5“) • Kapazität: 500GB • Schnittstelle: USB 3.0 • Umdrehungsgeschw.: 5400rpm • Cache: 8MB • Farbe: grau, Silikongehäuse • Sehr ergiebige, weiche Silikonhülle, ideal für den mobile Einsatz • Interner Anti-Schock-Mechanismus schützt die Festplatte vor Erschütterungen • Nero Backitup & Burn, Green Button Energy Saver und Passwortschutz

• Schnittstelle: SATA 6Gb/s • Formfaktor: 6.4 cm (2.5“) • Bauhöhe: 9,5 mm • Kapazität: 180 GB • Read: bis zu 500 MB/s (42.000 IOPS) • Write: bis zu 450 MB/s (52.000 IOPS)

74,50 Euro

94,69 Euro

Iomega StorCenter px2-300d Pro 2TB

Sony - Data Cart/1.5TB Rec Cap 280MBs LTO5

Tech Data # 2581157 Hersteller # 36153

Tech Data # 1956047 Hersteller # LTX1500GN

• NAS-Server mit 2TB (2x1TB) • Dual Core Intel Atom D525 1.8 GHz mit 2 GB RAM • Dual Gigabit Ethernet • Hot Swappable Festplatten • RAID 0,1, JBOD • 1x USB 3.0 und 2x USB 2.0 Schnittstelle • Integrierte Software McAfee VirusScan Enterprise

• 1,5TB nativ bzw. maximal 3.0TB komprimiert • Übertragungsgeschwindigkeit: 280MB/s komprimiert (140MB/s nativ) • 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Speicherformaten • Strenge Qualitätskontrollen während des Produktionsprozesses • Patentierte Beschichtungstechnologie zur Verbesserung der Zuverlässigkeit • 100%ig kompatibel • Lebenslange Garantie • Auch als platzsparendes Library Pack erhältlich (20x Bänder)

407,99 Euro

30,77 Euro

Tech Data GmbH & Co OHG • Kistlerhofstr. 75 • 81379 München Tel. +49 (0)89 / 47 00 - 2646 • www.techdata.de • components@techdata.de Alle Preise sind Händler-Einkaufspreise zzgl. MwSt. oder unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers. Auf die genannten Preise finden Sonderkonditionen wie Boni, Skonti, Rabatte keine Anwendung. Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten. Lieferung nur solange Vorrat reicht. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tech Data GmbH & Co. OHG.


IMAGINE EXCELLENCE

Beste Voraussetzungen ergänzt durch exklusives Design... Keine Kompromisse an Höchstleistungen! AOC der Display Spezialist bietet ein erstklassiges Verhältnis von Qualität, Leistung, Design, Zuverlässigkeit, Service und Preis.

ChannelPartner Ausgabe 22/2012 · Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0


DISPLAYS DER STYLE-SERIE...

Style

für höchste Ansprüche in besonders edlem Design

Multimedia-Komplettlösung für Apple-Nutzer

myStage - e2343Fi Style Series

­

 Panel 58,4 cm (23") WLED-TFT  Auflösung Full HD / 1080p (1920 x 1080)  Helligkeit 250 cd/m2

ultraschnelle Reaktionszeit

 Kontrast 20.000.000:1 (DCR)  Reaktionszeit 2 ms GtG  Blickwinkel h 170º / v 160º  Anschlüsse D-Sub, HDMI

elegantes, texturiertes, schwarzes Design

 Features Lautsprecher, iPhone Andockstation, Ultraschlank  Stromverbrauch < 35 W / Power-Saving: < 0,5 W  Service 3 Jahre Garantie

b.com Art.-Nr. MON0078754

172,00 € myPlay - i2757Fm Style Series

d2757Ph Style Series

­

­

 Panel 68,6 cm (27“) WLED-IPS  Auflösung Full HD / 1080p (1920 x 1080)  Helligkeit 250 cd/m2  Kontrast 20.000.000:1 (DCR)  Reaktionszeit 5 ms GtG  Blickwinkel h 178º / v 178º  Anschlüsse D-Sub, 2x HDMI  Features 3D-Polarisationstechnologie, Konvertierung von 2D zu 3D per Knopfdruck, Lautsprecher, Sensor Tasten  Stromverbrauch < 40 W / Power-Saving: < 0,5 W  Service 3 Jahre Garantie

 Panel 68,6 cm (27“) WLED-IPS  Auflösung Full HD / 1080p (1920 x 1080)  Helligkeit 250 cd/m2  Kontrast 20.000.000:1 (DCR)  Reaktionszeit 5 ms GtG  Blickwinkel h 178º / v 178º  Anschlüsse D-Sub, 2x HDMI  Features MHL, Lautsprecher, Eco Mode  Stromverbrauch < 39 W / Power-Saving: < 0,5 W  Service 3 Jahre Garantie MHL-Funktionalität für Bild- und Tonsignalübertragung vom Smart Phone oder Tablet direkt auf den Bildschirm

b.com Art.-Nr. MON0082559

229,00 €

Ultimatives Multimediacenter für alle Entertainment-Fans!

b.com Art.-Nr. MON0081388

Besuchen Sie uns

229,00 €


LC9450 V2.3 mit 400W LC9550 V2.3 mit 500W LC9650 V2.3 mit 600W Mit der brandneuen "Gold Serie" bietet Ihnen LC-Power drei 80 PLUS® GOLD-zertifizierte Netzteile für den gehobenen Anspruch! Die Netzteile bieten Ihnen neben einem 135mm-Lüfter, Aktiv-PFC und umfangreichen Sicherheitsschaltkreisen, wie OVP, OCP, OPP, OTP, SCP & UVP, eine sehr hohe Effizienz von bis zu 90,36%* sowie einen geringen Standby-Verbrauch bei massiver Kühlleistung für Ihr System! Weitere Ausstattungsmerkmale*: Zwei unabhängige 12V-Leitungen, 1x 20+4-Pin, 1x 4+4-Pin Mainboard 12V, bis zu 2x PCI-E 6+2-Pin, 6x SATA, 2x PATA, 1x FDD (*abhängig vom Netzteilmodell)

LC-Power-Produkte erhalten Sie bei den offiziellen Distributoren:

Offizielle Partner:

Find us on Facebook www.lc-power.com


Channel Partner Ausgabe 22/2012 · Angebot solange Vorrat reicht, Preise freibleibend, in EUR pro Stück zzgl. MwSt., ab Lager. Preisänderung aufgrund von Wechselkursschwankungen möglich. Irrtümer, Lieferfähigkeit, Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere AGBs.

Wir empfehlen Microsoft® Software b.com Home »Basic« ‡ OS ‡ Gehäuse ‡ Mainboard ‡ CPU ‡ Speicher ‡ HDD / ODD ‡ VGA ‡ Netzwerk ‡ Eingabe ‡ Software ‡ Sound ‡ Service

Windows 7 Home Premium 64 bit (OEM); inkl. 32/64 bit Recovery DVD LC-Power ATX-7010B / schwarz / 420 Watt Gigabyte GA-H61MA-D3V (V/16x/DDR3/S3/U3/R/m) Intel® Core™ i3 2120 (3.3 GHz / Skt. 1155) 4GB (1x 4GB DDR3-1333) 500 GB SATA3 / DVDRW± Intel® HD Graphics 2000 (VGA/DVI) Gigabit LAN onboard Logitech Tastatur und optische Maus Microsoft Office Testversion, Nero OEM 8-CH HD Audio onboard 24 Monate Bring-in (opt. bis 36 Monate 24 Std. Vor-Ort-Service)

369,– €

b.com Art.-Nr. REC0081574

b.com Home »Allround« ‡ OS ‡ Gehäuse ‡ Mainboard ‡ CPU ‡ Speicher ‡ SSD / ODD ‡ VGA ‡ Netzwerk ‡ Eingabe ‡ Software ‡ Sound ‡ Service

Windows 7 Home Premium 64 bit (OEM); inkl. 32/64 bit Recovery DVD Compucase 6K29BS-UT / schwarz-silber / 420 Watt Gigabyte GA-H61MA-D3V (V/16x/DDR3/S3/U3/R/m) Intel® Core™ i5 2320 (3.0 GHz / Skt. 1155) 8GB (2x4GB DDR3-1333) 1000GB SATA3 / DVDRW± / Cardreader NVidia GT620 1GB (DVI/HDMI) Gigabit LAN onboard Logitech Tastatur und Maus Microsoft Office Testversion, Nero OEM 8-CH HD Audio onboard 24 Monate Bring-in (opt. bis 36 Monate 24 Std. Vor-Ort-Service)

515,– €

b.com Art.-Nr. REC0081575

Kaufen Sie einen Windows 7-PC und erhalten Sie Windows 8 Pro für nur 14,99€.*

*

Dieses Angebot ist ab dem 02. Juni 2012 bis zum 31. Januar 2013 gültig. Ausführliche Informationen finden Sie unter „windowsupgradeoffer.com“.

Zugriff auf über 14 000 Produkte rund um die Uhr mit ständig aktualisiertem Lagerbestand.

b.com Computer AG (Zentrale/Vertrieb Köln) 02 21-80 03-11 00

b.com Vertriebsbüro Braunschweig 05 31-3 10 78-1 00

Komplettsysteme, Serienrechner (ab Lager), PC Systeme und Server über unseren BTO-Konfigurator, Komponenten, Peripherie, Zubehör b.com Vertriebsbüro Gießen 06 41-5 65 58-0


b.com Business »Budget« ‡ OS ‡ Gehäuse ‡ Mainboard ‡ CPU ‡ Speicher ‡ HDD / ODD ‡ VGA ‡ Netzwerk ‡ Eingabe ‡ Software ‡ Sound ‡ Service

Windows 7 Professional 64 bit (OEM); inkl. 32/64 bit Recovery DVD LC-Power ATX-7010B / schwarz / 420 Watt Gigabyte GA-H61MA-D3V (V/16x/DDR3/S3/U3/R/m) Intel® Core™ i3 2120 (3.3 GHz / Skt. 1155) 4GB (1x 4GB DDR3-1333) 500 GB SATA2 / DVDRW Intel® HD Graphics 2000 (VGA/DVI) Gigabit LAN onboard ohne Microsoft Office Testversion, Nero OEM 8-CH HD Audio onboard 24 Monate Bring-in (opt. bis 36 Monate 24 Std. Vor-Ort-Service)

b.com Art.-Nr. REC0078433

383,– €

Jetzt Office kaufen und das neue Office KOSTENLOS erhalten!* Angebot gültig bei Kauf und Aktivierung von Office 2010 oder Office für Mac 2011 vom 19.10.2012 bis 30.04.2013. Weitere Informationen unter www.office.com/offer * Das Angebot gilt nur für Endkunden. Berechtigte Kunden können sich das neue Office unter der Webseite www.office.com/offer bis zum 31. Mai 2013 runterladen.

Office 2010 Home and Business PKC 32/64 bit Art.-Nr. SOF0061734

€ 139,90

Office 2010 Professional PKC 32/64 bit Art.-Nr. SOF0061727

„Flat Shipping“ Frachtkostenpauschale bei Onlinebestellung – 5 € pauschal (inkl. Transport, Maut, Verpackung und Versicherung) – Kein Mindestbestellwert – gültig für Lieferungen innerhalb Deutschlands – verlängert bis 31.12.2012

€ 311,90


JETZT ANMELDEN! www.techdata.de/skiopening

TECH DATA SKIOPENING !

BEAT, BUY AND WIN! Ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch. Sie schießen im Sonnenschein die schwarze Piste hinunter! Ihre Mission? Sie sammeln Punkte indem Sie Herstellerlogos sammeln. Sie wollen auf das Siegertreppchen des TD-Ski-Openings! Bei Kauf der Aktionsprodukte warten attraktive Herstellerpreise auf Sie. Nach dem Prinzip „Beat, Buy and Win“ gewinnen Sie beispielsweise ein Wochenende mit zwei Personen auf der Zugspitze, ein ADAC-Winterfahrtraining oder eine traumhafte Ballonfahrt für zwei Personen! Zeigen Sie Ihr sportliches Talent! Wir sind gespannt auf Ihr Können!

I K SOPENING HP ProBook 6570b

IBM Server x3650 - 7915E4G

Art. Nr. 2526854

819,00 €

Cisco SB Router RV180W

39,2 cm (15,6 Zoll) Intel Core i7 3517M, 1,9GHz 4GB RAM, 500GB HDD, 24GB SSD NVIDIA GT 635M

2.250,00 €

Art. Nr. 2394556

Erfassen Sie Entwurfskonzepte mit der Zeichen- und Detaillierungssoftware Auto-CAD LT®, und erstellen Sie präzise technische 2D-Zeichnungen.

119,00 €

Art. Nr. 2398515

!

aren

€ sp

300

31,75 cm (12,5”) multitouch Display Intel Core i5-3317U 4GB RAM Windows 8

1.196,25 €

Art. Nr. 2585079

ZU GEWINNEN

INTERSPORT GUTSCHEIN

BALLONFAHRT

FAHRTRAINING

EUROPA PARK

669,00 €

Art. Nr. 2567594

HP Top Value ProLiant ThinkPad Twist

Autodesk - AutoCAD LT 2013

802.11n Wireless Access Point Integrierte SPI-Firewall Unterstützung virtueller Netzwerke Intuitiver Konfigurationsassistent Art. Nr. 2412412

ASUS S56CM-XX033H

Xeon 6C E5-2630 95W 2.3GHz/1333MHz/20MB, 1x8GB 2x300GB HS 2.5in SAS, SR M5110e Multi-Burner, 750W p/s, Rack

Intel® i5-3320M 2,6GHz 15,6” Display HD AG LED 4GB 1600 MHz DDR3 SDRAM 500GB HDD / Win7 Pro64

DINNER IN THE DARK

Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten. Lieferung nur solange der Vorrat reicht. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tech Data GmbH & Co. OHG. Tech Data GmbH & Co OHG, Kistlerhofstr. 75, 81379 München, Tel. +49 (0)89 / 47 00 - 2646, www.techdata.de

ZUGSPITZWOCHENENDE

-

803,00 €


www.wave-computer.de

Kompetenz

Service

Qualität

WAVE empfiehlt Microsoft® Software

! n e b e l r e n o i t c A Pure ewinnen! dg Jetzt mitmachen un

Software-Käufer aufgehorcht! Für Käufer von Microsoft-Software veranstaltet WAVE bis zum 12.12.12 eine Sonderaktion. Jeder Käufer eines der aufgeführten Produkte erhält im Zeitraum der Aktion für jeden getätigten Kauf bis zu 10 Glückslose. Nach Ablauf des Aktionszeitraums verlosen wir verschiedene Erlebnis-Pakete von Jochen Schweizer im Gesamtwert von über 2.000,- Euro. Alle Käufer nehmen mit Ihren Glückslosen automatisch an der Verlosung teil. Je mehr Glückslose Sie gesammelt haben, desto größer ist natürlich auch Ihre Gewinnchance! Für jedes der aufgeführten Produkte erhalten Sie eine jeweils unterschiedliche Anzahl an Glückslosen: Weitere Informationen finden Sie unter www.wave-computer.de/microsoft

Wählen Sie aus unserem umfangreichen Software-Sortiment, zum Beispiel:

10 Lose

Microsoft Windows 2012 Server Datacenter R2 SP1

3 Lose

Microsoft Windows 8 Pro 64-Bit

1 Los

Microsoft Windows 7 Home Premium (64-Bit, inkl. ServicePack 1)

1. Die datenschutzrechtlichen Vorgaben werden bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten des Teilnehmers stets von dem Veranstalter beachtet. Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel stimmt der Teilnehmer einer Speicherung und Verwendung seiner personenbezogenen Daten durch den Veranstalter zur Durchführung des Gewinnspiels zu. Die personenbezogenen Daten werden nicht für Werbezwecke verwendet oder gespeichert. 2. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab dem 18. Lebensjahr.

Alle Preise zzgl. Mehrwertsteuer. Es gelten unsere AGB. Für Irrtümer und Druckfehler wird keine Haftung übernommen.

WAVE Computersysteme GmbH: Philipp-Reis-Str. 9 • 35440 Linden • Telefon: 06403 - 9050 4000 • Fax: 06403 - 9050 4009


api empfiehlt Microsoft® Software

zinat ion

Faszination Tauchen Sie ein ... in die Faszination eines neuen Betriebssystems

Erleben Sie das ebenso schlichte wie schöne und hochfunktionale Design der neuen Benutzeroberfläche, das Ihnen einen blitzschnellen Zugriff auf alle wichtigen Elemente ermöglicht und so mehr Zeit für Kommunikation und Entertainment garantiert. Lassen Sie sich von einer Vielzahl an Möglichkeiten begeistern, Windows 8 nach Ihren Wünschen anzupassen. Windows 8, 32bit, SB, Vollversion Art.Nr.: 109928 72,50 € Windows 8, 64bit, SB, Vollversion Art.Nr.: 109929 72,50 €


api empfiehlt Microsoft® Software

Jetzt Office kaufen & das neue Office KOSTENLOS erhalten!*

Kaufen Sie das leistungsstarke Acer TravelMate Notebook mit vorinstalliertem Windows 8 Pro.

Wenn´s noch ein bisschen mehr sein darf, dann kaufen Sie Office Home & Business 2010 PKC dazu und erhalten in drei einfachen Schritten die neue kostenlose Office Version:* 1. Office erwerben und aktivieren 2. E-Mail-Erinnerung einrichten auf www.office.com/offer 3. Neue Office Version herunterladen

Ihren n Sie e ll e t S n die Kunde frage!

es Pomm /microsoft

Acer TravelMate Notebook (64 bit) TMP453-M-32324G50Makk Art.-Nr.: 111337 419,00 € Office Home & Business 2010 (PKC) Art.-Nr.: 72349 139,90 €

pi.de www.a

GÜLTIG FÜR ALLE OFFICE PRODUKTE

*Das Angebot gilt nur für Endkunden. Aktionszeitraum bis zum 30.4.2013. Berechtigte Kunden können sich das neue Office unter der Webseite www.office.com/offer bis zum 31. Mai 2013 runterladen.

www.api.de · Sales-Hotline: 0241-9170-500 api Computerhandels GmbH · Grüner Weg 22-24 · 52070 Aachen · info@api.de Braunschweig: 0531-86669-500 · Dülmen: 02594-7821-322 · Linden: 06403-9770-652 München: 089-3565830-21 · Neuwied: 02631-97845-12 · Österreich: +43-2622-90834-100


Für Gamer und Enthusiasten

22,90 GeIL

DIMM 8 GB DDR3-1600

• Bezeichnung: „GD38GB1600C11SC“, DragonRAM • Typ: 8 GB, PC3-12.800, 1.600 MHz, 1,5 Volt • Bauform: DIMM – 240-pin • Timing: 11-11-11-28 (CL-tRCD-tRP-tRAS)

26,

IDIF87A1

90

GeIL

DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit

8-GB-Arbeitsspeicher-Kit • Bezeichnung: „GB38GB1600C9DC“, Black Dragon Serie • Typ: 2x 4 GB, PC3-12.800, 1.600 MHz, 1,6 Volt • Bauform: DIMM – 240-pin • Timing: 9-9-9 (CL-tRCD-tRP) IDIF87J7

44,90 GeiL

• Bezeichnung: „GD316GB1333C9DC“, DragonRAM • Typ: 2x 8 GB, PC3-10.666, 1.333 MHz, 1,5 Volt • Bauform: DIMM – 240-pin • Timing: 9-9-9-24 (CL-tRCD-tRP-tRAS) IEIF83J2

Ihr Erfolg ist unser ganz persönliches Anliegen. An der Pönt 44 D-40885 Ratingen

Telefon: 02102 - 398 500 Fax: 02102 - 398 509

www.maxcom-memory.de

vertrieb@maxcom-memory.de

DIMM 16 GB DDR3-1333 Kit

16-GB-Arbeitsspeicher-Kit

Alle Preise zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Es gelten unsere AGB. Irrtümer, Druckfehler und Preisänderungen vorbehalten.

8-GB-Arbeitsspeicher


Jetz t mit timeCard 5.0

Volltreffer für Ihr Business Unsere benutzerfreundlichste Zeiterfassung aller Zeiten.

Überstunden, Abwesenheit, Resturlaub, Projektzeiten, Schichtplan. Mit timeCard, der professionellen Zeiterfassung und Zutrittskontrolle, haben Ihre Kunden u.a. alle Daten zur effizienten Personalplanung und Abrechnung per Mausklick verfügbar. Neben der Zeiterfassung bieten wir Ihnen weitere außergewöhnliche Produkte, mit denen Sie sich neue Märkte erschließen und Neukunden generieren.

Jetzt informieren:

www.reiner-sct.com/zeit

alldis.de

allnet.de

alsoactebis.com

api.de

bcom.de

multitrade.de


Leistung, die Sie brauchen. Technologie, die Sie verdienen.

Artikel-Nr.: 112041

AMD Eight-Core FX-8320 Prozessor

134,90 € CPU Kerne: 8 CPU-Takt: 3,5 GHz / 4,0 GHz, Turbo Sockel: AM3+ Fertigungsprozess: 32nm Thermal Design Power: 125 W

Artikel-Nr.: 111198

Artikel-Nr.: 112006

AMD A8-5600K

AMD A10-5700

82,90 €

96,90 €

Accelerated Processor mit AMD Radeon™ HD 7560D Grafik

Accelerated Processor mit AMD Radeon™ HD 7660D Grafik

CPU Kerne: Quad-Core

CPU Kerne: Quad-Core

CPU-Takt: 3,6 GHz / 3,9 GHz, Turbo

CPU-Takt: 3,4 GHz / 4,0 GHz, Turbo

Integr. Grafik: AMD Radeon™ HD 7560D

Integr. Grafik: AMD Radeon™ HD 7660D

Sockel: FM2

Sockel: FM2

Fertigungsprozess: 32nm

Fertigungsprozess: 32nm

Thermal Design Power: 100 W

Thermal Design Power: 65 W

www.api.de · Sales-Hotline: 0241-9170-500 api Computerhandels GmbH · Grüner Weg 22-24 · 52070 Aachen · info@api.de Braunschweig: 0531-86669-500 · Dülmen: 02594-7821-322 · Linden: 06403-9770-652 München: 089-3565830-21 · Neuwied: 02631-97845-12 · Österreich: +43-2622-90834-100 Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzl. MwSt. Es gelten die AGB und Garantiebedingungen der api Computerhandels GmbH. Irrtümer, Druckfehler, Preisänderungen vorbehalten. Alle genannten Produkte sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller.


82

www.channelpartner.de/szene/ Von der Messe- in die Partyhalle, das waren bei Tech Data nur wenige Schritte. Nur ein Stockwerk höher wurde im Münchener M,O,C, die unverzichtbare Hausmessen-Fete gefeiert. So ließen die Partygäste einen anstrengenden Messetag gerne bei einem guten Tropfen ausklingen.  Armin Weiler Hubert Tris chberger (r., HT Cons ulting) ha t bei seinen al ten Tech-Dat aKollegen vo rbeigeschaut und dabei auch Mat thias Hi lber t (Xerox) ge tr of fen.

TECH DATA FEIERT

Von der Messe- in die Partyhalle TechData-EventSpezialisten Stephanie Schneider mit Broadline-Chef Thomas Kasper

Aline Gauthier und Nedzad Gutic (beide Samsung) haben sich bis zur Band vorgewagt ...

.... während Abdullah Cakmak (Asus) und Peter Wyrwich (Inno3D) sich auf ihre alten Tage einen Sitzplatz gesichert haben.

ark, u (heute Lexm Mat thias Abha n ) darf nu früher Ingram -Datach Te f au ch au eut fr Da . Part ys ic rk M na An ch si (Tech Da ta).

CZ, nd n von O Am Abe t SSD: zialiste nd Stefan e p ce t -S a e f or man t zle u SPP st d-Sta te -Driv a S c hä r t y-Per a li in P o r S a r e M ie d d oli h m e, , mit s A xe l B ö r mann Zimme

ChannelPartner 22/12

bak s Schli Fideliu ta) und a ( Tech D är zluf t ik M in m o D (C-NW )

us f Mar k kerche iebschef c u r -D ata er t r Tech-D pson-V n und E c henk n a m m S Ha Fr a n k

In Partylaune: Marco Reiche, Christian Seidl und Andrea Becker (alle Tech Data) mit Thomas Franke (HP)


DCI eMailer – Premium E-Mail-Marketing Hoch flexibles Versand-Tool für konzernweite Kundenkommunikation

Andreas Liebeskind eCommerce-Manager – Bluechip “Jetzt ist es deutlich einfacher, ansprechende Mailings zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit DCI verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit.”

SaaS-Lösung seit 12 Jahren erfolgreich im Einsatz nahezu 100% Zustellbarkeit umfangreiche Spam- und Virenchecks Support & Schulungen (Managed Services)

Dunja Burdiek I&C Projekte / Internet-Verantwortliche – comTeam “Wir schätzen besonders die hohe Flexibilität, die leichte Bedienbarkeit und die Benutzerstatistiken.“

Damit Sie das volle Leistungsspektrum und Potential des DCI eMailers unter realen Bedingungen testen können, bieten wir Ihnen die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen Testaccounts. Kontaktieren Sie uns unter 08151-265 136 oder per E-Mail an eMailer@dci.de Gerhard Trinkl | DCI AG | Enzianstraße 2 | 82319 Starnberg | www.dci.de

Hoch flexibel in der Anwendung


Channel Partner 22/2012  

Channel Partner 22/2012

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you