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RZ_Umschlag_JR_CNW 01.12.2011 9:23 Uhr Seite 1 M

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Jahresreport 2011

Cluster Neue Werkstoffe

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Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH Cluster Neue Werkstoffe Gewerbemuseumsplatz 2 90403 Nürnberg Tel.: +49 911-20671 - 211 Fax: +49 911-20671 - 766 cluster-neuewerkstoffe@bayern-innovativ.de

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Probedruck

Cluster Neue Werkstoffe Jahresreport 2011


Cluster Neue Werkstoffe

Jahresreport 2011 Aktivit채ten - Vernetzung - Beirat - Partner

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Einleitung

Einleitung

Inhaltsverzeichnis Einleitung Fünf Jahre Cluster Neue Werkstoffe – eine Erfolgsgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Netzwerken gehört die Zukunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Themenfelder

Cluster Neue Werkstoffe Technologien für Innovationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Netzwerken für Bayern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13 Heimliche Helden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Kunststoffe – Plattform für regionale Vernetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Initiierung von Kooperationsprojekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Ins rechte Licht gesetzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Material Innovativ 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Profile der Cluster-Partner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Profile der Cluster-Beiräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83

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Einleitung

Fünf Jahre Cluster Neue Werkstoffe – eine Erfolgsgeschichte

Cluster-Partner

Themenfelder

Der Cluster Neue Werkstoffe kann auf sehr intensive und erfolgreiche fünf Geschäftsjahre in der Netzwerkarbeit zurückblicken. Mit dem Jahr 2011 geht die erste Förderperiode der bayerischen Clusteroffensive zu Ende. Bei der abschließenden Evaluierung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie kam der Cluster Neue Werkstoffe auf einen Platz in der Spitzengruppe der besten vier Initiativen.

Prof. Robert F. Singer Cluster-Sprecher Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Rudolf Stauber Cluster-Sprecher Zentralinstitut f. Neue Materialien u. Prozesstechnik – ZMP, Fürth

Im Verlauf der ersten Förderperiode hat sich der Cluster eine erfolgreiche Position als zentraler Ansprechpartner für das Themenfeld Neue Werkstoffe in Bayern erarbeitet und wird von den Teilnehmern aus Hochschule und Industrie in Befragungen als eine herausragende Initiative bewertet. Auch im internationalen Vergleich ist eine positive Sicht unserer Initiative festzustellen. So wurde der Cluster-Kreis „Simulation in der Prozesskette Guss“ mit der Bronzemedaille beim ersten „NordicGerman-Polish Cluster Excellence Award“ als Musterprojekt für ein gelungenes Cluster-Management honoriert. Im Rahmen des genannten Cluster-Kreises wurden zwei besonders innovative Verbundvorhaben auf den Weg gebracht, welche umfassende bayerische Fördermittel aus dem Programm „Neue Werkstoffe in Bayern“ und von der Bayerischen Forschungsstiftung erhalten. Ähnliche Erfolge lassen sich auch aus anderen Bereichen berichten. So erfolgte auf der Cluster-Plattform die Akquisition umfangreicher Fördermittel aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand ZIM des Bundeswirtschaftsministeriums, sowohl für individuelle Förderungen als auch für die Förderung des Netzwerkes „k-messwerk“ in der Region Weißenburg-Gunzenhausen. Alles in allem wurden 22 Projekte mit insgesamt 85 Projektpartnern und einem gesamten Volumen von rund 13,2 Mio Euro initiiert und gestartet. Damit wird der Cluster Neue Werkstoffe einmal mehr seiner Funktion zur Schließung von Werkstoff-Prozessketten im Rahmen von branchenübergreifender, projektorientierter Zusammenarbeit gerecht. Für die zweite Förderperiode 2012-2015 wird es hierzu ein verstärktes Engagement in EU-Projekten zur Vernetzung mit europäischen Initiativen geben. Den eingeschlagenen, erfolgreichen Weg wollen wir weitergehen und dabei die technischen Inhalte stärker in den Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen stellen. Beispiele sind Nachhaltigkeit, demografischer Wandel, Individualisierung und Ressourcenknappheit. Die Bedeutung der Leitbegriffe für die zukünftigen Richtungen in der Materialforschung sollen detailliert herausgearbeitet werden.

Cluster-Beirat

Auch für die Förderphase II kann der Cluster Neue Werkstoffe in den nächsten fünf Jahren mit einer umfassenden Unterstützung durch den Freistaat Bayern rechnen, wofür unser besonderer Dank gilt. Wir danken außerdem unseren Beiräten für die intensive fachliche Begleitung der Cluster-Arbeit und die Fülle von wertvollen Anregungen, genauso allen Cluster-Partnern und -Akteuren für das entgegengebrachte Vertrauen und Ihre tatkräftige Mitarbeit. Wir laden Sie herzlich ein, auch die zweite Förderperiode des Clusters Neue Werkstoffe mit uns zu gestalten, unser Netzwerk immer enger zu knüpfen und die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.

Prof. Robert F. Singer 6

Prof. Rudolf Stauber


In einer Zeit globaler Wirtschaft und weltweiter Kommunikation kommt dem antiken „Panta Rhei“ eine besondere Bedeutung zu. Ein tiefgreifender und anhaltender Wandel ist in vielen Bereichen, sowohl des öffentlichen als auch des privaten Lebens, festzustellen. Wesentliche Merkmale sind beispielsweise demografische Veränderungen, die zunehmende Urbanisierung, eine neue Dimension in der Verarbeitung elektronisch verfügbarer Informationen, die Bereitschaft zu Mobilität, aber auch zum Aufbau sozialer Netzwerke oder eine ausgeprägte Individualisierung im Konsumentenverhalten mit stetig wachsenden Kundenerwartungen. Diese allgemeinen Megatrends beeinflussen auch Entwicklungen in Forschung und Technologie. Den Neuen Materialien kommt hierbei eine Schlüsselposition zu, denn sie stehen meist am Anfang der Wertschöpfungsketten, beispielsweise in der Automobilindustrie oder der Energietechnik.

Einleitung Prof. Josef Nassauer Geschäftsführer Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg

Um die anstehenden Anforderungen erfüllen zu können, ist bereits im frühen Entwicklungsstadium eine enge und zielgerichtete Zusammenarbeit über Technologien und Branchen hinweg erforderlich.

Themenfelder

NETZWERKEN GEHÖRT DIE ZUKUNFT

Die Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte ist dabei eng gekoppelt an die Frage nach der Verfügbarkeit der entsprechenden Ausgangsmaterialien, der Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie einer konsequenten Bereitstellung von Recycling-Strategien.

Cluster-Partner

Hierzu können effizient arbeitende, anwendungsorientierte Netzwerke wie sie die Bayern Innovativ GmbH konzipiert und organisiert, einen entscheidenden Beitrag leisten. Frei nach dem Motto „Was dicht und dick zusammensitzt“, schaffen Netzwerkstrukturen die Basis für gegenseitiges Verstehen und Vertrauen. Dabei sind sie stets offen für das Neue, für neue Partner mit gemeinsamen Zielsetzungen. So eröffnet der Cluster Neue Werkstoffe Horizonte für richtungsweisende Entwicklungen und deren Umsetzung in innovative Produkte und Verfahren.

Cluster-Beirat

Die Bilanz nach fünf Jahren – über 90 Veranstaltungen, mehr als 7400 Nutzer der Plattformen, rund 500 Cluster-Akteure, 30 Cluster-Partner – ist das eindrucksvolle Abbild dieses lebendigen Netzwerks. Mein Dank gilt insbesondere den Cluster-Sprechern Prof. Robert F. Singer und Prof. Rudolf Stauber, den Beiräten und Themenfeldsprechern für ihre umfassende Unterstützung, dem Team des Cluster-Managements für seine kompetente, engagierte und kundenorientierte Netzwerkarbeit sowie allen Akteuren und Partnern, die aktiv an der Gestaltung dieses erfolgreichen Clusters mitgewirkt haben.

Prof. Josef Nassauer 7


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Cluster Neue Werkstoffe Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe – Technologien für innovationen Unter diesem Leitbild versteht sich der Cluster Neue Werkstoffe (CNW) als die Informations-, Kommunikations- und Technologieplattform rund um Innovationen mit Neuen Materialien in Bayern. Der CNW konzentriert sich auf die branchen- und technologieübergreifende Transparenz in Bezug auf werkstofftechnische Kompetenzen – insbesondere aus Bayern – sowie das Marketing für Innovationen mit Neuen Materialien. Die Angebote sind differenziert und orientieren sich konsequent an den Bedürfnissen der Cluster-Akteure. Ein wesentlicher Eckpfeiler ist die enge Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerken. Diese branchen-, technologie- und netzwerkübergreifenden Kooperationen zeigen den Charakter der Neuen Werkstoffe als Schrittmacher für Innovationen in einer

Cluster Neue Werkstoffe

Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft, die Schaffung von

Reihe von Schlüsselbranchen wie der Energietechnik, der Mobilität oder auch dem

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

Maschinen- und Anlagenbau.

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Einleitung

Wie bringt man Innovationen mit Neuen Materialien in ein Produkt? Diese Frage ist von herausragender Bedeutung für die Arbeit des Clusters. So machen projektorientierte Maßnahmen zum Schließen von Wertschöpfungsketten einen großen Anteil der Cluster-Tätigkeit aus, z. B. Cluster Neue Werkstoffe

durch die Suche und Identifikation von Projektpartnern, Maßnahmen zur Bildung von Projektkonsortien sowie die Initiierung, die Begleitung und das Management von Kooperationsprojekten. Wie findet man die „Hidden Champions“? Eine Vielzahl von Aktivitäten des Clusters macht Kompetenzen sichtbar, führt Akteure aus den unterschiedlichsten Branchen und Technologien zusammen und eröffnet Horizonte für Innovationen mit Neuen Materialien. Die Aktivitäten umfassen praxisnahe Foren Cluster-Partner

und Workshops, die Konkretisierung und Realisierung von Projektideen, die Präsentation von Produkten und Technologien auf Messen sowie eine umfassende Bereitstellung von Informationen im Internet. Kleine wie große Unternehmen – vom Entwicklungsdienstleister über den Materialentwickler bis hin zu den Anwenderbranchen – aber auch Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzen

Dr. Ulrich Weishaupt, Bayerisches Wirtschaftsministerium, München im Gespräch mit Rainer Lorenz, stellvertretendem Leiter Innovationsund Technologiezentrum Bayern (ITZB), Nürnberg

die vielfältigen Gelegenheiten für neue Kontakte mit potentiellen Partnern auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Darüber hinaus berät der Cluster Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Welches sind die Alleinstellungsmerkmale des Clusters Neue Werkstoffe? Im Laufe der vergangenen fünf Jahre hat der Cluster Neue Werkstoffe eine transparente und effektive Organisationsstruktur entwickelt. Hervorzuheben ist die bedarfsorientierte Unterteilung in Themenschwerpunkte, welche dem Querschnittscharakter des Technologiefeldes der Neuen Materialien gerecht wird, sowie die anwendungsnahe Tätigkeit des Clus-

Cluster-Beirat

ter-Managements, die sich an industriellen Bedarfen ausrichtet. Der Cluster Neue Werkstoffe verfügt über tragfähige Strategien zur Identifikation und Verdichtung von Inhalten und Akteuren über Branchen und Technologiegrenzen hinweg. Klar definierte Inhalte, die Themenfelder mit Vertiefungsrichtungen und Werkzeuge der Cluster-Tätigkeit, Foren, Treffs, Kreise und Projekte sowie das Konzept Fachgespräche zu Neuen Werkstoffen in der Ausstellung „Material Innovativ 2011“

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der Technologieplattformen und der transparente strukturelle Aufbau des Netzwerkes erleichtern es


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

potenziellen Interessenten aktiv an der Cluster-Arbeit teilzunehmen.

Dass die CG TEC GmbH immer erfolgreicher ge-

Die Möglichkeiten zur mehrdimensionalen Vernetzung

worden ist, führt der Geschäftsführer Oliver Kipf

– auf fachlicher, branchenbezogener und regionaler

auch auf die Mitgliedschaft im Cluster Neue

Ebene – schaffen großen Mehrwert für den einzelnen

Werkstoffe zurück.

Was bringt die Zukunft?

CG TEC GmbH in Spalt und haben sich

Zahlreiche Entwicklungen in Politik, Gesellschaft,

auf die Entwicklung und Herstellung von Stäben und Rohren

gekennzeichnet durch einen tiefgreifenden und anhaltenden Wandel, der nahezu alle Bereiche sowohl des öffentlichen als auch des privaten Lebens erfasst. Wesentliche Merkmale sind die demografischen Veränderungen, die Klimadiskussion, die zunehmende Urbanisierung sowie eine ausgeprägte Individualisierung im Konsumentenverhalten. Diese globalen Megatrends beeinflussen insbesondere auch die zukünftige Forschung und Entwicklung. Als „Enabler Technologie“ kommt den neuen Materialien hierbei eine besondere Bedeutung zu. Der Cluster Neue Werkstoffe wird sich dieser Thematik annehmen und die Auswirkungen auf die verschiedenen Technologiefelder untersuchen. Auch vor diesen Hintergründen wird die Vernetzung mit Kompetenzregionen und Netzwerken in Europa weiter vorangetrieben. Der Cluster Neue Werkstoffe will hierbei als Türöffner für Unternehmen und Forschungsinstitute in Bayern wirken. Um in Zukunft die vielfältigen Herausforderungen effizient zu meisternn ist eine optimale Ressourcennutzung notwendig. Der Cluster Neue Werkstoffe wird sich deshalb intensiv mit der Entwicklung und Etablierung von internetbasierten Cluster-ManagementWerkzeugen beschäftigten.

aus Carbon- und Glasfasern spezialisiert und arbeiten seit Beginn an mit dem Cluster zusammen. Das ist richtig. Unser Unternehmen konnte in den vergangenen fünf Jahren Umsatz, Rendite und Mitarbeiterzahl verdoppeln. Dies verdanken wir unter anderem auch der guten Zusammenarbeit mit dem Cluster Neue Werkstoffe. Wie sieht diese Zusammenarbeit genau aus? Wichtig für uns ist die unkomplizierte Vermittlung von Kooperationspartnern, um z. B. Probleme in der Produktion schnellstmöglich lö-

Cluster-Partner

Wirtschaft und Wissenschaft der letzten Dekade sind

Cluster Neue Werkstoffe

Herr Kipf, Sie sind Geschäftsführer der

sen oder Entwicklungsprojekte rasch mit dem richtigen Partner erfolgreich umsetzen zu können. Wir konnten dadurch bereits an zwei Entwicklungsprojekten mitwirken. Was entwickeln Sie konkret? In einem Projekt arbeiten wir an Hybridrohren aus CFK (kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff) mit integrierter Dämpfung aus Gummi, in dem anderen an einem Hochleistungsteleskop aus Carbon. Ohne den Cluster wäre das nicht entstanden? Wohl eher nicht. Einerseits hat uns der Cluster intensiv bei der Kontaktanbahnung zu anderen Partnern unterstützt, andererseits konnten wir durch die Mitwirkung im Cluster unseren Bekanntheitsgrad durch die Teilnahme an Cluster-Treffs oder Messebeteiligungen auf Gemeinschaftsständen erhöhen. Auch dies führt zu neuen Kontakten, Kooperationen und konkreten Aufträgen, internationalen Kontakten oder Auszeichnungen. Mit dem Cluster geht wirklich etwas voran. Die Kollegen außerhalb Bayerns beneiden uns schon…….

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Cluster-Beirat

Cluster-Akteur.


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Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Netzwerken für Bayern Dass Bayern in der Werkstofftechnologie eine Spitzenstellung einnimmt, liegt neben den großen Weltkonzernen nicht zuletzt auch an vielen innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen. Für die Wettbewerbsfähigkeit im globalisierten Marktgeschehen ist permanente es den Unternehmen innovative Produkte und Dienstleistungen in Eigenregie zu entwickeln. Stattdessen entstehen Innovationen immer öfter dort, wo Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft ihre Erfahrung und Expertise gemeinsam in Projekte einbringen. In diesem Bereich profitieren sie von der Zusammenarbeit in Clustern und Netzwerken. Um für die Akteure einen Mehrwert zu schaffen und ausreichende Transparenz zu erzeugen, ist die Kooperation mit regionalen, nationalen und europäischen Netz-

Cluster Neue Werkstoffe

Innovation heute einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Doch immer seltener gelingt

werken eminent wichtig, gerade auch für den Cluster Neue Werkstoffe. Durch die Schaffung von Synergieeffekten mit anderen Netzwerken wird ein unmittelbarer Cluster-Partner

Nutzen für die Cluster-Akteure erzielt. Der Cluster Neue Werkstoffe bindet daher

Cluster-Beirat

proaktiv zahlreiche Initiativen in die Themenfelder ein.

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Einleitung

Ein schlagkräftiger Verbund für Faserverbundmaterialien – Cluster Neue Werkstoffe, Carbon Composites e. V. und die IHK Bayreuth für Oberfranken Faserverbundwerkstoffe stellen ein wichtiges Zukunftsthema dar. Unter anderem nimmt diese MaterialklasCluster Neue Werkstoffe

se eine Schlüsselrolle für zukünftigen, konsequenten Leichtbau ein – sei es in der Luftfahrt, der Windenergietechnik oder dem Automobilbau. Bayern verfügt in diesem Bereich über umfassende Kompetenzen mit Alleinstellungsmerkmal. Besonders starke Regionen in Bayern sind Oberfranken, einem traditionsreichem Zentrum der textilen Technologien, und Südbayern mit zahlreichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in großem Maße Faserverbundbauteile herstellen und in ihren Produkten einsetzen. Um bereits vorhandene Potenziale zu nutzen und Cluster-Partner

Firmen und Institute entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenzuführen, setzt der Cluster konsequent auf Kooperationen mit in den Regionen verankerten Netzwerkinstitutionen. So arbeitet der CNW seit Anbeginn erfolgreich mit dem Industrienetzwerk Carbon Composites e.V. (Augsburg) und der IHK Bayreuth für Oberfranken zusammen. Aus dieser Kooperation resultiert eine umfassende Vernetzung auf mehreren Ebenen.

Cluster-Beirat

■ Fachliche

Vernetzung: Textile Technologien,

Fertigungsverfahren ■

Regionale Vernetzung: Unternehmen mit

textiler Kompetenz in Oberfranken, Anwender-

branchen in Südbayern

■ Branchenübergreifende

■ Partnerschaftliche

Zusammenarbeit: IHK Ober-

franken, Carbon Composites e. V.

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der CNW in Kooperation mit seinen Partnern öffentlichkeitswirksame Cluster-Treffs. Diese haben sich im Zuge der Netzwerktätigkeit zu einer vielbeachteten Plattform der bayerischen Faserverbund-Community verdichtet und als hervorragendes Marketinginstrument für bayerische Kompetenzen etabliert – mit Ausstrahlung auf ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bei bislang 12 Cluster-Treffs konnten insgesamt mehr als 1.000 Faserverbundexperten begrüßt werden.

zung für regionale Kompetenzen Auch im Projektbereich werden Synergieeffekte genutzt – wie im nationalen Spitzencluster-Wettbewerb. Hier initiierte der Carbon Composites e. V. (CCeV) das Spitzencluster-Projekt M·A·I Carbon. Der Wettbewerb hat das Ziel, die leistungsfähigsten Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstüt-

Vernetzung: Luftfahrt,

Textilindustrie, Fahrzeugbau, Windkraft

In dieser Netzwerkarbeit konzipiert und organisiert

Spitzenclusterantrag M·A·I Carbon – Unterstüt-

Aushärteverfahren und Harzentwicklung sowie

Composite Europe 2011: Klaus Smolik, IHK Bayreuth im Gespräch mit Besuchern auf dem Gemeinschaftsstand Cluster Neue Werkstoffe/ IHK Bayreuth

zen. Dadurch soll die Umsetzung regionaler Innovationspotenziale in dauerhafte Wertschöpfung befördert werden sowie Wachstum und Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen werden. In der Wettbewerbsrunde


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

wählt eine hochrangig besetzte, unabhängige Jury bis zu fünf Spitzencluster aus, die über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren mit bis zu 40 Mio. Euro gefördert werden können. Thematische Vorgaben gibt es dabei nicht. Ausgewählt werden die Bewerber mit den besten Strategien für Zukunftsmärkte in ihren jeCluster Neue Werkstoffe

weiligen Branchen. Der CNW ist einer von 70 an M·A·I Carbon beteiligten Partnern. Hauptanliegen von M·A·I Carbon ist es, die Region München, Augsburg und Ingolstadt zu einem europäischen Kompetenzzentrum

und wollen sich im Rahmen des Spitzenclusters eine globale Spitzenposition in dieser Schlüsseltechnologie erarbeiten. Kunststoffe – gelungene Kooperationen

Dr. Marcus Seitz, Cluster-Manager Neue Werkstoffe, Rainer Mayer, Projektmanager k-messwerk informieren interessierte Teilnehmer auf unseren Plattformen über die Projektarbeit im Cluster Neue Werkstoffe

stoffregion Weißenburg-Gunzenhausen“ wurde ein themenbezogenes Netzwerk für die kunststoffverarbeitende Industrie etabliert. Ziel dieses im Rahmen

Nicht nur im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe

des Programms ZIM-NEMO vom Bundesministerium

sondern insbesondere auch im Themenfeld „Poly-

für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes

mereigenschaften und -verarbeitung“ hat der CNW

ist die Vernetzung von regionalen Kompetenzträgern

nachhaltige Kooperationen ins Leben gerufen. Mit

der kunststoffverarbeitenden Industrie. Es bildet

dem Kunststoffnetzwerk Franken e. V. werden hier seit

die Wertschöpfungskette in der Kunststoffverarbei-

2006 Potenziale gebündelt, Know-How transparent

tung vom Maschinen- und Werkzeugbau über die

gemacht und den Akteuren beider Partner Plattfor-

Materialproduktion bis zu Spritzguss, Extrusion und

men für Kooperationen und den Erfahrungsaustausch

Oberflächenveredelung sowie die Weiterbildung im

geboten. Gerade die Zusammenarbeit mit dem regi-

Kunststoffbereich ab. Das Netzwerk setzt sich aus

onal stark verankerten Kunststoffnetzwerk ermöglicht

sechs KMU und drei größeren Unternehmen sowie

es, effektive und bayernweit beachtete Plattformen im

zwei Bildungseinrichtungen (Berufliches Fortbildungs-

Bereich der Kunststoffe zu installieren. Insbesondere

zentrum und Hochschule) zusammen und verfügt

die Cluster-Treffs der beiden Netzwerke fokussieren

über besondere Kompetenzen in der Entwicklung,

zielgerichtet die Bedarfe und Fragestellungen der

Vermarktung und Durchführung mess- und labor-

Kunststoffakteure und zeigen Lösungswege auf. Der

technischer Dienstleistungen. Ein Schwerpunkt der

enge Kontakt auf Managementebene ermöglicht

Aktivitäten liegt daher im vereinfachten Zugang zu

zudem einen schnellen individuellen Support für die

einzelnen Dienstleistungen der Partner untereinander

Partner beider Netzwerke.

und in der schnellen Abwicklung entsprechender

Mit dem im Oktober 2010 gestarteten „k-messwerk

Transaktionen.

Cluster-Partner

die Wertschöpfungskette der CFK-Technologie ab

Cluster-Beirat

für CFK-Leichtbau auszubauen. Die Partner decken

– mess- und labortechnische Plattform in der Kunst-

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Einleitung

Etablierte Technologieplattform –

schen Gesellschaft für Materialkunde, der deutschen

Multi-Material-Design

Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der

Für die Weiterentwicklung und die Verbreitung von

Organic Electronics Association (oe-a), dem Verband

neuen Technologien und Prozessen sind Koope-

der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie

rationen zwischen Netzwerken wichtig. Ein für die

(VTB) und zum Verband Deutscher Maschinen- und

branchen- und prozessübergreifende Zusammenar-

Anlagenbauer (VDMA).

Cluster Neue Werkstoffe

beit prädestiniertes Themenfeld ist das Multi-MaterialDesign. Hier ist es vorrangiges Ziel, den richtigen Werkstoff am richtigen Ort im Bauteil zu platzieren. Hierfür steht eine Palette von Werkstoffen und entsprechenden Fertigungsverfahren zur Verfügung, die in Form von Werkstoffverbunden, Verbundwerkstoffen und Mischbauweisen zum Einsatz kommen. Der Leichtbau-Cluster Landshut, der CCeV und der CNW haben mit dem, jährlich stattfinden gemeinsamen Forum „Multi-Material Design für Leichtbauanwendungen“, eine Plattform speziell für den TechnoloCluster-Partner

gietransfer und Wissensaustausch auf diesem Gebiet etabliert. Neueste Trends und Technologien werden von Experten aus den verschiedenen Netzwerken kommuniziert. Denn auch hier gilt, nur die richtigen Experten, am richtigen Ort, in der richtigen Anzahl,

Cluster-Beirat

können innovative Lösungen generieren.

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Eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kunststoffe verbindet den Cluster Neue Werkstoffe und das regionale KunststoffNetzwerk Franken e. V.

Nächstes Ziel Europa – Vertiefende internationale Zusammenarbeit Cluster und Netzwerke bieten große Potenziale für

National vernetzt – Gemeinsam zu Innovationen

den effektiven Wissens- und Technologietransfer

mit Neuen Materialien

zwischen Kompetenzregionen auf europäischer Ebe-

Doch nicht nur die Vernetzung mit regionalen Initiati-

ne. Mit der Vernetzung ganzer Regionen und den

ven in Bayern ist für die Cluster-Arbeit von Bedeutung.

resultierenden Möglichkeiten für Informationen und

So steht der Cluster Neue Werkstoffe auf Bundesebe-

Kooperationen entsteht ein hoher Mehrwert für den

ne mit der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft/

einzelnen Cluster-Akteur. Die europäische Kommis-

Hüttentechnische Vereinigung der Glasindustrie

sion fördert daher die transnationale Vernetzung von

(DGG/HVG) in dem Themenfeld „Technische Gläser“

Clustern. Hierbei spielen Benchmarkingprozesse eine

in engem Kontakt. Die DGG/HVG ist in die vielfältigen

wichtige Rolle.

Aktivitäten wie Cluster-Foren oder Cluster-Treffs ein-

Der CNW nahm im Vorfeld der ersten „Nordic-Ger-

gebunden und unterstützt diese aktiv. Auch mit der

man-Polish (NGP) Cluster Excellence Conference“ an

Abteilung Materials Engineering des Verbandes Deut-

einem Benchmark der internationalen Cluster teil und

scher Ingenieure besteht ein reger Austausch, z. B.

darf ab jetzt das Bronzelabel für „Cluster Management

beim Cluster-Forum „Simulation in der Werkstofftech-

Excellence“ führen. Wie Strategien und Vorrausetzun-

nik“. Ein ebenfalls enger Kontakt besteht zur Deut-

gen für die Etablierung und Förderung exzellenter


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Cluster-Partner

Cluster Neue Werkstoffe

gionen. Die Technologiebörse des EEN-Netzwerks ist ein sehr wirkungsvolles Mittel um schnell und gezielt europaweit geeignete Kooperationspartner zu finden und bayerisches Know-How zu streuen. Wie eine Zusammenarbeit zum Wissenstransfer mit europäischen Regionen erfolgreich verlaufen kann, zeigt das Beispiel einer Unternehmerreise nach Polen. Durch die Initiative von Prof. Dr. Robert F. Singer, Cluster-Sprecher, konnte der CNW einen intensiven fachlichen Austausch zwischen bayerischen Luft- und Raumfahrtunternehmen und polnischen Materialforschern bei der Faculty of Materials Sciences der Technischen Universität Warschau initiieren. Auf der Unternehmerreise wurden Themen wie hochfeste Aluminiumwerkstoffe, Metal Matrix Composites, Be-

Intensiver Austausch in Warschau: Dr. Jörg Eßlinger, MTU Aero Engines GmbH, Prof. Dr. Robert F. Singer, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Małgorzata Lewandowska, Technische Universität Warschau, Dr. Blanka Lenczowski, EADS Deutschland GmbH, Prof. Dr. Krysztof J. Kurzydlowski, National Centre for Research and Development, Dr. Kord Pannkoke, Bayern Innovativ GmbH (v.r.n.l.)

Cluster-Beirat

Cluster in Europa aussehen können, wurde auf dieser Veranstaltung ebenfalls diskutiert. Mehr als 450 Vertreter aus Politik und Cluster-Organisationen aus 27 Ländern trafen sich in Kopenhagen zu Diskussionen und einem internationalen Erfahrungsaustausch. Zudem wurde der Gewinner des ersten NGP Cluster Excellence Award gewählt. Von mehr als 65 Einreichungen schaffte es der Cluster Neue Werkstoffe mit dem Projektbeispiel „Cluster-Kreis Simulation in der Prozesskette Guss“ in die Finalrunde und wurde dritter Sieger hinter dem Norwegian Centre of Expertise – Maritime und dem dänischen Netzwerk BioPeople. Neben dem Gewinn an internationalem Renommee, konnte der CNW auch viele neue internationale Kontakte, wie zum dänischen AluCluster knüpfen und bereits 2012 werden hier gemeinsam erste Projektaktivitäten gestartet. Darüber hinaus pflegt der CNW eine Vielzahl von Kontakten zu weiteren europäischen Netzwerken im Feld Neuer Materialien. Hierzu gehören der österreichische Materials Cluster Styria, der Kunststoffcluster Oberösterreich, der französische Cluster Materialia, EMC2 oder Plastopolis, M2I und das Dutch Polymer Institute in den Niederlanden. Für den Informationstransfer und die Schaffung von Kontaktmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Instituten aus verschiedenen europäischen Werkstoffregionen, hat der CNW das Tool „Technology Dating“ entwickelt. So werden z. B. im Vorfeld von Messen Business-Meetings zwischen den Akteuren der beteiligten Cluster organisiert und durchgeführt. Beispiel ist das „Technology Dating“ mit dem Materials Cluster Styria auf der Materialica. Die Nutzung vorhandener europäischer Strukturen für die Vernetzung ist ein wichtiges Instrument um Kompetenzen bayerischer Unternehmen bekannt zu machen. Mit dem EU-Büro der Bayern Innovativ, das in das European Enterprise Network EEN eingebunden ist, arbeitet der CNW daher eng zusammen. Insbesondere bei der Vernetzung innovativer Werkstoffre-

schichtungen und Simulationstechnologien diskutiert. Ziel war es, Felder für zukünftige Kooperationen zu identifizieren und eine Zusammenarbeit mit der polnischen Materialforschung zu etablieren.

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Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Heimliche Helden – Neue Werkstoffe Ein Grund für den Markterfolg vieler bekannter Produkte sind oftmals ihre außergewöhnlichen Eigenschaftsprofile, die erst durch die eingesetzten Werkstoffe oder Materialkombinationen möglich werden. Aktuelle Beispiele sind Elektrofahrzeuge, die ohne Leichtbauwerkstoffe wie faserauch neue Entwicklungen für höchste Energieeffizienz in der Bauindustrie, wie textilbewehrter Beton oder innovative, energieeffiziente Fenster. Die Neuen Werkstoffe sind somit die eigentlichen Helden, wenn neue Produkte am Markt erfolgreich sind. Für die weitere Förderung des Innovationspotentials Neuer Werkstoffe wurde 2006 im Zuge der Cluster-Offensive Bayern der Cluster Neue Werkstoffe ins Leben gerufen. Seit nun mehr als fünf Jahren kümmert sich der CNW um die heimlichen Helden und gibt ihnen eine Bühne für ihren großen

Cluster Neue Werkstoffe

verstärkte Kunststoffe oder neuartige Leichtmetalle nicht realisierbar wären, oder

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

Auftritt.

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Einleitung

Plattformen für die heimlichen Helden Um den Neuen Werkstoffen ein Podium zu geben, hat der CNW Werkzeuge, wie Cluster-Treffs und Cluster-Foren entwickelt und etabliert. Diese effektiven und erfolgreichen Technologietransferplattformen finden sich heute auch bei zahlreichen anderen ClusCluster Neue Werkstoffe

tern und Netzwerken wieder. Die richtigen Experten zusammenzubringen, neue Technologien und Trends vorzustellen und die Menschen dahinter sichtbar zu machen, ist wichtig für das Anstoßen neuer Kooperationen. Diese Cluster-Werkzeuge bilden eine tragende Säule zur Vernetzung und Transparenz der

Direkte Diskussion der Teilnehmer und Referenten auf Cluster-Foren, Prof. Dr. Robert Singer, Cluster-Sprecher

Cluster-Partner

Akteure. Durch sie können neueste Entwicklungen im Werkstoffbereich sowie die zugehörigen Firmen und

des Prozesses werden diese Themen immer weiter

Institute einem breiten Publikum bekannt gemacht

verdichtet, um letztendlich zu Fragestellungen für

werden. Auf der anderen Seite bilden sie den idealen

Projekte zu kommen. Das Werkzeug des CNW für die

Nährboden, um Projektideen zu diskutieren und Ko-

erste Stufe des Prozesses ist das Cluster-Forum:

operationspartner zu finden.

hier wird mit 100 - 150 Experten ein breites Themenspektrum diskutiert und Themen für vertiefende Folgeaktivitäten gefunden. 2011 standen das Themenfeld „Polymereigenschaften und –verarbeitung“ mit dem Cluster-Forum „Funktionale Kunststoffmaterialien“ sowie das übergeordnete Thema „Werkstoffe im Kontext gesellschaftspolitischer Leitthemen“ mit dem Cluster-Forum „Zukunft Neue Werkstoffe“ im Mittelpunkt dieser Netzwerkebene. Für die nächste Stufe des Verdichtungsprozesses

Cluster-Beirat

kommt das Werkzeug „Cluster-Treff“ zum Einsatz. Hier werden aus der Bandbreite der Themenfelder des Audi Sideblade

Clusters einzelne, technologisch tiefgehende Treffen bei Firmen und Instituten konzipiert und organisiert.

20

Verdichtung – die Strategie des Clusters Neue

Im Jahr 2011 wurden sechs Cluster-Treffs mit mehr

Werkstoffe

als 450 Teilnehmern durchgeführt. Die Themen

In der Strategie des Clusters steht die Verdichtung

reichten von „Oberflächenanalytik von Glas“, an der

von technologischen Fragestellungen im Vordergrund.

Universität Bayreuth, über „Prozesskette Hochdruck

Dies heißt nichts anderes, als aus der Vielzahl an The-

RTM“, bei KraussMaffei GmbH bis hin zu „Trends und

men diejenigen herauszufiltern, an denen eine kriti-

Technologien in der Verpackung“, bei der Sumitomo

sche Masse von Akteuren interessiert ist. Im Verlauf

DEMAG. Aus solchen Cluster-Treffen entstehen dann


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

wiederum häufig Cluster-Kreise. Diese sich regelmä-

Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und

ßig treffenden Expertenrunden zu ganz bestimmten

Wissenschaft, die einen tiefgreifenden und anhalten-

Fragestellungen stellen die nächste Stufe des Verdich-

den Wandel in Bereichen des öffentlichen wie auch

tungsprozesses dar. Aktuelle Cluster-Kreise sind „Si-

des privaten Lebens kennzeichnen, stärker beachtet

mulation in der Prozesskette Guss“ oder auch „Hoch-

werden und mit dem technologieorientierten Ansatz

beanspruchte, mehrphasige metallische Werkstoffe“.

des Clusters zu verknüpfen sind. Neue Werkstoffe werden somit in den Bezug zu gesellschaftspolitiCluster Neue Werkstoffe

schen Themen gestellt, um relevante technologische Lösungen zu finden. Denn die heimlichen Helden sind unersetzlich, um Themen wie die Energiewende oder die urbane Mobilität weiter voranzubringen und die großen Herausforderungen im Bereich der Ressourceneffizienz und der Nachhaltigkeit zu meistern. Die heimlichen Helden müssen sichtbar werden, und der Cluster Neue Werkstoffe ist hierfür die geeignete Plattform.

Cluster-Partner

Cluster-Management Neue Werkstoffe: Dr. Kord Pannkoke, Dr. Marcus Seitz, Tanja Flügel und Marcus Rauch (v.l.n.r.)

Strategisch, technologisch, serviceorientiert – Erfolgsgeschichte CNW Wie gut und nachhaltig das Zusammenspiel von bedarfs- und technologieorientierter Cluster-Strategie und serviceorientierter Netzwerkarbeit des ClusterManagements funktioniert, zeigte die Endbegutachtung der Cluster-Offensive durch das Fraunhofer-Institut Unternehmen und Forschungsinstitute attestierten dem Dienstleistungsportfolio des Clusters ein hohes

Cluster-Beirat

für System- und Innovationsforschung. Befragte Blick in das Plenum: Cluster-Forum „Zukunft Neue Werkstoffe“ am 15. November 2011 in Fürth

Nutzenpotenzial. So steht der Cluster Neue Werkstoffe in der Spitzengruppe und erhielt in nahezu allen begutachteten Themen besonders positive Bewertungen. Im Hinblick auf die zweite Förderperiode sind sich die Kernakteure des Clusters einig: „Der Cluster Neue Werkstoffe ist eine Erfolgsgeschichte!“ Aber wir müssen uns weiterentwickeln und aktuelle Herausforderungen annehmen. Dies bedeutet, dass zahlreiche 21


Einleitung

Funktionale Kunststoffmaterialien – Plattform für regionale Vernetzung Im Themenfeld Polymereigenschaften und -verarbeitung hat sich im Jahr 2011 die ganze Wirkungsbreite des Clusters Neue Werkstoffe gezeigt. So bildete das Cluster-Forum „Funktionale Kunststoffmaterialien“ den ersten großen öffentlichen Auftritt des vom ClusterManagement initiierten und teilweise in Personalunion gemanagten ZIM-NEMO-Netzwerkprojekts „k-mess-

Cluster Neue Werkstoffe

werk“. Rund um dieses Projekt ergaben sich vielfältige Aktivitäten auf allen Ebenen der CNW-Plattformen. Werkstoffe, Oberflächen, Prüftechnik – ClusterForum „Funktionale Kunststoffmaterialien“ „Kunststoffe sind weiter auf dem Vormarsch“, so Prof.

Interessierte Teilnehmer zu dem Cluster-Forum „Funktionale Kunststoffmaterialen“, die direkt nach dem Vortrag in Dialog mit den Referenten treten konnten.

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

Dr. Rudolf Stauber auf dem Cluster-Forum „Funktionale Kunststoffmaterialien“, das am 14. Juli 2011

unerlässlich. Um auch KMU Zugang zu teuren Prüf-

in der Stadthalle Gunzenhausen stattfand. Mit rund

technologien zu gewähren und die Analyse näher

120 Teilnehmern und 16 Ausstellern war das Forum

an die Produktion zu rücken, sind Entwicklungen wie

ein gelungener Treff für die regionale und überregi-

die portable Computertomographie-Anlage, die vie-

onale Kunststoffszene, um sich über die neuesten

len Anforderungen in der Qualitätssicherung genügt,

Entwicklungen in den Bereichen Werkstoffe, Oberflä-

wichtig. Trotz aller Technik und Innovation, kommt

chen und Prüftechnik zu informieren. So zeigte sich,

es immer auf die Schnittstelle zwischen Technologie

dass die Möglichkeit der Werkstoffsubstitution und

und Mensch an, wie Bahri Kiraz, Director Technical

die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit wesentliche

Innovation & Consulting der Alfmeier AG, aufzeigte.

Treiber für viele kunststofftechnische Entwicklungen

„Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt, nicht die

sind. Beispiel hierfür ist der kostengünstige Ersatz von

Ware“, resümierte er in Gunzenhausen. Mit Unter-

Kupferrohren durch Kunststoffrohre. Auch der Transfer

stützung der Partner Zukunftsinitiative Altmühlfranken,

zwischen so unterschiedlichen Branchen wie dem

k-messwerk, Kunststoffnetzwerk Franken e. V. und

Sanitärbereich und der Automobilindustrie eröffnet

dem Kunststoffcluster Oberösterreich war es gelun-

interessante Möglichkeiten für eine günstigere oder

gen, diese und weitere hochinteressante Vorträge für

flexiblere Produktion.

das Forum zu gewinnen.

Oberflächen spielen bei Verpackungen oder beim Automobilinterieur eine große Rolle, denn sie spre-

22

Übergreifende Vernetzung – Wettbewerbsvorteil

chen den Kunden direkt an. Hier lassen sich mit

für die Kunststoffindustrie

der Technologie der coextrudierten, massegefärbten

Dass das Forum gerade in Gunzenhausen stattfand,

Kunststoffplatten für das Thermoformen Prozesse

war kein Zufall. Der Landkreis Weißenburg-Gunzen-

flexibilisieren und Kosten für die Lackierung sowie

hausen ist hinsichtlich seiner Wirtschaftsstruktur

eine entsprechende Anlagentechnik einsparen und

besonders durch die Kunststoffindustrie geprägt. Von

trotzdem hochwertige, kundenansprechende Oberflä-

rund 27.000 Arbeitsplätzen in den technischen Indus-

chen erzeugen. Prüftechniken sind für Innovationen

triezweigen sind ca. 4.500 in der Kunststoffindustrie


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

zu verzeichnen. „Die Kunststoffindustrie bildet somit

len Kompetenzträgern, die für die Kunststoffindustrie

unseren Cluster“, resümierte Karl-Heinz Fitz, zweiter

im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen besonders

Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, in seinem

wertvoll sind und mit „k-messwerk“ eine ideale Multi-

Grußwort. Gerade die branchen- und disziplinüber-

plikatorplattform.

greifende Vernetzung spielt neben den technischen Leitthemen eine große Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Kunststoffindustrie. „In hervorragender Cluster Neue Werkstoffe

Weise hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen es verstanden, die Plattformen der Bayern Innovativ GmbH für die regionale Vernetzung zu nutzen“ so Prof. Nassauer. Beleg hierfür ist das in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und der regionalen Kunststoffindustrie etablierte Netzwerk „k-messwerk“. „Durch das professionelle Management seitens der Bayern Innovativ GmbH ist es gelungen, echte

Präzision AG. Die bereits seit längerem im Rahmen des Regionalmanagements des Landratsamtes angestrebte Vernetzung der regionalen Kunststoffindustrie mündet mit dem Projekt „k-messwerk“ nun in tragfähige Kooperationsstrukturen. „Das Engagement der Netzwerkmanager für die Unternehmen motiviert alle Beteiligten und sorgt für den großen Mehrwert von k-messwerk für uns“, so das anerkennende Fazit von Dr. Simon Amesöder, Geschäftsführer der RF Plast GmbH, einem der mittelständischen Unternehmen im Netzwerk. Einsatz neuer Technologien – der CNW als Multiplikator Das Kooperationsmodell stellt eine der wesentlichen Säulen in der Netzwerkkonzeption dar. Aufbauend auf den gesammelten Erfahrungen werden sich bereits erfolgreich initiierte Themen in Forschung & Entwicklung, Technologieerschließung und Qualifizierung als

Prof. Dr. Rudolf Stauber, Cluster-Sprecher, Karl-Heinz Fitz, 2. Bürgermeister Stadt Gunzenhausen, Prof. Dr. Josef Nassauer, Geschäftsführer, Bayern Innovativ GmbH

Cluster-Partner

mentierte Andreas Gebhardt, Vorstand der Alfmeier

Dies zeigte sich bei einem Expertengespräch beim Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik– EZRT, einem Partner des Clusters. Fragestellungen zur zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffbauteilen, die in „k-messwerk“ diskutiert wurden, können am EZRT in Fürth bearbeitet werden. So sorgt die Kooperation von k-messwerk und dem Cluster Neue Werkstoffe mit der räumlichen und personellen Nähe der Bayern Innovativ GmbH für sichtbare Erfolge in der regionalen Netzwerkarbeit.

Cluster-Beirat

Zusammenarbeit in der Region zu initiieren“, kom-

k-messwerk und das Cluster-Forum bilden somit ideale Plattformen für zukünftige Kooperationen in der Kunststoffregion Weißenburg-Gunzenhausen. Für die bayernweite Kunststoffindustrie bietet der Cluster Neue Werkstoffe gemeinsam mit dem Kunststoffnetzwerk Franken e. V. Kooperationsplattformen auf allen Ebenen der Cluster-Arbeit an.

weitere Ebenen der regionalen Zusammenarbeit etablieren. Über sein bayernweites Netzwerk bietet der Cluster Neue Werkstoffe Zugang zu den überregiona23


Einleitung

Erfolgreiche Initiierung von Kooperationsprojekten Die Initiierung und Begleitung von Kooperationsprojekten und gegebenenfalls die Suche und das Gewinnen geeigneter Fördermittel, stellen eine wesentliche Säule der Cluster-Arbeit dar. Viele Akteure des Clusters Neue Werkstoffe sehen speziell in diesen Dienstleistungen einen besonders großen Nutzen. Wie das Cluster-Management in die Projektarbeit einbezogen wird und die

Cluster Neue Werkstoffe

Entscheidung für das Für oder Wider einer öffentlichen Förderung treffen dabei die jeweiligen Initiatoren oder Konsortien. „Zwingen Sie niemanden zur Verbundforschung! Die Regeln sollten die Akteure selbst bestimmen“, betonte Günter Deinzer, Leiter Material- und Eigenschaftsentwicklung für Faserverbundwerkstoffe im Audi Leichtbauzentrum, zu Beginn der Arbeit im Cluster-Kreis „Simulation in der Prozesskette Guss“. Die Mitglieder des Cluster-Kreises setzen sich zusammen aus Kompetenzträgern der Brachen Automobil, Luft-

Cluster-Partner

fahrt, Nutzfahrzeuge und dem Gießereiwesen sowie aus Forschungseinrichtungen und Softwareherstellern. Projektentwicklung im Cluster-Kreis „Simulation in der Prozesskette Guss“ Fachleute nutzen den Cluster-Kreis „Simulation in der Prozesskette Guss“ um ein persönliches Netzwerk zu formen, in dem der fachliche Austausch und das gezielte Experten-Feedback wichtige Elemente darstellen. Diese Plattform ist ein Paradebeispiel für Projektfindungen, wie sie im Cluster Neue Werkstoffe

Cluster-Beirat

mit hohem Engagement des Cluster-Managements ablaufen. Im Cluster-Kreis wurden die Grundlagen für unterschiedliche Projekte aus den Bereichen Luftfahrt und Automobilindustrie gemeinsam erarbeitet und

Aluminium-Magnesium-Verbund Kurbelgehäuse

Themen zu konkreten Projektanträgen verdichtet werden. Dies wurde 2011 mit dem Start von zwei großen geförderten Verbundvorhaben belohnt. Zusammenspiel von Simulation und Lebensdauerberechnung – Schwingfester Guss Im März 2011 kamen bei der Neue Materialien Fürth GmbH (NMF) sieben Projektpartner zum Kick-OffMeeting des Projektes „Frühe und sichere Bewertung von Gussdefekten zur optimalen schwing-festen Bauteilauslegung (Kurztitel: Schwingfester Guss)“ zusammen. Zielstellung der Kooperation ist die Verknüpfung von Gießprozesssimulation und Lebensdauerberechnung. In der Projektlaufzeit von 36 Monaten wollen die Projektpartner durch die Kombination von Experiment und Simulation wesentliche, neue Erkenntnisse für die sichere und schwingfeste Auslegung von Gussbauteilen erforschen. Das Vorhaben wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des Programms Neue Werkstoffe in Bayern gefördert.

teilten sich erst bei der Formulierung der spezifischen Fragestellungen in kleinere Projektgruppen auf. Innerhalb dieser Projektgruppen fungierte das Cluster-Management als Moderator und leistete Hilfestellung im Antragsprozess. Dazu wurden die Ergebnisse aus den einzelnen Gruppen wieder gemeinsam im ClusterKreis diskutiert. Durch dieses Vorgehen konnten zwei 24

Mikromechanik als Basis für Vorhersagen zum Schädigungsverhalten – µFE Nach dem erfolgreichen Start des Projektes „Schwingfester Guss“ im Frühjahr 2011 konnte im Oktober auch das grundlagenorientierte Kooperationsvorhaben „µ-FE und Sensitivitätsanalyse“ aus dem Cluster-Kreis


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

gestartet werden. Gefördert mit Mitteln der Bayeri-

stoffe auch in der zweiten Förderperiode fortsetzen

schen Forschungsstiftung, werden die Projektpartner

und das Angebot an projektbezogenen Dienstleistun-

in den nächsten drei Jahren einen Zusammenhang

gen stetig den Bedürfnissen der Partner und Akteure

zwischen der Gießprozesssimulation und der Vorher-

anpassen.

sage des thermomechanischen Schädigungsverhaltens für Aluminium-Silizium-Bauteile herstellen. Die Basis ist ein mikromechanisches Modell (µ-FE), Cluster Neue Werkstoffe

das die Partner gemeinsam entwickeln. Eine wesentliche Rolle dabei spielen auch Untersuchungen an der Forschungsneutronenquelle Heinz-Maier-Leibnitz

das Gussgefüge und die daraus resultierenden thermomechanischen Eigenschaften in Bezug auf die vorherrschenden Gießprozessparameter aufweisen. Mit diesem Multiskalenansatz wird eine betriebsfeste Auslegung von Aluminium-Silizium-Gussbauteilen angestrebt. Von der Idee zum Produkt – Unterstützung des CNW in der Projektfindung Neben diesen beiden Beispielen unterstützte das Cluster-Management seine Partner und Akteure in zahlreichen weiteren Projektvorhaben. Die Bandbreite reicht dabei von der Ideen- und Partnerfindung, über die Suche geeigneter Förderprogramme bis hin zur Unterstützung in der Antragserstellung und Einreichung. Ein dabei wichtiges Programm ist das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Erste Vorhaben, wie die Entwicklung von Hochtemperaturfilter-

Interview Dr. Jörg Eßlinger, MTU Aero Engines GmbH Welche Projekte konnten Sie mit Hilfe des Clusters realisieren und wie hat der Cluster Ihnen dabei geholfen? Durch den Cluster-Kreis „Simulation“ wurde mit Partnern aus verschiedenen Branchen ein Leuchtturmprojekt gestartet und eine gut besuchte Tagung abgehalten. Sehr vielversprechend sind die Kontakte zur Forschungs- und Entwicklungslandschaft in Polen, die über den Cluster Neue Werkstoffe organisiert werden.

Cluster-Partner

beispielsweise geklärt werden, welche Sensitivität

Falls auch Konkurrenten Ihrer Firma im Cluster aktiv sind, wie gehen Sie damit um? Idealerweise sind die Aktivitäten im vorwettbewerblichen Bereich angesiedelt. Falls nicht, gewährleisten Vereinbarungen – notfalls auch thematische Einschränkungen – eine Win-Win-Situation für

Cluster-Beirat

in Garching. Mit Hilfe von Neutronenbeugung soll

alle Beteiligten.

medien durch den Cluster-Partner IREMA in Zusam-

Welche Thementrends sehen Sie für den Cluster in Zukunft?

menarbeit mit dem ITV Denkendorf, stehen bereits

Die Anforderungen an Produkte bezüglich Umweltverträglichkeit,

vor der Kommerzialisierung. Insgesamt hat der Cluster

Effizienz und Performance sind deutlich gestiegen, während der

im Zeitraum der ersten Förderphase (2007 - 2011)

Wettbewerbsdruck unvermindert hoch ist. Deshalb werden neuarti-

mehr als 100 Projektvorhaben unterstützt. Davon sind

ge Werkstofflösungen benötigt. Entscheidend ist, dass es in Bayern,

22 Kooperationsprojekte mit 85 Partnern, die bei ei-

Deutschland und Europa gelingt, die Verfügbarkeit der Materialien

nem Projektvolumen von über 13 Mio. € Fördergelder

und deren Herstellprozesse sicherzustellen und die Kosten

in Höhe von ca. 7 Mio. € eingeworben haben.

wettbewerbs­fähig zu halten.

Diese erfolgreiche Arbeit wird der Cluster Neue Werk25


Einleitung

Ins rechte Licht gesetzt – Marketing für Neue Werkstoffe Für Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren ist es wichtig, Potentiale und Chancen einem breiten Publikum näher zu bringen. Häufig sind tiefgehende Informationen zu diesen technologischen Themen nicht leicht zu finden oder auch der Öffentlichkeit nur wenig bekannt. So bieten beispielsweise Faserverbundkunststoffe ein hohes Potenzial für den konsequenten

Cluster Neue Werkstoffe

Leichtbau. Aber die in Kooperationsprojekten oder in Industrieverbünden entwickelten innovativen Produktionstechnologien sind häufig nur einem kleinen Kreis zugänglich. Hier setzt der CNW mit seinen Messeauftritten, Medienpartnerschaften und einer umfassen-

Marcus Rauch, Cluster-Manager im Gespräch mit einem Besucher auf dem Gemeinschaftsstand auf der Materialica 2011.

den Internetkommunikation an, um Innovationen mit Neuen Werkstoffen ins Rampenlicht zu stellen.

oder CFK-Gummi-Metall Hybridwerkstoffe der Gum-

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

miwerk Kraiburg GmbH.

26

Direkte Kommunikation – CNW auf internationa-

Neben den nationalen Messauftritten organisierte der

len Messen

Cluster Neue Werkstoffe in Zusammenarbeit mit dem

Internationale Messen haben sich dabei zu einer

EU-Kooperationsbüro der Bayern Innovativ GmbH

wichtigen Säule der Kommunikationsstrategie des

auch einen internationalen Gemeinschaftsstand auf

CNW entwickelt. Mit dem „Messeservice“ wurde ex-

der JEC Composite Show 2011 in Paris.

klusiv für Cluster-Partner ein Instrument entwickelt,

Die JEC ist die Leitmesse für Faserverbundwerkstoffe

das es den Firmen und Instituten ermöglicht, mit

in Europa und bietet für bayerische Kompetenzträger

geringem Aufwand auf nationalen und internationalen

hervorragende Möglichkeiten, ihre innovativen Faser-

Messen Präsenz zu zeigen. Im Rahmen des Messe-

verbundprodukte und -technologien einem internatio-

service stellt der CNW innovative Techniken und Pro-

nalen Fachpublikum zu präsentieren. Durch die enge

dukte seiner Cluster-Partner aus, übernimmt die erste

Zusammenarbeit mit dem EU-Büro konnte dieser

Kontaktaufnahme und gibt Anfragen im Nachgang der

Messeauftritt im Rahmen des Enterprise Europe

Messe direkt an die Cluster-Partner weiter.

Networks durchgeführt und kofinanziert werden. 13

2011 präsentierte der CNW Exponate der Cluster-

teilnehmende bayerische Fachaussteller auf diesem

Partner auf der Hannover Messe und der Materialica

Gemeinschaftsstand waren ein neuer Rekord.

in München. Auf der Hannover-Messe war der CNW

Gemeinsam mit dem regionalen Netzwerk-Partner,

zudem eine Station auf der dort angebotenen „Leicht-

der IHK Bayreuth für Oberfranken, war der Cluster

bau Tour“. Hier konnte das Cluster-Management

Neue Werkstoffe auf einer weiteren Leitmesse für Fa-

zielgerichtet neueste Technologien aus dem Bereich

serverbundwerkstoffe, der Composites Europe 2011

Leichtbau einem breiten Fachpublikum vorstellen, wie

in Stuttgart, vertreten. Mit großem Erfolg organisierten

z. B. Bauteile, hergestellt im Hochdruck-RTM Verfah-

die IHK und der CNW hier erstmals gemeinsam

ren von der KraussMaffei Technologies GmbH, die

einen Gemeinschaftsstand für vier bayerische Unter-

SpriForm-Technologie der Firma Jacob Plastics GmbH

nehmen.


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

feldern bis hin zu Informationen rund um Veranstaltungen und technologieorientierte Nachberichte. Das Partnernetzwerk und insbesondere der Kompetenzatlas, bieten für die zielgerichtete Suche nach Werkstoffkompetenzen und Akteuren einen hohen Mehrwert und sollen nur beispielhaft für das breite Internetangebot des CNW stehen. Die Internet-Plattform wird in Cluster Neue Werkstoffe

der zweiten Förderperiode weiter ausgebaut und den Akteuren zukünftig als „iCNW“ für „Clustern im Web“ zur Verfügung stehen. Der iCNW bietet Partnern und

Nicht nur die Präsenz auf Messen gehört zur Kommunikationsstrategie des Clusters Neue Werkstoffe, sondern auch die Verbreitung von Informationen durch elektronische und gedruckte Medien. Neben den klassischen Veröffentlichungen, wie Pressemitteilungen und dem eLetter, hat der CNW eine MedienPartnerschaft mit der Fachzeitschrift „Werkstoffe in der Fertigung“ etablieren können. Seit 2008 veröffentlicht der CNW in der Rubrik „Wissenstransfer aus Bayern“ regelmäßig Fachartikel über neuste Entwicklungen seiner Cluster-Partner und -Akteure, aber auch über aktuelle Trends und Aktivitäten aus dem Cluster selbst. So wurden in diesem Medium beispielsweise das Hochdruck-RTM-Verfahren der KraussMaffei Technologies GmbH oder Kooperationsprojekte wie das 50plusX-Projekt der Bavarian Speedsailing Association vorgestellt. Internet – ein unverzichtbares Instrument für den Cluster Neue Werkstoffe Unter www.cluster-neuewerkstoffe.de finden Sie alles rund um Neue Werkstoffe und Aktivitäten des Clusters – von allgemeinen Themen der Netzwerkarbeit, über Business- und Branchennews aus den Themen-

Vernetzung. Interview Florian Plenk, Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co. KG Welche Aktivitäten im Cluster schätzen Sie besonders? Für uns sind Cluster-Treffs von besonderer Bedeutung. Der Treff bei uns im Haus war eine hervorragende Möglichkeit uns präsentieren.

Cluster-Partner

Wissenstransfer aus Bayern – eine Medienpartnerschaft des Clusters Neue Werkstoffe

Akteuren des Clusters völlig neue Möglichkeiten der

Mit welchem Ziel sind Sie im Cluster aktiv? Der Cluster hat uns frühzeitig unterstützt in Kontakt mit anderen Partnern und Mitgliedern des Clusters zu treten. Auch ist das Messeangebot für uns sehr hilfreich, um kostengünstig mit auf Messen fahren zu können. Cluster-Beirat

Bayern Innovativ Gemeinschaftsstand auf der JEC 2011 in Paris

Welche Thementrends sehen Sie für den Cluster in Zukunft? Aus meiner Sicht sind Hybridmaterialien ein großes Thema in der Zukunft. Die Materialkombinationen gleichen gegenseitig Schwächen aus und sind damit breiter einzusetzen. Welche speziellen Herausforderungen stellt der Markt an Sie und die anderen Clustermitglieder? Flexibilität ist aus meiner Sicht das Schlagwort. Natürlich im Bezug auf die Produkte, mehr aber noch im Denken und Handeln.

27


28


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe Material Innovativ 2011 – Trends mit Neuen Materialien Innovationen mit Neuen Materialien stehen derzeit ganz im Zeichen von Effizienz und Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialerzeugung über deren Verarbeitung, die Nutzungsphase im Bauteil bis hin zum Recycling und der Wiederverwertung. Anforderungen hierzu kommen aus den Anwenderbran-

Vor diesem Hintergrund fand am 24. Februar 2010 das zehnte Symposium „Material Innovativ“ statt. Rund 330 Teilnehmer und 35 Aussteller aus der Werkstoffentwicklung und den verschiedensten Anwenderbranchen kamen in die Fürther Stadthalle. Die Herausforderung, „grüner“ zu werden, also Energieverbrauch und Emissionen zu reduzieren sowie die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen, sind we-

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

sentliche Treiber für die Entwicklung neuer Technologien und Werkstoffe.

Cluster Neue Werkstoffe

chen wie dem Automobilbau, der Luft- und Raumfahrt oder der Energietechnik.

29


Einleitung

Trends mit Neuen Materialien im Automobil-

so Dr. Stefan Kalke, BMW Group. Innerhalb des durch

bau, der Energietechnik sowie der Luft- und

Individualität, Verbrauch und Emissionsgrenzwerte

Raumfahrt

festgelegten Dreiecks aus Anforderungen werden

„Der Einsatz von Spritzgußtechnologien aus dem

effiziente und nachhaltige Werkstoff- und Produkti-

Kunststoffbereich in der Metallwelt wird schon seit 10 Jahren betrieben. Jetzt sind wir an dem Punkt Cluster Neue Werkstoffe

angelangt, diese Technologie industriell einsetzbar zu machen und Vorteile in Bezug auf Energie- und

onslösungen gesucht. „Bekannte Beispiele für die Lösung derartiger Zielkonflikte sind der Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen oder der intelligente Stahl-Mischbau“.

Cluster-Partner

Ressourceneffizienz umfassend zu nutzen“, so Prof. Singer. Weiterhin seien mit der neuen Technologie

Im Automobilbau zielen Innovationen mit Neuen

auch dünnwandige Bauteilgeometrien und niedrige-

Materialien häufig auch darauf ab, zusätzliche Funk-

re Porositäten darstellbar. FITHybrid ist eine weitere

tionen in ein Bauteil zu integrieren. Hier bietet der

großserientaugliche Technologie, welche die Neue

Metallguss vielfältige Möglichkeiten, insbesondere bei

Materialien Fürth GmbH gemeinsam mit industriellen

Gusskomponenten aus Aluminium. Für die Gießtech-

und wissenschaftlichen Partnern entwickelt hat –

nologie sprechen insbesondere die Möglichkeiten zur

diesmal aus der Welt der Faserverbundtechnologie.

wirtschaftlichen Herstellung und Funktionsintegration.

Hierbei wird die Prozesstechnik des Spritzpressens

Den Herausforderungen bezüglich Kosteneffizienz

eingesetzt, um komplexe Faserverbundbauteile mit

oder Werkzeugstandzeiten wird mit einer umfassen-

thermoplastischer Matrix in kurzen Zykluszeiten zu

den Vernetzung entlang der Prozessketten und der

erhalten. Durch geschickte Prozessführung können

Entwicklung geeigneter Baukastensysteme begegnet.

leichte Hohlraumstrukturen in einem Arbeitsschritt

In der Luftfahrt sind die Zielsetzungen „leichter,

erzeugt werden. Diese Technologie steht ebenfalls an

schneller, grüner“ aktuell von großer Wichtigkeit, wie

der Schwelle zur Industrialisierung.

Dr. Claudio Dalle Donne, EADS Innovation Works aus-

„In der Automobilindustrie definiert das Spannungs-

führte. Für die Entwicklung zukünftiger Werkstoffstra-

feld, Kunde, Gesetzgebung, Gesellschaft wesentliche

tegien ist es dabei unabdingbar, Materialien, Prozesse

Eckpunkte für Innovationen mit Neuen Materialien.“,

und Design als eine Einheit zu betrachten. Beispiele sind AlMgSc Legierungen. So konnten hier eine bes-

Cluster-Beirat

sere Schweißbarkeit erreicht sowie durch Kriechumformung spannungsfreie Bleche erzeugt werden. Für die Verbindung von CFK mit anderen Werkstoffen spielt Titan eine zunehmend wichtigere Rolle. Bisher mussten Titanbauteile allerdings aus dem Vollen gefräst werden – mit 80%igem Ausschuss und sehr hohen Kosten. Als Alternative bieten sich „Additive Layer Manufacturing“-Verfahren an. Vorteile dieser Technik sind ihre flexible Einsetzbarkeit, der äußerst niedrige Ausschuss von weniger als 5% sowie hohe KostenCluster-Sprecher Prof. Robert F. Singer, Universität Erlangen-Nürnberg

30

und Zeitvorteile.


„Im Triebwerksbau haben es die Ingenieure häufig mit komplexen und gegenläufigen Anforderungsprofilen zu tun“, so Dr. André Werner, MTU Aero Engineering. Auf den ersten Blick unscheinbare Komponenten wie Dichtungen oder Anstreifsysteme in Flugzeugturbinen bilden hierbei einen wichtigen Ansatzpunkt zur Verbesserung von Effizienz und Lebensdauer. Diese Bauteile sind extremen Anforderungen ausgesetzt. Bei Anstreifsystemen, genauer gesagt Einlaufbelegen, kommen gefüllte poröse Aluminiumlegierungen oder Nickel-Kobaltlegierungen zum Einsatz. Bei sehr hohen Betriebstemperaturen wird thermisch gespritztes, poröses Zirkonoxid verwendet. Das thermische Spritzen erzeugt einen mehrphasigen Aufbau in der Einlaufschicht, deren Basis ein schwammartiges Skelett aus

Cluster Neue Werkstoffe

Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Vollbesetztes Auditorium mit 330 Teilnehmern von Unternehmen und Instituten

Beschaffenheit der Schutzschicht wird dabei durch das eingesetzte Spritzmaterial variiert. „Auch in der Energietechnik spielen neue Material-

Cluster-Partner

konzepte eine eminent wichtige Rolle.“, so Dr. Ulrich Bast, Siemens AG. So wäre die Rekordgasturbine in Irsching nicht möglich gewesen ohne neue Hochleistungswerkstoffe. Durch den Einsatz von ODSLegierungen (Oxide Dispersion Strengthened) und einkristallinen Superlegierungen für die Schaufel im Zusammenspiel mit „Thermal Barrier Coatings“, die ein dehnungstolerantes Verhalten zeigen, konnte ein Cluster-Sprecher Prof. Dr. Rudolf Stauber, Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik, Fürth

„stand-alone“ Wirkungsgrad von 40 % und von 60 % in Kombination mit einer Dampfturbine erreicht In der Solarthermie ist der Einsatz von Parabolrinnen-

stellen in den eingelagerten keramischen Füllstoffen

kraftwerken eine erprobte Technik. Werkstoffliche

verfügt. Vor allem additive Fertigungsverfahren sind

Fragestellungen gibt es aktuell im Bereich der

vielversprechend.

Wärmeübertragungsmedien. Um zukünftig zu höhe-

Das thermische Spritzen bietet eine Vielzahl von

ren Arbeitstemperaturen als 400°C zu kommen, wird

Möglichkeiten, funktionale Beschichtungen von

an den Einsatz von Salzen als Wärmeträger gedacht

Oberflächen auf ihre jeweilige Anwendung hin zu op-

– mit höheren Anforderungen an die verwendeten

timieren. Aufgrund des geringen Wärmeeintrages auf

Werkstoffe im Hinblick auf Temperatur- und Korrosi-

der Bauteiloberfläche lassen sich unterschiedlichste

onsbeständigkeit.

Cluster-Beirat

werden. dem Legierungsmetall bildet und über Sollbruch-

Werkstoffe mit dieser Methode funktionalisieren. Die

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32


Globale Megatrends bestimmen mehr denn je die Werkstofftechnologien von morgen

Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Zahlreiche Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft der letzten Dekade sind gekennzeichnet durch einen tiefgreifenden und anhaltenden Wandel, der nahezu alle Bereiche sowohl des öffentlichen als auch des privaten Lebens erfasst. Wesentliche Merkmale sind demografische Veränderungen, der Klimawandel, die zunehmende Urbanisierung, eine neue Dimension in der Verarbeiim Konsumentenverhalten. Solche globalen Megatrends haben umfassende politische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen und beeinflussen insbesondere auch Entwicklungen in Forschung und Technologie. So gibt beispielsweise der Klimawandel und die daraus erwachsenden Notwendigkeit zur Reduktion des Verbrauches fossiler Energieträger Impulse für zahlreiche Innovationen, sei es bei den regenerativen Energien, den „Green Buildings“ oder auch der Moblität. Der Entwicklung Neuer Materialien kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Cluster Neue Werkstoffe

tung von elektronischen Informationen sowie eine ausgeprägte Individualisierung

Weiterentwicklungen klassischer Werkstoffe wie Metalllegierungen für extreme Benische Elektronik oder neue Leichtbaumaterialien eröffnen umfassende ökonomische wie ökologische Potenziale. Die Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte ist dabei eng gekoppelt an die Frage nach der Verfügbarkeit der entsprechenden Ausgangsmaterialien, der Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie einer konsequenten Bereitstellung von Recy-

Cluster-Partner

lastungen sowie jungen Technologien, wie z. B. die großflächig prozessierbare orga-

clingstrategien. Der Cluster Neue Werkstoffe wird sich gemeinsam mit seinen Akteuren mit diesen Themen beschäftigen und seine Arbeit während der zweiten Förderperiode von

Cluster-Beirat

2012 bis 2015 strategisch daran ausrichten.

33


Einleitung

Leitlinien aus dem Netzwerk

akteure die Herstellung von Bauteilen oder gar von

Für den Start der zweiten Förderperiode führte der

Endprodukten als Position in der Wertschöpfungskette

Cluster Neue Werkstoffe eine Akteursbefragung im Netzwerk durch und organisierte das Cluster-Forum „Zukunft Neue Werkstoffe“. Im Rahmen dieser Veranstaltung standen die gesellschaftlichen Megatrends Cluster Neue Werkstoffe

und ihre Auswirkungen auf die Werstoffwissenschaften im Mittelpunkt. Vorangegangen waren intensive Diskussionen in den Gremien und im Akteurskreis des CNW. „Werkstoffe sind in der Diskussion von Themen wie dem Schutz der Umwelt oder der Ressourcennutzung oft nicht sichtbar, daher ist die Auseinandersetzung mit den Megatrends wichtig für die Außenwirkung“, so Prof. Dr. Robert F. Singer. Zukünftig

Cluster-Partner

orientiert sich die inhaltliche Netzwerkarbeit an einer

an. Nur ca. zehn Prozent beschäftigen sich mit der ausschließlichen Herstellung und Veredelung von Materialien. Laut Umfrage sind momentan Akteure aus acht Branchen im Cluster aktiv, vor allem aus dem Automobilbau, der Energietechnik, dem Maschinenbau sowie der Luft- und Raumfahrt. Dritte Dimension - Leitbegriffe Die fortlaufenden dynamischen Veränderungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft beeinflussen auch zukünftige Technologien mit Neuen Materialien.

dreidimensionalen Matrix.

Aus diesem Grund stellt der Cluster Neue Werkstoffe

Erste Dimension - Themenfelder

seiner Netzwerkarbeit mit der Einführung von soge-

Dies sind die sieben werkstoff- und technologiespe-

nannten Leitbegriffen zukünftig in einen übergeord-

zifischen Themenfelder. Wie bisher auch sind die Inhalte dabei nicht statisch, sondern werden fortlaufend den Interessen der Cluster-Akteure angepasst. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, auf sich ändernde Bedürfnisse der Akteure einzugehen sowie neue Akteure in die Cluster-Arbeit zu integrieren und das Netzwerk

die technologie- und branchenspezifischen Inhalte

neten, gesellschaftlichen Kontext. Hierzu gehört zum einen die Betrachtung von Megatrends und deren Auswirkungen auf Entwicklungen mit Neuen Materialien. Zum anderen sollen vice versa die Wirkungen von werkstofftechnischen Innovationen auf Mensch und Umwelt diskutiert werden.

mit entsprechenden Interessen und Kompetenzen anzureichern. Cluster-Beirat

Zweite Dimension - Zielbranchen Zukünftig stellt der Cluster Neue Werkstoffe die Zielbranchen noch stärker in den Fokus seiner Netzwerkaktivitäten. Werkstoffentwicklungen können nicht als isolierte, forschungsrelevante Aktivitäten betrachten werden, sondern bilden einen integralen Bestandteile des Produktentstehungsprozesses. Damit wird der Anwendungsbezug zukünftiger Werkstoffentwicklungen in der Cluster-Arbeit weiter gestärkt. Die aktuelle Akteursumfrage bestätigt die Bedeutung: so geben mehr als zwei Drittel der befragten Kern34

Dr. Karlheinz Steinmüller, wissenschaftlicher Direktor der Z-punkt GmbH zeigte in seinem Vortrag Megatrends und deren Auswirkungen auf Technologien mit Neuen Materialien auf


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Zukunftsforschung – Neue Werkstoffe unter-

Weitere Referenten auf den Cluster-Forum nahmen

repräsentiert

Stellung zu den Themen Ressourceneffizienz, Road-

„Aus visionärer Sicht betrachtet stellen die Neuen Materialien momentan eine unterrepräsentierte Thematik dar. Dabei kann die Bedeutung dieser ‚enabling technology‘ für die Lösung aktueller und zukünftiger Probleme gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“, so Dr. Karlheinz Steinmüller, wissenschaftlicher Direktor, Z-punkt GmbH. Megatrends wie der Klimawandel, die Versorgung der Welt mit Nahrung und Energie, Gesundheit und demographische Veränderung die Erneuerung und der Ausbau von Infrastrukturen sowie eine nachhaltige Mobilität benennen die Herausforderungen – auch für die Materialforschung. Wesentliche Trends der Technologieentwicklung sieht Dr. Steinmüller in der Miniaturisierung, der Intelligenz, Simulation und Virtualisierung, der Biologisierung sowie langfristig in der Integration verschiedener Infrastrukturen, sogenannter Suprastrukturen.

mapping, nachwachsende Rohstoffe und gaben Hinweise für neue Märkte und Chancen in der Energietechnik, der Bauindustrie, der Verpackungstechnologie und der organischen Elektronik. Cluster Neue Werkstoffe

Abschließend fasste Prof. Stauber die wichtigsten Ergebnisse des Forums zusammen:

■ Aktuelle

Forschungs- und Entwicklungsarbei-

ten bei Neuen Werkstoffen fokussieren besonders auf Nanomaterialien, Materialien für eine nachhaltige Mobilität, Verpackungen, Biomaterialien, Bauwerkstoffe und multifunktionale Materialien für die Elektrik/Elektronik.

■ Windkraft

und Solartechnik sind besonders

wichtige Anwendungsfelder für Neue Werk

■ Werkstoff-Recycling

Cluster-Partner

stoffe. und Werkstoff-Substitution

stellen zentrale Herausforderungen für innovative Produkttechnologien dar.

■ Die

werkstoffbezogene Hochschulausbildung

und die dualen Bildungsstrukturen leisten wichtige Schrittmacherdienste für die Qualifizierung von jungen Ingenieuren.

Cluster-Beirat

Die Akteursbefragung und die Ergebnisse des ClusterForums „Zukunft Neue Werkstoffe“ sind eine wertvolle Dr. Karlheinz Steinmüller, Prof. Dr. Josef Nassauer, Prof. Dr. Rudolf Stauber, Dr. Ulrich Weishaupt (v.l.n.r.)

Auch die befragten Cluster-Akteure halten insbesondere Fragen der Ressourceneffizienz, der Nachhaltigkeit und der Internationalisierung für bedeutsam in Bezug auf zukünftige technologische Entwicklungen. Dabei haben vertikale Kooperationen zum Schließen von Wertschöpfungsketten und die Kooperation mit der Wissenschaft die größte Bedeutung.

Wissensbasis für die inhaltliche und strategische Ausrichtung des Clusters Neue Werkstoffe in der zweiten Förderphase. Mit der strukturierten Darstellung der Aktivitäten in der dreidimensionalen Matrix wird die gesamte Bandbreite der zukünftigen Cluster-Arbeit repräsentiert. Durch das hohe Engagement der Gremien, Partner und Akteure wird der CNW auch in der zweiten Förderphase der bayerischen Cluster-Initiative seine erfolgreiche Netzwerkarbeit fortsetzen. 35


36


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Profile der Cluster-Partner Mit dem Partner-Paket bietet der Cluster Neue Werkstoffe (CNW) interessierten Firmen ein attraktives Dienstleistungspaket rund um Innovationen mit Neuen Materialien. Vom Messeservice über die exklusive Nutzung des Netzwerkes bis hin zur aktiven Projektunterstützung.

Themenfelder

Die Vorteile für Cluster-Partner: Mehr Information und Kommunikation über die CNW-Plattformen

Schnelle und direkte Kontaktaufnahme über das Netzwerk

Mehr Wissenstransfer und –management im Materialnetzwerk des CNW

Rascher und praxisorientierter Zugang zu Trends und Entwicklungen

Mehr Potenzial für Ihre Ideen durch Kooperation

Gebündeltes Know-how, verlässliche Partner, zielorientierte Projekte

Marketingaktivitäten des Clusters unterstützen die Partner

Ein besonderes Highlight des Partner-Paketes ist das Messekonzept. Hier bietet der Cluster Neue Werkstoffe seinen Partnern einen Rundumservice an, um sich auf ausgewählten Messen mit Exponaten zu präsentieren.

Cluster-Partner

Mehr Wettbewerbsstärke durch gemeinsamen Marktauftritt

Cluster-Beirat

Werden auch Sie Partner im dynamischsten Werkstoffnetzwerk Bayerns!

37


Einleitung

AHE|engineering ■ Profil AHE | engineering ist ein 2009 gegründetes inhabergeführtes Einzelunternehmen für Technologie- & Innovationsmanagement - u.a. im Bereich der faseroptischen Sensorik. Die Schwerpunkte unserer Tätigkeit liegen insbesondere im Technologiescouting und dem Erarbeiten konkreter Realisierungskonzepte. Im Bereich der faseroptischen Sensorik sind unsere Kerngebiete die Systemdefinition

Cluster-Partner

Themenfelder

und Spezifikationserstellung, sowie das Beschaffungs- und Projektmanagement.

■ Produkte/Dienstleistungen ■

Marktrecherchen und Wettbewerbsanalysen

Projektmanagement & Koordination

Initiieren & Koordinieren von Forschungs- & Entwicklungsvorhaben (bspw. ZIM)

Testpläne, -spezifikationen & -berichte (auch nach MIL-STD und RTCA DO)

Koordination von Veröffentlichungen

Mehrsprachiger Service: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch

Seminare zu Themen wie bspw. Ideengenerierung & -bewertung

Kontakt ■ AHE|engineering

■ Anwendungsmärkte

Technologiemanagement

Innovationsmanagement

Projektmanagement

Faseroptische Sensorik

In der Neuen Welt 8 87700 Memmingen Deutschland

Cluster-Beirat

■ Dipl.-Ing. Anja Dreher Geschäftsführerin / Managing Director

Telefon: +49 8331-83337-20 Fax: +49 8331-83337-29 E-Mail: info@ahe-engineering.com

■ www.ahe-engineering.com

38


Einleitung

Cluster-Partner

Alzchem AG ■ Profil Die AlzChem AG ist mit über 1.300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 250 Mio. € ein international tätiges Chemieunternehmen, das sich mit bewährten und neuen Produkten für die globalen Märkte in der Welt der Spezialchemie positioniert. Ein Schwerpunkt der AlzChem ist die NCN-Chemie, die für Produkte mit typischer Stickstoff-Kohlenstoff-Stickstoff-Bindung steht. Daraus entwickelte sich u. a. auch die Produktpalette DYNHARD®, auf die hier nachfolgend im

Themenfelder

Detail eingegangen wird. ■ Produkte/Dienstleistungen Flüssighärter für heißhärtende Epoxidharzsysteme (sehr latent, hoher Tg)

Hochlatente Uronbeschleuniger für heißhärtende Epoxidharzsysteme (20 °C bis zu 1 Jahr)

Hochreaktive Uronbeschleuniger für heißhärtende Epoxidharzsysteme ab 80°C

hochreaktive Beschleunigerpasten

Vollständige Rückwärtsintegration bei der Herstellung von Dicyandiamidhärtern

Eigenproduktion von Imidazolen und Harnstoffderivaten

Synthese neuartiger Stoffe im Bereich von Harnstoffderivaten

Entwicklung von Niedrigtemperatursystemen

Kontinuierliche Optimierung von Mahl-/Mikronisierungstechnologie

■ Produkte/Dienstleistungen

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ AlzChem AG

Härter auf Basis von vermahlenem Dicyandiamid

Beschleuniger – grobe & feinstvermahlene Imidazole (Phenyl- & Methylimidazole)

83308 Trostberg

Beschleuniger – vermahlene Harnstoffderivate/Urone

Deutschland

Spezielle Mattlackhärter

Beratungsservice durch Anwendungstechnik, Lohnvermahlung

Dr.-Albert-Frank-Str. 32

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

Composites in Windenergie-, Automobil-, Flugzeugbau-, Sportbereich

Klebstoffe (Adhesives) in Automobil-, Flugzeugbaubereich; Schleifmittelindustrie

Pulverlackindustrie und Leiterplattenindustrie ■ Jörg Brinkmann Marketing Manager

Telefon: +49 8621-86 2935 Fax: +49 8621-86 2935 E-Mail: joerg.brinkmann@alzchem.com

■ www.alzchem.com

39


Einleitung

audi ag ■ Profil Audi hat in seinem Markenkern „Vorsprung durch Technik“ den Leichtbau als wesentliches strategisches Unternehmensziel verankert. Innerhalb der Audi Leichtbau-Strategie wurde das Aluminium Space Frame Prinzip zum Multimaterial Space Frame weiterentwickelt. Ziel ist es durch intelligenten und flexiblen Umgang mit verschiedensten Materialien „das richtige Material am richtigen Ort für die optimale Funktion“ einzusetzen.

Themenfelder

Die enge Vernetzung zu Hochschulen, Forschungsinstituten und industriellen Partnern ist ein wesentlicher Bestandteil zum gemeinschaftlichen Kompetenzaufbau und sichert die nachhaltige Positionierung von Audi als Leichtbau-Innovator. ■ Innovationen

Leichtbau unter Nutzung aller verfügbaren Leichtbau-Werkstoffe

Wirtschaftliche Umsetzung von Leichtbau-Karosserien in Großserie

Zielgerichtete Entwicklung von Leichtbau- Werkstoffen unter Betrachtung einer ganzheit-

lichen CO2 Bilanz Cluster-Partner

Integrative Leichtbau-Konzepte als Schlüssel zur effizienten Umsetzung der E-Mobilität.

■ Technologien/Forschung Kontakt ■ AUDI AG

NSU-Straße 1 74148 Neckarsulm Deutschland

Cluster-Beirat

Durchgängige Methodik zur Simulation von Herstellprozessen sowie Funktionen und Eigenschaften im Fahrzeug Durchbruchs-Technologien in Fügetechnik und Korrosionsschutz für den Multimaterial-

mix

Innovative metallische und nichtmetallische Werkstoffsysteme

Hybride Werkstoff- und Halbzeug-Systeme

■ Umsetzung

und Validierung im Audi Leichtbau Technikum

■ Anwendungsmärkte

■ Claus Haverkamp Leiter Technologie-/ Eigenschaftsentwicklung Aufbau Audi Leichtbauzentrum

Telefon: +49 7132-31-88970 Fax: +49 7132-31-5790 E-Mail: claus.haverkamp@audi.de

■ www.audi.com

40

Automobilmärkte weltweit

Quervernetzung zu Motorsport, Luft- und Raumfahrt, Design- und Leistungssportzentren


Einleitung

Cluster-Partner

BMW GRoup ■ Profil Innovative Werkstoffe und Verfahrenstechniken sichern nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit im Automobilbau. Aktuelle Entwicklungstrends wie Elektrifizierung oder Leichtbau bieten neues Einsatzpotenzial für Hightech-Werkstoffe. Vorausschauende Entwicklungskooperationen zwischen Grundlagenforschung an Hochschulen, Zulieferindustrie und Automobilherstellern sind wichtige

Themenfelder

Enabler für zukünftige Produktentwicklungen. ■ Innovationen

High-Tech Metalle im Automobilbau

Faserverbundwerkstoffe im Interieur und Exterieur

CFK-Entwicklung für die Serienproduktion im neuen Mega City Vehicle

Neue Werkstoffe für E-Maschinen und Speichertechnologie

Einsatz von Hochleistungswerkstoffen in der Motorenentwicklung

Elektrifizierung Antriebsstrang

Passive Sicherheit und Leichtbau

Nanotechnologie

■ Anwendungsmärkte

Automobilmärkte national und international

Premium Mobilität weltweit

Kontakt ■ BMW GROUP

Knorrstraße 147 80788 München Deutschland

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Edgar Westermair Hauptabteilungsleiter Betriebsfestigkeit und Werkstoffe

Telefon: +49 89-382-48242 Fax: +49 89-382-43750 E-Mail: edgar.westermair@bmw.de

■ www.bmw.de

41


Einleitung

CG TEC GmbH ■ Profil Die Kernkompetenz von CG TEC ist die Herstellung von Halbzeugen aus Carbon und Glasfaser. Diese Profile finden dort ihren Einsatzbereich, wo leichtes Gewicht, hohe Bruchfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit gefordert werden. Überall wo Metallprofile zum Einsatz kommen, kann man in Zukunft auch Glasfaser und Carbon einsetzen. CG TEC ist in der Lage technische Bauteile, Klein-/Großserien in vielen Bereichen erfolgreich am

Cluster-Partner

Themenfelder

Standort in Spalt „Made in Germany“ zu produzieren. ■ Innovationen

Entwicklung eines schwingungsdämpfenden Faserverbund-Gummi-Rohres

Sportgerät „Funambolo“

Hochleistungsteleskoprohr aus kohlefaserverbundverstärktem Kunststoff

CFK-Torsionswelle zum Übertragen von Torsions­momenten für den Maschinenbau

Einstieg in das Thema Pultrusion von Thermoplasten

Entwicklung eines profilierten Basaltfaserstabs für die Bauindustrie

Erweiterung der Produktpalette um GFK- und CFK-Platten

■ Technologien/Forschung

Produktspezifischer Lagenaufbau mit individueller Faserausrichtung, abgestimmt auf

den späteren Einsatzbereich unter Verwendung eines CAD-Programmes

Kontakt

Prepreg Wickeltechnik, die Kombination von verschiedenen Verstärkungsfasern und

■ CG TEC GmbH

Faser­winkeln ist nach individueller Auslegung der Rohre realisierbar

Ab 2011 produzieren wir Pultrusionsprofile in unserer neuen Halle

Gewerbepark Hügelmühle 41

91174 Spalt

Cluster-Beirat

Deutschland

■ Oliver Kipf Geschäftsführer

Telefon: +49 9175-90807-0

Teleskopsystem „Distance“

Hochpräzise CFK-Transportwellen für die Herstellung von „Wavern“

Schnelllaufende CFK-Wellen zur Produktion von Hygieneartikeln

GFK-/CFK- und Basaltfaser-Stäbe

Phenolharz-Rohre für erhöhte Einsatztemperaturen bzw. brandhemmende Eigenschaften.

Optimale Kundenbetreuung von der Entwicklung über Produktion bis hin zur Auslieferung

und darüber hinaus

■ Anwendungsmärkte

Maschinenbau und Anlagenbau sowie Automobilindustrie

E-Mail:

Medizintechnik und Sportindustrie

Oliver.kipf@cg-tec.de

Aerospace und Defence

Fax: +49 9175-90807-20

■ www.cg-tec.de

42

■ Produkte/Dienstleistungen


Einleitung

Cluster-Partner

CoTexx GmbH ■ Profil Die CoTexx GmbH beschäftigt sich ursprünglich mit industrieller Forschung, Entwicklung und Herstellung von High-Tech- Produkten und Verfahren, die die natürliche biozide und antiseptische Wirkung von Bunt- und Edelmetallen umsetzen. Durch die Notwendigkeit diese Produkte zu marktfähigen Preisen rationell herzustellen, entstand eine Drahtstrickerei, die zunehmend ihre Fähigkeiten auch als Entwicklungspartner und Zulieferer anderen Branchen zur Verfügung stellt.

Themenfelder

Als Spinoff wurde ein Heizgestrich aus Kupferlitze entwickelt, das als Halbzeug bei der Herstellung elektrischer Flächenheizungen eine breite Anwendung findet, z.B. in Werkzeugen zur Herstellung von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen. ■ Innovationen ■

CoTexx® Heizgestrick, ein Halbzeug zur Herstellung elektrischer Flächenheizungen mit besonders homogener Wärmeverteilung und unschlagbarer Wirtschaftlichkeit MOOSfree®, ein Kupferband, das die biozide Wirkung durch Korrosion frei werdender Kupferionen zur Dachreinigung einsetzt INOFLEXX®, eine First- und Gratrolle zur Hinterlüftung von Steildächern gemäß DIN 4801 aus Edelstahlgestrick, das sich durch geringen aerodynamischen Widerstand, Cluster-Partner

Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. ■ Technologien/Forschung

Neue Konzepte zur rationellen Herstellung elektrischer Widerstandsheizungen

Kontakt

Herstellung von Drahtgestricken ohne Verwendung von Schmiermitteln

■ CoTexx GmbH

Biozide Wirkung von Bunt- und Edelmetallen 

Johannesstr. 27 86565 Gachenbach Deutschland

■ Produkte/Dienstleistungen

CoTexx® Heizgestrick inkl. Beratung bezüglich Einsatz, Auslegung sowie Verfahrens- und

MOOSfree® Dachentmoosungsband

INOFLEXX® Dachhinterlüftungssystem / First- und Gratrolle

Projektpartner für technische Gestricke in der Verfahrenstechnik, Kfz-Technik sowie

Cluster-Beirat

Regelungstechnik

Luft- und Raumfahrt ■ Anwendungsmärkte

Luft- und Raumfahrt

Erneuerbare Energien

Kfz-Technik

Verfahrenstechnik/Chemieanlagenbau

Bauindustrie

■ Dipl.-Ing. Thilo Langer Geschäftsführer

Telefon: +49 8259-828781 Fax: +49 8259-828783 E-Mail: thilo.langer@cotexx.de

■ www.cotexx.de

43


Einleitung

Dennert Poraver GmbH ■ Profil Die Dennert Poraver GmbH ist Hersteller von Blähglasgranulat – einem ökologischen Leichtfüllstoff aus Recyclingglas. Das nach einem speziellen Verfahren hergestellte Rundgranulat wird in 10 Körnungen von 0,04 bis 16 mm angeboten. Poraver® verfügt über ein sehr geringes Gewicht bei hoher Druckfestigkeit, sehr gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften und chemische Beständigkeit. Darüber hinaus ist Poraver® nicht brennbar, witterungsbeständig und bietet keinen

Themenfelder

Nährboden für Bakterien. ■ Innovationen

Feinstkörnungen eröffnen komplett neue Anwendungsbereiche

Produktion von Körnungen im Mikrometerbereich

■ Technologien/Forschung

Eigenes Technikum ermöglicht neuartige Füllstoffe mit besonderen Eigenschaften

Kontakt

Poraver – Blähglasgranulat - der innovative Leichtzuschlag für alle Fälle

Mikrover – gemahlenes Kalk-Natron-Silikat-Glas als Füllstoff

Metapor – Metakaolin mit Spuren von Blähglas als puzzolanischer Zusatzstoff

■ Anwendungsmärkte

■ Dennert Poraver GmbH

Trockenmörtel & bauchemische Produkte

Mozartweg 1

Leichtbeton

96132 Schlüsselfeld

Schüttungen

Deutschland

Plattenanwendungen

Sonderanwendungen, z. B. Mineralguss, etc.

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Produkte/Dienstleistungen

■ Karl Weinberger Werksleiter

Telefon: +49 9188-9402-0 Fax: +49 9188-9402-24 E-Mail: info@poraver.de

■ www.poraver.de

44


Einleitung

Cluster-Partner

Dräxlmaier Group ■ Profil Die Dräxlmaier Group beliefert namhafte Automobilhersteller mit modernen Bordnetzsystemen, exklusivem Interieur sowie Elektrik- und Elektronikkomponenten. Das inhabergeführte Unternehmen ist in seinen Kernkompetenzen führender Systemlieferant im Premiumsegment der Automobilindustrie. Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind Hauptbestandteile der Unternehmensphilosophie. So setzt das Unternehmen auf nachwachsende Rohstoffe, energieeffiziente

Themenfelder

Leichtbautechnologie sowie Hochvolt- und Powermanagement-Konzepte für konventionelle und alternative Antriebssysteme. ■ Innovationen Mehrfarbige Ambientebeleuchtung auf Duo-LED-Basis

Oberflächenintegrierte Bedienelemente

Leichtbau-Naturfaserträger

■ Technologien/Forschung

Hochvolt- und Powermanagement-Konzepte für konventionelle und

Einheitliche Kaschiertechnologie mit variabler Oberflächengestaltung (3inOne)

Verarbeitung von Leichtbaumaterialien

Lederverarbeitungskompetenz

■ Produkte/Dienstleistungen

Bordnetzsysteme: kundenspezifische Leitungssätze (KSK), Hochvolt-Bordnetzsysteme

Interieursysteme und Module: Mittelkonsolen, Instrumententafeln, Türverkleidungen

High Level Assembly (Cockpit-Module, Türmodule)

Elektrik-/Elektronikkomponenten: Tüllen, Kabelschächte

Sicherungsboxen, Stanz- und Biegeteile

Kontakt ■ Dräxlmaier Group Landshuter Straße 100 84137 Vilsbiburg Deutschland

■ Anwendungsmärkte

internationale Automobilindustrie ■ Dipl. Ing.(FH) Stephan Ringlstetter Leiter Technologie- u. Innovations­ management/-marketing

Telefon: +49 8741-475059 Fax: +49 8741-475558 E-Mail: ringlstetter.stephan@draexlmaier.de

■ www.draexlmaier.de

45

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

alternative Antriebssysteme


Einleitung

Universität Erlangen-Nürnberg Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) ■ Profil Der Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials – Hierarchical Structure Formation for Functional Devices“ befasst sich mit der Erforschung und Entwicklung neuartiger Materialien, deren Strukturaufbau hierarchisch von der molekularen bis zur makroskopischen Größenskala organisiert ist. Die Vision des Clusters ist es, die Lücke zwischen der naturwissenschaftlich geprägten Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie und ihrer ingenieurwissen­

Themenfelder

schaftlichen Umsetzung zu schließen. ■ Innovationen

Flexible, organische Solarzellen, druckbare Elektronik, flexible Transistoren

Metamaterialien, photonische Kristallfasern

Neue und hocheffiziente katalytische Materialien

Leichtbaumaterialien (Metalle, Keramik, Polymere)

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Entwicklung von nanoelektronischen Materialien

Entwicklung von photonischen und optischen Materialien

Entwicklung von katalytischen Materialien

Entwicklung von Materialien für den Leichtbau

Als Querschnittsthemen werden bearbeitet:

Exzellenzcluster Engineering of

Funktionale Partikelsysteme

Advanced Materials (EAM)

Nanoanalytik und Elektronenmikroskopie

Nägelsbachstrasse 49b

Modellbildung und Simulation

91052 Erlangen Deutschland

■ Produkte/Dienstleistungen Dreistufiges Technologietransferprogramm ■ Beratung von Industriepartnern

Cluster-Beirat

■ Bilaterale Kooperationen für spezifische Problemstellungen ■ Strategische Allianzen für grundlegende wissenschaftliche Fragestellungen zur Etablierung

neuer Technologien

Auftragsanalysen im Bereich Nanoanalytik und Elektronenmikroskopie u. a. mit einem ■ Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Peukert Cluster Koordinator

Telefon: +49 9131-85-20846

■ Anwendungsmärkte

Fax: +49 9131-85-20848

Modernen Hochleistungsmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften kommt eine

E-Mail:

Schlüsselrolle in Innovationsbereichen wie der Informations- und Kommunikationstechnologie,

administration@eam.uni-erlangen.de ■ www.eam.uni-erlangen.de

46

aberrationskorrigierten Titan3 80-300 Transmissionselektronenmikroskop.

der Katalyse, der Energie-, Umwelt- und Fahrzeugtechnik zu.


Cluster-Partner

Einleitung

Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT ■ Profil Wir entwickeln neueste Prüfverfahren der Röntgentechnik, teils eigenständig, teils in Zusammenarbeit mit führenden Geräteherstellern. Unsere Systeme können Objekte verschiedenster Größe und unterschiedlichsten Materials untersuchen, vom Hörgerät über Lebensmittel bis zum Alurad. Derzeit forschen und entwickeln im Fraunhofer EZRT 80 Wissenschaftler auf dem Gebiet der industriellen Röntgentechnik, angefangen bei der Strahlerzeugung bis hin zur Röntgendatenver­

Themenfelder

arbeitung und bestimmen somit als eines der größten Centers of Excellence den Stand der Technik mit. ■ Innovationen XXL-CT – Untersuchung großformatiger Objekte mittels Computertomographie

Sicherheitstechnik – Untersuchung von Containern im Hafenterminal

CTportable – tragbarer Computertomograph (19 kg)

Industrielle Computertomographie

Röntgenuntersuchungen

Bildverarbeitung für Fehleranalyse

Röntgensensorik

Simulation

■ Produkte/Dienstleistungen

Industrielle Computertomographie

Messtechnik

Materialprüfung/-charakterisierung

Anlagenkonzeption

Simulation

Kontakt ■ Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT

Dr.-Mack-Str. 81 90762 Fürth Deutschland

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

Automobilindustrie und Zulieferer

Luft- und Raumfahrt und Zulieferer

Sicherheitstechnik

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Dr. Torsten Brandmüller Referent

Telefon: +49 911-58061-7512 Fax: +49 911-58061-7599 E-Mail: torsten.brandmueller@ iis.fraunhofer.de

■ www.iis.fraunhofer.de

47


Einleitung

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC ■ Profil Wir entwickeln innovative Werkstoffe für die Produkte von morgen – als kompetenter, erfahrener und leistungsstarker Partner für mittelständische Unternehmen ebenso wie für die Großindustrie. Unsere Schwerpunkte setzen wir in den Bereichen Oberflächentechnik und -veredelung, Energietechnik, adaptive Systeme, Glas und Keramik, Mikrosystemtechnik, Life Sciences sowie Bau und Umwelt. Im Fokus haben wir Energie, Umwelt und Gesundheit, d. h. wir berücksichtigen

Themenfelder

Fragestellungen der Energie- und Ressourceneffizienz ebenso wie die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit. ■ Innovationen

Antireflex-Gläser für die Solarindustrie

Multifunktionale Faserverbundwerkstoffe

ORMOCER®-Schutzschichten für Fasersensoren

Dentalmaterialien: ORMOCER®e, reaktive Glas-Ionomer-Zemente, Glaskeramiken

High-Throughput-Screeninganlage für die Glasentwicklung

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Neunerplatz 2 97082 Würzburg

Cluster-Beirat

Deutschland

Oberflächenfunktionalisierung: Korrosionsschutz, Selbstreinigung, aktive Schichten

Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung

Glas- und Keramikentwicklung und Prozessoptimierung

Hybridpolymere Werkstoffe und Technologien für Flex-, Mikro- und Optoelektronik

Hybridpolymere und anorganische Werkstoffe für Bau, Umwelt und Gesundheit

■ Produkte/Dienstleistungen

Werkstoffentwicklung und -optimierung

Herstellverfahren und -technologien

2D- und 3D-Strukturierungsverfahren

Analytik

Anwendungsbezogene Beratung zur Werkstoffauswahl

■ Anwendungsmärkte ■ Marie-Luise Righi Marketing und Kommunikation

Telefon: +49 931-4100-150 Fax: +49 931-4100-399 E-Mail: info@isc.fraunhofer.de

■ www.isc.fraunhofer.de

48

Automotive und Zulieferindustrien

Glas- und Keramikhersteller, -anwender und -verarbeiter

Mikrosystemtechnik, (Mikro-)Elektronik, Optoelektronik


Cluster-Partner

Einleitung

georg-simon-ohm-hochschule Kompetenzzentrum Analytik, Nano- und Materialtechnik (KAM) ■ Profil Die Entwicklung neuer Materialien ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer Querschnittstechnologie geworden, die nur unter Beteiligung verschiedener Fachgebiete der Chemie, Physik, Werkstofftechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik bewältigt werden kann. Über das KAM stehen die Kompetenzen und Labore aus allen für eine Stoff- und Materialentwicklung notwendigen Fachgebieten zur Verfügung, so z.B. aus dem Bereich der Chemie, der

Themenfelder

Verfahrenstechnologie, des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Werkstoffwissenschaften. ■ Innovationen

Strukturieren von Oberflächen

Gedruckte elektronische Schaltungen

Entwicklung neuer Werkstoffe für neue Anwendungen

Elektrisch beheizbare keramische Bauteile

Anwendungsnahe Entwicklung und Prüfung von Werkstoffen

Entwicklung von technischer Keramik, Kunststoffen, metallischen Werkstoffen

Entwicklung von Oberflächenmodifizierungen

Entwicklung von gedruckter Elektronik

Entwicklung im Bereich chemischer und mechanischer Verfahrenstechnologie

■ Produkte/Dienstleistungen

Auftragsforschung

Durchführung kompletter Entwicklungsaufträge und Projekte

Werkstoffanalytik

Testen und Prüfen

Kontakt ■ Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg

Hohfederstrasse 40 90489 Nürnberg Deutschland

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Dr. sc. techn. Jens Helbig Geschäftsführer

Telefon: +49 911-5880-1751 Fax: +49 911-5880-5750 E-Mail: jens.helbig@ohm-hochschule.de

■ www.ohm-hochschule.de/ kompetenzzentren

49


Cluster-Partner

Einleitung

GFi Gesellschaft für technische Ingenieurleistungen mbH ■ Profil Schwerpunkt unserer Dienstleistung ist die Fahrzeugentwicklung insbesondere rund um das Thema Leichtbau mit Fokus auf OEMs. Unser Anspruch: Jeder Anforderung mit Erfahrung, Know-how und absoluter Leistungsbereitschaft zu begegnen sowie eine sichere und konstant wachsende Position am Markt. Wir haben uns durch Kompetenz, Sachlichkeit und Loyalität in unterschiedlichen Projekten einen

Themenfelder

Namen gemacht. Alle unsere Kunden profitieren von unserer Fachkompetenz, Erfahrung und unser Engagement in laufenden und neue Projekten. ■ Innovationen

Projekt step1 – das Sportprototypfahrzeug der nächsten Generation

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Leichtbau

CFK

Hybridbauweise

Verbindungstechnologien

■ Produkte/Dienstleistungen Kontakt ■ GFi Gesellschaft für technische Ingenieurleistungen mbH

Vorentwicklung innovativer Fahrzeugkonzepte u. a. Forschungsprojekt Step 1

Technik- und Packageabsicherung

Bauteil- und Modulentwicklung bis 3 Monate nach SOP

Karosserieentwicklung/Leichtbau

85049 Ingolstadt

Entwicklung Ausstattung

Deutschland

Entwicklung Exterieur

Projektconsulting

Freigabemanagement und technische Dokumentation

Projektmanagement und Projektsupport

Cluster-Beirat

Levelingstr. 40

■ Anwendungsmärkte ■ Christian J. Weiss Geschäftsführer

Telefon: +49 841-886 86-0 Fax: +49 841-886 86-99 E-Mail: christian.weiss@gfi-group.net

■ www.gfi-group.net

50

Automotive


Einleitung

Cluster-Partner

Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co. KG ■ Profil Das Gummiwerk KRAIBURG produziert mit derzeit rund 400 Mitarbeitern Kautschuk-Mischungen auf Basis fast aller Elastomer-Typen einschließlich Silikon und Fluorelastomere. Besonderes Augenmerk wird dabei auf individuelle und maßgeschneiderte Lösungen sowie innovative Produkte gelegt. Ein Beispiel dafür ist der Bereich Composite Applications, der sich mit der Direktintegration von Elastomeren in faserverstärkte Kunststoffe (FVK) beschäftigt. Dies ermög-

Themenfelder

licht die Entwicklung von teils völlig neuen Lösungen im Bereich der FVKs. ■ Innovationen Akustik- und Schwingungsoptimierung von FVK-Bauteilen

Signifikant verbesserter Impactschutz

Optimierung des Crashverhaltens

Elastifizierung von Bauteilen

Verbesserung der Oberflächeneigenschaften (Haptik oder Widerstandsfähigkeit)

Hybridmaterialien: Kunstoff, Elastomere, Metalle und die Verbindungstechnik dafür

Erweiterung der Einsatzgebiete von Elastomeren für hohe Temperaturen

Kunststoff-Kautschuk-Verbunde ohne Haftvermittler

Hochreißfeste Naturkautschukmischungen

Materialien zur Herstellung wiederverwendbarer Vakuumhauben

■ Produkte/Dienstleistungen

Technische Kautschuk-Mischungen für die Direktintegration in FVK-Bauteile

Halbzeuge zur Herstellung von wiederverwendbaren Vakuumhauben

Anwendungsberatung

Individuelle und maßgeschneiderte Kautschuk-Mischungen für fast alle anderen

Kontakt ■ Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co. KG

Teplitzerstr. 20 84478 Waldkraiburg Deutschland

Branchen ■ Anwendungsmärkte

Automotive und Maschinenbau

Luftfahrt und Windkraftanlagen

Sport und Medizintechnik

■ Dipl.-Betriebswirt (FH) Florian Plenk Teamleiter Composite Applications

Telefon: +49 8638-61-523 Fax: +49 8638-61-7523 E-Mail: florian.plenk@kraiburg.de

■ www.kraiburg-rubbercompounds.com

51

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung


Einleitung

Hochschule München – Competence Center „Smart Composites“ ■ Profil Das Competence Center „Smart Composites“ betreibt anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Intelligenten Leichtbauwerkstoffe und Strukturen. Es beschäftigt sich mit der Konstruktion, Berechnung, Fertigung und Erprobung von Technologieträgern und seriennahen Prototypen aus Leichtbauwerkstoffen mit integrierter Sensorik und

Themenfelder

Aktuatorik. ■ Innovationen

Entwicklung von Carbonfaser-Sensoren für den Fahrzeugbau

Entwicklung von schlagfeste Bauteilen durch Carbon-Skelettbauweise

Entwicklung von integrierbaren Dehnungsmessstreifen für Faserverbundwerkstoffe

Konzeptstudien zu Fahrzeugstrukturen aus Stahl und CFK

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Hochschule München –

Entwicklungen auf dem Gebiet der faseroptischen Messverfahren

Entwicklungs- und Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Faserverbundwerkstoffe

Anwendung von intelligenten Werkstoffe (z. B. Piezoelektrizität, Piezoresistivität)

■ Produkte/Dienstleistungen ■

Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in Zusammenarbeit mit der Industrie

„Smart Composites“

Technologieberatung bei spezifischen Fragestellung in Leichtbau und CFK-Anwendungen

Dachauer Str. 98b

Werkstoff- und Prozessentwicklungen im Bereich FVW

80335 München

Gutachtertätigkeiten

Cluster-Beirat

■ Prof. Dr.-Ing. Alexander Horoschenkoff Telefon: +49 891-265-1491 Fax: +49 891-265-1392 E-Mail: alexander.horoschenkoff@hm.edu ■ www.hm.edu

52

Entwicklung, Fertigung und Erprobung von intelligenten Leichbaustrukturen

Deutschland

Competence Center


Einleitung

Cluster-Partner

InnCoa GmbH ■ Profil Als „Querdenker“ der Branche realisieren wir maßgeschneiderte und innovative Lösungen für Ihre konkreten Materialherausforderungen. Unser Leistungsangebot umfasst angewandte Forschung, Entwicklung und Beratung zu Oberflächentechnik, Korrosions- und Verschleißschutz. Unser interdisziplinäres Team bietet Ihnen den kompetenten Ansprechpartner vor, während und

Themenfelder

nach der Projektdurchführung - genau auf Ihr Anforderungsprofil zugeschnitten. ■ Innovationen

Entwicklung und Charakterisierung von neuartigen Fügesystemen zu Nickelbasiswerkstoff

Neue Prüfverfahren für Substrate und Beschichtungen

Beschichtungen zur Erzielung von Hochtemperaturbeständigkeit bei Eisenguss     

Durichrom 1700: Hochverschleißfeste Chromcarbidschicht

MOCVD-Technologie: Neue Möglichkeiten der Aluminiumbeschichtung

Oberflächenfunktionalisierung durch Modifikation

Werkstoffoptimierung zur Kostenreduktion

Entwicklung und Adaption von Diffusionsbeschichtungen

Entwicklung von Hochtemperaturschutz & Schutz gegen aggressive Medien

Untersuchung von Korrosionsphänomenen z. B. Kontaktkorrosion sowie deren Vermeidung

■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ InnCoa GmbH

Angewandte Forschung und Entwicklung

Materialauswahl und Korrosionsschutzberatung

93333 Neustadt/Donau

Durchführung von Machbarkeitsuntersuchungen

Deutschland

Prototypenherstellung zur Abtestung der vorgeschlagenen Materiallösungen

Schadensanalyse und Werkstoffcharakterisierung

Elektrochemische Potentialmessung zur Ermittlung von Material-Medien-Beständigkeiten

Klassische Korrosionsprüfungen (z.B. Salzsprühtest, Spannungsrisskorrosionsprüfung)

Trepfenau 6

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Anwendungsmärkte

Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt

Petrochemie, Neue Energien

Gießereien und Werkzeughersteller

■ Dr.-Ing. Simon Oberhauser Geschäftsführer

Telefon: +49 9445-205419-4 Fax: +49 9445-205419-9 E-Mail: oberhauser@inncoa.de

■ www.inncoa.de

53


Einleitung

IPM AG ■ Profil Die IPM AG ist ein junges, dynamisches Unternehmen aus der Oberpfalz, das sich auf das anwendungsorientierte Modifizieren – „Tunen“ – von Kunststoffrohmaterialien spezialisiert hat. Ein spezielles Verfahren, das unter anderem auf dem Prinzip der Strahlenvernetzung basiert, ermöglicht es IPM, Molekularstrukturen und damit die Eigenschaften von Kunststoffen gezielt zu verändern. Hierdurch gelingt es, ein Commodity Material so zu modifizieren, dass es die

Themenfelder

Eigenschaften eines technischen Kunststoffes aufweist. ■ Innovationen

Upgrade von Commodity Kunststoffen zu High-tech Kunststoffen

Verbesserung mechanischer, thermischer und chemischer Eigenschaften von Polymeren

Anwendungsorientierte Modifikation von Kunststoffen

Kunststoffe können vielfältiger eingesetzt werden

Beibehaltung der Recyclefähigkeit

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ IPM AG

Neuartiges Verfahren zur Modifikation von Kunststoffrohmaterialien

Entwicklung und Herstellung individueller Kunststoffcompounds

Ressourceneinsparung

Eröffnung neuer Anwendungsgebiete für Kunststoffe

■ Produkte/Dienstleistungen

Mühlstraße 3

Modifikation von Kunststoffen

92318 Neumarkt i. d. OPf.

Beratung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um den Werkstoff Kunststoff

Deutschland

Herstellung individualisierter Kunststoffcompounds

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

■ Dr. h.c. Michel Gschwendtner Vorstandsvorsitzender

Telefon: +49 9181-297206-0 Fax: +49 9181-297206-16 E-Mail: info@ipm.ag

■ www.ipm.ag

54

Bauindustrie

Verpackungsindustrie

und viele mehr


Einleitung

Cluster-Partner

IREMA-FILTER GmbH ■ Profil Seit über 30 Jahren stellt IREMA-FILTER synthetische Filtermedien her. Die Firma verfügt über langjährige Erfahrung in der Raumluftfiltration und liefert seit 15 Jahren erfolgreich innovative Produkte an die Automobilindustrie im Bereich der Kfz-Innenraumfiltration. IREMA-FILTER ist außerdem sehr stark in der Forschung und Entwicklung engagiert, um auch in der Zukunft ihren Kunden neueste Entwicklungen anbieten zu können – sowohl in der Luft- als auch in der Flüssig-

Themenfelder

keitsfiltration. ■ Innovationen

Integrierte Nanofasertechnologie

Luftfiltermedien mit exzellenter mechanischer Abscheideleistung

Synthetische Filtermedien für die Raumluftfiltration

Filtermedien für die Kfz-Innenraumfiltration

Flüssigkeitsfiltration

Dreidimensionale, progressive Filtermedienstruktur

Vom Maschinenbau bis zur Produktentwicklung – Kompetenz aus einer Hand

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Produkte/Dienstleistungen

Filtermedien Automotive

Kontakt

Filtermedien HVAC

■ IREMA-FILTER GmbH

Mini Pleats

An der Heide 16

Panelfilter

92353 Postbauer-Pavelsbach Deutschland

■ Anwendungsmärkte ■

Hochabscheidende Kabineninnenraumfilter

Luft-/Flüssigkeitsfiltration Automotive

Luft-/Flüssigkeitsfiltration Industrie

Cluster-Beirat

HVAC Filterklassen F5-F9, H10-H11

■ Dr.-Ing. Andreas Seeberger Mitglied der Geschäftsführung

Telefon: +49 9180-9414-0 Fax: +49 9180-9414-69 E-Mail: andreas.seeberger@irema.de

■ www.irema.de

55


Einleitung

Jacob Plastics GmbH ■ Profil Jacob Plastics in seiner jetzigen Form ist ein relativ junges Unternehmen – mit viel Erfahrung. Ein Widerspruch? Nur auf den ersten Blick. Denn die Unternehmensgruppe Jacob Plastics setzt sich aus verschiedenen Bereichen und Firmen zusammen, die jede für sich auf ein langjähriges Erfahrungsspektrum zurückblicken kann. Aber erst die effektive, technologieübergreifende Zusammenarbeit macht die Einzigartigkeit von Jacob Plastics aus: Denn so gelingt es, jedem Kunden

Themenfelder

komplette Lösungen zu liefern anstatt nur Kunststoffteile. ■ Innovationen

Induflex – Fügeverfahren um unterschiedliche thermoplastische Faser-Kunststoff-

Verbunde schnell und flexibel zusammenzufügen

SpriForm – Vereinigung der Vorteile von Spritzguss und Thermoformen in einem

Fertigungsprozess

FIT-Hybrid – Herstellung hybrider Leichtbau-Verbundrohre mit integrierten Funktions-

elementen durch Fluidinjektionstechnik

CarboCar – Kombination kontinuierlicher Faserverstärkung mit Carbon Nano Tubes

Cluster-Partner

verstärkten Thermoplasten

lightGRIP – Lösungsweg, um Adaptronik und Faserverbundwerkstoffe für Maschinenbau-

applikationen miteinander zu kombinieren

Durch Strahlung vernetzte Kunststofffolien – Herstellung flexibler Folien durch Strahlen-

Kontakt

■ Jacob Plastics GmbH

können

Bergstraße 31 - 35 91489 wilhelmsdorf

■ Technologien/Forschung

Deutschland

Thermoforming

DecoMolding

Composite

Mechatronic

Tooling

Cluster-Beirat

vernetzung, die auch bei hohen Temperaturen bis 550 Grad bleifrei gelötet werden

■ Produkte/Dienstleistungen ■ Dr.-Ing. Markus Schuck F&E

Rollenverarbeitung

Plattenverarbeitung

Twin-Sheet-Verfahren

Telefon: +49 9104-8270-404 Fax: +49 9104-8270-435 E-Mail: m.schuck@jacobplastics.com

■ www.jacobkunststofftechnik.de

56

■ Anwendungsmärkte Automotive, Aviation, Consumer Goods and Packaging, Industrial Solutions, Logisitics,

Medical Solutions und Cosmetics


Einleitung

Cluster-Partner

Krauss Maffei Technologies GmbH ■ Profil KraussMaffei zählt zu den weltweit führenden Herstellern für Kunststoffmaschinen und bietet als einziges Unternehmen drei wesentliche Maschinentechnologien für die Kunststoff- und Gummiproduzierende und verarbeitende Industrie an. Als Technologiepartner verknüpft das Unternehmen gezieltes Prozess-Know-how in den Verarbeitungsverfahren mit innovativer Maschinentechnik zu

Themenfelder

spezialisierten und integrierten Komplettlösungen. ■ Innovationen

Long Fiber Injection Molding – LFI

Fiber Composite Spraying – FCS

ColorForm – Hochglänzende Oberfläche lackiert im Werkzeug

Organoblech – Hohe Steifigkeit erlaubt Realisierung von Strukturbauteilen

High-Pressure Resin Transfer Molding – HD RTM for E-mobility

LFI und Inmold Painting: Hochfeste Bauteile mit exzellenten Oberflächen

ColorForm: Mehrkomponenten-Anwendung mit Hochglanzfinish

Injection Molding: Compounding-Verbindung von Extrusion und Spritzguß für den Leichbau

SkinForm: Kombinierung von Spritzguß- und Polyurethanverarbeitung

CoverForm: Hochkratzfeste Oberfläche auf PMMA in einem Produktionsprozess

■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ KraussMaffei Technologies GmbH

Spritzgiesstechnik

Reaktionstechnik

80997 München

Extrusionstechnik

Deutschland

Verfahrens- und Anlagenentwicklung

Beratung

Krauss-Maffei-Strasse 2

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

Automotive

Elektronik

Medizintechnik

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Erich Fries Produktmanager Faserverbund

Telefon: +49 89-8899-2464 Fax: +49 89-8899-2982 E-Mail: Erich.Fries@KraussMaffei.com

■ www.KraussMaffei.com

57


Einleitung

KSB Aktiengesellschaft ■ Profil KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen für die Verfahrens- und Gebäudetechnik, die Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie die Energietechnik und den Bergbau. Der Konzern ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf allen Kontinenten vertreten. KSB fertigt Pumpen und Armaturen an 32 Produktionsstandorten in 19 Ländern. Mit ca. 14.700 Mitarbeitern erzielt der Konzern einen

Themenfelder

Umsatz von rund 1,9 Mrd. €. ■ Innovationen

Werkstoffe für schwierige Pumpen- und Armaturenanwendungen

Pumpen und Armaturen zum Energiesparen beim Flüssigkeitstransport

Produkte zur Senkung der Lebenszykluskosten

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt

Werkstofftechnik

Automatisierung

Strömungsdynamik

Energiesparen

Dichtungstechnologie

■ Produkte/Dienstleistungen

■ KSB Aktiengesellschaft

Pumpen und die dazugehörigen Automatisierungssysteme

Johann-Klein-Strasse 9

Armaturen

67227 Frankenthal

Service und Instandhaltung von Pumpen und Armaturen

Deutschland

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

■ Dr. Alexander Böhm Leiter Werkstofftechnik

Telefon: +49 9241-71-1657 Fax: +49 9241-71-1782 E-Mail: Alexander.Boehm2@ksb.com

■ www.ksb.com

58

Verfahrenstechnik

Wasser- und Abwassertransport

Kraftwerkstechnik


Cluster-Partner

Einleitung

KTW – Kunststofftechnik WeiSSenburg GmbH & Co. KG ■ Profil Die KTW - Kunststofftechnik Weißenburg ist spezialisiert auf die Herstellung von Klein- sowie Großserien aus Kunststoff. Hierbei können wir von der Artikelentwicklung bis zur Endmontage „Alles aus einer Hand“ bieten. Kernstück unseres Erfolges liegt in einem Team von überdurchschnittlich qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, die täglich tausende von Qualitätsprodukten fertigen.  Zu unserem Kundenkreis zählen nahezu alle namhaften Automobilhersteller wie z.B.

Themenfelder

BMW, Opel, Porsche, VW. ■ Technologien/Forschung Mehrkomponententechnologie – direktes Anspritzen von Dichtlippen an Hartkomponente

Folienhinterspritzung – mit Inmould- und Insert-Moulding-Verfahren

Gasinnen-/Gasgegendruckverfahren

Variothermtechnologie – Bindenahtfreie Herstellung von Kunststoffteilen

Hochglanzlackierung – vollautomatische Flächenlackierung

in 2K-Maschinen bis 2300 to. Schließkraft

Artikelentwicklung Interieur und Exterieur

Werkzeugkonstruktion und Erstellung

Kunststoffspritzguss mit verschiedensten Fertigungsverfahren

Oberflächenveredelung

■ Anwendungsmärkte

Cluster-Partner

■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ KTW – Kunststofftechnik Weißenburg GmbH & Co. KG

Dettenheimer Str. 34

Automobilindustrie

91781 Weißenburg

Umweltindustrie

Deutschland

Cluster-Beirat

■ Roland Furtmayr Assistent der Geschäftsführung

Telefon: +49 9141-8529-0 Fax: +49 9141-8550-52 E-Mail: roland.furtmayr@ktw-wug.de

■ www.ktw-wug.de

59


Einleitung

leoni AG ■ Profil LEONI ist ein weltweit tätiger Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie zugehörigen Dienstleistungen für die Automobilbranche und weitere Industrien. LEONI bietet maßgeschneiderte Lösungen und komplette Systeme mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten – von der Leitung selbst bis zu den erforderlichen Verbindungs- und Befestigungselementen.

Themenfelder

LEONI hat den Anspruch, als weltweiter Entwicklungs- und Systemlieferant seine Kunden bei der Weiterentwicklung seiner Anwendungen zu unterstützen. ■ Innovationen

Hochvoltleitungen und –kabelsatz, Hochvoltkomponenten für Elektrofahrzeuge

Elektroladekabel mit internationalen Zulassungen

Leitungssätze und Verbindungslösungen für Hochvolt-Batterien und den

elektrischen Antriebsstrang

Cluster-Partner

Einsatz alternativer Leiterwerkstoffe als Ersatz zu Kupfer, z.B. Kupfersilber,

Kupfermagnesium, Bronze,…zur Gewichtsoptimierung

Miniaturisierung von Leitungen: Gewichts- und Querschnittsreduzierung

z.B. im Bereich von Sensor- und Datenleitungen

■ Technologien/Forschung Kontakt ■ LEONI Bordnetz-Systeme GmbH

Flugplatzstraße 74 97318 Kitzingen Deutschland

Ein Entwicklungsschwerpunkt von LEONI liegt auf Aktivitäten rund um das „Green Car“ und grüne Technologien. Dazu zählen u.a. die Entwicklung und der weitere Ausbau unseres Angebots von Produkten für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Durch Gewichtsoptimierungen unserer Produkte und speziell auf Gewichtsoptimierung ausgerichtete Entwicklungstools zur Bordnetzdimensionierung tragen wir dazu bei, das Fahrzeuggewicht zu begrenzen. Wir integrieren zunehmend nachwachsende Rohstoffe in LEONI-Produkte, setzen umweltfreundliche Materialien und

Cluster-Beirat

Fertigungsverfahren ein und optimieren Produkteigenschaften nach ökologischen Gesichtspunkten. ■ Produkte/Dienstleistungen LEONI verfügt über eine in der Branche einmalige Produkt-Wertschöpfungskette, die Ihnen wertvolle Synergien und Potenziale bietet: ■ Dr. Michael Frommberger Vice President Business Unit Electromobility

Telefon: +49 9321- 304-6127 Fax: +49 9321- 304-232 E-Mail: michael.frommberger@leoni.com

■ www.leoni-electromobility.com

60


Einleitung

Cluster-Partner

Neue Materialien Bayreuth GmbH ■ Profil Die Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich für polymere und metallische Werkstoffe mit der anwendungsnahen Entwicklung von effizienten Fertigungsverfahren, prozessbezogener Werkstoffoptimierung sowie Werkstoffanalytik und Bauteilprüfung beschäftigt. Hierfür stehen ein Maschinenpark im Industriemaßstab und moderne Labore zur Verfügung.

Themenfelder

Wir bieten neben Beratung und Entwicklung auch die praktische Umsetzung industrietauglicher Lösungen, bei Bedarf im interdisziplinären Austausch zwischen unseren Experten. ■ Innovationen Leichtbau mit Kunststoffen und Metallen

Simulation von Verfahren und Materialverhalten

Werkstoffgerechte Verfahrensentwicklung

Optimierung von Fertigungsprozessen

Optimierung von Werkstoffeigenschaften

Spritzgießen: Schaumspritzgießen, Compoundieren, Mehrkomponenten, Hybride

Partikelschaumstoffe: Polypropylen-Partikelschäume (EPP), Partikelneuentwicklung

Faserverbundwerkstoffe: Thermoplaste und Duroplaste

Thermisch gestützte Metallumformprozesse: Warmumformen, Prozessketten zum

Presshärten

Simulationsbasierte Technologieentwicklung: Prozesse und Verfahren

Kontakt ■ Neue Materialien Bayreuth GmbH

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Gottlieb-Keim-Straße 60 95448 Bayreuth

■ Produkte/Dienstleistungen ■

Entwicklung und Umsetzung industrietauglicher Lösungen für Polymere und Metalle

Interdisziplinäre Kompetenz

Berücksichtigung der gesamten Prozesskette bei der Verfahrensentwicklung/-optimierung

Industrienah ausgestattete Technika und Labore

Werkstoff- und Bauteilanalytik (mechanisch, optisch, thermisch)

Cluster-Beirat

Deutschland

■ Anwendungsmärkte

Kunststoff- und metallverarbeitende Industrie

Automotive, Aviation, Consumer

Öffentlich geförderte F&E-Projekte (regional, national, europaweit)

■ Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt Geschäftsführer

Telefon: +49 921-507 36-0 Fax: +49 921-507 36-199 E-Mail: volker.altstaedt@nmbgmbh.de

■ www.nmbgmbh.de

61


Einleitung

Neue Materialien Fürth GmbH ■ Profil Die Neue Materialen Fürth GmbH (NMF) ist eine eigenständige Landesforschungseinrichtung mit dem Ziel, in enger Kooperation mit Forschungsinstituten und Partnern aus der Industrie neue Werkstoffe und Herstellungsverfahren in anwendungsnahe Lösungen umzusetzen. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Entwicklung innovativer Prozesse zur Herstellung von Bauteilen aus Metallen und Kunststoffen für Leichtbauanwendungen. Auf industriefähigen Anlagen mit Allein-

Themenfelder

stellungsmerkmalen werden bei NMF neue Fertigungsverfahren erstmals im Technikumsbetrieb verwirklicht. ■ Innovationen

Neue Leichtbaulösungen mit Metallen, Kunststoffen und Multimaterialsystemen

Innovative Fertigungsprozesse zum Ur- und Umformen von Metallen und Kunststoffen

Erweitertes Pre- und Postprocessing für die Prozesssimulation beim Gießen

Ermittlung des Zusammenhangs: Werkstoff - Prozess - Gefüge/Struktur - Eigenschaften

Neue Legierungen, Hochleistungsfaserverbundstrukturen, Hybridbauteile, …

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Magnesiumspritzgießen (Prozess- und Legierungsentwicklung, Verbundwerkstoffe)

Kontinuierliches Pulverstrangpressen von Nichteisenmetallen (Temconex®-Technologie)

Neue Prozessketten für Thermoplaste (Spritzgießen, Pressen, Schäumen, Hybridbauteile)

Kontakt

Prozesssimulation beim Gießen (CAD, FEM)

■ Neue Materialien Fürth GmbH

Innovative Leichtbaubleche (Versuchswalzgerüst, Laserschneidanlage, Tiefziehpresse)

Dr.-Mack-Str. 81 90762 Fürth

■ Produkte/Dienstleistungen

Deutschland

F&E-Dienstleistungen im Auftrag von Industriepartnern

Prozess- und Werkstoffentwicklungen für Metalle, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe

Anwendungstechnische Beratung, Prozesssimulation

Fertigung von Prototypen und Kleinserien

Werkstoffpräparation, -analyse und -prüfung

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte ■ Dipl.-Ing. Mark Hartmann Geschäftsführer

Telefon: +49 911-76672-10 Fax: +49 911-76672-15 E-Mail: info@nmfgmbh.de

■ www.nmfgmbh.de

62

F&E orientierte Unternehmen in der Metall- und Kunststoffverarbeitenden Industrie

Automobil-, Maschinenbau-, Luft- und Raumfahrt-, Elektronik-, Sportartikelindustrie

Öffentlich geförderte F&E-Projekte


Einleitung

Cluster-Partner

polymaterials AG ■ Profil Polymaterials ist führend bei der Umsetzung von Materialideen in die industrielle Praxis. Dabei ist das Unternehmen spezialisiert auf polymere Werkstoffe mit einer geschlossenen Innovationsprozesskette von der Ideengenerierung über die erste Realisierung im Labormaßstab (1-2.000 g) bis zur Produktion der Polymere im Technikums- und Produktionsmaßstab (1-1000 kg, 1-500 Tonnen/Jahr). Eine absolute Weltneuheit ist das eigene HTC (high-throughput compounding),

Themenfelder

mit dem schnell und bei geringstem Materialverbrauch optimale Kunststoffcompounds gefunden werden können. ■ Innovationen

Funktionspolymere für Brennstoffzellmembranen und Lithium-Polymerbatterien

Bioabbaubare Gerüstpolymere für Millimeter-genaue Bauteile zur medizinischen

Geweberegeneration

kunden- und anwendungsspezifische Polymere, Polymeremulsionen/-suspensionen

Monomer- und Polymersynthesen im Labor- und Industriemaßstab

hocheffizientes high-throughput compounding zur Detektion optimaler Kunststoff- Cluster-Partner

Blends/-Compounds ■ Technologien/Forschung

Übersetzen von Materialwünschen in „reale“ Spezialpolymere und Kunststoff-Compounds

Sicherstellung einer hochwertigen Rohstoffbasis

Breite Methodenkompetenz in Forschung, Entwicklung und Produktion polymerer Werkstoffe

Schnellster Prozess und Technologie zur F&E von Kunststoff-Blends und Compounds

Polymere, Blends und Compounds aus biogenen Monomeren

Kontakt ■ Polymaterials AG Innovapark 20 87600 Kaufbeuren Deutschland

Recherchen, Machbarkeitsstudien, Beratung im Bereich polymerer Werkstoffe

Forschung, molekulares Design und Entwicklung von Polymereigenschaften

Upscaling und Verfahrensentwicklung von Monomer- und Polymersynthesen

Produktion von Polymeren

Compound-F&E, Blends, Additiv-Wechselwirkungen, Rezeptur-Optima

■ Anwendungsmärkte

Kunststoff- und metallverarbeitende Industrie

Automotive, Aviation, Consumer

Öffentlich geförderte F&E-Projekte (regional, national, europaweit)

Cluster-Beirat

■ Produkte/Dienstleistungen

■ Dr. Jürgen Stebani CEO/Vorstand

Telefon: +49 8341-9167-0 Fax: +49 8341-9167-19 E-Mail: info@polymaterials.de

■ www.polymaterials.de

63


Einleitung

Rehau ag + co ■ Profil Seit Firmengründung 1948 ist es das Bestreben von REHAU, mit individuellen Rezepturen von Kunststoffen neue Anwendungsgebiete zu erschließen, dabei herkömmliche Werkstoffe durch leistungsfähigere Polymere abzulösen und mit kreativen Lösungen Mehrwerte zum Nutzen unserer Kunden zu bieten. Heute ist REHAU weltweit auf allen Kontinenten mit mehr als 170 Standorten in über 50

Themenfelder

Ländern vertreten. Als Premiummarke für polymerbasierte Lösungen ist das Unternehmen in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie international führend. ■ Innovationen Zahlreiche Neuentwicklungen ergänzen das REHAU Produktportfolio. REHAU verwendet so beispielsweise Holzfasern aus einheimischem zertifiziertem Anbau in seinen polymeren Werkstoffen, z. B. für das innovative Terrassenprofil RELAZZO. Dort entsteht durch die Holzfaser eine ganz neue Werkstoffklasse. Zudem kreiert REHAU mit Hilfe innovativer

Cluster-Partner

Werkstoffe leichtere Bauteile, z. B. durch gezielten Einsatz intelligenter Füllstoffkonzepte. ■ Technologien/Forschung Ein Forschungsbereich bei REHAU sind Biopolymere. Hier hat die unternehmenseigene Forschung und Entwicklung eigene Anwendungen sowie Prototypen erfolgreich hergestellt.

Kontakt

Auch das Wasserstoff-Management (Verteilung, Speicherung) mit kunststoffbasierten

■ REHAU AG + Co

Lösungen hat sich REHAU auf die Fahnen geschrieben. Durch intelligente Verknüpfung des

Rheniumhaus 95111 Rehau

vorhandenen Wissens und der hohen Innovationskraft ist REHAU ein starker Partner für

Deutschland

polymerbasierte Lösungen.

Cluster-Beirat

■ Produkte/Dienstleistungen ■ BAU: Innovative Fenster- und Fassadensysteme, energieeffiziente Gesamtsystem lösungen für Gebäudetechnik, Tiefbau und Wassermanagement

■ Dr. Steven Schmidt

INDUSTRIE: Entwicklung von maßgeschneiderten Systemlösungen für Möbel, Haus-

geräte, Schlauch- und Silikonapplikationen und Industrieentwicklungen

AUTOMOTIVE: Komplexe Außenanbausysteme, intelligente Module im Wasser- und

Luftführungsbereich, thermoplastische Dichtungssysteme

Abteilungsleiter Corporate R+D Advanced Materials

Telefon: +49 9283-77-2045

Haus- und Gebäudetechnik, Garten- und Agrartechnik

E-Mail:

Küchen, Wohn- und Büromöbelindustrie

steven.schmidt@rehau.com

Hausgeräte-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Automobil- und Flugzeugindustrie

Fax: +49 9283-1016

■ www.rehau.de

64

■ Anwendungsmärkte


Einleitung

Cluster-Partner

V. Fraas SiT ■ Profil Das Traditionsunternehmen V. Fraas steht für ein hohes Maß an Kompetenz in den Bereichen textiler Flächenproduktion, textiler Ausrüstung und Konfektion. Seit über einem Jahrhundert stehen höchste Qualität, sorgfältigste Fertigung an eigenen Produktionsstandorten und innovatives Denken im Mittelpunkt der Firmenphilosophie. Besonders die Entwicklung von Spezial-

Themenfelder

lösungen macht V. Fraas zu Ihrem zuverlässigen Partner in allen textiltechnischen Bereichen. ■ Innovationen Eine Innovation für die Textilbewehrung von Betonfassadenplatten hat die Firma V. Fraas Solutions in Textile entwickelt und in Architekturbetonfassaden von Hering Bau integriert. An der Fassade eines Neubaus der Technischen Universität Dresden kommen diese textilbewehrten Fassadenplatten betoShell®BIG von Hering Bau mit integriertem SITgrid® von V. Fraas erstmalig zum Einsatz. Hier wurden 530 Fassadenelemente in Abmessungen bis 1,30 x 2,00 m und einer Stärke von nur 3 cm montiert. 1.070 Quadratmeter Fassade wurden so gestaltet.

Entwicklung und Produktion von kundenindivduellen Spezialgewirken

CAD Echtstoffsimulation

Technische Simulation für 2D und 3D Gewirke

Vollelektronische Labormaschinen zur Musterentwicklung

■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ V. Fraas SiT (Solutions in Textile)

Biaxiale Gewirke

Biaxiale Abstandsgewirke

95233 Helmbrechts

Gewirkte Profile (auch 3D)

Deutschland

Beschichtung und Konfektion nach Kundenanforderung

Orter Str. 6

Hoch- und Tiefbau

Transport, Automotive, Bootsbau

GFK Anwendungen allgemein

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Roy Thyroff Geschäftsbereichsleiter SiT

Telefon: +49 9252-703-548 Fax: +49 9252-70366-550 E-Mail: roy.thyroff@fraas.com

■ www.fraas.com

65


66


Einleitung

Cluster Neue Werkstoffe

Profile der Cluster-Beiräte Zur strategischen und inhaltlichen Ausrichtung des Clusters und um Wirtschaft und Wissenschaft von Beginn an intensiv und weichenstellend einzubinden wurde ein Experten-Beirat konstituiert. Der Beirat umfasst einen Kreis von derzeit 18 Repräsentanten aus Industrie und sowie die wichtigsten Anwenderbranchen ab. Der Beirat unterstützt das Cluster-Management als Multiplikator aktiv bei der Streuung von Informationen und Aktivitäten des Clusters bei wichtigen Meinungsund Entscheidungsträgern und in der Öffentlichkeit. Der Beirat ist das Bindeglied

Themenfelder

Forschung und deckt die gesamte Kette der Werkstoffentwicklung und -herstellung

für den direkten Zugang zu Industrie und Forschung und berät das Cluster-Manage-

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

ment.

67


Einleitung

Diehl Stiftung & Co. KG ■ Profil Die Diehl Stiftung & Co. KG ist ein international aufgestelltes Familienunternehmen mit Sitz in Nürnberg. In den fünf Teilkonzernen Metall, Controls, Defence, Aerosystems und Metering wird an mehr als vierzig Standorten im In- und Ausland mit rund 12.800 Mitarbeitern ein Umsatz von derzeit rund 2,4 Mrd Euro erwirtschaftet. Die Diehl-Gruppe beliefert mit ihrem weitgespannten Produktprogramm einen entsprechend vielfältigen Kundenkreis im In- und Ausland. Das

Themenfelder

vorliegende Kompetenzprofil adressiert speziell Werkstoffthemen. ■ Innovationen

Bleifreie Speziallegierungen aus Kupfer

Hocheffiziente Wechselrichter für Photovoltaik durch moderne Halbleiterbauelemente

Leichtbaustrukturelemente für die Luftfahrt

Kompakter, hochgenauer Gaszähler ohne bewegte Teile

Umspritzte Metallverbinder für Li-Ionen-Batteriepacks

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Diehl Stiftung & Co. KG Stephanstraße 49

Werkstoff- und Beschichtungstechnologien

Stanztechnik und Umspritz-Technologien

Design, Simulation, Aufbau und Test von Leichtbaustrukturen verschiedener Werkstoffe

Umwelt-, Simulations- und Prüftechnik

Elektronikentwicklung

■ Produkte/Dienstleistungen

90478 Nürnberg

Deutschland

Cluster-Beirat

Gesamte Wertschöpfungskette für elektrotechnische und elektronische Bauteile bei der Diehl Metal Applications (vom Metall über die Stanztechnik und Oberflächenbeschichtung

bis zur Montage des umspritzten Bauteils)

Vielfältigste Press- und Ziehfabrikate sowie Schmiedewerkstücke aus Messing

GFK- und CFK-Leitbaukomponenten für die Luftfahrt

■ Anwendungsmärkte

■ Dr.-Ing. Mathias Glasmacher Leiter Zentrale Technologie

Telefon: +49 911-947-2011 Fax: +49 911-947-3020 E-Mail: mathias.glasmacher@diehl.de

■ www.diehl.de

68

Mess- und Steuerungstechnik

Automotive

Luftfahrt


Einleitung

Cluster-Beirat

EADS INNOVATION WORKS ■ Profil EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 45,8 Mrd. im Jahr 2010 und fast 122.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.

Themenfelder

■ Innovationen Ein globales Netzwerk technischer Kompetenzzentren (Technical Capability Centres), mit dem Namen EADS Innovation Works, betreibt die Forschungs- und Technologie-Labore des Unternehmens. Diese sichern durch ihre langfristige Ausrichtung das technologische Innovationspotenzial des Unternehmens. Die Struktur dieses Netzwerks steht im Einklang mit der Forschungs- und Technologie-Strategie von EADS und deckt die Kompetenz- und Technologiefelder ab, die für den Konzern von entscheidender Bedeutung sind. ■ Technologien/Forschung

Die Teams der EADS Innovation Works sind dazu in sieben transnationale technische Kompetenzzentren gegliedert: Verbundwerkstoffe

■ ■

Metall-Technologien und Oberflächentechnik

Konzeption und Fertigung von Strukturen und Mechatronik

Engineering, Physik, IT, Sicherheitsleistungen und Simulation

Kontakt

Sensoren, Elektronik und Systemintegration

■ EADS Innovation Works

Energie und Antriebe

Innovative Konzepte und Szenarien

Sie unterstützen alle Geschäftsbereiche und haben die Aufgabe, neue, wertschöpfende

Technologien zu identifizieren und technologische Fähigkeiten und Ressourcen zu entwickeln.

Cluster-Partner

81663 München Deutschland

Verkehrs-, Transport- und militärische Flugzeuge

Hubschrauber

Satelliten, Trägerraketen und Dienstleistungen der Raumfahrt

Verteidigungs- und Kommunikationssysteme

■ Anwendungsmärkte

Cluster-Beirat

■ Produkte/Dienstleistungen

■ Dr. Claudio Dalle Donne Vice President - EADS Innovation Works

Telefon: +49 89-607-2 77 28

Luftfahrt

Raumfahrt

E-Mail:

Verteidigung/Sicherheit

claudio.dalledonne@eads.net

Fax: +49 89-607-2 86 32

■ www.eads.net

69


Einleitung

Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg FAKULTÄT WERKSTOFFTECHNIK ■ Profil Prof. Dr. Thomas Frey ist seit 25 Jahren in der Fakultät Werkstofftechnik tätig. Der Schwerpunkt seiner Lehr- und Forschungstätigkeit liegt auf dem Gebiet der „Technischen Keramik“. Daneben hält er Vorlesungen zu den Bereichen: „Allgemeine Werkstofftechnik“, „Spez. Werkstoffeigenschaften“, „Werkstoffmechanik“, „Elektro- und magnetokeramische Werkstoffe“. Er ist zuständig für die Studienberatung, Stipendien, Wissens- und Technologietransfer und die Öffentlichkeits-

Themenfelder

arbeit der Fakultät Werkstofftechnik. ■ Innovationen

Entwicklung neuer Werkstoffe wie z. B. Al2O3/TiN- bzw. CNT/SiC-Composite

Entwicklung keramischer Endoskopscheren für minimalinvasive Chirurgie

Entwicklung verschiedener keramischer Heizelemente für den Hochtemperaturbereich

Entwicklung von CNT-Vliesen im Foliengießverfahren

Entwicklung eines speziellen DCB-Verfahrens auf hoch wärmeleitender Si3N4-Keramik

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Fakultät Werkstofftechnik Wassertorstr. 10

Entwicklung neuer keramischer Werkstoffe

Entwicklung neuer technologischer Verfahren wie z. B. Sprühgefriergranulation

Entwicklung spezieller keramischer Bauteile und Sensoren (s. o.)

Kompetenz entlang des gesamten Verfahrensablaufes zur Herstellung von Keramik

Kompetenz zur Erfassung der wichtigsten Eigenschaften von Keramik

■ Produkte/Dienstleistungen Öffentlich geförderte Forschungsvorhaben (Antragstellung, Durchführung,

90489 Nürnberg

Deutschland

Projektmanagement und Projektkoordination) im Bereich der technischen Keramik

Messaufträge im Bereich der Pulver- und Schlickercharakterisierung

Messaufträge zur Erfassung von Werkstoffeigenschaften

Beratung im Bereich der technischen Keramik

Ingenieursausbildung in den Studiengängen „Werkstofftechnik“, „Neue Materialien,

Cluster-Beirat

Nano- und Produktionstechnik“ und „Applied Research“

Promotionen in Kooperationen mit Universitäten im Bereich der technischen Keramik

Vermittlung von Absolventen

■ Prof. Dr.-Ing.Thomas Frey

Fakultät Werkstofftechnik

■ Anwendungsmärkte

Telefon: +49 911-5880-1372

Auszubildente Abiturienten

E-Mail:

Industrie der technischen Keramik

thomas.frey@ohm-hochschule.de

Anwender technischer Keramik

Fax: +49 911-5880-5177

■ www.ohm-hochschule.de

70


Cluster-Beirat

Einleitung

Hochschule Rosenheim – Studiengang Kunststofftechnik ■ Profil Die Hochschule Rosenheim verfügt über erfahrene und motivierte Dozenten und Fachkräfte, bestes Know-how und Engagement. Darüber hinaus besitzt die Hochschule eine hervorragend ausgestattete Infrastruktur: von der Materialkunde, der Produktentwicklung hin bis zur Verarbeitung. Insbesondere in der Prozesstechnik, der Faserverbundtechnik und der Reinraumtechnik stehen hier Laboranlagen zur Verfügung, die einzigartig sind. Neben vielen sehr praktisch

Themenfelder

angelegten Industrieprojekten werden aktuell auch Forschungsprojekte mit Partnerhochschulen durchgeführt. ■ Innovationen Prozessregelung

Energieeffizienz

Faserverbundtechnik

Reinraumtechnik

Spritzgußtechnik

Extrusionstechnik

Kunststoffaufbereitung     

Simulation

■ Produkte/Dienstleistungen

Forschungs- und Entwicklungsaufträge im Bereich der Kunststofftechnik

Beratung zu Fragestellungen in der Kunststofftechnik

Physikalische und chemische Analytik

Ingenieursausbildung

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Hochschule Rosenheim – Studiengang Kunststofftechnik

Hochschulstrasse 1 83024 Rosenheim Deutschland

Maschinenhersteller

Automobilindustrie

Luft- und Raufahrtindustrie

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

■ Prof. Dipl.-Ing. Peter Karlinger

Telefon: +49 8031-805-601 Fax: +49 8031-805-603 E-Mail: Peter.Karlinger@fh-rosenheim.de

■ www.fh-rosenheim.de

71


Einleitung

Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG ■ Profil KURZ ist weltweit agierender Anbieter für optische und funktionale Oberflächendekorationen. Mit 9 Produktionsstätten und mehr als 3.500 Mitarbeitern ist KURZ Weltmarktführer. 19 interna­ tionale Niederlassungen und 70 Vertretungen bieten individuelle Lösungen und Full-Service. Heißprägefolien von KURZ finden sich auf Verpackungen, Glückwunschkarten, Elektronikgeräten, Kosmetikartikeln, Textilien, Möbeln, Kraftfahrzeugteilen und vielem mehr. Modernste Applikations­

Themenfelder

technologien, Magnetfolien und Hologramme von KURZ bieten effektiven Marken- und Produktschutz. ■ Innovationen

Antennentechnologie für Anwendungen der kontaktlosen Datenübertragung

Transparente leitfähige Folien

Pilotprojekte im Bereich der Polymerelektronik

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG

Schwabacher Str. 482

Beschichtung und Strukturierung dünner Schichten

Optische Technologien

Funktionale Teilmetallisierungen in hoher Auflösung

Verfahrensentwicklung für Rolle-zu-Rolle-Prozessierung

Entwicklung von anwendungsspezifischen Lacksystemen für die eigenen Folienprodukte

■ Produkte/Dienstleistungen

90763 Fürth

Dekorationslösungen (Heiß-/Kaltprägefolien, Inmould-Dekoration, Laminate)

Deutschland

Funktionale Folienprodukte (Metallisiert, Teilmetallisiert, Transparent, Leitfähig)

Optische Sicherheitsmerkmale

Applikationstechnologie (Maschinen, Verfahren, Konzepte)

Anwendungstechnische Unterstützung

■ Anwendungsmärkte

■ Christian Schumacher Project Manager New Technologies

Telefon: +49 911-7141-830 Fax: +49 911-7141-9242 E-Mail: christian.schumacher@kurz.de

■ www.kurz.de

72

Grafische Industrie/Verpackungsindustrie

Kunststoffindustrie

Markenschutz und Hochsicherheitsanwendungen


Einleitung

Cluster-Beirat

Krauss Maffei Technologies GmbH ■ Profil KraussMaffei zählt zu den weltweit führenden Herstellern für Kunststoffmaschinen und bietet als einziges Unternehmen drei wesentliche Maschinentechnologien für die Kunststoff- und Gummiproduzierende und verarbeitende Industrie an. Als Technologiepartner verknüpft das Unternehmen gezieltes Prozess-Know-how in den Verarbeitungsverfahren mit innovativer Maschinentechnik zu

Themenfelder

spezialisierten und integrierten Komplettlösungen. ■ Innovationen

Long Fiber Injection Molding – LFI

Fiber Composite Spraying – FCS

ColorForm – Hochglänzende Oberfläche lackiert im Werkzeug

Organoblech – Hohe Steifigkeit erlaubt Realisierung von Strukturbauteilen

Hig Pressure Resin Transfer Molding – HD RTM for E-mobility

LFI und Inmold Painting: Hochfeste Bauteile mit exzellenten Oberflächen

ColorForm Mehrkomponenten-Anwendung mit Hochglanzfinish

Injection Molding Compounding-Verbindung von Extrusion und Spritzguß für den Leichbau

SkinForm – Kombinierung von Spritzguß- und Polyurethanverarbeitung

CoverForm – Hochkratzfeste Oberfläche auf PMMA in einem Produktionsprozess

■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ KraussMaffei Technologies GmbH

Spritzgiesstechnik

Reaktionstechnik

80997 München

Extrusionstechnik

Deutschland

Verfahrens- und Anlagenentwicklung

Beratung

Krauss-Maffei-Strasse 2

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

Automotive

Elektronik

Medizintechnik

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Erich Fries Produktmanager Faserverbund

Telefon: +49 89-8899-2464 Fax: +49 89-8899-2982 E-Mail: Erich.Fries@KraussMaffei.com

■ www.KraussMaffei.com

73


Einleitung

MTU Aero Engines GmbH ■ Profil Die MTU Aero Engines hat weltweit rund 8.200 Mitarbeiter und ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Sie befasst sich mit Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Instandhaltung ziviler und militärischer Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Dabei arbeitet sie mit allen namhaften Herstellern der Branche weltweit zusammen. Entwicklungsschwerpunkte sind Hochdruckverdichter und Niederdruckturbinen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Bei der

Themenfelder

Instandhaltung ziviler Triebwerke ist die MTU der weltweit größte unabhängige Anbieter. ■ Innovationen

Neuartige Antriebskonzepte wie Getriebefans und Systemtechnologien

Hochdruckverdichter mit exzellenten Wirkungsgraden

Schnelllaufende Niederdruckturbinen als Schlüsselkomponenten für Getriebefans

Neuartige Werkstoffe und Schichten für neuartige, kraftstoffsparende Leichtbauweisen      

Innovative Fertigungsverfahren sowie Verfahren zur Herstellung von Blisken , z.B. PECM

     

und generative Verfahren

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt

Die MTU Aero Engines verfügt über alle Kompetenzen, die in der modernen Triebwerkswelt

erforderlich sind. Dazu gehören Aerodynamik, Thermodynamik, Strukturmechanik, Herstell-

prozesse, Werkstoffe, galvanische Prozesse, Reparaturprozesse und IT-Prozesse. Die

Gestaltung moderner Triebwerke erfordert dabei eine Spitzenposition bei der Beherrschung

dieser Kompetenzen.

■ MTU Aero Engines GmbH

Dachauer Str. 665

■ Produkte/Dienstleistungen

80995 München

Zivile und militärische Luftfahrtantriebe in allen Schub- und Leistungsklassen

Instandhaltung und Reparatur ziviler und militärischer Antriebe      

Testing von Komponenten und kompletten Antriebssystemen

Schulung von Kunden

24-Stunden-AOG-Service

Cluster-Beirat

Deutschland

■ Anwendungsmärkte ■ Dr. rer. nat. Jörg Eßlinger

Telefon: +49 1489-4691 Fax: +49 89-1489-97523 E-Mail: joerg.esslinger@mtu.de

■ www.mtu.de

74

Zivile Airlines weltweit mit Schwerpunkt Asien, Nord- und Südamerika, Naher und

Mittlerer Osten

Andere Triebwerkshersteller mit Schwerpunkt Pratt & Whitney, General Electric

und Rolls-Royce

Die Bundeswehr sowie andere Streitkräfte in Europa und den USA


Einleitung

Cluster-Beirat

Oechsler Ag ■ Profil OECHSLER hat sich spezialisiert auf die Fertigung von Präzisions-Kunststoffteilen und Baugruppen, vor allem für die Automobil-, Medizin- und Elektroindustrie. Neben unseren Standorten in Deutschland (Ansbach, Weißenburg, Küps) verfügt Oechsler über 2 Tochterfirmen im Ausland: in Rumänien (Lipova) und China (Taicang).

Themenfelder

■ Innovationen Aktuator für elektronische Parkbremse

Keramikspritzguss, Magnetspritzguss

Organoblech-Spritzguss

Entwicklung

Formenbau

Spritzgießen von Präzisions-Kunststoffteilen und -baugruppen

Montage

Veredlung

Entwicklung neuer Technologien (durch Abteilung „Advanced Technologies“)

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Produkte/Dienstleistungen

Aktuatoren, Stellgetriebe, Designkomponenten aus Keramik

Bauteile und Baugruppen für medizinische Anwendungen, Reinraumproduktion

Lösungen für u.a. optische Industrie, Hersteller für Sportausrüstung

(Individuelle Branchenlösungen)

Kontakt ■ Oechsler AG

Matthias-Oechsler-Straße 9 91522 Ansbach Deutschland

■ Anwendungsmärkte ■

Medizinindustrie (weltweit)

Individuelle Branchenlösungen für die Elektroindustrie (weltweit)

Cluster-Beirat

Automobilindustrie (weltweit)

■ Dr. Marco Wacker CTO / Vorstand Telefon: +49 981-1807-0 Fax: +49 981-1807-222 E-Mail: m.wacker@oechsler.com ■ www.oechsler.com

75


Einleitung

Rauschert Heinersdorf-Pressig GmbH ■ Profil Rauschert, ein konzernunabhängiges Unternehmen mit mehr als 110 Jahren Erfahrung, ist Hersteller von Produkten aus technischer Keramik und Kunststoff für Kunden in zahlreichen Industriebranchen. Rauschert hat auf der Grundlage einer langfristigen Strategie eine Organisation internationaler Standorte mit 1200 qualifizierten und motivierten Mitarbeitern aufgebaut.

Themenfelder

■ Innovationen

Prototypen aus Hochleistungskeramik hergestellt durch ein Ultraschallverfahren in

3D-Präzision

Baugruppen/Hybridbauteile aus Keramik, Kunststoff und Metall

Keramische Beschichtung für Verschleiß-, und Korrosionsschutz sowie für elektrische

Trennung bei hohen Temperaturen

Hochtemperaturzünder für Festbrennstoffe

Photovoltaikanlagen mit zusätzlichen leistungssteigenden Elementen

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Rauschert Heinersdorf-Pressig GmbH Bahnhofstr. 1

Energiemanagementsysteme unter Nutzung dezentraler Mess-Sensoren

PV-Dünnschichtmodule mit keramischen Substraten

PV-Anlagen unter Nutzung der Reflektortechnik

Hybridteile durch Hochdruck-Spritzgießen von Keramik auf Metallfolien (Outsert-Moulding)

■ Produkte/Dienstleistungen

Rauschert verfügt über eines der breitesten Leistungsspektren in der Branche.

Verarbeitet werden Hochleistungskeramiken, Silikatkeramiken und Hochleistungskunststoffe.

Die Werkstoffe werden mit Pressen, Extrudieren, Spritzguss und Gießen in Form gebracht.

Hartbearbeitungsverfahren, wie Schleifen, Läppen, Polieren schaffen die geforderte

Präzision und Oberflächengüte. Bei der Fertigung wird die gesamte Wertschöpfung abgebildet.

Materialentwicklung und -Herstellung, Werkzeugdesign, Werkzeugbau

Prototypenfertigung, Herstellung von Serienteilen, Montage von Modulen

Entwicklung und Herstellung der Automatisierungstechnik

Marketingleiter Telefon: +49 9265-78-342 Fax: +49 9265-78-10842

■ Anwendungsmärkte

Energietechnik, insbesondere erneuerbare Energien (Sicherungskörper, Zündsysteme,

Schalter, PV-Anlagen) Maschinenbau (Textilmaschinen, Maschinen der Lebensmittelbearbeitung, Filtration,

E-Mail:

f.moeller@rauschert.de

Pumpen, sonstige Spezialmaschinen)

Medizintechnik (Orthopädie, Dental, Dialyse)

■ www.rauschert.com

76

Herstellung keramischer Werkstoffe unter Nutzung des Gefriertrocknungsverfahrens

Deutschland

■ Dipl.-Ing. Friedrich Moeller

96332 Pressig

Cluster-Beirat


Einleitung

Cluster-Beirat

Sandler AG ■ Profil Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Vliesstoffen für die Märkte: Hygiene, Wipes, Automobil, Filtration, Technik und Heimtextil. Sandler ist einer der 5 größten Vliesstoffhersteller Europas. Als innovativer Partner bietet das familiengeführte Unternehmen eine Vielzahl von Produktionstechnologien an einem Standort sowie umfassende Serviceleistungen. Mit ihren Kunden und Marktpartnern erarbeitet die Sandler AG individuelle Produktlösungen – von der ersten Produktidee

Themenfelder

bis zur Umsetzung. ■ Innovationen sawatec®-Polyestervliese für die Fassaden-, Dach- & Innenwandisolation, Deckenpaneele, Trenn- & Stellwände schaffen gute Akustik und helfen, Energiekosten zu sparen. Sie sind einfach verarbeitbar, hautfreundlich und in der Regel für Allergiker geeignet. Sie sorgen für optimale Luftzirkulation, sind schwerentflammbar, UV-stabil, beständig gegen Alterung und Verrottung sowie recyclingfähig. ■ Technologie/Forschung ■ Kardierung Cluster-Partner

■ Mechanische Verfestigung (Vernadelung) ■ Thermische Verfestigung (Thermobonding und Thermofusion) ■ Wasserstrahlverfestigung (Spunlace) ■ Schmelzblasverfahren (Meltblown) ■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ Sandler AG Lamitzmühle 1

Hygienevliese für Babypflege, Damenhygiene, Inkontinenzprodukte &

95126 Schwarzenbach/Saale Deutschland

Tuchsubstrate für Babypflege, Kosmetik, Industrie- & Haushaltsreinigung

Vliese für Absorber, Trägermaterialien für Formteile & Unterpolsterung im Automobil

Filtervliese für HVAC, Automobilfilter & Staubsaugerbeutel, Filterklassen G2-H11

Vliese für Wärme- & Schalldämmung, die Elektrotechnik & sonst. Industrieanwendungen

Vliese für Polster- & Freizeitmöbel, Matratzen & Bettwaren, Haushalt- und

Cluster-Beirat

Medikal­ anwendungen

Industriereinigung, Mode & Bürogestaltung

■ Anwendungsmärkte ■

Hygiene, Wipes

Automobil

Filtration

Technik und Heimtextil

■ Dr. Ulrich Hornfeck Bereichsleiter Vertrieb

Telefon: +49 9284-60-281 Fax: +49 9284-60-205 E-Mail: Ulrich.Hornfeck@sandler.de

■ www.sandler.de

77


Einleitung

Schott AG ■ Profil Seit mehr als 125 Jahren entwickeln und produzieren wir Spezialglas, Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme zur nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Mit innovativen Ideen und herausragender technologischer Kompetenz bietet SCHOTT Lösungen für die Zukunft und nimmt Verantwortung für die Gesellschaft und

Themenfelder

Umwelt wahr. ■ Innovationen

CERAN® Glaskeramik-Kochflächen, umweltfreundlich ohne Arsen und Antimon

Neuartige Receiverrohre für die solarthermische Stromerzeugung

Dünnstglas für Elektronik und Biotechnologie

Nullausdehnungsmaterial ZERODUR®

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ SCHOTT AG

Hattenbergstrasse 10 55122 Mainz

Cluster-Beirat

Deutschland

■ Dr. Roland Langfeld

Entwicklung von Materialien und Komponenten

Schmelztechnologie

Beschichtung

Analytik- und Messtechnik Service

■ Produkte/Dienstleistungen CERAN® Glaskeramik-Kochflächen

■ BOROFLOAT®

■ PV-Solarstromkomponenten

Receiver für die solarthermische Stromerzeugung

Spezialglasröhren für Technik und Medizin

pharmazeutische Packmittel aus Spezialglas

Glas-Metallverbindungen für die Elektronik

Materialien und komponenten für die Optik und Elektronik

Flachgläser für technische Anwendungen

Glaskomponenten und Systeme für die Hausgeräteindustrie

■ Anwendungsmärkte

Architektur, Weiße Ware und Beleuchtung

Research and Technology

Automobil, Optik, Elektronik und Biotechnologie

Solar, Energie und Umwelt

Telefon: +49 6131-66-7612 Fax: +49 3641-2888-9123 E-Mail: roland.langfeld@schott.com

■ www.schott.com

78

Research Fellow Development


Einleitung

Cluster-Beirat

SGL Group – The Carbon company ■ Profil Die SGL Group ist ein weltweit führender Hersteller von Produkten aus Carbon (Kohlenstoff). Das umfassende Produktportfolio reicht von Carbon- und Graphitprodukten über Carbonfasern bis hin zu Verbundwerkstoffen. Mit 45 Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien ist die SGL Group ein global ausgerichtetes Unternehmen. Die Carbon- und Graphitprodukte der SGL Group werden aufgrund des von Energie- und Rohstoffknappheit getriebenen Paradigmen-

Themenfelder

wechsels im Materialeinsatz von mehr und mehr Industrien zunehmend nachgefragt. ■ Innovationen Carbon-Keramik Bremsscheibe im Automobil

CFK für Leichtbaulösungen in Automotive, Luft- und Raumfahrt

Graphit-Baustoffe für Energiespeichersysteme sowie Klima- und Gebäudetechnik

■ Technologien/Forschung

Kernkompetenzen: Hochtemperaturtechnologie, breites Engineering- und

Gesamte Wertschöpfungskette der Carbonfasertechnologie von der Faser bis zum Bauteil

Umfassendes Produktportfolio: Grob- und Feinkorngraphit, Naturgraphit, Carbonfasern

Cluster-Partner

Anwendungs-Know-How

und Composites

■ Hochleistungskeramiken

■ Produkte/Dienstleistungen

Kontakt ■ SGL Group – The Carbon Company

Graphitelektroden für Lichtbogenöfen zur Elektrostahlerzeugung

Kathoden und Hochofenauskleidungen

86405 Meitingen

Verbundwerkstoffkomponenten für Windenergie, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt

Deutschland

Mehrfach- Rohrbündelwärmetauscher für korrosive Medien, Dichtungsmaterialien

Energie-Speicher-Systeme mit Graphiten

Werner-von-Siemens-Straße 18

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte Stahl-, Aluminium-, Chemie- und Glas-/Keramikindustrie

Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau

Energietechnik: Halbleiter, Solar- und Windenergie, Li-Ionen-Batterien ■ Dr. Hubert Jäger Leiter Konzernforschung

Telefon: +49 8271-83-3523 Fax: +49 8271-83-3556 E-Mail: hubert.jaeger@sglcarbon.de

■ www.sglgroup.com

79


Einleitung

Siemens AG, Corporate Research and Technologies, Cluster „Materials, Hardware Design, and Manufacturing Technologies“ ■ Profil Innerhalb der Siemens Corporate Research and Technologies forschen im Cluster Materials, Hardware Design & Manufacturing Technologies Wissenschaftler und Ingenieure interdisziplinär an neuen Methoden zur Synthese, Beschichtung und dem Aufbau von Werkstoffen. Durch anwendungsorientierte Projekte schaffen sie die Voraussetzungen für die Entwicklung innovativer Produkte mit Fokus auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

Themenfelder

Zahlreiche Institute und Firmen sind als Partner in die Forschungsvorhaben eingebunden. ■ Innovationen

Chip-Sensor bietet verbesserte Überwachung von Wasserqualität

Organische Photodetektoren ermöglichen neuartige Röntgenbildgebung

High-Throughput-Experimentation liefert neue Leuchtstoffe für LED

Energie sparende Luftreinigung bereits bei sehr niedrigen Temperaturen

durch Composite Coatings

Neuer Polymercompound verbessert Isolationsverhalten von Trafos

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung Kontakt

Maßgeschneiderte Eigenschaften von Polymeren und organischer Elektronik

■ Siemens AG,

Beschichtungen für Korrosionsschutz und Katalyse

Substitution und –Recycling strategischer Materialien

High-end Materialanalyse und Umweltbewertung

Anorganische Materialien für Hochtemperatureinsatz

Corporate Research and Technologies, Cluster „Materials, Hardware Design, and Manufacturing Technologies“ Otto-Hahn-Ring 6

■ Produkte/Dienstleistungen

Deutschland

Systeme zur effizienten Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie

Ausrüstungen und Anlagen für profitable und nachhaltige industrielle Produktion

Bezahlbare und personalisierte Gesundheitssysteme

Intelligente Infrastruktur- und Mobilitätslösungen

Green Portfolio, Produkte und Dienstleistungen der Siemens AG siehe www.siemens.com

Cluster-Beirat

80200 München

■ Anwendungsmärkte ■ Dr. Ulrich Bast Business Development

Telefon: +49 89-636-44666 Fax: +49 89-636-48131 E-Mail: ulrich.bast@siemens.com

■ www.siemens.com/ct-research

80

Energie

Industrie

Infrastuktur

Gesundheitswesen


Cluster-Beirat

Einleitung

Universität Bayreuth – Polymer Engineering ■ Profil Unsere Marke „Polymer Engineering“ steht für wissenschaftliche und praxisnahe Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Polymerwerkstoffe. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Werkstoff, der Konstruktion und der Fertigung mit dem Ziel, leistungsfähige Kunststoffprodukte zu entwickeln. Im Vordergrund der Forschungsarbeiten steht die Analyse und Nutzung von Wirkungs­beziehungen zwischen Verarbeitung, Struktur und Eigenschaften. Dies ermöglicht eine

Themenfelder

strategische Vorgehensweise bei der Entwicklung innovativer Produkte mit Hilfe moderner Polymerwerkstoffe. ■ Innovationen „Grüne“ thermoplastische Leiterplatte

Schichtsilicat-Polymer-Nanocomposite der zweiten Generation

Polymerschäume mit nanostrukturierten Zellwänden

Moderne Harzsysteme für Injektionstechnologie

Hochgefüllte Polymere für elektronische Schaltungen

Umweltverträgliche Polymere

Polymerschäume

Faserverbundwerkstoffe

Funktionelle Polymere

Moderne Kunststoffverarbeitung

■ Produkte/Dienstleistungen

Wissenschaftlische und praxisnahe Forschung auf dem Gebiet der Polymerwerkstoffe

Entwicklung leistungsfähiger Kunststoffprodukte

Quasistatische und dynamische (bruch-)mechanische Prüfung

Strukturaufklärung (Optische und Elektronenmikroskopie, Computertomographie, etc.)

Verarbeitung von Polymer- und Verbundwerkstoffen

Kontakt ■ Universität Bayreuth Polymer Engineering Universitätsstr. 30 95447 Bayreuth Deutschland

Cluster-Beirat

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

■ Anwendungsmärkte

Chemieindustrie und Compound-Entwickler

Transportindustrie: Automobil, Luft- und Raumfahrt

Funktionelle Anwendungen (z. B. Energie-, Medizintechnik)

■ Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe

Telefon: +49 921-557471 Fax: +49 921-557473 E-Mail: altstaedt@uni-bayreuth.de

■ wwww.polymer-engineering.de

81


Einleitung

Weichs Management Consultants ■ Profil Unabhängige, individuelle und höchst persönliche Boutique-Beratung bei Strategieentwicklungen und deren Umsetzung, strukturierten Finanzierungen und bei Käufen/Verkäufen von Unternehmen und Immobilien oder Forderungsportfolien im Finanzdienstleistungssektor. Dahinter steht die Erkenntnis, dass die meisten Unternehmesstrategien nur unter Rücksichtnahme auf bzw. mit Orientierung am Kapitalmarkt erfolgreich umgesetzt werden können. Deswegen beraten wir

Themenfelder

gleichzeitig „auf der Kreuzung von Mainstreet und Wallstreet“. ■ Innovationen

Immobilienportfoliomanagement mit Anwendung auf Corporate und Public Real Estate

RAROC-Pricingmodelle gemäß Basel II für Immobilienkredite

Risikobewertungs und Risikorecovery Konzepte für Kredite

Verwendung des deutschen REITs als Corporate Finance Instrument für Industrie

und Mittelstand

Cluster-Partner

■ Technologien/Forschung

Kontakt ■ Weichs Management Consultants

Unternehmensfinanzierungsmodelle unter Risiko

Immobilienfinanzierungsmodelle unter Risiko

Strukturierte Finanzierungs- und Investmentkonzepte

■ Produkte/Dienstleistungen

Strategieentwicklungen, Marktanalysen, Best Practice Analysen

80638 München

Analysen von Kosten, Organisationsstruktur u. Machbarkeit

Deutschland

Geschäfts- und Umsetzungpläne mit Umsetzungsbegleitung

Beschaffung von strukturiertem Eigen-, Mezzanine- und Fremdkapital

Savoyenstrasse 6

Cluster-Beirat

■ Anwendungsmärkte

■ Dipl. Wi.-Ing. Caspar Freiherr von Weichs Geschäftsleitung

Telefon: +49 89-290731-0 Fax: +49 89-290731-11 E-Mail: info@weichsconsulting.com

■ www.weichsconsulting.com

82

Finanzdienstleistungs-, Dienstleistungs-, Einzelhandels- und Industrieunternehmen

■ Öffentliche

Hand, Gesundheitsmarkt (Altenpflege, Reha, Kliniken)


Impressum Herausgeber:

Konzept, Gestaltung, Produktion:

Bayern Innovativ

Werbers Büro GmbH, Nürnberg

Gesellschaft für Innovation

www.werbersbuero.de

und Wissenstransfer mbH Gewerbemuseumsplatz 2 90403 Nürnberg Tel.: +49 911-20671-0 Fax: +49 911-20671-792 www.bayern-innovativ.de info@bayern-innovativ.de

Redaktion:

Tanja Flügel Management Cluster Neue Werkstoffe/Automotive

Bildnachweis: Das verwendete Bildmaterial wurde von den beteiligten Firmen und Instituten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Weitere Bildquellen: Audi AG, Bayern Innovativ/Fuchs Foto Design/Thomas Geiger, BMW, Fotolia/Anatoly Tiplyash/Bitter/Frenta/Menzago/Phecsone/Strikker/XtravanganT/Nikada/Sebastian Julian/Liravega/AG Visuell, istockphoto/sebastian-julian/ Nikada


RZ_Umschlag_JR_CNW 01.12.2011 9:23 Uhr Seite 1 M

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Jahresreport 2011

Cluster Neue Werkstoffe

C

Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH Cluster Neue Werkstoffe Gewerbemuseumsplatz 2 90403 Nürnberg Tel.: +49 911-20671 - 211 Fax: +49 911-20671 - 766 cluster-neuewerkstoffe@bayern-innovativ.de

werbersbuero.de · 11253

www.bayern-innovativ.de www.cluster-neuewerkstoffe.de

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