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Platz für 50 Gäste. Die Einrichtung ist zeitlos modern. ➜ Kölnstraße 496, Bonn (Auerberg) 콯 0228/ 68 47 7961 di-so 11.30-14.30h, 17.30-22.30h, mo geschlossen

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Aquarium Restaurant La Mer Außergewöhnlich Das Aquarium-Restaurant „La Mer“ in Neuwied-Niederbieber bietet seinen Gästen ein außergewöhnliches Ambiente. Ein Bildhauer erschuf in dem Lokal eine felsige Meeresgrotte, in der 52 Gäste auf weißen Lederstühlen Platz finden. In dem 150.000 Liter Wasser fassenden Aquarium schwimmen ausnahmslos Fische aus der Coral Sea (Australien): Kugelfische, Imperatoren, Snapper, Platax, Wimpelfische, Papageienfische und viele mehr. Der Gast hat unwillkürlich den Eindruck, er speise schlichtweg auf dem Meeresgrund. Die Küche gibt sich – wer hätte es gedacht – fischig. Fischliebhaber können sich etwa auf ein „Saltimbocca vom Seeteufel auf mediterranem Blattspinat und Spaghetti“, ein „Thai Curry von Riesengarnele und Jacobsmuschel mit Minimais und Zuckerschoten an Basmatireis“ oder „Red Snapper auf Basilikum-Graupen und Antipasti-Gemüse“ freuen. Doch auch Fleischfans müssen nicht hungern, sie erwartet beispielsweise ein „Gebratenes argentinisches Rinderfilet mit grünem Spargel und Kartoffelgratin“. Auf der Getränkekarte stehen König Pilsener und Erdinger Weizenbiere sowie 17 offene Weine und 23 Flaschenweine. ➜ Aubachstraße 85, Neuwied (Niederbieber) 콯 02631/ 95 35 325 www.restaurant-lamer.de mi-so 11.30-14h, 18-22h; mo & di geschlossen EC-Karte / MC / VISA ✪ Top 10 Die Neuen

Armonia Hochwertig Dimitri Tsopanoglou und seine Ehefrau Chrisi haben in den ehemaligen Räumen des Mokambo in der Duisdorfer Fußgängerzone ein griechisches Café-Restaurant mit Namen „Armonia“ eröffnet. Dazu wurde das Lokal komplett renoviert. Hell und freundlich gestaltet sich die Atmosphäre. Die Wände sind crèmefarben getüncht und teilweise mit Naturstein versehen. Dunkelbraue Holztischen mit braun und grün gepolsterten Stühlen laden die Gäste ein Platz zu nehmen. Unter der Decke sorgen zwei Kristallleuchter für ein apartes Licht. Nett arrangierte Blumendeko, Lampen auf den Fensterbänken und Bilder

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an den Wänden sorgen für ein gemütliches Ambiente. Im Hintergrund läuft dezente Musik. Einen „Gyrosteller mit Pommes frites“ wird man vergeblich auf der Speisekarte suchen. Denn das Ehepaar Tsopanoglou möchte in seinem Restaurant zeigen, „dass griechische Küche mehr und auch hochwertiger ist“, als das, was man hierzulande darunter versteht. So offeriert die Karte beispielsweise „Mezedes“, kleine mit spanischen Tapas vergleichbare Gerichte, die der Gast selbst kombinieren kann. Wie wäre es zum Beispiel mit „Geschmorter Kaninchenkeule mit glasierten Zwiebeln in Rotwein-Tomatensauce“, „Lammfleisch mit Wildgemüse“, „Gefüllten Kartoffeln mit drei griechischen Käsesorten“ oder „Oktopus, Garnelen, Baby Calamar und Miesmuscheln in würziger Wein-Kräuter-Käse-Sauce“? Daneben gibt es traditionelle Vorspeisen wie „Pikilia“, Tzatziki, Tarama, Thunfischcrème und Pikantiki. Tipp: die Dessert-Spezialität des Hauses „Sahnejoghurt mit karamellisierten Möhren“. Da sich das „Armonia“ auch als Café versteht, erwarten die Gäste morgens nicht weniger als acht Frühstücksangebote, mit Brötchen, Käse, Wurst, Schinken, Butter, Marmelade oder Honig, ein gekochtes Ei sowie wahlweise einen Kaffee, Tee oder Softdrink. Darüber hinaus gibt es einen täglich wechselnden Mittagstisch zu zivilen Preisen. Passend zum Essen hält die Getränkekarte neben Kaffeespezialitäten und Softdrinks, Sion Kölsch, Radeberger Pils und Schöfferhofer Weizenbieren auch eine Auswahl an griechischen Flaschen- und offenen Weinen vor. Das „Armonia“ verfügt über 70 Innenplätze. Im Sommer mutiert der Platz vor dem Haus zur großen Terrasse (100 Plätze). Dann kann man die griechischen Spezialitäten auch mit Blick auf das Treiben der Fußgängerzone genießen.

tur stärker als zuvor. Der Raum erscheint heller und größer. Ein Blick auf die Karte verheißt eine leichte, moderne Bistroküche: Schon am frühen Morgen kann man im „Café Bottler“ mit einem guten Frühstück in den Tag starten. Darüber hinaus gibt es Flammkuchen wie etwa den „Flammkuchen Bottlers mit italienischem Landschinken, Mozzarella und Kirschtomaten“, einen „Salat Bottlers Veggie“ mit überbackenem Brie, Fruchtfilets und Nüssen, eine „Karotten-Mango-Chili-Suppe“, „Penne mit gebratenen Lachswürfeln und Basilikum in Sahnesauce“ oder hausgemachte Quiches wie „Quiche Lorraine oder Spargel-Bärlauch und kleinem Salat“. Zudem bietet das „Bottlers“ mittags eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte. Sonn- und feiertags von 10 bis 14 Uhr bietet das Bottler einen Brunch zum Preis von 9,90 Euro. Umfangreich gestaltet sich auch die Auswahl an Getränken von klassischen Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato, Espresso , Cappuccino über sieben Teesorten im Spezialkännchen, etwa „Sencha Morgentau“ (grüner Tee mit Mango, Kornblumen und Rosenblüten), bis zu Gaffel Kölsch, Krombacher Pils und Erdinger Weizenbieren. Darüber hinaus hält die Karte sechs offene Weine und Apérol Spritz vor. Das „Bottler“ verfügt über 80 Plätze, davon 25 im Kaminzimmer, das sich auch für Meetings, Konferen-

zen und Familienfeiern eignet. Weitere 80 Gäste finden im schönen Bonner Sommer auf der Terrasse vor dem Sterntor ein lauschiges Plätzchen. ➜ Vivatsgasse 8, Bonn (Innenstadt) 콯 0228/ 90 90 29 99 www.bottler-bonn.de mo-sa 9-20h, so und feiertags 10-18h (Außenterrasse bis 22h) EC-Karte ꞇ4 쾮

Brunnenhof Historisch Der „Brunnenhof“ am Start- oder Zielpunkt des Rotweinwanderweges ist in den alten Bahnhof integriert. Der Name „Brunnenhof“ hat historische Gründe. Neben dem 1879 erbauten Bahnhof gab es einen Sauerbrunnen, der die Bewohner damals recht komfortabel mit Wasser versorgte. Noch heute erinnert das Gebäude an längst vergangene Zeiten, in denen es als Bahnhof fungierte. So können die Signale und Schranken im Dienstraum des Bad Bodendorfer Bahnhofes noch immer per Hand betätigt werden. Auch wenn die Technik längst museumsreif ist, alles funktioniert tadellos. Im „Brunnenhof“ hängt nicht nur das Zugschild der Ahrtalbahn-Eröffnungsfahrt vom 21. Dezember 1992, sondern als Hingucker auch ein Fahrplan von 1971 oder eine Ansicht vom Bahnhofsplatz von 1932. Ralph Welker hat das Lokal übernommen und die Gastronomie im Café-Bistro nach einem Jahr Leerstand zu neu-

➜ Rochusstraße 262, Bonn (Duisdorf) 콯 0228/ 36 93 60 68 www.armonia-bonn.de Täglich 9-24h, kein Ruhetag EC-Karte / MC / VISA ꞇ4

Bottler Moderner Charme Hohe, weite Mauerbögen, Kronleuchter, elegante Holzvertäfelung und ein prunkvoller Kamin verleihen dem Lokal einen historischen Touch. Den Kontrast dazu bilden die modernen Stühle und Tische sowie die Farbgebung des Lokals mit seinen Aubergine- und Anthrazit-Tönen. Durch das neue Inventar wirkt die Innenarchitek-

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Neu in der Gastronomie

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em Leben erweckt. Das Lokal verfügt über 34 Sitzplätze im Inneren. Im Sommer finden weitere 70 Personen auf der Terrasse und im Biergarten Platz. Wenn Petrus es gut meint, dann heizt der gebürtige Hesse jeden zweiten und vierten Samstag im Monat ab 18 Uhr den Grill an. Neben Kaffee und Kuchen hat er auch regionale Gerichte im Angebot wie etwa einen „Brunnenhof-Haustoast“ oder eine zünftige „Brunnenhofplatte mit verschiedenen Wurst- und Schinkensorten sowie Käse“ – genau das Richtige nach einer ausgiebigen Wanderung. ➜ Bahnhofstraße 4, Sinzig (Bad Bodendorf) 콯 02642/ 30 86 928 www.brunnen-hof.de di-sa ab 17h; so ab 14h; mo geschlossen ꞇ

C’est la Vie Französisches Flair Das „C’est la Vie“ präsentiert sich als eine Mischung aus französischer Pâtisserie, Bistro und englischer Sandwichbäckerei. Der Küchenchef hat einst selbst in London bei Jamie Oliver gelernt. Diese Erfahrung bringt er nun in das nette Café mit ein. Das Lokal versprüht französisches Flair. Die Bilder an den Wänden zeigen französische Wahrzeichen wie etwa den Eiffelturm. Liebevoll arrangierte Accessoires sorgen für Gemütlichkeit. Die Karte verheißt englische und französische Spezialitäten etwa „Tartines“, verschiedene leckere Zutaten auf getoastetem Brot, herzhafte Crêpes, Ciabatta, Bagettes, Sandwiches, Suppen, Quiche oder Pasta. Zu den Spezialiäten zählt der „C’est la Vie-Burger“. Am Nachmittag empfiehlt sich eines oder auch mehrere der handgefertigten französischen oder englischen Patisserieerzeugnisse. Das Angebot ist vielfältig und reicht von „Mille-Feuilles“ und „Éclairs“, „Mousse und Cheesecake“, „Brownies und Cupcakes“ über „Petits Fours“, „Tartes und Tartelettes“ bis zu „Süßen Crêpes“. Ein Muss auch die frisch gepressten Fruchtsäfte. Im Sommer bietet die kleine Terrasse Platz für 15 Personen. Für Veranstaltungen jeder Art werden auf Anfrage sämtliche Produkte auch in Miniatur gefertigt. ➜ Kölnstraße 177, Bonn (Innenstadt) 콯 0228/ 85 03 44 88 www.cest-la-vie-cafe.de mo-sa 7-18.30h; so 8-18.30h ꞇ쓼

Puristisch Seit Oktober 2011 führen die Eheleute Patrick Lenz und Andrea Wirsching das „Café-Restaurant Lenz“ im Gesundheitszentrum Sankt Johannes

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Terrasse

Hospital in der Bonner Innenstadt. Zuvor führten der gelernte Koch, der früher in einem Schlosshotel im Oberbergischen Land arbeitete, und die gebürtige New Yorkerin, die aus einer alten amerikanischen Gastronomenfamilie stammt, die „Osteria Und“ in der Bonner Altstadt. Das Interieur mutet puristisch an und besticht durch eine klare Linienführung. Dunkelbraunes Leder, dunkelbraune Holztische und beige-gelbe Wände. Der Gastraum verfügt über 52 Plätze, weitere 200 Personen finden im Sommer auf der Gartenterrasse und im Biergarten Platz. Um den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu wahren, wurde die Deckenhöhe des Lokals auf 4,60 Meter ausgebaut und Säulen eingesetzt. In diesem Ambiente können die Gäste schon ab 9 Uhr mit einem opulenten Frühstück, bestehend aus 25 Einzelpositionen, die sich die Besucher ganz nach ihrem individuellen Gusto zusammenstellen können, in den Tag starten. Mittags bietet das „Café-Restaurant Lenz“ eine wöchentlich wechselnde Karte zu zivilen Preisen mit Gerichten wie etwa „Schmorbraten mit Salzkartoffeln und Kohlrabi“ oder „Hausgemachte Rouladen mit Rotkraut und Kartoffeln“. Abends wird à la carte gespeist. Dann erwartet die Gäste etwa eine „Steinpilz Consomme unter der Blätterteighaube“ oder ein „Rinderfilet 250 Gramm auf Hennessy-CognacCrème mit Berner Rösti und Julienne von Roter Beete“. Spezialität des Hauses ist die Zubereitung von Pastrami-Gerichten: geschmacklich vergleichbar mit Schinken, als Rindfleischprodukt aber vereinbar mit jüdischen und islamischen Speisevorschriften. Die Produkte werden über einen Lizenzinhaber in Osnabrück aus New York importiert, so Lenz. Zwei Varianten stehen zur Wahl: das „New York Style Pastrami“ aus Mastochsenbrust oder das „Chicago Style Pastrami“ in der Truthahn-Variante. ➜ Kölnstraße 54, Bonn (Innenstadt) 콯 0228/ 82 37 70 57 www.restaurant-lenz.com mo-fr 9-22.30h, sa & so 15-22.30h ꞇ ✪ Top 10 Die Neuen

Ristorante Die Wände ziert zeitgenössische Kunst, Designersessel in schwarzem, weißem und rotem Leder an einladend gedeckten Tischen prägen das Bild. Das Lokal verfügt über 50 Plätze. Weitere 50 Plätze erwarten die Gäste im Sommer auf der Terrasse, wo Palmen und Olivenbäume einen Hauch

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Für Kinder

von Urlaubsgefühl vermitteln. Die Karte des „Carlo Ruggiero“ wechselt alle zwei Wochen und verheißt italienische Gaumenfreuden wie „Octopus-Carpaccio auf Rucolasalat“, „Hausgemachte Tagliarini mit Trüffeln im Parmesanfond“, „Gedünsteter Seeteufel und Kaisergranat in Weißweinsoße“ oder „Rinderfilet mit Sommertrüffeln in Madeirasoße“. Passend zum Essen hält die Weinkarte elf offene Weine und rund 70 Flaschenweine vor, darunter etwa ein „Pithecusa Ischia bianco von Antonio Monti“ (Ischia). Nach dem Essen kann der Gast als Digestif aus stattlichen 250 Sorten Grappa auswählen. Darunter wahre Schätze wie etwa der „Grappa della Donna Selvetica von Levi“, der kostet allerdings auch – und zwar 26 Euro für 2cl. Das Haus eignet sich auch für Feierlichkeiten, zudem bietet es einen Partyservice. ➜ Kessenicher Straße 100, Bonn (Dottendorf) 콯 0228/ 23 77 00 mi-mo 18-24h, so & feiertags auch 12-15h, di geschlossen EC-Karte ꞇ 쓼 ✪ Top 10 Die Neuen

Der Osten

Carlo Ruggiero

Café-Restaurant Lenz

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Für Büffetfans Überdimensionale Wandgemälde, gelbe Stofftischdecken sowie braun gemusterte Hussen bestimmen das Interieur des China-Restaurants „Der Osten“ im früheren Dragon Park an der Drachenburgstraße in Lannesdorf . In ihrem neuen Lokal setzt Xiaohua Hu vor allem auf Büffet-Angebote. So erwartet die Gäste montags bis samstags ein reichhaltiges Mittagsbüffet für 7,90 Euro pro Person. An Sonnund Feiertagen wird das „Mongolische Büffet“ für 13,50 Euro pro Per-

Businesslunch

Feste&Feiern



son aufgebaut. Zudem gibt es jeden Abend ein „Chinesisch-Mongolisches Abendbüffet“. Doch auch Nicht-Büffetfans kommen bei Xiaohua Hu auf ihre Kosten. Denn sie können selbstverständlich auch à la carte essen. Auf der Getränkekarte stehen neben Gaffel Kölsch und Bitburger Pils auch Tsing Tao Bier sowie elf offene Weine. Zu den chinesischen Schnaps-Spezialitäten zählen Rosen-, Bambus- oder Reisschnaps. ➜ Drachenburgstraße 5, Bonn (Lannesdorf) 콯 0228/ 85 65 85 www.china-restaurant-bonn.de mo-sa 11.30-15h, 17.30-23.30h; so & feiertags durchgehend EC-Karte

Fabiunke Opas Zeiten Das „Fabiunke“ (in den ehemaligen Räumen des Estragon) präsentiert sich als Mix aus Café und Kleinkunstbühne. Kerstin Groppe und ihr Cousin Lars Fabiunke haben das gemütliche Lokal nach ihrem Großvater Waldemar Fabiunke benannt, dessen Konterfei die Wände ziert und auch das Logo des Lokals bildet. Fotos, die Opa Fabiunke in fast allen Lebenslagen darstellen, hängen an halbhoch vertäfelten Wänden. Auch das Mobiliar erinnert ein wenig an Opas Zeiten: braune Sitzpolster, helle Holztische, sowie Sessel und Stehlampen von anno dazumal, liebevoll in Szene gesetzt. Morgens kann man im Fabiunke bereits mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag starten. Sechs Frühstücksvarianten stehen zur Wahl, die die Vornamen aller Großeltern tragen. Vorneweg selbstredend „Waldemar“, mit Lachs, Ei, Käse, Schinken, Quark, Tomate, Gurke, Nutella, Glas Sekt oder Orangensaft. Sonntags gibt es

Rollstuhlgerecht

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von 10 bis 14.30 Uhr ein Frühstücksbüffet inklusive Eintopf, Suppe, Pfannkuchen, Rühr- oder Spiegelei. Zudem stehen mittags zwei Tagesgerichte sowie eine Tagessuppe zur Disposition. Nachmittags gibt es hausgemachten Kuchen. Die Abendkarte bietet Sandwich-Toast, Schnitzel Wiener Art mit Pommes frites oder „Lachs an Thymian-Limettensauce mit Petersilienkartoffeln“. Die Getränkekarte offeriert neben den üblichen Softdrinks, Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato und Co, Kakao in drei Variationen sowie zwölf Teesorten von Gschwendner. Darüber hinaus gibt es Reissdorf Kölsch und Veltins Pils vom Fass. Das „Fabiunke“ hat 40 Plätze, im Sommer erwarten die Gäste weitere 40 Plätze auf der Dachterrasse und zwölf im Hof. Im unteren Raum befinden sich eine Bühne und eine Kinderecke zum Spielen. Auf der Bühne finden in regelmäßigen Abständen Lesungen, Konzerte und Partys statt.

te sollen sich selbst davon überzeugen können, dass alle Produkte des Hauses von Hand gefertigt werden.“ Die Auslage lockt mit allerlei französischen Backwaren, von herzhaft über süß, für den kleinen oder auch etwas größeren Hunger. In angenehmem Ambiente lässt sich wunderbar bei einem Café crème, einem Café au lait und einem Tartelette der Müßiggang pflegen. Wer es lieber ein wenig herzhafter möchte, dem seien die Baguettes empfohlen, die es wahlweise mit Brie, Salami aus Savoyen, HaselnussSalami, Rilettes, Picandou, BayonnerSchinken, Beaudoué-Schinken oder mit Lachs gibt. Ein echter Genuss. Daneben gibt es auch einen „Salade d’Ècrevisses“, einen bunten Salat mit Avocado und Flusskrebsen an hausgemachtem Dressing, oder eine „Tartine végétarienne“, gegrillte Auberginen, frische Tomaten, Paprika, hausgemachtes Tomaten-Pesto, Parmesan nebst einem kleinen knackigen Salat.

➜ Im Krausfeld 8, Bonn (Altstadt) 콯 O228/ 85 09 99 42 www.cafe-fabiunke.de mo-do 8-24h, fr & sa ab mo-do 18-24h; fr 18-1h; sa 15-1h; so 10-24h EC-Karte ꞇ 쾮

➜ Alte Bahnhofstraße 14, Bonn (Bad Godesberg) 콯 0228/ 93 49 70-73 www.epi-cologne.eu Täglich 7.00 bis 20.00 Uhr ✪ Top 10 Die Neuen

Grand Èpi Boulangerie & Patisserie Die „Boulangerie und Patisserie Èpi“ bringt einen Hauch von Frankreich nach Bad Godesberg. In dem modernen, zeitlos eingerichteten Café werden nicht nur köstliche, handgefertigte französische Backwaren serviert, der Gast kann dem Meister sogar bei der Arbeit zusehen. Das ist möglich, da man bei der Gestaltung des Cafés auf die Trennwand zwischen Backstube und Gastraum verzichtet hat. Lediglich eine Glaswand steht zwischen Gast und Patissier. „Wir möchten Authentizität vermitteln“, erklärt ÈpiGründer Heinz-Peter Otten. „Die Gäs-

Henner’s Neuer Look Im vorderen Bereich herrscht BistroAtmosphäre: Hochtische nebst schwarz gepolsterten Hochstühlen laden zum Verweilen ein. Im hinteren Bereich präsentiert sich das „Henner’s“ als Restaurant. Dunkle Holztische und gepolsterte Bänke prägen den Raum. Die Wände sind weiß getüncht, kleine weiße Wandleuchten, Halogenspots in der Decke sorgen für ein warmes Licht, ein weißer Holzspiegel für Behaglichkeit. Das „Henner’s“ verfügt über rund 55 Plätze. Im Sommer mutiert der große Platz vor dem Lokal zur blumenbestückten Terrasse und bildet eine kleine Oase zum Verschnaufen. Die Küche des

neuen „Henner’s“ zeigt sich international und reicht von einer kleinen Auswahl an Flammkuchen, wie Flammkuchen „Elsass“ mit Crème fraîche, Speck, Zwiebeln, Käse oder „Apfel“ mit Zimt, Zucker und frischen Apfelstücken über Pasta-Gerichte wie „Gnocchi mit Hähnchenstreifen, Zucchiniwürfeln und Cherrytomaten in hausgemachtem Basilikumpesto“ bis zu Salaten, etwa „Bangalor“, Hähnchenbruststreifen, frisches Gemüse, Zwiebeln, wahlweise in süßer ChiliSojasauce oder Mango-ChutneySauce, oder einem „Grillteller Henner’s“ mit Rumpsteak, Hähnchenbrust, Schweinefilet, Schweinerückensteak, Kräuterbutter, Pommes frites und Salat. Zudem bietet das „Henner’s“ unter dem Motto „Business Lunch“ eine täglich wechselnde Mittagskarte mit Gerichten zu zivilen Preisen. Gezapft werden Sion Kölsch und Jever Pils, daneben gibt es Schöfferhofer Weizenbiere sowie 13 offene Weine.

fischgerichte wie etwa ein „Im ganzen gebratener Wolfsbarsch, gefüllt mit Gemüsenudeln und Kräutersauce“. Den frischen Fisch bekommt Bettina Hermann von ihrem Bruder Stefan Stuch, einem bekannten Bonner Fischhändler. Daneben bietet die Karte vegetarische Gerichte wie „Mit Dinkelrisotto gefüllte Paprika auf Kräutersauce“, auch Fleischfans müssen nicht darben und können sich etwa auf „Schweinemedaillons mit Datteln und Feigen in Sahnesoße mit Käse überbacken“ freuen. Passend zum Essen gibt es neben Bitburger Pils, Gaffel Kölsch und Erdinger Weizenbieren auch eine Auswahl an offenen und Flaschenweinen.

➜ Clemens-August-Straße 69, Bonn (Poppelsdorf) 콯 0228/ 24 25 20 04 www.restaurant-henners.de mo-sa 12-15h, 17-24h, so 12-24h EC-Karte ꞇ

Nach Originalrezepten Thailand, ein Land mit zauberhaften Landschaften, einzigartiger Vegetation und einer jahrhundertealten Kultur. „Die vegetative und kulturelle Vielfalt spiegelt sich auch in der thailändischen Kochkunst wieder. In der thailändischen Küche strebt man ein harmonisches Gleichgewicht an“, erklärt Jaratsri Popp, Betreiberin des „Jaratsri Thai Restaurant“ im Herzen der Bonner Südstadt. In ihrem Restaurant bietet sie ihren Gästen eine authentische und hochwertige thailändische Küche. Verführerische Düfte, exotische Aromen mit oft überraschenden Geschmacksnuancen lassen den Besuch zum Erlebnis für den Gaumen werden. Die Speisen kreiert sie nach Originalrezepten ihres Vaters, der selbst ein erfolgreicher Koch und Restaurantbesitzer in Thailand ist. Die Karte spiegelt die regionale

Im Himmelreich Für Fischliebhaber Seit November 2011 lenkt Bettina Hermann die Geschicke des malerischen Restaurants „Himmelreich“ in dem historischen Fachwerkhaus aus dem Jahr 1623 unmittelbar am Oberkasseler Marktplatz. Das Lokal erstreckt sich über zwei Ebenen und bietet insgesamt rund 50 Sitzplätze. Darüber hinaus verfügt das Haus über einen alten Gewölbekeller, in dem nochmals rund 20 Personen Platz finden. Im Sommer lädt der ruhige, begrünte Innenhof zum Verschnaufen ein. In diesem Ambiente serviert sie ihren Gästen schmackhafte Frisch-

➜ Königswinterer Straße 685, Bonn (Oberkassel) 콯 0228/ 54 88 53 26 www.himmelreich-bonn.de mo-fr 12-14.30h; di-sa ab 17h; so 12-14.30h, ab 17h geschlossen EC-Karte pꞇ

Jaratsri Thai Restaurant

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Neu in der Gastronomie

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Vielfalt der Thaiküche wieder und bietet lukullische Genüsse vom Norden über den Nordosten bis hin zum Süden. Alle Speisen werden original scharf oder mild zubereitet, ganz nach Wunsch des Gastes. Groß ist auch die Auswahl an vegetarischen Gerichten. Mittags zwischen 11.30 und 14.30 Uhr bietet die Küche spezielle Mittagsmenüs zu zivilen Preisen. Passend zum Essen hält die Weinkarte internationale Weine vor. Darunter auch einen aus Thailand. Erst seit den 1990er Jahren wird in Thailand Wein angebaut. Die einheimischen Weingüter erhalten dabei Unterstützung von französischen, italienischen und deutschen Winzern und Sommeliers. Auch Biertrinker müssen nicht darben. Für sie gibt es neben Krombacher, Früh Kölsch und Hefeweizen auch Singha und Chang Bier. Im Sommer kann man die thailändische Küche auf der Terrasse mit Südstadt-Flair genießen. ➜ Königstraße 76, Bonn 콯 0228/ 97 62 68 44 www.jaratsri-thai-restaurant.de di-sa 11.30-14.30h, 17.30-23h; so & feiertags 13-23h; mo geschlossen EC-Karte ꞇ쾮

Jolig’s Ohne Chi-Chi Mit dem „Jolig’s“ hat sich Andreas Jolig, der auch den Rheingarten in der Rheinaue betreibt, in der Bonner Südstadt ein weiteres Standbein aufgebaut. Das „Jolig’s“ versteht sich als Mix aus Bar und Restaurant. Die dunkle Holztheke, das urige Mobiliar sowie die Deckenbalken sind eine Reminiszenz an vergangene Tage, als die Räumlichkeiten noch die Südstadtkneipe Laterne beherbergten. Neben neuen Sanitäranlagen und einer modernen Küche verpasste Jolig dem Lokal auch einen komplett neuen Anstrich. Die Wände zieren Werke der benachbarten Künstlerin Magda Niesen. „Wir wollen eine nette, bodenständige Atmosphäre ohne Chi-Chi bieten“, erklärt Jolig das Konzept. Dazu zählt auch eine internationale „Kleinigkeiten-Küche“ mit regionalen und saisonalen Anleihen. „Wir haben keine Speisekarte“, sagt Jolig, „bei uns wird frisch gekocht, und der Gast wählt sein Essen aus unserer Vitrine aus.“ Gereicht werden die Speisen in kleinen und großen Portionsschälchen. So gibt es etwa geschmorte Hähnchenbrust im Rosinensud, mariniertes Lammfilet in Currysauce oder gebratene Lachswürfel im LimettenOlivenöl-Espuma (alle Gerichte gibt es wahlweise in der kleinen oder in der

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großen Portion). Aus dem Zapfhahn kommen Peters Kölsch und Warsteiner Pils, aus der Flasche gibt es Augustiner helles Hefeweizen und San Miguel. Die Weinkarte hält eine Auswahl an Weinen vor. Das „Jolig’s“ verfügt über 90 Plätze. Weitere rund 30 Gäste finden bei geeignetem Wetter auf der Terrasse ein nettes Plätzchen. ➜ Ermekeilstr. 22, Bonn (Südstadt) 콯 0228/ 24 37 12 37 www.joligs.de mo-fr 11.30-14h, ab 18h; sa und so ab 18h ꞇ

Kugelfisch Suhsi Blitz Schnuckelig Mit dem „Kugelfisch Suhsi Blitz“ verfügt nun auch Schwarzrheindorf über ein Sushirestaurant. Das 2012 neu eröffnete Lokal ist eine Dependance des „Kugelfisch“ in Poppelsdorf. Modernes asiatisches Ambiente, Mosaik-Bruchsteinboden, eine Bambusrohr-Theke, die Wände zieren großformatige Glasbilder von Shirin Donia – so präsentiert sich das kleine schnuckelige Sushirant seinen Gästen. Rund 16 Personen finden hier Platz. Fans der kleinen asiatischen Häppchen kommen voll auf ihre Kosten: Mittags erwartet die Gäste ein SushiBüffet mit Grüntee, Misosuppe und Sushi all you can eat. Ob Maki vegetarisch (Norimaki und Inside Out mit Gurke, Möhre, japanischem Rettich, Rucola, Shiitake-Pilzen, Algensalat, Kürbis und Ei), Maki mit Fisch (Norimaki und Inside Out mit Lachs, Thunfisch, gekochtem Thunfisch, Surimi, Garnele) und Nigiri (Lachs, Thunfisch, Garnele, Surimi, Oktopus, Makrele, Tamago, Butterfisch, Tilapia), die Auswahl ist groß. Zudem ist die Zeitspanne von 12 bis 17 Uhr für das Büffet wirklich großzügig bemessen. Abends ab 17 Uhr wird dann à la carte gespeist. Die Speisekarte umfasst neben klassischen Sushikreationen auch warme Asia-Spezialitäten, dazu zählen neben Salatvariationen auch Suppen, Fisch und Fleisch und NewStyle-Sushi. Passend zum Essen bietet die Getränkekarte Sake, japanische Biere wie Asahi, Kirin und Iki und hausgemachte Ingwerlimonade sowie eine Auswahl an südafrikanischen Weinen. Zudem bietet das Lokal einen klassischen Catering-Service sowie Live-Cooking für die Feier zu Hause. Mit Lieferservice. ➜ Clemensstraße 10, Bonn (Schwarzrheindorf) 콯 0228/ 44 69 47 77 www.sushi-blitz.de mo-sa 12-22h, so & feiertags 17-22h EC-Karte / MC / VISA / AE

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Für Kinder

L’Osteria Pizza und Pasta Mit dem Restaurant in Bornheim verfügt die Region nun neben Troisdorf über eine weitere Franchise-Filiale des italienischen Gastronomie-Konzepts „L’Osteria“ mit Mutterhaus in Nürnberg. „L’Osteria“ steht für eine „traditionelle italienische Küche zu bezahlbaren Preisen in einer lebendigen Umgebung“. Das Gebäude ist im Stil einer Fabrikhalle errichtet und erinnert zum einen an die Zeit, in der in italienischen Fabrikhallen die Arbeiter mit Pizza aus einem Ofen in der Ecke versorgt wurden, zum anderen an die großen Markthallen, in denen es neben Lebensmittelständen aller Art auch immer etwas zu essen gibt und in denen es vor allem zur Mittagszeit sehr lebendig zugeht. Dieses Feeling möchte auch die „L’Osteria“ in Bornheim versprühen. Die individuelle Einrichtung verbindet geschickt alte und neue Elemente. Im Mittelpunkt des Raumes dominiert die große freistehende Bar mit ihren überdimensionalen Designerlampen, dahinter befindet sich die einsehbare Küche, in der versierte Köche Pizza und Pasta zubereiten. Die Tische und Stühle sind allesamt unterschiedlich. Backstein, Metall, große Fensterfronten, die den Raum hell machen. Hier ein alter Holzschrank, dort Schwarz-Weiß-Fotos und Gun-Tischleuchten auf den Tischen. Gemütliche Sofas und Sessel zieren den Lounge-Bereich. Alles wirkt stylisch und trägt dazu bei, dass sich die L’Osteria klar von anderen Konzeptrestaurants unterscheidet. Rund 200 Personen fasst das Lokal. Rund 27 verschiedene Pizzen erwarten die Gäste, wobei die Pizzen mit 45 cm Durchmesser deutlich größer sind als

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Feste&Feiern



üblich und locker für zwei Personen reichen. Tipp: Man kann sich die Pizzen auch mit zwei verschiedenen Beläge bestellen. Bestseller ist „Salsiccia Piccante“ – eine Abwandlung der klassischen Salamipizza – mit Mozzarella, scharfer Peperoni-Salami, Kirschtomaten und Basilikum. Pastafans können zwischen elf traditionellen Gerichten wählen, darunter „Spaghetti Ragù alla Bolognese“ oder „Tortellini Prosciutto e Panna“ (Tortellini in Schinkensahne-Soße). Alle Speisen werden in der Küche vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Die Zutaten zu den Gerichten kommen größtenteils aus Italien, alle frischen Produkte stammen von Zulieferern aus der Region. Ergänzt wird die Speisekarte durch ein Angebot an Antipasti, etwa „Vitello Tonnato“, „Carpaccio“, diverse Salatvariationen etwa „Insalata Cesare mit Putenbrust“ (Romanasalat mit Knoblauchcroutons, Putenbrust und Cesaredressing) und typisch italienischen Süßspeisen wie „Tiramisu“ oder „Panna Cotta“. Zudem lohnt ein Blick auf die Tageskarte. Passend zum Essen hält die Getränkekarte neben typisch italienischen Kaffeespezialitäten, Softdrinks, Bitburger Pils und Paulaner Bieren auch eine Auswahl an italienischen Weinen vor. Im Sommer gelangt der Gast durch zwei Glastüren auf die große rund 200 Personen fassende Terrasse. Markisen und Sonnenschirme spenden wohltuenden Schatten. Und für die Kleinen gibt es eine Wiese nebst Spielhaus und Rutsche zum Toben. ➜ Carl-Benz-Straße 11, Bornheim 콯 Tel:02222/ 92 72 733 www.losteria.de mo-sa 11-24h, so & feiertags 12-24Uhr EC-Karte / MC / VISA pꞇ

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La Chata Stilvoll In den Räumen des früheren Amadeo an der Mozartstraße im Bonner Musikerviertel eröffnete Paco Aparicio, der aus einer bekannten spanischen Gastronomenfamilie stammt, gemeinsam mit seinen Partnern ein stilvoll-elegantes Lokal mit Namen „La Chata“. Der Name geht zurück auf eine alte Legende: „Chata“ – zu deutsch „Stubsnäschen“ – nannte das Volk eine Prinzessin am spanischen Hof, die des Palastlebens überdrüssig, in der Madrider Nacht untertauchte, um einheimische Gerichte zu genießen. Mehr als 130 Jahre ist das nun her, aber die Geschichte ist bis heute lebendig. Das Interieur ist geschmackvoll und einladend. Jeder Raum besitzt einen eigenen Charakter, vom eleganten Barockstil mit Spiegeln aus dem 18. Jahrhundert und Kronleuchtern bis zu maurischen Elementen und historischen, gerahmten Fotografien aus Madrid. Das „La Chata“ verfügt über 60 Plätze, weitere 50 Gäste können im Sommer auf der lauschigen Terrasse vor dem Haus Platz nehmen. Es versteht sich nicht nur als Tapas-Bar, sondern auch als Restaurant mit gehobener spanischer Küche. „Wir sprechen von 52 Provinzen, und alle haben ihre eigenen Gerichte. Spanien hat viel mehr zu bieten als Tapas und Paella“, erklärt Aparicio und diese Vielfalt möchte er seinen Gästen näher bringen. Dennoch kommen auch Liebhaber der kleinen spanischen Happen im „La Chata“ auf ihre Kosten: auf sie warten etwa „Alcachofas fritas“, frittierte Artischockenherzen, „Berenjenas al estilo Alpujarra“, Auberginen aus Alpujarra oder „Pulpo a feira“, Oktopus in scharfer Sauce. Zu den Hauptgerichten zählen etwa das „Conejo al estilo morisco“, Kaninchen nach maurischer Art oder die „Lomo de cerdo con salsa de ciruelas“, Schweinemedaillons in Pflaumensauce und „Panga con gambas en salsa verde“, Pangasius mit Krabben in grüner Sauce. Als Dessert empfiehlt sich eine Madrider Spezialität: „Leche frita con helado“, gebratene Puddingschnitten mit Eis. Passend zum Essen hält die Weinkarte ausschließlich spanische Weine vor, darunter 25 offene und rund 50 Flaschenweine, etwa einen „Chateldon Reserva aus Penedes von den Bodegas Pinord“ oder einen „Tondonia Reserva aus Rioja von den Bodegas Lopez Heredia“. ➜ Mozartstraße 1, Bonn (Endenich) 콯 0228/ 63 55 34 www.lachata.de Täglich 18-1h ꞇ ✪ Top 10 Die Neuen

14:42 Uhr

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La Comida – Tapas, Bar, Restaurant Gut kombiniert Das Interieur präsentiert sich als Kombination aus klassischem Restaurant und stilvoller Bar. Das Lokal erstreckt sich über zwei Ebenen. Rund 40 Personen finden im Erdgeschoss Platz, weitere 30 im Obergeschoss sowie 25 in der Lounge. In diesem Ambiente serviert ein junges Gastronomie-Team hochwertige, frisch zubereitete, hausgemachte Speisen wie Tapas, Salate, hausgemachte Paella, etwa „La Concha“ – mit Reis, Gambas, Putenbrust, Stockfisch, Muscheln und Gemüse, einen „Fischteller De Rodos“ mit Garnelen, Krabben, gebratenem Stockfisch, Sepia Salat auf Gemüse-Risotto, oder den spanischen Flammkuchen „Olivia“ mit frischen Oliven und hausgemachter Olivencrème. Passend zum Essen hält die Getränkekarte neben diversen Softdrinks und Kaffeespezialitäten auch Gaffel Kölsch, Bitburger Pils, Paulaner Weizen und das spanische San Miguel vor. Daneben gibt es eine Auswahl an spanischen Weinen, Longdrinks sowie leckeren Cocktails. Im Sommer lädt zudem die Terrasse zum Verweilen ein. Das Lokal eignet sich auch für Feierlichkeiten. ➜ Frankfurter Str. 75, Hennef (Sieg) 콯 0175/ 19 65 610 www.lacomida-hennef.de mo-fr 18-1h; sa-so 12-15h, 18-2h ꞇ

La Piazza Fischspezialitäten Agnieszka und Michele Santese haben in den Räumlichkeiten des ehemaligen „La Cuisine“ ihr neues italienisches Restaurant errichtet. Die Wände sind in einem warmen OrangePfirsischton gestrichen, sie zieren große Spiegel und Gemälde. Die rustikalen Tische sind ansprechend gedeckt. Das Lokal bietet Platz für rund 42 Gäste, und wenn am Rhein die Sonne wieder lacht, dann öffnet die Terrasse vor dem Haus. Der Schwerpunkt der Speisekarte liegt auf Fischspezialitäten, denn die Eheleute Santese waren vor ihrer Zeit in Beuel gastronomisch viele Jahre auf der Ostseeinsel Rügen tätig. Fischliebhaber wird es freuen. Darüber hinaus bietet die Karte aber auch ein breites Angebot an typisch italienschen Speisen wie Pizza, Pasta, Carne und Dolci, etwa einen „Insalata Romantica mit Schinken, Pilzen, Ei, Mozzarella, Artischocken, Thunfisch und Salami“, eine „Pizza Diavola“ mit scharfer Salami, „Tagliatelle mit Lachs“, „Folienkartoffeln mit Quark, Parmesankäse,

Parmaschinken und Rucola“oder ein „Rumpsteak mit Tomatensauce, Kapern, Oliven, Gemüse (je nach Saison) und Rosmarinkartoffeln“. Wer einen Faible für Antipasti hat, auf den wartet gar ein Antipastibüffet. Das „La Piazza“ bietet zudem einen täglich wechselnden Mittagstisch zu moderaten Preisen. Passend zum Essen hält die Getränkekarte elf offene Weine vor, Biertrinker können sich auf ein frisch gezapftes Gaffel Kölsch, Veltins Pils sowie Erdinger Weizenbiere freuen. ➜ Hermannstr. 54, Bonn (Beuel) 콯 0228/ 42 24 600 di-so 11.30-14.30h & 17.30-23h, mo geschlossen ꞇ쾮

Le Mans – The spirit of the seventies McQueen Jörg Stemkowitz hat das ehemalige „Ascona“ in der Bad Neuenahrer Telefgrafenstraße übernommen und darin 2011 sein neues Restaurant „Le Mans – The spirit of the seventies“ eröffnet. Dort serviert der große Steve Mc Queen-Fan gemeinsam mit seiner Frau Hedia Zitouni, in Anlehnung an sein Idol, neben Steaks auch Salate wie den Salat „908“ oder „917“, benannt nach Porsche-Modellen, oder Schweinefiletmedaillons „Le Mans“ sowie einen Dessertteller „Mc Queen“. Das Fleisch für die Steaks stammt von argentinischen Black Angus Rindern. Es besticht durch hochwertige „La Marocha“-Qualität und wird mit Olivenöl auf dem Grill zubereitet. Als Vorspeisen stehen etwa ein „Carpaccio vom Rind mit Parmesanhobel“ oder ein „Gerösteter Maiskolben mit Kräuterbutter“ zur Disposition. Erweitert wird das kulinarische Angebot durch eine saisonorientierte Karte, die im Herbst Gänsebrust oder -keule mit Rot- oder Rosenkohl sowie Filetspitzen mit Waldpilzen bietet. Das Restaurant verfügt über 75 Plätze, weitere 26 Gäste finden im Sommer auf der Terrasse Platz. „Die 60er- und 70er- Jahre sind nun mal meine Leidenschaft“, erzählt der gelernte Koch, der an der Hotelfachschule seinen Betriebswirt machte. Kein Wunder, dass sich seine Vorliebe neben der Speisekarte auch im Interieur des Lokals wiederspiegelt. Als Deko dienen Bücher und Modellautos, ein 50er-Jahre Kühlschrank oder eine historische Zapfsäule aus Luxemburg. Die Wände des Lokals zieren Filmposter von McQueen, den bis heute, so erfährt der Gast auf der Speisekarte, eine enge Freundschaft mit Traumschiff-Kapitän Siegfried Rauch verbindet. Steve Mc Queen ist nicht nur der Patenonkel von Benedikt Rauch, er liebt auch bayeri-

sches Bier und bayerisches Sauerkraut. Beide Schauspieler waren einst im legendären Motorsportfilm „Le Mans“ unerbittliche Rennfahrerrivalen auf Porsche 917 und Ferrari 512S. Das Team empfiehlt sich auch für Familienund Firmenfeiern, bietet Menüs oder Büfetts inklusive korrespondierender Weine an. Zu den Bankettvorschlägen gibt es eine Reihe von Komplettangeboten als Arrangements. ➜ Telegrafenstraße 34, Bad Neuenahr-Ahrweiler (Bad Neuenahr) 콯 02641/ 26 111 www.restaurant-lemans.de Täglich von 11 bis 23 Uhr EC-Karte / MC / VISA ꞇ ✪ Top 10 Die Neuen

Lutter & Wegner am Rolandsbogen Mit Romantik Das Berliner Traditionsweinhaus Lutter & Wegner, gegründet 1811 am Gendarmenmarkt, hat die Gastronomie am Rolandsbogen übernommen und dort ein Restaurant sowie einen Gastgarten mit Rheinblick eröffnet. Helle Holztische mit weißen Tischtüchern und mit rotem Leder bezogene Stühle, silberne Kerzenleuchter sowie die typischen Weinregale von Lutter & Wegner prä-

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Neu in der Gastronomie

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gen das Interieur des 80 Personen fassenden Gastraums. Die Rheinromantik-Terrasse mit Blick auf den Drachenfels verfügt über 40 Plätze, und weitere 250 Plätze finden sich auf der vorderen Haupt-Terrasse, zu der auch der „Gastgarten“ mit Selbstbedienung zählt. Die Mauer gegenüber dem Rolandsbogen soll saniert und auf die ursprüngliche Höhe gebracht werden. Zudem erhält sie einen gläsernen Aufsatz als Windschutz. Für PavillonCharakter soll eine Stahl-SegelKonstruktion sorgen, die fast 200 Plätze auf der Terrasse überdachen wird. Im Restaurant „Lutter & Wegner“ erwartet den Gast eine klassische, gehobene bürgerliche Küche mit leichten österreichischen Einflüssen und typischen Lutter & Wegner-Klassikern (etwa Tafelspitz mit Wurzelgemüse, Bouillonkartoffeln und Meerrettich). Regionale Gerichte und Rheinische Spezialitäten wie „Kartoffelsuppe mit Mettenden“ oder „Rheinischer Sauerbraten“ sowie eine wechselnde Tageskarte runden das Angebot ab. Passend zum Essen offeriert die Weinkarte über 180 verschiedene Weine der besten Lagen, überwiegend aus Deutschland und Österreich, aber auch aus Frankreich und Italien, darunter 28 offene. Im Selbstbedienungsbereich der Terrasse (Sa, So und feiertags ab 9 Uhr) werden etwa sechs Nürnberger Würstchen mit Kartoffelsalat oder eine große Currywurst mit Pommes angeboten. Kölsch gibt es nicht auf dem Rolandsbogen, dafür aber ein König Pilsener und ein helles Augustiner. Jazz-Veranstaltungen, Lesungen und kleine Konzerte sollen in absehbarer Zukunft für zusätzliche Unterhaltung sorgen. Für private Feierlichkeiten oder geschäftliche Anlässe für bis zu 60 Personen bietet Freiligraths Burgzimmer das passende Ambiente. Gäste, die sich angemeldet und ihr Auto-Kennzeichen angegeben haben, dürfen neuerdings bis zum Parkplatz am Rolandsbogen durchfahren. Die Burgruine Rolandseck liegt mitten im Naturschutzgebiet Rodderberg. Das Panorama – der Blick auf den Drachenfels, das Siebengebirge, das Rheintal und die Insel Nonnenwerth – ist einfach unbeschreiblich. Nach Humboldt sogar der schönste Blick der Welt. Der Sage nach trauerte hier die Nonne Hildegund als Klosterschwester um ihren geliebten, totgeglaubten Ritter Roland.

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Mexico House Individuell Der Gastronom Hüsyin Apaydin hat das ehemalige Mistral in Beuel übernommen und dort ein mexikanisches Restaurant mit Namen „Mexico House“ eröffnet. Das „Mexico House“ präsentiert sich freundlich. Die Wände sind ockerfarben gestrichen, Tische und Stühle sind aus massivem Pinienholz. Für mexikanisches Flair sorgen die handgefertigten Sombrero-Lampen. Der Innenraum verfügt über 90 Plätze, 60 Plätze bietet die Terrasse vor dem Haus. Auf der Speisekarte finden sich Vorspeisen wie hausgemachte „Nachos mit Red Salsa und Sour Cream“. Zu den Hauptgerichten zählen etwa die „Enchiladas Combinadas“, „Enchilada Vegetariana“, „Chili con carne“, „Fajita de carna“ mit Steakstreifen, Guacamole, Sauerrahm, Salsa, geriebenem Cheddar-Käse, Eisbergsalatstreifen, fünf warmen Weizentortillas und mexikanischem Reis sowie das „Steak Suramericano“, ein medium gegrilltes argentinisches Steak mit Ofenkartoffel, Maiskolben und Salat. Die frischen Salate werden individuell nach Wunsch des Gastes zusammengestellt: Die Grundlage für alle ist der „Ensalada Variada“ mit Mais, Tomaten, Gurken, Tortillastückchen und Baguette. Dazu kann der Gast zwischen einzelnen Toppings, etwa ge-

grillten Hähnchenbruststreifen oder mildem Schafskäse wählen. Gezapft werden Sion Kölsch und Krombacher Pils, aus der Flasche kommen Krombacher Weizenbiere sowie Corona und Desperados. Das Weinangebot umfasst acht offene spanische Weine. Ferner stehen 28 Cocktails zur Wahl, davon sieben alkoholfreie. ➜ Friedrich-Breuer-Straße 98, Bonn (Beuel) 콯 0228/ 94 69 39 10 Täglich 17-24h ꞇ

Olive Authentisch bodenständig Im früheren „Opatija“ an der Bonner Brüdergasse haben Ioulianos Karamanis und seine Ehefrau Kyriaki Fafiadis das Restaurant „Olive“ eröffnet. Die Einrichtung ist bewusst schlicht gehalten. Auf Folklore wird weitgehend verzichtet. Hier ein Olivenbäumchen, dort ein Landschaftsbild an der Wand, ansonsten besticht das Lokal durch sein ungekünsteltes, elegantes Ambiente. Die Tische sind einladend gedeckt, der Gastraum ist hell und freundlich. Die Karte verspricht eine bodenständige, aber authentische griechische Küche. „Wir kochen ausschließlich mit Olivenöl. Eine hellenische Küche ohne Olivenöl ist undenkbar. Verwendet werden nur frische Zutaten, keinerlei Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe. Wir

p Parkplatz

Terrasse

➜ Brüdergasse 12, Bonn (Innenstadt) 콯 0228/ 96 95 69 50 www.olive-bonn.de ꞇ4

Portugiesische Taverne (im alten Bahnhofsgebäude) Lauschig Maria Filomena und José Manuel Vicente haben in dem alten Bahnhofsgebäude die „Portugiesische Taverne“ eröffnet. Der Gastraum bietet Platz für rund 55 Personen. Die Stühle sind mit roten Polstern bestückt, die Tische mit rot-weiß-karierten Tischdecken versehen. Im Sommer bietet der Biergarten ein lauschiges Plätzchen. Die Speisekarte offeriert Gerichte wie Schweinefleisch nach Alentejo-Art mit Bratkartoffeln und Muscheln, eine Fischvariation aus Rochen, Sardinen, Gambas, Scholle oder Paella ab zwei Personen, die aber mindestens zwei Stunden im Voraus bestellt werden muss. Schon morgens kann man mit einem herzhaften Frühstück in den Tag starten. Mittags serviert die Küche zudem spezielle Mittagsgerichte zu zivilen Preisen. Getränketechnisch erwarten den Gast neben einem frisch gezapften portugiesischen Bier „Super Bock“, diverse Flaschenbiere wie Sagres, Bitburger Pils und Gaffel Kölsch. Ferner: sechs offene Weine und 19 Flaschenweine.

➜ An der Burgruine, Remagen (Rolandswerth) 콯 02228/ 3 72 www.rolandsbogen.de Täglich 11-24h EC-Karte / MC / VISA / AE / DC pꞇ

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backen sogar das Brot selbst“, erklärt Karamanis. So enstand eine übersichtliche, aber sorgsam zusammengestellte Speisekarte mit warmen Vorspeisen wie „Tyropita, Prassopita und Spanakopita“, sprich Blätterteig gefüllt mit Fetakäse oder Porree, Spinat und Käse und Hauptspeisen wie der „Salat Dakos“, Mysithrakäse auf Gerstenzwieback, Tomaten, Gurken, Rucola und Kapern, „Sepie in Weinsauce mit Nudeln“, „Reis mit Meeresfrüchten, Paprika, Zwiebeln und Safran“ oder „Gefüllte Zucchini in Zitronensoße“. Mittags erwarten die Gäste täglich wechselnde 2-Gänge Menüs zu moderaten Preisen. Passend zum Essen bietet die Weinkarte zehn offene sowie zehn Flaschenweine, darunter Cuvée Cava Boutari von Boutari aus Naoussa (Nord-Griechenland). Daneben gibt es Sion Kölsch und Veltins Pilsener vom Fass sowie Hofbräu Weizenbiere aus der Flasche. Das „Olive“ verfügt über 52 Plätze, weitere 50 Personen finden im Sommer auf der Terrasse am Haus in der Fußgängerzone Platz.

➜ Am Herrengarten 63, Bonn (Villich-Müldorf) 콯 0228/ 18 03 89 05 di-so 9.30-22h; mo geschlossen

4 Fußgängerzone

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Restaurantführer 2013 Artikel  
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