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Rentenmarktbericht 22.10.2012

Aktuell anstehende Wirtschaftsdaten USA / EU-Wirtschaftsraum Datum

Zeit

Land

Daten

vom

Prognose

Vorperiode

23.10.2012

16.00

USA

Richmond Fed Herstellerindex

Okt

5

4

24.10.2012

09.30

DE

PMI Dienste

Okt

50,0

49,7

24.10.2012

10.00

DE

Ifo – Geschäftsklima

Okt

101,6

101,4

24.10.2012

13.00

USA

MBA Hypothekenanträge

19. Okt

---

- 4,2 %

24.10.2012

16.00

USA

Neubauverkäufe

Sep

385.000

373.000

24.10.2012

20.15

USA

Entscheidung: FOMC-Satz

24. Okt

0,25 %

0,25 %

25.10.2012

14.30

USA

Chicago Fed Nt Activity Index

Sep

- 0,20

- 0,87

25.10.2012

14.30

USA

Auftragseingang langl. Güter

Sep

7,0 %

- 13,2 %

25.10.2012

14.30

USA

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

20. Okt

370.000

388.000

25.10.2012

16.00

USA

Schwebende Hausverkäufe M/M

Sep

2,5 %

- 2,6 %

26.10.2012

14.30

USA

BIP Q/Q (Jahresbasis)

3Q

1,8 %

1,3 %

26.10.2012

15.55

USA

U. of Michigan Vertrauen

Okt

83,0

83,1

Der Markt In der vergangenen Handelswoche fiel der Bund-Future in der Spitze auf 139,45 %, um dann am Freitag leicht erholt mit 140,11 % aus dem Handel zu gehen. Die Rendite der „Zehnjährigen“ lag am Freitag zum Schluss bei 1,59 %. Die Nachrichtenlage wurde auch in der letzten Woche wieder von den Sorgenkandidaten der Eurozone bestimmt, wobei sich das Sentiment insgesamt verbesserte. So hofft Griechenland auf die Auszahlung der nächsten Hilfstranche. Dem angeschlagenen Euro-Mitgliedsland gehe am 16. November das Geld aus, weshalb es bis dahin die milliardenschwere Zahlung brauche, sagte der griechische Regierungschef Antonis Samaras am Freitag beim EU-Gipfel in Brüssel. Der Ministerpräsident bestätigte frühere Angaben, dass mit den internationalen Geldgebern noch keine Einigung über die nächste Sparrunde erzielt worden. Gute Nachrichten kamen aus Irland: Irische Banken kommen nach Ansicht der Aufsichtsbehörde bald ohne die staatliche Einlagengarantie aus und könnten somit eines der größten Hindernisse zu mehr Rentabilität überwinden. Die erfolgreiche Umsetzung des Hilfsprogramms von EU und IWF und die Einführung der Bankenunion werde es wohl in naher Zukunft erlauben, die Garantien vollständig aufzuheben, sagte am Freitag der Chef der Finanzaufsicht, Matthew Elderfield. Die Rettung der fast vollständig verstaatlichten irischen Banken hat das Land etwa 40 Prozent seiner jährlichen Wirtschaftsleistung gekostet. Zuletzt haben sich die Verluste der Institute ausgeweitet, weil für die Garantien hohe Gebühren anfallen und viele Iren ihre Hypotheken nicht mehr bedienen können. Seite 1 von 3 Herausgeber: Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg Girozentrale , Domshof 26, 28195 Bremen, Telefon 0421 332 0, Internet: www.bremerlandesbank.de. Meinungen oder Empfehlungen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der Bremer Landesbank oder deren assoziierter Unternehmen dar. Sie können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Die hier enthaltenen Aussagen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Anlageprodukte zu verstehen. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Emittenten oder Wertpapiere erwähnt werden. Hier enthaltene Informationen können auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte, kundenspezifische und objektorientierte Beratung nicht ersetzen. Bitte setzen Sie sich deshalb mit Ihrem bei der Bremer Landesbank zuständigen Berater in Verbindung.


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In Spanien ist noch keine Entscheidung bezüglich der Beantragung von EU-Hilfen gefallen. Die Regierung hat wegen der desolaten Haushaltslage massiv Ausgaben gekürzt und Steuern erhöht. Seit Wochen wird erwartet, dass Spanien milliardenschwere Hilfen seiner EU-Partner beantragen wird. "Es ist noch keine Entscheidung darüber gefallen", sagte Rajoy. Nicht nur die Regierung in Madrid, sondern auch viele Regionen stehen finanziell unter Druck. Mit den Balearen und Asturien beantragten bereits die siebte und achte Region finanzielle Hilfen bei der Zentralregierung. Die Urlaubsinseln wie Mallorca und Menorca benötigen 355 Millionen Euro, Asturien 262 Millionen Euro, um Schulden zu begleichen und Haushaltslöcher zu stopfen. Unter Druck stehen auch die spanischen Banken, deren Bilanzen wegen der geplatzten Immobilienblase zumeist rote Zahlen aufweisen. Der spanische Finanzsektor gilt als einer der ersten Anwärter für direkte ESM-Hilfen, für den der Gipfel den Weg frei gemacht hat. Die Regierung in Madrid hat bereits ein begrenztes Programm des Fonds zur Stützung der Institute beantragt, deren Sanierung damit von den europäischen Partnern abgesichert wird. Eine Veränderung dieser indirekten Hilfen in direkte würde die Schuldenlast Spaniens reduzieren. Die am Freitag begonnene Erholung im Bund Future werten wir als Korrektur im übergeordneten Abwärtstrend. Diese kann sich bis in den Bereich um 141,60 % erstrecken. Für die nächsten Tage halten wir jedoch eine erneute Aufnahme der Abwärtsbewegung am wahrscheinlichsten. Die nächste Unterstützung ist bei 138,41 %.

Aktuelle Pfandbriefrenditen per 22.10.2012 1 0,25

2 0,30

3 0,54

4 0,80

5 1,03

6 1,25

7 1,48

8 1,66

9 1,83

10 1,97

Verantwortlich für den Inhalt: Financial Markets Text: Wolfgang Duwe Telefon: 0421 332-2488 Fax: 0421 332-2020 Wolfgang.duwe@bremerlandesbank.de

Seite 2 von 3 Herausgeber: Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg Girozentrale , Domshof 26, 28195 Bremen, Telefon 0421 332 0, Internet: www.bremerlandesbank.de. Meinungen oder Empfehlungen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der Bremer Landesbank oder deren assoziierter Unternehmen dar. Sie können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Die hier enthaltenen Aussagen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Anlageprodukte zu verstehen. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Emittenten oder Wertpapiere erwähnt werden. Hier enthaltene Informationen können auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte, kundenspezifische und objektorientierte Beratung nicht ersetzen. Bitte setzen Sie sich deshalb mit Ihrem bei der Bremer Landesbank zuständigen Berater in Verbindung.


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WICHTIGE HINWEISE Dieses Informationsschreiben ist erstellt worden von der Bremer Landesbank („Bank“). Die Bremer Landesbank untersteht der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Eine Überprüfung oder Billigung dieses Informationsschreibens oder der hierin beschriebenen Produkte oder Dienstleistungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde ist grundsätzlich nicht erfolgt. Dieses Informationsschreiben richtet sich ausschließlich an in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Kunden der Bank und der Sparkassen des Finanzverbundes. Zudem dient dieses Informationsschreiben allein Informationszwecken und stellt insbesondere kein Angebot zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung irgendeines Anlagetitels dar. Alle hierin enthaltenen tatsächlichen Angaben, Informationen und getroffenen Aussagen basieren auf Quellen, die von uns für zuverlässig erachtet wurden. Da insoweit allerdings keine neutrale Überprüfung dieser Quellen vorgenommen wird, können wir keine Gewähr oder Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen übernehmen. Die aufgrund dieser Quellen in dem vorstehenden Informationsschreiben geäußerten Meinungen und Prognosen stellen unverbindliche Werturteile unseres Hauses dar, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keinerlei Gewähr übernommen werden kann. Die vorstehenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieses Informationsschreibens. Eine Garantie für die Aktualität und fortgeltende Richtigkeit kann daher nicht gegeben werden. Dementsprechend ist eine Änderung unserer Meinung jederzeit möglich, ohne dass diese notwendig publiziert werden wird. Die Bewertung einzelner Finanzinstrumente aufgrund historischer Entwicklung lässt sich nicht zwingend auf die zukünftige Entwicklung übertragen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind daher kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Vielmehr können etwa Fremdwährungskurse oder ähnliche Faktoren negative Auswirkungen auf den Wert von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten haben. Soweit im Rahmen dieses Informationsschreibens Preis-, Kurs- oder Renditeangaben oder ähnliche Informationen in einer anderen Währung als Euro angegeben sind, weisen wir hiermit ausdrücklich darauf hin, dass die Rendite einzelner Finanzinstrumente aufgrund von Währungskursschwankungen steigen oder fallen kann. Da wir nicht überprüfen können, ob einzelne Aussagen sich mit Ihren persönlichen Anlagestrategien und –zielen decken, haben unsere Empfehlungen nur einen unverbindlichen Charakter und stellen insbesondere keine Anlageberatung oder Rechts- oder Steuerberatung dar. Ferner stellt dieses Informationsschreiben keine Finanzanalyse dar, sondern eine lediglich Ihrer allgemeinen Information dienende Werbemitteilung im Sinne des § 31 Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes in seiner ab dem 01.11.2007 geltenden Fassung. Aus diesem Grund ist diese Auswertung nicht unter Berücksichtigung aller besonderen gesetzlichen Anforderungen an die Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen erstellt worden. Ebenso wenig unterliegt diese Auswertung dem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung, wie dies für Finanzanalysen gilt. Soweit Sie weitergehende Informationen oder eine anleger- und objektgerechte Beratung wünschen, empfehlen wir Ihnen, eine/n unserer Anlageberater/ -innen aufzusuchen. Weder die BREMER LANDESBANK noch ihre Angestellten übernehmen eine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Verluste aufgrund einer Nutzung der in diesem Informationsschreiben enthaltenen Aussagen oder Inhalte. Die Weitergabe dieses Informationsschreibens an Dritte sowie die Erstellung von Kopien, ein Nachdruck oder sonstige Reproduktion des Inhalts oder von Teilen dieses Informationsschreibens ist nur mit unserer vorherigen, schriftlichen Genehmigung zulässig.

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