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Nr. 5 | 2013 • 4 Euro

www.ce-markt.de

Top-Themen Philips: »Qualität hat einen Namen – Fidelio« | Seite 34-35

Das B D Business-Magazin i M i der d Consumer-Electronics-Branche C El i B h

Pure: Jongo S3 – Margen-Hit für den Handel und genialer Verkaufsschlager | Seite 36-37

Loewe 3D Orchestra IS

Für perfekten Klang im ganzen Raum

| Seite 18 + 19


„Ambilight – endlich ein Lightprodukt nach meinem Geschmack.“

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Ambilight ist eine einzigartige Technologie von Philips, die durch ein sanftes, atmosphärisches Umgebungslicht für eine optische Vergrößerung des Bildschirmes sorgt und Sie so komplett ins Fernsehgeschehen eintauchen lässt. Probieren Sie es aus und erleben Sie Fernsehen, wie Sie es noch nie gesehen haben. Mehr unter www.philips.de/ambilight PHILIPS SMART TV. EINFACH BESSER FERNSEHEN.


Wann kommt die smarte Ifa? Nach

Smart Home und dem von mir geforderten Smart POS wäre es eigentlich nur konsequent und logisch, wenn auch die wichtigste Branchenmesse jetzt endlich smart wird. Wann also kommt die smarte Ifa? Ich meine eine Ifa, auf der jeder Besucher an den Messeständen der wichtigsten Aussteller live erleben kann, wie komfortabel, einfach und oft auch erschwinglich ein intelligentes, vernetztes Heim sein kann.

satoren der Messe wichtig genug erscheint, um ernsthaft diskutiert zu werden. Schließlich geht es bei Smart Home nicht um Peanuts, sondern um gigantische Summen, die alle bisherigen Umsätze in der Unterhaltungselektronik in den Schatten stellen: Weil SmartHome-Funktionen in spätestens zehn Jahren zur Basisausstattung moderner Wohnungen gehören wird, wird der Umsatz von Smart Home im Lutz Rossmeisl deutschen Markt bis 2025 rund 19 Milliarden Euro betragen – das Natürlich weiß ich, dass das Thema ist deutlich mehr als der gesamte Umsatz Smart Home schon längst zum festen The- der klassischen Unterhaltungselektronik menspektrum der Ifa gehört. In Halle 11.1 im Jahr 2012, der lediglich 14,8 Milliarden konnten sich auch letztes Jahr wieder Euro erreichte. Und der Smart-Home-Um»technikbegeisterte Ifa-Besucher, Journa- satz beträgt sogar mehr als dreimal soviel listen, Experten und Entscheider aus In- wie der Umsatz mit TV-Geräten, der 2012 dustrie und Handel« über vernetztes Le- mit sechs Milliarden Euro beziffert wurde. ben und Wohnen informieren. Niemand aber weiß genau, wieviele Technikbegeis- So wichtig die Ifa-Sonderschau Tecterte sich in die Halle verirrten, in der un- Watch als Schaufenster für die Technoter der Bezeichnung TecWatch die Tech- logien von morgen ist, und so verdienstnologien für die Märkte von morgen ge- voll im Rahmen dieser Schau auch das Bezeigt wurden. Der Anteil der interessier- mühen der Verbände ZVEH, ZVEI und VDE ten Publikumsbesucher, gemessen an der sein mag, mit dem E-Haus exemplarisch Gesamtzahl aller 240.000 Messebesucher, das Leben in einer komplett vernetzten dürfte sich eher in Grenzen halten. Wohnumgebung darzustellen, so ersetzen all diese Aktivitäten in Halle 11.1 keiDoch wenn Smart Home der erfolgrei- nesfalls eine umfassend smarte Ifa in meiche Durchbruch gelingen soll, dann geht nem Sinne. es um mehr als nur um eine interessierte Minderheit. Dann müssen alle Besu- Ein Technik-Blog im Internet nannte die cher die Gelegenheit haben, überall auf Ifa 2012 »die heimliche Messe der Heimder Messe erfahren zu können, wie Ver- vernetzung«. Neben Veranstaltungen wie netzung in der Praxis funktioniert. Nicht der Light + Building in Frankfurt oder die nur auf Sonderschauen und bei Spezi- Bautec in Berlin, die im Blog als spezielle al-Events. Das heißt, dass Veranstalter und Messen für Heimvernetzung bezeichnet Aussteller dafür sorgen müssen, dass die wurden, dürfe es »durchaus als Zeichen Vernetzung und intelligente Steuerung gelten, wenn schaltbare Steckdosen, Überüberall dort in den Messehallen demonst- wachungskameras und drahtlose Heizkörriert werden kann, wo entsprechende Pro- perventile den Weg auf die Ifa finden«. dukte und Technologien vorhanden sind. Ich meine, dass es für das Image der Ifa siDies wiederum setzt voraus, dass die cher vorteilhafter ist, wenn man sie nicht Aussteller, die gleichzeitig mit Brauner als heimliche Messe der Heimvernetzung und Weißer Ware auf der Ifa vertreten sieht, sondern als eine Messe, die offensind, ihre gesamte Neuheitenpalette auch siv mit einem umfassenden und kreativen auf einem Messestand zeigen können. Vernetzungskonzept neue Maßstäbe setzt Denn eine Vorführung von Vernetzungs- und positive Wachstumsimpulse für eilösungen ist für potenzielle Interessen- nen innovativen Zukunftsmarkt vermittelt. ten und Käufer nur dann überzeugend, Damit stärkt sie auch ihre internationawenn sich die Live-Demonstration sowohl le Rolle als weltweit bedeutendste Messe auf den Heimelektronik- als auch auf den für Consumer Electronics. Dies alles sind Hausgeräte-Bereich erstreckt. Wenn die aus meiner Sicht gute Gründe, warum wir Messemacher in Kooperation mit den jetzt eine smarte Ifa brauchen. Ausstellern dafür die technischen Voraussetzungen schaffen, dann könnte Berlin in Herzlichst, der Tat »die globale Hauptstadt der digita- Ihr len, vernetzten Welt« werden, wie es der Ifa-Abschlussbericht 2012 formulierte. Ich hoffe, dass meine Anregung für eine smarte Ifa den Veranstaltern und Organi-

Lutz Rossmeisl, CE-Markt Herausgeber

»Lassen Sie uns loslegen«   Ifa-Director Jens Heithecker zum nebenstehenden Kommentar »Wann kommt die smarte Ifa?« von Lutz Rossmeisl Lieber Herr Rossmeisl, aus tiefstem Herzen freue ich mich, dass Sie das Thema »smarte Ifa« aufgreifen. Denn uns beide eint offensichtlich die Überzeugung, wohin Konsumenten, Märkte und Technologie sich entwickeln, wie auch das Engagement, für alle Beteiligten die beste Messe zu bieten. Wie Sie bereits schreiben, spielt das vernetzte Haus seit vielen Jahren eine wichtige Rolle auf der Ifa – ich erinnere an das vernetzte Haus 2001 in Halle 9 bis hin zu der gemeinsamen Initiative von ZVEI, ZVEH und VDE auf den beiden letzten Ifas. Und nicht zuletzt wollten wir mit der »e-home« seinerzeit sogar eine spezielle Messe zum Thema etablieren. Auch damals waren die Umsatzprognosen rosarot, jetzt ist die vernetzte Zukunft bereits präsent. Jedoch, dies haben wir gelernt, eine Messe kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn sie die Märkte realistisch abbildet wie auch klares Profil zeigt. Und dies ist die gute Nachricht: Die Ifa ist längst Jens Heithecker keine »heimliche Messe der Heimvernetzung«. Ich kann den von Ihnen zitierten Blogger nur einladen, sich mehr umzuschauen, denn die Mehrzahl der großen Aussteller, ob »braun«, »grau« oder »weiß« demonstrierte genau diese Vernetzungslösungen, und dies außerhalb der Sonderschauen. Die Hersteller von CE-Produkten und der Fachhandel sind in der Poleposition für die vernetzten Märkte – und die Ifa als ihre perfekte globale Vermarktungsund PR-Plattform damit auch. Denn natürlich diskutieren wir permanent, ob mit dem Ifa-Veranstalter und engstem Partner GfU, aber auch mit Ausstellern und weiteren Partnern, wie wir die Ifa auf dem Erfolgspfad halten. Jahr für Jahr haben wir die Ifa im Großen wie im Kleinen weiterentwickelt, verbessert und manchmal auch revolutioniert. Darauf können Sie auch in diesem Jahr wie in Zukunft bauen. Ihr letzter Satz: Wir brauchen eine smarte Ifa. Ich antworte: Richtig, lassen Sie uns loslegen und alle auf unserem Weg mitnehmen, denn die Ifa ist bereits smart. Herzlichst, Ihr Jens Heithecker

CE Markt

5 | 2013 

3


Qualität bis ins Detail

INHALT

Sony: Bravia TV mit neuer Bild-Technologie »Bravia Fernseher stehen seit Jahren für hervorragende Bildqualität«, erklärt Martin Winkler, Country Head bei Sony Deutschland. »Mit neuen Technologien und dem hochinnovativen Triluminos Display setzen wir in diesem Jahr einen Meilenstein auf dem Weg zum perfekten Bild. Gerade, wenn es um natürliche und kontrastreiche Farbwiedergabe geht, erreichen wir ein bislang unerreichtes Ergebnis.« Hinzu kommen ein beeindruckender Sound und die Vernetzbarkeit mit Smartphones und Internet.

Martin Winkler

Editorial: Wann kommt die smarte Ifa?

3 5

Branchenpublizistik: Vor 25 Jahren News: Die Branche im Überblick

5-6

Kommentar: Richtiges Zubehör – mehr Spanne 7 EP: Das Recht auf beste Beratung • comTeam 8 Wertgarantie: Der dritte VW up! verlost 9 Expert erhält »Echo 2013« • Convar • Rewe 10

Seite 22-23

IFR-Studie: Kompaktkameras

11

Handel: Käuferflucht stoppen • Reposito 12

Erfolgsgeschichte

Commerz Finanz: Europa Konsumbarometer 13

Metz: 75 Jahre Qualität »Made in Germany«

Resonanz: Leserbriefe an CE-Markt 14 Bose: Raumfüllender Klang für Fachbild-TVs 16 Samsung: Neues Smart-TV-Sortiment 2013

Im Jahr 1938 gründete Paul Metz sein Unternehmen in Fürth und führte es in den folgenden Jahren zu weltweiter Bedeutung. Seit damals behauptet sich der Traditionshersteller unabhängig im Markt. Mehr über die mittelfränkische Erfolgsgeschichte lesen Sie auf

Seite 25-28

17

Loewe: 3D Orchestra IS für Konzertklang 18-19 Changhong • Publitec • THB Schüttler 19 Roberts: Retro-Radios mit Zukunftstechnologie 20

Metz-Firmengebäude der Anfangsjahre

Sagemcom setzt auf Philips Mini-Projektoren 21 Sony: Bravia-TVs mit neuer Bildtechnologie 22-23 Philips TV: Neue Mehrwerte-Kampagne 24

Klangerlebnisse

Car Media Business Tour • LG 24

In-akustik: Kabelfamilie »Referenz Selection«

Metz: 75 Jahre Qualität »Made in Germany« 25-28

Die neue herausragende Kabelserie Referenz Selection von inakustik wird nur über ausgewählte Fachgeschäfte vertrieben. Dazu Stefan Josic, Leitung Gesamtvertrieb Deutschland in-akustik: »Aufgrund der selektiven Auswahl der Händler ist es uns gelungen die Preise stabil zu halten, so dass es den Händlern viel Spaß macht, neben den hervorragenden Kabeln auch für ihren Einsatz durch eine entsprechend gute Marge belohnt zu werden.«

Stefan Josic

Seite 29-31

High-End 2013: Branchenmesse in Bestform

29

In-Akustik: Kabelserie »Referenz Selection« 29-31 Quadral: Advance Acoustic Kubik K11S 31 Elac: »Wir setzten auf den Fachhandel« 32 Marantz • Teac • Magnat • Yamaha

33

Bayan Audio • Audioblock/Goldkabel

33

Philips: Qualität hat einen Namen: Fidelio« 34-35 Pure Jongo: Verkaufs- und Margenhit 36-37

Produktentwicklung

Case-Mate • Hama • Varta • Schnepel • OFA 38

Philips: »Qualität hat einen Namen: Fidelio«

Hama: Neues Verpackungskonzept für Tablets 39 Anga Com ist Anga Cable plus ConLife 40

Die Marke Fidelio steht bei Philips für High-Fidelity-Produkte in ihrer reinsten Form. Thomas Peeters, Innovation Engineer Philips Audio, erklärt: »Wir verfolgen den Anspruch, dass unsere Fidelio-Produkte von ihrer Soundqualität generell mindestens 60 Prozent über der Performance von vergleichbaren Wettbewerbsprodukten liegen.« Wie eine gleichbleibend hohe Qualität bei den Philips Fidelio-Kopfhörern sichergestellt wird, lesen Sie auf

TechniSat • Kathrein

Cashman: App UFScontrol für Kathrein-Receiver 41 Panasonic: Lumix GF6 • Canon • Fujifilm

4 CE Markt

43

OtterBox: Stabilste Schutzhülle aller Zeiten

44

AOC: Display für Gamer • G.A.M.E. • BIU

45

Verbatim Velve-Module • Philips • Panasonic 46

Margen-Hit und genialer Verkaufsschlager

Umsätze im Februar 2013 • ECC-Studie 47

Seite 36-37 5 | 2013 

E-Plus • AVM • Devolo

Pure Jongo S3

Mit dem Lautsprecher Jongo S3 bietet Pure seinen Handelspartnern einen neuen Verkaufsschlager, der attraktive Margen bietet. Ralf Reynolds, Regional Director Central Europe bei Pure: »Der mobile, drahtlose Lautsprecher Jongo S3 mit W-Lan- und Bluetooth-Anschlussmöglichkeit sowie Rundumklang ist das erste Produkt unserer neuen Produktfamilie Jongo – der weltweit günstigsten Multiroom-Audio-Produktreihe.«

Ralf Reynolds

42

Auerswald: Hightech-Anlage im Seniorenheim 43

Thomas Peeters

Seite 34-35

40

Ifo-Konjunkturtest im März 2013 48 Tipps & Trix

49

Kommentar • Impressum 50 Diese Ausgabe enthält Druckschriften der Deutschen TV-Plattform e. V., Frankfurt, und der Lindy-Elektronik GmbH, Mannheim


Vor 25 Jahren Bernd Leidenbach

Oliver Frese

Vorstand Deutsche Messe AG und Head of Cebit

Ingrid Maaß

Geschäftsführerin Messe Berlin

Sales Director Sony Computer Entertainment Deutschland

Messe Berlin

Deutsche Messe

SCED

Der Aufsichtsrat der Messe Berlin hat in seiner turnusgemäßen Sitzung am 27. März die Diplom-Kauffrau Ingrid Maaß, 50, zur Geschäftsführerin der Messe Berlin bestellt. Sie tritt ihr neues Amt zum 1. August an. Bereits im Dezember 2012 hatte der Aufsichtsrat Dr. Christian Göke zum Nachfolger des amtierenden

Frank Pörschmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG Hannover und Head of Cebit, wird auf Drängen des Aufsichtsrats den Vorstand verlassen. Hintergrund ist laut Medienberichten die Kostenexplosion beim Bau einer neuen Multifunktionsarena. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hatte be-

Bernd Leidenbach, 40, übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten des Sales Director bei Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED). In seiner neuen Position zeichnet er für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortlich. Leidenbach verfügt über langjährige Erfahrung in der Consumer-Electronics-Branche. Zuletzt war er in verschiedenen Positionen für die Toshiba Europe GmbH tätig, die letzten vier davon als Sales Director für Deutschland und Österreich. Vor seinem Wechsel zu Toshiba arbeitete er bereits über sieben Jahre lang in führenden Vertriebspositionen für die Sony Deutschland GmbH. In seiner neuen Funktion als Sales Director DACH bei SCED hat sich Bernd Leidenbach zum Ziel gesetzt, die Beziehung zu Händlern und Kunden zu vertiefen, die Distribution weiter zu optimieren und einen noch ausgewogeneren Channel-Mix zu schaffen. »Mit Bernd Leidenbach haben wir einen ausgewiesenen CE-Experten für PlayStation gewonnen«, kommentiert Uwe Bassendowski, Managing Director von Sony Computer Entertainment Deutschland.

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Vorsitzenden der Geschäftsführung, Raimund Hosch, ernannt. Dieser geht altersbedingt Ende Juni in den Ruhestand. Ingrid Maaß studierte Betriebswirtschaft und arbeitete nach Stationen bei der KPMG Consulting GmbH, der IKB Private Equity GmbH und der IIC The Industrial Investment Council GmbH zuletzt als Vorstandsmitglied bei der CNC Communications & Network Consulting AG, München. Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats, begrüßt die Entscheidung: »Ingrid Maaß verfügt über eine hohe finanz- und betriebswirtschaftliche Kompetenz. Ich freue mich, dass wir mit ihr eine Persönlichkeit gewonnen haben, die gemeinsam mit Dr. Christian Göke als Vorsitzendem der Geschäftsführung die Erfolgsgeschichte der Messe Berlin fortschreiben wird.«

richtet, dass die Halle 18 Millionen Euro und damit um fast die Hälfte teurer als geplant werde. Die millionenschwere Fehlkalkulation werde Pörschmann ebenso angelastet wie eine mangelnde Kommunikation mit den Aufsichtsgremien. Pörschmann war 2010 von IBM zur Deutschen Messe gekommen und zeichnete zunächst als Bereichsleiter für die Umsetzung der Cebit verantwortlich. Den Abwärtstrend der Cebit konnte auch er nicht stoppen. In diesem Jahr sank die Besucherzahl auf unter 300.000. Seit 1. April 2012 verantwortete Pörschmann neben der Computermesse auch die Geländeplanung der Deutschen Messe. Der 43-jährige Pörschmann werde sein Amt nun Ende April niederlegen. Sein Nachfolger soll Oliver Frese, derzeit Geschäftsbereichsleiter für die Hannover Messe, werden. (kn)

Kabel Deutschland Kabel Deutschland macht den HD-Empfang bei den digitalen TV-Paketen zum Standardinhalt: Neben drei öffentlichrechtlichen HD-Sendern können Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern mit dem neuen Einstiegsangebot »Kabel Digital HD« den analogen TV-Empfang um Digitalfernsehen und bis zu 13 HD-Sender der privaten Sender ergänzen. Zudem können Receiver, CI+ Modul und weitere Smartcards für den HD-Empfang mit Zweit- und Drittfernsehern hinzugebucht werden. Insgesamt verbreitet Kabel Deutschland 45 HD-Sender.

In Ausgabe 5/88 des CE-Markt Vorgängers HiFi & Video Markt (HVM) stand unter anderem: »Alles was das Videografieren« interessant und attraktiv macht, wird die 20. Photokina zeigen, die vom 5. bis 11. Oktober 1988 in Köln stattfindet. Nahezu alle Marktführer von Videokameras und Videorecordern aus der Bundesrepublik Deutschland, Japan, den Niederlanden, der Schweiz und den USA haben sich bereits angemeldet. Neben den einschlägigen Systemen VHS, VHS-C, Betamax und 8-mm-Video sind auch neueste Entwicklungen wie Super-VHS, ED-Beta sowie semi-professionelle Video-8-Camcorder im Ausstellungsprogramm der Firmen vorgesehen. Anschluß an das Kabel – das bedeutet größere Programmvielfalt und bessere Bildqualität im Fernsehen sowie reineren Klang im Hörfunk. Von diesen Vorteilen können sich gegenwärtig 34 Prozent aller Haushalte (rund neun Millionen) überzeugen; ihnen hat die Post ihr Breitbandkabel vor die Haustür gelegt. CeBIT: Kommunikation auf allen Ebenen und für alle Anwendungen – überall wurden Beispiele im Bereich lokaler Vernetzung von Computern und ihre Anbindung an externe Netz gezeigt. ISDN läßt grüßen.

Das 1978 gegründete CE-Handelsblatt HiFi & Video Markt erschien im Münchener SZV Spezialzeitschriften-Verlag. Aus diesem Fachblatt wurde im Jahre 1997 CE-Markt (Verlag B&B Publishing GmbH, Mering)

CE Markt

5 | 2013 

5


Panasonic Die Panasonic Automotive Systems Company of America, eine Division der Panasonic Corporation Nordamerika, hat die in Berlin ansässige Aupeo GmbH übernommen. Somit kann Panasonic seinen Kunden im Bereich Automotive künftig moderne Streaming-Technologie und Customer-Relationship-Tools anbieten.

Pure Acoustics Der US-Hersteller von Lautsprecher- und Heimkinosystemen überträgt den Vertrieb im deutschen Markt auf die Schmid Electronics GmbH. Diese ist seit über 30 Jahren für den Vertrieb qualitativ hochwertiger Produkte aus den Bereichen TV, DVD, Sat und Audio bekannt. Die Partnerschaft beginnt am 1. Juni 2013.

Hama Auf seiner Website www. hama.de hat der Zubehörspezialist einige Änderungen vorgenommen. Auf der Startseite werden wechselnde Top-Themen und Produkt-News vorgestellt, auch der Zubehörassistent Add ist hier zu finden und führt sofort zum passenden Produkt. Zur besseren Übersicht innerhalb einzelner Produktgruppen bieten sich die neuen Listendarstellungen an. Im eingeloggten Zustand sind nun auch Merkzettel, Warenkorb, Preisauswahl und Kundennummer immer in der Ansicht präsent.

BVT Der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) veröffentlicht sein neues Branchenjahrbuch. »BVT-Fakten 2013« nennt auf 52 Seiten wichtige Marktzahlen, Statistiken und Termine der Bereiche Consumer Electronics, Telekommunikation, IT, Imaging, Beleuchtung und Elektrohausgeräte. www.bvt-ev.de

6 CE Markt

5 | 2013 

Timo Schneckenburger

Kerstin Köder

Bert van Dam

Leiterin Marketing MobilcomDebitel

Geschäftsführer Marketing und Vertrieb HD Plus GmbH

Vorsitzender des Aufsichtsrats The Phone House Telecom GmbH

HD+

Freenet

Phone House

HD+ präsentiert sich mit leicht überarbeitetem Logo. Die Strichstärke sowie die Typo werden kräftiger dargestellt, außerdem fällt der Zusatz »by Astra« künftig weg. Dadurch kann das Markenzeichen von HD+ einfacher und vielfältiger verwendet werden, beispielsweise beim kleinformatigen Einsatz auf Werbe- und Marketingmaterialien. Das neue Logo trägt auch der Weiterentwicklung des HD+Angebots Rechnung: Die 15 HD+ Sender sind künftig auch in ausgewählten Kabelnetzen verfügbar. Zudem setzen HD+ SmartTV und HD+ RePlay auf zusätzliche Verbreitungswege. Timo Schneckenburger, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der HD Plus GmbH: »HD+ hat sich rasant entwickelt. Inzwischen empfangen eine Million zahlende Kunden das Programm von 15 der größten privaten Sender in brillanter Auflösung. Und mit Angeboten wie HD+ RePlay oder HD+ SmartTV bieten wir neue, non-lineare Produkte mit echtem Mehrwert. Das überarbeitete Logo ermöglicht einen vielseitigeren Einsatz, um die wachsende Angebotsvielfalt optimal zu präsentieren.«

Mobilcom-Debitel hat sein Leistungspartnerprogramm in drei Stufen eingeteilt. Die Punktevergabe wird von attraktiven Leistungen und Produkten getragen, etwa höhere Marketingkostenzuschüsse oder höhere Umsatzbeteiligung. Das Programm »LPP« richtet sich an bestehende Leistungspartner mit Ladenlokal. »LPP plus« unterstützt Partner, die sich enger an Mobilcom-Debitel binden und das Sortiment vollumfänglich vermarkten wollen. »LPP Business« richtet sich an Partner, die hauptsächlich Rahmenverträge an Geschäftskunden vermarkten, aber kein Ladenlokal besitzen. »Unser Ziel ist es, möglichst viele Fachhandelspartner für das Programm ›LPP plus‹ zu gewinnen«, sagt Kerstin Köder, Leiterin Marketing bei Mobilcom-Debitel. »Wer die Voraussetzungen wie eine bestimmte monatliche Punkteleistung oder eine prominente Außendarstellung von Mobilcom-Debitel erfüllt, profitiert von höheren Marketingkosten- und Möbelzuschüssen, hat die Möglichkeit auf einen zusätzlichen ›LPP Plus‹-Bonus und erhält Vorführgeräte für eine lebendigere Beratung.«

Bert van Dam, bisher Vorsitzender der Geschäftsführung der deutschen Phone-HouseGesellschaften, ist zum 1. April aus der operativen Geschäftsführung in den Aufsichtsrat gewechselt. Im Anschluss soll er als Vorsitzender des Aufsichtsrates bestätigt werden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war offenbar, dass Bert van Dam aufgrund seiner mittlerweile sehr umfangreichen Aufgaben im internationalen Management (als Regional Managing Director Northern Europe sowie übergreifende Projektverantwortlichkeiten) seinen Verpflichtungen im deutschen Tagesgeschäft nicht mehr angemessen nachkommen kann. Die Berichtslinie in der Geschäftsführung der deutschen Phone-House-Gesellschaften an ihn bleibt jedoch unverändert bestehen.

Telefunken

Jabra

Die SDE GmbH, Leutkirch im Allgäu, ist seit April zentraler Distributor für alle TelefunkenProdukte der Hersteller TRSStar, Sopeg und Digi-Tech für den Flächenhandel in Deutschland und Österreich. Weitere Vertriebspartnerschaften mit Telefunken-Lizenzpartnern sind in Vorbereitung. Damit bietet das Allgäuer Unternehmen dem Fachhandel den Zugang zu den wichtigsten Telefunken CE-Produkten aus einer Hand und zu einheitlichen Konditionen. Beliefert wird der Handel durch zwei Auslieferungslager in Leutkirch und Haider bei Frankfurt.

Das PartnerNet ist exklusiv den Jabra Win-Partnern vorbehalten. Neu ist der Schnellzugriff auf häufig genutzte Funktionen: Händler können Lesezeichen für Beiträge, Seiten oder Bilder setzen. Das Dashboard informiert über LeadAktivitäten zu Garantiefällen und Kampagnen. Mit Bildvorschau und benutzerdefinierten Ausgabeformaten lässt sich die Medien-Datenbank leichter nutzen. Marketingund Vertriebstools, SupportVideos, Hintergrund- und Marktanalysen, ROI-Kalkulator und ein Kompatibilitäts-Guide runden das PartnerNet ab.

Oehlbach Nachdem der Kabel und Zubhörspezialist Oehlbach im vergangenen Jahr seine Website neu gelauncht hatte, folgt in diesem Frühjahr der Print-Katalog in gleichem Design und mit noch mehr Informationen. Noch nie wurden die Hightech-Produkte des Anbieters von Premium-Kabeln so übersichtlich und gleichzeitig so detailreich dargestellt. Alle Daten, Testberichte, Materialien und hauseigene Technologien werden direkt am Produkt erklärt. »Der klare Aufbau, die kundenorientierte, intuitive Benutzerführung und die visuell hervorragend aufbereiteten Produktdaten machen den neuen Oehlbach-Hauptkatalog zum zentralen Printmedium für das Jahr 2013/2014«, heißt es beim Kabelhersteller, der seit 2007 zur Audiovox Gruppe gehört. Der Oehlbach-Katalog ist auch als Blätter-Katalog auf www. oehlbach.com zu finden.


Mehr Spanne mit dem richtigen Zubehör

Jan Uebe Chefredakteur CE-Markt   In Zeiten sinkender Margen im Kerngeschäft TV suchen Händler nach anderweitigen Profitquellen. Da kommt das Boom-Segment Mobile Internet wie gerufen. Der zügige Ausbau der Breitband-Abdeckung in Deutschland sorgt für gute Marktaussichten: Die GFU prognostiziert für 2013 einen Tablet-Absatz von 5,7 Millionen Stück (plus 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Bei Smartphones wird ein Absatz von mehr als 21 Millionen Stück (plus elf Prozent) erwartet. Tablets verzeichnen aktuell den größten Zuwachs, ihr Anteil am Markt für mobile Computer ist bereits auf 38 Prozent gestiegen. »Immer mehr Menschen ergänzen oder ersetzen mit Tablet-Computern ihren alten Desktop-PC oder ihr Notebook«, erläutert Michael Schidlack, Experte beim Bitkom-Verband. Selbst Händler, die sich auf TV & HiFi spezialisiert haben und auf ihrer begrenzten Ladenfläche keine portablen Endgeräte verkaufen wollen, können vom Boom profitieren: Sie beschränken sich auf den Zubehörverkauf für zugkräftige Marken und Modelle, die eine größere Marktabdeckung aufweisen. Zubehör umfasst hilfreiche Artikel wie Adapter, Stecker, KFZ-Ladekabel und Schutzhüllen mit eingebautem Reserve-Akku – ist jedoch mehr als nur ein schnöder Alltagsgegenstand: Heutzutage sind Accessoires ein Fashion-Statement, mit dem der Besitzer seinen individuellen Look herausstreichen möchte. Taschen und Cases gibt es in edlem Leder, unterschiedlichen Farben, Formen und Mate-

rial oder stylischen Motiven für jeden Geschmack. Tablets werden mit dem richtigen Zubehör um wichtige Funktionen erweitert. Externe Tastaturen, via Bluetooth oder USB-Kabel angeschlossen, erleichtern das Tippen längerer Texte. Zusammenklappbare Tastaturen eignen sich für den mobilen Einsatz. Mit einem Eingabestift, dem Stylus, sind handschriftliche Notizen auf dem Tablet möglich. Diese Liste lässt sich fortführen um externe Speichermedien, DVB-T-Adapter für Fernsehen unterwegs, Sound-Verbesserung durch Kopfhörer, portable Speaker und Docking-Stations, Tablet-Halter für die Wohnung oder im Auto – und und und. CE-Markt greift das Thema auf und wird künftig unter der neuen Rubrik »Mobile Accessories« lukrative Zubehörartikel und interessante Verkaufstipps vorstellen.

Premium-Klasse neu definiert

Herzlichst, Ihr

Jan Uebe, Chefredakteur   PS: Der PC-Markt verzeichnet einen historischen Einbruch. Den Marktforschern von IDC zufolge wurden im ersten Quartal 2013 weltweit nur 76,3 Millionen Computer verkauft, was einem Minus von 13,9 Prozent entspricht. Dies sei der größte Rückgang, seitdem IDC 1994 seine vierteljährliche Statistik erstellt. Vor allem im ConsumerSegment sei die Nachfrage schwach gewesen und das Interesse verlagert sich weiter hin zu Tablets. Laut Gartner erreichte der PCMarkt in Q1 ein Volumen von 79,2 Millionen Stück. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2009 seien die Absatzzahlen somit unter der Marke von 80 Millionen Stück geblieben.

Ob an einer IP-TK-Anlage von Auerswald oder als SIP-Telefon für Open Source-Lösungen – diese Modelle glänzen durch Vielseitigkeit. Maßstäbe setzen sie auch mit ihrem innovativen Bedienkonzept: Touch-Displays ergänzen die Tastatur – das COMfortel 3500 lässt sich sogar durch Gesten steuern. • Synchronisierung mit Daten aus der Cloud • Anrufbeantworter inkl. Mitschneidefunktion • Individualisierbar durch Android™-Apps • Erweiterbar auf 105 Funktionstasten • Offen für Anschluss von IP-Kameras

www.auerswald.de


ElectronicPartner legt mit easySchutz ein eigenes Versicherungsportfolio auf   Künftig bietet ElectronicPartner den Fachhändlern in der Verbundgruppe ein eigenes Versicherungsprogramm. Unter der Marke easySchutz können die Fachhändler nicht nur alle Versicherungen abschließen, die sie für ihr Unternehmen benötigen, sondern auch ihren eigenen Kunden eine Gewährleistungsverlängerung und einen Produktvollschutz anbieten. »Mit unserem Modell verfolgen wir im wesentlichen zwei Ziele«, erklärt Jens Groß, Leiter Einkauf Telekommunikation & Dienste ElectronicPartner. »So können unsere Mitglieder durch die Übertragung ihrer Versicherungen auf uns im Schnitt 20 Prozent einsparen, teilweise sogar bis zu 70 Prozent. Das haben wir in umfangreichen Analysen bei mehr als 200 Mitgliedern ermittelt. Darüber hinaus geben wir den Fachhändlern die Möglichkeit, durch einen eigenen Produktschutz zusätzliche Erträge zu erwirtschaften. Beides trägt in Zeiten sinkender Margen zum Unternehmenserfolg bei.« Den easySchutz für Produkte gibt es in zwei Varianten: Als easySchutz L (Gewährleistungsverlängerung) für Material-, Konstruktions-, Produktions- und Werkstattfehler auf fünf Jahre und als easySchutz XL (Geräte-Vollschutz) für umfassendere Schadensfälle wie Diebstahl, unsachgemäße Handhabung etc. Händler, die sich für eine Vermarktung entscheiden, profitieren von einem einfachen Abschlussverfahren und einem idealen Angebot zur Kundenbindung. Außerdem belohnt ElectronicPartner Abschlüsse und Verlängerungen mit attraktiven Provisionen. Für Jens Groß steht noch ein weiterer Vorteil im Fokus: »Unser Angebot ist vertrauenswürdig und gut. Hier gibt es keine langen Abwicklungsschleifen im Schadensfall, wir stehen selber direkt in der Pflicht. Davon profitieren Verbraucher, die bislang bei Garantieverlängerungen häufig verunsichert waren, ob diese ihnen wirklich Nutzen bieten.« Zur Abwicklung hat ElectronicPartner Ende 2012 als Versicherungs-Assecuradeur die Garantie- und Versicherungskonzept GmbH (GVK) gegründet, an der das Unternehmen Mehrheitseigner ist. Die Lizenzen selber werden über ein renommiertes Versicherungsunternehmen abgewickelt.

Neue EP:Kampagne

Das Recht auf beste Beratung Die Fachhandelsmarke EP: frischt ihren Außenauftritt auf. Wesentlicher Bestandteil ist dabei ein neuer TV-Spot. Auf die Ausstrahlung des Spots folgt ab April ein Relaunch der Printwerbung. Zudem wird die Kampagne am POS und Online aufgegriffen

Mit

der Aussage »Markengeräte haben ein Recht auf beste Beratung. Sie natürlich auch« macht der Spot von EP: klar, wo die Stärken des Fachhandels liegen. Im Spot haben Markengeräte anonyme Flächenmärkte mit unzureichender Beratung satt und Waschmaschine, Laptop und Co. flüchten kurzerhand aus dem »Gigamarkt« zu EP:. Hier werden sie entsprechend präsentiert und verkauft – umfassender Service, kompetente Beratung und Nähe zum Kunden sind inklusive. Der Spot wurde in einer 65-Sekunden-Langfassung mit aufwändigen Animationen produziert, die unter anderem im Web zu sehen ist. Im TV wird er in der kürzeren 23-Sekunden-Version gezeigt. »Über das Ergebnis unserer Zusammenarbeit mit dem finnischen Regisseur Misko Iho freuen wir uns sehr«, erklärt Helga Zimmermann, Marketing-Chefin ElectronicPartner. »Mit dieser Kampagne stellen wir die Kernwerte von EP: auf überzeugende Weise heraus und stärken die Fachhandels-Positionierung der Marke.« Die Kampagne wird durchgängig über

comTeam

Kooperation mit Avaya   comTeam erweitert sein Produktangebot und arbeitet künftig mit Avaya, einem weltweiten Anbieter von Kommunikationssystemen für Unternehmen, zusammen. Avaya bietet vor allem Lösungen für Unified Communications, Contact Center und Networking sowie Dienstleistungen an. Damit baut der Verbund sein starkes Leistungsangebot für TK-Systemhäuser weiter aus. Gleichzeitig stellt comTeam eine weitere Weiche für die konsequente Umsetzung des Verbundgedan-

Handschlag am comTeam-Stand auf der Cebit:

Sven Glatter (links) und Walter Denk

8 CE Markt

5 | 2013 

Impression aus dem neuen EP: TV-Spot die Markenhomepage und den Facebook-Auftritt bis zum POS verlängert. Die in der Inhouse-Agentur entwickelte Printwerbung setzt die Kampagne fort, indem Aussagen von Markengeräten über die Leistungen der EP:Fachhändler humorvoll inszeniert werden. Die Ausarbeitung der Spot-Idee erfolgte Inhouse, die Produktion hat die Berliner Filmagentur FilmDeluxe übernommen. Bei der Mediaplanung unterstützt Carat Deutschland. Unter anderem sind Ausstrahlungen bei ProSieben, SAT.1, Kabel Eins, RTL II und in Spartensendern wie DMax und Sport1 geplant.

kens, Geschäftskunden eine möglichst umfassende und spezialisierte Beratung in allen IT- und TK-Belangen anzubieten. Ab sofort wird das Basisangebot der Mitgliedschaft bei comTeam um eine TK-Mitgliedschaft erweitert. Neben der Unterstützung in diesem Bereich können Mitglieder zudem weiterhin Dienstleistungen aus den Segmenten Einkauf und Organisationen, Vertrieb und Marketing, Aus- und Weiterbildung nutzen und profitieren von der organisierten Zusammenarbeit der Systemhäuser. »comTeam kooperiert mit namhaften Anbietern, um den Kunden die bestmögliche Leistung bieten zu können. Daher freut es uns besonders, dass wir dabei nun auch von Avaya unterstützt werden«, so Sven Glatter, Geschäftsführer comTeam. »Unsere Zielgruppe erweitert sich durch die Kooperation deutlich.« Auf der Cebit 2013 war Avaya erstmals auf dem Stand von comTeam vertreten. »Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und auf den gemeinsamen Cebit-Auftritt. Wir möchten unsere gemeinsamen Synergien nutzen, bestehende Kontakte austauschen und erweitern«, so Walter Denk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Avaya GmbH & Co. KG.


Schlüsselübergabe: Vorstand Susann Richter freut sich mit Christian Fenske Wertgarantie-Jubiläumsaktion:

Der dritte VW up! geht nach Brandenburg Zahlreiche Wertgarantie-Partner fiebern dem 8. eines jeden Monats bereits entgegen: Anfang April fanden jetzt erneut 50 blaue Wunder ihren neuen Besitzer. Allen voran Christian Fenske von EP:Fenske aus Brandenburg – er gewann bei der der up!-gefahrenen Geburtstagsverlosung einen VW up! im Wert von 12.500 Euro

Auch

im April freuten sich 49 weitere Gewinner über ihr persönliches blaues Wunder: Carmen Maier von EP:Schmidl radelt künftig auf einem nagelneuen Fahrrad durch Ingolstadt, und mobil unterwegs mit einem neuen iPad mini bzw. ei-

Wellness- oder Erlebnis-Gutscheine erreichen ihre Gewinner ebenfalls in den nächsten Tagen. Dass sich »Dranbleiben« lohnt, zeigt das Beispiel von Ilona Medrow von Phone-Concept aus Leer: Sie hatte bei der März-Verlosung von Wertgarantie einen VW up! gewonnen und kurvt damit bereits durch Friesland – gleich bei der folgenden Verlosung am 8. April konnte sie sich erneut freuen, denn nun gab es noch einen Tank-Gutschein »obendrauf«. Mehr als 4.300 Aktivpartner haben sich bereits für die Teilnahme an der WertDie Videos der Ziehungen gibt‘s im Internet garantie-Jubiläumsaktion registriert, bei nem Samsung Tablet sind nun der Monat für Monat 50 blaue Eduard Gunt (Euronics XXL Wunder verlost werden – ein Eickhoff, Warstein) und Bar- ganzes Jubiläumsjahr lang! bara Diessl (Euronics XXL Mei- Die Ziehung findet an jedem tingen). Ein HP Netbook, ei- 8. eines Monats statt. Wer sich ne Wii Spielekonsole, diverse die Ziehung nochmals anseNespresso Kaffeeautomaten, hen möchte, findet das Video Navigationsgeräte, Kopfhörer, unter www.wertgarantie.eu/ Blu-ray Player und zahlreiche dasgehtup.

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Expert erhält »Echo 2013«

Europaweite After-SalesServices aus einer Hand   Die Produktqualität spielt eine wichtige, aber nicht die alleinige Rolle bei der Kundenbindung. Vielmehr entscheidet immer mehr auch der Grad der Service-Qualität darüber, wie zufrieden und anbietertreu die Käufer sind. Vor diesem Hintergrund bietet Convar Deutschland, Pirmasens, den Herstellern umfassende After-Sales-Services für ihre europaweite Kundenbetreuung an. Im Mittelpunkt dieses modularen Dienstleistungspakets steht das Convar Contact Center mit einem technologisch versierten Team, das in den europäischen Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch kommuniziert. Die festangestellten Agents verfügen über eine fundierte Ausbildung und werden in speziellen Fortbildungskursen auf ihre Aufgaben vorbereitet. Sie halten freundlich kompetent den Kontakt zu den Kunden und übernehmen gleichzeitig die interne Einbindung der Convar-Abteilungen für Fulfilment- und Repair-Services. Auf diese Weise werden im Outsourcing sämtliche Reklamationen bearbeitet, Retouren abgewickelt, Nachbestellungen aufgenommen und auch alle sonstigen Kundenanforderungen aus einer Hand zuverlässig bedient. Zu den langjährigen Kunden des Convar Contact Centers gehören unter anderem Nikon, Falk Navigationsgeräte, Russell Hobbs und Remington. Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen aus dem Umfeld von Consumer Electronics, aber unter anderem auch aus den Bereichen Haushaltselektronik oder Beauty & Care. Es basiert auf einer hochmodernen, technologisch ausgereiften Infrastruktur. Die Vorbereitungszeit für die Übernahme von After-Sales-Services ist abhängig vom Umfang der in Anspruch genommenen Dienstleistungen und der dafür nachhaltig zu implementierenden Prozesse. Die After-Sales-Services können nach straff organisiertem Vorlauf und entsprechender Einarbeitungszeit bereits binnen weniger Wochen starten.

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Besondere Auszeichnung als »Handelspartner des Jahres« Verliehen wurde der begehrte Medienpreis »Echo« am 20. März 2013, dem Vorabend der Echo-2013-Verleihung, im Rahmen des Charity-Dinners der Stiftung »Musik Hilft«

In

der Begründung der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e.V., hieß es, Expert verfüge über ein umfangreiches Musiksortiment und verstehe es, dieses sowohl im stationären Handel als auch im Internet erfolgreich in Szene zu setzen. »Wir sind sehr stolz auf den Echo. Er bestätigt uns in unserem Bestreben den Expert-Kunden am POS sowohl ein umfassendes Sortimentskonzept zu bieten als sie dort auch im besten Sinne zu entertainen«, erklärt Michael Peters, Abteilungsleiter Entertainment, der die Auszeichnung in Berlin für Expert entgegennahm.

TÜV-geprüfte Kundenzufriedenheit bei Expert Der TÜV Saarland hat die Service-Zufriedenheit der Expert-Kunden untersucht und im März 2013 das Prüfsiegel »Service tested« mit der Bewertung »gut (1,9)« verliehen. Im Rahmen der Kundenzufriedenheitsmessung der »TÜV Saar NetResearch« konnte Expert in allen Service-Kriterien überzeugen: Freundlichkeit, Engagement und Kompetenz der Mitarbeiter, Liefer- und Montageservice, Angebot an Garantieleistungen und Schutzpaketen, Finanzierungsmöglichkeiten und Rückgabebestimmungen bzw. Umtauschmöglichkeiten. Grundlage der Studie bildet ein repräsentatives Online-Panel, in dem der TÜV Saarland mit seiner »TÜV Saar NetResearch« Marktforschungsmethode konti-

Michael Peters, Abteilungsleiter Entertainment, nimmt den Echo in Empfang

Volker Müller

Vorstandsvorsitzender der Expert AG

nuierlich große deutsche Handelsunternehmen untersucht. »Wir freuen uns, dass unsere Aktivitäten in Sachen Kundenorientierung erneut ausgezeichnet wurden und jetzt auch das TÜV-Siegel tragen«, so Volker Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert AG. »Service steht bei Expert immer im Mittelpunkt – eine solche Studie bietet die Chance, Verbesserungspotenziale transparent zu machen, so dass wir unserem eigenen Anspruch, kontinuierlich besser zu werden, auch in Zukunft gerecht werden können.«

Umstrukturierung

Rewe will seine ProMarktFilialen los werden  Alain Caparros, Chef des Handelskonzerns Rewe, dringe auf eine schnelle Trennung von der defizitären Elektronikkette ProMarkt, berichtet die »Lebensmittel Zeitung« in ihrer aktuellen Ausgabe. In Branchenkreisen sei allein für das Jahr 2011 von einem Verlust von rund 40 Millionen Euro die Rede. Damit sei ProMarkt der zweitgrößte Verlustbringer im Kölner Konzern nach der Discounttochter Penny. Rewe soll dem Zeitungsbericht zufolge zuvor Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen von ProMarkt mit Konkurrent Expert verworfen haben. Es sei darum gegangen, die zuletzt noch 68 ProMarkt-Standorte schrittweise an den Langenhagener Verbund abzugeben. Dieser Prozess soll dem Rewe-Chef zu lang gewesen sein, der einen Schlussstrich unter das Kapitel ProMarkt ziehen wolle. Laut »Lebensmittel Zeitung« ist nun ein Einzelverkauf von Standorten vorgesehen.


Exklusiv-Marktstudie

Der Fachhandel ist mit Kompaktkamera-Modellen gut sortiert (kn) Digitalkameras mit Festobjektiven, also Kompaktkameras und so genannte Bridge-Kameras, sind eine Domäne des CE-Fachhandels. Dies zeigt die Exklusiv-Studie, die CE-Markt beim Marktforschungsunternehmen IFR Monitoring in Auftrag gegeben hat

Von

einem Index 100 im März 2012 ausgehend zeigt die Entwicklung der digitalen Kameras mit Festobjektiv im Handel letztlich einen negativen Trend, der im Januar und Februar 2013 sogar noch unter den Ausgangsindex fällt. Wie Burkhard Veidl, International Account Manager bei GfK Consumer Choices/IFR Monitoring, zum Ergebnis der von CE-Markt in Auftrag gegebenen Exklusiv-Studie feststellte, scheint das Interesse an Kompaktkameras mit Festobjektiven nun wirklich nachzulassen: »Eventuell liegt das an der Konkurrenz der in Handys und Smartphones eingebauten Kameras, die in ihren Leistungsmerkmalen immer mehr zu den Kompaktkameras aufschließen.« Das Ergebnis der IFR-Studie zeigt aber auch, dass der Fachhandel (ohne Fotofachhandel) während des gesamten Untersuchungszeitraumes im zahlenmäßigen Trend der ausgestellten Kameramodelle deutlich über der Großfläche liegt. Die Tatsache, dass die Zahlen in beiden Handelsformen rückläufig sind, deckt sich im Übrigen mit den Erkenntnissen der Fotoindustrie, die in ihrer Bilanz für das vergangene Jahr konstatierte, dass inzwischen eine Verschiebung von Kamera-

Gut zu sehen sind hier die saisonalen Schwankun-

gen und die höhere Modellvielfalt im Fachhandel

handys zu Smartphones sowie von Kompaktkameras hin zu Spiegelreflex- und kompakten Systemkameras stattgefunden hat. Verkaufsschlager waren demnach Smartphones, Actioncams, kompakte Systemkameras sowie digitale Spiegelreflexkameras mit plus 26,5 Prozent in der Menge auf 19,8 Millionen Stück. Verluste gab es dagegen bei Kompaktkameras mit geringem Zoombereich sowie bei den so genannten Multimediacams. Der hochwertige Kompaktkamerabe-

reich mit Zoomleistungen von 15-fach und mehr konnte hingegen sowohl in der Menge als auch im Wert weiter gewinnen, so dass der Mengenrückgang bei den Kompaktkameras insgesamt höher ausfällt als der des Wertes. Dazu erklärte Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes: »Auszumachen ist ein verändertes Verbraucherverhalten, das unsere Branche weiter an Stärke durch Wertwachstum und Wertstabilität gewinnen lässt. Die Verbraucher setzten in 2012 verstärkt auf hochpreisige Foto- und Imaginggüter, sodass der Foto- und Imagingmarkt im Vergleich zu den Vorjahren in einigen wenigen Segmenten erstmalig zwar nicht mehr in der Menge gewachsen ist, dafür aber das Wertniveau gehalten, ja sogar mitunter noch gesteigert werden konnte.« Auch nach Schätzungen der GfU ging der Verkauf von kompakten Digitalkameras 2012 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent zurück. Im Markt für Smartphones wird dagegen in diesem Jahr ein Absatzrekord von nahezu 29 Prozent auf 28 Millionen Geräte erwartet, der Umsatz steigt nach Berechnungen des Hightech-Verbandes Bitkom voraussichtlich um 25 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Demgegenüber werden 2013 nur noch knapp 35 Millionen Handys verkauft – der Abstand zur Smartphone-Konkurrenz wird also immer geringer. Dessen ungeachtet ist die Foto- und Imagingbranche zuversichtlich und auch weiterhin auf Wachstumskurs. Getrieben wird das Wachstum laut Christoph Thomas durch Innovationen, verbunden mit einem stetig wachsenden Facettenreichtum ihrer Produkte und Dienstleistungen. Auch stehen die Aussichten für 2013 durch die nach oben zeigenden Konjunkturaussichten weiterhin auf Wachstum.

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Der stationäre Handel und das Internet

Wie kommt der Kunde wieder in das Ladengeschäft? (kn) Das Einkaufsverhalten der Endkunden hat sich in den letzten Jahren stärker verändert als in all den Jahrzehnten zuvor. Der stationäre Facheinzelhandel, im Dauer-Clinch mit der Großfläche und den mächtigen Onlineanbietern, sieht sich jetzt auch noch mit einer Smartphone-Kundschaft konfrontiert, die im Laden herumspioniert und dann mobil einkauft. Unter dem Motto »Wie kommt der Kunde wieder in den Laden?« will CE-Markt in loser Folge Mittel und Wege aufzeigen, wie der Fachhändler trotz gegenläufiger Trends auch künftig erfolgreich bleiben kann

Zu

den ärgerlichsten Trends im Konsumverhalten gehört das aus den USA stammende Showrooming, das heißt, die Kunden kommen in den Laden, schauen sich um, stellen knifflige Fragen und kaufen dann mit dem Smartphone im Internet. Die Besitzerin eines Geschäfts in Australien setzte sich gegen diese Unsitte jetzt zur Wehr und verlangt fünf Dollar Eintrittsgeld, die beim Kauf eines Produktes verrechnet werden. Untersuchungen zeigen: Jeder dritte Konsument nutzt außerhalb der Öffnungszeiten seines Händlers einen Internet-Shop und bereits jeder Fünfte kauft per Smartphone mobil im Online-Handel ein. »Die Smartphones sind der Ruin für den Einzelhandel«, schimpft deshalb auch der Ladenbesitzer eines Berliner Küchengeschäfts, während die Unternehmensberatung Roland Berger die wenig beruhigende Prognose stellt: »Der Kampf zwischen Online- und stationärem Handel ist noch lange nicht entschieden.« Man muss deshalb aber nicht resignieren, denn es gibt genügend Mittel und Wege, wie der stationäre Händler die Käuferflucht stoppen und auch künftig erfolgreich sein kann. Euronics-Chef Benedict Kober brachte das Erfolgsre-

Reposito

Kassen-App bindet stationäre Händler in Kaufprozess ein Mit digitalen Kassenzetteln, digitalen Kundenkarten und personalisierten Bonusangeboten per Smartphone-App bietet Reposito dem stationären Handel neue Instrumente zur Kundenbindung. Kann der Kunde mit der kostenlos für iOS und Android erhältlichen App per Smartphone-Kamera den Kassenzettel digitalisieren, können Händler die App auch direkt in den Bezahlvorgang an der Kasse integrieren. Dabei wird ein QR-Code generiert, der vom Kunden per App gescannt wird. Sofort sind alle Daten des

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zept kürzlich auf die griffige Formel: »Wir müssen stärker trommeln und für Frequenz in den Läden sorgen.« Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Bindung der Kunden ans Geschäft ist der individuelle und regelmäßige Kundenkontakt. Die Aufrechterhaltung des Kontaktes zum Kunden ist gewissermaßen die Regel Nummer eins aller Werbe- und Marketingmaßnahmen. So banal und selbstverständlich diese Regel auch sein mag, so häufig wird sie vernachlässigt.

Wichtig ist eine stets gepflegte Kundendatei Dabei sind Aufwand und Kosten relativ gering, die man einsetzen muss, um den Kundenkontakt erfolgreich aufrecht zu erhalten. Voraussetzung für eine persönliche Kundenansprache ist eine lückenlose Kundendatei, die ständig gepflegt wird und stets auf dem neuesten Stand ist. So war zum Beispiel der Kunde eines Gartencenters ganz überrascht, als er ein Jahr nach dem Kauf eines Rasenmähers plötzlich einen Brief erhielt, in dem er darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Messer des Mähers geschliffen werden müssten. Von diesem Service, der den

Kassenzettels rechts- und verlustsicher für den Kunden gespeichert. Möglich macht das eine Schnittstelle zwischen der App und dem Kassensystem des Einzelhändlers. Der Aufwand für die Integration ist gering, sagt Reposito-Geschäftsführer Adrian Runte: »Für die meisten marktgängigen Kassensysteme können wir bereits auf schlüsselfertige Integrationsschnittstellen zurückgreifen.« Außer dem Kassenzettel können auch Kundenkarten digital genutzt werden. Größter Anreiz ist jedoch, Marketing direkt auf dem Smartphone des Kunden zu betreiben. Beispielsweise lässt sich dem Kunden ein Gutschein auf das Smartphone senden – just in dem Moment, wo er zufällig in der Nähe des Geschäftes ist.

Ladenbesitzer gerade mal 58 Cent Porto gekostet hatte, war der Kunde so begeistert, dass er die Geschichte nicht nur seinen Verwandten, sondern auch all seinen Kollegen und Bekannten erzählte – eine preiswerte und vor allem überzeugende Werbung, die dem Gartencenter mit Sicherheit neue Kunden in den Laden brachte. Übertragen auf unsere Branche bedeutet dies, dass auch hier der Fachhändler profitiert, wenn er sich bei seinen Kunden in Erinnerung bringt. Ein Kunde, der einen Blu-ray-Player gekauft hat, freut sich bestimmt über eine ganz persönliche Nachricht, mit der ihn sein Händler über Neuerscheinungen auf dem Film- und Kinomarkt informiert. Und der Händler kann sicher sein, dass der Kunde daraufhin auch wieder in den Laden kommt.

After-Sales-Service und Vorab-Informationen Zu vielen Produkten gibt es attraktives Zubehör, das ein cleverer Verkäufer dem Kunden zwar am besten gleich im Laden anbietet. Kommen aber neue Zubehörartikel ins Sortiment, dann gehört es ebenso zu einem vorbildlichen After-Sales-Service, dass der Händler auch hier die Kunden von den Neuheiten ganz persönlich informiert. Auch macht es sich immer gut, wenn sich der Händler nach dem Verkauf eines Produktes beim Kunden per Mailing oder SMS erkundigt, ob er mit dem erworbenen Gerät zufrieden ist. Bei dieser Gelegenheit kann der Händler seinen Kunden auch auf Neuerscheinungen, Aktionen und Sonderangebote aufmerksam machen. Auch diese ganz individuell abgefassten Hinweise und Vorab-Informationen bringen den Kunden mit Sicherheit immer wieder zurück in den Laden. Dabei soll das regelmäßige Direkt-Mailing keineswegs die aktuellen Kundenprospekte, die Werbeflyer, die wöchentlichen Wurfsendungen oder gar die lokale Print- und Hörfunkwerbung überflüssig machen. Im Gegenteil: Die individuelle Kundenansprache ist gewissermaßen das i-Tüpfelchen der gesamten kundenorientierten Aktivitäten. Die Erfahrung erfolgreicher Unternehmer beweist es immer wieder: Der persönliche Kontakt zum Kunden ist durch nichts zu ersetzen. Er ist das wertvollste Kapital des Händlers. Dieses Kapital zu bewahren und zu mehren muss das Ziel eines jeden Unternehmers sein. Er erreicht dieses Ziel, indem er Fachhandels-Leistungen anbietet, die weit über den reinen Warenverkauf hinausgehen. EP-Chef Dr. Jörg Ehmer sagt: »Händler, die nur Ware gegen Geld tauschen, haben in Zukunft schlechte Karten, denn das kann am besten das Internet.« Besser kann man die aktuelle Situation nicht auf den Punkt bringen. In der nächsten Folge: Diversifikation am POS – was bringt das?


Commerz Finanz

Europa Konsumbarometer 2013 Der europäische Markt für Unterhaltungselektronik hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Diese Aussage bestätigt das Europa Konsumbarometer 2013, eine Studie der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus stehen alternative Konsummuster und die Auswirkungen des Internets auf das Konsumverhalten der Europäer

Sechs

der acht untersuchten Länder verzeichnen im Segment der braunen Ware einen Rückgang beim Marktvolumen. Vor allem Spanien, Frankreich, Italien und die Slowakei melden rückläufige Umsätze. Nur die Tschechische Republik kann eine Steigerung des Absatzvolumens verzeichnen. In Deutschland ist das Absatzvolumen um 1,1 Prozent zurückgegangen. Bei den künftigen Käufen für Unterhaltungselektronik zeigen sich die Europäer verhalten. In sieben Ländern sinken die Kaufabsichten. Besonders ausgeprägt ist der Rückgang in Osteuropa. In Deutschland sind die Kaufintentionen um drei Prozentpunkte gesunken. Dennoch plant knapp jeder dritte Befragte (29 Prozent), in neue Unterhaltungselektronik zu investieren. Damit liegen die Deutschen deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 19 Prozent. »Die Auswirkungen der Finanzkrise führen dazu, dass die Europäer verstärkt nach alternativen Konsummöglichkeiten suchen, die ihnen Sparpotenzial bieten, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. »Dabei möchten die Befragten keine Abstriche bei der Qualität machen.« Für die Deutschen spielen Computer, Fernseher & Co. eine wichtige Rolle. Doch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verbirgt sich hier erhebliches Sparpotenzial. Knapp ein Drittel der Bundesbürger (28 Prozent) gibt an, den Ausgabenposten »TV, HiFi« in den vergangenen Monaten gesenkt zu haben (europäischer Durchschnitt: 44 Prozent). 37 Prozent der befragten Deutschen wollen ihre Ausgaben in diesem Marktsegment sogar vollkommen streichen. Ebenfalls 37 Prozent möchten weniger oder günstiger (26 Prozent) kaufen. Auch das Mieten und Teilen von Produkten ermöglicht Einsparungen. Für den Bereich Consumer Electronics hat sich dieses Prinzip noch nicht so recht etabliert. Zwölf Prozent der Deutschen sind bereit, technische Geräte mit anderen zu teilen, statt diese selbst zu erwerben (Europa: 13 Prozent). Anders in Polen: Dort sprechen sich 19 Prozent der Befragten für eine gemeinsame Nutzung ausgewählter Elektronikgegenstände aus. In Spanien und Portugal tun dies 16 Prozent der Befragten. Im Gegensatz zur Sport- und Freizeitausrüstung oder zum Heimwerkerund Gartenbedarf werden TV, HiFi, Com-

Dr. Anja Wenk

Bereichsleitung Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH, München puter und andere technische Geräte selten gemietet. Nur sechs Prozent der Deutschen können sich dies vorstellen (Europa: sieben Prozent). Elf Prozent der Bundesbürger wären bereit, eigene Geräte zu verleihen (europäischer Durchschnitt: zehn Prozent). Im Alltag greifen die Konsumenten auf Alternativen zurück, beispielsweise nachhaltige technische Geräte. 83 Prozent der europäischen Verbraucher entscheiden sich für Geräte, die sie langfristig nutzen können, 89 Prozent planen dies für die Zukunft. Dafür nehmen sie weniger innovative Modelle in Kauf. Etwas mehr als die Hälfte der Verbraucher beabsichtigt, ihr Konsumverhalten in Zukunft an den Nachhaltigkeitskriterien auszurichten. Dies spiegelt sich auch in der Vorliebe für saisonale Produkte aus der Region wider. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Marke spielen soziales Engagement des Unternehmens sowie ethisches Verhalten und Umweltaspekte eine entscheidende Rolle. Trotz aller Internet-Euphorie bleibt der stationäre Handel für den Verbraucher nach wie vor integraler Bestandteil des Kaufprozesses. Viele Käufer suchen noch immer den haptischen Kontakt zum Produkt. Als Haupthindernisse des virtuellen Kaufs geben 43 Prozent der Europäer an, dass sie das Produkt nicht sehen oder anfassen können. 14 Prozent bevorzugen es, mit einem Verkäufer zu sprechen und sich beraten zu lassen. Fazit: Seit vier Jahren kämpfen die Europäer mit den Auswirkungen der Finanzkrise. Bereits zum fünften Mal in Folge ist die Einschätzung der Gesamtsituation des eigenen Landes gesunken. Dennoch beurteilen die Europäer ihre eigene Situation in der Regel besser als die ihres Landes. Die Deutschen zeigen sich weiterhin optimistisch und belegen bei der Bewertung erneut den Spitzenplatz (siehe auch Kommentar Seite 50).


»Geplante Obsoleszenz«

Viel Resonanz auf CE-Markt Aktionen gegen die Studie der Grünen – nur nicht von Letzteren selbst Furore in der Branche machte der Offene Brief von Lutz Rossmeisl an die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen und der Kommentar »Geplante Obsoleszenz als Hebel für politische Propaganda« von Wolfram Bangert in CE-Markt 4/13. Hintergrund: Eine im Auftrag der Grünen erstellte Studie behauptet, die Hersteller würden ihre Produkte mit voller Absicht so konstruieren und fertigen, dass sie nach einer bestimmten Zeit unbrauchbar werden. CE-Markt widerlegte dies   Philips begrüßt den Einsatz von CE-Markt pro Fachhandel und Industrie im Rahmen des derzeit viel diskutierten Themas der »geplanten Obsoleszenz«. Wir empfehlen, dass der Handel die aufkommenden Kundenanfragen für sich nutzen sollte: Mit Blick auf sein hochwertiges Markensortiment kann der Fachhandel Argumente wie die Langlebigkeit eines Produktes oder eine professionelle Verarbeitung in Verbindung mit zum Beispiel verlängerten Garantiezeiten sowie guten Service-Angeboten vorbringen. Damit richtet sich der Fokus der Verbraucher auf Margen trächtige Produkte, was einen positiven Effekt auf das Geschäft hat. Henrik Köhler, Geschäftsführer Philips GmbH & Sector Market Leader Consumer Lifestyle DACH  Sie haben genau den Punkt getroffen und sprechen mir aus der Seele. Man kann nur hoffen, dass diese absurde Unterstellung keine weiteren Medienberichte mehr nach sich zieht. Herzlichen Dank für die offenen Worte! Horst Nikolaus, Geschäftsführer Vertrieb Grundig Intermedia GmbH, Nürnberg   Wir, die Fagor Hausgeräte, sind stellvertretend für den fünfgrößten Hersteller von Elektrogroßgeräten in Europa sehr dankbar für Ihren offenen Brief an Renate Künast. Als Hersteller stehen wir mit unseren Produkten für Innovation und Qualität. Der Vorwurf einer abgestimmten Handlungsweise zum schnelleren Verschleiß bei einzelnen Produkten oder Produktgruppen steht im absoluten Widerspruch zum Selbstverständnis unserer Philosophie und Kundenschätzung. Daher danken wir Ihnen für Ihr Engagement und die richtige Argumentation. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz! Hermann Winter, Geschäftsführer Fagor Hausgeräte GmbH, Dreieich  Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – Sie sprechen uns aus der Seele! Das ist wohl reines Wahlkampfgetöse. Elisabeth Lokai-Fels, Pressesprecherin Deutschland Electrolux Hausgeräte Vertriebs GmbH, 90429 Nürnberg

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Fanden große Beachtung

CE-Markt Aktivitäten zur industriefeindlichen Obsoleszenz-Studie von Bündnis 90 / Die Grünen – Offener Brief an Renate Künast auf CE-Markt Online und Kommentar in CE-Markt

 Ich habe die neueste Ausgabe mit großem Interesse durchgelesen und äußerst viele hervorragende Berichte finden können. Mein Kompliment! Besonders in Ihrem Bericht »Peppen Sie Ihr Sortiment auf« wird dem Händler auf diplomatische Art der Spiegel vorgehalten. Toll. Auch der Bericht von Ihrem Kollegen Bangert zum Thema Obsoleszenz ist 1A! Arno Selker, Geschäftsführer Audio Selection Creaktiv GmbH, Bad Honnef (Roberts Radio)  Danke für diese Stellungnahmen. Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Unternehmen und vor allem Medien solchen Initiativen anschließen und die Branche und Industrie von diesem unsäglichen Generalverdacht befreien. Man sollte bei allem auch nicht vergessen, dass jeder Industriekollege und Manager mit den Familien selbst heute mehr Verbraucher ist, als nur Verkäufer. Schon allein dies führt meines Erachtens jedwede Entscheidungen von Managern in egal welcher Ebene und in der ihnen vorgeworfenen Art ad absurdum. Es ist nur traurig, dass sich bestimmte Parteien und Politiker anscheinend irgendwelchen nicht repräsentativen Studien anschließen. Danyal Riediger, Vertriebsleitung Rommelsbacher, Dinkelsbühl  Erforderlich seien »klare Vorgaben für die Reparierbarkeit und Austauschbarkeit von Einzelteilen und die Überarbeitung des Gewährleistungs- und Garantie-Rechts«, sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Nicole Maisch, der DPA. Ich erachte in den Diskussionen den Offenen Brief von Lutz Rossmeisl, Herausgeber von

CE-Markt, an die Bundestagsfraktion der Grünen für besonders erfreulich. Franz Schnur, Telering, Geschäftsführer Weltfunk GmbH & Co. KG, 55118 Mainz   Kompliment zu diesen Brief! Ich betreue in Deutschland die rund 650 Techniker vom B/S/H/-Werkskundendienst und würde Ihr Schreiben gern in meinen Trainings den Technikern zur Verfügung stellen. Können Sie mir den Brief bitte als PDF-Dokument schicken? Andreas Krause, Trainer Wertgarantie AG, Hannover  Ich finde Ihre Vorgehensweise sehr gut. Wir müssen hier Aufklärung leisten gegenüber einer falschen Politik. Babak Kharabi, Gesamtbereich Technik/ Warenbereichsleiter Edeka Nonfood-CM GmbH, Hamburg  Über diesen offenen Brief habe ich mich sehr gefreut, weil er ein beredter Beleg für die noch immer vorliegende, offensichtliche »Unwissenheit« der Grünen ist. Hier ist darüber hinaus ein deutlicher Populismus zu erkennen, um vor den Wahlen zu punkten. Joachim Riedesel Freiherr zu Eisenbach, CDUOrtsvorsitzender, 67365 Schwegenheim . . . und von Bündnis 90 / Die Grünen erhielten wir am 23. März 2013 lediglich eine automatische E-Mail-Antwort:  Vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr grundsätzliches Interesse an unserer Arbeit. Wir werden uns bezüglich der Beantwortung alsbald bei Ihnen melden. Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag, Berlin


CE-Leitmesse

Industrie und Handel bauen auf Marktimpulse

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(kn) Die Ifa-Veranstalter, GFU und Messe Berlin, sind optimistisch, mit der diesjährigen Ifa erneut den Rekord-Buchungsstand des Vorjahres erreichen und übertreffen zu können. Die anhaltend starke Ausstellernachfrage spricht vier Monate vor Beginn der globalen Leitmesse für eine weiterhin positive Entwicklung

Der

Geschäftsführer der Messe Berlin, Dr. Christian Göke, erklärte: »Der Erfolgsfaktor der Ifa ist das klare Konzept, das die Interessen der Industrie und des Handels zusammenführt. Ihr internationaler Wachstumspfad der letzten Jahre führte

Dr. Christian Göke

Geschäftsführer Messe Berlin

Hans-Joachim Kamp

Aufsichtsratsvorsitzender der GFU

Jürgen Boyny

Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology

die Ifa an die globale Spitze.« Seit der Umstellung der Ifa auf den jährlichen Rhythmus jagt sie nicht nur von einem Ausstellerrekord zum nächsten, sondern auch von Umsatzrekord zu Umsatzrekord. Dafür

sei nicht zuletzt die Erweiterung des Messespektrums um Hauselektrogeräte und den Wachstumsmarkt Smart Home verantwortlich. »Mit einer überwältigenden Zahl globaler Neuheiten und Produktpremieren werden die Ifa-Aussteller ihre Innovationskraft wieder beeindruckend unter Beweis stellen. Für den Wachstumsmarkt Smart Home ist die Ifa in der weltweit einzigartigen Position, alle beteiligten Industrien, Handel und Konsumenten zusammenzuführen“, sagt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der GFU (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik). Die wesentlichen Trends im Bereich Consumer Electronics sind Smart-TVs mit immer eindrucksvolleren Fähigkeiten, Ultra-HD-Auflösung für überwältigende Bildschärfe, »Smart Devices«(vom Smartphone über Smart-TV bis zum Convertible-Computer, Smart-Home-Entertainment mit Funk-Lautsprechern für Audio-Streaming) sowie die Vernetzung sämtlicher Produkte miteinander. Die diesjährige Ifa findet vom 6. bis 11. September statt. Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology, erklärt zur Marktentwicklung: »Die globalen Märkte für Consumer Electronics und Home Appliances wachsen auch 2013. Allerdings werden nicht alle Regionen der Welt zum Wachstum von rund vier Prozent beitragen. Aber auch für den herausfordernden Markt Europa prognostiziert die GfK ein Wachstum von 1,5 Prozent.«

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Solo TV im Urteil der Presse   HiFi Test: »(...) Bereits wenige Augenblicke nach dem Auspacken des extraflachen Schmuckstücks wird deutlich, dass Bose seiner Philosophie auch im Solo TV Sound System treu geblieben ist. So offerierten die Amerikaner hier ein Gerät, das zeitlos-schick gestaltet ist und sich auf das Wesentliche, nämlich einfachstes Setup, höchsten Bedienkomfort und kompromisslosen Spitzenklang konzentriert. (...)« Testnote: 1,0 Preis/Leistung: sehr gut   Video: So einfach kann es also sein, den TV-Sound zu verbessern. Bravo Bose, wir wollen mehr solcher praktischer Tuning-Lösungen!« Testergebnis: gut Preis/Leistung: überragend   Satvision: »Nach dem Anschluss an das TV-Gerät wird die deutlich verbesserte Soundwiedergabe sogleich offenbar. Mit dem Bose Solo TV Sound System wird ein virtueller Raumklang geboten, wie er von TV-Geräten niemals bewerkstelligt werden könnte. (...)« Testurteil: sehr gut   Blu-ray Magazin: »(...) Die Klangexperten von Bose bieten mit dem Solo TV Sound System ein besonders einfach zu installierendes Set an, das nahezu nahtlos mit ihrem 32-Zoll- oder 42-Zoll-Fernseher verschmilzt. Dank Boses Speaker Array Technologie spielt das System dann mächtig auf und lässt jeden Film zu einem Erlebnis werden.«   Media Biz: »(...) Stellen Sie eine Verbindung zum Fernseher her, schließen Sie das Bose Solo System an die Stromversorgung an, und genießen Sie wenige Minuten später ein völlig neues raumfüllendes Klangerlebnis, ermöglicht durch die Bose Speaker Array Technologie.«   Allesdigital: »Bose Solo TV Sound System – kleines Soundsystem, das besten raumfüllenden Ton aus jedem Flat-TV herausholt. Mit nur einer Kabelverbindung. Lässt sich dezent platzieren. (...)«   MediaSeller: »(...) Dank der Bose-Technologien im Digital Signal Processing und dem Aufbau von Speaker Arrays ist es möglich, aus diesem einen Lautsprecher überzeugenden weitreichenden und detailreichen Klang zu erzeugen, selbst bei geringen Lautstärken.«

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Solo TV Sound System von Bose

verbessert im Handumdrehen den TV-Klang Bose Solo TV Sound System

Raumfüllende Klangwiedergabe für Flachbild-Fernseher Das Bose Solo TV Sound System besteht aus einem unauffällig platzierbaren, einzelnen Lautsprecher, der speziell entwickelt wurde, um unter vielen Flachbild-Fernsehern positioniert zu werden und im Alltag überzeugendere Fernseherlebnisse zu bieten

Das

Bose Solo TV Sound System liefert eine deutlich bessere Klangwiedergabe für Dialoge, Musik, Actionszenen und Soundeffekte in alltäglichen TVSendungen wie Nachrichten, Filme oder TV-Serien. Es bietet dank des US-patentierten Bose Digital Signal Processing und der Bose Speaker Array Technologie detailreiche, weite und gleichmäßige Klangwiedergaben. Alle Fernsehsendungen klingen selbst bei geringer Lautstärke klar und natürlich. Egal was gerade gesehen wird – ab sofort ist es auch in der beabsichtigten Intensität zu hören. »Die Bildqualität der TV-Geräte hat sich über die Jahre verbessert, die Klangqualität jedoch nicht«, so Doug Lankford, Bose Director of Home Theatre Product Marketing. »Das Bose Solo TV Sound System wurde aus Liebe zum Fernsehen entwickelt, für alle, die kein Home Cinema System wollen. Schon beim ersten Hören wird der Nutzer merken, wie viel ihm bislang von seinen Lieblingssendungen entgangen ist.« Das Solo TV Sound System ist lediglich 7,1 cm hoch, 52,6 cm breit und 30,5 cm tief. Der Lautsprecher kann prinzipiell mit jedem TV-Gerät verwendet werden, wurde aber speziell entwickelt für eine Platzierung direkt unter Flachbildschirmen mit einer Bildschirmdiagonalen von bis zu 81,3 cm (32 Zoll) sowie vielen TV-Geräten mit Bildschirmdiagonalen von 101,6 cm bis 106,7 cm (40 bis 42 Zoll).

Einfache Tuninglösung

Handhabung und Installation sind äußerst simpel Installation und Bedienung sind denkbar einfach. Das Bose Solo TV Sound System wird mit nur einem Verbindungskabel an das TV-Gerät angeschlossen und mit einem Stromkabel an die Steckdose. Es sind keine weiteren Zubehörteile, Kabel oder Einstellungen erforderlich. Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung enthalten, das System kann jedoch auch mit den meisten Universalfernbedienungen gesteuert werden. Im Inneren des Solo TV Sound Systems arbeiten vier exakt ausgerichtete Lautsprecherchassis. In Kombination mit dahinterliegenden Klangkanälen entsteht eine erstaunliche Basspräsenz – die so aus keinem Flachbild-Fernseher dringen könnte. Zudem setzt Bose seine fortschrittliche Speaker Array Technologie ein, die aus einem kompakten Gehäuse ein raumfüllendes Klangerlebnis wiedergeben kann. Mit dem patentierten Digital Signal Processing wird der Klang bei jeder Lautstärke angepasst und optimiert. Das Bose Solo TV Sound System ist in Schwarz zum unverbindlichen Verkaufspreis von 399 Euro verfügbar.


Samsung Smart TV 2013

Das richtige Sortiment zum richtigen Zeitpunkt »Schnelle Bedienung, klarer Mehrwert: So macht Smart TV echt Spaß!«, »Tolle Verarbeitung, da hat Samsung nochmals zugelegt.« Auf seiner Roadshow wusste Samsung die Fachhändler mit seinen neuen Smart TVs für das Modelljahr 2013 zu begeistern. Der Marktführer gibt sich zuversichtlich, dass die neuen TV-Flaggschiffe auch in der aktuell schwierigen Marktsituation gut im Handel ankommen. Dazu haben sich die Samsung-Strategen noch intensiver mit aktuellen Kundenbedürfnissen auseinander gesetzt

Kontraste

zum Staunen: Auch wenn Design und Bedienkomfort immer wichtiger werden – die Bildqualität ist für den Endkunden nach wie vor das wichtigste Entscheidungskriterium beim Kauf eines Fernsehers. Diesen Konsumentenwunsch

kriterien. Grund genug für Samsung, neben den Premium-Modellen F7090 und F8090 in diesem Jahr mit dem F8590 einen Smart TV auf den Markt zu bringen, der mit seinem scheinbar nahtlos aus Metall gegossenen Gehäuse das Zeug zur Designikone hat. Dem Trend zu größeren Bildschirmen kommt Samsung übrigens mit einem breiteren Angebot an XXL-Fernsehern mit Bilddiagonalen bis zu 85 Zoll nach.

Zwei Programme auf einen Streich: Twin Tuner Mit dem Modelljahr 2013 gehört Samsung zu den wenigen Anbietern, die ihre Fernseher mit zwei Tunern ausstatten. Damit geht der Elektronikkonzern direkt auf WünSamsung F7090 sche des Handels ein – denn geraRundum stimmiges Design für Liebhaber gerader Linien de flexible Aufnahmefunktionen sind ein ideales Argument, um können Fachhändler mit den Samsung Kunden von einem höherwertigen FernSmart TVs der neuen F-Serien voll und seher zu überzeugen. Mit dem Twin Tuganz erfüllen. Blockbuster, Sport-Events ner lässt sich der Smart TV gleich doppelt und Serien werden zu realitätsnahen Er- nutzen: zum Anschauen einer Sendung eignissen. Viele Samsung Smart TVs er- und gleichzeitigem Aufzeichnen einer ankennen nun automatisch die gezeigten deren und das drahtlos auch auf mobilen Inhalte und holen mit dynamisch ange- Endgeräten. Ein Mehrwert, mit dem der passten Bildeinstellungen noch mehr aus Fachhandel Kunden begeistern und sich dem Material heraus. Ein spezieller Bild- selbst durch kompetente Beratung im modus optimiert sogar die immer belieb- Wettbewerb differenzieren teren Videostreams in den Smart TV Apps. kann.

Das Design: Augenweide für gehobene Ansprüche Mit zunehmenden Bildschirmgrößen steigen auch die Ansprüche des Kunden an das Design. So ist das Äußere eines TVs inzwischen eines der fünf wichtigsten Kauf-

Der Standfuß verleiht

optischen Schwung und die Kabelführung macht die Rückseite des F8090 präsentabel

Kai Hillebrandt

Vice President Consumer Electronics, Samsung Electronics GmbH

»Nachfrage entsteht nicht erst vor dem Regal« CE-Markt: Herr Hillebrandt, was dürfen Händler in diesem Frühjahr von Samsung erwarten? Kai Hillebrandt: Obwohl 2013 keine verkaufsfördernden Großereignisse anstehen, können Händler trotzdem mit guten Umsätzen durch die neuen Premium-Serien rechnen. Die Modelle vertreiben wir über das AV-Elite-Programm ausschließlich im stationären Handel – das sichert Preisstabilität auf beiden Seiten. Davon profitieren der Handel und auch wir, denn ein Premium-Produkt braucht eine Premium-Beratung.

CE: Wie bewerben Sie das anspruchsvolle Thema Smart TV?

Hillebrandt: Nachfrage entsteht nicht erst vor dem Regal. Gerade jetzt tun wir alles dafür, um Kunden für das Thema zu begeistern – und zwar in jeder Phase des Kaufentscheidungsprozesses, den wir in den vergangenen Monaten mit neuen Methoden analysiert haben. Die Ergebnisse dieser Analyse spiegeln sich nicht nur in unserer bevorstehenden Kampagne, sondern auch in den vielen Maßnahmen und Tools – bis hin zum einfachen Datenblatt – wider, mit denen wir den Handel über die Einführung unseres neuen Line-ups hinaus das ganze Jahr über unterstützen. Wir werden die Kampagne und Details in wenigen Wochen vorstellen und sind schon auf das Feedback gespannt.

CE: Wie vermitteln Sie Ihren Handelspartnern das nötige Know-how? Hillebrandt: Die Bezeichnung »Smart TV« auf der Produktinformation lässt den Kunden kalt. Aber wenn er sieht, dass ein Klick genügt, um Urlaubsfotos auf dem Fernseher in großer Runde zu zeigen, weckt das Begeisterung. Für diese Momente, in denen der Funke überspringt, trainieren wir den Handel. Seit April reisen 15 erfahrene Trainer zu ausgewählten Händlern und schulen in interaktiven Sessions alle neuen Smart-Funktionen direkt an den Geräten.

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Flexible Aufstellung

Passend zu den räumlichen Abmessungen und persönlichen Vorlieben werden die Lautsprecher frei im Raum verteilt

Loewe 3D Orchestra IS

Überwältigender Raumklang wie im Konzertsaal Mit 3D Orchestra IS führt Loewe erstmals ein drahtloses 3D-Heimkino-Soundsystem ein. Die Anlage im individualisierbaren Design bietet hohe Flexibilität bei der Aufstellung der Speaker und beeindruckt durch seinen raumfüllenden Klang Wireless-Lautsprecher

In

geradezu idealer Weise verkörpert Loewe 3D Orchestra IS die Tugenden des deutschen Premium-Herstellers: technologische Kompetenz und minimalistisches Design. Das Außergewöhnliche an dem Heimkino-System ist die intelligente Kombination innovativer Technologien wie Wireless Aktiv-Lautsprecher, Kugelwellen-Erzeugung und automatische trianguläre Einmessung. Dies erlaubt absolute Freiheit und Flexibilität bei der Anzahl und Positionierung sowohl der Lautsprecher als auch der Zuhörer im Raum. Bei Loewe 3D Orchestra IS strahlen die Lautsprecher eine Kugelwelle in alle Richtungen ab. Schon mit zwei dieser omnidi-

rektionalen Speaker und dem als Centerspeaker eingerichteten TV-Lautsprecher sowie einem Subwoofer wird eine beeindruckende Klangbühne erschaffen. Mit vier der 3D Orchestra Lautsprecher umgibt der Klang die Zuhörer von allen Seiten. Dabei gilt: Je mehr Speaker eingesetzt werden, desto besser ist das 3D-Sounderlebnis. Die Wirkung wird dadurch noch unterstützt, dass das System stets die Reflexionen der raumbegrenzenden Elemente wie Wände, Glasfronten, Decken oder Böden mit nutzt. All dies bewirkt ein geradezu plastisches Hörerlebnis, als ob man sich mitten im Geschehen befindet.

strahlt den Klang in alle Richtungen ab

Es ist fast egal, an welchem Standort oder Sitzplatz sich der Hörer im Raum befindet, denn die Loewe 3D Orchestra Speaker erweitern den bekannten Sweet Spot zum »Sweet Space«. Innerhalb dessen kann man beliebig die Position wechseln und ist nicht mehr auf den einen, idealen Sitzplatz festgelegt – solange man sich in der Fläche zwischen den Lautsprechern befindet. Diese Perfektion wird durch ein

Diese Argumente sprechen für Loewe 3D Orchestra IS   Überwältigender Raumklang wie im Konzertsaal: Bereits zwei der Loewe 3D Orchestra Speaker und der als Centerspeaker eingerichtete TV-Lautsprecher sowie ein Subwoofer erschaffen eine beeindruckende Klangbühne im Wohnzimmer.   Echter dreidimensionaler Sound

durch Kugelwellen-Erzeugung: Die omnidirektionalen Speaker strahlen eine Kugelwelle in alle Richtungen ab und nutzen auch räumliche Reflexionen wie Wände, Decken, Böden, Vorhänge und Fenster.

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  Bester Klang an jedem Platz im Heimkino: Die automatische trianguläre Einmessung berücksichtigt alle räumlichen Gegebenheiten und ist innerhalb weniger Minuten kalibriert.   Größtmögliche Flexibilität bei der Aufstellung: Die Wireless Aktiv-Speaker können frei im Raum verteilt werden, jede denkbare Aufstellung bietet einen optimalen Klang. Die Ansteuerung der Speaker erfolgt ohne Qualitätsverluste drahtlos (5,8 GHz loss less).

  Individualisierbares Design: Die Intarsien an der Oberseite der Lautsprecher lassen sich passend zum Loewe TV-Gerät oder Wohnambiente auswechseln, hierfür stehen verschiedene Materialien und Farben zur Verfügung. Auf Anfrage können auch individuelle Farbwünsche aus dem RAL-Farbspektrum berücksichtigt werden.   Verschiedene Versionen: Das Loewe System ist auf Wunsch von einem 3.1- bis zu einem 7.1-System erweiterbar.


Loewe 3D Orchestra IS lässt sich nicht nur auf die persönlichen Raumgegebenheiten kalibrieren, sondern ist auch in individuellen Ausführungen erhältlich spezielles Einmessverfahren erreicht, das bei der Erstinstallation den gesamten Raum vermisst. Nachdem die Lautsprecher im Raum verteilt sind, wird das beiliegende, trianguläre Mikrophon in der hinteren Raumhälfte aufgestellt. Die nun folgende, vollautomatische Einmessung berücksichtigt sämtliche räumliche Gegebenheiten wie Raumabmessungen, Durchgänge oder schallschluckende Vorhänge. So kann das System innerhalb weniger Minuten exakt auf die individuellen Gegebenheiten kalibriert werden. Die Loewe 3D Orchestra Speaker können frei im Raum verteilt werden und passen sich harmonisch in das Ambiente ein. Sie müssen weder in einer Linie zu anderen Lautsprechern noch in einem bestimmten Abstand zur Wand oder zum Hörer stehen. Zudem kann jeder einzelne Lautsprecher in einer unterschiedlichen Höhe positioniert werden. Loewe bietet hierzu auch spezielle Aufstelllösungen wie den Floor Stand oder Wall Mount an. Die überaus flexible Aufstellung wird auch dadurch erreicht, dass die Lautspre-

Das minimalistische Design und das hochwertige Material der Loewe 3D Orchestra Speaker passt perfekt zur Gestaltung aller Loewe Fernseher. Verbindendes Element ist Aluminium, das sich sowohl im Ringsockel der Lautsprecher, als auch im typischen Bedien- und Designelement der Loewe TVs – dem »Loewe Auge« – wiederfindet. Die Intarsien an der Oberseite der Lautsprecher lassen sich zudem passend zum TV oder Ambiente

auswechseln. Neben Alu Silber und Chrom Verspiegelt stehen hierfür auch Ebenholz und Eiche Hell sowie neun verschiedene Farben zur Verfügung. Selbstverständlich können auf Anfrage auch individuelle Farbwünsche aus dem RAL-Farbspektrum berücksichtigt werden. Voraussetzung für den Einsatz von 3D Orchestra IS ist ein Loewe Fernseher der neuesten Generation ab Chassis SL 220, der als Audiomaster und Steuerzentrale das Zentrum fürs Heimkino bildet und zudem AV-Vorverstärker und MehrkanalDecoder für Dolby Digital sowie DTS besitzt. Wie bei Loewe üblich, wird alles mit nur einer Fernbedienung komfortabel über das TV-Menü bedient. Das Loewe 3D Orchestra IS Set umfasst je nach Version zwei oder vier 3D Orchestra Speaker, einen 3D Orchestra Subwoofer, das Einmessmikrofon und den Module 3D Orchestra Controller. Letzterer wird verdeckt am Digital Audiolink in der Fernsehgeräte-Rückwand angeschlossen. Das System ist auf Wunsch von einem 3.1- bis zu einem 7.1-System erweiterbar.

»Smart Company«

Publitec

THB Schüttler

Changhong setzt auf globales Wachstum

Profi für Digital Signage und Partner des CE-Handels

Erster brillenfreier Monitor mit 3D-Konvertierung

  Der Changhong Markenwert wuchs auch 2012. Untersuchungen der World Brand Lab Institution bestätigten, dass die Marke im letzten Jahr einen Firmenwert von 12,37 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Das deutliche Wachstum von Produktion und Umsatz bei Changhong ist in allen Unternehmensbereichen signifikant. Beispielsweise wurde Changhong in Bezug auf die Plasma-Bildschirm-Produktion weltweit Produzent Nummer drei. Für das Jahr 2013 strebt die Marke an, die Nummer eins als globaler Hersteller und Anbieter von Kompressoren zu werden. Der Erfolgszug wird in jedem Bereich der Unternehmensaktivitäten wahrgenommen, wo grundsätzlich die neuesten Technologien und Innovationen genutzt werden. Changhong sieht sich als »Smart Company«: Zum Beispiel verwendet man Smart-Technologien in vielen verschiedenen Produkten. Die Vision des Unternehmens lautet, 100-prozentige Konnektivität von Hausgeräten durch Smart-Funktionen zu bieten.

  Digital Signage ist die effektivste und schnellste Art, Menschen über Netzwerke von digitalen Displays mit individuellen Botschaften zu erreichen. Das ist das Metier der Herdecker Publitec Präsentationssysteme & Eventservice GmbH. Das Spektrum der Anwendungen ist grenzenlos und reicht vom automatisch aktualisierten elektronischen Plakat in allen Größen über interaktive Terminals bis zur Verwaltung von großen überregionalen Netzwerken. Mit dem Publitec Contentmanagement Easescreen gelingt das schnell und einfach. Das Contentmanagement und die Steuerung erfolgen direkt vom Arbeitsplatz aus. Individuelle Informationen lassen sich jederzeit mühelos austauschen. Zudem kann die professionelle Easescreen-Software punktgenau an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Publitec sieht sich als Partner von CE-Handelsunternehmen, die Digital-Signage-Lösungen in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet realisieren. www.publitec.tv

  Als weltweit erster brillenfreier 3DMonitor von THB mit 2D zu 3D Konvertierung und brillantem 46-Zoll-Display bietet der THBView M 64 3D-1 universelle Einsatzmöglichkeiten. Dazu das Technische Handelsbüro Siegmund Schüttler Ltd.: »Weil eine Bildschirm-Vorführung in 3D nicht mehr von der Anzahl vorhandener 3D-Brillen und vom Blickwinkel der Zuschauer abhängig sein sollte, wurde die revolutionäre autostereoskopische iVu Technologie entwickelt, die von der lästigen Notwendigkeit der Zusatz-Brillen befreit. Dank brillenfreier 3D-Darstellung und 2D zu 3D Konvertierung finden die innovativen Monitore Anwendung in Medizin und Industrie, für Schulungszwecke und Fertigungsüberwachungen, in Promotion-Einsätzen der Werbeindustrie sowie im Bereich Multimedia und Entertainment. Die iVu Autostereoskopie ermöglicht es, den 3D-Effekt nicht nur von einem begrenzten Bereich vor dem Bildschirm aus wahrzunehmen, sondern innerhalb eines weiten 160-Grad-Winkels.«

cher weder mit dem Fernseher noch untereinander mit Kabeln verbunden sind. Dabei erfolgt die Ansteuerung der AktivSpeaker ohne Qualitätsverlust drahtlos (5,8 GHz loss less); die Lautsprecher benötigen lediglich einen Stromanschluss. Durch das Einmessverfahren ist bei jeder denkbaren Aufstellung ein optimaler Höreindruck gewährleistet: Geräusche und Klänge kommen immer aus der Richtung, aus der sie kommen sollen – selbst wenn dort kein Lautsprecher steht.

Bester Klang an jedem Platz

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Revival RD60 und Revival R250

im Design des 50er Jahre Erfolgsmodells R66 Retro mit Zukunftstechnologie

Seit über 80 Jahren erfolgreich: Radios von ROBERTS Gewachsen aus langer Tradition gehört ROBERTS zu den größten Herstellern von Radiogeräten weltweit. Die aktuelle DAB+ Gerätegeneration knüpft an das klassische Design an

1932

machte sich der Firmengründer H. Roberts daran, ein transportables Radio zu entwickeln. 1933 wurde das erste Gerät vorgestellt, und bis 1936 zum ersten wirklich tragbaren Radio weltweit weiterentwickelt. 1948 waren die Geräte von ROBERTS schon so kompakt, dass sie in eine Handtasche passten und 1956 wurde der Klassiker des »Kofferradios« vorgestellt – das ROBERTS R66.

R66

Klassiker des Kofferradios Qualität und Innovation – die Merkmale aller ROBERTS-Geräte wurden mit der Ernennung zum königlichen Hoflieferanten der Queen und des Prinzen of Wales gewürdigt. Noch heute beziehen die »Royals« ihre transportablen Radiogeräte aus dem Hause ROBERTS. Im Jahr 2000 brachte ROBERTS das erste tragbare DAB-Radio auf den Weltmarkt. Das ROBERTS-Design macht die Geräte unverwechselbar und hebt sie von der Masse ähnlicher Produkte ab. Mit 80-jähriger Erfahrung als Produzent von hochwertigen Radios begleitet ROBERTS den »Sound for Generations« und bleibt dabei immer innovativ – auf Basis neuester Technologien wie auch DAB+ und WiFi. ROBERTS schuf mit der »EcoLine« schon 2000 eine Gerätegeneration mit dem Blick auf ökologische Verträglichkeit. Die

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ROBERTS-Geräte gehören seitdem zu den energieeffizientesten Portables und sind mit ihrem sehr niedrigem Batteriestromverbrauch auch ökologisch auf der Höhe der Zeit. Die Modelle Revival R250 und Revival RD60 stehen in der Erbfolge des ROBERTS R66 aus dem Jahr 1956. Ausgestattet mit moderner Empfangstechnologie im UKWBand, aber vor allem im DAB+ Band vermitteln sie dennoch den Charme der »Roaring 50ies« mit Petticoat, Rock‘n‘Roll und Motorroller. In vielfältigen Farbvariationen sind sie an jedem Ort ein Blickfang. Die niedrigen »Verbrauchswerte« sorgen für lange Freude überall dort, wo kein Stromnetz verfügbar ist. Limitierte analoge (UKW) und digitale (UKW / DAB+) Designvarianten, wie das Revival RD60 Provence Rose oder das Revival RD60 Union Jack, die speziell von ausgesuchten renommierten Designern wie zum Beispiel Cath Kidston oder Paul Smith für ROBERTS lizenziert werden, machen aus einfachen Portables Sammlerstücke, die nach einer gewissen Zeit Wertzuwächse erfahren können. Für Individualisten und Freunde von Luxus und Exklusivität darf es auch etwas mehr sein: Das Revival RD60 Piano Black im edlen Klavierlack-Finish und das mit Swarovski-Kristallen veredelte Revival RD60 Crystal 25 be-

Modell Expression

in schlichter Eleganz

friedigen auch Wünsche nach ausgesprochener Exklusivität. Das Modell Expression erscheint in der schlichten Eleganz des »Art déco«. Hier wirken die gestalterische Verbindung von Eleganz der Form, die Kostbarkeit der Materialien (Aluminium und Holz) und die Stärke ihrer Farben. Sinnlichkeit und das Hollywood-Feeling der 30er Jahre sowie technische Finessen, wie Stereolautsprecher, eingebautes Ladegerät und Energieeffizienz machen das Expression zu einem Verkaufsrenner, der mit seinem außerordentlichen Preis-Leistungsverhältnis zu den interessantesten DAB-Geräten im Ausstellungsregal gehört und in keinem Angebot fehlen sollte. Zum 80-jährigen Firmenjubiläum brachte ROBERTS das Vintage auf den Markt. Das kleine elegante Gerät wirkt durch den Materialmix aus Kunstleder, Holz und Aluminium. Auf jedem Schreibtisch oder jeder Nachtkommode und an allen anderen Plätzen mit wenig Raum besticht das kompakte Radio durch Aus-

DAB+Radio Vintage –

Mix aus Kunstleder, Holz und Alu sehen und Leistung. Stereolautsprecher mit exzellentem Klang, eingebautes Ladegerät und geringer Strombedarf überzeugen bei diesem DAB+ Gerät. Die Zukunft des Radios ist DAB+ und Internetradio. ROBERTS als einer der größten Hersteller von Portable-Radiogeräten weltweit hat hierfür eine Fülle interessanter Produkte entwickelt. So wird auch Freunden der digitalen Informationsmedien wie Internet- und Netzwerkempfang ein interessantes Retro-Radio angeboten. Das Revival iStream ist ein Portable mit WiFi-Empfang über W-Lan oder UPnP. Tausende von Sendern weltweit warten darauf, entdeckt zu werden. Auch Musiksammlungen auf heimischen Datenträgern wie Computern oder Netzwerk-Festplatten können über das Revival iStream drahtlos wiedergegeben werden. Für den Spätsommer plant ROBERTS die Markteinführung einer neuen Gerätegeneration, die die drahtlose Anbindung via Bluetooth unterstützt. Mit dem Revival BluTune ist auch hier ein Gerät der Revival-Serie vorgesehen.


Sagemcom

Philips Mini-Projektoren für Privat- und Office-Anwendungen Sagemcom setzt auf Wachstum des Mini-Beamer-Marktes: Dafür spricht zum einen der anhaltende Trend zu mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet, zum anderen erschließen die neuen Philips PicoPix-Projektoren weitere Zielgruppen im BusinessBereich und bieten auch Privat-Anwendern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten durch erhöhte Lichtstärke und W-Lan-Fähigkeit

Philips PicoPix 3610

ist ultraportabel, netzwerkfähig und projiziert Bilder bis zu 3 Meter in brillanten Farben

Mit

den Philips PicoPix-Projektoren hat sich Sagemcom als starke Nummer 1 im Marktsegment Mini-Beamer in Deutschland und auch europaweit etabliert (gemäß Studien der GfK und PMA). In Europa hat Sagemcom mit den Philips PicoPix-Projektoren 63 Prozent Marktanteil. Für 2013 ist der Launch von neuen Philips PicoPix-Projektoren geplant. Highlight-Produkt ist der ultraportable PicoPix 3610, der vor allem attraktive Features für den Business-Einsatz bietet. Nutzer können ihre digitalen Daten auf großem Bildschirmformat bis zu 305 cm (120 Zoll) projizieren, indem sie den Philips PicoPixTaschenprojektor einfach an eine Vielzahl von verschiedenen Geräten anschließen, beispielsweise an Digitalkamera, Mobiltelefon, Smartphone oder iPod/iPhone. Die LED-Technologie gewährt brillante Farben und einen hohen Kontrast der dargestellten Bilder mit einer Helligkeit bis 100 Lumen. Videos können direkt von der SD-Karte oder einem USB-Stick abgespielt werden. Dank der kabellosen Verbindung über W-Lan und integrierter DLNA-Funktionalität lassen sich auch Videos von Webseiten wie YouTube abspielen. Zudem lässt sich ein eigenes Netzwerk einrichten, mit dem weitere Geräte verbunden werden können. Der Philips PicoPix 3610 ist ab Mai zu einer UVP von 499,99 Euro erhältlich. Hochwertig und ultraportabel:

l  Lebensdauer der LED-Lichtquelle

über 30.000 Stunden l  Gewicht von 284 Gramm l  Abmessungen 10,5 x 10,5 x 3,1 cm l  Integrierter Akku mit einer Laufzeit

von bis zu zwei Stunden

Überzeugende Bildqualität: l  Bilddiagonale 30 bis 305 cm (12 bis 120 Zoll) l  bis zu 100 Ansi-Lumen (60 Lumen im Akku-Betrieb) l  Kontrast 1.000:1 l  Bildauflösung 854 x 480 Pixel l  HD-Videos (720i/p und 1080i/p) l  Bildformate JPEG, BMP, PNG, GIF und PDF, PPT, XLS, DOC Kabellose Netzwerkverbindung: l  W-Lan (802.11 b/g/n) l  Einrichten eines eigenen Netzwerks,

mit dem sich weitere Geräte verbinden lassen Vielfältige Anschlüsse: l  USB und Mini-USB l  HDMI, VGA, Component, Composite l  Externer Speicher für SD/SDHC/SDXC-Karten l  3,5-mm-Klinke für Audio Business-optimiert: l  Office-Viewer: alle Office-Dokumente (Word, Excel, PPT, PDF etc.) werden angezeigt l  Fernbedienungs-App für Smartphones und Tablets (mit iOS und Android) l  Einfache Bedienung über integriertes Touchpad Als international ausgerichtete Konzerngruppe mit Firmensitz in Frankreich ist Sagemcom spezialisiert auf die Märkte Breitband-Kommunikation (Digital Home, Settop-Boxen, Breitband- und Heimterminals), Telekom und Energie (M2M, Telekommunikations-Infrastruktur, Smartgrid und Metering) sowie Dokumenten-Management (Druck-Terminals, Software und Lösungen, digitaler Produktions-Workflow). Mit einem Gesamtumsatz von fast 1,5 Milliarden Euro beschäftigt Sagemcom 4.600 Mitarbeiter auf

Stabwechsel bei Sagemcom

Steffen Schimmelpfennig

Sales Director Retail Sagemcom

 Nach elf Jahren an der Spitze der Retail-Sparte von Sagemcom ist Michael Schnurbusch in den Ruhestand gegangen. Seine Aufgaben in der Führung des Retail-Segments hat Steffen Schimmelpfennig als Sales Director Retail übernommen. Der Retail-Bereich bei Sagemcom umfasst Consumer-Electronics-Produkte und Dect-Telefone. Steffen Schimmelpfennig hat einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund. 2001 wechselte er vom Elektro-Großhandel ins Produkt-Management im Bereich Telekommunikation zu Philips. Mit der Übernahme der Philips Faxgeräte-Sparte durch Sagemcom kam Schimmelpfennig im Jahr darauf zur Deutschland-Tochter des französischen Hightech-Konzerns. Hier übernahm er 2004 das Key Account Management. Seit 1. Januar 2013 ist er als Sales Director Retail der Nachfolger von Michael Schnurbusch.

fünf Kontinenten. In Deutschland sind knapp 40 Mitarbeiter für Sagemcom tätig. Das Unternehmen besitzt geschützte Lizenzen für zugkräftige Marken im RetailBereich: Philips für Mini-Projektoren und Faxgeräte, Grundig für Dect-Telefone sowie AgfaPhoto für digitale Bilderrahmen, Dokumenten- und Foto-Scanner. www.sagemcom.com/de

PicoPix-Taschenprojektoren

lassen sich an Tablets, Smartphones oder Kameras anschließen

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BRAVIA X9 Die High-End-Serie besticht durch vierfache HD-Auflösung und Triluminos Farbdarstellung Qualität bis ins letzte Detail

Sony präsentiert BRAVIA Fernseher mit neuer Bildtechnologie Drei Faktoren sichern den neuen BRAVIA Fernsehern von Sony in diesem Jahr den Spitzenplatz im TV-Markt: satte, natürliche Farben, bisher unerreichte Auflösung und hervorragende Bildaufbereitung. Hinzu kommen ein beeindruckender Sound und die Vernetzbarkeit mit Smartphones und Internet

Das

neue Line-up von Sony unterteilt sich in vier verschiedene Serien: Die W6-Serie ist perfekt für den niveauvollen Einstieg ins Heimkino-Vergnügen, die W8-Serie befriedigt gehobene Ansprüche. Gekrönt wird die neue Gerätefamilie von zwei Serien, die mit der neuen Triluminos Display-Technologie ausgestattet sind: Die W9-Serie erfüllt Home Entertainment-Fans nahezu alle Wünsche. Die BRAVIA X9-Serie hebt zudem mit moderner 4K-Technologie das Heimkino-Vergnügen in neue Dimensionen. »BRAVIA Fernseher stehen seit Jahren für hervorragende Bildqualität«, erklärt

Martin Winkler

Country Head Sony Deutschland Martin Winkler, Country Head bei Sony Deutschland. »Mit neuen Technologien und dem hochinnovativen Triluminos Display setzen wir in diesem Jahr einen Meilenstein auf dem Weg zum perfekten Bild. Gerade, wenn es um natürliche und kontrastreiche Farbwiedergabe geht, erreichen wir ein bislang unerreichtes Ergebnis.«

Triluminos: Revolution in der Farbdarstellung

»One Touch Mirroring«

spiegelt den Inhalt vom Tablet auf den Fernseher

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Farbe ist nicht gleich Farbe: Eine Rose zeigt ein anderes Rot als eine Tomate, blaues Meer sieht anders aus als blauer Himmel. Mit einer neuen Display-Technologie revolutioniert Sony in diesem Jahr die Farbdarstellung. Triluminos wird sowohl in den neuen BRAVIA TV-Modellen der Serien X9 und W9 verwendet, als auch in anderen Produkten, wie zum Beispiel der SLT-A58 Alpha Kamera oder der Systemkamera NEX-3N von Sony. In allen

Bereichen steht Triluminos für eine detailreichere, natürlichere und klarere Farbdarstellung, als es bislang möglich war. Die Farben können so mit den neuen BRAVIA TV-Geräten fast so nuancenreich wiedergegeben werden, wie sie in der Realität wahrgenommen werden. Ermöglicht wird die Farbtreue der Triluminos Displays durch ein größeres Farbspektrum, das dem von OLED-Bildschirmen sehr nahekommt. Um diesen Effekt zu erzielen, fügt Sony zwischen dem eigentlichen FlüssigkristallBildschirm (LCD) und der LED-Hintergrundbeleuchtung der TV-Geräte eine spezielle Harzschicht ein, in die wiederum spezielle Quantenpunkte eingelassen sind (siehe Grafik). Im Zusammenspiel mit blauen LEDs, die zur Hintergrundbeleuchtung genutzt werden, können technisch bedingte Farbverzerrungen konventioneller Displays eliminiert werden und die Farben erstrahlen in natürlichem Glanz.

Vierfache HD-Auflösung dank 4K Dank 4K-Technologie verfügen die neuen BRAVIA Fernseher von Sony über die vierfache HD-Auflösung, zeigen also viermal mehr Details. Bei HD-Fernsehern sorgen zwei Millionen Pixel für ein schönes und sattes Bild. Bei den neuen 4K-Fernsehern von Sony teilen sich rund acht Millionen Pixel diese Aufgabe. Das Ergebnis: Die viermal höhere Auflösung garantiert eine detailreichere, klarere und schärfere Darstellung von Filmen, Fotos und Videos. Optimal lässt sich dieser Qualitätssprung mit »echten« 4K-Filmen genießen. In Zeiten von HDTV und Blu-ray Disc hilft jedoch schon der 4K X-Reality PRO Prozessor im Innern der neuen BRAVIA Fernseher weiter. Er ist dank geballter Rechenpower in der Lage, jeden Inhalt nahezu auf 4K-Qualität zu verbessern. Daneben analysieren zwei weitere X-Reality PRO Prozessoren jedes Bild vom Standard-Definition-Film bis zum HandyVideo und bereiten es anhand einer umfangreichen Datenbank neu auf. Unterstützt wird die 4K-Auflösung von allen BRAVIA TV-Geräten der X9-Serie inklusive dem 84-Zoll-Fernseher, den Sony bereits seit 2012 verkauft. Neben den 4K BRAVIA Fernsehen bietet Sony auch 4K-Lösungen in der kompletten Wertschöpfungskette an: von der Produktion, Postproduktion, dem digitalen Kino, Zuspielern wie AV-Receivern und HeimkinoAnlagen bis hin zu »4K mastered« Blu-ray Discs.

NFC vernetzt mobile Geräte mit dem BRAVIA Fernseher Wenn es um die Verbindung von Smartphone oder Tablet und neuem BRAVIA TV geht, ist NFC (Near Field Communication) das Zauberwort. Das Besondere an NFC: Beherrschen mobiles Endgerät und Fernseher diesen Standard, ist die Vernetzung


zum Genießen von Songs und Filmen an. Der Musik-Streaming-Service gewährt unmittelbaren Zugang zu rund 15 Millionen Songs, die direkt aus dem Internet angehört werden können. beider Geräte ein Kinderspiel. Keine Passwörter, keine umständliche Netzwerksuche: Berühren sich die neue Fernbedienung von Sony und das Xperia NFCHandy, wird eine Wifi-Direct-Verbindung hergestellt und es spiegelt sich umgehend das gesamte Display des Smartphones auf dem TV-Gerät, egal ob gerade Fotos, Videos oder Apps angezeigt werden. Alle Hürden, die die Nutzung von Internet und Apps auf dem Fernseher kompliziert und unverständlich machten, sind dank »One-Touch Mirroring« ab so-

»Music Unlimited« und »Video Unlimited« Die Online-Videothek »Video Unlimited« erlaubt nach wenigen Klicks Zugriff auf aktuelle Blockbuster und Filmklassiker aller großen Hollywood Studios – wahlweise in Standard Definition (SD) oder High Definition (HD). Die Filmauswahl von Lovefilm und Maxdome sowie exklusiver Inhalt der Berliner Philharmoniker komplettieren das Angebot. Zudem stehen weitere Services wie YouTube, Bild.de, Ta-

Preise und Verfügbarkeiten   BRAVIA W6-Serie (Größen: 32 und 42 Zoll /

80, 107 cm) l KDL-32W655, UVP 549 Euro l KDL-42W655, UVP 749 Euro Verfügbarkeit: ab Mai 2013   BRAVIA W8-Serie

(Größen: 42, 47, 55 Zoll /

107, 119, 139 cm) l KDL-42W805, UVP 1.099 Euro l KDL-47W805, UVP 1.499 Euro l KDL-55W805, UVP 1.999 Euro Verfügbarkeit: ab April 2013

  BRAVIA W9-Serie (Größen: 40, 46, 55 Zoll /

BRAVIA W9-Serie

befriedigt gehobene Ansprüche und ist in den Bildgrößen 40, 46 und 55 Zoll erhältlich

fort passé. Wer kein NFC-fähiges Mobiltelefon von Sony besitzt, kann Gleiches mit seinem Android-Smartphone über die in Android 4.2 integrierte Mirroring Funktion erreichen.

Internet und Sony Entertainment Network Die Kontaktaufnahme der BRAVIA TV-Geräte mit dem Internet ist ähnlich einfach. Alle neuen Modelle von Sony haben W-Lan integriert. Das bedeutet: Sie nehmen ohne lästiges Kabel Verbindung zum Internet auf. Mit Hilfe der neuen, kostenfreien TV SideView App kann jeder nun bequem das aktuelle Fernsehprogramm auf dem Handy oder Tablet durchforsten, nach ähnlichen Inhalten bei YouTube, Video Unlimited oder im heimischen Netzwerk suchen oder schlicht den Fernseher komfortabel steuern. Damit öffnet sich für alle Besitzer eines neuen BRAVIA Fernsehers das Tor zu einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm abseits der regulären TV-Sender. Mit »Music Unlimited« und »Video Unlimited« bietet Sony zwei eigene Services

gesschau.de sowie ausgewählte Videos der Mediatheken von ProSieben, Sat.1 und Kabel eins auf Abruf bereit. Der Zugang zu Twitter, Facebook und Skype ist auf den neuen BRAVIA Fernsehern ohnehin selbstverständlich. Auch was den Empfang regulärer TV-Signale angeht, sind die Geräte von Sony auf dem neuesten Stand. Alle Fernsehgeräte verfügen über HD Antennen-, Kabel- und Satelliten-Empfänger der neuesten Generation.

Klar definierter Sound

102, 117, 139 cm) l KDL-40W905, UVP 1.499 Euro l KDL-46W905, UVP 1.999 Euro l KDL-55W905, UVP 2.799 Euro Verfügbarkeit: ab Juni 2013

  BRAVIA X9-Serie (Größen: 55, 65 Zoll / 139, 164 cm)

Verfügbarkeit: ab ca. Juli 2013

dern auch bombastischen Sound bieten, hat Sony sich für die Lautsprecher in den neuen BRAVIA Fernsehern etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Inneren der W9-Serie versteckt sich zum Beispiel ein 1,20 Meter langer Soundkanal – ein extragroßer Resonanzkörper. Mithilfe der in der X9-Serie verbauten Magnetic Fluid-Lautsprecher wird ein klarer Premium-Sound ohne Verzerrungen ermöglicht.

Weil Blockbuster nicht nur atemberaubende Bilder, son-

Triluminos Displays – Nanopartikel verbessern die Farbtreue der neuen BRAVIA Fernseher

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Philips TV

Neue Kampagne stellt Mehrwerte in den Vordergrund Am Rande der Philips TV Roadshow traf sich CE-Markt mit John Olsen, Managing Director DACH, und Markus Brendel, Senior Marketing Manager TP Vision, und sprach mit ihnen über die aktuelle Smart-TV-Range und vertriebliche Neuerungen CE-Markt: Auf der Roadshow sind die neuen Philips Smart-TVs zu sehen. Was zeichnet die aktuelle Range aus? John Olsen: Wir präsentieren in diesem Frühjahr eine sehr starke TV-Range, mit dem Ziel, Philips als klare Nummer zwei am Markt zu positionieren. Im aktuellen Produktsortiment legen wir den Fokus auf die erneut verbesserte Bildqualität, weitreichende Smart-TV-Funktionen, Ambilight und XXL-Bildschirmgrößen. Philips Smart-TVs verfügen über eine große Auswahl an Apps und bieten umfangreiche Vernetzungsmöglichkeiten bis hin zu Multiroom. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Ambilight, das jetzt in den Serien 5000 und aufwärts verbaut ist. Ambilight ist quasi unsere DNA, eine wichtige Alleinstellung für Philips. Daneben gibt es Verbesserungen beim Sound, die wir auch in enger Kooperation mit Philips Lifestyle Entertainment realisieren, etwa bei den neuen Soundbars im abgestimmten Design. Ein Highlight ist die Philips DesignLine, erhältlich in 46 und 55 Zoll (ab Mai). Damit erreichen wir eine neue Zielgruppe und zeigen unsere Stärke im hochwertigen Segment. Auf diese einzigartigen Design-Fernseher mit ihrer vollflächigen Glasoberfläche haben wir bereits tolle Rückmeldungen aus dem Handel gekommen. Sehr wichtig ist uns außerdem das richtige Time-to-Market, so dass in diesem Jahr die Markteinführung der neuen TV-Range parallel zur Roadshow verläuft.

Roadshow

Car Media Business Tour 2013 übertrifft die Erwartungen   Mehr als 1.000 angemeldete Fachhändler, 18 Aussteller, fünf Standorte: Die Car Media Business Tour (CMBT) 2013 ist aus Sicht von Ausstellern und Organisatoren erfolgreich verlaufen. Führende Hersteller präsentierten sich im März bei einer gemeinsamen Roadshow durch Deutschland dem geladenen Fachpublikum. Rechtzeitig vor dem Beginn des neuen Geschäftsjahres und an fünf attraktiven Standorten in ganz Deutschland (Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, München und Leipzig) zeigten sie neueste Entwicklungen und Trends im Bereich mo-

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John Olsen

Managing Director DACH, TP Vision Germany GmbH

Markus Brendel

Senior Marketing Manager TP Vision CE: Wie ist die Roadshow konzipiert? Olsen: Wir nutzen die Roadshow zur Produktpräsentation, um anhand von Beispielen die besonderen Features wie WiFi Smart Screen oder Skype darzustellen. Dazu haben wir – parallel zu unserer aktuellen Kampagne – Demowände mit unterschiedlichen Kundengruppen aufgebaut. Als Testimonials haben wir normale Menschen wie eine Oma, ein junges Pärchen oder eine Studentin, die ihre Vorlieben

derner Unterhaltungsmedien und Navigationstechnik fürs Auto. Im Fokus standen Neuheiten zu Digitalradio sowie Steuergeräte mit Facebook-Funktion. Felgenhersteller präsentierten ebenfalls ihre Neuheiten. »Mit über 1.000 angemeldeten Fachhändlern ist das Konzept der mobilen Messe-Tour voll aufgegangen«, erklärt Mathias R. Albert, Geschäftsführer der betreuenden Agentur MediaTel. »Die Aussteller sind mit den Besucherzahlen und Abschlüssen sehr zufrieden – trotz des eigentlich schlechten Wetters.« Für 2014 ist die Neuauflage der CMBT seitens des Veranstalters geplant. »Die Termine werden wir rechtzeitig im Sommer bekannt geben. Das Konzept wird weiter verfeinert, aber im Wesentlichen hat sich die CMBT als sehr erfolgreich erwiesen«, so Projektleiterin Sylvia Stehle von MediaTel.

darstellen – alles mit einem passenden Slogan untermalt. Diese Use Cases kann der Händler dann für sein Verkaufsgespräch aufgreifen. Im Mittelpunkt unserer Roadshow stehen dieses Jahr also ganz klar die Anwendungen, das direkte Erleben für unsere Handelspartner. CE: Und in der Kampagne werden diese Personenbeispiele aufgegriffen? Markus Brendel: Die Kampagne steht unter dem Motto »Einfach besser Fernsehen« und stellt anhand unterschiedlicher Charaktere die Mehrwerte der neuen Philips-TVs in den Vordergrund, also zum Beispiel die Oma, die mit ihrem Enkel skypt. Neben verschiedenen Smart-TV-Features wird auch Ambilight thematisiert – mit der Aussage, wie einfach alles funktioniert. Die Kampagne läuft Online und in reichweitenstarken Printmedien, aber auch Outdoor in großen Städten, an ausgewählten Orten sogar mit Promotions. CE: Kommen wir zum Service bei Philips TV, wo es zuletzt einige Probleme gab… Olsen: Die Software in 2012 lief zunächst nicht stabil, das entsprach auch nicht unseren eigenen Erwartungen. Einige ausstehende Fälle wurden identifiziert und individuelle Lösungen gefunden, etwa indem der Außendienst das Software-Upgrade beim Händler vor Ort durchgeführt hat. In der Zwischenzeit haben wir viele Dinge verbessert. So sind die Startprobleme bei der letztjährigen Software bereits seit September überwunden. Die Sache ist heute wirklich kein Thema mehr, denn auch die aktuellen 2013er Modelle sind absolut überzeugend, was uns von allen Seiten bestätigt wird. Darüber hinaus haben wir unsere Repair-Zeiten auf nun durchschnittlich drei Tage deutlich verkürzt. Wenn der Händler den Kontakt zum Kunden wünscht, ist er voll eingebunden in die Reparaturkette und erhält auch eine Aufwandsentschädigung. Auf Vertriebsseite gab es ebenfalls einige Änderungen. So haben wir die selektiven Fachhandelsprodukte nun auch auf die 6000er Serie übertragen.

Bezahldienst

PayPal demnächst auf Smart-TVs von LG verfügbar   LG bietet den digitalen Bezahldienst PayPal auf seiner Smart-TV-Plattform an. Über den Dienst können Verbraucher Produkte und Dienste direkt über ihren LG Smart-TV kaufen. Mit PayPal reduziert sich die Zahl der Schritte, die Anwender machen müssen, um eine Transaktion abzuschließen. Sie sparen Zeit, weil sie ihre Kreditkartendetails oder ihre Anschrift nicht mehr für jeden einzelnen Bezahlvorgang eingeben müssen. LG befindet sich aktuell in Gesprächen mit Content-Anbietern, um PayPal zeitnah in Deutschland bereitstellen zu können.


Gestern und heute

Links das Metz-Firmengebäude der Anfangsjahre in Fürth; oben in der Luftaufnahme der heutige Metz-Firmensitz mit Werk in Zirndorf Metz

75 Jahre Qualität »Made in Germany« Metz ist eines der traditionsreichsten Unternehmen der deutschen Elektronik-Industrie und behauptet sich seit 75 Jahren unabhängig und erfolgreich am Markt. Eine erstaunliche Erfolgsgeschichte der mittelfränkischen Firma, mussten doch innerhalb dieses Zeitraums zahlreiche bekannte Hersteller dem schwierigen Markt Tribut zollen und die Geschäftstätigkeit einstellen

Im Jahr

1938 startete die Fertigung elektronischer Geräte. In den darauf folgenden Jahren führte Paul Metz seine Firma zu weltweiter Bedeutung. Aktuell konzentriert sich das Unternehmen auf drei Geschäftsfelder: Unterhaltungselektronik, Fotoelektronik und Kunststofftechnik. Zahlreiche Innovationen prägen Vergangenheit wie Gegenwart und schaffen ein vielversprechendes Potential für die Zukunft. Bis zum heutigen Tag vereint das nach wie vor inhabergeführte Unternehmen Entwicklung und Produktion am Standort Deutschland. Dies garantiert einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard »Made in Germany«. Metz Firmengründung 1938: Von diesem Zeitpunkt an gelang es Paul Metz mit unermüdlichem Einsatz und immer neuen Ideen, sein Unternehmen stetig weiter

auszubauen. Bereits 1947 startete er mit der Produktion von Rundfunkgeräten. In den folgenden Jahren kamen weitere Geschäftsfelder hinzu.

Blick zurück nach vorn Im Jahr 1993 verstarb Paul Metz im Alter von 82 Jahren. Seither führt seine Ehefrau Helene Metz die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fort. Unternehmergeist, aber auch Verantwortung und Engagement für Mitarbeiter und Gesellschaft prägen auch heute noch ihr Handeln; innovative Ideen und hervorragende Qualität bilden, damals wie heute, die Grundlage für die positive Unternehmensentwicklung. »Mein Mann und ich haben stets investiert und die Entwicklung des Unternehmens vorangetrieben. Eigenständig-

keit war uns wichtig. Gleichzeitig legten wir immer sehr viel Wert auf hervorragend ausgebildete, hochmotivierte Mitarbeiter. An diesen Werten wird sich auch künftig nichts ändern«, bekräftigt Helene Metz. 1952 stieg Paul Metz in das Blitzgeräte-Geschäft ein und setzte ab 1979 mit einer zukunftsweisenden Innovation Zeichen: Die Einführung des weltweit einmaligen SCA-Adaptersystems ermöglichte es von diesem Zeitpunkt an, Metz-Blitzgeräte an Kameras aller gängigen Hersteller anzuschließen und machte Metz in den folgenden Jahren zu einer der weltweit führenden Marken in diesem Bereich. Inzwischen werden Metz-Blitzgeräte in über 90 Länder der Welt exportiert. Die neuesten Erfolgsmodelle wurden als »beste Blitzgeräte« mit verschiedenen Awards ausgezeichnet. Als erste Blitzgeräte der Welt wurden sie mit USB-Schnittstelle ausgestattet. Über sie lässt sich die

Metz-Meilensteine

von links nach rechts: Capri S mit im Gehäuse schwenkbarem Bildschirm (1967); Postillion, das erste Metz-Radio (1947) und der Metz 702, erster MetzFernseher (1955)

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Paul Metz †

Gründer und früherer Inhaber der Metz-Werke

spezifische Firmware des Modells via Computer und Internet bequem updaten. Hinzu kommen Innovationen wie ein weltweit völlig neuartiger, kabelloser Makroblitz mit zwei individuell steuerbaren Reflektoren.

Verlässlicher Partner des Fachhandels Das auf den Umsatz bezogen bis heute wichtigste Geschäftsfeld für Metz wurde 1955 mit der Produktion von Schwarzweiß-Fernsehern ins Leben gerufen. Erweitert wurde dieses Segment 1967 mit der Entwicklung und Produktion eigener Farbfernsehgeräte. In diesem Zeitraum startete Metz den selektiven Vertrieb über den CE-Fachhandel, der bis heute einen wichtigen Eckpfeiler des serviceorientierten Metz-Erfolgskonzeptes bildet. So erhält der Käufer neben ausgezeichneten Produkten einen zusätzlichen Mehrwert an Service. Im Jahr 1990 wurde das erste TV-Gerät mit eigener Metz-100-Hertz-Technologie eingeführt. Die hervorragende, flimmerfreie Bildqualität begeisterte Endverbraucher und Fachpresse gleichermaßen. Bereits im Jahr 1995 wartete Metz im TV-Bereich mit einer Neuheit auf, die das Sortiment bis heute flexibel, einzigartig und erfolgreich macht: Das modular aufgebaute TV-Chassis wurde aus der Taufe gehoben. Mit Beginn der Jahrtausendwende ließ sich hier schon der erste digitale Tuner integrieren. Ein weiterer Meilenstein kam im Jahr 2005 mit der Einführung eigener LCDTV-Geräte hinzu. Seither werden am Firmenstandort Zirndorf Flachbildfernseher mit innovativen Technologien »Made in Germany« entwickelt und produziert. Zeitgleich mit der Möglichkeit hochauflösendes Fernsehen empfangen zu können,

Metz-Firmengebäude

Nebenstehend der Neubau für Verwaltung und Labors in der Fürther Ritterstraße 1951 Das neue Tonmöbelwerk in Zirndorf entstand 1956 (ganz rechts)

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Helene Metz

Alleingesellschafterin

hielten 2007 integrierte HDTV-Module Einzug in das Metz-Sortiment, die – weltweit einzigartig – auch rückwirkend nachrüstbar sind. Seit jeher versteht man es bei Metz, den Blick realistisch in die Zukunft zu richten. Das spiegelt sich im aktuellen Produktprogramm wider, welches stetig weiterentwickelt und mit modernsten Technologien ausgestattet wird. Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung der 3D-Technologie im Jahr 2011, die ein räumliches Filmerlebnis ermöglicht, das man zuvor nur aus dem Kino kannte. Mit der Einführung des Metz-MediaSystems wurde ein Meilenstein für die zunehmende Verschmelzung von Fernsehen und Internet gesetzt. Auch bei der Aufnahmetechnik setzt Metz Maßstäbe. Viele aktuelle LCD-Fernsehgeräte verfügen über integrierte Digital-Recorder und ermöglichen zudem USB-Recording und »Zeitversetztes Fernsehen« und ermöglichen eine von den Sendeplänen der TV-Anstalten unabhängige Programmgestaltung.

Metz Kunststoffwerk – Partner für Systemlösungen 1957 kam der dritte Geschäftsbereich von Metz hinzu: In Zirndorf wurde das Tonmöbelwerk mit der Produktion von Holzgehäusen für Radios und TV-Geräte in Betrieb genommen. Im Jahre 1969 erweiterte man es mit der Aufnahme der Kunststoff-Fertigung. Eine Sparte, die bis heute einen weiteren wichtigen Baustein für Metz nicht zuletzt in Bezug auf die Herstellung eigener hochwertiger TV-Gehäuse darstellt. Aber auch renommierte Industriepartner nutzen die zuverlässige Fertigung am Standort Deutschland mit all ihren individuellen Systemlösungen und nutzen den

Dr. Norbert Kotzbauer

Geschäftsführer der Metz-Werke

Vorteil, alles aus einer Hand zu bekommen: Denn das Metz Kunststoff-Werk ist der richtige Ansprechpartner von der Auswahl geeigneter Materialien, über die Produktkonzeption und Beschaffung von Spritzgussformen bis hin zur Realisation hochwertiger Lackierungen. Aufwändige Techniken werden auf dem Zirndorfer Werksgelände angewandt: vom Gasinnendruck-Verfahren über ThermoplastSchaumspritzguss-Verfahren oder Ultraschall-Schweißen bis hin zur InmouldTechnik, um nur einige zu nennen.

»Metz steht auf einem solidem Fundament« Auch über sieben Jahrzehnte nach Firmengründung schreibt sich die Metz-Erfolgsgeschichte fort. Derzeit beschäftigt das Unternehmen circa 583 Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2012 einen Umsatz von 109 Millionen Euro. Auf einer Fläche von insgesamt 86.000 Quadratmetern sind die gesamte Entwicklung, Produktion und der Vertrieb angesiedelt. Die bis heute positive Entwicklung ist zu einem guten Teil der Einführung innovativer Produkte und Verfahren in allen Unternehmensbereichen zu verdanken, die dazu beitragen, das technisch Machbare jeweils bedienfreundlich in die Tat umzusetzen. »Unser Unternehmen steht auf einem soliden Fundament. Die Planung für die nächsten Jahre ist vielversprechend; wir werden unsere Kernkompetenzen weiter ausbauen« – so Geschäftsführer Dr. Norbert Kotzbauer, der heute in Zusammenarbeit mit Manfred Billenstein das Unternehmen aktiv leitet: »Die Stärke von Metz ist die Kombination von ausgezeichneter Qualität ›Made in Germany‹, zukunftssicheren Produktkonzepten, klaren Vertriebsstrukturen und absoluter Kundenorientierung.«


Metz Taros Titan

Jubiläums-Sonderedition mit Fünf-Jahres-Jubiläumsgarantie Zur Feier des 75-jährigen Jubiläums bringt Metz eine exklusive Sonderedition des Metz Taros mit einer einmaligen FünfJahres-Jubiläumsgarantie sowie einem von der Inhaberin Helene Metz signierten Jubiläumszertifikat auf den Markt

Der

Metz Taros LED Media twin R Titan wartet mit einem regelrechten Feuerwerk an Ausstattung auf: Die limitierte Auflage des vielseitig vernetzbaren LCD-LED-Fernsehers ist zusätzlich mit einem integrierten 750-GB-Digitalrekorder ausgestattet und wird über eine hochwertige Fernbedienung aus gebürstetem Aluminium gesteuert. Das elegante Jubiläumsmodell ist in der Sonderfarbe Titan in den Bildschirmdiagonalen 42, 37 und 32 Zoll erhältlich. Modernste LED-Technologie, 200 Hertz und zwei Dreifachtuner für DVB-T/-C/-S2 erfüllen höchste Ansprüche an die Bildqualität und machen zusätzliche Empfangsboxen überflüssig. Zudem verfügen alle Taros Jubiläumsmodelle über ein Zwei-WegeLautsprechersystem und das MecaSoundpro-Tonsystem. Funktionen wie Media Streaming, Internetradio und die Nutzung von HbbTV werden dank des integrierten Metz Media Systems zum Kinderspiel. Außerdem kann der Taros LED Media twin R Titan zusätzlich mit einem Smartphone über die praktische App mecaControl bedient werden.

Zentrale im Heimnetzwerk Über die praktische Bild-im-Bild-Funktion mit Twin Tuner (PIP) eröffnet der Taros Titan dem Nutzer eine komfortable Anwendungsmöglichkeit: So kann man beispielsweise während der Werbung einfach zwei Programme gleichzeitig sehen oder aber auch einen Sender laufen lassen und den Videotext eines anderen Senders parallel dazu lesen. Das eingebaute Zwei-Wege-Lautsprecher-System ermöglicht eine herausragende Akustik, die zusätzlich durch das MecaSoundpro-Tonsystem verstärkt wird. Kräftige Bässe, saubere Mitten und klare Höhen erzeugen ein begeisterndes Klangerlebnis. Für echte Surround-Fans ist der Taros außerdem mit einer intelligenten Schnittstelle ausgestattet. Über diese kann man den Fernseher mit dem Metz Soundsystem verbinden und Surround-Klang der Spitzenklasse erleben. Mit Hilfe des Metz Media-Systems werden die Metz Taros Titan Jubiläumsmodelle zum zentralen Element des Heimnetzwerks. Der Media-Player ermöglicht den digitalen Austausch von Film-, Fotound Musikdateien zwischen dem Fernseh-

Metz Taros Titan

Limitierte Auflage mit fünfjähriger Jubiläumsgarantie gerät und beliebig vielen digitalen Komponenten im Heimnetzwerk. Über eine Ethernet-Verbindung kann der Taros auf die Datenspeicher anderer digitaler Komponenten wie Notebook, PC oder Netzwerkfestplatte (NAS) zugreifen und archivierte Filme, Bilder oder Musik über den Fernseher abspielen. Zudem eröffnet das Metz Media System den Zugriff auf USB-Speichermedien, die über den USB-Anschluss mit dem Fernseher verbunden sind. Neben den zahlreichen StreamingFunktionen bietet das Metz Media-System auch die Möglichkeit, HbbTV zu nutzen und dadurch spannende Zusatzinformationen zum aktuellen Programm zu erhalten. Auch die Mediatheken der TV-Sender können vom Zuschauer direkt über den Taros abgerufen werden. Der über das Heimnetzwerk mit dem Internet verbundene Taros stellt direkt eine Verbindung zum Webradio-Angebot von TuneIn her, welches eine enorme Auswahl von rund 50.000 Sendern anbietet. Dank der Funktion zeitversetztes Fernsehen kann der Zuschauer das aktuelle Programm zum Beispiel parken und zeitgleich eine Sendung auf einem anderen Sender verfolgen. Im Anschluss kann der Nutzer zur geparkten Sendung zurückkehren. Dank des integrierten 750GB-Digital-Rekorders kann man Sendungen bis zu 150 Stunden in HDTV-Qualität oder 750 Stunden in herkömmlicher SDTV-Qualität aufnehmen. Außerdem kann man gleichzeitig ein Programm an-

sehen und parallel dazu bis zu zwei weitere aufnehmen. Und mit der Funktion USB-Recording kann auf externe USBSpeichermedien aufgenommen werden. Vier HDMI-Buchsen stehen bei den Modellen Taros Titan 32 Zoll und 37 Zoll für die digitale Bildübertragung zur Verfügung. Der Taros Titan 42 Zoll verfügt über drei HDMI-Buchsen. Über zwei USB-Anschlüsse können eigene Foto- Audio und Videodateien schnell und einfach präsentiert werden. Hinzu kommen zwei CI+ und HD+kompatible Einschubschächte für CA-Module. Ein digitaler Ausgang ermöglicht den Anschluss digitaler Audio-Peripheriegeräte. Zusätzlich kann eine analoge Quelle über die Euro/AV-Buchse angeschlossen werden. Die übersichtlich strukturierte Bedienoberfläche der Taros Jubiläumsmodelle überzeugt. Durch das Metz Tri-Star Menü kann der Benutzer selbst entscheiden, ob er in technische Details einsteigen oder sich auf Basisfunktionen konzentrieren möchte. Die Taros Titan Jubiläumsmodelle können auch via App gesteuert werden. Die komfortable Bedienapp mecaControl bietet in verschiedenen, übersichtlichen Displayansichten alle Funktionen der komfortablen Metz Fernbedienung RM 17. Dabei verbindet die Applikation alle Stärken einer Fernbedienung mit zusätzlichen Vorteilen der modernen iOS und Android Smartphones.

Exklusiver Charakter Wie alle Fernsehgeräte von Metz wurde auch der Metz Taros LED Media twin R Titan mit besonderer Sorgfalt in Deutschland entwickelt und produziert. Hochwertige Bauteile sowie eine reichhaltige Ausstattung belegen die individuelle Klasse und außergewöhnliche Wertigkeit des Jubiläumsmodells. Die in einer limitierten Stückzahl produzierte Sonderauflage des Metz Taros LED Media twin R Titan unterstreicht den exklusiven Charakter des Jubiläumsmodells. Dr. Norbert Kotzbauer über das Jubiläum: »75 Jahre Metz, das heißt Vertrauen, Tradition und Qualität am Produktionsstandort Deutschland seit einem dreiviertel Jahrhundert. Auf Metz kann man sich verlassen, denn Metz konzentriert sich auf das Wesentliche. Egal ob Hardware, Software oder Services, die ausgereiften Metz TV-Produkte sind nachhaltig und bieten höchsten Komfort. Metz LCD-Fernsehgeräte sind nur über den autorisierten CE-Fachhandel erhältlich. Gemeinsam mit seinen Partnern im Fachhandel bietet Metz erstklassige Rundum-Sorglos-Lösungen Made in Germany.«

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Metz Chronik in Stichpunkten 1938 1947 1952 1955 1957 1967 1969 1979 1987 1990 1993 1995 1997 2000 2002 2004 2005 2006 2007 2008

2009

2010

2011

2012

Firmengründung durch Paul Metz Produktionsstart Rundfunkgeräte Beginn der Blitzgeräteproduktion Produktionsstart von Schwarzweiß-Fernsehern Inbetriebnahme des Tonmöbelwerks in Zirndorf Beginn der Farb-TV-Produktion Aufnahme der Kunststofffertigung Entwicklung des SCA-Adapter- systems für Metz-Blitzgeräte Umwandlung in eine GmbH & Co. KG Produktionsstart der100-HertzTV-Geräte Gründer Paul Metz verstorben Fortführung des Unternehmens durch Ehefrau Helene Metz Start des Metz Modul-Konzepts Gründung der Paul und Helene Metz-Stiftung Start des Metz Digital-ModulKonzepts mit Nachrüstbarkeit für künftige Technologien Zehnmillionstes Metz Blitzgerät Weltneuheit: digitales, lernfähiges Blitzgerät MB 28 CS-2 Vorstellung der Metz LCD-TVGeräte »Made in Germany« Erstes Blitzgerät mit innovativem USB-Anschluss LCD-TV-Sortiment mit HDTVEmpfang. Weltweit einzigartige Nachrüstbarkeit von HDTV Großes LCD-TV-Sortiment mit hochauflösenden 42 Zoll Full-HDPanels, 100 Hertz DMC-Technologie und Festplattenrecorder. Weltweit völlig neuartiger, kabelloser Makroblitz mit zwei individuell steuerbaren Reflektoren Erweiterung des LCD-TV-Sortiment um einen 55 Zoll LCD. Metz Sirius 32 HDTV 100 R wird als Referenzgerät im Bereich 32 Zoll ausgezeichnet. Alle Metz LCDs jetzt mit 100 Hertz oder 200 Hertz DMC-Technologie und Full HD Metz erweitert vier LCD-Produktfamilien mit LED-Technologie und erneuert sein System-Blitzgerätesortiment. 24 AF-1 digital und 44 AF-1 digital werden als neue Leistungsklassen präsentiert Metz stellt die intelligente Vernetzungslösung Metz Media System vor. Das LCD-TV-Sortiment wird um zwei 3D-fähige Produktfamilien erweitert Metz stellt die Bedienapp Metz MecaControl vor. Mecablitz 52 AF-1 digital wird als weltweit erstes Kompaktblitzgerät mit beleuchtetem, um 90 Grad drehbaren Touch-Display präsentiert. Geschäftsbereich der Blitzprodukte wird mit den Videoleuchten Mecalight sowie den Studioblitzgeräten Mecastudio erweitert

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Merio 47/42/37 LED Media

Feine Meisterwerke aus Zirndorf Seit März 2013 ist die Sammlung der feinen Meisterwerke erweitert: Der nach allen Regeln der Kunst geschaffene Merio LED Media ist nun auch in den Größen 42 Zoll und 47 Zoll im Handel erhältlich. Der Merio eröffnet einen eleganten und modernen Einstieg in die Produktwelt von Metz

Der

elegante und schlanke Merio von Metz wird mit seiner ausgereiften 100-Hertz-Technik im perfekten Zusammenspiel mit der bewährten LEDTechnologie höchsten Ansprüchen an die Bildtechnik gerecht. Die flüssige Bilddarstellung besticht durch ihre Brillanz, Schärfe, Natürlichkeit und authentische Farbdarstellung. Mit Hilfe der Videosignalverarbeitung MecavisionHD inklusive 24p und des integrierten Dreifach-Tuners (DVB-T/-C/-S2) werden konturenscharfe, besonders plastische Fernsehbilder und eine hervorragende Empfangsqualität von HDTV-Signalen zur Selbstverständlichkeit. Neben der Bildoptimierung durch MecavisionHD wird über die IPS-Technologie (In-Plane-Switching-Bildschirmtechnologie) eine originalgetreue Farbdarstellung speziell auch bei seitlichem Betrachtungswinkel realisiert. HDTV-Signale werden durch die erprobte Full HD Bildschirmauflösung von 1080p eindrucksvoll scharf und detailgetreu dargestellt. Die MecaSound+ Technologie und zwei nach vorn abstrahlende Lautsprecher liefern ein ausgewogenes Klangbild. Der parametrische Equalizer sorgt dabei für eine optimale Anpassung der Lautsprecher an den Verstärker – für eine brillante Wiedergabe von Höhen und Tiefen. Durch den Einsatz des Dolby Digital Plus Tonsystems wird der Klanggenuss bei entsprechenden HDTV-Übertragungen zusätzlich erhöht. Für echte HiFi-Fans bietet der Merio außerdem eine intelligente Schnittstelle, über die er mit dem Metz Soundsystem verbunden werden kann. Über das bewährte Metz Media System und den Media Player wird das Abspielen einer Vielzahl von Multimedia-Dateien wie Videos, Musik und Fotos über das Netzwerk bzw. die USB-Schnittstelle möglich. Der Merio avanciert so zum zentralen Element des Heimnetzwerks: Er kann auf die Datenspeicher von Notebook, PC oder eine Netzwerkfestplatte (NAS) zugreifen und dort gespeicherte Filme, Bilder und Musik jederzeit wiedergeben. Außerdem ist über das Metz Media System der Zugriff auf die HbbTV Plattformen verschiedener Fernsehsender möglich. Zum Abhören einer enormen Anzahl von Radiosendern aus dem Webradio-Angebot von TuneIn kann man mit dem Merio die direkte Verbindung zum Internetradio nutzen. Natürlich bietet der Merio auch die Möglichkeit, Sendungen und Filme aufzu-

nehmen. Mittels USB-Recording kann eine vorher über die integrierte elektronische Programmzeitschrift (EPG) programmierte TV-Sendung direkt auf ein externes Speichermedium aufgezeichnet und archiviert werden. Anschlussfreude beweist der Merio durch drei HDMI-Buchsen, eine USB-Schnittstelle, einen CI+ und HD+ fähigen Einschubschacht und eine Euro-AV-Buchse. Mit dem komfortablen Tri-Star Menü wird die Bedienung des Merio zum Kinderspiel. Zusätzlichen Komfort bietet die

Metz Merio

Eleganter LED-TV für höchste Ansprüche Steuerung des Merio via App. Die komfortable Metz Fernbedienung RM16 ist über die MecaConrol App auf Smartphone bzw. Tablet-PC übertragbar. Natürlich können auch zahlreiche Internet-Dienste über die MecaControl App abgerufen werden. So ist ein Zugriff auf das gesamte Angebot der personal TV App iMedia-Share mit Diensten wie YouTube, Bild.de oder Facebook jederzeit möglich. Über MecaControl wird der Merio zur zentralen Steuerungszentrale des Heimnetzwerks. So lassen sich Video-, Audio- und Bilddateien aller eingebundenen Speichermedien (zum Beispiel NAS-Laufwerk, Notebook, Desktop-PC) im Heimnetzwerk auf einem beliebigen Wiedergabegerät innerhalb des Netzwerks abspielen.

SMT-Anlage zur Bestückung von Leiterplatten


Der Sound macht die Spanne High End 2013

Eine Branchenmesse in Bestform Die High End präsentiert sich erneut in Bestform und erfreut sich wiederum eines nicht nachlassenden Buchungsbooms. Sie findet vom 9. bis 12. Mai in München statt – wie in den Vorjahren im MOC

Die

Planung der High End 2013 ist seit Anfang April abgeschlossen. Über 350 Aussteller werden ca. 900 Marken im MOC München präsentieren. Die Hallen 3 und 4 sowie das Atrium 3 und Atrium 4 sind restlos ausgebucht. Neue, klangoptimierte Vorführkabinen für Musikdemonstrationen stehen in beiden Hallen bereit und viele Sonderveranstaltungen, Musik-Live-Acts und Vorträge auf der Technologie-Bühne runden das Programm ab. Die beiden Haupt-Ausstellungshallen werden wie gewohnt von attraktiven, internationalen Ausstellern belegt sein und neben den allseits bekannten Tonträger-Anbietern, der Technologie-Bühne für interessante Vorträge und jungen Start-up-Unternehmen, auch die eine oder andere Überraschung bereithalten, über die noch zu sprechen sein wird. Auch unsere Konferenzräume in der ers-

ten und zweiten Etage sind schon zum jetzigen Zeitpunkt ausgebucht. Diese wunderschönen, lichtdurchfluteten-, individuell gestaltbaren Raumeinheiten bieten ideale Voraussetzungen für bleibende Eindrücke. Fast vier Monate vor Veranstaltungsbeginn waren bereits alle 137 geschlossenen Raumeinheiten mit einer Größe zwischen 49 und 297 Quadratmetern verplant, so dass wieder von einem »vollen Haus« auszugehen ist und sich bald eine kaum zu vermeidende Warteliste abzeichnete. Als Veranstalter der High End Messe in München hat die High End Society seit vielen Jahren Vorführkabinen eingesetzt, die seinerzeit schon qualitativ den Standardkonstruktionen, die üblicherweise im normalen Messebau der Unterhaltungselektronik Verwendung finden, weit überlegen waren. In diesem Jahr bietet

die High End Society den Ausstellern drei vollkommen neu entwickelte und akustisch optimierte Vorführkabinen an, die nach vielen Meetings und in Zusammenarbeit mit Akustikexperten entwickelt wurden. Die neue Vorführkabine der High End Society erreicht dank stabil aufgebauter Wände und schon ab Werk eingebauter Eckabsorber sowie einer akustisch behandelten (Odenwald-)Decke bereits im leeren Zustand gute Messwerte, welche sich durch nur minimale akustische Zusatzmaßnahmen auf ein sehr gutes Niveau anheben lassen. Diese neu entwickelten Vorführkabinen bedeuten einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt zur Perfektionierung der Ausstellerpräsentation. Wir glauben, dass wir damit den Wünschen unserer Aussteller entgegen kommen und die Messe einen weiteren Attraktivitätsschub erfährt.

Nur für ausgewählte Fachgeschäfte . . .


Der Sound macht die Spanne in-akustik

Kabelfamilie »Referenz Selection« nur für ausgewählte Fachgeschäfte Wahre Klangerlebnisse fesseln, entfachen Gänsehaut-Feeling oder rühren zu Tränen. Doch nur bis ins kleinste Detail perfektionierte Kabel wie die in-akustik Serie »Referenz Selection« schaffen es, diesen wahrhaft sinnlichen Genuss störungsfrei zu transportieren. Sie werden nur über ausgewählte Fachgeschäfte vertrieben

in-akustik

ist Wegbereiter perfekter Signalübertragung, Überbringer feinster Nuancen, die alle Sinne ansprechen – mit den Produkten der Referenz Selection Kabelfamilie. Dazu O-Ton in-akustik: »Wir stecken Leidenschaft, Ehrgeiz und Liebe in die Entwicklung und die Fertigung unserer Kabel, die weltweit für ihre herausragende Qualität bekannt sind. Der ultimative Beweis dafür ist die Referenz Selection. Nirgendwo wird Dynamik, Kraft und Präzision deutlicher spürbar. Daher sind diese Kabel auch nur in ausgewählten Fachgeschäften erhältlich.«

Gemacht mit Liebe und Know-how Von jeher hat in-akustik die Messlatte in Sachen Qualität sehr hoch gelegt. Denn Kabel und Anschlüsse sind äußerst sensibel. Physikalische Phänomene, die bei der Übertragung von Signalen auftreten, lassen sich nur mit technischen Finessen und den besten Materialien kontrollieren. Aus diesem Grund werden alle Kabel in einem deutschen Kabelwerk gefertigt und bei in-akustik in Ballrechten-Dottingen in aufwändiger Handarbeit konfektioniert. Für die Referenz Selection Kabel bietet in-akustik auch nach dem Kauf einen Rundumservice. Für technische Fragen zum Produkt oder zum richtigen Kabelanschluss steht das Support-Team zur Verfügung. Die Experten sind montags bis freitags jeweils von neun bis zwölf Uhr und von 13 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07634/5610-70 zu erreichen. in-akustik gewährt auf alle Referenz Selection Kabel eine Garantieverlängerung auf fünf Jahre.

Lautsprecherkabel aus besten Materialien Bis der erste Ton im Ohr ankommt, hat er einen weiten Weg zurückgelegt. Die größte Etappe liegt zwischen Verstärker und Lautsprecher. Mit vielen Hindernissen. Die Signale sind anfällig für zahlrei-

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Lautsprecherkabel

Referenz Selection LS-1603 und LS-1203

che Störungen. Dagegen sorgen bei Referenz Selection ausgeklügelte Leiterkonstruktionen, aufwändige Schirmung und beste Materialien. Und das bestätigen auch viele unabhängige Testurteile aus aller Welt. l LS-1603: Bei den Kabeln der Referenz Selection steht neben der technischen Finesse vor allem die Neutralität im Vordergrund. Klänge werden unverfälscht wiedergegeben. So wie beim LS-1603. Es beherrscht alle Facetten des Klangspektrums: vom dezenten Beckenschlag eines Jazzschlagzeugers, über die prägnante Stimme einer Soulsängerin bis hin zum tosenden Schlussakkord eines Sinfo-

Audiokabel

Referenz Selection NF-1603 und NF-1203 nieorchesters. Die Basis dafür bildet die speziell entwickelte High Speed Hohlleiter- Technologie. Hierbei sind sauerstofffreie Kupferdrähte (OFC) um einen Polyethylen-Kern gelegt und mit der bewährten DUO-PE II Isolation versehen. Beim LS-1603 sind 16 dieser High Speed Hohlleiter fein aufeinander abgestimmt und gruppiert um einen Polyethylen-Träger verseilt (16-fach Multicore). Das PE-Network Jacket hat sich bereits bei der zweiten Referenz Generation bewährt. Ein wesentlicher Grund, weshalb nun auch die dritte Generation der Referenz Lautsprecherkabel von dieser Technologie profitiert. LS-1203: Auch das Referenz LS-1203 überzeugt mit perfekter Klangwiederga-

be. Unverfälscht und rein. Ausgestattet mit den gleichen Grundtechnologien wie das LS-1603, basiert es ebenfalls auf der High Speed Hohlleiter-Technologie. Der tatsächlich nutzbare Querschnitt dieser ringförmigen Leiter bleibt über alle Tonfrequenzen gleich. Das Ergebnis: ein äußerst homogenes, ausgewogenes Lautsprecherkabel mit einem breiten Klangspektrum.

Audiokabel mit aufwändiger Konstruktion Jeder Klang beginnt ganz klein. Abspielgeräte wie CD- oder DVD-Player senden nur schwache Signale aus. Die ersten Schritte sind deshalb besonders anfällig. Elektromagnetische Wechselwirkungen lassen die filigranen Töne leicht ins Stolpern kommen. Nicht so bei den Audiokabeln Referenz Selection. Sie helfen den kleinen Impulsen dabei, unverfälscht bis zum Verstärker zu kommen. Mit aufwändigen Konstruktionen, ausgesuchten Materialien und dichter Abschirmung, damit jeder Ton groß herauskommt. l NF-1603: Durch die große effektive Gesamtoberfläche der sechs High Speed Signalleiter wird das Referenz NF-1603 zu einer kraftvollen High End-Verbindung. Gleichzeitig reduzieren die DUO-PE II Isolation und die luftgefüllten PE-Röhrchen unerwünschte Kapazitäten und gestatten der Signalquelle ein »entspanntes« Arbeiten. Die GAP II Abschirmung des NF1603 ist eine Kombination aus lackisolierten Drähten und einer mit Luftspalt aufgebrachten, aluminiumbeschichteten Folie. Die Abschirmung verhindert die Bildung von störenden Wirbelströmen. Das PE-Network Jacket unterdrückt darüber hinaus Mikrovibrationen. Ein weiteres Highlight der dritten Generation sind die GAP II Cinchstecker, die bis zu den Gerätebuchsen eine echte symmetrische Verbindung sicherstellen. Das Kabel ist auch in der klassischen XLR-Version erhältlich. l NF-1203: Insgesamt vier High Speed Signalleiter sorgen beim NF-1203 für den Signaltransport. Die DUO-PE II Isolation und die mit Luft gefüllten PE-Röhrchen reduzieren unerwünschte Kapazitäten. Die GAP II Abschirmung des NF-1203 besteht aus lackisolierten Drähten. Sie verhindert die Bildung von störenden Wirbelströmen. Das PE-Network Jacket verhindert darüber hinaus Mikrovibrationen. Wie das NF-1603 ist auch das NF-1203 entweder mit GAP II Cinchstecker oder als XLR-Version erhältlich. Das immense technische Know-how von in-akustik, das gebündelt in der Referenz Selection steckt, fließt natürlich auch in die Entwicklung der Stecker, damit Klangqualität am Ende so rein ist wie am Anfang . . . www.in-akustik.de/referenzselection


Der Sound macht die Spanne Im Gespräch

»Eine faire Marge für den Handel« CE-Markt sprach mit Stefan Josic, Gesamtvertriebsleiter Deutschland bei in-akustik, über die Vorteile für Referenz Selection Partner CE-Markt: Herr Josic, warum wird Referenz Selection nur über ausgewählte Fachgeschäfte vertrieben? Stefan Josic: Referenz Selection Produkte sind sehr hochwertig und somit keine Massenartikel. Der Kreis der Händler ist so gewählt, dass wir in allen relevanten Regionen einen Stützpunkthändler installiert haben, welcher die Kriterien und Vorgaben eines Referenz Selection Händlers erfüllt. So müssen alle Produkte vorführbereit und mit einer entsprechenden hochwertigen Anlage betrieben werden. Die fachliche Qualifikation eines Beraters setzen wir voraus. Somit lohnt sich auch eine längere Anreise eines Interessenten der dieses Kabel hören möchte. CE: Welches sind die Hauptverkaufsargumente für diese Fachhändler? Josic: Sowohl im LS- als auch im NF-Kabel haben wir neue Qualitäts- und Hörstandards gesetzt. Ein überragendes PreisLeistungsverhältnis und eine in dieser Preislage einmalige Haptik, Verpackung

Stefan Josic

Leitung Gesamtvertrieb Deutschland in-akustik und Fertigungsqualität machen diese Kabel nicht selten zu den Gewinnern verschiedener Kundenbefragungen und Leserwahlen. CE: Referenz Selection steht für die Sinne – auch für die Spanne? Josic: Natürlich legen wir im Vertrieb der Produkte auch sehr viel Wert auf Preisstabilität, um dem Handel eine faire Marge zu gewähren. Aufgrund der selektiven Auswahl der Händler ist es uns gelungen die Preise sehr stabil zu halten, so dass es

den Händlern auch sehr viel Spaß macht, neben den hervorragenden Kabeln auch für ihren Einsatz durch eine entsprechend gute Marge belohnt zu werden. CE: Was erwartet der »Margengarant« in-akustik von seiner Teilnahme an der High End 2013? Josic: in-akustik freut sich auf die Teilnahme an der High End 2013, ist es doch eine der wichtigsten Plattformen, um unsere Produkte zu zeigen und zu erleben. Neukunden, Bestandskunden und natürlich unsere Freunde aus dem Ausland treffen sich mit uns zum Erfahrungsaustausch. Anregungen, Ideen und das ein oder andere Produkt aus der »Schublade« wird im Vorfeld schon einmal besprochen. Alles in allem: Es ist spannend. CE: Abschließend eine besondere Botschaft an die in-akustik Handelspartner und solche, die es werden wollen? Josic: Unser Vertriebsteam freut sich über alle Besucher, bestehende Kunden oder neue Interessenten. Wir bieten Ihnen neben unseren Produkten und Konzepten die Möglichkeit, mit unseren Entwicklern, Entscheidungsfindern und Vertriebsleuten direkt zu sprechen. Gerne informieren wir die Kunden über unsere Fachhandelskonzepte, Aktionen, Selection-Verträge und die daraus resultierenden guten Margen.

Quadral

Advance Acoustic Kubik K11S Advance Acoustic, in Deutschland im Alleinvertrieb von Quadral, dem HiFi-Haus aus Hannover-Herrenhausen, stellt mit der Kubik K11S einen neuen Drei-Wege-Standlautsprecher vor, der durch aufwändige Technik besticht. Hervorzuheben sind die vier jeweils 13 cm messenden Mitteltöner, die rund um den 2,5 cm Hochtöner in d’Appolito-Anordnung in die Schallwand eingelassen sind

Französischer

Chic trifft auf mitreißenden Klang – so lautet die Kernaussage zur neuen Advance Acoustic Kubik K11S, einem schlanken, aber überdurchschnittlich leistungsfähigem Standlautsprecher, der die Kubik Lautsprecherbaureihe nach oben ausbaut. Mit einer Höhe von 122,4 cm, einer Breite von 23,5 cm und einer Tiefe von 45 cm ist der Schallwandler eine gleichermaßen imposante wie elegante Erscheinung. Der Dreiwege-Bassreflexlautsprecher weist als konstruktive Besonderheit gleich vier 13 cm Mitteltöner auf, die in d’Appolito-Anordnung den 2,5 cm Hochtöner umschließen. Der große 31 cm Basstreiber ist seitlich ins Gehäuse eingelassen. Mit dieser Bestückung garantiert die Kubik 11S eine mitreißende und präzise Wiedergabe des Präsenztonbereiches, feine und räum-

liche Hochtondarstellung und satte Bässe, die bis tief in den Frequenzkeller hinein reichen. Dies beweist eindrucksvoll auch der Übertragungsbereich, der von 28 Hz bis 22 kHz reicht.

Perfekte Kombinationen mit anderen Kubik Komponenten Mit einer maximalen Belastbarkeit von 300 Watt stellt auch die Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Verstärkern kein Hindernis dar. Problem- und mühelos nimmt sich die Kubik K11S auch der Beschallung großer Hörräume an. Der Kubik K11S wird zu einem Preis von 1.299 Euro/Stück offeriert und kann mit anderen Komponenten aus der Kubik-Serie perfekt kombiniert werden. Zusammen mit dem Kubik KSUB 200 Subwoofer, den K3S Regallautsprechern

Im Vertrieb von Quadral

Standlautsprecher Advance Acoustic Kubik K115 und dem KCenter ist es möglich, ein leistungsfähiges und optisch sehr attraktives Mehrkanal-Lautsprechersystem zusammen zu stellen. Die unverbindliche Preisempfehlung der Advance Acoustic Kubik K11S: 1.299 Euro (pro Stück).

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Der Sound macht die Spanne

Hintere Detailansicht

Den FS 507 VX-JET gibt es in verschiedenen Ausführungen, hier in Walnuss-Furnier Hochglanz Elac FS 507 VX-JET

Dieser Lautsprecher mit dem mechanisch justierbaren koaxialen Hoch-Mittelton-System stellt mit seiner patentierten Technologie ein absolutes Alleinstellungsmerkmal von Elac dar und ist schon jetzt weltweit sehr erfolgreich Elac

»Wir setzen auf den Fachhandel« Zahlreiche Auszeichnungen, hervorragende Testergebnisse im In- und Ausland und eine positive Geschäftsentwicklung – bei der Kieler Lautsprecher-Schmiede Elac kann man mit dem ersten Quartal mehr als zufrieden sein. Damit dieser Trend weiter anhält, setzt Geschäftsführer Wolfgang John auch in Zukunft konsequent auf herausragende Produktqualität, handverlesene Vertriebswege und klare Vereinbarungen mit dem Fachhandel CE-Markt: Herr John, trotz schwieriger Marktsituation entwickelt sich der Umsatz von Elac positiv. Was ist Ihr Geheimnis? Wolfgang John: Ganz kurz gesagt: Qualität und Emotion. Ich bin nach wie vor fest davon überzeugt, dass herausragende Qualität die wichtigste Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg ist – und das gilt für unsere Produkte genauso wie für unser selektives Vertriebskonzept. CE: Und die Emotion? John: Ich habe vor einigen Wochen eine Mail einer international bekannten Jazz-Sängerin erhalten. Sie dankte mir, dass sie durch den phänomenalen Klang ihrer neuen Elac-Lautsprecher die Lust am Musikhören wieder neu entdeckt habe. Das sind genau die außergewöhnlichen und emotionalen Hör-Erlebnisse, die wir unseren Kunden ermöglichen wollen. CE: Weiß der moderne Kunde solche Qualität überhaupt noch zu schätzen? John: Ja – wenn sie ihm von fachkundigen Experten in professioneller Umgebung individuell präsentiert, erklärt und erlebbar

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Wolfgang John

Geschäftsführer der Elac Electroacustic GmbH

gemacht wird. Deshalb setzen wir auch in Zukunft auf sorgfältig ausgewählte Vertriebswege und verstärkt auf den Fachhandel. CE: Also mehr Klasse statt Masse? John: Auch wir wollen natürlich Geld verdienen, aber nicht durch eine Schnäppchenpolitik auf Kosten der Händler-Margen und schnellen Umsatz um jeden Preis. Viel wichtiger ist uns, das Vertrauen unserer Kunden in die Marke Elac immer wieder zu bestätigen und langfristig weiter aufzubauen.

CE: Und das funktioniert nur über den Fachhandel?

John: Für unsere Art Geschäfte zu machen, brauchen wir einfach absolute Vertriebs-Profis, auf die man sich verlassen kann. Wir haben da klare Vorstellungen und treffen mit wenigen, aber hoch qualifizierten Fachhändlern und Fachmärkten eindeutige Vereinbarungen. Nicht nur, um unsere Vertriebsphilosophie durchzusetzen, sondern auch im Interesse und zum Schutz unserer Partner. CE: Das müssen Sie erklären. John: Mit den Fachhändlern, die unsere Exklusivprodukte vertreiben, schließen wir zum Beispiel auch entsprechende Exklusivverträge. Damit sichern wir unseren Partnern die alleinigen Vermarktungsrechte für die betreffenden Elac-Produkte in ihrem Einzugsbereich zu. Das verstehe ich unter selektivem und sauberem Vertrieb. Und der Erfolg gibt uns Recht: Im Vergleich zu 2010 konnten wir 2012 unseren Umsatz über Euronics und Electronic Partner jeweils um über 50 Prozent steigern und bei Expert im selben Zeitraum sogar mehr als verdoppeln. CE: Wo können interessierte Vertriebs-Profis Ihre Produkte live erleben? John: Vom 9. bis 12. Mai auf der »High End« in München. Dort haben wir in diesem Jahr etwas ganz Besonderes vor: Zum ersten Mal wird es einen dritten Elac-Hörraum exklusiv für unsere Premium-Produkte geben. Unsere Besucher können sich also auf außergewöhnliche Hör-Genüsse freuen, die auch den letzten Skeptiker vom Elac-Motto überzeugen werden: »Klang lebt«. CE: Herr John, wir bedanken uns für dieses Gespräch.


Der Sound macht die Spanne Marantz

AV8801 Marantz

60-jähriges Firmenjubiläum wird auf der High End gefeiert   2013 blickt Marantz auf 60 Jahre Unternehmensgeschichte zurück und möchte dies auf der High End (vom 9. bis 12. Mai 2013 in München) gemeinsam mit dem Publikum und Branchenvertretern feiern. Im Mittelpunkt steht dabei Sounddesigner-Legende und Markenbotschafter Ken Ishiwata, der anhand des neuartigen NA-11S1 Premium-Netzwerk-AudioDAC die musikalischen Werte aus sechs Jahrzehnten Entwicklertradition mit den modernen Wiedergabemöglichkeiten von heute verbindet. Im Jubiläumsjahr gibt es verschiedene Sonderaktionen, unter anderem ein Wireless-Soundsystem für Audiophile sowie die erstklassige Referenz-AV-Vorstufe AV8801 mit 11.2-Kanälen und vollem Netzwerkzugriff.

Teac

NP-H750 Teac

Musik über das Heimnetz abspielen   Das Modell NP-H750 ist ein Netzwerk-Stereo-Verstärker mit integriertem AirPlay/W-Lan und richtet sich an Nutzer, die bereits auf CDs verzichten und ihre Musik lieber über das Heimnetz genießen. Die Möglichkeiten für das Streaming von Musik sind vielfältig, ob über DLNA (PC/ NAS) oder direkt via USB, ob über Kabel oder kabellos. Dazu kommt die Kompatibilität mit iOS-Geräten. Der 2 x 40 Watt Analog-Verstärker nutzt Elna Silmic-Kondensatoren für einen vollen und lebendigen Klang. Eine Besonderheit stellt der eingebaute BurrBrown PCM1795 DigitalAnalog-Wandler dar. Mit seiner Hilfe lassen sich Inhalte mit bis zu 24-bit/192kHz Auflösung abspielen.

Magnat

High-End-Lautsprecher zum 40-jährigen Jubiläum   In diesem Jahr feiert das in Pulheim bei Köln beheimatete Unternehmen sein 40-jähriges Firmenjubiläum. Vom Ursprung her als reine Lautsprecher-Schmiede gegründet, hat sich Magnat stets dem Ziel der perfekten Klangwiedergabe ver-

schrieben. Bis heute weden alle MagnatProdukte in den Laboratorien des Firmenhauptsitzes entwickelt. Das Unternehmen krönt seinen runden Geburtstag mit zwei technischen Neuentwicklungen. Zum einen gibt es einen High-End-Lautsprecher basierend auf der überragenden Quantum-Technologie und zum anderen einen neu entwickelten Röhren-Vollverstärker. Die beiden Neuheiten Quantum Signature und RV 3 feiern ihre Premiere auf der High End.

Yamaha

Coole Kopfhörer im trendigen Design   Die Pro Serie von Yamaha ist eine coole KopfhörerRange bestehend aus den drei Modellen Pro 400 300, 400 und 500. Im Bequem & Stylish trendigen Design in Blau, Schwarz oder Weiß schmiegen sich die Headphones bequem an Kopf und Ohren und geben beste Klangqualität wieder. Eine hohe Kompatibilität für mobile Endgeräte sowie das moderne Kabelsystem sind weitere Pluspunkte. Über eine Kabelbedienung lassen sich wichtige Einstellungen wie Lautstärke, Pause/Play und Skip steuern. Und wenn mitten im Song ein Anruf reinkommt, kann er ebenfalls über die Bedienung angenommen und wieder beendet werden.

Bayan Audio

Aufrüsten von HiFi-Anlagen mit Wireless-Funktion   Der StreamPort Universal verbindet kompatible Abspielgeräte mittels neuester Technologien wie Bluetooth 4.0, Apt-X und NFC in Sekundenschnelle. Das Smartphone wird dabei lediglich nah an den »StreamPort« gehalten und schon können Musikdateien auf die Sound-Anlage über-

StreamPort

Universal

tragen werden. Über die AudioSchnittstelle (3,5 mm Klinke oder Stereo RCA) wird der Adapter verbunden. Dank dem integrierten Digital-Analog-Wandler übertragen die höheren Datenraten mehr Audio-Informationen, was zu einer detailgetreuen Musikwiedergabe führt. Über den USB-Anschluss wird das Modul mit Strom versorgt. Der StreamPort Universal wird über TAD-Audiovertrieb vermarktet.

Kooperation der Firmen Audioblock und Goldkabel   Schon seit längerem planen die Audioblock GmbH und die Goldkabel GmbH, gemeinschaftlich nach außen aufzutreten. Nun wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Klaus Ehrhart, Geschäftsführer von Goldkabel: »Viele Gemeinsamkeiten verbinden uns, ob die Firma Block, die von Anfang an nur im Fachhandel aktiv ist, oder wir von der Firma Goldkabel, die bereits seit zehn Jahren nur den Fachhandel beliefert. Die zentrale Geschäftsführung beider Firmen liegt hier in Deutschland und wird somit nicht aus dem Ausland ›ferngesteuert‹. Wir sind somit der berechenbare und zukunftssichere Partner, der Garant für den guten Fachhandel. Da lag eine Zusammenarbeit einfach nahe!« Michael Block, Firmeninhaber von Audioblock: »Beide Firmen sind und bleiben völlig eigenständig und unabhängig. Wir wollen gemeinschaftlich mit dem engagierten Fachhandel werben, uns gegenseitig auf Messen unterstützen und auf Vertriebsebene (wie bereits in einigen Bundesländern erfolgreich umgesetzt) über einen teilweise gemeinsamen Außendienst den Fachhandel Michael Block vor Ort betreuen. So werden wir bereits auf der High End 2013 in direkter Nachbarschaft ausstellen.« Der Messeauftritt findet sich in der Halle 4, auf den Ständen F 10 und F 08 direkt nebeneinander. Neben den Aktivitäten auf der High End 2013 in München sind gemeinsame Roadshows und Schulungen für den Fachhandel geplant. Hier wollen beide Firmen die Kernkompetenz des Fachhändlers stärken, indem über aktuelle Schwerpunktthemen zu HiFi informiert wird. In diesen Handelsschulungen wird Block über die Thematik DLNA und Netzwerktechnik informieren und Goldkabel darüber, wie spannend das Thema Kabel- bzw. Verbindungstechnik sein kann. Es ist das Ziel, in diesen Schulungen dem Fachhandel hilfreiche Informationen mitzugeben, die er im täglichen Geschäft in seine Beratung miteinbinden und damit sein Kapital – seine Beratung und seinen Service – noch weiter in den Mittelpunkt stellen kann.

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Der Sound macht die Spanne

Fidelio M1

Bei der Entwicklung standen Haltbarkeit und dauerhafter Komfort im Vordergrund Lieferbar in zwei Farbvarianten

Philips

»Qualität hat einen Namen: Fidelio« Ein Blick hinter die Kulissen der Philips Entwicklungsabteilungen: Wie eine gleichbleibend hohe Sound- und Produktqualität bei den Philips Fidelio Kopfhörern sichergestellt wird, erklärt Thomas Peeters, Innovation Engineer Philips Audio, im Interview CE-Markt: Die Marke Fidelio steht bei Phi-

Thomas Peeters: Wir verfolgen den An-

lips für High-Fidelity-Produkte in ihrer reinsten Form. Laut eigener Aussage knüpft Philips mit Fidelio an eine jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Audiolösungen an und setzt auf die Kompetenz der weltweit besten Sound-Ingenieure. Wie garantiert Philips die gleichbleibend hohe Qualität?

spruch, dass unsere Fidelio-Produkte von ihrer Soundqualität generell mindestens 60 Prozent über der Performance von vergleichbaren Wettbewerbsprodukten liegen. Dies stellen wir sicher, indem wir sowohl Konsumenten als auch unser hoch qualifiziertes Entwicklerteam bei der Entstehung der Geräte involvieren. Die Kon-

Qualität in allen Details: Fidelio X1

Referenz in der Philips Kopfhörer-Range

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sumentengruppe besteht aus weltweit über 300 audiophilen Menschen. Unser internes sogenanntes »Ear Panel« besteht aus etwa 50 Kollegen in Leuven, Belgien, sowie in Hong Kong. Sämtliche unserer beteiligten Kollegen müssen unser Golden Ear Training erfolgreich abgeschlossen haben, bevor sie im »Ear Panel« aufgenommen werden. Golden Ear ist ein von Philips entwickeltes und ständig wachsendes Programm, mit dem wir »das Hören« unserer Mitarbeiter kontinuierlich verbessern. CE: Seit März zählt Philips drei neue Kopfhörer zu seinem Fidelio-Sortiment. Es sind die zwei In-Ear-Modelle S1 und S2 sowie die neue Farbvariante des erfolgreichen M1. Welche typischen Fidelio-Eigenschaften vereinen alle drei Kopfhörer-Modelle? Peeters: Die drei Kopfhörer zeichnen sich durch die typischen Fidelio-Eigenschaften


Der Sound macht die Spanne aus: Sie sind aus hochwertigen Materialien gefertigt und integrieren die modernsten Audiotechnologien. Entsprechend ist der Klang der Geräte sehr klar in allen Frequenzbereichen und damit wertvoll für alle audiophilen Endkonsumenten, die auch unterwegs auf den besten Sound setzen. CE: Fidelio S1 und S2 verdanken ihr natürliches Klangprofil fortschrittlichster Technologie. Ist diese hoch entwickelte Technik das Ergebnis eigener Forschungsund Entwicklungsabteilungen und wie viele Philips Sound-Ingenieure arbeiten

Thomas Peeters

Innovation Engineer Philips Audio

ständig an neuen technischen Verbesserungen? Peeters: Unsere Fidelio-Produkte werden von unseren Ingenieuren, Designern aber auch zum Beispiel Ergonomie-Spezialisten von der Idee bis hin zum fertigen Produkt komplett selber entwickelt. Dabei erfolgt eine sehr enge Zusammenarbeit der Kollegen in Leuven und in Hong Kong. CE: Wieviele sind davon in Leuven? Peeters: In Leuven arbeiten beispielsweise knapp 30 Leute an unseren Fidelio-Produkten. Selbstverständlich werden an unseren Entwicklungsstandorten auch unsere anderen Philips Audio- und Heimkinoprodukte entwickelt. Wir bringen kein Produkt auf den Markt, das nicht vorher von unseren Golden Ear Ingenieuren freigegeben wurde. CE: Die beiden In-Ear-Kopfhörer Fidelio S1 und S2 überzeugen durch umfangreiche Funktionalität und die im Trend liegende Headset-Funktion. Wie gelingt bei den neuen In-Ear-Fidelio-Modellen von Philips

der Wechsel vom Musikhören zum Telefonieren? Peeters: Bei unseren Kopfhörern steht die Soundqualität an erster Stelle – dies bezieht sich sowohl auf die Wiedergabe von Musik als auch auf die Stimmwiedergabe bei Telefonaten oder Hörbüchern. Sobald wir dies sichergestellt haben, integrieren wir die Headsetfunktion am Kopfhörerkabel, über welche das Annehmen von Telefonaten gesteuert wird. CE: Philips Fidelio-Kopfhörer zeichnen sich durch einen besonders authentischen Sound und detailgetreuen Klang ohne Interferenzen und störende Vibrationen aus. Welche technischen Details ermöglichen bei den Philips Fidelio-Kopfhörern eine so hohe Klangqualität? Peeters: Hier kommt es vor allem auf das Zusammenspiel der Lautsprecher und der darumgesetzten Außenhülle des Kopfhörers an – beides ist optimal aufeinander abgestimmt und unterscheidet sich bei jeder unserer Fidelio-Serien. Zudem legen wir darauf Wert, dass die verwendeten Materialien sowie die Verarbeitung zum Tragekomfort beitragen, die Kopfhörer also möglichst robust, gleichzeitig sehr leicht und dabei sehr modern im Design sind. CE: Problemzonen bei On-Ear-Kopfhörern sind oft unbequeme Ohrmuscheln, die Druck und Wärme erzeugen. Wie hat Philips dieses Problem bei seinem leichten On-Ear-Klangspezialisten Fidelio M1 gelöst? Peeters: Hier setzen wir auf die Kompetenz unserer Spezialisten für Ergonomie. Unsere Geräte durchlaufen oft mehrere hundert Tests, was den Tragekomfort angeht. Dabei setzen wir wieder auf eine optimale Verarbeitung und die Auswahl modernster Materialien wie zum Beispiel »Memory Foam«, also smarten Schaumstoff, der sich optimal jedem Ohr anpasst. Auch der Übergang zwischen Kopfbügel und Ohrmuschel muss perfekt konstruiert sein. Damit stellen wir sicher, dass die Kopfhörer auch mehrere Stunden verwendet werden können. CE: Unbequem können auch die Kopfbü-

gel eines On-Ear-Kopfhörers sein, vor allem bei längerer Tragedauer. Welche Materialien verwendet Philips hier für seine Fidelio-Kopfhörer, um gleichzeitig optimalen Tragekomfort und eine lange Lebensdauer zu garantieren? Peeters: Um hier den perfekten Sitz zu gewährleisten, haben wir in den vergangenen Jahren viele Studien gemacht, die sich mit der Kopfform von Menschen beschäftigten – also der Form und Größe von Ohren oder dem Umfang und der Geometrie von Köpfen. Hier haben wir uns hunderte Köpfe von Menschen in

Fidelio S1

In-Ear-Kopfhörer mit Headsetfunktion im Kabel

den wichtigsten Märkten der Welt angeschaut. Mit den Ergebnissen dieser Studien konnten wir uns auf die Entwicklung neuer Kopfbügel konzentrieren. Hier legen wir besonderen Wert darauf, dass diese gleichzeitig robust, sehr leicht und modern sowie hochwertig verarbeitet sind. Das perfekte Zusammenspiel mit unseren Ohrmuscheln gewährleistet einen langen Tragekomfort, auch über mehrere Stunden, sowie eine lange Lebensdauer der Produkte. CE: Herr Peeters, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Philips Fidelio L1

Allerfeinste Komponenten für authentisches Hörerlebnis

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Der Sound macht die Spanne

W-LAN

Ein Kinderspiel:

Musik-Vernetzung im eigenen Heim mit Jongo S3 von Pure

Jongo S3 von Pure

Margen-Hit und genialer Verkaufsschlager (kn) Pure, weltweit führender Hersteller von Musik-Streamingund Radiosystemen, bietet mit dem W-Lan- und BluetoothLautsprecher Jongo S3 seinen Handelspartnern einen neuen, genialen Verkaufsschlager, der nicht nur die Kunden begeistert, sondern dem Händler auch noch attraktive Margen sichert

Jongo S3

ist ein W-Lan-/ Bluetooth-Lautsprecher, der dank seines integrierten Akkus an beliebigen Stellen platziert werden kann und der sich somit auch ideal für eine drahtlose Vorführung im Verkaufsraum des Händlers eignet. Selbst bei Dauerbetrieb während der Laden-Öffnungszeiten hält der Jongo S3 mühelos durch: Der im Lieferumfang enthaltene Batterie-ChargePAK F1 garantiert bis zu zehn Stunden ungetrübten Hörgenuss. Darüber hinaus sorgt ein mitgelieferter externer Netzadapter für die Stromversorgung aus dem Netz. Bluetooth-Unterstützung erfolgt über einen mitgelieferten USB-Dongle. LAN-Anschluss ist per Ethernet USB-A Adapter möglich. »Der mobile, drahtlose Lautsprecher Jongo S3 mit W-Lan- und Bluetooth-Anschlussmöglichkeit sowie Rundumklang ist das erste Produkt unserer neuen Produktfamilie Jongo – der weltweit günstigsten Multiroom-Audio-Produktreihe«, so Ralf Reynolds, Regional Director Central Europe bei Pure. »Beim Pure Jongo System kann man mit einem einzelnen Jongo S3 beginnen und das System durch Hinzufügen weiterer Geräte in einem Raum

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Ralf Reynolds

Regional Director Central Europe bei Pure

oder über verschiedene Räume hinweg erweitern.« Sobald der Jongo S3 an ein W-LAN-Netzwerk angeschlossen ist, kann man per Streaming von einem Smartphone, Tablet oder von kompatiblen Pure-Produkten synchronisierte Musik, Radio und mehr hören. Für direktes Audio-Streaming von mobilen Geräten kann auch Bluetooth verwendet werden. Wie das geht, kann der Händler seinen Kunden schnell und leicht verständlich erklären, denn Streaming von einem Smartphone oder Tablet ist ganz einfach. Die Kunden können nämlich die Pure Connect-App verwenden, um Musik von ihrem Smartphone oder Tablet-Gerät, von Internet-Radiosendern, On-Demand-

Radioprogrammen, Podcasts oder vom Pure-Music-Abonnement-Service auf ihr Jongo zu streamen. Die Pure Connect-App ermöglicht außerdem die Auswahl von Geräten, an die man Audiodaten senden will, sowie die individuelle Steuerung der Lautstärke dieser Geräte. Die Pure Connect-App kann ab Ende Mai vom Apple App-Store oder von Google Play auf das Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden. Das Streaming wird vollständig über die Pure Connect-App gesteuert.

Millionenfacher Musikgenuss mit »Pure Music« Bereits im vergangenen Jahr gab Pure bekannt, dass sein Cloud-basierter Musikdienst »Pure Music« jetzt auch in Deutschland verfügbar ist. Pure Music bietet ein unbegrenztes Musik-Streaming von einem der weltweit größten Cloud-basierten Kataloge für einen monatlichen Abonnementpreis von knapp fünf Euro. Mit der kostenlosen Pure Connect-App können Nutzer nun auf zahlreichen verschiedenen Geräten beliebig viele Stücke und Alben finden und abspielen. Zu den bevorzugten Geräten gehört vor allem das wachsende Spektrum der Pure MusikStreaming- und Radiosysteme. Aber auch PCs und Macs über die Pure ConnectWebsite sowie iOS- oder Android-Geräte sind geeignete Abspielgeräte. Pure Music-Nutzer in Deutschland profitieren damit von Millionen von Stücken


Der Sound macht die Spanne und Alben vieler internationaler Hits, aber auch von einer breiten Auswahl deutscher Künstler, angefangen bei Komponisten wie Bach und Beethoven über Gruppen wie Rosenstolz bis hin zu aktuellen Lieblingsmusikern wie Tim Bendzko, Silbermond und The Boss Hoss. Dazu Ralf Reynolds: »Pure Music bildet das Herzstück unserer Wireless Musik- und Radiosysteme. Ob man Hits aus den aktuellen Charts oder eher nostalgische Schätze sucht – Pure Music ist der ideale Service, um Musik zu finden und einzelne Stücke, ganze Alben oder Sampler zu hören. Es ist ein Kinderspiel, gesuchte Musiktitel zu finden und direkt auf das bevorzugte Abspielgerät zu bringen.«

Intelligenter Zwerg mit großer Leistung Der Jongo S3 ist ein solches Abspielgerät. Er kann einzeln verwendet oder in Gruppen kombiniert werden, und mittels seines integrierten, wiederaufladbaren Akkupacks kann er an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden. Dank seiner einzigartigen Verwandlungsfähigkeit passt sich der kleine Tausendsassa auch den unterschiedlichsten Umgebungen stilvoll und harmonisch an. Denn das Zubehör zum Jongo S3 enthält Ersatz-Lautsprechergitter, die in den Farben Schwarz, Weiß, Dunkelorange, Mangogelb und Limettengrün erhältlich sind. Trotz seiner geringen Größe (Abmessungen: 13 x 14 x 13,5 Zentimeter) bietet der Jongo S3 aufgrund seiner vier Hochtöner und einem nach oben gerichteten Subwoofer für kraftvolle Bässe einen reichen, detaillierten und dynamischen Klang. Individuelle Leistungsverstärker garantieren ein ausdrucksstarkes Audio-Erlebnis, und eine Auswahl an Audio-Profilen holt das Beste aus jeder Um-

gebung heraus, auch beim Rundumklang (Mono oder Stereo). Jongo bietet vier Audioprofile. Man kann das Audioprofil ändern, indem man die Taste Audio an der Rückseite des Jongo drückt. Jedes Audioprofil wird durch ein Set von Symbolen auf der LCD-Anzeige dargestellt. Das Profil »Mono 360º« wird ausgewählt, um alle fünf Lautsprecher in Jongo zu aktivieren. Diese Option eignet sich ideal, wenn Jongo in der Mitte eines Raums oder mitten auf einem Tisch platziert wird. Das Profil »Outdoor Boost« wird ausgewählt, um alle fünf Lautsprecher in Jongo für den Einsatz im Freien zu aktivieren. Das Profil »Stereo 360º« wird ausgewählt, um die vier Lautsprecher für die Stereo-Audiowiedergabe links und rechts sowie den Subwoofer zu aktivieren. Diese Option eignet sich ideal für einen kräftigen Stereosound. Das Profil »Nach vorn gerichteter Stereoklang« schließlich wird ausgewählt, um Stereo an den beiden vorderen Lautsprechern sowie am Subwoofer zu aktivieren. Diese Option ist dann ideal, wenn Jongo auf einem Regal oder in einer Ecke platziert wird. Jongo S3 kennt drei Einschaltzustände: Sleep, Ein und Aus. Im Sleep-Modus bleibt Jongo an das Drahtlosnetzwerk angeschlossen und wartet darauf, Audiodaten zu empfangen. Wenn der Bluetooth-Adapter eingesetzt wird, ist Jongo ebenfalls bereit und wartet im Sleep-Modus auf Anforderungen zur Bluetooth-Abstimmung, zur Verbindung beziehungsweise zum Abspielen. Als Vorsichtsmaßnahme prüft Jongo vor dem vollständigen Ausschalten, ob das Batterie ChargePAK für ein vollständiges Laden mehr Zeit benötigt. Der Verkauf von Pure Jongo S3 startet Ende Mai 2013 – quasi zeitgleich mit der Verfügbarkeit der App. Der CE-Handel kann jedoch schon jetzt Vorbestellungen zum Sonder-EK bei Pure platzieren ...

Messe-Highlight in Las Vegas

Pure Stand auf der CES 2013 in Las Vegas   Von Besuchern und Presseleuten geradezu umschwärmt war der Messestand von Pure auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Absoluter Publikumsmagnet war vor allem die bunte Jongo-Produktfamilie, die in diesem Jahr zu den attraktivsten Messehighlights im Las Vegas Convention Center gehörte und die immer wieder das Interesse von Journalisten, Nachrichtenredakteuren, Fernsehreportern und Kamerateams auf sich zog. Im Bild erklärt gerade die Pure Mitarbeiterin Vicky Hewlett dem Reporter Todd Cochrane von Geek News Central die Vorzüge der neuen Produkt-Range. So wie hier waren alle am Messestand von Pure anwesenden Mitarbeiter ständig im Einsatz, um die zahlreichen Anfragen und Interviewwünsche der internationalen Medienvertreter fachkundig und mit freundlicher Geduld zu erfüllen. Entsprechend groß war das weltweite Echo in den Medien, die ausnahmslos positiv über die tollen Jongo-Lautsprecher berichteten. Für Pure war die CES 2013 deshalb ein voller Erfolg.

Jongo S3: Der W-Lan-/Bluetooth-Lautsprecher von Pure ist in verschiedenen modischen Farben erhältlich und kann je nach Bedarf mit dem integrierten Akku oder per mitgeliefertem Netzteil betrieben werden

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Hama WiFi-Datenleser für iPad & Co. Hama

Neuer WiFi-Datenleser für Apple-Produkte   Mit dem WiFi-Datenleser von Hama lassen sich Fotos vom iPad oder anderen iOS-5-Geräten, die weder über USB-Anschluss noch SD-Kartenslot verfügen, ohne iTunes aufs iPhone oder ein anderes Apple-Produkt ziehen. Darüber hinaus lässt sich der Datenleser auch als einfacher WiFi-Repeater oder Router verwenden. Wird der Datenleser per Kabel mit dem Netzwerk verbunden, können bis zu fünf mobile Geräte per W-Lan eine Internet-Verbindung aufbauen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn im Hotelzimmer nur ein Lan-Anschluss vorhanden ist, iPad oder iPhone jedoch W-Lan benötigen. Dank Bridge-Modus ist es möglich, gleichzeitig auf Internet und Daten zu zugreifen. Der Datenleser unterstützt alle gängigen USB-Sticks und SD-, SDHC-, SDXD-Speicherkarten sowie mit entsprechendem Adapter auch alle microSD-Varianten. Im ausgeschalteten Zustand fungiert er wie ein gewöhnlicher Kartenleser. Die benötigte WiFi-Reader-App steht kostenlos im Apple Store zum Download bereit.

Case-Mate

Umweltfreundliche iPhone-Hülle   Über 100 Millionen Plastikflaschen landen weltweit pro Tag auf den Mülldeponien – ein großer Teil davon auch im Ozean. Case-Mate leistet mit seinem Konzept eine Plastikflasche = ein Mobiltelefon-Case einen wichtigen Beitrag für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Zunächst werden die gesammelten Flaschen gereinigt und zerkleinert, bevor sie einFlasche zu iPhone-Case geschmolzen und

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in Form gegossen werden. Heraus kommt die Schutzhülle rPet, ein stabiles Smartphone-Case für das iPhone 5, das trotz des geringen Gewichts zuverlässig vor Stößen, Kratzern oder bei Stürzen schützt. Für die individuelle Note sorgen sechs poppige Farben im Hochglanz-Finish. Neben der rPet-Schutzhülle ist auch die Umverpackung komplett aus RecyclingMaterial hergestellt. Der unverbindliche Verkaufspreis beträgt 24,99 Euro. Exklusiv-Distributor für Case-Mate in Europa ist Frequency Telecom.

Varta

Überarbeitetes Ladegeräteund Akku-Sortiment   Die neuen Ladegeräte von Varta bestechen durch eine moderne Optik. Ausgestattet mit Adapter für iPhone Micro- und Mini-USB sorgen sie dafür, dass sowohl Geschäftsleute als auch Outdoor-Fans und junge Menschen der Varta Toy Akku mobilen Generation ihre Geräte in lediglich ein bis zwei Stunden mit der notwendigen Energie versorgen können. Die mobile Komplettlösung ist mit einer Kapazität von 1.800 mAh mit drei Adaptern (UVP: 24,99 Euro) oder einem kompletten Adapter-Set (UVP: 34,99 Euro) erhältlich. Mit einem Klick kann der Ladezustand über drei blaue LEDs festgestellt werden. Dank der eingesetzten Lithium-Ionen-Technologie hält das Varta Powerpack den modernen Anforderungen an ein Ladegerät stand. Ein neues USB Charger Car Set (UVP: 9,99 Euro) für den Einsatz im Auto sorgt während der Fahrt für volle Akkus, damit unterwegs das Navigationsgerät oder das Smartphone geladen werden kann oder das Tablet am Zielort mit genügend Energie versorgt ist. Das überarbeitete USB Charger Plug Set (UVP: 16,99 Euro) als Alternative zum klassischen Ladekabel bezieht die Energie direkt aus der Steckdose und sorgt mit den Adaptern für Energie. Das neue Verpackungsdesign sorgt für gute Übersicht am POS und erleichtert die Auswahl des passenden Produktes.

Schnepel

Online-Entscheidungshilfe für TV-Wandhalterungen   Vogel‘s stellt auf seiner Website eine Entscheidungshilfe vor, die Kunden nähere Ratschläge zu Befestigungslösungen

für bestimmte Situationen bietet. Wenn Interessenten eine Halterung für ein Fernseh- oder AV-Gerät kaufen möchten, haben sie dort eine große Menge an Marken zur Auswahl. Das Online-Tool erleichtert das Finden der richtigen TV-Befestigungslösung für spezielle Situationen, zum Beispiel an einer Wand im Wohnzimmer, in einer Ecke des Schlafzimmers usw. Der Kunde muss nur wenige Schritte ausführen, um eine Empfehlung auf Basis dessen zu erhalten, wofür er den Halter verwenden möchte und welche Funktionen er bevorzugt. Das Tool schlägt den richtigen Halter von Vogel‘s für eine bestimmte Fernsehgeräte-Marke vor. Dies verhindert, dass der Nutzer den falschen Halter auswählt. Mithilfe dieses Tools lässt sich aber beispielsweise auch herausfinden, welcher Halter am besten im Schlafzimmer zum Fernsehen im Bett oder im Wohnzimmer zum Fernsehen aus verschiedenen Winkeln verwendet werden kann. Auf www. youtube.com/vogelsexperience kann man die Vogel‘s Produkte, die exklusiv von der Firma Schnepel vertrieben werden, in Aktion sehen.

One For All

Webbasierte UniversalFernbedienung   Mit Simple 3 bietet One For All erstmals eine Universal-Fernbedienung mit webbasierter Geräte-Einrichtung in der 20-Euro-Preisklasse an. Das Gerät greift über das Portal SimpleSet.com auf eine große Bibliothek originaler Fernbedienungs-Codes zu. Der länderspezifisch ausgerüstete, interne Code-Speicher der Simple 3 erlaubt eine Definition der zu steuernden Geräte in nur drei Bedienschritten binnen 30 Sekunden und deckt die Top 10 in deutschen Wohnzimmern ab. Sind hingegen eher ausgefallene Multimedia-Komponenten zu steuern, geht die Fernbedienung via USB-Anschluss über den PC ins Internet: Ohne vorherige Software- und Treiber- Webbasiert installation lassen sich One for All Simple 3 aus der webgestützten Datenbank von One For All die passenden Bediencodes aus 300.000 hinterlegten Gerätemodellen von 6.000 Herstellern auswählen.


Tests aller Funktionen

von Hama Taschen und Hüllen für das wichtige Segment iPad & Co.

»touch&feel«-Erlebnis am Point of Sales

Hama mit neuem Verpackungskonzept für Mobile Accessories Speziell für den Bereich Tablet-PC hat Hama ein neues Verpackungskonzept aufgelegt, bei dem das »touch&feel«Erlebnis für den Kunden am POS im Vordergrund steht

Die

neuen innovativen Hama Verpackungen für Zubehörprodukte im Marktsegment Tablet-PCs bieten dem Handel wie den Konsumenten viele Vorteile in puncto Übersichtlichkeit und haptisches Erleben der Produkte. Letzteres ist gerade beim Zubehör für solche Personal Devices, wie es Tablet-PCs eben sind, besonders wichtig. Den Konsumenten wird die Kaufentscheidung am Point of Sales leicht gemacht, indem diese die Produkte probieren, testen und anfassen können, ohne die Verpackung zu zerstören. Dadurch wird nicht nur die Rücklaufquote verringert, da die Verpackung unbeschädigt bleibt, sondern das Produkt findet auch viel leichter den Weg zur Kasse, da ein von der Materialqualität überzeugter Kunde sofort die Kaufentscheidung vollzieht. Hama hat mit seinem neuen Verpackungskonzept für Zubehör rund um Tablet-PCs auch einen für den Handel unangenehmen Effekt eliminiert – dass nämlich der Kunde eine Verpackung aufreißt, um sich das Produkt in Natura anzuschauen und haptisch zu erleben, um dann eine unbeschädigte Verpackung mit zur Kasse zu nehmen – die aufgerissene Verpackung bleibt im Regal liegen. Nils Krietenstein, Leiter für Produktdesign bei Hama, erklärt zur Testfunktion der neuen Hama-Verpackung: »Das Material kann von allen Seiten ›erfasst‹ werden, ohne das Produkt aus der Packung zu nehmen. Dabei ist das Ausprobieren aller Funktionen der Tasche in der Verpackung möglich, zum Beispiel auch die

Standfunktion der Tabletumhüllung.« Dabei bleibt der Diebstahlschutz gesichert: Die Verpackung ist trotz der umfassenden Test- und Probiermöglichkeiten sehr schwer zu entfernen. Durch das ausgeklügelte Verpackungskonzept bleibt auch die Schutzfunktion der Verpackung gewahrt, beispielsweise bei großen Taschen mit Einstecklasche auf der Rückseite, wobei die durchgängige Verpackung auf der Rückseite die Tasche vor Kratzern schützt, was gerade bei hochwertigen Materialien wie Leder ein Pluspunkt ist.

Orientierung für den Verbraucher besonders einfach Ein neues Farbleitsystem sorgt für schnelle, unmissverständliche Orientierung des Kunden, so dass ein Samsung-Gerätebesitzer sich nicht irrtümlich mit Zubehörprodukten für Apple oder Geräte anderer Marken befasst. Auf der Verpackungsfront werden jeweils die Produktfeatures klar

kommentiert, unterstützend auch mit Anwendungsbild. Im Innenteil befinden sich weitere Detailinformationen zum Produkt. Durch die offen gestaltete Verpackung wird der Endkunde in der Kaufentscheidung unterstützt und bekräftigt. Für den Handel hat das neue Farbleitsystem den großen Vorteil, dass die Produkte klar strukturiert an der Verkaufswand präsentiert werden und zwar nach Endgerät oder nach Funktionalität kategorisiert. Nils Krietenstein verdeutlicht: »Die Präsentation der Produktvielfalt an der Wand und die einzelnen Produkte selbst, sind komplett selbst erklärend. Durch das Farbleitsystem nach Endgeräteherstellern findet der Kunde sofort seinen richtigen Produktbereich. Auf der Verpackungsfront erkennt er an dem Bild der Tasche mit eingelegtem Endgerät für das diese Tasche passt, sein richtiges Produkt – der Kunde sieht auf einen Blick, wie sein Tablet in dieser Tasche aussehen wird.« Hama hat mit dieser neuen, zum Patent angemeldeten Verpackung dafür gesorgt, dass der Kaufentscheidungsprozess am Point of Sales deutlich verkürzt wird, da der Kunde an der Wand sofort und ohne Umstände das richtige Produkt für sein Tablet findet, sich von der Produktqualität und der Funktionalität überzeugen kann – um dann mit dem ausgewählten Produkt schnurstracks zur Kasse zu gehen.

»touch&feel«

Die neuen Verpackungen vermitteln wichtige haptische Erlebnisse

CE Markt

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CEuSat Anga Com

»Verzahnung von Kongressprogramm und Fachausstellung« Die Kölner Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel und Satellit hat dieses Jahr erstmals den Themenkreis Connected Home integriert. Somit gibt es nicht nur einen Namenswechsel von Anga Cable zu Anga Com, sondern auch eine Erweiterung des Messeprogramms mit Vernetzungslösungen. Über die neue Ausrichtung der Messe und die Themenschwerpunkte für dieses Jahr spricht Anga-Geschäftsführer Dr. Peter Charissé CE-Markt: Mit der Integration der ConLife, einer Spezialmesse für das Smart Home, wurde die Anga Cable in Anga Com umbenannt. Der gemeinsame Messekongress findet nun erstmals vom 4. bis 6. Juni 2013 statt. Was waren die Gründe für eine Verschmelzung der beiden Messen? Dr. Peter Charissé: Die ConLife hatte am Standort Köln einen guten Namen als deutscher Fachkongress für Heimvernetzung, die Anga Cable als internationale Ausstellung für Breitband. Von der Kombination beider Elemente versprechen wir uns eine noch umfassendere und pra-

Dr. Peter Charissé

Geschäftsführer Anga (Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.) xisnähere Abbildung des Themenkreises Connected Home. Der Vorteil liegt in der Verzahnung von Kongressprogramm und

einer etablierten Fachausstellung: Was in den Kongresspanels diskutiert wird, kann man ein paar Schritte weiter in der Messehalle besichtigen. Hinzu kommen erhebliche Kosten- und Effizienzvorteile für Aussteller und Kongressteilnehmer, die aus dieser Synergie wachsen. CE: Wird es außer dem Kongressprogramm auch Aussteller speziell im Bereich Heimvernetzung geben? Charissé: Von unseren mehr als 400 Ausstellern sind viele schon lange mit Produkten zur Heimvernetzung im Markt. Der neue Connected Home Thementag soll das nun besser erkennbar machen und sie ermuntern, ihr Portfolio auszuschöpfen. Ein prominentes Beispiel ist Samsung, die dieses Jahr sogar mit zwei Ständen vertreten sind, oder auch AVM, die ja zu den absoluten Vorreitern im Bereich Connected Home zählen. CE: Welche Themenschwerpunkte setzt die Anga Com in diesem Jahr? Charissé: Unser Markenzeichen ist und bleibt die Kombination aus Breitband und Medien, also von Netztechnik und Inhalten. Das spiegelt sich auch im Kongressprogramm wider. Besonders spannend wird es an der Schnittstelle der beiden Bereiche. Genau hier setzen unsere Panels zu Smart Devices, Multiscreen, TV Everywhere und den sogenannten »Over the Top Diensten« an.

Kathrein

Smart-TV-Receiver für den Empfang von Sky gerüstet TechniStar S3 Isio spielt Online-Inhalte ab und bietet etliche Mehrwertdienste von TechniSat TechniSat

Internet-fähiger Satelliten-Receiver   Der TechniStar S3 Isio bietet nicht nur Bilder in Full-HD-Qualität via Satellit, sondern auch ein umfangreiches Angebot nicht-linearer Inhalte. So kann man über das reguläre TV-Programm hinaus auch Online-Videotheken oder Mediatheken nutzen und sein Fernsehprogramm individuell gestalten. Die Webseiten lassen sich per Knopfdruck aufrufen und sind für die Darstellung auf großen TV-Bildschirmen optimiert sowie für die Steuerung mit der Fernbedienung ausgelegt. Auch das freie Browsen ist möglich. Wie bei allen Isio-Geräten ist auch beim TechniStar S3 Isio das kostenfreie TechniSat Service-Portal »IsioLive« nutzbar. Hier erhält man wertvolle Informationen zum Gerät, anschauliche Videoanleitungen, kann sich die erweiterte TechniSat-Garantie sichern und auf über 4.500 Inter-

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net-Radiostationen zugreifen. Mit »DVR ready«-Funktionalität zur Aufzeichnung digitaler Programme auf ein externes USB-Speichermedium bietet der Receiver vollen TV-Komfort – zeitversetztes Fernsehen inklusive. Dank der integrierten CI+ Schnittstelle lassen sich Pay-TV-Programme beispielsweise von Sky oder HD+ empfangen. Dank der Digibutler Services erfolgt die Installation und Bedienung einfach und intuitiv. Bei der Erstinbetriebnahme erleichtert »AutoInstall« dem Zuschauer die Grundeinstellung des Isio-Receivers. Der kostenlose Programmlistenmanager »Isipro« erspart lästige manuelle Sendersuchläufe und sorgt für aktuelle Programmlisten. Durch automatische Software-Updates via »TechniMatic« ist das Gerät zukunftssicher. Zudem verfügt die Settop-Box über den redaktionell aufbereiteten Informationsdienst »SiehFern Info« sowie die TechniFamily-Funktion mit Jugendschutz und Universal Plug and Play (Client), um Multimedia-Content aus dem Heimnetzwerk wiederzugeben.

  Ab sofort sind auch die Kathrein Smart-TV-Receiver UFS 924 Red Bull, UFS 925 und UFS 935 für das Sky CI-Plus-Modul zertifiziert. Somit kann für diese Receiver nun auch ein offizielles Sky-Abonnement abgeschlossen werden. Neukunden und auch bestehende Kunden können das Sky CI-Plus-Modul als mietfreies Leihgerät nun für sämtliche Kathrein-CI-PlusReceiver buchen. Alle drei Kathrein-Receiver sind mit zwei unabhängigen Satelliten-HDTV-Empfangsteilen (Tunern) ausgestattet. Ohne das aktuelle Programm zu unterbrechen, kann so nebenbei ein zweites Programm digital und ohne Qualitätsverlust aufgenommen werden. Zur Aufnahme haben die Receiver UFS 924 und 925 eine integrierte Festplatte mit 500-Gigabyte- oder 1.000-Gigabyte-Speicher. Der UFS 935 bietet die Möglichkeit, Aufnahmen auf eine externe USB-Festplatte zu tätigen.

UFS 924 mit Internet-Portal von Red Bull


CEuSat den jeweiligen Inhalt auf dem Fernseher oder auf dem iPad sehen möchte. Im letzteren Fall läuft das zuvor gewählte Programm auf dem TV-Gerät einfach weiter. Gibt es die erweiterten Funktionen des iPad-App auch für iPhone und iPod? Ja, inzwischen gibt es auch die erweiterte Version V3.0 für das iPhone und den iPod. Wie bei der iPad-App gibt es VideoStreaming: Man kann Live-TV oder Aufnahmen vom Receiver direkt auf dem iPhone oder iPod ansehen – jetzt mit integriertem Player, einfachem Umschalten der Programme in der App, einer Anzeige der EPG-Daten zum laufenden Programm, posten von Sendungen in der FacebookChronik oder Empfehlungen per E-Mail, Multi-Löschen von Timern und Aufnahmen im Aufnahmeplan/-archiv. Diese App ist geeignet für die Kathrein-Receiver UFS 912, 913, 922, 923, 925 und 935.

Receiver-Steuerung per App

Cashman empfiehlt für KathreinReceiver die App »UFScontrol« (kn) Der CE-Cashman will dem Handel helfen, Kasse zu machen, also »cash«. Dazu muss man nicht nur im Verkaufsgespräch richtig argumentieren, sondern auch über innovative Produkte und Technologien der Branche Bescheid wissen. Thema diesmal: die kostenlose App UFScontrol für netzwerkfähige KathreinReceiver. Welche Fragen gibt es und wie lauten die Antworten? Was ist der Vorteil der App UFScontrol? Mit dieser kostenlosen App bietet Kathrein die Fernsteuerung seiner netzwerkfähigen Receiver über iOS oder Android Smartphones an. Durch die 1:1-Abbildung der Orginal-Fernbedienung ermöglicht die App die volle Fernsteuerung des Receivers. Wie auch im Netzwerk-Interface wird über die App der Premium-tvtv-EPG am Smartphone abgebildet und ermöglicht so das Planen und Verwalten von Aufnahmen für den Receiver. Ist der Router auch für den Zugang von extern konfiguriert, zum Beispiel per DynDNS, so kann man auch außerhalb des Heimnetzwerkes auf den Kathrein-Receiver zugreifen. Für welche Kathrein-Receiver funktioniert die App? Für die Modelle UFS 912, 913, 922, 923, 924, 925 und 935. Welche Funktionen bietet die App? In der iOS-Version bietet die Kathrein UFScontrol das Anschauen und Umschalten von Live-TV direkt auf dem iPhone oder iPod, wobei unter den HD-Sendern automatisch der entsprechende SD-Sender wiedergegeben wird. Weitere Funktionen sind: Wiedergabe von Aufnahmen (nur in SD-Auflösung), Empfehlungen von Sendungen per E-Mail und Facebook, Direkt-

Link von ausgewählten Sendungen und Filmen auf Google oder IMDb-Filmdatenbank, das Planen und Verwalten der Aufnahmen zu Hause oder unterwegs, sofern dies vom Router unterstützt wird, das Multi-Löschen von Timern und Aufnahmen im Aufnahmeplan/-archiv, Steuern des Receivers per UFScontrol im ganzen Haus, automatisches Erkennen von im Netzwerk befindlichen Kathrein-Receivern, Retina-Display-Unterstützung sowie iPhone 5-Unterstützung. Gibt es auch eine App für das iPad? Ja, natürlich. Die iPad-App »UFS-Control HD« bildet die Fernbedienungen der Festplattenreceiver UFS 912, 913, 922 und 923 auf dem Touchscreen des iPad ab. Die iPad-Variante geht sogar noch einen Schritt weiter. Neben der Steuerung macht sie das iPad zum Zweit-Bildschirm für Kathrein-Geräte: Sie holt auf Wunsch das laufende TV-Programm von einem der beiden Tuner im Twin-Receiver übers Heimnetzwerk auf das iPad-Display. Auch Aufnahmen, die auf der Festplatte im Receiver abgelegt wurden, lassen sich zum iPad übertragen. Die iPad-App »UFS Control HD« listet in ihrem Menü sowohl die verfügbaren TV-Sender auf als auch alle Aufnahmen auf der Festplatte. Beim Aufruf bietet die App dann die Wahl, ob man

Welches sind die technischen Voraussetzungen? iPhone oder iPod müssen mindestens über die Software-Version iOS 5.0 verfügen. Außerdem benötigen die KathreinReceiver UFS 912 und UFS 922 den Software-Stand 2.01 oder höher, und Receiver und iPhone oder iPod müssen in dasselbe Netzwerk eingebunden sein. Wie kann ich Receiver und PC verbinden, wenn die Geräte räumlich voneinander getrennt sind? In diesem Fall kann die Verbindung zwischen PC und Receiver mittels Stromnetzwerk hergestellt werden. Hierfür sind lediglich Stromnetzadapter (zum Beispiel von Netgear) für die Steckdose erforderlich. An diese werden Receiver und PC mittels Netzwerkkabeln verbunden. Welche Zusatz-Funtionen bietet der neue Kathrein-Receiver UFS 924? Bei diesem Smart-TV Sat-Receiver sind folgende zusätzliche Funktionen möglich: Wake on Lan-Funktionalität (die App kann den Receiver aus dem StandBy »aufwecken«), Serientimer, FAV-Auswahl, sowie die Testeingabe mit iPhone- oder iPadTastatur, zum Beispiel für die You-TubeSuche. Außerdem erkennt die neueste Variante der UFScontrol, welcher Receiver angeschlossen ist. Was ist eigentlich K-Lan? K-Lan von Kathrein ist ein Lan-System, das sich ideal für die Netzwerkanbindung von Receivern, TV-Geräten und Blu-ray-Playern eignet. Für die Installation ist keinerlei Software nötig, da die Konfiguration automatisch abläuft. Mit K-Lan können IP-Datenpakete und Traffic im Frequenzbereich von 5 bis 68 Mhz über die vorhandene Koaxialkabel-Struktur einer Satelliten-Empfangsanlage übertragen werden. Dank eines Datendurchsatzes von mehr als 500 Mbit sind sogar mehrere HD-Streams gleichzeitig möglich.

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Panasonic

Kompakte Systemkamera mit WiFi und schnellem Autofokus Fujifilm

FinePix S8400W

Zoomstarke Fujifilm Bridge-Kamera mit WiFi   Die FinePix S8400W verfügt nicht nur über einen 44-fachen Zoom und ein umfangreiches Ausstattungspaket, sondern ermöglicht auch die kabellose Übertragung von Bildern und Videos. Mittels der Funktion »Wireless Image Transfer« kann die Kamera mit Smartphones oder Tablets verbunden werden. Dazu muss lediglich die kostenlose App »Fujifilm Camera Application« auf das Mobilgerät heruntergeladen werden. Auch die Übertragung mittels WiFi auf den Computer zuhause ist nun möglich. Dazu muss die kostenlose Software »Fujifilm PC AutoSave« auf dem PC installiert werden. Des Weiteren verfügt die S8400W über ein erstklassiges Fujinon-Zoomobjektiv mit 44-fachem optischem Zoom und einer Brennweite von 24 bis 1.056 mm (äquivalent zu KB). Damit sind der Motivwahl vom Weitwinkel bis zum Telebereich kaum Grenzen gesetzt. Drei verschiedene Zoomgeschwindigkeiten können eingestellt werden. Neben dem 7,6 cm (drei Zoll) großen Display mit 460.000 Pixeln ist die S8400W auch mit einem elektronischen Sucher mit 201.000 Pixeln ausgestattet. Im Supermakro-Modus kann der Fotograf bis zu einen Zentimeter nah an das Motiv herangehen. Der 16 Megapixel 1/2,3 Zoll BSI CMos-Sensor bietet hohe Empfindlichkeiten bis Iso 12.800. Damit gelingen auch Aufnahmen bei wenig Licht. Die S8400W überzeugt zudem durch einen schnellen Autofokus von lediglich 0,3 Sekunden, einer Einschaltzeit von einer Sekunde, einem Aufnahmeintervall von 0,5 Sekunden und einer Serienbildfunktion mit bis zu zehn Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. Darüber hinaus lassen sich Full-HDVideos aufnehmen.

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Mit der Lumix GF6 präsentiert Panasonic seine kleinste spiegellose Micro-Four-Thirds-Systemkamera mit verbesserter Technik und erweiterter Ausstattung

In

der kompakten Lumix GF6 kommt ein Live-Mos-Sensor mit 16 Megapixel Auflösung zum Einsatz, der sich gegenüber dem Vorgängermodell durch höhere Auflösung und geringeres Rauschen auszeichnet. Sein Bildsignal wird von dem weiter entwickelten Venus Engine-Bildprozessor verarbeitet und so optimal ausgereizt. Die Rauschunterdrückung erfolgt jetzt durch ein weiter verbessertes System in drei Stufen und erlaubt so Empfindlichkeiten bis maximal Iso 25.600. Neu bei der GF6 ist die integrierte WiFi-Kommunikation samt NFC-Technologie (Near Field Communication). Sie erlaubt mit einer Berührung die kabellose Verbindung mit Smartphones oder Tablets. So können die Bilder per Instant-Transfer-Funktion automatisch nach der Aufnahme auf das Mobilgerät übertragen werden; auch die Bildkontrolle und Fernsteuerung der GF6 ist möglich. Fotos und Videos können zudem per W-Lan über Wireless Access Point (Router) zum Speichern auf den Computer übertragen werden. Daneben ist die DMC-GF6 mit einem integrierten Blitz sowie einem um 180 Grad nach oben und 45 Grad nach unten klappbaren 7,5 Zentimeter großen LCD-Monitor ausgestattet. Ein Funktionshebel am Auslöser und das Modus-Wahl-

Canon

Lumix GF6 rad ermöglichen den unkomplizierten Aufruf wichtiger Funktionen. Das Autofokussystem wurde um einen optimierten AF-Algorithmus mit »NightShot«-Modus besonders für schlechte Lichtverhältnisse verbessert. Das neue AFSystem arbeitet auch mit kontinuierlicher Fokussierung und Motivverfolgung (AFTracking) während der Full-HD-Videoaufnahme, die mit 50i im AVCHD- oder MP4Format und hochwertigem Stereo-Sound aufgenommen wird. Manuelle Zeit- und Blendenvorwahlmöglichkeiten erweitern den Gestaltungsspielraum auch im VideoModus. Dank ihrer Schnellstart-Funktion ist die GF6 blitzschnell aufnahmebereit. Innovative Aufnahmemodi und Filter-Effekte machen die GF6 noch vielseitiger.

Format von nur 11,7 x 9,1 x 6,9 cm und ein Gewicht von lediglich 407 Gramm – ideal für brillante Aben  Die neue EOS 700D ist das teuer-Aufnahmen derzeitige Spitzenmodell im Caunterwegs. Dank non DSLR-Einstiegssegment. Sie des hellen optischen bietet Reihenaufnahmen mit bis zu Canon Suchers lassen sich Bilfünf Bildern pro Sekunden, einen EOS 700D der sehr gut betrachten. 9-Punkt-Weitbereich-Autofokus mit neun AF-Kreuzsensoren und einen dreh- Zudem besitzt die Kamera einen drei Zoll und schwenkbaren Clear-View-Touchscreen. großen Touchscreen, der die Anpassung Der 18-Megapixel APS-C Hybrid CMos- der Einstellungen und die direkte BildbeSensor und der Digic-5-Bildprozessor sind trachtung nach der Aufnahme erleichtert. Garanten für gute Bildperformance. Mit Herzstück ist ebenfalls der neue 18-Megaeinem Standard-Iso-Bereich von Iso 100 pixel APS-C Hybrid CMos AF II Sensor. Reibis 12.800 erfasst die Kamera eine bemer- henaufnahmen mit bis zu vier Bildern pro kenswerte Detailfülle auch bei schwachen Sekunde erleichtern spontane AufnahLichtbedingungen. Ein vereinfachtes um men und Fotos von Actionmotiven. Beide 360 Grad drehbares Modus-Wählrad bie- EOS-Modelle sind mit vielen Aufnahmetet einen unkomplizierten Zugriff auf die modi und Kreativfiltern ausgestattet und machen DSLR-Einsteigern kreatives Exverschiedenen Aufnahmemodi. Die zweite Canon DSLR-Neuheit, die perimentieren leicht. Zudem lassen sich EOS 100D, besticht durch ein kompaktes Full-Movies (1.080p) aufzeichnen.

Kreative Verstärkung im DSLR-Einstiegsportfolio


Auerswald

Zukunftssichere HightechKommunikation im Seniorenheim Das »Haus Eichenhof« setzt auf moderne Telekommunikationsanlagen von Auerswald mit integriertem Notrufsystem

Im

Oktober 2012 entschied sich das Seniorenheim »Haus Eichenhof« in Kirchlinteln, seine nicht mehr zeitgemäße TK-Anlage durch ein modernes System von Auerswald zu ersetzen. Ein erstes Fa-

Haus Eichenhof

Seniorenheim mit Auerswald-Technik zit von Ulrike Schlüter, Geschäftsführerin des Haus Eichenhof, lautete: »Wir verfügen durch das neue System nicht nur über genügend Anschlussleitungen, sondern können nun auch sekundengenau die Gespräche unserer Bewohner abrechnen und auch sicherheitstechnische Mechanismen wie beispielsweise Notrufe sicher verwalten.« Mit der Umrüstung auf den Kommunikationsserver Commander 6000RX wurde auch eine Umstellung auf neue Tischtelefone vorgenommen. Zum Einsatz kam das neue Comfortel 2600 von Auerswald. Es verfügt über einen farbigen Touchscreen, Steuerkreuz, 1.600 Adressbucheinträge und die Anzeige von Anrufern via Picture-Clips. Außerdem lassen sich die individuellen Telefone der Bewohner anbinden, die teilweise mit Großtasten speziell für Senioren ausgestattet sind. Einen weiteren technischen Zusatz stellt die »Hotelfunktion« der AuerswaldAnlage in der Zentrale dar. Damit ist es möglich, bei Bedarf bestimmte abgehende Rufnummern für entsprechende Bewohner oder gleich den kompletten Anschluss zu sperren, etwa weil die Person kostenpflichtige Werberufnummern wählt. Ferner ist durch die neue Anlage nun auch eine genaue Abrechnung der durchgeführten Telefonate pro Bewohner möglich. Eine der wichtigsten Neuerungen war der Anschluss der Notrufanlage, die über den internen Sikom-Server gesteuert wird. Dieser protokolliert, von welchem Zimmer ein Notruf ausgelöst wurde und schickt diesen auf die Telefone der Mitarbeiter. Zusätzlich wurden zwei IP-Dect 1040-

Basisstationen von Auerswald im Gebäude installiert, wodurch nun die Möglichkeit besteht, bis zu 40 Mobiltelefone anzuschließen und zehn Gespräche gleichzeitig zu führen. Funkabbrüche sind durch die zwei IP-Dect-Stationen ausgeschlossen. Als weitere Funktion wurde die Gegensprechanlage der Institution an der Eingangstür mit der Auerswald-Anlage verbunden, sodass durch Knopfdruck auch mit Besuchern an der Tür gesprochen werden kann. »Der Commander 6000RX ist fast unbegrenzt konfigurierbar. Aktuell nutzt das Haus Eichenhof vielleicht 50 Prozent der Anlage. Falls künftig ein Anbau mit beispielsweise weiteren 20 Zimmern erfolgt, ist die Anlage sehr zukunftssicher, denn es könnten problemlos weitere 20 Nebenstellen über die Anlage freigeschaltet werden«, so Calogero Giarrana, Fachhandelsberater bei Auerswald.

E-Plus

Base erweitert Tarife um Musik, Cloud und Sicherheit   Bei Base ist ab sofort der Zugang zu Musik, Cloud-Speicherplatz und Sicherheit in den Tarifen und Datenflats inklusive. Die Nutzung der Musik-Flat und der Sicherheits-Lösung von Kaspersky sind Teil der neuen Datenoptionen. Als Basis-Funktionalität ist die Base Cloud in einigen Tarifen bereits integriert. Im neuen Tarif »Base all-in plus« sind alle Dienste direkt enthalten. Mit dem Musik-StreamingDienst »MTV Music powered by Rhapsody« lassen sich die neuesten Songs auf dem Smartphone und Tablet (iOS und Android) abspielen. Die Musik-Flat bietet Zugriff auf 18 Millionen Titel aller Genres und tausende Hörbücher. Songs und Alben können auch direkt auf das Endgerät heruntergeladen werden, um sie offline zu hören. Mithilfe der Base Cloud können Daten im Internet gespeichert und von verschiedenen Endgeräten abgerufen werden. Der Cloud-Service ermöglicht damit die flexible mobile Verwendung von Fotos, Videos und Musik – ohne den Speicherplatz der Endgeräte zu belasten. Zudem können Inhalte über Social Media geteilt werden. »Kaspersky One Universal Security« ist eine umfassende Security-Suite zum Schutz von PCs, Macs, Android-Smartphones und -Tablets mit einer einzigen Lizenz.

AVM Spitzenmodell Fritzbox 7490

AVM Router-Flaggschiff für VDSL: Fritzbox 7490   Das neue AVM-Spitzenmodell Fritzbox 7490 unterstützt die fünfte W-Lan-Generation nach IEEE 802.11ac mit Gigabit-Geschwindigkeit sowie die VDSL-Übertragungstechnik Vectoring, die Störungen entgegenwirkt und so für höhere Datenraten sorgt. Die Fritzbox 7490 erreicht W-Lan-Raten von bis zu 1,3 GBit/s auf dem 5-GHz-Frequenzband und bis zu 450 MBit/s auf dem 2,4-GHz-Band. Damit eignet sich der Router zum Streamen von HD-Inhalten sowie zur schnellen Übertragung großer Dateien. Für Telefonie bietet die Fritzbox 7490 eine Telefonanlage mit Anrufbeantworter, eine integrierte Dect-Basisstation für bis zu sechs Schnurlostelefone sowie Anschlussmöglichkeiten für Analog-, ISDN- und IP-Telefone. Der Router kann sowohl an IP-basierten Telefonanschlüssen als auch an Analog- und ISDN-Zugängen betrieben werden. Ein eingebauter Media-Server streamt Bilder, Filme und Musik im Heimnetz.

Neue Software für Powerline-Heimnetz   Devolo veröffentlicht mit dLan Cockpit 4 die neuste Version seiner Powerline-Software. Das kostenlose Monitoring- und Konfigurations-Tools für das dLan PowerlineHeimnetz wartet mit einem stark erweiterten Funktionsumfang auf. Devolo hat dabei vor allem den Bedienkomfort im Blick: So lassen sich beispielsweise ab sofort alle dLan-Adapter im Netzwerk durch einen einzigen Knopfdruck auf den neusten Firmware-Stand bringen. Gewohnte Funktionen wie die grafische Darstellung der Verbindungsgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Adaptern im Heimnetz, nützliche Tipps zur Verbesserung der Übertragungsqualität oder individuelle Sicherheitseinstellungen stehen weiterhin zur Verfügung. Die Software dLan Cockpit 4 ist ab sofort auf der Devolo-Webseite zum Download verfügbar.

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mobile

Accessories

Schutzhüllen für Mobilgeräte

Wasserdicht und bruchfest – so geschützt kann dem Smartphone nichts mehr passieren OtterBox

Stabilste Schutzhülle aller Zeiten Die wasserdichte, sturzgeschützte, staubdichte und bruchfeste Armor Series von OtterBox passt für die Apple-Modelle iPhone 4, 4S und 5 sowie für das Samsung-Smartphone Galaxy S3

Mit

der Armor Series wurde die klassische OtterBox neu erfunden, die Schutz vor Wasser, bei Herunterfallen, vor Staub und Zerbrechen bietet. Vier Schichten wurden so miteinander verbunden, um die laut Hersteller »stabilste Schutzhülle aller Zeiten« zu schaffen. Wasserdichte Verschlüsse, die patentierte O-RingTechnologie, Anschlussabdeckungen und Gewebeschichten verhindern ein Eindringen von Wasser und gewährleisten, dass die Armor Series sogar bis zu 30 Minuten in zwei Meter tiefem Wasser verwendet werden kann. Die Lüftungs- und Anschlussabdeckungen bestehen aus einer undurchlässigen Membran und einer schützenden Gewebe-

Armor Series

besteht aus vier stabilen Schichten schicht, durch die man Töne aus dem Gerät hören kann, während schädliche Einflüsse nicht eindringen können. Innen und außen ist die Schutzhülle so konzipiert, dass fortschrittliche Materialien das Gerät schützen, falls es aus einer Höhe von drei Metern fällt. Eingegossene Stoßfänger in jeder Ecke der Hülle absorbieren Stöße, und der in der Armor Series verwendete verstärkte Kunststoff hält einem Gewicht von bis zu zwei Tonnen stand. Der mit

Smartphone Cases

Exzellenter Schutz für Galaxy S4 und HTC One   OtterBox bietet die innovativen Schutzhüllen der Defender Series, Commuter Series und Reflex Series für das Samsung Galaxy S4 an. Für das HTC One sind die Defender Series und Commuter Series erhältlich. Die Defender Series steht für robusten und zuverlässigen Schutz aus drei soliden Schichten. Eine stabile Polycarbonat-Schale mit integrierter DisplaySchutzfolie und eine strapazierfähige Außenschicht aus Silikon umhüllen das Smartphone. Diese erstklassige »Panzerung« schützt beim Herunterfallen, vor

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Defender Series

Robuste Hülle mit Display-Schutz Staub und vor Kratzern. Mitgeliefert wird ein Holster mit drehbarem GürtelClip, der auch als Ständer für die Medienansicht verwendet werden kann. Die Defender Series ist für das Galaxy S4, HTC One und in Kürze auch für das neue HTC First verfügbar. Die Commuter Series bietet flache, glatte und attraktive Hülle im schicken Design. Das robuste, zweilagige Design aus harter Polykarbonat-Schale und langlebiger Silikonschicht im Inneren schützt

  OtterBox ist führender Hersteller von hochwertigen Schutzhüllen, -folien und -boxen für portable Geräte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Fort Collins, Colorado, wurde 1998 gegründet. 2010 folgten Dependancen in Irland für die EMEA-Region sowie in Hongkong für die APAC-Länder. Weltweit sind über 600 Mitarbeiter für OtterBox tätig, davon allein 25 im Produktdesign. Der Vertrieb der OtterBox-Produkte erfolgt unter anderem über die Distributoren Tech Data Mobile, Ingram Micro, Komsa, Brodos und Herweck.

Schaumstoff weich ausgekleidete Innenbereich sorgt für einen stabilen Halt des Gerätes, ein integrierter Bildschirmschutz verhindert Kratzer und Schäden auf der Displayscheibe. Korrosionsbeständige Metallverschlüsse verriegeln die beiden Gehäusehälften miteinander. Die Anschlussabdeckungen lassen sich schnell öffnen, um ein Ladegerät- oder Kopfhörer-Kabel einzustecken, ohne dass dabei die Schutzhülle entfernt werden muss. Indes ist die Schutzhülle nicht mehr wasserdicht, wenn die Ladegerät- oder Kopfhörerbuchse in Gebrauch ist. Im Lieferumfang enthaltenen ist ein Trageband. Die Armor Series von OtterBox wurde auf diese Parameter getestet: l  bis zu 30 Minuten bei einer Wassertiefe von zwei Metern l  Herunterfallen aus drei Meter Höhe l  Keinerlei Eintritt von Staub oder Schmutz l  Bruch bei einer Last von zwei Tonnen

vor Aufschlägen und federt Stöße ab. Die selbsthaftende Display-Folie verhindert Kratzer und Abnutzungsspuren. Die Cases der Reflex-Serie sind leicht und dennoch strapazierfähig. Die zweiteilige Schale wird auf das Galaxy S4 geschoben und kann zum Andocken schnell wieder abgenommen werden. Die Hülle adressiert Menschen, die fürchten, dass ihr neues Samsung-Phone beim normalen Gebrauch durch Stöße und Erschütterungen beschädigt werden könnte. Die selbsthaftende Display-Schutzfolie bewahrt den großen Touchscreen zudem vor Kratzern. Im Rahmen des weltweiten Lizenzierungsprogramms »made for HTC devices« gehört OtterBox zu den wichtigsten Partnern bei der Entwicklung hochwertigen Zubehörs für das innovative HTC One und andere HTC-Smartphones.


SmallPod Bluetooth

Hohe Helligkeit

und eine flotte Reaktionszeit prädestinieren den AOC g2460Pqu Monitor für Gamer

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AOC

Display für Gamer AOC stellte zur Cebit ein neues Display vor, das perfekt auf die Ansprüche von Computerspielern zugeschnitten ist. Es überzeugt mit schneller Reaktionszeit und umfangreicher Ausstattung

Die

Anzeigefläche misst in der Diagonale 24 Zoll. Der LED-Monitor, der mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz glänzt, bietet für eine ruckelfreie Darstellung auch bei schnellen Bewegungen eine kurze Reaktionszeit von einer Millisekunde. Auch für eine 3D-Darstellung bei Spielen und Filmen ist gesorgt, denn der g2460Pqu unterstützt die aktive Shutter-3D-Technologie von NVIDIA 3D Vision. Mit den Schnittstellen VGA, DVI, HDMI und DisplayPort bleiben auch bei der Verbindung zur sonsti-

gen Hardware keine Wünsche offen. Im Rahmen ist ein USBHub mit vier Ports zu finden, die auch das Aufladen von Mobiltelefonen & Co. ermöglichen. Für die optimale Ausrichtung an die individuellen Ansprüche des Nutzers bietet das Display eine 130-mm-Höhenverstellbarkeit. Auch beim Energieverbrauch kann der Gamer-Monitor punkten, denn die Leistungsaufnahme ist auf sparsame 25 Watt im Standardbetrieb bzw. 0,5 Watt im Stand-By beschränkt.

Christiane Gehrke verstärkt G.A.M.E.

BIU meldet Golfregen im März

  Der G.A.M.E. Bundesverband der Computerspielindustrie e.V. wird seit April durch Christiane Gehrke von der Beratungsagentur Tom C. Gehrke Putzki Consulting unterstützt. Christiane Gehrke wird sowohl die Mitglieder des Verbandes betreuen als auch gemeinsam mit Stephan Reichart (Aruba Events GmbH) die Projektleitung des Messeauftrittes auf der Gamescom 2013 übernehmen. Hier fungiert sie als Ansprechpartnerin für die Mitaussteller des G.A.M.E. Gemeinschaftsstandes und übernimmt wie bereits 2012 das komplette Standmanagement.

  Gleich fünfmal kann der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. in Zusammenarbeit mit Mediacontrol GfK International den BIU Sales Award im März verleihen. »Fifa 13« (Electronic Arts) für die Nintendo Wii erhält einen BIU Sales Award in Gold. Ebenso erhalten Medal of Honor: »Warfighter« (Electronic Arts), »Hitman: Absolution« (Square Enix) und »F1 2012« (Codemasters), jeweils für die Versionen auf der PlayStation 3 einen BIU Sales Gold Award. Auf dem PC kann sich »Assassins Creed 3« von Ubisoft behaupten und bekommt dafür ebenfalls den BIU Sales Award in Gold.

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+ Verbatim

Eron LED-Leuchten von Lirio by Philips   Mit Eron aus der Leuchtenserie Lirio präsentiert Philips stilvolle LEDLeuchten. Sie bieten nicht nur funktionales Licht zum Lesen oder Arbeiten, sondern setzen auch Akzente für individuelles Lichtdesign zu Hause. Wichtigstes Merkmal ist ihre klare geometrische Form, die sich entweder als eleganter Blickfang oder durch ihre Lichtwirkung dezent in nahezu jeden Wohnraum einfügt. Als Steh- oder Tischleuchte sorgen sie für brillantes Licht genau dort, wo es benötigt wird. Der Leuchtenkopf der Eron lässt sich sowohl horizontal als auch vertikal einfach in verschiedene Richtungen drehen und präzise positionieren. So kann sie im Handumdrehen sowohl als Lese- oder Arbeitsleuchte als auch zur Akzentuierung unterschiedlicher Wohnbereiche, zum Beispiel als Wand- und Deckenfluter genutzt werden. Die neuen Eron Leuchten sind ab sofort im Leuchtenfachhandel erhältlich. Beide Varianten der Lirio Eron bestechen durch die Verbindung von Funktionalität und elegantem Äußeren, das sich bereits eine iF-Auszeichnung für innovatives Produktdesign verdient hat. Wahlweise in den Farben Schwarz oder Aluminium werden Steh- und Tischleuchte zum stilvollen Glanzlicht der Wohnraumgestaltung. Sie eignen sich besonders für all diejenigen, die von einer Leuchte erwarten, dass sowohl die äußeren als auch die inneren Werte überzeugen. Eron ermuntert geradezu, mit Licht und Lichtwirkung den Wohnraum je nach Anlass spielerisch entweder hell und direkt oder dezent und indirekt zu beleuchten. Mit einem integrierten Dimmer lässt sich das Lichtniveau zudem stufenlos einstellen. Als Lichtquelle dienen Hochleistungs-LEDs, die gleichmäßig unter einer transluzenten Scheibe – ähnlich einer CD – angeordnet sind. Bei einer elektrischen Leistung von 15 Watt liefern sie insgesamt einen Lichtstrom von 450 Lumen. Das warmweiße, glühlampenähnliche Licht ist blendfrei und hat eine Farbtemperatur von 2.700 Kelvin.

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OLED-Module für vielseitige kreative Lichtkonzepte Verbatim präsentiert mit der neuesten Velve-Generation die weltweit modernsten farbveränderbaren und dimmbaren OLEDModule. Mit bis zu 2.000 Candela/m² sind sie doppelt so hell wie frühere Modelle. Die Lichtausbeute beträgt 51,6 Lumen pro Watt, was einer um 70 Prozent gestiegenen Effizienz entspricht

Das

Unternehmen Verbatim gehört zu den Vorreitern im Bereich OLED-Technologie. Mit den symmetrischen Velve-Modulen präsentiert das Unternehmen nun echte Leichtgewichte: Bei nur 193 Gramm sorgen sie für einen beeindruckenden Beleuchtungsbereich von 123 mm x 123 mm und übertreffen damit den Branchenstandard. Die Module sind nur 8,7 Millimeter dünn, inklusive der auf der Rückseite jedes Panels montierten Steuerplatine.

Verbatim Velve-Module

sorgen für farbveränderbares, dimmbares Licht

Die Velve-Module von Verbatim werden in der Architektur dekorativ und funktional für stimmungsvolle Ambientebeleuchtung eingesetzt. Anwender profitieren vom harmonisch-sanften Licht, der integrierten Kalibrierung und einer gleichmäßigen Lichtverteilung zwischen den einzelnen Panelen, ohne störende Lichtpunkte, Blendeffekte oder übermäßige

Panasonic

LED-Lampe Nostalgic Clear gewinnt iF gold award 2013   Im zweiten Jahr in Folge gewinnt eine Panasonic LED-Lampe den begehrten iF gold award für ausgezeichnetes Produktdesign. Bei der 60. Auflage der iF awards überzeugte die Panasonic Nostalgic Clear LDAHV6L27CGE mit Retro-Look, innovativer LED-Technik und 40 Watt Leuchtkraft. Mit dem iF gold award 2013 honoriert die Jury die exzellenten Pro-

Wärmeabgabe. Die Velve-Module bieten neue Gestaltungsspielräume, die konventionellen Beleuchtungslösungen bislang verschlossen blieben. Sie eignen sich besonders für den Einsatz in Einzelhandel und Gastgewerbe zum Beispiel in Bars, Restaurants und Discotheken. Viele auf dem Markt verfügbare OLEDModule emittieren nur weißes Licht. Velve hingegen ist farbveränderbar, lässt sich in Farbabstimmung und Helligkeit anpassen und bietet so einen sehr viel größeren kreativen Spielraum. Zur Erzeugung von weißem Licht nutzen die neuen OLEDModule nun ein Rot-Gelb-Blau-System, das eine hellere und genauere Farbmischung als das bisher verwendete System mit Rot, Blau und Grün ermöglicht. OLEDs bieten eine besonders anpassungsfähige Oberflächenlichtquelle und sind daher ideal geeignet, Objekte weich, ohne Flackern auszuleuchten. Jeanine Chrobak-Kando, Business Development Manager bei Verbatim: »Der Name Verbatim steht in der Beleuchtungsindustrie für leistungsfähige Produkte und hohe Qualitätsstandards. Bei der Entwicklung der Velve-OLED-Module konnte auf das Know-how und die langjährige Erfahrung der Mitsubishi Chemical Holdings Group zurückgegriffen werden. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Zuverlässigkeit und der Qualität der OLED-Module, um ein gleichmäßiges und sanftes Licht mit breiten Anwendungsmöglichkeiten zu erzeugen.«

dukteigenschaften der Nostalgic Clear – von der Gestaltungsqualität über den Innovationsgrad bis hin zu Umweltverträglichkeit und Funktionalität. Käufer können neben einer hohen Stromersparnis auch mit einer extralangen Lebensdauer rechnen. Das iFgold-award-prämierte Leuchtmittel hält rund 40.000 Einsatzstunden und 100.000 Schaltvorgänge.


MI_CE-Markt 2013_5:Layout 2

03.04.2013

16:39 Uhr

Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat * * in Prozent

Einzelhandel Februar 2013

Nominal

Real

Insgesamt: darunter: Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren davon: Nicht-Facheinzelhandel Facheinzelhandel Nicht-Lebensmittel davon: Textilien, Bekleidung, Schuhe Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte, Baubedarf Sonstiger Facheinzelhandel Kosmetische, pharmazeutische und medizinische Produkte Waren-/Kaufhäuser u. a. Internet- und Versandhandel

- 1,0

- 2,2

0,4

- 1,7

0,4 0,3 - 2,3

- 1,6 - 2,3 - 2,8

- 2,3

- 3,1

- 3,8 - 2,6

- 3,6 - 3,0

2,0 - 4,3 - 0,1

0,2 - 5,2 - 0,5

Umsätze im Februar 2013

Real minus 2,2 Prozent gegenüber Februar 2012 Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Februar 2013 nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 1,0 Prozent und real 2,2 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat

Der

Februar 2013 hatte aber mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2012. Im Vergleich zum Januar 2013 ist der Umsatz im Februar kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,5 Prozent und real um 0,4 Prozent gestiegen. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Februar 2013 nominal 0,4 Prozent mehr und real 1,7 Prozent weniger um als im Februar 2012. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 0,4 Prozent höher und real um 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 0,3 Prozent mehr und real 2,3 Prozent weniger umgesetzt als im Februar 2012. Im Einzelhandel mit Nicht-

Lebensmitteln lagen die Umsätze im Februar 2013 nominal (minus 2,3 Prozent) und real (minus 2,8 Prozent) niedriger als im Februar 2012. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurde im deutschen Einzelhandel nominal 1,6 Prozent und real 0,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum umgesetzt.

ECC-Studie zu . . .

... Cross-Channel Eine Studie des ECC Köln am Institut für Handelsforschung verdeutlicht, dass deutsche Konsumenten bei ihrer Online-Recherche vor dem Kauf im stationären Geschäft vor allem auf Suchmaschinen und Online-Shops zurückgreifen. Dabei recherchieren ca. 58 Prozent direkt im Online-Shop des gewählten Anbieters.

Und schon wieder neue Möglichkeiten ... „Es ist unglaublich, mit wie vielen interessanten Neuheiten mich MONACOR INTERNATIONAL in den Fachkatalogen 2013 überrascht hat. Innovative DSP-Technologie, ein cleveres AudioMatrix-System oder die komplette Sprachalarmierungsanlage mit EN-64-Zertifizierung – so stelle ich mir moderne Lösungen für meine Kunden vor.“ Jens Neumann, 43, Elektroinstallateur

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Ifo-Konjunkturtest März 2013

Geschäftslage

Keine Firma mit Umsatzplus

40 20

(wm) Über die Ergebnisse des Ifo-Konjunkturtests für die Consumer-Electronics-Branche berichtet CE-Markt monatlich. Lesen Sie diesmal das CE-Branchen-Ifo-Stimmungsbild vom März 2013

0 -20 -40 Dezember

Januar

Februar

März

Umsatz zum Vorjahr 0 -20 -40 -60 -80 Dezember

Januar

Februar

März

Lagerbestände 80 60 40 20 0 Dezember

Januar

Februar

März

Preiserwartungen (3 Monate) 60 30 0 -30 -60

Dezember

Januar

Februar

März

Geschäftsaussichten (6 Monate) 30 0 -30 -60 -90 Dezember

48 CE Markt

5 | 2013 

Januar

Februar

März

Facheinzelhandel:

Fachgroßhandel:

Geschäftslage: Im März fiel der saisonbereinigte und geglättete Ifo-Geschäftsklimaindex von minus 40,3 auf minus 47,9 Indexpunkte. Mehr als zwei Fünftel der Testteilnehmer sprachen von einer schlechten, nur wenige von einer guten Geschäftslage. Vor einem Jahr hatte im März noch reichlich ein Drittel der Firmen die Geschäftslage als gut beurteilt.

Geschäftslage: Hier sprachen per saldo 17 Prozent der Firmen von einer schlechten Geschäftslage. Dabei standen 22 Prozent Gut-Stimmen 39 Prozent Schlecht-Stimmen gegenüber. Vor einem Jahr hatten noch 53 Prozent der Firmen von einer guten und nur zwölf Prozent von einer schlechten Geschäftslage gesprochen.

Umsatz gegenüber Vorjahr: Diesmal meldete keine einzige Firma ein Umsatzplus, dafür sprachen zwei Drittel von einem Minus. Zum Vergleich März 2012: Firmenanteil per saldo plus 30 Prozent! Lagerbestand: Wohl in erster Linie dank Drosselung im Einkauf (drei Fünftel der Testfirmen wollen in den nächsten drei Monaten ihre Orders kürzen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum) haben sich die Lagerbestände zum Teil normalisiert. Nur noch 17 Prozent (Vormonat: 35 Prozent) der Firmen sprachen von überhöhten Beständen. Verkaufspreise: Der Preisdruck hat offensichtlich etwas nachgelassen. Sprachen im Februar noch 55 Prozent der Firmen von rückläufigen Verkaufspreisen, so waren es im März nur mehr 38 Prozent. Für die nächsten drei Monate rechnen per saldo 35 Prozent mit einer Fortsetzung des rückläufigen Preistrends. Geschäftsaussichten: Drei Fünftel der Firmen – fast so viele wie im Februar – rechnen für die nächsten sechs Monate weiter mit einer Verschlechterung der Geschäftslage. Seit etwa Mai 2012 hat sich damit die konjunkturelle Situation des CE-Einzelhandels – folgt man der Entwicklung des IfoGeschäftsklimaindex – laufend verschlechtert.

Umsatz gegenüber Vorjahr: Diese konnten vom Großteil der Firmen, nämlich 62 Prozent, nicht erreicht werden. Nur zehn Prozent der Firmen meldeten ein Umsatzplus. Vor einem Jahr hatte der Saldo aus Firmen mit Umsatzplus und mit Umsatzminus noch bei plus 19 Prozent gelegen. Lagerbestand: Die Lagerbestände erwiesen sich wie in den Vormonaten großenteils als normal. Nur 15 Prozent der Firmen sprachen von überhöhten Beständen. Trotzdem wollen 32 Prozent ihre Orders in den nächsten drei Monaten kürzen. Zum Vergleich: Im März 2012 hatten noch per saldo 28 Prozent der Firmen an eine Aufstockung der Bestellungen gedacht. Verkaufspreise: Wie in den Vormonaten sprachen nur wenige Firmen (acht Prozent) von rückläufigen Verkaufspreisen. Auch für die nächsten drei Monate werden nach Firmenangaben nur marginale Preisveränderungen erwartet. Geschäftsaussichten: Für die nächsten sechs Monate rechnen 16 Prozent der Testfirmen mit einer Verbesserung, 14 Prozent mit einer Verschlechterung der Geschäftslage (Saldo: plus zwei Prozent). Gegenüber Februar, wo noch per saldo 27 Prozent der Firmen mit einer Geschäftsverschlechterung gerechnet hatten, ist dies ein deutlicher Stimmungsumschwung.


Betriebsausgaben

Aufwendungen für ein Arbeitszimmer   Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung können als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die Höhe der abziehbaren Aufwendungen wird dann gesetzlich auf 1.250 Euro begrenzt. Die Beschränkung der Höhe nach gilt nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen beruflichen Betätigung bildet. Unter einem häuslichen Arbeitszimmer wird ein Raum verstanden, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre des Steuerpflichtigen eingebunden ist und vorwiegend der Erledigung gedanklicher, schriftlicher, verwaltungstechnischer oder organisatorischer Arbeiten dient. Ein solcher Raum ist typischerweise mit Büromöbeln eingerichtet, wobei der Schreibtisch regelmäßig das zentrale Möbelstück ist. Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10. Oktober 2012 setzt ein häusliches Arbeitszimmer nicht zwingend voraus, dass es mit bürotypischen Einrichtungsgegenständen ausgestattet ist und nur für Bürotä-

tigkeiten genutzt wird. Jedenfalls kommt die Nutzung des »Übezimmers« eines Berufsmusikers der Nutzung eines »typischen« Arbeitszimmers durch Angehörige anderer Berufsgruppen gleich. Der BFH vermochte der Auffassung der Vorinstanz, das Übezimmer ähnele bei wertender Betrachtungsweise eher einem Tonstudio als einem Arbeitszimmer, bei dem die Kosten in voller Höhe steuerlich berücksichtigt worden wären, nicht zu folgen.

Terminsache

Altverlust: Privates Wertpapiergeschäft   Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Einführung einer Abgeltungssteuer für Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften beschlossen. Der Abzug von Verlusten aus Aktienverkäufen kann seitdem nur mit Gewinnen aus solchen Geschäften verrechnet bzw. in künftige Jahre vorgetragen werden. Ein Verlustrücktrag in das Vorjahr ist nicht möglich. Anleger, die noch steuerlich verrechenbare Verluste aus privaten Wertpapiergeschäften aus der Zeit vor Einführung der Abgeltungsteuer haben (also vor 2009), sollten beachten, dass diese Veräußerungsverluste nur noch mit bis zum

publitec Präsentationssysteme & Eventservice aus Herdecke ist seit 13 Jahren europaweit in der AV-Branche aktiv. Als einer der führenden Distributoren verkaufen und vermieten wir professionelle Videotechnik für den Einsatz bei Veranstaltungen und in Festinstallationen. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort:

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31. Dezember 2013 realisierten Wertpapierveräußerungsgewinnen verrechnet werden können. Danach ist eine Altverlustverrechnung nur noch mit Gewinnen aus Veräußerungen von Edelmetall, Kunstgegenständen oder Devisen

sowie Spaß und Interesse am Markt-/Wettbewerbsumfeld

Aufgabe und Tätigkeitsschwerpunkte Kundenbetreuung und Neukundenakquise im vakanten Verkaufsgebiet Niedersachsen +++ Angebotserstellung sowie Absprache und Planung von Handelsaktivitäten +++ Durchführung von Präsentationen und Handelsevents +++ Messevorbereitung und -teilnahme +++ Markt- und Wettbewerbsbeobachtung +++ Budgetplanung und -kontrolle +++ Pro-Aktiver, am POS kreati- Die JVC Deutschland GmbH, ist die deutsche ver, gleichermaßen aber auch nachhaltiger Ausbau der Vertriebsgesellschaft für JVC Produkte innerhalb der „JVC Kenwood Corp.“. Seit Gründung Marktanteile im Verkaufsgebiet von JVC in 1927 hat das Unternehmen als treibende Kraft nicht endender technologischer Anforderungsprofil Innovationen zu technologischen Fortschritten Fundierte kaufmännische Kenntnisse, gern im Zuge beigetragen, die die Entwicklung der Welt enthaben Als eines BWL-Studiums mit Schwerpunkt Absatzwirtschaft scheidend beeinflusst haben. oder einer kaufmännischen Berufsausbildung erworben +++ Sicherer, analytischer Umgang mit Zahlen und Vertriebskennziffern +++ Wohnort in zentraler Lage im Verkaufsgebiet oder unabdingbare Umzugsbereitschaft +++ Gute MS Office- (insbesondere Excel)/Lotus NotesAnwender-Kenntnisse +++ kommunikationssichere Englischkenntnisse +++ einige Jahre CE-Erfahrung, bevorzugt im CE-Vertrieb (Braune Ware u./o. Mobile Audio)

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Konsumbarometer: Wo stationäre Fachgeschäfte punkten können Internet

und movon der Bergischen Univerbile Endsität Wuppertal, brachte das geräte beeinflussen das KonWechselspiel zwischen statiosumverhalten: 83 Prozent der närem und Online-Handel auf Europäer beabsichtigen, zuden Punkt: »Lust und Last entmindest in Teilbereichen künfscheiden über die Zukunft der tig online zu kaufen, und 33 Handelskanäle. Einkäufe, die Prozent sind bereit, solche Einuns lästig sind, werden noch käufe per Smartphone oder Tastärker über das Internet erfolblet – also mobil – zu erledigen. Dort wo die Lust im Mitgen. Dies sind zwei der vielen telpunkt steht, lauern die ChanErgebnisse des Europa-Koncen des stationären Handels. Wolfram Bangert sumbarometers 2013, einer reKunden sind beispielsweise präsentativen Verbraucherbebereit, weite Wege zu einer Erfragung im Auftrag der Commerz Finanz lebnismall zurückzulegen oder verweilen GmbH (siehe auch Seite 13). Freilich gibt ausgiebig in ihrem geliebten Buchladen es für stationäre Händler keinen Anlass, an der Ecke. Die Chancen des stationären vor der Online-Konkurrenz zu resignieren, Handels sind da, sie müssen nur genutzt denn im stationären Handel zu kaufen, werden.« ist bei die meisten Konsumenten immer noch sehr beliebt, wie das Europa-Kon- Auch Nachhaltigkeitskriterien werden laut der Commerz-Finanz-Studie immer sumbarometer 2013 feststellt: wichtiger. So spielen bei der EntscheiLadengeschäfte bleiben integraler Be- dung für oder gegen eine Marke soziales standteil des Kaufprozesses, wenn es Engagement des Unternehmens sowie auch die negative Entwicklung des ethisches Verhalten und Umweltaspekte Showrooming gibt – Verbraucher entde- eine immer bedeutendere Rolle. Mehr als cken Produkte im Schaufenster oder im die Hälfte der Europäer, nämlich 55 ProLaden, wählen sie aus und bestellen sie zent, beabsichtigt ihr Konsumverhalten dann teils über das Internet. Trotzdem künftig an solchen Nachhaltigkeitskritebleibt der stationäre Handel eine wich- rien auszurichten. Die nachhaltige Orientige Einkaufsquelle. Gerade bei Käufern, tierung der Verbraucher wirkt sich auf ihre die den haptischen Kontakt zum Produkt Beziehung zu Marken aus. So sind 70 Prosuchen, kann der Handel vor Ort punk- zent der Europäer daran interessiert, von ten. Nach der Studie von Commerz Fi- den Markenherstellern in die Entwicklung nanz geben 43 Prozent der Europäer als von Produkten und Dienstleistungen einHaupthindernisse des Online-Kaufs an, bezogen zu werden. Erfahrung, Meinung dass sie das Produkt nicht sehen oder an- und Wünsche der Verbraucher in Form fassen können. Jeder fünfte Befragte (21 von »Crowdsourcing« liefern einen wertProzent) kann die Qualität von Waren und vollen Beitrag zur Produktentwicklung. Dienstleistungen im Internet nicht einschätzen. 14 Prozent bevorzugen es, mit Durch die zunehmende Austauschbarkeit der Produkte sind die Hersteller gefordert, einem Verkäufer zu sprechen. ein klares, glaubwürdiges und vorteilhafEiner der Mitwirkenden der Studie, Uni- tes Markenimage aufzubauen, welches versitätsprofessor Dr. Tobias Langner nur durch ein definiertes Kundenbeziehungsmanagement ermöglicht wird, das in Teilen direkt und in Teilen gemeinsam mit dem Handel implementiert wird – so Online versus stationär die Meinung von einem weiteren Universitätsprofessor, nämlich Dr. Werner Reinartz von der Universität zu Köln.   Ein stationärer Schuhhändler bekommt eine Lieferung von 18 Paar Schu- Auch der lokale Bezug ist den Europäern hen (ein Transportweg). Ein Onlineshop wichtig: 59 Prozent der Befragten gaben verschickt 18 Paar an seine Kunden (acht an, künftig kleinere Läden in der unmittelWege). 50 Prozent werden zurückge- baren Umgebung zu bevorzugen – auch schickt (neun Wege). Diese neun Paar wer- dies ein Pluspunkt für den stationären den wieder verschickt (neun Wege), da- Handel als kompetenter Nahversorger. von die Hälfte zurück (vier Wege). Diese vier Paar gehen an neue Kunden (vier We- Herzlichst Ihr ge). Die Hälfte zurück (zwei Wege) usw. – 46 Transportwege zu einem Weg! Hartmut Sand, Schuh Sand GmbH, Stuttgart-Feuerbach Wolfram Bangert, CE-Markt Herausgeber

DAS BUSINESS-MAGAZIN DER CE-BRANCHE Unterhaltungselektronik • Foto & Video • Telekommunikation • PC/Multimedia • Car-Infotainment • Navigation • Games • Smart Home • Zubehör für CE, TK und IT • Eigenständiges Schwesterblatt electro, Spezial-Handelsmagazin für den Elektro-Hausgeräte-Markt (Verlagsbeilage) VERLAG B&B Publishing GmbH, Schmiedberg 2 a, D-86415 Mering, Postfach 1265, D-86407 Mering, Telefon 08233/4117, Fax 08233/30206, E-Mail Verlag@ce-markt.de VERLEGER & HERAUSGEBER Wolfram Bangert & Lutz Rossmeisl REDAKTION Jan Uebe (Chefredakteur) Wolfram Bangert, Lutz Rossmeisl, Klaus Nestele, Heike Bangert, Gisela Hörner (Redaktionsassistentin) E-Mail Redaktion@ce-markt.de REDAKTIONS-/VERLAGSMARKETING Lutz Rossmeisl, Fliederweg 8, D-90766 Fürth, Telefon 0911/9709030 Fax 9709031, Mobil 0160/4403754 E-Mail Rossmeisl@ce-markt.de MITARBEITER DIESER AUSGABE Gerry Foth, Ulrich Hempel, René Roland Katterwe, Ulrich von Löhneysen, Detlef Meyer, Walter Meyerhöfer, Dr. Andreas Müller, Markus Reichert (USA), Jürgen Schlomski, Thomas Schultze, Michael Singer, Roland Stehle ANZEIGEN Annette Pfänder-Coleman Telefon 09106/727, Fax 09106/ 925562 E-Mail Anzeigen@ce-markt.de ART-DIREKTORINNEN Dipl.-Des. Regina Bangert, Ulrike Lechler DRUCK Druckerei Walch, Augsburg Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 16 vom 1.1. 2013. Jahresabo Inland 44 Euro inkl. Porto und MwSt., Ausland 75 Euro inkl. Porto. Bei höherer Gewalt kein Anspruch auf Lieferung Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion nicht übernommen werden. Die Zeitschrift ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck nur mit Genehmigung. Copyright: B&B Publishing GmbH. Gerichtsstand: Augsburg. CE-Markt erscheint monatlich (11mal pro Jahr). ISSN 1435-1145

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50 CE Markt

5 | 2013 

Mitglied der International Press Group – Association of Important Trade Magazines for Consumer Electronics

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CE-Markt ist das Mitteilungsblatt der Informationsgemeinschaft Consumer Electronics e. V. samt ihren institutionellen Mitgliedern

CE-Markt ist Institutionelles Mitglied der International Electronic Press Association International Electronic (IEPA), Sitz: Habsburg (Schweiz) Press Association CE-Markt 6/2013: Die Auslieferung des nächsten Hefts beginnt am 27. Mai 2013. Die Zustelldauer beträgt ca. drei bis fünf Tage.


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