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24.01.2014

Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Deutschland möchte Universalbanken stützen Deutschland, Frankreich und Italien haben in der europäischen Debatte über ein Trennbankensystem vor einer Gefährdung von Universalbanken gewarnt. Die Länder sehen eine Gefahr darin, dass durch die Begrenzung des Eigenhandels die Banken „viele nützliche Aktivitäten“ nicht mehr anbieten könnten.

Neutral

Euro-Raum mit verbesserter Konsumstimmung Die Stimmung der Konsumenten in Euroland hellt sich weiter auf. Die Schnittmenge der 18 Staaten des Währungsraums stieg im Januar auf -11,7 Zähler nach -13,5 Punkte im Vormonat. Experten hatten im Vorfeld zwar mit einer weiteren Erholung gerechnet, die Dynamik der Stimmungsaufhellung überraschte positiv. Der langjährige Durchschnitt von -13,3 Punkten ist damit überschritten. In der Stimmung der Verbraucher zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Während die Stimmung in Deutschland so gut ist wie seit sechs Jahren nicht mehr, tendieren die Barometer in Südeuropa deutlich schwächer.

Positiv

Spanien mit Licht und Schatten Nach Einschätzung der spanischen Notenbank arbeitet sich die Wirtschaft langsam aus der Krise heraus. Die Konjunktur zog Ende 2013 so stark an wie seit sechs Jahren nicht, dagegen kletterte die hohe Arbeitslosenquote im letzten Quartal des Jahres erneut. Das Wirtschaftswachstum wies die Notenbank mit 0,3 Prozent aus. So stark war die Wirtschaft in keinem Quartal seit 2008 mehr gewachsen. Trotzdem schrumpfte die spanische Gesamtwirtschaft im Gesamtjahr nach 2012 ein zweites Mal und zwar um 1,2 Prozent. Trotz einer höheren Beschäftigung stieg die Arbeitslosenquote zuletzt auf 26,03 von 25,98 Prozent. In den Vormonaten hat es vereinzelt Erfolge vom Arbeitsmarkt zu vermelden gegeben. Die hohe (Jugend-) Arbeitslosigkeit bleibt eines der zentralen Probleme des Landes.

Neutral

Italien vor Milliardeneinnahmen aus Privatisierungen Italien strebt für die beiden kommenden Jahre Erlöse aus der Privatisierung von Staatseigentum in Höhe von acht bis zehn Milliarden Euro an. Wie der Wirtschaftsminister verkündete, rechnet er mit dem Großteil der Erlöse bereits in diesem Jahr. Ein großes Paket in diesem Vorhaben stellt der Verkauf der staatlichen Post dar, von der ein Anteil in Höhe von 40 Prozent veräußert werden soll. Fitch bestätigt AAA Rating Die Ratingagentur Fitch hat das bestmögliche Rating für Deutschland bei AAA bestätigt. Der Ausblick für die größte Volkswirtschaft Europas wurde auf stabil belassen.

Positiv

Neutral

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3671 - 1.3698

1.3680 - 1.3697

1.3580

1.3550

1.3500

1.3700

1.3720 1.3750

Neutral

141.04 - 141.96

141.35 - 141.75

140.80

140.50

140.30

142.00

142.20

142.50

Neutral

102.98 - 103.78

103.25 - 103.58

103.50

103.20

103.00

104.75

105.00

105.20

Neutral

1.2276 - 1.2316

1.2288 - 1.2300

1.2300

1.2270

1.2250

1.2400

1.2420

1.2440

Positiv

0.8214 - 0.8250

0.8221 - 0.8234

0.8180

0.8160

0.8140

0.8290

0.8300

0.8320

Neutral

Ihre Ansprechpartner

Europa zeigt solides Bild – Euro kann zulegen

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3685 (07.51 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3538 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 103.30. In der Folge notiert EUR-JPY bei 141.40. EUR-CHF oszilliert bei 1.2285.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

Zu einem Sprung setzte gestern der Euro an, als die erfreulich starken Einkaufmanagerindices aus Europa veröffentlicht wurden. Nicht nur die reinen Index-Zahlen lesen sich gut – die Botschaften aus der Auswertung sind ermutigend. Der Composite Index, der den Mittelwert aus verarbeitendem Gewerbe und Dienstleiser abbildet, rangiert im Januar um 53,2 und damit 1,1 Punkte über dem Vormonat.

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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24.01.2014

9.631,04

-89,07

Dow Jones

16.197,35

-175,99

Nikkei

15.391,56

-304,33

Der Aufschwung in Europa hat einen dynamischeren Charakter als zuvor. Deutschlands Performance kompensiert die Schwäche Frankreichs. Die übrigen Länder der Eurozone zeigen im Durchschnitt die höchsten Wachstumsraten seit 2011, was darauf hindeutet, dass die Peripherie-Länder einen ausgesprochen guten Jahresstart hingelegt haben, so Markit in einer Presseerklärung.

2,779

(2,867)

Positiv ist der weiter solide wachsende Auftragseingang in Europas Ländern. Schwächer waren dagegen die Arbeitsmarktsituation und die Preisnachlässe, die die Firmen gewähren mussten, um ihre Waren loszuschlagen.

1,678

(1,717)

DA X

10 J. US Bond 10 J. Bund

Brent Gold Silber

 

111,23 (111,23)   1.258,80 (1263,95) 19,96 (19,99) 

TV-Termine: Kein Termin heute und Montag

Diese positive Essenz half dem Euro um 150 Basispunkte zulegen und die 1,3700-Marke im frühen europäischen Handel zu testen. Der Versuch wurde aber abgeblockt und so notiert das Währungspärchen gerade um 1,3675. Die bekannte Bandbreite von 1,3550-1,3700 bleibt damit vorerst bestehen. Erst wenn neue Entwicklungen den Euro für mindestens einige Stunden über 1,3700 treiben sollten, werden wir die Bandbreite hinter uns lassen und Richtung 1,3750 und 1,3800 laufen. Impulse dafür sehen wir allerdings nicht, da keine relevanten Konjunkturdaten auf der Tagesagenda stehen und die Marktteilnehmer bereits die FED-Sitzung am Mittwoch ins Auge genommen haben. Der Index der US-Frühindikatoren konnte keine Akzente setzen. Im Dezember wurde ein Wachstum von nur 0,1 Prozent erreicht. Erwartet wurden 0,2%. Unter dem Strich ergibt sich aufgrund der Vormonatsrevision (von 0,8% auf 1,0%) aber aus unserer Sicht kein Negativereignis.

Dax-Börsenampel:

Ab 8.980 Punkten Ab 9.580 Punkten Aktuell © Moody´s economy.com Die Signale vom US-Häusermarkt waren auch keine US-Dollar Stütze. Im Dezember konnten nur 4,87 Mio. bestehende Immobilien verkauft werden und damit ein gutes Stück weniger als die erwarteten 4,94 Mio. erwarten ließen. In Kombination mit der Abwärtsrevision des Novembers von 4,90 Mio. auf 4,82 Mio. sorgten die Zahlen für Skepsis über die Entwicklung des hoch subventionierten Immobilienmarktes.

© Reuters (prozentuale Veränderung der Verkäufe) Die Arbeitslosen-Neuanträge lagen voll im Rahmen der Erwartungen und lieferten kein AHAErlebnis. Nach den zuletzt schwachen Arbeitsmarktzahlen überwiegt gerade die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des US-Arbeitsmarktes. Unter dem Strich schlägt das DatenPendel zurzeit zu Gunsten von Europa aus. Die Märkte erwarten sich Neuigkeiten über die zukünftige Geldpolitik auf der am Mittwoch anstehenden Notenbanksitzung. Bis dahin sollten uns die bekannten Fahrwasser erhalten bleiben.

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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24.01.2014

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten Es stehen keine relevanten Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an.

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Zuletzt

Konsensus 

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Bewertung

Bedeutung

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24.01.2014

WICHTIGE HINWEISE Dieses Informationsschreiben ist erstellt worden von der Bremer Landesbank („Bank“). Die Bremer Landesbank untersteht der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Eine Überprüfung oder Billigung dieses Informationsschreibens oder der hierin beschriebenen Produkte oder Dienstleistungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde ist grundsätzlich nicht erfolgt. Dieses Informationsschreiben richtet sich ausschließlich an in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Kunden der Bank und der Sparkassen des Finanzverbundes. Zudem dient dieses Informationsschreiben allein Informationszwecken und stellt insbesondere kein Angebot zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung irgendeines Anlagetitels dar. Alle hierin enthaltenen tatsächlichen Angaben, Informationen und getroffenen Aussagen basieren auf Quellen, die von uns für zuverlässig erachtet wurden. Da insoweit allerdings keine neutrale Überprüfung dieser Quellen vorgenommen wird, können wir keine Gewähr oder Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen übernehmen. Die aufgrund dieser Quellen in dem vorstehenden Informationsschreiben geäußerten Meinungen und Prognosen stellen unverbindliche Werturteile unseres Hauses dar, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keinerlei Gewähr übernommen werden kann. Die vorstehenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieses Informationsschreibens. Eine Garantie für die Aktualität und fortgeltende Richtigkeit kann daher nicht gegeben werden. Dementsprechend ist eine Änderung unserer Meinung jederzeit möglich, ohne dass diese notwendig publiziert werden wird. Die Bewertung einzelner Finanzinstrumente aufgrund historischer Entwicklung lässt sich nicht zwingend auf die zukünftige Entwicklung übertragen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind daher kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Vielmehr können etwa Fremdwährungskurse oder ähnliche Faktoren negative Auswirkungen auf den Wert von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten haben. Soweit im Rahmen dieses Informationsschreibens Preis-, Kurs- oder Renditeangaben oder ähnliche Informationen in einer anderen Währung als Euro angegeben sind, weisen wir hiermit ausdrücklich darauf hin, dass die Rendite einzelner Finanzinstrumente aufgrund von Währungskursschwankungen steigen oder fallen kann. Da wir nicht überprüfen können, ob einzelne Aussagen sich mit Ihren persönlichen Anlagestrategien und –zielen decken, haben unsere Empfehlungen nur einen unverbindlichen Charakter und stellen insbesondere keine Anlageberatung oder Rechts- oder Steuerberatung dar. Ferner stellt dieses Informationsschreiben keine Finanzanalyse dar, sondern eine lediglich Ihrer allgemeinen Information dienende Werbemitteilung im Sinne des § 31 Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes in seiner aktuell geltenden Fassung. Aus diesem Grund ist diese Auswertung nicht unter Berücksichtigung aller besonderen gesetzlichen Anforderungen an die Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen erstellt worden. Ebenso wenig unterliegt diese Auswertung dem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung, wie dies für Finanzanalysen gilt. Soweit Sie weitergehende Informationen oder eine anleger- und objektgerechte Beratung wünschen, empfehlen wir Ihnen, eine/n unserer Anlageberater/ -innen aufzusuchen. Weder die BREMER LANDESBANK noch ihre Angestellten übernehmen eine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Verluste aufgrund einer Nutzung der in diesem Informationsschreiben enthaltenen Aussagen oder Inhalte. Die Weitergabe dieses Informationsschreibens an Dritte sowie die Erstellung von Kopien, ein Nachdruck oder sonstige Reproduktion des Inhalts oder von Teilen dieses Informationsschreibens ist nur mit unserer vorherigen, schriftlichen Genehmigung zulässig.

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