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Einführungshandbuch

Glossar

C

A

Cursor – Eine Bildschirm-Markierung, die Sie auf einem Signal ausrichten können, um genauere Messungen vorzunehmen.

Ablenkgeschwindigkeit – Entspricht der Zeitbasis. Ablenkung – Eine horizontale Schwenkung des Elektronenstrahls eines anlogen Oszilloskops von links nach rechts über die Kathodenstrahl-Bildröhre. Abtastpunkt – Die unbearbeiteten Daten aus einem AD-Wandler, aus denen Signalpunkte berechnet werden. Abtastrate – Bezieht sich auf die Häufigkeit, mit der ein digitales Oszilloskop eine Abtastung des Signals durchführt, angegeben in Sample pro Sekunde (S/s). Abtastung – Vorgang, bei dem ein Teil eines Eingangssignals in eine Reihe von diskreten elektrischen Werten umgewandelt wird, damit diese gespeichert, verarbeitet und/oder dargestellt werden können. Es gibt zwei Arten: Echtzeit-Abtastung und Äquivalentzeit-Abtastung. Amplitude – Eine charakterisierende Größe oder die Stärke eines Signals. In der Elektronik bezieht sich die Amplitude entweder auf Spannung oder Leistung. Analog-Digital-Wandler (ADW) – Eine digitale elektronische Komponente, die ein elektrisches Signal in diskrete Binärwerte umwandelt. Analoges Oszilloskop – Ein Messgerät, das eine Signaldarstellung durch Auftragen des Eingangssignals (aufbereitet und verstärkt) auf die vertikale Achse eines Elektronenstrahls erzeugt, der sich von links nach rechts horizontal über eine Kathodenstrahl-Bildröhre bewegt. Eine chemische Phosphor-Schicht auf der Kathodenstrahl-Bildröhre erzeugt beim Auftreffen des Strahls eine Leuchtspur. Analoges Signal – Ein Signal mit sich kontinuierlich ändernden Spannungen.

D Dämpfung – Eine Verringerung der Signalamplitude während ihrer Übertragung von einem Punkt zu einem anderen. Digitale Oszilloskope – Eine Oszilloskop-Art, die einen AnalogDigital-Wandler (AD-Wandler) eingesetzt, um die gemessene Spannung in eine digitale Information umzuwandeln. Es gibt folgende Arten: Digital-Speicher-, Digital-Phosphor-, MixedSignal- und Digital-Sampling-Oszilloskope. Digitale Signalverarbeitung – Die Anwendung von Algorithmen, um die Genauigkeit gemessener Signale zu verbessern. Digitales Signal – Ein Signal, dessen Spannungsabtastpunkte durch diskrete Binärzahlen dargestellt werden. Digitalisieren – Der Vorgang, bei dem ein Analog-Digital-Wandler (ADW) im Horizontalsystem ein Signal zu diskreten Zeitpunkten abtastet und die Spannung des Signals an diesen Punkten in digitale Werte umwandelt, die als Abtastpunkte bezeichnet werden. Digital-Phosphor-Oszilloskop (DPO) – Ein digitales Oszilloskop, das im Wesentlichen die Eigenschaften eines analogen Oszilloskops aufweist und gleichzeitig die Vorteile konventioneller digitaler Oszilloskope bietet (Signalspeicherung, automatisierte Messungen usw.). Das DPO verwendet eine parallele Verarbeitungsarchitektur zur Weiterleitung an den Rasterbildschirm, der eine helligkeitsmodulierte Darstellung der Signalcharakteristiken in Echtzeit bietet. Das DPO stellt Signale in drei Dimensionen dar: Amplitude, Zeit und Verteilung der Amplitude in Abhängigkeit von der Zeit.

Anstiegszeit – Die Zeit, die die ansteigende Flanke eines Impulses benötigt, um vom niedrigsten zum höchsten Wert zu gelangen, gewöhnlich gemessen zwischen 10 % und 90 %.

Digital-Sampling-Oszilloskop – Ein digitales Oszilloskop, das die Äquivalentzeit-Abtastmethode zum Erfassen und Darstellen von Abtastungen eines Signals nutzt. Es eignet sich ideal für die genaue Erfassung von Signalen, deren Frequenzanteile wesentlich höher sind als die Abtastrate des Oszilloskops.

Äquivalentzeit-Abtastung – Eine Abtastmethode, bei der das Oszilloskop ein Bild eines repetitiven Signale erstellt, indem bei jeder Wiederholung ein kleiner Teil der Informationen erfasst wird. Es gibt zwei Arten von Äquivalentzeit-Abtastungen: zufällig und sequenziell.

Digital-Speicheroszilloskop (DSO) – Ein digitales Oszilloskop, das Signale über digitales Sampling (mithilfe eines Analog-Digital-Wandlers) erfasst. Es verwendet eine serielle Verarbeitungsarchitektur zur Steuerung der Erfassung, Benutzeroberfläche und Rasterdarstellung.

Aufzeichnungslänge – Die Anzahl der Signalpunkte, die zum Erstellen einer Signalaufzeichnung verwendet werden.

E

B Bandbreite – Ein Frequenzbereich, in der Regel begrenzt durch –3 dB. Belastung – Die ungewollte Interaktion von Tastkopf und Oszilloskop mit dem Prüfling, die das Signal verzerrt.

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Echtzeit-Abtastung – Ein Abtastmodus, bei dem das Oszilloskop in einer einzigen getriggerten Erfassung so viele Abtastpunkte wie möglich erfasst. Ideal geeignet für Signale, deren Frequenzbereich kleiner als die Hälfte der maximalen Abtastrate des Oszilloskops ist.

ABC der Oszilloskope  
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