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Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Letzten Mrd. Euro auf Eis … Nachdem das portugiesische Verfassungsgericht Teile des Reformprogramms der Regierung gekippt hat, wird sich die letzte Auszahlung an Portugal im Rahmen der Abschirmung verzögern, bis eine Klärung hinsichtlich der Budgetsituation gegeben ist.

Negativ

Autoabsatz zieht überraschend stark an Per Berichtsmonat Mai wurden 11,3% mehr Autos als im Vorjahreszeitraum in den USA abgesetzt. Die Prognose lag bei 7%. Annualisiert wurde ein Absatz von 16,77 Millionen KFZ realisiert und der höchste Absatz seit 2007 markiert!

Positiv

BIZ kritisch bezüglich möglicher Negativzinsen in der Eurozone Die BIZ in Basel, die so genannte Zentralbank der Zentralbanken, äußerte sich kritisch zu den im Raum stehenden Negativzinsen in der Eurozone. Der Chef der BIZ Jaime Caruana hält Strafzinsen für kein probates Mittel, die Kreditvergabe anzuregen. Eine mögliche Folge könne auch eine Reduktion der Bilanz sein.

Interessant und sachlich …

Nato will in Ukraine eingreifen Das westliche Militärbündnis will außerhalb ihres Einflussbereichs der Regierung in der Ukraine unter die Arme greifen. Man wolle die ukrainischen Streitkräfte stärken und die Reformen des ukrainischen Verteidigungssektors effizienter gestalten.

Zur Kenntnisnahme

China und Russland gründen gemeinsame Ratingagentur

Positiv

Russland und China werden laut russischen Finanzminister Siluanow eine eigene Ratingagentur gründen, um die Dominanz seitens der USA einzudämmen. Man wolle, dass diese Ratings der Agentur unpolitisch seien.

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3619 - 1.3633

1.3609 - 1.3629

1.3570

1.3550 1.3530 1.3650

1.3670

1.3700

Neutral

139.52 - 139.77

139.65 - 139.96

138.70

138.40 138.20 140.00

140.20

140.50

Neutral

102.41 - 102.54

102.51 - 102.80

101.70

101.50 101.20 102.80

103.00

103.20

Positiv

1.2214 - 1.2218

1.2215 - 1.2223

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.8200

Neutral

0.8127 - 0.8142

0.8135 - 0.8142

0.8070

0.8050 0.8030 0.8150

0.8180

Ihre Ansprechpartner

Gedanken zum „Standoff“ West gegen Russland/China - Daten grundsätzlich positiv

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3613 (07.42 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3587 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 102.67. In der Folge notiert EUR-JPY bei 139.80. EUR-CHF oszilliert bei 1.2222.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 9.919,74 EuroStoxx50 3.241,04 Dow Jones 16.722,34 Nikkei 15.067,96

- 30,38 6,76 - 21,29 + 33,71

Brent Gold Silber

+ +

109,66 1.246,10 18,83

0,47 1,10 0,01

Wenn sich finanzökonomische Machtachsen verschieben, führt das politisch zu Spannungen. Diese These lässt sich in der gesamten Welthistorie durchgehend nachweisen. Dafür wurde früher schlussendlich das ultimative Mittel der Politik, Krieg gewählt. Die Erfahrunsgwerte des letzten Jahrhunderts lehren, dass Weltkriege kein opportunes Mittel zur Lösung der Machtfrage sind. Ergo wird sich, respektive verschiebt sich die Auseinandersetztung um Macht auf andere elementare Felder. Die These des Wirtschafts- und Fiannzkriegs (u.a. Defizitkrise der Eurozone), die hier sehr frühzeitig thematisiert wurde, ist heute längst salonfähig. Finanzmärkte und Finanzarchitektur: Spionage in Wirtschaft und Politik: Geostrategie:

Geld ist das Transaktionsmittel der Macht Wissen ist Macht Kontrolle wesentlicher Rohstoffe und Militäraspekte

Wer die Entwicklung vor diesem Prisma seit Beginn des neuen Jahrtausends vor seinem inneren Auge Revue passieren lässt, kann mittels dieser hier angebotenen Abstraktion voraussichtlich Muster erkennen. Vor allen Dingen ergibt sich eine Möglichkeit, die Frage


TV-Termine: Keine weiteren Termine in dieser Woche

Dax-Börsenampel:

Ab 9.160 Punkten

Ab 9.500 Punkten

Aktuell

nach dem Aggressor zu beantworten. Die maßgebliche Auseinandersetzung, die heute bestimmend ist, ist die Machtfrage zwischen dem „Westen“ unter Führung der USA/UK mit dem Anhang Kontinentaleuropa gegen die Macht der Schwellenländer, allen voran China und Russland. Werfen wir einen Blick auf ausgewählte Fakten: - Die Schwellenländer stellen 5 Mrd. von 7 Mrd. der Weltbevölkerung. - Sie haben einen Anteil an der Weltwirtscaft von knapp mehr als 50%. - China hält mit 4000 Mrd. USD die höchsten Devisenreserven (USA circa 120 Mrd.). - Russland hält mit 470 Mrd. USD die drittgrößten Reserven nach Japan (circa 1250 Mrd.). - Die BRIC-Länder wickeln ihre Handelsbeziehungen zunehmend außerhalb des USD ab. - Russland und China sind sich der unterschwelligen latenten Konfliktsituation bewusst. Die westliche Aktion in der Ukraine ausgehend von den USA (verdeckte Finanzierung einer Opposition ist ein Angriff auf Souveränität, Brezsinski Doktrin etc.) fällt in den Sektor der geostrategischen Auseinandersetzung. Dieser Konflikt, der auf dem Rücken und mit dem Blut der gutgläubigen Ukrainer ausgetragen wird, hat Katalysatorwirkung. Die verstärkte Zusammenarbeit Russlands und Chinas, die für knapp 20% des Welt-BIP stehen, ist die Folge. Das hat schon etwas „faustisches“ … Dabei geht es um Rohstoffe, um Koordiantion der Infrastruktur Eurrasiens und Afrikas, es geht um Ratingagenturen und vieles mehr, das derzeit noch gar nicht die Gazetten erreicht. Unterschwellig nimmt der Konflikt auch im Handel zu. Die Sanktionsspirale zwischen USA und Russland/China zieht an. China erhebt Strafzölle auf Chemikalienimporte und die USA legen im Sektor Solar zu. An dieser Stelle mahnen wir Vernunft an. Evolutionäre Anpassungen an einen neuen Status Quo der Macht, der faktisch auf finanzökonomischer Basis längst gegeben ist, verletzten die Menschen weitaus weniger als revolutionäre Machenschaften (siehe aktuell Ukraine). Das Maß an Halb- und Unwahrheiten zur Steuerung der öffentlichen Meinung, die in dieser Auseinandersetzung vor allen Dingen der westlichen Welt in den letzten 14 Jahren angedient wurden, ist ausreichend hoch und bedarf keiner Erweiterung.

Die Veröffentlichung der Verbraucherpreise der Eurozone lieferte der EZB Munition für eine sportliche Gangart der Politik der Zentralbank. Es kam laut vorläufiger Berechnung zu einem Anstieg um 0,5% (Prognose 0,6%) nach zuvor 0,7% im Jahresvergleich. Unverändert halten wir diese Tendenz vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Entwicklungen nicht für extrapolierbar.

© Moody’s Economy.com Der vom Mainstream unerwartete leichte Rückgang der Arbeitslosenquote der Eurozone per April von zuvor 11,8% auf 11,7% erfreut uns sehr. Die Prognose lag bei unverändert 11,8%. Arbeitsmarktdaten sind nachlaufende Indikatoren. Seit September letzten Jahres kommt es sukzessive zu Entspannungstendenzen. Hinsichtlich der Tatsache, dass die Konjunkturwende der Eurozone im zweiten Quartal 2013 anstand, ist der Zeitablauf bis zur Reaktion des Arbeitsmarktes auffällig gering. Wir sind zuversichtlich, dass die weitere Tendenz im laufenden Jahr vom Mainstream unerwartete positive Überraschungen bieten wird.


© Moody’s Economy.com Die US-Auftragseingänge setzten gestern positive Akzente. Per Berichtsmonat April kam es zu einem Anstieg im Monatsvergleich um 0,7% nach zuvor 1,5% (revidiert von +0,9%). Die Prognose lag bei 0,6%. Ergo waren Ergebnis und Revision für den Zweimonatsbereich um 0,7% besser als erwartet.

© Moody’s Economy.com Per Berichtsmonat Mai wurden 11,3% mehr Autos als im Vorjahreszeitraum in den USA abgesetzt. Die Prognose lag bei 7%. Annualisiert wurde ein Absatz von 16,77 Millionen KFZ (Prognose 16,0 Mio) realisiert und der höchste Absatz seit 2007 markiert!

© Moody’s Economy.com


Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Bedeutung

53,5 53,9 0,2%/0,9%

10.00

Keine Veränderung erwartet.

Mittel

11.00

Keine Veränderung zur Schätzung unterstellt. Keine wesentlichen neuen Erkenntnisse. Weiter solider Beschäftigungsaufbau auf der Agenda. Es bleibt defizitär …

Mittel

Markit Dienstleistungsindex Markit Composite Index BIP Revision (Q/J)

Mai 1.Q.

53,5 53,9 0,2%/0,9%

Erzeugerpreise (M/J)

April

-0,2%/-1,6%

-0,1%/-1,2%

11.00

ADP – Beschäftigung in der Privatwirtschaft

Mai

220.000

210.000

14.15

Handelsbilanz

April

-40, 4 Mrd.

-40,8 Mrd.

14.30

Arbeitsproduktivität Revision

1.Q.

-1,7%

-2,7%

14.30

ISM-Dienstleistungsindex

Mai

55,2

55,5

16.00

Gering Mittel

Gering

Korrelation zur negativen Gering Anpassung des BIP. Weiter solides Wachstum in Mittel diesem Sektor.


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Impressum Bremen: Domshof 26, 28195 Bremen, Anschrift für Briefe: 28189 Bremen, Tel 0421 332-0, Fax 0421 332-2322 Oldenburg: Markt, 26122 Oldenburg, Anschrift für Briefe: Postfach 2665, 26016 Oldenburg, Tel 0441 237-01, Fax 0441 237-1333 Sitz: Bremen, Amtsgericht Bremen HRA 22159, Steuernummer: 460/102/07507, UStID: DE 114397404 Bankverbindung: BLZ 290 500 00, SWIFT Adresse: BRLADE22XXX kontakt@bremerlandesbank.de • www.bremerlandesbank.de

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