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Rentenmarktbericht 12.11.2012

Aktuell anstehende Wirtschaftsdaten USA / EU-Wirtschaftsraum Datum

Zeit

Land Daten

vom

Prognose

Vorperiode

13.11.2012

11:00

DE

ZEW-Umfrage (Aktuelle Lage)

Nov.

8.0%

10.0%

14.11.2012

13:00

USA

MBA Hypothekenanträge

9. Nov.

-

-5.0%

14.11.2012

14:30

USA

Einzelhandelsumsatz, erwartet

Okt.

-0.2%

1.1%

15.11.2012

14:30

USA

Empire State Mfg Bereicht

Nov.

-7.35

-6,16

15.11.2012

14:30

USA

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

10. Nov.

375 Tsd.

355 Tsd.

15.11.2012

16:00

USA

Philadelphia-Fed-Index

Nov.

1.5

5.7

16.11.2012

15:15

USA

Industrieprod.

Okt.

0.2%

0.4%

22.11.2012

09:30

DE

PMI Verarbeitendes Gewerbe

Nov A.

-

46.0

Der Markt In der verganenen Handelswoche legte der Bund Future von 141,95 % auf 142,28 % zu. Die Rendite der „Zehnjährigen“ fiel auf 1,31 % am Freitag. Die Freude über den deutlichen Wahlausgang in den USA währte nich lange. Schnell machten sich Sorgen breit, die Amerikaner könnten aufgrund der sogenannten Fiskalklippe Anfang des Jahres in eine neue Rezession stürzen. So setzen mit dem Beginn des neuen Jahres nach jetzigem Stand automatisch milliardenschwere Steuererhöhungen und Einsparungen ein. Die Maßnahmen sollen ein Gesamtvolumen von mehr als 600 Milliarden Dollar haben. Um dieses zu verhindern, zeigte sich US-Präsident Barack Obama nach eigenen Worten im Haushaltsstreit mit dem Kongress kompromissbereit. Er lud die Führer beider Kongress-Parteien für kommende Woche zu Haushaltsgesprächen ins Weiße Haus ein. Die USA bräuchten einen Plan zum Abbau des Haushaltsdefizits, der ausgewogen und verantwortungsvoll sei, sagte Obama am Freitag in Washington. Ausgaben müssten mit Einnahmen kombiniert werden. Zudem sollten wohlhabende Amerikaner etwas mehr Steuern zahlen. "Ich bin offen für neue Ideen", sagte Obama. Es seien keine langwierigen Verhandlungen nötig, um Steuererhöhungen für die Mittelschicht zu verhindern. Eine Einigung im Steuerstreit würde einen großen Teil der derzeit herrschenden Unsicherheit ausräumen. S & P sieht das Risiko bei 15 %, dass es zu keinem Kompromiss kommt. Auch die europäische Schuldenkrise beschäftigte die Marktteilnehmer. Zumindest bezüglich des griechischen

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Rentenmarktbericht 12.11.2012

Haushalts gab es heute Morgen Klarheit. Das griechische Parlament hat am Sonntagabend den Haushalt für 2013 abgesegnet. Die Abgeordneten votierten mit deutlicher Mehrheit für den Etat. Die Verabschiedung des um ein Sparpaket erweiterten Budgets ist Voraussetzung für weitere Hilfszahlungen der internationalen Geber. In der Nacht zum Donnerstag hatte das Parlament bereits Einschnitten im Volumen von 13,5 Milliarden Euro zugestimmt. Die Euro-Finanzminister kommen am Montag zusammen. EU-Kreisen zufolge wird aber dann noch keine Entscheidung über die nächste Hilfstranche von 31,5 Milliarden Euro fallen. Das übergeordnete technische Bild des Bund Future ist trotz des mehrwöchigen Anstiegs (noch) negativ, jedoch konnte sich bereits ein erster Aufwärtstrend etablieren. Wir erwarten für diese Woche einen Rückgang des Bund Future, der bis in den Bereich unter 142 % reichen könnte. Der nächste Widerstand liegt bei 144,37 %. Aktuelle Pfandbriefrenditen per 15.10.2012 1

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0,124

0,172

0,379

0,629

0,853

1,072

1,297

1,483

1,647

1,794

Verantwortlich für den Inhalt: Financial Markets Text: Wolfgang Duwe Telefon: 0421 332-2488 Fax: 0421 332-3005 wolfgang.duwe@bremerlandesbank.de

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Rentenmarktbericht 12.11.2012

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