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Goldminenaktienfonds

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Kehrt der alte Glanz zur체ck?

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Silk African Lions Fund Auf Rendite-Jagd

03/13 27. M채rz 2013

R u n d u m E T F s > S e i t e 12

ETFs mit Vola-Bremse Dem Risiko ein Schnippchen schlagen

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Mit Fondssparpl채nen schrittweise zum Erfolg www.fonds-kompakt.de


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Liebe Leserinnen und Leser, Dr. Wolfram Weimer Verleger

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fonds kompakt Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Investmentfonds Schwerpunkt: Goldminenaktienfonds – kehrt der alte Glanz zurück? . . . . . . . . . . . . . . . . .3 Fonds-Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Fonds im Fokus: Silk African Lions Fund: Auf Rendite-Jagd. . . . 7 Buchtipp: „Emerging Markets für Anleger“ . . . . . . . . . . . . 8 Spezial: Mit Fondssparplänen schrittweise zum Erfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 Gastbeitrag: Sascha Specketer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Rund um ETFs: Dem Risiko ein Schnippchen schlagen – ETFs mit Vola-Bremse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Impressum/Disclaimer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Geschlossene Fonds Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

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vom rasanten Anstieg des Goldpreises nach der Jahrtausendwende profitierten auch die Goldminenaktien. Doch seit gut zwei Jahren hinkt die Performance der Minenbetreiber der Entwicklung des Goldpreises hinterher. Anlegern stellt sich damit die Frage, ob der langfristige Aufwärtstrend womöglich beendet ist oder ob es sich nur um eine längere Konsolidierungsphase handelt, die eine interessante Einstiegsgelegenheit bietet. Zahlreiche Experten ordnen den aktuellen Preisrückgang beim Gold lediglich als Konsolidierung vor einem weiteren Anstieg ein. Ein Argument, das diese Ansicht stützt, sind die andauernden Probleme in der Eurozone. Diese haben das erhöhte Sicherheitsbedürfnis bei vielen Investoren geweckt und zu einem Run auf das Edelmetall geführt. Die Gewinne der Goldminenbetreiber wiederum sind stark von der Entwicklung des Goldpreises anhängig. Insofern könnte das derzeit zu beobachtende Auseinanderdriften der Preise für die Feinunze und der Aktien­ kurse der Minenbetreiber eine attraktive Gelegenheit offerieren, dem Depot Goldminenaktien beizumischen. Welche Fonds dafür infrage kommen, erfahren Sie im Schwerpunktthema Goldminenfonds. In unserem Spezial zeigen wir, wie man mit Hilfe von Fondssparplänen Schritt für Schritt zum Anlageerfolg kommt. Wer hat sich nicht schon einmal geärgert, beim Aktienkauf zu früh oder zu spät dran zu sein? Kauft man hingegen kontinuierlich Fondsanteile, umgeht man dieses TimingProblem. Darüber hinaus bieten Fondssparpläne eine ganze Reihe weiterer Vorteile,

wie den Cost-Average-Effekt. Auch der jeweilige Fonds, der bespart werden soll, ist von Bedeutung, denn der positive Effekt der regelmäßigen Anlage verstärkt sich insbesondere bei Fonds mit einer erhöhten Schwankungsbreite. Den Fonds im Fokus bildet in dieser Ausgabe der Silk African Lions Fund, mit dem Anleger in Afrika auf Renditejagd gehen können. Zin Bekkali, Gründer und Chef von Silk Invest, vergleicht die Attraktivität von Afrika mit jener der BRIC-Staaten zu Beginn der 90er Jahre. Der Blick auf die Performance des Aktienmarktes in Nigeria, das im Fonds über das höchste Gewicht verfügt, spricht jedenfalls für sich: Seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus auf knapp 18%. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre! Herzlichst, Ihre fonds kompakt-Redaktion


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Goldminenaktienfonds – kehrt der alte Glanz zurück?

In der ersten Dekade des Jahrtausends haben sich Goldminenaktien prächtig entwickelt. Im Einklang mit dem ­Goldpreis stiegen die Werte der Minenbetreiber und bescherten Anlegern hohe Gewinne. Seit Anfang 2011 hat sich das Blatt jedoch gewendet. Trotz des weiteren Anstiegs des Goldpreises büßten Goldminenaktien deutlich an Wert ein. Ist die langjährige Rally damit endgültig beendet, oder ergibt sich eine interessante Chance zum Einstieg?

Das Geschäft der Minenbetreiber ist grundsätzlich relativ simpel. Es gilt lukrative Goldvorkommen zu finden, zu sichern und anschließend den wertvollen Rohstoff abzubauen und zu verkaufen. Von zentraler Bedeutung für die Aktien der Minenbetreiber ist deshalb die Frage, wie sich der Preis des Edelmetalls in Zukunft entwickelt.

Diese waren in den letzten Jahren wegen der Unsicherheiten an den Finanzmärkten auf der Suche nach Sicherheit. Sicherheit, die sie in einem begrenzt verfügbaren Rohstoff mit stetig ansteigendem Preis fanden.

Welche Richtung nimmt der Goldpreis Nach einer rund zehnjährigen fulminanten Hausse markierte der Goldpreis 2011 ein neues Allzeithoch. Fakt ist: Seither hat die positive Stimmung für das Edelmetall deutlich nachgelassen und die Warnungen derer, die das Ende des Booms prophezeien, ­werden lauter.

Nachdem sich die Situation zu stabilisieren und die Weltwirtschaft den Pfad der Erholung einzuschlagen scheint, nehmen viele Finanzinvestoren erst einmal Gewinne mit. Anleger wagen sich wieder an die Börse und entdecken die Aktie neu. Die Folge: 2012 konnte der Goldpreis zwar das zwölfte Mal in Folge zulegen, die Steigerung blieb aber das erste Mal seit 2004 hinter dem Zuwachs des MSCI World zurück.

Da die Goldnachfrage durch die Industrie nur verhältnismäßig geringen Schwankungen unterliegt, basierte die Goldpreisexplosion hauptsächlich auf der Nachfrage durch Kapitalanleger. 3

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Doch ganz so schnell sollte das Ende der Gold-Hausse nicht ausgerufen werden. Zahlreiche Experten sehen im aktuellen Preisrückgang des Edelmetalls lediglich eine Konsolidierung vor einem weiteren Anstieg. Charttechnisch gibt es in jedem Fall noch einige ungebrochene langfristige Aufwärtstrends beim Gold. Anzeige

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Und auch die Probleme, die zum Run auf das edle Metall geführt haben, sind schließlich nicht vom Tisch. Über Staatsverschuldung wird zwar viel gesprochen, zurückgeführt wird sie aber kaum. Relativ neu sind dagegen die Ängste vor einem Währungskrieg, bei dem einzelne Nationen ihre Währung gezielt schwächen, um wirtschaftlich konkurrenz­ fähiger zu werden. Sieht man Gold als Alternativwährung, die nicht unendlich reproduzierbar ist und langfristig zumindest Inflationsschutz bieten sollte, hat das Edelmetall nichts von seinem Charme verloren. Dass es, wie Kritiker richtigerweise anmerken, keine regelmäßigen Erträge abwirft, kann man da in Zeiten negativer Realzinsen leicht verschmerzen.

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Die Rohstoffexperten von BlackRock schätzen die durchschnittlichen Produktionskosten einer Unze Gold aktuell auf rund 1.200 US-Dollar. Über diesem Preisniveau lohnt sich also der Betrieb der Minen. Wie stark der Gewinn einer Mine vom Goldpreis abhängt, ist leicht nachzuvollziehen: Fährt eine Mine bei einem Goldpreis von 1.500 US-Dollar schon einen recht ordentlichen Gewinn ein (Produktionskosten von 1.200 US-Dollar unterstellt), verdoppelt sich dieser, wenn der Goldpreis „nur“ um 20% auf 1.800 US-Dollar steigt.

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Goldinvestments in Aktienform Im Gegensatz zum direkten physischen Erwerb von Gold oder der Anlage in Papiere wie Gold-Zertifikate oder ETCs, die direkt an die Goldpreisentwicklung gekoppelt sind, haben Goldminenaktien eher den Charakter einer Aktien- als den einer Edelmetallanlage. Wobei die Gewinne der Minen natürlich stark vom Goldpreis abhängen.

Goldminenaktien sind deshalb eine Art Gold­ investment mit Hebelwirkung und äußerst volatil. Obwohl kurzfristig immer wieder 25.02.13 13:51


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heftige Kursausschläge aufgrund von Marktstimmungen an der Börse auftreten, ist langfristig ein starker Gleichlauf der Minenwerte mit der Goldpreisentwicklung festzustellen. Gerade vor diesem Hintergrund ergibt sich eine interessante Situation: In den letzten Jahren ist die Schere zwischen steigendem Goldpreis und fallenden Minenaktien deutlich auseinandergegangen. Auch wenn es dafür teilweise Gründe gibt – das Aufkommen von Anlagealternativen wie Zertifikaten oder ETCs sowie höhere Explorationskosten durch steigende Arbeits- und Energiepreise – sind Minenaktien derzeit so günstig wie selten bewertet. Für eine Beimischung im Depot bietet sich die breit gestreute Fondslösung, beispielsweise mit einem der folgenden Angebote, an. Fondsidee I: BGF World Gold Fund Mit einem Volumen von über 4 Mrd. Euro ist der BGF World Gold Fund ein Schwergewicht unter den Goldminenaktienfonds. Manager Evy Hambro betreut den Fonds seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Er sieht aktuell gute Rahmenbedingungen für Gold, die er an der anhaltenden

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Niedrigzinspolitik, steigenden Inflationsgefahren und den zu erwartenden weiteren Goldkäufen der Zentralbanken festmacht. Hambro bevorzugt derzeit Goldunternehmen mit mittlerer Markt­ kapitalisierung und sucht Firmen, die durch eine aktionärsfreund­ liche Politik (Dividendenrendite) und günstige Bewertungen zunehmend interessanter für Großanleger werden. Fondsidee II: Investec GSF Global Gold Fund Der von Bradley George und Daniel Sacks gemanagte Investec Global­ Gold Fund investiert ebenfalls weltweit in Goldminenaktien. Die beiden Fondsmanager arbeiten mit Bewertungsmodellen, die rund 60 Edel­metallproduzenten vergleichen. Über ihre Produktionsprofile und Kosten wird die Profitabilität der Gesellschaften bewertet. In den Fonds werden dann die Titel aufgenommen, die eine steigende Produktion bei niedrigen Kosten bieten und deren Aktien attraktiv bewertet sind. Um eventuelle Auswirkungen politischer Risiken auf den Fonds zu minimieren, werden einzelne Länder nicht zu stark gewichtet. In Gesellschaften, die Minen in unstabilen Staaten betreiben, wird nicht investiert.

Fazit: Gold gilt als ultimative Währung, da es nur begrenzt zur Verfügung steht. Günstige Bewertungen bei Goldminenaktien können eine interessante Investmentchance darstellen. Engagements sollten wegen der hohen Volatilität jedoch nur Beimischungscharakter haben.

Fondsdaten Name

WKN

ISIN

Kategorie

Ausrichtung

Auflagedatum

Volumen

BGF World Gold A2

974119

LU0055631609

Aktien Goldminen

global

30.12.94

4.242 Mio. €

Investec GSF Global Gold A Acc

A0QYGM

LU0345780281

Aktien Goldminen

global

30.11.07

330 Mio. €

Quelle: Morningstar Fondsanalyst (Stand 28.02.2013)

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Baring Asset Management

Kapitalerhalt in volatilen Zeiten Die Investmentgesellschaft Baring Asset Management erweitert ihre Angebotspalette um den Baring Euro Dynamic Asset Allocation (ISIN: IE00B7Z2JW43). Der Fonds verfolgt die gleiche Strategie wie die anderen Multi-AssetFonds von Baring. Ziel ist es, durch eine taktische Vermögensaufteilung mittel- bis langfristig aktienähnliche Erträge für europäische Anleger – bei geringerer Volatilität als sie Aktien aufweisen – zu erwirtschaften. Die Zielrendite beträgt Euribor +3%, was laut Untersuchungen von Baring langfristigen Aktienerträgen entspricht. Dieses Ergebnis soll durch eine dynamische Aufteilung des Vermögens auf eine Reihe globaler Anlageklassen erreicht werden, wie zum

Beispiel Aktien, Renten, Währungen, Kasse und indirekt durch sorgsam ausgewählte alternative Anlagen wie Gold und Immobilien. Der Fonds wird von Christopher Mahon verwaltet, und Hartwig Kos agiert als Co-Manager. Sie sind beide Direktoren im MultiAsset Team1 von Baring, das seit dem Jahr 2002 dynamische Asset Allocation-Strategien­verwaltet. Insgesamt managt das Team rund zehn Milliarden­Euro in dynamischen Asset Allocation-Produkten für private und institutionelle Anleger. Laut Barings wurde der Euro Dynamic Asset Allocation Fund speziell für europäische Anleger konzipiert, die auf der Suche nach Wachstum sind, für die jedoch der Kapitalerhalt in volatilen Märkten ebenfalls eine hohe Priorität hat. Die jährliche ­Verwaltungsvergütung beträgt 1,25%.

GAM

Kein Ende der Rally in Tokio Der japanische Aktienmarkt hat in den vergangenen Monaten eine veritable Kursrally hingelegt, befeuert von einem deutlich gesunkenen Yen-Wechselkurs. Doch der jüngste Aufschwung war erst der Anfang, prognostiziert Ben Williams, Investment Director des GAM Star Japan Equity (ISIN: IE0003014572). Der Fonds schaffte in den vergangenen sechs Monaten ein Plus von 40%. Williams rechnet damit, dass auch mittel- und langfristig gute Chancen auf Kursgewinne bestehen. „Ein Grund dafür könnten höhere Unternehmensgewinne sein“, so der Fondsmanager. „Diese resultieren zum einen aus der schwachen Währung, zum anderen aber auch

daraus, dass japanische Konzerne auf dem Weltmarkt wieder Marktanteile gewinnen. Ein weiterer, vor allem langfristig interessanter Faktor seien die Auswirkungen von „Abenomics“, dem wirtschaftspolitischen Kampf des neuen Premierministers Shinzo Abe gegen die lang anhaltende deflationäre Krise der japanischen Wirtschaft. Falls Abe Erfolg haben sollte, könnte dies die Unternehmen zu einer Abkehr von ihren extrem konservativen Bilanzstrukturen bewegen – und so höhere Gewinne für die Aktionäre ermöglichen. So weisen laut GAM zahlreiche japanische Unternehmen nur sehr geringe Verschuldungsquoten auf.

Allianz Global Investors

Dividendenrendite schlägt Anleihen Nicht nur die Renditen von Staatsanleihen höherer Bonität notierten Ende Februar 2013 nahe ihrer Rekordtiefs, auch europäische Unternehmensanleihen (Investment Grade) werfen derzeit gerade einmal durchschnittlich rund 2% ab. Eine Untersuchung von ­A llianz Global Investors (AllianzGI) zeigt auf, dass dagegen das Rendite/Risiko-Profil von Dividendenstrategien für Anleger wesentlich interessanter ist. So lag die Dividendenrendite europäischer Unternehmen Ende Februar 2013 marktweit bei durchschnittlich circa 3,5%, während die Rendite von Unternehmensanleihen im 6

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Durchschnitt 2% betrug. Durch eine Fokussierung auf dividendenstarke Titel ließe sich die zu erwartende Dividendenrendite weiter spürbar erhöhen, so die Allianz. Ende Februar 2013 wiesen rund 80 der 461 Mitglieder im MSCI Europa-Index eine Dividendenrendite von über 4% auf. Aber auch in anderen Regionen der Welt liegt die Dividendenrendite zum Teil deutlich über den Renditen von 10-jährigen Staatsanleihen. Der europaweit anlegende Allianz European Equity Dividend (ISIN: LU0414045822) erzielte in den vergangenen zehn Monaten ein Plus von über 10%.


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Silk African Lions Fund:

Auf Rendite-Jagd Über 42% hat die Börse in Ghana in diesem Jahr schon zugelegt. Auf rund 20% bringt es der kenianische Leitindex Nairobi All Share. Knapp dahinter folgt mit einem Plus von fast 18% der Finanzplatz Nigeria. Die drei Länder sind im Silk African Lions Fund hoch gewichtet. Der von der britischen Gesellschaft Silk Invest aufgelegte Fonds investiert zudem in ägyptische, marokkanische, tunesische und süd­afrikanische Unternehmen. Innerhalb eines Jahres schaffte er ein Plus von über 13%. Durch die Kombination von hohen Wachstumsraten, günstigen Bewertungen und soliden Unternehmensbilanzen sei Afrika heute für Investoren so attraktiv wie die BRICStaaten­(Brasilien, Russland, Indien und China) Anfang der 90er Jahre, meint Zin Bekkali, Gründer und Chef von Silk Invest. Die BRIC-Börsen erfreuten Investoren in ihren Boomphasen mit hohen jährlichen zweistelligen Renditen. Mittlerweile hat die Konjunktur- und Börsenentwicklung jedoch viel an Dynamik verloren. Brasilien zum Beispiel erzielte 2012 ein Wachstum von nur noch 0,9%, der Bovespa hat seit Jahrsanfang 8% abgegeben. Ghanas Bruttoinlandsprodukt legte dagegen um 8% zu. Belebung der Binnennachfrage Auch langfristig fallen die Prognosen für den schwarzen Kontinent positiv aus. Laut einer Fondsdaten Silk African Lions ISIN:

LU0389403337

Fondsvolumen:

51,8 Mio. Euro

Fondswährung:

Euro

Auflagedatum:

30.03.2009

Managementgebühr:

2%

Gesamtkostenquote:

1,16%

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Studie der Beratungsgesellschaft McKinsey werden alle Staaten Afrikas zusammen im Jahr 2020 ein Bruttosozialprodukt von umgerechnet zwei Billionen Euro erwirtschaften. Im Vergleich zu heute wäre dies eine Steigerung um rund eine Billion Euro. Getrieben wird das Wachstum zum einen durch die steigende Nachfrage nach Afrikas Rohstoffen. Der Kontinent verfügt über 10% der weltweiten Öl- und knapp 8% der Gasreserven. Zudem ist Afrika reich an Edelmetallen und mineralischen Rohstoffen. Ein immer größerer Beitrag zum afrikanischen Bruttosozialprodukt stammt aber auch aus der Landwirtschaft, dem Handel, der Telekommunikation und dem Transport. Und dank steigender Löhne ziehe auch der private Konsum an, so Bekkali. Chancen bieten Banken und Nahrungsmittelhersteller Die Manager des Silk African Lions Fund suchen immer wieder auch vor Ort nach den Unternehmen, die vom Aufschwung Afrikas profitieren und deren Gewinndynamik sich in steigenden Aktienkursen niederschlägt. Im Finanzsektor werden sie fündig, er ist derzeit mit 25% im Portfolio hoch gewichtet. Zu den Branchenfavoriten zählt zum Beispiel die Guaranty Bank, Nigerias größtes Institut. 2013 könnte die Kreditvergabe der Bank um rund 30% steigen, dennoch weist der

Titel ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von aktuell gerade mal sechs auf. Als aussichtsreich beurteilen die Manager auch den Bereich Nahrung und Getränke. Er ist mit rund 20% gewichtet. Der Einstieg zum Beispiel bei Fan Milk aus Ghana hat sich schon mal gelohnt: Der Aktienkurs des Herstellers von Milchprodukten, der in sieben afrikanischen Staaten operiert und 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, legte innerhalb eines Jahres 163% zu. Politische Gefahren Trotz der viel versprechenden Rahmen­ bedingungen und vielfach gut gemanagten Unternehmen ist ein Engagement in Afrika dennoch hoch riskant. Zwar sind die Länder im Vergleich zu früher politisch deutlich stabiler. Doch Veränderungen wie zuletzt im Zuge des arabischen Frühlings, schwächen zunächst einmal das Wachstum und drücken auf die Aktiennotierungen. Auch Streiks wie vor wenigen Wochen bei südafrikanischen Minen gehen meist mit nachlassenden Notierungen einher. Zudem ist die Liquidität der Märkte noch sehr gering. Wer einsteigt, sollte sich daher langfristig engagieren und hohe Volatilitäten aushalten können. Für solche Investoren ist der Silk African Lions dann jedoch eine gute Wahl.


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Emerging Markets für Anleger Die Value Investing-Legende Sir John Templeton sagte einmal „Die beste Zeit zum Anlegen ist dann, wenn Sie Geld haben.“ Damit wäre die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt schon beantwortet. Dr. Mark Mobius befolgt den Rat seines Mentors auch heute noch und ergänzt: „Sie sollten sich erst dann von einer Anlage trennen, wenn Sie eine andere, eindeutig bessere gefunden haben, um sie zu ersetzen.“ Der Zeitpunkt des Verkaufs steht damit ebenfalls fest. Bleibt nur die Frage, wo man investieren sollte – und auch das ist für den Emerging Markets-Pionier Mobius klar. In seinem neuen Buch „Emerging Markets für Anleger“ beschreibt er, wie Anleger­von den stetig wachsenden Grenz- und Schwellen­ märkten profitieren können. Sein Credo: Langfristig bieten Schwellenmärkte wegen ihres starken Wirtschaftswachstums mehr Aufwärtspotenzial und warten mit den besten Chancen auf höhere Erträge und Diversifizierung auf. Mobius selbst ist seit über 40 Jahren dort tätig und gilt als profunder Kenner der Funktionsweise von Emerging Markets. Mit seinem neuen Buch will er seine Leser nicht nur mit den unterschiedlichen Märkten­vertraut machen, sondern auch erklären, wo, warum und wie sich Privatanleger dort engagieren können. Dabei geht er auf einzelne Märkte ein und gibt Einblick in die Krisen, die diese bereits überstanden haben. Kurz: Er möchte dem Anleger das nötige Rüstzeug an die Hand geben, damit er

sich auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten in den Emerging Markets zurechtfindet. Geprägt ist Mobius‘ Investmentansatz dabei von seinem großen Vorbild und Mentor Sir John Templeton, der bei der Aktienauswahl wie auch Warren Buffett auf die Grundsätze des Value Investing setzte. Ein langfristiger Anlagehorizont sowie die Konzentration auf Fundamentaldaten stehen also auch bei seiner Emerging MarketsStrategie im Vordergrund. Ein weiterer Faktor, den er betont, ist die Diversifizierung, denn wer in unterschiedlichen Ländern und Branchen investiert ist, findet nicht nur mehr interessante Schnäppchen, sondern schützt sein Portfolio vor unerwarteten Ereignissen, seien es Naturkatastrophen, politische Probleme oder Panikreaktionen der anderen Anleger. Gespickt ist das Buch mit Anekdoten über Mobius‘ Reisen in die unterschiedlichsten Länder, deren Aktienmärkte als Schwellen- oder Grenzmärkte gelten. Dabei stellt er immer wieder besonders aussichtsreiche Branchen hervor, zeigt wo Besonderheiten des jeweiligen Landes liegen und vermittelt einen Eindruck der Stimmung vor Ort.

Dr. Mark Mobius Emerging Markets für Anleger. Preis: 22,90 € (A: 23,50 €) 208 Seiten | gebunden ISBN: 978-3-864700-99-6 Kulmbach, Januar 2013

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Fazit: Mit „Emerging Markets für Anleger“ hat Dr. Mark Mobius einen Leitfaden geschaffen, mit dem sich Anleger einen umfassenden ­Ü berblick über das Thema Geldanlage in Schwellenmärkte verschaffen können. Dabei geht er weniger auf Zahlen und Charts ein, sondern schildert vielmehr die Rahmenbedingungen, mit denen Investoren­rechnen müssen, wenn sie ihr Portfolio mit Werten aus Emerging Markets aufpeppen wollen und lässt den Leser immer ­wieder an ­seinem großen Erfahrungsschatz teilhaben.


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Mit Fondssparplänen schrittweise zum Erfolg Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Einstieg in Wertpapiere gekommen? Wer zu früh anlegt, muss zunächst Rückschläge hinnehmen – wer zu spät investiert, verpasst dagegen einen Teil des Aufschwungs. Aus Angst, den falschen Moment zu erwischen, handeln manche sogar überhaupt nicht. Dieses „Timing-Problem“ lässt sich mit einem Fondssparplan elegant umgehen. Fondssparpläne haben zahlreiche Vorteile. Sie eröffnen beispielsweise Kleinanlegern die Welt der Wertpapiere, indem sie ihnen auch mit geringen Beträgen Zugang zu Fonds bieten und damit die für einige zu hohe Einstiegsbarriere der Einmalanlage abbauen. Der größte Nutzen der Fondssparpläne liegt aber eindeutig darin, dass sie dem Anleger das Timing-Problem – wann ist der richtige Zeitpunkt zum Einstieg – abnehmen und durch den Cost-Average-Effekt automatisch zu günstigen Einstiegspreisen führen.

Durch die regelmäßige Investition­ einer festen Summe­handelt der Anleger automatisch antizyklisch.

Antizyklisch handeln – viele wollen es, kaum einer macht es Antizyklisches Handeln – also zu niedrigen Kursen einsteigen – ist einer der größten Erfolgsfaktoren für Anleger, in der Praxis aber nicht einfach umzusetzen. Da sich die Preise an den Wert­ papiermärkten durch Angebot und Nachfrage bilden, gibt es wirkliche Schnäppchenpreise nur dann, wenn die Masse der Investoren ihre Papiere auf dem Markt verkauft und kaum Nachfrage vorhanden ist. Dieses Szenario gibt es fast ausschließlich in Krisenzeiten, wenn Kurse wegen schlechter Nachrichten wegbrechen und Medien rund um die Uhr den Weltuntergang prophezeien. Dann wagen allerdings nur ganz wenige, die Hartgesottenen, wie Börsenaltmeister Kostolany sie nannte, den Einstieg.

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Cost-Averaging – ­ automatisch günstig einkaufen Wer sich dagegen für einen Fondssparplan entscheidet, muss sich über den richtigen Kaufzeitpunkt keine Gedanken mehr machen. Er investiert monatlich einen festen Betrag und profitiert dabei vom sogenannten Cost-Average-Effekt. Durch die regelmäßige Investition einer festen Summe handelt der Anleger automatisch antizyklisch. Sind die Preise im Keller, erwirbt er mehr Anteile für sein Kapital; bei hohen Börsenkursen kauft er dagegen weniger Fondsanteile ein. Im Endeffekt führt dies dazu, dass der An­leger durchschnittlich auf einen günstigeren Einkaufspreis kommt als wenn er monatlich eine feste Anzahl von Fondsanteilen erworben hätte. Durch die regelmäßige Besparung wird sogar ein Gewinn erzielt, wenn die Fondspreise zunächst einbrechen und anschließend nur auf das ursprüngliche Startniveau zurückkommen.


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Fondssparpläne können keine ­Wunder vollbringen Natürlich gibt es auch eine Konstellation, bei der eine Einmalanlage besser als ein Fondssparplan abschneidet. Wenn die Kurse über einen langen Zeitraum mehr oder weniger kontinuierlich ansteigen, bringt eine Einmalanlage zu Beginn eine bessere Rendite. Denn in diesem Fall würde der komplette Anlagebetrag zum niedrigen (Anfangs-)Kurs angelegt.

Der strenge fundamentale Auswahlprozess führt dazu, dass sich ein relativ konzentriertes Fondsportfolio ergibt, das sich an keinem Vergleichsindex orientiert.

Überhaupt nimmt der Fondssparplan mit zunehmender Laufzeit immer mehr den Charakter einer Einmalanlage an. Der monatlich neu hinzukommende Betrag wird im Verhältnis zur bereits investierten Summe immer kleiner. Stürzen die Börsen ab, wenn bereits viel Kapital angespart wurde, gleicht der Vorteil der neuen, günstigen Anteile den Verlust, der bei den schon angesammelten Fondsanteilen entsteht, nicht mehr aus.

Fondsidee II: Templeton Emerging Markets A Der Templeton Emerging Markets Fund investiert weltweit in Schwellenländer. Durch die Fokussierung auf diese Märkte unterliegt der Fonds höheren Schwankungen als dies bei einem globalen Aktien­fonds üblich ist. Wie beschrieben, kann ein Sparplan aber gerade bei volatileren Investments seine Vorzüge ausspielen.

Welche Fonds eignen sich für Sparpläne? Der positive Effekt der regelmäßigen Anlage verstärkt sich umso mehr, je höher die Preisschwankungen des ausgewählten Fonds sind. Deshalb kann es sich lohnen, bei einem Fondssparplan in einen etwas volatileren Fonds zu investieren. Als Basisanlagen für Einsteiger kommen vor allem globale Misch- oder Aktienfonds infrage. Wer bereits ein ausgewogenes Depot besitzt, kann mit einem Fondssparplan ideal einen Bestand in einem aussichtsreichen, aber risikobehafteten Marktsegment wie den Emerging Markets aufbauen. Fondsidee I: Acatis Aktien Global Fonds UI Der Acatis Aktien Global Fonds UI ist das Flaggschiff des Vermögensverwalters Acatis. Fondsmanager Dr. Hendrik Leber ist bekennender Anhänger der Value-Strategie und sucht weltweit günstig bewertete Aktien für den Fonds. Durch die globale Streuung und den wertorientierten Investment-Stil ist der Fonds auch sehr gut als Basisinvestment für eher konservative Aktienanleger geeignet. Für die Aktienauswahl nutzt Dr. Leber unterschiedliche, teils selbst entwickelte Bewertungsmodelle. Mit deren Hilfe sollen Aktien identifiziert werden, die unter ihrem eigentlichen Wert an der Börse gehandelt werden. Erst wenn alle eingesetzten Analyseverfahren zu einem positiven Ergebnis kommen, ist die Aktie ein Kauf.

Attraktive Bewertungen einzelner Titel findet Dr. Leber aktuell in den USA, Europa und Japan vor. Dagegen meidet er die wachstumsstarken großen Schwellenländer in Südamerika, China und Indien im Moment.

Fondsmanager Dr. Mark Mobius nutzt die fundamentale ­„Bottom-up“-Analyse um unterbewertete Aktien zu erkennen. Das Fondsportfolio ergibt sich alleine durch die Auswahl einzelner Titel und umfasst aktuell etwa 75 Positionen. Dementsprechend weicht die Fondsstruktur teilweise deutlich von der Benchmark, dem MSCI Emerging ­Markets, ab. Brasilien ist derzeit mit einem Anteil von rund 20% am stärksten gewichtet. Außerdem investiert Dr. Mobius im Moment gerne in China und Russland. Er setzt vor allem auf Konsumgüter, Finanzwerte und den Energiesektor.

Fazit: Fondssparpläne sind ein gutes Instrument, um das Timing-­Problem zu umgehen. Anleger handeln damit automatisch antizyklisch und können bequem ein Fondsdepot aufbauen. Fallen die Kurse nach dem Start des Sparplans, wirkt sich das positiv auf den durchschnittlichen Kaufkurs aus. Der Anleger muss dann jedoch Geduld mitbringen und den Sparplan auch bis zur Erholung der Kurse durchhalten, damit die Rechnung für ihn aufgeht.

Fondsdaten Name

WKN

ISIN

Kategorie

Ausrichtung

Auflagedatum

Volumen

Acatis Aktien Global Fonds UI

978174

DE0009781740

Aktien

global

21.05.97

289 Mio. €

Templeton Emerging Markets A Acc $

785342

LU0128522744

Aktien Schwellenländer

global

14.05.01

990 Mio. €

Quelle: Morningstar Fondsanalyst (Stand 28.02.2013)

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Sascha Specketer Executive Director und Leiter des Deutschlandgeschäfts bei Source

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Auswahl, Kontrolle, Flexibilität und Transparenz Sparpläne sind eine beliebte Anlageform. Durch das Ansparen eines regelmäßigen Betrages, beispielsweise 50 Euro pro Monat, lässt sich langfristig ein effizientes Investmentportfolio aufbauen. Das richtige Timing stellt jedoch selbst für professionelle Anleger eine große Herausforderung dar. Privatanleger investieren häufig erst dann in eine bestimmte Anlageklasse, wenn diese bereits sehr gefragt ist und die Kurse entsprechend hoch stehen. Durch den Kauf von Aktien oder Fonds in regelmäßigen Intervallen über einen längeren Zeitraum hinweg, kommt es zu einem Glättungseffekt in Bezug auf die durchschnittlichen Einstiegspreise. Damit kann das langfristige Ansparen deutlich effizienter sein als das gesamte Investment auf einmal zu tätigen. Insofern sind Sparpläne vor allem für langfristig orientierte Anleger sinnvoll. Auch viele Exchange Traded Funds (ETFs) können mittlerweile für Sparpläne herangezogen werden. Die Vorteile eines ETFs Eine weitere Herausforderung bei der Geldanlage ist die Auswahl der passenden Wertpapiere. Ähnlich wie das Timing ist die Positionierung im richtigen Markt häufig wichtiger als der Versuch, potenzielle Outperformer ausfindig zu machen. Dabei kann es gerade für Privatanleger mit kleineren Vermögen schwierig sein, sich breit in einem Markt zu positionieren. Vor diesem Hintergrund sind Instrumente, die eine diversifizierte Positionierung ermöglichen, nützlich. ETFs bilden ganze Märkte wie europäische Aktien, Emerging Markets-Anleihen oder Rohstoffe ab. Auswahl, Flexibilität und Kontrolle zählen zu den wichtigsten Vorteilen passiver Indexfonds. Diese Vorteile kommen in Sparplänen voll zum Tragen. Anleger können das große Spektrum von ETFs für sich nutzen, um ein Portfolio aufzubauen, welches den individuellen Bedürfnissen des Anlegers entspricht und gleichzeitig einen breiten Marktzugang ermöglicht. Besonders für gut informierte Anleger, die selbst eine langfristige Marktmeinung haben und ihre Allokation in 11

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Abhängigkeit von der allgemeinen Marktentwicklung steuern, können ETFs daher interessant sein. Ihre Portfolios können über breite Aktien­indizes wie den EURO STOXX 50 oder den S&P 500 hinausgehen und sich auch auf einzelne Länder mit interessanten Perspektiven erstrecken. Darüber hinaus können Investoren ihr Portfolio mit Hilfe von Rohstoff-ETFs und Exchange Traded Commodities (ETCs) oder über Anleihenprodukte diversifizieren. Transparente Kosten Bei den meisten ETFs handelt es sich um passive Investments, die in Europa überwiegend an institutionelle Investoren verkauft werden. Der Wettbewerb in diesem Segment zieht attraktive Preise nach sich. In der Regel liegen die Managementgebühren von ETFs unter denjenigen traditioneller Investmentfonds. Passive Indexprodukte sind zudem sehr transparent, Investoren können die Gebühren der verschiedenen Investmentarten – beispielsweise zwischen europäischen und Schwellen­ länder-Aktien – sowie Anbieter einfach vergleichen. Gegenüber der Anlage eines Pauschalbetrags stellen jedoch höhere Trans­aktionskosten möglicherweise einen Nachteil von Sparplänen dar. Schließlich sind dazu viele kleine Orders von Nöten. In Deutschland arbeiten allerdings immer mehr ETF-Anbieter mit Discountbrokern zusammen, um Sparpläne attraktiver zu gestalten. In einigen Fällen wird dabei ein deutlicher Abschlag auf die Handelsgebühren angeboten. Grundsätzlich sollten Anleger zunächst die Höhe der Kosten erfragen. Eine Reduzierung der Transaktionsgebühren kann zur jährlichen Einsparung von mehreren Prozentpunkten führen und daher bei den Gesamterträgen eines Portfolios einen wesentlichen Unterschied ausmachen.


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Dem Risiko ein Schnippchen schlagen –

ETFs mit Vola-Bremse Je stärker Aktien schwanken, desto höher ist das Risiko für den Privatanleger. Innovative ETF-Konzepte wollen die Volatilität jetzt deutlich reduzieren und das Risiko klein halten. Beim Blick auf die Performance dieser Ansätze zwischen 2001 und 2012 bekommen sowohl risikoaverse als auch renditehungrige Investoren große Augen. Wie geht das? Wenn es an der Börse hoch hergeht, erleben Privatanleger oft die schwerste Zeit. Gerade stark schwankende Märkte sorgen für Unruhe und haben schon den einen oder anderen Anleger dazu gebracht, aussichtsreiche Investments zu früh zu verkaufen. Der ETF-Anbieter BlackRock hat den Schwankungen an der Börse jetzt den Kampf angesagt: Low-Volatility-ETFs sollen Anleger ruhig schlafen lassen und zudem eine gute Performance erwirtschaften. Möglichst nah am Mutter-Index: Minimum-Volatility-Indizes Insbesondere für langfristig orientierte Anleger kann sich der LowVolatility-Ansatz auszahlen. „Rückrechnungen anhand von LiveDaten zeigen, dass die Risikopuffer seit Auflage der Indizes besonders gut dann gewirkt haben, wenn Anleger sie am dringendsten gebraucht haben – nämlich in Abschwungphasen und wenn die Volatilität am Markt besonders hoch gewesen ist“, erklärt Sven Württemberger von BlackRock, der die ETFs mit Schwankungsbremse aus den USA mit nach Deutschland gebracht hat. Doch wie funktioniert die Volatilitätsbremse eigentlich? Die neuen BlackRock-ETFs mit dem Zusatz „Minimum Volatility 12

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Fund“ orientieren sich allesamt an bedeutsamen Indizes wie dem MSCI Europe, dem MSCI World, dem MSCI Emerging Markets oder dem S&P 500. Der bedeutsamste Unterschied: Bei allen Indizes werden diejenigen Aktien, die am stärksten schwanken, weggelassen. Gleichzeitig dürfen die Indizes mit Vola-Bremse nur geringfügig von der Zusammensetzung des Original-Index abweichen. Das Ziel: Ein Produkt, das seinen Mutter-Index so genau wie möglich abbildet und zugleich ein geringeres Risiko-Profil aufweist. Neue Ansätze bleiben bewährten iShares-Prinzipien treu Doch genügt das den Anforderungen aller Marktteilnehmer? Christian Schuster von Veritas Investment ist skeptisch: „Je komplexer die Ansätze sind, desto weniger ‚passiv‘ sind sie und konkurrieren dann eher


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mit aktiven Fonds. Sie sind als Basis-Bausteine für die Asset-Allokation an sich sowie für kurzfristige taktische Investments kaum noch geeignet, da man oft nicht vorhersehen kann, wie sich diese Investmentansätze künftig entwickeln werden.“ Bei BlackRock sieht man das etwas anders: „Wir achten darauf, dass die typischen Das Ziel: Ein Produkt, das Merkmale der Ursprungsindizes wie Länseinen Mutter-Index so g ­ enau der- und Sektorengewichte oder die Anteile wie möglich abbildet und der Value- und Growth-Werte erhalten zugleich ein geringeres Risiko- bleiben. Bei der Abbildungsart gibt es Profil aufweist. keinen Unterschied: Sowohl die ETFs auf die Ursprungsindizes als auch die neuen Minimum-Volatilit y-Produkte bilden ihren jeweiligen Basisindex ab, indem sie nach einem optimierten Verfahren physisch in eine repräsentative Auswahl der jeweiligen Indexpapiere investieren“, erklärt Württemberger. Zwischen 2001 und 2012: Mehr Performance bei geringerem Risiko Tatsächlich hat sich BlackRock für die Zusammensetzung der volatilitätsreduzierten Indizes strenge Regeln auferlegt: So darf die Gewichtung einzelner Aktien im Minimum-Volatility-Index maximal 1,5% oder das Zwanzigfache der Gewichtung im MutterIndex betragen. Die Sektor-Gewichtung darf maximal um 5% von der Gewichtung im Mutter-Index abweichen, und auch auf ­regionaler Ebene gibt es Einschränkungen: Länder mit einem Anteil von mehr als 2,5% im Mutter-Index dürfen nicht mehr als 5% von dieser Gewichtung abweichen. Bei Ländern, die weniger stark im Mutter-Index repräsentiert sind, ist im Index mit VolaBremse maximal das dreifache Gewicht erlaubt.

Minimum Minimum-Volatility-Index 240 220 200 180 160 140 120 100 80 60 2002

2003

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2006

MSCI Europe Index (EUR TR)

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2007

2008

2009

2010

MSCI Europe Mininum Volatility Index (EUR TR)

2011

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Trotz dieser kleinen Unterschiede können die volatilitätsreduzierten ETFs bei der Performance mit ihren Mutter-Indizes mehr als nur mithalten: Betrachtet man den S&P 500 und die MSCI Indizes World, Emerging Markets und Europe seit 2001, so schlug sich der Ansatz mit Volatilitätsbremse stets etwas besser. Während die Volatilitätsbremse in Abschwungphasen gegriffen hat, konnten die Produkte Aufschwungphasen während der vergangenen Jahre gut abbilden. „Aufgrund dieses asymmetrischen Partizipationsverhaltens können Minimum-Volatility-ETFs langfristig über mehrere Marktphasen hinweg deutlich bessere Risiko/Rendite-Profile bieten als ETFs auf die Ursprungsindizes“, findet Württemberger. Keine Lösung für Fondsmanager Doch sind Minimum-Volatility-Produkte kein Allheilmittel. Schwachpunkte zeigt ETF-Prof i und Fondsmanager Christian Schuster von Veritas Investment auf: „Gerade bei starken Aufschwüngen sind solche Ansätze oft nicht attraktiv. Hierfür stehen im ETF-Universum mittlerweile ausreichend Vehikel zur Verfügung, um Meinungen umzusetzen – beispielsweise über Sektoren, Styles und Marktkapitalisierungen.“ Auch bei anderen institutionellen Anlegern wie Deka oder Deutsche Asset & Wealth Management spielen entsprechende ETFs derzeit keine Rolle. Fondsmanager Schuster bezieht sich bei seiner Kritik insbesondere auf den Umstand, dass die so genannten Zykliker, also Aktien, die in besonderem Maße konjunkturellen Schwankungen unterliegen, in Phasen starker Kursgewinne meist die ersten sind, die steigen. Diese sind bei Strategien mit niedriger Volatilität geringer repräsentiert und tragen daher in BoomPhasen auch nur wenig zum Erfolg der Minimum-Vola-Funds bei.


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Sven Württemberger Head of Wealth Sales, iShares

Kurzinterview Seit kurzem gibt es in Deutschland Ihre Minimum-­Volatility-Produkte. Warum? Solche Produkte sind nicht nur in den USA gefragt, sondern auch in Deutschland. Viele Anleger wissen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten­nicht, ob sie investieren sollen, sind aber trotzdem auf der Suche nach Rendite – allerdings mit überschaubarem Risiko. Hier kommen unsere Produkte ins Spiel. Für wen eignen sich die Minimum-Volatility-ETFs? Wir wollen mit dieser neuen Produktgruppe Anleger ansprechen, die langfristig in Aktien investieren möchten und somit nicht taktisch ausgerichtet sind, aber gleichsam nicht das volle Aktienrisiko ­tragen wollen. Das ist genau das, was sich viele Anleger wünschen. Ein attraktives Produktkonzept, das intelligent gesteuert ist.

Welche dieser besonderen ETFs kommen denn am besten bei den Kunden an? Am stärksten wird derzeit der iShares MSCI Emerging Markets Minimum Volatility nachgefragt. Auch unser Produkt auf den S&P 500 ist unter anderem wegen der gegenwärtigen Fiscal-Cliff-­ Problematik in den USA interessant.

Dieser Beitrag wird Ihnen vom EXtra-Magazin präsentiert. Weitere Infos zum EXtra-Magazin finden Sie unter www.extra-funds.de.

Impressum V.i.S.d.P. : Christian Ernst Frenko

Technik: Marcus Brauer, menthamedia

Herausgeber: Weimer Media Group GmbH Maximilianstraße 13, 80539 München

Layout: addna, Nürnberg

Geschäftsführer: Dr. Wolfram Weimer

Erscheinungsweise: monatlich

Amtsgericht: München, HRB 198201

Auflage: 93.000

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Christian Ernst Frenko, Miriam Feuerstein, Margot Habjan, Nina Bradinova, Dr. Wolfram Weimer Michaela Ellen Lenz, Jörg Billina, Steffen Droemert, Alexander Rabe, Sascha Specketer, Sven Württemberger

fonds kompakt Archiv: http://www.fonds-kompakt.de/archiv

Anzeigenkunden wenden sich bitte an: Michaela Lenz, Tel: 0911 / 274 00-0, michaela.lenz@boerse-am-sonntag.de

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Leserservice: leserservice@fonds-kompakt.de Deutsche Bibliothek: ISSN 1862-6645

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Commerzbank Gruppe

Neuer Solarfonds Mit dem CFB-Fonds180 Solar (Deutschlandportfolio V) bietet die Commerzbank Gruppe Investoren mittlerweile ihren fünften geschlossenen Solarfonds an. Der Fonds investiert in acht Solarkraftwerke auf einem ehemaligen Militärflugplatz in Templin/ Brandenburg,­die eine Gesamtnennleistung von rund 128,4 Mega­ watt Peak erbringen. Damit können über 34.000 Vier-PersonenHaushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Alle Teilanlagen sind bereits seit dem dritten Quartal 2012 am Netz. Damit erhalten die Photovoltaikkraftwerke eine Vergütung von 21,11 Cent je kWh auf den Freiflächen bzw. 22,07 Cent je kWh

auf den Konversionsflächen. Die Ratingagentur Scope vergibt für das CFB-Management im Februar 2013 die Gesamtnote AA. Die avisierte Fondslaufzeit beträgt rund zehn Jahre bis zum 31.12.2022. Bis dahin erhalten die Anleger Gesamtauszahlungen in Höhe von 165,8%. Der Fondsinitiator prognostiziert jährliche Ausschüttungen von 7,5% der Einlage für das Jahr 2013, 7,5% für die Jahre 2014 bis 2016 und 8,0% für die Jahre 2017 bis 2022. Anschließend ist der Verkauf der Photovoltaikkraftwerke mit einer Schlussauszahlung von 91,52% geplant. Eine Zweidrittelmehrheit der Anleger kann eine frühere oder auch spätere Fondsauflösung bewirken.

Zweitmarkt

Geschlossene Immobilienfonds gefragt Der Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat im Februar 2013 geschlossene Fondsanteile im Nominalwert von 11,56 Millionen Euro vermittelt. Damit ergab sich im Vergleich zum Januar (14,68 Millionen Euro) ein Rückgang, im Vergleich zum Vorjahresmonat verbesserte sich jedoch laut Deutsche Beteiligungsmakler der Handelsumsatz um knapp 1 Million Euro. Mit 7,2 Millionen Euro wurde der größte Umsatz im Segment der Immobilienfonds verzeichnet. Auf den Sektor Schiffsbeteiligungen standen im Februar rund 2,54 Millionen Euro. Der Bereich Sonstige Fonds erbrachte im vergangenen Monat Handelsumsätze von rund 1,76 Millionen Euro. Mit insgesamt 374 Vermittlungen im Februar 2013 konnte das Rekordniveau aus dem Vormonat (429

Vermittlungen) nicht gehalten werden. Der Großteil der Vermittlungen erfolgte abermals im Immobiliensegment. 214 erfolgreiche Vermittlungen in diesem Bereich standen 81 Vermittlungen bei den Sonstigen Fonds und 79 Vermittlungen bei den Schiffsbeteiligungen gegenüber. Der Durchschnittskurs der vermittelten Fonds lag im Februar 2013 über die drei Segmente Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen und Sonstige Fonds verteilt bei 42,54%. Hier lag der Sektor Sonstige Fonds mit einem durchschnittlichen Vermittlungskurs von 47,16% an der Spitze, gefolgt vom Segment Immobilienfonds mit einem Durchschnittskurs von 46,35%. Der Vermittlungskurs im Bereich Schiffsbeteiligungen lag mit im Mittel 28,39% erneut deutlich darunter.

Scope

WealthCap erhält AA-Rating Die Ratingagentur Scope stuft die Managementleistung des Münchner Emissionshauses WealthCap mit der Ratingnote AA ein. Scope begründet die gute Beurteilung mit der Stabilität des Unternehmens, seiner hohen Finanzierungsfähigkeit und der Vertriebsstärke. Das Emissionshaus WealthCap bewirtschafte aufgrund seiner Historie aus drei Vorgängergesellschaften eine sehr breite Palette von Investitionssegmenten mit heterogenen Fondskonzepten und stehe daher vor teilweise erheblichen Herausforderungen in Bezug auf Performancedaten einzelner Fonds, so Scope. Dem Asset Management von WealthCap gelingt es nach 15

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Einschätzung von Scope jedoch durch vielfältige und entschiedene Maßnahmen, marktbedingte Negativeinflüsse in hohem Maße zu begrenzen. Seit einem Wechsel des Managements im Jahr 2007 seien konzeptionsbedingte Fehlentwicklungen bei der Neuauflage von Fonds sukzessive behoben worden. Die Einbindung des Unternehmens in die HypoVereinsbank AG bürge zudem für eine sehr hohe Vertriebsstärke. Besonders hebt Scope die Finanzierungsfähigkeit hervor, die eine hohe Anzahl von Objektanbindungen ermöglicht, zum Beispiel eines A380 für den aktuellen Fonds WealthCap Aircraft 25 und die C&A-Zentrale in Düsseldorf.

Ausgabe 03/13 (Spezial: Mit Fondssparplänen schrittweise zum Erfolg)