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Pflichtblatt der Börsen Düsseldorf Stuttgart · hamburg · berlin · München

№ 11 · Sonntag, 17. März 2013

J u b i l äu m 2003 - 2013

Da n k e , l i e be L e se r !

Ein offener Brief zum Jubiläum “zehn Jahre BÖRSE am Sonntag” Gerhard Schröder verkündet seine Agenda 2010, der Irak-Krieg bricht aus, der DAX war im Vorjahr um 43,9% abgesackt, Roland Koch holt für die CDU die absolute Mehrheit in Hessen und die Möllemann-Affäre steuert auf ihr tragisches Ende zu. Vor zehn Jahren Dr. Wolfram Weimer schwankt die Stimmung in Deutschland zwiVerleger schen depressiv und angespannt, die Nation fühlt sich in einer strukturellen Wirtschaftskrise, der DAX sackt am 12. März 2003 auf einen Tiefststand von 2202,96 Punkten ab. Just in diesem Moment startet in Frankfurt eine junge und mutige Redaktion um den Medienunternehmer Christian Frenko das Projekt „BÖRSE am Sonntag“. Ihr Ziel: Aufklärung. Die Märkte beleuchten, Trends hinterfragen, Zusammenhänge aufdecken. Das Börsengeschehen für Anleger transparent machen und analysieren, damit die Leser auch in stürmischen Zeiten einen gewissenhaften Navigator an ihrer Seite wissen. Und zwar mit Qualitätsjournalismus in der Ruhe des Sonntags –

bewusst bevor die nächste wilde Woche lostobt. Ihr Äußeres hat die „BÖRSE am Sonntag“ immer wieder modernisiert und verbessert, ihre Haltung und ihr Anspruch aber sind geblieben. Nun wird die „BÖRSE am Sonntag“ zehn Jahre alt. Sie hat sich fest etabliert unter Deutschlands Wirtschaftsmedien als eine ruhige und seriöse Stimme der Börsenwelt. Mehr als 100.000 Abonnenten folgen jeden Sonntag den Analysen und Einschätzungen unserer Autoren. Wir möchten Ihnen, liebe Leser, herzlich danken für die Treue und für die vielfältigen Reaktionen, die uns laufend erreichen und häufig besser machen. Die „BÖRSE am Sonntag“ hat mit Ihnen manche Börsenkrise überstanden und manchen Boom genossen. Ihnen fühlen wir uns auch in Zukunft verpflichtet. Und – wir freuen uns natürlich, wenn Sie uns auch in den kommenden zehn Jahren so fleißig weiterempfehlen wie bislang. Mit herzlichen Grüßen, Ihr Wolfram Weimer


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Schliekers Woche

Habemus Mammon Sonntag, 17. M ä r z 2013

AKTIEN & MÄRKTE Schliekers Woche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Tops und Flops-, Zitat- und Zahl der Woche. . . . . . . . . . . . 3 Markt im Fokus: Gold – neuer Skandal in Sicht. . . . . . . . . . 4 Märkte im Überblick: S&P 500, DAX, EURO STOXX 50 . . . . . 5 Aktie der Woche: Aurelius AG. . . . . . . . . 6 SPEZIAL Die besten Mischfonds. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 UNTERNEHMEN Unternehmen der Woche: Günzburger Steigtechnik. . . . . . . . . . . . . 12 News: Nordex, K+S. . . . . . . . . . . . . . . . . 13 FONDS Fonds der Woche: Vontobel Emerging Markts Equity. . . . . 14 Fonds-News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 ZERTIFIKATE Zertifikate-Idee: Vestas-Capped-Bonus-Zertifikat . . . . . . 16 Zertifikate-News. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Rohstoffe Rohstoff der Woche: Palladium . . . . . . . . 18 Rohstoffanalysen: Baumwolle, Kupfer, Nickel, Platin. . . . . . . . . . . . . . . 20 Lebensart Event der Woche: FESTTAGE-Zeit – in der Berliner Staatsoper . . . . . . . . . . . . . 21 Kulturkalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Coffeetable-Favourites: Sous-Vide – der leichte Einstieg in die sanfte Gartechnik . . . . . . . . . . . . . 22 Impressum/Disclaimer . . . . . . . . . . . . . . 23

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Sobald man sich mit Mafiamitteln im fast bodenlosen Klingelbeuden Zusammenhän- tel. Gerade in Zeiten, in denen Schweizer und gen von Ethik und Liechtensteiner Institute Buße und Besserung Geldanlage oder von geloben müssen, tun sich da doch riesige neue Religion und weltli- Geschäftsfelder auf für die kirchliche Bank, die chem Besitz befasst, nun wahrlich nach dem Motto handeln kann, gerät man auf extrem „ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich unvermintes Gelände. geniert“. Aber wenn nicht einmal mysteriöse Reinhard Schlieker Der neu gewählte Todesfälle, wie der erhängte Chef des Banco ZDF Wirtschafts­ Papst steht in diesen Ambrosiano, enger Partner der Vatikanbank, korrespondent Tagen aber genauso an der Londoner Blackfriars Bridge eine spürmitten im Minenfeld bare Änderung des Geschäftsgebarens zeitigten, wie die Kritiker der vatikanischen Bankge- was soll man dann erwarten? Es wären seitdem schäfte oder der Geschäfte der Kirche überhaupt. 30 Jahre Zeit gewesen. Papst Franziskus hat als Es scheint ein unlösbares Problem zu sein, ei- Jesuit mit Sicherheit einen scharfen Blick für die nerseits einen organisierten Glauben aufrecht- Widersprüche. Sein eigener Orden wurde im 18. zuerhalten, andererseits aber einem Armutsge- Jahrhundert von gierigen (katholischen) Herrlübde zu folgen (wie dem des Franz von Assisi schern mehrfach enteignet; in den Jahrhunderzum Beispiel, Namenspatron des Papstes). Am ten zuvor waren die Jesuiten aber selbst als nicht Mammon, wie er im Vatikan gebunkert, in eben selbstlos aufgefallen, als Großgrundbesitzer den Bistümern heimlich verwaltet und in kir- in der Neuen Welt und als Sklavenhalter. Lange cheneigenen Organisationen erwirtschaftet und ist’s her, aber das offenkundige Missverhältnis versteckt wird, scheiden sich seit Jahrhunderten zwischen religiösem Anspruch und miesen Gedie Geister: Drastischste Ausprägung des Streits schäften ist weiterhin ungelöst und wird es bleiums Geld war vermutlich bislang die Refor- ben. Symbolisch hat Franziskus schon bei seimation, die Spaltung der gesamten Kirche in nem ersten Auftritt Zeichen gesetzt und auf den Katholiken und Protestanten, als der gängige Kaninchenpelzkragen des vatikanischen HausAblasshandel der Funke war, der das Fass zum schneiders verzichtet (der seine schöne KollekÜberlaufen brachte: „Wenn das Geld im Kas- tion „Papst 2013“ doch schon mit tiefem Stolz ten klingt, die Seele in den Himmel springt“ – in jedem Bildmedium präsentiert hatte). Aber immerhin waren die Jünger des Mammons das wird nicht reichen. Der Umgang der Kirdamals noch erfrischend ehrlich. Was man von che mit weltlichen Gütern ist der ganz große der heutigen Vatikanbank, dem Institut für die Pferdefuß des Unternehmens überhaupt. Dort religiösen Werke, nun wirklich nicht behaup- für Transparenz, weniger Neid und Gier, mehr ten kann. Zum tiefen Gram des maßgeblichen Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit zu sorgen, vatikanischen Staatssekretärs Bertone, der das scheint eine übermenschliche Aufgabe. Die Vatikangeld quasi unter den Fittichen hat, darf vielleicht auch kein Papst je erledigen kann – man derzeit nicht einmal mehr bargeldlose Zah- da muss vermutlich schon sein Chef selber ran. lungen annehmen im Kirchenstaat, aber die Gläubigen zahlen mysteriöserweise gern, viel und auch bar: Die Vatikanbank unterwirft sich Was denken Sie über keinen internationalen Transparenzregeln, weshalb man ihr vonseiten der Aufsichtsbehörde dieses Thema? im nahen Italien erst einmal die Abwicklungs- Schreiben Sie direkt an den Autor, services sperrte. Kleinkram, verglichen mit den Herrn Reinhard Schlieker unter nur müde dementierten Geldwäschevorwürfen, schlieker@boerse-am-sonntag.de den Diktatorengeldern auf heiligen Konten, den


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Tops und Flops der Woche

tops BMW: Umsatz und Gewinn erhöht BMW (WKN: 519000) will die Dividende für 2012 von 2,30 auf 2,50 Euro je (im DAX notierte) Stammaktie sowie von 2,32 auf 2,52 Euro je Vorzugsaktie anheben. Im vergangenen Jahr steigerten die Bayern den Gewinn von 4,91 auf 5,12 Mrd. Euro, den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,02 auf 8,30 Mrd. Euro. Der Umsatz zog von 68,82 auf 76,85 Mrd. Euro an. Insgesamt wurden 1,845 Mio. (+10,6%) Fahrzeuge ausgeliefert. Eine Prognose für das laufende Jahr will der Konzern am kommenden Dienstag im Rahmen der Bilanzpressekonferenz abgeben. HeidelbergCement: Dividende steigt Im vierten Quartal sank der von HeidelbergCement (WKN: 604700) erzielte Gewinn von 130 auf 129 Mio. Euro. Der operative Gewinn legte, wie bereits Anfang Februar veröffentlicht, von 410 auf 455 Mio. Euro zu. Der Umsatz kletterte von 3,28 auf 3,49 Mrd. Euro. 2012 stieg der Jahresüberschuss von 534 auf 545 Mio. Euro, der operative Gewinn von 1,47 auf 1,61 Mrd. Euro. Der Umsatz zog von 12,90 auf 14,02 Mrd. Euro an. An seine Aktionäre will der Baustoffproduzent eine von 0,35 auf 0,47 Euro je Aktie erhöhte Dividende ausschütten. 2013 sollen Umsatz und operativer Gewinn weiter zulegen. E.ON: Milliarden verdient E.ON (WKN: ENAG99) verdiente im vergangenen Jahr 2,64 Mrd. Euro. 2011 hatte der Energieversorger im Zuge der politisch verordneten Energiewende 1,86 Mrd. Euro verloren. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von 5,44 auf 7,03 Mrd. Euro zu. Der Umsatz zog von 112,95 auf 132,09 Mrd. Euro an. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg, wie bereits Ende Januar berichtet, von 9,29 auf 10,79 Mrd. Euro. Die Dividende wird von 1,00 auf 1,10 Euro je Aktie angehoben.

Zitat der Woche

„De facto ist Italien doch schon aus dem Euro raus.“ Beppe Grillo, der Überraschungssieger der italienischen Parlamentswahl, glaubt nach eigenen Worten nicht an einen Verbleib seines Landes in der Eurozone, sondern rechnet damit, von den nordeuropäischen Euro-Ländern bald „fallen gelassen zu werden wie eine heiße Kartoffel“. Zahl der Woche

1,5% Die Inflation in Deutschland ist trotz hoher Stromkosten weiter auf dem Rückmarsch. Die jährliche Rate sank von 1,7% im Januar auf 1,5% im Februar, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

Flops

TERMINE DER WOCHE

Münchener Rück: Gedämpfter Ausblick Im laufenden Jahr rechnet die Münchener Rück (WKN: 843002) mit einem Gewinnrückgang von 3,21 auf rund 3 Mrd. Euro. 2012 hatte der Rückversicherer den Überschuss, wie bereits Anfang Februar mitgeteilt, aufgrund einer geringeren Zahl von Großschäden von 0,71 auf 3,21 Mrd. Euro vervielfacht. Die Bayern bestätigten zudem ihre vor einem Monat veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Stimmt die Hauptversammlung im April zu, steigt die Dividende von 6,25 auf 7,00 Euro je Aktie.

19.03. 11:00 DE ZEW, Index Konjunkturerwartungen März

SolarWorld: Bilanzvorlage verschoben Index-Absteiger SolarWorld (WKN: 510840) verschiebt die für den 21. März geplante Vorlage der 2012er-Bilanz auf unbestimmte Zeit. Hintergrund sind nach eigenen Angaben die laufenden Restrukturierungsverhandlungen mit Gläubigern. Sobald diese abgeschlossen seien, sollen die Zahlen des vergangenen Jahres veröffentlicht werden. Zur Erinnerung: Ab kommendem Montag ist das einstige Vorzeigeunternehmen nicht mehr im TecDAX vertreten. Der freie Index-Platz ging an Telefónica Deutschland (WKN: A1J5RX). Cancom: Warnung vor Gewinnrückgang Cancom (WKN: 541910) rechnet im laufenden ersten Quartal mit einem Rückgang von Umsatz und Gewinn. Gründe seien das schwächere konjunkturelle Umfeld sowie Vorlaufkosten für Cloud-Projekte. Im ersten Quartal 2012 hatte der im TecDAX notierte IT-Dienstleister 2,1 Mio. Euro verdient und 141,1 Mio. Euro umgesetzt. Für das vergangene Jahr will Cancom die Dividende von 0,30 auf 0,35 Euro erhöhen. 2012 stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 18,5 auf 20,7 Mio. Euro, der Umsatz von 544,4 auf 558,1 Mio. Euro.

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19.03. 13:30 USA Baubeginne und Baugenehmigungen Februar 20.03. 17:30 USA Fed, Zinsbeschluss der Ratssitzung 19./20.03. 20.03. 18:00 USA FOMC, Projektionen zu Zinsen, Wachstum, Inflation, Arbeitsl. 21.03. 02:45 China Einkaufsmanagerindex verarb. Gew. (HSBC) (1. Veröff.) März 21.03. 10:00 EWU Einkaufsmanager­ indizes (1. Veröffentlichung) März 21.03. 15:00 USA Philadelphia Fed Survey


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Markt im Fokus

Gold –

neuer Skandal in Sicht Händler verschiedener Großbanken haben womöglich gezielt den Goldpreis manipuliert. US-Finanzmarktaufseher gehen am Handelsplatz in London einem entsprechenden Verdacht nach. Die Großbanken kommen nicht mehr aus den Negativschlagzeilen. Nach dem LiborSkandal nun der nächste spektakuläre Verdacht: Mehrere Geldinstitute haben möglicherweise gezielt den größten Goldmarkt der Welt manipuliert, berichtete das „Wall Gold

Stand: 15.03.2013

Indizes Index Dow Jones S&P 500 NASDAQ DAX MDAX TecDAX SDAX EUROSTX 50 Nikkei 225 Hang Seng

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Street Journal“ mit Bezug auf Insider. Die US-Terminbörsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) geht der Sache auf den Grund. Im Fokus soll das Londoner Goldfixing stehen. Dabei setzt eine Handvoll großer

Stand: Freitag nach Börsenschluss

15.03.2013 % Vorwoche 52weekHigh % 52week 14514,11 +0,81% 14539,29 +9,52% 1560,70 +0,61% 1563,62 +11,27% 3249,07 +0,15% 3260,62 +6,31% 8042,85 +0,71% 8074,47 +12,58% 13486,39 +1,00% 13493,27 +25,73% 924,82 +0,63% 931,51 +16,97% 6044,99 +0,20% 6075,07 +16,88% 2725,72 -0,11% 2754,80 +5,08% 12560,95 +2,26% 12560,95 +24,08% 22533,11 -2,42% 23944,74 +5,52%

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Banken zweimal pro Tag den Goldpreis pro Unze (rund 31 Gramm) fest. Dies geschieht durch die Zusammenführung von Ankaufsund Verkaufskursen. Da es sich um den Kurs für physisches Gold, den sogenannten SpotPreis, handelt, und nicht um die an den Terminmärkten gehandelten Futures, sind die Erträge von Minenbetreibern, Raffinerien und der Schmuckindustrie betroffen. Allerdings sind auch viele Finanzprodukte an den Wert des Spot-Preises gekoppelt. Dem „Wall Street Journal“-Bericht zufolge wollen die Experten der CFTC genau prüfen, ob die Preise am Gold- und auch am Silbermarkt in einem transparenten Prozess entstehen. Der Verdacht ist nicht ganz neu, mögliche Manipulationen beim Londoner Goldfixing sind unter Händlern und Investoren schon länger ein Thema. Während beim Interbankenzinssatz Libor immerhin 16 Bankenvertreter zusammenkommen, sind es bei Gold nur fünf und bei Silber sogar nur drei Händler, die sich täglich zweimal treffen. Der Goldpreis jedenfalls ist in den vergangenen Tagen leicht gestiegen und setzte sich von den bisherigen Jahrestiefständen von Mitte Februar und letzter Woche Freitag ab. Zum Manipulationsverdacht bemerken die Rohstoffanalysten der LBBW in ihrem wöchentlichen Marktbericht nüchtern: „Was sich wie Wasser auf Mühlen von Verschwörungstheoretikern anhört, sollte aber nicht überbewertet werden, da Gold nicht nur im Fixing, sondern auch fortlaufend gehandelt wird.“


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Märkte im Überblick

usa

Deutschl a nd

Europa

Rekord im Visier

Weitere Anstiege in Sicht

Konjunktur drückt die Stimmung

Der S&P 500 tendierte diese Woche seitwärts. Nachdem der Dow Jones jüngst sein Rekordhoch knacken konnte, fehlen dem S&P 500 nur noch wenige Punkte bis zum bisherigen Allzeithoch von 1.576 Punkten. Dies ist bald möglich – auch wenn ihm zum Ende der Woche ein wenig die Luft ausging. Die Zeichen für eine Konjunkturerholung stehen jedenfalls auf Grün. Nicht nur die Frühindikatoren der US-Industrie sind positiv. Laut dem Analysten der Baader Bank, Robert Halver, sprechen auch die harten Fakten eine deutliche Sprache. „Die Bruttogewinne der US-Unternehmen haben sich seit dem Platzen der Immobilienkrise 2008 sehr dynamisch erholt und zuletzt sogar neue Rekordstände erreicht. Diese Gewinnerholung von Corporate America stützt auch deutlich den US-Aktienmarkt.“ Die Erholung der US-Aktien sei demnach nicht allein dem „Zuckerrausch der Fed“ zu verdanken. Die US-Aktienhausse trägt auch zur Erholung der Vermögenssituation der privaten US-Haushalte bei. So machen laut Statistiken der US-Notenbank Aktien und Aktienfonds knapp 20% der Vermögenswerte privater Haushalte aus. Der deutliche Rückgang des privaten Netto-Haushaltsvermögens zwischen 2007 und 2009 infolge der geplatzten Immobilienblase und der massiven Kursverluste an der Börse wurde bereits wieder fast vollständig aufgeholt. In diesem Zeitraum haben sich die Kursst��nde im US-amerikanischen S&P 500 mehr als verdoppelt.

Auch der deutsche Leitindex nähert sich seiner Rekordmarke. Sie stammt aus dem Jahr 2007 und liegt bei 8151 Zählern. Allerdings gönnte sich der DAX zum Wochenausklang erst mal eine kleine Pause, da sich die Anleger am Freitag von der Verkaufsstimmung an der Wall Street anstecken ließen. Ein leichtes Plus von rund 0,5% reichte dem DAX diese Woche, um in einem freundlichen Kapitalmarktumfeld die 8.000-Punkte-Marke zu überspringen. Dabei wurde das Börsenbarometer vor allem im ersten Teil der Woche von den guten Vorgaben der US-Aktienmärkte unterstützt. Hinzu kamen solide Daten vom Arbeitsmarkt und von den Privatverbrauchern, die für gute Stimmung sorgten. Die Marktexperten der Haspa sind der Meinung, dass der Anstieg der Aktienkurse derzeit auf drei soliden Säulen steht. Die wichtigste Säule sei das ausgeprägte Umfeld einer Finanzrepression in den USA, Europa und Japan. Es bestehe fast die Gewissheit, dass die Notenbanken ihre expansive Geldpolitik fortsetzen. Als zweite Säule sehen die Experten die leichte Konjunkturbelebung. Die dritte Säule sei die vorsichtige Stimmung der Anleger. „Trotz hervorragenden Umfelds fehlt für Aktien eine vergleichbare positive Anlegerstimmung und vor allem Anlegerpositionierung, wie sie bei Anleihen und bestimmten Immobilien seit Jahren besteht“, so die Analysten der Haspa.

Auch wenn die Angst in Europa nach dem italienischen Wahldesaster nachgelassen hat, sendet Italien nach wie vor negative Signale. So sank der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf einen Wert von 45,8. Damit liegt er deutlich unter der Expansionsschwelle von 50. Das schreckt Investoren ab. In dieses Bild passt auch die Wachstumsschwäche der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft. Die Wirtschaft schrumpfte im vierten Quartal 2012 mit –0,9% bereits das sechste Quartal in Folge. Den Kurs des europäischen Leitindex schien dies jedoch kaum zu beeindrucken. Schließlich steht der EURO STOXX 50 in etwa dort, wo er bereits vor einer Woche gestanden hatte. Insgesamt drückt allerdings in vielen Staaten der Eurozone die schwache Konjunktur auf die Stimmung. Eine gute Nachricht gab es aber: Im Februar fiel die Inflation in der Eurozone erstmals seit November 2010 unter die von der Europäischen Zentralbank (EZB) anvisierte Zielmarke von knapp 2%. „Die EZB kann nun ihre geldpolitischen Zügel noch weiter lockern“, sagte Händlerin Anita Paluch vom Broker Gekko Marktes. Die Aktienmärkte könnten somit künftig noch mehr Kapital anziehen, wovon die Kurse profitierten. Auf der Agenda stand am Freitag zudem noch das Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel, bei dem finanzielle Hilfen für Zypern beschlossen werden sollten.

S&P 500

DAX

EURO STOXX 50

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Stand: 15.03.2013

Stand: 15.03.2013

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Aktie der Woche

Aurelius AG –

die Management-Profis Etwas außerhalb des Fokus der meisten Investoren klettert die Aktie der Beteiligungsgesellschaft Aurelius seit Monaten von einem Rekordhoch zum nächsten und scheint selbst nach einer Kurssteigerung um 600% in den vergangenen vier Jahren noch immer viel zu günstig bewertet zu sein. Die Firmenhistorie der Aurelius AG ist zeitlich betrachtet überschaubar. Erst 2006 wurde das Münchener Unternehmen aus der Taufe gehoben. Die Erfolge, die das Management in diesem Zeitraum feiern konnte, sind allerdings mehr als beachtlich. Die Beteiligungsholding, die Büros in München und London betreibt, konzentriert sich auf entwicklungsfähige Gesellschaften in Schieflage, Spin-offs aus Randbereichen großer Konzerne mit einer unterdurchschnittlichen Profitabilität, Unternehmen mit einer schwierigen oder ungeklärten Nachfolgeregelung. Diese Beteiligungen werden in ihrer jeweiligen Umbruchsituation aktiv begleitet. Es wird Kapital zur Verfügung gestellt, das Management im Tagesgeschäft entlastet und durch eigene Führungskräfte ergänzt – stets mit dem Ziel, die operativen Prozesse und Abläufe zu verbessern, die Profitabilität zu steigern und die Beteiligung nach einer erfolgreichen Restrukturierung gewinnbringend wieder zu veräußern. Dabei hält Aurelius in erster Linie nach möglichen Beteiligungen und Unternehmen Ausschau, deren Umsätze zwischen 30 Mio. Euro und 750 Mio. Euro bei einem leicht negativen oder auch positiven EBITDA liegen. Das Transaktionsvolumen sollte einen Wert von 150 Mio. Euro nicht übersteigen, Aurelius strebt meist die Übernahme von 100%, zumindest jedoch eine Mehrheit der Anteile an. Innerhalb der Branche genießt die Aurelius AG einen exzellenten Ruf als Turn-around-Investor und Geschäftsoptimierer mit ausgezeichneten Referenzen von 40 Transaktionen seit dem Jahr 2006, die zum Teil mit Top-Adressen wie Bosch, Bayer CropEnergies, Virgin oder Daimler als Partner abgewickelt wurden. Unternehmensergebnisse bestätigen den Wachstumskurs Das Portfolio des Aurelius-Konzerns besteht derzeit aus 19 Unternehmen, darunter international bekannte Marken wie Blaupunkt, MS Deutschland oder Berentzen, sowie einem Immobilienportfolio. 06

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Dabei hat das Management fünf Plattform-Investments in den ausgewählten Schwerpunktbranchen Industrials, Chemicals, Business Services, Consumer Goods & Bevarages und TMT definiert, die durch gezielte strategische Zukäufe unter der Nutzung von Synergieeffekten weiterentwickelt werden sollen. Das Konzept geht voll auf, befindet sich das Unternehmen mit einem Rekordliquiditätsbestand von 244,7 Mio. Euro doch auf einem nachhaltigen Wachstumskurs: Die konsolidierten Umsätze konnten im zurückliegenden Gesamtjahr um 28% auf 1,38 Mrd. Euro gesteigert werden, während das EBITDA um 153% auf 163,7 Mio. Euro zulegen konnte. Unter dem Strich dürfte Aurelius im Geschäftsjahr 2012 einen Nettogewinn in Höhe von 126,1 Mio. Euro bzw. 13,13 Euro je Aktie erzielt haben. Aktie ist sehr günstig bewertet Damit wird die Aktie der Aurelius AG derzeit gerade einmal mit einem KGV von 3,6 auf Basis der letztjährigen Gewinne bewertet. Investoren

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Aktie der Woche

sollten sich zwar im Klaren darüber sein, dass sich die Ergebnisse bei Beteiligungs- und Restrukturierungsgesellschaften aufgrund der unterschiedlichen Optimierungs- und Veräußerungsphasen, die auch von den jeweiligen Marktbedingungen abhängen, natürlich nicht konstant fortschreiben lassen und einzelne schwächere Jahresergebnisse einkalkuliert werden müssen. Einen besseren Überblick über das nachhaltige Wachstum liefert deshalb ein Blick auf die Entwicklung der konsolidierten Umsätze, die sich im laufenden Jahr Analystenschätzungen zufolge auf 1,57 Mrd. Euro erhöhen dürften und sich damit innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt hätten. Für das kommende Jahr erwarten die Experten von Close Brothers Seydler einen Umsatz von 1,81 Mrd. Euro. Auch beim Nettoergebnis können sich die Schätzungen für Aurelius sehen lassen: Per 2013 erwartet Close Brothers Seydler einen Gewinn von 68,1 Mio. Euro bzw. 7,09 Euro je Aktie, per 2014 einen Nettogewinn von 95,6 Mio. Euro bzw. 9,96 Euro je Aktie, womit das KGV des Titels bei Erreichen der Ziele bei nur 6,7 in diesem und nur noch 4,8 im kommenden Jahr liegen würde. Obendrein lässt die Aurelius AG ihre Aktionäre bereits seit Jahren in Form von Dividenden am Erfolg der Gesellschaft teilhaben und hat der Hauptversammlung zuletzt eine Ausschüttung in Höhe von 4,10 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2012 vorgeschlagen, was für sich genommen bereits einer Rendite von 8,5% entspricht und gegenüber der Vorjahresdividende einer glatten Verdoppelung gleichkommen würde. Die Experten von Close Brothers Seydler berechnen im Rahmen ihrer jüngsten Unternehmensstudie in unterschiedlichen Bewertungsmodellen einen fairen Wert der Aktie von bis zu 145,91 Euro, setzen als Kursziel zunächst allerdings einen gewichteten Kurs von 66,49 Euro an und stufen den Titel in ihrer Ersteinschätzung mit einem klaren „Buy“-Rating ein. Zuvor hatten bereits die Kollegen der Berenberg Bank die Aktie mit „Buy“ eingestuft. Charttechnisch befindet sich Aurelius mittlerweile in einem jahrelangen Aufwärtstrend, der sich 07

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Aurelius AG ISIN: DE000A0JK2A8 WKN: A0JK2A Kurs 15.03.2013: 49,29 Euro 52-Wochen-Hoch: 50,80 Euro 52-Wochen-Tief: 27,43 Euro Empf. Stop-Loss: 39,50 Euro Unser Anlageurteil: Spekulativ kaufen Stand: Freitag nach Börsenschluss

angesichts der starken Fundamentals und der überzeugenden Perspektiven mittel- bis langfristig weiter fortsetzen sollte.

Fazit „Wasser in Wein verwandeln …“, so haben die Analysten von Close Brothers Seydler eine mit 66 Seiten außergewöhnlich umfangreiche Studie zur Aurelius AG zuletzt überschrieben. Tatsächlich formt die Gesellschaft aus schwächelnden Betrieben mit einer bescheidenen Perspektive wieder gesunde und profitable Unternehmen und schafft es, den für Beteiligungsunternehmen typischen Gewinnzyklus zu glätten, sodass unter dem Strich eine konstant wachsende Umsatzund Gewinnentwicklung zu sehen ist, die sich seit vielen Monaten nun auch immer deutlicher im Aktienkurs niederschlägt. So konnten Anleger seit 2009 mit der Aktie eigentlich nur den Fehler machen, nicht investiert zu sein. Bei einem Blick auf das Portfolio und die Fundamentals der Gesellschaft spricht derzeit vieles dafür, dass sich die positive Entwicklung auch weiterhin fortschreiben lässt. Dieser Meinung scheint wohl auch Aufsichtsrat Dirk Roesing zu sein, der laut Unternehmensmitteilung am 7. März dieses Jahres 20.000 Aurelius-Aktien zu einem Kurs von 47,60 Euro erworben und damit sage und schreibe 952.000 Euro aus seinem Privatvermögen in die Aktien des Unternehmens investiert hat. Wir werten dieses Investment als klaren Vertrauensbeweis in die weitere Strategie der Gesellschaft und stufen die Aktie der Aurelius AG mit „spekulativ kaufen“ ein.

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Die besten Mischfonds

Gemischte Bilanz Mischfonds erfreuen sich seit Jahren einer steigenden Beliebtheit. Klangvolle Namen und vermeintlich niedrige Risiken sind für viele Anleger eine unwiderstehliche Mischung. Doch mit den neuen Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten haben auch manche Alleskönner so ihre Probleme. Es lohnt sich daher genauer hinzusehen. Wie aus der aktuellen Investmentstatistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) hervorgeht, ist das in Mischfonds veranlagte Vermögen in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Von gerade einmal 20 Milliarden Euro Ende des Jahres 2000 auf 123 Milliarden Ende 2012. Ein Anstieg der seines Gleichen sucht. Dominante Schwergewichte In besonderem Maße hat davon ein Fondshaus profitiert: Carmignac Gestion. Mit dem Carmignac Patrimonie (WKN: A0DPW0) hat der Gründer Edouard Carmignac innerhalb weniger Jahre das rund 29 Milliarden Euro schwere Flaggschiff aufgebaut. Der weltweit anlegende Mischfonds gilt heute als Symbol für die gesamte Branche. Auf Platz 2 der volumenstärksten Mischfonds liegt mit rund 11 Milliarden Euro Volumen der BGF Global Allocation Fund (WKN: 973624), des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock. Dahinter folgt mit fast 9 Milliarden Euro der Newton Real Return (WKN: 930442) der BNY Mellon. Platz 4 hat mit 3,5 Milliarden Euro der Newton Balanced GBP (WKN: 930430) inne, ein weiteres Produkt aus dem Hause BNY Mellon. Komplettiert wird die Riege der fünf größten Mischfonds durch den Deka-OptiRent 1+y (WKN: DK092P) aus dem Hause Deka International mit einem Volumen von 3 Milliarden Euro. Die Mischung machts Etwa 40 Produkte haben ein Fondvolumen das größer ist als eine Milliarde Euro - insgesamt existieren laut BVI Bundesverband 08

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Investment und Asset Management e.V. etwas mehr als 1700 Mischfonds. Häufig wird innerhalb der Gattung noch einmal in aggressiv, ausgewogen (balanced), flexibel (flexible) und konservativ (defensiv) ausgerichtete Fonds unterschieden. Dabei gilt: Je höher die Aktienquote ist, desto "aggressiver" das Produktkonzept. Defensive Mischfonds legen in der Regel bis zu 35 Prozent in Aktien an, ausgewogene normalerweise nicht mehr als 60 Prozent und aggressive bis zu 80 Prozent. Eindeutige Grenzen, ab wann ein Mischfonds zu welcher Kategorie gehört, gibt es jedoch nicht. +63% in nur drei Jahren Größe muss man sich verdienen, lautet eine alte Weisheit. Getreu diesem Motto investieren nicht wenige Anleger einfach in die oben genannten, volumenstärksten Produkte. Was alle machen, kann schließlich nicht falsch sein. Allerdings besitzt die diesem Prinzip zugrundeliegende Annahme in der Finanzwelt nur bedingt Gültigkeit. Es sind nämlich keineswegs die erfolgreichsten Produkte, die das meiste Geld anziehen. Dementsprechend


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Die besten Mischfonds

finden sich unter den Top 5 der performancestärksten Produkte der letzten 3 Jahre keine der obigen Kandidaten wieder: Platz 1 belegt mit einer Performance von rund 65 Prozent der Multiadvisor (WKN: 988634) von IPConcept, gefolgt vom Fides Europa (WKN: 577365) mit 63 Prozent - ebenfalls von IP Concept. Die Plätze drei und vier

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TOP INFORMIERT – FLEXIBEL ANLEGEN Die Invest ist die größte Veranstaltung rund um das Thema Geldanlage im deutschsprachigen Raum. Private Anleger, Bankberater, Vermögensverwalter und Makler informieren sich bei den Ausstellern und tauschen sich in rund 350 Veranstaltungen des Kongress- und Rahmenprogramms mit bekannten Finanzexperten aus.

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Vermögensverwaltung für alle Die Vertriebsstärke des Fondshauses und die Marke scheinen also bei der Platzierung eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen. Die Lage wird dadurch nicht einfacher, dass seit einigen Jahren bestimmte Mischfonds unter dem Label vermögensverwaltende Fonds – beziehungsweise „VV Fonds“ ‑ auftreten. Eine Unterscheidung zwischen den Neulingen und herkömmlichen Mischfonds ist für Privatanleger nur schwer möglich. Dies ist insofern unglücklich, als eine Studie des anerkannten Research Hauses Scope zu dem Ergebnis kommt, „dass die VV Produkte in den schwierigen Jahren seit 2007 besser als die Mischfonds abgeschnitten haben“, so Scope in AnalysisKompakt. Für Anleger wird die Situation damit zusätzlich verkompliziert. Das zeichnet VV-Fonds aus Neben der Frage ob Mischfonds für ihn ein geeignetes Vehikel darstellen und welche Produktkategorie zu den eigenen Vorstellungen passt, muss er sich nun auch noch mit der Identifikation von den „echten“ VV Fonds abmühen. Letztere definieren sich laut Scope wie folgt: Die Produkte müssen in mindestens drei verschiedene Anlageklassen investieren, dürfen sich nicht an bestimmten Benchmarks orientieren und müssen über ein Risikomanagement verfügen, das den maximalen Verlust begrenzen kann. Kaum ein Anleger dürfte in der Lage sein, aufgrund dieser Kriterien eine trennscharfe Auswahl vorzunehmen. Doch es kommt noch besser. Während die Ergebnisse aus dem Vergleich zwischen VVFonds und Mischfonds überall auf reges Interesse stießen, wurde ein weiteres ScopeErgebnis weitgehend ignoriert.

Schwerpunkte 2013: Nachhaltige Geldanlage Fonds / ETFs Rohstoffe und Edelmetalle Vermögenserwalter Bildungskongress Aktienforum Finanzseminare für Frauen Live Trading

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belegen der Squad Capital (WKN: A0H1HX) mit +60 Prozent und der Schroder ISF Asian (WKN: A0M6H8) mit +51 Prozent. Auf Rang 5 kommt mit +47 Prozent der Strategie Multiple Opportunities (WKN: A0M43Z) aus dem Hause Flossbach von Storch.

25.02.13 13:51


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Die besten Mischfonds

So sparen Sie sich Auswahl & Gebühren Wer sein Geld jeweils zur Hälfte auf Aktien und festverzinsliche Wertpapiere aufteilt, fährt damit nämlich in vielen Fällen besser als mit einem VV- Fonds. Je nach Risikoprofil konnte nur jeder siebte beziehungsweise jeder neunte VV-Fonds in den vergangenen fünf Jahren diese simple Strategie schlagen, heißt es im ScopeAnalysisReport 06/2012. Die Scope-Benchmark besteht zu je 25 Prozent aus den folgenden Indizes: MSCI World TR, EURO STOXX 50 TR, Citigroup WGBI TR und dem Citigroup EMU GBI TR. Zwar darf nicht verschwiegen werden, dass die Risiken hier, gemessen an der Volatilität, ebenfalls höher lagen, dafür spart sich der Anleger aber auch einen Großteil der Gebühren für das Management, denn die obige Strategie lässt sich mit ETFs sehr kostengünstig abbilden.

Fazit Aufgrund ihrer breiten Anlagemöglichkeiten eignen sich Mischfonds vor allem für mittelfristig orientierte Investoren die sich nicht selbst um ihr Vermögen kümmern möchten. Als alleiniges Allheilmittel für den langfristigen Vermögensaufbau sind sie jedoch ungeeignet.

Keineswegs günstig Apropos Kosten. Die Anbieter von Mischfonds lassen sich ihre Leistungen nicht selten üppig vergüten. Die beiden Dachfonds von C-Quadrat vereinnahmen neben laufenden Gebühren (von bis zu 2%, beziehungsweise 1,85%) 20 Prozent aller Erträge bei neuen Fondshöchstständen (High Watermark). Auch beim Ethna aktiv (20%) und Carmignac Patrimoine (10%) wird zusätzlich zu den fixen Verwaltungsgebühren eine Performancegebühr fällig. LetzTatsächlich tere wird bei Erreichung einer bestimmten liegt in der Risikoreduktion prozentualen Outperformance gegenüber ihre eigentliche Stärke. der jeweiligen Benchmark fällig. Ein Blick auf die Total Expense Ratio (TER) kann deshalb nicht schaden. Die dort genannten Kosten fallen zusätzlich zum Ausgabeaufschlag an. Bei bekannten Mischfonds liegt alleine die TER nicht selten jenseits der 2 Prozent Marke. Das kann auf lange Sicht richtig teuer werden. Keine Verluste, sind die halbe Miete Die Strategie weniger auf kurzfristige Renditemaximierung zu setzen, sondern in erster Linie die Marktrisiken so gering wie möglich zu halten, hat die Mischfonds in der zurückliegenden, besonders turbulenten, Dekade populär gemacht. Tatsächlich liegt in der Risikoreduktion ihre eigentliche Stärke. Es ist daher kein Zufall, dass ihr Aufstieg mit dem Niedergang der Geldmarktprodukte und der offenen Immobilienfonds zusammenfällt. Moderate Renditen unter dem Primat des Kapitalerhalts zu erwirtschaften ist Legitimation genug. Diesem Anspruch werden viele Produkte auch gerecht. Große Fonds haben im Scope-Rating in der Tendenz übrigens besser abgeschnitten als kleine Produkte. Der Grund: Sowohl beim Risikomanagement als auch beim Research haben kleinere Fonds tendenziell weniger Kapazitäten zur Verfügung. 10

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Ausblick auf das nächste Spezi a l Ausgabe 12 (24.03.2013) Social Media und Internet-Investments


AdvertoriAl German Pellets

Grün und rentabel: Holzpellets als Geldanlage Kapitalanlagen in erneuerbare Energien sind im Trend. Neben Investments in Wind und Solar bieten sich heute auch andere alternative Anlagemöglichkeiten in diesem Bereich. Vor drei Jahren machte German Pellets mit Holzpellets als Geldanlage am Kapitalmarkt auf sich aufmerksam. Inzwischen haben über 1.000 Anleger in Genussrechte von German Pellets investiert und profitieren von den Renditechancen des Holzpelletmarktes. Im Interview erläutert Carsten Scholz, Leiter Kapitalakquisitionen bei German Pellets, warum diese Geldanlage so lukrativ ist. Herr Scholz, warum sollten Anleger in Genussrechte von German Pellets investieren? Scholz: Weil diese Unternehmensbeteiligung Anlegern zum einen die Möglichkeit bietet, attraktive Renditen zu erzielen. Wir werden in Kürze zum dritten Mal in Folge 8 % Zinsen an unsere Genussrechtszeichner auszahlen. Zum anderen investiert der Anle- Carsten Scholz ger aktiv in die Energiewende und bewirkt Leiter Kapitalakquisitionen bei somit auch positive Klima- und Umweltef- German Pellets fekte. Unsere Anlage wird somit auch ökologischen und ethischen Kriterien gerecht. Diese weichen Faktoren spielen heute für immer mehr Anleger eine bedeutende Rolle bei der Auswahl eines Investments. Sie wollen rentabel und verantwortungsvoll investieren. Beides bieten die Genussrechte von German Pellets. Wie erzielt German Pellets solche Renditen? Scholz: Kerngeschäft der German Pellets-Gruppe sind die Herstellung von Holzpellets und der Handel mit diesem erneuerbaren Energieträger. Darüber hinaus produziert das Unternehmen Tiereinstreuprodukte auf Holzbasis und grünen Strom sowie grüne Wärme. 2005 gegründet, hat sich German Pellets binnen weniger Jahre zum größten HolzpelletProduzenten Europas entwickelt und ist auf diesem Gebiet Marktführer in Deutschland. Wir produzieren an 19 Standorten in Deutschland, Österreich und den USA und beliefern Kunden in ganz Europa. Der Holzpellet-Markt gilt innerhalb der Branche der erneuerbaren Energien als besonders robust. Er wächst jährlich im zweistelligen Bereich. Ist German Pellets damit nicht auch von Subventionen abhängig? Scholz: Der Holzpelletmarkt kommt fast ohne Subventionen aus. Getrieben wird die positive Entwicklung des Marktes in erster Linie von steigenden Preisen bei Öl und Gas. Denn Holzpellets sind aktuell 40 % preiswerter als Öl und etwa ein Drittel günstiger als Erdgas. Vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen fossiler Rohstoffe stellen immer mehr Privatverbraucher, aber auch Gewerbe, Industrie und Kommunen auf eine Wärmeversorgung aus Holzpellets um. Darüber hinaus werden Pellets auch in Kraftwerken zur Herstellung von grünem Strom eingesetzt. 11 16

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Und wer steht hinter dem Unternehmen German Pellets? Scholz: German Pellets ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, gegründet 2005 von Peter Leibold und dessen Frau Anne. Heute zählt die Gruppe 650 Mitarbeiter. Die Zentrale befindet sich in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. Heizen Sie als German PelletsMitarbeiter auch mit Holzpellets? Scholz: Ja, ich besitze einen Pellet-Kaminofen und bin absolut begeistert. Ich muss kein Holz hacken und kann trotzdem Lagerfeuerromantik genießen – einfach auf Knopfdruck, die Pellets werden automatisch gezündet. Das ist wirklich eine bequeme Angelegenheit, und solche Pelletöfen sind eine saubere und komfortable Alternative zu Scheitholz-Kaminen. Werden Pellets nicht in Zentralheizungen eingesetzt? Scholz: Doch natürlich. Wir unterscheiden Pelletzentralheizungen für Ein- und Zweifamilienhäuser, Pelletöfen fürs Wohnzimmer und Industrie-Pelletkessel – beispielsweise für Krankenhäuser, Schulen und Industriebetriebe. Zurück zu Ihrer Geldanlage: Wie hoch ist das Risiko von Genussrechten? Scholz: Im Gegensatz zu Bundeswertpapieren und dem klassischen Sparbuch sind Genussrechte natürlich risikoreicher, aber dafür vom Zinssatz her deutlich interessanter. Wir empfehlen unseren Anlegern immer, ihr Kapital breit zu streuen. Was bedeutet, dass die Zinsen „ergebnisabhängig“ gezahlt werden? Scholz: Nun, der Anleger muss wissen, dass bei ungeplant eintretenden Situationen mit Auswirkungen auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis eine reduzierte Zinszahlung erfolgen kann. Was stimmt Sie optimistisch, dass Sie auch künftig 8 % Zinsen auszahlen? Scholz: Eine Garantie für die 8 % gibt es wie gesagt nicht. Aber ich bin optimistisch, dass wir auch künftig den vollen Betrag ausschütten. Wir kennen uns im Markt sehr gut aus und haben in der Vergangenheit nachhaltig, mit Augenmaß in die richtigen Projekte investiert und dadurch wertvolle Marktanteile gewonnen. An dieser Strategie halten wir auch künftig fest.


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Unternehmen der Woche

Günzburger Steigtechnik:

Seit über 100 Jahren auf der Erfolgsleiter Leitern gehören zu den unentbehrlichen Hilfsmitteln. Weder Baufirmen noch die Feuerwehr können auf sie verzichten. Auch wer einmal versucht hat, eine Glühbirne in einem Altbau mit hohen Decken auszuwechseln, weiß die Steiggeräte zu schätzen. Doch hinter der scheinbar einfachen Konstruktion steht viel mehr, als man zunächst ahnt, wie der Leiterhersteller Günzburger Steigtechnik zeigt.

Mehr als 50 Patente und sonstige Rechte gehören der Firma.

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Dass man trotz Konkurrenz aus Fernost auch mit Massenartikeln, die in Deutschland gefertigt werden, erfolgreich sein kann, beweist Günzburger seit Langem. Immerhin 350.000 Leitern verlassen das Werk im gleichnamigen schwäbischen Günzburg jährlich. Damit kommt der 200 Mitarbeiter starke Mittelständler auf einen Umsatz von immerhin 28 Mio. Euro jährlich. Doch wie schafft es das Unternehmen, sich gegen die weltweite Billigkonkurrenz, die Bauund Großmärkte mit ihren Produkten zu Dumping-Preisen überschwemmt, zu behaupten? Da ist einerseits die hohe Qualität der Leitern. Während Werkzeugen aus Fernost in Tests schon öfters erhebliche Mängel attestiert worden sind, die für den Nutzer teilweise sogar gefährlich werden können, achtet Günzburg auf hohe Materialgüte und Verarbeitungsqualität. Die Produktion vor Ort und ausgiebige Qualitätskontrollen erlauben eine Garantie von 15 Jahren. Doch Qualität ist nicht alles. In seiner 110-jährigen Unternehmensgeschichte hat das Unternehmen viele Neuerungen etabliert, die heute Standard sind. Mehr als 50 Patente und sonstige Rechte gehören der Firma. Das vielleicht bekannteste ist die Verwendung von Aluminium zum Bau von Leitern. Wer einmal eine traditionelle Holzleiter, wie sie heute zuweilen noch in alten Gebäuden und auf Höfen verwendet wird, transportieren musste, weiß, was dem Umstieg auf das Leichtmetall zu verdanken ist. Ganz abgesehen davon, dass sich Holz nicht selten verzieht und die Leiter dann nicht gerade anliegt, was bei größeren Steighöhen zu einem Risiko werden kann. Für mehr Sicherheit sorgt auch der rutschfeste Leiterschuh nivello. Hierbei handelt es sich nicht, wie man zunächst denken könnte, um spezielle Schuhe für den Nutzer, sondern um die Aufsetzflächen. nivello passt sich dem Untergrund an, somit kann die Leiter auch auf

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unebenem Boden nicht wegrutschen. Da auch lange Aluminiumleitern noch ihr Gewicht haben, hat Günzburger den ergo-pad entwickelt, einen speziellen Tragegriff, der dem rückenschonenden Transport dient. Neben den bekannten Sprossen- und Stufenleitern produziert das Unternehmen noch eine ganze Reihe anderer Einrichtungen wie Arbeitspodeste, Leiterbühnen oder auch Transportkisten. Eine Spezialität ist die Entwicklung von Sonderkonstruktionen. Aus der engen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr hat Günzburger über Jahrzehnte hinweg viel Erfahrung mit Produkten nach Kundenwunsch gesammelt. Seit Anfang der 1990er-Jahre gibt es eine Abteilung Sonderbau, die sich um Sonderlösungen kümmert. Hier werden Arbeitsbühnen oder Wartungsplattformen genau nach den Anforderungen der Kunden hergestellt. Bespiele für Sonderkonstruktionen sind die Gerüste und Leitern, die bei Bau- und Wartung von Flugzeugen oder Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommen. Damit hat sich Günzburger nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland einen Namen gemacht. Mittlerweile gibt es 20 Auslandsvertretungen und 30% der Produktion werden exportiert. So setzen etwa Fluggesellschaften wie Emirates auf die Entwicklungen der Schwaben.


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Nordex

K+S

Rückkehr in schwarze Schwache Zahlen erwartet Salzsparte belastet Der im TecDAX notierte Windkraftanlagenbauer Nordex (WKN: A0D655) erhöhte den Verlust im vergangenen Jahr von 49,5 auf 94,4 Mio. Euro. Der Fehlbetrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 27,0 auf 61,1 Mio. Euro – Abschreibungen in Höhe von insgesamt 75 Mio. Euro auf Werke in China und in den USA belasteten. Aufgrund geringerer Auftragsvolumina und entsprechender Kapazitätsanpassungen wurden in Amerika 44,8 Mio. Euro und in China 30,2 Mio. Euro abgeschrieben. Die Rotorblattfertigung im chinesischen Dongying gaben die Norddeutschen, wie bereits Anfang Dezember angekündigt, vollständig auf. Das EBIT ohne Berücksichtigung von Sonderposten legte von –7,6 auf +14,0 Mio. Euro zu. Der Umsatz zog von 916,8 Mio. auf 1,08 Mrd. Euro an. Während der Umsatz in der Region Europa/Naher Osten/Afrika (EMEA) von 678,6 auf 868,9 Mio. Euro kletterte, schrumpften sowohl das US-Geschäft (200,7 auf 191,6 Mio. Euro) als auch der Asien-Umsatz (37,5 auf 14,8 Mio. Euro). Wesentlich stärker als der Gesamtumsatz stiegen die Materialkosten – von 690,3 auf 865,3 Mio. Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich zum Stichtag am 31. Dezember 2012 von 1,11 auf 1,27 Mrd. Euro, der (feste) Auftragsbestand von 698 Mio. auf 1,05 Mrd. Euro. 2013 will Nordex 1,2 bis 1,3 Mrd. Euro umsetzen, die EBIT-Marge soll 2% bis 3% erreichen.

Im Schlussquartal schrumpfte der um Sonderposten bereinigte Gewinn des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S (WKN: KSAG88) von 158,9 auf 130,6 Mio. Euro. Der bereinigte Vorsteuergewinn (EBT) sank von 188,1 auf 164,6 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 207,8 auf 183,2 Mio. Euro. Das mit Kali- und Magnesiumprodukten erzielte EBIT fiel von 181,4 auf 165,9 Mio. Euro, das EBIT der Salzsparte von 48,0 auf 23,2 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode schrumpfte der Umsatz von 1,02 Mrd. auf 941,6 Mio. Euro. 2012 legte der bereinigte Gewinn von 581,8 auf 639,7 Mio. Euro zu. Das bereinigte EBT sank dagegen von 842,0 auf 728,9 Mio. Euro, das EBIT von 906,2 auf 808,5 Mio. Euro. Während der operative Gewinn der Düngemittelsparte von 739,5 auf 773,9 Mio. Euro zulegte, brach das mit Salz erzielte EBIT von 211,4 auf 62,4 Mio. Euro ein. Der Konzernumsatz sank im vergangenen Jahr von 4,00 auf 3,94 Mrd. Euro. Schrumpfende Umsätze verzeichneten sowohl das Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten (von 543,2 auf 478,7 Mio. Euro) als auch das Salzgeschäft (von 438,7 auf 420,1 Mio. Euro). Für 2012 soll die Dividende von 1,30 auf 1,40 Euro je Aktie erhöht werden. Im laufenden Jahr rechnet K+S mit einem leichten Anstieg von Umsatz und EBIT.

Unternehmenstermine Datum 19.03.2013 20.03.2013 20.03.2013 21.03.2013 21.03.2013 21.03.2013 21.03.2013 22.03.2013

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Uhrzeit - - 08:00 07:30 07:30 21:15 - -

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Name Adobe Systems Inc. Fedex Corp. Metro AG LANXESS AG TALANX AG Nike Inc. Deutsche Bank AG Salzgitter AG

Ereignis Ergebnisbericht Q1 2012/13 9-Monats-Bericht 2012/13 Ergebnisbericht 2012 Ergebnisbericht 2012 Ergebnisbericht 2012 9-Monats-Bericht 2012/13 Ergebnisbericht 2012 Ergebnisbericht 2012

Die Schuldenkrise ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Diesmal geht es um mehr als eine Wirtschaftsschwäche. In Wahrheit droht Europa ein Schlag von historischer Dimension. Denn – so mahnt Wolfram Weimer – wir leiden nicht nur an einer finanziellen, sondern auch an einer kulturellen Schuldenkrise. Das Abendland geht seinem Sonnenuntergang entgegen. Seine Werte, seine Religion, seine Tradition werden ausverkauft. Weimer bringt den gefühlten Kulturpessimismus unserer Zeit auf den Punkt. Er analysiert, dass der akuten Krise ein langfristiger Substanzverlust zugrunde liegt. Und er warnt davor, dass wir wie vor 100 Jahren wieder an einem Abgrund stehen. Dieses Buch entschlüsselt das neue Titanic-Syndrom vom drohenden Untergang. Es ist eine wuchtige Fundamentalkritik: Lustvoll, intelligent, polemisch. € 10,00 (D) / ISBN 978-3-579-06655-4

www.gtvh.de GÜTERSLOHER VERLAGSHAUS


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Vontobel Emerging Markts Equity – weit weg von der Benchmark Der Dow Jones erreicht neue Rekordstände und der DAX überspringt die 8.000-Punkte-Marke. Die Börsen der Schwellenländer können da bislang nicht mithalten. In den vergangenen zwölf Monaten schaffte der MSCI Emerging Markets gerade mal 2,6%. Doch im Vergleich zu den Märkten der Industriestaaten sind sie aktuell deutlich günstiger bewertet. Auch fallen die Wachstumsraten der Schwellenländer höher aus. Das spricht für ein langfristiges Engagement. Zu den besten Produkten der Anlageklasse zählt der Vontobel Emerging Markets Equity. Der Fonds erzielte in den vergangenen zehn Jahren ein Plus von 488%. Noch denken die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank nicht daran, ihre lockere Geldpolitik zu beenden. Die niedrigen Zinsen bei sicheren Staats- und Unternehmensanleihen treiben viele Anleger in die Aktienmärkte. Doch nach dem starken Anstieg der vergangenen Monate und dem mittlerweile erreichten Bewertungsniveau – das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis deutscher Aktien liegt bei 15 – erscheint das weitere Kurspotenzial begrenzt, zumal die Konjunkturaussichten trübe sind. Diese droht in der Eurozone, um 0,2% zu schrumpfen. Unabhängig von der Benchmark Die Volkswirtschaften der Emerging Markets werden dagegen in diesem Jahr voraussichtlich um 5,5% zulegen. In sie investiert Rajiv Jain. Der aus Indien stammende Anlagespezialist, der von Morningstar im Januar zum Fondsmanager des Jahres gekürt wurde, weicht mitunter weit vom Vergleichsindex ab. Derzeit hat er rund 24% der Mittel in seinem Heimatland investiert. Im MSCI Emerging Markets ist der Subkontinent dagegen lediglich mit knapp 7% vertreten. Indiens Bruttoinlandsprodukt hänge zu zwei Dritteln von der Entwicklung des Binnenkonsums ab, begründet Jain die hohe Gewichtung. Im Gegensatz zu den exportorientierten Emerging-Markets-Nationen leide Indiens Konjunktur daher nicht so sehr unter der Schwäche der Industriestaaten. Zudem zieht die Binnennachfrage in Indien dank steigender Löhne, aber auch aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums deutlich an. Zu den Unternehmen, die nach Meinung Jains von einem für das laufende Jahr prognostizierten Wachstum von über 6% profitieren werden, gehört zum Beispiel der Konsumgüterhersteller Hindustan Unilever. Gute Chancen sieht Jain neben Brasilien, Thailand und Malaysia vor allem in Mexiko. Die Unternehmen erzielen wieder Produktivitätsfortschritte und dürften zudem von der allmählichen Erholung des nördlichen Nachbarn USA profitieren. Jain hat das Land mit 13% gewichtet, 7% höher als im Vergleichsindex. Zu seinen Favoriten zählt zum Beispiel der Getränkehersteller Cia de Bebida Ambev. 14

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Rauchen für die Rendite Bei der Titelauswahl konzentriert sich Jain auf substanzstarke Unternehmen, die bereits mehrere Jahre erfolgreich agieren und deren Geschäftsmodelle auch in Zukunft Erfolge versprechen. Nur wenn er sich ein klares Bild machen kann, wo ein Unternehmen in fünf beziehungsweise zehn Jahren steht, steigt er ein. Die Unternehmen müssen dabei nicht immer an den jeweiligen Emerging-Markets-Börsen gelistet sein. Jain investiert auch in Firmen, die ihren Hauptumsatz in den Schwellenländern machen, wie etwa British American Tobacco. Zigaretten des Unternehmens werden in den Emerging Markets zunehmend nachgefragt.

Fazit: Zwischendurch kann die Wertentwicklung des Fonds schwächer als die der Konkurrenz ausfallen. Jains zum Teil deutliche Abweichungen vom Vergleichsindex zahlen sich jedoch langfristig aus. Die Gesamtkostenquote fällt mit 2,07% allerdings zu hoch aus.

Vontobel Emerging Markets Equity ISIN: Fondsvolumen: Fondswährung: Management-Gebühr: Gesamtkostenquote:

LU0040506734 4,8 Mrd. Dollar US-Dollar 1,65% 2,07%


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Börse Stuttgart

Neue Fonds im Handel Die Börse Stuttgart hat Anfang März ihre Angebotspalette erweitert und über 200 aktiv gemanagte Fonds neu in den Handel aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine bunte Mischung aus Aktien-, Renten- und Mischfonds, die alle bereits seit einiger Zeit existieren. Insbesondere der von der Kölner Gesellschaft Flossbach von Storch aufgelegte Mischfonds Flossbach von Storch Multiple Opportunities R (ISIN: LU0323578657) beziehungsweise der eher defensiv ausgerichtete Mischfonds der Luxemburger ETHENEA Independent Investors, der Ethna-Global Defensiv A (ISIN: LU0279509904), stoßen bei Anlegern auf großen Zuspruch. Bereits

wenige Tage nach der Aufnahme in den Handel gehören beide Produkte laut Börse Stuttgart zu den umsatzstärksten Fonds. Alle Fonds wurden in den Ifx (Investment Fonds Exchange), das Fondshandelssegment der Börse Stuttgart, aufgenommen und werden zwischen 8 und 22 Uhr fortlaufend gehandelt. Der Anleger profitiere in diesem Fondssegment unter anderem von der Preisqualität einer als Market Maker verpflichteten Bank, so die Börse Stuttgart. Bei allen neu aufgenommenen Fonds fungiert die Commerzbank als Market Maker. Mit den Neueinführungen sind nun insgesamt über 2.000 Fonds im Ifx-Handelssegment gelistet.

BVI

Aktienfonds wieder gefragt Die Fondsbranche startete nach Angaben des BVI Bundesverband Investment und Asset Management mit einem Nettomittelzufluss von 21 Mrd. Euro ins neue Jahr. Dabei investierten institutionelle Anleger im Januar 9,7 Mrd. Euro in Spezialfonds und 5,2 Mrd. Euro in Vermögensverwaltungsmandate. Publikumsfonds flossen netto 6,4 Mrd. Euro zu. Dabei favorisierten die Anleger Mischfonds. Die Anbieter sammelten netto 3,8 Mrd. Euro ein. Auch Rentenfonds und offene Immobilienfonds blieben mit Nettozuflüssen von 1,3 Mrd. Euro und 1,0 Mrd. Euro stark gefragt. Bei Aktienfonds setzte sich laut BVI mit

Zuflüssen von netto 0,6 Mrd. Euro die bereits im letzten Quartal des Vorjahres eingesetzte Absatzbelebung fort. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus zogen die Anleger aus Geldmarktfonds dagegen 0,6 Mrd. Euro ab. Angesichts der verstärkten Nachfrage legten deutsche Fondsgesellschaften im vergangenen Jahr insgesamt 445 Publikumsfonds auf und nahmen 318 Produkte vom Markt. 2011 standen 436 Auflösungen 419 Neuauflagen gegenüber. Insbesondere bei Rentenfonds erweiterten die Fondsgesellschaften im vergangenen Jahr ihre Angebotspalette: 115 Fonds wurden neu aufgelegt, 53 Produkte wurden aufgelöst.

DWS

Neuer Fonds für chinesische Unternehmensanleihen Der von der DWS aufgelegte DWS Invest II China High Income Bonds (ISIN: LU0826450719) ist ab sofort zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Fondsmanager Thomas Kwan investiert in hochrentierliche Unternehmensanleihen chinesischer Emittenten. Der Fonds bildet somit ein Pendant zum DWS Invest China Bonds (ISIN: LU0632805262), der überwiegend in Anleihen chinesischer Emittenten guter bis sehr guter Bonität investiert. Beide Fonds bauen zudem auf das Aufwertungspotenzial der chinesischen Währung Renminbi. Der DWS Invest II China High Income Bonds sichert sich laut DWS gleich drei potenzielle Ertragsquellen: 15

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die im Gegensatz zum europäischen Zinsniveau deutlich erhöhten Zinssätze für chinesische Unternehmensanleihen; die Chance auf Kursgewinne, sofern die im Durchschnitt mit BB beurteilten Anleiheemittenten ihr Rating verbessern sowie die Chance auf Währungsgewinne, wenn der chinesische Renminbi gegenüber dem US-Dollar aufwertet. DWS-Experten rechnen mittel- bis langfristig mit einer jährlichen Aufwertung des Renminbi gegenüber dem US-Dollar um 2% bis 4%. Das Portfolio des DWS Invest II China High Income Bonds wird zu etwa zwei Dritteln aus High-Yield-Emissionen und zu etwa einem Drittel aus Investment-Grade-Anleihen bestehen.


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Zertifikate-Idee

Vestas-Capped-Bonus-Zertifikat – lukratives und risikoarmes Investment Im November 2012 notierte der Anteilschein des Windkraftanlagenbauers Vestas zeitweise auf einem Allzeittief bei 3,13 Euro. Seither ist der Kurs um 100% gestiegen, weswegen sich ein Einstieg derzeit nicht aufdrängt. Zugreifen können Anleger aber bei einem defensiven Bonuspapier auf die Vestas-Aktie. dass sich der Konzern schon Ende 2011 auf ein schwieriges Marktumfeld eingestellt hat. Seither setzt das Management ein rigoroses Sparprogramm um und sorgt für eine effiziente Nutzung der Fertigungskapazitäten.

Zurzeit ist die Stimmung der Marktteilnehmer hervorragend. Dies spiegelt sich in einer beeindruckenden Rally der Aktienmärkte wider. Diese erfreuliche Entwicklung wird sich gemäß der Meinung von Finanzexperten in den kommenden Monaten fortsetzen. Anleger können daher weiterhin mit Partizipations- und Sprint-Zertifikaten auf den DAX und andere Aktienindizes setzen. Darüber hinaus eignen sich Bonus-Zertifikate nach wie vor als Depotbeimischung. Mit guten Konditionen überzeugen oftmals Produkte auf Aktien, deren Kurse in den zurückliegenden Monaten stark schwankten. Zu denen zählt der Anteilschein des dänischen Windkraftanlagenbauers Vestas.

Deutliche Ergebnisverbesserung im vierten Quartal 2012 Die Kostensenkungs- und Optimierungsmaßnahmen haben inzwischen angeschlagen: Im vierten Quartal 2012 ist der operative Gewinn vor Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 237% auf 155 Mio. Euro gestiegen. Positiv zu werten ist auch, dass Vestas mit den Aufträgen für den Bau von Windkraftanlagen, die Ende 2012 in den Büchern standen, einen Umsatz von 7,2 Mrd. Euro erwirtschaften kann. Hinzu kommen margenstarke Serviceaufträge mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Mrd. Euro. Nicht vergessen sollte man zudem, dass Vestas als Weltmarktführer die weitere Konsolidierung der Windkraftanlagenbranche relativ gut überstehen dürfte.

Sparmaßnahmen wegen schwierigen Marktumfelds Im zurückliegenden Jahr wurde die VestasAktie heftig abgestraft. Dies überrascht nicht angesichts der geringen Nachfrage nach Windkraftanlagen, dem enormen Wettbewerbsdruck sowie hohen Abschreibungen. Letztere wurden vorgenommen, weil Produktionsstätten mit Verlust verkauft werden mussten. Dementsprechend negativ entwickelte sich das Ergebnis: Der Fehlbetrag nach Steuern stieg von 166 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2011 auf 963 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Anzumerken ist,

Capped-Bonus-Zertifikat mit großem Risikopuffer Erfreulicherweise hat das Vestas-Management für 2013 eine signifikante Verbesserung der operativen Marge vor Sonderfaktoren in Aussicht gestellt hat. Diese Perspektiven dürften im aktuellen Aktienkurs allerdings größtenteils eingepreist sein. Deshalb sollten Anleger bei Vestas nicht einsteigen. Kaufenswert ist hingegen ein von der Commerzbank emittiertes währungsgesichertes Vestas-Capped-Bonus-Zertifikat (WKN: CZ2QRD). Dessen Besitzer erhalten am Ende dieses Jahres eine Gutschrift von 47,00 Euro pro Zertifikat, wenn der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit nie auf oder unter 23,00 dänische Kronen fällt. Zuletzt notierte die Aktie des Windkraftanlagenherstellers bei 46,44 dänischen Kronen (Stand: 14.03.2013) und somit deutlich über dem Niveau der Barriere. Deshalb können Anleger mit dem Zertifikat ohne Nervenkitzel die Bonusrendite von 10,9% erzielen.

Vestas-Capped-Bonus-Zertifikat Zertifikattyp Emittent Capped-Bonus-Zertifikat Commerzbank

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Basiswert Fälligkeit Vestas 30.12.2013

WKN CZ2QRD


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CREDIT SUISSE

Neuer Memory Express auf EURO STOXX 50 Inmitten der Zinsdürre lanciert Credit Suisse (CS) ihren neuen CS 5,20 Memory Express auf den EURO STOXX 50 (WKN: CS8AK5). Das Papier weist eine niedrige Barriere von 55% des Startwertes auf, die selbst während der Finanzkrise nie tangiert wurde. Zeichnern winkt neben einem jährlichen Bonus von mindestens 5,20 Euro je Zertifikat die vorzeitige Rückzahlung (Express-Funktion). Wie bei Memory-Papieren üblich, können ausgefallene Bonuszahlungen nachgeholt werden. Möglich ist dies an den jährlichen Beobachtungstagen: Schließt der EURO STOXX 50 an einem dieser Stichtage auf oder über seinem Startwert, wird das Zertifikat mit 100 Euro plus mindestens 5,20 Euro Bonus zurückgezahlt. Liegt der Index darunter, aber noch über 55% des Startwertes, erhalten Anleger für das betreffende Jahr pro Papier 5,20 Euro Bonus ausgezahlt. Wird besagte 55%-Schwelle hingegen

unterschritten, fällt die Bonuszahlung im betreffenden Jahr zunächst aus. Sie wird jedoch an einem der folgenden Beobachtungstermine nachgeholt, sofern der Aktienindex am jährlichen Stichtag wieder auf oder über 55% seines Startwertes schließt. Letztmalig müssen Inhaber des Papieres am 27. Juni 2018 zittern: Schließt der EURO STOXX 50 an diesem Tag auf oder über der 55%-Schwelle, erfolgt die Rückzahlung zu 100 Euro je Zertifikat plus Bonuszahlung. Verluste drohen letztlich nur, wenn das Kursbarometer am Laufzeitende mehr als 45% seines Startwertes eingebüßt hat. Interessenten können diesen neuen Memory-Express noch bis zum 26. März in einer Stückelung von 100 Euro zeichnen. Der Ausgabeaufschlag beträgt 1,50%. Allerdings sollten Anleger während der langen Laufzeit von fünf Jahren und drei Monaten das Emittentenrisiko im Auge behalten.

CORTAL CONSORS

Flatfee-Aktion mit Goldman Sachs verlängert Noch bis Ende Juni kommen Kunden von Cortal Consors in den Genuss einer Flatfee-Aktion mit Goldman Sachs. Im Rahmen des Sparangebotes können sie alle Hebelprodukte dieses Emittenten zum Festpreis von 4,95 Euro pro Trade außerbörslich handeln. Ausgenommen hiervon sind allerdings Mini-Futures und

Turbo-Optionsscheine. Auch sollte eine Ordergröße von 6.000 Euro erreicht sein. Eine ähnliche Freetrade-Aktion mit HVB onemarkets läuft erst zum Jahresende aus und bezieht sich auf Index-/Partizipations-Zertifikate sowie Faktor-Zertifikate ab einem Ordervolumen von 1.000 Euro.

HSBC

7% Rendite mit Metro-Aktienanleihe? Mitte kommender Woche nimmt eine neue Aktienanleihe (WKN: TB5ZPJ) bezogen auf die Aktie des kriselnden Handelsriesen Metro den Handel auf. Mit einer Laufzeit von einem Jahr verspricht das spekulative Papier von HSBC Trinkaus & Burkhardt einen FixCoupon von 7% per annum, völlig unabhängig von der Kursentwicklung der zugrunde liegenden Aktie. Ihren Einsatz bekommen Anleger allerdings nur dann vollständig in bar zurück, wenn die Metro-Aktie am 17. März 2014 über der Barriere der Aktienanleihe schließt. Diese liegt bei 94% des Schlusskurses der vergangenen Woche. Zeichner der Anleihe müssen somit darauf vertrauen, dass 17

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die einstige DAX-Aktie binnen Jahresfrist nicht weiter nennenswert absackt. Zur Erinnerung: In den vergangenen zwölf Monaten ging rund ein Drittel des einstigen Börsenwertes verloren. Verliert das Metro-Papier bis zum März kommenden Jahres mehr als 6% seines aktuellen Ausgangswertes, drohen Anlegern Verluste. In diesem Fall tilgt die HSBC ihre Aktienanleihe in Form von Metro-Aktien. Anlegern räumt dieses Vorgehen aber immerhin noch Chancen auf eine spätere Wertsteigerung ein. Letzter Handelstag des Papieres ist der 14. März 2014. Fällig wird die Metro-Aktienanleihe am 24. März desselben Jahres.


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Rohstoff der Woche

Palladium Mit einem Anstieg um etwa 10% hat sich der Palladiumpreis seit Jahresbeginn deutlich besser entwickelt als die Preise anderer Edelmetalle. Derzeit deuten sowohl die Fundamentaldaten als auch die Charttechnik bei dem silbrig weiß glänzenden Metall auf weitere Preiszuwächse hin. Auf der Überholspur Seit Anfang 2013 haben sich die Preise von Edelmetallen unterschiedlich entwickelt: Gold und Silber sind günstiger geworden. Platin und Palladium haben sich hingegen verteuert. Aus Anlegersicht interessant ist, dass der Palladiumpreis stärker gestiegen ist als der Platinpreis. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Palladium in den kommenden Monaten ein Outperformer unter den Edelmetallen bleiben. Denn die Palladiumnachfrage wird das entsprechende Angebot in diesem Jahr erheblich übertreffen. Rohstoffexperten der Royal Bank of Scotland erwarten ein Angebotsdefizit von rund 1 Mio. Unzen. Dies ist eine realistische Prognose, da vor allem Chinas boomende Autoindustrie sehr viel Palladium für die Herstellung von Katalysatoren benötigt. Zudem entfällt ein großer Teil der Nachfrage auf die amerikanische Autobranche, deren Geschäfte zurzeit gut laufen. Auch langfristig stehen die Chancen für eine Fortsetzung der Palladiumpreis-Rally gut, da Analysten der US-Bank Morgan Stanley davon ausgehen, dass der Palladiumbedarf bis 2018 höher sein wird als das Angebot. Dieser Ausblick ist zwar gewagt, aber nicht aus der Luft gegriffen, weil der Wohlstand in China in den nächsten Jahren zunehmen wird.

Deshalb werden sich künftig immer mehr Menschen im Reich der Mitte ein Auto leisten können. Eine wichtige Rolle bezüglich der weiteren Preisentwicklung spielen auch physisch hinterlegte PalladiumETCs. Im Februar verbuchten diese ETCs Nettozuflüsse – dies zeigt, dass Finanzinvestoren vermehrt auf das silbrig weiß schimmernde Metall setzen. Unter charttechnischen Aspekten ist bei Palladium alles im grünen Bereich, da sich der Preis in einem Aufwärtstrend bewegt. Wird die 790-US-Dollar-Marke geknackt, dürfte sich das Edelmetall rasch auf 820 US-Dollar verteuern. Mittelfristig sind sogar Preise von mehr als 850 US-Dollar zu erwarten. Wetten auf einen Rückgang des Platinpreises wären nur dann sinnvoll, wenn die charttechnische Unterstützung bei 755 US-Dollar nach unten durchbrochen wird.

Palladium - Spot-Preis in US-Dollar

Derivate auf Palladium Typ Index-Zertifikat (quanto) Hebel-Zertifikat (long) Hebel-Zertifikat (short)

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WKN A0AB85 BP46WZ BP5W3V

Basispreis/Knock-out-Schwelle Laufzeit - open end 584,31/584,31 US-Dollar open end 960,88/912,83 US-Dollar open end

Hebel 4,02 4,07


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Rohstoffanalysen

Rohstoffe im Überblick Baumwolle – Mai-Future (ICE)

Rohstoffe (Auswahl)

Der Anstieg über den Abwärtstrend führte bei Baumwolle zu Anschlusskäufen. Diese trieben den Preis auf über 90 US-Cent. Das nächste Etappenziel wartet nun bei 92,50/92,95 US-Cent. Dort ist mit einer Konsolidierung zu rechnen, ehe sich der Anstieg zum Zwischenhoch bei 98,73 US-Cent fortsetzen sollte. Dieses deckt sich mit dem aus dem Bruch des Abwärtstrends ableitbaren Kursziel.

Markt Kurs Rohöl WTI Crude NYMEX ($/bbl)

93,45

+1,72%

3,86

+6,57%

Heizöl NYMEX ($c/gal)

294,57

-0,85%

Gold NYMEX ($/Unze)

1591,30

+0,83%

28,78

-0,65%

774,50

-0,86%

Platin Spot ($/Unze)

1588,50

-0,86%

Aluminium Spot ($/t)

1944,00

+0,88%

Blei Spot ($/t)

2201,25

+0,34%

Kupfer Spot ($/t)

7724,50

+0,18%

Nickel Spot ($/t)

17105,00

+3,29%

Zinn Spot ($/t)

24005,00

+1,07%

Zink Spot ($/t)

2065,25

-3,44%

Baumwolle ICE ($c/lb)

92,570

+6,71%

Kaffee "C" ICE ($c/lb)

137,40

-4,72%

2109,00

-0,43%

Mais CBOT ($c/bu)

717,75

+2,03%

Orangensaft gefr. ICE ($c/lb)

138,35

+3,71%

1427,00

-3,11%

723,00

+4,78%

Zucker No.11 ICE ($c/lb)

18,81

+0,64%

Lebendrind CME ($c/lb)

125,70

-1,43%

Mastrind CME ($c/lb)

139,20

-1,52%

79,63

-2,90%

Erdgas NYMEX ($/MMBtU)

Silber Spot ($/Unze) Palladium Spot ($/Unze)

Kupfer – Spot-Preis in US-Dollar Nachdem der Kupferkurs bei 8.620 US-Dollar auf Widerstand stieß, kam es zu einem Rückfall auf 7.251 US-Dollar. Die anschließenden Swings der Kursnotierung fielen immer kleiner aus, sodass sich ein Dreieck bildete. Vor zwei Wochen diente dessen untere Begrenzung bei 7.640 US-Dollar als Unterstützung. Mit einem engen Stopp kann auf einen Aufwärtsswing zur oberen Dreiecksbegrenzung bei 8.180 US-Dollar spekuliert werden.

Kakao ICE ($/t)

Nickel – Spot-Preis in US-Dollar Auch Nickel befindet sich in einer Konsolidierungsphase und läuft dabei in ein Dreieck hinein. Kurzfristig sollte sich der in dieser Woche begonnene Aufwärtsswing zur oberen Dreiecksbegrenzung bei derzeit 18.522 US-Dollar fortsetzen. Als Unterstützung dient die unter Dreiecksbegrenzung bei aktuell 16.494 US-Dollar.

Platin – Spot-Preis in US-Dollar Der im Februar begonnene Abwärtsswing bei Platin wurde von der 200-Tage-Linie abgefangen. Ausgehend von dem bei 1.559/1.561 US-Dollar gebildeten Tweezers Bottom kann die Notierung nun einen weiteren Anlauf auf den Widerstand bei 1.736/1.741 US-Dollar nehmen. Ein Ausbruch über diese Hürde eröffnet Potenzial in Richtung 1.885/1.913 US-Dollar.

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% zur Vorwoche

Sojabohnen CBOT ($c/bu) Weizen CBOT ($c/bu)

Schwein mag. CME ($c/lb)

Rohstoff-Indizes (Auswahl) Index Kurs

% zur Vorwoche

NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI) 350,70

+0,12%

NYSE Arca Oil & Gas Index

1357,37

+0,75%

DJ AIG Commodity Index

138,37

+0,81%

Reuters-Jeffries CRB Futures-Index

297,75

+1,51%

3695,36

+0,30%

Rogers Int. Commodity Index


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Event der Woche

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„Legendäre MeisterWerke“ Ausstellung, 23.01.13–23.01.15, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, www.landesmuseum-stuttgart.de

Foto: Max Lautenschläger

FESTTAGE-Zeit – in der Berliner Staatsoper

Foto: Monika Rittershaus

„Reiselust“ Bühne, 07.04.13/23.04.13, Wortkino – die Bühne von Dein Theater, Stuttgart, www.wortkino.de „junge deutsch-französische philharmonie/Nicolaus Richter“ Musik, 07.04.13, Stadthalle Bayreuth, Bayreuth, www.wagnerstadt.de „Fun-tastischer Frühling im Pegasus“ Variété/Unterhaltung, 14.03.13– 28.04.13, Varieté Theater Pegasus, Bensheim, www.pegasus-bensheim.de

Osterzeit ist Opernzeit. Die freien Tage rund ums Osterfest kann man nicht nur in Berlin dazu nutzen, seiner Opernleidenschaft zu frönen. Doch gerade hier bietet sich eine ideale Gelegenheit dazu, denn Osterzeit heißt hier zugleich FESTTAGE-Zeit, und zwar vom 23. März 2013 bis zum 1. April 2013.

„Heidelberger Frühling“ Musik/Unterhaltung, 16.03.13–20.04.13, diverse Spielstätten, Heidelberg, www.heidelberger-fruehling.de

Mit einer zyklischen Aufführung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ sind die FESTTAGE an der Staatsoper Unter den Linden durch Daniel Barenboim 1996 ins Leben gerufen worden. Und auch heute – 17 Jahre später – ist es erneut diese einzigartige Tetralogie, die im Zentrum des österlichen Festivals steht: In internationaler Star-Besetzung, mit der mit Wagner bestens vertrauten Staatskapelle Berlin und natürlich mit Daniel Barenboim als impulsgebendem musikalischen Leiter stehen vier herausragende Musiktheaterabende bevor, vom ersten Ton des „Rheingolds“ bis zu den Schlussakkorden der „Götterdämmerung“, in einer Gesamtdauer von rund 14 Stunden. Wie in jedem Jahr werden auch diesmal die Aufführungen im Opernhaus durch erstklassige Konzerte flankiert. Neben der Reihe „Perspectives Pollini“, die der italienische

„7. Kammerkonzert – Werke von Ludwig van Beethoven und Arnold Schöberg“ Musik, 07.04.13,Staatsoper Hannover, Hannover, www.oper-hannover.de

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Meisterpianist Maurizio Pollini so angelegt hat, dass er die mittleren und späten Klaviersonaten Beethovens mit avancierter zeitgenössischer Musik spannungsreich koppelt, sind zwei berühmte Requiem-Vertonungen zu erleben: diejenige von Giuseppe Verdi mit dem Orchester und Chor der Mailänder Scala sowie das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Staatsopernchor und der Staatskapelle. Einer der Solisten wird dabei der mexikanische Tenor Rolando Villazón sein, der auch bei einem Sinfoniekonzert mit der Staatskapelle in Aktion treten wird: Neben Musik von Verdi erklingen hierbei Werke von Luciano Berio und Igor Strawinsky, die jeweils zu ihrer Zeit neue Perspektiven für das Komponieren eröffneten. W eiter e Infos u nter: www.staatsoper-berlin.de

„Jens Schubert: BLACKMAGICKPARTY“ Ausstellung, 23.03.13–02.06.13, MEWO Kunsthalle Memmingen, www.memmingen.de/2510.html

Aphor ismus der Woche „Wer seine Grenzen kennt, ist schon ein halber Weiser.“ (John Galsworthy)


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Fotos: Daniel Esswein

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Sous-Vide – der leichte Einstieg in die sanfte Gartechnik Wer mit Passion kocht, hat Spaß daran, aus guten Zutaten noch bessere Gerichte zu zaubern. Doch wer noch dazu den Anspruch hat, die Lebensmittel so schonend wie möglich zuzubereiten, kommt am Thema Sous-Vide nicht vorbei.

Sous-Vide – der leichte Einstieg in die sanfte Gartechnik Hubertus Tzschirner, Thomas A. Vilgis Daniel Esswein (Fotografie) Verlag: Fackelträger Verlag Ausgabe: 256 Seiten Sprache: Deutsch ISBN: 978-3771645069 Preis: 49,95 Euro http://edition.fackeltraegerverlag.de

Sous-Vide heißt die neue Art zu kochen, der die Autoren Hubertus beleuchtet Co-Autor Vilgis eher den wisTzschirner und Thomas A. Vilgis ein eigenes Kochbuch gewidmet senschaftlichen Part, der hinter dieser mohaben. Schonender und köstlicher als mit dieser neuen Garme- dernen Zubereitungsmethode steckt. Abgethode lassen sich Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst nicht zubereiten, rundet und effektvoll untermalt wird das wissen die beiden Experten zu berichten. Ganze durch brillante Food-Fotografien aus Bei der Sous-Vide-Methode, die in den 70er-Jahren in Frankreich der Linse von Daniel Esswein. entwickelt wurde, werden Lebensmittel unter Vakuum in speziel- „Sous-Vide” erläutert umfassend und funlen Kochbeuteln eingeschweißt, um anschließend bei einer stabilen diert Theorie und Grundlagen des VakuumNiedrigtemperatur über einen längeren Zeitraum im Wasserbad garens, stellt das nötige Equipment vor und gegart zu werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Garen im Va- bietet mit über 60 kreativen Rezeptideen kuum ist vitaminschonend, die Konsistenz wird perfekt, Aromen den perfekten Einstieg in die Gartechnik und Flüssigkeit können nicht austreten und eine punktgenaue Zu- der Extraklasse. bereitung ist immer gewährleistet. Ein Kochbuch, das nicht nur im edlen Das Autorenteam beleuchtet dieses interessante Thema aus unter- Design daherkommt, sondern durch seischiedlichen Blickwinkeln: Während der gelernte Koch und Ku- nen Ansatz, aus Lebensmitteln das Beste linarikexperte Tzschirner, der Sous-Vide zum Schwerpunktthema herauszuholen, eine sinnvolle Bereicheseiner innovativen Küche gemacht hat, die Praxis – nämlich das rung der persönlichen KochbuchbiblioKochen und vor allem das kulinarische Ergebnis – im Auge behält, thek darstellt.

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Herausgeber: ​ Weimer Media Group GmbH Maximilianstraße 13 80539 München

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Geschäftsführer Dr. Wolfram Weimer Amtsgericht: München HRB 198201 Vertriebsleitung: Michaela Lenz, Tel.: 0911 / 274 00 0 michaela.lenz@boerse-am-sonntag.de Anmeldung: Um „BÖRSE am Sonntag“ kostenfrei zu beziehen, melden Sie sich an unter: www.boerse-am-sonntag.de Abmeldung: Zur Abmeldung vom Bezug der „BÖRSE am Sonntag“ senden Sie einfach eine Email an: abmelden@boerse-am-sonntag.de

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Bildnachweis: Fotolia Layout: addna, Nürnberg Technik: Marcus Brauer, menthamedia Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils Sonntag Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dr. Wolfram Weimer, Christian Ernst Frenko, Miriam Feuerstein, Thomas Uhlig, Margot Habjan, Andreas Fiek, Steffen Droemert, Michael Amtmann, Reinhard Schlieker, Michaela Ellen Lenz, Wolfgang Tenor, Michael Fuchs, Sven Heckle, Gian Hessami, Jörg Billina, Thorsten Scheck, Martin Münzenmayer Die Charts wurden mit freundlicher Unterstützung von TradeSignal erstellt. Deutsche Bibliothek: ISSN 1610-7446 Auflage: 117.000

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Ausgabe 11/13 (Spezial: Die besten Mischfonds)