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11.02.2014

Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Griechenlands Industrie produziert wieder mehr Athen, 10. Feb (Reuters) - Lichtblick für das krisengeplagte Griechenland: Die dortige Industrie hat zum Jahresende 2013 erstmals seit sechs Monaten wieder mehr hergestellt. Auf Jahressicht stieg die Produktion im Dezember dank gestiegener Aufträge aus dem Ausland und einer stärkeren Binnennachfrage um 0,5 Prozent, wie aus Daten des staatlichen Statistikamtes am Montag hervorging. Im abgelaufenen Jahr schrumpfte die Industrieproduktion damit noch um 3,6 Prozent. … 2014 stehen die Zeichen für Griechenland nach sechs Rezessionsjahren aber wieder auf Erholung. Es wird erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozent wächst.

Positiv

Portugal - Aufschwung 2014 könnte unerwartet kräftig sein Lissabon, Feb 10 (Reuters) - Die portugiesische Regierung hält nach dem Ende der jahrelangen Rezession eine kräftige Konjunkturbelebung für möglich. Die Wirtschaft könnte 2014 stärker wachsen als bislang erwartet, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Paulo Portas am Montag. "Wenn Portugal mehr als 0,8 Prozent Wachstum schafft, würde mich das nicht überraschen." Es wäre das erste Mal seit 2010, dass die Wirtschaftsleistung in dem Land zulegt.

Positiv

Chefaufseherin - Nicht jede Bank wird Stresstest bestehen Frankfurt, 10. Feb (Reuters) - Einige Banken werden den Gesundheits-Check im Euro-Raum nach Ansicht der Chef-Aufseherin Daniele Nouy nicht bestehen. Das sei auch durchaus gewünscht, um dem Stresstest Glaubwürdigkeit zu verleihen, sagte die Französin der "Financial Times" in einem am Montag veröffentlichten Interview. Auch die Märkte erwarteten, dass die Prüfung nicht zu lasch ausfalle. "Ich habe aber keine Vorstellung davon, wie viele Banken durchfallen müssen", fügte die Chefin der Euro-Bankenaufsicht hinzu. …

Geht es um eine sachliche Würdigung oder um die Befriedigung politsicher Gelüste?

Rehn - EZB hat auch nach Karlsruher Entscheid volle Feuerkraft Brüssel, 10. Feb (Reuters) - Die Feuerkraft der EZB im Kampf gegen die Schuldenkrise hat nach Ansicht von EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn nicht unter dem jüngsten Entscheid des Bundesverfassungsgerichts gelitten. … Es sei "angemessen und grundsätzlich legitim", dass der Europäische Gerichtshof letztlich über Kompetenzen einer anderen europäischen Institution richte. …

Im letzteren Fall wäre es auch nur eine Farce, aber eine masochistische … Positiv

Regierung erwartet 1,75 Prozent Wirtschaftswachstum Berlin, 10. Feb (Reuters) - Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von rund 1,75 Prozent. … Bislang ging die Regierung von 1,7 Prozent Wachstum aus. Beim Export wird nunmehr ein Plus von 4,1 Prozent nach bislang geschätzten 3,8 Prozent erwartet. Die Importe dürften danach mit 5,0 Prozent um einen halben Prozentpunkt stärker wachsen als bislang erwartet. … Insgesamt wird die Inlandsnachfrage nach dem Berichtsentwurf in diesem Jahr mit 2,1 Prozent etwas höher ausfallen als bislang mit 1,9 Prozent geschätzt. Darüber hinaus heißt es: "Die Erwerbstätigkeit steigt in diesem Jahr um 240.000 Personen auf nunmehr 42,1 Millionen." Die Arbeitslosenquote dürfte nach Angaben der Experten minimal auf 6,8 Prozent nach 6,9 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2013 abnehmen. …

Positiv

USA läuten nächste Runde im Haushaltsstreit ein Washington, 10. Feb (Reuters) - Der Haushaltsstreit im US-Kongress geht in die nächste Runde. Der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Eric Cantor, hat für Mittwoch ein Zeitfenster reserviert, in dem sich die von den Republikanern beherrschte Kammer mit einem Gesetzesentwurf zur Anhebung der Schuldengrenze befassen könnte, sollte dieser bis dahin ausformuliert sein. Gelingt keine Einigung mit den Demokraten, die im Senat die Oberhand haben, droht nach Einschätzung des Finanzministeriums spätestens Ende Februar die Zahlungsunfähigkeit der Regierung. …

Noch neutral, aber potentiell negativ

"Guillotine-Klausel" bedroht EU-Handel mit Schweiz Brüssel/Zürich, 10. Feb (Reuters) - Das Schweizer Votum zur Begrenzung der Einwanderung kann weitreichende Folgen für die Wirtschaftsbeziehungen der Eidgenossenschaft mit der Europäischen Union haben. Denn durch eine sogenannte "Guillotine-Klausel" sind sieben Abkommen der EU mit der Schweiz von 1999 miteinander verknüpft. Das bedeutet, dass das gesamte Paket zur Disposition steht, wenn in drei Jahren die Vereinbarung zur Personenfreizügigkeit aufgekündigt werden sollte. … Sobald einer der beiden Vertragspartner das Freizügigkeitsabkommen kündigt, greift die "Guillotine-Klausel": Die Abkommen mit der EU werden ein halbes Jahr nach der Kündigung unwirksam. Eine Sprecherin der EU-Kommission kündigte an, dass das Votum "zweifelsohne" Folgen für die restlichen Vereinbarungen zwischen der EU und der Schweiz haben werde. Die EU ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Schweiz: 2013 exportierten die Eidgenossen Waren im Wert von 90 Milliarden Euro oder 55 Prozent der Ausfuhren in die Länder der Gemeinschaft. Importiert wurden aus der EU Güter für 108 Milliarden Euro, das sind 74 Prozent der gesamten Einfuhren. …

Negativ

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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11.02.2014

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

- 1.3650

1.3641 - 1.3678

1.3600

1.3570

1.3550

1.3700

1.3720 1.3750

Neutral

139.22 - 139.52

139.41 - 139.93

139.00

138.80

138.50

140.00

140.20

140.50

Positiv

102.01 - 102.27

102.08 - 102.40

101.70

101.50

101.30

102.80

103.00

103.20

Positiv

1.2234 - 1.2239

1.2230 - 1.2240

1.2180

1.2150

1.2130

1.2270

1.2300

1.2320

Positiv

0.8400

Neutral

1.3632

0.8302 - 0.8325

0.8314 - 0.8327

0.8250

0.8220

0.8200

0.8350

0.8370

Ihre Ansprechpartner

Frau Yellen im Fokus – Griechenland und Portugal punkten

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3660 (07.51 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3622 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 102.35. In der Folge notiert EUR-JPY bei 139.80. EUR-CHF oszilliert bei 1.2238.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX

9.289,86

-12,06

Dow Jones

15.801,79

+7,71

Nikkei

14.718,34

+255,93

2,669

(2,688)

1,681

(1,683)

10 J. US Bond 10 J. Bund

Brent Gold Silber

 

  

111,62

(111,56)

1.283,60

(1274,29)

20,10

(20,03)

TV-Termine: Dienstag 11.35 – 11.50 n-tv

Dax-Börsenampel:

Heute tritt Frau Yellen, die neue Chefin der US-Zentralbank, vor das Repräsentantenhaus, um ihre Zins- und Geldpolitik zu erörtern. Der Finanzmarkt schaut interessiert nach Washington. Nachhaltige Veränderungen stehen unseres Erachtens nicht auf der Agenda. Mit einem „steady hand“ Ansatz ist Frau Yellen gut beraten. Die jüngsten Veröffentlichungen aus den USA gaben keinen Anlass, von einer sportlichen weiteren Reduzierung der Anleiheankäufe auszugehen. Überwiegend enttäuschten die Daten sowohl des Arbeitsmarkts als auch bezüglich der Konjunkturlage in dem produzierenden Sektor (ISM). Entscheidend für die enttäuschenden Daten war ohne wenn und aber der harte Wintereinbruch. Gleichzeitig bleibt festzustellen, dass die selbsttragenden Kräfte in der USWirtschaft unverändert unausgeprägt sind. In diesem Zusammenhang betonte Herr Fischer (Fed-Gouverneur), dass es auch Flexibilität in Richtung einer erneuten Ausweitung der quantitativen Maßnahmen geben kann, sofern es der Datenkranz erforderlich machen sollte. Ergo ist eine unaufgeregte Politik der ruhigen Hand das Szenario, das von Frau Yellen erwartet werden darf. Wir sind sehr erfreut, dass die Nachrichtenlage bezüglich der konjunkturellen Entwicklungen sowohl in Griechenland als auch in Portugal positiv ausfallen. Wir verweisen auf die Rubrik „Letzte Nachrichten“. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder darauf verwiesen (und sehr viel unsachlichen „Shitstorm“ oder Ignoranz geerntet), dass strukturelle Anpassungen im Zeitverlauf konjunkturelle Folgen haben. Die konjunkturelle Aufhellung hat dann fiskalische Folgen. Der Verweis auf die strukturellen Gesundungen fiel sehr lange auf taube Ohren. Dieser elementare Zusammenhang, der jedem sachlich orientierten Ökonomen bewusst sein sollte, wurde von einigen prominenten Experten als auch den maßgeblichen medialen Kanälen in der Vergangenheit erfolgreich ausgeblendet und war wesentlich für eine negative Haltung in der deutschen Öffentlichkeit gegenüber EZB und europäischer Solidarität verantwortlich. In diesem Zusammenhang erlauben wir uns darauf zu verweisen, dass der Target-2 Saldo der Bundesbank weiter sinkt. Der Anstieg wurde so lautstark begleitet und der Rückgang von 751 auf jetzt 500 Mrd. Euro wird so massiv ignoriert. „Chapeau!“ ☺

Ab 8.980 Punkten Ab 8.980 Punkten Aktuell

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11.02.2014

Hinsichtlich der ausgeglichenen oder sogar überwiegend aktiven Waren- und Dienstleistungsbilanzen der Reformländer drückt der Target-Saldo heute maßgeblich die Kapitalflucht während der akuten Defizitkrise aus. Das endogen zu Grunde liegende Problem der defizitären Waren- und Dienstleistungsbilanzdefizite (Quelle Eurostat) ist längst bereinigt.

Gestern stand lediglich der Sentix-Index der Eurozone auf der Agenda: Hier kam es unerwartet zu einem Anstieg von zuvor 11,9 auf 13,3 Punkte. Die Prognose lag bei 10,7 Zählern. Damit wurde der höchste Indexwert seit April 2011 markiert.

© Reuters Die Schweiz läuft mittel- und langfristig hohe konjunkturelle und damit als Folge strukturelle Risiken. Wir verweisen auf die Rubrik „Letzte Nachrichten“. Der Weg, sich national über „Cherry-Picking“ zu bereichern, wird nicht funktionieren. Der Preis für diese Ausrichtung wird voraussichtlich teuer sein. Die Kräfte, die Deutschland diese Richtung weisen, vertreten damit nicht notwendig die Interessen des so genannten „kleines Mannes“, ganz im Gegenteil! „Food for thought!“ Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten Großhandel Lagerbestände Großhandel Absatz

Dez.

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

0,5% 1,0%

0,5% 0,5%

Weiter Grundtendenz.

16.00

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Bedeutung positive Gering

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11.02.2014

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