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Ak tuell > Seite 6

Lukrative Bonuspapiere

W i s s e n > S e i t e 11

Der RSI-Indikator Auch alte Besen kehren gut

06/13 18. Juni 2013

R o h s t o f f e c ke > S e i t e 14

Palladium hat die Nase vorn

Titelgeschichte > Seite 7

Handeln auf unter­ schiedlichen Zeitebenen – der Blick über den Tellerrand

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Editorial

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Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Indizes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 Trading-News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Aktuell Lukrative Bonuspapiere. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6 Titelgeschichte Handeln auf unterschiedlichen Zeitebenen – der Blick über den Tellerrand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 ChartCheck CME Group, Aurubis, GRENKELEASING . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Wissen Der RSI-Indikator. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Lexikon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Rohstoffecke Palladium hat die Nase vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Charttechnik: Baumwolle, Mais, Nickel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Trading-Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Impressum/Disclaimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

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Liebe Leserinnen und Leser, Zeit ist relativ. Das wurde Wissenschaftlern durch Albert Einstein bewiesen, doch an den Börsen ist diese Erkenntnis schon viel älter. In einer Stunde kann ein Vermögen verloren sein, wenn es um kurzfristige Spekulationen geht, doch beim Auf bau eines zukunftsbeständigen Portfolios ist ein Jahr ein kurzes Intervall. So war es über einige Jahrzehnte hinweg bis jetzt. Doch die Bipolarität der Weltordnung und die Stabilität so mancher Währung sind dahin, und die neuen Perspektiven auf unseren Globus verschieben die politischen Parameter. Das hat seine ganz unmittelbaren Auswirkungen auch auf die Aktienmärkte. Politische Erwartungen oder Befürchtungen sind vermehrt Grundlage von Anlegerentscheidungen – notgedrungen. Ein Blick in den erweiterten Mittelmeerraum genügt. So haben wir uns in unserer Titelgeschichte den unterschiedlichen Zeitebenen gewidmet, in

denen der Handel seine Bahnen findet. Sie wird ergänzt durch unsere Wissens-Sparte, in der es um den Relative Strength Index (RSI) geht. Wem das zu viel Relativität ist, findet mit Palladium einen Rohstoff in unserem Angebot, der der Betrachtung im wahrsten Sinne wert ist. Wie sie auf kurzfristige Sicht den hierzulande prominentesten Index, den DAX, in gewinnbringende Transaktionen einbinden können, analysieren wir in der Rubrik „Aktuell“. So sind wir sicher, dass wir Ihnen gerade in dieser Zeit, die durch ihre unsicheren Aussichten für Händler und Handelnde doppelt spannend ist, eine spannende Auswahl aktueller Themen präsentieren können. Wählen Sie Ihre Zeitebene und nützen Sie die Zeit für sich und Ihre Handelsinteressen – carpe diem! Herzlich, Dr. Sebastian Sigler, Chefredakteur


Trading-News/Indizes

Aktuell

Titelgeschichte

ChartCheck

Wissen

Deutsche Börse

Indizes

Neue ETFs im XTF-Segment

Marktüberblick

Die Deutsche Börse hat Ende Mai zwei neue börsennotierte Aktienindexfonds des Emittenten UBS ETFs plc in ihr XTF-Segment aufgenommen. Den Angaben zufolge ermöglichen die beiden Rohstoffindex-ETFs CMCI Composite SF (USD) I-acc (ISIN: IE00B56HZD74) und CMCI Composite SF (USD) A-acc (ISIN: IE00B53H0131)

Anlegern erstmals, an der Wertentwicklung von 28 Rohstoffkontrakten mit bis zu sieben verschiedenen Fristigkeiten in US-Dollar zu partizipieren. Der Unterschied zwischen den beiden UBS-ETFs liegt in der Anlageklasse. ETFs der Anlageklasse „I“ richten sich primär an institutionelle Anleger, die der Anlageklasse „A“ an Privatkunden.

Rohstoffecke

Stand

Termine

+/- %

17.06.2013 1 Monat

+/- % 1Jahr

Aktienmärkte weltweit DAX Dow Jones

8.215,73 -2,17% +31,89% 15.179,85 -1,14% +18,90%

S&P 500

1.639,04 -1,71% +22,06%

NASDAQ 100

2.971,26 -1,90% +15,56%

EURO STOXX 50

2.702,69 -4,09% +23,91%

Nikkei 225

13.033,12 -13,91% +52,09%

Hang Seng

21.225,90 -8,04% +10,36%

HSCEI MSCI Emerging Markets

9.744,48 -11,57%

-0,00%

957,12 -8,48% +4,77%

sBroker

Währungen

Neue CFD-Handelsplattform

EUR/USD

1,3361 +4,09% +5,69%

EUR/Yen

126,49 -4,55% +27,11%

EUR/GBP

0,8501 +0,46% +5,68%

EUR/CHF

1,2329 -1,21% +2,66%

EUR/AUD

1,3993 +6,06% +11,53%

Seit dem 17.06.2013 können Kunden von S-Broker eine neue CFD-Handelsplattform für den CFD-Handel nutzen. Sie zeichnet sich durch eine noch einfachere Bedienbarkeit und neuem Design aus, ließ der zentrale Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe wissen. Den Kunden stünden viele neue Funktionen zur Verfügung, mit denen sie

noch einfacher ihre Handelsgeschäfte abwickeln können, hieß es weiter. Dazu gehören unter anderem eine Umfangreiche Individualisierbarkeit der Plattform, Trailing Stop Loss, Multi-Monitoring sowie eine erweiterte News-Funktion und Social Media Integration. Ferner können die Kunden ihre Margin für einen Basiswert selbst bestimmen.

Rohstoffe WTI Crude CME ($/bbl) Gold Forex ($/Unze) Aluminium LME Spot ($/t) Kupfer LME Spot ($/t) Weizen CME ($c/bu) Mais CME ($c/bu)

Eurex E xchange

Baumwolle ICE ($c/lb)

Weitere Derivate auf MSCI-Indizes

Sonstige

Die Terminbörse Eurex wird zum 1. Juli weitere Derivate auf globale MSCI-Indizes einführen. Seit dem 11. März sind bereits Futures und Optionen auf die Basiswerte MSCI World, MSCI Europe, MSCI All Countries Asia Pacific ex Japan sowie Futures auf den MSCI Frontier Markets verfügbar. In der zweiten Tranche kommen nun Futures und Optionen auf den MSCI Emerging Markets sowie die regionalen Subindizes MSCI EM EMEA, MSCI EM Latin America und MSCI EM Asia hinzu. Durch den geplanten Ausbau wächst das bestehende Angebot 3

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an Aktienindexderivaten der Eurex auf etwa 100. Peter Reitz, Mitglied des Eurex-Vorstands sagte anlässlich der geplanten neuen Kontrakte: „Aufgrund unserer hohen Liquidität bei Indexderivaten können wir unseren Teilnehmern signifikante Kapitaleffizienzen im Bereich Marginzahlungen mit den entsprechenden Kostenvorteilen anbieten. Gleichzeitig sind wir die einzige Börse weltweit, die neben Futures auch Optionen auf regionale MSCI-Indizes offeriert.“ Bei allen MSCI-Index-Kontrakten, ausgenommen der in Euro denominierten MSCI Europe,

Euro-Bund-Future VDAX-NEW VIX

97,92 +1,98% +16,32% 1384,80 +2,13% -14,85% 1789,5 -2,77%

-6,53%

7047,75 -3,12%

-6,01%

680,5 -0,40% +11,65% 670 +2,56% +14,87% 87,29 +1,07% +9,06%

143,64 -1,03% +1,11% 19,50 +20,85% -39,22% 16,8 +34,94% -20,42%

handelt es sich um auf US-Dollar lautende mit Barausgleich. Die Futures werden mit Laufzeiten bis zu 12 Monaten und die Optionen mit Laufzeiten bis zu 24 Monaten angeboten. Für Liquidität im Orderbuch sollen abhängig vom jeweiligen Indexkontrakt mehrere Market Maker sorgen. Als weiteren Anreiz werden für die 20 neuen Kontrakte bis Ende Oktober 2013 keine Handels-und Clearingentgelte erhoben.


Trading-News

Aktuell

Titelgeschichte

ChartCheck

Wissen

Rohstoffecke

Termine

Scope

Zertifikate-Emittenten mit großen Qualitätsunterschieden Die Rating-Agentur hat 18 Emittenten von Zertifikaten einem Management Rating unterzogen. Rund 100 Prüfkriterien wurden dazu angelegt. Im Vergleich zu den Vorjahren ein stärkerer Fokus lag auf dem Verhalten bei der Preisfeststellung der Produktanbieter. Insbesondere die Abweichungen vom

Fair Value bei den von den Emittenten gestellten Zertifikate-Preisen wurden detailliert unter die Lupe genommen. Mit einem Gesamt-Rating von AAA schneidet HSBC Trinkaus & Burkhardt am besten ab. Eine vollständige Übersicht über alle Rating-Ergebnisse finden Sie hier.

CM-Equit y AG & Co. KG Financial Services

„Neue Benchmark für weltweite Rohstoffindustrie“ Der in München ansässige Finanzdienstleister hat seinen ersten eigenen Aktienindex entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Anbieter von Finanzmarktindizes Structured Solutions wird seit dem 7. Juni 2013 der CM-Equity Global Natural Resources Index (CM-Equity GNR Index) berechnet. Nach Einschätzung der Analysten von CMEquity sind die bestehenden Indizes aufgrund ihrer Konzeption kein optimales Orientierungsmaß für das Potential und die Dynamik des Rohstoffsektors – unter anderem, so die Münchner, weil das übliche jährliche Rebalancing nicht mehr zeitgemäß sei. Aus einer Datenbank mit mehr als 1.500 börsennotierten Rohstoffunternehmen hat CMEquity daher einen Index entwickelt, in dem die 60 vielversprechendsten Titel gleichgewichtet zusammengefasst werden. Der CM-Equity

GNR Index bildet dabei die gesamte Welt der Rohstoffe ab, von Edelmetallen über Industriemetalle bis hin zu Agrarrohstoffen und Energierohstoffen wie Öl und Gas. Damit spiegelt der CM-Equity GNR Index die gesamte Rohstoffbranche wider und soll somit eine neue Benchmark in der internationalen Rohstoffindustrie darstellen. Anleger, die sich für den Index interessieren, können in Webinaren von CM-Equity mehr darüber erfahren. Die zwei inhaltsgleichen Termine sind am Dienstag 18.06.2013 (17:00 – 17:30 Uhr) und am Donnerstag 20.06.2013 (10:15 – 10:45 Uhr). Wie CM-Equity weiter mitteilte, arbeitet man mit der der Schweizer Bank UBS zusammen, die als Emittentin zeitnah ein aktiv gemanagtes Zertifikat anbieten wird, das die Konzeption des GNR Index als Basis verwendet.

comdirect bank

Wirtschaftsmedien wichtigste Informationsquelle Die comdirekt bank hat untersucht, welche Medien die Deutschen am häufigsten nutzen, wenn sie sich zu Wertpapieren informieren. Dazu hat der Marktforschungsdienstleister Toluna bundesweit 2.960 Personen online in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage befragt. Ausgewertet wurden die Daten von der Direktbank und das Ergebnis in dem „comdirect Wertpapierradar Deutschland“ veröffentlicht. Die wichtigste Anlaufstelle sind demnach auch im Online-Zeitalter mit 33 % die klassischen Medien. An zweiter Stelle folgen Finanzportale im Internet mit 29 %. Eine große Rolle spielt für viele Befragte auch der persönliche Rat. So ist der klassische Bankberater mit 27 % eine wichtige Informationsquelle. In 4

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etwa jeder Fünfte (19 %) informiert sich zudem über Freunde und Bekannte. Bislang keinen nennenswerten Stellenwert haben SocialMedia-Plattformen und Blogs. Nur 3 % der Befragten gaben an, sich hier über Wertpapiere zu informieren. Daniel Schneider, Leiter Brokerage bei comdirect kommentierte das Ergebnis wie folgt: „Unabhängiges Fachwissen ist die Grundlage für eigene Finanzentscheidungen. Da zählen Quellen, denen man vertrauen kann – und das gilt nach wie vor für die klassischen Medien. Doch auch im Internet gibt es Angebote, die das Vertrauen vieler Anleger genießen. Die Website von comdirect beispielsweise gehört zu den am meisten besuchten Finanzseiten im Internet.“


Damit Sie obenauf sind, gehen wir mit den Kosten runter.

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nter.

DAB bank Direkt Anlage Bank


Aktuell

Titelgeschichte

ChartCheck

Wissen

Rohstoffecke

Termine

News/Indizes

Lukrative Bonuspapiere In den kommenden Monaten dürfte der DAX in einem Seitwärtstrend auf und ab pendeln. Davon können Anleger mit Reverse- oder Korridor-Bonus-Zertifikaten profitieren. Erfolgreiche Anleger haben etwas gemeinsam: Sie haben eine Strategie entwickelt, die zu ihrem Charakter passt. Bei deren Umsetzung spielt meistens auch die Chartanalyse eine wichtige Rolle – und dabei hängt die Wahl der Zeitintervalle von der jeweiligen Strategie ab. Beispielsweise analysiert ein Daytrader 4-Stunden-, 1-Stunden- und 15-Minuten-Charts. Mittel- bis langfristig orientierte Börsianer wählen hingegen Zeitebenen von Wochen, Monaten oder Jahren, da für sie die Kursbewegungen während eines Tages nicht relevant sind. Überdies müssen diese Investoren wesentlich seltener Charts analysieren als die sehr aktiven Daytrader. Fortsetzung der DAX-Ralley ist unwahrscheinlich Aus Anlegersicht interessant ist der 1-JahresChart des DAX, da darauf der intakte Aufwärtstrend des Index gut erkennbar ist. Wirft man einen Blick auf den 6-Monats-Chart des Kursbarometers, stechen vor allem die Korrektur im April und die anschließende Ralley hervor. In der Spitze erreichte der DAX im Mai ein Rekordhoch bei 8.557,86 Punkten. Danach gab es einen Rückschlag. Es gibt einige Analysten, die eine baldige Fortsetzung der Hausse am deutschen Aktienmarkt erwarten. Doch eine solche Entwicklung ist unwahrscheinlich, da die Befürchtung, dass die US-Notenbank ihre Anleihenkäufe in den nächsten Monaten drosseln könnte, wie ein Damoklesschwert über den Finanzmärkten schwebt. Marktteilnehmer dürften nervöser werden Eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung ist beim DAX hingegen ein durchaus realistisches Szenario. Denn einerseits dürfte die Verunsicherung der Marktteilnehmer zunehmen. Aber andererseits gibt es zurzeit kaum attraktive Anlage-Alternativen zu Aktien. Unabhängig davon 6

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sind unter fundamentalen Aspekten auch die Konjunkturaussichten von großer Bedeutung: In diesem Jahr erwartet die Bundesbank nur ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Für 2014 prognostiziert sie jedoch einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent. Dies sind zufriedenstellende Perspektiven, die jedoch in den aktuellen Kursen der deutschen Blue Chips bereits größtenteils eingepreist sein dürften. Reverse-Bonus-Zertifikate bieten üppige Renditen Sowohl von einem Seitwärtstrend als auch von einer weiteren Korrektur des DAX können Anleger unter anderem mit klassischen Bonus-Zertifikaten profitieren. Infrage kommen aber auch Reverse-Bonus-Zertifikate, bei denen die Barriere über dem aktuellen Indexniveau liegt. Gute Konditionen bietet ein von der Deutschen Bank emittiertes Capped-Reverse-Bonus-Zertifikat (WKN: DX2YN8) auf den DAX, das mit einer Barriere bei 9.000 Punkten ausgestattet ist. Am 25. September 2013 erhalten die Besitzer dieses Finanzprodukts eine Gutschrift von 65,00 Euro pro Zertifikat, wenn die Barriere während der Laufzeit nie verletzt wird. Basierend auf einem Briefkurs von 57,67 Euro (Stand: 17.06.2013) errechnet sich somit eine Rendite von 12,7%. Sollte der deutsche Leitindex jedoch bis zum Laufzeitende auf 9.061 Punkte steigen, würden Anleger etwa 40% ihres investierten Kapitals verlieren. Daher sollte dieses Zertifikat im Falle einer ungünstigen Index-Entwicklung verkauft werden. Sinnvoll ist es, bereits vor dem Kauf eine Stopp-Marke – zum Beispiel bei 8.700 Punkten – festzulegen und das Bonuspapier zu veräußern, wenn der DAX diese Marke erreicht. Ein weiteres Capped-Reverse-BonusZertifikat (WKN: DX56ZJ) auf den DAX ist mit einer Barriere bei 10.000 Punkten ausgestattet. Es wird jedoch erst am 25. Juni 2014

fällig. Bis dahin lässt sich mit dem Produkt der Deutschen Bank eine Rendite von 16,8 Prozent erzielen. Wegen des bereits erwähnten Verlustrisikos sollten Anleger auch bei diesem Zertifikat eine Stopp-Marke beachten. Empfehlenswert wäre der Verkauf, wenn der Basiswert während der Laufzeit auf 9.500 Punkte steigt. Attraktives Korridor-Bonus-Zertifikat Eine Seitwärtsbewegung am deutschen Aktien­ markt lässt sich auch mit Korridor-Bonus-­ Zertifikaten ausnutzen, die mit einer oberen und einer unteren Barriere ausgestattet sind. Positiv auf die Wertentwicklung dieser Zertifikate wirken sich eine abnehmende Restlaufzeit und eine Bewegung des Basiswertkurses hin zur Mitte des Korridors aus. Bei einem vom französischen Bankhaus Société Générale emittierten Korridor-Bonus-Zertifikat (WKN: SG3NJ4) auf den DAX liegt diese Mitte bei 7.100 Punkten. Denn die untere Barriere dieses Produkts befindet sich bei 4.800 Punkten und die obere bei 9.400 Punkten. Vorteilhaft ist die überschaubare Restlaufzeit: Schon am 22. November 2013 werden pro Zertifikat 105,00 Euro ausgezahlt, wenn beide Barrieren während der Laufzeit unverletzt bleiben. DAX-Inliner als Depotbeimischung für Mutige Für risikofreudige Anleger eignen sich auch Inline-Optionsscheine, die mit einer unteren und einer oberen Knock-out-Schwelle ausgestattet sind. Erreicht der Basiswert eine dieser Schwellen, verfällt der jeweilige Schein wertlos. Diesem Totalverlust-Risiko steht die Chance auf einen attraktiven Kursgewinn gegenüber. Zum Beispiel kann mit einem Inliner (WKN: SG3QAP) der Société Générale bis zum 27. September 2013 eine Rendite von 14,8 Prozent erzielt werden, wenn der DAX weder auf 6.400 Punkte fällt noch auf 9.100 Punkte steigt.


Titelgeschichte

ChartCheck

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Rohstoffecke

Termine

News/Indizes

Aktuell

Handeln auf unterschiedlichen Zeitebenen –

der Blick über den Tellerrand Der Handel mit Werten – auch mit Wertpapieren – ist eine wesentliche Grundlage für die Vermehrung von Eigentum, die Arrondierung neuer Tätigkeitsfelder und die Optimierung der eigenen Möglichkeiten. Der englische Begriff „trading“ wird dabei hierzulande umfassend und als Chiffre für den gesamten Finanzmarkt genutzt. Tradingstile wie Positionstrading, Swingtrading oder Scalpingsind sind meist durch die Zeitebene, auf der gehandelt wird, bestimmt. So wird der Positionstrader eher den Tageschart oder Wochenchart betrachten, während sich der Scalper kleinere Zeitfenster innerhalb eines Handelstages vornimmt. Für alle zeitlichen Ebenen gilt Ein Indikator, der zur Bestimallerdings, dass der Blick über den Tellermung des Trendendes bzw. rand lohnt, und das aus unterschiedlichen Trendwechsels genutzt werden Gründen. Zum einen können Informatiokann, ist der MACD. nen aus dem übergeordneten Zeithorizont Aufschluss darüber geben, wie man sich in einer untergeordneten Zeitebene positioniert. Zum anderen ist es möglich, auf der höheren Zeitebene eine länger ausgerichtete strategische Positionierung einzunehmen und auf der niedrigeren eine taktische in einem kürzeren Zeitfenster. Die Frage nach dem Trend Für Trader, die trendfolgend auf der Tagesebene handeln, ist es hilfreich, sich die längerfristige Kursentwicklung anzusehen, die sich aus dem Wochenchart ergibt. Das kann dazu beitragen, Fehltrades zu vermeiden, die sonst gegen die übergeordnete Trendrichtung eingegangen würden. Ein Indikator, der zur Bestimmung des Trendendes bzw. Trendwechsels genutzt werden kann, ist der MACD. Dieser Indikator wurde Ende der 1970er-Jahre von Gerald Appel entwickelt. Berechnet wird er aus der Differenz zweier gleitender Durchschnitte. Dargestellt wird der Indikator mit zwei Linien, wobei die zweite Linie ein gleitender Durchschnitt auf den MACD selbst ist. 7

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Traditionell erfolgt ein Kaufsignal, wenn der eigentliche MACD seine Signallinie von unten nach oben durchstößt. Umgekehrt gilt es als Verkaufssignal, wenn der MACD die Signallinie von oben nach unten schneidet. Neben diesen Schnittpunkten werden von Tradern Divergenzen zwischen dem Verlauf des MACD und dem Chart des Basiswertes untersucht. Beispielsweise ist häufig zu beobachten, dass bei Kurshochs im Chart, die nicht von Hochs beim MACD begleitet werden, die Kurse zu bröckeln beginnen. Bei dem wohl am meisten beachteten Index der Welt, dem US-amerikanischen S&P 500, zeigte der MACD-Indikator auf Wochenbasis gut handelbare Einstiegssignale. Der letzte Schnittpunkt mit entsprechendem Long-Signal trat Mitte Januar bei einem Wochenschlusskurs des S&P 500 von 1472,05 Indexpunkten auf. Der Wochenschlusskurs der vergangenen Woche betrug 1626,73 Punkte, was beim Handeln des Signals einem Gewinn von etwa 10,5 Prozent entsprechen würde. Gegenwärtig besteht Anlass zur Vorsicht, da der MACD bereits gedreht hat und nicht mehr allzuweit


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ChartCheck

Wissen

von einem Schnittpunkt mit der Triggerlinie entfernt ist, der fallende Kurse andeutet. In solch einem Szenario können beispielsweise Reverse-Bonus-Zertifikate sinnvoll genutzt werden. Diese Trend-Einschätzung auf Wochenebene hilft Tradern, die auf der Tagesebene handeln, Trends zu filtern. So können zum Beispiel alle Signale für Short-Trades auf Tagesbasis ignoriert werden, solange im Wochenchart der Aufwärtstrend intakt ist. Möglich ist auch eine Kombination unterschiedlicher Handelsrichtungen auf verschiedenen Zeitebenen. So kann zum Beispiel auf der höheren Zeitebene der übergeordnete Trend in Trendrichtung gehandelt werden

Beispiel: S&P 500 Wochenchart

Beispiel: DAX-Stundenchart

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Termine

News/Indizes

Aktuell

und auf dem niedrigeren Zeithorizont des Tagesscharts taktisch Gegen-Trend-Gelegenheiten genutzt werden. Trendbestimmung mit gleitenden Durchschnitten Zur Trendbestimmung auf einer bestimmten zeitlichen Ebene eignen sich gleitende Durchschnitte. Ein mittelfristiger Aufwärts-Trendim Tageschart kann definiert werden, wenn ein gleitender 20-TagesDurchschnitt über einem gleitenden Durchschnitt von 55 Tagen liegt, beide Linien steigen und der Kurs des Basiswerts, auf den die Durchschnitte berechnet werden, über beiden Linien notiert. Mit einem Blick auf den Tageschart orientieren sich Trader auf einer kleineren Zeitebene besser, beispielsweise im Stundenchart. Hier können Korrekturen genutzt werden, um Trades in Richtung des Trends einzugehen. Stärkere Korrekturen werden oft unter Zuhilfenahme der Bollinger-Bänder identifiziert. Bollinger-Bänder Die nach John Bollinger benannten Bänder umhüllen in der Regel den Kursverlauf des Charts. Neben den eigentlichen Bändern wird ein gleitender Durchschnitt der vergangenen 20 Tage genutzt. Zur Berechnung der Bänder in der gebräuchlichsten Variante wird die doppelte Standardabweichung zum Wert des gleitenden 20-TagesDurchschnitts addiert oderdavon subtrahiert. In die Berechnung der Bollinger-Bänder fließt die Volatilität mit ein. Bei sinkender Volatilität ziehen sich die Bänder zusammen, bei steigender bewegen sie sich auseinander. Statistisch betrachtet befinden sich 95% der Kurse innerhalb der Bollinger-Bänder. Bollinger-Bänder können für unterschiedliche Handelsansätze genutzt werden. Teilweise wird prozyklisch gehandelt, wenn die Kurse im Chart das obere Band (long) oder das untere Band erreichen (short). Sinnvoll kann aber auch das Handeln einer Gegenbewegung sein, wenn die Bollinger-Bänder erreicht wurden. Hier ist allerdings insofern Vorsicht geboten als der Einstieg nicht zu früh erfolgen sollte. Daher sollten Umkehrsignale abgewartet werden, die indizieren, dass der Kurs wieder in die Normalzone innerhalb der Bollinger-Bänder zurückkehrt. Kombination der Zeitebenen Beim Handel des Stundencharts sollte man einen Blick auf den Trend im Tageschart werfen. Vom 10. bis 31. Mai dieses Jahres notierte der DAX auf Schlusskursbasis sowohl über dem gleitenden 20-Tages-Durchschnitt als auch über dem 55-Tages-Durchschnitt. Beide Linien sind in diesem Zeitraum kontinuierlich angestiegen und der kürzere Durchschnitt lag über dem längeren. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, im Stundenchart nach Einstiegsmöglichkeiten in Richtung des übergeordneten Trends zu suchen, wenn es dort zu Korrekturen kommt, die dazu führen, dass das untere Bollinger-Band unterschritten wurde.

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Titelgeschichte

ChartCheck

Wissen

Rohstoffecke

Am 23. Mai kam es intraday zu einer deutlichen Korrektur des DAX auf Stundenbasis. Der Index eröffneteam Morgen mit einer großen Kurslücke gegenüber dem Schlusskurs des Vortages. Es bildeten sich zwei vergleichsweise lange schwarze Kerzenkörper. Der Schlusskurs lag jeweils unterhalb des unteren Bollinger-Bandes. Zusätzlich zum Kursverlauf ist der Commodity-Chanel-Index (CCI) als Indikator angezeigt. Dieser Indikator zeigt in seinen Zonen über +100 und unter -100 Kursextreme an. Nach der zweiten schwarzen Kerze weist der Indikator einen Wert von -312 auf. Die folgende weiße Kerze eröffnet knapp unter dem Schluss der vorherigen, der Schlusskurs liegt allerdings höher als bei der vorangegangenen schwarzen Kerze. Auch der Wert des CCI liegt mit -239 Punkten höher. Nach Vollendung der Kerze zum Stundenende kann hier ein Einstieg bei 8.301 Punkten in Erwartung steigender Kurse geplant werden. Als Stoppkurs wird ein Kurs unterhalb des unteren Bollinger-Bandes verwendet gesetzt. Wie der steigende CCI anzeigt, wird die überverkaufte Situation abgebaut. Zwei Bedingungen müssen zur Gewinnmitnahme erfüllt sein. Die Trading-Position wird geschlossen, wenn der DAX-Kurs zum Stundenschluss über dem oberen Bollinger-Band liegt und der CCI über seinem Extrembereich +100 notiert. Im Beispiel wird die Position nach dieser Vorgabe am 28. Mai nach der ersten Handelsstunde bei 8.483 Indexpunkten geschlossen. Zeitfenster und Tradingstil Die beobachteten und gehandelten Zeitebenen haben einen Einfluss auf den Tradingstil. Nicht jeder Marktteilnehmer, der im Positionstrading erfolgreich ist, wird auch ein erfolgreicher Trader, der Signale auf der Minutenebene handelt. Praktische Erwägungen wie zum Beispiel die Kursversorgung spielen bei der Auswahl des gehandelten Zeitfensters eine wichtige Rolle. Bei verzögerten Kursdaten ist ein Handel auf einem Zeithorizont unterhalb des Tagescharts kaum sinnvoll. Wird auf der Tagesebene gehandelt, hilft ein Blick auf den

Termine

News/Indizes

Aktuell

Wochen- oder Monatscharts, um wichtige Unterstützungen und Widerstände zu beobachten, die im Tageschart nicht erkannt werden. Es gibt Trader die nicht nur die nächste übergeordnete Zeitebene beobachten sondern auch die übernächste. Das bedeutet, dass jemand, der aus dem Tageschart handelt, sowohl die Wochen- als auch die Monatsebene miteinbezieht. Es ist sinnvoll, die Beobachtungen in einem Tradingjournal festzuhalten, und nach den jeweiligen zeitlichen Ebenen getrennt aufzuschlüsseln.

Fazit Das Betrachten unterschiedlicher Zeitebenen kann unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Eine der wichtigsten Möglichkeiten ist das Filtern von Fehlsignalen, auf der gehandelten Zeitebene. Der Blick über den Tellerrand erweitert den Horizont des Traders wesentlich. Beispielsweise können durch die übergeordnete Zeitebene Marktszenarien identifiziert werden, in denen der Handel auf der unteren Zeitebene nicht sinnvoll ist. So können Fehltrades vermieden werden. Trader vergessen, dass manchmal auch die Trades, die nicht gemacht werden, weil dadurch Verluste vermieden werden, das Gesamtergebnis verbessern.

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CME Group

Termine

News/Indizes

Aktuell

Titelgeschichte

Stand: 14.06.2013

Die Aktie des Terminbörsenbetreibers ist im Ralley-Modus. 2013 stieg sie bislang um mehr als 46 %. Im März und April von einer kleinen Pause unterbrochen, ging ab von dem dabei markierten Korrekturtief um fast 28 % stetig himmelwärts. In der vergan­ genen Woche setzte sich der Kurs nun von dem in der Woche davor übersprun­genen Widerstand bei 70,61 US-Dollar ab und hat damit den Ausbruch bestätigt. Damit könnte der Weg nun frei sein bis zur nächsten Hürde bei 88,00 US-Dollar. Daher sind eventuell mittelfristige Long-Positionen erwägenswert. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Kurs zwischendurch noch einmal die nun als Unterstützung fungierende 70,61er-Marke testet. Trade-Box CME Group Aktueller Kurs: 74,49 USD Chance/Risiko-Verhältnis: 2,0

Ziel: 88,00 USD Stop: 68,00 USD

Chance: +15,3% Risiko: -8,8%

Aurubis

Stand: 14.06.2013

Beim Papier des Kupferproduzenten könnte eine größere Gegenbewegung ins Haus stehen. Die in der vergangenen Woche gebildete Kerze auf Wochenbasis sendet ein bullishes Signal, da sich der Kurs nach zwischenzeitlich starkem Verkaufsdruck wieder nahezu vollständig erholt hat. Zudem ging diese Erholung von den Unterstützungen bei 43,80 und 43,61 Euro aus. Das verstärkt die Annahme von zumindest temporär steigenden Kursen. Daher könnten engmaschig abgesicherte spekulative Long-Positionen infrage kommen. Ein erstes Ziel ist die Region um 50,00 Euro. Sollte sie überwunden werden, könnte dann mittelfristig auch das Hoch bei 57,79 Euro eine potenzielle Anlaufstelle sein. Trade-Box Aurubis Aktueller Kurs: 46,46 EUR Chance/Risiko-Verhältnis: 1,8

Ziel: 50,00 EUR Stop: 44,50 EUR

Chance: +7,1% Risiko: -4,2%

GRENKELEASING

Stand: 14.06.2013

Im April dieses Jahres war die Aktie des Finanzdienstleisters zunächst daran gescheitert, dass bisherige Allzeithoch von Mai 2006 bei 63,53 Euro zu knacken. In der darauffolgenden kleinen Pause wurden aber offenbar neue Kräfte mobilisiert. In der Vorwoche bereits sehr fest ging es in der vergangenen weiter dynamisch aufwärts. Damit kletterte das Papier über den bisherigen Rekord – und das recht deutlich. Dies spricht für einen gelungenen Ausbruch und daher für weiter steigende Kurse. Erstes Ziel 75,00 Euro. Bei LongPositionen einzuplanen ist ein eventueller Pullback an die 63,53erMarke. Obsolet wäre das bullishe Szenario bei einem Rutsch unter 58,40 Euro. Trade-Box GRENKELEASING Aktueller Kurs: 65,80 EUR Chance/Risiko-Verhältnis: 1,9

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Ziel: 75,00 EUR Stop: 61,00 EUR

Chance: +12,3% Risiko: -7,3%


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Der RSI-Indikator im praktischen Einsatz – auch alte Besen kehren gut Der Relative Strength Index (RSI) ist einer der populärsten und ältesten Momentumindikatoren. Er ist in jeder Chartsoftware enthalten. Einige praktische Anwendungsbeispiele sollen zeigen, wie man den Oszillator im TradingAlltag gewinnbringend einsetzen kann. Entwickelt wurde der RSI von Welles Wilder, der den Indikator in seinem 1978 veröffentlichten Buch „New Concepts in Technical Trading Systems“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte. Zu den Einzelheiten der Berechnung und den Interpretationsmöglichkeiten haben wir bereits in Ausgabe 04/2011 – im Archiv abrufbar – berichtet. Der RSI gehört als Oszillator zur Gruppe der momentumbasierten Kontratrendindikatoren. Somit liefert er Signale entgegen der Richtung des letzten Bewegungsschubes. Damit ist jedoch Entwickelt wurde der RSI noch keine Aussage getroffen, ob man den von Welles Wilder, der den RSI in Richtung des übergeordneten Trends Indikator 1978 zum ersten Mal oder entgegen dieser Richtung fruchtbar der Öffentlichkeit vorstellte. macht. Getreu dem Motto „The trend is your friend“ sind Einstiege in Richtung des Primärttrends zu bevorzugen, da sie die größte Erfolgsaussicht bieten. Sehr nützlich ist der RSI auch in seitwärts tendierenden Märkten. Doch auch komplett antizyklische Entries sind bei Beachtung von striktem Risikomanagement und bei Vorliegen weiterer Indizien für eine zumindest kurzfristige Trendwende möglich. Wie bei allen Indikatoren gilt: ihre Anwendung ist gegenüber der Preisanalyse untergeordnet. Zudem erhöht das Vorliegen mehrerer auf unterschiedlichen Analysemethoden basierender Indizien die Erfolgsaussichten, hier wird von Kumulationsanalyse gesprochen. Die Kombination mit Candlestick-Formationen und der Analyse von Widerstand und Unterstützung hat sich hierbei als besonders hilfreich erwiesen. Divergenzen-Trading Als aussagekräftigstes Signal des RSI sind Divergenzen zur Preiskurve anzusehen, die im überkauften oder überverkauften Terrain 11

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stattfinden. Wilder bezeichnete diese Charakteristik als „Top Failure Swing“ beziehungsweise „Bottom Failure Swing“, wobei das eigentliche Signal im Unterschreiten beziehungsweise Überschreiten des letzten Tiefs beziehungsweise Hochs im RSI liegt. In Chart Nr. 1 (Gold-Tageschart August 2011 bis März 2012) erkennt man, dass die Trendumkehr im Goldpreis am Allzeithoch von einem Top Failure Swing im August 2011 eingeleitet wurde. Der nochmalige Test dieses Widerstands im September 2011 führte zu einer erneuten und damit multiplen negativen Divergenz sowie einem Bearish Engulfing Umkehrmuster. Anschließend setzte ein dynamischer Abverkauf ein. Das nächste Signal war ein Kaufsignal Ende September, nachdem drei Tage zuvor die Unterstützung der 200-Tagelinie mit einem bullishen Hammer erfolgreich getestet wurde. Am Tag der Ausbildung der positiven Divergenz formte sich zudem eine Spinning Top - Kerze, die ebenfalls eine mögliche Trendwende indiziert. Die Divergenz selbst bildete sich zwar nicht im standardmäßig unterhalb 30 festgelegten Überverkauft-Bereich aus. Dies ist jedoch insofern nicht schädlich, als die überverkaufte Zone im RSI im hier noch vorliegenden dynamischen übergeordneten


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Bullenmarkt nach oben bis an die 40er-Marke verschoben werden kann, die überkaufte Zone entsprechend über die 80er Marke. Zudem haben unabhängig davon durchaus auch bullishe Divergenzen oberhalb der Extremzone eine positive Aussagekraft, wenngleich nicht in so hohem Ausmaß wie innerhalb der Extremzone. Das nächste Signal im Beispielschart ereignete sich Mitte November. Hier lag zwar keine negative Divergenz vor, doch konnte man eine weitere nützliche Eigenheit des RSI-Indikators anwenden: die Ausbildung von Formationen. Häufig entstehen in der RSI-Linie Kursformationen wie Kopf-Schulter-Formationen, Wimpel und Dreiecke, die keine Entsprechung in der Preiskurve haben. Hier wurde eine bearishe Kopf-Schulter-Formation durch den Bruch der Nackenlinie getriggert. Der anschließende Preisverfall wurde zum Jahresende nach einem Bottom Failure Swing beendet. Am Tag vor dem Auftreten der positiven Divergenz wurde die preisliche Unterstützung des September-Tiefs erfolgreich mit einer Hammerähnlichen Tageskerze getestet. Am Tag der Divergenz formte sich zudem ein Bullish Engulfing. Das eigentliche Bottom Failure Swing erfolgte erst zwei Tage später. Ein Long-Einstieg bereits unmittelbar nach dem Auftreten der Divergenz wäre aber aufgrund der zusätzlichen Candlestick- und Support-Bestätigung durchaus sinnvoll gewesen. Das nächste Signal war dann wieder ein Top Failure Swing Ende Februar 2012. Anwendung eines ADX-Filters Um der Problematik eines zu häufigen Ausgestopptwerdens zu begegnen, falls der Trend eine hohe Stärke besitzt, empfiehlt sich die Anwendung eines Filters. Dieser sollte RSI-Signale, die sich aus einer Überkauft-/Überverkauft-Situation heraus bilden, lediglich dann gültig werden lassen, falls die Trendstärke gleichzeitig abnehmend ist, um zu verhindern, dass man sich gegen einen zu starken Trend stemmt. In Betracht kommt hier vor allem der ADX-Indikator, der ebenfalls in Wilders berühmten Indikatoren-Buch aus 1978 eingeführt wurde. In Chart Nr.2 (Gold-Tageschart Mai 2012-März 2013) ergab sich lediglich im Oktober 2012 eine Konstellation, bei der sich sowohl der RSI in einer Extremzone befindet, als auch der ADX abwärts tendiert und damit eine nachlassende Trendstärke signalisiert. Hier kam es zur Ausbildung eines bedeutenden Hochs, wobei gleich mehrere RSI-Signale gleichzeitig aktiv wurden. Es formte sich im überkauften Bereich eine negative Divergenz und eine Kopf-SchulterFormation. Der Bruch der Nackenlinie triggerte nicht nur die KopfSchulter, sondern aktivierte auch einen Top Failure Swing und brach die langfristige Aufwärtstrendlinie ausgehend vom Mai-Tief. Die Annahme eines validen Umkehrsignals wurde zudem von einem bearishen Dark Cloud Cover Kerzenmuster an einem bedeutsamen Horizontalwiderstand bestätigt. Eine weitere Kopf-Schulter, diesmal als bearishe Fortsetzungsformation, wurde im Februar ausgelöst. Dieses Signal hätte zum Ausbau der Short-Position genutzt werden können. 12

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Fazit Der RSI liefert als Kontratrendindikator zuverlässige Signale, falls er nicht dazu missbraucht wird, sich gegen einen dynamischen Preistrend zu positionieren. Eine gute Möglichkeit dies zu verhindern, ist die zusätzliche Verwendung eines Trendstärke-Filters wie dem ADX. Überkauft-/Überverkauft-Signale im RSI bei gleichzeitig zunehmender Trendstärke, signalisieren lediglich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Konsolidierung oder Korrektur und keine Trendwende. Zur Erhöhung der Erfolgsaussichten empfiehlt sich die Kombination der RSI-Signale mit Candlestick-Umkehrformationen und der klassischen Analyse von Widerstand/Unterstützung.

RSI Chart 1: Tageschart Gold August 2011 bis März 2012

Quelle: tradesignalonline.com

RSI Chart 2: Tageschart Gold Mai 2012 bis März 2013 – mit ADX-Filter

Quelle: tradesignalonline.com


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Die Dow-Theorie

Für Technische Analysten stellt die Dow-Theorie die methodische Basis dar, auf der die moderne Charttechnik fußt. Im folgenden wollen wir uns die Kernaussagen der von Charles Dow entwickelten Lehre genauer betrachten. Der Journalist, Herausgeber des Wall Street Journal und Erfinder des ersten Aktienindex, Charles Henry Dow, veröffentlichte zwischen 1900 und 1902 eine Serie von Artikeln. Die darin enthaltenen Aussagen, die Dow anhand der von ihm konstruierten Aktienmarktindizes erarbeitet hatte, wurden unmittelbar nach seinem Tod von S.A. Nelson in einem Buch zusammengefasst und erstmals als Dow-Theorie bezeichnet. Insgesamt lässt sich die später noch weiter entwickelte Theorie, die das Fundament der modernen Technischen Analyse darstellt, auf einige Kern-Thesen reduzieren. Aktienmarktindizes diskontieren prinzipiell alle potenziell preisbeeinflussenden Faktoren. Dow ging davon aus, dass die von ihm entwickelten Indizes Dow Jones Industrial Average und Dow Jones Transportation Average die Gesamtheit der Angebot- und Nachfrage bestimmenden Faktoren für die enthaltenen Aktien reflektiert. Das komplette Wissen und alle Emotionen der agierenden Marktteilnehmer spiegelt sich demnach im aktuellen Kurs unmittelbar wider. Der Aktienmarkt weist drei Trends auf. Dow kategorisierte die Trendbewegungen in 13

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Primärtrends, Sekundärtrends und unbedeutende Trends. Primärtrends beziehungsweise langfristige Trends dauern ein Jahr bis mehrere Jahre an. Der Sekundärtrend beziehungsweise mittelfristige Trend stellt eine Korrekturbewegung in Bezug auf den Primärtrend dar und dauert in der Regel mehrere Wochen bis wenige Monate. Als unbedeutende beziehungsweise kurzfristige Trends bezeichnete Dow üblicherweise Bewegungen von weniger als drei Wochen Dauer.

Erwartung sich verschlechternder Wirtschaftsbedingungen abzubauen.

Der Primärtrend lässt sich in drei Phasen unterteilen. In einem beginnenden Bullenmarkt kaufen die cleveren Investoren in der ersten sogenannten Akkumulationsphase nach einer ausgeprägten Abwärtsbewegung Aktien in Erwartung einer Verbesserung der Geschäftsbedingungen. In der zweiten Phase der öffentlichen Beteiligung verbessern sich die Wirtschaftsnachrichten und die trendfolgenden Investoren beginnen in den Markt einzusteigen. Die letzte Phase wird als Distributionsphase bezeichnet. Dort steigen die unerfahrenen und schlecht informierten Anleger ein, während die cleveren Investoren aus der ersten Phase bereits beginnen, ihre Aktienbestände in

Die beiden Indizes Dow Jones Industrial und Dow Jones Transportation müssen sich gegenseitig bestätigen. Um den Beginn oder die Fortsetzung eines Bullenmarktes anzuzeigen, müssen die beiden Indizes ein vorausgegangenes sekundäres Hoch überwinden. Beim Bärenmarkt muss entsprechend ein sekundäres Tief unterschritten werden. Die Ausbrüche müssen zwar nicht gleichzeitig geschehen, eine kürzere Zeitspanne zwischen den jeweiligen neuen Hochs beziehungsweise Tiefs gilt jedoch als zuverlässigere Bestätigung. Falls sich die Indizes nicht bestätigen, bleibt das letzte gemeinsame Signal in Kraft. Entscheidend waren für Dow dabei immer nur Signale auf Tagesschlusskursbasis.

Das Handelsvolumen sollte den vorherrschenden Trend bestätigen. Entsprechend sollte es in einer Korrektur des primären Aufwärtstrends abnehmen und bei anziehenden Kursen ansteigen. Umgekehrt sollte das Volumen in einem Bärenmarkt bei Aufwärtsreaktionen abnehmen und in fallende Kurse hinein zunehmen.


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Palladium hat die Nase vorn Bei den Edelmetallen ist Palladium im laufenden Jahr dasjenige mit der bislang besten Performance. Angesichts des erwarteten Defizits zwischen Angebot und Nachfrage in diesem Jahr könnte sich diese positive Entwicklung fortsetzen. Palladium ist wie andere Edelmetalle zugleich Investmentobjekt und Rohstoff für Schmuck. Der weitaus größte Anteil der Nachfrage stammt jedoch aus der Industrie – 2012 waren es fast 90 Prozent. Allein auf die Produktion von Autokatalysatoren entfallen dabei jährlich rund zwei Drittel des gesamten weltweiten Bedarfs. Daher ist die Palladium – Spotpreis in US-Dollar

Situation in der Automobilindustrie der entscheidende Faktor für die Nachfragesituation. Und hier sieht es offenbar weiterhin solide aus. Die erhoffte wirtschaftliche Erholung in den USA weckt Fantasie, könnte dies doch, gepaart mit den niedrigen Finanzierungszinsen, die Pkw-Nachfrage ankurbeln. Darüber hinaus dürften die Autoverkäufe in Schwellenländern wie China weiterhin hoch bleiben. Angesichts weltweit wachsender Umweltstandards werden dabei immer mehr Katalysatoren verbaut. Der robusten Nachfrage steht gleichzeitig ein nicht allzu üppiges Angebot gegenüber. In Südafrika und Russland, den mit Abstand größten Palladiumproduzenten, gibt es immer wieder Faktoren, die die Produktion beeinträchtigen. Beispielsweise hatten 2012 die Streiks in Südafrika den Ausstoß deutlich sinken lassen. Im Gesamtjahr 2012 fiel daher weltweit ein Defizit zwischen Angebot und Nachfrage von 1,07 Millionen Feinunzen an. Laut den Prognosen des Edelmetallspezialisten Johnson Matthey sieht es auch für 2013 nach einer Lücke aus. Diese Erwartungen locken sicherlich auch Spekulanten an, was zusätzlich preistreibend wirken könnte.

Quelle: tradesignalonline.com, Stand: 13.06.2013

Derivate auf Palladium (Basiswert: Spotpreis in US-Dollar) Typ

WKN

Basispreis/Knock-out

Laufzeit

Indexzertifikat (quanto)

GS72X1

-

open end

-

Hebel-Zert. (long) CZ0S0C

570,168/601,00 USD

open end

4,19

Hebel-Zert. (short) CK0E5V

932,247/902,00 USD

open end

4,08

14

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Hebel

Seit dem Zwischentief im April zeigt Palladium bereits einen kräftigen Aufwärtsimpuls. Nun rückt die Widerstandszone von 776 bis 787 US-Dollar in den Fokus. Kann sie überwunden werden, spräche dies für eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung. Spekulative LongPositionen könnten dann infrage kommen. Das Hindernis kann kann sich jedoch auch erst einmal als hartnäckig erweisen, sodass bei diesem Niveau auch eine Korrektur nicht ausgeschlossen werden kann. Eine solche könnte dann eventuell antizyklische Kaufchancen eröffnen, wenn sich an der fundamentalen Situation nichts ändert.


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Baumwolle – Dezember-Future (ICE)

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Stand: 14.06.2013

Vom Zwischentief im November 2012 kletterte der Preis für US-Baumwolle kräftig. Bis zum vorläufigen Höhepunkt im März dieses Jahres ging es um mehr als 18 % aufwärts. Dann folgte erst einmal eine Korrektur bis zum 50-%-Retracement dieser Aufwärtswelle. Davon ausgehend startete in der Vorvorwoche ein Aufwärtsimpuls, der sich in der vergangenen Woche dynamisch fortsetzte. Der Preis kratzte dabei an dem Zwischenhoch von März bei 89,20 US-Cent. Sollte dieser Widerstand nachhaltig überwunden werden, spräche dies für eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung. Nächstes potenzielles Ziel ist dann die Hürde bei 96,00 US-Cent. Derivate auf Baumwolle (Basiswerte: JPMCCI - Cotton und Dezember-Future (ICE)) Typ Indexzertifikat Klass. Call-Optionsschein Klass. Put-Optionsschein

WKN VT1FCN DZD6G0 DZD6HB

Basispreis 90,00 US-Cent 90,00 US-Cent

Laufzeit open end 08.11.2013 08.11.2013

Omega 8,10 -6,10

Mais – Dezember-Future (CME)

Stand: 14.06.2013

Seit dem Hoch von September 2012 zeigt der Maispreis eine übergeordnete Abwärtsbewegung. Ende Mai 2013 hatte er dabei die Unterstützungszone bei 515 bis 512 US-Cent erreicht und getestet. Sie hielt und davon ausgehend startete eine dynamische Gegenbewegung. Sie traf jedoch bei 570,50 und 573,75 US-Cent auf Widerstand und der Preis prallte davon nach unten ab. Nun könnte erneut die Region 515 bis 512 US-Cent angesteuert werden. Sollte es dann dort Anzeichen für eine abermalige Gegenbewegung geben, sind eventuell spekulative Long-Positionen erwägenswert. Bricht die Haltezone indes wäre dies ein weiteres bearishes Signal, das für weitere Abgaben spräche. Derivate auf Mais (aktuelle Basiswerte: September-Future und Dezember-Future (CME) Typ Indexzertifikat (quanto) Klass. Call-Optionsschein Klass. Put-Optionsschein

WKN ABN0RM SG2RZ7 SG2R0G

Basispreis 600,00 US-Cent 600,00 US-Cent

Laufzeit open end 20.11.2013 20.11.2013

Hebel 16,55 5,44

Nickel – Spotpreis in US-Dollar (LME)

Stand: 14.06.2013

An die Talfahrt von Februar 2011 bis August 2012 schloss sich eine Konsolidierung an. Nickel zeigte dabei Erholungen, die jedoch schnell wieder ins Gegenteil umschlugen. Seit Februar 2013 ist ein solcher Abwärtsimpuls zu erkennen. Im Mai testete der Preis dabei die Unterstützung bei 15.228 US-Dollar (Zwischentief August 2012). Sie wurde verletzt, was ein weiteres bearishes Signal war. Der nun erfolgte Bruch der nächsten Haltezone 14.358 US-Dollar unterfüttert die Annahme weiter fallender Kurse. Ins Visier rückt nun die Unterstützung bei 12.403 US-Dollar. Sollte sie nachhaltig verletzt werden, könnten sogar Preise von 11.000 US-Dollar und weniger möglich sein. Derivate auf Nickel (aktuelle Basiswerte: September-Future (LME)) Typ Indexzertifikat Hebel-Zert. (long) Hebel-Zert. (short)

15

WKN ABN0JU AA1JW7 AA7GE7

trading kompakt · 06/1  3

Basispreis/Knock-out 11.134,40/12.805,00USD 18.774,31/15.958,00 USD

Laufzeit open end open end open end

Hebel 4,12 3,06


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Gastbeitrag

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Volkswirtschaftliche Termine Impressum

Datum

Uhrzeit (MEZ)

Land

Termin

19.06.2013

20:00

USA

Fed, Zinsbeschluss der Ratssitzung

20.06.2013

03:45

China

20.06.2013

10:00

EU

Amtsgericht: München, HRB 198201

24.06.2013

10:00

Deutschland

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dr. Wolfram Weimer (Verleger) Dr. Sebastian Siger (Chefredakteur) Nina Bradinova (Chefin vom Dienst)

25.06.2013

14:30

USA

Auftragseingänge langlebige Güter Mai Verbrauchervertrauen, Conference Board Juni

V.i.S.d.P. : Dr. Wolfram Weimer Herausgeber: Weimer Media Group GmbH, Maximilianstraße 13, 80539 München Geschäftsführer: Dr. Wolfram Weimer

Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe (HSBC) (1. Veröffentlichung) Juni Einkaufsmanagerindizes (1. Veröffentlichung) Juni ifo Geschäftsklimaindex Juni

25.06.2013

16:00

USA

28.06.2013

08:00

Deutschland

Verlagsleitung: Michaela Ellen Lenz, Tel. 08022-7044443, michaela.lenz@boerse-am-sonntag.de

01.07.2013

16:00

USA

02.07.2013

16:00

USA

Auftragseingänge Industrie Mai

Anzeigenleiter/Mediaberater: Wolfgang Hansel, Tel: 08022-7044443, hansel@weimermedia.de

03.07.2013

16:00

USA

ISM Index (Dienstleistungsgewerbe) Juni

Bildnachweis: fotolia Layout: addna, Nürnberg Technik: Marcus Brauer, menthamedia Erscheinungsweise: monatlich, jeden dritten Dienstag Anmeldung: Um trading kompakt kostenfrei zu beziehen, können Sie sich unter www.trading-kompakt.de anmelden. Abmeldung: Zur Abmeldung vom Bezug von „trading-kompakt“ senden Sie einfach eine Email an abmelden@trading-kompakt.de Leserservice: leserservice@trading-kompakt.de

Einzelhandelsumsatz Mai ISM-Index (verarbeitendes Gewerbe) Juni

04.07.2013

14:00

EWU

05.07.2013

08:00

Deutschland

EZB, Ergebnis der Ratssitzung

05.07.2013

14:30

USA

Arbeitsmarktbericht Juni

15.07.2013

14:30

USA

Einzelhandelsumsätze Juni

Auftragseingangsindex verarbeitendes Gewerbe Mai

Rohstofftermine Datum

Uhrzeit (MEZ)

Land

Termin

19.06.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

20.06.2013

13:30

USA

USDA, Exportbericht (Woche)

21.06.2013

21:00

USA

USDA: Coffee, World Markets and Trade

21.06.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

Archiv: www.trading-kompakt.de/archiv

26.06.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

Die Charts wurden mit freundlicher Unterstützung von TradeSignal erstellt.

27.06.2013

20:00

USA

Agrarpreise Juni

28.06.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

03.07.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

08.07.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

10.07.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

10.07.2013

-

Welt

OPEC, Oil Market Report

11.07.2013

18:15

Welt

USDA, World Agricultural Production

Auflage: 25.000 Risikohinweise / Disclaimer: „Sie erhalten diesen Newsletter als kostenlosen Service der Weimer Media Group GmbH. Alle veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen werden von der Herausgeberin mit großer Sorgfalt erstellt; da die Redaktion ihrerseits aber auch auf Quellen Dritter angewiesen ist und auch den Mitarbeitern der Herausgeberin Fehler unterlaufen können, kann für die Richtigkeit aller Angaben keine Garantie übernommen werden. Die Herausgeberin will ihren Abonnenten die Möglichkeit bieten, sich eine unabhängige und eigenverantwortliche Meinung zu bilden, keinesfalls jedoch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten abgeben. Die zur Verfügung gestellten Informationen sollen auch keine Beratung darstellen oder insbesondere ersetzen. Es wird fehltgend empfohlen, sich stets auch immer aus anderen Quellen zu informieren. Es kann im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass der Redakteur oder einzelne Mitarbeiter der Herausgeberin an Unternehmen beteiligt sind, die Gegenstand von Analysen oder anderen Berichten sind. Umso mehr stellen die veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen immer auch eine persönliche Meinung des Autors dar und erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf alleinige Richtigkeit. Wir verweisen insbesondere auf § 675 II BGB, wonach die Weimer Media Group GmbH, unbeschadet der sich aus einem (anderen) Vertragsverhältnis, einer unerlaubten Handlung oder einer sonstigen gesetzlichen Bestimmung ergebenden Verantwortlichkeit, zum Ersatz des aus der Befolgung des Rates oder der Empfehlung entstehenden Schadens nicht verpflichtet ist.“ Für alle Hyperlinks gilt: Die Weimer Media Group GmbH erklärt ausdrücklich, keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten zu haben. Daher distanziert sich die Weimer Media Group GmbH von den Inhalten aller verlinkten Seiten und macht sich deren Inhalte ausdrücklich nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in den Seiten vorhandenen ­Hyperlinks, ob angezeigt oder verborgen, und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Hyperlinks führen.

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11.07.2013

-

Welt

IEA Ölmarktbericht

12.07.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

Unternehmenstermine Datum

Uhrzeit (MEZ)

Unternehmen

19.06.2013

-

FedEx Corp

19.06.2013

08:00

Hennes & Mauritz AB

20.06.2013

-

Kroger Co

20.06.2013

-

Oracle Corp

26.06.2013

-

Monsanto Company

27.06.2013

-

ConAgra Foods Inc.

27.06.2013

-

Hornbach Holding AG

27.06.2013

07:30

Kabel Deutschland Holding AG

27.06.2013

22:15

Nike Inc

28.06.2013

-

BlackBerry

Termin Ergebnisbericht 2012/13 Halbjahresbericht 2012/13 Ergebnisbericht Q1 2013/14 Ergebnisbericht 2012/13 9-Monatsbericht 2012/13 Ergebnisbericht 2012/13 Ergebnisbericht Q1 2013/14 Ergebnisbericht 2012/13 Ergebnisbericht 2012/13 Ergebnisbericht Q1 2013/14

08.07.2013

-

Alcoa

09.07.2013

-

CropEnergies AG

Ergebnisbericht Q1 2013/14

Halbjahresbericht 2013

11.07.2013

-

Südzucker AG

Ergebnisbericht Q1 2013/14

12.07.2013

-

JP Morgan Chase & Co.

Halbjahresbericht 2013

Ausgabe 06/13 (Titelgeschichte: Handeln auf unterschiedlichen Zeitebenen der Blick über den T...  
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