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22.01.2014

Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

IWF erhöht Wachstumsprognosen für Weltwirtschaft und Deutschland Der Internationale Währungsfonds hob die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft leicht an. Es sei per 2014 mit einem Anstieg in Höhe von 3,7% (zuvor 3,6%) zu rechnen, teilte der IWF am Dienstag mit. 2015 sollen es dann 3,9% werden. Für Deutschland rechnet der IWF mit einer Zunahme des BIP in Höhe von 1,6% in diesem Jahr (bisher 1,4%) und mit 1,4% per 2015. Den USA sagt der IWF Wachstumsraten in Höhe von 2,8% in diesem Jahr und per 2015 von 3,0% voraus. Für China erwartet der IWF Steigerungen um 7,5% in 2014 und 7,3% in 2015. Die Industrienationen warnt der IWF vor einer verfrühten geldpolitischen Straffung. In der Euro-Zone sei die Deflationsgefahr nicht gebannt. Die Prognose für den Welthandel wurde (erstaunlicherweise) seitens des IWF von +5,0% auf +4,5% gesenkt.

Positiv

Nowotny erwartet weiterhin lockere EZB-Geldpolitik EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny: "Es gibt mit Sicherheit Berechtigung, weiterhin eine akkomodierende, expansive Geldpolitik durchzuführen", sagte er am Dienstag in Wien. Europa habe die Rezession hinter sich gelassen, der Aufschwung sei jedoch noch schwach und hinke jenem in anderen Regionen hinterher. Die künftigen Wachstumsprognosen der Notenbank könnten besser ausfallen als zuletzt - auch weil sich Länder wie Spanien oder Irland positiver entwickelten als erwartet. Die Gefahr einer Deflation sei derzeit nicht gegeben. Mit der anziehenden Konjunktur werde die Inflationsrate voraussichtlich wieder steigen. Sie werde 2015 unter zwei Prozent liegen.

Neutral/Positiv

Italiens Banken haben nach Krise noch langen Weg vor sich Die vollständige Gesundung der italienischen Banken ist laut Prognose der Ratingagentur Standard & Poor's noch in weiter Ferne. Kreditausfälle belasten die Institute und zwängen sie zu Rückstellungen. Bis zu 42 Milliarden Euro Rückstellungen müssen die Geldhäuser voraussichtlich bis Ende 2014 bilden. Ende 2014 soll sich das Volumen der Problemkredite auf bis zu 320 Milliarden Euro belaufen. Sowohl die hohe Arbeitslosigkeit als auch die Wirtschaftsschwäche setze den Banken zu. Die größten Geldhäuser, Intesa Paolo und UniCredit, seien ebenso wie die meisten genossenschaftlichen Institute für die neuen Kapitalvorschriften gewappnet. Italiens Banken verringerten ihre Kreditvergabe im letzten Berichtsmonat weiter (Dezember -3,4% im Jahresvergleich).

Negativ

Citigroup, Unilever und Airbus warnen Briten vor Austritt aus Europäischer Union Die Citigroup als auch Unilever haben Großbritannien vor einem Austritt aus der Europäischen Union gewarnt. Es gebe laut Citigroup unter Kunden eine wachsende Sorge, ob man sonst am Königreich als wichtigen Firmenstandort festhalten könne. Internationale Firmen würden ihre Investitionen bei einem Austritt verringern. Es seien auch bestehende Handelsverträge in Gefahr. Der Chef des Konsumgüterherstellers Unilever Paul Polman äußerte sich ähnlich.. Die Mitgliedschaft in der EU tue den Unternehmen und der Wirtschaft insgesamt gut. Der Luftfahrtkonzern Airbus hatte sich gleichfalls über einen Austritt besorgt geäußert.

Negativ

Japanische Notenbank hält an lockerer Geldpolitik fest Die Bank of Japan hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Die Geldbasis wird jährlich um 60 Billionen bis 70 Billionen Yen (424 Milliarden bis 495 Milliarden Euro) erhöht. Die Inflationsprognosen wurden nicht verändert.

Negativ

IEA - Weltweiter Aufschwung sorgt für steigende Ölnachfrage Das anziehende Wirtschaftswachstum wird nach Einschätzung der Internationalen EnergieAgentur zu einer höheren Ölnachfrage führen. Der Ölverbrauch werde um 1,3 Millionen Barrel pro Tag steigen. Das seien 50.000 Fass mehr als bisher prognostiziert. Die meisten Industrieländer hätten die Rezession hinter sich gelassen, begründete die IEA ihre Haltung.

Positiv

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

- 1.3569

1.3552 - 1.3579

1.3500

1.3480

1.3450

1.3600

1.3620 1.3600

Neutral

141.07 - 141.53

141.08 - 141.76

140.80

140.50

140.30

142.00

142.20

142.50

Neutral

104.03 - 104.37

104.00 - 104.56

103.50

103.20

103.00

104.75

105.00

105.20

Neutral

1.2325 - 1.2345

1.2342 - 1.2351

1.2300

1.2270

1.2250

1.2400

1.2420

1.2440

Positiv

0.8350

Neutral

1.3537

0.8210 - 0.8237

0.8222 - 0.8235

0.8200

0.8180

0.8160

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

0.8300

0.8320

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22.01.2014

Ihre Ansprechpartner

Japan mit Vollgas - ZEW-Indices durchwachsen/positiv – IWF zuversichtlicher

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3555 (07.47 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3517 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 104.45. In der Folge notiert EUR-JPY bei 141.60. EUR-CHF oszilliert bei 1.2345.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX

9.730,12

+14,22

Dow Jones

16.414,44

-44,12

Nikkei

15.820,96

+25,00

2,832

(2,819)

1,750

(1,744)

10 J. US Bond 10 J. Bund

Brent Gold Silber

 

  

110,46

(109,30)

1.240,10

(1241,11)

19,82

(19,85)

Japan steht auf dem monetären Gaspedal. Die Bank of Japan monetarisiert weiter sportlich. Das Volumen liegt bei circa 50 Mrd. USD monatlich. Kombiniert mit der Intervention der Federal Reserve (aktuell 75 Mrd. USD) wird somit monatlich eine Zusatzliquidität in Höhe von 125 Mrd. USD geschaffen. Das Thema Liquiditätsmangel hat vor diesem Hintergrund keine sachliche Berechtigung. Ganz im Gegenteil müsste bei jetzt anziehender globaler Konjunkturlage unter Stabilitätsgesichtspunkten Liquidität entzogen werden, da bei abnehmender Risikoaversion die Nutzung des Produktionsfaktors Kapital laut Lehrbuch der Ökonomie intensiver wird (steigende Umlaufgeschwindigkeit). Fraglos gilt das nicht homogen für die Weltwirtschaft. Fakt ist, dass inflationäre Tendenzen in entscheidenden nicht von der Krise betroffenen Ländern zunimmt. Das gilt für Australien. Im vierten Quartal 2013 kam es zu einem Anstieg der Verbraucherpreise im Quartalsvergleich um 0,8% (Prognose 0,5%) und im Jahresvergleich um 2,7% nach zuvor 2,2%.

TV-Termine: Keine weiteren Termine in dieser Woche

© Moody’s Economy.com Der ZEW-Sentimentindex enttäuschte per Berichtsmonat mit einem unerwarteten Rückgang von zuvor 62,0 auf 61,7 Punkte. Die Prognose lag bei 64,0 Punkten. Gleichwohl oszilliert der Index damit weiter an den Höchstmarken seit 2006. ergo gibt es hier keinen Grund zur Sorge.

Dax-Börsenampel:

Ab 8.980 Punkten Ab 9.580 Punkten Aktuell

© Moody’s Economy.com Positiv stach der ZEW-Index, der Aufschluss über die aktuelle Lage gibt, hervor. Hier kam es unerwartet zu einem Anstieg von zuvor 32,4 auf 41,2 Punkte. Die Prognose war bei nur 34,1 Zählern angesiedelt. Dieser Index markierte das höchste Niveau seit Mai 2012. Die ZEW-Daten für die Eurozone waren per Januar extrem gut. Der Sentimentindex nahm von 68,3 auf 73,3 Punkte zu. Der Index markierte damit das höchste Niveau seit Februar 2004! Der aktuelle Lageindex legte von -54,4 auf -48,2 Zähler zu. Der Index bewegt sich auf dem höchsten Niveau seit März 2012.

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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22.01.2014

Die positivere Einschätzung des IWF bezüglich der globalen Konjunkturlage nehmen wir erfreut zur Kenntnis. Details finden sich in der Rubrik „Letzte Nachrichten“. Irritierend ist die deutliche Rücknahme der Prognose für das Wachstum des Welthandels von 5,0% auf 4,5%. Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten Es stehen keine wesentlichen Daten zur Veröffentlichung an.

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Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Bedeutung

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Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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22.01.2014

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