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Ausgabe 3 | 15. Februar 2017

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Das E-Mail-Magazin für erfolgreiche Produktion

Internationale Zuliefermesse für Teile, Komponenten, Module und Technologien

Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik

7. – 10. März 2017 • Fertigungstechnik • Zulieferindustrie • neue Technologien

VDMA-Kongress: Aspekte vorausschauender Wartung Um Fragen zur Lebensdauer ist es beim VDMA-Kongress ‘Predictive Maintenance’ am 9. Februar gegangen. Der Verband hatte in seine Zentrale nach Frankfurt geladen und für den gesamten Donnerstag ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Dass der VDMA mit dem Thema der Veranstal- Bild: TeDo Verlag GmbH tung den Zeitgeist getroffen hat, zeigte, dass über 100 Vertreter aus Unternehmen und Wissenschaft den Weg in die Lyoner Straße gefunden hatten. In einer Videobotschaft verdeutlichte Dr. Jochen Köckler, Vorstandmitglied der Deutschen Messe AG, dass auch für die Hannover Messe 2017 die vorausschauende Wartung einen wichtigen Aspekt darstellt. „Predictive Maintenance ist ein Paradebeispiel für die Nutzung von Industrie 4.0“, sagte er und verwies auf die geplante Sonderschau zum Thema. Im Folgenden gaben die Vorträge Einblick in die Herangehensweise an das Thema. So sprach Schaeffler Vorstandsmitglied Dr. Stefan Spindler über den Ansatz des Wälzlager-Herstellers. Die Schaeffler AG setzt auf Domain-Know-how und verfolgt einen systematischen Ansatz, der auf genauer Kenntnis der Produkte, Prozesse und Werttreiber bei den Kunden beruht. So versucht der Automobil- und Indus-

triezulieferer Mehrwert zu schaffen. Professor Martin Wollschlaeger von der Technischen Universität Dresden sprach über ‘Neues aus der Welt der Standardisierung zu Predictive Maintenance’. Er machte deutlich, dass für eine systemweite Nutzung von Predictive Maintenance und Condition Monitorung Integrationsleistungen erforderlich sind, woraus wiederum Standardisierungsdruck entsteht. Die Standardisierung muss laut Wollschlaeger Interoperabilität sicherstellen, ohne den Wettbewerb zu stark einzuschränken. Sebastian Feldmann vom Beratungshaus Roland Berger stellte eine neue Studie zur vorausschauenden Wartung mit dem Titel ‘Predictive Maintenance – Status und Geschäftsperspektive’ vor. Erste Erkenntnisse: Nur wenige der Befragten gaben an, eine Strategie oder ein Budget für Predictive Maintenance-Initiativen zu haben. Die technische Realisierbarkeit solcher Maßnahmen gilt zwar gemeinhin als gelöst, doch ist den meisten die Monetarisierung noch unklar. Die komplette Studie, die das Beratungshaus mit Beteiligung der Deutschen Messe AG und dem VDMA durchgeführt hat, soll während der Hannover Messe vorgestellt werden. weiterlesen ❯

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka hat kürzlich das ‘Future Work Lab’ auf dem Forschungscampus Stuttgart-Vaihingen eröffnet. In dem Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik zeigen die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie für Produktionstechnik und Automatisie-

rung IPA zusammen mit den zugehörigen Instituten der Universität Stuttgart, wie die Industriearbeit der Zukunft aussehen wird. In der Demonstratorenwelt – einer von drei Welten des ‘Future Work Lab’ – verdeutlichen die Wissenschaftler die Vorteile der vernetzten Industrie. Das Future Work Lab steht Interessierten als Anlaufstelle für Fragen rund um die Industriearbeit der Zukunft offen. weiterlesen ❯ - Anzeige -

Bild: Bosch Rexroth AG

Zukunft der Arbeit: 'Future Work Lab' eröffnet

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Trends in der Fertigungsindustrie im Jahr 2017

02.12.2016 10:13:57

IoT-Quellen. Das Industrial Internet of Things nimmt 2017 weiter an Fahrt auf. Aus Kostengründen werden die Produktionsunternehmen aber nicht neue, durchgängig intelligente Maschinen erwerben, sondern stattdessen ihre bereits seit vielen Jahren vorhandenen IoT-Quellen weiterhin einsetzen. 2. Service-orientierte Geschäftsmodelle setzen sich durch. Um die Kundenbindung zu erhöhen und sich weiter gegen die zunehmende Billigkonkurrenz aus Asien zu behaupten, werden viele Fertigungsunternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen. Anstelle von Produkten vertreiben sie künftig verstärkt Services. 3. Material- und Ressourcenplanung erfolgt ‘on demand’: Auch die Kunden von Fertigungsunternehmen erwarten mittlerweile einen hohen Individualisierungsgrad. Einkäufer möchten genauso einfach, wie sie als Privatperson im Internet ein Auto nach den eigenen Wünschen konfigurieren könweiterlesen ❯ nen, dies auch mit Fertigungsprodukten tun.

Robotik: Absichtserklärung für die M2M-Kommunikation

Tradeworld zur Logimat 2017: Prozesse im digitalen Handel

Im Rahmen des VDMA-Infotags ‘Industrie 4.0-Standards in Anwendung’ unterzeichneten die VDMA-Fachabteilung Robotik und die OPC Foundation ein Memorandum of Understanding zur Erarbeitung einer OPC UA Robotics Companion Specification. Dem Entschluss voraus ging eine intensive Meinungsbildung innerhalb der Robotikbranche und die Erkenntnis, dass die für die Realisierung der Industrie 4.0 notwendige Maschine-zu-Maschine (M2M)-Kommunikation idealerweise auf Basis des industriellen M2M-Kommunikationsframeworks OPC UA gestaltet werden kann. „Die Robotik ist ein Herzstück der Industrie 4.0. Mit der Entwicklung einer OPC UA Companion Specification speziell für die Robotik machen wir in der Umsetzung der Industrie 4.0 einen deutlichen Sprung nach vorne“, sagte Dr. Michael Wenzel, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Robotik anlässlich der Tagung. weiterlesen ❯

Parallel zur Materialflussmesse Logimat 2017 organisiert Veranstalter Euroexpo zum vierten Mal die Ausstellung Tradeworld. Die Online-Branche professionalisiert sich und Omnichannel-Marketing etabliert sich als neuer Handelsstandard. Die laufende Verbesserung von Prozessen ist auch in dieser Branche erforderlich. Die Tradeworld 2017 informiert vom 14. bis zum 16. März in den Stuttgarter Messehallen über aktuelle Produkte, Ansätze und Lösungen, um entsprechende Effizienzinitiativen zu unterstützen. Eine eigene Forenveranstaltung liefert Orientierungshilfe dazu. Zu sehen sind Konzepte für die Gestaltung, Steuerung und vernetzte Digitalisierung in den Bereichen Beschaffung, Onlineshop und Vermarktung, Payment, Software, Intralogistik, Versand, Fulfillment, Retoure weiterlesen ❯ und Aftersales. - Anzeige -

Bild: Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH

SAP MES live er leben!- 28. April Hannover Messe Industrie, 2017

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SAP ME Lösungen für die Fertigungsindustrie SAP MII Lösungen für die Prozessindustrie ‚ ‚ ‚ ‚

Effizienzsteigerung durch exakte KPIs Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit Verbesserte Ressourcenauslastung Online-Transparenz über Auftragsfortschritt

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MANUFACTURING

Bild: VDMA e.V.

Bild: IFS Deutschland GmbH & Co. KG

Das Industrial Internet of Things und die gestiegenen Kundenerwartungen verändern die Fertigungsindustrie. ERP-Anbieter IFS erläutert die wesentlichen Trends der Branche und welche Anforderungen sich daraus an die Business-Software der Unternehmen ergeben: 1. Unternehmen integrieren vorhandene

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Ausgabe 3 | 15. Februar 2017 © industrieblick / Fotolia.com

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IGZ Ingenieurgesellschaft mbH � Logistikweg 1 � 95685 Falkenberg � Tel.: 09637/9292-0 � info@igz.com � www.igz.com 2


Bild: ©Photon photo - www.shutterstock.com

Intergraph® PP&M und Industrie 4.0 – mit vorhandenen technischen Daten zu intelligenteren Anlagen Als Erstes kamen die Dampf- und Antriebsmaschinen, dann die Elektrizität und damit die Massenfertigung und schließlich folgte die digitale Revolution, die unsere heutige Arbeitswelt tiefgreifend verändert hat. Und was kommt als Nächstes? Die vierte industrielle Revolution – der aktuelle Umbruch in der modernen Fertigung, in dessen Mittelpunkt die Digitalisierung steht. Welche Vorteile und Herausforderungen sind mit diesem Paradigmenwechsel verbunden? Günter Mauß, Senior Vice President bei Intergraph® PP&M Central & Eastern Europe, erörtert, wie intelligentere Fabriken den Wandel in der weltweiten Fertigungsindustrie mitgestalten.

Industrie 4.0 McKinsey zufolge kann man „Industrie 4.0“ als die nächste Phase in der Digitalisierung des Fertigungssektors bezeichnen. Diese wird durch vier Veränderungen der modernen Industrie vorangetrieben: durch den Anstieg der Datenmengen, der Rechenleistung und Konnektivität in der jüngsten Zeit, den Einsatz von Analytik und Business Intelligence, neue Formen der Mensch-Maschine- oder Maschine-Maschine-Interaktion in Form von Touch-Oberflächen und Augmented-Reality-Systemen sowie die verbesserte Übertragung digitaler Anweisungen an die physische Welt. Zum Beispiel, die Engineeringinformationen für die Teilproduktion und Fertigung von Schweißmontagen, die Arbeitsplanung und Verschachtelung von Teilen, sowie die wichtigsten Produktionstechniken zum Materialbruch, wie Schneiden, Sägen und Spalten, verwendet.

Vernetzung in der Cloud als weiterer Schritt zur Steigerung der Wertschöpfung Cyber-physische Produktionssysteme bieten mehrere Vorteile: Das Arbeiten in einer Cloud-Umgebung eröffnet ganz neue Dimensionen der Skalierbarkeit, Flexibilität und Integrität. Durch Kooperationen aller Parteien, sowohl

während des Baus der Anlage und späteren Betriebs als auch während der Digitalisierung von Bestandsanlagen verhilft diese cyber-physische Umgebung zur idealen digitalen Abbildung der realen Anlage. Intergraph verfolgt seit mehreren Jahren das Konzept des virtuellen Assets, welches die Basis für die digitale Fabrik bildet, die dann durch Simulations- und Echtzeitdaten aus dem Betrieb angereichert wird.

Welche Rolle können hier Ihre technischen Bestandsdaten spielen? Die Umstellung zu einem modernen Informationsmanagement umfasst die Erkennung, Strukturierung, Aufbereitung und zur Verfügungsstellung der vorhandenen Anlagendokumentation von physikalischen Assets zu virtuellen Assets. Die unterliegende kontinuierliche und stufenweise Verbesserung der Qualität und Integrität der Informationen bilden die Grundlage für die portalbasierende Visualisierung und Navigation einer jeden Anlage zu Bestandssystemen. Ein avantgardistisches Informationsmanagement, wie Intergraphs Smart® Enterprise for Owner Operators und Smart Fusion, steigert die Investitionssicherheit in die digitale Anlage und erleichtert den Einstieg für Eigentümer und Betreiber in die Industrie 4.0 und späteren Analysen zu Big Data. Intergraphs-Lösungen verfügen über Kapazitäten ungeachtet des ursprünglichen Formats – Papier, PDF, Netzlaufwerke oder Datenbanken – Betreiberdokumentation auf Richtigkeit, Qualität und Aktualität zu prüfen und entsprechende Daten zu digitalisieren. Mehr zu den Vorteilen der Industrie 4.0 und den Lösungen von Intergraph PP&M für intelligentere Anlagen finden Sie hier.

Kontakt Intergraph PP&M Deutschland GmbH Reichenbachstr. 3 85737 Ismaning Tel.: +49 89 96106 0 Fax: +49 89 96106 6790 info-germany@intergraph.com www.intergraph.de


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Jetzt immer aktuell! Die neuen Normen und Normentwürfe der DKE im DlN und VDE

„Additive Fertigung wird sich flächendeckend durchsetzen“ Bild: Acatech - Dt. Akademie der Technikwissenschaften

Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften haben in einer gemeinsamen Stellungnahme 13 Handlungsempfehlungen zur Additiven Fertigung gegeben. Die

Empfehlungen zielen auf eine bessere Koordination der Forschung, höhere Datensicherheit und eine Verbesserung des Technologietransfers in die Praxis. Additive Fertigung verzeichnet seit längerem jährliche Wachstumsraten von mehr als 30 Prozent und entwickelt sich technologisch stark weiter. Als 3D-Druck ist die Technologie seit einigen Jahren auch im Heimanwenderbereich als kostengünstige Variante möglich und erfreut sich steigender Beliebtheit. Im industriellen Maßstab wird Additive Fertigung bereits seit vielen Jahrzehnten eingesetzt, die Massenproduktion einfacher Bauteile durch Additive Fertigung ist bislang aber nicht wirtschaftlich möglich. „Es gibt derzeit keine belastbaren Indikatoren dafür, dass Additive Fertigung die industrielle Produktion revolutionieren wird. Sie wird sich jedoch flächendeckend neben den bislang etablierten Fertigungsverfahren durchsetzen und die Fertigungslandschaft sinnvoll ergänzen“, sagt Acatech Vizepräsident und Co-Projektweiterlesen ❯ leiter Jürgen Gausemeier.

Bild: Siemens AG

IoT richtet sich stärker auf gewerbliche Lösungen aus Das Internet der Dinge (IoT) wird auch 2017 eines der bestimmenden Themen der IT sein. IoT entwickelt sich innerhalb der IT mehr und mehr zu einem wichtigen Teil-Markt und findet auch in der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit. Dell EMC zufolge ist für 2017 mit einer stärkeren Ausrichtung auf Business-Anwendungen und mit einer Konsolidierung der Plattformen zu rechnen. Die vielfach unzureichende Sicherheit bleibt auch 2017 ein ernstes Hindernis für die Entwicklung des IoTMarktes. Was in Sachen IoT für das Jahr 2017 konkret zu erwarten ist, zeigt folgende Einschätzung von Dell EMC: Stärkere Ausrichtung auf vertikale Märkte – bisher wird IoT vor allem vom Consumer-Markt geprägt. Üblicherweise fungieren der intelligente Kühlschrank oder Smart Home als Paradebeispiele für die Einsatzmöglichkeiten. 2017 wird sich

das IoT verstärkt auf gewerbliche Lösungen ausrichten und sich in Branchen wie Industrie, Logistik oder Gesundheitswesen etablieren. Konsolidierung der IoT-Plattformen: Der IoT-Markt ist derzeit noch stark fragmentiert; aktuell werden rund 400 unterschiedliche Plattformen angeboten. Hier ist mit einer Konsolidierung zu rechnen, denn nicht jeder Anbieter wird seine eigene Systemumgebung aufrechterhalten können. Dabei werden Open-Source-Lösungen eine wichtige Rolle spielen. Sie sind mittlerweile ausgereift und werden bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich eingesetzt. Zertifizierungen: Das IoT ist ein vergleichsweise neuer Bereich der IT. Sowohl für Hersteller als auch für Anwender ist es notwendig, auch beim IoT auf Zertifizierungen zurückgreifen zu können weiterlesen ❯ – sowohl für Systeme als auch für Experten.

Siemens mit drei Prozent Umsatzplus im 1. Quartal

Kumavision erwirbt ERP-Sparte von Gemiteam

Siemens hat kürzlich seine Finanzzahlen für das 1. Geschäftsquartal 2017 (1. Oktober bis 31. Dezember 2016) bekannt gegeben. Demnach stieg der Umsatz – bereinigt um Währungsumrechnungseffekte – um drei Prozent. Der Auftragseingang lag dagegen um 14 Prozent unter dem 1. Quartal des Vorjahres. Auf nominaler Basis sind die Umsatzerlöse um ein Prozent auf 19,1 Milliarden Euro gestiegen. Im Bereich Power and Gas erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 3,9 Milliarden Euro (plus sechs Prozent gegenüber Vorjahresquartal). Allerdings hatte der Konzern gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Rückgang von 40 Prozent bei den Auftragseingängen zu kämpfen – vor allem in Europa, Afrika, dem Nahen und mittleren Osten. weiterlesen ❯

Die Kumavision AG hat zum Anfang des Jahres den Geschäftsbereich Dynamics NAV der Regensburger Gemiteam Gesellschaft für SoftwareSysteme mbH übernommen. Mit dieser Übernahme baut Kumavision die regionale Präsenz in Bayern aus. Gemiteam regelt mit dem Verkauf die Unternehmensnachfolge und will Kunden und Mitarbeitern so eine sichere Zukunftsperspektive bieten. Wie Kumavision-CEO Kay von Wilcken in einer Pressemitteilung erklärte, wolle das Unternehmen sein Wachstum mit einer ausgewogenen Mischung aus organischem Wachstum und gezielten Zukäufen fortsetzen. Der Microsoft-Partner Gemiteam verfügt über 20 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung, Einführung und Betreuung von ERP-Software. Das Unternehmen ist besonders in der Region Regensburg aktiv und betreut darüber hinaus auch überregional verschiedene Unternehmen. Zu Gemiteams Portfolio zählt weiterhin ein selbst entwickeltes Erweiterungsmodul zur Zeiterfassung mit Dynamics NAV. weiterlesen ❯

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Ausgabe 3 | 15. Februar 2017

Asien installiert 70 Prozent mehr Industrieroboter

Wechsel in der Geschäftsführung von Camos

Der asiatische Wirtschaftsraum setzt auf Industrieroboter: In nur fünf Jahren (2010 bis 2015) stieg die Zahl der operativen Einheiten um 70 Prozent auf 887.400. Alleine im Geschäftsjahr 2015 kletterten die Verkaufszahlen industrieller Roboter um 19 Prozent auf 160.600 Einheiten. Das ist das vierte Jahr in Folge ein neuer Rekord. Dies sind Ergebnisse des World Robotics Report 2016 der International Federation of Robotics (IFR). China macht als weltweit größter Absatzmarkt für Industrieroboter alleine 43 Prozent der gesamten Verkäufe in der Asienregion aus – einschließlich Australien und Neuseeland. Südkorea folgt mit einem Verkaufsanteil von 24 Prozent und Japan mit 22 Prozent. In der Summe stehen diese drei Nationen im Jahr 2015 zusammen für 89 Prozent des Marktes in Asien und Australien. Das Reich der Mitte wird auch in Zukunft größter Wachstumstreiber sein und seine führende Rolle weiter ausbauen. Laut IFR-Prognosen werden bis 2019 in China rund 40 Prozent des weltweiten Angebots installiert. weiterlesen ❯

Seit Anfang des Jahres ist Steffen Lorscheider geschäftsführender Gesellschafter der Camos Software und Beratung GmbH. Der Manager verantwortet die Bereiche Entwicklung und Technisches Produktmanagement und tritt die Nachfolge von Gründungsgesellschafter Hans-Jürgen Lehnert an. Weiterhin in der Geschäftsführung bleiben Michael Hüllenkremer, Vertrieb, und Simon Märkle, Beratung. Der Wirtschaftsinformatiker Lorscheider ist seit 2000 bei Camos angestellt und maßgeblich an der Entwicklung von Camos Develop beteiligt. 2014 übernahm er die Leitung des entsprechenden Entwicklungsteams. „Ich arbeite nun seit über 15 Jahren bei Camos, kenne die Technologien und den Markt. Diese Erfahrung werde ich nutzen, um als Geschäftsführer die Weiterentwicklung unserer Produkte für die digitalisierte Industrie weiter voranzutreiben“, sagt Lorscheider. Der scheidende Hans-Jürgen Lehnert hatte 1986 gemeinsam mit Michael Hüllenkremer und zwei weiteren Gesellschaftern Camos als erstes Spin-off des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart gegründet. weiterlesen ❯

Lernen wie ein Kakadu

Bild: TU Berlin/PR/Philipp Arnoldt

Im ‘Robotics and Biology Laboratory’ der TU Berlin soll der Roboter ‘Bottom-3’ lernen, dass sich eine Klappe nur öffnet, wenn er Riegel und Schübe in einer bestimmten Reihenfolge betätigt. Das Labor gehört zum Fachgebiet Robotics von Professor Oliver Brock in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Dort werden Roboter entwickelt, die intelligent agieren sollen. „Ein intelligenter Kakadu warf die eigentliche Ausgangsfrage für dieses Projekt auf“, sagt Brock. „Verhaltensbiologen wollten die kognitiven Fähigkeiten eines Kakadus verstehen und gaben ihm ein Rätsel auf: ein mechanisches Puzzle, das ihm, wenn er es löste, Zugang zu Futter gewährte“, sagt Professor Brock. „Die meisten Kakadus haben es geschafft, nur wie? Die Kollegen fragten uns, ob wir einen Roboter entwickeln können, der das Puzzle ebenfalls autonom und durch weiterlesen ❯ Interaktionen lösen kann.“

Kostenlos auf die Hannover Messe! Der TeDo Verlag lädt ein: Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe. IT&Production und SPS-Magazin präsentieren sich vom 24. bis zum 28. April in Halle 8, Stand C27. Der Link unten führt Sie auf die Registrierungswebsite der Hannover Messe 2017. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie Ihr Ticket ausdrucken.

Klicken Sie hier für Ihre Registrierung.

Cebit 2017: Innovative Technologien im ERP-Park Auf der diesjährigen Cebit präsentieren Unternehmen im ERP-Park ihre Lösungen für innovative Unterstützung von Geschäftsprozessen. Vom 20. bis zum 24. März zeigen der ERP-Park in Halle 5, Stand D16 gemeinsam mit dem Forum Digital ERP Stage (Halle 5/C 38) und den Guided Tours (Halle 5/D 25) die Trends zum Thema Enterprise Resource Planning. Der ERP-Park wird von der Trovarit AG organisiert. Rund zehn ERP-Anbieter stellen sich dort den Fragen der Besucher. Die ERP-Challenge ist ein Be-

standteil der Digital ERP-Stage und wird gemeinsam vom FIR e. V. an der RWTH-Aachen und der Trovarit AG organisiert. Im Rahmen der Challenge präsentieren jeweils zwei Anbieter live auf der Bühne, wie moderne ERPSysteme die Produktion eines Karts mit Pedalantrieb und elektrischer Pedelec-Tretkarftunterstützung von der Bestellung des Kunden im Webshop über die Disposition im ERP-System und Produktion bis hin zur Ausliefeweiterlesen ❯ rung und Rechnungsstellung unterstützen.

Impressum Verlag

TeDo Verlag GmbH Postfach 2140 – 35009 Marburg Tel.: +49 6421 3086-0 · Fax: -380 www.it-production.com

Verleger

Dipl.-Statist. B. Al-Scheikly (V.i.S.d.P.)

Redaktion Patrick C. Prather (-225) Dominic Heitz (-293)

Anzeigen Christoph Kirschenmann (-536) Monika Zimmer (-531) Moritz Ernst (-537) Es gilt die Preisliste Nr. 1/2017. Grafik

Verena Vornam

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Bild: Camos

Bild: IFR

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