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Das  besondere  Produk > Seite 6

Express-Zertifikat S&P Germany LargeMid Cap-Index

Produk tprüfung > Seite 7

Deep-Express-Zertifikat auf die BMW-Stammaktie

10/13 27. August 2013

Wissen > Seite 9

Hebelzertifikate Die Performance-Booster

T i t e l g e s ch i c h t e > S e i t e 3

Warnsignale an den Aktienmärkten Welche Zertifikate jetzt besonders interessant sind

www.zertifikate-kompakt.de


Editorial

Titelgeschichte

Zertifikate-News

Das  besondere  Produkt

Produktprüfung

Wissen

Dr. Sebastian Sigler Chefredakteur

Liebe Leserinnen und Leser, kompakt

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Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Titelgeschichte: Warnsignale an den Aktienmärkten – welche Zertifikate jetzt besonders interessant sind. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 Zertifikate-News. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Das besondere Produkt: S&P Germany LargeMid Cap-Index. . . . . . . 6 Produktprüfung: Deep-Express-Zertifikat auf die BMW-Stammaktie . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 Reverse-Relax-Express-Zertifikat auf den DAX. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Wissen: Hebelzertifikate – die Performance-Booster. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Börsenumsätze von derivativen Wertpapieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Impressum/Disclaimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

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zertifikate kompakt · 10/1  3

ein schnelles Tempo gibt oft in der Arbeits- und manchmal sogar in der Freizeitwelt den Takt unseres Lebens vor. Und das in einem Maße, das auch zu bewussten Gegenreaktionen führt. Entschleunigung soll dazu beitragen, nicht mehr Termine in die vorhandene Zeit zu pressen, sondern die vorhandene Zeit mit mehr bewusstem Leben zu erfüllen. Auch beim Thema Investment kann zu viel Eile kontraproduktiv sein. Denn – so sah es zumindest Aristoteles ­Onassis: „Dem Geld darf man nicht nachlaufen. Man muss ihm entgegengehen“. In der bunten Welt der Zertifikate gibt es Anlageprodukte, die es eilig haben, und die früher fällig werden können als es die maximale Laufzeit vorsieht. Diese Express-Zertifikate sind mit einer Tilgungsschwelle ausgestattet. Wird diese an fixierten Beobachtungstagen vom zugrundeliegenden Basiswert erreicht oder überschritten, erhalten die Investoren in der Regel den Nominalbetrag des Produkts und eine attraktive zusätzliche Zahlung. Ein eingebauter Sicherheitspuffer schützt das Kapital zur Fälligkeit teilweise vor

Verlusten. Also für Anleger im Idealfall eine durchaus entspannte Angelegenheit. In der aktuellen Ausgabe unseres zertifikate kompakt können Sie in der Titel­ geschichte über den „begrenzten“ Charme der Express-Zertif ikate lesen. Darüber hinaus haben wir uns Produkte auf den DA X angesehen. Ein vorgestelltes Express-Zertifikat auf den S&P Germany LargeMidCap-Index ergänzt die Palette. Interessant sind auch Produkte auf zwei Einzelaktien, BMW und Kali+Salz. Die Kursentwicklung beider Titel könnte a k t uel l n icht gegensät z l icher sein. So wünschen wir eine gleichermaßen anregende und entspannende Lektüre zum Thema Express-Zertifikate, vielleicht bei einem Espresso, und eine ruhige Hand beim Investieren. Herzlich Ihre Redaktion zertifikate kompakt


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Das  besondere  Produkt

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Editorial

Warnsignale an den Aktienmärkten Welche Zertifikate jetzt besonders interessant sind Mehrere Faktoren deuten auf einen stürmischen Börsenherbst hin. Deshalb sollten Anleger auch Finanzprodukte ordern, mit denen sie von fallenden Aktienkursen profitieren können. Noch ist die Börsenstimmung in Amerika und Europa gut – aber das könnte sich bald ändern. Denn es gibt triftige Gründe für eine zunehmende Verunsicherung der Marktteilnehmer. Zu denen zählen der Konflikt in Syrien und die Gefahr, dass in Italien Zu den defensiven Produkten zählen auch Express-Zertifikate, die Mitte-Rechts-Partei ihr Bündnis mit den Demokraten platzen lässt. Außerdie oftmals eine Laufzeit von dem schwebt die von der US-Notenbank mehreren Jahren haben. geplante Reduzierung der Anleihenkäufe wie ein Damoklesschwert über den Aktienmärkten. Aus Anlegersicht interessant ist darüber hinaus, dass der US-Investor George Soros zuletzt weitere Put-Optionen auf den S&P 500 gekauft hat. In diese Finanzinstrumente hat er mittlerweile 1,25 Milliarden US-Dollar investiert. Soros scheint zu erwarten, dass der amerikanische Aktienindex deutlich fallen wird. Das würde auch den DAX drücken. Short-Zertifikate eignen sich zur Depotabsicherung Derzeit sollten Anleger ihre Aktien nicht verkaufen. Denn Soros könnte mir seiner Einschätzung falsch liegen. Allerdings ist es sinnvoll ein Short-Zertifikat zur Depotabsicherung zu kaufen.

Infrage kommt zum Beispiel ein von der ­C ommerzbank emittiertes Faktor-ShortZertifikat (WKN: CZ24ZK) auf den DAX mit einem Hebel von vier. Saust der Index nach unten, steigt der Kurs dieses Zertifikats deutlich. Der Nachteil: Sollte sich die Hausse am deutschen Aktienmarkt fortsetzen, sinkt der Wert. Eine risikoarme Alternative ist ein Capped-Bonus-Zertifikat (WKN: DX9BMD) von der Deutschen Bank. Damit lässt sich bis zum 25. Juni 2014 eine Rendite von 6,2 Prozent erzielen, sofern der DAX während der Laufzeit nie die 7.000-PunkteMarke erreicht oder unterschreitet. Bonuspapiere sind meistens attraktiver als Express-Zertifikate Zu den defensiven Produkten zählen auch Express-Zertifikate, die oftmals eine Laufzeit von mehreren Jahren haben. Vorzeitig getilgt werden diese Zertifikate, wenn

Ausgewählte Zertifikate

3

Typ

Basiswert

Short-Zertifikat

DAX

Capped-Bonus-Zertifikat

DAX

Deutsche Bank

25.06.2014

DX9BMD

StayLow-Optionsschein

DAX

Société Générale

28.03.2014

SG3 8M1

zertifikate kompakt · 10/1  3

Emittent

Laufzeit

WKN

Commerzbank

open end

CZ24ZK


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Das  besondere  Produkt

Zertifikate-News

der Basiswert an einem der Bewertungstage über der jeweiligen Tilgungsschwelle notiert. In diesem Fall erzielen Anleger einen Kursgewinn. Es kann aber vorkommen, dass die Bedingung für eine vorzeitige Tilgung an mehreren Stichtagen nicht erfüllt ist. Dann müssen Anleger in vielen Fällen bis zum finalen Bewertungstag investiert bleiben. Oder sie verkaufen das Express-Zertifikat an der Börse – meistens mit einem kleinen Verlust. Auch wird bei manchen Produkten am Fälligkeitstermin nicht das investierte Kapital zurückgezahlt, sondern es landen Aktien im Depot. Überdies bieten Express-Zertifikate in der Regel nur geringe Renditen. Vor diesem Hintergrund sollten vorsichtige Börsianer­ bevorzugt die meist deutlich attraktiveren Capped-Bonus-Zertif ikate ordern

Produktprüfung

– erfreulicherweise sind sie zum Teil etwas günstiger als der entsprechende Basiswert. Risikofreudige Anleger können sich auch StayLow-Optionsscheine mit einer kurzen Restlaufzeit ins Depot legen. Gute Konditionen bietet zum Beispiel ein StayLow (WKN: SG38M1) auf den DAX mit einer Knock-Out-Schwelle bei 9.600 Punkten. Mit diesem vom französischen Bankhaus Société Générale emittierten Optionsschein kann bis zum 28. März 2014 eine Rendite von 15,7 Prozent erzielt werden, wenn das Kursbarometer während der Laufzeit nie auf oder über 9.600 Punkte klettert. Anleger sollten in diesen Schein wegen des Totalverlustrisikos nur einen kleinen Betrag investieren. So, wie sie generell derzeit nicht mit allem, was da ist, in Expresszertifikate gehen sollten.

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Das  besondere  Produkt

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Generika

Vom Boom der Generika-Branche profitieren In vielen Ländern steigen die Gesundheitskosten rasant. Entschärfen lässt sich dieses Problem durch die Verordnung von Generika. Dabei handelt es sich um wirkstoffgleiche Medikamente, die erst nach dem Ablauf des Patentschutzes der jeweiligen Markenprodukte auf den Markt gebracht werden dürfen. Generika unterscheiden sich in puncto Wirksamkeit nicht von den Originalen. Allerdings ist ein Generikum erheblich günstiger als das Arzneimittel des Erstanbieters, da keine Forschungskosten anfallen und die Entwicklungskosten sehr gering sind. Dieser Sachverhalt ist der Grund für die wachsende Nachfrage nach Generika. Vor

diesem Hintergrund dürfte es sich langfristig lohnen, auf den Generika-Sektor zu setzen. Möglich ist dies mit dem GenerikaSelect-Zertifikat (WKN: 853796) der Royal Bank of Scotland. Dieses Finanzprodukt ohne Laufzeitbegrenzung bildet die Wertentwicklung eines Aktienkorbes ab, der bis zu 25 Titel umfassen kann. Gemanagt wird der Basket von Experten der Apo Asset Management GmbH, die zur Deutschen Apotheker- und Ärztebank gehört. Hierfür fällt eine jährliche Gebühr von 1,5 Prozent an. Erfreulicherweise ist der Kurs des Generika-Select-Zertifikats in den vergangenen fünf Jahren um 91,4 Prozent gestiegen.

K+S

Attraktive Rendite und geringes Risiko Es war ein Schock für den Düngemittelsektor, als Uralkali Ende Juli eine Vertriebsallianz mit Belaruskali beendete. Denn aufgrund der Auflösung dieser Kooperation wird sich der Wett­ bewerbsdruck in der Branche erhöhen, was einen Rückgang des Kalipreises zur Folge haben wird. Aufgrund dieser Perspektiven hat die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S in den zurückliegenden Wochen massiv an Wert verloren. Mittelfristig könnte sich der Anteilschein aber erholen, da UralkaliVorstandschef Vladislav Baumgertner jüngst verhaftet wurde. Angeblich haben er und drei weitere Uralkali-Manager vor der

Beendigung der Vertriebspartnerschaft Insiderwissen zur eigenen Bereicherung missbraucht. Analystenmeinungen zufolge schwächt die Verhaftung von Baumgertner die Position von Uralkali, was sich stützend auf den Kalipreis auswirken dürfte. Daher ist ein Capped-Bonus-Zertifikat (WKN: TB4L93) auf die K+S-Aktie von der Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt kaufenswert. Mit diesem Zertifikat können Anleger bis zum 28. März 2014 eine Rendite von 8,9 Prozent erzielen, wenn der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit nie auf oder unter 13,00 Euro fällt. Zuletzt notierte der Anteilschein bei 19,26 Euro (Stand: 26. August 2013).

UBS

Gute Performance dank bewährter Strategie Als Depotbeimischung für Langfristanleger eignet sich das DA X-R A DA-Net-Tota l-Ret u rn-Index-Z er t if i k at ( W K N: UB0C7S). Diesem Finanzprodukt liegt die bewährte Risk-Adjusted­ ­D ynamic-Alpha­(RADA)-Strategie zugrunde, die Research-Experten des Schweizer Bankhauses UBS entwickelt haben. Diese ­Strategie basiert auf dem UBS-Dynamic-Equity-Risk-Indikator – er misst die Stimmung an den Finanzmärkten sowie die Risikobereitschaft und Positionierung von institutionellen Investoren. Unter anderem erfasst der Indikator die Preisschwankungen von Aktienoptionen, die Risikoprämien von Unternehmensanleihen, 5

zertifikate kompakt · 10/1  3

die Überrendite von Anlagen in Schwellenländern und das Ausmaß der Schwankungen von Devisenkursen. Basierend auf den Signalen, die der Indikator liefert, wird im Rahmen der RADA-Strategie auf einen Anstieg oder einen Rückgang des DAX gesetzt. Zudem ist es möglich, das Kapital in Geldmarkt-Produkte zu investieren, wenn die Marktstimmung neutral ist. In den vergangenen fünf Jahren verteuerte sich das DAX-R ADA-Net-Total-Return-IndexZertifikat um 60,8 Prozent. Der DAX ist im selben Zeitraum lediglich um 32,5 Prozent gestiegen. Auch künftig dürfte sich das Zertifikat deutlich besser als der deutsche Leitindex entwickeln.


Buchtipp Das besondere Produkt

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Express-Zertifikat auf den S&P Germany LargeMid Cap-Index Mit dem Express-Zertifikat der Deutschen Bank auf den S&P Germany LargeMidCap-Index (ISIN: DE000DB9ZYR5) setzen Anleger auf eine vergleichsweise wenig bekannte Benchmark deutscher Aktien. Investoren können bis zum spätesten Laufzeitende im Juni 2018 maximal einen Ertrag von 31,25 % erzielen. Indexzusammensetzung Im deutschen Indexuniversum herrscht zumeist strikte Trennung, zumindest, was die Marktkapitalisierung betrifft. Der DAX 30 umfasst die deutschen Blue Chips, also Aktien mit hoher Marktkapitalisierung. Die Benchmark der deutschen Midcaps ist dagegen der MDAX, der fünfzig Titel beinhaltet. Beim S&P Germany LargeMidCap-Index, einem Mix aus DAX- und MDAX-Titeln, werden deutsche Aktien unterschied­ licher Marktkapitalisierung kombiniert. Die Indexkomponenten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So ist gemessen am Streubesitz eine gewisse Mindestmarktkapitalisierung und ein Mindesthandelsvolumen vorgesehen.Gegenwärtig notiert der Index bei 362,80 Punkten. Basiswert des Produkts der Deutschen Bank ist die Preisvariante des Index. Dividenden werden also nicht bei der Indexberechnung berücksichtigt. Durch Einbehaltung der Dividenden ist es dem Emittenten möglich, attraktive Zertifikatstrukturen zu finanzieren. Zu den Top Ten des S&P Germany LargeMidCap-Index, der bereits seit 1992 berechnet wird, gehören DAXTitel wie Siemens, Bayer und BASF. Im Unterschied zu anderen Indizes gibt es hier keine Begrenzung der Gewichtung bei den Einzeltiteln. Der Index wird jährlich angepasst. Im Unterschied zum DAX 30 und zum MDAX ist auch die Anzahl der Einzeltitel nicht limitiert. Grundsätzlich kann ein Unternehmen im S&P-Index auch mit zwei Aktienarten, nämlich der Stamm- und der Vorzugsaktie vertreten sein. 6,25 % Ertrag pro Jahr möglich Das Produkt ist mit jährlichen Beobachtungstagen versehen. Der erste ist am 17. Juni 2014. An diesen Tagen wird der jeweils aktuelle Indexstand mit dem Tilgungslevel verglichen. Diese Schwelle liegt bei 353,91 Indexpunkten. 65 % unterhalb dieser Tilgungsschwelle liegt die Barriere

des Produkts (230,0415 Punkte). Notiert der Indexstand am Beobachtungstag auf oder oberhalb des Tilgungslevels wird das Produkt zum Nominalwert von 100 Euro getilgt. Darüber hinaus wird ein zusätzlicher Betrag ausgezahlt. Dieser liegt am ersten Beobachtungstag bei 6,25 Euro und steigert sich jedes Jahr um diesen Betrag. Falls das ExpressZertifikat nicht vorher fällig wird, können nach der letzten Beobachtung am 15. Juni 2018 idealerweise 131,25 Euro zur Auszahlung gelangen, also der Nominalwert und zuzüglich fünfmal 6,25 Euro. Das ist der Fall, wenn der Schlussstand des Index am 15. Juni 2018 bei mindestens 353,91 Punkten liegt. Notiert dagegen der Index am Ende des Beobachtungstages unter 353,91 Punkten aber mindestens auf Höhe der Barriere, erhalten Investoren den Nominalbetrag von 100 Euro. Wird auch das Kursniveau der Barriere nicht erreicht, müssen Anleger den prozentualen Indexverlust, berechnet von der Tilgungsschwelte bei 353,91 Punkte, verbuchen. Während der Laufzeit sind Kurse unterhalb des Nominalwertes möglich. Wichtiger preisbildender Faktor während dieser Zeit ist die Preisentwicklung, aber auch die Schwankungsintensität des Index.

Fazit Das Zertifikat bietet auch sicherheitsbewussten Anlegern, die aber das Risiko von Aktienmarktentwicklungen einschätzen können, einen attraktiven Ertrag. Das Produkt bietet keine Kapitalgarantie, so dass im schlechtesten Fall zum Laufzeitende auch Verluste auftreten können. Allerdings wird das Risiko selbst bei einer Seitwärtsentwicklung des Index mit einem überdurchschnittlichen Ertrag belohnt.

Express-Zertifikat auf den S&P Germany LargeMidCap-Index Zertifikattyp

Emittent

Express-Zertifikat

Deutsche Bank

6

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Basiswert

Fälligkeit

WKN

S&P Germany LargeMid Cap-Index

15.06.2018

DB9ZYR


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Das��� besondere  Produkt

Kein Nervenkitzel dank großem Risikopuffer

Bei BMW laufen die Geschäfte hervorragend. Trotzdem könnte der Aktienkurs in den kommenden Monaten in einem Seitwärtstrend verharren. Von einer solchen Entwicklung können Anleger mit einem Deep-ExpressZertifikat auf die BMW-Stammaktie profitieren. Deutschlands Autoindustrie ist auf Wachstumskurs. Diese Entwicklung spiegelt sich unter anderem in den Zahlen des PremiumAutomobilherstellers BMW wider. Im zweiten Quartal 2013 steigerte der Konzern das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf 2,03 Milliarden Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich sogar um neun Prozent auf 1,39 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr hat Vorstandschef Norbert R ­ eithofer eine Absatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Dies ist eine realistische Prognose, denn BMW hat den Absatz im Juli um respektable 12,3 Prozent auf 152.349 Fahrzeuge gesteigert. Günstige Bewertung ist keine Garantie für Kursgewinne Besonders begehrt sind Autos von BMW in Asien und Amerika. Daran dürfte sich in den kommenden Monaten nichts ändern. Abgesehen davon geht Firmenchef Reithofer Bewertung

Innovation:

HHIII

Transparenz:

HHHHI

Chance:

HHIII

Risiko:

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Kosten:

HHIII

Gesamturteil: H

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HIII

zertifikate kompakt · 10/1  3

davon aus, dass der Vorsteuer­g ewinn in diesem Jahr nicht höher ausfallen wird als 2012. Gründe hierfür sind ein starker Preisdruck sowie hohe Entwicklungsaufwendungen. Der Überschuss je Aktie wird Analystenschätzungen zufolge von 7,77 auf 7,83 Euro steigen. Somit errechnet sich ein relativ niedriges 2013er-KGV von 9,6. Dennoch dürfte sich der DAX-Titel nur dann verteuern, wenn die Stimmung an den Finanzmärkten gut bleibt. Daher sollten sicherheitsorientierte Anleger ein Zertifikat ordern, mit dem sie auch von einer Seitwärtsbewegung des Aktienkurses profitieren können. Möglich ist dies zum Beispiel mit einem Deep-Express-Zertifikat von der Landesbank Baden-Württemberg. Tiefe Tilgungsschwelle am finalen Bewertungstag Notiert die BMW-Stammaktie am 20. Juni 2014 mindestens bei 65,24 Euro, wird das Deep-Express-Zertifikat vorzeitig fällig und die Besitzer des Finanzprodukts erhalten eine Gutschrift von 1.068,00 Euro pro Zertifikat. Sollte der Kurs des Basiswertes jedoch unter 65,24 Euro liegen, verlängert sich die Laufzeit um ein Jahr, der Rückzahlungsbetrag steigt auf 1.136,00 Euro pro Zertifikat und die für eine vorzeitige Tilgung relevante Schwelle sinkt auf 61,98

Euro. Ist die Tilgungsbedingung auch am 19. Juni 2015 nicht erfüllt, wird ein Jahr später geprüft, ob die BMW-Stammaktie mindestens bei 58,72 Euro notiert. Spätestens fällig wird das Deep-Express-­ Zerti­fi kat am 16. Juni 2017. Dann zahlt die ­L andesbank Baden-Württemberg 1.272,00 Euro pro Zertifikat zurück, wenn der Kurs des Basiswertes mindestens bei 39,14 Euro liegt. Andernfalls werden pro Zertifikat 15 BMW-Stammaktien in die Depots der Anleger eingebucht. Zudem wird in d ­ iesem Fall wegen des Bezugsverhältnisses von 15,328 ein kleiner Barausgleich gezahlt. Es gibt interessantere Zertifikate Die BMW-Stammaktie notierte zuletzt bei 75,36 Euro (Stand: 26.08.2013) und somit deutlich über der am ersten Bewertungstag relevanten Tilgungsschwelle von 65,24 Euro. Deshalb dürfte das Deep-ExpressZertifikat im Juni 2014 vorzeitig fällig werden. Bis dahin können Anleger, die zum aktuellen Brief kurs (1.031,30 Euro) einsteigen, eine Rendite von rund 3,6 Prozent erzielen. Unabhängig davon ist die jährlich sinkende Tilgungshürde positiv zu werten. Dennoch drängt sich ein Kauf des Finanzprodukts nicht auf, da Capped-BonusZertifikate auf die BMW-Stammaktie ein besseres Rendite-Risiko-Profil bieten.

Deep-Express-Zertifikat auf die BMW-Stammaktie Typ

Basiswert

Emittent

Laufzeit

ExpressZertifikat

BMWStammaktie

Landesbank Baden-Württemberg

23.06.2017

WKN LB0 RZE


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Attraktives Investment für pessimistische Börsianer

Sowohl erfahrene Investoren wie Marc Faber und George Soros als auch einige Analysten erwarten Rückschläge an den Aktienmärkten. Daher eignet sich ein Reverse-Relax-Express-Zertifikat auf den DAX als Depotbeimischung. Seit Jahresbeginn ist der DAX um 10,3 Prozent nach oben geklettert (Stand: 26.08.2013). Erfreulich sind aber nicht nur die gute Performance des Leitindexes, sondern auch die relativ geringen Kursschwankungen. Lediglich im Juni gab es einen signifikanten Rücksetzer, von dem sich der DAX aber rasch erholt hat. Zurückzuführen ist dies auf die reichlich vorhandene Liquidität sowie überzeugende Wirtschaftsperspektiven in den USA und Deutschland. Ob sich die DAX-Rally mittelfristig fortsetzen wird, ist jedoch fraglich. Schließlich sind viele Marktteilnehmer verunsichert aufgrund des geplanten Zurückfahrens der Anleihenkäufe der US-Notenbank sowie der Konjunktureintrübung in China.

Bewertung

Ausschüttung von drei Euro als „Trostpflaster“ Natürlich weiß niemand, ob große Investoren ihre Aktien in den kommenden Monaten auf den Markt werfen werden. Trotzdem ist es zurzeit sinnvoll, vorsichtig zu handeln. Denn der September ist traditionell ein schlechter Börsenmonat. In den vergangenen 25 Jahren ist der DAX im September im Durchschnitt um drei Prozent gefallen. Deshalb können mutige Anleger ein Short-Zertifikat auf den DAX ordern. Eine Alternative dazu ist das von der WGZ Bank emittierte Reverse-Relax-ExpressZertifikat auf den DAX. Dieses Finanzprodukt ist für 97,18 Euro zu haben (Stand: 26.08.2013). Notiert der deutsche Leitindex am 14. Juli 2014 höchstens bei 8.212,77 Punkten, zahlt die Emittentin pro Zertifikat 107,25 Euro zurück. Ist diese Tilgungsbedingung nicht erfüllt, werden pro Zertifikat drei Euro ausgeschüttet, sofern der DAX maximal bei 11.087,24 Punkten notiert. Ein Jahr später wird erneut geprüft, ob der DAX unter oder auf der Rückzahlungsschwelle (8.212,77 Punkte) notiert. Diese Schwelle sowie der Rückzahlungsbetrag (107,25 Euro) verändern sich während der Laufzeit nicht.

Innovation:

HHHII

Transparenz:

HHHHI

Chance:

HHIII

Risiko:

HHHII

Verkaufen, wenn der DAX deutlich steigt! Spätestens fällig wird das Reverse-RelaxExpress-Zertifikat im Juli 2018. Dann

Kosten:

HHHII

Reverse-Relax-Express-Zertifikat auf den DAX

Gesamturteil: H

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HHII

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erha lten die Besitzer dieses Finanz­ produkts entweder 107,25 Euro pro Zertifikat, wenn die bereits genannte Tilgungsbedingung am finalen Bewertungstag (13.07.2018) erfüllt ist. Andenfalls werden 103,00 Euro pro Zertifikat zurückgezahlt, sofern der DAX höchstens bei 11.087,24 Punkten notiert. Sollte dies nicht der Fall sein, müssten Anleger große Verluste hinnehmen. Deshalb ist es sinnvoll, das Zertifikat zu verkaufen, wenn sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der DAX am Laufzeitende über der 11.000-PunkteMarke notieren wird. Geringer Abstand zur Tilgungsschwelle Mit dem Reverse-Relax-Express-Zertifikat auf den DAX können Anleger in weniger als elf Monaten eine Rendite von rund 10,4 Prozent erzielen, sofern der deutsche Leitindex am 14. Juli 2014 maximal bei 8.212,77 Punkten notiert. Diese Schwelle liegt etwa 200 Punkte unterhalb des aktuellen Index-Standes. Somit ist eine vorzeitige Tilgung des Zertifikats im nächsten Jahr ein realistisches Szenario. Unabhängig davon würde das Finanzprodukt der WGZ Bank im Zuge einer Fortsetzung der Hausse am deutschen Aktienmarkt an Wert verlieren. Es eignet sich daher lediglich als Depotbeimischung für Anleger, die in den kommenden Monaten einen DAXRückgang erwarten.

Typ

Basiswert

Emittent

Laufzeit

Reverse-Express-Zertifikat

DAX

WGZ Bank

20.07.2018

WKN WGZ 7G9


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Hebelzertifikate: die Performance-Booster

Wer Funktionsweise und sinnvolle Einsatzbereiche von Hebelzertifikaten wirklich versteht, kann der Wertentwicklung eines Depots den entscheidenden Rendite-Kick verschaffen. In diesem Beitrag widmen wir uns daher diesem spekulativsten Segment im Zertifikate-Universum. Der Klassiker Klassische Hebelzertifikate bzw. KnockOut-Zertifikate gibt es bereits seit dem Jahr 2002. Sie waren eine Weiterentwicklung der klassischen Optionsscheine (Plain Vanillas) wobei die Zielsetzung war, ein transparentes Hebelprodukt ohne Volatilitätseinfluss zu schaffen. Die Emittenten versahen sie mit unterschiedlichen Bezeichnungen, so dass sich nie eine einheitliche Terminologie durchsetzen konnte. Es existieren grundsätzlich zwei Typen: -Typ Long für die Partizipation an ­steigenden Kursen (gängige Bezeichnungen: Turbo Long, Wave Call, Turbo Bull) - Typ Short für die Partizipation an ­fallenden Kursen (gängige Bezeichnungen: Turbo Short, Wave Put, Turbo Bear) Bei beiden Kategorien haben die Emittenten Produkte mit Laufzeitbegrenzung (in der Regel einige Monate) und solche ohne Laufzeitbegrenzung (unlimited bzw. open-end) auf den Markt gebracht. Hebelzertifikate ermöglichen ein Investment in einen zugrunde liegenden Basiswert unter Einbeziehung eines Wertpapierkredits. Durch den Kredit partizipiert der Anleger stärker an den Kursschwankungen des Basiswerts als im Falle eines gleich hohen 9

zertifikate kompakt · 10/1  3

Engagements im Basiswert. Es entsteht der Hebel, auf den es der Käufer des Zertifikats abgesehen hat. Dieser Hebel wirkt natürlich in beide Richtungen und somit auch zuungunsten des Anlegers, falls der Basiswert nicht die erwartete, sondern die entgegengesetzte Richtung einschlägt. Klassische Hebelzertifikate verfügen darüber hinaus über eine Knock-Out-Barriere. Wird diese Grenze im Basiswert erreicht, verfällt das Zertifikat wertlos, falls Basispreis und Barriere des Hebelzertifikats identisch sind. Bei einigen Hebelzertifikaten existiert ein Abstand zwischen Basispreis und Knock-Out-Barriere. Die Differenz soll als eingebauter Stop-Loss fungieren und den Anleger vor einem Totalverlust schützen. Im Regelfall kommt es daher dann trotz Knock-Out-Ereignis zur Rückzahlung eines Restwerts. Als Basiswerte kommen Indizes, Aktien, Rohstoffe, Währungen und Zinsen in Betracht. Der Hebel eines Zertifikats ist umso größer, je näher sich der Kurs des Basiswerts an der Knock-Out-Barriere befindet. Einer der großen Vorteile von Hebelzertifikaten liegt in ihrer transparenten Preisgestaltung. Anders als bei klassischen Optionsscheinen müssen Anleger hier keine komplizierten Optionspreisberechnungen anstellen. Vielmehr lässt sich der Preis in zwei einfachen Schritten berechnen. Zuerst ermittelt man den inneren Wert. Dieser berechnet sich bei einem Hebelzertifikat Long aus der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes und dem Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis. Bei einem Hebelzertifikat Short errechnet sich der innere Wert entsprechend umgekehrt aus der Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Kurs des Basiswertes, ebenfalls multipliziert mit dem Bezugsverhältnis. In einem zweiten Schritt wird dann das Aufgeld (= Finanzierungskosten * Basispreis) zum inneren Wert eines Hebelzertifikats Long addiert bzw. das Abgeld vom inneren Wert eines Hebelzertifikats Short abzogen und schon erhält man den aktuellen Preis des Zertifikats.


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Das  besondere  Produkt

Preisberechnung Hebelzertifikat Long: Schritt 1: (aktueller Kurs des Basiswertes – Basispreis) * Bezugsverhältnis = Innerer Wert Schritt 2: Innerer Wert + Aufgeld = Preis Preisberechnung Hebelzertifikat Short: Schritt 1: (Basispreis – aktueller Kurs des Basiswertes) * Bezugsverhältnis = Innerer Wert Schritt 2: Innerer Wert – Abgeld = Preis

Der mit dem Faktor Wachsender Beliebtheit erfreuen sich die sogenannten Faktor-Zertifikate. Sie besitzen zwei Besonderheiten. Zum einen bleibt die vom Emittenten vorgegebene Hebelwirkung konstant. Zum anderen gibt es keine Knock-OutSchwelle. Faktor-Zertifikate bilden die tägliche prozentuale Änderung des Basiswerts mit einem konstanten Faktor ab. Hierfür liegt den Produkten als Basiswert nicht der Index, die Aktie, der Rohstoff etc. selbst zugrunde, sondern ein vom Emittenten berechneter Referenzindex. Der jeweilige Schlusskurs des Referenzindex dient dann als Basis für die Hebelwirkung des nächsten Tages, womit ein konstanter Hebel für jeden einzelnen Tag erreicht wird. Bewegen sich die Kurse in die gewünschte Richtung, entsteht über die Zeit hinweg ein positiver kumulativer Effekt aufgrund der täglichen Anpassung der Basis, so dass die Gewinne dann größer sind, als bei einem klassischen Hebelzertifikat mit gleichem Ausgangshebel. Dafür wirken sich volatile Seitwärtsphasen konstruktionsbedingt negativ auf die Kursentwicklung aus. So kann der Basiswert längere Zeit hin und her schwanken und bei einer Rückkehr auf das Ausgangsniveau zum Kaufzeitpunkt des Faktor-Zertifikats hat man mit diesem einen Verlust eingefahren. Der sinnvolle Einsatzbereich Hebelzertifikate eignen sich aufgrund der Möglichkeit eines Totalverlustes bzw. Verlustes eines Großteils des Einsatzes lediglich für risikobereite Anleger. Dabei muss der Anleger eine bestimmte Meinung über die künftige

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Bewegungsrichtung des Basiswertes haben. Faktor-Zertifikate bieten sich an, wenn der Anleger zudem die Erwartungshaltung einer recht dynamischen Bewegung in die erwartete Richtung besitzt. Klassische Hebelzertifikate können aufgrund ihrer transparenten Berechnungsmöglichkeit auch zum Absichern („Hedging“) eines Wertpapierportfolios gegen mögliche Kursrückgänge genutzt werden.

Fazit Da das Timing und das Abschätzen potenzieller Kursziele bei Hebelzertifikaten eine wichtige Rolle spielt, sollten sich Anleger mit den Methoden der Technischen Analyse vertraut machen. Einen guten Einstieg in diese Materie bietet das Buch von John J. Murphy „Technische Analyse der Finanzmärkte“. Aus Umkehrformationen, Fortsetzungsformationen, Widerständen, Unterstützungen und Fibonacci-Analysen, kann der technisch orientierte Trader potenzielle Kursziele im Basiswert bestimmen. Die Trendanalyse zeigt ihm zudem den Weg des geringsten Widerstands auf („The trend is your friend“). Auch das sinnvolle Setzen eines Stop-Loss zur Verlustbegrenzung, falls es gegen den Anleger läuft, lässt sich ohne Technische Analyse nicht bewerkstelligen. Erst mit der Bestimmung eines Kursziels und eines sinnvollen Stop-Loss wird schließlich die Möglichkeit der Abschätzung des Chance-/Risikoverhältnisses für eine konkrete Trading-Idee ermöglicht. Allgemein sollten als Daumenregel nur solche Gelegenheiten wahrgenommen werden, bei denen der anvisierte Gewinn mindestens doppelt so groß wie der mögliche Verlust ist. Manche Trader verlangen sogar ein Chance-/Risikoverhältnis von 3:1. Bei der Wahl des Stop-Loss sollte zudem berücksichtigt werden, dass es im Aufwärtstrend häufig zu Bärenfallen und im Abwärtstrend zu Bullenfallen kommt. Das bedeutet, dass es bei einem etablierten Aufwärtstrend häufig zu einem geringfügigen Unterschreiten von offensichtlichen Unterstützungen und bei einem Abwärtstrend zu einem geringfügigen Überschreiten von offensichtlichen Widerständen kommt, bevor der dominante Trend wieder fortgesetzt wird. Entsprechend ist es ratsam, etwas Luft zwischen diesen Marken und dem gewählten Stop-Loss zu lassen.


Börsenumsätze von derivativen Wertpapieren

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Deutscher Derivate Verband

Umsatz nach Produktkategorien Juli 2013 Volumen ausgeführter Kundenorders Produktkategorien

VOLUMEN in Tsd. Euro

Kapitalschutz-Zertifikate Strukturierte Anleihen

Veränderung zum Vormonat

Zahl ausgeführter Kundenorders

Marktanteil in %

75.597

-5,0%

2,4%

ZAHL der Orders

Veränderung zum Vormonat

4.074

-8,5%

63.825

-2,50%

2,0%

3.434

-0,6%

Aktienanleihen

188.524

+1,3%

6,0%

10.846

9,4%

Discount-Zertifikate

570.240

-9,30%

18,2%

17.153

4,4%

Express-Zertifikate

107.999

+37,4%

3,5%

5.146

16,4%

Bonus-Zertifikate

483.996

+1,2%

15,5%

17.388

-5,6%

Index­und Partizipations-Zertifikate

400.193

-21,90%

12,8%

29.527

-7,9%

8.023

-19,30%

0,3%

340

-20,7%

Outperformance- / Sprint-Zertifikate Sonstige Zertifikate Anlageprodukte Gesamt Optionsscheine Knock-out Produkte Hebelprodukte Gesamt GESAMT

8.998

-27,40%

0,3%

543

3,6%

1.907.396

-7,0%

61,0%

88.451

-1,8%

454.104

-9,9%

14,5%

93.505

-7,2%

763.667

-15,3%

24,4%

198.113

-6,8%

1.217.771

-13,4%

39,0%

291.618

-6,9%

3.125.167

-9,6%

100,0%

380.069

-5,8%

Anteil am Gesamtvolumen 2 %

Kapitalschutz-Zertifikate

2%

Strukturierte Anleihen

6%

Aktienanleihen

24 %

Discount-Zertifikate 18 %

Express-Zertifikate Bonus-Zertifikate Index­und Partizipations-Zertifikate

4%

15 %

Sonstige Zertifikate 13 %

0 %

Outperformance- / Sprint-Zertifikate

16%

Optionsscheine Knock-out Produkte

0 %

Impressum Herausgeber: Weimer Media Group GmbH Maximilianstraße 13, 80539 München

Erscheinungsweise: monatlich

Chefredakteur: Dr. Sebastian Sigler

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Ausgabe 10/13 (Titelgeschichte: Warnsignale an den Aktienmärkten)