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Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Erzeugerpreise Per Berichtsmonat Mai sanken die Erzeugerpreise im Monatsvergleich um -0,2% nach zuvor -0,1%. Im Jahresvergleich stellte sich ein Preisrückgang um -0,8% nach zuvor -0,9% ein.

Neutral

Italiens Notenbank zuversichtlich Die Zentralbank Italiens erwartet im laufenden Jahr leichtes Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig forderte die Notenbank weitere Strukturreformen ein.

Positiv

IWF lobt Sparpolitik der Eurozone Nach Ansicht des IWF hat die Eurozone die richtige Balance zwischen Schuldenabbau und Wachstumsanreizen erreicht. Laut IWF sei die konjunkturelle Erholung der Eurozone weder robust noch zu stark. Es wäre vor diesem Hintergrund hilfreich, wenn die Nachfrage in der Eurozone stärker angekurbelt würde. Der IWF lobte ausdrücklich die Politik der EZB gegen die geringe Inflation und forderte weitere Maßnahmen ein, sofern die bisherige Politik nicht greifen würde.

Positiv

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3602 - 1.3634

1.3606 - 1.3633

1.3550

1.3520 1.3500 1.3650

1.3670

1.3700

Neutral

138.69 - 138.82

138.66 - 138.85

137.70

137.50 137.30 139.00

139.20

139.50

Neutral

101.80 - 102.00

101.82 - 101.96

101.50

101.20 101.00 102.50

102.80

103.00

Positiv

1.2154 - 1.2170

1.2163 - 1.2169

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.7975 - 0.8004

0.7985 - 0.7997

0.7960

0.7940 0.7920 0.8050

0.8070

0.8100

Neg.

Ihre Ansprechpartner

Globale Politlage weiter in Bewegung - US-Daten grundsätzlich positiv

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3628 (07.52 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3588 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 101.87. In der Folge notiert EUR-JPY bei 138.80. EUR-CHF oszilliert bei 1.2169.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 10.004,00 EuroStoxx50 3.314,80 Dow Jones 16.921,46 Nikkei 15.349,42

+ + + -

Brent Gold Silber

+ 0,93 + 35,80 + 0,86

115,58 1.314,20 20,80

73,67 35,60 14,84 11,74

TV-Termine: Keine weiteren Termine diese Woche

Die politische Gesamtwetterlage ist weiterhin das größte Risiko für die weitere Entwicklung der internationalen Realwirtschaft und der Finanzmärkte. Nachhaltige Lösungen sind weder im Konflikt um die Ukraine noch in der destabilisierten Region des Nahen Ostens erkennbar. Eine Verschärfung kann in beiden Auseinandersetzungen nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Abstraktion ist eine vornehme Form der intellektuellen Auseinandersetzung. Für den Sektor der internationalen Politik ist sie mehr als überfällig. Dabei hilft der langfristige Kontext. Für den Westen gilt es, die Form der Implementation von Demokratie und Freiheit in den Aktionsgebieten der letzten 14 Jahre zu hinterfragen. Macht das unsere Werte attraktiver und vor allen Dingen glaubwürdig oder geht es um Geostrategie unter einer „false flag“? Der Mangel der Erfolge dieser Aktionen wirft Fragen auf, was uns (Westen, vor allen Dingen Europa) im weiteren Verlauf der Geschichte auf die Füße fällt. Handeln hat Konsequenzen. Wir sind sehr besorgt und diskutieren intern den Begriff Augenhöhe. „Food for thought!“

Die Reaktion an den Edelmetallmärkten begrüßen wir. Edelmetalle sind und bleiben ultimativ die Währungen ohne Fehl und Tadel. Daran kann auch Manipulation schlussendlich nichts ändern. Die positive Reaktion war mehr als überfällig. Finanzielle Repression hört nicht am Zinsmarkt auf. Wer jedoch zu lange und zu hart in realwirtschaftlichen Märkten Preispolitik über Papier (Futures) betreibt, schafft ultimativ nur eine Grundlage für aggressivere Preisanpassungen in der Zukunft. Die Lernkurven aus dem Modell „Moskau vor 1990“ sind anscheinend unausgeprägt. Ist damit der Weg frei? Es ist möglich. Es ist aber auch möglich, dass ein fortgesetztes Spiel der Repression nur begrenzte Reaktionsmuster zulässt.


Werfen wir einen Blick auf die Veröffentlichungen von der Wirtschaftsfront:

Dax-Börsenampel:

Die US-Arbeitslosenerstanträge per 14. Juni sanken von zuvor 318.000 auf 312.000. Der aussagefähigere 4-Wochendurchschnitt stellte sich auf 312.000 nach zuvor 316.000. Das Niveau ist als unproblematisch zu klassifizieren.

Ab 9.500 Punkten

Ab 9.800 Punkten

Aktuell

© Moody’s Economy.com Die Frühindikatoren nach Berechnung des US-Conference Board legten per Berichtsmonat Mai um 0,5% (Prognose 0,6%) zu. Damit kam es zum vierten Anstieg in Folge. Der Blick auf den Chart belegt, dass sich diese Indikatoren auf dem höchsten Niveau seit Dezember 2007 befinden. Das impliziert ein Wachstumsbild bei 2,5%+ ….

© Reuters Der Philadelphia Fed Survey setzte gestern positive Akzente. Per Berichtsmonat Juni kam es unerwartet zu einem Anstieg von zuvor 15,4 auf 17,8 Punkte. Die Prognose lag bei 14,0 Zählern. Indexwerte oberhalb von 0 Punkten signalisieren Expansion. Der Auftragsindex legte von 10,5 auf 16,8 Punkte zu. Der Beschäftigungsindex verzeichnete eine Zunahme von 7,8 auf 11,9 Zähler. Der Index markierte damit das höchste Niveau seit September letzten Jahres.

© Moody’s Economy.com


Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten Leistungsbilanz, bereinigt

saisonal

April

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Bedeutung

+18,8 Mrd.

-.-

Keine Prognose erhältlich.

Mittel

10.00


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