Issuu on Google+

Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

EZB – QE Konsens geschaffen Der EZB-Rat hat laut Vizepräsident Constancio keine spezifischen Details möglicher Wertpapierkäufe erörtert, sondern Konsens im Rat geschaffen, QE als Antwort gegen eine drohende Deflation einzusetzen. Laut FAZ wurde in Kaufprogramm mit einem Volumen von 1 Billion Euro in einem Zeitraum von 12 Monaten angedacht, dass eine positive Wirkung auf die Verbraucherpreise in der Größenordnung von +0,2% - +0,8% entfalten solle.

Noch neutral, tendenziell negativ

Industrieproduktion Per Februar kam es zu einem Anstieg im Monatsvergleich um +0,4% (Prognose +0,3%) nach zuvor +0,7% (revidiert von +0,8%). Damit ergab sich der vierte Anstieg in Folge.

Positiv

BDI warnt vor Abwanderungen Das Risiko einer schleichenden Deindustrialisierung wird von dem BDI bezüglich der Energiewende thematisiert. In diesem Zusammenhang fordert der BDI Mut, Augenmaß und eine berechenbare als auch verantwortungsvolle Politik seitens der Bundesregierung.

Negativ

Frankreich unter Druck Die französischen Wünsche einer weiteren zeitlichen Aufweichung, um nachhaltige Defizitreduktion zu erzielen, finden keine positive Resonanz. Sowohl EU-Kommissar Rehn als auch Bundesbankpräsident Weidmann verweisen auf die Vorbildfunktion Frankreichs. Frankreich müsse sich an die Spielregeln halten.

Noch neutral

Devisenreserven Per März sanken die Devisenreserven Japans unwesentlich von zuvor 1.288,2 Mrd. USD auf 1.279,3 Mrd. USD.

Neutral

Frühindikatoren Im Februar sanken die Frühindikatoren um -4,6 Punkte (Vormonat +0,5). Der aktuelle Lageindex sank um 1,8 Zähler (Vormonat +2,5).

Negativ

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3691 - 1.3708

1.3690 - 1.3704

1.3670

1.3640 1.3620 1.3750

1.3770

1.3800

Neutral

141.42 - 141.85

141.14 - 141.63

141.00

140.70 140.50 142.50

142.80

143.00

Neutral

103.21 - 103.60

103.01 - 103.41

103.00

102.70 102.50 104.00

104.30

104.50

Positiv

1.2217 - 1.2235

1.2215 - 1.2230

1.2150

1.2130 1.2100 1.2250

1.2270

1.2300

Positiv

0.8246

0.8259 - 0.8271

0.8220

0.8200 0.8180 0.8330

0.8350

0.8370

Neutral

- 0.8274

Ihre Ansprechpartner

US-Arbeitsmarktbericht gut!

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3700 (07.53 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3674 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 103.07. In der Folge notiert EUR-JPY bei 141.25. EUR-CHF oszilliert bei 1.2223.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 9.695,77 EuroStoxx50 3.230,33 Dow Jones 16.412,71 Nikkei 14.812.51

+ + -

Brent Gold Silber

+ 1,53 + 14,80 + 0.08

106,85 1.301,60 19.90

66,95 23,57 159,84 251,26

In den letzten 24 Handelsstunden gab es viel Licht, aber auch Schatten. Der Schatten wurde durch die Nachrichtenlage in der Ukraine geliefert. 25 rechtsradikale Kräfte aus der Ukraine wurden von russischen Sicherheitskräften festgenommen. Der Vorwurf von Sabotage und Bombenattacken im russischen Kernland wurde erhoben. Der führende russische Militärexperte Professor Chris Bellamy sieht darin einen Beweis einer asymmetrischen Operation, um gegen Russland vorzugehen. Die Töne aus Deutschland sind nicht unbedingt als deeskalierend zu interpretieren. Frau Dr. Merkel droht weiterhin heftig mit Wirtschaftssanktionen, während sich in der Ostukraine immer mehr Menschen für eine „Annäherung“ an Russland stark machen. Ja, mit der Selbstbestimmung ist das so eine Sache. Offensichtlich ist die Selbstbestimmung der Westukrainer höherwertig als die Selbstbestimmung der Ostukrainer. So etwas kennen wir aus anderen Regionen der Welt. Manche Menschen haben in Regionen, die von strategischem Interesse für den Westen sind, gar kein Selbstbestimmungsrecht.


TV-Termine: Montag 14.05 – 14.20 n-tv Dienstag ARD/ZDF an der Börse Donnerstag: 09.05 – 09.15 DAF

Wenn man in dieser Situation seitens des Westens weiter eskaliert, ist die Wahrscheinlichkeit eines Bürgerkriegs in der Ukraine wahrscheinlicher. Ob das für Europa wünschenswert ist, wagen wir zu bezweifeln. Ebenso bezweifeln viele Europäer, ob der verdeckte Aufbau einer Opposition in der Ukraine (= Verletzung der Souveränität und Bruch des Budapester Vertrags) durch üppige Finanzierung undemokratischer Kräfte im Sinn der Demokratie und westlicher Werte sein kann. Europa läuft das Risiko, zum Schauplatz einer Auseinandersetzung um globale Macht zu werden. Kann uns das bekommen? Die USA sind weit entfernt ….

Dax-Börsenampel: Frankreichs Bemühungen um eine zeitliche Streckung zur Erreichung der Defizitziele entspricht dem Wunsch „Softball“ zu spielen. Die Defizitkrise hat gelehrt, dass Softball nicht auf dem Spielplan steht!

Ab 8.910 Punkten

Das Outline der EZB zu möglichen QE-Maßnahmen ist sachlich nicht anfechtbar. Die Bedingungen sind dafür derzeit nicht erfüllt. Die Transparenz, die hier von Seiten der EZB im Vorwege geliefert wird, ist erfrischen und Ziel führend (Euro … ).

Ab 9.340 Punkten

Aktuell

Positiv sind die Daten aus Deutschland. Aufträge (Freitag) und Produktion (heute früh) legten den vierten Monat in Folge zu. Per Februar kam es zu einem Anstieg im Monatsvergleich um +0,4% (Prognose +0,3%) nach zuvor +0,7% (revidiert von +0,8%). Alle Charts © Moody’s Economy.com : Aufträge Deutschland

Produktion Deutschland:

Der US-Arbeitsmarktbericht per Berichtsmonat März setzte positive Akzente. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 6,7%. Hier lag die Prognose bei 6,6%. Diese Verfehlung ist vor dem Hintergrund der Tendenz der Partizipationsrate unwesentlich. Die Partizipationsrate am US-Arbeitsmarkt nahm um 0,2% auf 63,2% zu. Tiefpunkte wurden hier im Dezember bei 62,8% markiert. Gleichwohl ist die Partizipationsrate nach wie vor für US-Verhältnisse als prekär einzustufen. Die Tendenz seit Dezember ist aber ohne wenn und ohne aber positiv. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm-Payrolls) nahm per März im Monatsvergleich um 192.000 Jobs zu. Erwartet war ein Anstieg um 200.000. Die Revision


des Vormonats machte diese unwesentliche Verfehlung mehr als wett. Per Februar wurde der Arbeitsplatzaufbau von 175.000 auf 197.000 nach oben revidiert. Der Januarwert wurde von +129.000 auf +144.000 angepasst. Ergo lieferte das erste Quartal einen um 29.000 Jobs höheren Beschäftigungsaufbau als in der Konsensusprognose unterstellt.

© Moody’s Economy.com

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Bedeutung

Sentix Index

April

13,9

14,2

10.30

Leichter Anstieg unterstellt.

Mittel

Verbraucherkredite

Feb.

13,7 Mrd.

14,1 Mrd.

21.00

Weiterer Anstieg erwartet.

Gering


WICHTIGE HINWEISE Dieses Informationsschreiben ist erstellt worden von der Bremer Landesbank („Bank“). Die Bremer Landesbank untersteht der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Eine Überprüfung oder Billigung dieses Informationsschreibens oder der hierin beschriebenen Produkte oder Dienstleistungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde ist grundsätzlich nicht erfolgt. Dieses Informationsschreiben richtet sich ausschließlich an in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Kunden der Bank und der Sparkassen des Finanzverbundes. Zudem dient dieses Informationsschreiben allein Informationszwecken und stellt insbesondere kein Angebot zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung irgendeines Anlagetitels dar. Alle hierin enthaltenen tatsächlichen Angaben, Informationen und getroffenen Aussagen basieren auf Quellen, die von uns für zuverlässig erachtet wurden. Da insoweit allerdings keine neutrale Überprüfung dieser Quellen vorgenommen wird, können wir keine Gewähr oder Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen übernehmen. Die aufgrund dieser Quellen in dem vorstehenden Informationsschreiben geäußerten Meinungen und Prognosen stellen unverbindliche Werturteile unseres Hauses dar, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keinerlei Gewähr übernommen werden kann. Die vorstehenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieses Informationsschreibens. Eine Garantie für die Aktualität und fortgeltende Richtigkeit kann daher nicht gegeben werden. Dementsprechend ist eine Änderung unserer Meinung jederzeit möglich, ohne dass diese notwendig publiziert werden wird. Die Bewertung einzelner Finanzinstrumente aufgrund historischer Entwicklung lässt sich nicht zwingend auf die zukünftige Entwicklung übertragen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind daher kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Vielmehr können etwa Fremdwährungskurse oder ähnliche Faktoren negative Auswirkungen auf den Wert von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten haben. Soweit im Rahmen dieses Informationsschreibens Preis-, Kurs- oder Renditeangaben oder ähnliche Informationen in einer anderen Währung als Euro angegeben sind, weisen wir hiermit ausdrücklich darauf hin, dass die Rendite einzelner Finanzinstrumente aufgrund von Währungskursschwankungen steigen oder fallen kann. Da wir nicht überprüfen können, ob einzelne Aussagen sich mit Ihren persönlichen Anlagestrategien und –zielen decken, haben unsere Empfehlungen nur einen unverbindlichen Charakter und stellen insbesondere keine Anlageberatung oder Rechts- oder Steuerberatung dar. Ferner stellt dieses Informationsschreiben keine Finanzanalyse dar, sondern eine lediglich Ihrer allgemeinen Information dienende Werbemitteilung im Sinne des § 31 Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes in seiner aktuell geltenden Fassung. Aus diesem Grund ist diese Auswertung nicht unter Berücksichtigung aller besonderen gesetzlichen Anforderungen an die Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen erstellt worden. Ebenso wenig unterliegt diese Auswertung dem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung, wie dies für Finanzanalysen gilt. Soweit Sie weitergehende Informationen oder eine anleger- und objektgerechte Beratung wünschen, empfehlen wir Ihnen, eine/n unserer Anlageberater/ -innen aufzusuchen. Weder die BREMER LANDESBANK noch ihre Angestellten übernehmen eine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Verluste aufgrund einer Nutzung der in diesem Informationsschreiben enthaltenen Aussagen oder Inhalte. Die Weitergabe dieses Informationsschreibens an Dritte sowie die Erstellung von Kopien, ein Nachdruck oder sonstige Reproduktion des Inhalts oder von Teilen dieses Informationsschreibens ist nur mit unserer vorherigen, schriftlichen Genehmigung zulässig.

Impressum Bremen: Domshof 26, 28195 Bremen, Anschrift für Briefe: 28189 Bremen, Tel 0421 332-0, Fax 0421 332-2322 Oldenburg: Markt, 26122 Oldenburg, Anschrift für Briefe: Postfach 2665, 26016 Oldenburg, Tel 0441 237-01, Fax 0441 237-1333 Sitz: Bremen, Amtsgericht Bremen HRA 22159, Steuernummer: 460/102/07507, UStID: DE 114397404 Bankverbindung: BLZ 290 500 00, SWIFT Adresse: BRLADE22XXX kontakt@bremerlandesbank.de • www.bremerlandesbank.de


Forex-Report