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DEZEMBER

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12/2008

hi ELEKTRO tec FACH GERÄTE INSTALLATION LICHT

OFFIZIELLES ORGAN DES BUNDESVERBAND TECHNIK DES EINZELHANDELS e.V. (BVT) CHINA-SPEZIAL

Neue Einsichten

INTERVIEW:

FINANZKRISE

Branchen-Ansichten

Christian Gerwens Miele


Mehr als

eine schöne Hülle.

ALLES, WAS DIE BRANCHE BRAUCHT. Erscheinungtermin: 3. Februar 2009 Ihr Ansprechpartner: Alexander Zöhler, Fon 0 91 22. 790 24 73, E-Mail info@zoehler.net

S O K VERLAGSGESELLSCHAFT mbH

Obergplatz 14 47804 Krefeld Fon: 0 21 51. 15 25 6-10 Fax: 0 21 51. 15 25 6-28 E-Mail: info@sok-verlag.de


EDITORIAL

Quellenstudie Allen Unkenrufen zum Trotz wollen knapp zwei Drittel der Deutschen – trotz Finanzkrise und schlechter wirtschaftlicher Prognosen – bis zu 250 Euro für Geschenke ausgeben, das meiste davon für die Kinder und den Partner. Das ist ein Ergebnis der von Quelle vorgelegten Trendstudie „Weihnachten 2008“. Dabei legen die Deutschen nach wie vor am liebsten Bücher unter den Weihnachtsbaum. Auf dem zweiten Rang folgen DVDs und CDs mit 46,3 Prozent. Erfreulich für unsere Branche: Technik- und Elektrogeräte folgen bereits auf Rang drei mit 41,3 Prozent. Bei der Wahl der Geschenke beweisen die Männer interessanterweise, dass sie sensibler als die Frauen sind. Das gilt zumindest für die Wahl des richtigen Weihnachtsgeschenks. Der deutsche Mann, so die Studie, liege bei der Wahl der Geschenke fast immer richtig. Im Gegenzug träfe die Partnerin nicht immer das Richtige. So möchte ein Viertel der Frauen ihren Partner gern mit neuer Kleidung überraschen. Dabei steht doch der „SOS-Dreiklang“ (Socken, Oberhemden, Schal) mit 17,5 Prozent weit unten auf den Wunschzetteln der Männer. Schlimmer noch: Obwohl sich jeder dritte Mann von seiner Partnerin Technikoder Elektrogeräte wünscht, erfüllt sich nur für jeden Vierten dieser Wunsch. Dabei gibt es doch so schöne Geschenkideen, wie einen Kaffeevollautomaten oder einen schicken Rasierer zum Beispiel ... In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des ganzen Teams von hitec ELEKTROFACH, hitec HANDEL und hitec home ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft, ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

hitec ELEKTROFACH

Inhalt MAGAZIN

Magazin: Trends und News Astra: Mehr Umsatz mit digitalem Fernsehen BRANCHE

Umfrage: Die Finanzkrise und ihre Folgen KfW: Interview mit Dr. Dirk Plankensteiner Kooperationen: Was macht das Weihnachtsgeschäft? Ambiente 2009: Messeplaner kompakt

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GERÄTE

Solac: Kaffee-Offensive Siemens-Electrogeräte: Turbo-Sauger „Z.6.0“ Bosch Hausgeräte: Professionelles Styling Miele: Christian Gerwens im Gespräch Swirl: Der Staubfilterbeutel „AirSpace“ Eichenauer: Clevere Komponenten Grundig: Fazit 2008 – Interview mit Michael Geisler Fagor: Ausblick 2009 – Interview mit Jochen Henn Electrolux: Produkte der Zukunft Tipps: Schöner dekorieren

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CHINA SPEZIAL

Einblick: Eine Reise ins Land der Mitte

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LICHT

Zweibrüder: Mobile Lampen für alle Fälle Ampercell: Dynamoradio für unterwegs

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I N S TA L L AT I O N

Busch-Jaeger: Neuheiten von der Get Nord

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STÄNDIGE RUBRIKEN

Editorial Inserentenverzeichnis Testspiegel Stiftung Warentest: Waschmaschinen Impressum

Ihr

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3 4 8 34

MARTIN SCHULZE m.schulze@sok-verlag.de

TITEL Dieser Ausgabe liegt eine Beilage von Security Center bei. Wir bitten um freundliche Beachtung.

Mit „Solac Coffee“ möchte Solac seinen Kunden und Endkonsumenten einen ganzheitlichen Ansatz aus Produkt und Service anbieten. hitec ELEKTROFACH wirft auf Seite 17 einen Blick auf das neue Konzept. (Foto: Solac)

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hitec ELEKTROFACH

M A R K T P L AT Z

TÜV RHEINLAND

Erschreckendes Ergebnis WOLFGANG KRANZ (49) hat sein Amt als Geschäftsführer der Koelnmesse niedergelegt. Als Gründe nennen Kranz und der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gerald Böse, unterschiedliche Auffassungen bezüglich der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Kranz hat damit das Unternehmen nach fast 23-jähriger Tätigkeit verlassen. Den Geschäftsführungsbereich übernimmt Messechef Böse. Die Grundig Multimedia hat seit Ende Oktober mit S¸ EMSETTIN EKSERT (49) einen neuen CEO. Eksert kommt vom türkischen Grundig-Mutterkonzern Arçelik. Seit 2003 war er Leiter der gesamten Forschung und Entwicklung bei Arçelik, drei Jahre später übernahm Eksert die weltweite Leitung des Waschmaschinen-Bereichs. Eksert folgt auf Dr. Michael Peterseim, der das Unternehmen verlassen hat. Zum 1. Dezember übernimmt HAUKE TIEßEN den Posten des Marketing Directors der De’Longhi Deutschland GmbH. Der 42-Jährige arbeitete bereits für die Bosch GmbH im Produktmanagement und war als Abteilungsleiter der Expert AG für die Bereiche Einkauf und Vertrieb verantwortlich. Tießen ist der Nachfolger von Matthias Moschner, der das Unternehmen verlassen hat. Zeitgleich wird Sales-Spezialist MICHAEL MAIER die neu geschaffene Position des Commercial Directors besetzen und übernimmt damit die Verantwortung für sämtliche Vertriebsaktivitäten der De’Longhi Deutschland GmbH. Vor seinem Wechsel war Maier in verschiedenen Managementpositionen tätig, unter anderem als Sales Director Consumer Electronics bei der LG Deutschland GmbH.

Schlechte Verarbeitung, Stromschlaggefahr,Verbrennungsgefahr, fehlende Sicherheitshinweise und lockere Stromkabel: Elektrische Lichterketten weisen zum großen Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf, die ein hohes Verletzungsrisiko bergen. Das haben die Experten des TÜV Rheinland in einer Überprüfung der Sicherheit von 83 verschiedenen Lichterketten festgestellt, die derzeit im vorweihnachtlichen Handel in Deutschland erhältlich sind. Das Ergebnis ist erschreckend: 65 von 83 kontrollierten Lichterketten wiesen Sicherheitsmängel auf und entsprachen nicht den Vorschriften, obwohl die Experten des unabhängigen Prüfdienstleisters ausschließlich die vorgeschriebenen Mindestvorgaben

nach der Prüfnorm EN 60598-2-20 kontrolliert haben. Die getestete Leuchtdekoration wurde auf normalem Weg im Handel erworben: in Billiggeschäften, Baumärkten, Warenhäusern, Möbelhäusern und über das Internet. Dabei stellten die Experten des TÜV Rheinland unabhängig vom Einkaufsort fest: „Der Preis sagt bei Lichterketten viel über Qualität und über die Sicherheit aus. Bei billigen Lichterketten bis fünf Euro waren 34 von 41 geprüften Produkten mangelhaft“, so Thomas Haupt, der die Tests durchgeführt und ausgewertet hat.

B R I TA

Neue Kooperationen

FOTOS: SIEMENS/BRITA

ZUR PERSON

Der Wasserfilter-Hersteller Brita baut seinen Geschäftszweig „Brita Integrated Solutions“ (BIS) weiter aus. Die beiden bereits bestehenden Kooperationen mit Bosch und Siemens wurden um neue Produkte erweitert. Mit Samsung wurde ein weiterer Partner gewonnen, der Wasserfiltersysteme von Brita in seine Produkte integriert: Der Kaffeevollautomat „EQ.7“ von Siemens funktioniert mit integrierter „Intenza“-Kartusche, Bosch stattet das neue Heißgetränkesystem „Tassimo T65“ mit der „Maxtra“-Kartusche aus. Samsung bringt den neuen Side-by-Side-Kühlschrank „RS-A1WTPE“ mit Brita-Wasserfilter auf den Markt. Insbesondere der Handel soll von den Herstellerpartnerschaften profitieren. Die Ausstattung mit einem Brita-Filtersystem soll einen Zusatznutzen bieten und überzeugende Verkaufsargumente liefern. Außerdem sichert der Kartuschennachkauf laut Brita dem Händler regelmäßige Umsätze und eine langfristige Kundenbindung. Weitere BIS-Partner sind Russell Hobbs, Saeco, Cloer und Electrolux.

Der Kaffeevollautomat „EQ.7“ von Siemens funktioniert mit integrierter „Intenza“-Kartusche von Brita

ALLE INSERENTEN – ALLE NUMMERN

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hitec ELEKTROFACH 12/2008

AMPERCELL GMBH 06171/7041-0 • www.ampercell.com

F.R. ECKEL GMBH 02661/40394 • www.eckel-liedanzeige.de

NIVONA APARATE GMBH 0911/252663-0 • www.nivona.de

ASTRA 089/18960 • www.ses-astra.com

GLEN DIMPLEX DEUTSCHLAND GMBH 0911/65719-0 • www.glendimplex.de

NÜRNBERG MESSE 0911/8606-0 • www.nuernbergmesse.de

BAUKNECHT HAUSGERÄTE GMBH 0711/81071-0 • www.bauknecht.de

MESSE FRANKFURT GMBH 069/7575-0 • www.messefrankfurt.com

SECURITY CENTER GMBH & CO. KG 8207/95990-0 • www.security-center.de

ELEKTROGERÄTE SOLAC VERTRIEB GMBH 06432/5076-0 • www.solac.com

MIELE & CIE GMBH & CO. KG 05241/89-0 • www.miele.de

SWIRL 0571/4046-0 • www.swirl.de


M A R K T P L AT Z

hitec ELEKTROFACH

FOTO: MHK

„Wir haben unsere Ziele erreicht.“ Hans Strothoff, Vorstandsvorsitzender der MHK Group AG W I T T E + S U TO R

Ganz schön helle

MHK

Stil-Ikonen Erfolgreiche Premiere für die Messe „STILikonen“. Der Veranstalter, die MHK Group AG mit Sitz in Dreieich, zeigte sich mit dem Verlauf und den Besucherzahlen sehr zufrieden. 7 356

Endverbraucher und 811 Fachbesucher wurden an den neun Messetagen gezählt. „Damit haben wir unsere Ziele erreicht“, zeigt sich Hans Strothoff, Vorstandsvorsitzender der MHK Group AG, zufrieden. „Es hat sich bestätigt, dass die etwas

Nespresso bringt drei neue Kaffee-Varietäten auf den Markt: Kristallisierter Ingwer …

NESPRESSO

Weihnachtlicher Kaffeegenuss

… Karamell …

FOTOS: NESPRESSO

und Mandarine FOTO: WITTE + SUTOR

Passend zur Weihnachtszeit bringt Nespresso drei neue Kaffee-Varietäten auf den Markt. Mit den Variations 2008 präsentiert das Unternehmen ab Dezember die drei Aromen Kristallisierter Ingwer, Karamell und Mandarine. Die neuen Sorten wurden in limitierter Edition für Kaffeeliebhaber entwickelt, die das pure Geschmackserlebnis suchen. Den neuen Sorten dient der beliebte Grand Cru Livanto als Basis, der sich durch sein intensives und samtiges Aroma auszeichnet. Die Verbindung des Livanto mit den natürlichen Geschmacksstoffen führt zu würzigen, süßen oder fruchtigen Ergebnissen der Variations 2008.

Mit der „AccuLux EX SLE 15“ bringt Witte + Sutor eine vollständig neu entwickelte Arbeits- und Notstromleuchte auf den Markt. Die Leuchte ist ATEX-geprüft und verfügt über eine Kfz-Zulassung. Ein besonderer Vorteil ist mit 1 100 Gramm ihr vergleichsweise geringes Gewicht. Die Leuchte ist spritzwassergeschützt, staubdicht und bietet eine Leuchtweite von etwa 200 Metern. Die Xenon-Hauptlampe der „AccuLux EX SLE 15“ kann bis zu vier Stunden leuchten und verfügt über eine Fadenbrucherkennung. Die LED-Pilotlampe leuchtet bis zu 85 Stunden und hat eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Ihr Blei-Gel-Akku ist wartungsfrei und kann über ein 230-VoltAC-Netz sowie im DC-Netz mit zwölf oder 24 Volt geladen werden. Übrigens: Wie lange der Akku noch hält, kann ganz einfach auf der LED-Anzeige der Leuchte abgelesen werden.

andere Form der Messepräsentation beim Publikum ankommt.“ In Frankfurt wurden die Neuheiten der exklusiven Möbelmarken WK WOHNEN und DESIGNO Küchen erstmals gleichzeitig Fachbesuchern und Öffentlichkeit vorgestellt.

Handlich und mit enormer Leuchtkraft: die „AccuLux EX SLE 15“ von Witte + Sutor

Herzlichen Glückwunsch! Dieter Argenton feiert am 27. Dezember seinen 80. Geburtstag. Argenton war in einer Vielzahl von Ehrenämtern für die Interessen seiner Fachhandelskollegen aktiv. Als langjähriger BVU-Vorsitzender, Präsident des Europäischen Fachverbandes E.F.E.R., Landesvorsitzender der Fachgemeinschaft, Präsidiumsmitglied des HDE und in vielen ehrenamtlichen Funktionen wie etwa in Ausschüssen und Händlerbeiräten stand er für die Brancheninteressen des Einzelhandels ein. Unter anderem wurde ihm 1998 die goldene Ehrennadel als höchste deutsche Auszeichnung des Einzelhandels und 1999 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Alles Gute und vor allen Dingen weiterhin Gesundheit wünscht das gesamte hitec-Team.

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hitec ELEKTROFACH

M A R K T P L AT Z

ZUR PERSON

RALPH BESTGEN, seit 1. Januar 2007 Mitglied in der Geschäftsführung der Bauknecht Hausgeräte GmbH und zuständig für die kommerziellen Aktivitäten in Deutschland, ist ab sofort auch für die kommerziellen Aktivitäten in Österreich verantwortlich. Ein neuer Mann im Vertrieb von Spaun electronic: WOLFGANG HOLSTEIN betreut ab sofort bundesweit als Key Account Manager ausgewählte Vertriebspartner und unterstützt die Industrievertretungen vor Ort. Holstein ist langjähriger Branchenprofi in der Antennentechnik. Der langjährige Werbeleiter der WMF, Wolfgang Dalferth, ist zum 31. Oktober altershalber aus dem Unternehmen ausgeschieden. Nachfolger wird ab 1. Januar 2009 STEPHEN SCHUSTER. Schuster kam 2006 zur WMF und war als Corporate Design Manager für Marken- und CI-Projekte verantwortlich. Ab 1. Dezember wird UWE STÖRZER (41) die neu geschaffene Position als Verkaufsleiter Fachhandels-Kooperationen/Großhandel/Fachmärkte bei der Salton Deutschland GmbH übernehmen. In dieser Funktion ist Störzer für die Betreuung der Handelszentralen und die Steuerung des Außendienstes verantwortlich. Uwe Störzer gehört seit mehr als vier Jahren zum Team Salton Deutschland und war zuletzt als Gebietsleiter für die Region Süd verantwortlich. Die Region Süd wir zukünftig von Erik Schulz (39), bisher als Gebietsleiter für die Region Mitte/Ost verantwortlich, betreut. Die Region Mitte/Ost wird kurzfristig neu besetzt.

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Wärme ohne Umweg Mediterrane Wärme bringt Knoch Licht jetzt in die Outdoor-Bereiche gastronomischer Einrichtungen. Denn in Kooperation mit Philips entwickelte das Unternehmen die „Solamagic“-Wärmestrahler. Das Besondere dieser Strahler ist die umweltfreundliche Wirkung auf der Basis der HeLeN-Infrarot-Technologie. Sie heizen nicht die Luft auf, sondern erwärmen mit dem abgestrahlten Infrarotlicht direkt und nahezu verzögerungsfrei den menschlichen Körper. Die Betriebskosten liegen bei einer Leistung von 1,5 Kilowatt je nach Strompreis bei nur 16 bis 24 Cent pro Stunde. Verglichen mit herkömmlichen Gasheizgeräten ist der Betrieb der Strahler um 60 Prozent kostengünstiger, geräusch- und geruchlos und benötigt keinen Austausch von Brennstoffen. Interessante Lichtlösungen entstehen durch Wärme-Licht-Kombinationen, die kunstvoll auch individuell gestaltet werden können und eine angenehme Atmosphäre schaffen.

RU S S E L L H O B B S

Neue Topmodelle Die „Hair Care“-Serie „Llongueras by Russell Hobbs“ ist auch bei der neuen Staffel der ProSieben-Show „Germany’s next Topmodel“ als offizieller Partner dabei. Passend dazu stellt die Salton Deutschland GmbH für die Hauptsaison eine neue Produktreihe vor. Laut GfK ist Llongueras by Russell Hobbs die Marke mit dem größten Wachstum im Bereich Haircare. Auf Produktgruppen bezogen, ist Llongueras by Russell Hobbs auch im Bereich Haartrockner die am stärksten wachsende Marke. „Darauf lässt sich aufbauen“, sagt Wilfried Pohl,

FOTO: KNOCH LICHT

Seit dem 1. November verstärkt DIETMAR ZEMBROT die Geschäftsführung der Trilux GmbH & Co. KG mit Sitz in Arnsberg. An der Seite von Johannes Huxol kümmert sich Dietmar Zembrot hauptverantwortlich um die Aufgabenbereiche Marketing und Vertrieb.

KNOCH LICHT

FOTO: SALTON

Saeco hat die Nachfolge von Geschäftsführer Norbert Kornettka, der das Unternehmen Ende Oktober verlassen hat, geregelt. Übergangsweise wird NICHOLAS JOHN LEE, Commercial Director für Europa, die Geschäftsführung für die Saeco GmbH und Gaggia GmbH übernehmen, bis ein Nachfolger für den deutschen Markt ernannt wird. Thomas Wildöer bleibt Vertriebsdirektor der Saeco GmbH und Geschäftsführer der Samou GmbH, er berichtet an Nicholas John Lee.

Die „Solamagic“-Wärmestrahler auf Basis der HeLeN-InfrarotTechnologie heizen nicht die Luft auf, sondern erwärmen mit dem abgestrahlten Infrarotlicht direkt und nahezu verzögerungsfrei den menschlichen Körper

Klasse sind auch die Werbeträger mit Hinguckern für Geschäftsnamen und Logos. So kann man sich seine Kunden auch warm halten. www.Knoch-Licht.de www.Solamagic.com

Geschäftsführer der Salton Deutschland GmbH, „und genau dies werden wir mit neuen, innovativen Produkten für die Hauptsaison mit viel Schwung nutzen. Dazu kommen noch zwei Faktoren, die den Absatz unterstützen: Unsere eigenen Aktionen mit TV- und Print-Werbung sowie der bereits erfolgte Start der Kandidatinnen-Bewerbungsphase für die nächste Staffel von ‚Germany’s next Topmodel’. Diese Kombination erhöht die Aufmerksamkeit beim Endkunden und den Nachfragedruck.“ Will mit neuen Produkten und dem bisherigen Erfolg im Rücken mit viel Schwung in die Hauptsaison starten: Wilfried Pohl, Geschäftsführer der Salton Deutschland GmbH


M A R K T P L AT Z

Menschen Dieter Argenton

Ralph Bestgen, Bauknecht

Stefan Buchberger, Designer

hitec ELEKTROFACH

in dieser Ausgabe

Lutz Burneleit, EK/servicegroup

¸Semsettin Eksert, Michael Geisler, Christian Gerwens, Michael Glos, Grundig Multimedia Grundig Intermedia Miele Bundeswirtschaftsminister

Jan Dose, Hotelfachmann

Oliver Haubrich, EP:

Jochen Henn, Fagor

Edwin Höfer, Eichenauer Heizelemente

Wolfgang Holstein, Spaun electronic

Frank Hüther, AMK

Patrick Karstens, BVT

Rudi Kitt, Eichenauer Heizelemente

Benedict Kober, Euronics

Henrik Köhler, Philips

Nicholas John Lee, Saeco

Michael Maier, De’Longhi

Volker Müller, Expert

Dr. Dirk Plankensteiner, KfW

Wilfried Pohl, Salton

Claudia Runte, BVT

Franz Schnur, Telering

Werner Scholz, ZVEI

Rainer Th. Schorcht, BVT

Reinhold Schulz, BVT

Ralph Schumacher, Foto Gregor

Stephen Schuster, WMF

Christian Spiegel, Eichenauer Heizelemente

Uwe Störzer, Salton

Hans Strothoff, MHK Group AG

Hauke Tießen, De’Longhi

Willi Walgenbach, BVT

Dirk Wittmer, Johann & Wittmer

Steffen Wolf, BVT

Klaus Wührl, Electrolux

Dietmar Zembrot, Trilux


hitec ELEKTROFACH

M A R K T P L AT Z

FOTO: HOMEDICS

SAT-NEWS ASTRA:

Mehr HD-Kanäle Die Zahl der High-Definition-Kanäle (HDTV), die über das Astra-Satellitensystem übertragen werden, ist signifikant angestiegen. Anfang Oktober 2008 wurden 55 HD-Kanäle über Astra ausgestrahlt. Das sind 13 Kanäle mehr als noch im August und entspricht einem Anstieg um 30 Prozent. Die SES-Gruppe einschließlich SES Astra, SES Americom und SES New Skies überträgt heute insgesamt 137 HD-Kanäle.

Locker vom Hocker Der „Shiatsu Massager SBM 500 H“ von Homedics verbindet eine besondere Shiatsu-Rollenund Punktmassage mit Wärme in einem Gerät. Dadurch sollen Verspannungen besonders effektiv gelöst werden. Einfach die Sitzauflage auf einen bequemen Sessel platzieren, die Lieblings-CD einlegen und auftanken für den neuen Tag. Wahlweise können Problemstellen durch eine Punktmassage gezielt behandelt werden. Wer mit einer Rückenmassage auskommt, kann das kleinere Gerät „SBM 300 H“ verwenden.

DV B - T:

Ende einer Ära Am 25. November 2008 wurde die Umstellung vom analogen auf das digitale Antennenfernsehen in Deutschland abgeschlossen. Mit dem Start von DVB-T: Das Überall-Fernsehen in weiten Teilen Nordbayerns beendet gleichzeitig die über 50-jährige Ära der analogen Terrestrik. Damit ist es dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in enger Zusammenarbeit mit weiteren Marktteilnehmern gelungen, die politischen Vorgaben zur Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens in sechs Jahren umzusetzen. Die Terrestrik ist mit DVB-T der erste Übertragungsweg, der die Zielsetzung aus dem Jahr 1998 „Digitalisierung der Netze bis 2010“ umsetzt, ja sogar um zwei Jahre unterschreiten konnte.

JURA

Schwarz-Weiß in Höchstform

FOTO: JURA

FOTO: KATHREIN WERKE

Massage gegen Stress: der „Shiatsu Massager SBM 500 H“ von Homedics

HOMEDICS

Schwarz-Weiß ist bei Jura Trumpf. Ab sofort zeigen sich die „ENA 5 Full Ristretto Black“ und „Full Blossom White“ erstmals unifarben. Schwarz und Weiß in Reinkultur, aber alles andere als „farblos“. Im Gegensatz zur Frontpartie der anderen ENA-Modelle sind bei beiden Design-Varianten sowohl die Front als auch die Geräteabdeckung vollständig in Schwarz und Weiß gehalten. Die Seitenteile sind auf Hochglanz poliert, die Front und die Geräteabdeckungen matt gehalten. Die Ausläufe beider Modelle sind verchromt und ebenfalls hochglanzpoliert. Die Geräte sind ab Dezember im Handel.

Schwarzweiß-Fotografien: die „ENA 5 Full Ristretto Black“ und „Full Blossom White“

HDTV-Receiver mit Festplatte: der „UFS 922“ von Kathrein K AT H R E I N :

Neuer HDTV-Receiver „Packende Technik für scharfes Fernsehen“ präsentiert Kathrein mit dem neuen High-End-Receiver „UFS 922“. Er verfügt über zwei unabhängige Tuner, die sowohl hochauflösendes (HDTV) als auch herkömmliches Fernsehen (SDTV) empfangen können. Mit der integrierten 500-GByte-Festplatte lassen sich bis zu 300 Stunden lang Standard-TV- und Radio- oder 100 Stunden HDTV-Mitschnitte aufzeichnen und beliebig oft sowie ohne Qualitätsverlust zeitgleich oder mit beliebigem Zeitversatz (Timeshift) wiedergeben. Der integrierte Premium-tvtv-EPG ist nicht nur eine übersichtliche elektronische Fernsehzeitung, sondern bietet auch die Möglichkeit, Sendungen direkt aus der jeweiligen Ansicht des EPGs in den Timer zu übernehmen.

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TESTSPIEGEL Einbaukühlschränke Ohne Gefrierfach „sehr gut“: Miele K 9252i-1 Liebherr IKP 1760-20 AEG-Electrolux SK 98803-5i Juno-Electrolux JRG 90885 Quelle/Privileg ProComfort 70350i (Bestellnummer 53 39 724) Siemens KI 18RA60 „gut“: Bauknecht KRI 1509/A Gorenje RI 4158 W Beko B 1800 HCA Hotpoint-Ariston BO 1631 EU

1,1 1,2 1,3 1,3

920 Euro 745 Euro 550 Euro 575 Euro

1,3 1,4

450 Euro 800 Euro

1,8 2,2 2,3 2,3

435 Euro 425 Euro 310 Euro 350 Euro

Im November standen Einbaukühlschränke auf dem Prüfstand der Stiftung Warentest. hitec ELEKTROFACH fasst die Ergebnisse für Sie kurz und knapp zusammen.

Mit 4-Sterne-Gefrierfach „sehr gut“: AEG-Electrolux Öko SK 98843-5i Liebherr IKP 1554-20F Miele K 9254 iF „gut“: Siemens KI 18LA60 Bauknecht KVI 1399/A

1,5 1,5 1,5

555 Euro 685 Euro 790 Euro

1,6 1,8

555 Euro 460 Euro

Stiftung Warentest rät: Bei nur „sehr guten“ und „guten“ Qualitätsurteilen spielt der Preis eine Hauptrolle. Erste Kaufempfehlung für einen Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach ist der „sehr gute“ und sehr günstige Quelle/Privileg ProComfort 70350i. Wer den Besten will, greift zum teuren Miele K 9252i-1. Von den drei „sehr guten“ Modellen mit Gefrierfach ist AEG Electrolux Öko SK 98843-5i günstiger als Liebherr IKP 1554-20F und Miele K 9254 iF.




S A T-T E C H N I K

hitec ELEKTROFACH

Chancen nutzen Mehr als 20 Millionen Haushalte empfangen ihre Programme noch analog. Eine Riesenchance für den qualifizierten Handel, Umsatz mit digitalem Fernsehen via ASTRA zu generieren.

Jeder zweite Haushalt ist ein potenzieller Kunde für den digitalen Satellitenempfang, den besten und zugleich problemlosesten und preiswertesten Weg für Programmvielfalt und Qualität ohne Vertragsbindung. UNSCHLAGBARE VIELFALT Beim Programmangebot ist der Satellit unschlagbar! Alle digitalen Programme der öffentlich-rechtlichen Sender, alle regionalen dritten Programme –

Auch beim Angebot für Satellitenempfänger bleibt kein Wunsch offen: angefangen bei den zukunftssicheren Modellen mit Common-Interface-Schnittstelle für Pay-TV bis hin zu HDTV-Receivern. Viele der Geräte sind auch mit einer Festplatte ausgestattet, die fast unbegrenzte Aufnahmekapazitäten für das Wunschprogramm bietet. Dazu kommt noch eine stattliche Palette an Fernsehgeräten, die den Sat-Empfänger und die Festplatte bereits komfortabel integriert ha-

den Kunden – gleich mit den richtigen Empfangsgeräten und punkten mit Ihrer Beratungskompetenz. … UND BEIM KUNDEN INSTALLIEREN Ist der Kunde überzeugt, geht es in die zweite Runde, die Umsetzung des Auftrags. Zur fachgerechten Installation gehört auch die Einstellung der Receiver nach den Wünschen und Vorlieben des Kunden. Er muss sich in der digitalen TV-Welt mit ihrer riesi-

AUF HELLER UND PFENNIG Natürlich gibt es eine digitale Sat-Anlage nicht umsonst. Aber es müssen auch keine langfristigen Versorgungsverträge abgeschlossen werden. Eine Beispielrechnung, die als Argument beim Kunden einsetzbar ist, überzeugt: Eine Sat-Anlage mit zukunftssicherem HDTV-Receiver, 80 cm Antenne und Quad-LNB ist bei einem durchschnittlichen Preis von 300,- Euro bei angenommenen monatlichen Kabelgebühren von 15 Euro schon nach nur 20 Monaten amortisiert. Eine gute Empfehlung für alle Kunden, die qualitätsund kostenbewusst entscheiden.

also alle Programme, für die der Zuschauer die GEZ-Gebühr bezahlt –, dazu alle privaten Programme und exklusive Abo-TV-Angebote stehen über das ASTRA-SatellitenSystem zur Verfügung. Darunter eine riesige Auswahl an Themen- und Spartenkanälen, beispielsweise für Kinder und Musikliebhaber, dazu Shopping-, Nachrichten-, Sport- und Reise-Kanäle bis hin zu religiösen Programmangeboten – und es werden immer mehr. Aktuell sind fast 400 Programme über ASTRA 19,2 Grad Ost verfügbar, eine aktuelle Kanalliste ist über www.astra.de abrufbar oder per RSSDienst zu abonnieren.

ben. Auch hier gilt: Je höher die Qualität und die Aussttatung der Geräte, desto höher die Marge für den Händler. OPTIMALE LÖSUNG ERMITTELN … Bieten Sie sich als Fachhändler mit Ihrem Wissen als kompetenter Ansprechpartner an. Ermitteln Sie gemeinsam mit dem Kunden seinen optimalen Empfangsbedarf. Wie viele Familienmitglieder sollen versorgt werden, das heißt, wie viele Empfangsgeräte sind erforderlich? Welche Fernsehgewohnheiten und welche persönlichen Interessen hat der Kunde? Anhand dieser Fragen – gegebenenfalls auch mit einem Rechenmodell (siehe Kasten) – erarbeiten Sie einen individuellen Vorschlag für

gen Programmvielfalt zurechtfinden. Der einfache Kanalsuchlauf ist zu wenig! Auch eine Hilfestellung für die Programmierung des Festplatten-Recorders erhöht die Freude des Kunden an der neuen Anlage. Er fühlt sich nicht allein gelassen, und der kompetente Händler hinterlässt einen positiven Gesamteindruck. AKTIV WERDEN! „Die Digitalisierung generiert ein großes Umsatzpotenzial für den Handel“, erklärt Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer ASTRA Deutschland. „Viele, vor allem die großen Sender, beschäftigen sich intensiv mit der Abschaltung des analogen Programms, um den nächsten Schritt der Digitalisierung zu gehen: HDTV. Nutzen Sie Ihre Kompetenz zur individuellen Kundenberatung jetzt und setzen Sie Ihr Know-how in bare Münze I um.“

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hitec ELEKTROFACH

BRANCHE

FOTO: BMWI

Kein Grund zur Schwarzmalerei Wie wirkt sich die Finanzmarktkrise auf das Weihnachtsgeschäft 2008 und auf die Branchenkonjunktur 2009 aus? hitec ELEKTROFACH hat der Branche den Puls gefühlt und hat bei Händlern, Herstellern, Marktforschern, Verbänden, Banken und Politik nachgefragt. Dunkle Wolken entdeckte Mitte November die Rheinische Post über dem deutschen Einzelhandel. „Branchenkenner“, so die Tageszeitung weiter, warnten vor einem Pleitenjahr 2009 im Einzelhandel. Nach dem Weihnachtsgeschäft drohe ein drastischer Nachfrageeinbruch, so seien sich die Experten sicher.Weiter führt der Artikel aus, dass sich auch und gerade der Fachhandel auf schwere Zeiten einstellen müsse. Das gelte besonders „für Fachgeschäfte für Elektronik, Möbel oder Haushaltsbedarf.“ PRIVATKUNDE NICHT BETROFFEN

Das Börsenchaos drückt auf die KonjunkturStimmung

Solche Meldungen liest man zurzeit zu Hauf. Getreu dem Motto: Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht. So zeigte sich, dass die Branchenexperten, die hitec ELEKTROFACH zu dem Thema befragte, eine wesentlich differenziertere Ein-

schätzung der Lage gaben. So stellte Willi Klöcker, BVT-Vorsitzender, MediMax (Langenfeld), bei einer Klausurtagung fest: „Womit es die Branche zu tun hat, ist Stimmungsmacht, nicht die tatsächliche Marktwirkung. Der Ersatzbedarf wird von der derzeitigen Situation nicht tangiert. Das Abflachen des Flat-Booms war auch ohne die aufkommende Finanzkrise schon im vergangenen Jahr absehbar. Der durchschnittliche Privatkunde ist von der Entwicklung (Stand heute) nicht unmittelbar betroffen – Ähnliches gilt für die Mehrheit der Fachhandelsunternehmer. Die Kreditgeber des Mittelstandes sind weit überwiegend die Sparkassen und Volksbanken. Gerade diese Banken bezeichnen sich selbst als Gewinner der Situation. Es besteht also, nüchtern betrachtet, kein Grund für Schwarzmalerei.“

Bundeswirtschaftsminister

Michael Glos: „Um die Kreditversorgung insbesondere auch mittelständischer Unternehmen sicherzustellen, haben wir zum Beispiel eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit bei der KfW im Volumen von 15 Milliarden Euro eingerichtet.“ Natürlich ist diese nicht rosig, aber bisher sind die Reaktionen der Verbraucher deutlich besonnener, als die etwa der Börsenhändler. Das zeigen auch die Meldungen der GfK. Tenor: „Trotz Finanzkrise mit teilweise tumultartigen Reaktionen an den Börsen kann sich das Konsumklima im Oktober auf niedrigem Niveau stabilisieren.“ Dazu trug nach Einschätzung der Marktforscher vor allem eine leicht steigende Einkommenserwartung in Verbindung mit einer rückläufigen Sparneigung bei. Im Gegensatz dazu müssen die Konjunkturerwartung sowie die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Für den November prognostizierten die Marktforscher einen Wert von 1,9 Punkten nach 1,8 Punkten im Oktober. Zum Zeitpunkt der GfK-Befragung war das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Stützung des Finanzmarktes weder abschließend diskutiert noch beschlossen. Somit konnte es noch keinen Einfluss auf die Verbraucherstimmung nehmen. WEITERES MAßNAHMENPAKET Mittlerweile liegt auch das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung vor. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos ist sich sicher, mit dem Paket „einen verantwortungsvollen Beitrag zur Sicherung der Wachstumsperspektiven in unserem Land“ zu leisten. Wie bekannt, fördern die Maßnahmen in 2009 und 2010 Investitionen und Aufträge von Unternehmen, privaten Haushalten und Kommunen in einer Größenordnung von rund 50 Milliarden Euro. Glos betonte bei der Vorstellung dieses Maßnahmenpakets: „Mir ist wichtig, dass ein Großteil der Maßnahmen

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FOTO: BVT

Patrick Karstens,

B V T:

Willi Walgenbach,

BVT-Vorstand, Media Markt, Hamburg-Wandsbek:

BVT-Vorstand, W. Walgenbach GmbH, Düsseldorf:

„Konsum ist natürlich stark stimmungsabhängig, aber Konsum ist für den Verbraucher von heute auch eine Art Befriedigung. Selbst in Zeiten ohne ein deutliches allgemeines Wirtschaftswachstum hat es unsere Branche in der Vergangenheit geschafft, mit Innovationen zu wachsen und eine eigene Konjunktur zu schaffen.“

„Der Ersatzbedarf wird das Geschäft der Branche auch weiterhin stabilisieren. Das gilt auch dann, wenn die Verbraucher sich in unsicheren Zeiten im Zweifel für ein günstigeres Modell entscheiden. Im Bereich der größeren Investitionen wird es hingegen problematisch: Die Neuanschaffung beispielsweise einer Küche wird in der derzeitigen Situation im Zweifel eher zurückgestellt.“

DIE MAßNAHMEN Die wichtigsten Maßnahmen des Pakets sind folgende. Für die Unternehmen werden kurzfristig wirksame steuerliche Erleichterungen vorgesehen: Die Bundesregierung wird für zwei Jahre eine degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 25 Prozent einführen. Zusätzlich zur degressiven Abschreibung wird befristet die Möglichkeit von Sonderabschreibungen für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) erweitert. Die Investitionsmöglichkeiten werden durch folgende Maßnahmen verbessert: Die KfW wird ihr Finanzierungsangebot insbesondere für größere KMU ausdehnen, um einer möglichen Kreditklemme vorzubeugen. Dafür ist bis Ende 2009 ein zusätzliches Kreditvolumen von 15 Milliarden Euro vorgesehen. Die Bundesregierung wird zusätzliche Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden anstoßen und deshalb die Mit-

„Die Endverbraucher werden das Weihnachtsgeschäft 2008 nicht ausfallen lassen. Zudem haben die meisten Konsumenten genug von schlechten Nachrichten und wollen sich zum Fest etwas gönnen.“

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„Die Börsenturbulenzen haben bislang keine Auswirkungen auf das operative Geschäft. Die Realwirtschaft wird dadurch, dass die Finanzblase geplatzt ist, nicht so dramatisch leiden wie Banken und Versicherungen. Im Investitionsgüterbereich werden wir trotzdem mit zurückhaltender Anschaffungsbereitschaft der Unternehmen rechnen müssen. Was in der Automobilbranche passiert, hat in Deutschland zwangsläufig Auswirkungen auf Wirtschafts- und Beschäftigungslage.“

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FOTO: BVT

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B V T:

tel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und andere Maßnahmen um insgesamt drei Milliarden Euro aufstocken. Zur Verstetigung der Investitionen bei wichtigen Infrastrukturvorhaben werden die Infrastrukturprogramme der KfW für strukturschwache Kommunen um drei Milliarden Euro aufgestockt. Die Bundesregierung wird dringliche Verkehrsinvestitionen beschleunigt umsetzen und dazu 2009 und 2010 jeweils eine Milliarde Euro bereitstellen. Strukturschwache Räume werden von einer Erhöhung der Finanzmittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ im Rahmen eines Sonderprogramms für 2009 um 200 Millionen Euro profitieren. Die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen wird ab Anfang 2009 deutlich ausgeweitet. Zur beschäftigungspolitischen Flankierung wird, befristet auf ein Jahr, die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld von bisher zwölf Monaten auf 18 Monate verlängert. I

gabenentlastung und der soliden Haushaltsführung unbedingt fortsetzen.“

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besonders auf den Mittelstand zugeschnitten ist. Um die Kreditversorgung insbesondere auch mittelständischer Unternehmen sicherzustellen, haben wir zum Beispiel eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit bei der KfW im Volumen von 15 Milliarden Euro eingerichtet. Die befristete Wiedereinführung der degressiven Abschreibung sowie von Sonderabschreibungsmöglichkeiten für KMU und die Erhöhung der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen werden ebenfalls Wachstum und Beschäftigung im Mittelstand stärken.“ Glos lobte in diesem Zuge die allgemeine wirtschafts- und finanzpolitische Strategie der Bundesregierung: „Es ist nicht nur das Maßnahmenpaket der Bundesregierung, sondern es sind vor allem die Reformerfolge der vergangenen Jahre, die uns nun in dieser schwierigen Phase Widerstandskraft geben. Ohne diese Politik stünden wir jetzt nicht in dieser guten Ausgangslage mit erstmals unter drei Millionen Arbeitslosen. Wir müssen deshalb gleichzeitig unseren Kurs der erfolgreichen Reformen, der gezielten Steuern- und Ab-

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FOTO: BVT

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BRANCHE

B V T:

Werner Scholz,

Rainer Th. Schorcht,

Claudia Runte,

Geschäftsführer der ZVEI-Hausgeräte-Fachverbände:

BVT-Vorstand, Foto Schorcht, Gütersloh:

BVT-Vorstand, Lichthaus Runte, Iserlohn:

„Von Mai bis Juli hat sich der Ölpreis-Schock auf das Kaufverhalten im Imaging-Bereich massiv ausgewirkt, danach stabilisierte sich das Geschäft auf Vorjahresniveau. Die Fülle der Innovationen wird das Weihnachtsgeschäft stabilisieren, die Neuheitenpräsentation auf der photokina hat hier wertvolle Impulse gesetzt. Die weitere Entwicklung und das Jahr 2009 sind aber sehr schwer abzusehen.“

„Das reale Problem der Konsumgüterwirtschaft ist nicht so groß wie die Verunsicherung der Verbraucher. Die Medienberichte über immer neue Bankenpleiten und Milliardenbürgschaften drücken auf die Kauflaune. Zumal die Auswirkungen auf die Mittelschicht noch fraglich sind, weil die Folgen für den Arbeitsmarkt derzeit niemand seriös prognostizieren kann.“

JOHANN & WITTMER:

Dirk Wittmer, Geschäftsführer Johann & Wittmer, Ratingen:

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ELECTROLUX:

Henrik Köhler,

Klaus Wührl,

Leiter des Unternehmensbereichs Philips Consumer Lifestyle:

Vorsitzender der Geschäftsleitung Electrolux:

„Wir gehen davon aus, dass der Konsument zwar Konsequenzen dahingehend zieht, sich bei Urlaubsreisen und größeren Investitionen zurückzuhalten, aber dennoch Geld ausgeben wird, und zwar für Anschaffungen in einer überschaubaren Größe, wie zum Beispiel für Flat-TVs und auch hochwertige Küchen- und Haushaltsgeräte. Generell beeinträchtigt die Finanzkrise das Kaufverhalten. Wir werden mit unseren Handelspartnern im Weihnachtsgeschäft und auch 2009 interessante Angebote erstellen, die zum Kauf unserer Produkte führen.“

F OTO G R E G O R :

Ralph Schumacher, Geschäftsführer Foto Gregor, Köln: FOTO: FOTO GREGOR

FOTO: JOHANN & WITTMER

„Jede Branche und vor allem der Einzelhandel werden die Auswirkungen der Finanzkrise auch in 2009 spüren. Daher gilt es, das Vertrauen der Konsumenten aufzubauen und mit besonderen Aktionen im CE-Einzelhandel auf die Beständigkeit der Branche hinzuweisen. Da Sport-Events wie die WM fehlen, müssen eigene Aktionen geplant und umgesetzt werden. Zudem ist es wichtig, auf die neuen Trends der CE-Branche zu setzen. Da das stete Wachstum im TV-Flachbildbereich sowie bei Energie sparenden Weiße-Ware-Geräten, Kaffeevollautomaten oder iPods ein interessantes neues Geschäftsjahr erwarten lässt. Wir Unternehmer müssen auch unser Einkaufsverhalten den Gegebenheiten anpassen. Notwendig sind dabei punktgenaues Beschaffungsverhalten sowie eine straffe Abwicklung zum Beispiel bei Lagerwertausgleichen, um weiterhin erfolgreich zu sein.“

PHILIPS:

„Natürlich sehe ich auch für unsere Branche schwierigere Zeiten auf uns zukommen, denn das Kundenverhalten hat sich verändert und wird sich verändern. Das Kundenaufkommen ist geringer geworden und wird erst mal geringer werden. Das heißt, dass Kameras in der unteren und mittleren Preisklasse weniger und in der oberen Klasse stärker verkauft werden. Daher wird es einen Umsatzrückgang geben, der hoffentlich im Dezember moderat ausfallen wird. Wir planen jedoch vorsichtigerweise im Weihnachtsgeschäft mit fünf Prozent, aber dann in 2009 stärker mit zehn Prozent weniger Umsatz.“

FOTO: ELECTROLUX

FOTO: PHILIPS

FOTO: ZVEI

„Wir rechnen trotz der Finanzkrise mit einem normalen Weihnachtsgeschäft. Innovative Produkte und neue Technologien sind weiterhin die Garanten für gute Umsätze sowohl im Bereich der Consumer Electronics als auch der Haushalt-Geräte. Die Bundesbürger gönnen sich nach wie vor für sich und Ihr Zuhause modernste Unterhaltungselektronik mit zukunftssicherer, hochwertiger Ausstattung. Bei Haushalt-Kleingeräten ist auffällig, dass nicht der Preis im Vordergrund der Kaufentscheidung steht, sondern gute Qualität und wertiges Design gesucht werden. Von diesem Trend profitieren besonders Markengeräte. Ob Geräte für die Kaffeezubereitung oder das so genannte Funcooking, die Nachfrage liegt über dem Vorjahr.Auch Produkte aus dem Wellness-Segment liegen weiterhin voll im Trend.“

FOTO: BVT

B V T:

FOTO: BVT

ZVEI:

„Erfreulicherweise zeigt sich derzeit speziell auf der Elektroschiene noch keine Nachfrageschwäche aufgrund der Finanzkrise. Auch die aktuellen Ergebnisse des GfK-Konsumklimaindex weisen einen stabilen Verlauf auf. Sollte die Finanzkrise allerdings erhebliche Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben – wie dies etwa derzeit in der Automobilwirtschaft sichtbar wird – müssen wir auch damit rechnen, dass unsere Branche betroffen wird. Wir glauben allerdings nicht, dass der Großgerätemarkt signifikant rückläufig sein wird, da er zu über 80 Prozent vom Ersatzbedarf lebt. Reparaturen am Ende des Lebenszyklus sind oftmals in Relation zum Anschaffungspreis eines neuen – zumal meistens auch energieeffizienteren Gerätes nicht wirtschaftlich.“

GLEN DIMPLEX:

Germar Pflug, Business Unit Director Glen Dimplex Deutschland: „In Deutschland spüren wir bisher keine negativen Auswirkungen der Finanzkrise. Es ist eher ein Trend zu hochwertigen und hochpreisigen Artikeln zu verzeichnen, der sich meiner Einschätzung nach noch bis ins Jahr 2009 fortsetzt. Ein anderes Bild bietet sich in den Exportländern: In England und Spanien sind Rückgänge zu verzeichnen, und der türkische Markt ist im Bereich Bodenpflege fast bei null angelangt. Mit Innovationen wie Energie, Ressourcen und Geld sparenden Modellen im Haushaltbereich werden wir der Herausforderung begegnen.“


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»Deutlich krisenfester«

13. – 17. 2. 2009

Wie schätzen die Banken die derzeitige Krise ein? hitec ELEKTROFACH hat bei der KfW Bankengruppe bei Dr. Dirk Plankensteiner, Referent in der volkswirtschaftlichen Abteilung, nachgefragt.

Bei der Unternehmensbefragung 2008 der KfW beklagten vor al-

Herr Dr. Plankensteiner, vielen Dank für das Gespräch. I

FOTO: KFW BANKENGRUPPE

Die aktuelle Finanzmarktkrise wird von vielen Kommentatoren schon zur ausgewachsenen Wirtschaftskrise erklärt. Wie schätzen Sie die Lage ein? Die Finanzmarktkrise hat mittlerweile auch auf die Realwirtschaft übergegriffen und die ohnehin nachlassende konjunkturelle Wachstumsdynamik zusätzlich geschwächt. Wir rechnen damit, dass das Wachstum in Deutschland 2009 zum Erliegen kommen wird. Wie schwerwiegend die Folgen der derzeitigen Krise letztendlich sein werden, kann im Augenblick niemand mit Sicherheit sagen.Wichtig ist, dass der Zugang zu Krediten für Unternehmen und Haushalte offen bleibt. Die Zukunft sollte man jedoch nicht allzu pessimistisch sehen. Die deutschen Unternehmen haben den Boom der letzten Jahre gut genutzt und neue Produkte sowie effizientere Verfahren eingeführt.Auch sind die Betriebe im Regelfall heute wirtschaftlich sehr gut aufgestellt, was dazu beiträgt, dass sie deutlich krisenfester sind als früher.

len Dingen kleine Betriebe erschwerte Finanzierungsbedingungen. Wird sich die Lage durch die Finanzkrise nicht noch verschärfen? Unsere Unternehmensbefragung 2008 zeigt, dass sich die Finanzierungsbedingungen seit Beginn der Krise 2007 zumindest bis zum Ende des ersten Quartals 2008 nicht deutlich verschlechtert haben. Allerdings haben viele kleine Unternehmen – unabhängig von der Krise – weiter Probleme mit ihrer Finanzierung. Die Betrachtung des Kreditneugeschäfts der Banken und Sparkassen bis zum Ende des zweiten Quartals zeigt, dass es sich – trotz zum Teil verschlechterter Kreditkonditionen – sehr lebhaft entwickelt hat, so dass man feststellen muss, dass der Zugang zu Krediten in Folge der Finanzkrise bis dato nicht eingeschränkt worden ist. Auch unser eigenes mittelständisches Kreditgeschäft läuft selbst am aktuellen Rand in etwa auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres weiter. Insofern zeigen sich aus dem Fördergeschäft heraus noch keine negativen Auswirkungen der Finanzkrise. Im weiteren Verlauf könnte es allerdings zu einer Verschlechterung der Finanzierungssituation der kleinen und mittleren Unternehmen kommen, insbesondere für bonitätsschwache und risikoreichere Betriebe. Eine breite, flächendeckende Kreditklemme, bei der auch gute Schuldner Probleme bekämen, überhaupt noch Kredit zu erhalten, erwarten wir derzeit nicht.

Dr. Dirk Plankensteiner

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Hochwertig schenken Karl-Erivan Haub, Chef von Tengelmann, erwartet „das schwächste Weihnachtsgeschäft, das wir uns vorstellen können.“ Was erwarten die Kooperationen für das Weihnachtsgeschäft? hitec ELEKTROFACH hat nachgefragt. FOTO: EURONICS

FOTO: EXPERT

EURONICS:

Benedict Kober, Vorstand der Euronics Deutschland eG:

FOTO: EP:

„Euronics geht zuversichtlich in das Weihnachtsgeschäft. Natürlich wissen wir, dass die Turbulenzen auf den Finanzmärkten viele Verbraucher verunsichert haben. Umso mehr gilt es jetzt, die Endverbraucher darin zu bestärken, geplante Investitionen nicht zu verschieben. Schwache Konjunkturprognosen haben wir in der Vergangenheit oft gehabt. Die Erfahrung zeigt, dass eine Kaufzurückhaltung von Verbrauchern sich im Handel in der Regel nicht unmittelbar, sondern erst zeitversetzt bemerkbar macht. In welchem Ausmaß die Krise den Elektrofachhandel im nächsten Jahr dann tatsächlich erreicht, bleibt abzuwarten.“

E X P E RT:

Volker Müller, Vorstandsvorsitzender von Expert: „Anders als Karl-Erivan Haub sehe ich das vor uns liegende Weihnachtsgeschäft für unsere Branche und für Expert nicht zu negativ. Dass die Geschäftssituation auch im Handel grundsätzlich instabiler und schwieriger wird als im Jahr zuvor, ist unstrittig. Das mögliche Abschwächen der Konjunktur ist in Deutschland für die Menschen noch nicht direkt spürbar. Negative Auswirkungen für das Jahr 2009 sind höchstwahrscheinlich, aber in der Ausprägung noch nicht einschätzbar. Aufgrund der derzeitigen Innovationskraft in unserer Branche bin ich überzeugt, dass wir ein noch akzeptables Weihnachtsgeschäft erleben werden. Natürlich hat Expert sich intensiv darauf vorbereitet, den größtmöglichen Erfolg im wichtigen Geschäft zum Jahresende zu erzielen.“

EP:

Vorsitzender der Geschäftsführung von ElectronicPartner: „Die gute Nachricht vorneweg: Weihnachten findet auch im Jahr 2008 wie gewohnt statt. Aktuell sehen wir ein solides Kaufverhalten der Konsumenten und sogar einen leichten Anstieg, insbesondere im Bereich der höherwertigen Consumer Electronics. Das freut uns, denn wir halten hochwertige Technik-Produkte generell für eine gute Anlage. Offensichtlich hat die schnelle Kommunikation der Bundesregierung bezüglich der Sicherungsmaßnahmen der privaten Spareinlagen bislang eine Panik bei den Verbrauchern verhindert. Allerdings muss sich der Handel insgesamt auf ein raueres Klima einstellen. Wir raten derzeit von langfristigen Prognosen ab und empfehlen, tagesaktuell das Geschehen ganz genau zu beobachten. Wir von ElectronicPartner haben uns sehr gut vorbereitet. Wir sind als Unternehmen äußerst solide finanziert und agieren ohne jede Bankverbindlichkeiten. Das versetzt uns in die Lage, gerade jetzt zu beweisen, was ein sorgfältig aufgestellter Mittelstand leisten kann. “

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E K / S E RV I C E G R O U P :

Lutz Burneleit, Bereichsleiter comfort bei der EK/servicegroup: „Die Konsumklimaindizes geben keine abschließende Klarheit über das derzeitige Verhalten der Verbraucher:Trotz Finanzmarktkrise ist Weihnachten nach wie vor das wichtigste Fest für die Deutschen und damit sehr bedeutend für den Einzelhandel hierzulande. Die Verbraucher werden auch in diesem Jahr ihr Geld in Qualität und Design investieren. Dies gilt in besonderem Maße für Elektrokleingeräte: Im Fokus stehen hierbei die Themen Kaffee und Wellness.“

FOTO: EK/SERVICEGROUP

Oliver Haubrich,


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FOTO: TELERING

TELERING:

Frank Hüther,

Franz Schnur,

Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK):

Geschäftsführer Telering:

„Die Küchenbranche stand bereits vor der Bankenkrise vor großen Herausforderungen, die jetzt in Dynamik und Tragweite zugenommen haben. Je nach Dauer und Ausgang der Krise könnten Kaufkraft und verfügbare Mittel im In- und Ausland sinken. Die Verunsicherung der Verbraucher wird sich zunächst negativ auf deren Kaufbereitschaft auswirken. Ich schätze, dass wir nach hoffentlich gut überstandener Finanzmarktkrise einen noch längeren Atem brauchen, um das Interesse an einer neuen Küche in eine konkrete Kaufentscheidung umzuwandeln. Der Mittelstand, und hier vor allem auch der Handel, wird dafür Liquidität und in vielen Fällen Hilfe brauchen. Hier sind vor allem die Banken gefordert, denn für das verlorengegangene Vertrauen stehen sie in der Pflicht.“

FOTO: AMK

Gute Stimmung im Weihnachtsgeschäft? hitec ELEKTROFACH mit Stimmungen und Stimmen aus der Brache zur aktuellen Markt-Lage

AMK:

„Unsere Fachhändler bedienen eine treue und überdurchschnittlich solvente Kundengruppe: die Generation 50+. Diese Kunden sind sehr anspruchsvoll, was Qualität und Service betrifft. Unsere ganzheitliche Positionierung zu „IQ – Immer Qualität“ wird wesentlich dazu beitragen, das Bewusstsein in Sachen Einkaufsentscheidung dieser Kundengruppe, gerade in schwierigen Zeiten zu Gunsten des stationären Fachhandels, weiter zu schärfen. Insofern sehe ich, stellvertretend für unsere Mitglieder, dem kommenden Weihnachtsgeschäft einigermaßen zuversichtlich entgegen und schließe mich dem Appell unseres ZGV-Präsidenten Wilfried Hollmann an, der kürzlich unter anderem sagte, dass mittelständische Unternehmer gerade jetzt positive Signale von der Politik brauchen. Wenn die Politik jetzt auch zum Mittelstand steht, bestehen alle Chancen, die apokalyptischen Reiter aus den Sätteln zu heben.“

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Ambiente kompakt Schon bald heißt es wieder: Koffer packen. Auf der Ambiente 2009 präsentieren sich vom 13. bis 17. Februar in Frankfurt rund 4 600 Unternehmen. hitec ELEKTROFACH hat die wichtigsten Informationen für Ihre Reiseplanung zusammengetragen. Dank der Ambiente wird die Messe Frankfurt Mitte Februar wieder zum Nabel der Konsumwelt werden. Denn hier findet das Fachpublikum Neuheiten rund um Tisch, Küche, Hausrat, Schenken und Wohnen. Die größte Konsumgütermesse weltweit bietet gleich drei Leitmessen unter ihrem Dach: Dining, Giving und Living. So präsentieren im Bereich Dining Hersteller von Glas, Porzellan, Keramik, Besteck und Hausratartikeln sowie Elektrokleingeräten ihre Highlights für das kommende Jahr – von Prototypen, serienreifen Produkten bis zu neuen PoS- und Handelskonzepten. Gleichzeitig findet bereits zum dritten Mal im Rahmen der Ambiente die deutsche Kaffeeolympiade statt, der medienwirksame Profi-Contest rund um Espresso, Cortado und Latte Macchiato.

Doch bevor man sich in den Messetrubel und seine zahlreichen Angebote stürzt, muss man erst einmal nach Frankfurt gelangen. Für Autofahrer hat sich hier etwas geändert. Seit dem 1. Oktober hat auch Frankfurt eine Umweltzone. Die Zone kann von Fahrzeugen mit hohem Schadstoffausstoß nur noch befahren werden, wenn sie mit entsprechenden Umweltplaketten ausgerüstet sind. Die Messe Frankfurt bietet Besuchern und Ausstellern allerdings die Möglichkeit, das Messegelände ohne Plakette über die Tore West und Nord zu erreichen. Auf der Ambiente-Homepage finden sich weitere Informationen zur Umweltzone und -plakette unter dem Navigationspunkt Messebesuch in der Rubrik ReiseCenter. Dort ist ebenfalls eine Anfahrtsbeschreibung abrufbar, wie das Messegelände ohne Plakette erreichbar ist. ONLINE-TICKET Mit öffentlichen Verkehrsmitteln können Aussteller mit ihrer Ausstellerkarte und Besucher mit ihrem Online-Ticket innerhalb des regionalen Verkehrsverbundes RMV bequem und kostengünstig anreisen. Über das Internet kann sich jeder Messegast registrieren und seine Eintrittskarte bis zum letzten Messetag, 12 Uhr, zum Vorverkaufspreis erwerben. Dadurch erhält er das Ticket zu einem günstigeren Preis, darf innerhalb des RMVGebiets kostenlos an- und abreisen und spart sich Wartezeiten an den Kassen. Diese Vorteile bieten sich auch Gutscheinbesitzern, die ihren Gutschein im Online-Ticket-Shop vor ihrem Messebesuch zu Hause an ihrem PC in ein personalisiertes Ticket umgewandelt und ausgedruckt haben. Wer dieses Angebot nicht in Anspruch nimmt, muss seinen Gutschein spätestens an der Kasse tauschen. Weitere Informationen zum OnlineI Ticketing gibt es im Internet unter www.ambiente.messefrankfurt.com

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GERÄTE

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FOTOS: SOLAC

Kaffee Olé Mit „Solac Coffee“ möchte Solac seinen Kunden und Endkonsumenten einen ganzheitlichen Ansatz aus Produkt und Service anbieten. hitec ELEKTROFACH mit einem Blick auf das neue Konzept. Hätten Sie es gewusst? Schon in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte das spanische Unternehmen Solac seine ersten gewerblichen Kaffeeautomaten. So ist es kein Wunder, dass Solac seine Kernkompetenz im Bereich Kaffee/ Espresso sieht. Denn von jenen ersten Kaffeeautomaten bis heute kann der Hersteller auf zahlreiche Innovationen bei Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen verweisen. Das Ziel blieb freilich immer gleich: der perfekte Kaffeegenuss. Diese Kompetenz wird nun mit dem neuen, international ausgerichteten Konzept „Solac Coffee“ unterstrichen. NEUES INTERNETPORTAL Mit „Solac Coffee“ will das Unternehmen sowohl Endverbraucher als auch in besonderer Weise die Handelspartner ansprechen. Für Endverbraucher schafft der Hersteller mit dem neuen Internetportal www.solaccoffee.com ein exklusives Umfeld, in dem neben Tipps und Tricks zum neu erworbenen Gerät zum Beispiel auch noch Rezepte von professionellen Baristas zur Verfügung gestellt werden. Auf der Produktseite umfasst das Konzept fünf Produkte: die bereits bekannten Kaffeevollautomaten und die Siebträger-

maschine „Espresso 18 Bar“ sowie zwei neue Siebträgermaschinen der Serie „Squissita“. Der Fokus liegt auf den beiden Kaffeevollautomaten „CA4815“ und „CA4805“ sowie auf den Espressomaschinen „CE4550“ und „CE4500“. Mit dem neuen Konzept möchte die spanische AMarke alle an ihrer Leidenschaft für perfekten Kaffee teilhaben lassen. So macht Solac den Unterschied: zwischen einem Kaffee und einem „Kaffee Olé! Einzigartig wie Sie“. NEUE PROMOTION Zudem unterstützt Solac ausgewählte Fachhandelspartner in der Zeit bis Januar 2009 am PoS und sorgt somit für zusätzliche Umsätze im Wachstumssegment Kaffee. Auch für Endkonsumenten hat sich Solac etwas Besonderes einfallen lassen: Beim Kauf eines Vollautomaten der Serie „Espression“ gibt es als Weihnachtsgeschenk 50 Euro direkt zurückerstattet, und beim Kauf einer Espressomaschine der Serie „Squissita“ bekommt der Konsument den hochwertigen Cappuccinador (im Wert von 49,99 Euro), der für perfekten Milchschaum sorgt. I www.solaccoffee.com

Bei „Solac Coffee“ stehen fünf Produkte im Fokus: unter anderem zwei neue Geräte der Serie „Squissita“

Ganzheitlicher Ansatz: Das Konzept „Solac Coffee“ ist für Endkonsumenten und Händler gleichermaßen gedacht

GESCHENK FÜR KAFFEELIEBHABER Für Kaffeegenießer hat Solac ein perfektes Geschenk parat: die „Espression Supremma“. Das Herzstück der „Espression Supremma“ ist die professionelle Brühgruppe, die eine drei Millimeter dicke, goldbraune Crema auf den Kaffee zaubert. Auf diese, vom italienischen Hersteller Bianchi hergestellte Brühgruppe gewährt Solac eine Garantie von zehn Jahren (fünf Jahre plus fünf weitere Jahre nach kostenfreier Wartung). Speziell für feinstes Aroma hat Solac das „Coffee Essence System“ entwickelt. Es garantiert eine optimale Balance bei der Zusammenführung des Kaffees und des Brühwassers. Die „Espression Supremma“ besticht durch formschöne Linienführung, ein intuitives digitales Bediendisplay sowie durch ihre „Kommunikation“ mit dem Benutzer. Auf Wunsch weist das Gerät durch Signaltöne auf verschiedene Situationen hin – zum Beispiel, wenn der Kaffee fertig ist oder Wasser nachgefüllt werden muss. Für diese Kombination aus Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit erhielt die „Espression Supremma“ bereits im Juli die Auszeichnung „Kücheninnovation des Jahres 2008“, bei welcher Innovationsgrad, technische Funktion, Sicherheit, Bedienungsfreundlichkeit und Design bewertet wurden. Desweiteren wurde die „Espression Supremma“ mit dem Plus X Award in der Kategorie Bedienkomfort ausgezeichnet. www.espressionsolac.com

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GERÄTE

FOTO: SIEMENS

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Weniger Strom, gute Staubaufnahme: der neue Kompressor-Staubsauger „Z 6.0“ von Siemens

Bis zum Stutzen nimmt sein Durchmesser kontinuierlich zu, wo er schließlich etwa 20 Prozent über dem Normalmaß liegt. Dadurch entsteht ein erhöhter Luftdurchsatz, dem auch das neue Filtersystem gerecht wird: Der Staubbeutel mit 50 Prozent mehr Filterfläche garantiert hervorragende Leistung – auch wenn das maximale Filtervolumen von fünf Litern voll ausgeschöpft wird. Die Fläche von Motorschutz- und HEPA-Filter ist um 25 Prozent größer als bisher. Zusammen mit neuen Filtermaterialien leisten sie einen erheblichen Beitrag zur optimalen Luftführung im Gerät. WIRBELLOS

Siemens wirft den Turbo an Eines der Produkthighlights in 2008 kam von Siemens mit dem „Z 6.0“. Dessen neues Aerodynamik-System verspricht gute Staubaufnahme und erheblich geringeren Stromverbrauch. Die Wattzahl hat beim Staubsauger-Kauf als alleiniges Leistungsmerkmal ausgedient. Das beweist Siemens mit seinem neuen Aerodynamik-System und dem neuen Kompressor-Staubsauger „Z 6.0“: Bei einer Leistungsaufnahme von nur 1 200 Watt senkt er den Stromverbrauch ebenso deutlich, wie sein AerodynamikSystem die Staubaufnahme steigert. RICHTUNGSWEISEND In der Gestaltung weckt der „Siemens Z 6.0“ Assoziationen an teure Sportwagen: in der Dynamik seiner schlanken Silhouette wie auch in der konkav-konvexen Linienführung. Durch die Lichtbrechung an der schimmernden Metallic-Oberfläche, der futuristischen Bedienzentrale am Heck und

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dem symmetrischen „Cockpit“ mit blauem Lichtdesign wird dieser Eindruck verstärkt. Beim Innendesign macht ein neues Farbkonzept Innovation sichtbar: Der blaue Stutzen-Ring signalisiert den stark erhöhten Luftdurchsatz des neuen AerodynamikSystems. Das blaue Air-Guidance-System, eine Art Luftleitungs-Kanal unterhalb des Staubbeutels, steht für dessen gezielte und kraftvolle Luftführung. LUFTDURCHLÄSSIG Siemens hat die Proportionsverhältnisse von Bodendüse, Staubsaugerrohr und Staubsaugerschlauch für sein neues Aerodynamik-System von Grund auf überprüft und neu berechnet. Ausgehend vom Handgriff, wird der Schlauch des Gerätes größer.

Eben diese gezielte Luftführung stellt den entscheidenden Faktor des Aerodynamik-Systems dar. Das Innendesign und alle Bauteile des Staubraums wurden so optimiert, dass Luftstaus und störende Verwirbelungen verschwinden. Durch die gezielte Luftführung des blauen Air-Guidance-Systems unterhalb des Staubbeutels erfolgt der Strömungsaufbau nun völlig gleichmäßig. Resultat der guten Führung: eine erhöhte Geschwindigkeit im System und ein deutlich besserer Luftdurchsatz. KOMPRESSOR-MOTOR Die nötige Power dafür liefert die optimierte Siemens Compressor Technology. Sie erhöht den Wirkungsgrad des Aerodynamik-Staubsaugers maßgeblich. Dabei ähnelt das Gebläse des Kompressor-Motors in seiner Funktion einem Turbolader oder einer Flugzeugturbine. Durch die – ebenfalls aerodynamisch geformten – Schaufelräder erreicht es beeindruckende Spitzengeschwindigkeiten von 800 Stundenkilometern. Kombiniert mit der aerodynamischen Luftführung, nimmt das neue Modell bei gleichem Zeit- und geringerem Energieeinsatz deutlich mehr Staub auf als jeder seiner Vorgänger. Bei der Ausstattung sorgt die Verwendung von Echtmetall für Applikationen, Bedienelemente und die wendigen Soft-Lenkrollen für höchste Material-Qualität. Das Zubehör ist im Staubsaugerkorpus verstaut und kann mit einem Handgriff entnommen werden. I


GERÄTE

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FOTO: BOSCH

Profi-Werkzeug für den Hausgebrauch: der Haartrockner „PHD 9760“ und der Haarglätter „PHS 2560“, beide aus der Reihe „salon professional“

Profi-Geräte fürs Private-Styling Mit dem Haartrockner und dem Haarglätter „salon professional“ von Bosch verwandeln Kunden ihr Bad in einen professionellen Friseursalon. Mit zwei neuen Haarstyling-Geräten mit professioneller Technik unterstreicht Bosch seine Kompetenz in Sachen Hairstyling. Mit dem Haartrockner „PHD 9760“ und dem Haarglätter „PHS 2560“, beide aus der Reihe „salon professional“, gelingt der gewünschte Look in den eigenen vier Wänden. SCHÖNER TROCKNEN Ein guter Haartrockner ist die Basis jedes professionellen Home-Stylings. Für sein eigenes Design hat der neue Bosch-Haartrockner bereits den reddot international design award erhalten, für das entsprechende Haardesign glänzt er mit Profi-Technik. Sein langlebiger, leiser 2 000-Watt-ACMotor versorgt ihn dafür mit der nötigen Power. Resultat: ein starker Luftstrom, der

zusammen mit der extra schmalen ProfiStylingdüse besonders präzises Arbeiten ermöglicht. Sein Ionisator sorgt für einen Antistatik-Effekt, Ionenströme reduzieren die statische Aufladung der Haare, die sich dadurch weicher anfühlen und leichter kämmbar sind. Zudem bleibt die Haarstruktur deutlich glatter – für schöneren Glanz. Perfektioniert wird die Salon-Ausstattung durch den Volumen-Diffusor für lockere Locken und die Cool-Taste zur Frisur-Fixierung. Mit der Soft-Touch-Oberfläche liegt der „salon professional“-Haartrockner außerdem rutschsicher in der Hand. Zwei separate Profi-Kippschalter zur Temperatur- und Gebläse-Regelung regeln die individuelle Anwendung. Glamouröser Glanz – auch bei naturkrausem oder lockigem Haar – stellt sich

mit dem „salon professional“-Haarglätter ein. Die ultraglatten, keramiklackierten Heizplatten CeraCare sorgen für maximale Schonung des Haars. Die obere Heizplatte ist federnd gelagert und garantiert gleichmäßige Auflage und optimale Anpassung. SCHNELL EINSATZBEREIT Zusätzlich unterstützt die zweifache Ionisation das geschmeidig schimmernde Look & Feel. Nach einer Aufheizzeit von nur 60 Sekunden ist das Gerät einsatzbereit. Die haargenau richtige Temperatur zwischen 100 und 200 Grad Celsius lässt sich mit der sechsstufigen LED-Anzeige ansteuern. Der Hitzeschutz an der Gerätespitze bietet maximale Sicherheit für die Finger, und die Verriegelung ermöglicht Platz sparendes Verstauen. I


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FOTO: MIELE

Christian Gerwens, Vertriebschef Miele

Erstes Resümee Über das Thema „Stärkung des Fachhandels durch das neue Miele-Vertriebswegekonzept“ sprach hitec ELEKTROFACH mit Christian Gerwens, Vertriebschef Miele. Herr Gerwens, Miele hat zum 1. Januar 2008 ein neues Vertriebskonzept in Deutschland eingeführt. Was verbirgt sich hinter diesem Konzept? Es handelt sich dabei um ein qualitativ selektives Vertriebssystem, das heißt, nur qualifizierte Händler, die vertraglich festgelegte Kriterien erfüllen, werden zum MieleFachhandelspartner autorisiert. Die autorisierten Händler verpflichten sich, Geräte, die so genannte Vertragsware, ausschließlich an Endgebraucher oder an andere von Miele autorisierte Händler weiterzugeben. Miele verpflichtet sich ebenfalls – abgesehen von Direktlieferungen an gewerbliche Abnehmer –, Vertragsware ausschließlich über das Vertriebssystem zu vertreiben. Welche Möglichkeiten haben Händler, die nicht von Miele autorisiert wurden? Für diese Händler bieten wir ein ungebundenes Basis-Programm an. Es handelt sich hierbei um Miele-Geräte aus allen wichtigen Produktgruppen. Somit stellen wir auch dem nicht autorisierten Händler qualitativ hochwertige und attraktive Miele-Produkte zur Verfügung, zum Beispiel den Testsieger-Waschautomaten „W 2241 WPS“. Damit verfügen auch Basis-Programm-Bezieher über die Möglichkeit, Geräte mit patentierter Miele-Schontrommel anzubieten. Ein kontinuierlicher Ausbau des Basisprogrammes ist angedacht. Warum war die Einführung des Vertriebssystems aus Ihrer Sicht notwendig? Der Strukturwandel hat die Handelslandschaft deutlich verändert. Neue Vertriebskanäle wie zum Beispiel das Internet sind entstanden, und die Bedeutung verschiedener Vertriebsformen hat sich geändert. In der Konsequenz hat sich die Anzahl der Elektrofachhändler in Deutschland deutlich reduziert. Mit dem Elektrofachhandel verbindet uns eine besonders enge Zusammenarbeit, hier haben wir – historisch gewachsen – die größten Marktanteile. Daher liegt uns viel

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daran, diesen beratungs- und mehrwertorientierten Fachhandel zu unterstützen. Der Erhalt des Fachhandels ist für die Marke Miele ein wichtiger Faktor. Miele kann nur auf Dauer eine Premium-Marke sein, wenn der Fachhandel in der Lage ist, den Mehrwert der Produkte dem Endverbraucher zu verdeutlichen und letztendlich auch Serviceleistungen anzubieten, die dem Leistungsversprechen der Marke gerecht werden. Das Fachhandelspartner- und das BasisProgramm unterscheiden sich hinsichtlich der Komplexität der Beratungsleistung. Der Fachhandel profitiert also von diesem Vertriebskonzept? Ja, der von Miele autorisierte Fachhandel kann sich deutlich abgrenzen. Autorisierte Händler können sich durch selektive Produkte, die nur ihnen vorbehalten sind, auszeichnen und sich durch besondere Serviceleistungen profilieren. Wie sind Sie mit der Einführung des Systems zufrieden? Die Einführung des Vertriebswegekonzeptes war für uns wie auch für viele Handelspartner – ich denke hier im Besonderen an den Fach-Großhandel – ein gewaltiger Kraftakt. Ich möchte allen Beteiligten, Handelspartnern und unseren Mitarbeitern, ein großes Lob aussprechen und für ihre Unterstützung danken.Wir haben zum ersten Mal in Deutschland ein so umfassend neues Vertriebskonzept eingeführt und dabei natürlich viel gelernt. Wir würden – aus heutiger Sicht – in der Einführungsphase sicherlich einige Dinge anders gestalten, doch insgesamt sind wir sehr zufrieden. Wir haben innerhalb von knapp fünf Monaten mehrere Tausend Handelspartner geprüft und knapp 10 000 Händler autorisiert. Sind bereits Ergebnisse nach Einführung für Sie erkennbar? Es hat uns sehr gefreut, dass bereits sehr kurz nach Einführung des neuen

Vertriebswegekonzeptes die ersten Ergebnisse sichtbar wurden. Der Online-Vertrieb unserer Produkte beschränkt sich im Wesentlichen auf die qualifizierten InternetAuftritte der von uns autorisierten Handelspartner. Der Fachhandel erkennt diese Chance zur mehrwertorientierten Vermarktung unserer Produkte deutlich an. Werden Sie dieses Vertriebskonzept konsequent weiter verfolgen? Ja, ganz sicher! Die Erfolge geben uns Recht, auch wenn wir auf nicht unbedeutende Umsätze zunächst verzichten. Wir sehen das Vertriebswegekonzept als langfristige Positionierung. Diese Strategie wird mittlerweile auch von anderen Miele-Vertriebsgesellschaften im Ausland geprüft. Damit das Autorisierungs-System auch langfristig erfolgreich und vertragsrechtlich unantastbar bleibt, sind wir verpflichtet, bei Verstößen beziehunsgweise Nichterfüllung konsequent zu handeln. Wie sieht das in der Praxis aus? Wenn wir Kenntnis über einen Verstoß gegen den gemeinsamen Vertrag erhalten, schreiben wir den Handelspartner an und bitten darum, den Verstoß oder die Nichterfüllung der Kriterien abzustellen. Geschieht dies in angemessener Frist nicht oder stellen wir wiederholt Verstöße fest, so wird der Fachhandels-Partnervertrag von uns gekündigt. Mussten Sie bereits Verträge kündigen? Leider ja. In dem einen oder anderen Fall mussten wir diesen Schritt gehen, auch wenn es uns aufgrund einer langjährigen Partnerschaft zu diesen Kunden oft nicht leicht fiel. Doch uns blieb keine andere Option. In den meisten Fällen reichte aber der schriftliche Hinweis an den Handelspartner, so dass der Verstoß abgestellt wurde. Herr Gerwens, vielen Dank für das Gespräch. I


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Staubsaugen in einer neuen Dimension PROMOTION

Der neue „AirSpace“-Staubfilterbeutel von Swirl bietet dank eines Zwei-Kammer-Systems höchste Saugkraft und Filtration bis zum vollen Beutel. Staubsaugen in einer neuen Dimension? Swirl kommt diesem Anspruch einen großen Schritt näher! Der Marktführer im Sektor Staubfilterbeutel bietet mit seinen neu eingeführten „AirSpace“-Staubfilterbeuteln zwei wesentliche Vorteile auf einen Streich: höchste Saugkraft ohne Saugkraftverlust plus HEPA-10-Niveau-Filtration. „Unsere neuen Staubfilterbeutel sind mit der ‚AirSpace Technology Long Power’ ausgestattet“, so Sonja Altvater, Produktmanagerin bei Swirl. „Dieses System garantiert eine noch länger anhaltende Staubaufnahme ohne Saugkraftverlust bis zum vollen Beutel. Das Ergebnis ist eine noch bessere Reinigungsleistung.“ ZWEI-KAMMER-SYSTEM Und so funktioniert es: Der neue „AirSpace“-Staubfilterbeutel hat eine Extra-Filtervlies-Kammer, worin der Feinstaub zunächst vorgefiltert wird, bevor sich die restliche Schmutz- und Staubmenge in einer zweiten Kammer im Beutel verteilen kann. Durch das Zwei-Kammer-System wird also

STARKE FILTERWIRKUNG Der neue „AirSpace“-Staubfilterbeutel ist außerdem mit einer zusätzlichen MicroPor-HEPA-Allergen-Filterschicht in der Außenwand des Beutels ausgestattet. Diese Schicht filtert mit HEPA-10-Niveau selbst allergieauslösenden Feinstaub wie Pollen, Schimmelsporen und Milbenkot im Beutel. Da atmen insbesondere Allergiker auf. Mit den neuen „AirSpace“-Filterbeuteln kann man also sicher sein, dass weder Saug- noch Filterleistung, selbst bei stark gefülltem Beutel, nachlassen. Ein klarer Produktvorteil für den Verbraucher.

• Swirl Staubfilterbeutel mit AirSpace Technology – Long Power – garantieren höchste Saugkraft und Filtration bis zum vollen Beutel • Durch eine Extra-Filterkammer wird der eingesaugte Schmutz vorgefiltert und sorgt somit für eine bessere Staubverteilung im Beutel • Kammer 1: Feinstaub-Vorfiltration; Kammer 2: Filtration von grobem Schmutz und Staub • Zusätzliche MicroPor®-HEPA-Allergen-Filterschicht hält selbst im Feinstaub enthaltene Allergene wie Pollen, Schimmelsporen und Milbenkot im Beutel • Vier Beutel pro Packung + ein Ausblasfilter

Swirl „AirSpace“-Staubfilterbeutel gibt es für die gängigsten Staubsaugermodelle. Sie sind ab sofort im Staubfilterbeutel-Regal verfügbar und wie alle Staubfilterbeutel von Swirl anhand des bewährten Ordnungssystems kinderleicht auffindbar. Jede Packung enthält vier Staubfilterbeutel (+ einen Ausblasfilter). I FOTOS: SWIRL

Der neue „AirSpace“Staubfilterbeutel hat eine Extra-Filtervlies-Kammer, worin der Feinstaub zunächst vorgefiltert wird, bevor sich die restliche Schmutz- und Staubmenge in einer zweiten Kammer im Beutel verteilen kann

eine bessere Staubverteilung im Beutel erzielt. Das wiederum hat zur Folge, dass die Saugleistung nicht leidet, auch wenn der Beutel bereits gut gefüllt ist.

SWIRL AIRSPACE

Höchste Saugkraft und Filtration bis zum vollen Beutel: Das bietet der neue „AirSpace“-Staubfilterbeutel von Swirl

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GERÄTE

FOTOS: EICHENAUER

Die Eichenauer Heizelemente GmbH in Hatzenbühl

Neue Wege gehen Ein integriertes Pumpen-Heizungssystem für Geschirrspüler vereint drei Komponenten in sich. EDWIN HÖFER, RUDI KITT UND CHRISTIAN SPIEGEL

DIE AUTOREN Der staatlich geprüfte Maschinenbautechniker und Industriefachwirt Edwin Höfer, 59, ist seit 1972 als Produkt- und Projektmanager bei Eichenauer Heizelemente in Hatzenbühl beschäftigt. Er führte als Verantwortlicher bei Eichenauer die Technologie des Lötens von Aluminium und Aluminium-Edelstahl bei Heizelementen ein. Der gelernte Maschinenbautechniker Rudi Kitt, 58, steht seit über 35 Jahren in Diensten der Eichenauer Heizelemente GmbH in Hatzenbühl. Seinen beruflichen Werdegang startete er dort als Labor-Messtechniker, später stieg er zum Laborleiter im Bereich Hausgeräte (Kleingeräte, Wassererwärmung) auf. In dieser Funktion obliegt ihm heute die gesamte Organisation im Bereich Hausgeräte einschließlich VDE- und UL-Approbationen. Der staatlich geprüfte Elektrotechniker Christian Spiegel, 36, ist bei der Eichenauer Heizelemente GmbH in Hatzenbühl als Projektmanager und Entwickler tätig. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen insbesondere Neuprojekte und Innovationen für das Marktsegment Weiße Ware und Lötsysteme.

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In Zeiten hoher Lohn- und Energiekosten sowie immer knapper werdender natürlicher Ressourcen sind innovative Lösungskonzepte gefragt. Dies gilt auch für Weiße Ware. Neben dem Anschaffungspreis verkauft sie sich heute mehr denn je über die Energieeffizienzklassen. Sparsam im Betrieb und kostengünstig in der Anschaffung – so hätten Verbraucher gerne alle Geräte, die sie in ihrem Haushalt einsetzen. Hier sind deshalb neue Konzepte gefragt, die Herstellern von Weißer Ware helfen, die Attraktivität ihrer Produkte zu steigern. In gleicher Weise stehen auch die Zulieferer in der Pflicht, mit innovativen Lösungen neue Wege zu gehen. Die Eichenauer Heizelemente GmbH & Co. KG in Hatzenbühl hat sich dies zu Herzen genommen und nach intensiver Entwicklungsarbeit ein neuartiges Pumpenheizkonzept für Geschirrspüler entwickelt. Herausgekommen ist in Zusammenarbeit mit einem Partner eine integrierte PumpenHeizungslösung, die als Komplettsystem die ansonsten getrennt voneinander verbauten Komponenten ersetzt. Das Heizelement wird dadurch zu einem festen Bestandteil des Pumpengehäuses. Um dies verwirklichen zu können, hat Eichenauer auf die sonst verwendeten Durchlauferhitzer verzichtet. VIELE VORTEILE Die ideale Anordnung des neu entwickelten Heizelementes gewährleistet dabei eine

optimale Wärmeübertragung auf die durchströmende Waschflüssigkeit. Dazu ist das Heizelement ringförmig an dem Pumpengehäuse angeordnet. Es versorgt somit direkt die von der Pumpe auf einer Kreisbahn geförderte Waschlauge mit entsprechender Heizleistung – bei anforderungsgerechter Wärmeübertragung zwischen Heizkörper und Pumpeninnenraum. Das System wurde erfolgreich getestet und ist betriebsbereit. Aufgrund der kompakten Bauweise ist die neue Lösung montagefreundlicher und benötigt auch weniger Bauraum. Zudem verringern sich Montagezeit und Störanfälligkeit. Faktoren, die sich positiv auf die Herstellungskosten niederschlagen. HÖHERE ENERGIEEFFIZIENZ Der besondere Reiz des optimierten Pumpen-Heizelementes liegt jedoch in der höheren Energieeffizienz. Aufgrund der kürzeren Prozesswege muss zudem weniger Wasser erwärmt werden: Das spart nicht nur Strom, sondern senkt auch den Wasserverbrauch. Im Zeitalter immer knapper werdender Ressourcen ein weiterer wichtiger Beitrag zu aktivem Umwelt- und Naturschutz. NEUE LÖTTECHNOLOGIE Bis vor einigen Jahren noch wäre die Herstellung des von Eichenauer entwickelten integrierten Pumpen-Heizelementes nicht machbar gewesen. Dies wurde erst mit der passenden Löttechnologie möglich, mit der Aluminium mit Edelstahl flächig und dauerhaft verbunden werden kann. Mit dieser Löttechnik, einem neu entwickelten Ofenlötverfahren, werden Spannungen vermieden, die sich aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnung beider Werkstoffe ergeben hätten. Nur so gelingt die langlebige Verbindung von Aluminium-Heizelement und Edelstahlgehäuse. Heute sind die Pumpen-Heizelemente von Eichenauer als geprüfte, zertifizierte Standard-Komponenten erhältlich. Davon hat der Hersteller bislang über 500 000 Stück ausgeliefert, die weltweit in Geschirrspülgeräten von führenden Herstellern zum Einsatz kommen. I


GERÄTE

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Bestens aufgestellt für 2009 Vor drei Jahren startete Grundig im Bereich Home Appliances mit Kleingeräten. Wie lautet Ihr Fazit? Das Geschäft hat sich für uns fulminant entwickelt und weist heute bereits Umsätze im zweistelligen Millionenbereich auf – Tendenz weiterhin stark wachsend. So haben wir es in vielen Bereichen geschafft, den Umsatz im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum fast zu verdoppeln. Auch für das nächste Jahr sind wir optimistisch, diese Entwicklung mit Produktneuheiten fortzuführen. Mit der türkischen Koç-Gruppe, die Grundig Intermedia GmbH zu 100 Prozent im Januar 2008 übernahm, steht ein starker Konzern hinter der Traditionsmarke, die ihr Sortiment sukzessive im Bereich Kleingeräte zum Vollsortimentsangebot ausbaut. Was sind die Geheimnisse des Erfolges? Grundig hat sich im Laufe vieler Jahrzehnte zu einer immer stärkeren Marke entwickelt. So verfügt Grundig im so genannten Markendreiklang über beachtliche Werte bei Bekanntheit, Kaufbereitschaft und Sympathie. Neben Aspekten wie Innovation und nachhaltiger Qualität nehmen Verbraucher die Marke vor allem über ihr Design wahr. Hier kann Grundig auf eine eigene Designarbeit in Nürnberg setzen. Über die im Haus vorhandenen Kompetenzen und Fachabteilungen Design, Entwicklung, Konstruktion und Qualitätssicherung, die als Kernkompetenzen in Nürnberg angesiedelt sind, können besondere Merkmale und Alleinstellungen bei Neuentwicklungen des Sortiments realisiert werMichael Geisler, Director Home Appliances bei Grundig Intermedia den.

Für den Handel hält Grundig eine Vielzahl hochwertiger PoS-Materialien bereit, unter anderem einen aus hochwertigem Plexiglas gefertigten Produktpräsenter für die neue „White-Line“-Serie

FOTO: GRUNDIG

Man mag es kaum glauben: Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu. hitec ELEKTROFACH hat deshalb Michael Geisler, Director Home Appliances bei Grundig Intermedia, um sein Fazit für 2008 gebeten und direkt nachgefragt, was der Handel denn im nächsten Jahr von Grundig erwarten kann. Wie zeigt sich das konkret beim Produktportfolio? Ein besonders überzeugendes Beispiel ist die Alleinstellung von Grundig bei innovativen Boden-, Hand- und Autostaubsaugern mit der einzigartigen Filtertechnologie Microban, die im Jahr 2007 eingeführt wurde. Sehr stolz sind wir auch auf die mit dem Plus X Award ausgezeichneten Körperwaagen, die ebenfalls aus der Grundig„Design-Feder“ stammen. Was sind für Sie weitere Produkthighlights in 2008 gewesen? Da wäre die neue Produktlinie „White Line“ zu nennen. Hier setzt Grundig einen ganz besonderen Akzent. In puristischem, edlen Design in Weiß, ausgestattet mit perfekter Technik, überzeugen der „Ionic Family Haartrockner HD 8780“, der „Solid Ceramic Hair Styler Straight & Curls HS 3830“, die „Volumen- & Locken-Styler HS 5521“ und „3820“ sowie der „4-in-1Multi-Haarschneider MT 6740“. Haarschneider ist dabei ein gutes Stichwort. In diesem wachsenden Produktsegment hat sich Grundig mengenmäßig in 2008, ebenso wie im ebenfalls konstant wachsenden Markt der Haarglätter, bereits auf Platz zwei positionieren können. Was haben Sie für den Handel weiter zu bieten? Natürlich kann der Handel von Grundig auch im kommenden Jahr neue Produktund Sortiments-Highlights erwarten. Neben vielen interessanten Produkten bietet Grundig dem Handel aber auch ein flächendeckendes Vertriebsnetz hochkompetenter eigener Vertriebsmitarbeiter. Außerdem hält Grundig eine Vielzahl hochwertiger PoS-Materialien bereit, unter anderem einen aus hochwertigem Plexiglas gefertig-

ten Produktpräsenter für die neue „WhiteLine“-Serie. Stichwort Messen. Da hat die IFA in diesem Jahr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wie lautet Ihr Fazit für das Messejahr 2008? Mit dem bisherigen Messeengagement war Grundig auf den wichtigen Messen der Kooperationen sowie auf der Ambiente mit eigenen Messeständen erfolgreich vertreten. Ebenso erfolgreich verlief die erste Home Appliances@IFA 2008 in Berlin. Daher wird Grundig Elektrokleingeräte auch 2009 auf allen genannten Messen wieder mit dabei sein. Sie können sich daher schon jetzt auf viele Neuigkeiten auf der vom 13. bis 17. Februar 2009 stattfindenden Ambiente in Frankfurt freuen. Herr Geisler, wir danken Ihnen für das Gespräch. I hitec ELEKTROFACH 12/2008

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GERÄTE

Premium ohne Kompromisse

Je nach angewählter Leistung wechselt die Beleuchtung der Glasfläche dieser Dunstabzugshaube die Lichtfarbe

Auf der Fokus Küche & Bad hat Fagor seine Premiummarke De Dietrich mit vielen Produktinnovationen vorgestellt. hitec ELEKTROFACH hakte bei Jochen Henn, Geschäftsführer der Fagor Hausgeräte GmbH, nach, was der Handel von De Dietrich erwarten kann und darf. Herr Henn, auf der Fokus Küche & Bad hat Fagor seine Premiummarke De Dietrich vorgestellt. Wie war die Resonanz der Händler? Wir sind sehr erfreut über das große Interesse des Handels an der Rückkehr De Dietrichs auf den deutschen Markt. Wir konnten viele positive Gespräche führen, die bestätigen, dass auch der Handel De Dietrich als interessante Premium-Alternative sieht. Wie sieht die Vertriebspolitik von De Dietrich in Deutschland aus? De Dietrich-Geräte werden kompromisslos als Premiummarke vertrieben: mit einer selektiven Vermarktung über den anspruchsvollen Küchen- und Gerätefachhandel. Mit einem Preisniveau, das klar dem PremiumSegment entspricht und dem Händler sehr interessante Margen ermöglicht. Mit Geräten, die die seit langem bekannte De Dietrich-Innovationskraft unter Beweis stellen.

Was haben Sie sich für 2009 vorgenommen? Wir haben uns für De Dietrich insbesondere in der qualitativen Vermarktung hohe Ziele gesteckt. Hierfür zählen wir auf folgendes Rüstzeug: I Eine bundesweite Außendienstmannschaft von zunächst zehn Personen, die sich sukzessive an unsere Entwicklung anpassen wird. I Den Service-Partner Profectis, der mit Abstand die größte und professionellste Kundendienst-Organisation in Deutschland ist und für De Dietrich unter anderem eine eigene Hotline unterhält. I Neuestes Prospekt- und PoS-Material I Unsere Stützpunkthändler, in deren Ausstellungen De Dietrich bereits präsentiert wird und interessierte Kollegen die Geräte schon mal „anfassen“ können. Auf dieser Plattform bauen wir 2009 auf. FOTOS: FAGOR

Beim Geschirrspüler mit „Quattrotechnik“ können auf zwei Ebenen gleichzeitig verschiedene Programme durchgeführt werden

Jochen Henn, Geschäftsführer der Fagor Hausgeräte GmbH, De Dietrich

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Die Finanzmarktkrise ist aktuell in aller Munde. Wie bewerten Sie die Lage? Die Marktentwicklung für das kommende Jahr ist schwer abzuschätzen. Zum heutigen Zeitpunkt wagen weder die Politik noch die Institute oder die Wirtschaft eine Prognose darüber, wie intensiv uns die Finanzmarktkrise belasten wird. Nicht aus Zweckoptimismus, sondern aus wahrer Überzeugung glaube ich jedoch, dass jede Krise auch Chance bedeutet. Zum Beispiel die Chance, Neues zu versuchen, wenn das Althergebrachte die Krise nicht beendet oder gar verursacht. Konkret auf De Dietrich bezogen, bin ich davon überzeugt, dass es gerade in schwierigen Wirtschaftssituationen mit Absatzrückgängen, schrumpfenden Margen etc. wichtig ist, die noch realisierbaren Umsätze hochwertig und gewinnbringend zu tätigen. Hierfür bieten wir dem Handel mit De Dietrich das passende Werkzeug: eine selektive Vertriebspolitik, eine stabile Preispolitik und technisch und ästhetisch hochwertige Produkte mit überzeugenden Argumenten, die dem Händler das Verkaufen leicht machen sollen. Dies sind für mich handfeste Argumente, die natürlich umso besser zum Tragen kommen werden, je mehr die Konjunktur das Kaufverhalten der Konsumenten unterstützt. Unsere Argumente halte ich für sehr ‚handfest’; nun kommt es darauf an, wie die Konjunktur die Investitionsbereitschaft der Konsumenten positiv beeinflussen kann. Herr Henn, vielen Dank für das Gespräch. I


GERÄTE

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FOTOS: ELECTROLUX

Schöne Aussicht Die Weiße Ware der Zukunft steht im Mittelpunkt des Wettbewerbs Design Lab von Electrolux. Auch in diesem Jahr überraschten die Teilnehmer die Jury mit spannenden Lösungen. Wie sieht die Weiße Ware der Zukunft aus? Diese Frage stellen sich jedes Jahr aufs Neue die Teilnehmer des Wettbewerbs Design Lab, den Electrolux ins Leben gerufen hat. In diesem Jahr lautete die Aufgabe, Hausgeräte für die Internetgeneration zu entwerfen. Die Beiträge sollten die Themen Lebensmittelaufbewahrung, Kochen beziehungsweise Waschen behandeln. Die angenommene Zielgruppe: ältere Mitglieder der Internetgeneration. Sprich: markenbewusste, vielbeschäftigte Menschen im Alter von 25 bis 35 Jahren, die unabhängig und umweltbewusst sind und deren Leben mit Technologie und sozialen Online-Netzwerken verflochten ist. MODULARER KÜHLSCHRANK Der erste Preis beim Electrolux Design Lab 2008 ging an Stefan Buchberger für seine Erfindung „Flatshare“, ein modular aufgebauter Kühlschrank mit Einzelfächern

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Für den Wettbewerb gingen in diesem Jahr über 600 Beiträge aus 49 Ländern ein

und wurden von einer internationalen Jury bewertet. Der erste Preis ging diesmal nach Österreich. Stefan Buchberger von der Universität für Angewandte Kunst in Wien hat mit seiner Erfindung „Flatshare“ das Rennen gemacht. Der „Flatshare“ ist ein modular aufgebauter Kühlschrank mit Einzelfächern. Das Gerät besteht aus einer Basisstation und bis zu vier stapelbaren Modulen. Die Module ermöglichen es jedem einzelnen Benutzer, sein eigenes Kühlschranksegment zu verwenden und mit verschiedenen bunten Oberflächen oder Zusätzen wie zum Beispiel einem Flaschenöffner zu versehen. Durch Griffe an den Seiten der Module können diese leicht transportiert werden. WG-IDEE Stefan Buchberger: „Mir kam die Idee, ‚Flatshare’ zu entwickeln, weil der Kühlschrank in vielen Wohngemeinschaften ein Problem darstellt. Er verdreckt, weil sich niemand für seine Reinigung verantwort-

Der erste Preis beim Electrolux Design Lab 2008 ging an Stefan Buchberger von der Universität für Angewandte Kunst, Wien, Österreich

lich fühlt.” Dank Flatshare müsse nun niemand mehr den Anblick schimmeligen Käses oder unappetitlicher Essensreste der Mitbewohner ertragen. Die Jury war von der Genialität beeindruckt. „Ein Kühlschrank ist gar nicht so leicht neu zu erfinden,” weiß Juryvorsitzender Henrik Otto, Leiter des Bereichs Global Design bei Electrolux, aus eigener Erfahrung zu berichten. „Mit ‚Flatshare’ ist es dagegen gelungen, etwas Neues zu schaffen, das beeindruckt und zudem Spaß macht. Ein gemeinsam genutzter Kühlschrank ist auch im Hinblick auf Verbrauchereinsichten durchaus relevant, um den Bedürfnissen und Ansprüchen der Zielgruppe gerecht zu werden.” Der österreichische Nachwuchsdesigner Stefan Buchberger darf sich nun aber nicht nur über die Anerkennung der Jury freuen. Der erste Preis des Design Labs 2008 ist auch mit 5 000 Euro und einem sechsmonatigen Praktikum in einem der weltweiten Electrolux Design Center verbunden. I

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Der zweite Preis und 3 000 Euro gingen an das Konzept „iBasket“ – eine Kombination aus Wäschekorb und Waschmaschine mit Wi-Fi-Anschluss –, das der Chinese Guopeng Liang von der Tongji University in Shanghai eingereicht hatte

Rang drei ging an den Franzosen Antoine Lebrun von der L’Ecole de Design Nantes Atlantique für seinen rollbaren Kochtisch „Coox“

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CHINA SPEZIAL

FOTOS: HITEC ELEKTROFACH

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(EINE CHINA-REISE)

Nächtliche Impressionen aus Qingdao

Eine Stippvisite ins Reich der Mitte. hitec ELEKTROFACH hat die Volksrepublik China besucht und ist mit jeder Menge Eindrücke über das Land und die Menschen zurückgekehrt. Wer zum ersten Mal nach China reist, dürfte schon kurz nach der Landung auf dem Flughafen von Beijing überrascht sein: Fast kein Klischee, das hierzulande noch so häufig über China herumgeistert, passt. Beijing (Peking, wie es hierzulande meist noch heißt) präsentiert sich – Olympia 2008 sei Dank – als hypermoderne Großstadt. Kaum ein Gebäude in der Innenstadt, so der Eindruck, ist älter als sieben Jahre (Anmerkung: vor sieben Jahren erhielt China den Zuschlag für die Olympiade). MILLIARDENSCHWERES FACELIFTING Diese riesige Metropole, die so viele Einwohner wie die Niederlande hat und so groß ist wie Thüringen, hat ein milliardenschweres Facelifting hinter sich. So belaufen sich, Schätzungen zufolge, die Gesamtkosten der Olympischen Spiele auf 40 Milliarden Euro und mehr. Und auch wenn eine deutsche Zeitung während der Olympiade spöttelnd über die „Potemkinschen Spiele“

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berichtete, kann der neutrale Besucher nur feststellen, dass die Chinesen hier Enormes geleistet haben. So wurden allein 30 000 Arbeiter für den Bau der Sportstätten eingesetzt. Aber nicht nur die Neubauten begeistern, sondern auch traditionelle Sehenswürdigkeiten wie der ehemalige Palastbereich des chinesischen Kaisers – die „Verbotene Stadt“. Dennoch: Beijing neigt in seinen modernen Teilen mit seinen riesigen Plätzen und Straßen zu einem Gigantismus, der doch ein wenig kühl und abweisend auf den Besucher wirkt. NÄCHSTE STATION: QINGDAO Das leichte Unwohlsein über den Gigantismus der Hauptstadt verschwindet nach dem Weiterflug in die Industriestadt Qingdao, die an der Ostküste Chinas liegt. Qingdao zählt knapp acht Millionen Einwohner. Der Weg vom Flughafen ist dabei erst einmal ernüchternd, denn es geht ermüdend

lange an halbfertigen Apartmenthochhäusern vorbei. Angesichts der Immobilienkrise in den USA fragt man sich schon automatisch, wer hier wohl zig Millionen von Dollar in Gebäude investiert, die vielfach leer stehen? Der Leerstand verwundert indes nicht, denn die Preise für die Apartments sind zum Teil auf europäischem Niveau. Doch der erste Eindruck des Unfertigen verschwindet, wenn man die Innenstadt von Qingdao erreicht. Den Besucher erwartet einerseits eine asiatische Boomtown mit dem drittgrößten Hafen der Welt – hier finden sich Einkauf-Malls und Hochhäuser inklusive eines riesigen „Hummer“ in Cremeweiß, der sich mit den anderen Autos durch den abendlichen Verkehrsstau schiebt. Andererseits ist die Stadt eine gewachsene touristische Metropole, ein bedeutender Badeort mit langen Stränden, an denen sich in der Saison und vor allem an den Wochenenden die Menschen tummeln. Und auch das erfährt der Besucher: Qingdao war früher deutsche Kolonie (1897 bis 1914). Das sieht man zum Teil noch den Gebäuden an, denn so manche Jugendstilvilla gehört nach wie vor ins Stadtbild. Das merkt man aber vor allen Dingen an dem


CHINA SPEZIAL

Palast innerhalb der „Verbotenen Stadt“ in Peking

hervorragenden Bier aus chinesischer Produktion. DIE HANDELSLANDSCHAFT IN CHINA Wenn man sich schon für ein Fachhandelsmagazin auf den weiten Weg nach China macht, dann möchte man natürlich auch mal sehen, wie der Handel hier funktioniert. Einigermaßen erstaunt steht man plötzlich vor einem großen Schaufenster, in dem die neueste Unterhaltungselektronik angeboten wird. Der Name über der Tür klärt auf: Suning. Denn Suning, Gome und Best Buy dominieren den chinesischen RetailerMarkt. Hunderte von Läden locken über das ganze Land verteilt die Kundschaft an. Beim Betreten des Ladens wird schnell klar: Handel in China funktioniert ganz anders. Dutzende von Verkäufern stehen auf jeder der vier Etagen mit Rat und Tat zur Verfügung. Jeder Marke ist dabei eine eigene Verkaufsfläche – und ein eigener Verkäufer – zugewiesen. Fast jeder bekannte Hersteller ist hier vertreten: Lokalfavorit Haier, aber auch beispielsweise Siemens, Toshiba, Panasonic, LG oder Samsung. Das angebotene Warenspektrum reicht von Elektro-Kleingeräten und -Großgeräten über Telekommunikation und IT bis hin zur Unterhaltungselektronik. Die Ware selbst ist dabei zum Teil topaktuell – so findet sich etwa ein 70-Zoll-LCD-Fernseher mit LED-Backlight-Technologie für schlappe 400 000 RMB – das sind umgerechnet knapp 40 000 Euro.

delsministeriums betrug 2003 das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf – gerechnet nach dem Wechselkurs in jenem Jahr – etwas über 1 000 US-Dollar. Das Ministerium stellt aber in seiner Mitteilung auch fest: „Die Konsumstruktur hat sich erneut verändert, und die Ausgaben für Bildung, Wohnen, Autos, Computer, Wertpapiere und Auslandsreisen stehen an der Spitze der Investitionen und des Konsums. Mit der ständigen Erhöhung der Lebensqualität haben sich auch die Konsumgewohnheiten bei den Grundbedürfnissen geändert: Bei Bekleidung legt man nun großen Wert auf Mode, bei der Ernährung auf gesunde Nahrungsmittel und beim Wohnen auf Geräumigkeit und Bequemlichkeit. Ein Taxi zu nehmen oder ein Privatauto zu fahren, ist auch keine Seltenheit mehr.“

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Das Hauptquartier von Haier in Qingdao

Blick in den Weißware-Showroom von Haier Blick in den UE-Showroom von Haier

WER SOLL DAS BEZAHLEN? Angesichts solcher Preise drängt sich die Frage auf, wer das bezahlen kann und soll? Denn nach Auskunft des chinesischen Han-

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CHINA SPEZIAL

Blick in das Zentrallager bei Haier

Dabei sei der Engel-Koeffizient (der Anteil der Ausgaben für die Ernährung an den gesamten Ausgaben für den Konsum) den Angaben des staatlichen Statistikamtes zufolge bei den Haushalten der städtischen Bevölkerung von 39,4 Prozent im Jahr 2000 auf 35,8 Prozent im Jahr 2006 gesunken. Das bedeute zwar immer noch einen Abstand zu den entwickelten Ländern mit einem Koeffizienten unter 30 Prozent, doch dieser Abstand verringere sich allmählich, so das Handelsministerium. Anders sieht es erwartungsgemäß auf dem Land aus. Aber auch bei der Landbevölke-

Haier-Waschmaschinen …

rung in China, so die Aussage, sei diese Kennziffer im gleichen Zeitraum von 49,1 Prozent auf 43 Prozent gefallen. PRODUKTQUALITÄT STEIGT Zugleich versichert man von offizieller Stelle, dass die Quantität und die Qualität langlebiger Konsumgüter, wie etwa elektronischer Haushaltsgeräte, zugenommen habe. So würden in den Städten inzwischen bevorzugt Farbfernseher mit großem Bildschirm und hoher Auflösung, Kühlschränke mit großem Fassungsvermögen und mehreren Türen sowie leise laufende, computergesteuerte Waschmaschinen gekauft. Aber auch Klimaanlagen und Heimkinoanlagen, Duschvorrichtungen, Privatautos, Videokameras, Computer, Sportgeräte und qualitativ hochwertige Möbel seien mittlerweile Verkaufsschlager geworden. ZU BESUCH BEI HAIER Aber nicht nur die Handels- und Konsumlandschaft sind bei einem Chinabesuch von Interesse, sondern vor allen Dingen die chinesische Industrie, die im Verbund mit der Containerschifffahrt den Begriff wirtschaftliche Globalisierung erst so richtig

Suning ist einer der großen RetailerMärkte in China

Architektonisches Symbol für Haiers Wachstum: das „Haier-UFO“

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mit Leben gefüllt hat. Und wen besucht man, wenn man in Qingdao ist? Natürlich Haier. Nun ist es nicht so, dass man in Qingdao irgendwie an Haier vorbeikäme. Der Konzern ist omnipräsent durch Plakate und Aufschriften in der Stadt. Sogar die Expressstraße, die zum Stammwerk führt, heißt Haier Road. Der Hersteller hat aber auch eine eigene Buslinie, die nur dafür da ist, die 30 000 (!) Mitarbeiter, die Haier allein in Qingdao beschäftigt, zur Arbeit und wieder nach Hause zu bringen. Steht man dann im Hauptquartier in der obersten Etage und blickt hinunter auf den riesigen Industriepark, fällt einem bei dem mehrere Quadratkilometer großen Gelände nur der flächenmäßige Vergleich mit einem großen Chemieunternehmen aus Leverkusen ein. Betrachtet man die reinen Leistungszahlen, verwundert einen die Größe nicht mehr: Natürlich ist Haier der gr��ßte chinesische Produzent für Weiße Ware (der Marktanteil bei Kühlschränken beispielsweise liegt hier bei rund 26 Prozent). Weltweit ist er laut Euromonitor Research von 2004 auf Rang vier der größten WeißeWare-Hersteller. In 2007 hatte die HaierSo weit das Auge reicht ... das riesige Stammwerk von Haier in Qingdao


CHINA SPEZIAL

… made in China

Gruppe 64 Handels-Firmen (19 davon in Übersee), 29 Fabriken (24 in Übersee) acht Design-Center (fünf in Übersee) und 16 Industrieparks (vier davon in Übersee). Mehr als 50 000 Menschen sind weltweit für den Konzern tätig.Weitere 58 000 Personen arbeiten im Vertrieb für Haier-Produkte. Der weltweite Umsatz lag in 2006 bei 16,2 Milliarden US-Dollar. Zurück zur Betriebsbesichtigung. Im Hauptquartier selbst zeigt ein mehrstöckiger Showroom, dass Haier nicht nur Weiße Ware herstellen kann. Von Full-HD-Flachfernsehern über Mobiltelefone, Laptops, Elektrokleingeräte, Chip-Zubehör für die Automobilindustrie bis hin zu „Smart Home“-Lösungen reicht das gezeigte und angebotene Spektrum. In der Produktion zeigt sich dann, dass der Hersteller großen Wert auf Qualität legt. So hat man sich nicht nur die strengen Sicherheitsvorschriften der Japaner zu Eigen gemacht. Jedes Produkt, das hier vom Band läuft, durchläuft ein entsprechendes Testverfahren. Besonders beeindruckend zeigt sich das im Waschmaschinen-Werk. Hier wurde etwa auch ein deutscher Ingenieur als Berater engagiert, der stolz dem

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Haier-Kühlschränke made in China

Besucher die Produktion zeigt. Aber auch das Haier-eigene „Quality Supervising and Testing Center“ und die langjährige Zusammenarbeit mit VDE, LGA oder auch TÜV Rheinland zeigen, dass Haier das Thema Qualität sehr ernst nimmt. HAMMER-QUALITÄT Zum Schluss erzählt man dem Besucher aus dem Westen noch eine Anekdote: So habe der Haier-Chef Zhang Ruimin 1984, um seine Qualitätsansprüche zu verdeutlichen, schlechte Kühlschränke mit einem Vorschlaghammer zerstört. Den Hammer nutzt Ruimin übrigens nicht mehr, denn der liegt mittlerweile in einem Haier-eigenen Museum unter Glas. Beeindruckt verlässt man das Werkgelände und kann nur das Fazit ziehen: Der chinesische Drache schläft schon lange nicht mehr. Er ist hellwach. I

Auch das gibt es in China: ein „Hummer“ vor einem traditionellen Restaurant

Die Skyline von Qingdao

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GERÄTE

FOTO: JURA

FOTO: HITEC ELEKTROFACH

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TIPPS FÜR DIE RICHTIGE DEKO

1. Dekorieren Sie nur so viel Ware im Schaufenster, wie der Betrachter in etwa zwölf Sekunden erfassen kann. Es ist besser, die Warenauslage häufiger zu wechseln, als alle Waren gleichzeitig zeigen zu wollen.

2.

Ordnen Sie die Waren im Schaufenster so an, dass zusammengehörende Artikel eine Gruppe bilden und von anderen getrennt sind. Das erleichtert die Übersicht. Das Gleiche gilt für die Dekoration im Geschäft.

3. Achten Sie auf die ArtikelbeEin frisch gebrühter Kaffee zum Verkaufsgespräch kann manchmal schneller überzeugen als ein günstiger Preis

Allein die richtige Platzierung kann den Abverkauf stark ankurbeln

Schöner schmücken Wer sich noch keine Gedanken über die Weihnachtsdekoration seines Schaufensters oder des Ladengeschäftes gemacht hat, der sollte dies spätestens jetzt tun: Der Countdown läuft. Wer jetzt noch neue Deko-Artikel bei Visual-Merchandising-Anbietern bestellt, kann pünktlich zum Adventsstart ein besinnliches Ambiente zaubern. Auch wenn die klassischen Weihnachtsfiguren wie Engel oder Nikolaus und die Farbe Rot nach wie vor hoch im Kurs stehen, setzen die Trendscouter auf eine stilistisch, leicht überzogene Weihnachts-Symbolik. Verführerisch glänzend mit einem Hauch von Luxus präsentieren sich die aktuellen Dekorations-Trends. Bei der Dekoration von meist kleinen Elektroprodukten ist es zunächst wichtig, einen Blickfang, etwa in Form einer Langbahn oder XXL-Deko, zu schaffen. Kleinere Aufbauten und Displays im unteren Drittel des Schaufensters können dann zur Präsentation der Verkaufsartikel genutzt werden und mit kleineren, saisonal passenden Accessoires abgerundet werden. Dabei darf die Ware nicht von der Deko überlagert werden. INNEN WIE AUSSEN Wichtig ist auch, dass die Schaufenstergestaltung im Innenraum fortgesetzt wird, damit der Kunde keinen Bruch in der Wahrnehmung erfährt. Letztendlich sind Dekorationen so individuell wie die Schaufenster und Waren der

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Händler. Da jedoch nicht nur Elektrokleingeräte verkauft werden sollen, sondern auch die großen Geräte, ist es sinnvoll, dem Kunden einen Eindruck davon zu vermitteln, wie sich die Ware in die heimische Wohnsituation integrieren könnte. Eine Kooperation mit einem Möbelhaus aus der Umgebung kann dabei helfen, Wohnambiente ins Geschäft zu bringen. Bei Kühlschrank, Waschmaschine oder Trockner könnte eine Küchensituation den Verkauf unterstützen. Natürlich nur, wenn auch genug Raum dafür vorhanden ist. Häufig reichen aber schon einzelnen Möbelstücke, um den Kaffeevollautomaten, das Küchenzubehör oder das Massagekissen richtig zur Geltung zu bringen. Auch ist es in vielen Geschäften üblich, Weihnachtslieder zu spielen. Neben den klassischen Melodien zum Fest gibt es moderne Weihnachtsmusik, die gerade jüngeres Publikum anspricht. So schafft man für den Kunden eine Wohlfühlatmoshäre, wodurch er sich länger als geplant im Geschäft aufhält. In der Vorweihnachtszeit ist es häufig hektisch im Geschäft.Wer sich trotzdem etwas Zeit für seine Kunden nimmt, wird neben der gewünschten Ware häufig auch noch ein gutes Zusatzgeschäft tätigen können. I

schriftung! Jedes Produkt, das im Schaufenster erscheint, muss ein sichtbares Preisschild tragen.

4. Achten Sie darauf, dass alle Artikel und Dekorationsmittel den richtigen Platz haben. So vermeidet man, dass in der Auslage Staub oder tote Fliegen die Wirkung stören.

5. Die Waren sollten immer unter einem bestimmten Thema oder einer Leitidee zusammengefasst sein. Steht die Ware unzusammenhängend im Schaufenster oder im Laden, werden Kunden sie nicht beachten.

6. Positionieren Sie alle Artikel gut sichtbar. Der Kunde muss sie leicht erkennen können. Kleine Waren also vorn platzieren, damit sie wahrgenommen werden.

7.

Sie können die Wirkung kleiner Waren dadurch heben, dass Sie den gleichen Artikel mit zwei oder drei Exemplaren zeigen.

8.

Heben Sie Waren, die Sie besonders betonen möchten, zum Beispiel Aktionsartikel oder Neueinführungen, durch Auslagehilfen (Sockel, Untersätze, Bänder, Beleuchtung, Farbkontrast) und durch bevorzugte Platzanordnung hervor.

9.

Beim Dekorieren sollten Sie darauf achten, dass die Ware gut und sicher steht und nicht durch Erschütterungen von der Straße ins Wanken gerät oder umfallen könnte.

10. Schaffen Sie für Ihre Kunden eine angenehme Einkaufsatmosphäre. Leise Musik, keine Hektik und ein offenes Ohr können häufig mehr Umsatz generieren als der schnelle Abverkauf der gewünschten Ware.


LICHT

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FOTOS: ZWEIBRÜDER

Die „H7“ ist das Flaggschiff der neuen „LED Lenser H“-Serie von Zweibrüder

Für alle Fälle

Wiederaufladbar

„Blizzard“ Mit 1 oder 3 Watt LED

Zweibrüder ist mit starken Lösungen im Bereich LED-Lampen unterwegs. Einige Highlights – im Wortsinn – hat hitec ELEKTROFACH unter die Lupe genommen. Keine Frage, mit der „LED Lenser X21“ liefert Zweibrüder Optoelectronics ein weiteres Meisterstück ab. Die „X21“ aus der „High Performance Line“ wird Furore machen, denn mit ihr öffnet sich ein neuer Horizont lichttechnischer Anwendungsmöglichkeiten. Insbesondere in der Fotografie ermöglichen die LED-Lampen neue Lichtwelten. Die Lampe produziert bis zu unglaublichen 950 Lumen Lichtleistung. Der Lichtkegel kann über das Advanced Focus System (hitec ELEKTROFACH berichtete in der Ausgabe 10 2008) dynamisch reguliert werden. Sieben ultrahelle Superchips sowie sieben Terminator-Linsen erzeugen ein gleißend helles Licht, das selbst Auto-

scheinwerfer blass aussehen lässt. Lieferbar ist sie voraussichtlich im ersten Quartal 2009. NEUE KOPFLAMPEN

„AmperLED 2701“ Mit 3 Watt LED

Aber auch mit der LED-Lenser-HSerie, den neuen Kopflampen von

Die „LED Lenser P7“ ist für Profis und Anwender mit höchsten Ansprüchen konzipiert. Die Lampe ist modular konzipiert, mit einem Dynamic Switch ausgestattet und hat drei Helligkeitsstufen. Eine Batterieladung bringt (in der Stromsparstufe) bis zu 120 Stunden Licht

„Rebel“ Leuchtstarke 3 Watt LED-Leuchte

„Clip Lite“ Superleichte 0,5 Watt LED-Leuchte inkl. Magnet-Clip

Die „LED Lenser P5“ ist klein, leicht, verbraucht wenig Energie und bietet dennoch jede Menge Strahlkraft. Sie wird mit nur einer Mignonzelle (AA) betrieben. Der integrierte DC/DC-Wandler pumpt die Spannung im Nanosekundentakt in die Hochleistungs-LED

Ampercell GmbH · Frankfurter Landstrasse 68 · 61440 Oberursel/Taunus Telefon ++49 (0) 61 71 / 70 41-0 · Fax ++49 (0) 61 71 /70 41-70 www.ampercell.com · e-mail info@ampercell.com

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LICHT

Die „LED Lenser P14“ ist mit dem Dynamic Switch (drei Helligkeitsstufen) und einer 39-mm-Reflektorlinse ausgestattet

Zweibrüder, ist dem Hersteller ein großer Wurf gelungen. Die Modelle zeichnen sich durch besondere Helligkeit und innovative Funktionen aus. Als Entwicklungsbasis dient die von Stiftung Warentest zum Testsieger gekürte „Headfire Power-Chip“. Im Vergleich zum Vorgängermodell bringen die Lampen der aktuellen Serie neben der stärkeren Lichtleistung auch eine Fülle von neuen Funktionen mit. Die „H7“, das Flaggschiff der Serie, erreicht eine beeindruckende Helligkeit von bis zu 140 Lu-

AMPERCELL

Hört, hört Cool und ein bisschen im 60er-Jahre-Look kommt das Dynamoradio daher. Seine inneren Werte sind aber überhaupt nicht von gestern, sondern ganz modern. Und außerdem ist das handliche Radio äußerst vielseitig. Es hat drei Frequenzbereiche (AM/FM/SW), eine ausziehbare Antenne, eine Kopfhörerbuchse und einen Tragegriff. Vor allem aber: Es muss nicht mit Batterien bestückt werden. Über die integrierte Kurbel lädt der eingebaute Dynamo die vier Nickel-Metallhydrid-Akkus immer wieder auf. Oder man benutzt den im Bodenfach verstauten Zwölf-V-Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto. Darüber hinaus

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men. Damit übertrifft sie selbst die Leuchtstärke herkömmlicher Stabtaschenlampen. Der Lichtstrahl der „H7“ ist über ein Zirkularpotentiometer am Batteriefach dimmbar und kann zusätzlich mit dem Advanced Focus System fokussiert werden. P WIE PROFI Die „P7“ und weitere Modelle der „LED Lenser P(Professional)“-Serie hat hitec ELEKTROFACH in der Ausgabe 10 2008 bereits vorgestellt. Aber ohne sie wäre ein

verfügt das Radio über eine verstellbare Leuchte (drei weiße LEDs), die auch in der Dunkelheit den Weg erhellt oder, von Dauer- auf Blinklicht umgeschaltet, als Notsignal dienen kann. Das Radio gibt es in drei Farben: Silber, Gelb und Rot. Und auch das hat Ampercell im Programm: Unter der eigenen Marke „Ampercell Super Plus“ bietet Ampercell seit 2005 AlkaliMangan-Zellen für besonders anspruchsvolle Anwendungen. Die Batterien in Standard- und Blisterverpackung sind in den Größen Micro, Mignon, Baby, Mono, als Neun-V-Block und Flachbatterie 3LR12 erhältlich. Für Verkaufsaktionen eignet sich sehr gut die jeweils als 8er (AA u. AAA), 4er (C-D) und 2er (9V) gepackte Schlauchware. Auch so genannte „Electronics“ gibt

Blick auf die Highlights von Zweibrüder einfach nicht vollständig. Denn sie vereinen in sich Innovationen wie das „Advanced Focus System“ mit Reflector-Linse, den „Speed Focus“, die Batterie-Cartridge, das neue Dynamic-Switch-Konzept und die sehr große Leuchtstärke der Chips. Dass die Lampen nicht nur durch ihre Leuchtkraft überzeugen, beweisen über 50 internationale Designpreise, mit denen sich die Stab- und Taschenlampen von Zweibrüder Optoelectronics schmücken dürfen. I

Das Dynamoradio von Ampercell: Über die integrierte Kurbel lädt der eingebaute Dynamo die vier Nickel-Metallhydrid-Akkus immer wieder auf

es bei Ampercell. Die 14 Zellen der Systeme Lithium, Alkaline und Silber sind zum Beispiel für den Einsatz in Kameras, Spielzeug, Werkzeug, Uhren, Taschenrechnern geeignet. FOTOS: AMPERCELL

Unter der eigenen Marke „Ampercell Super Plus“ bietet Ampercell seit 2005 Alkali-Mangan-Zellen

Die „LED Lenser X21“ produziert bis zu 950 Lumen Lichtleistung! Der Lichtkegel kann über das Advanced Focus System dynamisch reguliert werden


I N S TA L L AT I O N

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Lebens-(T)räume Busch-Jaeger präsentierte auf der Fachmesse in Hamburg wichtige Neuheiten – von der Gebäudesystemtechnik über elegante Schalterprogramme bis zum kompakten Audiosystem. Anziehungspunkt für das Fachpublikum aus dem In- und Ausland war der Stand von Busch-Jaeger auf der GET Nord in Hamburg. Auf dieser regionalen Fachmesse für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima, die vom 19. bis 21. November stattfand, stellte die zur ABB gehörende Busch-Jaeger Elektro GmbH als Marktführer für Elektroinstallationstechnik wichtige Neuheiten vor. Mit „Busch-priOn“ stellt Busch-Jaeger im Premiumsegment ein modular aufgebautes Steuerungssystem für KNX-basierte Gebäudesystemtechnik vor

LIVING SPACE Unter dem Oberbegriff „Living Space“ präsentierte Busch-Jaeger Lösungen im Bereich Gebäudesystemtechnik für mehr Indi-

Neben dem klassischen „Studioweiß“ sind für die „Busch-axcent“Rahmen ausdrucksstarke Hochglanzoberflächen in den Spektralfarben Rot, Grün, Gelb und Blau verfügbar

vidualität, mehr Komfort und mehr Energieeffizienz, die sich durch technische Perfektion, elegantes Design und hohen Bedienkomfort auszeichnen. Dazu gehören das „Busch-ComfortPanel“, eine Neuentwicklung, bei der Gebäudetechniksteuerung, Home-Entertainment und IP-basierte Kommunikation zu einer Einheit verschmelzen, und „Busch-priOn“ – eine intuitiv bedienbare Raumsteuereinheit. Auf dem Messestand konnten die Besucher das neu entwickelte Bedienkonzept von „priOn“ und „ComfortPanel“ testen, dessen Basis eine konsequente Farborientierung ist, die jeder Funktion eine Farbe zuordnet. Eine Kennzeichnung, die international verstanden wird und sprachunabhängig funktioniert. „priOn“ schlägt den Bogen vom konventionellen Schalterprogramm zu den Panelsystemen. Es ist ein komfortables modulares Steuerungssystem für nahezu alle Bereiche der Gebäudesystemtechnik. Beleuchtung, Heizung/Klima und Jalousien zum Beispiel lassen sich komfortabel und intuitiv steuern. „Busch-priOn“ und „Busch-ComfortPanel“ sind ab Januar 2009 lieferbar. GRADLINIG, SACHLICH, ELEGANT Mit dem neuen Schalterprogramm „Busch-axcent“ gibt Busch-Jaeger eine überzeugende Antwort auf den Wunsch vieler designorientierter Kunden und an-

FOTOS: BUSCH-JAEGER

Das „Busch-ComfortPanel“ ermöglicht die intelligente Vernetzung der Gebäudesystemtechnik mit IP-basierter Kommunikation und Home-Entertainment

spruchsvoller Architekten nach einem besonders flächigen und gradlinigen Installationsprogramm. Zentrales Designmerkmal der neuen Serie ist der flache, kantige Rahmen. Neben dem klassischen „Studioweiß“ sind für die „axcent“-Rahmen ausdrucksstarke Hochglanzoberflächen in den Spektralfarben Rot, Grün, Gelb und Blau verfügbar. Das elegante, flächige Erscheinungsbild der Serie wird durch einen zweiteiligen Rahmenaufbau aus weißem Trägerelement und farbigem Oberteil erreicht, die auf der Wand eine feine Schattenfuge entstehen lassen. Durch die Kombinationsmöglichkeit mit den Einsätzen des umfassenden „solo“-Programms eignet sich „axcent“ für nahezu alle Bereiche der Elektroinstallationstechnik: von der konventionellen Installation bis hin zur Gebäudesystemtechnik mit KNX/EIB-Produkten. BUSCH-AUDIOWORLD Interessant für das Fachpublikum auf der GET Nord war auch das aktuelle Audiosystem von Busch-Jaeger. Das „Busch-AudioWorld UP-DigitalRadio“ ist sehr kompakt und findet in jeder Unterputzdose Platz. Das Gerät verfügt über einen FMStereo-RDS-Tuner mit acht Programmspeicherplätzen, einen digitalen Verstärker und eine integrierte Antenne. Für den guten Klang sorgen perfekt auf den Radiotuner abgestimmte Lautsprechereinsätze, die ebenfalls in jede Unterputzdose passen. Das UP-Digitalradio ist Bestandteil des „Busch-AudioWorld Systems“, das maßgeschneiderte Lösungen sowohl für den Privatbereich als auch für Ladenlokale, Büros, Arztpraxen, Kanzleien oder größere Wohnanlagen bietet. Herzstück des Systems ist die „Busch-AudioWorld-Zentrale“ mit FMStereo-RDS-Tuner mit besten Empfangseigenschaften und Kabelsenderkompatibilität sowie integriertem Intercom-Management inklusive Rundruffunktion. I

Kombinierbar mit jedem Busch-JaegerSchalterprogramm: „Busch-AudioWorld UP-DigitalRadio“, hier mit Einbaurahmen des Schalterprogramms „solo“

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A B S PA N N

Zu guter Letzt ...

IMPRESSUM

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Heißes Bügel-Finale

GERÄTE INSTALLATION LICHT

OFFIZIELLES ORGAN DES BUNDESVERBAND TECHNIK DES EINZELHANDELS e.V. (BVT)

Der bestgebügelte Mann Deutschlands kommt aus Lübeck. Jan Dose gewann den von Hailo ausgelobten Wettbewerb in einem spannenden Finale in Köln.

Offizielles Organ des Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT), Herausgeber

FOTO: HITEC ELEKTROFACH

Copyright und Verlag: S.O.K. Verlagsgesellschaft mbH Obergplatz 14, 47804 Krefeld Telefon (0 21 51) 15 25 6-10, Telefax (0 21 51) 15 25 6-28 Sparkasse Krefeld, BLZ 320 500 00, Konto 85 73 75 Internet: www.hitec-elektrofach.de Geschäftsführende Gesellschafter: Heinz Josef Kerbusch, Thomas Schmidt Redaktionelle Objektleitung: Thomas Schmidt (verantwortlich), Telefon (0 21 51) 15 25 6-20 Redaktion: Martin Schulze (Leitung), Telefon (0 21 51) 15 25 6-20 Eva Pesch, Telefon (0 21 51) 15 25 6-15

FOTO: HAILO

Reichlich verknittert gingen die acht Finalisten des Hailo-Wettbewerbs „Deutschlands bestgebügelter Mann“ an den Start

Etwas zerknittert sahen die acht Finalteilnehmer schon aus, bevor in den Kölner Rheinterrassen das Finale des Wettkampfs „Deutschlands bestgebügelter Mann“ begann. Doch der Knitter-Look lag nicht an der morgendlichen Stunde, sondern war Teil des Wettbewerbs. Denn Sakko, Anzughose und Hemden mussten die Teilnehmer mittels des Hailo-Dampfbügelsystems „StarLine gala“ selber wieder in Form bringen. Am besten machte das an diesem Tag Jan Dose aus Lübeck, der mit Volldampf an der Konkurrenz vorbeizog. So legte der 24jährige Hotelfachmann vor der Jury nicht nur eine heiße Sohle auf dem Catwalk hin, sondern entfaltete anschließend am Bügeltisch auch das größte Bügeltalent. STARKE PERFORMANCE Die drei Juroren – Susanne Philipp von „allstar-models“, Steffen Heycke von Hailo und das Nachwuchsmodel Erik Heier – zeigten sich beeindruckt. Steffen Heycke: „Jan Dose hat bewiesen, wie unkompliziert, schnell und einfach Bügeln sein kann. Ich war wirklich erstaunt, mit welcher Sicherheit er das Bügeleisen schwingt.“ Susanne Philipp ergänzt: „Er hat den Titel ,Deutschlands bestgebügelter Mann‘

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Autoren: Jo Clahsen, Sylvia Dieckmann, Dirk Kreuter, Carola Schöndube, Roland Stehle Sekretariat/Abo-Service: Evelyne Neumann, Telefon (0 21 51) 15 25 6-10 Redaktionsadresse: hitec ELEKTROFACH, Obergplatz 14, 47804 Krefeld Anzeigen (verantwortlich): Alexander Zöhler, Telefon (0 91 22) 790 24 73, Fax (0 91 22) 790 24 72 Herstellung: Pia Ebner Druck und Litho: K-Druck Kerbusch GmbH & Co. KG, Mönchengladbach Layout: Schmidt//Overländer, Krefeld Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 45 gültig. hitec ELEKTROFACH erscheint monatlich.

Deutschlands bestgebügelter Mann: Jan Dose aus Lübeck

Abonnementpreis: 56,– Euro (inkl. 7% MwSt.), Abonnementpreis Ausland: 75,– Euro (inkl. 7% MwSt.). Luftpostzuschläge auf Anfrage. ISSN 0424-8562

wahrlich verdient. Aber auch alle anderen Finalisten haben uns mit ihrer Performance auf dem Laufsteg begeistert. Das war ein außergewöhnlicher und schöner Anblick, nicht nur für alle anwesenden Frauen.“ Insgesamt hatten sich bundesweit rund 500 Männer für den Titel „Deutschlands bestgebügelter Mann“ beworben. Der Lohn für die Darbietung von Jan Dose ist ein Preisgeld in Höhe von 3 000 Euro und ein exklusiver Vertrag als Hailo-Model. Für den Zweitplatzierten, Adrian Gammon aus Baden-Baden, gab es 1 500 Euro. Für den dritten Platz gab es 500 Euro für Jens Küster aus Münster. I

Mitglieder des BVT erhalten die Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Erfüllungsort und Gerichtsstand: Krefeld. Kündigungen sind bis acht Wochen zum Jahresende möglich. Keine Ansprüche bei höherer Gewalt. Alle Zuschriften für Anzeigen und Abonnements bitte an den Verlag. Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Unaufgefordert zugeschickte Manuskripte werden nur dann zurückgeschickt, wenn ausreichend Porto beigefügt ist. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlages strafbar.


Macht Appetit auf 2009! Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr w端nscht allen Leserinnnen und Lesern das Team von hitec ELEKTROFACH, hitec HANDEL und hitec home.


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