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AUSGABE 1, April 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Das Magazin l a i -spec b&p

INTERNATIONALE GARTENSCHAU HAMBURG +++ INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG HAMBURG


AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

PORTRÄT

„Wir wollen Wilhelmsburg ein Herz geben, das auch nach außen schlägt“

IGS IN ZAHLEN

Von 3 bis 200 000

Er macht neugierig auf die igs 2013 in Hamburg: John Langley ist der geborene Garten-Botschafter Impuls, um zu blühen. Das nennt man Vernalisationspozess.“ Wieder was dazugelernt. Die Wetterquerelen bringen den Gartenprofi nicht aus dem Konzept: „Niemand wird merken, wenn irgendwo noch eine Tulpe fehlt. Wir haben ein bestimmtes Zeitfenster, und das werden wir treffen.“ Während alle dem Eröffnungstermin entgegenfiebern, erinnert John Langley an den enormen Vorlauf: „Das sind fast zehn Jahre Planung. Die Umsetzung ist das eine, aber: Gärtnern beginnt im Kopf.“

>> Foto: igs

Auf etwa 100 Hektar, das entspricht rund 140 Fußballfeldern, sind unter anderem 80 verschiedene Gärten angelegt worden. Etwa 700 Aussteller haben sich für die Hallen- und Freilandschauen angemeldet. Allein in der 5000 Quadratmeter großen Blumenhalle finden in wöchentlichem Wechsel 26 Blumenschauen statt. Auf dem igs-Gelände sind mehr als 200 Kleingartenparzellen integriert. 70 Garten- und Landschaftsbauunternehmen sowie Baufirmen für Hochund Tiefbau sind am Gesamtvorhaben beteiligt. Die Fläche für die 44 gärtnerischen Wettbewerbe (Freiland und Halle) umfasst 17 000 Quadratmeter. 120 Mustergräber wurden von den Friedhofsgärtnern angelegt. Allein für die beliebten Rhododendren stehen 2300 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. 11 200 Quadratmeter Fläche sind dem Wechselflor vorbehalten – erst den 200 000 Frühjahrsblühern (zum Beispiel Tulpen, Narzissen, Violen), dann rund 180 000 Sommerblumen (zum Beispiel Männertreu, Goldmarie, Fuchsien und Margeriten). Dazu kommen 2000 Quadratmeter Rosenboulevard mit mehr als 8000 Beet-, Edel- und Strauchrosen sowie 200 Sorten Bodendecker. 6000 Pflanzen werden im 1200 Quadratmeter großen Dahliengarten stehen. Im gesamten igs-Areal sind 170 000 Stauden und etwa 2000 neue Bäume gepflanzt worden. Teiche, Bracks und Wettern haben eine Fläche von rund 73 000 Quadratmetern. Der Hauptrundweg ist 6 Kilometer lang, das gesamte Gehwegnetz misst 15 Kilometer. Der Kanukanal (nutzbar erst nach der igs) ist 3,5 Kilometer lang. Die Rundstrecke der igs-Monorail mit 3 Bahnhöfen beträgt 3,4 Kilometer Länge. Zu guter letzt: Das Kultur- und Bühnenprogramm mit Sport, Kongressen, Bildungsveranstaltungen und Vorträgen bietet rund 7000 große und kleine Events auf 3 Bühnen und überall im Park.

Strohhut und langer Bart – das Markenzeichen von John Langley. Er ist der „Gelingungsbotschafter“ der igs 2013.

E

r ist der grüne Botschafter der igs 2013: John Langley vereint gärtnerisches Wissen und didaktische Fähigkeiten wie kein anderer. Unzählige Vorträge hat er gehalten und landauf, landab für die internationale gartenschau hamburg geworben. Immer in dem Bewusstsein, dass die igs anders ist als alle großen Gartenschauen, die Hamburg bislang erlebt hat. Dieses Mal geht es nicht nur um Blumen, Beete und Gartenanlagen, sondern vor allem um die Menschen. Langley: „Das Typische dieser Gartenschau ist, dass sie nicht typisch ist.“

>>

Unermüdlich im Einsatz

In den Wochen vor der Eröffnung ist der Barmbeker, der seit etwa 30 Jahren als Berufsschullehrer (Fachschule Agrarwirtschaft) gearbeitet hat, unermüdlich im Einsatz. Mal sind es Besucher im igs-Zentrum, mal ist er

selbst Besucher – zum Beispiel bei den Landfrauen im Hamburger Umland. Wer auch immer etwas über die igs wissen möchte, John Langley hat die Antworten parat. Und er sprintet los, als eine ältere Wilhelmsburgerin nach einem Plätzchen sucht, um im igs-Zentrum ihren Antrag für die drei Tagestickets auszufüllen, die der Senat den Elbinsulanern schenkt. Einen Stuhl besorgen,

RANUNKELN

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Harburg

einen Tisch – „das gehört zu meinen Aufgaben“, sagt er. Eben Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinne. Nicht einmal der heftige Wintereinbruch im März konnte Langley erschüttern: „Warum auch – der Winter gehört in der gemäßigten Klimazone nun mal dazu. Damit muss man doch rechnen. Außerdem brauchten die Frühblüher im Boden und die Büsche genau diesen Kälte-

Flower Power Ranunkeln (Ranunculus asiaticus), auch Hahnenfuß genannt, gehören zu den Hahnenfußgewächsen und zählen zu den attraktivsten Vorboten des Sommers. Ihre ursprüngliche Heimat liegt im vorderasiatischen Raum. Sie schmücken die Gärten mit ihrer leuchtenden Farbenvielfalt von Weiß, Gelb, Orange, Rosa, Pink und Rot bereits ab März bis in den Mai hinein. fm

Gärtnern beginnt im Kopf

Die Schaffung eines Volksparks in Kombination mit dem Parksport ist für ihn das Besondere und Einzigartige dieser igs 2013 – ein Novum in jeder Hinsicht, noch dazu Wand an Wand mit der IBA Hamburg. Und das Konzept wird den Stadtteil aufwerten: „Wir wollen Wilhelmsburg ein Herz geben, das auch nach außen schlägt.“ John Langley war in Hamburg schon als Schulpraktikant bei der IGA 1963 und als Lehrling bei der IGA 1973 dabei – er hat also den direkten Vergleich. „Das waren die klassischen Gartenschauen. Hier in Wilhelmsburg schaffen wir so etwas wie Wellness für die Insel“, sagt er und bezeichnet sich selbst als „Gelingungsbotschafter“. Während der rund 7000 kleinen und großen Veranstaltungen wird der 63-Jährige selbstverständlich zu den Aktiven gehören – zum Beispiel mit der kleinen Talkrunde „Das grüne Sofa“, die regelmäßig mit prominenten Gästen durch den Park ziehen wird. Und was gefällt ihm persönlich am besten? „Ohne die anderen Bereiche abzuwerten: Mein persönlicher Favorit sind die Wasserwelten. Und so komisch das klingen mag: Die Leistungsschauen der Friedhofsgärtner faszinieren mich immer wieder besonders. Es ist unglaublich, was die auf die Beine stellen.“ Das macht neugierig – und genau das ist die Aufgabe von John Langley . . . wb

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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

IN 80 GÄRTEN UM DIE WELT Fitte Kids

Fitte Kids

Hier geht es um Bewegung für Kinder. Jeder Weg beginnt hinter einem Eingangstor: Der kurvige Ausdauerweg hat eine sanfte Steigung. Seine Endloslaufrollen und Bewegungsabläufe fordern und fördern Kondition und Konzentration. Wer den Spannungsweg erwischt, muss auch unbequeme Aufgaben lösen: Der Dunkelraum bietet Spannung und Abenteuer der besonderen Art. Der Kraftweg ist sanfter geformt, dafür aber mit Hindernissen gespickt, die nur umgangen oder beiseitegeräumt werden können. Am Ziel warten Entspannung und Pause an einem Platz mit Holzplateau, dem Laufsteg im Gartenreich der fitten Kids.

Heimat Back to the roots – jeder kann einen Garten gestalten! Unter diesem Motto haben Schülerinnen und Schüler der Katholischen Bonifatiusschule Wilhelmsburg gemeinsam mit Mitgliedern des Interkulturellen Garten Wilhelmsburg einen generationenübergreifenden Raum geschaffen. In acht Hochbeeten wachsen Nutz- und Zierpflanzen aus verschiedenen Kulturen. Geschmückt mit typischen Motiven aus den Herkunftsländern erzählt jedes der zehn Quadratmeter großen Beete von der Heimat der fleißigen Nachwuchsgärtner und -gärtnerinnen.

Sansibar Wer heute nach Sansibar reist, sucht auf dem Archipel vor der Küste Ostafrikas eine bessere Welt. Im Garten erweist sich Sansibar als unzugängliche Insel, in einem Wasserbecken inmitten der afrikanischen Wüstenlandschaft gelegen. Auf der Insel steht, aus angeschwemmtem Strandgut zusammengezimmert, eine kleine Hütte. Sansibar ist durch die Art der Präsentation beinah zum Greifen nah und erzählt von einem Ort, der zum Träumen anregt.

Von Akrobatik bis Zauberei Der kleine Zirkus im Park lockt mit seiner bunten Arena, Silhouetten von Zirkusfiguren machen neugierig: Es gibt einen abwechslungsreichen Weg mit verschiedenen Spiel-Elementen. Schwingend, balancierend und springend wollen sie mit viel Spaß und Power erobert werden. Der wellig modellierte Boden erfordert „Fußspitzengefühl“ und verlangsamt wie von Zauberhand das Tempo der kleinen und großen Artisten. Sitzstufen rund um die Manege geben Gelegenheit, nach einem gelungenen Auftritt Luft für die nächste Runde zu schnappen oder andere bei ihren Kunststücken zu beobachten.

Acht

von

80

Gärten Yoga Walking

Der Garten führt durch eine leicht bewegte Dünenlandschaft. Wogendes Gräsermeer, ruhige Farben und Strukturen prägen eine Atmosphäre ohne Ablenkungen. Beim Podest kann der Himmelsspiegel zwischen den Gräsern nur im Stehen entdeckt werden. An den Drehobjekten kann man sich sitzend von den kleinen Gedichten im Innern der Objekte anregen lassen. Und schließlich lädt ein großes Kissen zum Liegen und Meditieren ein.

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Pelo ya africa

Südafrika. Hier wird ein temperamentvolles Dorf voller Gegensätze zwischen heimischer Kultur und kolonialem Erbe gezeigt. So erinnert der von hohen, naturgewachsenen Robinienstämmen umzäunte Platz im Inneren des Gartens an einen afrikanischen Kral. Zu sehen sind aus Europa eingeführte CabernetSauvignon-Trauben, Akazien, akkurat gepflanzte Reihen von Kohl, Rüben, Kürbis, Zwiebel und Süßkartoffel, Bananen, Mais und Hirse. Fotos: igs – Texte: fm

Klangvoll Augen und Ohren auf! Der Weg führt durch ein Labyrinth rhythmisch gepflanzter Hainbuchenund Eibenhecken. Es gibt lange und kurze Heckenstreifen, ihre unterschiedlichen Höhen verkörpern Rhythmik und auf- und abschwellende Lautstärke. Je näher man zur Mitte gelangt, umso lauter werden die Hecken. Ist der zentrale Platz erreicht, schlägt der Garten mit einer 2,5 Meter hohen Mozartkugel eigene Töne an. Wer seinen Kopf in eine der Aussparungen steckt, kann Musikbeispielen aus verschiedensten Kulturen lauschen: von Mozart bis Massai.

Im Ruhepuls Viele der Gärten regen an: zum Nachdenken, zum Träumen, zum Bewegen. Dieser Garten bietet davon eine Pause, Erholung. Eine harmonische Rasenskulptur bietet Raum, seinen Ruhepuls zu finden: Zwischen einer Gehölzgruppe aus Himalaja-Birken und auf offenen SonnenlichtPlätzen kann jeder auf seine Weise entspannen. Sanfte Wellentäler durchziehen das Areal, durchbrochen von roten Objekten, die landschaftliche Blutbahnen darstellen sollen. Eine surreal anmutende Landschaft, in der der eigene Puls einen neuen Rhythmus finden kann.

Madeleine Pekny, Marco Ahlers und Fabian Reimers – gelernte Gärtner und unsere Spezialisten in Sachen Innengrün. Ob Gartenpflege im Privat-Garten-Bereich oder Pflanzen-Pflegeschutzschnitte, Düngen, Biologische Schädlingsabwehr – wir sind Ansprechpartner für jede gärtnerische Frage und stets zu Diensten um für Sie Antworten und Lösungen zu finden.

Wir bieten Ihnen u.a. folgende Leistungen an: Baumsanierung mittels Klettertechnik Restwandstärkenmessung | Notdienst bei Sturmschäden Baumwurzel-Stubbenfräsung | Bestandspflege Hecken-, Gehölz- & Obstbaumschnitt Baumkontrolle | Herstellung der Verkehrssicherheit

Garden Art – die Profis im Bereich Innengrün, Baum- & Gartenpflege

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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

INTERVIEW

„Jetzt ist alles zusammengewachsen“

Info Einzelkarte

21 Euro

Ermäßigte Tageskarte*

17 Euro

Gruppenkarte (ab 20 Personen)

19 Euro

Jugendkarte**

6 Euro

Kindertageskarte**

0 Euro

Tageskarte Klasse! (Bildungsangebot)*** 4 Euro Feierabendkarte****

9 Euro

Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, über die neue Mitte Wilhelmsburgs und die Harburger Entwicklung

Dauerkarte normal 110 Euro

Dauerkarte Jugendliche

90 Euro 28,50 Euro

Dauerkarte Feierabend (ab 18 Uhr) ***** 55 Euro * Ermäßigte Karten nur auf Nachweis • Ermäßigung bei Behinderungen ab 50%; freier Eintritt für eine Begleitperson bei Merkmal B im Behindertenausweis • Arbeitslose, SGBlI- und SGBIII- Leistungsempfänger (gegen Vorlage eines Bewilligungsbescheids, der nicht älter als 6 Monate ist)

IGS EINTRITTSPREISE

• Schüler, Auszubildende, Studenten bis einschließlich 26 Jahren ** Kindertageskarte/Jugendtageskarte/Jugenddauerkarte • Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahren (Jahrgang 2007) • Jugendtageskarte/Jugenddauerkarte für Kinder bzw. Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren (Jahrgang 1996 bis 2006) *** Tageskarte Klasse! mit vorheriger Anmeldung **** Feierabendkarte Geltungsdauer ab 18 Uhr bis Betriebsschluss für den Besuch der Gartenschau. ***** Dauerkarte Feierabendkarte Geltungsdauer ab 18 Uhr bis Betriebsschluss für den Besuch der Gartenschau. Verkauf der Dauerkarte Feierabend ab 26.4.2013 an den Geländekassen. Telefonische Informationen erhalten Sie unter 01805-042013. (14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz. Mobil max. 42 Ct./Min.)

>>: Alle Vorverkaufsstellen stehen unter www.igshamburg.de/vorverkauf. Alle wichtigen Informationen zum Ticketverkauf stehen unter www.igs-hamburg.de/ webshop.

J

utta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg, hat nicht nur inhaltlich die Verantwortung für das Fachthema IBA und igs, sie ist zugleich Hausherrin des wohl auffälligsten Gebäudes innerhalb der Internationalen Bauausstellung – der neuen Behörde mit den bunten Ton-Scheiben an der Neuenfelder Straße. Die gebürtige Altenwerderin hat zudem ein Herz für den Hamburger Süden. HAN-Redakteur Wolfgang Becker sprach mit ihr über den Stellenwert beider Ausstellungen für den Standort. Das Magazin: Wie beurteilen Sie das, was hier in der Wilhelmsburger Mitte in den vergangenen Jahren neu gewachsen ist? Blankau: Es war eine gute Entscheidung, die beiden Ausstellungen nach Wilhelmsburg zu holen. Auch schon vorher waren viele Millionen nach Wilhelmsburg geflossen, das war aber nie so erkennbar. Jetzt ist der Standort deutlich attraktiver und wird auch für die Hamburger nördlich der Elbe interessant. Die politische Entscheidung, die igs nach Hamburg zu holen, fiel 2001 und wurde am 11. September vom rotgrünen Senat verkündet. Die Pressekonferenz wurde damals abgebrochen, als der Anschlag auf das World-Trade-Center passierte. 2005 folgte der IBA-Beschluss durch den CDU-Senat. Alle standen damals dahinter. Das Magazin: Was ist für Sie der wichtigste Effekt? Blankau: Die neue Wilhelmsburger Mitte, also der Lückenschluss zwischen dem Osten und dem Westen. Das Wilhelmsburger Rathaus stand immer eigenartig allein an seinem Platz. Gegenüber noch das Bürgerhaus, ja, aber sonst war da nicht viel. Jetzt ist alles zusammengewachsen und nun interessieren sich auch zu-

Freut sich auf ihren neuen Arbeitsplatz: Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau bei einer Baustellenbesichtigung im März. Links: So fällt der Blick der Senatorin auf einen Teil ihrer Behörde.

nehmend mehr Menschen für diesen neuen Wohnstandort. Die neue Mitte spricht Leute an, die über den Tellerrand schauen. Der Zuzug auch aus dem Umland wird den Stadtteil beleben. Deshalb ist es ganz wichtig, hier auch etwas für die Schulen getan zu haben. Es wird eine stärkere soziale Mischung an den Schulen geben. Die Kaufkraft wird steigen und mit ihr das Angebot. Und der Wohnungsbau wird weitergehen. Das ist unser großes Ziel. Das Magazin: Wie sieht die aktuelle Planung für Wilhelmsburg aus? Blankau: Wir wollen in den kommenden Jahren mehrere Tausend Woh-

nungen bauen. Gerade auch im sozialen Wohnungsbau, denn wir wollen die Menschen hier nicht verdrängen. Dabei sollen Wohnen und Arbeiten wieder miteinander verzahnt werden. Auch Handwerk und Gewerbe sollen sich ansiedeln können. Das Magazin: Ein Wort zur neuen Stadtentwicklungsbehörde – freuen sich die Mitarbeiter mittlerweile auf den Umzug? Blankau: Die Mitarbeiter aus dem Süden finden das gut, die aus dem Norden sind noch nicht so begeistert. Das ist ja auch verständlich. Allerdings: Man ist in zwei Minuten an der S-Bahn, in sieben, acht Minu-

Flower Power

NARZISSE

Dauerkarte ermäßigt

Foto: IBA / Johannes Arlt, Wolfgang Becker

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ELEKTROKUNDENDIENST 24-STUNDEN-NOTDIENST INDUSTRIEANLAGEN BGV A3 / E-CHECK ARBEITNEHMERÜBERLASSUNG PROJEKTIERUNG / CAD KNX-INSTALLATIONSTECHNIK EDV-NETZWERKE / LWL EINBRUCHMELDEANLAGEN BRANDMELDEANLAGEN

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Wir begrüßen die Besucher der Internationalen Bauausstellung und der Internationalen Gartenschau in Hamburg

Die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus), auch Osterglocke genannt, ist die bekannteste Pflanzenart in der Gattung der Narzissen innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse. Gelbe Narzissen waren ursprünglich nur in Westeuropa und im westlichen Mitteleuropa beheimatet. Ihre gelben Blüten stehen einzeln auf einem Blütenstandsschaft und erscheinen ab März. fm

ten in der Hamburger City. Das sind doch alles keine Entfernungen . . . Das Magazin: Was ist der Vorteil am neuen Standort? Blankau: Niemand muss mehr lange Wege zu Besprechungen machen. Künftig sitzt die gesamte Behörde unter einem Dach. Hauptsitz ist bisher an der Stadthausbrücke. Das Amt für Umwelt ist noch in der Billstraße. Das Landesplanungsamt sitzt mit in der Wirtschaftsbehörde im Alten Steinweg und das Wohnungsamt in der Wexstraße. Und der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung ist in der City Süd. Das Magazin: Wie gefällt ihnen die Entwicklung auf der Harburger Schlossinsel? Blankau: Die Harburger Hafen-City gefällt mir ausnehmend gut. Die Mischung moderner Gebäude mit den alten Speichern. Das ist hochattraktiv. Harburg wird wie Wilhelmsburg ebenfalls weiter wachsen. Auch im Binnenhafenbereich ist noch weiteres Wohnen möglich. Harburg hat drei große Wachstumsbereiche: Das Elbmosaik, die Fläche der einstigen Röttiger-Kaserne im Süderelbebereich, die künftig von der IBA GmbH vermarktet werden, und den Binnenhafen.

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Plietsch unterwegs zur IBA und zur igs 2013. Gemeinsam stark für eine grüne Stadt. Der Süden blüht auf: Die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg und internationale gartenschau hamburg zeigen in Wilhelmsburg, dass nachhaltige Visionen Wirklichkeit werden können und wie neue Ideen die Stadt verändern. Auf den Elbinseln wächst die Zukunft heran und die S-Bahn bringt Sie hin. Sicher, bequem und im flexiblen 5 - Minuten - Takt. Mehr auf www.s-bahn-hamburg.de

Die Bahn macht mobil.


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EVENTS

Info

igs-Botschafter Werner Momsen führt durch das Comedy Wochenende. Am 29. + 30. Juni.

Den Inselpark entdecken

>> Führung durch die Kultur-

IGS FÜHRUNGEN

landschaften: 8. Mai und 19. Mai, 10 bis 12.30 Uhr. Erwachsene 4,50 Euro, Kinder ab sieben Jahre 2 Euro, bis sechs Jahren kostenlos. Dauer: 2,5 Stunden, Treffpunkt: igs-Infopoint Haupteingang.

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Tage lang wird der Wilhelmsburger Inselpark nicht nur ein blühendes Meer voller Pflanzen, Blumen und Stauden, sondern auch zur Freilichtbühne für Konzerte, Kulturveranstaltungen und Mitmachaktionen, zu einem Treffpunkt für alle Kulturen und Generationen. Mehr als 5000 Veranstaltungen finden zwischen dem 26. April und dem 13. Oktober statt. Täglich rund

>> Schwerpunkt Welt der

Darüber hinaus gibt es individuelle Führungen, Führungen mit verschiedenen Themenschwerpunkten nach Wahl und behindertengerechte Führungen. Informationen dazu unter >> www.igs-hamburg.de/ ihr-besuch/fuehrungen-2013/.

>>

Die Buchung für individuelle Führungen erfolgt über das Buchungsformular auf der igs Homepage unter >> www.igshamburg.de/ihr-besuch/fuehrungen-2013/buchungsformular/

30 verschiedene Angebote aus den fünf Bereichen Gärten, Religion, Sport, Kultur und Bildung, wobei igs-Veranstaltungsleiter Christoph Eichenberg bei der Programmgestaltung großen Wert darauf gelegt hat, dass die Künstler größtenteils aus dem norddeutschen Raum kommen. Auf drei großen Bühnen (Bühne West in der Welt der Religionen, Bühne Ost am Kuckucks-

schenlampenkonzert, der Circus Mignon und Kinderbuchlesungen auf dem Programm. Alle Veranstaltungen sind dabei im Eintrittspreis für die Gartenschau enthalten! TIPP: Wer nur eine Abendveranstaltung besuchen möchte, kann ab 18 Uhr für 9 Euro ein Feierabendticket lösen. Im Folgenden ist eine Auswahl einiger Höhepunkte zusammengestellt.

teich, Bühne Süd in den Kulturlandschaften) und kleineren Nebenschauplätzen werden Musik, Theater/Artistik, Comedy, Sport, Gesprächsreihen, Interviews und vieles, vieles mehr präsentiert. Zu den Akteuren gehören Lotto King Karl, Achim Reichel, Inga Rumpf, Herr Holm alias Dirk Bielefeldt, Herr Momsen und viele mehr. Für Kinder stehen das Rumpelstil Ta-

Religion

27. April Künstlerin Valerie

auf der Gartenschau

04. Mai Heiner Baumgarten

Bewegung: 5. Mai, 14 bis 16 Uhr. Erwachsene vier Euro, Kinder bis sieben Jahren 1,50 Euro, bis sechs Jahren kostenlos. Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: igs-Infopoint am Haupteingang.

für Konzerte und Kultur

Mehr als 5000 Veranstaltungen aus den Bereichen Gärten, Religion, Sport, Kultur und Bildung laden in den Inselpark

>> IBA und igs entdecken: 4. Mai bis 12. Oktober, sonnabends 12.30 bis 15 Uhr. Erwachsene vier Euro, Kinder ab sieben 1,50 Euro, bis sechs Jahren frei. Dauer: 2,5 Stunden, Treffpunkt: igs-Infopoint am Haupteingang.

Freilichtbühne

M

it einem umfangreichen Programm laden die fünf Weltreligionen dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen der verschiedenen Glaubensrichtungen zu werfen. Auf der Bühne West in der Welt der Religionen finden eine Vielzahl Veranstaltungen rund um die fünf Weltreligionen statt. Dazu gibt es eine Reihe regelmäßiger Events: Jeden Freitag (19 Uhr) können die Besucher Musik aus den Weltreligionen lauschen. Sonntags (13 Uhr) findet eine Führung durch die Mustergräber rund um

Wagner, Moderatorin Melanie von Bismarck

die Kapelle statt. Bis zum 23. Juni ist in der Kapelle die Fotoausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ mit Rauminstallationen und großformatigen Schwarz-WeißFotografien der Künstlerin Valerie Wagner zu sehen. Einer der Höhepunkte ist die Gesprächsreihe Lebenspfad der christlichen Religionen. Prominente Gäste erzählen jeden Sonnabend ab 15 Uhr im Gespräch mit verschiedenen Moderatoren von ihrem ganz persönlichen Lebenspfad. Unter den Gästen sind:

zu Gast bei Gerd Spiekermann

11. Mai Rainer Sass, Moderatorin Melanie von Bismarck

Foto: Udo Grimberg

11 Uhr, Erwachsene zahlen vier Euro Kinder (7-17 Jahren) 1,50 Euro, bis sechs Jahren frei. Dauer: zwei Stunden, Treffpunkt: igs-Infopoint am Haupteingang.

Lotto King Karl & die die Barmbek Dream Boys spielen am 27. April von 16 bis 17 Uhr auf der Hauptbühne Süd.

TERMINE

durch 80 Gärten um die Welt: täglich jeweils um 10 und

Sind am 26. Mai von 16 bis 17 Uhr auf der Bühne Süd im Einsatz. Die Gruppe „Marquess“ macht mediterranen Dance Pop.

Foto: Uwe Garbers

>> Allgemeine Führungen

Foto: ein

Foto: Michael Löwenherz

Wer die 80 Gärten nicht allein entdecken möchte, kann sich auch durch den Inselpark führen lassen und unter professioneller Anleitung einige der Höhepunkte kennenlernen. Die Besucher können zwischen zwei Arten von Führungen wählen: Zweimal täglich werden zweistündige öffentliche Führungen veranstaltet. Tickets dafür gibt es am igs-Infopoint am Haupteingang. Dort befindet sich auch der Treffpunkt für die Touren.

18. Mai Maria Freifrau von Welser zu Gast bei Birgit Hasselbusch

01. Juni Annegrethe von Stoltenberg, Moderatorin Birgit Hasselbusch

08. Juni Sky du Mont (Foto) zu Gast bei Birgit Hasselbusch 15. Juni Lutz Marmor 06. Juli Martin Löwenstein zu Gast bei Gerd Spiekermann 13. Juli Raphael Seitz, Moderatorin Melanie von Bismarck >> Mehr Infos unter www.kirche-gartenschau2013.de

www.wohinmitderstadt.de

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Was kann, was will, was soll das Hamburg Museum? Die Ausstellung ab 25.04.13 im Hamburg Museum.

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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Das kulturelle Programm bis Ende Juli 26. April Hamburger Schietgäng 13 bis 14 Uhr, 15 bis 16 Uhr, Bühne Ost

27. April Lotto King Karl & die Barmbek Dream Boys, 16 bis 17 Uhr, Hauptbühne Süd

27. April Pumpwerk, Handgemachte Rockmusik, 18 bis 20 Uhr, Bühne Ost

28. April Orchester Champagne, Big Band Musik, 15 bis 17 Uhr, Hauptbühne Süd

30. April Goombay Dance Band,

VERANSTALTUNGEN

Karibische Rhythmen, 17.30 bis 18.30 Uhr, Bühne Ost

01. Mai NDR Fernsehen, Mein Nachmittag live von 16.10 Uhr bis 17.10 Uhr mit den Moderatoren Kristina Lüdke, Yared Dibaba, Sven Tietzer

01. Mai Poetry-Slam im Park, 18.30 bis 20 Uhr, Hauptbühne Süd

05. Mai Achim Reichel „Solo mit Euch“, 15 bis 16 Uhr, Hauptbühne Süd

05. Mai Fjarill „live in Hamburg“, schwedisches Duo, ausgezeichnet mit dem Weltmusikpreis, 17 bis 19 Uhr, Bühne Ost

09. Mai Altonaer Mandolinen Orchester, 11 bis 12 Uhr, Bühne Ost

09. Mai Autorin Ursel Scheffler liest Märchen, 13.45 bis 14.30, ab 17.15 geht es um Fälle von Kommissar Kugelblitz, Märchenzelt, Welt der Kontinente

11. Mai Michy Reincke & Band, Tourfinale, 17 bis 18.30, Hauptbühne Süd

12. Mai Orchester Airbus Hamburg, 11 bis 13 Uhr, Hauptbühne Süd

14. Mai Polizeichor Hamburg von 1901 e.V, 16 bis 18 Uhr, Hauptbühne Süd

17. Mai NDR 90,3 Hamburg Sounds, 19.30 bis 21.30, live von der Hauptbühne Süd

19. Mai Brassballett, Musiker, die auch tanzen, 17 bis 17.45 sowie 18.15 bis 19 Uhr Hauptbühne Süd

18./19. Mai Blaskapellenfestival mit Kapellen aus ganz Norddeutschland, 10 bis 18 Uhr, Hauptbühne Süd

20. Mai Strandgold, lateinamerikanische Rhythmen mit einheimischen Texten, 11 Uhr, Bühne Ost

25. Mai Klassisches und Modernes, Sinfonieorchester Hamburger Süden, 12 bis 13 Uhr, Hauptbühne Süd

26. Mai Jugend musiziert Hamburg 2013, 15 bis 16 Uhr, Bühne Ost

26. Mai „Marquess“, mediterraner Dance Pop, 16 bis 17 Uhr, Bühne Süd

01. Juni Singer Songwriter Slam, Hamburgs beste Singer-Songwriter, moderiert von Henna Peschel

02. Juni Florale Hochzeitsshow, Gartenschau-Ikone Wally Klett präsentiert Blumenschmuck und florale Accessoires

03. bis 8. Juni NDR 90,3 und das Hamburg Journal senden jeden Tag live vom igs-Gelände, zum Abschluss findet das Hafenkonzert statt

22. Juni Tag der Chöre, ab 10 Uhr, Hauptbühne Süd

22. Juni Hamburgs größter Beatles-Chor, 17 bis 18 Uhr Hauptbühne Süd

22. Juni Nacht der Chöre, 18 bis 22 Uhr, Hauptbühne Süd

23. Juni „Right Said Fred“

Foto: igs

Auf dem

Grünen Sofa John Langley fragt, Prominente und Experten antworten Warum sind Alpenrosen so beliebt? Macht Musik glücklich? Was hat eine Miss Gartenschau zu tun? Und warum ist Lesen trotz moderner Kommunikation noch immer so beliebt? Fragen über Fragen, die sich allesamt, mal mehr, mal weniger, mit Inhalten rund um die blühenden Themen der igs 2013 beschäftigen. Die Fragen formulieren wird igs-Botschafter John Langley auf seinem Grünen Sofa, dem Pendant zum Roten Sofa des NDR, antworten werden Prominente und Experten. Jeden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr wird es Gelegenheit geben, rund um die Gartenschau mal über Dies und Das zu plaudern, zu informieren, zu unterhalten oder aufzuklären.

mit ihren Hits, 16 bis 17 Uhr, Hauptbühne Süd

02. Mai Holger Hachmann Rhododendron-

29./30. Juni Werner Momsens

experte

Gartenshow, Comedy, je 12 bis 20 Uhr, Hauptbühne Süd

09. Mai Simon Horn Kinderliedermacher

06. Juli Giora Feidmann &

09. Mai Ulrike Müller

Gershwin Quartett, Klezmer

Projektkoordinatorin Bildung der igs 2013

& Strings, 12 bis 20 Uhr, Hauptbühne Süd

09. Mai Jochen Wiegandt

07. Juli Lauschlounge Deluxe,

Rhythmus Boys „Musik für schwache Stunden“, 17 bis 18.30 Uhr, Hauptbühne Süd

28. Juli Gustav Peter Wöhler „Wegen mir“, Songs von Humpe bis Grönemeyer

>> Mehr Informationen und alle Veranstaltungen der igs 2013 auf >> www.igs-hamburg.de/veranstaltungen/veranstaltungen-2013

Geschäftsführer der

igs 2013

23. Mai Andreas Kröger

9. bis 21. Juli Herr Holm –

14. Juli Ulrich Tukur & The

Musiker

16. Mai Heiner Baumgarten

präsentiert von Michy Reincke, Norddeutsche Künstler live und unplugged Vorsicht Baustelle, Hamburger Polizist in einer neuen Rolle, als Bauarbeiter, mit Kollegen, Band, als Ensemble

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Foto: ein

Gustav Peter Wöhler tritt am 28. Juli auf.

30. Mai Lilo Wanders

Regionalmanager Vierlanden

Hamburger Kiez-Ikone

06. Juni Claus Everdiking

TERMINE

Ulrich Tukur & The Rhythm Boys spielen am 4. Juli von 17 bis 18.30 Uhr auf der Hauptbühne Süd „Musik für schwache Stunden“.

Foto: Christine Fenzl

Foto: Christine Schröder

EVENTS

Geschäfsführer für das

Projekt Lebenspfad

13. Juni Carlo vonTiedemann 20. Juni Peter Klock

(Foto) NDR Moderator

Buchautor

27. Juni Christina Leicht

Projektkoordinatorin Frei-

raumplanung igs 2013

27. Juni Rolf Lühmann

Regionalmanager Altes Land

11. Juli

Renate Behrmann Ausstellungsbevollmächtigte der DBG

18. Juli Maya Meinecke 25. Juli Armin Eßer

Designerin, Grüne Bank

Rosenexperte


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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

DER KLETTERTEST

Die Nordwandhalle bietet mit ihren zahlreichen Angeboten für jeden das richtige Programm an. Vom Vorstiegs- und Toprope-Klettern (Klettern mit Seilsicherung) bis hin zum Bouldern (Klettern ohne Kletterseil in Absprunghöhe) finden Besucher alles vor, was in einer modernen Kletterhalle zu erwarten ist. Fachkundiges Personal sorgt für Anleitung und Sicherheit. Gern gesehen sind auch Schulklassen, Gruppen oder Kinder, die dort ihre Geburtstage feiern möchten. Hierfür gibt es einen besonderen Gruppenraum, von dem aus man einen guten Blick in die Kletterhalle hat. Das Leitmotiv der Betreibergesellschaft Nordwandhalle lautet „Klettern im Park“ und wurde mit der Architektur beispielhaft umgesetzt. Die Westseite der Halle ist mit gebäudehohen Verglasungselementen versehen, die im Sommer komplett geöffnet werden können und im Winter durch die freie Sicht in den Park das Gefühl des Draußen-Kletterns vermitteln. Außerdem wurden im Außenbereich zusätzlich Klettermöglichkeiten geschaffen. Kletter- und Boulderrouten, die regelmäßig von professionellen Routensetzern umgeschraubt werden, sorgen für abwechslungsreichen Kletterspaß in allen Schwierigkeitsgraden. fm

SERVICE

Preise und Öffnungszeiten Geöffnet ist die Nordwandhalle täglich von 10 bis 23 Uhr. Der Eintritt beträgt 15,50 Euro für eine Tageskarte für Erwachsene und 7,50 Euro für Jugendliche. Kinder bis 13 Jahren haben freien Eintritt. Mit einer Mitgliedskarte gibt es ermäßigte Eintrittspreise. Wer noch nicht selbstständig klettern kann und einen Schnupper- oder Einsteigerkursus buchen möchte – Informationen dazu gibt es im Internet unter >> : www.nordwandhalle.de. * Nordwandhalle, Am Inselpark 20, 21109 Hamburg-Wilhelmsburg, 0 40/33 44 26 88. Kursanfragen per Telefon Mo bis Fr 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr unter 0 40/23 93 63 21.

Im März hat die Nordwandhalle im Inselpark ihren ersten Geburtstag gefeiert. Der gläserne Komplex bietet innen und außen Klettermöglichkeiten. Fotos: igs

Klettern auf Absprunghöhe und ohne Sicherung im Boulderbereich ist für viele ein Sportvergnügen und gerade für Anfänger reizvoll.

Hier werden die Muskeln aus dem Winterschlaf geholt Klettern in der Nordwandhalle: Reporterin Frauke Maaß hat es trotz Höhenangst ausprobiert

K

lettern soll ein Sport sein, der für jeden geeignet ist, wenn man nur einigermaßen beweglich ist. Aber was ist mit Übergewicht? Alter? Höhenangst? Ist es eine Art der vertikalen Fortbewegung, die ein sogenannter Flachlandtiroler ohne jedwede Kraxelerfahrung nur mit Ach und Weh ausüben kann? Oder können sich tatsächlich auch ungeübte Freizeitsportler an diesen Sport heranwagen und – kann das wirklich Spaß machen? Die erst ein Jahr alte Nordwandhalle im Wilhelmsburger Inselpark, mitten auf dem igs-Gelände, ist mit ihrem 850 Quadratmeter großen Sportbereich und verschiedenen Sektoren für jedes Leistungsniveau eine der größten und modernsten Kletterhallen Deutschlands. Und sie hat mich schon lange gereizt. Schluss mit den Spaziergängen an der Elbe („gähn“), Schluss mit dem „Überqueren“ des Wilseder Bergs („Und wo ist jetzt der Berg?“). Jetzt will auch ich mal Höhenluft schnuppern. Die Fotos der großen, hellen Halle und der kletternden Sportler, die dort an den bis zu 16 Meter hohen Wänden mit scheinbarer Leichtigkeit hängen, haben mich herausgefordert, es auch einmal zu versuchen. Ein Termin ist schnell gemacht. Mitzubringen sind nur bequeme Kleidung und ein Zopfgummi für lange Haare. Was ist mit Mut? „Mut? So schwierig ist das alles nicht“, sagt Tobias Höötmann lachend. Bei dem

Fotos: igs

ERLEBNISPARCOURS

Für Einsteiger und Profis

Nordwandhalle innen: Mit einer Gesamtkletterfläche von 3500 Quadratmetern gibt es in der großen, hellen Halle eine Vielzahl verschiedener Kletterrouten für Einsteiger und Profis.

25-jährigen aus dem durchweg jungen Nordwandhallen-Team sind Anfänger in guten Händen. Ich bekomme ein paar Kletterschuhe ausgehändigt. Weich sind sie, fest, fast ein wenig zu eng sollen sie sitzen,

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um den nötigen Halt zu gewährleisten. Dann geht es in den Schulungsraum, dem Einsteigerbereich. Ein wenig enttäuscht blicke ich in die lichtdurchflutete Halle unter uns, wo sich ein gutes Dutzend

Kletterfans tummeln. Die einen hängen an der Wand, die anderen sichern. Einige sitzen am Rand und schauen relaxt zu. Die Atmosphäre ist ruhig, konzentriert, dennoch entspannt. Warum kann ich nicht da klettern? „Alle Anfänger müssen erst mal in den Schulungsraum“, erklärt Höötmann, zuständig für Kursplanung und Ausführung – und für die Einsteiger. Erst nach Einweisung, beziehungsweise Schulung dürfe man in die Halle. Schade. Denn die Wände sehen dort irgendwie spannend aus. Bunt und fröhlich durch den Mix der Klettergriffe in vielen Farben und Formen, die wie willkürlich angebracht wirken. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie mir Tobi – hier wird sich gleich lässig geduzt – erklärt. „Jede Route hat eine Farbe. Im Anfängerbereich sind die Routen farblich deutlich voneinander getrennt, um niemanden durcheinander zu bringen. In der Halle für die Fortgeschrittenen muss man sich seine Route erklettern – aber dennoch immer bei einer Farbe bleiben!“ Jetzt geht es ans Sichern, eines der wichtigsten Voraussetzungen beim Klettersport überhaupt. Noch schnell die ersten Befehle gelernt – „zu“ für „ich möchte runter“ und „ab“ für „kann losgehen nach unten“ – und dann fange ich an. Ich hab´ Höhenangst. Jetzt heißt es aber: Ab an die Wand! Die ersten Meter sind okay. >>

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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

AUS DEN VIERLANDEN

| 27 Info

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Rund 20 000 Frühblüher wurden in den Gartenbaubetrieben der Vier- und Marschlande für die igs 2013 in Wilhelmsburg vorgehalten. Fünfter von links: Andreas Kröger, Präsident der Landwirtschaftskammer Hamburg und Sprecher der neuen Marke „Vierländer Frische“.

Der Frühling wächst vor der Haustür

Zehn Gärtnereien aus den Vier- und Marschlanden kultivieren Frühblüher und Sommerblumen für die igs 2013

M

Das ist mentale Entspannung

Winterschlaf geholt und müssen sich plötzlich in Bewegung setzen. Dadurch wird der Körper nicht nur gekräftigt, sondern auch effektiv gymnastiziert. Gleich welchen Alters man ist. Viele Besucher sind älter als 50 Jahre, einige sogar älter als 60 Jahre. Die Jüngsten sind fünf Jahre alt. „Ein Beginn ist immer möglich“, sagt Tobi. Einschränkungen gibt es kaum. Die Stunde ist vorbei. Ich fühle mich erschöpft, aber tatsächlich wohlig und entspannt. Den Alltag hatte ich hinter mir gelassen, ich war nur mit mir und der Wand beschäftigt. Ein tolles Vergnügen mit einem Effekt, der nachbrennt – und tatsächlich nicht nur für junge Leute geeignet: Ich habe es auch geschafft! fm

illionen von Blumenzwiebeln, darunter die von Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Schachbrettblumen. Pflanzen, Büsche und Sträucher sind auf dem Gelände der igs 2013 bereits in den vergangenen Jahren in die Erde gebracht worden, damit sie Zeit genug haben, um sich zu etablieren und zu wachsen. Ganz zum Schluss, erst wenige Wochen vor der Eröffnung, müssen dann „nur“ noch die Frühlingsblüher eingesetzt werden. Rund 200 000 Blumen wie Stiefmütterchen, Goldlack, Tausendschön, Ranunkeln, Gänseblümchen und Hornveilchen wurden im Vorfeld gepflanzt. Gesät, aufgezogen in riesigen, modernst ausgestatteten und klimatisierten Gewächshäusern und geliefert worden sind die Jungpflanzen von insgesamt 30 Gärtnereien in ganz Deutschland. Zehn davon stammen aus dem Hamburger Raum, aus den Vier- und Marschlanden. Die dort ansässigen Betriebe lieferten rund 20 000 Blumen für die igs, damit die Besucher von Beginn an von einem

bunten Blumenmeer empfangen werden. Fast täglich rollen kurz vor der Eröffnung mit Frühlingsblumen beladene Transporter zum Gartenschaugelände nach Wilhelmsburg. Kaum dort angekommen, schlägt die Stunde für Johanna Waldeck, im igs-Ausstellerbüro verantwortlich für Organisation und Abwicklung aller gärtnerischen Ausstellungen im Freiland sowie der landschaftsgärtnerischen Wettbewer-

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Professioneller Blumenanbau

be, und Anja Bostelmann, zuständig für die Projektkoordination Pflanzungen auf dem Gelände. Sie prüfen am Abladeplatz ein letztes Mal den Flor auf Qualität und Stückzahl und verteilen dann die Ware an die Blumen- und Zierpflanzengärtner vor Ort. Dass rund 20 000 der Frühlingsblumen aus den Vier- und Marschlanden kommen, erfüllt die Lieferbetriebe und Andreas Kröger, Präsident der

Landwirtschaftskammer Hamburg, mit Stolz. „Viele Hamburger wissen gar nicht, dass vor ihrer Haustür eines der größten Blumen- und Gemüseanbaugebiete Europas liegt“, sagt er. Die Region ist das größte zusammenhängende Blumenanbaugebiet Deutschlands mit mehr als 550 Pflanzenarten auf 130 Quadratkilometern. Aus ehemals traditionellen Familienbetrieben in den Vier- und Marschlanden sind heute leistungsstarke Gärtnereien mit moderner Produktionstechnik geworden. So sind auch die igs-Frühblüher zum großen Teil in modernen Hallen aufgezogen worden und durch den Frost der ersten Märztage nicht gefährdet gewesen. „Die bei uns herangezogenen Pflanzen sind bestens an das norddeutsche Klima angepasst und dadurch widerstandsfähig, blühfreudig und langlebig“, sagt Kröger. Im Mai wird eine zweite große Blumenlieferung erwartet: Dann werden bereits die vielen farbenfrohen Sommerblumen eingesetzt. fm

Flower Power

HYAZINTHE

lande heil unten. „Nochmal und bis ganz nach oben?“ fragt Tobi und zeigt auf die zehn Meter hohe Wand. „Klar!“, sage ich scheinbar furchtlos und kletter los. Vorsichtig, ein Fuß nach dem anderen, die Hände richtig setzen. Habe ich mir vorher noch fest vorgenommen, niemals runter zu gucken, bin ich jetzt so beschäftigt mit dem Hier und Jetzt, dass ich gar nicht auf die Idee komme. „Das ist ein großes Plus an diesem Sport“, sagt Tobi. Die permanente Konzentration auf das Klettern, die Wand und den Körper, bringe mentale Entspannung pur. „Denken und Grübeln sind für den Zeitraum des Kletterns ausgestellt!“ Und: „Es sind viele Bewegungen dabei, die man im Alltag oder in einer anderen klassischen Sportart nicht ausführt“, erklärt der studierte Tourismus-Profi. Da werden Muskeln quasi aus ihrem

Fotos: Frauke Maaß

>> Wir üben „zu“ und „ab“, ich

VIERLÄNDER FRISCHE

An der zehn Meter hohen Schulungswand absolvieren Einsteiger die ersten Übungseinheiten.

Um ihre Produkte künftig besser präsentieren und vermarkten zu können, haben sich 30 Gartenbaubetriebe aus Hamburgs Süden erst kürzlich zur „Vierländer Frische“ zusammengeschlossen. Besonderen Wert legen die FrischeGärtner dabei auf die Qualität und die umweltbewusste Produktion ihrer Pflanzen – Aspekte, die für viele Endverbraucher in einer Zeit voller Lebensmittelskandale immer wichtiger werden. Auf der igs wird sich die Vereinigung „Vierländer Frische“ erstmals einem größeren Publikum präsentieren. Auf den Flächen der Kulturlandschaft Vier- und Marschlande im Süden des Gartenschaugeländes, der Heidelandschaft und am Südeingang werden die 20 000 Frühjahrsblüher der neuen Marke zu sehen sein. Die Schnittblumen der Region können in den Hallenschauen der igs bewundert werden. Alle Besucher haben dann die Möglichkeit, Topfpflanzen und Schnittblumen zu erwerben. fm

Die Hyazinthen (Hyacinthus) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die Gattung besteht aus drei Zwiebelpflanzenarten, die im Frühjahr blühen. Mit ihren prächtigen Blütenkerzen und ihrem markanten Duft sollten sie in keinem Frühlingsgarten fehlen. Neben den althergebrachten Sorten in Blau, Rot, Rosa und Weiß findet man zunehmend auch Farben wie Lachs, Hellgelb, Goldgelb oder Purpur. fm

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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

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DIE MONORAILBAHN

Info Die Bahnstrecke führt über eine Länge von 3400 Metern in einem Rundkurs durch das rund 100 Hektar große Gartenschaugelände. Die igs-Bahn hält an drei Stationen:

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Station 1: Ein Bahnhof befindet sich im Haupteingangsbereich in der Welt der Häfen. Von dort fährt die Bahn entlang der Welt der Bewegung und der Welt der Kontinente zum südlichen Teil des Parks.

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Station 3: Der Westbahnhof liegt in den Wasserwelten. Hier beginnt der letzte Streckenabschnitt, der dann zurück zum Ausgangspunkt führt. Die Züge fahren alle drei Minuten.

Ticket Eine Fahrt dauert rund 15 bis 20 Minuten und kostet 7,50 Euro. Der Preis ist nicht im Eintrittspreis für die igs 2013 inbegriffen. Kinder ab sieben Jahren zahlen 2,50 Euro. Das Mitnehmen von Karren, Kinderwagen oder Rollstühlen ist kein Problem. Die Haltestellen sind barrierefrei, zudem sind Abteile für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen vorgesehen.

Sicher verpackt wird der erste Zug der Monorailbahn auf die Schiene gesetzt. Der Rundkurs wird von der Betreibergesellschaft INTAMIN nach der igs 2013 wieder abgebaut und an anderer Stelle wiederverwendet.

BOSE

Die Wilhelmsburger Reichsstraße musste halbseitig gesperrt werden, um den Zug vom Tieflader per Telekran auf die Schiene zu heben.

S

eit Ende Februar stehen die ersten Waggons auf der Schiene am Rand der Wilhelmsburger Reichsstraße, neugierig beäugt von Passanten und Autofahrern. Sie warten auf ihren großen Einsatz. Und der ist nicht mehr lange hin: Pünktlich zur Eröffnung der Gartenschau am 26. April wird die Monorailbahn leise schnurrend über dem 100 Hektar großen Gelände im Herzen Wilhelmsburgs ihre Runden drehen. Ein Erlebnis für alle soll sie sein, die internationale gartenschau hamburg. Nicht nur für die, die gut zu Fuß sind und den sechs Kilometer langen Rundgang durch die 80 Gärten dieser Welt mühelos bewältigen können. Sondern auch für ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern. Darüber hinaus sollte eine weitere Perspektive aus luftiger Höhe auf die sieben Themenwelten geschaffen werden, so die Zielsetzung schon während der Planungsphase. Die Lösung war der Einsatz einer Einschienenbahn, die als platzsparend, leise und umweltfreundlich gilt. Noch sind wenige ihrer Art in Deutschland unterwegs. Und so wird die Monorail bereits im Vorfeld der igs 2013 als eine der Hauptattraktionen gefeiert. Fast futuristisch mutet sie an mit ihrer schwarzen Mausspitze und den stromlinienförmigen, silbergrauen Waggons. Auf 235 Stelzen im Abstand von 16 Metern wird sie langsam und leise in Höhen zwischen vier und sechs Metern über das Gelände

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Fotos: Andre Lenthe

Station 2: Der Südbahnhof liegt am Rande der Kulturlandschaften, wo sich die Regionen rund um Hamburg mit ihren Pflanzungen und Produkten vorstellen. Auf dem Markt der Möglichkeiten werden regionale und saisonale Erzeugnisse angeboten. Die Fahrt geht weiter entlang des Kuckucksteichs, quer über die heutige Wilhelmsburger Reichsstraße und dann im Westen des Geländes in die Wasserwelten, wo sich rund um den Kanu-Kanal ein attraktiver Gastronomiestandort befindet.

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Dieses Modellfoto gibt einen Vorgeschmack auf das neue Wilhelmsburger Transportmittel.

gleiten und so den Besuchern durch große Plexiglasscheiben einen Überblick auf die verschiedenen Gärten bieten. Acht Züge mit je elf Wagen, die 66 Sitzplätze bieten, können wäh-

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rend der Ausstellung stündlich mehr als 2000 Menschen transportieren. Mit einer Geschwindigkeit von etwa zehn bis 18 Kilometern pro Stunde dreht die Gartenschaubahn im Veran-

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staltungsjahr ihre Runden, vorbei an Kletterhalle und Hochseilgarten, dem Kiosk der Kulturen und dem Gartenrestaurant. Für Orientierung und ausreichend Informationen über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Inselpark kümmert sich das Bahnpersonal während der Fahrt. An der Strecke kommt da einiges zusammen: Fast 145 000 Kilometer legt

Foto: INTAMIN

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AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

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DIE GRÜNE SHOW

Ausstellungen Diese Visualisierung gibt einen Eindruck der Ausstellungshalle im Eingangsbereich der igs 2013, in der die Sonderschauen stattfinden.

27. April Heilende Kräuter: Salben für die Hausapotheke

01. Mai Bezaubernde Kräuter: Jahreskreisfest Walpurgis

18. Mai Kulinarische Kräuter: Kräutersalz Erkenne heimische Giftpflanzen

13. Juli Kräutergärtnerei:

Blüten-Arrangements

Kräuterduft liegt in der Luft

14. Juli Kräutergärtnerei: Kräuter-Massagecreme und Duft-Engelchen

vor exotischer Insel-Kulisse

Termine

25 wechselnde Schauen in zwei Hallen zeigen Blumen und Pflanzen aus aller Welt

26. bis 29. April Von Hamburg bis Haiti: Große Eröffnungsschau

26. April bis 5. Mai Durch Chinas lichte Wälder: Rhododendron

04. bis 12. Mai

Vom Kap nach Casablanca: Beet und Balkonblumen

BLUMENSCHAUEN

09. bis 20. Mai

Reise zu tropischen Traumwesen: Orchideen

18. bis 26. Mai Die Route der Aromen: Wirtschaftsverband Gartenbau Niedersachsen/Bremen

25. Mai bis 2. Juni Über den Farbäquator: Gartenbauverband Nord

01. bis 9. Juni

Expedition ins Wohnzimmer: Raumbegrünung

08. bis 16. Juni

Sommertörn durchs

Blütenmeer: Stauden und mehr

15. bis 23. Juni Vom Tropenparadies bis nach Westfalen: NRW (Westfalen)

21. bis 30. Juni Wilder Westen am Niederrhein: NRW (Rheinland)

29. Juni bis 7. Juli Die Kyoto Connection: Bonsai, Formgehölze und anderes

6. bis 14. Juli Die Gala der Königin: Rosenschau

13. bis 28. Juli Die Gesandten des Sommers: Internationale Beiträge, botanische Gärten

27. Juli bis 4. August Gipfel, Wüsten und Gewässer: Wasserpflanzen und Kakteen

D

as Vertraute und das Fremde sind zwei Kernthemen der igs 2013, die in den 80 Gärten der sieben Themenwelten visualisiert werden. Auch in den Blumenschauen geht es um diese beiden Aspekte, besser: um die Frage, wie genau all die exotischen Blumen und Pflanzen, die Seefahrer und Botaniker im 18. und 19. Jahrhundert von ihren Reisen aus Asien und Nord- und Südamerika mitgebracht hatten, nach Europa gelangt sind. Die 25 wechselnden Sonderschauen greifen diese Fragestellung auf und inszenieren mit üppigen Blumenarrangements den Versuch einer Antwort in den beiden insgesamt 5000 Quadratmeter großen Hallen im Nordwesten des Geländes, nur wenige Meter vom Haupteingang entfernt. Um die Schauen möglichst fantasievoll zu gestalten, wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. Dem Motto „Sailing the seven seas: Die ganze Welt in unseren Gärten“ folgt die räumliche Konzeption, die sich den Gästen beim Eintreten in die große Blumenhalle eröffnet. Bereits im Eingangsbereich wird der Besucher auf das Thema eingestimmt. Hier hat er die Chance, fiktiven Interviews mit Kapitänen, Abenteu-

Lebensqualität & Kaufkraft zwischen Elbe und Heide

rern und Botanikern zu ihren Überfahrten zu lauschen und in Aquariensäulen unterschiedliche Unterwasserwelten kennenzulernen. Die größere Halle entführt den Besucher in eine ozeanische Szenerie mit einer Vielzahl exotischer Pflanzen, die mittlerweile in Europa heimisch geworden sind. Als Kulisse für die farbenfrohen floralen Arrangements dient eine begehbare Insel, die üppig bewachsen sowie von einem Wassergraben und Blumenwellen

umgeben ist. Diese „Wellen“ werden im Laufe der 171 Tage von insgesamt rund 500 verschiedenen Ausstellern der grünen Branche bepflanzt und arrangiert – als gärtnerischer Wettbewerb, der wöchentlich von einer Expertenjury begutachtet wird. Zu sehen sind zum Beispiel blühende Zierpflanzen, Gehölze und Stauden. Dazu präsentieren sich in den Schauen zahlreiche Gartenbauverbände mit typischen Pflanzen ihrer Region, am

Flower Power

FINGERHUT

15. Juni Giftige Kräuter:

Foto: igs

KRÄUTER

Kräuter begegnen uns nicht nur im Tee oder in der Medizin, sondern in einer Vielzahl von weiteren Alltagsprodukten: in Sonnenschutzmitteln, in Mitteln gegen Insektenbefall und pflanzlicher Arznei gegen Husten. Welche Kräuter es gibt und ihre unterschiedlichen Wirkungsweisen erklärt die Dauerausstellung des Deutschen Gartenbaumuseums Erfurt in der kleinen Blumenhalle der igs 2013. Dazu gibt es einige Sonderveranstaltungen.

Die Fingerhüte (Digitalis) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Der botanische Name leitet sich ab von lat. digitus für „Finger“. Die Gattung ist in Europa, Nordafrika und im westlichen Asien heimisch, ihr Verbreitungsschwerpunkt ist Südeuropa. In Deutschland kommen drei Arten vor: der Großblütige Fingerhut, der Gelbe Fingerhut sowie der Rote Fingerhut. Die in den Pflanzen enthaltenen Digitalisglykoside werden zur Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt. In hohen Dosen wirkt das Gift tödlich. Blüte: Juni bis August. fm

Grünen Infopunkt im Eingangsbereich beraten Experten die Besucher über Zucht und Pflege, auf der Bühne in der Mitte der großen Halle, inmitten der Insel, finden in regelmäßigen Abständen Vorträge, Diskussionen und Vorführungen zu gärtnerischen Themen statt. In einer zweiten, kleineren Halle werden die Geschichte der eingereisten Pflanzen und ihrer Sammler weitererzählt und ungewöhnliche Sichtweisen auf exotische Pflanzen eröffnet. In einer Art Wunderkammer lagern florale Raritäten und Kuriositäten aus fernen Ländern und warten darauf, gesichtet zu werden. Aber auch auf dem Gelände der Gartenschau finden zahlreiche Ausstellungen der grünen Branche statt. Im Areal „Grabgestaltung und Denkmal“ gestalten die Friedhofsgärtner und Steinmetze rund 120 Erd- und Urnengräber und einen Memoriam-Garten als gemeinsam gestaltete Grabanlage, in den Ausstellungsbereichen „Rhododendron“ und „Dahlien“ zeigen die Züchter und Produzenten ihr Können. Und auf dem rund 150 Meter langen Rosenboulevard werden die Besucher von den Düften, Farben und Formen der „Königin der Blumen“ betört. fm

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aus aus den stickigen Sporthallen und rein in die grünen Lungen der Stadt! Sport unter freiem Himmel ist ein Trend, zu dem die igs 2013 maßgeblich beiträgt. Denn die Gartenschau bietet ihren Besuchern nicht nur einen prachtvollen Blumenreigen, sondern auch ein umfangreiches Sport- und Spielprogramm an – den ParkSport. Rund 45 Millionen Euro sind in die sportliche Infrastruktur des 100 Hektar großen Areals geflossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Kletterbegeisterte finden in der hochmodernen bis zu 17 Meter hohen Nordwandhalle (siehe auch Seite 26) oder im bis zu 16 Meter hohen Hochseilgarten ihre Herausforderung. Street- und Poolfahrer kommen in der rund 1500 Quadratmeter großen Skater-Anlage auf ihre Kosten. Wer es etwas ruhiger mag, vergnügt sich auf dem Bouleplatz, besucht die neugebaute Schwimmhalle mit Liegewiese oder entspannt in einem der inspirierenden Gärten. Dazu kommt ein sechs Kilometer langer Rundkurs durch den Inselpark, der in diesem Jahr durch die 80 Gärten führt, aber ab 2014 zum Laufen, Radeln und Skaten freigegeben wird. Besonders reizvoll wird eine rund 3,5 Kilometer lange öffentliche Kanustrecke, die Wettern, Teiche, Bracks und Kanäle des Geländes miteinander verbindet und ebenfalls ab kommendem Jahr genutzt werden kann. Aber das ist noch längst nicht alles: Im Park der igs 2013 finden zwischen Ende

April und Oktober fast täglich ParkSport-Angebote zum Zuschauen, Mitmachen und Ausprobieren statt. Das Programm reicht von Taiji und Qigong über Laufen und Walken, Streetball und Streetsoccer, Skaten und Parcour, Slackline und Stand-up-paddling, Disc-Golf und Speedminton, Spiel- und Sportfeste, Yoga und Denkpfade, Boule und Wasserfußball bis hin zu Fitness und Gesundheitstipps – die Liste an Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten ist lang. Für Vormerken: Deutsche BouleMeisterschaften am 15. und 16. Juni. Foto: Fotolia.com

jede Altersgruppe ist etwas dabei. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Deutschen Sportabzeichens können Besucher in der „Welt der Bewegung“ am 12. Mai (10 bis 18 Uhr) den Tourauftakt mit einer großen Spielmeile und attraktiven Sportdemos erleben. Erstmals an diesem Tag und an 20 weiteren Terminen gibt es das Angebot, das exklusive ParkSportAbzeichen zu absolvieren. Darüber hinaus finden hier die Deutschen Boule-Meisterschaften (15./16. Juni), die Norddeutschen Bouldermeisterschaften in der Kletterhalle (4. Mai), verschiedene Skate-Contests und weitere Veranstaltungen statt. Jeden Abend von Mon-

tag bis Freitag können Besucher den Park beim „ParkSport am Abend“ sportiv erleben. Mehr als 30 Hamburger Sportvereine haben sich mit der igs 2013 zusammengetan, um an dem zukunftsweisenden Konzept der Macher des Wilhelmsburger Inselparks mitzuwirken. Mit mehr als 100 interessanten Angeboten wollen die Sportvereine die Hamburger Parks erobern. „Das Konzept ParkSport ist ein Modellprojekt für ganz Hamburg. Es bietet eine Fülle an Anregungen für Sportvereine, alternative Bewegungs- und Angebotsformen im Vereinssport zu entwickeln“, so Thomas Fromm, Vizepräsident des Hamburger Sportbundes. Das sportliche Programm wird im Laufe des Sommers ständig erweitert und überarbeitet. Angst vor Neuem muss keiner haben: Ausgebildete Trainerinnen und Trainer sind ebenso selbstverständlich wie das richtige Material mit der passenden Anleitung. Also einfach loslegen und mitmachen! Übrigens: Die meisten Angebote sind für Parkbesucher kostenfrei. Ausgenommen davon sind die Kletterhalle, das Schwimmbad und der Hochseilgarten. fm Detaillierte Infos über die einzelnen Veranstaltungen und Termine finden Sie unter

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VERANSTALTUNGEN

Auf zum ParkSport

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Wer Lust hat, mal unter professioneller Anleitung zu laufen, ist im Inselpark willkommen. Einmal wöchentlich, jeweils mittwochs, findet von 18.30 bis 19.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Verband Turnen und Freizeit eine Laufschule statt. Treffpunkt: ParkSport.

>> Kennen Sie Kettlebell? Am 18. Mai von 14 bis 15.30 und 16 bis 17.30 Uhr gibt Detlef Romeike je eine Einführung in das Krafttraining mit Kugelhanteln (Kettlebell) – ein ideales Outdoortrainingsgerät. Treffpunkt: Sinneslust.

>> Am 19. Mai und 22. Juni findet je von 10 bis 18 Uhr ein Aktionstag Disc-Golf statt. Mit Frisbeescheiben – Flying Disc – wird auf Fangkörbe geschossen. Treffpunkt: Sinneslust.

>> Parallel dazu findet am 19. Mai der Aktionstag Schnuppergolf statt. Man kann Abschläge üben, in Zielnetze chippen oder einlochen. Ort: Kleinspielfeld.

>> Jeden Dienstag von 18.30 bis 19.30 Uhr wird Yoga angeboten für alle, die diesen Entspannungssport noch nie gemacht haben oder die, die ihn mal unter freiem Himmel ausüben möchten. Treffpunkt: Parksport.

>> 25. Mai Aktionstag Casting von 12 bis 18 Uhr. Bei dieser Angeldisziplin geht es nicht um das Fangen von Fischen, sondern um das präzise oder weite Werfen der Angel. Auf der igs wird das präzise Zielwerfen mit dem Pendelwurf präsentiert. Ort: Kleinspielfeld.

>> Termine für das ParkSportAbzeichen: 23. Mai (18.30 bis 20 Uhr), 26. Mai (12 bis 15 Uhr), 06. Juni (18.30 bis 20 Uhr), 09. Juni (12 bis 15 Uhr), 20. Juni (18.30 bis 20 Uhr), 23. Juni (12 bis 15 Uhr).

ParkSportAbzeichen Fitness-Test am Rande des Spaziergangs Thomas Fromm HSB-Vizepräsident Breitensportentwicklung.

INFO

Foto: igs

auch für ältere Besucher. In Kooperation mit der Hamburger Inline-Skater-Schule wird sich von 18.30 bis 20 Uhr bewegt. Treffpunkt: ParkSport.

Gemeinsam mit der igs 2013 bringen die Sportvereine in Hamburg mit ParkSport ein neues Format unter den Sportangeboten an den Start. Und da das Deutsche Sportabzeichen in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, haben die igs 2013 und der Hamburger Sportbund (HSB) sich noch etwas einfallen lassen. Thomas Fromm, HSB-Vizepräsident Breitensportentwicklung: „Das ParkSportAbzeichen ist ein kleiner Fitness-Test, den alle Besucher der igs 2013 während ihres Rundgangs ablegen können. Dazu braucht man weder Sportkenntnisse noch Sportklamotten – einfach nur Lust und Laune. Überprüft werden die Fähigkeiten in den Disziplinen Seilspringen, Balancieren, Standweitsprung, Liegestütz, Walking oder Tapping. Zwei Übungen können auch für das Deutsche Sportabzeichen angerechnet werden.“ Interessierte kommen einfach jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat (18.30 bis 20 Uhr), oder jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat (12 bis 15 Uhr) zum Kleinspielfeld in der Welt der Bewegung.

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Neue Hamburger Terrassen (igs-Gelände) Freie Flusszone Süderelbe Friedhof der guten Ideen

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Heiner Baumgarten war bis zu seinem Einstieg als igs-Geschäftsführer Abteilungsleiter für Landschafts- und Grünplanung – früher Stadtgrün und Erholung – in der heutigen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Unter seiner Leitung wurde das Referat Freizeit und Erholung gegründet, dessen Ziele im igs-Kontext nahtlos umgesetzt werden.

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icht nur die IBA hat Millionen bewegt und dafür gesorgt, dass Investoren auf die Elbinsel aufmerksam geworden sind. Auch die igs 2013 hat monetär betrachtet einen Riesenanteil an der Aufwertung eines Stadtteils, der sich jahrzehntelang eher auf der Schattenseite der Metropole Hamburg sah – obwohl er genau in der Mitte liegt. HAN-Redakteur Wolfgang Becker sprach mit igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten über das Großunternehmen Gartenschau. Das Magazin: Über Geld wird in diesen Tagen viel gesprochen, denn so langsam dämmert es den Menschen, wie groß und aufwendig die internationale gartenschau hamburg tatsächlich ist. Kommen Sie mit dem Etat aus?

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Baumgarten: Ja, das ist der Fall. Wir haben ja sogar zwei Haushalte zu führen – den Investitionshaushalt mit 77,6 Millionen Euro und den Durchführungshaushalt mit weiteren 49 Millionen Euro. Das Magazin: Kommen wir zunächst zu den Investitionen . . . Baumgarten: In den 2006 angesetzten 77,6 Millionen Euro sind 5,1 Millionen für den Grunderwerb enthalten. Ein Teil der Flächen war in privater Hand oder gehörte der Bahn. Diese Grundstücke wurden von der Finanzbehörde direkt gekauft. Also blieben 72,5 Millionen Euro für die Realisierung der Gartenschau – das sind reine Investitionen der Stadt. Dafür haben wir den Park in Wilhelmsburg gebaut. Das Magazin: Ein Teil der Flächen wird heute von der IBA genutzt.

Baumgarten: Das ist richtig. Als wir zwischen 2003 und 2005 die igs planten, war von der IBA ja noch gar nicht die Rede gewesen. Sie kam erst später hinzu. So kam es denn auch, dass einige IBA-Flächen in WilhelmsburgMitte über uns beschafft und verwaltet wurden. Das Magazin: Was hat es mit dem Durchführungshaushalt auf sich? Baumgarten: Das ist der Betrag, der für Mieten, Personal, Schauelemente und Werbung, aber auch temporäre Parkplätze ausgegeben wird. Dazu zählen auch die Ausstattung der Schauhalle und die Freilandbeete mit fast zehn Millionen Euro. Diesen Betrag müssen wir refinanzieren – über den Eintritt, Lizenzverträge, Parkgebühren etc. Das Magazin: Wird die Rechnung aufgehen? Baumgarten: Wir kalkulieren mit Eintrittsgeldern in Höhe von 38 bis 39 Millionen Euro – bei angenommenen 2,5 Millionen Besuchern. Ich persönlich rechne aber mit mehr Besuchern und höheren Einnahmen. Das Magazin: Unter dem Strich heißt das: Die Hansestadt hat in Wilhelmsburg für mehr als 70 Millionen Euro einen neuen Park gebaut – eine Rieseninvestition. Das dürfte vielen Menschen gar nicht so klar sein . . . Baumgarten: Durch die beiden Haushalte ist das ja auch recht kompliziert. Die Parkidee ist im Übrigen gar nicht so neu. Bereits in den 1990er-Jahren gab es ein Konzept, wonach der Stadtpark Winterhude über einen Grünzug mit dem Stadtpark Harburg verbunden werden sollte. Bereits damals war vom Wilhelmsburger Park die Rede, der ja auf halber Strecke liegt. Dann kam der Gedanke an einen Volkspark auf – und schließlich wurde das ParkSport-Konzept geboren: die Verbindung von Sport und Erholungspark.

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Wasserwerk Spielplatz Geheimnisvolle Insel

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Das Thema Barkassenfahrten sorgte im Vorfeld der igs 2013 immer mal wieder für widersprüchliche Kommentare – und dass, obwohl diese typisch hanseatische Art der Fortbewegung eigentlich ein Muss für eine Gartenschau mit Wasserzugang ist. Dabei ging es nicht um das Ob, sondern um das Wie. Bedarfsfahrten von den Landungsbrücken nach Wilhelmburg wird es in jedem Fall geben. Bis zuletzt war aber offen, ob auch ein regelmäßiger Linienverkehr eingerichtet werden kann. igsGeschäftsführer Heiner Baumgarten: „So eine Linie, die jede volle Stunde startet und Besucher der Gartenausstellung zurück in die Hamburger City bringt, hat natürlich eine hohe Attraktivität. Das ist doch eine tolle Sache, wenn man abends nach dem igs-Besuch mit dem Schiff zu den Landungsbrücken fahren kann.“ Die Tour führt vom igs-Anleger durch die Kanäle, die Ernst-August-Schleuse und den Reiherstieg hinein in den Hafen und vorbei an der Elbphilharmonie zum Zielort. Eine Stunde Elbe und Elbinsel pur. Baumgarten: „Man darf die Barkasse dabei nicht als klassisches öffentliches Verkehrsmittel sehen, sondern als eine sehr attraktive Ergänzung. Für den Alltags- und Berufsverkehr sind Pendler mit der Bahn viel schneller. Die Barkassenfahrt ist eher etwas für Genießer der Entschleunigung und eine touristische Attraktion.“

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Der Schiffsanleger Reiherstieg schließt sich im Nord-

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Geschäftsführer Heiner Baumgarten über die finanzielle Seite der Gartenschau und das Engagement der Stadt für Wilhelmsburg

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Foto: igs

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DIE THEMENWELTEN

Eine fantastische Expedition

Info

Foto: igs 2013/Andreas Bock

WASSER ALS VERBINDENDES ELEMENT

rund um den Globus Rabbiner Shlomo Bistritzky von der jüdischen Gemeinde Hamburg.

ZITAT

In dem jüdischen Garten spazieren die Besucher zwischen sieben Stationen für die sieben Tage der Schöpfung, die in dem ersten Buch der Tora geschrieben ist. Wir haben diese Idee gewählt, weil alle Menschen dieser Erde eine Sieben-Tage Woche haben, egal welcher Religion sie angehören. Wir freuen uns, ein Teil der igs 2013 zusammen mit anderen Nationen und Religionen zu sein.

Die Welt der Religionen liegt auf dem ehemaligen Friedhof an der Mengestraße mit der neugotischen Kapelle in ihrer Mitte. Sie wird nicht nur während der igs 2013 Mittelpunkt vieler Begegnungen sein, sie war es schon während den Vorbereitungen: Hier haben sich die Vertreterinnen und Vertreter der fünf großen Weltreligionen regelmäßig getroffen, um gemeinsam mit dem Landschaftsplanungsbüro das Konzept für ihre Gärten zu entwerfen. Als verbindendes Element haben sie das Wasser, Zeichen der Schöpfung, gewählt. Auf optisch Trennendes wurde verzichtet, ohne dass das jeweils Eigene einer Religion verloren geht.

80 Gärten in sieben Themenwelten laden zu einer Schau der Superlative ein

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ie Idee ist so einfach wie genial: Hamburg, das Tor zur Welt, ist auch bei der igs 2013 Ausgangspunkt für eine Reise rund um den Globus, für eine Expedition durch 80 Gärten mit vielen floralen Höhepunkten. Wer sich auf das spannende Konzept einlässt, wird reich belohnt – nicht nur mit einem Blütenfest, sommerlangen sondern mit einer Einladung zu einer mit heimischen und exotischen Blumen und Pflanzen illustrierten Wanderung durch Kulturen, Klima- und Vegetationszonen dieser Erde. Eingebettet in sieben verschiedene Themenwelten erzählen die Gärten von Fernweh und Reisefieber (Welt der Häfen), von Wassermangel und Überfluss (Wasserwelten), von der Vielfalt der Völker (Welt der Kulturen) und zeigen die Fülle an Flora und Fauna (Welt der Kontinente). Dazu kommen Gärten in der Welt der Bewegung, die mit Bewegungsangeboten und Rückzugsbereichen lockt, und meditative Ruhe in der Welt der Religionen. Die fünf Gärten der Naturwelten faszinieren mit interaktiv animierten Pflanzen der Zukunft. Der sechs Kilometer lange, barrierefreie Hauptrundweg beginnt am Haupteingang im Norden des Geländes in der Welt der Häfen. In den ersten 15 Gärten durchqueren die Besucher große Städte wie London, Mumbai, Hongkong und Singapur, typische Pflanzen prägen das Bild wie Teepflanzen, Bambus, Baumwolle. Die 18 Gärten der Wasserwelten an den Rathauswettern führen von Norden nach Süden durch Dürre und Überfluss, Steppe, Prärie und Urwald. Ihre Gärten verdeutlichen, wie lebensnotwendig Wasser für Pflanzen, Menschen und Tiere ist. Die Gärten thematisieren die Eigenschaften und Funktionen des Wassers: als isländischer Geysir, Energiequelle oder als Regenbogen. Typische Hochstammgehölze wie Weide und Amberbaum eines Regenwaldes sind ebenso zu sehen wie Binsengräser, die der natürlichen Wasserreinigung dienen. Wilhelmsburg ist eines der internationalsten Quartiere der Hansestadt: Menschen aus mehr als 100 Natio-

Wasserwelten: Das nasse Element übt für viele Besucher eine besondere Anziehungskraft aus.

Welt der Häfen: Hier wird der Container zum Gestaltungselement.

Die Vertreter der Weltreligionen bei der Übergabe des Geländes: Rund um den Brunnen haben sie ihre Gärten in der Welt der Religionen gestaltet. Foto: Wolfgang Becker, Grafiken: igs nen leben hier. Die Gärten der Welt der Kulturen spiegeln die unterschiedlichen Ausdrucksformen der Kulturen in Sprache, Musik, Küche und Architektur wieder. Zwei der zehn Gärten wurden von Wilhelmsburger Bewohnern mitentworfen und -gestaltet: die Gärten „Heimat“ und „Sit down!“. Das kommunikative Zentrum ist ein Pavillon mit Terrasse zum Kuckucksteich, einem interkulturellen Kiosk, öffentlichen Sanitärräumen und Lagermöglichkeiten. Bunt und schillernd, fremd und exotisch präsentiert sich die Welt der Kontinente. 16 Gärten erzählen fantasievoll von Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa. Die abenteuerliche Reise durch die Landschaften

und Pflanzenwelten aller fünf Kontinente beginnt am Kuckucksteich. Umrahmt von alten Kleingartenanlagen und einem blauen Blütenmeer, das die Ozeane darstellt, werden die fünf Kontinente in jeweils drei Gärten mit verheißungsvollen Namen wie „Dreamopoly“, „Tausend und eine Nacht“ oder „Via Mala“ dargestellt. Wie kleine Inseln in einem Meer aus Grün liegen die fünf Gärten der Naturwelten leicht verborgen in einer großen Riedfläche. Sie zeigen visionäre und utopische Bilder von Natur und Kulturlandschaften und kontrastreiche Inszenierungen, die verblüffen – wie der „Garten der fliegenden Erdbeeren“ oder „Gärtnern auf dem Mars“. Der Charme ergibt sich aus

Unsere internationale Reisartenschau.

dem Kontrast zwischen der natürlich gewachsenen und der gestalteten, besser: gestylten Natur. Hier das hohe Ried, dort die interaktiv animierten Pflanzen und die Nahrungsmittel der überfischten Zukunft: Planktonkuchen, Quallenschnitzel, Algensalat. Sehr bodenständig geht es zu in der Welt der Bewegung im Osten des Inselparks. Zahlreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für jede Generation, mit und ohne Handicap, laden zum Mitmachen und Zuschauen ein. Hochseilgarten, Skateranlage, Kletterhalle, Schwimmbad mit Freisicht ins Grüne und ein Bouleplatz sind nur eine Auswahl der Attraktionen. Im Westen des Gartenschaugeländes präsentieren sich in der Welt der Religionen die fünf Weltreligionen: Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus. Sie alle erzählen rund um einen gemeinsamen Brunnen als Zentrum und Zeichen von Respekt und Toleranz ihre Geschichte und informieren über ihren Glauben. Diese Welt atmet eine besondere Atmosphäre. In den Gärten durchwandern die Besucher unter anderem ihren eigenen „Lebenspfad“, lernen etwas über die besondere Bedeutung des Sabbats und tauchen ein in die Welt des Orients. Die rund 100 Jahre alte, 2008 sanierte Kapelle in der Welt der Religionen wird zum Mittelpunkt interkultureller und spiritueller Begegnungen. Drumherum gruppieren sich 120 unterschiedlich gestaltete Mustergräber mit verschiedenen Pflanzteppichen im Frühling, Sommer und Herbst. fm TIPP: Das Gelände der igs 2013 kann von zwei Eingängen betreten werden. Der Haupteingang befindet sich im Norden des Geländes (Neuenfelder Straße). Hier beginnt der Hauptrundweg. Der Westeingang (Georg-Wilhelm-Straße) führt in die Welt der Religionen, durch die Wasserwelten in die Welt der Kulturen. Von dort kann man in den Hauptrundweg einsteigen.


AUSGABE 1, APRIL 2013 SONDERVERÖFFENTLICHUNG

DIE KULTURLANDSCHAFTEN

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in Wilhelmsburg Heide, Obst, Blumen und Apfelbäume: Die bunten Kulturlandschaften rund um Hamburg präsentieren sich im Süden des Gartenschaugeländes

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ie igs bietet nicht nur die Chance, einen gärtnerischen Blick über Deutschlands und Europas Grenzen hinaus zu werfen, sie stellt auch ein Stück Heimat in den Fokus. Denn Hamburg ist auf das Engste mit seinem Umland verbunden, das die Metropolregion seit vielen Jahrhunderten prägt, mit Nahrungsmitteln beliefert und bis heute Naherholungsgebiet für die Elbstädter ist. Und so präsentiert die igs auf ihrer floralen Reise durch die Welt zum Schluss die fünf großen Kulturlandschaften je mit ihrer typischen Vegetation und Pflanzungen, die sich um die Großstadt herum entwickelt haben. Dazu zählen das Obstanbaugebiet „Altes Land“, die „Lüneburger Heide“ mit ihren markanten Heideflächen, die „Vierund Marschlande“ mit Blumen und Gemüseanzucht, die „Schleswig-Holsteiner Knicklandschaften“ mit weiten Raps- und Getreidefeldern sowie das „Pinneberger Baumschulland“ mit seinen Gehölzen und Rosenstöcken. Nur wenige Kilometer von Hamburg entfernt, im Westen zwischen Buxte-

hude und Stade, liegt das Alte Land, das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Der Obstanbau hat hier eine fast 700jährige Tradition und ist heute der bedeutendste Wirtschaftszweig der Altländer. Neben einer modernen Kirschanlage mit „Kirschdach“, einer Apfelanlage mit rund 100 Bäumen aktuellen Sorten, einer kleinen Birnenallee, Pflaumen und Zwetschgen am Grabenrand wird es auf dem Gartenschaugelände Erdbeeren und Johannisbeeren zu sehen geben. Ein weiteres Highlight ist das Altländer Fachwerkhaus mit der Prunkpforte und dem großen originalen Bauerngarten. Auch die Entwicklung der Schifffahrt im Alten Land wird am Hofplatz mit einem Obst-Kahn und vielen bebilderten Informationen erläutert. Die Vier- und Marschlande präsentieren sich als das größte geschlossene Blumenanbaugebiet Deutschlands. Stiefmütterchen und Maiblumen sind berühmte Produkte dieser Region und werden weltweit expor-

tiert. Es gedeihen dort Tomaten, Gurken, Salate, Erdbeeren, Schnittblumen und Topfplanzen. Die wechselnd bepflanzten Gemüse- und Staudenbeete auf dem Gartenschaugelände geben einen Einblick in die Vielfalt regionaler Produkte. Selbst Hand anzulegen und einen Einblick in die Aufzucht von Zier- und Gemüsepflanzen zu erhalten, ist im für die Region typischen Gewächshaus möglich. Zu erkennen ist diese Kulturlandschaft auf der igs an ihrem für ihre Entstehung prägendes Element einer Feldentwässerungsmühle. Hier in Form eines Spielgerätes und vor allem für Kinder ein Erlebnis. Beinah originalgetreu wird im Inselpark das typische Landschaftsbild der Schleswig-Holsteiner Knicklandschaft nachempfunden. Zwei imposante Lindenalleen bilden ein geschlossenes Blätterdach, unter dem der Besucher auf das Ausstellungsgelände gelangt. Mit Gehölzen bepflanzte Erdwälle (Knicks) und blühende Kräutersäume ergänzen das Landschaftsbild. Warum Bäume in

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die Schule gehen, das kann man in der Kulturlandschaft „Pinneberger Baumschulland“ erleben. Hier erfährt man, wie Baumschule funktioniert, was Gehölze wert sind und woran man Qualität erkennen kann. Der grüne Sachverstand hat im „Pinneberger Baumschulland“ vielerorts seine Spuren hinterlassen. Eine der schönsten Landschaften im Süden von Hamburg ist die Lüneburger Heide. Große Heideflächen mit den typischen violetten Farben der Calluna Vulgaris und Erica, die markanten Wacholderbüsche, Moore und dichte Wälder sowie schmucke Heidedörfer mit ihren gemütlichen Fachwerkkaten und Landgasthäusern zeigen, dass direkt vor den Toren Hamburgs eine Oase der Ruhe liegt. Den Besucher erwartet ein klassisches Stück Lüneburger Heide, das zum Verweilen und Ausruhen einlädt. Inmitten der Heidelandschaft sind verschiedene Kunstobjekte zu entdekken, im Pavillon finden wechselnde Ausstellungen zur Vielfalt der Lüneburger Heide statt. Am Bienenzaun können Groß und Klein alles über das Handwerk der Heide-Imkerei erfahren und Heidehonig kosten. Wegweiser und besondere Fernrohre laden ein, einen genaueren Blick in die Lüneburger Heide zu werfen. Wer genau hinschaut, wird sogar Heidschnucken entdecken – allerdings künstliche, da die lebendigen Vorbilder eher menschenscheu sind. fm

BUNTER BAUERNMARKT

Schnuckenalarm

Gemütlich durch die Heide spazieren, an blauen Stiefmütterchenbeeten vorbei und auf dem zentralen Bauernmarkt Köstlichkeiten der Region probieren – all das bieten die fünf Kulturlandschaften im Süden des igs-Geländes.

Zum Gucken und Genießen Ihre Vielfalt präsentieren die Kulturlandschaften am südlichen Rand des Gartenschaugeländes: als Miniatur-Obstgarten, Knick oder Heidelandschaft, Rosengarten oder Blumenbeet. Dabei hat jede Landschaft ihre eigene Farbe, die für jeweils eine typische Pflanze steht. Rot für die Baumschulen, Gelb für die Rapsblüte in Schleswig-Holstein, Blau (Stiefmütterchen) für die Vierund Marschlande, Violett für die Heideblüte und Weiß für die Apfelblüte im Alten Land. Schlemmertipp: Auf einem zentralen Bauernmarkt werden eine Vielzahl verschiedener regionaler und saisonaler Produkte angeboten. Der Besucher kann unter anderem erntefrisches Obst, Heidehonig und selbstgemachte Speisen kosten sowie traditionelle Handwerkskunst erleben, flankiert von einem bunten Programm aus Musik, Tanz und Foklore.

Flower Power

HORTENSIE

Visualisierung: igs, axepe - Fotolia.com

Info

Die Hortensien (Hydrangea) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae). Sorten einiger ihrer Arten sind beliebte Ziersträucher, die bekannteste ist die Gartenhortensie. Lange galten Hortensien als altmodisch, heute blühen sie wieder in fast jedem Garten. Mit ihren blütenbesetzten Dolden bilden sie Farbtupfer in Violett, Rosa oder Blau. Die blühfreudigen Pflanzen bevorzugen einen Standort im Halbschatten, aber die meisten Arten vertragen auch ein sonniges Plätzchen. Blüte: Juni bis August. fm

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