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Rentenmarktbericht 01.10.2012

Aktuell anstehende Wirtschaftsdaten USA / EU-Wirtschaftsraum Datum

Zeit

Land

Daten

vom

Prognose

Vorperiode

01.10.2012

09.55

DE

PMI Verarbeitendes Gewerbe

Sep

47,3

47,3

05.10.2012

12.00

DE

Auftragseing. Industr. M/M

Aug

- 0,5 %

0,5 %

01.10.2012

16.00

USA

ISM Verarb. Gewerbe

Sep

49,8

49,6

03.10.2012

13.00

USA

MBA Jypothekenanträge

28. Sep

---

2,8 %

03.10.2012

14.15

USA

ADP Beschäftigungsänderung

Sep

145.000

201.000

03.10.2012

16.00

USA

ISM Non-Manf. Composite

Sep

53,4

53,7

04.10.2012

14.30

USA

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

29. Sep

370.000

359.000

04.10.2012

16.00

USA

Auftragseingang Industrie

Aug

- 5,9 %

2,8 %

05.10.2012

14.30

USA

Änderung Erwerbstätige o. Agrar

Sep

115.000

96.000

Der Markt In der vergangenen Handelswoche stieg der Bund Future von 139,95 % (Tief am Montag) auf 141,95 % (Hoch am Freitag). Die Rendite der „Zehnjährigen“ fiel von 1,60 % auf 1,42 %. Der erstarkte Bund Future spiegelt wider, dass die Krisenängste erneut um sich greifen. Hierzu passt die Nachricht vom Wochenende, dass Spanien nach den Angaben der Regierung seine Haushaltsziele für dieses Jahr wegen der Hilfen für die angeschlagenen Banken nicht erreichen wird. Das für 2012 vorgegebene Defizitziel würde mit 6,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) die vorgegebene Größenordnung zwar erreichen. Die Lücke im Haushalt steige aber auf 7,4 Prozent, wenn die Bankenhilfen mit eingerechnet würden, sagte Minister Cristobal Montoro am Samstag. Das Defizit im vergangenen Jahr hat nach Angaben der Regierung ohne die Bankenhilfen bei 8,9 Prozent und einschließlich der Hilfen bei 9,4 Prozent des BIP gelegen. Spaniens gesamter Schuldenstand wird nach Angaben der Regierung bis Ende 2013 auf 90,5 Prozent des BIP steigen. In diesem Jahr würden sich die Schulden auf 85,3 Prozent des BIP belaufen. Im April war die Regierung noch von einer Verschuldung von 78 Prozent des BIP für 2012 ausgegangen. Nach dem EU-Stabilitätspakt dürften es nur 60 Prozent sein. Die Renditen spanischer Staatsanleihen sind wieder gestiegen. Die zehnjährigen Titel sind trotz der angekündigten EZB Maßnahmen erneut über 6 % geklettert. Der höchste Stand lag jedoch mit über 7 % noch deutlich darüber.

Seite 1 von 3 Herausgeber: Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg Girozentrale , Domshof 26, 28195 Bremen, Telefon 0421 332 0, Internet: www.bremerlandesbank.de. Meinungen oder Empfehlungen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der Bremer Landesbank oder deren assoziierter Unternehmen dar. Sie können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Die hier enthaltenen Aussagen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Anlageprodukte zu verstehen. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Emittenten oder Wertpapiere erwähnt werden. Hier enthaltene Informationen können auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte, kundenspezifische und objektorientierte Beratung nicht ersetzen. Bitte setzen Sie sich deshalb mit Ihrem bei der Bremer Landesbank zuständigen Berater in Verbindung.


Rentenmarktbericht 01.10.2012

Auch Griechenland war am Wochenende erneut im Fokus. Trotz neuer Milliardenlöcher und schleppender Reformen soll Griechenland die nächste Tranche von 31 Milliarden Euro aus dem Hilfsprogramm erhalten. In Brüssel liefen bereits Vorbereitungen, um die Auszahlungen sicherzustellen, obwohl der Troika-Bericht die Auflagen nicht als komplett erfüllt beschreiben werde, berichtet das Magazin "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Euro-Zonen-Kreise. In dem Troika-Bericht würden Griechenland zwar Fortschritte bescheinigt, die aber "nicht ausreichend" seien. Ein Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wies die Darstellung zurück. Es gebe keinen neuen Sachstand, die Bundesregierung werde den Bericht der Troika abwarten. "Alles andere ist nicht zutreffend", fügte er hinzu. Noch ist offen, wann die sogenannte Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU ihren nächsten Bericht über die Lage in Griechenland vorlegen wird. Ihre Analyse ist Voraussetzung für die Freigabe neuer Mittel. Die Regierung in Athen will am Montag ihren Etatentwurf für 2013 vorlegen, der weitere Kürzungen bei den Ausgaben für Sozialleistungen und den Renten vorsieht. Insgesamt will der Staat in den kommenden zwei Jahren 11,5 Milliarden Euro einsparen. Im Zentrum des Interesses dürfte diese Woche die Leitzinsentscheidung der EZB am Donnerstag stehen. Die Mehrheit der Volkswirte rechnet mit keiner Änderung. Die Markttechnik lässt in dieser Woche für den Bund Future eher schwächere Notierungen erwarten. Die nächste Unterstützung ist bei 138,41 %

Aktuelle Pfandbriefrenditen per 01.10.2012 1 0,21

2 0,24

3 0,46

4 0,72

5 0,95

6 1,17

7 1,39

8 1,57

9 1,73

10 1,87

Verantwortlich für den Inhalt: Financial Markets Text: Wolfgang Duwe Telefon: 0421 332-2488 Fax: 0421 332-2020 Wolfgang.duwe@bremerlandesbank.de

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Rentenmarktbericht 01.10.2012

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