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Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Tote in der Ostukraine In der Stadt Mariupol sind nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums bei einer Schießerei an einem Stützpunkt der ukrainischen Nationalgarde drei pro-russische Demonstranten/Separatisten/Aktivisten getötet worden. 13 weitere Personen wurden verletzt und 63 Personen festgenommen.

Negativ

„Regierung“ und Militär der Ukraine verliert in Ostukraine zunehmend Kontrolle Teilweise laufen Soldaten der Ukraine zu der pro-russischen Bevölkerung über. In Donezk wurde das Rathaus von pro-russischen Aktivisten/Demonstranten/Separatisten besetzt. Die Bevölkerung der Ostukraine stellt sich zum Teil den Truppenverlegungen des ukrainischen Militärs in den Weg.

Negativ

US-Kreise erwarten keinen Durchbruch bei den Genfer Verhandlungen Die Regierung der USA erwartet keinen Durchbruch bei den Verhandlungen über die Ukraine in Genf. Sofern es nicht zu Fortschritten kommen sollte, will die US-Regierung weitere Sanktionen gegen Russland verhängen.

Negativ

Nato eskaliert durch Truppenaufbau Die Nato hat weitere Truppen an die Grenzen im Osten verlegt und beginnt mit stärkerer Luftüberwachung als auch Meereskontrolle (Ist die Ukraine Nato-Mitglied?).

Negativ

Beige Book Aus den Konjunkturberichten der regionalen Federal Reserve Bezirke ergibt sich ein Bild einer anziehenden Konjunktur (auch Aufholeffekte aus dem kalten Winter). Frau Yellen bekräftigte die neuen Orientierungshilfen der Federal Reserve für die Zinspolitik. Dabei geht es um das Inflationsziel von circa 2% und einer Vollbeschäftigung (Quote circa 5,5%). Vor diesem Hintergrund muss laut Frau Yellen die Geldpolitik noch einige Zeit locker bleiben. Fed-Gouverneur Fisher erwartet, dass die Anleihekäufe im Herbst auslaufen werden.

Neutral

Erzeugerpreise Die Erzeugerpreise sanken im Monatsvergleich um -0,3% (Prognose 0,0%). Im Jahresvergleich stellte sich ein Preisrückgang um -0,9% (Vormonat -0,9%) ein.

Neutral

Arbeitslosigkeit auf tiefstem stand seit fünf Jahren Die Lage am britischen Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf. Die Arbeitslosenquote sank per Februar auf 6,9% und markierte damit den niedrigsten Stand seit fünf Jahren.

Positiv

Reuters Tankan Der Reuters Tankan Index legte per Berichtsmonat April von zuvor 18 auf 25 Punkte zu. Der Index des Verbrauchervertrauens sank per März von zuvor 38,3 auf 37,5 Punkte.

Positiv Negativ

Frankreich spart! Von 2015 bis 2017 sollen die öffentlichen Ausgaben Frankreichs um circa 50 Mrd. Euro gesenkt werden. Die Zentralregierung will 18 Mrd. Euro einsparen, der Beitrag der Regionalbehörden liegt bei 11 Mrd. Euro. 11 Mrd. sollen durch Kürzung der Sozialausgaben beigesteuert werden. Der Anteil des Gesundheitssystems stellt sich auf 10 Mrd. Euro. Zusätzlich sollen die Gehälter im öffentlichen Dienst eingefroren werden.

Positiv

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3804 - 1.3832

1.3815 - 1.3842

1.3780

1.3750 1.3720 1.3900

1.3920

1.3950

Neutral

141.20 - 141.46

140.99 - 141.36

140.20

140.00 139.70 141.50

141.80

142.00

Neutral

102.22 - 102.33

101.87 - 102.25

101.50

101.20 101.00 102.50

102.70

103.00

Neutral

1.2171 - 1.2187

1.2179 - 1.2186

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.8216 - 0.8234

0.8216 - 0.8231

0.8200

0.8180 0.8160 0.8300

0.8330

0.8350

Neutral


Ihre Ansprechpartner

Märkte stabilisiert – Situation in der Ukraine zunehmend kritisch

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3840 (07.34 Uhr), nachdem im USHandel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3804 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 102.00. In der Folge notiert EUR-JPY bei 141.20. EUR-CHF oszilliert bei 1.2180.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

Trotz der zunehmend kritischen Situation in der Ukraine haben sich gestern insbesondere die Aktienmärkte freundlich gezeigt. Der Rentenmarkt hat kaum reagiert. Gleiches gilt für den Devisenmarkt bezüglich der Hauptwährungen. Aus unserer Sichtweise ist eine Entwarnung bezüglich des Aktienmarktes nicht angemessen. Die Situation in der Ukraine bereitet zunehmend Sorgen.

DAX 9.317,82 EuroStoxx50 3.139,26 Dow Jones 16.424,85 Nikkei 14.417,53

+ 144,11 + 47,74 + 162,29 0,15

Brent Gold Silber

+ + +

110.15 1.301.50 19,60

0,61 3,20 0,12

TV-Termine: Donnerstag: 09.05 – 09.15 DAF

Dax-Börsenampel:

Ab 8.910 Punkten

Es wird deutlich, dass die aktuelle „Regierung“ der Ukraine nicht nur kein verfassungskonformes Mandat hat, sondern definitiv nicht die Unterstützung weiter Teile der Bevölkerung genießt. Die Tatsache, dass das Militär nicht zuverlässig an der Seite der neuen „Regierung“ steht, drückt dieses Manko nachhaltig aus. Selbst der CIA (Besuch von CIA-Chef Brennan unter falschem Namen), der nach uns vorliegenden jedoch aus Bremen heraus nicht verifizierbaren Angaben mit einer ganzen Mannschaft in Kiew vor Ort ist, scheint bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage zu sein, das Blatt zu Gunsten der qualitativ fragwürdigen Putschregierung mit stark antirussischem Akzent zu wenden. Wir haben zuvor bereits auf Parallelen der CIA-Arbeit beim Sturz der demokratisch gewählten Regierung unter Mossadeq im Iran 1953 verwiesen. Dazu ein Beitrag der ARD Tagesschau vom 21.08.2013 CIA bekennt sich zum Umsturz 1953 im Iran Von Silke Hasselmann, MDR-Hörfunkstudio Washington Ein Putsch für die Ölindustrie Jahrzehntelang hat die CIA geleugnet, 1953 den iranischen Ministerpräsidenten Mossadeq gestürzt zu haben. Nun wurden Dokumente veröffentlicht die beweisen: Die CIA war damals die treibende Kraft. Beim Putsch ging es vor allem um die Ölquellen Irans. Es war nicht wirklich lange ein Geheimnis, wer hinter dem Putsch im Iran steckte. Doch erst 2009 hatte mit Präsident Barack Obama der erste US-Regierungschef öffentlich angedeutet, was geschehen war - und das nicht zufällig in seiner Kairo-Rede: "Mitten im Kalten Krieg spielten die Vereinigten Staaten eine Rolle beim Sturz einer demokratisch gewählten iranischen Regierung." Damals hatte Obama noch auf Namen und Adresse verzichtet, doch nun räumte auch der US-Auslandsgeheimdienst CIA seine treibende Rolle formal ein. Denn sie begann 2011, erste streng geheime Dokumente von "streng geheim" herabzustufen. Nun stellte das unabhängige Archiv für Nationale Sicherheit an der George Washington University diese Dokumente erstmals für die breite Öffentlichkeit im Internet zur Verfügung.

Aktuell

Ab 9.450 Punkten

Müssen wir jetzt auch wieder 60 Jahre warten, bis ein Eingeständnis (ohne Konsequenzen für Täter) dieser Taten (Bruch des Völkerrechts?) in der Ukraine, die den Tatbestand von Staatsterrorismus diskussionswürdig machen, erfolgt. Sind die „Smoking Guns“ der verdeckten Finanzierung einer Opposition mit 5 Mrd. USD im Zeitverlauf der letzten 20 Jahre (zum Vergleich, wie viel Einnahmen hatte die CDU oder SPD in den letzten 20 Jahren!) und schlussendlich der Finanzierung einer Putschregierung inklusive des sich anschließenden Besuchs des CIA-Chefs unter falschem Namen nicht genügend implizite Belege? Um was geht es wohl jetzt bei der Ukraine? Um Freiheit und Demokratie der Ukrainer oder um indirekte Destabilisierung Russlands mit dem Ziel, den zukünftigen Zugriff auf die Rohstoffreserven dort, nachdem dieser Zugriff nach der Ära Jelzin (westliche Finanzmittel für Aufbau von Oligarchen, System Saudi Arabien/ Südamerika) durch Putin verhindert wurde, zu gewährleisten? Sind wir uns in Kontinentaleuropa bewusst, welche Politik wir hier unterstützen? Gerade der Umgang der USA mit den Rohstoffreserven des Irak sollte Mahnung sein. Wem steht der Nutzen dieser Rohstoffe zu? Was kommt bei dem irakischen Bürger an? Wir wünschen den Menschen der Ukraine von Herzen Selbstbestimmungsrecht, auch in der Ostukraine. Wir sind darüber hinaus der Meinung, dass nicht der „Westen“ (hier EU) den


Schaden der oligarchischen Misswirtschaft bezahlen sollte. Dafür gibt es kein Mandat! Ob für die Ukraine mit dem CIA und der aktuellen westlichen Intervention Demokratie und Freiheit gelingen kann und wird, ist bezüglich der Länder, in die der „Westen“ in den letzten 15 Jahren Demokratie und Freiheit exportiert hat (siehe auch Iran 1953 …), mehr als fragwürdig. Das angerichtete Chaos ist erheblich und hat eben nichts mit den Werten der Freiheit und Demokratie zu tun. Andererseits lässt sich feststellen, dass die „Demokratie- und Freiheitsopfer“ Libyen oder Syrien enge Kontakte zu Russland unterhielten … „Food for thought!“ Vor diesem Hintergrund gibt es keinen Raum, sich in der kontinentaleuropäischen Außenpolitik auf Naivität und guten Glauben zu verlassen. Das sollte unserer Regierung auch nach der NSA-Affäre vollständig und umfassend bewusst sein. Unser Grundgesetz hat dazu eindeutige Passagen! Genf bietet heute Möglichkeiten! – Das passt doch zum Osterfest und christlicher Ethik!

Ein Kurzer Abriss der gestern veröffentlichten Daten darf nicht fehlen: Leistungsbilanz der Eurozone Februar (n.s.a.): Verbraucherpreise der Eurozone März::

+13,9 Mrd. nach zuvor +7 Mrd. Euro +0,5% nach zuvor +0,7% Jahresvergleich

Neubaubeginne USA März (annualisiert): Baugenehmigungen USA März (annualisiert): Industrieproduktion März (Monatsvergleich): Kapazitätsauslastung Industrie:

946.000 nach 920.000 990.000 nach 1.014.000 +0,7% nach +1,2% 79,2% nach 78,8%

Folgen der Ukrainekrise sind in dem aktuellen Datenpotpourri bestenfalls marginal zu erkennen. Das muss nicht so bleiben …

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

12.4.

300.000

315.000

14.30

April

9,0

10,0

16.00

Losgelöst von Schwankung Mittel niedriges Niveau. Leichter Anstieg favorisiert. Mittel

Daten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Philadelphia Fed Business Index

Bedeutung


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