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HypoVereinsbank onemarkets

Werbemitteilung

Marktkommentar

17. Juni 2013

Nikkei volatil. BRIC sucht den Boden In der vergangenen Woche setzte sich die nervöse Entwicklung der Vorwoche fort. Dementsprechend mussten die Mehrheit der Indizes erneut Federn lassen. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der Nikkei 225® Index, der am Donnerstag über 6 Prozent verlor. Zu den größten Wochenverlierern zählten neben dem Nikkei 225® Index und dem griechischen FTSE/ATHEX® 20 Index vor allem Aktienbarometer von Schwellenländern wie der STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR), der DBIX Deutsche Börse India Index® (Net-TR) EUR und S&P® BRIC 40 (Price Return) Index (EUR). Zum Wochenschluß hat sich die Lage an vielen Börsen stabilisiert. Dies könnte sich in der laufenden Woche fortsetzen. Zwar tagt die US-Notenbank FED. Die Anlagestrategen von UniCredit gehen jedoch in ihrem Wochenbericht davon aus, dass in der laufenden Woche einige Konjunkturzahlen aus Europa durchaus positiv überraschen könnten. Vor allem der EU-Einkaufsmanagerindex könnte einen Hinweis auf eine baldige Erholung in der Eurozone liefern.

Europa: ATX und FTSE mit Chance auf Gegenbewegung Beim Blick auf den DAX ® wird der ein oder andere Anleger am Donnerstag kurz den Atem angehalten haben. Schließlich tauchte er gleich zum Börsenstart unter 8.000 Punkte. Im weiteren Verlauf erholte er sich allerdings wieder und setzte diesen Trend auch am Freitag fort. Das täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass sich der Index in einem kurzfristigen Abwärtstrend befindet und damit weiter das Risiko einer Korrektur bis 7.500 Punkte besteht. Optimismus ist frühestens oberhalb von 8.300 Punkten angebracht. Ein ähnliches Bild zeigen der österreichische ATX® Index und der britische FTSE® 100 Index. Bei beiden Indizes könnte es allerdings zu einer technischen Gegenbewegung kommen. Der ATX® bewegt sich seit Jahresbeginn in einer engen Bandbreite zwischen 2.300 und 2.500 Punkten. Aktuell notiert er im Bereich der unteren Grenze. Kommt also der Rebound? Der FTSE® 100 Index kam zwar zuletzt unter Druck. Im Bereich von 6.225 Punkten findet er jedoch eine solide Unterstützung und die 50%-Retracementlinie. Eine Gegenbewegung bis 6.550 Punkte wäre somit aus technischer Sicht durchaus drin. Fällt die Unterstützung, droht eine Korrektur bis 5.900 Punkte. Ein positives Signal sendet auch der türkische Istanbul Stock Exchange National 30 Index. Er kam in den vergangenen Wochen nicht zuletzt aufgrund innenpolitischer Spannungen stark unter Druck. In der vergangenen Woche hat er jedoch die Trendwende bestätigt. Aktuell fehlt es noch an Aufwärtsdynamik. Solange die Unterstützung bei 9.000 Punkten hält, besteht jedoch die Chance auf eine mittelfristige Erholung.

Amerika: Dow Jones kurzzeitig unter 15.000 Punkte Am Mittwoch steht wieder eine US-Notenbanksitzung (FED) an. Die Analysten der UniCredit gehen nicht davon aus, dass die Notenbank eine Zinsveränderung vornimmt. Die Experten erwarten jedoch, dass die FED in dieser oder der folgenden Sitzung mehr Details zu einem potenziellen Ende der Anleihenkäufe bekannt gibt. Die Unsicherheit über den genauen Kurs der Notenbank drückte den Dow Jones Industrial Average Index kurzzeitig unter 15.000 Punkte. Bisher können sich alle US-Indizes jedoch noch gut halten. Inzwischen notieren sie im Bereich wichtiger Unterstützungen. Nun liegt es an der FED wohin die Reise gehen soll. Asien: BRIC unter Druck. Indien stabilisiert sich Die Unsicherheit in den Industrieländern färbt auch auf die Schwellenländer ab. Der DBIX Deutsche Börse India Index® (Net-TR) EUR unterschritt dabei den seit Dezember 2012 gebildeten Aufwärtstrend. Im Bereich von 260 Punkten zeigt sich nun eine Stabilisierung. Sie dürfte jedoch von den Weltmärkten und der Notebank abhängen. Die Inflation sank zuletzt auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren. Es bestünde also die Möglichkeit einer Zinssenkung.


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In China kursiert die Angst vor einem rückläufigen Wachstum. In Brasilien und Russland belasten die Rohstoffkurse. So führte in den vergangenen Wochen zu erheblichen Verlusten beim S&P® BRIC 40 (Price Return). Inzwischen erreichte der Index den tiefsten Stand seit Herbst 2011. Eine Trendwende ist noch nicht in Sicht. Den STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR) traf der Ausverkauf der Emerging Markets Märkte besonders. Binnen weniger Tage lösten sich alle Gewinne seit Februar 2013 in Luft auf. Meldungen auf Bloomberg zufolge verkauften ausländische Anleger in großem Stil und drückten damit auf die Kurse.

Stand: Schlusskurse vom Freitag, 14. Juni 2013, 17:30 Uhr Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets Index Nikkei 225 Index FTSE/ATHEX® 20 Index STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR) DBIX Deutsche Börse India Index® (Net-TR) EUR S&P® BRIC 40 (Price Return) Index (EUR) DAX® ATX® Index FTSE® 100 Index Istanbul Stock Exchange National 30 Index

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Weitere Informationen unter: www.onemarkets.de/indexzertifikate Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de Die Informationen in dieser Werbemitteilung erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Private Investoren sollten den Rat ihrer Bank oder ihres Bankberaters zu den betreffenden Investitionen einholen, bevor sie diese tätigen. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot, noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind. Diese Publikation wurde erstellt von der UniCredit Bank AG, Arabellastraße 12, D-81925 München.

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