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15.01.2014

Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Barnier will Präsident der EU-Kommission werden Der EU-Kommissar Michel Barnier bringt sich als Nachfolger von Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso ins Gespräch. "Wenn ich von der Europäischen Volkspartei ausgewählt werde, bin ich bereit, mich einzubringen", sagte Barnier.

Neutral

EZB-Ratsmitglied Nowotny entspannt Nowotny sieht die Inflationserwartungen solide verankert. Es gäbe keine Notwendigkeiten für sofortige geldpolitische Maßnahmen. Mit Ausnahme weniger Länder geht die EZB nicht davon aus, dass die Inflation gegen Null tendiert.

Neutral

Ifo- Deutschland mit weltweit höchstem Exportüberschuss Deutschland hat 2013 nach Berechnungen des Ifo-Instituts den weltweit höchsten Exportüberschuss erzielt. Mit circa 260 Milliarden Dollar weise die Leistungsbilanz ein deutlich höheres Plus aus als die der weltgrößten Handelsnation China mit rund 195 Milliarden Dollar. Deutschland hat 2013 mit rund 200 Milliarden Euro oder 7,3% des Bruttoinlandsproduktes einen Rekordüberschuss erzielt. Per 2014 soll der Überschuss laut Ifo-Institut auf 7,4% des BIP zulegen. Gemäß Textbuch der EU-Kommission werden Werte von mehr als 6% als stabilitätsgefährdend eingestuft (das gilt vor allen Dingen für Defizite …).

Neutral

Hollande kündigt Reformen an Präsident Hollande will Staatsausgaben kürzen und Unternehmenssteuern senken. Er hob Paris die europäische Einheit und die engen Verbindungen zu Deutschland hervor. Hollande regte ein französisch-deutsches Energieunternehmen nach dem Vorbild von Airbus an, um die Energiewende umzusetzen. Er warb für eine Angleichung der Unternehmenssteuern in beiden Ländern. "In diesem Jahr werden wir 15 Milliarden Euro einsparen", sagte Hollande. 2015 bis 2017 kämen weitere 50 Milliarden Euro hinzu. Betroffen seien alle staatlichen Bereiche. Zugleich solle das Sozialmodell beibehalten werden, versprach der Präsident. "Von jetzt an bis 2017 werden wir für Unternehmen und Selbstständige die Sozialbeiträge für Familien aufheben." Dadurch werde die Abgabenlast um 30 Milliarden Euro verringert. Die Unternehmen müssten im Gegenzug klare Ziele bei der Schaffung von Stellen und der Qualifizierung der Beschäftigten erfüllen. Der Präsident verteidigte die EU vor der Wahl des Europa-Parlamentes, bei der in Frankreich wohl der rechte Front National vor Konservativen und Sozialisten liegen dürfte. Er werde nicht zulassen, dass diejenigen gewönnen, die die europäische Integration zerstören und Frankreich aus der Euro-Zone reißen wollten, sagte Hollande.

Positiv

Weltbank hebt Wachstumsprognose an Die Weltbank hat ihren Ausblick für das globale Wirtschaftswachstum angehoben. Ein Wendepunkt sei erreicht. Das Welt-Bruttoinlandsprodukt soll 2014 3,2% zulegen nach 2,4% per 2013. Maßgeblich sei die positive Entwicklung in den Industriestaaten. Erstmals seit fünf Jahren lägen Anzeichen dafür vor, dass in den reicheren Ländern eine nachhaltige Erholung begonnen habe. Sie könnten zum zweiten Wachstumsmotor neben den Schwellenländern werden.

Positiv

Fed-Falken fordern rascheren Ausstieg aus Anleihe-Kaufprogramm In der Fed wächst der Druck, die unkonventionellen Maßnahmen stärker zurückzufahren. Zwei Fed-Gouverneure fordern einen rascheren Ausstieg aus dem Anleihe-Kaufprogramm der Fed. Richard Fisher kündigte an, sein Stimmrecht so einzusetzen, dass die Wertpapierkäufe "zum frühesten praktikablen Zeitpunkt" vollständig eingestellt werden könnten. Charles Plosser, sagte, dass er ein rascheres Tempo beim Rückzug aus dem Anleihe-Kaufprogramm bevorzugen würde.

Positiv

NSA späht weltweit Computer mit Spionagesoftware aus (Reuters) - Der US-Geheimdienst NSA hat einem Zeitungsbericht zufolge weltweit auf rund 100.000 Computern Spionagesoftware installiert. Damit könne er diese Geräte überwachen oder für Cyberangriffe nutzen, schreibt die "New York Times" unter Berufung auf Dokumente des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, Computer-Experten und US-Regierungskreise. Die NSA habe sich zumeist Zugang zu Computer-Netzwerken verschafft, um das Programm einzuspeisen, aber auch eine geheime Funktechnik genutzt, um Geräte auszuspähen, die nicht mit dem Internet verbunden und besonders geschützt seien. Dazu seien heimlich Bauteile in die Computer wie etwa USB-Karten eingesetzt worden. In den meisten Fällen müssten diese von Agenten, Herstellern oder ahnungslosen Nutzern eingebaut worden sein. Die NSA habe damit das chinesische und russische Militärs sowie Drogenkartelle überwacht - aber auch Handelsinstitutionen der EU und Verbündete im amerikanischen AntiTerror-Kampf wie Saudi-Arabien, Indien und Pakistan, berichtet das Blatt. Hinweise, dass die NSA dieses "Quantum" genannte Programm auch innerhalb der USA eingesetzt habe, gebe es nicht.

Zur gefälligen Kenntnisnahme

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

Was bedeutet das für den Umgang mit diesen Herstellern als verlängertem Arm der US-Politik und der USWirtschaft?

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15.01.2014

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

- 1.3689

1.3627 - 1.3679

1.3570

1.3540

1.3520

1.3700

1.3730 1.3750

Neutral

141.77 - 142.59

142.27 - 142.58

141.50

141.20

141.00

142.70

143.00

143.30

Neutral

103.60 - 104.27

104.09 - 104.47

103.20

103.00

102.70

104.50

104.70

105.00

Neutral

1.2326 - 1.2347

1.2344 - 1.2358

1.2300

1.2270

1.2250

1.2400

1.2420

1.2440

Positiv

0.8400

Neutral

1.3672

0.8304 - 0.8328

0.8301 - 0.8323

0.8250

0.8230

0.8200

0.8350

0.8370

Ihre Ansprechpartner

Frankreich stellt sich Realität - Konjunkturdaten und Prognosen stark

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3637 (07.47 Uhr), nachdem im asiatischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3627 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 104.40. In der Folge notiert EUR-JPY bei 142.35. EUR-CHF oszilliert bei 1.2352.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX

Frankreich stellt sich der Realität. Die Reformpolitik wird verstärkt. Die Ansätze, einerseits Staatsausgaben zu senken und Untermnehmenssteuern und Unternehmensbelastungen zu vermindern, weisen in die richtige Richtung. Die Volumina der geplanten Einsparungen im öffentlichen Sektor von 65 Mrd. Euro sind erheblich. Das gilt auch für die Entlastungen der Unternehmen in Höhe von 30 Mrd. Euro. Der Standortnachteil bedingt durch die Problematik des überbordenden Gewerkschaftswesens und der damit einhergehenden Machtfülle (Geiselnahmen nicht ausgeschlossen …) ist damit jedoch nicht beordnet. Hier sind Veränderungen erforderlich, um die Konkurrenzfähigkeit des Standorts im internationalen Wettbewerb wiederherzustellen.

9.510,17

+36,93

Dow Jones

16.257,94

-179,11

Nikkei

15.422,40

-489,66

Bund Future

 140,79

(140,65)

Die Anpassung der Wachstumsprognose der Weltbank per 2014 von 3,0% auf 3,2% nach 2,4% per 2013 erfreut uns sehr. Die aktuell verfügbaren Daten lassen auch kaum eine andere Handlungsweise zu.

10 J. US Bond

 

2,829

(2,858)

1,804

(1,817)

Die Forderungen aus den Reihen der Falken der Federal Reserve, die unkonventionellen Maßnahmen zügig zu reduzieren, sind Ausdruck der verbesserten Konjunkturlage. Diese Forderungen implizieren, dass die Falken innerhalb der Federal Reserve verstärkt selbsttragende Elemente in der Wirtschaftsverfassung der USA erkennen.

10 J. Bund

Brent Gold Silber

  

108,46

(106,88)

1.252,60

(1253,06)

20,34

(20,35)

TV-Termine: Donnerstag 09.05 – 09.20 DAF Dax-Börsenampel:

Ab 8.980 Punkten Ab 9.100 Punkten Aktuell

Der deutschen und der europäischen Wirtschaft als auch unseren politischen Eliten empfehlen wir den Artikel der New York Times über die Handlungsweisen der NSA und vor allen Dingen auch der US-Unternehmen, ob Software oder Hardware, genauestens zu analysieren. Anschließend gilt es daraus Handlungsoptionen abzuleiten. Die Dominanz, die von den USA gelebt wird, fordert implizit eine Unterordnung unter das Primat der US-Politik und wirtschaftlicher US-Interessen. Wenn wir in Deutschland und der EU den Begriff Freiheit und Souveränität ernst nehmen und den kommenden Generationen nicht vorenthalten wollen, ist jedwede Form willfährigen Verhaltens ob dieser Tatsachen nicht in leisesten Ansätzen zulässig. Naivität hinsichtlich eines „No Spy“-Abkommens wäre schädlich. Das Vertrauen ist nicht nur von der Politik, sondern auch von willfährigen US-Unternehmen gebrochen worden. Wenn in den USA ansässige Unternehmen rechtlich bindend unter Geheimhaltungszwang gegenüber Kunden und Öffentlichkeit dazu gezwungen werden, der NSA zuzuarbeiten, handelt es sich faktisch bei diesen Unternehmen um verlängerte Arme der US-Administration. Kann man diesen verlängerten Armen der USA unsere freien Märkte andienen? Wird damit nicht erheblicher ökonomischer und politischer Schaden zugefügt? Ist es nicht die Aufgabe der Politik Schaden vom deutschen, respektive von der europäischen Bevölkerung abzuwenden? Die Industrieproduktion der Eurozone setzte gestern nachhaltig positive Akzente. Per Berichtsmonat November stellte sich eine Zunahme um 1,8% im Monatsvergleich ein. Die Prognose lag bei nur 1,4%. Mehr noch wurde der enttäuschende Vormonatswert von zuvor 1,1% auf -0,8% revidiert. Ergo lag das positive Überraschungspotential bei sportlichen +0,7% gegenüber der Konsensusprognose hinsichtlich des Zweimonatszeitraums Oktober/November 2013.

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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15.01.2014

Im Jahresvergleich legte die Industrieproduktion der Eurozone um +3,0% (Prognose +1,4%) nach zuvor +0,5% zu (revidiert von +0,2%).

© Moody’s Economy.com Die US-Einzelhandelsumsätze verzeichneten im Monatsvergleich einen Anstieg um 0,2%. Analysten hatten eine Zunahme um 0,1% unterstellt. Im Jahresvergleich ergab sich ein Plus in Höhe von 4,1%. Die Daten sind nicht inflationsbereinigt. Fakt ist, dass die positive Entwicklung in den USA anhält.

© Moody’s Economy.com Die Lagerbestände nahmen per November im Monatsvergleich um 0,4% (Prognose 0,2%) zu. Der Absatz legte um 0,8% zu. Das Verhältnis des Lagerbestands zu Absätzen verharrte unverändert bei 1,29 Monatsumsätzen.

© Moody’s Economy.com

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15.01.2014

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

Handelsbilanz saisonal unbereinigt (Eurostat) NY Fed Manufacturing Survey

Nov.

17,2 Mrd.

Jan.

0,98

Erzeugerpreise (M/J)

Dez.

-0,1%/0,7%

Konsensus  17,0 Mrd.

11.00

3,75

14.30

0,4%/1,1%

14.30

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Bewertung

Bedeutung

Es bleibt bei markanten Mittel Überschüssen. Es sollte aufwärts gehen. Mittel Zunehmende unterstellt.

Tendenz Mittel

4/5


15.01.2014

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