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Währungseinfluss

Erholung der Industrie Chinas auch im HSBC-Index Der Einkaufsmanagerindex für Chinas Industrie, der von der Großbank HSBC ermittelt wird und tendenziell kleinere Unternehmen im Fokus hat, legte laut finaler Berechnung per Mai von zuvor 48,1 auf 49,4 Punkte zu und lieferte damit das beste Ergebnis seit vier Monaten. Gleichwohl bewegt sich dieser Index immer noch unter der bei 50 Punkten angesiedelten Wachstumsschwelle. In der Tendenz ergibt sich eine klare Analogie zu dem offiziellen Einkaufsmanagerindex Chinas, der am Wochenende veröffentlicht wurde (50,8 Punkte).

Positiv

Kanzlerin Merkel: Briten gehören in die EU Die deutsche Bundeskanzlerin macht deutlich, dass sie auf die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU hohen Wert legt. Großbritannien stellt die drittgrößte Volkswirtschaft innerhalb der EU und stellt den wichtigsten Finanzplatz. Sofern es zu einem Austritt Großbritanniens käme, wäre der Schaden insbesondere für Großbritannien abhängig von der Frage, ob es zu einer sauberen oder schmutzigen Trennung kommen würde. Der Finanzplatz London würde definitiv in Mitleidenschaft gezogen (O-Töne Goldman Sachs). Der EU-Binnenhandel würde sich laut einem Vertreter des IW Köln um circa 15% verschlanken. Dagegen würde der EU-Außenhandel zunehmen.

Neutral

Falsche Daten aus den USA Der viel beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex sorgte gestern für Verwirrung. Zunächst veröffentlichte das ISM-Institut mit 53,2 Punkten ein enttäuschendes Ergebnis per Berichtsmonat Mai, um dann später den Wert auf 55,4 Punkte zu revidieren.

Irritierend

Vorläufige Verbraucherpreise Laut vorläufiger Berechnung stellten sich die Verbraucherpreise in Deutschland per Berichtsmonat Mai auf 0,9% im Jahresvergleich nach zuvor 1,1%. Damit wurde das niedrigste Niveau seit Juni 2010 markiert.

Neutral

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3588 - 1.3610

1.3594 - 1.3605

1.3570

1.3550 1.3530 1.3650

1.3670

1.3700

Neutral

139.02 - 139.32

139.20 - 139.34

138.00

138.40 138.20 139.50

139.70

140.00

Neutral

102.17 - 102.48

102.36 - 102.45

101.50

101.20 101.00 102.50

102.80

103.00

Positiv

1.2212 - 1.2224

1.2217 - 1.2223

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.8112 - 0.81.30

0.8111 - 0.8125

0.8070

0.8050 0.8030 0.8150

0.8180

0.8200

Neutral

Ihre Ansprechpartner

Einkaufsmanagerindices von A bis Z ….

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3605 (06.41 Uhr), nachdem im USHandel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3588 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 102.35. In der Folge notiert EUR-JPY bei 139.25. EUR-CHF oszilliert bei 1.2222.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 9.950,12 EuroStoxx50 3.247,80 Dow Jones 16.743,63 Nikkei 15.034,25

+ 6,85 + 3,20 + 26,46 + 98,33

Brent Gold Silber

+ + +

110,13 1.245,00 18,82

0,13 1,80 0,12

Die Einkaufsmanagerindices stehen bezüglich der angebotenen Daten derzeit im Vorwege der EZB-Entscheidung im Fokus. Neben der Fokussierung auf die Eurozone und die USA wollen wir heute an dieser Stelle den Blick ausweiten. In Taiwan ergab sich per Mai eine leichte Zunahme von 52,3 auf 52,4 Punkte. In Mexiko legte der PMI unwesentlich von 51,8 auf 51,9 Punkte per Mai zu. Der PMI verzeichnete in Kanada per Mai einen Rückgang von 52,9 auf 52,2 Punkte. In Australien stellte sich per Mai ein Anstieg um 4,4 auf 49,2 Punkte ein. Großbritanniens Index sank per Mai von zuvor 57,3 auf 57,0 Zähler. Brasiliens Index verlor im Mai von zuvor 49,3 auf 48,8 Punkte. Der Blick auf wesentliche Teile des Rests der Welt impliziert grundsätzlich ein Bild, das von Wachstum geprägt ist. Die Lage ist jedoch heterogen. Damit wenden wir uns den Schwergewichten China, Eurozone und USA zu.


TV-Termine: Keine weiteren Termine in dieser Woche

Der Einkaufsmanagerindex für Chinas Industrie, der von der Großbank HSBC ermittelt wird und tendenziell kleinere Unternehmen im Fokus hat, legte laut finaler Berechnung per Mai von zuvor 48,1 auf 49,4 Punkte zu und lieferte damit das beste Ergebnis seit vier Monaten. Gleichwohl bewegt sich dieser Index immer noch unter der bei 50 Punkten angesiedelten Wachstumsschwelle. In der Tendenz ergibt sich eine klare Analogie zu dem offiziellen Einkaufsmanagerindex Chinas, der am Wochenende veröffentlicht wurde (50,8 Punkte).

Dax-Börsenampel:

Ab 9.160 Punkten

Ab 9.500 Punkten

Aktuell Die von dem britischen Anbieter Markit ermittelten Einkaufsmanagerindices für den produzierenden Sektor der Eurozone fielen auskömmlich aus. Für die Eurozone ergab sich ein Rückgang um 0,3 Punkte auf 52,2 Zähler. Damit wurde die bei 52,5 angesiedelte Prognose verfehlt. Gleichwohl signalisiert das Indexniveau eine solide Fortsetzung des Wachstumspfads in diesem Sektor. Irlands Indikator wurde heute früh veröffentlicht. Hier ergab sich ein Rückgang von 56,1 auf 55,0 Punkte per Berichtsmonat Mai. Das Niveau signalisiert weiterhin dynamisches Wachstum. Der Blick auf die Einzelindices ist dabei förmlich erfrischend. Der Produktionsindex legte den zwölften Monat in Folge zu. Der Auftragseingang wächst auf solider Basis. Arbeitsplätze werden im höchsten Tempo seit 1999 generiert. Chart: Irland


Der viel beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe der USA sorgte gestern für Verwirrung. Zunächst veröffentlichte das ISM-Institut mit 53,2 Punkten ein enttäuschendes Ergebnis per Berichtsmonat Mai, um dann später den Wert auf 55,4 Punkte zu revidieren. Im Endergebnis kam es zu einem Anstieg im Monatsvergleich von zuvor 54,9 auf 55,4 Punkte. Die bei 55,5 Zählern angesiedelte Marktprognose wurde unwesentlich verfehlt. Das Wachstumsbild blieb damit in den USA in diesem Sektor dynamisch. Auch der von Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für die USA passt in dieses Bild. Hier legte der Index von zuvor 55,4 auf 56,4 Punkte zu.

© Moody’s Economy.com Mit den Ergebnissen der drei Schwergewichten China, USA und Eurozone ergibt sich ein weiter positiver Ausblick für die Weltkonjunktur trotz der Belastungen durch die geopolitischen Auseinandersetzungen an diversen Hotspots, vorrangig der Ukraine. Diese Einschätzung wird durch den Moody’s Analytics Survey of Business Confidence unterstrichen, der wöchentlich auf globaler Basis ermittelt wird. In der letzten Berichtswoche kam es zu einem Anstieg von 31,0 auf 34,9 Punkte. Werte oberhalb von 30 Punkten implizieren ein Wachstum oberhalb des Potentials. Der historische Tiefpunkt wurde bei -30 Punkten per Dezember 2008 markiert. Der höchste Wert ergab sich per Dezember 2013 bei 38 Zählern. Aussagefähig ist vor allen Dingen der Durchschnittswert der letzten vier Wochen (Glättung). Hier kam es zu einem Anstieg von 33,2 auf 33,5 Punkte.

© Moody’s Economy.com


Die Entwicklung der US-Bauausgaben setzte grundsätzlich positive Akzente. Per Berichtsmonat April kam es zu einem Anstieg um 0,2% im Monatsvergleich. Die Prognose bei +0,6% wurde verfehlt. Diese Verfehlung wurde jedoch vollständig durch die Revision des Vormonatswerts von +0,2% auf +0,6% neutralisiert. Der Blick auf den langfristigen Chart verdeutlicht einerseits die positive Tendenz und andererseits die Tatsache, dass preislich unbereinigt damit die Niveaus von 2008 und 2004 wieder erreicht sind.

© Moody’s Economy.com

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Keine neuen Erkenntnisse Mittel vor EZB-Sitzung … Raum für marginale positive Mittel Überraschung. Weiterer anstieg auf der Mittel Agenda.

Verbraucherpreise Erstschätzung Arbeitslosenrate

Mai

0,7%

0,7%

11.00

April

11,8%

11,8%

11.00

Auftragseingang Industrie

April

+0,9%

+0,6%

16.00

Bedeutung


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