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Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Verbraucherpreise steigen moderat Die chinesischen Verbraucherpreise sind im April um moderarte 1,8 Prozent gestiegen, wie die staatliche Statistikbehörde mitteilte. Dagegen fielen die Erzeugerpreise um 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Neutral

Chinas Regierungschef hat die Wachstumsvorgabe von 7,5 Prozent für 2014 bekräftigt und ist optimistisch, dass das Land das Ziel erreicht. Russland ruft Übergangsregierung zu Gesprächen auf Der russische Außenminister Lawrow hat seinen US-Amtskollegen Kerry in einem gemeinsamen Telefonat dazu aufgerufen, die Übergangsregierung in Kiew zu Gesprächen mit den prorussischen Kräften im Land zu suchen. Im Kern der Beratungen standen die Überlegungen, wie der Konflikt auf friedlichem Weg beigelegt werden kann. Lawrow forderte von Kerry seinen großen Einfluss geltend zu machen und „wahre Deeskalation“ in der Ukraine voran zu bringen. Er solle sich für Gespräche auf Augenhöhe zwischen Übergangsregierung und Vertretern der Südund Ostukraine. Portugals Ratingausblick angehoben Die Ratingagentur S&P hat den Ausblick von negativ auf stabil angehoben. Das Rating wurde bei BB belassen. Erst am Sonntag hatte das Land verkündet, den Rettungsschirm ohne zusätzliche Hilfen verlassen zu wollen. Referendum über Abspaltung der Ostukraine soll Sonntag abgehalten werden Das für Sonntag 11.5. geplante Referendum über die Abspaltung zweier Regionen in der Ostukraine soll wie geplant stattfinden. Der Vorschlag Putins, das Referendum zu verschieben, um ein Zeichen des guten Willens an die Übergangsregierung zu senden, wurde von den Aktivisten abgelehnt. NSA-Ausschuss will Snowden befragen Der NSA-Ausschuss im Bundestag will den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden über die veröffentlichten Dokumente und Informationen befragen. Die deutschen Politiker sind sich allerdings uneins darüber, ob die Befragung in Deutschland stattfinden kann. Die USA haben prophylaktisch eine Drohkulisse aufgebaut (Rechtsgutachten, Auslieferungsabkommen, diplomatische Ebene), die besonders die Union von einer Befragung in Deutschland abhält. Sie befürchtet eine Verschlechterung in der Beziehung zu den USA. Grüne und Linke möchten dagegen Snowden in Berlin befragen. Den Politikern, die Snowden nicht in Deutschland befragen möchten ist anscheinend entgangen, dass Snowden gegenüber Putin das Versprechen abgegeben hat keine Aussagen in Moskau zu tätigen, die die diplomatischen Beziehungen gefährden könnten.

Neutral

Positiv

Negativ

Neutral

In den USA brachte der US-Kongress eine Reform der NSA auf den Weg. Nach einer vom Justizausschuss des Repräsentantenhauses beschlossenen Novelle soll das Sammeln von Millionen von Telefon-Rahmendaten in den USA eingeschränkt werden. Stattdessen sollen die Daten bei den Telekommunikationsgesellschaften bleiben. Die NSA soll nur mit einer Genehmigung eines Richters auf die Informationen zugreifen dürfen. Doch schon das Repräsentantenhaus steuert auf einen Streit über die Maßnahme zu: Ein Geheimdienstausschuss will über eine eigene weniger restriktive Vorlauge debattieren. USPräsident Obama hatte Anfang des Jahres eine Reform der Geheimdienste angekündigt. (Reuters)

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3833 - 1.3871

1.3833 - 1.3844

1.3830

1.3800 1.3770 1.3950

1.3970

1.4000

Neutral

140.54 - 140.99

140.58 - 140.78

141.00

140.80 140.50 142.50

142.70

143.00

Neutral

101.47 - 101.72

101.55 - 101.75

101.50

101.20 101.00 102.50

102.80

103.00

Positiv

1.2173 - 1.2183

1.2182 - 1.2189

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.8157 - 0.8196

0.8168 - 0.8183

0.8180

0.8160 0.8140 0.8270

0.8300

0.8330

Neutral


Ihre Ansprechpartner Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 9.607,40 EuroStoxx50 3.204,30 Dow Jones 16.550,97 Nikkei 14.190,00

+ + + +

86,10 44,63 32,43 19,36

Brent Gold Silber

-

0,10 0,05 0,17

108,99 1.289,55 19,18

TV-Termine: Keine weiteren Termine

Dax-Börsenampel:

Ab 8.910 Punkten

Ab 9.160 Punkten

Aktuell

EZB hält Füße vorerst Still - Eurokurs bröckelt Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3840 (07.48 Uhr), nachdem im asiatischen und US-Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3833 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 101.73. In der Folge notiert EUR-JPY bei 140.80. EUR-CHF oszilliert bei 1.2187.

Auch bei der gestrigen Pressekonferenz im Rahmen der monatlichen EZB-Sitzung ist es Mario Draghi wieder gelungen, mit verbaler Intervention den Euro schwächer zu reden. Die EZB sieht den offenkundig starken Euro als Wachstumsbremse und deflationsfördernd. Er erteilte aber dem von französischer Seite geforderten aktiven Kurs-Management des Euros eine Abfuhr. Die Franzosen sehen den starken Euro als ein Grund für die wirtschaftliche Schwäche ihres Landes und erhoffen sich von verbilligen Wechselkursen einen Wachstumsschub. Dabei vergessen sie aber, dass die aktuellen Level um 1,35-1,40 EUR/USD historisch nicht besonders hoch sind. Im Mittel liegt der Wert sehr nahe bei den durchschnittlichen Wechselkursen der beiden Währungen zueinander. Im Rückwärtsgang ist der Euro seit Draghi eine relativ deutliche Ankündigung machte. Die Gemeinschaftswährung stürze von knapp 1,3400 auf bis zu 1,3822 heute Vormittag. Er sagte: „Der EZB-Rat fühlt sich wohl damit, beim nächsten Mal zu handeln.“ Damit ist die nächste EZB-Sitzung am 5.Juni gemeint. Die Notenbanker werden dann wahrscheinlich ihre Inflationsprognose nach unten anpassen. Welche Maßnahmen sie dann ergreifen werden, ist dagegen noch offen. Der Öffentlichkeitswirksame Refisatz sollte vom aktuellen Rekordniveau von 0,25 Prozent weiter abgesenkt werden. Der Einlagesatz, zu dem Banken ihre Guthaben bei der EZB parken, könnte in den negativen Bereich abgesenkt werden. Aber auch unkonventionelle Maßnahmen wie der Ankauf von Staatsanleihen oder von verbriefen Kreditforderungen stehen im Raum. Weitere Shortcuts aus der Welt: Der Arbeitsmarkt in Griechenland zeigte den fünften Monat in Folge einen Rückgang der Arbeitslosenquote. Der Februarwert sank um 0,1 Prozent und liegt damit bei immer noch schwindelerregenden 26,5 Prozent. Seit dem Rekordhoch im September 2013, wo der Wert bei 27,7 Prozent lag, hat der Arbeitsmarkt endlich positive Impulse.

In den USA haben sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wieder auf ein niedriges Niveau eingependelt als zuletzt, wo wir in 2 aufeinander folgenden Wochen einen Sprung von 305.000 auf 345.000 Anträgen gesehen haben. In der vergangenen Woche gab es 319.000 Neuanträge. Das Arbeitsministerium konnte keine besonderen Gründe für den kurzfristigen Anstieg nennen. Nach schwachen Märzdaten zu Auftragseingängen in der Industrie und Industrieproduktion sind auch die deutschen Exportzahlen für den Monat schwach ausgefallen. Auf Monatsbasis schrumpften die Ausfuhren um 1,8 Prozent zum Vormonat. Zulegen konnten die Exporte in Länder Europas, die nicht zur Eurozone gehören mit +10,4 Prozent auf Jahresbasis. Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Industrieproduktion (mm/yy)

März

0,9/2,7%

-0,3/2,3%

10.30

Leichter Rücksetzer Monatsbasis erwartet.

Handelsbilanz

März

-2,1 Mrd.

-2,0 Mrd.

10.30

Bekannte Levels.

Bedeutung auf Mittel

Niedrig


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