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Enterprise Switching Solutions Skalierbare Ethernet-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen

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Managebare Switches

Gigabit Ethernet Switches

VDSL – Mit Hochgeschwindigkeit ins Internet

Nicht alle Switches sind gleich Alles ganz einfach – Ethernet Warum managebare Switches? Bridges und Switches

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VLAN Port Trunking Sicherheit & Filtering

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SNMP-Management Glossar

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Die Wiedergeburt des Data Centers Seite 8 Gigabit Ethernet erreicht den Desktop Die Kosten von Ausfallzeiten VLANs Port Trunking 10 Gigabit-Uplinks Priorisierung, Begrenzung und Filterung des Datenverkehrs

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SNMP-Management EliteView Management-Software

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Einleitung Marktanalyse VDSL als Problemlösung VDSL im Überblick

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Was ist VDSL? Wie funktioniert VDSL?

Anwendungsbeispiel: VDSL als Lösung in einem Hotel VDSL Produktübersicht Produktübersicht Managebare Switches 2

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Managebare Switches Maximale Kontrolle f端r Ihr LAN - optimale Leistung und Sicherheit


Nicht alle Switches sind gleich

Warum managebare Switches?

Für jeden, der ein LAN installiert, ist die Wahl der NetzwerkTechnologie klar: Ethernet ist hier konkurrenzlos. Aber wenn es um die Installation der aktiven Geräte geht, welche die Workstations, PCs und Server miteinander verbinden, fällt die Wahl schon schwerer. Alle Switches treten mit dem Anspruch an, die einfachste Installation, die einfachste Verwaltung und zusätzlich die höchste Sicherheit zu gewährleisten.

Der Ethernet-Switch für € 25, den man inzwischen in jedem Computer-Shop kaufen kann, ist üblicherweise ein nicht-managebares Gerät. Für den Einsatz im Homeoffice und in kleinen Unternehmen ist diese Technik völlig ausreichend, nicht geeignet ist es aber für den Einsatz in einem Unternehmensnetzwerk mit vielen PCs und Servern. Für solche Umgebungen ist ein managebarer Switch absolut unverzichtbar, da nur dieser das erforderliche Maß an Kontrolle, Netzwerk-Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit bietet.

Wie sollen Sie sich also entscheiden bei der Auswahl der einzusetzenden Komponenten? Wir haben für Sie diese Broschüre zusammengestellt und erläutern die Grundlagen der managebaren Switches um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Die unterschiedlichen Funktionen wie z.B. VLAN, Trunking, Filtering, SNMP-Netzwerkverwaltung, Quality of Service (QoS) oder auch Class of Service (CoS) tragen dazu einen wesentlichen Anteil bei (s. auch Glossar).

Alles ganz einfach – Ethernet

Bridges und Switches

Seit seiner Entwicklung in den frühen 80er Jahren durch die Digital Equipment Corporation, Intel und Xerox ist Ethernet zum De-facto-Standard für Local Area Networks (LAN´s) geworden.

Die ersten Ethernet-Implementierungen verwendeten ein gemeinsames Netzwerk, wobei alle Geräte an ein und dasselbe Ethernetkabel angeschlossen waren. Um die korrekte Kommunikation zu gewährleisten, war die Länge des Kabels begrenzt. Außerdem durfte nur eine beschränkte Anzahl von Geräten an dasselbe Kabelsegment angeschlossen werden. Um die Einschränkungen bei der maximalen Übertragungsentfernung zu überwinden, wurden die einzelnen Ethernetsegmente durch sog. Repeater miteinander verbunden, die für andere angeschlossene Ethernetsegmente einfach alle Signale wiederholten.

Ethernet hat mit den sprunghaften Leistungssteigerungen von Computern und der Informationstechnologie immer Schritt gehalten. Jeder größere Entwicklungsschritt beim EthernetStandard hat die Geschwindigkeit um den Faktor 10 gesteigert und weitere physische Medien wie z.B. Glasfaser und Kupferkabel integriert. Und nicht nur das: Es wurde sorgsam darauf geachtet, die vollständige Kompatibilität für Computer und Netzwerkgeräte zu erhalten, so dass zur Nutzung der neuen höheren Geschwindigkeiten nicht in allen Fällen ein Austausch der Hardware und Verkabelung erforderlich ist. Der letzte größere Entwicklungsschritt bei Ethernet erfolgte Ende der 90er Jahre, als Gigabit-Ethernet Einzug auf dem Desktop hielt und die älteren 100-Mbps-Verbindungen ersetzte. Gleichzeitig kam 10Gigabit Ethernet in Netzwerk-Backbones zum Einsatz, um die zusätzlichen Gigabit-Verbindungen bewältigen zu können. Der Preis für Gigabit Ethernet ist inzwischen so weit gesunken, dass Desktop-PCs und Notebooks standardmäßig mit Gigabit-Ethernet Anschlüssen ausgeliefert werden. Der aktuelle 10-Gigabit-Standard wird heute bereits in Rechenzentren und Firmennetzwerken eingesetzt. Wie die jüngste Ethernet-Port-Prognose von der International Data Corporation IDC zeigt (siehe Abbildung), ist es an der Zeit, die nächste Migration ins Auge zu fassen und die SwitchingInfrastrukturen rechtzeitig auf den entsprechenden Stand zu bringen. Prognose der ausgelieferten Ethernet-Ports 2002-2008

Später kam das Konzept der sog. Bridges hinzu, um die Verbindung zwischen mehreren Ethernetsegmenten zu ermöglichen. Eine Bridge lernt, welche MAC-Adressen an jedem ihrer Ports angeschlossen sind. Mithilfe von Tabellen dieser MACAdressen übermittelt die Bridge nur Datenpakete an Geräte, die im angeschlossenen Segment vorhanden sind. Zur Vermeidung von Schleifen setzen Bridges einen als Spanning Tree Protocol bekannt gewordenen Algorithmus ein, welcher das gesamte Netzwerk in einer Baumstruktur abbildet, wobei ein Gerät als Wurzel des Baumes festgelegt wird. Auf diese Weise gibt es nur einen einzigen Pfad zwischen zwei beliebigen Knoten des Baumes, den die Bridge zur korrekten Verteilung der Datenpakete verwendet. Falls es eine Veränderung der Netzwerk-Topologie gibt, z.B. wenn eine Netzwerkverbindung hinzugefügt oder entfernt wird, muss der Spanning Tree von jeder Bridge neu berechnet werden. In einem umfangreichen Netzwerk kann dies ein bis zwei Minuten dauern, was zu Instabilitäten im Netzwerk führen kann. Eine Erweiterung des Spanning Tree-Protokolls namens Rapid Spanning Tree wurde entwickelt, um die Zeit für die Neuberechnung des Spanning Trees zu verkürzen und eine Überlastung des Netzwerks zu verhindern. Mit dem Aufkommen von Medien, mit denen einzelne Geräte verbunden werden können (wie z.B. mit Twisted-Pair-Kupferoder mit Glasfaserkabeln), entfiel die Notwendigkeit, mit der nächsten Übertragung auf das Ende der vorigen zu warten. Damit konnten Geräte zum ersten Mal in Stern-Topologien mithilfe eines Switches verbunden werden. Switches haben dieselbe Funktion wie eine Bridge, jedoch verfügt jedes Endgerät über eine eigene Verbindung. Dadurch werden Kollisionen, die den Datendurchsatz in Ethernets vermindern, vollständig ver-

Quelle: ©IDC 2004

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mieden. Außerdem unterstützen sie sog. Auto-Sensing, wodurch es möglich ist, Geräte mit 10, 100 oder 1000 Mbps an den Switch-Port anzuschliessen. Ein typisches geswitchtes Ethernet-Netzwerk zeigt die folgende Abbildung. Netzwerke mit mehreren Switches greifen ebenfalls auf Spanning Tree und Rapid Spanning Tree zur Vermeidung von Schleifen zurück. Ethernet Switching

Port Trunking Wenn eine große Zahl von Endbenutzern auf gemeinsame Ressourcen wie z.B. Fileserver oder Datenbanken zugreifen müssen, kann die Verbindung zum Speichergerät zu einem Engpass werden. So reichen schon 10 aktive PCs mit 100 Mbps-Verbindungen, um eine 1 Gbps-Verbindung zum Server voll auszulasten. Die Verbindungen werden deshalb mithilfe des Link Aggregation Control Protocol (LACP) verwaltet (siehe unten). LACP ermöglicht die Bündelung mehrerer physischer Schnittstellen zu einer logischen Schnittstelle und erlaubt: • Automatisches Hinzufügen und Entfernen individueller Verbindungen zum Gesamtbündel ohne Eingriff von Seiten des Benutzers und • Verbindungs-Überwachung, um sicherzustellen, dass beide Enden des Bündels mit der korrekten Gruppe verbunden sind. LACP ist dem statischen Trunking immer dort deutlich vorzuziehen, wo mehrere Ports zusammengefasst werden können. Allerdings können bei Traffic-Schwankungen keine dynamische Änderungen oder Kompensationen vorgenommen werden.

VLAN Durch die Integration von Switches wurde es möglich, äußerst umfangreiche Ethernet-Netzwerke einzurichten. Bedenken hinsichtlich des Broadcast-Traffics sowie Sicherheitsprobleme führten zu der Idee eines Virtuellen LANs oder VLANs. Ein Virtuelles LAN ist eine separate Ethernet-Broadcast-Domäne. Ein Extrafeld im Ethernet-Frameheader enthält dabei die VLAN-ID. Nur Ethernetgeräte innerhalb desselben VLANs können Datenpakete empfangen, die von anderen VLAN-Mitgliedern verschickt wurden. Die Folge ist, dass nur Mitglieder desselben VLAN direkt miteinander kommunizieren können. Falls Mitglieder anderer VLANs mit diesen kommunizieren wollen oder müssen, ist ein Router erforderlich, wie die untere Abbildung zeigt. Ein Router verwendet Layer 3 IP-Adressen zur Weiterleitung von Paketen an den korrekten Empfänger. Die meisten modernen Ethernet-Switches verbinden beide Funktionen in ein und demselben Gerät und werden als Layer 3 Switch bezeichnet. Ethernet VLAN Switching

Ethernet Trunking

Sicherheit & Filtering Ein Switch ist in Netzwerk-Architekturen häufig ein SinglePoint-of-Failure, da er für alle Verbindungen zwischen den Endbenutzern und den Server-Ressourcen zuständig ist. Wenn ein Switch ausfällt, kommt es in der Regel zu einem Totalausfall, weder E-Mail, Dateiübertragung noch Datenbankzugriff funktionieren. Glücklicherweise ist die meiste moderne NetzwerkHardware ausreichend robust und mit redundanten Komponenten ausgestattet. Viel wahrscheinlicher ist es inzwischen geworden, dass das Gerät mit Datenpaketen überschwemmt wird und deshalb nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Die Benutzerfreundlichkeit und die Plug&Play-Fähigkeiten von Ethernet beruhen darauf, dass neue Geräte ihre Adressen im ganzen Netzwerk per Broadcast bekannt machen, so dass Bridges und Switches von deren Existenz erfahren. Dies kann zu umfangreichem Broadcast-Traffic führen, der das Netzwerk belastet. Dieser Traffic kann auf die folgende Weise kontrolliert werden: • durch die Verwendung von VLANs, so dass der BroadcastTraffic innerhalb seiner eigenen Broadcast-Domäne verbleibt,

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• durch Filtern von Traffic mithilfe von Access Control Lists (ACLs), um Traffic basierend auf dem Broadcast-Typ zu begrenzen und • durch die Erzeugung von Warn- und Alarmmeldungen mithilfe von sog. SNMP-Traps, die anzeigen, dass der Traffic bestimmte Schwellenwerte überschreitet. Moderne Switches müssen diese Funktionen bereitstellen, denn nur so können die Netzwerkadministratoren die Gefahr des Netzwerk-Zusammenbruchs minimieren.

SNMP-Management Das Simple Network Management Protocol (SNMP) ist der etablierte Industriestandard zur Verwaltung aller Arten von Netzwerkgeräten. SNMP ermöglicht die Verwaltung unterschiedlicher Netzwerkgeräte mithilfe eines umfassenden Satzes von Management Information Bases oder MIBs. Dank dieser MIBs können SNMP-Management-Tools verwendet werden, um alle möglichen Arten von Netzwerkgeräten zu installieren, zu konfigurieren, zu überwachen und zu verwalten. SNMP bietet die Möglichkeit, Schwellenwerte und Bedingungen festzulegen, bei deren Eintreten bestimmte Aktionen ausgelöst werden. Diese reichen vom Ausgeben einer Nachricht auf dem Bildschirm des Administrators, der Darstellung eines Gerätesymbols in einer anderen Farbe auf einer Netzwerk-Übersichtskarte bis hin zum Auslösen einer Textnachricht oder eines Telefonanrufs an den Netzwerk-Administrator.

Glossar Class of Service (CoS) Funktion zur Datenpriorisierung auf der Sicherungsschicht (Layer 2). Wird auch als Layer2 Quality of Service bezeichnet.

Quality of Service (QoS) Funktion auf der Vermittlungsschicht (Layer 3 oder höher) mit der die Dienstgüte für eine Applikation festgelegt werden kann. Die Dienstgüte kann über Kriterien wie durchschnittliche/höchste zugesicherte Datenrate, Sicherheitslevel, maximale Fehlerrate usw. definiert werden.

Spanning Tree (STP) Loops (Endlosschleifen) werden im Netzwerk verhindert und dadurch werden redundante Links ermöglicht.

Rapid Spanning Tree (RSTP) Rapid Spanning Tree Protocol (RSTP) ist inzwischen zum offiziellen IEEE-Standard 802.1w geworden. Die Idee hinter RSTP ist, dass bei signalisierten Topologieänderungen nicht sofort die Netzwerkstruktur gelöscht wird, sondern erst einmal wie gehabt weiter gearbeitet wird und Alternativrouten berechnet werden. Erst anschließend wird ein neuer Baum zusammengestellt. Die Ausfallzeit des Netzwerks lässt sich so von 30 Sekunden auf unter 1 Sekunde drücken.

VLAN VLANs dienen der logischen Segmentierung des Netzwerkes. Jedes VLAN ist eine eigene Broadcast Domäne, d.h. Mulitcast- und Broadcast-Pakete verbleiben im entsprechenden VLAN. Eine direkte Kommunikation zwischen Stationen in unterschiedlichen VLANs ist nicht möglich. VLANs können auf Port-Ebene (part-based VLANs) oder auf PaketEbene (Tagged VLANs) definiert werden.

SNMP Simple Network Management Protocol, der “De-facto” Standard für Netzwerk Management Protokolle. SNMP ermöglicht Informationen über managebare Netzwerkkomponenten in Form von Statistiken und Zählern abzufragen und direkt auf Systemparameter zuzugreifen.

LACP/Trunking LACP (Link Aggregation Control Protocol); Parallelschaltung mehrerer Links bspw. zwischen 2 Switches, wird auch als Trunking bezeichnet. Ermöglicht Uplinks mit hohen Datenraten und sorgt für redundante Verbindungen.

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Gigabit Ethernet Switches Der Turbolader f端r Ihr LAN-Netzwerk


Die Wiedergeburt des Data Centers Immer mehr Firmen und Organisationen erkennen die Vorteile einer Zusammenlegung und gemeinsamen Benutzung von Storage- und Informations-Servern. Business-Anwendungen, die sich auf solche Server stützen, können so ausgelegt werden, dass sie sowohl skalierbarer, als auch widerstandsfähiger gegen Schwankungen im Datenverkehr sind. Aufgrund der Tatsache, dass Server-Hardware standardisiert und zu einer Massenware geworden ist, können Organisationen aus den Bereichen Grafik, Multimedia, medizinische Bildverarbeitung und anderen datenintensiven Anwendungen nun hochentwickelte Data Center-Architekturen implementieren, die früher akademischen Forschungsinstituten und anderen großen Einrichtungen vorbehalten waren. Ethernet ist die naheliegende Wahl für die Bereitstellung von Netzwerk-Infrastruktur zwischen den Application-Servern und Massenspeichern (Storage). Die Ethernet Technologie garantiert auf jeden Fall Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit, aber erreicht diese Technologie auch die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der alten Mainframe-Backplane und ChannelArchitekturen? Die Antwort ist, dass hoch entwickelte, High-Performance Switch-Engines jetzt nicht nur die benötigte Skalierbarkeit bieten können, sondern auch die Stabilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit gewährleisten, die hohe spezifische Anforderungen (Service-Levels) moderner verteilter Anwendungen erfordern. Es gibt jedoch einen Vorbehalt: Nicht alle Switches sind von ihrer Kapazität so konstruiert, dass sie den immensen Datenverkehr verarbeiten können, der von großen Server- und Storage-Farmen erzeugt wird. So ist es von entscheidender Bedeutung, dass der ausgewählte Netzwerk-Switch über die Kapazität, Portdichte, Zuverlässigkeit und Stabilität verfügt, die für diese wesentliche und wichtige Rolle notwendig ist. In dieser Broschüre mit SMC-Lösungen erklären wir die Fachausdrücke und beschreiben die wichtigsten Funktionen und Technologien, die Ihnen helfen können, teuere Ausfallzeiten zu vermindern und die Leistungsfähigkeit Ihres lokalen Netzwerkes dramatisch zu verbessern. Wir möchten Ihnen helfen, die unterschiedlichen Standards und Protokolle zu verstehen, so dass Sie die richtige Entscheidung für Ihr Gigabit-Netzwerk treffen können. SMC verbindet die neuesten Innovationen mit über 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Netzwerkkomponenten und liefert Ihnen wirklich überzeugende Gigabit Ethernet-Lösungen.

Gigabit Ethernet erreicht den Desktop Ethernet ist seit seiner Entwicklung in den frühen 80er Jahren durch Digital Equipment Corporation, Intel und Xerox, zum Physical-Layer-Industriestandard für LAN-Netzwerke geworden. Typ

Geschwindigkeit

Norm

Medienart

PHY-Type

Ethernet

10 Mbps

IEEE 802.3

Koaxialkabel Thinwire

10Base-5 10Base-2

Kupfer (UTP) Glasfaser

10Base-T 10Base-FL

Fast Ethernet

100 Mbps

IEEE 802.3u

Kupfer (UTP) Glasfaser

100Base-TX 100Base-FX

Gigabit Ethernet

1000 Mbps

IEEE 802.3ab/z

Kupfer (UTP) Glasfaser

1000Base-CX 1000Base-SX/LX

IEEE 802.3ae

Glasfaser SDH

10GBase-R 10GBase-W

10 Gigabit Ethernet 10000 Mbps

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Der letzte größere Entwicklungsschritt bei Ethernet erfolgte Ende der 90er Jahre, als Gigabit-Ethernet Einzug auf den Desktop hielt und die älteren 100-Mbps-Verbindungen ersetzte. Gleichzeitig kam 10Gigabit Ethernet in Netzwerk-Backbones zum Einsatz, um die zusätzlichen Gigabit-Verbindungen bewältigen zu können. Der Preis für Gigabit Ethernet ist inzwischen so weit gesunken, dass Desktop-PCs und Notebooks standardmäßig mit Gigabit-Ethernet Anschlüssen ausgeliefert werden. Der aktuelle 10-Gigabit-Standard wird heute bereits in Rechenzentren und Firmennetzwerken eingesetzt. Zur Zeit geschieht ein weiterer großer Technologie-Wechsel. Durch die weitgehende Verfügbarkeit von Auto-Sensing Ethernet-Chipsätzen, die sowohl 10/100 Mbps als auch 1 Gbps unterstützen, kann jeder nun Hochgeschwindigkeits-Verbindungen zum Desktop implementieren. Die Verbreitung von Multimedia-Anwendungen, die Bilder, Video und Ton übertragen, führte dazu, dass eine Dateigröße von mehr als 50 MB nicht ungewöhnlich ist. Die Benutzer erwarten, dass Bilder unverzüglich erscheinen und nur mittels Gigabit Ethernet kann eine derartige Reaktionszeit garantiert werden. Wie in der untenstehenden Tabelle gezeigt wird, kann die Verwendung von Gigabit-Verbindungen auch dramatische Auswirkungen auf die Dateiübertragungszeiten haben. Der wachsende Einsatz von Hochgeschwindigkeits-PCs und Workstations führt zu einer weiteren Belastung der NetzwerkInfrastruktur. Auch wenn vorhandene Ethernet-Switches mit Uplinks geeignet sind, einige wenige PCs und Laptops mit 100 Mbps Fast Ethernet-Ausrüstung zu vernetzen, so sind diese nicht für den Einsatz in einem Unternehmen geeignet, welches Gigabit-fähige PCs, Workstations und Server installiert haben. Für solche Umgebungen ist ein Hochleistungs-Gigabit Ethernet-Switch mit 10 Gigabit-Uplinkfähigkeit absolut erforderlich, um so die gewünschte Kontrolle, Netzwerkleistung, Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten. Datenübertragungszeiten Übertragungszeit (Sekunden)

Datenvolumen 10 Mbps

100 Mbps

1 MB

0.8

0.08

1 Gbps 0.008

10 Gbps 0.0008

10 MB

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0.8

0.08

0.008

100 MB

80

8

0.8

0.08

1 GB

800

80

8

0.8

10 GB

8000

800

80

8

Moderne Gigabit Ethernet-Switches bieten alle diese Funktionen durch die Verwendung von Standardverfahren wie VLANs, Port Trunking, Security, Priorisierung und Filterung. Die Unterstützung durch ein umfassendes SNMP NetzwerkManagement trägt ebenfalls dazu bei.

Die Kosten von Ausfallzeiten Unvorhergesehene Ausfälle können eine Katastrophe für Unternehmen sein, deren Geschäfte auf ihr IT-Netzwerk angewiesen sind. In einem Artikel in der Zeitschrift Network World wurden die Ausfallkosten für verschiedene Arten von Betrieben geschätzt. Wie in der Tabelle, auf Seite 9 oben, zu sehen ist, können diese Kosten zwischen ca. 500 EUR pro Minute für eine Basis-Infrastruktur und ca. 9.000 EUR pro Minute für eine große Implementierung im Bereich Supply Chain Management schwanken. Für ein solches Unternehmen kann ein Netzwerkw w w. s m c . c o m


ausfall bedeuten, dass die Fließbänder in der Fertigung stillstehen und keine Ware an die Kunden ausgeliefert werden kann. Ausfallkosten Business-Anwendung

Geschätzte Ausfallkosten EUR/Minute

Supply Chain Management

9.000

E-Commerce

8.100

Kundendienst

3.000

WAN-Service

2.800

Finanzbuchhaltung

1.200

Personalverwaltung

800

Messaging

800

Infrastruktur

500

Quelle: How to quantify downtime, Network World/Alinean, USA 2004

Die Gartner Research-Gruppe hat ebenfalls eine Studie über die typische Höhe von geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten in großen Unternehmen vorgelegt und festgestellt, dass eine Betriebszeit von 99,5% höher als der Durchschnitt ist. Dies ist gleichzusetzen mit fast 44 Stunden ungeplanter Ausfallzeit pro Jahr. Für ein großes E-Commerce-Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 800 Mio. EUR würde dies einen jährlichen Umsatzverlust von 4 Mio. EUR bedeuten.

Die Verwaltung von VLANs kann durch die Verwendung der neuen GVRP- und IEEE 802.ts/v-Protokolle vereinfacht werden. Diese Protokolle bieten die dynamische VLAN-Registrierung sowie die Unterstützung von Spanning Tree-Protokollen für jedes einzelne VLAN.

Port Trunking Wenn eine große Zahl von End-Usern auf gemeinsam genutzte Ressourcen, wie FileServer oder Datenbankspeicher zugreifen müssen, kann die Verbindung zum Server oder zur Speichereinheit zum Engpass werden. Es genügen zum Beispiel schon 10 PCs mit 100 Mbps-Verbindungen, welche zeitgleich Daten von und zu einem gemeinsam genutzten Fileserver übertragen, um eine 1 Gbps-Serververbindung zu überlasten. Die Lösung für diese Problematik ist die Verwendung von Port Trunking bzw. dem Link Aggregation Control Protocol (LACP), um mehrere Verbindungen zu bündeln und die kombinierte Bandbreite so zu nutzen, als wäre sie eine einzelne größere Leitung. Wie in der folgendenden Abbildung dargestellt, können so bis zu 80 Benutzer gleichzeitig 100 Mbps übertragen oder 8 "Power-User" mit jeweils 1 Gbps mit 2 Servern effektiv arbeiten, die jeweils an 4 gebündelten 1 Gbps-Leitungen angebunden sind. Ethernet Trunking

VLANs Das Großartige an der Ethernet Technologie ist die Plug-andPlay-Funktionalität. Man steckt die Geräte einfach an einen Switch an, die Geräte finden sich selbständig untereinander, und beginnen miteinander zu kommunizieren. Die Kehrseite hiervon ist, dass PCs und Workstations, die am Ethernet hängen, sehr gesprächig sind und jede Menge Mitteilungen an alle Geräte senden, die an den Switch angeschlossen sind. Für einen Switch mit 4 Ports ist das kein Problem, aber wenn erst einmal 40, 400 oder 4.000 Geräte angeschlossen sind, kann der Umfang dieses Datenverkehrs (ohne Nutzdaten) zu einer starken Verlangsamung und Beeinträchtigung des Netzwerks führen. Um diesen Nachrichtenverkehr zu verringern, bietet sich die Einrichtung von virtuellen LANs (oder abgekürzt VLANs) an, die als separate Broadcast-Domains betrieben werden. Das heißt, dass die Mitglieder des VLANs nur direkt mit anderen Mitgliedern ihres VLANs kommunizieren können, wie in der untenstehenden Abbildung gezeigt. Wenn Mitglieder verschiedener VLANs miteinander kommunizieren möchten, wird ein Router benötigt. Dieser Router benutzt Layer 3-IPAdressen, um Pakete an den richtigen Empfänger weiterzuleiten. Manche modernen Ethernet-Switches verbinden diese beiden Funktionen in einem Gerät. Diese Geräte werden dann als Layer 3-Switch bezeichnet.

10 Gigabit-Uplinks Zukünftig werden die meisten Fileserver und Storageserver 10 Gigabit-Trunks unterstützen. Hierdurch ist es möglich, weitere gigabitfähige PCs und Workstations bei voller Geschwindigkeit anzuschliessen, wie unten dargestellt. SMC bietet Ihnen schon heute technisch hochwertige Produkte mit dieser Funktionalität an. 10GbE Trunking

Ethernet VLAN Switching

Priorisierung, Begrenzung und Filterung des Datenverkehrs Dank der hohen Übertragungsraten, die Gigabit Ethernet bietet, können Sie mehr End-User und datenintensive Anwendungen unterstützen. Erhöhte Bandbreite alleine ist jedoch noch w w w. s m c . c o m

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kein Garant für reibungslosen Datenverkehr im Netzwerk. Moderne Anwendungen haben sehr unterschiedliche Anforderungen an die erforderliche Übertragungsrate, maximaler Übertragunszeit (Delay) oder die Paketlaufzeit bzw. Stabilität der Übertragung. Voice over IP-Datenverkehr (VoIP) benötigt beispielsweise keine hohe Übertragungsbandbreite, stellt aber höchste Anforderungen an die Qualität (Delay, Deterministik) der Verbindung. Bei einfachen Dateitransfers oder der Übertragung von E-Mails trifft das genaue Gegenteil zu: Sie erzeugen hohe Datenvolumen, aber die Übertragungsrate ist nicht kritisch; es ist nicht wichtig, ob Datenpakete in unregelmässigen Abständen eintreffen, so lange sie nur "zeitnah" eintreffen. VideoDatenströme haben ein hohes Datenvolumen und sind gleichzeitig zeitkritisch. Aus diesen Gründen müssen Switches in der Lage sein, verschiedene Arten von Datenpaketen bzw. Datenströmen zu erkennen sowie entsprechende angemessene Übertragungsqualitäten zu gewähleisten. Die Abbildung unten zeigt ein Netzwerk, welches eine Mischung aus VoIP-Datenpaketen (grün), normalem Datenpakten (orange), Videostreaming (blau) und Hintergrund-Broadcast-Traffic (rot) ist.

• Verwaltung von zentralen Boot-Diensten, die Netzwerkadressen liefern sowie Informationen über Systemdateien zum Download • Überwachen und Protokollieren von wichtigen Ereignissen und Statistiken • Automatische Reaktion auf Netzwerkprobleme mit einer Reihe von Maßnahmen • Schnelles Beschaffen und Einrichten von MIB-Variablen für Netzwerkgeräte • Remote-Management oder Konfigurieren von SMC Netzwerkkomponenten sowie von Geräten anderer Hersteller • Kompletter MIB-Compiler zum Einbinden anderer Netzwerkgeräte Management Tool

Priorisierung von Datenströmen

SNMP-Management Das Simple Network Management Protocol (SNMP) ist die gängige Industrienorm zur Verwaltung aller Arten von Netzwerkgeräten. SNMP nutzt dazu sog. MIBs (Management Information Bases). Diese sind spezielle Befehlssätze zum Verwalten jeglicher Geräte im Netzwerk. Mit Hilfe dieser MIBs können SNMP Management-Anwendungen somit alle Arten von Netzwerkgeräten überwachen und verwalten. SNMP unterstützt Traps und Events, so dass Schwellenwerte oder auch bestimmte Ereignisse definiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können, sobald diese ausgelöst werden. Solche automatischen Maßnahmen können unterschiedlicher Art sein, wie zum Beispiel : das Erscheinen einer Meldung auf dem Monitor eines Benutzers, die farbliche Veränderung eines Geräte-Icons in der Netzwerk-Management Software oder den Versand einer Textnachricht an den Netzwerkadministrator.

EliteView Management-Software Für kosteneffizientes, einfaches Netzwerk-Management stellt SMC seine hochentwickelte EliteView-Software zum kostenlosen Download zur Verfügung. EliteView ist eine Windowsbasierte Softwarelösung für die Netzwerkverwaltung von Arbeitsgruppen mit einer effizienten, ereignisorientierten und modularen Architektur. Die Verwaltung von Hunderten von Netzwerkknoten wird so wesentlich erleichtert. Daneben bietet diese Softwarelösung modernste Werkzeuge, mit deren Hilfe die folgenden Aufgaben im Bereich Netzwerkverwaltung schnell und zuverlässig erledigt werden können: • Erstellen einer detaillierten hierarchischen Darstellung der gesamten Netzwerkstruktur 10

Die Gigabit Ethernet-Verbindung zwischen den beiden Switches würde zu einem Engpass führen, wenn man zuließe, dass eine Art von Datenverkehr den Link "dominiert". Dies könnte die Qualität der Voice- oder Video-Übertragungen stark beeinträchtigen. Durch die Zuweisung von Prioritätsklassen für jede Art von Datenströmen können die Switches sicherstellen, dass: · VoIP-Datenverkehr immer die höchste Priorität hat und vor allem anderen übertragen wird. · Video-Datenverkehr Vorrang erhält, aber gleichzeitig in der "Geschwindigkeit" begrenzt wird, damit die Video-Datenströme mit der erforderlichen Übertragungsrate zugestellt werden und nicht den Empfänger "überfluten". · normale Dateiübertragungen erhalten eine niedrigere Priorität und werden auf einer "Best Effort"-Basis verarbeitet. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Gigabit EthernetSwitches den Datenverkehr über folgende Mechanismen steuern können: · Service-Qualität: Unter Verwendung von IEEE 802.1P werden bis zu acht Traffic-Klassen definiert. Der Traffic kann unterteilt werden in urgent (dringend), business critical (geschäftskritisch) und best-effort. Die dazwischen liegenden Switches und Router sind in der Lage, den Traffic entsprechend zu priorisieren. · Begrenzung der Übertragungsrate: Die Steuerung der Übertragungsbandbreite, die ein beliebiger Port, ein Benutzer oder eine Anwendung nutzen können. · Netzwerk-Segmentierung: Die Definition von VLANs, auch um die gesendeten Broadcast-Informationen auf das jeweilige Netzwerk-Segment (Broadcast Domain) zu beschränken. · Filterung und Steuerung des Datenverkehrs: Mit Hilfe von Broadcast Storm Control und IGMP-Snooping werden (überflüssige) Multicast-/Broadcast-Übertragungen reduziert.

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VDSL – Mit Hochgeschwindigkeit ins Internet Die moderne Online-Lösung

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Einleitung

VDSL für Hotels

Die Nutzung des Internets ist inzwischen so selbstverständlich geworden, dass man nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs, im Hotel oder im Büro auf Informationen aus dem Internet oder auf Emails zugreifen möchte. Vor allem die Betreiber von Bewirtungbetrieben wie Hotels, Gaststätten usw. stehen vor der Herausforderung, Ihren Gästen einen Internetzugang zur Verfügung zu stellen, ohne dass hohe Kosten für die Installation, Verkabelung und den Betrieb der notwendigen Technik entstehen. Eine gute Lösung ist die VDSL Technologie (Very High DataRate Digital Subscriber Line). VDSL bietet wie ADSL die Möglichkeit eine vorhandene Telefoninfrastruktur für die Übertragung von Datenpaketen zu nutzen. Andere Bezeichnungen für VDSL sind Extended Ethernet oder EFM (Ethernet in the First Mile). Häufig wird auch von FTTH (Fiber to the Home) gesprochen. VDSL ist für den Einsatz innerhalb von Gebäuden ausgelegt und ermöglicht die Nutzung eines Internetzugangs, indem jedem Gast ein eigener Zugang zum Internet zur Verfügung gestellt wird.

Marktanalyse Weite Teile der modernen Arbeitswelt sind vollständig abhängig von der Verfügbarkeit des Internets: Die Kommunikation über E-Mail wird immer wichtiger und viele Dokumente werden heute ausschliesslich über das Internet ausgetauscht. Auch im privaten Leben ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Kontakte zu Freunden, Bekannten und Verwandten werden per E-Mail gepflegt; Bücher, CDs, Reisen und vieles mehr online im Internet eingekauft. Ohne Internet wären viele dieser Aktivitäten nur mit wesentlich mehr Aufwand zu betreiben. Und so geht es auch den Gästen und Besuchern in Hotels und an anderen öffentlichen Orten. Ob Touristen, die mit Ihrer Familie in Kontakt bleiben möchten, oder Geschäftsreisende: jeder benötigt einen schnellen, kostengünstigen und einfach zu benutzenden Internetzugang. Der Internetzugang allein ist also noch nicht genug: er muss schnell sein und darf keine hohen Kosten für den Kunden verursachen. Zudem muss die Nutzung des Internetzugangs genauso einfach sein, wie die Nutzung eines Mobiltelefons oder das Schreiben einer Postkarte.

VDSL als Problemlösung Die Notwendigkeit, E-Mails im Hotel abfragen zu können ist für Geschäftsreisende genauso wichtig und selbstverständlich wie der Zimmerservice. Bislang mussten sie sich dabei mit langsamen Analog- oder ISDN-Modems zufriedengeben und mit den Eigenheiten und Problemen unterschiedlicher Telefonsysteme und –anlagen kämpfen. Und wenn dann endlich alles funktionierte, wurden sie am nächsten Morgen mit einer relativ hohen Telefonrechnung konfrontiert. Durch den Einsatz der VDSL-Technologie gehören diese Schwierigkeiten der Vergangenheit an. Obwohl VDSL über die normale Telefonleitung arbeitet, können Sprach- und Datendienste gleichzeitig genutzt werden, so dass das Telefon nicht blockiert ist, wenn auf das Internet zugegriffen wird. Separate Leitungen für Telefon und Internet sind nicht erforderlich. Die Geschwindigkeit von VDSL ist vergleichbar mit der EthernetTechnologie und um ein Vielfaches höher als bei Analog-/ ISDNModems. Alles was Sie als Anbieter benötigen, ist ein schneller Internetzugang über DSL sowie einige zusätzliche VDSLKomponenten und schon profitieren Sie und Ihre Kunden. 12

VDSL im Überblick Was ist VDSL? VDSL steht für Very High Bit Rate Digital Subscriber Line. Zu deutsch ein Breitband Internetzugang mit sehr hoher Übertragungsgeschwindigkeit über normale Telefonleitungen. Die unten stehende Tabelle gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Leistungsmerkmale aktueller DSL-Technologien: DSL Variante

Downstream

Upstream

Max. Reichweite

ADSL

768 kbps - 8 Mbps

bis zu 640 kbps

4.5 km

G.SHDSL

192 kbps - 2.31 Mbps

192 kbps - 2.31 Mbps

6 km

VDSL

5 Mbps – 15 Mbps

5 Mbps - 15 Mbps

1.5 km

Die meisten Breitband-Internetzugänge basieren auf der ADSLTechnologie und bieten Datenraten zwischen 768 kbps und 8 Mbps Downstream und bis zu 640 kbps Upstream. Eine vor allem im Upstream schnellere, symmetrische Variante ist G.SHDSL mit einer Datenrate von bis zu 2.3 Mbps Up-/Downstream. VDSL ermöglicht bei einer zu überbrückenden Distanz von 1.5 km eine Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Mbps und bei einer zu überbrückenden Distanz von 1 km eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 15 Mbps über eine einfache 2-Draht-Kupferverkabelung.

Wie funktioniert VDSL? Alle DSL-Technologien arbeiten auf bereits vorhandenen 2-adrigen Kupfer-Telefonleitungen. Sie nutzen für die Datenübertragung einen Frequenzbereich, der über den Frequenzen für die Sprachübertragung liegt, so dass gegenseitige Störungen ausgeschlossen sind. Die erreichbaren Geschwindigkeiten für die Datenübertragung sind dabei abhängig von der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle (D-SLAM) sowie von der Qualität der Kupferkabel. Aus diesem Grund ist auch die Verfügbarkeit von ADSL abhängig von der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle. VDSL unterliegt diesen Einschränkungen hingegen nicht. Da VDSL ausschliesslich auf der hausinternen Telefonverkabelung aufsetzt, unterliegt es keinen Beschränkungen bei der Entfernung zur Vermittlungsstelle. Zu beachten ist lediglich die interne Verkabelung, die eine Gesamtlänge von 1.5 km nicht übersteigen darf. Für die Installation einer VDSL-Lösung benötigen Sie folgende Komponenten: 1. Einen VDSL-Switch, der über eine Ethernet Verkabelung mit dem Netzwerk verbunden wird und die Verbindung zu lokalen Servern und zum Internet bereitstellt. w w w. s m c . c o m


2. Einen VDSL-Splitter, der die Sprach- und Datensignale auf der bestehenden Telefoninfrastruktur verwaltet und technisch realisiert. 3. In jedem Raum in dem ein Internetzugang bereitgestellt werden soll, benötigen Sie ein VDSL-Modem (CustomerPremise-Equipment), welches als Endgerät die Sprach-/ Datensignale wieder voneinander trennt.

denen sich ein Großteil der Gästezimmer und weitere Konferenzräume befinden, sind bislang lediglich über Telefonleitungen mit dem Hauptgebäude verbunden.

Wie VDSL funktioniert

Die Vorteile von VDSL gegenüber einer Ethernet-Lösung liegen auf der Hand:

Mit der VDSL-Lösung von SMC Networks kann die vorhandene Telefoninfrastruktur genutzt werden, um auch die Nebengebäude kostengünstig an das Internet anzubinden.

• Es besteht bereits eine gut ausgebaute Telefonverkabelung, d.h. Kosten und Installationsaufwand sind bei einer VDSLLösung geringer, als bei einer aufwendigen Neuverkabelung mit Ethernet-Komponenten. • Die maximale Kabellänge beträgt bei VDSL 1.5 km gegenüber 100 m bei einer Ethernet-Verkabelung auf Basis von Kat. 5 Kupferkabeln. Bei grösseren Distanzen müsste auf kostenintensive Glasfaserkabel zurückgegriffen werden.

VDSL Produktübersicht SMC7724M/VSW VDSL Switch Anwendungsbeispiel: VDSL als Lösung in einem Hotel VDSL eröffnet neue Potentiale für Hotels und Gäste. Mit VDSL können Sie ohne grossen Mehraufwand zusätzliche Dienstleistungen nutzen wie: · Internetzugang für alle Gäste · Funk-LAN HotSpots im Foyer und/oder in Konferenzräumen · Lokale Anzeigen von Restaurants, Theatern, Reisebüros usw. im Intranet · Concierge-Dienste wie Restaurant-Buchung, Taxi-Bestellung usw. · Hotelrechnung online einsehen und bezahlen · Druckservice für beliebige Dokumente · Video-Streams von Filmen direkts ins Hotelzimmer VDSL ermöglicht dem Hotel damit das Angebot von zeitgemässen Kommunikationslösungen für seine Gäste. VDSL-Installation in Kombination mit Funk-LAN

Der VDSL Switch SMC7724M/VSW kombiniert in Verbindung mit dem VDSL Splitter SMC7024/VSP das Sprachsignal mit dem Datensignal und überträgt beide auf einer Standard-Telefonleitung an mehrere Netzwerk-Teilnehmer. Ethernet-Signale werden am Uplink-Port des Switches empfangen und über den integrierten 24-Port Ethernet Switch an die 24 VDSL Ports (1x RJ-21) auf der Rückseite des Geräts weitergeleitet. Von dort werden die Datenan den VDSL Splitter übertragen. Der Switch ist managebar über SNMP, HTTP, Telnet, Konsole und unterstützt Datenpriorisierung (IEEE 802.1p, 4 Stufen), VLANs (IEEE 802.1Q und IEEE 802.1ac) sowie RADIUS Authenthifizierung, Access Control Lists und TACACS+.

SMC7024/7048/VSP VDSL Splitter Die TigerAccess VDSL Splitter SMC7024/VSP und SMC7048/VSP integrieren eine vorhandene, lokale Nebenstellenanlage (Private Branched Exchange, PBX) in die VDSL Lösung und ermöglichen in Verbindung mit dem VDSL Switch SMC7724M/VSW die Koexistenz von Sprach- und Datensignalen auf einer 2-Draht Telefonleitung. Dabei stellen die VDSL Splitter u.a. sicher, dass der POTS-Service (Telefon) nicht beeinträchtigt wird, wenn der VDSL Switch SMC7724M/VSW ausfällt oder neu konfiguriert wird. Die VDSL Splitter verfügen über 3 bzw. 6 RJ-21 Ports, 1x/2x zur Anbindung an den VDSL Switch SMC7724M/VSW, 1x/2x zum Anschluss an eine Nebenstellenanlage (PBX) und 1x/2x zum Anschluss an ein Patchfeld.

SMC7500A VDSL Modem

Ein großes Hotel mit mehreren Nebengebäuden und zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland bietet im Foyer des Hauptgebäudes und in einigen Konferenzräumen bereits ein Funk-Netzwerk an, über das die Gäste auf das Internet zugreifen können. Der Internetzugang wird über mehrere ADSLZugänge im Hauptgebäude realisiert. Die Nebengebäude, in w w w. s m c . c o m

Das TigerAccess VDSL Modem (CPE) ermöglicht im Rahmen der SMC VDSL Lösung (Switch/Splitter/ CPE) die Sprach- und Datenanbindung von einzelnen Räumen und Arbeitsplätzen. Das VDSL Modem verfügt über 2 RJ-11 Ports, 1x für den Anschluss an eine Telefonbuchse und 1x zum Anschluss eines Telefons sowie über 1 RJ-45 Port zum Anschluss eines PCs, Access Points, Switches usw. Mit Hilfe des Modems werden VDSL Signale nach Ethernet gebridged und gleichzeitig von den POTS (Plain Old Telephone Service) Sprachsignalen getrennt. 13


14

-/ -/ -

HOL Blocking Prevention

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-/ -/ -

-/ -/ -

DVMRP

PIM-DM

PIM-SM

VRRP

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RIP, RIP2

OSPF

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Static Route

Layer3 Features

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Jumbo Frames 9K

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-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

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-/ -/ -

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-

-

-

-

-

-

-

-

     























256



120

160

4Mb

16

-

-

-

-

-

-

-

-

8

-

-



SMC8708L2



-



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-/ -

-









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/ / 



-/ -

/ 

/ / 

IGMP Snooping











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Full Duplex Flow Control (802.3x)

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256



17.86

24

1Mb

16

12

-

-

-

-

-

-

4

-

-

-



SMC8612XL3

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/ 

/ / 

Broadcast Storm Control



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-/ -

-/ -/ -

/ / 

/ 

Multiple Spanning Tree, 802.1s



/ / 

/ 

-/ -/ -



/ / 

Rapid Spanning Tree, 802.1w

/ / 

Spanning Tree, 802.1d



/ / 

-/ -

/ 

-/ -/ -

/ / 



256



101

136

1.5Mb

8

4

2



-

-

48

-

4

(2)

-

-



SMC8748L2

/ / 

256/ 256/ 256

/ / 

17.8/ 35.7/ 71.4

24/ 48/ 96

1Mb/ 1Mb/ 1Mb

16/ 16/ 16

4/ 4/ 4

-/ -/ -

/ / 

-/ -/ -

-/ -/ -

8/ 20/ 44

-/ -/ -

4/ 4/ 4

-/ -/ -

-/ -/ -

-/ -/ -

/ / 

SMC8612T2 SMC8624T SMC8648T

GVRP

/ 

/ / 

VLAN Tagging, 802.1ac

Protocol-based VLANs, 802.1v

256/ 256

128/ 128/ 128

/ 

9.5/ 13.39

8.8/ 17.6

4Mb/ 4Mb

8/ 8

2/ 2

No. of VLANs, 802.1q

Link Aggregation, 802.3ad

/ / 

1.2/ 1.3/ 2.7

Throughput (Mpps)

Layer2 Features

1.6/ 1.8/ 3.6

Switch Fabric (Gbps)

8/ 8/ 8

2Mb/ 2Mb/ 2Mb

Packet Buffer Size

MAC Address Table Size (K)

Performance

-/ -/ -

No. of slots for Mini-GBICs (SFP)

-/ -



-/ -/ -

/ / 

Auto-MDIX on RJ-45 ports

No. of slots for slide-in modules

24/ 48

-/ -

8/ 8/ 8

-/ 1/ -

100BASE-FX (SC), IEEE802.3u

-/ -

-/ -

2/ 2

-/ -

-/ -

10/100BASE-TX (RJ-45), IEEE802.3u

-/ -/ 1

-/ -/ -

10/100/1000BASE-T (RJ-45), IEEE802.3ab

-/ -/ -

Gigabit Combo Ports (RJ-45/ SFP)

1000BASE-SX (SC), IEEE802.3z

-/ -/ -

10GBASE-xR, IEEE802.3ae

Ports/ Module Slots

-/ -/ -

Power over Ethernet, IEEE802.3af

-/ -

/ 

/ / 

-/ -/ -

SMC6726AL2 SMC6752AL2

SMC6708L2 SMC6709FL2 SMC6709GL2

Stackable

19" rackmountable, brackets included

Managebare Switches

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

/ 

-/ -

/ 

/ 

/ 

-/ -

/ 

/ 

/ 

-/ -

/ 

256/ 256

/ 

9.5/ 13.39

12.8/ 17.6

512Kb/ 512Kb

8/ 8

2/ 2

-/ -

/ 

24/ 48

-/ -

-/ -

-/ -

2/ 2

-

-

-

-

-

-

-

-

-















-



256



6.6

8.8

512Kb

8

-

2



24

(2)

(2)

(2)

-

-

-



-/ -



/ 

SMC6824M

/ 

SMC6224M SMC6248M

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

/ 

/ 

/ 

/ 

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/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

256/ 256

/ 

80/ 115

108/ 156

2Mb/ 2Mb

16/ 16

4/ 4

1/ 1

/ 

-/ -

-/ -

20/ 44

-/ -

4/ 4

(1)/ (1)

-/ -

/ 

/ 

SMC8724M SMC8748M

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

256/ 256

/ 

80/ 115

108/ 156

2Mb/ 2Mb

16/ 16

4/ 4

1

/ 

-/ -

-/ -

20/ 44

-/ -

4/ 4

(1)/ (1)

-/ -

/ 

/ 

SMC8724ML3 SMC8748ML3

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

-/ -

/ 

/ 

/ 

-/ -

/ 

/ 

/ 

-/ -

/ 

256

/ 

6.6/ 6.6

8.8/ 8.8

8Mb/ 8Mb

8/ 8

2/ 2

-/ -

/ 

24/ 24

-/ -

-/ -

-/ -

2/ 2

-/ -

/ 

/ 

/ 

SMC6824MPE SMC6826MPE

Produkt端bersicht

w w w. s m c . c o m


w w w. s m c . c o m / /  / /  / /  / / 

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-/ -/ -

-/ -/ -

-/ -/ -

802.1p Priority queues

IP precedence-based

DSCP-based

TCP/UDP Port-based

/ / 

Dual Firmware Images





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/ 

/ 

/ 

/ / 

-/ -/ -

/ / 

SSH v1.5/ 2.0 (Secured Telnet)

/ / 

/ 

Disclaimer: All data has been carefully checked for correctness. SMC Networks takes no resposibility for possible errors in this document. All technical specifications are subject to change without prior notice. (c) 2006, SMC Networks http://www.smc.com

Limited Lifetime (5 years warranty)

Warranty

Redundant Power Supply

Redundancy

-/ -

-/ -/ -

HTTPS and SSL (Secured Web)

-/ -/ -

/ 

-/ -/ -

TACACS+ Authentication

Username/Password Authentication

/ 

-/ -/ -

RADIUS Authentication

/ / 

/ / 

/ / 

/ / 

/ 

-/ -/ -

ACL (Access Control Lists)

-/ -/ / / 

-/ -

/ 

-/ -/ -

-/ -/ -

IEEE802.1x

-/ -

/ / 

Static port security

Security

-/ -/ -

DNS





-/ -

/ / 

-/ -/ -

Event/ Error Log



/ / 

/ 

-/ -/ -

/ 

/ / 

RMON (Groups, 1, 2, 3, 9)

DHCP

/ / 

/ 

/ / 























































SNMP





/ 

/ / 

/ 

-/ -/ -

/ / 



























SMC8612XL3

Configuration Download/ Upload



/ / 

/ 

-/ -/ -

SNTP



-/ -/ -

Remote Ping



/ / 

/ 

/ / 

Port Mirroring

/ / 





-/ -

/ 

/ / 

Telnet

/ /  

/ 















SMC8748L2

/ / 

/ 

-/ -/ -

/ / 

Cisco-like CLI

Web Management

Management / / 

/ / 

Strict Priority

/ 

-/ -/ -

WRR (Weighted Round Robin)

-/ -/ -

-/ -/ -

Rate Limiting (Ingress/ Egress) / / 

SMC8612T2 SMC8624T SMC8648T

/ / 

SMC6726AL2 SMC6752AL2

/ 

SMC6708L2 SMC6709FL2 SMC6709GL2

/ 

Quality of Service

Managebare Switches





















-







































SMC8708L2

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

-/ -

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/ 

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/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

/ 

SMC6224M SMC6248M





















-







































SMC6824M

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/ 

SMC8724M SMC8748M

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/ 

SMC8724ML3 SMC8748ML3

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-/ 

/ 

/ 

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-/ -

/ 

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SMC6824MPE SMC6826MPE

Produkt端bersicht

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Überreicht durch:

SMC Networks GmbH Freischützstr. 81, D-81927 München Tel. +49 (0)89 92861 0 Fax +49 (0)89 92861 230 w w w. s m c . c o m

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