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Ausgabe Nr. 12/2012 - 03. Juli 2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Europa ist am EU Gipfel beim heiklen Thema „Bankenunion“ wieder einen kleinen Schritt vorwärts gekommen. Frau Merkle hat seit dem Machtwechsel in Frankreich ihren größten Unterstützer verloren und steht mit ihrer Position gegen Eurobonds nun ziemlich alleine da. Die Märkte haben auf die ausgegebene Beruhigungspille mit den Weichenstellungen in Richtung direkte Bankenhilfen und gemeinsame Aufsicht sehr positiv reagiert. Die Aktienmärkte konnten den Handel deutlich im Plus beenden und bei den Zinsmärkten gab es ebenfalls eine Entspannung. Der positive Trend könnte auch diese Woche anhalten, denn die nächste zinspolitische Sitzung der EZB findet am Donnerstag statt und eine mögliche Zinssenkung könnte die beschlossenen Maßnahmen zusätzlich unterstützen. Eine Bloomberg-Umfrage zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinssenkung um mindestens 25 Basispunkte auf rekordniedrige 0,75 Prozent durchaus möglich ist. Thomas Schaufler Leiter Retail Sales Group

Das schon jetzt vorhandene negative Realzinsniveau würde sich dadurch noch vergrößern und viele Investments verlustbringend machen. Auf der Suche nach Alternativen mit positiven Renditen finden Sie dieses Mal eine Fremdwährungsanleihe in Norwegischer Krone und Bonus-Zertifikate.

Thomas Schaufler


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Erste Group Bank AG - Investment News Ausgabe Nr. 12/2012 - 03. Juli 2012

Marktüberblick Investmentwetter

Erste Research TV

In der letzten Woche tendierten europäische und asiatische Aktien zumeist schwächer. Der Stoxx 600 verlor 1,5%, der Euro Stoxx 50 1,9%. Alle wichtigen europäischen Länderbenchmarks gingen zurück. Der ATX (-3,4%) und der Dax (-3,1%) verloren überdurchschnittlich stark. Bei den asiatischen Indizes zeigten der Shanghai Composite (-3,6%) und koreanische Kospi (-3,5%) relative Schwäche, während die japanischen Leitindizes Nikkei 225 und Topix 500 jeweils ca. 0,5% zulegen konnten. Ebenfalls leicht ins Plus schafften es der Dow Jones (+0,2%) und der S&P 500 (+0,3%). Die meisten europäischen Sektorindizes gaben nach. Am stärksten ausgeprägt war der Rückgang bei Technologiewerten (-4,6%), Auto- und Automobilzulieferern (-4,5%), Rohstoffaktien (-4,2%) und Banken (-3,7%). Die Rohstoffaktien sind mittlerweile jene Branche, die die schlechteste Performance seit Jahresbeginn aufweist (-9%). Nur wenige Sektoren konnten diese Woche zulegen. Dazu zählten die Versorger (+2,3%), Lebensmittel- und Getränkehersteller (+1,5%) und Telekom (+1,2%).

Investoren sollten sich von den zahlreichen EU-RettungsGipfeln nicht verunsichern lassen. Wichtig ist bloß, auf die nachhaltige Profitabilität der Unternehmen zu achten, von denen Sie Aktien halten. Grundsätzlich gilt: Je weniger ein Staat in die Produkt- oder Leistungserstellung eingreifen kann, umso interessanter ist der Sektor. Die trifft vor allem auf Markenartikel- oder Nahrungsmittelproduzenten bzw. Technologiefirmen zu.

EURO STOXX 50® (EUR) vs. CECE (EUR) 110

EURO STOXX 50® - 19,19%

100 90 80 70 60

Die Einigungen des Eurogipfels letzten Freitag brachten auch für die Aktienmärkte der CEE-Region positive Impulse. Der türkische Aktienmarkt haussierte auch schon die Wochen davor. Indessen hat die tschechische Notenbank den Leitzins auf den historischen Tiefststand von 0,5% gesenkt. In Serbien zeichnet sich eine unerwartete Koalition zwischen der Fortschrittspartei von Staatspräsident Nikolic, der Sozialistischen Partei (SPS) und der Partei der Regionen (URS) ab.

Top of Research Zertifikate - Schwacher ATX Nach der so erfolgreichen letzten Woche verbuchten unsere Zertifikate in dieser Woche wieder Verluste. Mit einem Beta von über 1 verlor unser Portfolio mehr als der ohnehin schon enttäuschende Markt. Gesucht waren eher defensive Werte wie die Österreichische Post und EVN, von unseren Werten konnte nur die OMV (+0,3%) knapp zulegen.

CECE - 25,92%

50 29.06.2011

29.08.2011

29.10.2011

29.12.2011

29.02.2012

29.04.2012

29.06.2012

DAX (EUR) vs. ATX (EUR) 110

DAX -12,04%

100 90 80 70 60

ATX -27,51%

50 29.06.11

29.08.11

29.10.11

29.12.11

29.02.12

29.04.12

29.06.12

TOP OF EG RESEARCH II 120

104,99 Euro

84,36 Euro

110

100

90

Top of EG Research II 31.05.2013: AT0000A0H8M5 Mit dem Top of Erste Group Research-Zertifikat II haben Anleger die Möglichkeit automatisch an den jeweiligen Top Aktien Österreichs beteiligt zu sein, ohne sich selbst aktiv darum kümmern zu müssen. Hier profitieren Sie vom mehrfach ausgezeichneten Fachwissen der Erste Group Analysten mit den Top Empfehlungen in einem Investment.

80

70 29.06.11

-19,65% 29.08.11

29.10.11

29.12.11

29.02.12

29.04.12

29.06.12

Quelle: Erste Group Bank AG

www.produkte.erstegroup.com

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Stammdaten: ISIN: AT000B007208 Währung: Norwegische Krone (NOK) Emissionspreis: 100% + 1% Ausgabeaufschlag, laufende Anpassung an den Markt Laufzeit: bis 25.07.2013 Kupon: 4,2 % p.a.in Norwegischen Kronen Börsenotierung: Börse Wien, Stuttgart

Ihre Vorteile: Attraktive Verzinsung von 4,2 % p.a. Foto © Immofinanz Jährliche Kuponauszahlung

Anlegen in Norwegischer Krone

Profitieren von einem stärker werdender Norwegen Krone im Vergleich zum Euro

4,2% Erste Group NOK-Anleihe 2012-2017 Die Anleihe hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Der Kupon beträgt jährlich fix 4,20 % p. a. in Norwegischen Kronen. Die Tilgung erfolgt am 25.07.2017 zu 100 %. Falls ein Norwegische KronenFremdwährungskonto vorhanden ist, können die Kuponzahlungen und die Tilgungsleistung in Norwegischen Kronen auf dieses NOKKonto erfolgen, sonst werden diese automatisch in Euro konvertiert. Diese Konvertierung kann zu Spesenbelastung führen.

EUR/NOK Wechselkurs der letzten 10 Jahre

Das sollten Sie wissen: Euro-Anleger trägt das Währungsrisiko, da die Anleihe in Norwegischen Kronen notiert. Die Kapitalrückzahlung zu 100 % in Norwegischen Kronen gilt nur am Laufzeitende und während der Laufzeit sind Kursschwankungen möglich und ein vorzeitiger Verkauf kann zu Kapitalverlusten führen.

Informationen zu Norwegen Norwegen zählt zu den reichsten (gemessen am BIP pro Kopf) und höchstentwickelten Ländern (gemessen am Human Developement Index) weltweit. Einer der wichtigsten Gründe liegt darin, dass Norwegen zu den größten Ölproduzenten der Welt zählt. Mit den Einnahmen aus der Ölproduktion schaffte der Staat in den letzten Jahren oftmals einen Leistungsbilanzüberschuss. Die Staatsschulden zählen zu den Niedrigsten in Europa.

Anleger tragen das Emittentenrisiko der Erste Group Bank AG. Quelle: Erste Group Bank AG. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung > weitere Produktinfos

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Österreichischer Aktienmarkt mit Puffer ATX Bonus-Zertifikat Der ATX zeigt die Wertentwicklung der 20 größten Aktien an der Wiener Börse. Der Index stellt sozusagen die österreichischen Blue Chips dar. Zu den Schwergewichten im Index zählen die OMV, Erste Group, Andritz und Voestalpine. Der Index wird täglich von der Wiener Börse berechnet. Mit dem ATX Bonus-Zertifikat auf ATX haben Sie die Möglichkeit, von einem leicht steigenden bis leicht sinkenden ATX zu profitieren. Das Zertifikat zahlt am Ende der Laufzeit 22 Euro (dies entspricht 2.200 Punkten im ATX) aus, wenn die Barriere von 1.500 Punkten vom ATX nicht erreicht oder durchbrochen wurde. Sollte die Barriere verletzt werden, so erfolgt die Tilgung entsprechend der Wertentwicklung des ATX. In diesem Fall sind Kapitalverluste möglich.

Stammdaten: Kursverlauf ATX der letzten 10 Jahre:

ISIN: AT0000A0V941 / EB0LBL Basiswert: ATX Geld / Brief: 19,72 / 19,92 laufende Anpassung an den Markt Barriere: 1.500 Punkte Sicherheitspuffer: 25,7 % Bonuslevel/Cap: 22 Euro Bonusrendite: 10,44 % p.a. Laufzeit: 30.09.2013 Börsenotierung: Wien, Baden-Württemberg

Barriere

> weitere Produktinfos Quelle: Erste Group Bank AG

Tanken Sie mit Bonus OMV Bonus-Zertifikat Der OMV-Konzern ist eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs und zugleich einer der führenden Erdöl und Erdgaskonzerne in Zentralund Osteuropa. Die Bewertung der OMV-Aktie ist bei einem aktuellen Kurs von 23,21 aus Sicht des Erste Group Research attraktiv und daher eine Kaufempfehlung mit Kursziel 37 Euro auf Sicht 12 Monate. Als Alternative zum Direktinvestment erscheint ein Bonus-Zertifikat auf OMV als attraktive Anlagemöglichkeit. Bei einer Laufzeit bis 30.09.2013 erhalten Sie bei aktuellem Kurs eine Bonusrendite von 23,41% p.a., wenn die Barriere von 20,00 Euro während der Laufzeit nicht erreicht oder durchbrochen wird. Das Bonuslevel und der Cap liegen bei 30,00 Euro. Vom aktuellen Aktienkurs ist bis zur Barriere ein Risikopuffer von 13,81% gegeben. Diese Barriere hat selbst in den letzten Krisenjahren gehalten. Erst wenn die Barriere verletzt wird, entfällt die Bonus-Rendite und das Zertifikat verhält sich wie ein Direkt-Investment in die OMV-Aktie und kann maximal bis zum Cap steigen. Kursverluste sind somit möglich.

www.produkte.erstegroup.com

Stammdaten: Kursverlauf OMV-Aktie der letzten 10 Jahre:

Barriere

ISIN / WKN: AT0000A0V9G7 / EB0LA8 Basiswert: OMV-Aktie Geld / Brief: 22,94 / 23,04 EUR laufende Anpassung an den Markt Barriere: 20,00 EUR Sicherheitspuffer: 13,81% Bonuslevel/Cap: 30,00 EUR Bonusrendite: 23,41 % p.a. Laufzeit: bis 30.09.2013 Börsenotierung: Wien, Baden-Württemberg > weitere Produktinfos

Quelle: Erste Group Bank AG

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ATX Index-Zertifikat ISIN / WKN: AT0000A034J2 / EB5YDK

Österreich

Ungarn

Zwischen 1.800 – 1.900 Punkten dürfte die Schmerzgrenze liegen. Im Vorfeld des aktuellen EUGipfels ging es an den Märkten tendenziell wieder bergab – der ATX fiel 3,4% auf 1.885 Punkte, fing sich im Lauf der Woche bei knapp über 1.850 Punkten. Auf dem aktuellen Kursniveau liegt der Index-Abschlag zum erwarteten Buchwert 2012 bei fast 25% und die erwartete Dividendenrendite für 2012 beträgt aktuell 4,5% - somit fast das Doppelte der Rendite 10-jähriger österreichischer ATX (EUR) Staatsbonds, die derzeit 2,50% Rendite abwerfen. 2.724,81 1.975,35 Diese krassen 2.900 Bewertungsrelationen bzw. hohen Risikoprämien bei 2.500 Aktien lassen uns vermuten, 2.100 dass im Bereich von 1.800 – 1.900 Punkten im ATX die 1.700 Schmerzgrenze erreicht ist, wo -27,51% immer wieder zu kaufen 1.300 29.06.11 29.08.11 29.10.11 29.12.11 29.02.12 29.04.12 29.06.12 begonnen wird.

Solactive Croatia Index-Zertifikat ISIN / WKN: AT0000A04P91 / EB8L62

Kroatien

40 29.06.11

www.produkte.erstegroup.com

29.08.11

29.10.11

29.12.11

29.02.12

Die ungarische Zentralbank hat bei ihrer letzten Sitzung wie erwartet den Leitzinssatz bei 7% belassen. Gouverneur Simor äußerte sich vorsichtig zur geplanten Finanztransaktionsteuer: zu hohe Belastungen würden sich negativ auf die Wirtschaft auswirken. Weiters wurde bei sich verschlechternden Indikatoren die Möglichkeit einer Leitzinssenkung nicht ausgeschlossen. Eine andere Schlacht trägt unterdessen der ungarische Energieversorger E-Star aus. Im Zuge einer Konsolidierung wurde HTX (EUR) beschlossen alle verlustreichen Projekte und 4.500 Geschäfte zu beenden. 3.787,61 4.000 Infolgedessen wurden zwei Projekte in Rumänien und 3.500 2.766,65 Verträge mit ungarischen 3.000 Städten aufgelöst. Die E-Star Aktie befindet sich seitdem in 2.500 -26,96% freiem Fall. 2.000 29.06.11

Rumänien

Obwohl unsere neuesten Analysen einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von 1,8% anzeigen, ist das ausländische Interesse nach wie vor ungebrochen. So hat die chinesische Tadee Holding Group Interesse an dem kroatischen Getränkeproduzenten Badel 1862 bekundet. Auch der österreichische Zuckerproduzent Agrana möchte in Kroatien und Serbien Fuß fassen. Neuigkeiten gibt es vom dem Solactive Croatia Mobilfunksektor. Mit 1. Juli soll die Anfang 2012 wieder 70 62,78 eingeführte Mobilfunksteuer von 6% abgeschafft werden. 60 Auch der CROBEX profitiert 47,60 von der Erleichterung nach 50 dem Eurogipfel und zeigte - 24,18% wieder nach oben. 29.04.12

29.06.12

HTX Index-Zertifikat ISIN / WKN: AT0000A042T4 / EB5572

29.08.11

29.10.11

29.12.11

29.02.12

29.04.12

29.06.12

ROTX Index-Zertifikat ISIN / WKN: AT0000A034N4 / EB5YDP

Der staatliche Wasserkraftproduzent Hidroelectrica hat Mitte Juni überraschend Insolvenz angekündigt. Mit betroffen ist der notierte Fonds Fondul Proprietatea, wo eine große Anzahl von Hidroelectrica Anteilen enthalten ist. Nach rumänischem Recht müssen für die Dauer des Insolvenzverfahrens alle Anteile des Unternehmens mit Null bewertet werden. Dies bedeutet eine Korrektur des FondulROTX (EUR) NAVs um herbe 21%. Wir gehen nicht davon aus, dass 9.000 7.642,08 Hidroelectrica in Konkurs 5.432,22 8.000 gehen wird. Der BET-Index 7.000 befindet sich im Aufwind. 6.000

5.000

-28,92%

4.000 29.06.11

29.08.11

29.10.11

29.12.11

29.02.12

29.04.12

29.06.12

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Chartkommentar DAX Der DAX verliert auf Wochensicht 3,05%. Wie bereits in der Vorwoche angekündigt, steht der DAX vor einem „make or break“ Richtungsentscheid. Essentiell ist die Verteidigung der 200-Tage-Linie sein. Sie verläuft derzeit bei 6.283 und wurde am Freitag mit einem Gap rückerobert. Der MACD zeigt weiterhin eine positive Divergenz und anhand der Candles ist ersichtlich, dass im Bereich von 6.120 fester Support liegt. Insofern stehen die Chancen für ein Verteidigen der 200-Tage-Linie gar nicht schlecht, zumal auch das Sentiment mittlerweile auf extrem pessimistischen Niveaus liegt. Dennoch würden wir weiterhin eine vorsichtige Haltung empfehlen.

Turbo long derzeit nicht verfügbar

Turbo short ISIN / WKN: AT0000A07P72 / EB7YHV Strike: 8.374,47 Punkte Barriere: 8.274,47 Punkte Hebel: 3,43

> weitere Produktinfos

Chartkommentar Gold Gold tendiert auf Wochensicht 1% schwächer. Die psychologisch wichtige Marke von USD 1.600 wurde erneut unterschritten. Das Chartbild, das sich im Laufe der letzten Woche zunehmend aufgehellt hatte, ist somit erneut stark beschädigt worden. Am Freitag wurde ein „bullish engulfing“ markiert, was jedoch ganz klar für inhärente Stärke spricht. Zudem sollte man sich auch die Trends in anderen Währungen ansehen. Auf Euro-Basis wurde zuletzt ein Kaufsignal generiert, zudem handelt der Goldpreis lediglich 5,5% unter dem Euro-Allzeithoch. Seitens des Sentiments aber auch des Commitment of Traders Reports gibt es mittelfristig klar positive Signale für antizyklische Investoren. Es scheint, als wäre im Laufe der mehrmonatigen Korrektur ein Übermaß an Optimismus und Spekulation abgebaut worden. Dies interpretieren wir als solides Fundament für weitere Anstiege. Dennoch gehen wir davon aus, dass die 1.530, die seit September bereits 4x erfolgreich gehalten hat, in den nächsten Tagen noch angetestet wird.

Turbo long ISIN / WKN: AT0000A0NZM5 / EB6A9U Strike: 1.376,04 USD Barriere: 1.4231,07 USD Hebel: 7,14

Turbo short ISIN / WKN: AT0000A0R683 / EB6BY9 Strike: 2.239,03 USD Barriere: 2.152,92 USD Hebel: 2,49

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Haftungsausschluss & Risikohinweise

Was ist ein Bankschuldverschreibung?

Dies ist eine Werbemitteilung.

Bankschuldverschreibungen sind fest- oder variabel verzinsliche Wertpapiere, die von Banken, Sparkassen und anderen Kreditinstituten ausgegeben werden, um ihr Kreditgeschäft zu finanzieren. Die Laufzeiten der Anleihen sind größtenteils mittel- bis langfristig. Die Dividende (=Kupon) wird meist einmal jährlich ausbezahlt. Das emittierende Institut haftet mit all seinen Vermögenswerten für die zeitgerechte Bedienung von Zins und Tilgung. Darüber hinaus gelten die Verbindlichkeiten aus Bankschuldverschreibungen als direkt, unbedingt und nicht-nachrangig (engl. Senior Debt). Im Fall einer Insolvenz werden Sie als Inhaber erstrangig, also vor allen anderen Gläubigern aus der Konkursmasse bedient. Beim Kauf von Bankschuldverschreibungen sollten Sie darauf, welches Rating das ausgebende Kreditinstitut hat.

Wie funktioniert ein strukturierte Anleihe? Der Anleger kauft die Bankschuldverschreibung zum Erst-Emissionskurs. Dafür erhält der Anleger regelmäßige Zinszahlungen (=Kupon) und die Tilgungszahlung am Laufzeitende. Der Kupon kann fix festgelegt oder variabel sein. Am Ende der Laufzeit wird die Bankschuldverschreibung komplett getilgt, also zurückgezahlt oder wenn ein Tilgungsplan vorliegt, in Teilbeträgen beglichen.

Ihr Nutzen! Eine Bankschuldverschreibung ist für Sie optimal, wenn Sie Ihr Geld mittel- bis langfristig anlegen wollen. Für diese Bindung erhalten Sie attraktive Zinsen. Dabei legen Sie besonderen Wert auf die Sicherheit des Wertpapiers, die vom Kreditinstitut garantiert wird. Bankschuldverschreibungen bieten durch ihre Sicherheit Zusatznutzen für verschiedene Anlagestrategien. Sie werden strategisch ins Portfolio der Wertpapiere aufgenommen, weil sie das höhere Risiko anderer Anlagevarianten ausgleichen.

Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Hierbei handelt es sich um eine Finanzanalyse. Diese werden von der Abteilung für Finanzanalyse der Erste Group unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Anforderungen erstellt. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Bitte beachten Sie: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Finanzinstruments zu. Die vollständige Information (Basisprospekt, Bedingungen, WAG 2007 Kundeninformation) zu den Produkten der Erste Group Bank AG liegt am Sitz des Emittenten, Graben 21, 1010 Wien, während der üblichen Geschäftszeiten auf. Ausschließliche Rechtsgrundlage unserer Produkte sind die bei der Finanzmarktaufsicht in Österreich hinterlegten Endgültigen Bedingungen (abrufbar auf der Website der Erste Group Bank AG: www.erstegroup.com). Ein Basisprospekt wurde erstellt und von der österreichischen Finanzmarktaufsicht gebilligt (gemäß den Bestimmungen der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates 2003/71/EG und Art 7 Abs. 4, Z.1 der Verordnung der Europäischen Kommission (EG) Nr. 809/2004. Der Basisprospekt liegt am Sitz des Emittenten, Graben 21, 1010 Wien, während der üblichen Geschäftszeiten auf. Die Angaben in diesem Informationsblatt sind unverbindlich. Im Zusammenhang mit dem Angebot von Wertpapieren des Emittenten sind lediglich die Angaben im Basisprospekt verbindlich (zusammen mit den Endgültigen Bedingungen). Bitte beachten Sie auch die WAG 2007-Kundeninformation Ihres Bankinstituts. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.

Fremdwährungen

Kontakt / Impressum:

Notiert eine Bankschuldverschreibung in einer anderen Währung als Euro, so trägt der Euro-Anleger zusätzlich das Fremdwährungsrisiko. Bei jedem Cash Flow kommt es zu einer Umrechnung zwischen den beiden Währungen. Es zählt immer der Wechselkurs zum Zeitpunkt des Cashflows. Dies kann sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil für den Euro-Anleger werden.

Medieninhaber, Hersteller, Herausgeber und Redaktion: Erste Group Bank AG Graben 21 A-1010 Wien

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E-Mail:

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