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13.01.2014

Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Ifo - Euro-Zone kommt nur langsam aus dem Konjunkturtal Führende Konjunkturforscher sehen die konjunkturelle Entwicklung in der Euro-Zone skeptischer. Die Wirtschaft der Eurozone soll Ende 2013 nur um 0,2 Prozent gewachsen sein und mit diesem Tempo auch im laufenden ersten Quartal 2014 zulegen. Das Ifo-Institut, das französische InseeInstitut und das italienische Istat-Institut zeichnen für die Prognose verantwortlich. Bisher hatten die Institute für das vierte Quartal mit einem Wachstum in Höhe von 0,3 Prozent gerechnet und für Anfang 2014 mit 0,4 Prozent.

Neutral

Konjunktur der Eurozone im 3. Quartal geringfügig besser Laut aktueller Revision der BIP-Daten des 3. Quartals 2013 ergab sich im Quartalsvergleich unverändert ein Wachstum von 0,1%. Im Jahresvergleich kam es zu einer leichten Aufwärtsrevision von zuvor -0,4% auf -0,3%.

Positiv

Neuverschuldung Per 2013 ist die Neuverschuldung des Bundes erneut niedriger als geplant ausgefallen. Trotz der Fluthilfe wird die angepeilte Marke bei 25,1 Mrd. Euro laut Finanzminister Schäuble unterboten. Bis 2015 soll die Neuverschuldung auf Null sinken.

Positiv

Britische Wirtschaft enttäuscht Während die Produktion in der Industrie per November stagnierte ergab sich in der Bauwirtschaft eine deutliche Kontraktion. Das Umsatzwachstum im Einzelhandel enttäuschte laut Angaben des Statistikamtes.

Negativ

Fortschritte bei Korruptionsbekämpfung 2013 Chinas Führung war im abgelaufenen Jahr bei der Korruptionsbekämpfung erfolgreich. Insgesamt sind 182.038 Menschen wegen Verstößen gegen die Parteidisziplin bestraft worden, teilte Huang Shuxian von der zuständigen Zentralkommission mit. Dies sind 13,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Präsident Xi hat die Bekämpfung von Bestechlichkeit zu einem Schwerpunkt seiner politischen Agenda erklärt.

Positiv

US-Notenbanker spricht sich gegen Eindämmen der Geldflut aus Der Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis Kocherlakota betonte, dass beim Herunterfahren der Konjunkturhilfen äußerste Vorsicht geboten sei. Hinsichtlich der Wahrung der Preisstabilität und dem Ziel der Vollbeschäftigung sei es angebracht, eine die Konjunktur stimulierende Politik zu verfolgen.

Neutral

Atomabkommen mit dem Iran tritt in Kraft Das Atomabkommen zwischen dem Iran, den fünf UN-Vetomächten und Deutschland tritt ab 20. Januar in Kraft. Am Freitag wurden in Genf die letzten Streitpunktebereinigt. Der Iran verpflichtet sich zu Einschränkungen bei seinem Atomprogramm und öffnet sich für intensivere Kontrollen der Vereinten Nationen. Im Gegenzug sollen einige gegen den Iran verhängte Sanktionen gelockert werden. Die erzielte Übergangsvereinbarung soll Zeit für Verhandlungen über ein endgültiges Atomabkommen generieren.

Positiv

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

- 1.3675

1.3662 - 1.3685

1.3570

1.3540

1.3520

1.3700

1.3730 1.3750

Neutral

142.09 - 142.45

141.25 - 142.20

141.20

141.00

140.70

142.50

142.70

143.00

Neutral

103.96 - 104.20

103.26 - 104.13

103.00

102.70

102.40

104.30

104.50

104.80

Neutral

1.2332 - 1.2343

1.2325 - 1.2340

1.2300

1.2270

1.2250

1.2400

1.2420

1.2440

Positiv

0.8267 - 0.8309

0.8280 - 0.8301

0.8220

0.8200

0.8180

0.8320

0.8350

0.8370

Negativ

1.3658

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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13.01.2014

Ihre Ansprechpartner

Daten der Eurozone weiter positiv – der US-Arbeitsmarktbericht enttäuscht!

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3672 (07.53 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3576 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 103.48. In der Folge notiert EUR-JPY bei 141.45. EUR-CHF oszilliert bei 1.2325.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DA X

9.473,24

+51,63

Dow Jones

16.437,05

-7,71

Nikkei

15.912,06

+31,73

Bund Future

 139,62

(139,56)

10 J. US Bond 10 J. Bund

Brent Gold Silber

 

2,858

(2,860)

1,848

(1,846)

Die Reaktion an den Devisenmärkten war in den letzten 24 Handelsstunden von fundamentalen Einflüssen geprägt. Der Datenpotpourri aus der Eurozone setzte positive Akzente ganz im Gegensatz zum US-Arbeitsmarktbericht. Laut aktueller Revision der BIP-Daten des 3. Quartals 2013 ergab sich im Quartalsvergleich unverändert ein Wachstum von 0,1%. Im Jahresvergleich kam es zu einer leichten Aufwärtsrevision von zuvor -0,4% auf -0,3%. Das ist noch kein großer Wurf, dennoch ist diese geringfügige Anpassung Ausdruck eines klar erkennbaren Trends. Das derzeit neben Griechenland maßgebliche Sorgenkind der Eurozone Frankreich setzte mit der Veröffentlichung der Industrieproduktion per Berichtsmonat November einen Befreiungsschlag. Im Monatsvergleich kam es zu einem unerwarteten Anstieg um 1,3% nach zuvor -0,5%. Analysten hatten lediglich eine Zunahme um +0,1% unterstellt. Im Jahresvergleich ergab sich ein Anstieg um 1,5% nach zuvor -0,3%.

106,88 (107,93)   1.247,36 (1246,70) 20,05 (20,11) 

TV-Termine: Montag 11.05 – 11.20 n-tv Donnerstag 09.05 – 09.20 DAF

© Moody’s Economy.com Noch markantere positive Impulse setzte Spanien. Hier legte die Industrieproduktion unerwartet im Jahresvergleich um +2,7% nach zuvor -1,2% zu. Die Prognose von Moody’s war bei -0,5% angesiedelt. Der Anstieg der Produktion war breit gefasst.

Dax-Börsenampel:

Ab 8.980 Punkten Ab 9.100 Punkten Aktuell

© Moody’s Economy.com Auch der spanische Geschäftsklimaindex überzeugte mit einem Anstieg per Berichtsmonat Dezember von zuvor -12 auf -11 Punkte. Der Vormonatswert wurde von -13 auf -12 revidiert. Die Prognose von Moody’s lag bei -12 Zählern.

Bitte beachten Sie ergänzend die wichtigen Hinweise sowie das Impressum am Ende dieses Informationsschreibens.

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13.01.2014

Der Index markierte mit diesem jüngsten Anstieg das höchste Indexniveau seit Ende 2007! Der beigefügte Chart unterstreicht die positive Grundtendenz seit Herbst 2012 (Ankündigung des OMT-Programms durch die EZB/Mario Draghi).

© Moody’s Economy.com Der US-Arbeitsmarktbericht gab auf ersten Blick ein uneinheitliches Bild. Per Dezember sank die Arbeitslosenquote von 7,0% auf 6,7%. Die Aussagekraft dieser Verbesserung ist jedoch nicht in Ansätzen gegeben, da gleichzeitig die Partizipationsrate am US-Arbeitsmarkt mit 62,8% auf das niedrigste Niveau seit 1978 gesunken ist. In den letzten drei Berichtsmonaten kam es zu einem Rückgang der „Labor Force“ um 536.000 Personen. Der Vergleich zu der deutschen Situation verdeutlicht das US-Dilemma. Hier stieg die Quote zuletzt marginal an. Das ist auf ersten Blick negativ. Es ist jedoch nicht ansatzweise Ausdruck eines schwachen deutschen Arbeitsmarkts, denn Deutschland hat gleichzeitig das höchste Beschäftigungsniveau markiert, das je gemessen wurde. Der Unterschied zu den USA liegt in einer steigende Partizipationsrate der Bevölkerung am Arbeitsmarkt. Einmal mehr gilt es nicht nur auf Quantität, sondern auf Qualität zu achten. Diese Regel bezieht sich auch auf die Qualität der neu geschaffenen Stellen. Während in Deutschland die sozialversicherungspflichtigen Jobs wesentlichen Anteil am Beschäftigungsaufbau in den letzten Jahren haben und hatten, ergibt sich in den USA maßgeblich ein Aufbau der Billiglohnjobs. Der Beschäftigungsaufbau außerhalb der Agrarwirtschaft enttäuschte mit nur 74.000 Jobs nachhaltig. Die Prognose war bei 196.000 neuen Jobs angesiedelt. Auch die Revision des Vormonatswerts von 203.000 auf 241.000 kann dieses enttäuschende Ergebnis nicht nachhaltig nivellieren.

© Moody’s Economy.com

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13.01.2014

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

OECD Composite Leading Indicator

Nov.

100,7

Federal Budget

Dez.

-135,2 Mrd.

Konsensus  -.-

-.-

+44,0 Mrd.

20.00

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Bewertung

Bedeutung

Keine Prognose erhältlich.

Hoch

Dezember monat …

Mittel

ist

Steuerzahlungs-

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13.01.2014

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