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Musik-safes Selbst anspruchsvollste HiFi-Ketten brauchen heute Gastspieler aus der IT-Welt: AUDIO hat NAS-Systeme und deren Verwandte auf ihre Tauglichkeit als Musikserver untersucht. ■

Text: Bernhard Rietschel

Ratgeber

Netzwerkspeicher für den Einsatz als Musikserver; Preise je mit einer 2TB-Festplatte QNAP TS-259 Pro+ Netgear ReadyNAS Ultra2 Synology DS-211+ AssetNAS (2x1TB) Seagate GoFlex Home Asus EeeBox 1501U

600 € 500 € 400 € 800 € 150 € 550 €

Fotos: Archiv, studioaraminta – istockphoto.com, iadams / Dmitry Nikolajchuk / Viktorya170377 / grynold – Shutterstock.com

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evor sie in Polycarbonat und Aluminium gepresst wird, ist eine CD auch nichts anderes als ein Ordner voller Audio-Dateien. Es spricht also nichts dagegen, sie nach dem Kauf gleich wieder in diesen Urzustand zurückzuführen – und sie dann mit einem Netzwerkplayer abzuspielen. Spätestens, wenn man sich an die klanglichen und praktischen Vorteile der plastik­losen Musiksammlung gewöhnt hat, wird man zunehmend auch bereit sein, auf phy­ sische Tonträger ganz zu verzichten und die Musik gleich in Dateiform zu kaufen – schneller, direkter, vielfältiger, günstiger und platzsparender. Im gleichen Maß, wie die CD-Schachteln aus dem Wohnzimmer-Regal verschwinden, wird der Platz jedoch an anderer Stelle knapp: Der gute alte PC oder Mac ist zwar als digitales Shopping-­ Mobil und Rip-Station unverzichtbar, für die dauerhafte, wirtschaftliche und sichere Speicherung größerer Musik-

sammlungen gibt es aber bessere ­Lösungen – etwa die NetzwerkspeicherSysteme auf diesen Seiten.

Die optimale Musik-NAS Von Spezialkonstruktionen wie dem AssetNAS (in diesem Artikel) oder dem Naim UnitiServe (AUDIO 11/10) abgesehen, bieten sich als Musikserver meist Quereinsteiger aus dem klassischen ITBereich an: Geräte, die primär als Datenzentrale und Backup für ambitionierte Haushalte und kleinere Firmen gedacht sind. Streaming-Fans profitieren dabei zwar von den großen Stückzahlen und den immer günstigeren Preisen, die dieser Massenmarkt ermöglicht, müssen sich aber damit abfinden, dass die Geräte nicht primär für ihre Ansprüche entwickelt wurden. Man muss also schauen, welche am besten passen – AUDIO hat für diesen Artikel eine Vorauswahl getroffen, die das Spektrum vom Einsteiger-NAS bis zur leistungsfähigen Busiwww.audio.de ›05 /2011

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Netgear ReadyNAS Ultra 2 Å Edel verarbeitet, relativ leise trotz üppiger Prozessorleistung, rieisger Funktionsumfang ÍFür Haushalts-Dauernutzung grenz­ wertiger Stromverbrauch (>10W Standby), allerdings durch Timer und Wake-On-Lan reduzierbar.

QNAP TS-259 Pro+ ÅDie schnellste 2-Platten-NAS von QNAP. Rasante Datentransferraten und Media­ server-Rescans, zahlreiche Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten. ÍStandby-Stromverbrauch (16W) für zivile Anwendung etwas hoch, aber durch Timer und Wake-On-LAN reduzierbar.

HDD bis 2x2TB 3,5'', auch bestückt mit 1 oder 2 Seagate Barracuda LP erhältlich. Mediaserver ReadyDLNA, nicht konfigurierbar, aber zuverlässig. Twonky Media und Squeezebox Server als Add-On erhältlich Features zahlreiche integrierte und nachrüstbare Server-Dienste, 2 LAN-Anschlüsse, USB3.0, Wake-On-LAN Geräusch mildes Lüfterrauschen, gerade noch wohnzimmertauglich Preis mit 1x2TB: ca. 500 Euro

HDD bis 2x3TB 3,5'' oder 2,5'' Mediaserver Twonky Media integriert, Squeezebox Server als QPKG installierbar Features 4 USB-Anschlüsse, 2 e-Sata, 2 LAN-Anschlüsse, Wake-On-LAN, Geräusch nicht wirklich wohnzimmertauglich, gehört eher in einen Nebenraum Preis ohne HDD ca. 500 Euro.

ness-Klasse abdeckt. Wobei sämtliche tisch statt nach Tracknummer aufreiht, brauch. Grundsätzlich liegen NAS hier Speichersysteme einige Grundanforde- – dass der Nutzer diese Sortierung an schon mal deutlich unter normalen PCs, ­seine eigenen Hör- und Suchgewohn- aber hier wie dort gibt es einen unausrungen erfüllen mussten. heiten anpassen kann. weichlichen Zusammenhang: Je mehr Es gibt daneben noch viele wünschens- Rechenleistung ein Prozessor im BeServer-Qualitäten Bedingung Nummer eins: Das Gerät werte Fähigkeiten: dynamische Listen à darfsfall bietet, desto höher ist sein muss Musikdateien aller relevanten For- la „zuletzt hinzuoder mate nicht nur speichern, sondern dem gefügt“ Netzwerkplayer auch in übersichtlicher „meistgehört“, Form und korrekter Sortierung anbieten. eine zuverlässiDas erledigen sogenannte Server­ ge Übermittlung programme, die entweder ein fester Teil der Covermotive des NAS-Betriebssystems sind oder an Spieler oder nachträglich darauf installiert werden. Controller, die Fast alle Netzwerkplayer erwarten, dass diese anzeigen Kinderleicht: Erweiterungen, etwa Squeezebox Server, lassen oder sich auf der QNAP über sogenannte QPKG-Pakete installieren. sich dieser Server nach dem UPnP-AV- können, Protokoll richtet. Leider garantieren aber auch die Fähigweder der UPnP- noch der darauf auf- keit, vom Player nicht unterstützte Datei- Stromverbrauch auch dann, wenn die setzende DLNA-Standard, dass der formate in Echtzeit in ein kompatibles Leistung nicht genutzt wird. Es geht also ­betreffende Server wirklich brauchbar Format umzusetzen. Während die darum, den optimalen Kompromiss zu Grundanforderungen meist erfüllt wer- finden. Bis vor 1-2 Jahren lag dieser bei ist. Dafür ist es notwendig, – dass zumindest die Dateiformate FLAC, den, teilt sich bei den nice-to-have-­ ARM-Prozessoren etwa von Marvell, Fähigkeiten die Spreu vom Weizen. AppleLossless, WAV/AIFF, MP3 und die auch heute in vielen NAS stecken. AAC unterstützt werden, Für die leistungsfähigeren Modelle kom– dass die Sortierstruktur, die der Server Sparsamkeit men aber zunehmend die kleineren Hubdem Player oder dessen Controller prä- Die zweite Voraussetzung für einen Ein- raumklassen aus Intels Atom-Serie zum sentiert, praxistauglich ist und nicht z. B. satz als allzeit bereiten Musikserver ist Einsatz. Alle NAS in diesem Artikel Songs innerhalb eines Albums alphabe- ein möglichst niedriger Energiever- ­begnügen sich mit Bereitschafts-Strom18

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aufnahmen im ein- bis knapp zweistelligen Wattbereich, einige lassen sich zudem nach Zeitplan automatisch ein- und ausschalten oder durch Wake-On-Lan übers Netzwerk starten, was den effektiven Verbrauch weiter senkt. Wake-onLan-Befehle (Magic Packets genannt) lassen sich mit einem kostenlosen App verschicken (z.B. NetAwake).

Sicherheit Die dritte Bedingung müsste eigentlich an erster Stelle stehen: Sicherheit. Ist die Sammlung mal ein paar tausend ­Alben groß, wäre ein Totalverlust verheerend, zumal, wenn es für einen Teil, etwa die bezahlten Downloads, gar kein physisches Original mehr gibt. Auf den dritten Platz rutscht die Sicherheit nur, weil die Wahl des richtigen Servers ­allein nicht ausreicht, um sie zu gewährleisten. Wichtiger ist, dass man sich über die Vergänglichkeit jeder (!) Festplatte im Klaren ist und eine mehrstufige Backup-Strategie verfolgt. Die meisten der in diesem Artikel empfohlenen Systeme bieten Platz für zwei Festplatten. Bei den klassischen NAS-

­ ine der beiden Platten in so einem e RAID aus, schützt diese Redundanz vor Datenverlust und verhindert, dass der Server ausfällt. Das NAS zeigt das Problem meist schon vor dem Totalausfall über seine Status-LEDs und im Web-­ Interface an; die besseren Modelle können zusätzlich auch Warn-Emails verschicken. Nach dem Plattentausch wird das RAID automatisch neu aufgebaut; der Server bleibt durch­ gehend nutzbar. Als echtes Backup darf man ein RAID aber nicht missverstehen: Weder schützt es den Benutzer vor eigener Dummheit (weil auch z. B. ein versehentlicher Lösch­be­ fehl gleichzeitig auf KLassiker: Das Webinterface von Netgears Raidiator-Betriebs­ system – hier der Backup-Manager – ist ruhig und übersichtlich. beiden Laufwerken­ ausgeführt wird), ches Zwillingspaar wird RAID1 genannt, noch bietet es Schutz gegen ganz banale Gefahren wie Herunterfallen, Feuer, Redundant Array of Independent (je nach Lesart auch Inexpensive) Discs. Fällt Wasser, Blitzschlag, Diebstahl oder Modellen von QNAP, Netgear und Synology lassen sich diese vom Besitzer mit wenigen Handgriffen montieren oder tauschen. Die zweite Platte dient dabei meist nicht als Speichererweiterung (auf eine 2TB-Platte passen ca. 6000 CDs, was meist eh ausreicht), sondern als exaktes Duplikat der ersten Platte. Ein sol-

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auch ein Versagen der NAS-Hardware, das zwar selten ist, dann aber mühelos auch beide Platten ruinieren könnte. Festplatten aus einer Fertigungs-­Charge weisen zudem in der Ausfallswahrscheinlichkeit eine erstaunlich geringe Serienstreuung auf und können beun­ ruhigend zeitnah den Geist aufgeben. Ein typisches Beispiel traf die AUDIORedaktion an einem heißen Sommertag, als gleich drei etwa ein Jahr zuvor gleichzeitig angeschaffte iBooks mit Fest­ plattenschaden liegenblieben – innerhalb von nicht mal drei Stunden. Je größer die Plattenkapazität, desto riskanter ist bei einem RAID die ohnehin heikle, weil nicht-redundante RebuildPhase nach dem Plattentausch: je nach NAS-Modell kann sie viele (zweistellig!) Stunden dauern, in deren Verlauf die verbleibende Platte Schwerstarbeit leisten muss. Aus den oben skizzierten Gründen ist es eine gute Idee, RAID-Systeme nicht gleichzeitig mit identischen Platten zu bestücken. Die meisten NAS

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werden auch teilbestückt angeboten, man kann sie also z. B. mit 1x1TB ­anschaffen und die Redundanz-Platte separat kaufen. Einzige Bedingung: Sie muss mindestens die gleiche Größe ­haben und sollte für das NAS als kompatibel freigegeben sein – entsprechende Listen hat jeder Hersteller online. Ein physisch getrenntes Backup ist trotzdem unerlässlich. Wer wirklich ruhig schlafen will, sollte seine Daten regelmäßig auf zwei weiteren NAS oder USBPlatten sichern, diese Backups nicht dauerhaft am Netz lassen und eines davon idealerweise off-site, also beispielsweise im Büro oder bei Freunden, auf­ bewahren. Die Kosten dafür sind nach HiFi-Maßstäben fast vernachlässigbar, der Nutzen im Zweifelsfall unbezahlbar.

Prozessor-Serverprogramm-Kombi leistungsfähig genug ist, Streams aus gepackten Formaten in wav zu transcodieren, kann man den Netzwerkplayer von dieser Rechenbürde befreien, was bei diesem geringere Prozessoraktivität und

Vorbildlich: Der Synology-Mediaserver mit frei einstellbarem Suchbaum.

Welche nehmen? Sound Keine Angst: Das vierte „S“ führt nicht ins Reich des Voodoo. Festplatten ­haben gar keinen Klangeinfluss, NAS-Systeme höchstens einen indirekten: Wenn ihre

damit womöglich geringeres Störpotential bewirken könnte. Eine solche Echtzeit-Formatwandlung beherrscht aktuell nur AssetUPnP auf dem AssetNAS; primär ist dieses Feature aber nicht für

Synology DS-211+ Å Leise, stromsparend; leistungsstark genug für UPnP und SqueezeboxServer im Parallelbetrieb. Zahlreiche ErweiterungsApps, sehr schönes Web-Interface ÍUPnP: Albumcover-Ausgabe sehr lückenhaft. Kunststoffgehäuse akustisch günstig, wirkt aber nicht sehr wertig. Betriebssystem­ -­Installation und RAID-Formatierung bei Erst-Inbetriebnahme etwas langwierig. HDD Bis 2x3TB, 3,5'' oder 2,5'' Mediaserver Synology, detailliert einstellbar, frei konfigurierbare Sortierstruktur. Squeezebox Server Features Web-Dienste (MySQL, PHP, virtueller Host), Mailserver, Druckerserver, Bittorrent-Downloadmanager, StreamingApps für iPhone etc. Geräusch sehr leise, wohnzimmertauglich Preis ohne HDD ca. 350€

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­ udiophile gedacht, sondern für exo­ A tische Audio-Dateiformate, die kein ­Player nativ unterstützt. Auch wenn die Qualität der gestreamten Daten identisch ist, klingt das Betriebsgeräusch unterschiedlicher NAS durchaus mehr oder weniger high-endig. Ihre akustische Signatur setzt sich aus den mechanischen Geräuschen der Platten selbst und dem des bei MehrplattenNAS fast unvermeidlichen Lüfters zusammen. Bei den Zweiplatten-Systemen auf diesen Seiten gibt es dennoch voll wohnzimmertaugliche Exemplare, deren Hörbarkeit durch entkoppelte Plattenmontage, schlaues Gehäusedesign und großkalibrige, langsamdrehende Lüfter gegen Null geht.

Wer die NAS als vollwertiges HiFi-Gerät im Hörraum platzieren will (wofür es freilich keine sachliche Notwendigkeit gibt), sollte dennoch zu einem gänzlich lüfterlosen Modell greifen, denn erstens

Seagate GoFlex Home Å Sehr günstige Ein-Platten-NAS ohne Lüfter; kaum teurer als eine nackte 2TB-Platte; schreibt und liest preisbezogen sehr flott. ÍUPnP-Server vorkonfiguriert und nicht anpassbar, kein Squeezebox Server, rudimentäre Rechte­ verwaltung (z.B. kein Passwortfreier Gastzugang möglich). HDD 1x1TB, 2TB oder 3TB 3,5'' Mediaserver vorinstalliert, keine Einstellmöglichkeiten Features USB-Drucker im Netzwerk teilen, Premium-Dienste (Fernzugriff via Internet etc. gegen Aufpreis. Geräusch sehr leise, voll wohnzimmertauglich. Preis 1TB ca. 110€, 2TB ca. 150€


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Asset NAS Å Erstklassig verarbeitet, kommt perfekt vorkonfiguriert aus der Verpackung, guter Kompromiss zwischen NAS und vollw. PC. ÍKein echter RAID-Betrieb möglich, Betriebssystem auf einer der beiden Platten – bei Ausfall mühsame Wiederherstellung. HDD 2x1TB 3,5'' Mediaserver AssetUPnP vorinstalliert, Squeezebox Server vorinstalliert. Beliebige andere möglich, solange WHS-kompatibel. Features Fast alles, was auf XP läuft, läuft auch hier. Geräusch minimale Laufgeräusche der HDD, sonst dank Passivkühlung geräuschlos. Preis mit 2x1TB: 800 Euro

streuen die verbauten Ventilatoren ­naturgemäß – eine NAS wird vielleicht etwas lauter sein, die andere etwas ­leiser –, und zweitens kann ein anfangs sanft laufender Propeller auch mit den Jahren an Laufruhe einbüßen. Lüfterlose Ein-Platten-NAS wie die QNAP TS-119 machen sich im HiFi-Rack sehr gut und garantieren vor allem dann einen flüsterleisen Betrieb, wenn sie mit einer langsam laufenden, „grünen“ HD bestückt werden, die zudem Betriebstemperatur und Stromverbrauch senkt. Die kleine QNAP (die schon mehrmals in AUDIO empfohlen wurde) ist dabei schnell genug, um neben Twonky ­Media auch einen Squeezebox Server zu unterstützen –das kleine Ding kann also schon UPnP-Player und Squeezeboxen im ­ganzen Haus parallel beliefern. Nochmals drastisch mehr Leistung und Flexibilität bei noch geringerer Geräusch­ entwicklung bietet die Asset NAS, die äußerlich eher an ein HiFi-Gerät als an einen Minicomputer erinnert. Sie ist streng genommen keine NAS, sondern ein Windows Home Server mit zwei 22

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Die schlanken Linux-Betriebssysteme 1TB-Platten, dank trickreicher Montage geräuschminimiert und mit einem flot- der „echten“ NAS-Modelle von Synoloten, durch eine lautlose Heatpipe (flüs- gy, QNAP und Netgear sind nicht für wilsigkeits-) gekühlten Atom-Prozessor des Nachinstallieren gedacht, bieten aber von Haus aus eine Vielzahl prak­ ausgestattet. Serienmäßig ist der beste UPnP-Server am Markt installiert, der tischer Funktionen: Bittorrent-Clients, dem Gerät auch den Namen gibt: Asset­ Remote-Dienste, die die Inhalte der via UPnP (rechts) erlaubt komplexere Suchstrukturen, bietet weiter reichende Transcoding-Optionen und übermittelt Cover-Artwork zuverlässiger als alle anderen Server, die AUDIO bisher ausprobiert hat. Ein weiterer Vorteil ist die Offenheit des WHS-Betriebssystems, das die Installation Windows-­ üblicher Programme erlaubt. Die Server-Referenz: AssetUPnP, hier die SetupSo muss etwa die immer Seite, funktioniert extrem zuverlässig und komfortabel. mal wieder nötige Nach­ bearbeitung von Metadaten nicht mit Internet an jeden Ort der Erde beamen, viel Netzwerkverkehr auf einen exter- Backup-Manager für automatisierte Sinen Rechner delegiert werden, sondern cherungen von oder auf andere Rechner, und eigene Dateimanager, die ein Kopiekann, gesteuert von einem beliebigen Rechner via Remote Desktop, blitz- ren größerer Datenmengen ohne den Umweg über einen PC ermöglichen. schnell auf dem NAS selbst passieren.

Asus EEEBox 1501 U Å Alternative zur NAS: ein sparsamer MiniPC, erweitert mit einer externen USB3.0Platte. Vollwertiger PC mit Win7Home Prem., dank HDMI auch als Multimedia-Center am TV einsetzbar. Freie Serverwahl – für Win7 gibt es fast alles. ÍHöherer Wartungs- und Konfigurations­ aufwand dank Windows HDD 250GB integriert, durch externe Platten mit USB2.0 oder 3.0 beliebig erweiterbar. Mediaserver: Twonky (kostet 19€ extra), Squeezebox Server, AssetUPnP (18,50€), WMP (vorinstalliert, aber unbrauchbar) Features alles, was unter Win7 funktioniert... Geräusch leises Rauschen, nicht laut, aber vernehmlich Preis ca. 450€, 2TB USB3.0 ca. 100€

Wer in seinem Musiknetz neben UPnPClients auch Squeezeboxen betreiben will, findet für alle drei NAS fertige Installationspakete mit dem notwendigen Squeezebox Server, die in wenigen Klicks installiert sind. Steht ein solches Programm dann einer etwas größeren Musiksammlung gegenüber (die von AUDIO passt mit ca. 27000 Songs noch locker auf eine Terabyte-Platte), zeigt sich an der Zeit, die ein kompletter Neuscan braucht, dass es auch hier nichts geschenkt gibt: Die teureren Platten von Netgear und QNAP hängen die preiswertere Synology mühelos ab. Lahm ist auch diese sehr leise NAS keineswegs: AUDIOs aktueller HörraumServer, eine extrem zuverlässige, aber mittlerweile etwas betagte ReadyNAS Duo, braucht für die gleiche Aufgabe die dreifache Zeit. Wer nicht ständig an seiner Sammlung und den Servereinstellungen herumexperimentierte, konnte bislang auch damit leben. Andererseits: Betrachtet man sie als HiFi-Geräte (und das darf man ruhig), sind selbst HighEnd-NAS letztlich Sonderangebote.

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