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so bereitest du dich richtig auf Klassenarbeiten und Tests vor


Inhalt

4 Einleitung

6 Clever vorbereiten Schlaue Tipps, die nur wenig Aufwand erfordern, aber großen Erfolg zeigen

8 Kreativ durchstarten Originelle Methoden, mit denen das Wissen besser haften bleibt

und in der Prüfung präsent ist

14 Mit Struktur punkten Erprobte Strategien, um Gelerntes richtig zu verpacken und optimal zu präsentieren, wenn es drauf ankommt

17 Entspannt powern Gute Ratschläge, damit die Nerven nicht mit dir durchgehen – ganz easy der Prüfungsangst vorbeugen

20 Locker Leistung bringen Wichtige Hinweise, wie du auf den Punkt fit bist und in der Prüfung das Beste herausholst Impressum: Redaktion: Ischta Lehmann; Art Director: Manfred Neussl; stellv. Art Director: Tom Schneid; Layout/Titel: Evelyn Kugler; Illustrationen: Björn Maier; Bildredaktion: Maike Feder; Dokumentation/Produktion/Schlussredaktion: FOCUS Magazin Verlag GmbH

Hefte, Blöcke und mehr, alles mit hohem IQ.

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eInleITunG

Ohne Stress locker durch jede Prüfung

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ie gehören zu den unangenehmen Pflichten des Schülerlebens: Ob sie nun Klausur, Schulaufgabe, Test oder Ex heißen – Prüfungen mag niemand wirklich gern. Aber mit ein paar cleveren Strategien kannst du sie von nun an leichter meistern. Dieser Leitfaden hilft dir bei jeder Prüfung – um welches Fach es geht und welches Thema drankommt, ist ganz egal. Denn die Schritte zum Erfolg sind immer ähnlich. Je früher

nur nicht durchdrehen! Wegen einer Prüfung musst du nicht den Kopf verlieren. Besser: tief durchatmen und die Tipps lesen

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du damit anfängst, diese Methoden einzuüben und clever zu pauken, desto besser – nicht erst für die Abschlussarbeit sind sie unverzichtbar! Und mit der Zeit wirst du so immer routinierter und schließlich ein echter „Prüfungs-Checker“. Weitere Tipps und viele aktuelle Hinweise findest du übrigens auf unserer Internet-Seite www.focusschule.de – klick doch einfach mal rein. Im Test-Center bieten wir dir zum Beispiel einen Test zum Downloaden an, der dir verrät, welcher Lerntyp du bist und wie du deinem Typ entsprechend am besten lernst. Viel Erfolg! ■

Keine Panik – schweißausbrüche vor Klausuren gehören bald der Vergangenheit an. schlau mit strategien!

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cleVeR VORBeReITen

Ohne Mühe den Einstieg finden Manchmal ist gar nicht viel Aufwand nötig, um Erfolg zu haben

Wenn du weißt, was dich in der Prüfung erwartet, kannst du dich zielgerichtet darauf vorbereiten.

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Frag deinen lehrer, welches Gebiet er behandeln will und wie umfangreich die Klassenarbeit sein wird. Lehrer wollen Schüler (meistens!) nicht in die Pfanne hauen und antworten offen. Vielleicht kann er auch genau sagen, welches Kapitel im Lehrbuch relevant ist. Mach dir Notizen, wenn er in der Stunde ankündigt, welche Art von Aufgaben drankommen.

Verschaff dir einen Überblick, ob du über alles notwendige Material zur Vorbereitung verfügst. Hast du im Unterricht immer mitgeschrieben? Wenn du krank warst oder deine Notizen unvollständig sind, kopier dir die Mitschriften eines zuverlässigen Klassenkameraden.

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Stell alle Aufgabenblätter, Buchwann du welches Gebiet bearbeitest. Die Portionen sollten nicht zu kapitel und Kopien aus dem Unterricht zusammen, die du brauchst. groß sein: besser achtmal eine StunAuch alte Hausaufgaben sind eine de als einmal acht Stunden! Wichtig: sinnvolle Hilfe, weil sie dir zeigen, Puffertage einplanen, an denen du wo du noch Schwierigkeiten hast. Lernpausen einlegst. Korrigier deine Hausaufgaben daher immer so, Lernen, dass die Fehler späohne dabei zu ter noch zu erkendenken, ist nichts. nen sind. Denken und nichts Wenn du beim Lerlernen ist ermüdend nen feststellst, dass japanisches du nicht alles verstanSprichwort den hast: Klär deine FraTeil dir deine Vorbereigen rechtzeitig ab, sei es tungszeit ein. Erstell je nach mit dem Lehrer, KlassenkameUmfang der Arbeit etwa ein bis raden oder deinen Eltern. Unklarzwei Wochen vor dem Termin – bei heiten am Tag vor der Prüfung verAbschlussprüfungen entsprechend unsichern. Vielleicht hilft dir auch früher – einen Stundenplan. Teil den eine Internet-Recherche weiter, oder Stoff in lernetappen ein und notiere, du schlägst in der Bibliothek nach. ä

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cleVeR VORBeReITen

Verschwende deine Zeit nicht mit planlosem Lernen: Stell klar, welche art von aufgaben dich in der Prüfung erwartet: Musst du einen Aufsatz oder ein Diktat schreiben, mathematische Textaufgaben lösen, Formeln oder Geschichtszahlen kennen, Fragen zu einem unbekannten Text beantworten oder eine Übersetzung anfertigen? Übe genau das, was gefragt ist. Für das Diktat trainierst du beispielsweise Rechtschreibung. Sollst du Sachaufgaben bearbeiten, gehst du die Übungen aus dem Buch noch einmal durch und versuchst, dir eigene Aufgaben in der gleichen Art auszudenken. Musst du Fakten pauken, helfen dir die Merkstrategien aus dem nächsten Kapitel.

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nete Thema in die Mitte (siehe unten). Von hier aus zeichnest du Verbindungslinien, an die du weitere untergeordnete Punkte notierst. Von diesen führen, wenn nötig, weitere Striche zu

Mit Power richtig loslegen

Mindmap: die Lern-Landkarte

Originelle Methoden, mit denen das Wissen besser haften bleibt und in der Prüfung präsent ist

Verästelungen zeigen, welche Gebiete zusam– mengehören. oberbegriff ist hier „Vererbung“

Eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen, ist eine Mindmap: Schreib auf einem großen Blatt Papier das übergeord-

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neuen Begriffen. Es darf ruhig zuerst mal chaotisch aussehen. auch Vokabeln kannst du auf diese Weise prima lernen, wenn du Mindmaps für Wortfamilien erstellst: Schreib z. B. „family“ in die Mitte und an die Äste zugehörige Worte wie „brother“, „aunt“ u. Ä.

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hat, gewinnt. ■ Denk dir Eselsbrücken aus – je verrückter, desto besVon wegen, Lernen ist langweilig! ser! Formeln oder Geschichtszahlen Mach dir doch mal einen Spaß dableiben leichter haften, wenn du sie raus: ■ Um viele Fakten zu behalin Reimform verpackst oder Merkten, kannst du dir ein großes Poster sätze dazu formulierst. Das könnte malen, das du dort aufhängst, zum Beispiel so klingen wie wo du häufig vorbeider bekannte Spruch „7, Lernen kommst, und es immer 5, 3 – Rom kroch aus ist wie Rudern wieder ansiehst – funkdem Ei“, der an die gegen den Strom. tioniert ganz nebenbei. Gründung Roms im Sobald man aufhört, ■ Wenn du im Team Jahr 753 vor Christreibt man zurück lernst, motiviert euch tus erinnert. vielleicht ein gemeinBenjamin Britten sames Quiz. Der Quizbritischer Komponist master wählt die Fragen aus, die Kandidaten versuchen, sie zu beantworten. Dann die RolNicht jede Lernmethode funklen tauschen. ■ Erfinde dein eigetioniert für jeden Schüler gleich nes „Memory“-Spiel, zum Beispiel gut. Versuch doch einmal herausfür Vokabeln. Wer die meisten Paare zubekommen, welcher Lerntyp du (wie „Auto“ und „Car“) gefunden bist – wenn du deine Stärken und

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Vorlieben kennst, kannst du deine Lernstrategien besser darauf abstimmen. Eine ausführliche Analyse und Beschreibung findest du unter www. focus-schule.de/lerntypentest. ■ Der visuelle lerntyp nimmt am besten das auf, was er sieht. Fertige Skizzen, Schaubilder oder Zeitleisten an, um den Stoff zu illustrieren. ■ Der akustische lerntyp speichert vor allem Gehörtes. Nimm z. B. Vokabeln und ihre Übersetzung auf eine Kassette auf, oder sprich Geschichtszahlen leise vor dich hin. ■ Der motorisch-haptische lerntyp prägt sich ein, was er anfassen oder ausprobieren kann. Mach dir Wissen möglichst „plastisch“ und geh beim Üben im Zimmer umher. ■ Der gemischte lerntyp vereint die vorigen. Probier aus, welche Methoden dir am besten liegen.

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Bei den Vokabeln hakst du immer an derselben Stelle, die Textaufgaben in Mathe fängst du oft verkehrt an? Sieh dir deine Aufzeichnungen und Hausaufgaben noch einmal genau durch, und analysiere die Probleme. Sind es Flüchtigkeitsfehler, hattest du die Fragen nicht verstanden, oder steckt vielleicht eine größere Wissenslücke dahinter? Dann verbessere gezielt Schwachstellen.

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Damit du den Stoff nicht nur zu Hause am Schreibtisch präsent hast, sondern ihn auch später in der Prüfung abrufen kannst, ist manchmal ein simpler Trick hilfreich: Stell dir beim Lernen vor, du wärst im Klassenzimmer. Wie riecht es dort, welche Geräusche hörst du vermutlich in der Prüfung, wie sieht der Raum aus? Präge dir alles genau ein. Jetzt geh im Kopf durch, wie du an deinem Pult sitzt und ganz locker die Aufgaben bewältigst, die vor dir liegen. Versuche, deine Nervosität in den Griff zu bekommen, dann beginnst du mit dem Lernen. In der Prüfung wirst du dann wieder die Bücher vor dir sehen, mit denen du geübt hast, und dich wie zu Hause fühlen.

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MIT STRuKTuR PunKTen

Starker auftritt mit gutem Plan Damit du dein Wissen nicht als chaotisches Knäuel präsentierst, musst du es richtig verpacken

In den meisten Fächern kommt es nicht nur darauf an, viele Fakten parat zu haben – du musst

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sie auch geschickt „verkaufen“. ■ Verstecke wichtige Informationen nicht in Nebensätzen. ■ Verbinde kürzere Sätze durch sinnvolle Bindewörter wie obwohl, dennoch, trotzdem, weil – so wirkt der Text flüssiger. ■ Formuliere aktiv, nicht passiv. Also statt: „Das Gesetz wurde beschlossen.“ Besser: „Der Bundesrat beschloss das Gesetz.“ ■ Vermeide unnötige Wortwiederholungen. Nutze andere Begriffe mit derselben oder einer ähnlichen Bedeutung. So kannst du z. B. das Verb „sagen“ variieren mit „betonen“, „äußern“, „erklären“, „erwidern“ usw., je nach Zusammenhang. ■ Benutze Fachbegriffe oder Fremdwörter nur, wenn du ganz sicher weißt, was sie bedeuten und wann man sie verwendet.

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Aufsätze wirken lebediger, wenn du sie mit Zitaten garnierst. Das funktioniert aber nur, wenn du die betreffenden Sätze (z. B. ein Sprichwort oder die Äußerung einer Romanfigur) korrekt auswendig beherrschst oder den entsprechenden Text in der Arbeit benutzen darfst. Wähle aussagekräftige Sätze, die deine Argumentation unterstützen, aber nicht mehr als zwei bis drei hintereinander. Setze sie in Anführungszeichen und nenne Autor, Titel, Seitenzahl deiner Quelle. Auslassungen kennzeichnest du durch drei Punkte in eckigen Klammern. Ist ein Zitat zu lang, um es wörtlich zu übernehmen, gib es besser zusammengefasst in Form von indirekter Rede wieder.

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MIT STRuKTuR PunKTen

■ Sammle Stichworte zum Thema,

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Bei Tests läuft dir oft die Zeit davon? Tempo kannst du trainieren. Beginn damit, dass du dir bei den Hausaufgaben immer einen Wecker auf 45 Minuten stellst – so bekommst du ein Gefühl dafür, wie lang der Schulstundentakt ist und wie viel du in dieser Zeit schaffst. Auch hilfreich: Stopp die Zeit, die du brauchst, um eine Textaufgabe zu lösen oder eine Übersetzung anzufertigen, damit du in der Klausur die Zeit besser einteilen kannst.

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Besorg dir, wenn möglich, alte Klausuren zum Thema. Oder: Stell dir selbst Aufgaben, und fertige eine Probeklausur an. Die lässt du einen Tag liegen und versuchst dann, sie zu lösen. So ist der Test später kein Sprung ins kalte Wasser. Und vermutlich ist das, was der Lehrer von dir wissen will, weniger schwierig, als was du selbst von dir verlangt hast. Diese Übung kannst du auch mit Klassenkameraden durchführen, wenn ihr eine Lerngruppe bildet.

Wenn du probeweise einen Aufsatz schreibst, trainiere dabei, Texte sinnvoll zu gliedern:

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notiere kurz, was du sagen willst. ■ Erstell eine Gliederung, an der du dich beim Schreiben orientierst. Ordne die Aspekte nach ihrer Bedeutung – die wichtigsten Punkte zuerst. ■ Nenn in der Einleitung das The-

ma, um das es gehen soll. Verwende dabei Formulierungen aus der Fragestellung. ■ Schließ den Kreis: Fass deine Ergebnisse am Ende noch einmal zusammen, so dass du die Fragestellung vom Anfang erneut aufgreifst.

Ohne Stress auf die Zielgerade Damit die Nerven nicht mit dir durchgehen, kannst du vorbeugen – und zwar ganz easy

Bist du ein Kandidat für Prüfungsangst? Beuge vor, indem du schon beim Lernen die richtige Einstel- ä

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lung mit einübst. Verbiete dir neRetter bei Klausuren, sondern auch gative Gedanken wie „Das schaffe eine prima Lernhilfe, mit der du das, ich eh nicht“ oder „In Mathe war ich was du geübt hast, noch einmal im ja schon immer schlecht“. Denn Überblick erhältst: wenn du dir das immer wieder einSchreib aus deinen Unterlagen redest, leidet deine Leistung am die wichtigsten Fakten möglichst Ende wirklich darunter. Verstichwortartig zusammen. Notier diese Exzerpte wende stattdessen posiWissen, was tives Gedanken-Futter. (Ausschnitte) auf imman weiß, und Versuche, negative mer kleineren Zetteln, wissen, was man Sätze positiv zu wenbis alles noch kürzer nicht weiß, das ist den: „Ich bin gut vorund knapper gefasst bereitet, das schaffe ist. Was dabei herauswahres Wissen ich!“ oder „Ich lerne kommt, ist ein PapierKonfuzius aus meinen Fehlern chen, auf dem nur noch chin. Philosoph und verbessere mich“. das steht, was du ohnehin schon weißt und begriffen hast, da du es ja mühsam erarbeitet hast. Ein kleiner Helfer, der unheimDer Spickzettel kann also wählich beruhigend wirkt: Der Spickrend der Arbeit ganz gemütlich unzettel ist nicht nur Last-Minutegenutzt im Ranzen schlummern.

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Wenn du deinen Zeitplan clever gestaltet hast, dürfte für den letzten Tag vor der Prüfung keine Arbeit mehr übrig sein. ■ Wenn du alles durchgegegangen bist und beherrschst, ist jetzt die Zeit für eine leichte Wiederholung. Blättere deine Unterlagen noch einmal durch, aber verbeiße dich nicht in Probleme. ■ Nutze die Zeit, um etwas Angenehmes zu tun: Tobe dich beim Sport aus, triff dich mit Freunden, höre Musik, oder entspann dich mit einem schönen Buch – alles, nur keinen Stress! ■ Gehe zeitig ins Bett, damit du am nächsten Tag fit und ausge-

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ruht bist. Wichtig: nach dem Lernen besser nicht fernsehen, vor allem keine gruseligen, spannenden Geschichten – deren Eindrücke überlagern das, was du gerade gelernt hast.

Vor deinem wichtigen Tag solltest du alle Hektik vermeiden. Suche dir bereits am Abend vorher Kleidung heraus, in der du dich wohlfühlst, und lege schon alle Materialien, die du benötigst, bereit. So beugst du Panikattacken am nächsten Morgen vor. Vielleicht noch einen beruhigenden Tee oder ein Glas warme Milch, dann aber: gute Nacht! ä

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enTSPannT POWeRn

Diese Prüfung ist nicht deine erste und bestimmt auch nicht deine letzte. Verdeutliche dir selbst, welche Bedeutung sie für dich und dein

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Leben hat und welche Folgen es hätte, würdest du diesmal nicht gut abschneiden. Eine realistische Einschätzung hilft dir, deine Nervosität in Grenzen zu halten. Auf die leichte Schulter nehmen solltest du den Test deswegen aber auch nicht.

Topfi t zur richtigen Zeit So holst du in der Prüfung das Meiste raus – zeig, was du kannst!

Pillen oder Tröpfchen wie Baldrian gegen Nervosität sind in der Prüfung nicht ratsam. Vor allem, wenn du sie noch nie vorher aus-

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probiert hast und nicht weißt, in welcher Dosierung sie anregend wirken und wann sie dich müde machen. Also besser: Finger weg!

Geh nicht mit leerem Magen zur Schule – auch das Gehirn benötigt Nahrung, um Höchstleistungen liefern zu können. Sinnvoll ist zum Frühstück beispielsweise eine Scheibe Vollkornbrot mit Quark oder Käse, auch ein Müsli oder Joghurt mit frischen Früchten. Und nicht zu viel Cola trinken, das putscht nur kurzfristig auf. Viel Flüssigkeit wie Wasser zu trinken, ist dagegen hilfreich für die grauen Zellen. Für einen schnellen Energieschub sorgen eine Banane, ein Stück Traubenzucker oder Müsliriegel. Gegen das

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Leistungstief zwischendurch ein wenig Studentenfutter, nüsse oder Sonnenblumenkerne knabbern. Sie steigern den Informationsfluss zwischen den Gehirnzellen und die Konzentrationsfähigkeit.

Mach dein eigenes Ding, kurz bevor es losgeht. Lass dich nicht von nervösen oder hektischen Mitschülern anstecken – von solchen Kandidaten halte dich lieber fern. Auch Besserwisser, die mit ihrem Fach- ä

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chinesisch prahlen, sind jetzt kein guter Umgang. Fang auch nicht an, wie wild deine Notizen durchzublättern, das verwirrt dich nur und macht unsicher. Sprich dir in Gedanken Mut zu, und sag dir, dass du gut vorbereitet bist – stimmt ja auch!

Lies dir in der Prüfung zunächst alle Aufgaben einmal durch. Beginne mit der einfachsten, die du gut lösen kannst, das vermittelt dir Selbstbewusstsein. Dann geht’s mit gutem Gefühl weiter. Wenn du an einer schwierigen Aufgabe hängen bleibst: Quäle dich nicht länger als drei Minuten damit, wechsle lieber zügig zum nächsten Punkt. Wenn du mit allen anderen Aufgaben fertig

bist und noch Zeit übrig hast, kannst du es mit dem Problemfall noch einmal versuchen.

Viele Lehrer geben anfangs noch Hinweise – notier dir die Tipps, vielleicht helfen sie dir später weiter. Auch wenn der Lehrer Mitschülern Fragen beantwortet, solltest du die Ohren spitzen, es könnte ein Hinweis für dich dabei sein. Aber lass dich nicht verunsichern, konzentriere dich vor allem auf deine Aufgaben. Lies dir die Fragen genau durch, und beantworte sie danach, was gefragt ist. Versuch nicht, alles, was du weißt, unterzubringen, wenn es nicht wirklich zur Aufgabenstellung passt. ■

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