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201101 Deutschland € 9,50  |  www.filemaker-magazin.de

Das unabhängige Magazin für FileMaker       Anwender und Entwickler

Hütchenspiel Glücksspielwarnung an Datenbanknutzer Optimiert für jede Lebenslage

FileMaker Go in hoch und quer Ah, jetzt, ja – Drucken nach dem Update v3

Neues Regelwerk Dateien-Integration mit Tabellen

Migrationsprojekt Kompakter Lesestoff für Einsteiger

FileMaker Lektüre © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

FMM_201101

Neue Zahnarzt-Software

Bildershow mit Biss


Impressum  

FMM 2011 | 01

Impressum FileMaker Magazin   Ausgabe FMM_201101

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Das FileMaker Magazin ist eine unabhängige Zeitschrift und erscheint seit Dezember 1994 im K&K Verlag GmbH in Hamburg (HRB 58514). Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 6 vom 01.02.2001. Das FileMaker Magazin ist als Abonnement und im Einzelverkauf erhältlich. Es erscheinen sechs Ausgaben im Jahr. Das Abonnement verlängert sich um ein Jahr, wenn nicht bis sechs Wochen vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

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Holger Darjus Arnold Kegebein Klaus Kegebein Klemens Kegebein Heike Landschulz Marcel Moré Fabrice Ricker Thomas Siebert Matthias Wuttke

Mitarbeiter dieser Ausgabe   Satz, RZ     Lektorat

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Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung der Anzeigen dieser Ausgabe. Für Inseratswünsche wenden Sie sich bitte an anzeigen@filemaker-magazin.de oder rufen uns an unter +49 40 5 89 65 79 70. * Die hier abgedruckten Seitenzahlen sind nicht rechtsverbindlich. Redaktionelle Gründe können Änderungen erforderlich machen.

Zeichenerklärungen Bei einem Beitrag mit dem Zeichen finden Sie Beispieldateien auf un­se­ ren Internetseiten. Wenn Sie das Symbol sehen, können Sie das Produkt beim K&K Verlag erwerben, z. B. über unseren Internetshop. Dieses Symbol bedeutet, dass Sie dort detaillierte In­for­ma­tio­nen zu dem beschriebenen Buch oder Artikel lesen. Ab sofort zeigen wir mit Zeichen am Beginn eines Beitrages, wie wir einen Artikel einordnen. Wir unterscheiden leicht , mittel oder schwer . Was Sie aber nicht davon abhalten sollte, auch Beträge zu lesen, die nach Eigeneinschätzung außerhalb Ihrer FileMaker Kenntnisse liegen! – Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall!

Mac , dass sich der Artikel vorwiegend an Anwender des Betriebssystems Mac OS richtet. Zeigt der Beitrag das Symbol Win , sind vor allem die Nutzer der Plattform Windows angesprochen. Weiterhin bedeutet

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Das Symbol Pro bedeutet: Dieser Beitrag richtet sich an Anwender, die FileMaker Pro besitzen. Mit Pro Advanced markierte Tipps können nur mit der Entwicklerversion FileMaker Pro Advanced nachvollzogen werden. Klar: Server betrifft den FileMaker Server und bei Web geht es um die Internetfunktionen von FileMaker. Wir halten uns bei der Schreibweise von Begriffen i. d. R. an die Form, die FileMaker in der Software verwendet, also Script und Scripts statt Skript und Skripte, Plugin statt Plug-in usw. Bei Internetadressen verzichten wir auf „http://“, wenn bereits durch das „www“ am Beginn deutlich wird, dass es sich um eine Webseite handelt. Müssen wir eine lange Internetadresse umbrechen, dann setzen wir dies so, dass keine zusätzlichen Zeichen erscheinen.


Editorial

FMM 2011 | 01

Willkommen in 2011 Es ist angerichtet …

Klemens Kegebein (Jg. 1961) ist Geschäfts­f ührer des K&K Verlags und Herausgeber des FileMaker Magazins.

Ich freue mich, Sie alle wieder in froher ­Erwartung diese Ausgabe aufschlagen zu ­sehen! Und das erwartet Sie dieses Mal: Wir warnen Sie vor dem allzu leichtfertigen Umgang mit Dateien auf einem Server-Rechner, beschreiben, wie eine Lösung für Zahnärzte umgesetzt wurde und zeigen auf, wie sie aus einer Lösung mit vielen einzelnen Dateien eine Datei mit vielen in ihr enthaltenen Tabellen erstellen. Ein weiterer Artikel in dieser Rubrik erläutert, wie Sie Wertelisteninhalte, die aus Feldern stammen, beliebig sortieren können. Ganz aktuell gibt es dann eine Würdigung des neuesten Korrektur-Updates zu FileMaker 11; der Autor Fabrice Ricker aktualisiert auch gleich seine in früheren Ausgaben beschriebenen Arbeitsanweisungen! Arnold Kegebein liefert Ihnen eine von FileMaker bisher nicht als Scriptschritt vorgesehene Suchoption, die Sie als Kenner der rechten Maustaste vielleicht dennoch gerne als Funktion gehabt hätten – beide Artikel erscheinen unter der Rubrik „Tipps & Tricks“. Seit der Einführung von FileMaker Go haben wir für alle mobilen Verwendungen von FileMaker eine neue Rubrik eingeführt. Auch in dieser Ausgabe lesen Sie einen Beitrag in dieser Abteilung.

klemens.kegebein @ filemaker-magazin.de

Als Nachtrag zu den Buchbesprechungen aus der vorigen Ausgabe beschreiben wir ein empfehlenswertes deutsches Buch zu FileMaker. Außerdem beschließt Holger Darjus in dieser Ausgabe seine Serie zum Interface Design in FileMaker. Und ganz zum Schluss erläutern wir noch das gerade aktuell beworbene MietAngebot von FileMaker Lizenzen! Ich wünsche Ihnen Lesegenuss bei dieser Ausgabe – und möchte Sie noch einmal an den FMM Award erinnern: Wir suchen herausragende FileMaker Dienstleistungen, Lösungen, Plugins und Tools, kurz alles, was Ihnen als bemerkenswert im letzten Jahr aufgefallen ist! Ihre Nominierungen reichen Sie bitte hier ein:

www.filemaker-magazin.de/go/fmm-award

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Inhalt  

FMM 2011 | 01

Titel

Kegé

Impressum

Titelbild



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Editorial

Klemens Kegebein

Inhalt

Willkommen in 2011

3

Es ist angerichtet …



4

Gewusst wie Klaus Kegebein

Warnung vor dem Hütchenspiel

5

Wissen Sie, wo sich die Datenbank befindet, mit der Sie gerade arbeiten? Matthias Wuttke

Zahnarzt-Informations-System

7

Visuelle Darstellung des Zahnschemas Thomas Siebert

Zusammenführung mehrerer Dateien …

10

… zu Tabellen in einer einzelnen Datei bei einem Migrationsprojekt Klaus Kegebein

Wertelisten aus Feldern

16

Pflegeleicht und beliebig sortierbar

Tipps & Tricks Fabrice Ricker

Solides Druckwerk – mit neuem Regelwerk

17

Ein Nachtrag anlässlich des neuen Update 3 von FileMaker 11 Arnold Kegebein

Gleiche Daten suchen

21

Bauanleitung für einen fehlenden Script-Befehl

FileMaker mobil Marcel Moré

Mit FileMaker Go auf Bildschirmausrichtung reagieren 23 Optimale Darstellung in jeder Lage

Buchbesprechung Heike Landschulz

FileMaker Pro 11 in der Praxis

25

Datenbanken erfolgreich anwenden – für Windows und Mac (von Horst Grossmann)

Layoutgestaltung Holger Darjus

(Human) Interface Design (Teil 4) 

29

Der Dialog zwischen Mensch und Anwendung

Gut zu wissen Klemens Kegebein

VLA, AVLA – Welche Lizenz hätten’s denn gern?

33

Kleine Einführung ins „FileMaker Sprech“

Kleinanzeigen



18

Plugins



20

Adressen



32

Neuigkeiten



35

Aktuelle Versionen



39

Stammtische



39

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Gewusst wie

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leicht

Warnung vor dem Hütchenspiel

1

Wissen Sie, wo sich die Datenbank befindet, mit der Sie gerade arbeiten?

Sicher erinnern Sie sich noch an die Hütchenspieler in Fußgängerzonen und auf Strandpromenaden: Ein Spieler hockt auf dem Boden hinter einem kleinen Teppich, auf dem sich drei Schachteln oder Hütchen und eine kleine Kugel befinden. Er versteckt die Kugel unter einer der drei Schachteln und schiebt sie hin und her. Anschließend fordert er leichtgläubige Passanten auf, einen Geldbetrag auf die Schachtel zu setzen, unter der sie die Kugel vermuten. Bei diesem Spiel können Sie nur verlieren – allerdings höchstens einen Geldschein. Bedeutend größer kann der Schaden sein, wenn Sie nicht mehr wissen, in welchem Verzeichnis sich Ihre aktuelle Datenbank befindet.

Zweitens Nach Abschluss der Wartungsarbeiten soll die überarbeitete Datenbank wieder auf dem Server installiert werden. Dazu wird die ursprüngliche Version in den Papierkorb verschoben. Das Server-Programm kümmert sich aber nicht darum, dass die gehosteten Dateien nicht mehr am ursprünglichen Ort liegen; sie bleiben weiterhin geöffnet, es erscheint keine Fehlermeldung.

Klaus Kegebein

(Jg. 1962) war 1994 Mitbegründer des FileMaker Magazins und ist heute von Lübeck aus als selbstständiger FileMaker Entwickler tätig. klaus.kegebein@gmx.de

Nachdem im Abstand von nur wenigen Tagen zwei meiner Kunden in die gleiche Falle gelaufen sind, finde ich eine Warnung angebracht. So habe ich den „Unfall“ rekonstruiert:

Erstens Eine Datenbank, die normalerweise vom FileMaker Server gehostet wird, soll aus irgendwelchen Gründen lokal geöffnet und bearbeitet werden, zum Beispiel von einem externen FileMaker Entwickler. Dazu wird sie auf ein anderes Laufwerk kopiert – allerdings ohne sie zuvor auf dem FileMaker Server zu schließen.

Drittens Die überarbeitete Datenbank wird in den richtigen Ordner kopiert. Ich weiß nicht, ob der Administrator versucht hat, die Dateien in der Serververwaltung zu öffnen. Vielleicht hat er sich gewundert, dass die Dateien anscheinend automatisch geöffnet wurden – ohne zu merken, dass in Wirklichkeit immer noch die alte Datenbank gehostet wird. Wenn es sich bei den oben erwähnten Wartungsarbeiten um gravierende Änderungen handelt (umfangreiche Layoutänderungen, große Mengen importierter Daten o.  Ä .), sollte im

1 de.wikipedia.org/wiki /Hütchenspiel

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Gewusst wie    laufenden Betrieb schnell auffallen, dass etwas nicht stimmt. Im konkreten Fall hatte ich aber an der Kundendatenbank nur ein paar kleine Details an einigen Scripts und Auswertungslayouts geändert. Der Auftraggeber bemängelte zwar, dass das Script immer noch nicht so läuft wie beabsichtigt und dass das Auswertungs­ layout immer noch nicht die gewünschte Zwischensumme enthält, aber ich nahm an, es handle sich um Fehler meinerseits: Vielleicht hatte ich im Script eine Wenn-Bedingung falsch formuliert oder das falsche Layout bearbeitet? Wir vereinbarten, dass ich die Änderungen bei der nächsten Wartung nachholen würde.

Viertens Irgendwann werden die Dateien auf dem FileMaker Server geschlossen. Vielleicht steht (wie im beschriebenen Fall) eine neue Überarbeitung an, vielleicht muss das Programm geschlossen werden, weil der Rechner neu gestartet oder ein Update eingespielt werden soll.

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Server-Dateien erstellen. Und wenn Sie selbst wie oben beschrieben eine Datenbank vom Kunden bekommen, sollten Sie prüfen, ob das Änderungsdatum stimmen kann oder ob man Ihnen eine veraltete Version geschickt hat. (Das Änderungsdatum ändert sich nicht, wenn die Datenbank vom Server geöffnet wurde, sondern erst, wenn Inhalte geändert wurden; es kann also in Ordnung sein, wenn Stammdaten – zum Beispiel die Postleitzahlen-Datei – längere Zeit nicht geändert wurden.)

Auch Einzelplatz-Versionen sind gefährdet Ich erlebe immer wieder, dass Anwender auch bei Einzelplatz-Anwendungen (die nicht im Netzwerk, sondern nur von einem lokalen Arbeitsplatz benutzt werden) den Speicherort nicht kennen. Der scheint manchmal ganz offensichtlich zu sein – und ist es doch nicht, wie in diesem Beispiel:

Fünftens Beim Starten des FileMaker Servers weiß das Programm nicht mehr, mit welcher Version es zuletzt gearbeitet hat; es öffnet die Dateien im vorgegebenen Ordner „Datenbank“ – wo sie korrekterweise auch liegen sollten. Dass die Datenbank in diesem Ordner tage-, vielleicht sogar wochenlang Staub angesetzt hat, merkt das Programm nicht. Wenn die Anwender schnell genug bemerken, dass die zuletzt erfassten Daten verschwunden sind, und wenn der Papierkorb auf dem Server noch nicht geleert worden ist, lässt sich der Fehler noch beheben. Andernfalls sind die Daten wahrscheinlich rettungslos verloren. Oder wird auf Ihrem Server der Inhalt des Papierkorbs gesichert?

Vorsichtsmaßnahmen Als Anwender sollten Sie unbedingt die Dateien auf dem Server schließen, bevor Sie sie verschieben, kopieren usw. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn Sie das Server-Programm komplett beenden. Es startet ja schnell genug, so­ dass das nicht mit Mehraufwand verbunden ist. Als Entwickler sollten Sie Ihre Kunden auf diese Falle hinweisen, am besten eine „Gebrauchsanweisung“ zum Umgang mit den 6

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Man sollte doch annehmen, dass die AliasDatei (Windows: Dateiverknüpfung) auf eine Datei im darunter liegenden Ordner verweist. Irrtum! Der Ordner Raumplanung ist eine Asbach-Uralt-Version, die erst dann wieder zu Ehren kam, als ich den Anwender bat, mir die komplette Datenbank zur Wartung zukommen zu lassen. Glücklicherweise stellte ich schnell fest, dass in dieser Datenbank schon seit Monaten keine neuen Datensätze angelegt wurden. Das Original der Alias-Datei befand sich nach Art einer Matrjoschka verschachtelt in den unergründlichen Tiefen der Festplatte. Seither gebe ich die strenge Anweisung: Auf der Festplatte darf sich immer nur eine Version der Datenbank befinden. Sicherungskopien müssen unbedingt auf externen Medien gespeichert werden. Aber halten sich Ihre Anwender an strenge ­A nweisungen? 

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Gewusst wie

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leicht

Zahnarzt-Informations-System Visuelle Darstellung des Zahnschemas

Eine Zahnarztsoftware für größere Praxen benötigt auch die visuelle Darstellung der Zahnschemas, also der Informationen, die der Zahnarzt früher mit einem Farbstift auf der Gebisszeichnung des Leistungsblattes eintragen musste. Mit FileMaker hat der behandelnde Arzt diese Daten direkt auf seinem Bildschirm. Der Clou besteht darin, dass das Zahnschema in FileMaker exakt den gleichen Aufbau hat wie die frühere Papierversion und dem Arzt somit Umstellungsprobleme erspart bleiben. In diesem Beitrag soll die zentrale Technik zur Umsetzung visueller Informationssysteme in FileMaker erläutert werden.

Aufgabenstellung l Die Datenmenge soll so gering wie möglich gehalten werden, damit flüssiges Arbeiten im Netzwerkbetrieb möglich ist.

die medizinische Untersuchung bespricht der Zahnarzt das weitere Vorgehen mit dem Patienten und zeichnet die Informationen direkt in das Gebissschema ein. Dafür stehen ihm zwei verschiedene Ansichten zur Verfügung: in der einen wird festgehalten, was ausgeführt werden soll (violetter Hintergrund), und in der anderen gibt der Arzt ein, was bereits ausgeführt wurde (grüner Hintergrund, Abb. 1). Mit einem Klick auf eine bestimmte Zahnfläche öffnet sich eine Einblendliste, aus welcher der Arzt die gewünschte Position auswählt. (Abb. 2 + 3)  Diese Informationen werden von FileMaker auf dem Server gespeichert und auf dem aktuel-

Matthias Wuttke (Jg. 1959) hat sich als Entwickler durch seine fremdwährungstaugliche Finanzbuchhaltung einen Namen gemacht. Diese wurde inzwischen um viele BranchenModule ergänzt. In der Freizeit fliegt er für Humanitäre Orga­ nisationen vorwiegend nach Osteuropa! m.wuttke@computerpunkt.ch

l Die Bedienung muss so einfach wie möglich und der Arbeitsweise des Arztes angepasst sein.

Behandlungsablauf Nachdem die Personendaten beim Empfang erfasst wurden, kommt der Patient ins Behandlungszimmer. Über die Adress-ID des Patienten legt der Zahnarzt einen neuen Datensatz mit dem Gebissschema an und kann im Feld Gebisskategorie über eine Einblendliste angeben, ob der Patient ein Normal-, ein Kinderoder ein Wechselgebiss hat oder ob er zahnlos ist und eine Prothese trägt.  Nach der Auswahl einer Gebisskategorie (in der Regel das Normalgebiss; es wird in diesem Beitrag nur der Normalfall beschrieben) wird per Script das entsprechende Gebissschema geladen und angezeigt. Im Anschluss an

Abb. 1: Eingabelayout Gebiss Ist-Zustand (grüner Hintergrund) © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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lichst gering zu halten, sind alle Grafiken auf dem lokalen Rechner gespeichert und nur die eigentlichen Daten sind auf dem FileMaker Server abgelegt. Mit dieser Datenarchitektur dauert die Auswahl und Anzeige eines Zahnes weniger als eine Sekunde und die Umstellung eines ganzen Gebisses ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Angestrebt ist, dass der Anwender nie länger aus zwei oder drei Sekunden warten muss, bevor er die nächsten Arbeitsschritte beim Programm auslösen kann.

Visualisierungsarchitektur und Aufbau eines Zahnschemas Um ein intaktes menschliches Normalgebiss darzustellen, benötigt man 32 Zähne – in FileMaker sind dafür 32 Medienfelder anzulegen. Damit die einzelnen Zähne mit den jeweiligen Zusatzinformationen angezeigt werden können, habe ich die Bildelemente der Zähne im PNG-Format gespeichert, was Transparenz zulässt. Die Mehrzahl der überlagerten Bild­ elemente ergibt pro Zahn ein „Ergebnisbild“.

Abb. 2: Werteliste zum Gesamtzahn

len Schema dargestellt. So werden die geplanten und die ausgeführten Arbeiten schnell und einfach im Zahnschema des Patienten abgebildet. Auf jede der verschiedenen Schema-Positionen eines Zahnes (jede Zahnkaufläche hat beispielsweise fünf Elemente) wurden Schaltflächen gelegt, sodass der Anwender beim Anklicken eines Zahnhalses eine Werteliste aller möglichen Zustände erhält, aus der er dann den richtigen auswählen kann. Um kenntlich zu machen, ob man sich im Planungs- oder im Ausgeführt-Status befindet, wird der Hintergrund mithilfe der bedingten Formatierung entsprechend eingefärbt: violett für den Planungs-Status, grün für den Ausgeführt-Status. Darüber hinaus gibt es einen Transfer-Status, bei dem die aktuelle Planung angezeigt wird. Mit einem Mausklick auf die Zahnfläche werden die Informationen bei der Planung gelöscht und in der Ausführung eingesetzt. Dieser Transfer-Status verfügt in meiner Lösung über einen rot schraffierten Hintergrund. Die Farbgebung des Hintergrundes dient als Orientierung und hilft, Eingabefehler zu vermeiden. (Abb. 4 + 5)  Über eine Werteliste der aktiven Patienten wird die entsprechende Adress-ID eingegeben (in den Abbildungen „98“ für Matthias Wuttke), um das Gebissschema des gewünschten ­Patienten aufzurufen. In der Gebisstabelle gibt es nur einen einzigen Datensatz, der für die Darstellung benötigt wird (siehe Abb. 5). Um den Datentransfer zwischen dem Anwender-Rechner und dem FileMaker Server mög8

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Abb. 3: Werteliste zu einer Kau­ fläche (5 Kauflächen pro Zahn)

Gezeichnet habe ich die Bildelemente der Zähne mit der preiswerten Software Pages ’09 von Apple (in einem separaten Artikel wird dies näher beschrieben werden). Mit der Funktion „Formzeichnen“ (Bézier-Kurve) ist es möglich, Zahnschemaelemente präzise und schnell zu erstellen. Wichtig ist hierbei, dass die Flächen bei der Zeichnung transparent bleiben und nur die schwarzen Linien den Bildeindruck ergeben. Eine Mehrzahl übereinanderliegender Bildelemente ergibt das Zahnschema.

Abb. 4: Eingabelayout Behandlungsplanung (violetter Hintergrund) © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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Abb. 5: Eingabelayout Transfer-Status mit roter Schraffur

504 Bildelemente Insgesamt werden für die Zahnarztlösung 504 Bildelemente benötigt. Eine Zahnvorlage enthält neben dem Medienfeld auch Information darüber, bei welchen Zähnen und an welcher Position sie eingesetzt werden kann. Die acht Schneidezähne müssen nur einmal abgespeichert werden. In FileMaker ist festgelegt, dass die gleichen Bildelemente an den Positionen 11, 12, 21, 22, 31, 32, 41 und 42 (die Zahnnummern sind den Zahnärzten geläufig) wiederholt verwendet werden können.

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Die acht Schneidezähne müssen zum Beispiel nur einmal (und nicht achtmal) als PNG-Bild abgespeichert werden. Ein einzelner Schneidezahn besteht aus zehn transparenten Medienfeldern, die exakt übereinandergelegt wurden. Jedes dieser Medienfelder kann unterschied­liche Inhalte darstellen, z. B. Karies, Compo­site Cerec, Provisorium, Überwachen, Amalgam etc.

Visualisierung des Gesamtbildes Wenn ein Zahnarzt die Adress-ID eines Patienten in das Gebissschema einträgt, werden für alle 32 Zähne und alle dazugehörenden Zahnflächen Integerzahlen in lokale, ungespeicherte Formelfelder eingetragen, um über diese Codierung den aktuellen Gebissstatus zu visualisieren. Über den Zahlencode werden die benötigten Bildelemente aus dem Grafik-Reservoir abgerufen und zum Gesamtbild des Gebissschemas zusammengesetzt. Die Beispieldatei für Abonnenten veranschaulicht, wie die Visualisierung eines einzelnen Zahnes technisch mit FileMaker gelöst werden kann. 

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mittel

Zusammenführung mehrerer Dateien …

Teil 1

… zu Tabellen in einer einzelnen Datei bei einem Migrationsprojekt

Thomas Siebert (Jg. 1963) Gelernter Druckvorlagenhersteller. Selbstständiger FileMaker Entwickler (seit 1997) und Musikproduzent aus Hamburg. Arbeitet bevorzugt unter Mac OS X unter Einbindung von AppleScript und Automator. thsiebert@passierzettel.de

Manchmal steht man als Entwickler vor der Aufgabe, verschiedene separate Dateien vereinen zu müssen. Das ist z. B. oft bei der Umwandlung älterer FileMaker Projekte (Version 5 oder 6) in das aktuelle FileMaker Format der Fall, kommt aber gelegentlich auch bei aktuellen Programmversionen vor. Die Schwierigkeit einer solchen Zusammenführung besteht darin, Formelfelder und Feld­referenzen zu erhalten sowie Layouts und Scripts sauber und unbeschädigt zu übertragen.

Die Beziehungen zu Telefon.fp5 und Email.fp5

Der komplette Migrationsprozess kann sehr einfach und ohne besondere Hilfsmittel durchgeführt werden, wenn man eins beachtet: sehr sorgfältig, sauber und konzentriert arbeiten!

Das Ursprungsprojekt Ich werde den Vorgang am Beispiel einer einfachen Personenverwaltung erläutern: Die Personendatei Adressen.fp5 enthält die Felder Vorname, Nachname und _id. Die Dateien Telefon.fp5 und Email. fp5 sind jeweils über das Feld _id_Adressen mit dem Feld _id der Adressdatei verknüpft.

Eingabelayout von Adressen.fp5 mit den Ausschnitten zu den Dateien Telefon.fp5 und Email.fp5

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Alle drei Dateien enthalten Formelfelder, die sich auf die jeweils andere Datei beziehen. Damit möchte ich zeigen, dass auch nach der Zusammenführung alles noch funktioniert.

Umgekehrt gibt es auch Beziehungen von den Nebendateien zur Hauptdatei, um in einem Formelfeld den Namen des jeweiligen Kontaktes anzuzeigen.


Gewusst wie

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Die Vorbereitungen

sie auf das Programmsymbol von FileMaker 11 – oder Sie wählen im Menü Ablage den Befehl Öffnen … Danach werden die Ursprungsdateien kaum noch benötigt.

1. Zuerst werden Kopien sämtlicher Ursprungsdateien erstellt und zusammen in einem Ordner abgelegt. (Ich verwende stets Kopien, um später beim Testen mit adäquatem Datenmaterial arbeiten zu können – natürlich nur dann, wenn keine Bedenken bezüglich des Datenschutzes bestehen).

Die Zu­sam­menführung 1. Der entscheidende „Trick“ bei der Zusammenführung besteht darin, alle benötigten Instanzen neu und individuell zu benennen. Bei der Migration von Projekten aus FileMaker 5/6 empfiehlt sich eine Umwandlung der Beziehungen in das Anker/Boje-Modell1.

2. Jede Kopie wird einmal geöffnet, um zu prüfen, ob bestehende Dateireferenzen sauber funktionieren. Dabei kann es vorkommen, dass FileMaker nach einer bestimmten Datei fragt, die vermisst wird. Wenn Sie die angefragte Datei zuweisen, ändert FileMaker die Referenz auf den neu zugewiesenen Pfad.

Die Tabellenauftreten (TOs) der Bezugs­ dateien müssen entsprechend umbenannt werden:

3. Lesen Sie bitte sorgfältig, nach welcher Datei im Dialog gefragt wird (am Besten kurz notieren). Auf gar keinen Fall den Dialog abbrechen! Wenn Sie hier die passenden Dateien zuweisen, passt FileMaker die Dateipfade neu an, die für die Relationen wichtig sind. Wenn Sie an dieser Stelle einen Fehler gemacht haben sollten oder unsicher sind, ob Sie tatsächlich alles richtig zugeordnet haben, empfiehlt es sich noch einmal von vorne bei Punkt 1 anzufangen.

in der Adressdatei …

in der Telefondatei …

4. Manchmal kommt es auch vor, dass bestimmte Dateien tatsächlich nicht mehr vorhanden sind. In diesem Falle können Sie natürlich nichts anderes machen als diesen Zustand zu akzeptieren. Die Datenbank scheint dann auch vorher schon ohne diese Dateien funktioniert zu haben.

und in der Email-Datei.

2. Jetzt werden in der Adress-Datei alle wei­ te­ren TOs der Tabelle Adressen angelegt. Sie bekommen die Adress-TO-Namen der TOs aus den Dateien Telefon.fp7 und Email. fp7 zugewiesen. 3. Import der Bezugsdateien: In diesem Schritt werden die Bezugsdateien als Tabellen in die Adressdatei übernommen. Das funktioniert sehr einfach über den Import-Dialog, der über das Menü Ablage ➝ Datensätze Importieren ➝ Datei aufgerufen wird.

Nachdem die Dateien umgewandelt sind, sehen die Beziehungsdiagramme der Dateien so aus.

5. Alle Dateien werden gleichzeitig mit der aktuellen FileMaker Version geöffnet und in einem Durchgang in das aktuelle .fp7Format konvertiert: Für diesen Vorgang wählen Sie alle .fp5-Dateien aus und ziehen

1 Siehe Schulz, Bernhard, „Von Ankern und Bojen – So strukturieren Sie erfolgreich Ihre FileMaker Datenbank!“; FMM_200806, S. 15–18; und Schulz, Bernhard „Von Ankern und Bojen (Teil 2) – So strukturieren Sie erfolgreich Ihre FileMaker Datenbank!“; FMM 2009_02, S. 18 f.

Der Unterschied zu einem normalen Import ist, dass wir als Ziel Neue Tabelle („Email“) bzw. Neue Tabelle („Telefon“) auswählen. Über diese Importfunktion wird eine exakte Kopie der Telefon- und Email-Tabelle in unserer Adressdatei angelegt – komplett mit Formel­ feldern und allen Schikanen.

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Gewusst wie 

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Die neu angelegte Tabelle erscheint wie erwartet im Beziehungsdiagramm.

Der Vorgang wird für die Datei Email.fp7 wiederholt. Alle drei Tabellen befinden sich nun in derselben Datei.

4. Die Bezüge der Tabellenauftreten Telefon und Adressen__TELEFON sowie Email und Adressen__EMAIL werden nach dem gleichen Schema verknüpft wie in den Ursprungs­dateien:

„Telefon“ vorher

12

„Telefon“ nachher

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Zum Schluss ändern wir nur noch die Datenquelle von den Externen Dateien zu den internen Tabellen, auch das ist sehr einfach: bei der Datenquelle Aktuelle Datei („Adressen.fp7“) angeben und die entsprechende Tabelle auswählen. Da die interne Tabelle exakt mit der externen Datenquelle übereinstimmt, werden auch alle Bezüge korrekt übernommen.

„Email“ vorher

„Email“ nachher


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    Gewusst wie aufwendige Analysetools möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass die bisherige Lösung gut strukturiert ist und sauber programmiert wurde. Das kann für sehr kleine, einfache, aber auch für umfangreiche Lösungen gelten. Zudem bildet die Zusammenfassung vieler einzelner Dateien zu Tabellen einer Datei eine gute Grundlage für jedes weitere Vorgehen (einzelne Tabellen können später problemlos wieder ausgelagert werden).

Das Adresslayout sieht aus wie gewohnt, ohne dass wir etwas daran geändert haben und auch die beiden Formelfelder Anzahl_Telefon und Anzahl_Email funktionieren nach wie vor problemlos.

Ein großer Vorteil ist, dass Sie im Prinzip sofort mit Ihrem Datenbestand weiterarbeiten können, da sich dieser 1:1 aus Ihrer bisherigen Lösung importieren lässt. In den meisten Fällen müssen allerdings noch Scripts, Layouts, Wertelisten und andere Dinge übertragen, erledigt und beachtet werden. Damit befasse ich mich im nächsten Teil des Beitrags. FMM_201101

Worauf Sie auf jeden Fall achten sollten Vor der Zusammenführung müssen die TOs in allen Dateien sorgfältig nach einem durchgängigen Schema umbenannt werden. Ein TO-Name darf in den Dateien, die zusammengeführt werden sollen, jeweils nur einmal vorkommen (abgesehen von der Hauptdatei). Die Arbeiten müssen absolut fehlerfrei durchgeführt werden, damit später nicht irgendwelche Komplikationen auftreten, die dann nur mit sehr hohem Aufwand behoben werden können! Das ist besonders dann wichtig, wenn viele Layouts und Scripts beteiligt sind. Nachdem die Dateien wie oben beschrieben als Tabellen in die Hauptdatei importiert wurden, müssen die Beziehungsdiagramme aller Dateien 1:1 in die Hauptdatei übertragen werden. Am besten sichern Sie sich Bildschirmfotos der verschiedenen Beziehungsdiagramme und kopieren die Namen der TOs in eine Textdatei, um sie später von dort aus in die Hauptdatei zu übertragen. (Kopieren ist besser als Abtippen, da beim Tippen schnell Fehler entstehen können.)

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lle Aktue n: Versio

3.0

Fertigen Sie nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Arbeitsabschnitt unbedingt Kopien der Dateien an. Vor dem Duplizieren/ Klonen und Konvertieren der FileMaker 5-/6-Projekte sollten Sie die Feldnamen noch einmal kontrollieren und gegebenenfalls umbenennen, um möglichen Problemen vorzubeugen. Ich habe schon oft erlebt, dass in den Feldnamen unerwünschte Zeichen wie „-“, „+“, „$“, „=“ usw. vorkamen. Auch vorangestellte Zahlen sind in Feldnamen kritisch! Bei den Konvertierungsvorgängen und den Datei­importen legt FileMaker Log-Dateien an, die Sie sich auf jeden Fall sofort ansehen sollten.

Fazit Die Migration älterer FileMaker 5-/6-Lösungen lohnt sich für jeden, der vor einer kompletten Neuprogrammierung zurückschreckt. Auf dem oben beschriebenen Weg ist das auch ohne © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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Gewusst wie 

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leicht

Wertelisten aus Feldern Pflegeleicht und beliebig sortierbar

Klaus Kegebein

(Jg. 1962) war 1994 Mitbegründer des FileMaker Magazins und ist heute von Lübeck aus als selbstständiger FileMaker Entwickler tätig. klaus.kegebein@gmx.de

1 „Tune“ bezeichnet im Englischen bei keltischen Folks einen Ober­ begriff für instru­mentale Melodien und getanzte Musikstücke im Unterschied zum gesungenen Lied „Song“

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Es gibt Wertelisten mit festen Werten („Spezialwerte“) und Wertelisten, deren Einträge aus einem Feld stammen. Beide Formen haben Vor- und Nachteile, wobei sich einige dieser Nachteile leicht umgehen lassen. In einer Datenbank sollen keltische Tunes1 nach ihrem Rhythmus unterschieden werden. Hierfür bietet es sich an, mit einer Werteliste zu arbeiten. Die möglichen Werte werden fest hinterlegt:

Der Vorteil dieser Lösung: Die Werte erscheinen im Einblendmenü in der Reihenfolge, in der sie in der Werteliste-Definition erfasst wurden. Außerdem können Trennstriche eingefügt werden, die die Einträge gruppieren.

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Wertelisten mit Spezialwerten haben aber auch Nachteile: l Sie können nur über die Funktion „Wertelisten verwalten“ (oder über die Option „Bearbeitung der Wertelisten zulassen“) verändert werden – das heißt: manuell. Eine Änderung per Script oder Berechnung ist nicht möglich.

 l In der Kontenverwaltung kann eingestellt werden, ob der Benutzer Wertelisten verändern darf. Unter „Eigene Berechtigungen…“ besteht sogar die Möglichkeit festzulegen, welche Wertelisten verändert werden dürfen. Diese Einstellungen finde ich aber sehr umständlich.


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    Gewusst wie Ich habe die Nummer vom eigentlichen Wert mit einem Tabulator-Zeichen   getrennt. Sie können dafür aber genauso gut eine Leerstelle verwenden.

Einfacher ist es, wenn die benötigten Werte in einem Feld hinterlegt werden. Die Werteliste wird dann aus den (indizierten) Einträgen aller Datensätze der betreffenden Tabelle erzeugt. Darum habe ich das Textfeld Werteliste in der Global-Tabelle angelegt, die nur einen Datensatz enthält. Dieses Feld kann ich leicht vor unberechtigtem Zugriff schützen: durch einen Script-Trigger, durch eine Taste, die ich auf das Feld lege, oder indem ich es in ein Layout lege, auf das nur bestimmte Anwender Zugriff haben – alles Techniken, die unabhängig von den Sicherheitseinstellungen der Datenbank sind.

Im Datensatz – in diesem Beispiel in der Tune-Tabelle  –  soll die Nummer natürlich nicht erscheinen. Kein Problem! Unter Felder definieren ➝ Automatische Eingabe ➝ Berechneter Wert habe ich eingestellt, dass bei jeder Eingabe das erste Wort (die Zahl) gelöscht wird. Genauer: Ich übernehme die Eingabe erst ab dem zweiten Wort. Die Formel lautet: WörterMitte (Selbst; 2; 999)

Vergessen Sie nicht, die Option „Vorhandenen Feldwert nicht ersetzen (falls vorhanden)“ zu deaktivieren, denn die Formel soll ja nicht nur beim ersten Eintragen berechnet werden.

Das hat aber einen gravierenden Nachteil: FileMaker sortiert die Einträge in der Werteliste immer alphabetisch, wodurch die Liste sehr unübersichtlich wird. Das Problem lässt sich aber leicht umgehen: Ich habe die Einträge im Textfeld Werteliste mit einer Nummer versehen, die für die richtige Sortierung sorgt. Keine Sorge – die Nummer wird später im Datensatz nicht erscheinen! Es spielt also keine Rolle, ob es sich um fortlaufende Nummern handelt. Vergeben Sie die Nummern also besser mit „Abständen“, dann können Sie später leichter zusätzliche Werte einfügen.

In meinem Beispiel ist das Feld als „Einblendliste“ formatiert. Anders als beim „Einblendmenü“  ist es bei diesem Steuerelementstil möglich, auch Werte einzutragen, die nicht in der Werteliste enthalten sind. Dazu muss der Anwender nach dem Aufklappen der Einblendliste noch einmal in das Feld klicken; danach verhält es sich wie ein normales Bearbeitungsfeld. Wenn er aber einen Tune mit dem Rhythmus „Mazurka“ erfasst, wird der Inhalt des Feldes beim Verlassen gelöscht, denn die Anweisung, den Text erst ab dem zweiten Wort zu übernehmen, gilt auch für die „manuelle“ Eingabe. Darum habe ich die Formel erweitert: SetzeVars ([ a = WörterLinks (Selbst; 1); b = LiesAlsZahl (a) ]; Falls ( a = b; // das erste Wort ist eine Zahl WörterMitte (Selbst; 2; 999); Selbst ) )

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Gewusst wie 

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Die Formel prüft jetzt, ob das erste Wort eine Zahl ist. Das ist der Fall, wenn das erste Wort (a) identisch mit dem Zahlenwert des ersten Worts (b) ist. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, wird das erste Wort entfernt.

eingeblendet wird, wird der ausgewählte Wert normalerweise hervorgehoben:

Für leicht pflegbare und frei sortierbare Wer­te­ listen nehme ich diesen Schönheitsfehler aber gerne in Kauf.

Auf diese Weise können Sie Wertelisten von Hand pflegen – oder auch per Script. Sie müssen nur dafür sorgen, dass dem eigentlichen Begriff eine Ordnungszahl vorangestellt wird. Ein kleiner, aber verschmerzbarer Schönheitsfehler: Wenn das Feld bereits einen Wert enthält und die Werteliste erneut

Kleinanzeigen 

 FileMaker erkennt den Eintrag ohne die vorangestellte Nummer jedoch nicht und

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in der Werteliste wird demzufolge auch kein Eintrag hervorgehoben. Siehe Abbildung rechts:

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Entscheidungswegen und einem kooperativen Führungsstil sowie positions- und leistungsgerechte Vertragsbedingungen. Schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien, Angaben zu Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin sowie Ihre E-Mail-Adresse) per Mail. Wir freuen uns schon jetzt auf das Gespräch mit Ihnen. E-Mail s.guenther@guenther-bs.de Verkaufe FMP 10 Advanced (Vollversion) oder tausche gegen das 11er Äquivalent mit Wertausgleich. E-Mail kontakt@dr-michael-kroeger.de Wir wollen aus FileMaker-Vorlagen eine Art CRM für uns bauen und benötigen dabei Hilfe. Wäre das was für Sie? Grüße, Jan Kricheldorf. E-Mail info@wordliner-crossmedia.com Leipzig: Suchen FileMaker-Programmierer. Suchen vor Ort interessierte Studenten / Informatiker mit Erfahrung in Datenbankprogrammierung (FileMaker/Access). Ergänzendes zum Projekt siehe www.GrafSolmsInvest.de. Wir freuen uns jetzt auf Deine Nachricht per Mail. E-Mail 5214-FileMaker-Magazin@GrafSolmsInvest.de Suche einen FileMaker-Programmierer aus Berlin, um die bestehenden Strukturen in der FileMaker-Datenbank (Version 7) zu überarbeiten. Es handelt sich um einen kurzweiligen Auftrag, gerne Studenten. Bei Interesse einfach eine kurze E-Mail ­schreiben. E-Mail goldschmidt@illustrative.de FileMaker-Entwickler mit hauptberuflicher Erfahrung seit 2004 (Mac und Windows) sucht längerfristige Projekte oder auch Festanstellung. Erfahrung besonders in folgenden Bereichen vorhanden: Sehr gute Kenntnisse von FileMaker Pro (Advanced) und FileMaker Server (Advanced), Version 8-11. Eingehende Erfahrungen in den Bereichen CRM, Projektmanagement, Zeiterfassung, Archivierung, Verleih, MedienEinbindung, Korrespondenz, E-Mail-Verwaltung, Angebote/ Rechnungen, Aufgaben/To Dos/Kalender, Reports. Portierung

von FileMaker Pro GUIs auf FileMaker Go (iPhone). Anbindung von Webformularen an FileMaker-DBs mittels PHP. Schnittstellen für TOPIX. Anbindung einer Java-Applikation (Zeiterfassung) mittels JDBC an FileMaker. Kenntnisse XML/XSLT für entsprechende FM-Schnittstelle. FileMaker Plugins „Troi Dialog“, „MailIt“, „360Works ScriptMaster“. Installation/Administration von FileMaker Server / FileMaker Server Advanced. IWP. Webhosting Dienste von FileMaker-Dateien. Entwicklung nach dem Anker-Boje-Prinzip und Anwendung von offiziellen FileMakerEntwicklungskonventionen. Entwicklung im Separations- und im Single-File-Modell. Programmierung von Custom Functions in komplexen Bereichen. Migration von FileMaker-Lösungen ab Version 7. Eigenverantwortung, kundenorientiertes Handeln und hohe Bereitschaft zur autodidaktischen Weiterbildung sind für mich Voraussetzung zur Ausübung meiner Entwicklertätigkeit. Mir macht es Spaß, vorausdenkend, konzentriert und strukturiert zu arbeiten und damit gleichzeitig ein wirtschaftlich rentables und für den User ansprechendes Ergebnis zu produzieren. Anfragen bitte per E-Mail. E-Mail fmm@dbyte-solutions.de FileMaker Pro 11 Vollversion. Aus Gewinnspiel verkaufe ich: Deutsche Vollversion der bekannten, professionellen Datenbank-Software in ungeöffneter, vollständig verschweißter Originalverpackung. Sprache: Deutsch; Lizenz-Art: Vollversion; Lizenz-Anzahl: 1 Benutzer – Auslieferungsmedien: DVD-ROM für Apple MacOS X 10.5.7 bis 10.6.6 sowie MS Windows XP SP3, Vista SP2 und 7; für 380,- Euro (VHB) zzgl. Portokosten für versicherten Versand. E-Mail doc.kalibrari@gmx.net Ich suche ältere Mehrfachlizenzen. Ich brauche nämlich die allerneueste FileMaker Version gar nicht und komme gut mit 8.5, 9 oder 10 klar. Bitte um viele, viele günstige Angebote. Kontakt: Florian Fürst Telefon + 49 7755 910 12 E-Mail ffmusik@ffmusik.de

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Tipps & Tricks

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leicht

Solides Druckwerk – mit neuem Regelwerk Ein Nachtrag anlässlich des neuen Update 3 von FileMaker 11

Als das Update 2 veröffentlicht wurde, hofften wir alle auf einen korrekt druckenden FileMaker – aber die Hoffnung wurde enttäuscht. Durch das Versprechen, genau dies bewerkstelligen zu können,1 konnte sich das dritte Update großer Aufmerksamkeit sicher sein. Nun, wie ist das jetzt? Kann FileMaker 11.0v3 korrekt drucken oder nicht? Die Antwort ist janeinja.

Ah, jetzt, ja!

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Als Erstes fällt auf, dass die Einstellungen der „Bereichsdefinition“ nun wieder richtig funk­ tionieren und wir keine Angst mehr vor unkontrollierbaren Seitenumbrüchen haben müssen (siehe Anleitung im FMM_201002, S. 6 oben). Es gilt Folgendes: Wenn Sie ausschließlich „Seitenumbruch im Bereich“ anklicken, wird FileMaker mehrere Datensätze so drucken, als ob es sich um einen einzigen handelt. An der Stelle, an der die Datensätze wechseln, ist bei der ersten Zeile des neuen Datensatzes lediglich ein leichter 2-Pixel-Rutsch nach unten zu verzeichnen … samt einem 1-Zeilen-Loch am Ende der Seite, weil nun der Platz fehlt.

Fabrice Ricker

Haben Sie zusätzlich die Einstellung „Seitenumbruch nach je x Auftreten“ ausgewählt, wird FileMaker jeden x-ten Datensatz auf einer neuen Seite ausdrucken. Geben Sie für „x“ eine „1“ ein, reagiert FileMaker, als ob Sie die Option „Seitenumbruch im Bereich“ nicht angeklickt hätten. Haben Sie „Seitenumbruch im Bereich“ nicht angeklickt, wird jeder Datensatz, der nicht mehr auf den Rest einer Seite passt, auf die nächste Seite verschoben – allerdings wird er dann statt mit „Kopf 1. Seite“ mit dem normalen Kopf gedruckt. Damit jeder Datensatz mit dem „Kopf 1. Seite“ beginnt, benötigen Sie eine Schleife, die jeden Datensatz einzeln aufruft und ausdruckt. Dabei müssen Sie natürlich noch darauf achten, beim Drucken die Option „Aktueller Datensatz“ auszuwählen – sonst haben Sie jede Menge Bäume auf dem Gewissen. Da die Einstellungen im Reiter Layouteinstellungen ➝ Ansichten nur den Blättern- und Suchenmodus betreffen, ist das Druckverhalten unabhängig davon, ob Ihr Drucklayout als Formular oder Liste (keine Tabelle!) definiert ist.

(Jg. 1961) , Franzose im bajuwarischen Exil, Germanist, Comic-Übersetzer, KTM-Fahrer und Inhouse-Entwickler der Gebrüder Wanner GmbH. Früher mit Ventura und Photoshop unterwegs, arbeitet er seit 1998 mit FileMaker. Seine Liebe gilt kleinen Tools, die das Leben der Anwender massiv vereinfachen. Druckprobleme ärgern ihn wiederum sehr. fabrice.ricker @kultur-und-computer.de

1 … und durch ein ziemlich spätes Erscheinungsdatum. 2 Siehe (und höre): „Dolls United Eine Insel mit zwei Bergen“, 1995, nach „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“; Augsburger Puppenkiste: www.youtube.com/watch ?v=eL_Dkly0CBM

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Tipps & Tricks 

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Übrigens funktionieren die Platzhalter jetzt richtig – ungeachtet der Bereichsdefinitionseinstellungen. Sie werden nicht mehr bis in den Fußteil gedruckt, sondern laufen korrekt auf der nächsten Seite weiter.

Neues Regelwerk Da FileMaker keine Zeilen mehr schneidet, stellt sich zunächst die Frage: Wozu noch eine Anleitung? Nun, im weiteren Verlauf des Beitrags werde ich näher auf diese Frage eingehen, aber so viel sei schon mal verraten: Eine An­ leitung ist leider immer noch vonnöten. Aber wie dem auch sei … erst mal ’ran an die Arbeit! Doch schon taucht die nächste Frage auf: Wenn es jetzt keine geschnittenen Zeilen mehr gibt, wie sollen die Pixelwerte eines Musterlayouts herausgefunden werden? Durch Knobeln etwa? Während die Vorbereitungen unverändert aus der ursprünglichen Anleitung (in Ausgabe FMM_201002) übernommen werden können,3 muss die Prozedur des „Layoutens nach Zahlen“ wohl neu geschrieben werden. Das Prinzip ist ganz einfach, Sie kennen es bestimmt als „Trial and Error“ – ein Binom, das ähnliche Berühmtheit erlangt hat wie „copy and paste“, „Bonnie and Clyde“ oder „Rock ’n’ Roll“: Zunächst heißt es, in der Druckvorschau zu prüfen, wie viel Platz noch für eine dazukommende Zeile ist. Dann reduziert man nach und nach die Höhe des Kopf- oder Fußteils, so lange, bis tatsächlich eine zusätzliche Zeile auf die Seite „flutscht“ (siehe Layout „e“ in der Beispieldatei).

3 Ich vergaß damals zu erwähnen, dass (neben den „g“s) auch die neu hinzugekommene Highlight-Funktion zur besseren Sichtbarkeit der Übergangszeilen beitragen kann. 4 www.filemaker-magazin.de /forum/beitrag/102175 5 http://upload.wikimedia.org/ wikipedia/commons/0/0b/ Arnold_Boecklin_-_Island_of _ the_Dead%2C_Third_Version. JPG 6 de.wikipedia.org/wiki /Hurenkind_und_Schusterjunge

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Das war’s schon mit dem Knobeln, jetzt können wir mit der ursprünglichen Anleitung weitermachen. Beim Einbau von Kopf- und Fußteil 1. Seite hat sich kaum etwas verändert (siehe FMM_201002, S. 8 oben), nur dass ich diesmal nicht beiden Kopfteilen einen zusätzlichen Pixel spendiere, sondern nur dem gewöhnlichen Kopfteil (siehe Layout „i“ in der Beispieldatei).

Bonusmaterial Nun ist alles gut, nichts wird mehr geschnitten und ich wende mich sogleich den Portalen zu. Es gilt, ein Bonus-Layout für diese Ausgabe vorzubereiten. Erleichtert stelle ich fest, dass die Beispiele, die ich nach einer Forumsfrage vorbereitet hatte, ihre Gültigkeit behalten haben.4 Ich erspare Ihnen die mühselige Rumprobiererei – nicht zuletzt, weil sich an den Grundregeln

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nichts ändert. Schauen Sie sich die Beispieldatei an: So wie das Portal eingebaut ist, funktioniert es zuverlässig. Schieben Sie aber ein Feld oder das Portal um ein paar Pixel nach oben oder unten, passt nichts mehr … Grundsätzlich gilt auch hier: Das Zeilenraster, vorgegeben durch den Zeilenabstand, ist führend (siehe Layout „q“ in der Beispieldatei).

Eine Insel (à la Arnold Böcklin)5 Fröhlich und entspannt hole ich ein paar letzte Ausdrucke aus dem Drucker. Auf dem Weg zum Schreibtisch prüfe ich, ob Zeilen geschnitten wurden, aber alles ist in Ordnung. Wie üblich, wenn ich Drucksachen in der Hand halte, fange ich automatisch an zu lesen … und verstehe plötzlich einen Abschnitt nicht. Nanu? Kurz darauf trifft mich fast der Schlag: Ganz unten fehlt tatsächlich eine Zeile. Der Platzhalter auf der linken Seite ist noch zu sehen, aber die erste Zeile des Feldes fehlt – und die nächste Seite beginnt mit der zweiten Zeile. In seiner Druckroutine berechnet FileMaker die Positionierung von Platzhaltern offensichtlich anders als die von Feldern. Ich teste andere Feldplatzierungs-Kombinationen, vereinfache die Layouts … aber nichts zu machen. Sobald FileMaker einen Schusterjungen6 sieht, verschluckt er diesen rücksichtslos. Nachdem sich mein Herzschlag wieder beruhigt hat, habe ich eine neue Idee: Vermutlich zeigt sich die verschwundene Zeile, wenn sie mehr Platz zur Verfügung hat. Zu meiner großen Verwunderung genügen ein paar Pixel nicht, ich muss mit generösen 7 Pixel aufwarten, damit es endlich klappt. Das habe ich nicht erwartet. Es ist spät geworden … Wo kriege ich um diese Uhrzeit noch Antidepressiva oder Aufputschmittel her??? Weitere Versuche machen alles nur noch schlimmer: Es werden wieder Zeilen geschnitten, allerdings „nur noch“ oben, wie die Moderatorin des amerikanischen Forums leicht ironisch bemerkte: „The 11.0v3 fix is much better, as the bottom of the page is no longer cut off.“ Nun ja, so kann man es auch sehen. Ich habe es sogar aufgegeben zu drucken, schon ein Blick in die Druckvorschau genügt, um zu erkennen, dass die Flasche Absinth im Keller jetzt gut zur Situation passen würde.

Endlich über den (die zwei) Berg(e), jetzt ja! In Amerika ist der Tag inzwischen angebrochen: Economom, ein reger Entwickler mit vie-


Tipps & Tricks

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len mehrseitigen Druckerzeugnissen in seinen Anwendungen, ist tüchtig am Testen und berichtet, dass auch bei ihm mitunter geschnittene Zeilen in der Druckvorschau erscheinen – allerdings weisen die PDFAusdrucke selbst keine Probleme auf. Moment, seit wann habe ich keine Seite mehr ausgedruckt? Ich nehme das letzte, meines Erachtens nach korrekt gestaltete, Layout („q“) und mache daraus eine „r“-Version. Da ich mit einem Zeilenabstand von 16 Pixel arbeite, ziehe ich beiden Kopfbereichen 8 Pixel (= eine halbe Zeile) ab. Das Ergebnis ist mir nur zu bekannt: dieses hässliche Schneiden und das nicht minder grässliche Verrutschen des Satzspiegels auf Seite 3 … Ich drucke trotzdem, auch als PDF. Alles perfekt! Aufgeregt prüfe ich nacheinander die problematischen Datensätze 4, 7, 10 und zuletzt 11. Alle sehen mustergültig aus – durch meine nächtlichen Begeisterungsschreie wird meine Freundin wach und legt schon mal die Champagner-Flasche ins Kühlfach, nachdem sie den Grund meines Entzückens erfahren hat. Derweil prüfe ich noch, was

passiert, wenn ich statt 8 Pixel andere Werte zum Kürzen meines Layouts verwende. Aber egal, ob ich mit 7, 6, 9 oder 10 Pixel arbeite – Zeilen werden geschnitten oder verschwinden im Nimbus des Elektronenreiches. Eins ist also sicher: Es klappt nur mit dem halben Zeilenabstand.

Alles in Butter Bis zum Erscheinen dieser Ausgabe gab es von FileMaker Inc. noch keine Reaktion auf meinen Forumseintrag bezüglich der Druckproblematik. Indes fragen immer mehr Leute nach der Anleitung, auf Französisch oder English. (Danke an Arnold Kegebein, der sich meiner lausigen Übersetzung annahm und ihr ein lebendiges US-Englisch verpasst hat.) Immerhin macht das Verhalten von FileMaker 11.0v3 jetzt Sinn, auch wenn der Umbruch der PDFs nicht unbedingt mit der Druckvorschau übereinstimmt, was auch von den verwendeten Schriften abhängt. Das Regelwerk ist meiner

Ansicht nach so stabil, dass ich FileMaker Inc. den Vorschlag unterbreitet habe, ein paar Drucklayouts zum Starterpaket hinzuzufügen (z. B. mit den üblichen Zeilenabständen von 12, 14, 16, 18 und 20 Pixel, für A4 und Letter, hochkant und als Querformat) – mit einigen typografischen Hinweisen versehen wie im Workshop von 2002. Eine solche Anleitung war bei FileMaker Inc. schon in Planung, ist aber aufgrund der Unstetigkeit des FileMaker’schen Druckverhaltens bisher nie realisiert worden. Aber es geht ja auch konkreter. Vielleicht ist ja der eine oder andere daran interessiert, auf der FileMaker Konferenz in Hamburg zu sehen, wie schnell und leicht das „Putzen“ eines krummen Layouts geht! Besonders schwer ist es nicht, nur akribisch muss man arbeiten. Lasst uns mit Beispielen aus dem realen Leben „Butter bei die Fische“ geben. Ahoi! 

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Die Rechenaufgabe danach Für diejenigen, die ihre Layouts entsprechend meiner Anleitung im letzten Frühjahr bereits ­geändert ­haben, ist es sicher ein bisschen frustrierend, mit der Rum­probiererei wieder von vorn anfangen zu müssen. Das finde ich auch, daher gebe ich hier noch eine kleine Hilfe in der Form einer simplen Rechenaufgabe. 1. Hat das Layout nur den gewöhnlichen Kopfteil, werden diesem zunächst 2 Pixel abgezogen. ­Anschließend muss die Hälfte des Zeilenabstandes abgezogen oder addiert werden. Im letzteren Fall verliert der Satzspiegel natürlich eine Zeile. Für den Fall, dass der Satzspiegel nicht rutschen darf, besteht auch die Möglichkeit,­ die Prozedur des halben Zeilenabstandes am Fußteil statt am Kopfteil durchzuführen. 2. Verfügt ein Layout über beide Kopfteile, werden dem „Kopfteil 1. Seite“ 2 Pixel abgezogen, der gewöhn­liche Kopfteil wird aber nur um 1 Pixel verkleinert. Ähnlich wie im ersten Fall, müssen beide Kopfteile (oder Fußteile) um die Hälfte des Zeilenabstands verkürzt bzw. verlängert werden.

Copyright © 1986 Fred, Dargaud

„Voilà, meine Herren, wir sind aus dem Gröbsten raus ... Das Regelwerk dürfen Sie behalten!“ © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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Plugins und Tools im Vertrieb des K&K Verlags

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24U Software 24U Phidgets 1.0, e 24U SimpleChart 1.2, e 24U SimpleCode 2.1, e 24U SimpleDialog 4.0, e 24U SimpleFile 1.1, e 24U SimpleHASP 1.1, e 24U SimpleHelp 4.0, e 24U SimpleHiglight2.0, e 24U SimpleSound 3.0, e 24U SimpleTalk 1.1, e 24U Toolbox 1.0, e 24U VirtualUser 1.0, e 360Works Charts 1.7, e Difference Engine 1.7, e Email 1.9, e FTPeek 1.5,e JDBC 1.7, e Patterns 1.6, e Plastic 1.8, e RemoteScripter 1.7, e Textractor 1.6, e WebAssistent 1.5, e Cross Solution CrossCheck 3.0 lite (max. 3 files/20 Tabellen) CrossCheck 3.0 unlimited (unbegrenzt) CrossCheck 3.0 Master (inkl. Masterzugriff) CNS CNS Audit 1.5, e CNS Image 1.0, e CNS Menu 1.1, e (Nachfolger von SCRIPTit) FTPit Pro 2.0, e MMColor 1.6, e MMEmail 1.1, e MMQuery 1.2, e MMScript 1.1, e POP3it Pro 4.1, e SMTPit Pro 4.1, e Bundle SMTPit Pro 4.0, e + POP3it Pro3.0, e Dacons ChartFire, e FileFire Advanced, e Toolbar, e Mailit 4, e MenuControl 4, e ScriptFire, e gbpro FileSystem 1.6, dt OlePropertyCreator 2.9, dt, Profi-Edition RegistryManipulator 1.6, dt WordConnector 1.6, dt HEMCOM Software HC-Calendar 1.0, dt HC-Dialog 2.0, dt HC-Fax 2.6, dt HC-File 2.1, dt HC-FTP 1.3, dt HC-Key 1.1, dt HC-Menu 1.0, dt HC-Printer 2.2, dt HC-RegInfo 2.0, dt HC-Script 1.1, dt HC-SFTP 1.1, dt HC-ZIP 1.5, dt Huslik FMChecker 1.2, e FMDiff 2.0, e Monkeybread Software MBS FileMaker 2.2, e (5 User)

ab 8 ab 7 ab 7 ab 8.5 ab 7 ab 7 ab 8.5 ab 7 ab 7 ab 7 ab 8 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 8.5 ab 8.5 ab 8.5 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7/Serv ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 7/8 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 ab 7 3/4/5/6 ab 7 ab 7

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ab 10 ab 10 ab 8.5 ab 7

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M/W M/W M/W M/W

ab 7 M/W $ ab 7 Dev/Adv M/W $ ab 7 M/W $ 5/6 M/W $ ab 8.5 M/W $ ab 7 7

M/W $ M/W $

ab 8 ab 7 ab 8 ab 8 ab 7 ab 8 ab 8 ab 7

M/– M/W M/– –/W M/W –/W –/W M/W

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Adv

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Hinweise:

1)

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Alle Angaben (z. B. zur Kompatibilität) ohne Gewähr! Bitte testen Sie die Plugin-Demos vor dem Kauf!

1)

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= Verkaufspreis in € ergibt sich wie folgt: Dollar lt. Tageskurs in € zzgl. 19% MwSt. 1) M/W = für Mac oder Win verfügbar e = englisch dt = deutsch NEU = Neue Version NEU = Neu im Vertrieb M/* = für Mac; für Win in Vorbereitung –/W = nur für Win M/– = nur für Mac ab 7 = kompatibel mit FileMaker 7 und neuer (7)/(8)/(9) = keine Probleme mit FileMaker 7/8/9 bekannt Preise gelten bei Lieferung via E-Mail Preise für Entwickler-, Firmen- und Weltweit-Lizenzen sowie für Upgrades auf Anfrage. Demoversionen finden Sie in unserem Downloadbereich: www.filemaker-magazin.de K&K Verlag GmbH · FileMaker Magazin · Mörkenstraße 12 · 22767 Hamburg Telefon +49 40 589 65 79 70 · Telefax +49 40 589 65 79 77 E-Mail: vertrieb@filemaker-magazin.de · www.filemaker-magazin.de

70,21 296,31 34,51 70,21 1 Lizenz 99,95 199,95 99,95 199,95 159,95 1 Lizenz 89,00 49,00 1 Lizenz 74,95 74,95 99,95 1.599,95 39,95 74,95 34,95 74,95 1 Lizenz 49,00 29,00 15,00 29,00 39,00 19,00 1 Lizenz 89,00 1 Lizenz 89,25 1 Lizenz 89,00 59,00 79,00 89,00 999,00 49,00 179,00 999,00 39,00 69,00 1 Lizenz 89,00 1 Lizenz 129,00

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Tipps & Tricks

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mittel

Gleiche Daten suchen Bauanleitung für einen fehlenden Script-Befehl

FileMaker kennt eine Funktion, mit der Datensätze mit ähnlichen Daten aufgespürt werden können. Allerdings ist diese Funktion namens „Übereinstimmende Datensätze suchen“ versteckt – im Hauptmenü taucht sie nicht auf. Lediglich über das Kontextmenü, das aufgerufen wird, wenn man mit der rechten Maustaste in ein Feld klickt, ist sie anwählbar. Zudem gibt es für diese Funktion keine Entsprechung als Script-Befehl, aber sie lässt sich relativ einfach mit einem eigenen Script nachbauen.

Selber machen Für die betreffende Funktion stellt FileMaker keinen Script-Befehl bereit. Scheinbar wurde ein solcher als unnötig angesehen, da die Funktion per Kontextmenü erreichbar ist. Aber nicht jeder Anwender weiß um das Vorhandensein der Funktion. Eine Taste im Layout kann hier hilfreich sein.

Dipl.-Ing.

Arnold Kegebein (Jg. 1964) studierte Technische Informatik. Er war über sechs Jahre als IT-Leiter in den USA tätig. Nach Deutschland zurückgekehrt arbeitet er als selbstständiger Entwickler für FileMaker Lösungen und andere Anwendungen.

Um die Funktionalität nachzubauen, muss das Script folgende Schritte ausführen: 1. das aktuell ausgewählte Feld ermitteln 2. den markierten Text aus diesem Feld holen oder – falls nichts markiert ist – den gesamten Feldinhalt verwenden

arnold@kegebein.net

3. im selben Feld nach dem ermittelten Text suchen

Script-Code Übereinstimmende Datensätze suchen ◆◆Fehleraufzeichnung setzen Option: Ein ◆◆Wenn Formel: Hole (AktivesFeldName) ≠ ""

Nur beim Klick mit der rechten Maustaste in ein Feld erhält man diese Funktion

Die Suche basiert auf dem gesamten Feldinhalt oder einer entsprechenden Teilauswahl. Wenn kein Text im Feld markiert ist, wird der gesamte Feldinhalt für die Suche verwendet. Auszug aus der FileMaker Hilfe:1 „Die Ergebnismenge enthält nur noch die Datensätze, die dem angegebenen Text entsprechen. Wenn der angegebene Text mehrere Wörter enthält, führt FileMaker Pro eine Satzteilsuche durch und gibt nur die Datensätze zurück, die die Wörter in der Reihenfolge enthalten.“

◆◆Variable setzen Name: $FeldName Wert: Hole (AktivesFeldTabellenName) & "::" & Hole (AktivesFeldName) ◆◆Variable setzen Name: $Suchtext Wert: Falls ( Hole (AktiveTextAuswahlGröße) = 0; Hole (AktivesFeldInhalt); // Sonst ZeichenMitte ( Hole (AktivesFeldInhalt); Hole (AktiveTextAuswahlStart); Hole (AktiveTextAuswahlGröße) ) ) ◆◆Suchmodus aktivieren ◆◆Feld nach Namen einstellen Zielfeld: $FeldName Formel: $Suchtext ◆◆Ergebnismenge suchen ◆◆Ende (wenn)

s

1 Hilfeseite: Suchen von Daten­ sätzen nach Kriterien in einem Feld

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Tipps & Tricks 

       

Das Script kann auch anders aufgebaut werden, z. B. so, dass der Name des aktiven Feldes nicht ermittelt werden muss. Beim Wechsel in den Suchenmodus bleibt das aktuell ausgewählte Feld nämlich aktiviert. Der Suchtext wird im Blätternmodus in die Zwischenablage kopiert, um dann im Suchenmodus mit dem ScriptBefehl „Einfügen“ in das aktuelle Feld geschrieben zu werden. Die von mir verwendete Variante erlaubt jedoch eine einfache Erweiterung des Scripts. So kann es zum Beispiel so modifiziert werden, dass kein Feld aktiv sein muss. Eine entsprechende Variante ist in der Beispieldatei zu finden, die Sie sich zu diesem Artikel herunterladen können.

Anwendung Das Script kann nun als Taste in das Layout eingebaut oder von einem anderen

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Script verwendet werden. Zum Beispiel könnte in einem Script zunächst alles ab dem zweiten Wort im Feld Data::Straße markiert werden, um anschließend alle Datensätze mit dem gleichen Straßennamen zu finden.

Erweiterungen Natürlich ist das Script ausbaubar. Wie bereits erwähnt, kann es z. B. so gestaltet werden, dass der Feldname und der Suchtext als Script-Parameter übergeben werden können. Eine andere mögliche Erweiterung ist die Übergabe von Suchparametern. Wenn mehrere Wörter markiert sind, findet das Script alle Datensätze, in denen gleiche Wörter in derselben Reihenfolge vorkommen. Wenn zum Beispiel „Terra Street“ markiert ist, werden auch Datensätze mit „Terra Cotta Street“ gefunden.

Auch sich entsprechende Wortanfänge können gesucht und gefunden werden. Wenn im aktuellen Datensatz die letzten zwei Ziffern der Postleitzahl (z. B. „88“) markiert werden, findet das Script nur die Datensätze, deren Postleitzahl mit genau diesen Ziffern beginnt. Der Script-Code kann auch so erweitert werden, dass die Wortmitte oder das Wortende berücksichtigt werden.



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FileMaker mobil

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leicht

Mit FileMaker Go auf Bildschirmausrichtung reagieren Optimale Darstellung in jeder Lage

Wenn man mit FileMaker Go Lösungen auf dem iPad oder iPhone entwickelt, muss man sich zwangsläufig mit der Frage beschäftigen, wie man angemessen auf die wechselnde Bildschirmausrichtung der Geräte reagieren kann. Je nachdem, ob das Gerät hochkant oder quer gehalten wird, variiert die für die Bildschirminhalte zur Verfügung stehende Auflösung. Es gibt zwei Methoden, um die Formatierung von Objekten beim Orientierungswechsel automatisch anzupassen: 1. Im Layoutmodus die gewünschten Objekte anklicken und im Inspektor die Verankerungspunkte rechts und unten aktivieren. Das bewirkt, dass die Größe von Feldern u. Ä. automatisch an die zur Verfügung stehende Bildschirmgröße angepasst wird und funktioniert auch beim Wechsel der Bildschirmausrichtung auf den iOS-Geräten.

So weit, so gut. Was tut aber man, wenn man auch Inhalte automatisch an die Layoutausrichtung anpassen möchte? Dazu werden in der zu diesem Artikel verfügbaren Demodatei zwei Techniken vorgestellt: Über bedingte CSS-Formatierungen im Web Viewer werden je nach Bildschirmausrichtung automatisch selektive Inhalte angezeigt. Dazu wird Gebrauch von einem speziellen Selektor „orientation:“ gemacht, der von den aktuellen WebKit-Versionen für diese Zwecke unterstützt wird. Weiterführende Infos zu diesem Thema finden Sie unter den folgenden Links: l iPad Orientation CSS1 l iPad CSS Layout with Landscape/Portrait Modes2 l iPad Orientation CSS (Revised)3 Mit FileMaker Bordmitteln lässt sich dieses Verhalten ebenfalls nutzen. Dazu dient die meines Erachtens viel zu wenig beachtete Funktion „LiesLayoutobjektAttribut“.

2. Mit einer bedingten Formatierung und der Formel Hole (FensterInhaltBreite) > 480

kann man z. B. die Textgröße für iPhoneLayouts automatisch anpassen, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Wer in der FileMaker Hilfe4 die zugehörigen Erläuterungen liest, wird schnell das Potenzial dieser Funktion erkennen. Mithilfe eines mit Ankerpunkten auf dem Layout platzierten Objekts sowie einer entsprechenden Formel lässt sich die Fenster- bzw. Bildschirmorientierung auf dem iPad/iPhone sehr einfach und direkt bestimmen. Das funktioniert unter FileMaker Pro sogar on-the-fly, d.  h. während man noch das Fenster mit dem Resize-Anfasser verändert (siehe rechts), werden im FileMaker Fenster bereits die geänderten Inhalte angezeigt.

Marcel Moré (Jg. 1969) ist seit 18 Jahren selbst­ständig als Entwickler und Informationsdesigner. Eines seiner Spezialgebiete sind ein­fache Benutzeroberflächen für Datenbank- und Web-Anwendungen. Außerdem entwickelt er maßgeschneiderte Unternehmenslösungen u.a. für Industrie, Handel und Agenturen. FileMaker war von Anfang an als nützliches Werkzeug und später als Entwicklungsplattform mit von der Partie. buero@marcel-more.de

1 www.cloudfour.com /ipad-orientation-css 2 matthewjamestaylor.com/demos /ipad-css-layout/index.html 3 catharsis.tumblr.com/post /501657271/ipad-orientationcss-revised 4 www.filemaker.de/help/html /func_ref3.33.9.html#648285

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FileMaker mobil 

Schritt 1 Ein Objekt (z. B. ein Rechteck) wird flächendeckend auf dem Layout platziert. Anschließend werden im Inspektor die folgenden Einstellungen für das Objekt gemacht:

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Die Ankerpunkte werden für alle vier Seiten gesetzt, damit sich das Objekt automatisch an die Layout-/Fenstergröße anpasst.

Schritt 2 Über eine Formel werden die Breite und die Höhe des Objekts abgefragt. Anschließend wird überprüft, welcher der beiden Werte größer ist und das Layout dementsprechend entweder im Quer- oder im Hochformat angezeigt:

das Verstecken/Anzeigen von Objekten auf dem Layout mittels Portaltrick o.  Ä. Die beiden hier beschriebenen Verfahren können mit der beigefügten Demodatei ausprobiert werden: LayoutOrientierung.fp7

(Größe der Demodatei, 70 kBytes)

http://blog.marcel-more.de /wp-content/uploads/2011/02 /LayoutOrientierung.fp7

Ausrichtung = Wenn ( LiesAlsZahl (LiesLayoutobjektAttribut ("o"; "Width")) >= LiesAlsZahl (LiesLayoutobjektAttribut ("o"; "Height")); "Querformat"; "Hochformat")

Der Objektname muss vergeben werden (hier der Buchstabe „o“), damit die Formel in Schritt 2 auf das Objekt zugreifen kann.

Anhand des berechneten Wertes können weitere Aktionen erfolgen. In der Beispieldatei greift ein aktivierter OnTimerScript-Trigger auf das Ergebnis zu und gibt nach jedem Orientierungswechsel des Layouts eine Meldung aus. Natürlich sind auch subtilere Aktionen denkbar, wie das Anpassen bedingter Formatierungen oder



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Buchbesprechung

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leicht

FileMaker Pro 11 in der Praxis Datenbanken erfolgreich anwenden – für Windows und Mac

„Was für ein Wälzer!“ schoss es mir durch den Kopf, als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm. Nicht nur der Umfang war beachtlich, auch das Gewicht. Beim ersten Durchblättern fielen mir verschiedene Dinge positiv auf: der stabile Umschlag, das feste Papier, die gute Lesbarkeit (Schriftart, Schriftgröße und Zeilen­ abstand sind sehr angenehm) und – ich wusste gar nicht, dass es so etwas noch gibt – ein gewebtes Lesebändchen. Dass die Abbildungen in Graustufen dargestellt sind, ist zwar ein bisschen schade, stört aber kaum. Laut Klappentext richtet sich das Buch an Einsteiger, die mit den wesentlichen Funktionen von FileMaker vertraut gemacht werden sollen, damit sie schnell und effizient eigene Lösungen entwickeln können. Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf der Verarbeitung von Fremdformaten wie Excel und dem Datenexport via PDF oder E-Mail. Mir ist der Autor vom ersten Durchblättern an sympathisch – die meisten Abbildungen wurden auf einem Mac gemacht. Windows-User mit deutscher Tastatur müssen allerdings ein bisschen umdenken: Für die Steuerung-Taste, die auf meiner Tastatur heißt, wird im Buch durchgängig das Kürzel verwendet.

Einführung Nach einer ganz kurzen Vorstellung der FileMaker Software wird die Installation des Programms anhand von Screenshots ausführlich erklärt – sowohl für Mac wie für Windows. Dem folgen Hinweise zur Onlinehilfe, zu den

FMFAQ von Dr. Jens Teich und den drei bekanntesten FileMaker Foren FileMaker, FileMaker Magazin und FileMaker Profis.

Verwenden einer Starterlösung und Infos für ExcelNutzer

Dipl.-Ing.

Heike Landschulz

Im zweiten Kapitel, das sich an absolute Neueinsteiger wendet, wird die grundlegende Arbeit mit FileMaker am Beispiel einer der mitgelieferten Starterlösungen erklärt. Der Autor erläutert die vier Modi Blättern, Suchen, Layout und Seitenansicht mit den dazu gehörenden Tastaturkürzeln. Leider hat sich auf Seite 31 ein Fehler eingeschlichen: Unter Windows lautet die Tastenkombination zum Suchen   + F , nicht   + S .

(Jg. 1964) machte ihren Abschluss in Verfahrenstechnik. Anfang der Neunziger Jahre kam sie über die Vertriebstätigkeit bei einem Apple-Händler in Kontakt mit der Werbebranche und begann ihre Arbeit mit FileMaker II. Seit 1995 ist sie freiberufliche FileMaker Entwicklerin. mail@landschulz.net

Zu den Grundlagen gehören natürlich auch die Layoutansichten „Formular“, „Liste“ und „Tabelle“, die ebenfalls in diesem Kapitel Erwähnung finden. Anschließend geht es um die Eingabe von Informationen mithilfe des Einblendkalenders und von Wertelisten. Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit dem Modifizieren von Layouts. Dabei werden folgende Themen behandelt: l Hinzufügen von Feldern l Verschieben von Feldobjekten l Ändern von Formatierungen l Verwenden und Verändern von Wertelisten l Bedingten Formatierungen Es schließt sich ein Abschnitt an, der sich beson­ ders an eingefleischte Excel-Anwender richtet,

1 vgl. dazu z. B. FMM_201002, S. 5-15, Fabrice Ricker „Schöner Drucken: Einfacher, als Sie denken!“

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Buchbesprechung    denn hier wird das Erstellen von Berichten mittels der FileMaker eigenen Auswertungsfunktionen beschrieben. Danach geht es um das Suchen sowie das Erstellen von PDF-Dokumenten und E-Mails. Leider gibt es auch in diesem Kapitel einige Ungenauigkeiten bei den Tastaturbefehlen. So werden einige Befehle mit + M  /  + M angegeben, obwohl nicht das Minimieren von Fenstern gemeint ist. Auch das nächste Kapitel richtet sich zunächst an Excel-Anwender. Der Autor beschreibt ausführlich den Import von Excel-Tabellen in FileMaker, bevor er noch einmal auf das Gestalten der automatisch beim Import erzeugten Layouts eingeht und die drei Register des Inspektors vorstellt.

Das relationale Datenbankmodell Es folgt ein wenig Theorie zu Datenbank­ management-Systemen. Nach der Erläuterung der verschiedenen Feldtypen beschäftigt sich Horst Grossmann mit der Definition und Benennung von Feldern. Wichtig an dieser Stelle sein Hinweis, dass in Feldnamen keine Leer- und Sonderzeichen verwendet werden sollten. Anschließend werden die verschiedenen Feldoptionen (automatische Werte, Speicheroptionen, ...), die Formelfelder und der Formeleditor erklärt. Das Aufteilen von Informationen in verschiedene Tabellen innerhalb einer Datei und das Beziehungsdiagramm werden im Abschnitt „Tabellen und Beziehungen“ kurz ange­ rissen.

Layouts Im nächsten Kapitel widmet sich der Autor dem Erzeugen neuer Layouts mithilfe des Layout-Assistenten. Hierbei werden zunächst die verschiedenen Layouttypen (Standard, Liste, Bericht, Tabelle, Etikett, Umschlag, Leeres Layout) erläutert, anschließend die Layoutbereiche (Kopf, Daten, Fuß). Es fehlen allerdings die Zwischen- und Gesamtergebnisse und der Kopf- und Fußbereich 1. Seite. Unter der Überschrift „Layoutobjekte“ findet der Leser eine ausführliche Darstellung der Werkzeuge in der Statussymbolleiste. Es folgen die Tastenfunktionen, 26

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Registersteuerelemente, Ausschnitte, Dia­gramme, der Web Viewer, das Feldwerkzeug, das Bereichswerkzeug mit allen Bereichen, Platzhalter und das Formatübertragen-Werkzeug. Anschließend geht der Autor auf das Modifizieren von Layoutobjekten ein und gibt nützliche Tipps und Tricks, mit denen sich der Anwender die Layoutarbeit erleichtern kann.

Formeln und Funktionen Zu Beginn dieses Kapitels befasst sich der Autor noch einmal ausführlicher mit dem Formeleditor. Eine gute Nachschlagehilfe ist die anschließende Auflistung aller Funktionen und Operatoren, die der Formeleditor bietet. Da die Firma FileMaker GmbH im Vorwort dankend erwähnt wird, gehe ich davon aus, dass diese Auflistung mit der FileMaker Hilfe identisch ist.

Automatisieren von Abläufen: Scripts Das folgende Kapitel widmet sich einem Thema, das in der Hilfe von FileMaker ziemlich stiefmütterlich behandelt wird: dem Erstellen von Scripts. Es beginnt logischerweise mit dem Script-Editor, gefolgt von einem einfachen Script zur Navigation zwischen Layouts. Über ScriptParameter und Script-Trigger geht es zu Dialogen und Variablen. Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Fehlersuche, falls man nicht mit dem FileMaker Pro Advanced arbeitet. Anschließend folgt eine Auflistung aller Script-Befehle mit Erklärungen – ebenfalls gut geeignet zum Nachschlagen.

Sortieren und Suchen Die Überschrift des nächsten Kapitels sagt eigentlich schon alles. Das Sortieren wird einer Taste zugewiesen und in einem Script angewendet, die Suche ausführlich beschrieben, mit Jokerzeichen und den Besonderheiten beim Suchen nach Zahlen- und Datumsfeldern. Weiterhin erklärt der Autor gespeicherte Suchen und das Suchen in Scripts.

Gestaltung komplexer Layouts In diesem Kapitel wird das Gestalten von Layouts vertieft und verfeinert. Das Erstellen von Berichten, das am Anfang

mithilfe der neuen FileMaker Funktionen gezeigt wurde, wird hier in einer „programmierten“ Variante vorgestellt. Alle Layoutbereiche werden erklärt, anschließend wird der Bericht gedruckt. Kleine Anmerkung: Der Autor zeigt zwar Abbildungen mit durchgeschnittenen Zei­len bei den Seitenumbrüchen, gibt aber keinen Hinweis darauf, wie dieses unschöne Phänomen behoben werden kann.1

Beziehungen Es schließt sich ein sehr kurzes Kapitel zum Thema Beziehungen an, bei dem die x-Beziehung nur in der Auflistung Erwähnung findet. Hier wäre eine Erläuterung für diese FileMaker spezifische Beziehungsart wünschenswert. Der folgende Abschnitt beschäftigt sich mit dem Zugriff auf SQL-Datenbanken und erläutert das Einrichten des ODBCTreibers unter Mac und Windows sowie das Anzeigen der entsprechenden Daten.

Austausch von Informationen Auf Importe aus Excel-Tabellen wurde zu Beginn des Buches bereits mehrfach eingegangen. In diesem Kapitel werden nun alle möglichen Import- und Exportformate ausführlich erläutert. In diesem Zusammenhang wird auch erklärt, wie Importe in Scripts automatisiert werden können. Über den Import von Ordnerinhalten und den Import aus ODBC-Datenquellen geht es dann zum Export in eine ExcelDatei. Das Thema der nächsten Abschnitte ist die gemeinsame Nutzung von FileMaker Dateien im lokalen Netzwerk per FileMaker und per Webbrowser. Abschließend wird das Erstellen von E-Mails gezeigt.

Diagramme, Sicherheit, ein Abrechnungssystem, Web Viewer und was es sonst noch gibt In den letzten Kapiteln des Buches stellt Horst Grossmann die neue Funktion „Diagramme“ vor und geht auf die verschiedenen Diagrammtypen ein. Es folgt ein kurzer Abriss über Konten und Be-


Buchbesprechung

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rechtigungen – in Umfang und Tiefe für ein Einsteigerbuch völlig ausreichend. Anschließend wird das zuvor erarbeitete Wissen anhand einer Rechnungsverwaltung vertieft. Nachdem der Autor bereits im vorangegangenen Kapitel kurz auf den Web Viewer eingegangen ist, erhält der Leser nun eine vierseitige, übersichtliche Zusammenfassung. Es folgen Feinarbeiten an der zu Beginn benutzten Vorlage „Aufgabenliste“, denn „mit der Aufgabenliste hatten wir das Buch begonnen, wir wollen es mit ihr auch abschließen“. Auf den letzten beiden Seiten vor dem ausführlichen Stichwortverzeichnis werden FileMaker Pro Advanced, Server und Server Advanced ganz kurz vorgestellt – ein sinnvoller Hinweis für alle, die an die Programmierung komplexerer Lösungen gehen wollen.

FileMaker Go Im Supportbereich des Verlages können sich interessierte Leser das 9-seitige kostenlose Zusatzkapitel „FileMaker Go für iPhone & iPad“ als PDF herunterladen.

Fazit Ein empfehlenswertes Buch für Einsteiger, die lieber in „etwas Handfestem“ blättern, als durch die FileMaker Onlinehilfe zu navigieren. Es eignet sich sowohl zum konsequenten Durcharbeiten, wobei man je nach Kenntnisstand an verschiedenen Stellen einsteigen kann (deshalb auch die gelegentlichen thematischen Wiederholungen), als auch als Nachschlagewerk. Die Auflistung aller Formel- und ScriptBefehle wird den Umgang mit FileMaker erleichtern und die FileMaker typischen „Fachbegriffe“ werden korrekt verwendet, wie im Programm selbst. Insbesondere die Layoutgestaltung und die Script-Erstellung werden anschaulich erklärt – beides wichtige Themen, die im Handbuch bzw. der Onlinehilfe komplett fehlen. Mit den kleinen Einschränkungen, auf die ich im Text bereits hingewiesen habe, bekommen Sie mit diesem Buch eine echte Einstiegshilfe in die FileMaker Welt.

Inhaltsübersicht 1 Einführung 17 Der Installationsprozess 17 Die Konventionen 24 Dokumentation, Hilfen und sonstige Unterstützung 24 2 Verwenden einer Starterlösung 27 Eine Aufgabenliste 27 Die Arbeitsweise von FileMaker Pro 29 Die verschiedenen Layouts 31 Die Eingabe von Informationen 32 Modifizieren von Layouts 36 Darstellen von Informationen 47 Auffinden von Informationen 52 Zusammenarbeit mit anderen Nutzern 55 3 Die Umsetzung bestehender Dokumente 59 Import einer Excel-Tabelle 59 Direkte Umsetzung einer Excel-Tabelle 64 Gestalten von Layouts 66 4 Das relationale Datenbankmodell 79 Was ist eine Datenbank? 79 Felder 81 Formelfelder 95 Tabellen und Beziehungen 100 5 Layouts 111 Das Erzeugen von Layouts 112 Layouttypen 115 Ansichten 123 Layoutbereiche 124 Layoutobjekte 125 Grafische Werkzeuge 127 Modifizieren von Layoutobjekten 168 6 Formeln und Funktionen 195 Der Formeleditor 196 Die FileMaker-Funktionsbibliothek 200 Trigonometrische Funktionen 218 Datumsfunktionen 221 Zeitfunktionen 225 Zeitstempelfunktionen 227 Wiederholfunktionen 227 Logikfunktionen 229 Textfunktionen 237 Textformatfunktionen 253 Statusfunktionen 258 Designfunktionen 258 Externe Funktionen 258 Operatoren 258 7 Automatisieren von Abläufen 261 Der Skripteditor 261 Navigation zwischen Layouts 265 Skriptparameter 270 Kontrollstrukturen 273 Skript Trigger 277 Dialoge 279 Variablen 282 Fehlersuche 282 Skriptschritte im Überblick 285 Statusfunktionen 357 8 Sortieren und Suchen 371 Sortieren 371 Suchen von Informationen 377 Einfache Suchen 379 Konstruktion von Suchabfragen 381

Gespeicherte Suchen Suchen von Informationen mit Hilfe von Skripten 9 Gestaltung komplexer Layouts Gestaltung von Berichten Layoutbereiche Steuern der Druckausgabe 10 Beziehungen Schlüssel Beziehungstypen Abgleichfelder Selbstbeziehungen Zugriff auf externe Dateien Zugriff auf SQL-Datenbanken Beziehungen mit mehreren Kriterien 11 Austausch von Informationen Import und Export Der Export Gemeinsame Nutzung von FileMaker Datenbanken Veröffentlichung von FileMaker Datenbanken im Web Der Informationsaustausch über EMail 12 Diagramme Die verschiedenen Diagrammtypen Die Angabe von Werten für Datenreihen 13 Sicherheit Konten Berechtigungen 14 Ein Abrechnungssystem Der Import von Skripten Die Gestaltung der Layouts Das Ausgabe-Layout Die Beschränkung der Rechnungsübersicht auf einen Zeitraum 15 Eine Web Viewer-Anwendung 16 Abschlussarbeiten an der Aufgabenliste 17 Andere FileMaker-Produkte FileMaker Pro Advanced FileMaker Server FileMaker Server Advanced 18 Ausführliches Stichwortverzeichnis

387 390 395 395 400 403 409 409 410 411 416 419 423 432 437 437 453 456 459 464 467 467 470 475 475 478 483 484 486 488 491 493 497 501 501 501 502 503

FileMaker Pro 11 in der Praxis: Datenbanken erfolgreich anwenden – für Windows & Mac

Autor Sprache ISBN-13 Gebunden Gewicht Größe Verlag Auflage Vertrieb

Horst Grossmann deutsch 978-3-939685-23-4 528 Seiten 1.050 g 24,5 x 17,5 x 4,0 cm Mandl & Schwarz 1. Auflage 2010 Buchhandel, K&K Verlag

Preis

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FileMaker Konferenz in Hamburg für Anwender, Entwickler und IT-Profis Lassen Sie sich auf der FMK 2011 drei Tage lang von FileMaker-Gurus und Software-Designern durch neue Ideen inspirieren Die Konferenz

n unter e h c u b t e Jetz ferenz.d n o k r e k a ww.filem

n Fachvorträge von anerkannten FileMaker Experten n Tipps & Tricks rund um FileMaker n Für jeden Wissenstand vom Anwender bis zum Experten n Keynotes von FileMaker Vizepräsident Keith Harris n Konferenzunterlagen mit Beispieldateien n Erfahrungen mit versierten Profis austauschen n Kontakte knüpfen n Modernes Konferenzhotel direkt an der Alster n Kulinarische Verpflegung inklusive

w

Hamburg Die Weltstadt an der Elbe ist FileMaker Stadt. Als Medienstadt mit großen Verlagshäusern und vielen Agenturen finden sich in Hamburg vermutlich so viele FileMaker Lizenzen wie sonst nur in Zürich, dem vorjährigen Konferenzort. Hier findet auch der älteste FileMaker Stammtisch statt, der bei interessanten Themen über 30 Teilnehmer verzeichnet. Hier ist der Sitz des FileMaker Magazins, das auch den Stammtisch organisiert. Hamburg ist einen Besuch wert. Ein Spaziergang am Hafen, die neu gebaute Hafencity mit der Baustelle der Elbphilharmonie, die charmanten historischen Lagerhäuser des Freihafens, ein Bummel durch die Shops der Innenstadt. Dem angenehmen Flair der alten Hansestadt kann sich niemand entziehen. Alle Themen und Referenten sowie praktische Tipps zur Buchung unter www.filemaker-konferenz.de Organisiert vom unabhängigen Verein FM Konferenz

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Layoutgestaltung

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Pro Advanced mittel

(Human) Interface Design

Teil 4

Der Dialog zwischen Mensch und Anwendung

Holger Darjus Im vorerst letzten Teil meiner kleinen Interface-Design-Serie möchte ich auf die funktionale Gestaltung einer Datenbank eingehen. Viele der visuellen Effekte, die in den vorangegangenen Artikeln beschrieben wurden, finden in diesem Beispiel Anwendung. Primär geht es aber darum, wie die Funktionalität einer Datenbank den Bedürfnissen der Anwender angepasst werden kann. Da sich bisher verwendete Beispieldatei E-Mail-Aussendungen.fp7 nicht besonders gut zur Beschreibung der Methode eignet, greife ich auf eine von mir entwickelte Datenbank zur Auftragsverwaltung zurück. Es handelt sich um eine Lösung mit dem klangvollen Namen e-Dock, in der alle Kundenaufträge und -daten verwaltet werden. Der grundlegende Gedanke ist, dass sich ein Anwender einem bestimmten Vorgang in unterschiedlichen Situationen nähern möchte und oft nur ein Stichwort oder einen Kundennamen hat. Damit er sich auch in komplexen Datenbeständen schnell orientieren kann, habe ich eine „Spaltendarstellung“ entwickelt, die sich wie eine Art Filter verhält – vergleichbar mit der Spaltendarstellung im Finder. Dort navigiert der Anwender durch Ordnerinhalte und je tiefer er in die Ablagestruktur vordringt, desto spezialisierter sind die Inhalte. Hintergrund dieser Überlegungen ist das Bestreben, dem Anwender das Suchen nach bestimmten Inhalten so bequem wie möglich zu machen.

(Jg. 1962) ist Technischer Leiter des MedienvorstufenUnternehmens Einsatz Creative Production GmbH & Co. KG in Hamburg mit rund 45 Mitarbeitern. Er entwickelt seit 1996 FileMaker Datenbanken speziell für die Medienvorstufe. h.darjus@einsatz.de

Stellen wir uns folgende Situation vor: Kunde Mustermann ruft an, weil er eine Frage zu einem Auftrag hat. Der Anwender würde nun vermutlich nach klassischer FileMaker Vorgehensweise die Aufträge-Datenbank öffnen, in den Suchenmodus wechseln und im Feld Kunde nach „Mustermann“ suchen. Wenn er Glück hat, findet er schnell, wonach er sucht. Möglicherweise ist die Firma Mustermann aber auch ein sehr guter Kunde und es gibt Tausende von Einträgen. Dann muss sich der Anwender durch Fragen an das Ergebnis herantasten und immer speziellere Suchabfragen generieren. Viel anders funktioniert die von mir entwickelte Spaltendarstellung auch nicht, jedoch bekommt der Anwender einen entscheidenden Vorteil an die Hand: Er erkennt sofort, wie die Aufträge des Kunden strukturiert sind, und kann auf diese Weise die Suchergebnisse sehr schnell (durch einen einzigen Mausklick) weiter einschränken. So viel erst mal zur Theorie. Um sich die ganze Sache etwas besser vorstellen zu können, hier eine Abbildung der Spaltendarstellung. © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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Ganz links sind die Favoriten zu erkennen, deren Funktionsweise ich bereits in der Ausgabe FMM_200904, ab Seite 14 beschrieben habe. Entscheidend ist aber das Suchfeld unterhalb der Spalte „Kunden“: Gibt man in dieses Feld einen Suchbegriff ein, wird die Ergebnismenge sofort eingeschränkt. In diesem Beispiel habe ich die ersten drei Buchstaben unseres Kunden Tchibo eingegeben. Sofort sieht der Anwender, dass es offensichtlich mehrere Kunden gibt, auf die der Suchbegriff zutrifft, und kann bereits die erste Einschränkung vornehmen. Mich interessieren im konkreten Fall nur die Vorgänge der Muttergesellschaft in Deutschland und ich klicke demzufolge auf „Tchibo GmbH“. In der Spalte rechts daneben erscheinen daraufhin alle Etats, die zu diesem Kunden gehören. Um meine Suche weiter zu verfeinern, wähle ich den Etat „Espresso“. Die Auswahlmöglichkeiten in den Spalten rechts daneben reduzieren sich immer weiter, bis ich in einer der ganz rechten Spalten eine Auswahl getroffen habe.  In der Box rechts werden Details zur jeweiligen Auswahl angezeigt. Der Anwender hat auch die Möglichkeit, einen Auftrag in der ganz rechten Spalte direkt auswählen, ohne sich durch die einzelnen Spalten klicken zu müssen. Das ist insofern sinnvoll, als die Sortierung in den Portalen so eingestellt ist, dass die jüngsten Einträge ganz oben anzeigt werden und die Darstellung somit aktualitätsbezogen ist. 30

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Layoutgestaltung

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Wie funktioniert das nun? Im Grunde finden sich hier diverse Methoden wieder, die ich bereits beschrieben habe. Beginnen wir mit dem generellen Aufbau. Das Layout bezieht sich auf eine Tabelle, die lediglich eine Handvoll Hilfsfelder und anfänglich nur einen einzigen Datensatz besitzt. Da ist zunächst das Suchfeld, ein Textfeld mit globaler Speichereinstellung. Da die Datenbank von einem Server zur Verfügung gestellt wird, hat jeder Anwender in diesem Feld seinen individuellen Wert. Damit sich die Anwender nicht ins Gehege kommen, wenn sie einen Suchbegriff in dieses Feld eingeben, legt das Start-Script beim Öffnen der Ansicht für jeden Anwender einen eigenen Datensatz an, der beim Verlassen des Layouts wieder gelöscht wird. Das Suchfeld wird von einem Formelfeld ausgewertet. Ist das Suchfeld leer, steht in dem Formelfeld ein „*“, anderenfalls entspricht der Inhalt des Formelfeldes dem des Suchfeldes. Wenn ( eDock | Auswahl Kunde ="" ; "*" ; eDock | Auswahl Kunde )

Die Relation zu den Kunden stützt sich auf das Feld eDock | Auswahl Kunde in dieser Tabelle und auf das Feld Tannenbaum in der Tabelle Adressen. Wie das Feld Tannenbaum funktioniert, hat Arnold Kegebein vor zwei Ausgaben ausführlich beschrieben1.

Wird in der Kunden-Spalte ein Kunde angeklickt, dann passieren mehrere Dinge. Als Erstes wird die ID des Kunden in ein Feld namens ID_von_Kunde geschrieben, was bewirkt, dass die aktuelle Auswahl hervorgehoben wird. Das erledigt eine „bedingte Formatierung“, die erfüllt ist, sobald ID_Kunde in der Tabelle Adressen gleich der ID_von_Kunde in der Tabelle eDock ist. 

Zur Erinnerung: Es handelt sich um ein Formelfeld, das unter Verwendung einer Eigenen Funktion den Inhalt eines oder mehrerer Felder in einen tannenbaumartigen Index zerlegt. Auf diese Weise wird aus „Holger Darjus“ * H Ho Hol Holg Holge Holger D Da Dar Darj Darju Darjus

Weil das aussieht wie ein halber Tannenbaum, habe ich das Feld und die Funktion einfach auch so genannt. Gibt ein Anwender also einen Suchbegriff ein, wird die Spalte mit den Kunden immer weiter eingeschränkt. Ein ScriptTrigger sorgt dafür, dass der Datensatz bei jeder Veränderung des Inhaltes aktualisiert wird. 

1 FMM 2010_05, S. 13: Tannenbäume – Eine Eigene Funktion ­ für mehr Anwenderkomfort; Kegebein, Arnold

Die Spalte rechts neben den Kunden bezieht sich auf eine Tabelle, in der eine Zuordnung von Kunden und Etats hinterlegt ist. Die Beziehung ist auf dem Feld ID_von_Kunden aufgebaut, sodass nach der Auswahl eines Kunden nur noch die zum Kunden gehörigen Etats angezeigt werden. So setzt sich die ganze Sache von links nach rechts immer weiter fort, bis vom Anwender die Suche nach einem bestimmten Vorgang immer weiter eingegrenzt wird. Abhängig davon, in welche Spalte geklickt wird, werden Detailinformationen in die © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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Layoutgestaltung  

Box ganz rechts geschrieben. Wählt man beispielsweise einen Kunden aus, werden Name, Anschrift, Kundennummer etc. angezeigt. Bei der Auswahl eines Etats erscheinen weiterführende Informationen zum Etat, bei der Auswahl eines Jobs die Job-Nummer, ein Status, Datumsinformationen und Ähnliches. Wählt man einen Task, eine Verpackung oder ein Bild aus, werden zusätzlich zu den Meta­ informationen kleine Vorschaubilder angezeigt. Hat man das Gesuchte gefunden, klickt man auf die Taste „Mehr Informationen …“ und landet in der Detailansicht des jeweiligen Datensatzes. Diese Systematik habe ich mittlerweile bei nahezu allen meinen Lösungen umgesetzt. Anfangs war ich skeptisch, ob sich der Entwicklungsaufwand lohnen und sich diese Art des Suchens bewähren würde. Heute weiß ich, dass die Anwender meiner Lösungen kaum mehr einen anderen Weg zum Suchen benutzen  – Tastenkombinationen wie  +  F bzw.  +  F sind nahezu vergessen. Im Zeitalter von iTunes und bunter, spielerisch zu bedienender Apps verändert sich auch das Verhalten von Datenbanknutzern – sie wollen vor allem eins: schnell und ohne viel nachzudenken an die gewünschten Informationen kommen. Um diesem Wunsch nachzukommen, halte ich das Thema „Interface Design“ für wichtiger denn je. Und hier bietet uns FileMaker hervorragende Möglichkeiten. Auch wenn es an vielen Stellen sicher noch Verbesserungspotenzial gibt, so ha-

Adressen 

ben wir Entwickler mit FileMaker viele Möglichkeiten, die man selbst bei den ganz Großen in der Branche vergeblich sucht. Leider ist es oft sehr umständlich, dem Aussehen ein akzeptables Gesicht zu geben, deshalb abschließend noch ein kleiner Tipp für die Verschönerung von Feldern mit hinterlegten Wertelisten. Vermutlich eine der hässlichsten Darstellungen überhaupt liefert uns FileMaker, wenn eine Werteliste über den sogenannten Steuerelementstil als „Einblendmenü“ angezeigt wird:

Das erinnert mich an die Zeiten von Mac OS 7 oder an irgendwelche Teletext-Seiten aus den 90er-Jahren und ist aus meiner Sicht völlig inakzeptabel. Aber mit ein paar Klicks und einer vorgefertigten Grafik lassen sich auch solche Felder zeitgemäß und „attraktiv“ darstellen. Zunächst müssen die unansehnlichen Ränder verschwinden. Dazu stellen wir im Inspektor unter dem Register „Darstellung“ das Attribut „Linie“ auf „keine“ und das Muster der Füllung auf „transparent“. Anschließend lege ich noch eine Grafik unter das Feld, die ich mithilfe eines Screenshots aus Apples Mail-Programm entnommen habe. Und schon sieht das Ganze viel freundlicher aus:

Dem Anwender wird signalisiert, dass sich hinter dem Feld ein Dropdown-Menü befindet, über das er eine Auswahl treffen kann. Das kennt er von anderen Programmen und in der Regel erübrigen sich dadurch alle weiteren Fragen.

Verwendet man die Grundeinstellungen von FileMaker, sieht ein entsprechend eingerichtetes Feld im Standard-Layout so aus:

Und so schließe ich meine kleine Serie und hoffe, den Entwicklern von FileMaker Datenbanken ein paar Anregungen zur Gestaltung ihrer Layouts gegeben zu haben. Zudem hoffe ich, dass meine Beiträge auch die Entwickler der Software FileMaker erreichen und wünsche mir für das nächste „Major Release“ einige Erleichterungen für uns Programmierer. Let the good times roll!

Deutschland, Österreich, Schweiz FileMaker GmbH · Carl-von-Linde-Str. 38 85716 Unterschleißheim Telefon +49 89 317759 -0 Telefax +49 89 317759 -20 URL www.filemaker.de FileMaker Info Line Telefon (D, A) Telefax (D, A) Telefon (CH) Telefax (CH)

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+49 1802 000534 +49 1802 000535 +49 89 317759 -70 +49 89 317755 -21

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FileMaker Händler Infoline Telefon +49 1802 673131 Telefax +49 1803 673131 FileMaker Support Line Deutschland 01803 000 395 1 Österreich +49 1803 000 395 2 Schweiz +43 55 79 035 3 1  2  3 

9 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz Auslandstarif je nach Anbieter 6,7 Rappen/Min. aus schweiz. Festnetz

FileMaker, Inc. Zentrale 5201 Patrick Henry Drive · P.O. Box 58168 Santa Clara; CA 95052-8168 USA E-Mail info@filemaker.com URL www.filemaker.com FileMaker, Inc. Europa, Mittlerer Osten & Afrika 2 Furzeground Way / Stockley Park East Uxbridge Middlesex UB11 1BB; United Kingdom


Gut zu wissen

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VLA, AVLA – Welche Lizenz hätten’s denn gern? Kleine Einführung ins „FileMaker Sprech“

Die von FileMaker zu Beginn dieses Jahres erneut aufgelegte Promotion für FileMaker Produkte heißt: „Jahreslizenz aus 10 Clients + 1 Server = keine Berechnung der Miete des Servers im ersten Jahr“. Verstehen kann man dieses Angebot nur, wenn man weiß, was eigentlich VLA, AVLA und eine Lizenz genau ist. Grund genug, diese Begriffe aus dem „FileMaker Sprech“ einmal ins Deutsche zu übersetzen. Da ist zunächst die „Lizenz“ – ein Begriff, der eine gewisse Unschärfe in sich trägt: Zum einen wird er bei jedem einzelnen Produkt verwendet, also auch bei „Karton“, „Box“ usw. Andererseits ist „Lizenz“ auch Bestandteil des Begriffs VLA (Volume License Agreement, auf Deutsch: Volumenlizenz Abkommen). Diese Abkürzung steht für ein etwas privilegierteres FileMakerKunden-Verhältnis, denn der VLA-Kunde bekommt beim Kauf nicht nur die Software von FileMaker, sondern obendrein auch noch eine 12-monatige kostenlose Upgrade-Versicherung (= Maintenance). Und die Privilegien gehen noch weiter:  Auch  der Kaufpreis ist niedriger als die Summe der einzelnen Kartonpreise. Leider gelangt nur der Kunde in den Genuss einer so bevorzugten Behandlung, der mindestens fünf Produkte in einem Auftrag platziert …1

Und was ist nun eine AVLA? Wenn Sie die obige Erklärung verdaut und verinnerlicht haben, dann wird Ihnen auch der Begriff AVLA keine Probleme bereiten: AVLA (Annual Volume License Agreement) ist das

Klemens Kegebein

gleiche wie das Volumenlizenz Abkommen, nur dass die Nutzungsdauer der Software auf 12 Monate begrenzt ist. Moment mal, wie jetzt? Bisher war doch nur in Bezug auf die Upgrade-Versicherung (= Maintenance) von einer zeitlichen Befristung die Rede!? Stimmt, aber … Der Kauf einer VLA-Software enthält das zeitlich unbegrenzte Nutzungsrecht an der gekauften Version; falls FileMaker in den ersten 12 Monaten nach Kauf dieser Software ein (kostenpflichtiges) Upgrade veröffentlicht, fallen für Sie keine Kosten an. Trotzdem gilt: Die gekaufte VLA-Software dürfen Sie so lange nutzen, wie Sie wollen. Bei einer AVLA erwerben Sie das Recht, die Software 12 Monate lang zu nutzen; werden in dieser Zeit neue Produktversionen von FileMaker veröffentlicht, dann erhalten Sie diese ohne zusätzliche Kosten. Nach Ablauf der 12 Monate müssen Sie die Software jedoch nachweislich löschen – oder den Preis für die AVLA erneut entrichten. Für die meisten von uns klingt das nach einer Miete oder nach einem Abonnement, auch wenn FileMaker in seiner Beschreibung dieser Lizenzvariante das Wort Miete vollständig vermeidet (auch ich habe es bis hierher geschafft). Aber egal wie man das Kind nun tauft, die Eigenschaften der beiden Geschwister sind klar:

(Jg. 1961) ist Geschäfts­f ührer des K&K Verlags und Herausgeber des FileMaker Magazins. klemens.kegebein @ filemaker-magazin.de

1 Die Vorteile gehen noch weiter: Ist man erst einmal VLA-Kunde, erhält man weitere FileMaker Produkte zu einem Preis, der unter dem der Einzelkartons liegt – die Pluspunkte Maintenance usw. bleiben dabei erhalten. Wenn Sie Ihre VLA-Produkte beim K&K Verlag kaufen, dann kommen Sie auf Wunsch (und für einen kleinen Obolus) in den Genuss eines besonderen Services: das Lizenz-Service-Paket, bei dem wir Ihnen den Download der Software, das Brennen der Produkte auf CD oder DVD, das Bedrucken des Datenträgers und das Ausdrucken Ihres Lizenzbriefes abnehmen und Ihnen diese Dinge in einem individuellen DVD-Schuber liefern! Außerdem weisen wir Sie in den 12 Monaten nach dem Kauf auf Termine und Updates hin, die im Zusammenhang mit Ihrer VLA-Lizenz wichtig sind.

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Gut zu wissen   

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VLA

AVLA

Nutzungsrecht

unbegrenzt

12 Monate

Produktversion

gekaufte Version

stets aktuell

Upgrade-Garantie

optional *)

enthalten

*) Im Kaufpreis der VLA-Lizenzen ist die Maintenance für das erste Jahr enthalten. Diese kann in 12-Monatsschritten verlängert werden. (Siehe hierzu auch den Beitrag „Ist Maintenance eigentlich ansteckend?“; FMM_200801, Seite 34)

AVLA-Promo (nur gültig bis ...) In der zurzeit von FileMaker ausgerufenen Promotion gibt es für den Käufer den Vorteil, dass die Kosten für den Server im ersten Jahr der „Miete“ nicht berechnet werden: Man spart also einen schönen Betrag!2 Im zweiten Mietjahr wird der Preis für den Server ganz normal fällig, wenn die Software weiterhin genutzt werden soll.

Welche Produktart ist für wen optimal? Bei der Klärung dieser schwierigen Frage machen wir es uns erst einmal ganz einfach: Wenn der Gesamtbedarf an Produkten unter fünf liegt, bleibt ohnehin nur der Kauf von Einzellizenzen (gezählt werden dabei übrigens alle Produkte gleichwertig: FileMaker Pro, FileMaker Pro Advanced, FileMaker Server und FileMaker Server Advanced). Wenn Sie jedoch mehr als fünf Produkte benötigen (oder planen, in Kürze mehr als fünf Produkte zu verwenden), dann stehen Sie vor der Entscheidung zwischen VLA und AVLA. Wenn wir unsere Kunden fragen, warum sie sich für die eine oder andere Lizenzvariante entschieden haben, dann hören wir immer wieder folgende Argumente für die VLA-Lizenz: „Ich kaufe lieber und entscheide selber, ob und wann ich einen Upgrade-Schritt mitmache“ – „Was ich habe, das habe ich. Gemietet wird bei uns nichts …“. Man kann diese Argumente verstehen, in Europa wird insgesamt noch deutlich häufiger gekauft als gemietet, was auch unsere Umsätze belegen.

2 Genaue Angaben zur Höhe des Preisvorteils beim K&K Verlag finden Sie auf dieser Internetseite: www.filemaker-magazin.de /neuigkeit/3390

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Für die „Miet“-Variante, also AVLA, kann man andererseits folgende Argumente oder Pluspunkte ins Spiel bringen: Bei einer Miete weiß man bereits im Voraus, welche Kosten die Software im Jahr verursacht und die steuerliche Abrechnung ist deutlich einfacher. Denn beim Kauf eines Produkts muss die Investition i. d.

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R.  über  mehrere Jahre abgeschrieben werden und die Feststellung der tatsächlichen Kosten einer Software wird durch den Erwerb von Upgrades verkompliziert. Außerdem gibt es einen weiteren Anwendungsfall, in dem sich die AVLA-Variante geradezu aufdrängt: Wenn ein befristetes Projekt ansteht und es damit einen zeitlich begrenzten Zeitraum für die Anwendung der Datenbanksoftware FileMaker gibt, dann ist die Miete optimal: Nach Abschluss des Projekts wird die Software gelöscht und keiner muss sich mit dem Verkauf der – nun nicht mehr benötigten – Software beschäftigen.

Abwicklung … Unaufwendig und schnell geht der Kauf des Einzelprodukts vonstatten: Kaufen, installieren, nutzen. Etwas umständlicher gestaltet sich die VLA-Variante, denn hier wird ein individueller Lizenzschlüssel für den Lizenznehmer erzeugt. Für dessen Erstellung benötigt die Firma FileMaker Angaben zur Firma, z. B. Ansprechpartner, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Aus diesen Daten wird ein nicht übertragbarer, individueller Lizenzschlüssel erstellt, der nur bei Verwendung mit dem genannten Lizenznehmer-Namen funktioniert. Dieser Kaufvorgang dauert etwas länger, aber in zwei bis max. fünf Tagen liegt die Software vor und kann genutzt werden. Noch etwas komplizierter ist der Abschluss eines AVLA-Vertrags. Auch hier muss der Kunde seine Daten zur Erstellung des Lizenzschlüssels angeben. Zusätzlich muss er das Mietverhältnis verbindlich beauftragen – FileMaker will eine Bestätigung von einem Zeichnungsberechtigten (Prokurist, Geschäftsführer o. Ä.), dass der Kunde nach Ablauf der Mietdauer den Vertrag verlängert oder die Mietobjekte von allen Installationsrechnern löscht! Auch nimmt FileMaker Termine erheblich „genauer“: Wer seine Software-Miete nicht bis zum letzten Tag des Mietzeitraums verlängert hat, muss bestätigen, dass die Software gelöscht wurde. Will man die Software weiterhin mieten, müssen alle Unterlagen (siehe oben) erneut eingereicht werden und es wird ein neuer Vertrag abgeschlossen (der Nachweis über das Löschen/Entfernen der bisher genutzten Software muss trotzdem erbracht werden!). Diese Mühe sollte man sich unbedingt ersparen und den AVLA-Vertrag rechtzeitig verlängern …

Im Vertrieb des K&K Verlags


Neuigkeiten

FMM 2011 | 01

Neues aus der FileMaker Welt

Troi URL-Plugin in neuer Version Neuer Updater FileMaker Pro 11.0v3 Das Patch ist relevant für die Themen Performance bei Dateiverweisen, Drucken sowie E-Mail senden. 1. Performance bei Dateiverweisen: Mac OS X: Verbesserte Performance beim Öffnen einer bereitgestellten Datei, die mehrere Bezugsdateien über den DNSNamen statt die IP-Adresse referenziert. 2. Drucken: Mac OS X: Ein Problem wurde behoben, bei dem die Verwendung von Druckeinstellungen, die in einer anderen Anwendung erstellt wurden, in FileMaker dazu geführt hat, dass die FileMake r-Druckoptionen beim nächsten Druckversuch verschwanden. Ein Problem mit Text in einem Feld, das über einen oder mehrere Seitenumbrüche reichte, wurde behoben. Der Text wurde zuvor in Ausdrucken, in der Seitenansicht und bei PDF-Exporten horizontal abgeschnitten. 3. E-Mail senden: Mac OS X: Es wurde ein Problem behoben, bei dem „E-Mail senden“ nicht mit Outlook 2011 funktionierte. Ein kostenloser Download ist unter dieser URL erhältlich www.filemaker.de/support/downloads Weitere Hinweise zum neuen Patch, insbesondere zum Druckverhalten, finden Sie in dieser Ausgabe auf der Seite 17.

„FileMaker und das Web“ –  ein Workshop von

Von 28. bis 30. März 2011 findet in Salzburg das dreitägige Power­seminar „FileMaker und PHP“ mit dem erfahrenen Trainer Bernhard Schulz (schubec) statt. Das Seminar richtet sich an alle, die noch keine Erfahrungen mit PHP gesammelt haben und nun endlich mit PHP und FileMaker dynamische Webseiten und PDF-Dokumente erstellen möchten. Das Anwendungsgebiet reicht vom Diskus­ sionsforum bis zum Onlineshop und vom Feedbackformular bis zur Bildergalerie. Dank des bewährten Schulungskonzepts von schubec lernen Sie in nur drei Tagen alles, was Sie brauchen, um loslegen und eigene kleinere Projekte selbstständig umsetzen zu können. Sie lernen, wie man selbst einen Webserver installiert, wie PHP funktioniert und anhand vieler Beispiele, wie man damit programmiert. Im Preis von € 699 inbegriffen sind die Verpflegung sowie Schulungsunterlagen und eine DVD mit allen Beispielen. Die genauen Trainingsinhalte und weitere Informationen zum Workshop finden Sie unter www.schubec.com/de /filemaker-und-php-schulung-trainingworkshop.php

Jetzt in aktualisierter Fassung für FileMaker 11: Das Plugin zum Ausfüllen von Webseiten direkt aus FileMaker und zum Daten- und Bildimport aus Webseiten.   Die Funktionen und Möglichkeiten des Plugins gehen dabei weit über die Bordmittel des in FileMaker enthaltenen Webviewers hinaus. Anwendungsbereiche für Troi URLPlugin l Ausfüllen von Formularen in Web und im Intranet l Abfrage von Börsendaten, Wetterberichten usw. aus dem Internet l Automatische Ergänzung von Informationen in Internetverzeichnissen und Web-Datenbanken l Durchsuchen des Internets nach individuellen Suchbegriffen oder bestimmten Kriterien l Importieren von JPEG-, GIF- und PNG-Bildern direkt in Medienfelder u.v.m. l Abfrage über Proxy-Server, auch wenn dieser Benutzername und Passwort benötigt Neu in Version 2.5 ● Kompatibel mit Windows 7 und FileMaker 11 ● Läuft auch unter FileMaker Server ● Viele Verbesserungen für den Import von Bildern ● Verbesserte Benutzerführung und neue Beispieldateien ● Diverse Fehlerkorrekturen Alle neuen Funktionen finden Sie unter www.troi.com ausführlich beschrieben, © 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

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Neuigkeiten  

 

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ebenso einen Vergleich zwischen dem Web Viewer und dem URL-Plugin (englisch) Eine Einzelplatzlizenz kostet $ 69. ­Weitere Infos zu Mehrfachlizenzen und Upgrades finden Sie auf den Seiten des Herstellers oder Sie senden eine Mail an vertrieb@filemaker-magazin.de.

Intelligente Suchmethoden

Daten finden

FileMaker 10 optimal nutzen

Trigger-Management

2.401

Das unabhängige Magazin fßr FileMaker

1.017 > <<Tabelle> <<F <<ST illStyle>> itel>>

Einfacher als Sie denken!

Neu in FileMaker 11

Schnellsuche starten Veränderungen im Betrieb

Geschichte schreiben

Web-Formulare automatisch fĂźllen

Offline Datenerfassung

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Trigger-Protokolle

Logbuch fĂźhren

201005 Anwender und Entwickler

FMM_201004

Das unabhängige Magazin fßr FileMaker

Deutschland â&#x201A;Ź 9,50 | www.filemaker-magazin.de

Deutschland â&#x201A;Ź 9,50 | www.filemaker-magazin.de

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FileMaker Go

Jederzeit Zugriff â&#x20AC;&#x201C; auch von unterwegs

Das unabhängige Magazin fßr FileMaker

 

         

                                                                    

        

                   

                                                                              

Anwender und Entwickler

FMM Award 2011 Ihre Nominierungen bitte!

Ein Analyse-Tool selbst gemacht Die Eigene Funktion â&#x20AC;&#x17E;CustomListâ&#x20AC;&#x153;

Ohne Plugin

E-Mail-Verwaltung Kurzvorstellung

FileMaker Server Nachlese und Ausblick

FileMaker Konferenz

Anwender und Entwickler

FMM_201006

Filter gesucht So lassen Sie sich nicht verblenden

Mit der Datenbank in der Hosentasche

FileMaker Go Auch fĂźr Datenfelder hochaktuell

Interface Design Wo bleibt meine Zeit?

Einfacher gehtâ&#x20AC;&#x2122;s nicht

DatenbankĂśffner

Das unabhängige Magazin fßr FileMaker

Halbe Tannenbäume

Interface Design

FMM_201003

Datensätze und Felder mit Langzeitgedächtnis

FMM_201005

Eigene Funktion fĂźr mehr Komfort

Mensch und Anwendung

Anwender und Entwickler

ErinnerungsvermĂśgen

201006

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Einsatz genehmigt

201004

Š 1994 - 2010 K&K Verlag GmbH, Hamburg

Datensätze abgleichen

Wiederholfelder

FMM_201002

SchĂśner Drucken

<<XTabPos>> Internet

Anwender und Entwickler

Deutschland â&#x201A;Ź 9,50 | www.filemaker-magazin.de

FMM_201001

814 1.121 14 98 4 971 350 36 876 21 1 84 4 929 27 92 1.354 1.006 1.722 1.27911267 5 9 1.608 2.6925 85 1.603

Deutschland â&#x201A;Ź 9,50 | www.filemaker-magazin.de

Anwender und Entwickler

933 1.988 728 491 443 2.767 603 588 2.5 14 818 912 1.8 661 43

Einfacher als Sie denken!

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Flexible Grafiken1.820

201003

201002

201001

Wir beraten Sie gern, welche Lizenz die Richtige fĂźr Sie ist.

Mensch an Anwendung

Globalisierung

Datensicherung

Mehrfachnutzen macht Freude

Kommandozentrale FileMaker

Dynamische Suchmasken

Anwendersprache wechseln

Gute Vorsätze â&#x20AC;&#x201C; nicht nur fĂźr Messis

Wiederholfelder werden zu Tabellen

Sprachunterricht fĂźr Leoparden

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Tipps fĂźr den Daten-Import

Š 1994 - 2010 K&K Verlag GmbH, Hamburg

Š 1994 - 2010 K&K Verlag GmbH, Hamburg

Das Universalwerkzeug?

Die mandantenfähige Einnahme/Ă&#x153;berschuss-Rechnungs-Software auf FileMaker Basis kann bei jeweiliger Lizensierung die Steuerjahre 2010 und 2011 verwalten. SteuerPilot ist eine Einnahme-/Ă&#x153;berschuĂ&#x;-Rechnung fĂźr alle, die EinkĂźnfte aus freiberuflicher, selbständiger oder gewerblicher Tätigkeit erzielen und vom Finanzamt nicht als bilanzpflichtig eingestuft worden sind. Um mit Steuer­Pilot ­arbeiten zu kĂśnnen, mĂźssen Sie kein Buchhalter sein: Die Erfassung und Buchung von Belegen ist so einfach und Ăźberschaubar, dass Sie sich schnell zurechtfinden werden. Auch die Verwaltung von Fahrzeugkosten und die FĂźhrung von FahrtenbĂźchern sind im Programm bereits enthalten.

Hierarchische Listen

FMM Jahrgang 2010 zum Sonderpreis Ab sofort kĂśnnen Sie auch den zurĂźckliegenden Jahrgang 2010 des FileMaker Magazins zum Komplettpreis erwerben. Nutzen Sie diese gĂźnstige Gelegenheit, das FileMaker Magazin kennen zu lernen oder LĂźcken in Ihrer Sammlung zu fĂźllen. Die Lieferung erfolgt versandkostenfrei. l Jahrgang 2010 Bestellung aus Inlandâ&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;Ausland (â&#x201A;Ź 40â&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;â&#x201A;Ź 45) l Jahrgang 2009 Bestellung aus Inlandâ&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;Ausland (â&#x201A;Ź 30â&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;â&#x201A;Ź 35) l Jahrgang 2008 Bestellung aus Inlandâ&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;Ausland (â&#x201A;Ź 19â&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;â&#x201A;Ź 24) Auch ältere Jahrgänge erhalten Sie gern auf Anfrage. Bestellungen Ăźber unserern Webshop, per E-Mail an abo@filemaker-magazin.de, per Telefon +49 (0)40 589 65 79 70 oder per Fax-Bestellung.

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â&#x20AC;&#x17E;SteuerPilot 2011â&#x20AC;&#x153; fĂźr das Steuerjahr 2011 verfĂźgbar

Š 1994 - 2011 K&K Verlag GmbH, Hamburg

Mit Hilfe der Software erstellen Sie mit wenigen Mausklicks Ihre Umsatzsteuervoranmeldungen, da alle notwendigen Buchungen vom Programm selbstständig durchgefĂźhrt werden. Sie mĂźssen die Formulare nur noch ausdrucken und unterschreiben. Eine genaue Checkliste lässt auch beim Jahresabschluss keine Unsicherheiten aufkommen, die Erstellung der Anlage EĂ&#x153;R, der Umsatzsteuererklärung, die Ausgabe von Anlagen sowie die Gewinn- und Verlust Rechnung (GuV) ist mit wenigen Mausklicks erledigt â&#x20AC;&#x201C; auch ohne Steuerberater. Neue Features in Version 2011 â&#x2014;? Fahrten aus der App Drivers 2 fĂźr das iPhone kĂśnnen per Drag and Drop in SteuerPilot importiert werden. â&#x2014;? Ausgaben, Einnahmen, Fahrten und Reisen haben jetzt die Option, den Belegen eine Kostengruppe zuzuweisen. Im Berichtswesen kĂśnnen alle oder auch nur Belege einer Kostengruppe angezeigt werden. â&#x2014;? SteuerPilot 2011 verwendet jetzt ein eigenes MenĂź, um den Wechsel zwischen den Modulen zu ermĂśglichen. Die typischen TastenkĂźrzel sind wieder verfĂźgbar.

Als Systemvoraussetzung wird mindestens ein G4/800 MHz mit Mac OS X 10.4.11 benĂśtigt. Eine Demoversion und weitere Infos unter www.menschundsoftware.de

Hannover Messe: e-Tickets kosten­los fßr Abon­nenten Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 4. bis 8. April 2011 in Hannover ausgerichtet. Fßr unsere Abonnenten halten wir ein begrenztes Kontigent an kostenlosen Eintrittskarten bereit. Die Hannover Messe 2011 vereint 13 Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Power Plant Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, CoilTechnica, SurfaceTechnology, MicroNanoTec und Research & Technology. Die zentralen Themen des Jahres 2011 sind Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebstechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Diesjähriges Partnerland der ist Frankreich. Kostenlose e-Tickets fßr Abonnenten: Bei Interesse an einem kostenlosen e-Ticket, senden Sie einfach eine Mail an antwort@filemaker-magazin.de

FDP â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x17E;FileMaker Decade Professionalsâ&#x20AC;&#x153; Anfang des Jahres 2011 bekamen einige FileMaker Entwickler Ăźberraschend Post: Im Umschlag befand sich neben einem Anschreiben auch eine Urkunde, die den Empfänger zum â&#x20AC;&#x17E;FileMaker DecadeProfessionalâ&#x20AC;&#x153; kĂźrte. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass in Europa 82 Entwickler diese Ehrung erfahren haben. Sie alle sind jeweils mindestens


Neuigkeiten

FMM 2011 | 01

zehn Jahre eingetragene FileMaker Entwickler. Dabei ist Deutschland mit 29 Entwicklern am stärksten vertreten, gefolgt von 19 Entwicklern in der Schweiz und 16 in Schweden. Und auch in diesen Ländern gibt es „FileMaker Decade Professionals“: Finland (7), Dänemark (7), Österreich (3) und Liechtenstein (1). Da kann FileMaker auf seine große und seit vielen Jahren durchgängig aktive Entwicklerschaft doch stolz sein!

FileMaker DevCons in Frankreich und USA stellen sich vor

Die US-amerikanische „FileMaker Developer Conference 2011“ tagt vom 2. - 5. August 2011 in San Diego.

Die weltweit größte Zusammenkunft von FileMaker Datenbankentwicklern, Trainern und Nutzern steht 2011 ganz im Zeichen des mobilen Zeitalters unter iOS. Gemäß der mobilen Ausrichtung thematisieren die über 60 Sessions auf der diesjährigen DevCon vor allem, wie man bessere und professionellere Datenbanken aufbaut, die Lösungen ins Web bringt und seinen Kunden FileMaker Anwendungen für das iPhone und iPad auf den Leib schneidert. Wer bis einschließlich 17. Juni 2011 bucht, erhält einen Rabatt von bis zu $  300 und zahlt nur $  1.295. Im sogenannten „Gold Conference Registrierungspaket“ für $  1.949 ist zudem die Teilnahme an der Pre-Conference sowie den FileMaker Trainings Series Sessions enthalten. Alle Teilnehmer der Konferenz erhalten Vollversionen von FileMaker Pro 11 Advanced sowie FileMaker Go for iPhone und iPad. Alle Vorträge und

Buchungsdetails sehen Sie unter

filemaker.com/developers/devcon

Die französische „FM Conférence 2011“ findet in diesem Jahr vom 19. 21. Mai 2011 in La Rochelle statt. Die 7. FileMaker Konferenz in Frankreich widmet sich in 15 Sessions insbesondere FileMaker 11 und FileMaker Go. Allein drei der Sessions befassen sich mit letzteren Thema und unterstreichen damit, welch großes Augenmerk weltweit auf die Einsatzmöglichkeiten mobiler Anwendungen und Geräte gerichtet wird. Die Konferenzseite mit allen Infos finden Sie unter www.fmconf.com – allerdings nur auf französisch.

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Geld sparen mit Software-Miete! On top: FileMaker Server 11 ohne extra Kosten

Software-Miete ist die günstigste Möglichkeit, FileMaker-Software zu nutzen und nur für kurze Zeit ist es sogar noch günstiger. Bei Unter­ zeichnung eines Software-Mietvertrages für 10 FileMaker Pro bekommen Sie eine FileMaker Server-Lizenz für ein Jahr ohne zusätzliche Kosten. Die Gelegenheit ist günstig, Sie und Ihr Team mit FileMaker Pro und Server auszustatten, da die Einstiegskosten günstiger sind als je zuvor! Nutzen Sie unser Angebot: „10 FileMaker Pro inklusive Server“ und ermöglichen Sie Ihren FileMaker Pro-Anwendern, Dateien und Informationen sicher gemeinsam zu nutzen. Lesen Sie mehr unter www.filemaker.de/purchase/store/licensing.html So funktioniert unsere Software-Miete Mit der FileMaker Software-Miete erhalten Sie die Software, die Sie brauchen zu einem Preis, den Sie sich leisten können. Niedrige Kosten und planbares Budget • Planbare jährliche Zahlungen von nur einem Drittel des regulären Volumenlizenz- oder Firmenlizenz-Preises. • Da Sie Ihre Software-Miete jährlich am selben Tag erneuern, können Sie getrost budgetieren. Kostenersparnis Es entstehen keine Verwaltungskosten und Ihre jährlichen Zahlungen sind gegebenenfalls steuerlich absetzbar. Konsultieren Sie Ihren Steuerberater. Mehr finanzielle Flexibilität Halten Sie Ihr Kapital und Ihren Kreditrahmen für andere Zwecke bereit. Zusätzlich erhalten Sie während Ihrer Vertragslaufzeit kostenfreie Software-Upgrades und verfügen somit kostengünstig immer über die neueste Version. Nach einem Jahr haben Sie die Möglichkeit: • Ihren Software-Mietvertrag zu erneuern. • Eine reguläre Volumenlizenz oder Firmenlizenz zu erwerben. • Ihre Software zu deinstallieren. c 1984-2011 FileMaker Inc. FileMaker und das Ablageordnersymbol sind Warenzeichen von FileMaker Inc. in den Vereinigten Staaten von Amerika und anderen Ländern. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum des jeweiligen Inhabers.

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Neuigkeiten â&#x20AC;&#x201A;

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im Handumdrehen.â&#x20AC;&#x153; Dazu gehĂśrt auch Litlink, das auf Seite 154 folgendermaĂ&#x;en beschrieben wird:

FileMaker LĂśsung â&#x20AC;&#x17E;LitLinkâ&#x20AC;&#x153; erscheint auf câ&#x20AC;&#x2122;t Heft-DVD

Website der Universität ZĂźrich zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren.â&#x20AC;&#x153; Das FileMaker Magazin gratuliert herzlich und empfiehlt allen Lesern die Nutzung dieser wunderbaren LĂśsung fĂźr wissenschaftliche oder publizistische Arbeiten im Bereich der Geschichts-, Kulturoder Politikwissenschaften!

â&#x20AC;&#x17E;Auf den ersten Blick kĂśnnte man LitLink als Zitatverwaltung charakterisieren, doch diese FileMaker-Datenbankanwendung leistet viel mehr als die Aufbereitung erfasster Literaturhinweise in definierbaren Zitatlayouts. Die Entwickler sehen das Programm als Wissensmanagementsystem, das sich besonders beim Zusammenstellen geschichtswissenschaftlicher Arbeiten mit vielen Querverweisen eignet. LitLink verknĂźpft Objekte wie Texte oder Bilder weitestmĂśglich miteinander â&#x20AC;&#x201C; vielfach sogar automatisch, zum Beispiel Ăźber den erfassten Autorennamen. Mit LitLink gespeicherte Zusammenhänge lassen sich Ăźber die

Das melden wir â&#x20AC;&#x201C; nicht zuletzt aus aktuellem Anlass â&#x20AC;&#x201C; besonders gern: Das von Entwickler Nicolaus Busch auf FileMaker Basis programmierte Wissenschaftsmanagement-System â&#x20AC;&#x17E;LitLinkâ&#x20AC;&#x153; hat es auf die DVD der câ&#x20AC;&#x2122;t 2011, Heft 6 â&#x20AC;&#x17E;geschafftâ&#x20AC;&#x153;. Die Heft-DVD der letzten Februar-Ausgabe vereint unter dem Titel â&#x20AC;&#x17E;câ&#x20AC;&#x2122;t-SoftwareKollektion fĂźrs Officeâ&#x20AC;&#x153; eine beachtliche Anzahl von â&#x20AC;&#x17E;Helfernâ&#x20AC;&#x153;, die den BĂźroalltag erleichtern sollen. â&#x20AC;&#x17E;Die handverlesenen Programme [â&#x20AC;Ś] erledigen Routineaufgaben

Das Programm ist nicht kommerziell, sprich kostenlos, aber mit Sicherheit nicht umsonst. Spender und Sponsoren sind jederzeit willkommen. Weitere Infos und Angaben zum Download fßr ­LitLink 4 finden Sie unter

www.lit-link.ch

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Aktuelle Versionen / Stammtische

Macintosh FileMaker Pro . ................................. 11.0v3 FileMaker Pro Advanced .................. 11.0v3 FileMaker Server . ..............................11.0v2 FileMaker Server Advanced ...............11.0v2 Windows FileMaker Pro . ................................. 11.0v3 FileMaker Pro Advanced .................. 11.0v3 FileMaker Server . ..............................11.0v2 FileMaker Server Advanced ...............11.0v2 Die Version 11 der FileMaker Produkte ist i. d. R. in folgenden Sprachpaketen verfügbar: deutsch, englisch, französisch, italienisch, japanisch, spanisch, nieder­ ländisch, schwedisch, chinesisch.

iPad, iPhone, iPod Touch FileMaker Go . .......................................1.1.2

Ältere Versionen (Macintosh / Windows) Hinweis: Bei den älteren Versionen wird jeweils der zuletzt aktuelle Versionsstand genannt.

FileMaker Pro . ..................... (Mac/Win).. 10.0v3 FileMaker Pro Advanced . .... (Mac/Win).. 10.0v3 FileMaker Server . ................ (Mac/Win).. 10.0v2 FileMaker Server Advanced .(Mac/Win).. 10.0v2 FileMaker Pro . ..................... (Mac/Win).....9.0v3 FileMaker Pro Advanced . .... (Mac/Win).....9.0v3 FileMaker Server . ................ (Mac/Win).....9.0v3 FileMaker Server Advanced .(Mac/Win).....9.0v3 FileMaker Pro . ..................... (Mac/Win)... 8.5v21 FileMaker Advanced ............ (Mac/Win)... 8.5v21 FileMaker Pro . ..................... (Mac/Win)... 8.0v31 FileMaker Pro Advanced . .... (Mac/Win)... 8.0v31 FileMaker Server . ................ (Mac/Win)... 8.0v41 WebPublishing Engine ..............(= FileMaker Server Advanced)... 8.0v31

FileMaker Pro . ..................... (Mac/Win)....7.0v32 FileMaker Developer . .......... (Mac/Win)....7.0v32 FileMaker Server . ................ (Mac/Win)....7.0v32 FileMaker Server Advanced .(Mac/Win)....7.0v32 — FileMaker Pro . ..................... (Mac/Win).. 6.0Dv4 FileMaker Developer . .......... (Mac/Win).. 6.0Dv4 FileMaker Pro Unlimited . .... (Mac/Win).. 6.0Dv4 Web Companion ................. (Mac/Win).. 6.0Dv1 ............... (nur Mac OS X). 6.0Dv2 FileMaker Server ........... (Mac OS 9 / Win).. 5.5Dv1 ............... (nur Mac OS X).. 5.5Dv4 Für die Produktfamilien FileMaker 8.0 und 8.5 leistet die Firma FileMaker seit dem 24.09.2010 keinen Support mehr. 2 Für die Produktfamilie FileMaker 7 leistet die Firma FileMaker seit dem 1.10.2008 keinen Support mehr. 1

Palm / Pocket PC2 FileMaker Mobile . ............................. 8.0v13 FileMaker Mobile . ............................... 2.1D3 FileMaker Mobile 8.0 ist mit FileMaker 9.0 kom­patibel und enthält diese Sprachpakete: deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch und japanisch.

Updates/Patches Updates für FileMaker Produkte finden Sie auf unseren Internet-Seiten. Updates/Patches für ältere Versionen auf Anfrage.

Aktuelle Änderungen werden – wenn vorhanden – in roter Schrift aufgeführt! 3

Der Verkauf des Produkts FileMaker Mobile und der Support für das Produkt wurde eingestellt.

Deutschland Berlin Jan Lankwitz/FMMedia Production Hamburg K&K Verlag Köln Roland Schneider/Tao Solutions Leipzig Dr. Wallberg & Partner München Armin Egginger Mutterstadt Norbert Faul Nürnberg Manfred Petzold Pforzheim Martin Hille/Horst Baselt Rhein/Main Thorsten Seliger/denkform Saarlouis (SaarLorLux) Christian Blaes/InterAct Ulm Fabrice Ricker/Martin Schwarz

1. Donnerstag des Monats lankwitz@fmmedia.de 1. Donnerstag des Monats info@filemaker-stammtisch.de 2. Mittwoch des Monats www.tao-solutions.de/filemaker_stammtisch.html 1. Donnerstag des Monats info@ewu-software.com 1. Donnerstag des Monats muenchen@filemaker-stammtisch.de 1. Donnerstag des Monats dk6ud@aol.com Letzter Freitag des Monats stammtisch@wp-aktiv.de 1. Donnerstag des Monats hille@mediaterminal.de, baselt.sev@arcor.de 1. Donnerstag des Monats hallo@denkform.net 1. Donnerstag des Monats filemaker@interact.de 1. Donnerstag des Monats info@martin-schwarz.de

Schweiz Bern Arthur Bonino/Markus Schneider St. Gallen Alexis Gehrt/Otmar Strässle Zürich N EU Philipp Althaus

2. Donnerstag des Monats abonino@mac.com, msch@solnet.ch 1. Donnerstag des Monats alexis@database-designs.ch 3. Dienstag des Monats www.filemaker-stammtisch-zuerich.ch

Österreich Wien Robert Zimmel/Stefan Pusch

Wo können Sie sich allmonatlich gratis ­motivieren, coachen und begeistern lassen? Oder Ihre Erfahrungen, Fragestellungen oder ­Probleme mit anderen FileMaker Anwendern teilen? Genau: Besuchen Sie doch mal eines der FileMaker Treffen, die sich seit gut zehn Jahren im deutschsprachigen Raum ­eta­bliert haben. Sie finden meist an einem festen Wochentag einmal monatlich statt, zum Beispiel dem 1. Donners­tag des ­Monats. Die Treffen wenden sich an das gesamte Spek­trum der FileMaker Community, an Einsteiger genau so wie an er­fahrene Entwickler. Neuzugänge sind immer willkommen! Erst so ergibt sich die oft sehr produktive Mischung, von der alle pro­f itieren können. Essen und trinken in gemütlicher Runde gehören dazu. Hauptsache aber ist der regelmäßige Austausch zu FileMaker. Mal als zwangloses „Show and Tell“, mal als Diskussionsrunde, mal mit einem Vortrag zu speziellen Teilgebieten. Diese werden vom – übrigens ehrenamtlich tätigen – Veranstalter, namhaften Gastreferenten oder einem der Teilnehmer selbst bestritten. Neben neuen Erkenntnissen zu FileMaker soll sich auch schon der ein oder andere ­Geschäftskontakt eingestellt ­haben.

Wann und wo? Alle FileMaker Stammtisch Termine sowie alle uns bekannten Änderungen finden Sie in unserer ­Terminvorschau im Internet unter www.filemaker-magazin.de/fm-stammtische /termine.html Dort gibt es auch Kontaktadressen zu den jeweiligen Veranstaltern, die Sie gern in ihren E-Mail-Verteiler aufnehmen und regelmäßig zu einem Treffen in Ihrer Nähe einladen werden.

Nach Absprache robert.zimmel@zimmel-partner.at s.pusch@base72.com

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