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im Raum Tiergarten 1 Mittwoch, Oktober DVZ Logistik Daily 2010 Titelohr17. rechts PSI.indd 26.08.2010 12012 14:30:34

„Komplexität beherrschen“ BVL-Geschäftsführer Prof. Thomas Wimmer zum Motto „Exzellent vernetzt“

Prof. Thomas Wimmer: „Vernetzung hilft, durch umfassende und zeitnahe Information Komplexität zu beherrschen.“

Zunehmende Vernetzung führt zu mehr Komplexität. Wie lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen? Das ist nur bedingt richtig. Kundenindividuelle Produkte und Derivate entstehen durch Nachfrage, nicht durch Netze. Vernetzung trägt durch gegenseitige, umfassende und zeitnahe Information dazu bei, Komplexität zu beherrschen. Wir lenken beim Kongress den Blick auf Lösungsmöglichkeiten auf Arbeitsebene und darüber hinaus. Beim Gala­ abend schauen wir mit Sascha Lobo ein bisschen in die Zukunft. Ich bin gespannt, welche Empfehlungen er Logistikern für Social Media und Web 2.0 geben wird.

Das Motto dieses Jahr lautet „Exzellent vernetzt“. An welchen Stellen haben die Unternehmen denn in der Vernetzung noch Nachholbedarf? Es geht nicht um Nachholbedarf, sondern um Optimierung. Unternehmen sind auf vielen Ebenen vernetzt: intern von der Beschaffung über die Produktion bis hin zum Absatz, oder extern über horizontale oder vertikale Kooperationen. Eine exzellente Vernetzung ist zudem im Bereich der Infrastruktur – ob hinsichtlich

der Verkehrswege oder bei Stromnetzen – die Grundvoraussetzung für Versorgung und Wachstum. Gleichzeitig ist auf globaler Ebene aufgrund des stetig steigenden Außenhandels eine zunehmende Abhängigkeit erkennbar. Vernetzung spielt ebenso im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien eine zentrale Rolle. Internet und soziale Netze steigern ihre Mitgliederzahlen fast exponentiell, E- und M-Commerce gewinnen an Bedeutung. Darauf müssen wir uns einstellen.

Passend zum Motto gibt es gleich am ersten Tag eine Sequenz zum Thema Kooperationen. Besteht die Gefahr, dass dieses Thema zum Lippenbekenntnis verkommt? Die Schwaben sagen manchmal scherzhaft: „Partnerschaft ist, wenn der Partner schafft“. So funktioniert das aber nicht. In der Sequenz zeigen wir „Best Practices“ mit horizontalen und vertikalen Kooperationen – sehr konkrete Beispiele, bei denen alle Beteiligten nachhaltig von der Zusammenarbeit profitieren. Fortsetzung Seite 2 

Foto: BVL

Herr Prof. Wimmer, Eurokrise, leicht pessimistische Stimmung – die Lage ist angespannt. Welche Bedeutung hat in solchen Phasen ein Branchentreff wie der Deutsche Logistik-Kongress? Der Deutsche Logistik-Kongress als das Jahrestreffen der Logistics Community hat im Wesentlichen drei Funktionen: Gemeinsame Positionsbestimmung, miteinander und voneinander lernen – und weiterer Aufbau sowie die Pflege der persönlichen und unternehmerischen Netzwerke. Der Kongress gibt auf diese Weise in guten wie in schlechten Zeiten wichtige kreative Impulse – und er entspannt in angespannter Lage.

Jetzt kostenlose Kongress-App laden! Info Seite 5

T I PP   DE S   TAGE S

Chemie und Logistik Die Branchen Chemie, Handel, Pharma und Automotive werden beim Kongress in einen besonderen Fokus gestellt. Heute geht es um Chemielogis­tik und die Herausforderungen im Spannungsfeld Wachstum und Rohstoffmärkte. (cs) 

B1 (15 Uhr) Raum Potsdam I

DVZ-Talk Heute auf dem Roten Sofa 11.15 Coen van der Maarel, Ceva Logistics 11.30 Prof. Christian Kille Handelslogistik (FH Würzburg-Schweinfurt) 11.45 Dr. Sebastian Saxe, Hamburg Port Authority 13.45 Dierk Näther, Flughafen Leipzig/Halle 14.00 Christiane Beimel, DHL Global Forwarding 14.15 Gerhard Müller, Oskar Schunck 14.30 Ulrich Nolte GO! General Overnight 14.45 Prof. Raimund Klinkner Vorsitzender der BVL

Logistics. We’re good with this. Effiziente Vernetzung und individuelle Transportlösungen sind unsere Stärke. Mit uns kommt Ihre Ladung nicht nur sicher und termingerecht am Zielhafen an – auch für alle vor- und nachgelagerten Logistikdienstleistungen ist die Hamburg Süd Ihr verlässlicher Partner.

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DVZ Logistik Daily  |  Nr. 1  |  17. 10. 2012

Elegant und gut gelaunt

  Fortsetzung von Seite 1

„Wir müssen stets am Wertesystem arbeiten“

Prof. Robert Handfield von der North Carolina State University wird am zweiten Tag erste Ergebnisse seiner neuen BVL-Studie zum Thema „Trends und Strategien in Supply Chain Management und Logistik“ vorstellen. Warum hat die BVL ihn für die Projektleitung ausgewählt? Seit geraumer Zeit schreibt die BVL alle Studien national oder international aus und Institute und Lehrstühle können sich mit ihrem Konzept bewerben. Robert Handfield hat für diese weltweite Studie ein Konzept mit neuen Impulsen vorgelegt und bringt vor allem eine globale Sicht der Dinge und neue Recherchemethoden in das Projekt ein. Frank Straube und Hans-Christian Pfohl sind als Partner an Bord und stehen damit auch für die Kontinuität und Vergleichbarkeit zu den bisherigen Studien. Am letzten Tag spricht Prof. Claus Hipp zum Thema „Ehrbares Kaufmannstum“. Inwieweit hat die deutsche beziehungsweise internationale Wirtschaft ein Werteproblem? Ein generelles Werteproblem sehe ich nicht. Aber wir müssen stets an unserem Wertesystem arbeiten und um dessen Umsetzung kämpfen. Ein gutes Beispiel sind die inzwischen etablierten und praktizierten verbindlichen Spielregeln zu Transparenz und Geschäftsgebaren, neudeutsch „Compliance“. Ehrbares Kaufmannstum und Anstand sind die Grundlage für Vertrauen auch und besonders im ökonomischen Kontext. Es ist nicht nur eine Frage der Moral, sondern vielmehr eine Frage wirtschaftlicher Weitsicht, diese Regeln einzuhalten. Und damit wären wir dann wieder bei der Vernetzung, bei Kooperation und erfolgreicher Zusammenarbeit – ganz im Sinne unserer Kunden. (cs)

G

lanzvoll, herzlich und mit viel Schwung – so feiert die BVL am Abend des ersten Kongresstages mit ihren Gästen aus aller Welt. Der Galaabend bietet Unterhaltung, Kommunikation und Entspannung auf gewohnt hohem Niveau. Dem zwanglosen Get-together in den Foyers folgt ein kompaktes Bühnenprogramm mit Verleihung des Deutschen Logistik-Preises. Zuvor wird der Juryvorsitzende Dr. Bernd Gottschalk, Geschäftsführer der Auto-Value GmbH, das prämierte Projekt und das dahinter stehende Unternehmen vorstellen. Der Deutsche LogistikPreis hat sich seit 1984 zu einem der angesehensten und bedeutendsten Logis­t ikauszeichnungen entwickelt. Der Autor, Blogger und Strategieberater Sascha Lobo wird anschließend das Kongressmotto „Exzellent vernetzt“ auf sehr originelle Weise aufgreifen. Internet und digitale Gesellschaft, Social Media und Web 2.0, Zukunft und Trends der digitalen Welt – das sind einige der Schwerpunktthemen des Trägers des Grimme Online Awards. Thomas Wimmer,

Foto: BVL

Solche Lösungen sind allerdings in erster Linie das Ergebnis harter gemeinsamer Arbeit und gegenseitigen Vertrauens? Richtig. Auch der Deutsche Logis­ tik-Preis 2012, der bei der Gala am 17. Oktober abends verliehen wird, ist ein gutes Beispiel dafür. Lassen Sie sich überraschen.

Galaabend: Prominenz, Glamour und soziale Medien

Die Spannung steigt: Wer erhält den Deutschen Logistik-Preis? Dieser wird auf der Gala am ersten Abend in den Räumen des Estrel Convention Center verliehen.

Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL und Moderator des Galaabends, wird die Thesen von Lobo auf unterhaltsame Weise herausarbeiten. Dabei geht es unter anderem um Chancen, die das interaktive Internet bietet. Um 20 Uhr beginnt das Abendprogramm mit Catering und guten persönlichen Gesprächen. Das fröhliche Fest bietet auch in diesem Jahr wieder umfangreiche

Möglichkeiten für Gespräche und die persönliche Vernetzung in der Logistics Community – mit viel Musik und großer Auswahl an Speisen und Getränken. Der Galaabend beginnt um 19 Uhr. Veranstaltungsort ist das Estrel Convention Center in der Sonnenallee 225. Die Shuttle-Busse starten ab 17.15 Uhr vor dem Hotel InterContinental. Eine Rückfahrt ist ab 22.30 Uhr möglich. (mw)

Berlin mit neuen Augen sehen Abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die Partner der Besucher

A

uch am Rande des Kongresses wird es in diesem Jahr wieder spannend – dafür sorgt das vielseitige Rahmenprogramm für Begleitpersonen. Den Anfang macht ein Besuch im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds Berlin. Es wurde 2008 eröffnet und zeigt zahlreiche deutsche Persönlichkeiten und internationale Stars. Von der Ausstellung geht es in ein nahe gelegenes Café für eine Lesung. Der Besuch beginnt am Mittwoch, 17. Oktober um 10 Uhr und dauert bis 14.30 Uhr. Unter dem Titel „Streets of Berlin“ steht am zweiten Kongresstag eine originelle Erkundungstour durch Berlin mit einem altehrwürdigen Trabbi auf dem Programm. Am Nachmittag geht es dann zur beeindruckenden

Foto: Madame Tussauds Berlin

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Heute auf dem Programm: Das Wachsfi gurenkabinett von Madame Tussauds Berlin wurde 2008 eröffnet und zeigt zahlreiche deutsche Persönlichkeiten und internationale Stars.

Sammlung und Ausstellung von René Koch in seinem Lippenstiftmuseum. Ein Highlight sind die 150 populären Kussabdrücke.

Termin hierfür ist Donnerstag, der 18. Oktober von 9.30 bis 15.30 Uhr. Pflanzenfreunde kommen am Freitag auf ihre Kosten. Am letzten Kongresstag geht es in den Botanischen Garten Berlin. Dort sind rund 22.000 Pflanzenarten auf über 43 Hektar zu sehen. Die Vielfalt wird auch Gartenmuffel beeindrucken. Die Veranstaltung findet am Freitag, 19. Oktober von 9.30 bis 12.30 Uhr statt. Die Kosten betragen 50 EUR plus Mehrwertsteuer pro Tag, inklusive Mittagessen am Mittwoch und Donnerstag. Informationen sind erhältlich bei Mona Ellermann unter der Telefonnummer 0421 / 173 84 38 oder per E-Mail: ellermann@bvl.de. Ausführliche Informationen stehen unter www.bvl. de/dlk zur Verfügung. (mw)


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17. 10. 2012  |  Nr. 1  |  DVZ Logistik Daily

RZ_AZ_Logistik_Kongress_233x19.indd 1

11.10.11 10:49

Störungen stören nur die Unvorbereiteten

Supply Chains sind noch lange nicht optimiert Die Transportkosten lassen sich durch eine bessere Planung der Supply-Chain-Prozesse noch deutlich senken.

Hochlohnländer machen China Konkurrenz In zehn Jahren ist es für Unternehmen wegen steigender Lohn- und Transportkosten egal, ob sie in China oder in Deutschland/den USA produzieren.

Gegen Unerwartetes ist nichts zu machen Die unvorhersehbaren Störungen in den weltweiten Supply Chains lassen sich nicht managen.

Foto: BMW

Foto: Deutz

Foto: Hamburg Süd

Richtig oder falsch? Referenten des Branchengipfels über steigende Kosten und böse Überraschungen Vom 17. bis 19. Oktober 2012 treffen sich Experten zum 29.  Deutschen Logistik-Kongress in Berlin. Das Motto in diesem Jahr: „Exzellent vernetzt“. Drei Logistik-VIPs sagen im DVZ-Thesencheck ihre Meinung. (cs)

Dr. Karl A. May

Pascal Männche

Dr. Ottmar Gast

Leiter Logistik, Gestaltung und Betrieb Versorgungsnetz, BMW

Bereichsleiter Logistik, Deutz AG

Sprecher der Geschäftsführung, Hamburg Süd

Eher falsch.

Richtig.

Begrenzt richtig.

Alle Einflussgrößen für Transportkosten signalisieren einen Anstieg. Es wäre also schon ein Erfolg, das heutige Niveau zu halten. Wichtiger ist aber eine umfassendere Kostenbetrachtung inklusive Risikoabschätzung zum Beispiel für Notversorgungskosten.

Je besser die Lieferketten gestaltet sind, desto höher ist die Auslastung bei einem Optimum an Be- und Entladestellen. Die Nutzung alternativer Verkehrsträger zur Straße sowie ein besserer Mix verschiedener Transportmittel auf einer Strecke führen zu weiteren Kostenreduzierungen.

Bekanntlich wird die Planbarkeit im eigentlichen Sinne für alle Prozess­ teilnehmer immer schwieriger. Aber durch einen Austausch aktueller Informationen hinsichtlich Abweichungen oder Störungen der Transportbeteiligten können Mehraufwände reduziert werden.

Richtig und falsch.

Teilweise richtig.

Tendenziell richtig.

Einerseits spielen für kapital- und/ oder materialintensive Produkte die Lohnkosten heute schon nicht die entscheidende Rolle bei der Standortwahl. Andererseits wird eine kunden-/marktnahe Produktion wegen der steigenden Transportkosten immer wichtiger.

Die Kosten werden sich zwar mehr und mehr angleichen. Allerdings wird es einen Paradigmenwechsel von lohnkostenorientierter Verlagerung zu absatzmarktnaher Fertigung geben. Dies ermöglicht eine späte Variantenbildung sehr nah am Kunden.

Wahrscheinlich werden aufgrund überproportional steigender Energieund Umweltkosten Transporte relativ teurer. Zudem ist zu erwarten, dass sich Lohnkostenunterschiede annähern werden. Eine Fertigung näher am Ort des Konsums wird die Folge sein.

Falsch.

Falsch.

Falsch.

Vermeidbar sind derartige Störungen nicht. Managen müssen wir sie ständig – und können das auch, wie die Japan-Krise 2011 gezeigt hat. Risikobewusstsein und Krisenreaktionspläne helfen dabei ebenso wie Transparenz in der Supply Chain über alle Lieferantenstufen hinweg.

In der heutigen global vernetzten Welt ist die einzige Gewissheit das Ungewisse! Es geht heute nicht mehr darum, unerwartete Störungen zu vermeiden, sondern Organisationen, Methoden und Prozesse zu schaffen, die Unregelmäßigkeiten sofort erkennen und schnell beseitigen.

Störungen, insbesondere durch Infrastrukturengpässe in vor allem nicht hinreichend entwickelten Ländern, sind zwar kurzfristig nicht zu vermeiden. Aber durch eine gute Abstimmung zwischen den Beteiligten lassen sich die Auswirkungen von Störungen begrenzen.

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DVZ Logistik Daily  |  Nr. 1  |  17. 10. 2012

Globale Wertschöpfung im Wandel

Kooperationen zahlen sich aus Kooperationen ermöglichen das Teilen von Risiken und das Nutzen von Synergien. Entlang der Wertschöpfungskette sind Partnerschaften möglich. Die Fachsequenz „Kooperationen in Netzwerken“ stellt unternehmensübergreifende Partnerchaften vor. Dabei werden Hintergründe und Herausforderungen, Vorteile und Erfolgsvoraussetzungen erarbeitet. (mw) 

B2 (15 Uhr), Schweizerhof

Personalmanagement gewinnt an Relevanz In allen Branchen herrscht Fachkräftemangel. Vor diesem Hintergrund gewinnt ganzheitlich Personalmanagement an Bedeutung. Die Fachsequenz geht der Frage nach, welche Konzepte und Unternehmensstrukturen den Anforderungen gerecht werden.  (mw) 

B4 (15 Uhr), Raum Charlottenburg II/II,

Impressum DVZ Logistik Daily erscheint während des Logistik-Kongresses in Berlin täglich in d ­ er DVV Media Group GmbH, Nordkanalstr. 36, 20097 Hamburg, Tel.: 040/237 14-01, Fax: 040/237 14-226 Redakteure  Björn Helmke (hel/verantwortlich), Sven Bennühr (ben), Robert ­Kümmerlen (rok), Claudius Semmann (cs), Stephanie Lützen (lüt), Marcus Walter (mw), Thomas Wöhrle (tw) Layout  Karl-Heinz Westerholt, Markus Stühmke, Christina Neubauer Assistenz  Sabrina Bleck Anzeigen  Oliver Detje (verantwortlich) Vertrieb  Klaus Meier Druck  Westkreuz-Druckerei Ahrens KG, Berlin Copyright  DVV Media Group GmbH, Hamburg

Podiumsdiskussion: Moderatorin Kay-Sölve Richter, vier Manager und ein Pirat

D

ie Industrieunternehmen und damit auch die Dienstleister müssen ihre Strukturen immer strenger an den aufstrebenden Zielmärkten ausrichten. Dabei gilt es, möglichst flexibel zu bleiben. Die Vernetzung der Informationsund Warenströme und der Menschen, die diese steuern, verstärkt sich mit großem Tempo. In jeder Hinsicht gut vernetzt zu sein, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor – auch für Unternehmen aus der Logistik. Vernetzung unterstützt nachhaltiges Wirtschaften und ist erwiesenermaßen wirkungsvoll wenn es darum geht, Volatilität, Währungsrisiken, Naturkatastrophen und andere Störgrößen in den Griff zu bekommen. Die Podiumsdiskussion mit

Foto: ZDF

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Die Journalistin und TV-Moderatorin Kay-Sölve Richter hat den Staffelstab von Theo Koll übernommen.

dem Titel „Exzellent vernetzt – globale Wertschöpfung im Wandel“ widmet sich diesem Thema aus-

führlich. Die Fernsehmoderatorin Kay-Sölve Richter (heute-journal, ZDF Morgenmagazin) wird die Diskussionsteilnehmer nach den Treibern dieser Entwicklungen und deren Auswirkungen befragen. Antworten auf die Fragen geben unter anderem der Dr. Karl A. May, Bereichsleiter Logistik bei BMW, und Harald Vogelsang, Vorstandsmitglied von Weidmüller Interface. Die Dienstleistungsbranche ist vertreten durch Turgut Erkeskin, Präsident des türkischen Speditionsverbands UTIKAD, sowie Martin Seidenberg von DHL Supply Chain. Politische Akzente wird Stefan Körner setzen. Er ist Vorsitzender des bayerischen Landesverbands der Piratenpartei. (mw) 

A8 (12.50 Uhr), Potsdam I/III

Ramsauer: Verkehr ins Bewusstsein heben Vernetzung und Wandel stehen in den Hauptvorträgen im Vordergrund

P

roduktion und Logistik sind nicht voneinander zu trennen: Diese Feststellung trifft ThyssenKrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger. Sein um 10.15 Uhr beginnender Vortrag trägt den Titel „ThyssenKrupp im Wandel: Vernetzung als Herausforderung“. Seine These: Wer die Wachstums­ trends wie Bevölkerungswachstum, und Globalisierung nutzen möchte, muss vernetzt denken. Hans-Bernd Veltmaat, Chef des Agratrechnik-Konzerns AGCO,

erläutert ab 10.40 Uhr das Spannungsfeld zwischen Saisonalität und dem Wunsch nach individuellen Hightechprodukten. Karl Gernandt, der Vorsitzende der Kühne + Nagel International AG beschäftigt sich ab 11.05 Uhr mit dem Stellenwert der Logistik im weltweiten Wandel. Um 12 Uhr stehen die steigenden Transportkosten und ihre Auswirkung auf die Arbeitsteilung im Vordergrund. Ottmar Gast, Sprecher der Geschäftsführung von Hamburg

Süd, stellt die Wirtschaftlichkeit globaler Wertschöpfungsketten bei einigen Produkten infrage. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wird um 12.25 Uhr die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur als wichtigen Erfolgsfaktor für die Exportnation Deutschland herausarbeiten. Sein Appell an die Kongressteilnehmer: „Gemeinsam sollten wir alles dafür tun, diese Tatsache stärker ins allgemeine Bewusstsein zu heben“. (mw) 

Raum Potsdam I/III

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17. 10. 2012  |  Nr. 1  |  DVZ Logistik Daily

E-Lotse für den Kongress DVZ-Schwesterzeitschrift LOG.Kompass bietet kostenlose Web-App

Programm Vom Business-Frühstück bis zum Galaabend: Diese Rubrik enthält alle Events und Sequenzen des 29. Deutschen Logis­tik-Kongresses.

Rotes Sofa

Aussteller­ verzeichnis

Feedback

Alle Aussteller in alphabetischer Reihenfolge auf einen Blick, zu finden über eine Volltextsuche. Die Einträge enthalten eine Verlinkung zu den Raumplänen.

E

ine kostenlose Web-App zum 29. Deutschen Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logis­tik (BVL) bietet die DVZ-Schwesterzeitschrift LOG.Kompass für Besitzer von Smartphones und iPads. Ab sofort können Sie sich den elek­ tronischen Lotsen unter „logkompass.de/dlk-app“ herunterladen. Die Web-App funktioniert sowohl auf Apple-Geräten als auch auf solchen mit Android-Betriebssystem. Außer dem Kongressprogramm und einer

News

ExtraAuflis­ tung der Termine für die Interviews mit Logistik-VIPs auf dem „Roten Sofa“ der DVZ bietet der Service Referenten-, Teilnehmer- und Ausstellerlisten mit Suchfunktion, Pläne der Veranstaltungsorte, Raum für Referentenbewertungen und Notizen sowie die aktuellen Nachrichten und Berichte vom Deutschen Logistik-Kongress. (cs)

Hier finden sich Nachrichten rund um den 29. Deutschen LogistikKongress, die von den Redakteuren der DVZ und von LOG.Kompass vor Ort recherchiert werden. Ebenso ist Aktuelles zu den Talks auf dem „Roten Sofa“ der DVZ abrufbar. Zudem wird hier kurz nach Redaktionsschluss die jeweils aktuelle Ausgabe der DVZ Logistik Daily bereitgestellt.

Neu ist in diesem Jahr eine Bewertungsfunktion: Damit können die Teilnehmer sämtliche Referenten des Kongresses nach den Kriterien „Präsentation“, „Inhalt“ und „Erwartungen erfüllt“ mit Noten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewerten.

Dort bekommt der Nutzer sämtliche TalkTermine auf dem TalkSofa der DVZ, das am gewohnten Platz (Stand W09/Wintergarten neben dem LA Café) steht: von Bahn-Logistikvorstand Karl-Friedrich Rausch über Prof. ­Christian Kille bis zum BVL-Vorstandsvorsitzenden Prof. Raimund Klinkner. Nach den Talks sehen Sie an gleicher Stelle eine Aufzeichnung als Youtube-Video.

www.logkompass.de/dlk-app

Neue Denkanstöße für Ihre Logistik Mehr über alles, was wir bereits angestoßen haben und mit Ihnen in Zukunft ins Rollen bringen können, erfahren Sie im persönlichen Gespräch an unserem Stand auf dem BVLLogistik Kongress vom 17. bis 19. Oktober 2012 im Foyer Potsdam, Stand FP/09. Schauen Sie vorbei, denn unter allen Besuchern an unserem Stand verlosen wir ein iPad 3. Einen guten Überblick über unsere strategischen Prioritäten und logistische Denkanstöße vermittelt Ihnen Coen van der Maarel, Executive Vice President für Zentraleuropa, live im Interview auf dem „Roten Sofa“ der DVZ: am 17. Oktober um 11.15 Uhr im Wintergarten, Stand W 09. Außerdem laden wir Sie ein zu einem CEVA-Vortrag zum Thema “Arbeitsstandard” im Rahmen der Fachsequenz “Lean Management in Lägern”: am 17. Oktober ab 15.00 Uhr im InterContinental, Potsdam III.

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Wegweiser durch die Kongresshotels

DVZ Logistik Daily  |  Nr. 1  |  17. 10. 2012

 Veranstaltungen des Tages

InterContinental Berlin

Schweizerhof Berlin

9.30 bis 12.55 Uhr  Eröffnung und Hauptvorträge des 29. Deutschen Logistik-Kongresses  Raum Potsdam I + III

Lobby Schweizerhof ONEX Le Bouveret

Schöneberg Conference Center Charlottenburg II+III

12.55 bis 13.30  Uhr Podiumsdiskussion „Flexibel – sicher –nachhaltig“  Raum Potsdam I/III

E

XXenia

Charlottenburg I

Kongresszugang Congress entrance

OptimierBar

15 bis 17 Uhr  Fachsequenzen

Lobby

Köpenick II/III

Lausanne

Fokus Chemie-Logistik  Raum Potsdam I

Quick Lunch 14. OG HUGOS Dining Room

Köpenick I Arosa

Tessin III+II+I

Davos

Kooperationen in Netzwerken Schweizerhof Conference Center 

F

OCC

Tiergarten III

2. OG Chess

Tiergarten II Winterthur

Tiergarten I

Chur St. Moritz

Lean Management in Lagern Raum Potsdam III 

Gartenlounge II Potsdam III

Conference Center

Erfolgsfaktor Personal Raum Charlottenburg II/III  15 Uhr  Workshop: Absolventen und Young Professionals stellen ihre ausgezeichneten Abschlussarbeiten vor  Schweizerhof/Tessin I 17.15 Uhr  Abfahrt der Busse  Hotel InterContinental

A

Teilnehmerausweise Participant passes

B

Presse-Registrierung Press registration

C

Kongress-Taschen Congress bags

D

BVL-Präsentation BVL presentation

E

Informationscounter BVL BVL information counter

F

Pressetreff Press centre

G

Communication Area BVL/DHL Communication Area BVL/DHL

Potsdam I

L.A. Café begleitende Fachausstellung Parallel exhibition Lounges Lounges Mittagsessen Lunch

Dahlem

19 Uhr  Galaabend  Estrel Convention Center, Berlin

Pavillon-Terasse West Ost

Foyer Potsdam

Potsdam II

Foyer Lounge I

Foyer Lounge II

A

Glienicke

Bellevue

Potsdam IV

Wintergarten

Tegel

Vorträge Presentations BVL Sevice Points BVL Service Points

Kaminzimmer

Gartenlounge I

BellevuePassage

Kongresszugang Congress entrance

D

C Library

B

Lobby

Marlene Bar

G C

Kongresszugang Congress entrance

Pavillon

Koffer-Aufbewahrung (Freitag) Luggage storage (Friday)

Kongresszugang Congress entrance

Zwischen Kaiser’s und Rolls Royce Vier Outdoor-Sequenzen versprechen außergewöhnliche und imposante Einblicke

A

m Donnerstag stehen die beliebten Outdoor-Sequenzen auf dem Programm. Gastgeber von Sequenz Nummer eins ist die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg. Thema sind die Herausforderungen von Just-in-TimePrinzipien auf Instandhaltung bei Flugtriebwerken.

Parallel lädt Rolls-Royce Deutschland zu einer Besichtigung der Triebwerksfertigung sowie der Testanlagen bei Deutschlands führendem Triebwerkshersteller ein. Die Veranstaltung trägt den Titel „Besonderheiten und Anforderungen an die Logistik eines Luftfahrtunternehmens“.

Die dritte Sequenz führt in das Logistikzentrum von Kaiser’s ­Tengelmann in Berlin-Mariendorf. Gleich drei Unternehmen auf einmal lernen die Gäste bei der vierten Outdoor-Sequenz kennen. Panther Packaging und die Unternehmen Wepoba Wellpappen­ fabrik, Panther Print und Panther

Display laden ein zu einer Besichtigung. Die Plätze sind limitiert. Anmeldungen werden am Mittwoch ab 13.30 Uhr in der Lobby im Hotel InterContinental entgegengenommen. Die Busse starten am 18. Oktober um 13.30 Uhr vor dem Hotel InterContinental.  (mw)


17. 10. 2012  |  Nr. 1  |  DVZ Logistik Daily

“Collaboration was lip service” True or false? Robert Handfield checks theses on the status of logistics

R

of ­flexibility, regulatory and tariff controls, as well as local customer requirements. The movement to a truly global supply chain will require that countries buy where they sell and sell where they buy.

Costs of transportation can still be significantly reduced by better planning of the supply chain. TRUE. Companies have to some extent already reaped the “lowhanging fruit”. Improved planning of the supply chain can however continue to yield improved transportation cost savings. However, many of these opportunities will require network redesign strategies focused on localization of distribution points to customers, who are continuing to request more ­specialized logistics services. Ten years from now it will make no difference whether the production

Foto: privat

obert Handfield, Professor of Supply Chain Management, North Carolina State University, will present inital findings of BVL long-term study entitled “Trends and Strategies in Logistics” on Thursday.

Robert Handfield: “Improved planning can yield transportation cost savings.”

of goods is taking place in China or Germany/the US due to increasing transportation and labour costs. FALSE. There are other differences beyond transportation cost that impact the discussion of where goods are produced. Governments are increasingly focused on local content issues, and so more ­organizations will need to produce close to their markets for reasons

Unpredictable disruptions of the global supply chains can currently often not be effectively managed. FALSE. It is true that disruptions in today’s global supply chain are unpredictable. However, they can be effectively managed, if organizations prepare for them. This requires detailed scenario planning to determine not WHAT the disruption may be, but to consider the IMPACT of various types of disruptions, and projecting which assets in your supply chain would be most affected. The weak nodes, once identified, can be managed through creation of redundant assets and buffers, or through alternative strategic channels. (cs)

Global value creation in change Panel discussion: What are the advantages of cross-industrial networking?

I

ndustrial establishments and the service providing industry are obliged to align their structures with the emerging markets. The interconnectedness between communication, commodity flow and the people who manage all this is intensifying. Therefore, it’s an essential success factor to be

networked in all respects. All this will be discussed on this year’s panel discussion “Networking with excellence”. TV anchor KaySölve Richter is going to ask the panel members to clarify the determining factors. Dr. Karl A. May, BMW Division Manager Logistics, and Harald Vogelsang, Member of

the Executive Board at Weidmüller, will provide answers. Turgut Erkeskin, President of the Turkish Association UTIKAD, and Martin ­Seidenberg, DHL Supply Chain, will represent the service providers. Stefan Körner, Chairman of The Pirate Party Bavaria, will add the political perspective. (mw)

Collaborate or lose It’s a fact that the pressure to ­cooperate in the logistics industry is increasing. Nonetheless, there are not many successful examples in practice yet. And this is remarkable because cooperation allows to share the risks and the partners can benefit from synergies. During the event “Cooperation in Networks” some specific examples will be introduced, and the challenges, advantages and success factors will be examined. In addition, Charlotte Kiss Kjaerulff Johansen of Lego Systems, will deliver a speech, and Walter Fassbender of Ford ­Customer Service Division will present an example of success from the spare parts logistics segment.  (mw)

Skills shortage in focus In many industries companies complain about skills shortage. In light of this, human resources management becomes more and more important. This is why Nicole Balken, Human Resources Director of Penske Logistics, who moderates the event “Success Factor Personnel”, is going to look into the issue and examine in detail which concepts and corporate structures may be adequate in order to meet the current require­ ments. Amongst others, the experts Joanne Handley, Human Resources Manager of Hellmann Worldwide Logistics, and Dr. Sebas­t ian Hauptmann, Vice President Supply Chain Management of pay TV channel Sky Germany, are going to address the audience. (mw)

Deutschlands große KarriereLOGISTICS plattform für die Logistik TALENTS FOR

Die Veranstaltung für Personal und Bewerber  Hochwertiges Vortragsprogramm  Persönlicher Austausch  Ausstellerforum mit Karrierebörse  Networking- und Recruiting-Plattform

Ausführliches Programm und Anmeldung unter www.dvz.de/talents.

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