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SUMATRA-TIGER, PANTHERA TIGRIS


FLUSSPFERDANLAGEN TAPIRE

MÄHNENSCHAFE KLIPPSPRINGER

HÜHNER GREIFVÖGEL TAUBEN

TAHRE

ANTILOPEN

HIRSCHE ANTILOPEN

GIRAFFEN


I BRIEF DES VORSTANDES

5

II UNSER ZOO

7

DIE AKTIE

8

ENTWICKLUNG VON UMSATZ UND DECKUNGSLÜCKE

9

BESUCHER

10

SPENDEN, PATENSCHAFTEN UND NACHLÄSSE

12

TIERBESTAND

16

NATUR- UND ARTENSCHUTZ

18

BAUTÄTIGKEIT

19

MARKETING, PUBLIC RELATIONS, VERANSTALTUNGEN

20

III BERICHT DES VORSTANDES

22

LAGEBERICHT

22

JAHRESABSCHLUSS

26

IV BERICHT DES AUFSICHTSRATES

35

V PERSONAL

37

VI PUBLIKATIONEN

38

VORSTAND

AUFSICHTSRAT

Dr. Jürgen Lange (Vorsitzender) Herr Hans-Peter Czupalla (bis 30.09.2004) Heiner Klös Dr. Gerald R. Uhlich (ab 01.07.2004)

Dr. Wilm Tegethoff (Vorsitzender) Jochen Sievers (1. stellvertr. Vorsitzender) Staatssekretärin Gabriele Thöne (2. stellvertr. Vorsitzende, ab 27.05.2004) Roland Drasl (ab 27.05.2004) Professor Dr. Dr. h. c. mult. Dieter Großklaus Horst Grysczyk Lothar Höhn (bis 24.05.2004)

Horst-Achim Kern (ab 25.05.2004) Professor Dr. Dr. h. c. mult. Heinz-Georg Klös Dr. Ragnar Kühne Reimon Opitz Ulrich Preuss Theodor M. Strauch STAATSAUFSICHT Dr. Thilo Sarrazin, Senator für Finanzen


4

BRAUNBÄR URSUS ARCTOS

WIEGT BIS ZU 700 KG

LIEBT LAUBUND NADELWÄLDER

WIRD BIS ZU 3 M GROSS


Wir sind dem Ziel, die Unabhängigkeit von den Zuwendungen des Landes Berlin zu erhöhen, wieder einen Schritt näher gekommen. Der im Juli 2004 abgeschlossene Zuwendungsvertrag mit dem Land Berlin hatte einen guten Start. Die Vorgaben des Vertrages konnten durch die Senkung der Zuschüsse zu den Betriebskosten erfüllt werden. Der Zuwendungsvertrag gibt uns Planungssicherheit bis einschließlich 2007. Die Zuwendungen werden sich nach diesem Vertrag von € 2.500.000,- im Jahr 2004 auf € 2.029.000,- im Jahr 2007 verringern. Die Erreichung der Sparziele setzt hohe Anstrengungen voraus, da durch die übliche Inflation die Kosten tendenziell eher steigen werden. Wir haben zur Erreichung der Sparziele verschiedene Schritte in enger Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft, der Tierpark BerlinFriedrichsfelde GmbH, beschlossen und bereits mit der Umsetzung begonnen. Die kaufmännischen Abteilungen von Zoo und Tierpark sollen bis zum 30.6.2005 am Standort der Zoologischer Garten Berlin AG zusammengelegt werden. Insbesondere sollen einheitliche Konzepte für das Marketing, Fundraising, Sponsoring und Veranstaltungsmanagement entwickelt und optimiert werden.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung für Wirtschaftlichkeit werden in enger Zusammenarbeit von Zoo und Tierpark und in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Finanzverwaltung vorbereitet. Obwohl der Weg zu Einsparungen zwar schwierig, doch machbar erscheint, soll unser Fokus in erster Linie auf die Stützung der Einnahmeseite ausgerichtet werden. In beispielloser und engagierter Weise haben unsere Mitarbeiter Ideen entwickelt, um mit neuen Ansatzpunkten Kosten zu sparen und die Besucherattraktivität zu steigern. Schwerpunkt wird zunächst die Evaluierung und dann die aktive Umsetzung sein. Der Zoo Berlin wird seiner Bedeutung weiterhin gerecht werden und eine aktive Rolle auch bei der Gestaltung des Standortvorteils des Landes Berlin mit seiner Unentbehrlichkeit für den steigenden Tourismus übernehmen. Unser Dank gilt allen Besuchern, Mitarbeitern, Geschäfts- und Kooperationspartnern, insbesondere jedoch den Spendern, Erblassern und Paten, und nicht zuletzt Ihnen, unseren Aktionären.

Dr. Jürgen Lange

Heiner Klös

Dr. Gerald R. Uhlich

5

ZUWENDUNGSVERTRAG BIS 2007

ERREICHUNG DER SPARZIELE

EINHEITLICHE KONZEPTE FÜR ZOO UND TIERPARK

AKTIVE ROLLE IM TOURISMUS


6

GRÜNER BAUMPYTHON MORELIA VIRIDIS

LAUERT IN BAUMWIPFELN

LÄNGE BIS 1,80 M

STARK VERLÄNGERTE VORDERZÄHNE


Die Zoologischer Garten Berlin Aktiengesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben zwar ihre Spuren hinterlassen, doch hat insbesondere der steigende Strom an Touristen in die Stadt Berlin zu leicht steigenden Besucherzahlen geführt. Zusammen mit der erfolgten Preiserhöhung konnte so der Umsatz erneut gesteigert werden. Die Zusammenarbeit mit der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH wurde im Berichtsjahr nochmals intensiviert und alle Zukunftsplanungen untereinander abgestimmt, damit sich beide zoologischen Einrichtungen in Berlin wirklich ergänzen und dennoch beide durch entsprechende Attraktionen für den Berliner lohnende Ausflugsziele werden. Der Erfolg der Zoologischer Garten Berlin AG setzt sich aus vielen Einzelerfolgen zusammen, die insbesondere den engagierten Mitarbeitern und der tiefen Verwurzelung der Einrichtung in der Berliner Bevölkerung zu verdanken sind.

7

STETIGE WEITERENTWICKLUNG

STEIGENDER STROM VON TOURISTEN

ZUSAMMENARBEIT MIT DEM TIERPARK

ERFOLGE DANK MITARBEITER & BEVÖLKERUNG


| DIE AKTIE

JAHRESUMSÄTZE IN STÜCK

Das Grundkapital der Aktiengesellschaft besteht aus 1.000 Aktien à DM 300,- und 3.000 Aktien à DM 1.000,-. Insgesamt befinden sich 4.000 Aktien mit einem Gesamtwert in Höhe von DM 3.300.000.- im Umlauf. Es handelt sich hierbei um vinkulierte Namensaktien. Ein Besitzerwechsel wird in einem Aktienbuch dokumentiert.

Zoo mit Aquarium

Zoo ohne Aquarium

WKN 503180 Jahr

Die Aktienkurse der Zoo AG zeigten in den Jahren 2003/04 kaum Volatilität. Das Handelsvolumen ist seit einigen Jahren unverändert niedrig.

Stückzahl

WKN 503186

2003

2004

2003

2004

85

109

16

7

ENTWICKLUNG DER AKTIENKURSE DER ZOOLOGISCHER GARTEN BERLIN AG 2000 - 2004

in EUR

8.000

6.000

4.000

Zoo ohne Aquarium

8

Zoo mit Aquarium

2004

Jan 05

2003

Jan 04

2002

Jan 03

2001

Jan 02

2000

Jan 01

0

Jan 00

2.000


| ENTWICKLUNG VON UMSATZ UND DECKUNGSLÜCKE

Umsatz und Ertrag konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Die Deckungslücke weist in 2004 bei sinkenden Zuwendungen des Landes Berlin eine geringfügige Steigerung auf.

TEUR

Diese ist jedoch durch verschiedene periodenfremde Aufwendungen begründet. Bei Bereinigung dieses Effektes zeigt sich eine rückläufige Entwicklung.

UMSATZERLÖSE

12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2000

TEUR

2001

2002

2003

2004

2002

2003

2004

DECKUNGSLÜCKE

12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2000

2001

9

UMSATZ 2004 9.900.505

UMSATZ 2003 9.519.480

DECKUNGSLÜCKE 2004 4.398.844

DECKUNGSLÜCKE 2003 4.257.319


10

KÖNIGSPINGUIN APTENODYTES PATAGONICUS

ZWEITGRÖSSTER PINGUIN

WERDEN BIS ZU 10 JAHRE ALT

SCHWIMMEN BIS ZU 25 KM/H


| BESUCHER

Eintrittskarten 2004

Eintrittskarten 2003

Besucher 2004

Besucher 2003

+/- Vorjahr in %

862.240 434.994 420.199 7.047 471.470 242.329 225.782 3.359 1.333.710

907.412 449.434 448.116 9.862 483.684 238.165 240.909 4.610 1.391.096

862.240 434.994 420.199 7.047 471.470 242.329 225.782 3.359 1.333.710

907.412 449.434 448.116 9.862 483.684 238.165 240.909 4.610 1.391.096

-4,98% -3,21% -6,23% -28,54% -2,53% 1,75% -6,28% -27,14% -4,13%

Jahreskarten Zoo Erwachsene Ermässigte Kinder Erwachsene Kombi Ermässigte Kombi Kinder Kombi Jahreskarten Zoo-Aquarium Erwachsene Ermässigt Kinder Erwachsene Kombi Ermässigte Kombi Kinder Kombi Jahreskarten Total Sonstige Tickets Zoo Sonstige Tickets Zoo-Aquarium

7.863 2.885 814 976 1.425 1.130 633 2.124 4 2 12 1.146 398 562 9.987 114.312 51.934

6.288 2.407 1.058 753 1.169 416 485 1.676 1 4 7 909 329 426 7.964 110.432 51.695

283.340 115.440 32.560 19.520 57.000 45.200 12.660 73.480 160 80 240 45.840 15.920 11.240 355.820 325.994 224.964

226.760 96.280 42.320 15.060 46.760 16.640 9.700 58.380 40 160 140 36.360 13.160 8.520 285.140 313.573 222.083

24,51% 19,86% -23,06% 29,61% 21,90% 171,63% 30,52% 25,87% 300,00% -50,00% 71,43% 26,07% 20,97% 31,92% 24,79% 3,96% 1,30%

Summe Besucher Zoo Summe Besucher Zoo-Aquarium

984.415 525.528

1.024.132 537.055

1.470.574 769.914

1.447.745 764.147

1,58% 0,75%

1.509.943

1.561.187

2.240.488

2.211.892

1,29%

Einzeltickets Zoo Erwachsene Kinder Gruppen und Führungen Einzeltickets Zoo-Aquarium Erwachsene Kinder Gruppen und Führungen Einzeltickets Total

Besucher Total

in Tausend

ENTWICKLUNG DER BESUCHERZAHLEN

2.400

In 2004 ging die Anzahl der verkauften Eintrittskarten leicht zurück (ca. -3 %), wohingegen bei den Besucherzahlen ein leichtes Plus zu verzeichnen war. Ursache ist die deutlich gestiegene Anzahl an verkauften Jahreskarten. Bei Jahreskarten-Inhabern wird nach Empfehlung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) eine Frequenz von 20 Besuchen pro berechtigte Person angerechnet. Der Besitz dieser Karte berechtigt zur Mitnahme eines Kindes bis 15 Jahren.

2.300 2.200 2.100 2.000 1.900 1.800 1.700 1.600 1.500 0 2000

2001

2002

2003

2004

11

2.240.488 BESUCHER IN 2004

1.509.943 VERKAUFTE TICKETS

STEIGERUNG DER BESUCHERZAHLEN

STEIGENDE ANZAHL AN JAHRESKARTEN


| SPENDEN, PATENSCHAFTEN UND NACHLÄSSE

EINZELSPENDEN AB 500,- EURO Gisela Rohne Margarete Schulz Ella Schulze Gertrud Sonnenburg-Stiftung Elsa Scholz Ungenannt Ungenannt Gertrud Kansy Ungenannt Ungenannt Charlotte Welsch Hildegard Haube-Stiftung Eva-Maria Hähnel Ingeborg Treptow Esso Deutschland GmbH Anneliese Devereux Grundy Light Entertainment RTL Ungenannt Ernst und Elfriede Renner Horst Richtsteig K. Rogge Spezialbau GmbH Volkswagen AG Alfred und Sigrid Kropp Edith Petermann Walli Reinke Ungenannt Berliner Wasserbetriebe Ferrero OHG mbH Salzenbrot GmbH & Co. KG Irmgard Krüger Gerhard Leetz Ingeborg Lehmann Hildegard Mertens Gertrud Splettstößer Manfred und Waltraud Schmidt Wolfgang und Regine Stemme Max Timm Erna Tammer

12

50.000,30.000,30.000,20.477,15.000,15.000,10.000,10.000,10.000,10.000,8.030,8.000,7.000,6.400,6.250,5.000,5.000,5.000,5.000,5.000,5.000,5.000,4.000,4.000,4.000,4.000,3.500,3.500,3.100,3.000,3.000,3.000,3.000,3.000,3.000,3.000,3.000,3.000,-

Unbekannt Horst und Elisabeth Engel Ungenannt Wolfgang und Brigitte Saunus Edeltraut und Günter Schlawe Lieselotte Jacob Irmgard Wirth Bernd Zips Frau Thyzel Gertrud Baehr Herta Frank GSW Wohnungsbauges. GmbH Ungenannt Charlotte Kühne Lieselotte Lucka Anneliese Manzke Erika Stritzke Ursula Beyer Krauts PR GmbH Werner und Angela Krüger Erika Albrecht Amcor Rentsch GmbH Ungenannt Lions Förderverein Berlin Axel Regenkiewicz Werner Seliger Dr. Cecilia Strelka Heinz Wartmann Susanne Wagner Arno Markwitan Geburtstagsspende Döll Bernd und Gisela Mette Erika Wolter Herbert und Vera Arnswald Willi und Helga Ebbinghaus Brigitte Gusinde Oskar Kubitza Ursula Schmidt Erwin Srp Florentine Thorwesten

3.000,2.500,2.500,2.500,2.500,2.400,2.200,2.106,2.100,2.000,2.000,2.000,2.000,2.000,2.000,2.000,2.000,1.960,1.900,1.687,1.500,1.500,1.500,1.500,1.500,1.500,1.500,1.500,1.500,1.400,1.370,1.300,1.300,1.250,1.250,1.250,1.200,1.200,1.100,1.050,-

Franz Ehrke Ingrid Blaehr Jochen und Brigitte Bahn Ursula Creta Maren Cramer-Krispin Charlotte Clasani Gisela Folz GeHatec Adelheid Hübner Eva Kleicke Elke Katzmarczyk Dr. Wolfgang Kopp Prof. Dr. Joachim Lindner Ingeborg Lindner Hans-Dieter und Inge Lang Ursula Lange Arnulf und Inge Morgenroth Ursula Pogoda Almuth Puttkammer Heinz und Friedel Radtke Manfred und Angelika Rau Günter Rogall Röntgeninst. Engel, Renner, Spring Kirstin Ristow Irene Schulz Gerd Schumacher Irmgard Schreiber Hedwig Stüber Christel Stephan Ingeborg Uhlenbruck Ingrid Widmaier Rudi Weckwerth Wilfried Walter Dr. Ruth Schatterjee Jutta und Wolf Ivanoff Gisela Streich Renate Werres Angela Suchland Prof. Dr. Manfred Tetz Wolfgang und Christel Schroeder

1.050,1.040,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,1.000,980,980,980,980,920,920,900,-


Heinz und Christine Buschkowsky Elisabeth Kaempfer Gerda Köhler Ungenannt Günter Smantek Doris Schumacher Karin Stettin Jutta Brost Peter Becker Marianne Berthold Hans-Dieter Blaese Dachdeckerei Mann GmbH Axel Goldau Peter und Ursula Jahnke Kerstin Mann Taxi Ruf Würfelfunk eG Seereisebüro Golling Gisela Zamroczynski Helene Bausche Maria Epple Jutta Freymann Angelika Geiger Christa und Henrik Kaufmann Doris Lubasch Tamara Markert-Kurrer Wolfgang und Barbara Runge Isabell und Jochen Sorell Mark Altendorf Christa Margarete Hartmann Dietmar und Anneliese Friebel Christa Ewald Antje Beckmann Margit Carlstedt Daniele Horn Simone Koß Renate Lehmann Paul Neuendorf Roland Flachdachbau Waldmann GmbH Manfred und Helga Semmer

800,800,800,800,800,800,800,750,750,750,750,750,750,750,750,750,750,750,700,700,700,700,700,700,700,700,700,630,620,610,600,600,600,600,600,600,600,600,600,-

Helga Sadzik Elke Schneider Eva und Arnold Stranz Maximilian Sturm Günter Völlmer Hermann Winkelmann Hans-Peter Laudin Tim D. Gronert Horst Ritschel Dr. Joachim Sitte Rudolf Deroche Bruno und Ursula Mattull Christel Frehe Hectas Gebäudedienste Stift. Co.KG Margot Bachmann Ursula Frehwe Dr. Ursula Grund Eva Wenzke Wolfgang und Renate Bittner Rotraud Ahrens Gisela und Bernhard Aust Elfriede Buja Ungenannt Peter und Adelheid Block Peter Becker Ilse Beyer Ingrid Braun Klaus Becker Ingrid und Dieter Bröcker Gerd und Ilona Burmester Siegfried und Erika Dziersk Elke und Torsten Dorn Eleonore Engler Christine Faber Sabine und Wolfgang Fiebach Gerhard und Inge Fietz Edith und Klaus-Joachim Ferch Manfred Friedländer Ursula Golze Gisela Gabriel

600,600,600,600,600,600,561,555,555,555,550,540,525,511,510,510,510,510,505,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,-

Rosemarie Grube Charlotte Heidolph Karola Hoedt Fritz Hettwer Ingeborg Kirchner Günter und Aloisia Kohl Wiebke Kleyer Thea Karras Prof. Dr. Eckart Köttgen Ilse Kattengel Werner Lucke Gerhard Mai Liesbeth Martens Simone Neufert Helga Olschewski Helmut Paufler Karin Petzka Ungenannt Ingrid Peach Ingrid Preuss Gerda Ring Regina Raetz Andreas Rätsch Christa Roloff Erika Spielberg Ungenannt Christa Scholz Kirsten Schlemenat Martina Schwenke Dr. Helmut und Lydia Schleicher Hildegard Stiehm Irmgard E. Stamm Dorothea Thomsen Renate und Klaus Vater Ungenannt Heinz und Margot Wolf Wolfgang Westphal Dr. Gisela und Dr. Ulrich Weimann Gabriela Weyermann Michael Zerbst

500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,500,-

13


| SPENDEN, PATENSCHAFTEN UND NACHLÄSSE

WEITERHIN ERHIELT DER ZOO BERLIN:

AUS NACHLÄSSEN:

Sachspende Firma Kriegel 3.000,Sachspende Firma PaGeFa 2.138,Sachspende Firma Biokorntakt Vertriebs GmbH 1.065,Sachspende Firma L + D Licht + Deckensystembau Handels GmbH 458,Diverse Spenden (719) 87.588,aus Bußgeldverfahren 1.260,aus Spendentrichtern 18.451,-

Frau Martha Denker Frau Charlotte Berning Frau Charlotte Eidmann Frau Dorothea Gaul Frau Irene Groß Frau Gerda Grün Frau Renate Behnke Frau Wally Borsdorf Herrn Ernst Brandenburg Frau Traute Graß Herrn Alfred Grundmann Frau Ethel Haack

12.000,32.000,87.000,7.000,8.000,24.000,122.000,305.000,43.000,10.000,448.000,124.000,-

Herrn Horst Jaeger Frau Lucie Ledroit Frau Gerda Menhorn Herrn Heinz Willi Mesecke Herrn Hartmut Müller Frau Ruth Neumann Frau Irene Pätzel Frau Gertrud Sonnenburg Frau Else Schruff Frau Hildegard Schwartz Herrn Dieter Ulrich Frau Hannelore Waasem Frau Ursula Weiß

23.000,396.000,22.000,12.000,9.000,40.000,165.000,20.000,5.000,8.000,20.000,24.000,50.000,-

Für das entgegengebrachte Vertrauen danken wir allen Spendern, Paten und Nachlaßgebern außerordentlich. Für die Finanzierung unserer Investitionsvorhaben ist diese Unterstützung unerläßlich.

14


15

ROSA FLAMINGO PHOENICOPTERUS RUBER

LEBEN IN GROSSEN KOLONIEN

ROSAFÄRBUNG DURCH FARBSTOFFE IN KREBSEN

LEGEN EIN BIS ZWEI EIER PRO JAHR


| TIERBESTAND

2004

Säugetiere Kloakentiere, Beuteltiere Flattertiere, Insektenfresser Zahnarme, Erdferkel Halbaffen, Affen Nagetiere Robben Raubtiere Elefanten Klippschliefer Unpaarhufer Hausunpaarhuferrassen Paarhufer Hauspaarhuferrassen Vögel Kiwis, Straußenvögel, Steißhühner Pinguine, Ruderfüßer Reiher, Störche, Ibisse Flamingos, Gänsevögel Rassewassergeflügel Greifvögel Hühnervögel Rassehühner Kranichvögel, Wat- und Möwenvögel Taubenvögel Rassetauben Papageien Eulen Nachtschwalben, Racken Kuckucks- u. Spechtvögel Sperlingsvögel Reptilien Echsen Warane Schlangen Schildkröten Krokodile Brückenechsen

2003

Individuen

Formen

Individuen

Formen

1.314 43

1.299 44

217 7

224 8

122 294 189 15 134 9 45 13 388 62 2.855 21 133 147 1.187 13 58 135 52 130 74 82 169 51

96 301 191 13 134 9 43 13 400 55 2.629 20 134 146 1.100 4 60 145 78 114 73 81 214 57

10 42 29 3 36 2 8 5 62 13 454 6 10 27 77 3 23 26 7 34 25 9 41 17

10 45 30 3 38 2 8 5 63 12 465 6 11 27 77 2 24 27 12 33 25 9 45 17

130 473 438 243 6 111 63 6 9

126 277 374 210 7 106 36 6 9

42 107 85 35 4 21 18 6 1

43 107 84 35 4 24 14 6 1

16

13.297 TIERE

IN 1.437 FORMEN

1.314 SÄUGETIERE IN 217 FORMEN

2.855 VÖGEL IN 454 FORMEN


2004

Amphibien Fische (Süßwasser) Störe und Rochen Knochenzüngler und Flösselhechte Elektrische Fische Salmler Karpfenfische Welse Zahnkarpfen Buntbarsche Labyrinthfische Lungenfische Diverse Familien Fische (Seewasser) Knorpelfische Seepferdchenartige Aalartige Sägebarsche Kaiserfische Falterfische Riffbarsche Lippfische Schleimfische Grundeln Doktorfische Drückerfische Kugel- und Igelfische Drachenköpfe Diverse Familien Wirbellose Stachelhäuter Insekten Spinnen, Skorpione Krebstiere, Tausendfüßer Weichtiere Schwämme und Hohltiere Gesamttierbestand

2003

Individuen

Formen

Individuen

Formen

699 699 2.588 9 30 53 741 565 399 50 495 90 7 149 893 31 36 8 38 37 28 177 52 12 55 33 3 2 23 358 4.450 265 1.467 287 462 125 1.934

628 628 2.334 12 11 14 953 356 294 148 330 151 3 62 1.106 43 71 10 123 40 34 229 65 19 50 36 3 1 34 348 4.680 278 1.430 424 391 118 2.039

45 45 231 1 7 7 45 37 43 1 61 9 3 18 196 13 8 4 13 28 8 23 22 4 4 17 3 2 7 40 209 16 32 33 20 8 100

49 49 219 1 5 5 49 34 42 9 43 12 3 17 214 14 8 5 19 28 8 24 26 4 6 17 3 1 8 43 225 16 31 36 20 9 113

13.297

13.050

1.437

1.480

17

438 REPTILIEN IN 85 FORMEN

669 AMPHIBIEN IN 45 FORMEN

3.481 FISCHE IN 427 FORMEN

4.540 WIRBELLOSE IN 209 FORMEN


| NATUR- UND ARTENSCHUTZ

Der Zoo Berlin engagierte sich auch 2004 wieder weltweit für verschiedene Naturschutzprojekte. In China wurde in der Louguantai Forest Farm die Arbeit für den Schutz der Großen Pandas und andere Zuchtprojekte bedrohter endemischer Tierarten mit € 10.226 unterstützt. Gemeinsam mit der französischen Naturschutzorganisation CEPA engagierte sich der Berliner Zoo mit € 3.000 für die Naturschutzarbeit in Madagaskar. Speziell wurde hier das Analabe Forests Conservation Program unterstützt, welches sich für den Erhalt des vielleicht wichtigsten Trockenwaldrestes einsetzt. Im ersten Schritt wurden 5.000 ha Land geschützt, in dem neben den im Zoo Berlin gehaltenen bedrohten Schmalstreifenmungos (Mungotictis decemlineata) und Fossas (Cryptoprocta foss) auch die zu den Madagaskarratten gehörende Votsota (Hypogeomys antimena) sowie die bedrohten Strahlenschildkröten (Geochelone radiata) leben. Auf den Philippinen unterstützte der Zoo Berlin die in situ Artenschutzprojekte mit € 4.500  für die Betreuung der Prinz-Albert-Hirsche (Cervus alfredii) und den weiteren Ausbau der Auffang- und Zuchtstation für die Panay-Borkenratten. Im Rahmen dieses Zuchtprogramms soll nach dem Umbau des Nachttierhauses auch eine kleine Gruppe dieser Art in einer Tochterkolonie untergebracht werden.

Zur Aufklärung der einheimischen Bevölkerung in Gambia wurden € 2.000 für die niederländische Stiftung „Dierentuinen helpen“ aufgebracht. Der Auffangstation für seltene Primaten in Cuo Phong (VR Vietnam) wurden neben € 600  zur Aufrechterhaltung des Betriebes auch verschiedene Sachmittel zugeführt. Der Naturschutz in Deutschland wurde mit je € 4.000 für das Projekt „Naturpark Uckermark“ des deutschen WWF und für den Internationalpark „Unteres Odertal“ unterstützt. Neben finanzieller Unterstützung konkreter Naturschutzprojekte ist für den Zoo Berlin auch die Information der Öffentlichkeit von erheblicher Bedeutung. Hier erfolgte u. a. im Rahmen der Kampagne zu Gunsten der stark bedrohten Moschushirsche eine enge Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland und TRAFFIC East Asia. Der Zoo Berlin ist auch mit seinem Zoo-Aquarium in verschiedenen Natur- und Artenschutzprogrammen involviert. Unterstützt werden hier Projekte zum Erhalt der marinen Artenvielfalt wie der „Census of Marine Life“ und das Naturschutzprogramm „EUROCEANS“.

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SCHUTZ DER GROSSEN PANDAS

ENGE ZUSAMMENARBEIT WWF / TRAFFIC EAST ASIA

NATURSCHUTZPROGRAMM EUROCEANS

ARTENSCHUTZPROJEKTE AUF DEN PHILLIPINEN


| BAUTÄTIGKEIT

Ende 2003 wurde mit dem Umbau der Wolfsanlage begonnen und deren Fläche durch die Miteinbeziehung von Besucherwegen und angrenzenden, nicht genutzten Gehegen fast verdoppelt. Über zwei Tunnel und eine schmale Brücke wurde die Wolfsanlage mit der ebenfalls stark vergrößerten Bärenanlage verbunden, so daß beide Tierarten je nach Wunsch heute die rund 1.500 qm große Bärenanlage gemeinsam bewohnen können. Durch eine entsprechende Gehegegestaltung mit Hügeln, Büschen und Bächen kann der Besucher das gesamte Verhaltensrepertoire von Wolf und Bär beobachten. Beide durch Spenden der Besucher finanzierten Anlagen wurden als besonderes Ereignis zu Pfingsten eröffnet. Rechtzeitig zu Weihnachten wurde das völlig umgestaltete Antilopenhaus wieder für die Besucher geöffnet. Hier sind große Nachtställe für die Antilopen und ein Laufstall für Giraffen entstanden, während die große Mittelhalle den Eindruck einer afrikanischen Savanne vermittelt und die Eingangshalle des ältesten, historischen Zoogebäudes nostalgisches Flair ausstrahlt. Allen Spendern, die den Umbau dieses historischen Tierhauses ermöglichten, sei an dieser Stelle nochmals gedankt.

durch eine Erbschaft an unseren Zoo finanziert. Im Frühjahr werden die Vögel in diese Großvoliere einziehen und dann erstmals richtig fliegen können. Künftig gilt es, die in den Nachkriegsjahren entstandenen Tierhäuser zu sanieren und zu modernisieren, so ist aus heutiger Sicht vor allem im Nachttier- und Raubtierhaus eine Modernisierung der Anlagen erforderlich und auch die Felsanlagen für Gebirgstiere müssen saniert werden. Im Vogelhaus sind vor allem im Freiflugraum und bei den Hornvögeln umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Alle diese wichtigen tiergärtnerischen Maßnahmen lassen sich nur verwirklichen, wenn die Berliner den Zoo auch weiterhin mit ihren Spenden und durch Erbschaften, aber auch durch häufigen Besuch, alleine oder mit Freunden und Verwandten, unterstützen.

Wegen der regnerischen, kalten Jahreszeit nicht mehr eröffnet, zum Jahresende aber fertig gestellt wurde die große Flugvoliere für Kondor, Karakara, Ibis und Maguari-Storch. Diese für bisherige Verhältnisse gigantische Voliere mit 1.200 qm Fläche und über 10 m Höhe wurde

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1.500 QM GROSSE BÄRENANLAGE

WIEDERERÖFFNUNG DES ANTILOPENHAUSES

NEUE FLUGVOLIERE 1.200 QM

UMBAU DER WOLFSANLAGE


| MARKETING, PUBLIC RELATIONS, VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungshighlights waren, neben den traditionellen Pfingstkonzerten, insbesondere die Barney-Zoo-Tour und der Allianz-Kindertag. Die Spätöffnung des Zoo-Aquariums im Rahmen der Berliner ShoppingNights sowie zur „Langen Nacht der Museen“ erfreute sich wiederholt großer Beliebtheit. Die erfolgreichen Ansätze im Cross-Marketing aus Kooperationen mit dem Theater des Westens, dem IMAX 3D Discovery Channel, der Berliner Sparkasse und der Deka-Bank sollen künftig noch weiter ausgebaut werden. Zur Stabilisierung des Images und der Ausrichtung insbesondere auf jüngeres Publikum wurde gemeinsam mit der Werbeagentur Scholz & Friends eine Kampagne mit drei verschiedenen Plakatmotiven entwickelt. Die Plakate haben an einem Wettbewerb des ADC Deutschland (Art Directors Club), dem wichtigsten Kreativwettbewerb der Werbeindustrie teilgenommen und in der Kategorie „Kunst- und Kulturplakate“ einen erfolgreichen dritten Platz belegt. Die Aktion wird im Frühjahr umfangreich fortgesetzt.

Im Hinblick auf den stark wachsenden Anteil an Touristen in der Stadt sollen diese künftig u. a. durch eine Neuauflage der Zoo-Flyer und die Einbindung des Zoos in verschiedene Berlin-Touristik-Pakete gezielt angesprochen werden. Durch neue Eintrittskartenprodukte, beispielsweise eine Familienkarte, sowie durch gezielte Bewerbung der Jahreskarten sollen auch bei der Berliner und Brandenburger Bevölkerung zusätzliche Besuche generiert werden. In einem weiteren Schritt wurden ein Konzept für Business-Kooperationen sowie die Vermarktung der Patenschaften erarbeitet, welche dazu beitragen sollen, Einnahmen in diesem Bereich zu aquirieren bzw. zu erhöhen.

Schwerpunkt im Marketing bildete im Jahr 2004 die Entwicklung einer neuen Marketingkonzeption mit dem Ziel, die Besucherzahlen und Einnahmen des Zoologischen Gartens zu erhöhen.

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STARKE MEDIENPRÄSENZ IN FUNK UND FERNSEHEN

PRÄMIERTE PLAKAT-KAMPAGNE

NEUE MARKETINGKONZEPTION

BUSINESSPARTNERSCHAFTEN


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KÖNIGSGEIER SARCORHAMPHUS PAPA

FLÜGELSPANNWEITE FAST 2 M

MÜLLABFUHR DER NATUR

BEWOHNT MITTELUND SÜDAMERIKA


| LAGEBERICHT

RAHMENBEDINGUNGEN Die wirtschaftliche Aktivität in Berlin hat sich erstmals seit drei Jahren wieder etwas belebt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm 2004 nach ersten Berechnungen und Schätzungen real um + 0,4 % zu. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt das Land Berlin damit weit hinter der Entwicklung anderer Bundesländer zurück. Die Erwerbstätigkeit hingegen nahm erstmals seit dem Jahr 2000 wieder zu. Im Vergleich zu anderen Bundesländern kann Berlin hier auf den stärksten Zuwachs verweisen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt dennoch schwierig. Die wirtschaftliche Belebung reicht für eine Entspannung am Arbeitsmarkt nicht aus. Insoweit blieb die Konsumnachfrage der privaten Haushalte – mit entsprechender Auswirkung auch auf den Zoo – eher zurückhaltend. Das gesamte Gastgewerbe profitiert zunehmend von dem steigenden Touristenstrom in die Stadt Berlin. Obwohl die Umsätze der Hotels stiegen, waren jedoch die Umsätze im Gaststättenbereich merklich rückläufig. Insgesamt nahmen die Umsätze im Gastgewerbe Berlins um 4 % ab, während der Rückgang in Deutschland 2 % betrug. 2003 betrug der Rückgang in Berlin jedoch noch 9,5 %.

Während sich die Anzahl der verkauften Tageseintrittskarten um ca. 3,4 % verringert hat, konnte der Verkauf von Dauerkarten um ca. 25 % gesteigert werden. Der Umsatz hat sich infolge der Eintrittspreiserhöhung ab dem 1.4. des Jahres und der Veränderungen in der Anzahl der Besucher von € 9.519.480,38 im Jahr 2003 um ca. 4 % auf € 9.900.505,31 im Berichtsjahr verbessert. Die Verteilung der Umsätze auf die einzelnen Monate hat sich im Vergleich zu 2003 kaum verändert. Der August war mit über 300.000 Besuchern Spitzenreiter, gefolgt vom Juli und Mai. Je nach Ferienzeit und Feiertagen gibt es Verschiebungen zwischen den Monaten. Die „sonstigen betrieblichen Erträge“ haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Von Bedeutung sind jedoch im Vorjahr gebuchte periodenfremde Erträge der Jahre 1999 - 2002 und ein Einmalbetrag in 2003 in Höhe von zusammen € 329.822,35. Die „Aufwendungen für Futtermittel, Energie und sonstige bezogene Leistungen“ enthalten periodenfremde Aufwendungen für Wasserversorgung und Abwasser in Höhe von ca. € 165.000,- für das Jahr 2003.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Die positive Entwicklung des „Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit“ von € -2.682.319,55 auf € -2.425.193,44 ist überwiegend auf die Erhöhung der Umsatzerlöse zurückzuführen.

Die ungünstigen Einflüsse der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben sich nicht im erwarteten Ausmaß auf die Besucherzahlen niedergeschlagen. Die Anzahl der ermittelten Besucher betrug im Berichtsjahr 2.240.488 und ist mit einem Anstieg von 28.596 Besuchern gegenüber dem Vorjahr um ca. 1 % gestiegen (Vorjahr: 2.211.892).

Die verbleibenden Verluste in Höhe von € 2.500.000,- wurden gemäß Zuwendungsvertrag mit dem Land Berlin ausgeglichen. Im Ergebnis ist damit die Eigenfinanzierungsrate von 82,53 % auf 84,14 % gestiegen.

Die Anzahl der ermittelten Besucher im Zoo und seinem Aquarium ergibt sich aus der Summe der verkauften Tageseintrittskarten, ermittelten Eintritten von Dauerkarteninhabern und der freien Eintritte. Bei Dauerkarteninhabern werden durchschnittlich 20 Eintritte pro berechtigte Person angenommen. Die Ermittlung erfolgte in Anlehnung an die Empfehlung des VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren e.V.).

FINANZIERUNG UND BILANZSTRUKTUR Der Cash Flow II verschlechterte sich um 260 % und betrug € -610.302,72 (der Cash Flow II ergibt sich aus dem Jahresüberschuss/Fehlbetrag zuzüglich Baubeiträge, Abschreibungen und abzüglich der eigenen Zuschüsse).

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BESUCHERZAHL STEIGT

UMSATZ STEIGT UM CA. 4%

EIGENFINANZIERUNGSRATE STEIGT AUF 84%

ZUWENDUNG DES LANDES BERLIN SINKT


Die nicht ertragswirksamen Einnahmen aus Baubeiträgen, Spenden, Patenschaften und Nachlässen etc., die direkt den entsprechenden Fonds zugeführt werden, sanken um ca. 24 %. Besonders herauszuheben ist der Rückgang aus Nachlässen, der jedoch auf einen großen Nachlaß aus dem Jahr 2003, in Höhe von ca. € 1.400.000,zurückzuführen ist. Erfreulich ist hingegen die sehr positive Entwicklung der Einnahmen aus Patenschaften, die um ca. 114 % gestiegen sind. Die Bilanzsumme ist von € 19.260.723,55 um € 832.744,30 auf € 18.427.979,25 gesunken. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Fonds hat sich von ca. 80 % im Vorjahr auf ca. 76 % im Berichtsjahr verringert.

PERSONALSTAND Insgesamt konnten im Berichtsjahr 6 Stellen durch Fluktuation abgebaut werden, so dass am 31.12.2004 229 Mitarbeiter beschäftigt waren. Hinzu kommen 19 Auszubildende. Im Jahresdurchschnitt waren 236 Beschäftigte für die Zoologischer Garten Berlin AG tätig (2003: 240).

Antilopenhaus für die Besucher wiedereröffnet. Durch den Umbau sind große Innenställe für die Antilopen und für die Giraffen vier Schlafställe und ein großer Laufstall entstanden. Die große Mittelhalle vermittelt den Eindruck einer afrikanischen Savanne. In ihr steht der Besucher direkt, nur durch einen Wasserfall getrennt, vor den großen Giraffen. Die Eingangshalle dieses ältesten, historischen Zoogebäudes hingegen strahlt nach dem Umbau nostalgisches Flair aus. Die Kosten in 2004 betrugen hierfür € 950.453,36 und sind ebenfalls aus den Spenden- und Nachlaßfonds finanziert. Die zum Jahresende fertig gestellte große Flugvoliere für Kondore, Karakaras, Ibisse und Maguari-Störche wurde wegen der regnerischen, kalten Jahreszeit nicht mehr eröffnet. Diese im Vergleich zu anderen Volieren im Zoo geradezu gigantische Voliere mit 1.200 qm Fläche und über 10 Meter Höhe wurde allein durch eine zweckgebundene Erbschaft finanziert. Die Investition in diese Erweiterung betrug € 1.081.577,93.

Der Personalaufwand ist von € 8.759.624,42 um 2 % auf € 8.685.228,91 gesunken.

Die Gesamtinvestitionen in 2004 betrugen € 3.773.399,33. Im Vorjahr wurden noch € 2.477.856,09 investiert. Die Steigerung beträgt 52 %. Der größte Teil der Investitionen wurde für die Finanzierung der Bauvorhaben verwendet. Insgesamt sind Bauvorhaben in Höhe von € 3.191.791,21 aus Spenden finanziert. Weitere € 58.961,79 sind aus Baubeiträgen gedeckt.

INVESTITIONEN

ENTWICKLUNG DES TIERBESTANDES

Der Schwerpunkt der Investitionen im Jahr 2004 lag auf der Erweiterung und Modernisierung von Tieranlagen. Nur einige seien hier genannt: Ende 2003 wurde mit dem Umbau der Anlagen für Wölfe und Braunbären begonnen, deren Fläche durch die Miteinbeziehung von Besucherwegen und angrenzenden, ungenutzten Gehegen verdoppelt wurde. Für diese Umbauinvestition entstanden in 2004 Kosten in Höhe von € 865.743,17. Sie wurden aus den Spenden- und Nachlaßfonds finanziert.

Da heute weniger Einzeltiere gehalten und eher Zuchtgruppen aufgebaut werden, ist die Zahl der Tierarten leicht rückläufig, die Individuenzahl hingegen ansteigend. Erfreuliche Nachzuchtergebnisse sind die Folge. Allein im Vogelbereich konnte nicht nur erneut ein Kiwi aufgezogen werden, sondern nach langer Unterbrechung gab es wieder einmal Nachzucht bei den Emus. Erstmalig im Zoo Berlin schlüpfte ein junger Helmkasuar. Bei den Fruchttauben gab es sogar eine deutsche Erstnachzucht.

Kurz vor Weihnachten wurde das im Berichtsjahr völlig umgestaltete

Erfreulich war nach mehrjähriger Unterbrechung die Geburt eines

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SPENDEN- UND NACHLASSAUFKOMMEN SINKEN

POSITIVE ENTWICKLUNG BEI PATENSCHAFTEN

GESAMTINVESTITIONEN STEIGEN

MODERNISIERUNG DER TIERANLAGEN


| LAGEBERICHT

Zwergflusspferdes. Bei den seltenen, in ihrem Bestand so stark bedrohten Seraus gab es gleich zwei Jungtiere.

2004

2003

2004

2003

Anz. Anz. Säugetiere 1.314 1.299 Vögel 2.855 2.629 Reptilien 438 374 Amphibien 669 628 Fische 3.481 3.440 Wirbellose 4.540 4.680 GesamtWirb13.297 13.050

Anz. d. Formen 217 454 85 45 427 209 1.437

Anz. d. Formen 224 465 84 49 433 225 1.480

nischer Großvögel errichtet. In dieser Voliere können Greifvögel frei fliegen und in großer Höhe ihre Nester bauen. Für die neuseeländischen Kiwis entstand eine Zuchtanlage, die abseits vom Publikumsbetrieb diesen scheuen, nachtaktiven Vögeln die notwendige Ruhe bietet. – Im Zoo-Aquarium wurden für die Aufzucht von Quallen spezielle Planktonkreisel entwickelt und gebaut, die die für das Wachstum der Quallen erforderliche Wasserströmung garantieren.

NACHTRAGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres lagen nicht vor.

Am 31.12.2004, dem Tag der Jahresinventur, lebten im Zoo Berlin 13.297 Tiere (Vorjahr: 13.050) in 1.437 Formen (Vorjahr: 1.480). RISIKOMANAGEMENT FORSCHUNG & ENTWICKLUNG Forschung und Entwicklung wurden in großem Umfang betrieben. Neben zahlreichen Publikationen standen Vorlesungen über Tiergartenbiologie für den veterinärmedizinischen Fachbereich der Freien Universität sowie Kurse im Rahmen eines BioTech-Seminars oder eines Seminars „Bauen für Tiere“ im Architekturbereich der Technischen Universität auf dem Programm. Im Berichtsjahr forschten Wissenschaftler und Graduierte von Berliner und auswärtigen Universitäten im Zoo oder erhielten für ihre Untersuchungen Unterstützung aus dem Zoo Berlin. Besonders eng war die Zusammenarbeit mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Forschungsschwerpunkte bildeten die großen Pandas, die Elefanten, die Fossas, nicht wiederkäuende Paarhufer, Menschenaffen und Kiwis. Zahlreiche neue tiergartenbiologische Konzepte wurden entwickelt und vielfach im Berichtsjahr bereits umgesetzt. So wurden unter anderem ein Gemeinschaftsgehege für Bären und Wölfe geschaffen, in dem die Tiere ihr gesamtes Verhaltensrepertoire zeigen, sowie eine Großvoliere für die Gemeinschaftshaltung verschiedener südamerika-

Die gemeinnützige Zoologischer Garten Berlin AG ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar auch mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Aufgabe ist es, Chancen wahrzunehmen, dabei jedoch Risiken zu minimieren. Das interne Kontrollsystem wird systematisch weiterentwickelt und zunehmend durch Kennzahlen ergänzt, so daß das gesamte Risikomanagement künftig zeitnaher erfolgen kann. Die Geschäftstätigkeit der Zoologischer Garten Berlin AG wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zu nennen sind hier vorwiegend das Wetter, der Tourismus und die Freizeitgestaltung der Menschen. Es besteht somit das Risiko, dass Änderungen der o. g. Faktoren die Umsatzentwicklung kurzfristig verändern. Mit Hilfe von Planungsrechnungen und Szenarien werden die Risiken monatlich geschätzt und bewertet sowie die möglichen Einflüsse auf Umsatz, Aufwand und Ergebnis dargestellt.

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ERFREULICHE NACHZUCHTERGEBNISSE

STABILE ERTRAGSLAGE

WEITERENTWICKLUNG RISIKOMANAGEMENT

PROGNOSE 2005 POSITIV


RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die Zoologischer Garten Berlin AG verfügt neben einer stabilen Ertragslage durch die Tageseinnahmen über Einkünfte aus Spenden, Nachlässen, Patenschaften und Werbepartnerschaften. Ausfallrisiken und starke Schwankungen sind bei den Tageseinnahmen nicht zu erwarten. Sie werden sich nach derzeitiger Einschätzung weiterhin positiv entwickeln. Schwankungen in anderen Bereichen können durch vorhandene Spenden- und Nachlassfonds ausgeglichen werden. Die laufenden Betriebskosten werden derzeit nicht vollständig aus eigenen Mitteln gedeckt. Das Land Berlin übernimmt den Verlustausgleich. Mit dem Zuwendungsvertrag vom 29.7.2004 wurde für die Zoologischer Garten Berlin AG eine bis 2007 abnehmende jährliche Zuwendung zur Deckung des Betriebsverlustes zugesagt. Der Vorstand hat weitgehende Maßnahmen zur Kosteneinsparung und zur Erhöhung des Eigenfinanzierungsanteils geplant und eingeleitet, so daß bis zum Ablauf des Zuwendungsvertrages Risiken nicht zu erwarten sind. Rechtzeitig vor Ablauf des Vertrages werden erneut Verhandlungen mit dem Land Berlin aufgenommen, um auch über das Jahr 2007 hinaus mittelfristige Planungssicherheit zu erhalten.

AUSBLICK AUF DAS JAHR 2005 Die Entwicklung für das Jahr 2005 ist durchaus als positiv einzuschätzen, obwohl die Rahmenbedingungen sich weiterhin kaum verbessern dürften. Mit der Implementierung eines umfassenden Marketingkonzeptes sollen nicht nur die Tagesbesucherzahlen erhöht, sondern insbesondere auch der Verkauf von Jahreskarten gesteigert werden. In diesem Zusammenhang ist die Entwicklung eines neuen Produktangebotes im Bereich Eintrittskarten geplant, die besser auf die Bedürfnisse der Besucher und insbesondere auf Familien zugeschnitten werden. Mit weiteren Marketingmaßnahmen sollen auch die Einnahmen aus Patenschaften und der Vermietung der Tierhäuser bei Veranstaltungen gesteigert werden.

Weitere Schwerpunkte werden die Vermarktung von Business-Partnerschaften (Sponsoring) bilden. An der Konzeption wird seit einigen Monaten gearbeitet. Erste Ergebnisse werden sich bereits im Jahr 2005 zeigen. Der Bereich Fundraising wird mit Unterstützung moderner Datenverarbeitungssoftware erheblich weiterentwickelt. Insbesondere soll künftig auch eine aktive Akquisition betrieben werden. Im Rahmen der Erarbeitung eines langfristigen Unternehmenskonzeptes für die Zoologischer Garten Berlin AG und ihre 100%ige Tochter, die Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH, werden Maßnahmen zur Kostensenkung erarbeitet und eingeleitet. Zu nennen sind hier insbesondere die Synergieeffekte aus der Zusammenlegung der kaufmännischen Verwaltung. Erste Einsparungseffekte werden sich schon in 2005 zeigen, doch erst in späteren Jahren deutlich wirksam werden. Insgesamt ist im Jahr 2005 durch die allgemeinen Preissteigerungen und die noch nicht bekannten Ergebnisse aus den Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag mit tendenziell steigenden Betriebskosten zu rechnen. Im Ergebnis wird eine weitere Verbesserung der Eigenfinanzierungsquote durch die Steigerung der Einnahmen aus Eintrittskarten und derivativem Geschäftsbetrieb erwartet. Die Besucherzahlen („zahlende Besucher“) sind per Ende Februar 2005, bei steigenden Eintrittserlösen von 6 %, wegen des am Anfang des Jahres herrschenden schlechten Wetters mit -9 % rückläufig.

Dr. Jürgen Lange

Heiner Klös

Dr. Gerald R. Uhlich

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UMFASSENDES MARKETINGKONZEPT

NEUE EINTRITTSKARTENPRODUKTE

MASSNAHMEN ZUR KOSTENSENKUNG

ZOO UND TIERPARK ERARBEITEN GEMEINSAMES UNTERNEHMENSKONZEPT


| JAHRESABSCHLUSS

JAHRESABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2004

BILANZ 2004 AKTIVSEITE

EUR

2003 EUR

EUR

TEUR

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände

3.815,00

3

II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5. Tiere des Zoologischen Gartens 6. Tiere des Aquariums

601.569,00

699

6.735,00

11

208.088,00

246

0,00

22

699.331,00

702

83.318,00

1.599.041,00

81

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

2. Wertpapiere des Anlagevermögens

0,00

0 0,00

1.602.856,00

0

B. Umlaufvermögen I. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

81.123,00

63

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. sonstige Vermögensgegenstände

51.192,01

55

1.778.792,75

1.734

- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.287.412,00 Euro

1.829.984,76

(i.V. 1.189,2 TEuro) -

III. Wertpapiere 1. eigene Anteile

1,00

2. sonstige Wertpapiere

1,00

IV. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten

26

0 2,00 14.900.119,87

0 16.811.229,63

15.629

13.893,62

16

18.427.979,25

19.261


2004 EUR

PASSIVSEITE A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital 1.000 Aktien à 300,- DM 3.000 Aktien à 1.000,- DM 4.000 Aktien II. Kapitalrücklage Stand am 01.01.2004 Zuzahlung von Aktionären

DM 300.000,00 3.000.000,00 3.300.000,00

B. Fonds 1. Spenden- und Nachlaßfonds 2. Sonderfonds für Investitionszuschüsse(Baubeiträge) C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Rückstellung für die Verpflichtung zur Urlaubsgewährung 3. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen 4. sonstige Rückstellungen D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2. sonstige Verbindlichkeiten E. Rechnungsabgrenzungsposten

EUR

EUR

TEUR

1.687.263,21

1.687

60.894,97

61

89.740,09 0,00

1.837.898,27

90 0 0

10.607.367,19 1.582.344,97

12.189.712,16

12.323 1.252

2.270.702,57 162.800,00 134.000,00 569.877,00

3.137.379,57

2.173 144 158 309

633.911,78 328.681,78

962.593,56

578 356

300.395,69 18.427.979,25

130 19.261

60.549,82 345,15

- (i.V. 498,55 Euro) -

III. Gewinnrücklagen 1. gesetzliche Rücklagen 2. Rücklage für eigene Anteile IV. Jahresüberschuß / Jahresfehlbetrag

2003

89.739,09 1,00

27


| JAHRESABSCHLUSS

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01 - 31.12.2004

2004 EUR

1. Umsatzerlöse a) Eintrittsgelder b) Dauereintrittsrechte für Aktionäre c) Verkauf von Drucksachen d) Mieten und Umsatzpachten etc. e) sonstige 2. sonstige betriebliche Erträge 3. Aufwendungen für Futtermittel, Energie und sonstige bezogene Leistungen 4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - davon für Altersversorgung 344.737,82 Euro (i.V. 380,9 TEuro) -

5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12. sonstige Steuern 13. Ertrag aus Verlustübernahme 14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

ANHANG BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, der Nutzungsdauer entsprechende Abschreibungen, angesetzt. Sonderabschreibungen und degressive Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Im Berichtsjahr wurde die Anlagenbuchhaltung vom manuell geführten Karteisystem auf ein

28

9.352.417,12 24.000,00 82.574,41 432.212,78 9.301,00

2003 EUR

TEUR

9.900.505,31 3.062.138,65

8.948 27 96 438 10 2.965

3.181.672,35

2.784

6.930.462,58

6.927

1.754.766,33

1.833 8.685.228,91 249.384,12 3.567.115,17 282.207,03 13.356,12 0,00 -2.425.193,44 43.582,09 31.224,47 2.500.000,00 0,00

271 3.694 326 16 0 -2.683 43 31 2.757 0

EDV-Programm umgestellt. In diesem Zusammenhang wurde der Anlagespiegel erfolgsneutral berichtigt. Soweit Investitionen durch Zuschüsse finanziert wurden, sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Jahr des Zugangs entsprechend vermindert worden. Das Umlaufvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. niedrigeren Zeitwerten bewertet. Wertberichtigungen auf Forderungen waren nicht erforderlich.


Der Teilwert der Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen ist nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis eines Zinsfußes von 4 % ermittelt worden. Die nicht passivierten Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen betrugen am 31.12.2004 € 8.185.581,43, die durch Rentenfonds in Höhe von rd. 8,8 Mill. Euro gesichert sind. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlbetrag angesetzt. Im Berichtsjahr erfolgten Ausweisänderungen, um künftig eine bessere Vergleichbarkeit zu anderen Tiergärten zu gewährleisten. Insbesondere erfolgte der Ausweis der eingesetzten Zuschüsse aus Spenden und Nachlässen, Baubeiträgen und Lotterie im Berichtsjahr in der Position „sonstige betriebliche Erträge“ und der der Aufwendungen für Instandhaltungen, Bau- und Hilfsstoffe unter den „sonstigen betrieblichen Aufwendungen“. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend umgegliedert.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS ANSCHAFFUNGSKOSTEN

I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software

Zugang

Umbuchungen

Minderung aufgrund von Zuschüssen

Abgang

Stand am 31.12.2004

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

7.088,71 7.088,71

1.890,80 1.890,80

1.661,09 1.661,09

7.318,42 7.318,42

Stand am 01.01.2004

II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.552.159,38 0,00 2. technische Anlagen und Maschinen 359.978,03 0,00 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.938.042,63 132.371,89 4. geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 22.073,58 3.255.462,61 5. Tiere des Zoos 708.377,00 26.155,91 6. Tiere des Aquariums 120.825,21 31.059,18 6.701.455,83 3.445.049,59 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 326.458,94 0,00 326.458,94 6.708.544,54 3.773.399,33

0,00 0,00

0,00 0,00

0,00 0,00

0,00 0,00

1.858,75 2.550.300,63 60.460,37 299.517,66

26.783,19 78.850,85 1.416.105,87*) 1.602.240,99 -26.783,19 3.250.753,00 0,00 0,00 0,00 0,00 29.700,91 704.832,00 0,00 0,00 26.906,86 124.977,53 0,00 3.329.603,85 1.535.032,76 5.281.868,81

0,00 0,00 0,00

326.458,94 326.458,94 3.656.062,79

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.536.693,85 5.289.187,23

*) davon Abgang geringwertige Anlagegüter des Jahres 2002 21.760,49 Euro.

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| JAHRESABSCHLUSS

ABSCHREIBUNGEN

I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software

RESTBUCHWERTE Stand am 01.01.2004

Zugang

Abgang

Stand am 31.12.2004

Stand am 31.12.2003

Stand am 31.12.2004

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

3.955,71 3.955,71

1.208,80 1.208,80

1.661,09 1.661,09

3.503,42 3.503,42

3.133,00 3.133,00

3.815,00 3.815,00

II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.853.017,38 97.573,00 1.858,75 1.948.731,63 699.142,00 601.569,00 2. technische Anlagen und Maschinen 349.398,03 3.845,00 60.460,37 292.782,66 10.580,00 6.735,00 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.691.854,63 118.404,23 1.416.105,87*) 1.394.152,99 246.188,00 208.088,00 4. geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 22.073,58 0,00 5. Tiere des Zoos 6.683,00 8.718,91 9.900,91 5.501,00 701.694,00 699.331,00 6. Tiere des Aquariums 40.275,21 19.634,18 18.249,86 41.659,53 80.550,00 83.318,00 4.941.228,25 248.175,32 1.506.575,76 3.682.827,81 1.760.227,58 1.599.041,00 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.945.183,96 249.384,12 1.508.236,85 3.686.331,23 1.763.360,58 1.602.856,00 *) davon Abgang geringwertige Anlagegüter des Jahres 2002 € 21.760,49.

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2. sonstige Verbindlichkeiten -

zwischen einem und fünf Jahren 2004 2003 EUR TEUR

Gesamt EUR

522.920,74 328.681,78

(476,1) (355,9)

110.991,04

(101,9)

633.911,78 328.681,78

851.602,52

(832,0)

110.991,04

(101,9)

962.593,56

davon aus Steuern 99.562,55 Euro (i.V. 107,2 TEuro) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 208.075,30 Euro (i.V. 212,0 TEuro) -

Summe

30

RESTLAUFZEITEN bis zu einem Jahr 2004 2003 EUR TEUR


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LÖWE PANTHERA LEO

MEISTENS JAGEN DIE WEIBCHEN

TRAGZEIT VON 105 TAGEN

IMPOSANTE MÄHNE BEIM MÄNNCHEN


| JAHRESABSCHLUSS

SONSTIGE PFLICHTANGABEN Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Investitionen und Instandhaltungen lt. Wirtschaftsplan 2005 beträgt 5.490 TEuro (i.V. 7.050 TEuro). Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug im Berichtsjahr gemäß § 267 Abs. 5 HGB ohne 19 Auszubildende (i.V. 17) bei den Angestellten 33 (i.V. 33) und bei den gewerblichen Arbeitnehmern 203 (i.V. 204). Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich in 2004 auf € 360.712,53. Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder oder deren Witwen betrugen € 238.710,- . Die gebildete Rückstellung für Pensionsverpflichtun-

Für noch nicht abgerechnete Schmutzwasserentsorgungsleistungen der Berliner Wasserbetriebe für die Jahre 2003 und 2004 war eine Rückstellung in Höhe von 282 TEuro zu bilden.

VORSTAND

STAATSAUFSICHT GEMÄSS § 7 DER SATZUNG

Herr Dr. rer. nat. Jürgen Lange (Vorsitzender) Herr Dr. rer. pol. Gerald R. Uhlich (ab 01.07.2004) Herr Dipl.-Biol. Heiner Klös Herr Hans-Peter Czupalla (bis 30.09.2004)

Senator für Finanzen Herr Dr. Thilo Sarrazin

AUFSICHTSRAT Herr Dr. jur. Wilm Tegethoff (Vorsitzender) Herr Dipl.-Kfm. Jochen Sievers (1. stellvertretender Vorsitzender) Frau Staatssekretärin Gabriele Thöne (2. stellvertretende Vorsitzende; ab 27.05.2004) Herr Ingo Trendelenburg (2. stellvertretender Vorsitzender; bis 27.05.2004) Herr Dipl.-Kfm. Roland Drasl (ab 27.05.2004) Herr Professor Dr. Dr. h.c. mult. Dieter Großklaus Herr Horst Grysczyk Herr Lothar Höhn (bis 24.05.2004) Herr Horst-Achim Kern (ab 25.05.2004) Herr Professor Dr. Dr. h.c. mult. Heinz-Georg Klös Herr Dr. rer. nat. Ragnar Kühne Herr Reimon Opitz Herr Ulrich Preuss Herr Theodor M. Strauch

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gen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern oder Hinterbliebenen ehemaliger Vorstandsmitglieder beträgt € 569.484,-, die nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen betragen € 2.519.603,- . Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden in Höhe von € 1.685,90 (i.V. 15,1 TEuro).

Die Gesellschaft hält 100% des Stammkapitals an der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH, Berlin. Das Stammkapital beträgt DM 800.000,00; das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres 0,00 Euro. Als Bestand an eigenen Aktien werden 38 Stück im Nennwert von je DM 1.000,00 ausgewiesen. Alle Aktien stammen aus Erbschaften sowie Schenkungen.

Berlin, 15. Februar 2005 ZOOLOGISCHER GARTEN BERLIN AKTIENGESELLSCHAFT

Dr. Jürgen Lange

Heiner Klös

Dr. Gerald R. Uhlich


| JAHRESABSCHLUSS

WIEDERGABE DES UNEINGESCHRÄNKTEN BESTÄTIGUNGSVERMERKES Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zoologischer Garten Berlin Aktiengesellschaft für das zum 31.12.2004 endende Geschäftsjahr geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Zoologischer Garten Berlin Aktiengesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss und den Lagebericht abzugeben.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Zoologischer Garten Berlin Aktiengesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Zoologischer Garten Berlin Aktiengesellschaft ist auch zukünftig auf Zuwendungen des Landes Berlin, Spenden und Nachlässe und Zuwendungen Dritter angewiesen, um § 1 der Satzung erfüllen zu können. Berlin, 18. März 2005

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Annemarie Alsleben Wirtschaftsprüfer

Jürgen Ostermann Wirtschaftsprüfer

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

33


34

ORANG-UTAN PONGO PYGMAEUS

EIN GROSSER VERTRETER DER MENSCHENAFFEN

AKUT VOM AUSSTERBEN BEDROHT

LEBEN AUF BORNEO UND SUMATRA


Den Vorstand der Zoologischer Garten Berlin Aktiengesellschaft haben wir aufgrund seiner schriftlichen und mündlichen Berichterstattung laufend überwacht. Der Aufsichtsrat, sein Präsidium sowie sein Wirtschaftsausschuss haben an 15 Tagen Sitzungen abgehalten und außerdem mehrere Besichtigungen vorgenommen sowie Einzelgespräche mit dem Vorstand geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes des Vorstandes von den Wirtschaftsprüfern Annemarie Alsleben und Jürgen Ostermann, Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsbericht enthält keine Beanstandungen. Wir haben von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen. Auch bei unseren eigenen Prüfungen hat sich kein Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 weist ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Wir billigen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004, der damit festgestellt ist. Mit dem Bericht des Vorstandes sind wir einverstanden. Wir danken dem Vorstand und den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit im Berichtsjahr.

DER AUFSICHTSRAT Berlin, 14. April 2005

Dr. Wilm Tegethoff

Jochen Sievers

35


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LEOPARD PANTHERA PARDUS

LEBEN ALS EINZELGÄNGER

LEBEN IN AFRIKA UND ASIEN

MIT 2,30 M LÄNGE KLEINSTE GROSSKATZE


Angesichts der weiteren Zuschußkürzungen wurde das umfassende Maßnahmenpaket zur Verringerung der Personalkosten in der AG weitergeführt. Dabei sollten auslaufende Zeitverträge möglichst nicht verlängert werden. Darüber hinaus war, wenn möglich, von Einstellungen abzusehen, und auftretende Vakanzen waren durch interne personelle und organisatorische Maßnahmen abzufangen. Im Durchschnitt verringerte sich die Zahl der Mitarbeiter einschließlich der Auszubildenden im Laufe des Geschäftsjahres 2004 von 257 um 4 Stellen auf 253 Belegschaftsmitglieder. Ebenso wie der Gesamtumsatz stieg auch der Umsatz pro Mitarbeiter. Waren es 2003 noch € 37.040,78, stieg diese Zahl 2004 um 5,65% auf € 39.132,43.

ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ

262

PERSONALBESTAND NACH ALTERSGRUPPEN PER 31.12.2004

MITARBEITER IM JAHRESDURCHSCHNITT

Es ereigneten sich 42 meldepflichtige Unfälle mit zusammen 625 Ausfalltagen. Der betriebsärztliche Dienst hat neben den Beurteilungen der Arbeitsbedingungen seine Sprechstunden und Untersuchungen nach dem Arbeitsschutzgesetz fortgesetzt. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit führten neben ihren Beratungen diverse Begehungen der einzelnen Bereiche durch. Der Arbeitssicherheits-Ausschuß trat 4 mal zusammen und beriet über die anstehenden Probleme des Arbeitsschutzes und gab unterstützende Hinweise.

260 258

Gesamtbeschäftigte 248 Personen

256 254 252 250 248 2001

2002

2003

15-20 Jahre

7,7%

21-30 Jahre

12,5%

31-40 Jahre

24,6%

41-50 Jahre

33,9%

51-60 Jahre

14,9%

61-65 Jahre

5,6%

66-70 Jahre

0,8%

2004

PERSONALKENNZAHLEN

2001

2002

2003

2004

Umsatzerlöse in EUR Personalaufwand in EUR Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Personalaufwand in % vom Umsatz Umsatz pro Mitarbeiter in EUR Personalaufwand pro Mitarbeiter

7.932.366,48 8.427.322,32 261 106,24% 30.392,21 32.288,59

8.826.743,19 8.688.580,55 257 98,44% 34.345,30 33.807,71

9.519.480,38 8.759.624,42 257 92,02% 37.040,78 34.084,14

9.900.505,31 8.685.228,91 253 87,73% 39.132,43 34.328,97

37

PERSONALAUFWANDSQUOTE SINKT

54 WEIBLICHE MITARBEITER PER 31.12.2004

194 MÄNNLICHE MITARBEITER PER 31.12.2004

HOHE ANZAHL AUSZUBILDENDER


Anders, K. (2004): Die frei lebenden Vögel im Zoo Berlin II. Bongo 34, 69-90.

Lange, J. (2004): Quallenhaltung im Zoo-Aquarium Berlin. Zool. Garten N. F., 74, 254-263.

Blaszkiewitz, B. (2004): Zum Lebensalter Berliner Panzernashörner II. Bongo 34, 43-44.

Matschei, Ch. (2004): Notizen zur Fütterung der Japanischen Seraus, Capricornis crispus crispus, in europäischen Tiergärten. Bongo 34, 53-62.

Clauss, M., A. Schwarm, S. Ortmann, D. Thierer, T. Hildebrandt, G. Hohmann, E.J. Flach, R. Kühne und H. Hofer (2004): Comparative analysis of physical and chemical characteristics of faeces from freeranging and captive common hippopotami (Hippopotamus amphibius). Advances in Ethology 38, 26. Clauss, M., A. Schwarm, S. Ortmann, D. Alber, E.J. Flach, R. Kühne, H. Streich und H. Hofer (2004): Intake, ingesta retention, particle size distribution and digestibility in the hippopotamidae. Comparative Biochemistry and Physiology, Part A 139, 449-459. Gralki, R. und Ch. Aust (2004): Zu Besuch in der Orang-Utan Auswilderungsstation Wanariset auf Borneo. Bongo 34, 105-118. Kirk, G. (2004): Wegbereiter des Naturschutzes, 14. Folge, Professor Dr. Dr. h. c. mult. Heinz-Georg Klös. Bombina 1, 4-5. Klös, H.-G. (2004): Tierfänger und Grosstierhändler – Erinnerungen eines alten Tiergärtners (Teil I). Bongo 34, 3-42. Klös, H.-G. (2004): Sie drehten an der Uhr zum Ur. Grünblick, Umweltblatt der Naturschutzstation Malchow 2004, 3. Klös, H.-G. (2004): Erinnerung an Helga und Willi Ebbinghaus. Ebbinghaus-2004, 5. Klös, H.-G. (Herausgeber) und W. Synakiewicz (2004): Berliner Zoo. Die schönsten Geschichten. Berlin Edition im be.bra verlag, Berlin, 128 pp. Lange, J. (2004): Nachruf Dr. Hans Frädrich (4.7.1937 - 13.9.2003). Sitz.ber. Ges. Naturf. Berlin, (N.F.) 42, 113-115. Lange, J. (2004): Ergebnis einer Publikumsumfrage im Zoo, Tierpark und Zoo-Aquarium. Bongo 34, 49-52. Lange, J. (2004): Zum Gedenken an Dr. Hans Frädrich †. Bongo 34, 91-94.

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Ochs, A., A. Schüle und A. Hinke (2004): Beitrag zur purulenten Pododermatitis beim Asiatischen Elefanten – Klinik, Diagnostik, Therapie. Arbeitstagung der Zootierärzte im deutschsprachigen Raum (VAZ) in Wuppertal (2004) 24, im Druck. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Der Zoobesuch von Frau Gründlich – oder „was alles im Zoo passieren kann“ – ein Plädoyer für den Unterricht mit einem Zoopädagogen. Begegnung Zoo 17, 32-35. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Komfortverhalten bei Primaten und eine kurze Einführung in die Methodik der Ethologie. Berlin: LISUM, 40 pp. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Phänome. Wozu Tiere ihre Schwänze und Rüssel, ihre Hörner und Geweihe oder andere Körperteile gebrauchen. Lehrwege für die 2. Klasse, aber auch ältere Schüler. Berlin: LISUM, 60 pp. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004, 3): Die Tierpflegerausbildung. Berlin: Parey. Stuttgart: Enke, 708 pp. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Schlangen. Berlin: LISUM, 31 pp. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Evolution der Primaten. Berlin: LISUM, 53 pp Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Gehegegestaltung und Collection Planning – eine Diskussionsgrundlage. Tischvorlage 17. Tag. Dtsch. spr. Zoopäd. Köln, 55. Sonderheft Begegnung Zoo. Pies-Schulz-Hofen, R. (2004): Gedanken zur informellen Zoopädagogik aus Sicht des VZP. Vortrag 30.10.2004 auf der Zoopädagogentagung in Mecklenburg-Vorpommern im Vogelpark Marlow. Ringleb, J. (2004): Die Bedeutung des Zootier-Trainings am Beispiel der Pandabärin „Yan Yan“ (Ailuropoda melanoleuca). Bongo 34, 6368.


Schüle, A., A. Ochs, R. Sting, J. Hentschke und L.-H. Wieler (2004): Nachweis von Antikörpern gegen Chlamydophila psittaci und Coxiella burnetii im Zoologischen Garten Berlin: erste Ergebnisse einer seroepidemiologischen Studie mit einem Enzymimmuntest (ELISA) am Beispiel der Ceylon-Hutaffen. Arbeitstagung der Zootierärzte im deutschsprachigen Raum (VAZ) in Duisburg (2003) 23, 108-114. Schwarm, A. (2004): Verdauungskoeffizienten und Retentionszeiten bei Hippopotamidae in Menschenobhut. Diplomarbeit im Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin. Schwarm, A., M. Clauss, S. Ortmann, J. Castell, E.J. Flach, R. Kühne, C. Tack und H. Hofer (2004): Energy and mineral nutrition in captive hippopotamidae. European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians (EAZWV), 5th scientific meeting, May 2004, Ebeltoft, Denmark, 315316. Schwarm, A., M. Clauss, S. Ortmann, D. Alber, E.J Flach, R. Kühne und H. Hofer (2004): Selective large particle excretion from the forestomach of hippos – a potential function of non-ruminant forestomachs. Advances in Ethology 38, 78. Ullman, P.J. (2004): Zoo = Berlin = ZOO?. Bongo 34, 45-48. Walter, K. (2004): Schimpanse „Jonny“ – eine Legende. Bongo 34, 95-104.

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KONZEPT & GESTALTUNG Subasic Subasic & Partner wünscht dem Hauptstadt Zoo ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern der Zoologischer Garten Berlin AG für die hervorragende Zusammenarbeit.


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