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n Präsentationen

Foto: BERT HARZER

An der WHZ öffnet der August-HorchBau am Tag der Bildung mit der Laborhalle für Kraftfahrzeugtechnik seine Pforten und bei Führungen können die Besucher auch die neue Laborhalle für Versorgungs- und Umwelttechnik in Augenschein nehmen. Darüber hinaus

2012 Nr. 4

news DER WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG DES LANDKREISES ZWICKAU · ISSN 2191-8910 werden Fahrten mit dem Segway-Roller und eine Präsentation des WHZ-RacingTeams angeboten. n

n Mehr erfahren … bei Vorträgen am Tag der Bildung: 9.30 Uhr Volkswagen Sachsen GmbH: Ramona Hofmeister berichtet über die Ausbildung bei VW Sachsen. 10.00 Uhr WHZ: Dr. Peter Mietke stellt das praxisnahe Studium an der Westsächsischen Hochschule Zwickau vor. 10.30 Uhr cise GmbH Zwickau: André Schauer zeigt Perspektiven in ITBerufen auf. 11.00 Uhr BA Glauchau: Prof. Andreas Munke streicht die Chancen eines Berufsakademie-Studiums heraus. 11.30 Uhr Agentur für Arbeit Zwickau: Daniele Schürer berichtet über Ausbildung und Studium an der Bundesagentur. WHZ-CAMUPS ZWICKAU: Der Tag der Bildung findet auf dem Hochschulgelände an der Scheffelstraße 39 statt. Foto: Bert Harzer

Tag der Bildung ist Sprungbrett in die Zukunft Vom Achat-Hotel Zwickau bis zur Westfalia Presstechnik Crimmitschau: Über 70 Unternehmen präsentieren sich am 13. Oktober beim »Tag der Bildung – Sprungbrett Zukunft«. Die Partner der Modellregion für Berufs- und Studienorientierung im Landkreis Zwickau laden zum zweiten gemeinsamen »Tag der Bildung« ein. Der Informationstag findet von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus Scheffelberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau statt. Schüler ab Klassestufe 7 erfahren an diesem Samstag alles über Berufsausbildung und Studienmöglichkeiten, denn sie können sich mit Firmenvertretern, Auszubildenden und Berufsberatern über Anforderungen und Erwartungen direkt austauschen. Unternehmen und Einrichtungen stellen Berufsbilder und Studiengänge der Region anschaulich vor und geben wichtige Tipps. Birgit Vorratz, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus im Landratsamt: »Bei der Vielzahl an

Ausbildungsberufen und Studienangeboten ist es umso wichtiger, sich rechtzeitig mit der Frage ‚Was will ich mal werden‘ auseinanderzusetzen. Denn die richtige Berufswahl entscheidet nicht nur über den späteren Erfolg im Leben, sondern auch über die Zufriedenheit im privaten Bereich.« Diese grundlegende Entscheidung treffen junge Menschen in einem Alter, in dem sie oft nur verschwommene Vorstellungen vom Berufsleben haben. Viel zu selten haben sie die Gelegenheit, sich praktisch zu erproben. Der »Tag

der Bildung – Sprungbrett Zukunft« schafft Abhilfe, da Schüler verschiedene Berufen testen und sich in einem Gespräch mit einem Personalchef zum Thema »Richtig bewerben« ausprobieren können. Das Rahmenprogramm ist vielfältig. Schüler ohne konkrete Berufsvorstellungen können beispielsweise beim »Interessen-Parcours« herausfinden, welche Ausbildungsoder Studienrichtung ihnen geeignet erscheint. Neben der Berufsberatung durch die Mitarbeiter der Zwickauer Arbeitsagentur, einem »Bewerbungsmappen-TÜV« und Vorträgen zu verschiedenen Berufen gibt es die Möglichkeit, sich von einem Profi fotografieren zu lassen. Für das passende Aussehen auf den Fotos sorgt vorab eine Stylistin. n www.arbeit-im-landkreis-zwickau.de

12.00 Uhr GKN driveline GmbH: Uwe Klemm geht auf die Produktionsprofile des Unternehmens GKN in Deutschland ein. 12.30 Uhr Berufliche Schulzentren: Helga Schmidt und Thomas Böttger präsentieren unterschiedliche Wege zum Fachabitur. 13.00 Uhr Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft: Jürgen Conti preist die Ausbildung im Handwerk an, denn das hat immer noch goldenen Boden.

n Kooperation Den Tag der Bildung organisieren die Partner der Modellregion für Berufsund Studienorientierung im Landkreis Zwickau: die Agentur für Arbeit Zwickau, die Industrie- und Handelskammer Zwickau (IHK), die Kreishandwerkerschaft Zwickau, die Handwerkskammer Chemnitz, die Sächsische Bildungsagentur Zwickau, die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ), die Staatliche Studienakademie (BA) Glauchau sowie die Stabsstelle Wirtschaftsförderung/ Tourismus des Landkreises Zwickau. n


PROJEKTE

Foto: MEV

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Foto: Uwe Ziesler

Am 19. und 20. September fand in Zwickau die 8. Internationale Bergbaukonferenz zum Thema »Steinkohle – späte Bergbaufolgen und ihre Herausforderungen« statt. Beteiligt waren das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, das Staatsministerium für Inneres, die Initiative FLOEZ – Future für Lugau-Oelsnitz-Zwickau, das Sächsische Oberbergamt sowie der Landkreis und die Stadt Zwickau. Die Konferenzteilnehmer diskutierten Möglichkeiten zur Bewältigung der Bergbaufolgen sowie die Chancen für die finanzielle Förderung dieser Vorhaben. Zudem wurde der konkrete Einstieg in die Sanierung der drei sächsischen Steinkohlereviere Zwickau,

Fotos: Bert Harzer

Lugau-Oelsnitz und Freital vorgestellt, für die seit August 2012 die Standort­ sanierungskonzepte vorliegen. In der Region ist beispielsweise die Maßnahme zur Verwahrung des Karl-MarxSchachtes I mit Beharrlichkeitsschacht in Zwickau umgesetzt. Ein wichtiges Thema war der Einsatz europäischer und sächsischer Fördermittel, wie z. B. aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die etwa für das Projekt ReSource seit 2011 fließen. Im Zeitraum von 2011 bis 2014 stehen für Maßnahmen und Projekte 12,7 Mio. Euro zur Verfügung. Leider ist die Finanzierung nach 2014 noch völlig offen. Landrat Dr. Christoph Scheurer: »Auch im Bezug auf die EFRE-Mittel sind die Bemühungen weiter zu verstärken, um die Förderung nach 2014 zu sichern.« Laut Landrat sind die EFRE-Mittel für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung an den jeweiligen Standorten einzusetzen. Das schränkt seiner Meinung nach die Einsatzmöglichkeit der Mittel für weitere lokale Projekte stark ein, da viele Flächen und Halden des ehemaligen Steinkohlebergbaus keiner wirtschaftlichen oder gewerblichen Nutzung zugeführt werden können. Scheurer: »Damit bleibt die Forderung zur Anerkennung der Bergbaunachsorge als besonderer Fördergegenstand in den genannten Förderprogrammen weiter bestehen.« n

Berufs- und Studienorientierung koordinieren Am 1. September nahm die »Regionale Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung Landkreis Zwickau« als erste in ganz Sachsen ihre Arbeit auf. Ziel des bis 2014 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft zu verbessern und den Übergang für Jugendliche von der Schule ins Berufsleben bewusster und zielgerechter zu gestalten. Damit leistet der Landkreis Zwickau einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der sächsischen Strategie zur systematischen Berufs- und Studienorientierung. Seit 2009 ist der Landkreis Zwickau Modellregion und kann auf Erfolge bei der Zusammenarbeit verschiedener Partner verweisen, beispielsweise auf den gemeinsamen Aktionstag »Tag der Bildung«. Da Lehrer die wichtigsten Multiplikatoren für Schüler sind, möchte die Koordinierungsstelle sie noch stärker unterstützen. Kein Lehrer kann neben seiner Berufstätigkeit die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten kennen. In Deutschland werden ca. 350 Ausbildungsberufe angeboten, unzählige Studienrichtungen und -fächer sind

im Studienführer aufgelistet. Um jedoch den Informationsbedarf der Schüler noch besser an den Chancen in der Region auszurichten, tritt die Koordinierungsstelle als Vermittler für alle beteiligten Partner ein. Als Koordinatorin arbeitet Melanie Mothes, die das Projekt mit einer Ist-StandAnalyse startet. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Initiierung von weiteren Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft sein. Neben Vertretern der einzelnen Schulen

sind auch Unternehmer, Handwerker und Selbstständige willkommen. Melanie Mothes meint dazu: »Ich hoffe, dass beide Seiten die Chance nutzen, ihre Wünsche und Vorstellungen aufzuzeigen und dass daraus nachhaltige Kooperationen wachsen.« Die Koordinatorin möchte zu allen Akteuren gute und sachdienliche Kontakte halten. Das Standortportal www.arbeitim-landkreis-zwickau.de ist als Kommunikationsplattform der Mo-

dellregion eine Möglichkeit, sich immer aktuell zu informieren und als Unternehmer öffentlichkeitswirksam aufzutreten. n

n Regionale Vernetzung der Akteure Melanie Mothes arbeitet seit Anfang September als Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung. Die 27-Jährige kennt die Thematik aus ihrer bisherigen Arbeit in verschiedenen Projekten zum Berufswahlpass und zur Berufsorientierung. Seit ihrem Studium an der Berufsakademie Breitenbrunn hat sie sich intensiv mit der Gestaltung des Überganges von der Schule in den Beruf beschäftigt. Die Sozialpädagogin betreute Jugendliche in der Berufsvorbereitung und Ausbildung. Als Regionalberaterin für den Berufswahlpass hielt sie den Kontakt zu Schulen und weiteren Akteuren im Landkreis Zwickau. In der neuen Aufgabenstellung kann sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen optimal anwenden. n

Foto: Privat

n Bergbaukonferenz


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Foto: nanolamina

UNTERNEHMEN

n Produktionsstart

Foto: VW

Bei der Volkswagen Sachsen GmbH ist die Produktion nach dem Werkurlaub wieder gestartet. Die Fertigungslinien für die D-Klasse, für Golf und Passat sowie für Motoren laufen nach um-

Große Effekte mit kleinen Strukturen Die Abmessungen sind winzig, die Effekte riesig: In der Nanotechnologie haben die Materialstrukturen eine Größe von nur wenigen Millionsteln Millimetern, die Anwendungsmöglichkeiten hingegen sind unbegrenzt. Die Nanotechnologie kommt inzwischen in allen Branchen zum Einsatz. Auch im Landkreis Zwickau arbeitet das Unternehmen nanolamina aus Glauchau mit diesen Materialien. Das Ingenieur- und Sachverständigenbüro bietet Anwendungen zur Oberflächenmodifikation, liefert Materialien für das Baugewerbe und sucht projektorientierte Lösungen für eine fachgerechte Nanotechnologieanwendung. Neben produktspezifischen Anwendungen, vor allem in der Sanierung bestehender Bauwerke und Gebäude, sind die Produktsysteme für kundenspezifische Lösungen im Neubau anzuwenden. Das Nanomaterial Solidus Solum beispielsweise ist eine bis zu sechs Zentimeter tief eindringende permanente Imprägnierung und Versiegelung für alle offenporigen zementhaltigen bzw. mineralischen Oberflächen. Diese Art des Oberflächenschutzes lässt sich sowohl im Innen- wie im Außenbereich einsetzen. Wenn beispielsweise ständig Grundwasser in einen Keller eindringt, kann dieses Nanomaterial eine Feuchtigkeitssperre aufbauen. Noch besser ist es, die Bodenplatte bei einem Neubau komplett aus

diesem Silikat-Hybrid-Werkstoff zu gießen. Das Material bindet und trocknet viel schneller, und der Bauherr benötigt weit weniger Material als bei herkömmlichem Beton. Außerdem ist die Oberfläche stark wasser- und schmutzabweisend, was die Reinigung erleichtert und zudem Moos-, Pilz- oder Algenbefall verhindert. Als Anstrich schützt es vor Salzausschlag, Luftverunreinigungen und UV-Strahlen. Weiterhin bietet es auf allen Mauertypen einen transparenten Schutz, auch vor Graffitis, und bewahrt das natürliche Aussehen des Mauerwerks. Solidus Solum ist geruchlos, lösemittelfrei, nicht entflammbar, ungiftig und biologisch abbaubar. Es hinterlässt keine Filmschicht, sondern eine klare und natürliche Oberfläche. Gerade für das Baugewerbe hat die Glauchauer Firma Nanowerkstoffe entwickelt, die mit neuen Funktionen und Eigenschaften die Probleme herkömmlicher Materialien lösen. Dachziegel und Fassaden, die mit

dem Lotuseffekt ausgestattet sind, reinigen sich bei Regen selbst und setzen keine Beläge an, wie etwa Flechten. Moderne Fliesen können eine Glasur mit eingebetteten Nanopartikeln haben, die eine leichte Reinigung ermöglicht und eine antibakterielle Wirkung hat. Seit ein paar Monaten anwendungsreif ist eine isolierende Wandfarbe für innen und außen, die im Winter wärmt und im Sommer kühlt. Das erzeugt ein einzigartiges Raumklima. Auch photokatalytische Anstriche, die als transparente Schicht an der Innenraumdecke aufgebracht werden, verbessern das Raumklima. Diese Schicht auf Titan-Dioxyd-Basis wird durch den Lichteinfall aktiviert und bindet Ausdünstungen von Möbeln. Sie hat eine antibakterielle und geruchsneutralisierende Wirkung. Besonders Allergiker schätzen die umweltfreundliche Zersetzung der Ausdünstungen in ungefährliche Stoffe. Die Nanomaterialien können gestrichen und gesprüht werden, sie sind leicht und schnell zu verarbeiten. Ein großer Kostenvorteil ergibt sich aus dem geringen Materialverbrauch, da schon bei geringer Schichtdicke eine hohe Festigkeit entsteht. n

n ThyssenKrupp eröffnet Technikum Die ThyssenKrupp System Engineering GmbH hat im August in Pleißa ein Technikum eröffnet, um die Prozesskette von Lithium-IonenBatterien weiter zu erforschen. Das Unternehmen, das zum Anlagenbau von ThyssenKrupp zählt, wird zukünftig die Elektrodenherstellung, die Zell- und Batteriemontage sowie die Batterieteststrecken für Groß­ serien entwickeln. Dafür wurden am Standort Pleißa auf einer Fläche von

1.800 Quadratmetern zunächst 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Produktionstechnik für Lithium-Ionen-Batterien gehört zu den zentralen Forschungs- und Entwicklungsthemen beim Anlagenbau von ThyssenKrupp. Die Forschung stützt sich auf Aufträge von namhaften Automobilherstellern für automatische Montagelinien zur Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen und -Modulen. ThyssenKrupp System Engineering

fangreichen Umbaumaßnahmen wieder hervorragend. Auch die neue Golfproduktion ist erfolgreich angelaufen. In Zwickau werden täglich bis zu 1.350 Golf und Passat gebaut. Ab 2013 wird auch der Golf Variant hergestellt. Allein für die Endmontage des neuen Golf wurden rund 400 Tonnen Stahlbau ausgetauscht. Parallel entstehen ein neues Parkhaus und vier neue Hallen. Bis Ende des Jahres sollen alle großen Bauprojekte in Zwickau und Chemnitz weitestgehend abgeschlossen sein.

n Messeteilnahme Jetzt können sich auch kleine Unternehmen einen Platz auf der HANNOVER MESSE 2013 sichern, der weltweit größten Industrieschau: Vom 8. bis 12. April 2013 bietet die Wirtschaftsförderung des Landkreises Zwickau regionalen Firmen die Möglichkeit der Präsentation auf dem IHK-Gemeinschaftsstand »Zuliefermarkt Sachsen«. Der Landkreis stellt sich dort zusammen mit der Stadt Zwickau auf der Industrial Supply vor. Unternehmen können sich bis 10. Dezember 2012 bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Zwickau bewerben. Die Kosten sind auf das Budget kleiner Firmen zugeschnitten. Darüber hinaus gibt die Wirtschaftsförderung auch Unterstützung bei der Vorbereitung und Organisation des Messeauftritts sowie bei der Standbetreuung während der Messe. Ansprechpartnerin für Bewerbungen um einen Standplatz ist Birgit Vorratz; Tel.: 0375 4402-25100. Foto: Archiv Hannover Messe

arbeitet in dem von der Sächsischen Aufbaubank geförderten Projekt »LiFab« gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS, den mittelständischen Unternehmen KMS Technology Center GmbH und AWEBA Werkzeugbau GmbH zusammen. Die im Projekt entwickelten Lösungsansätze für die effiziente und kostengünstige Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien werden im Technikum validiert und getestet. n


AKTUELLES

Veranstaltungen für Existenzgründer DER KOOPERATIONSPARTNER im 4. Quartal 2012

Aussichtsturm Oelsnitz/E.: Mit den Fördergeldern sollen Bergbaubrachen so saniert werden, dass eine touristische oder gewerbliche Nutzung möglich wird. Foto: Bert Harzer

n Info-Nachmittag

Foto: BERT HARZER

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Existenzgründernachmittag: Dienstag, 9. Oktober 2012, 13 Uhr in der IHK Zwickau; Ansprechpartnerin: Frau Kathrin Stiller, IHK-Referatsleiterin Handel und Dienstleistungen. n

n Workshop-Reihe Existenzgründungen im Nebenerwerb: Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 24. Oktober 2012, 17 Uhr im Technologieorientierten Dienstleistungszentrum Lichtenstein (TDL); Ansprechpartnerinnen: Martina Wagenknecht, Landrats­ amt, Stabsstelle Wirtschaftsförderung; Kerstin Rettig, gründernet GmbH. n

n Existenzgründertag

Richtfest für Stadtbibliothek

Der nächste Existenzgründertag findet am Samstag, 17. November 2012 im Business and Innovation Centre (BIC) in Stenn statt. Von 8.30 Uhr bis 13 Uhr haben Interessenten die Möglichkeit, sich zu aktuellen Fördermöglichkeiten durch die Netzwerkpartner beraten und informieren zu lassen und an Workshops teilzunehmen. Ansprechpartnerin: Heide Kunz, BIC, Informationen unter www.bic-zwickau.de. n

Foto: MEV

Am »Tag des offenen Denkmals« fand im September das Richtfest für die Bauarbeiten am Zwickauer Kornhaus statt. Dabei geht es um die Sanierung des spätgotischen Dachwerkes. Das Kornhaus gilt als einer der ältesten erhaltenen und bedeutendsten Speicherbauten seiner Art im deutschsprachigen Raum. Das Gebäude in der Katharinenstraße, 1480/81 von dem Zwickauer Kaufmann Martin Römer erbaut, ist zugleich der größte und aufwändigste mittelalterliche Kornhausbau Sachsens. Das weitgehend erhaltene gewaltige spätgotische Dachwerk (1480) mit ursprünglich sechs, heute fünf Speicherböden und doppelt liegendem Dachstuhl gehört zu den frühesten Dachkonstruktionen Deutschlands dieser Dimension. Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive der erforderlichen Einrichtung belaufen sich auf rund 7,7 Millionen Euro. Die Sanierung des Kornhauses geht planmäßig voran. Die Zimmerer-, Dachdecker- und Dachklempnerarbeiten werden im November beendet sein. Das Ziel, das

spätgotische Dachwerk des Denkmales zu erhalten und wieder dicht zu haben, ist damit erreicht. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes kann 2013 und 2014 der Innenausbau erfolgen. Im vierten Quartal 2014 wird die Stadtbibliothek im Kornhaus öffnen. Die Stadt Zwickau hatte das marode Gebäude 2009 erworben und sofort mit den Sicherungsarbeiten begonnen. Im November 2011 fiel der Startschuss für die Sanierung mit dem Zuwendungsbescheid für den ersten Bauabschnitt »Niederes Kornhaus Zwickau, Sanierung und Umbau zur Stadtbibliothek«. Damit waren die Voraussetzungen gegeben, um das Dachtragwerk einschließlich der Dacheindeckung, des Neuaufbaus des östlichen Giebels und der Herstellung der kompletten Traufe entsprechend dem historischen Befund anzugehen. Die Baugenehmigung für das komplette Vorhaben war bereits im Januar erteilt worden. Inzwischen sind die Maurer- und Betonarbeiten abgeschlossen. Ebenfalls fertig ist der erste Teil des Dachtragwerkes, der vom Ostgiebel bis zum Bestandstreppenhaus reicht. n

Netzwerk arbeitet für Existenzgründer Im Existenzgründernetz Zwickau arbeitet eine Reihe öffentlicher Einrichtungen zusammen, die mit dem Thema Existenzgründung bestens vertraut sind: die IHK, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Zwickau, die Westsächsische Hochschule (SAXEED), die Handwerkskammer, die gründernet GmbH, das BIC Zwickau, die Sächsische Aufbaubank (SAB), das Landratsamt Zwickau (Wirtschaftsförderung), die Stadtverwaltung Zwickau (Wirtschaftsförderung) und die Sparkasse Zwickau.

IMPRESSUM Herausgeber: Landkreis Zwickau, Dezernat V, Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus, Sitz: G.-Hauptmann-Weg 2, 08371 Glauchau Anschrift: Landkreis Zwickau Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus PF 10 01 76, 08067 Zwickau Redaktion: Janette Junghanns, Birgit Vorratz Redaktionsschluss: 27. September 2012 © 2012 Junghanns PR Schönberg

Ganz gleich, wo ein Existenzgründer sich vorstellt: Die Netzwerkpartner vermitteln ihm die notwendigen Ansprechpartner. Veranstaltungen und Beratungstage informieren zudem regelmäßig über neue Möglichkeiten und Gesetze. Dreimal im Jahr finden Existenzgründertage statt, die von den Netzwerkpartnern gestaltet werden. Zudem informieren Mitarbeiter von IHK, HWK, Agentur für Arbeit, SAB sowie der gründernet GmbH jeden zweiten Dienstag im Monat in der Industrie- und Handelskammer über die ersten Schritte in die Selbstständigkeit und bera-

ten bei individuellen Problemen. Dabei gibt es Informationen zum Business-Plan, zum Gewerbe- und Gesellschaftsrecht, zu Fördermöglichkeiten und zu Fragen der sozialen Absicherung. Darüber hinaus finden Existenzgründerseminare statt, Sprechtage der Bürgschaftsbank und der SAB sowie Informationsveranstaltungen des Landratsamtes in Kooperation mit der gründernet GmbH zur nebenberuflichen Selbstständigkeit. Kontaktdaten, Formulare und Veranstaltungshinweise sind aktuell auf der Netzwerk-Website www.startup-zwickau.de abrufbar. n

Die Netzwerkpartner haben folgende Beratungsschwerpunkte: IHK: Gründungen in Industrie, Dienstleistungen, Handel und Gastronomie Handwerkskammer: Gründungen im Handwerk gründernet GmbH: Gründungen in den freien Berufen SAXEED: Gründungen aus dem Hochschulbereich Wirtschaftsförderer der Stadt und des Landkreises: Unterstützung im Bereich Existenzgründung sowie allgemein, wie z. B. Gewerbeimmo­ bilien, Förderungen, besondere Genehmigungen Agentur für Arbeit und Jobcenter: Gründungen aus der Arbeitslosigkeit und Fördermöglichkeiten SAB, weitere Banken: Finanzierung von Existenzgründungen BIC Zwickau GmbH: Gewerberäume


Landkreis Zwickau brochure1