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Gesch채ftsbericht 2011


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, auch im Jahr 2011 zählte die hkk zu den erfolgreichsten Krankenkassen: Ein Rekordüberschuss von 41 Millionen Euro und ein Netto-Mitgliederwachstum von 7,3 Prozent sprechen für sich. Der Überschuss fiel trotz der Prämienausschüttung von 60 Euro an die Mitglieder an, die bereits zum dritten Mal gewährt wurde und sowohl von Gesundheitsminister Daniel Bahr als auch von vielen Medien als vorbildlich bezeichnet wurde. Zwar ist ohnehin nur ein kleiner Teil der rund 140 Krankenkassen in der Lage, Prämien an die Mitglieder zurückzuzahlen. Doch auch von diesen Krankenkassen haben sich bisher nur ganz wenige zu einem derartigen Schritt entschieden – mit der hkk als weitaus größtem Vorreiter. Sie führt die Ausschüttung auch 2012 fort, ohne die in den Vorjahren gebildeten Rücklagen anzutasten. Zudem garantiert die hkk Zusatzbeitragsfreiheit bis mindestens Ende 2014. Bei einer stabilen Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte der hkk-Verwaltungsrat sogar eine Erhöhung der Prämie für 2013 beschließen. Leistungen und Service Mindestens genauso wichtig wie der Preis sind jedoch die Leistungen. Auch hier bewerten die Versicherten „ihre“ hkk mit Bestnoten: So ermittelte das renommierte M+M Versichertenbarometer 2012 einen Gesamtzufriedenheits-Wert von 1,69. Bei der Weiterempfehlungsbereitschaft erreicht die hkk mit 85 Prozent sogar den zweithöchsten Wert der Branche. Diese Zufriedenheit bedeutet eine ständige Verpflichtung: Daher baute die hkk 2011 vor allem die Serviceangebote aus. Für die Zukunft planen wir zusätzliche Satzungsleistungen, um die Spielräume des neuen Versorgungsstrukturgesetzes (VStG) zu nutzen. Obwohl die hkk schon zahlreiche Leistungen der Alternativmedizin, der Schwangerschaftsvorsorge und der Zahnbehandlung übernimmt, sind

viele Versicherte an ergänzenden Angeboten interessiert. Allerdings war im ersten Halbjahr 2012 noch strittig, in welchem Umfang das neue Gesetz die Kostenübernahme für Leistungen der Alternativmedizin erlaubt. Auch geografisch ist die hkk auf Wachstum mit Augenmaß eingestellt. Dies zeigt die Entscheidung, Geschäftsstellen in Hamburg und Hannover zu eröffnen – beides Metropolregionen, die direkt an das bisherige Kerngeschäftsgebiet der hkk anschließen. Die attraktiven Räume in zentraler Lage ermöglichen eine kundennahe Betreuung unserer Versicherten vor Ort. Mehr Transparenz Die Forderungen nach mehr Transparenz im Gesundheitswesen, denen sich die hkk immer wieder angeschlossen hat, spiegeln sich auch in unserem eigenen Verhalten wider. So bewerten Verbraucherorganisationen wie das DFSI (Focus Money 24/2011) die hkk immer wieder mit Bestnoten. Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht gehen wir noch einen Schritt weiter: Die ihm zugrunde liegende Jahresrechnung wird erstmals von einem unabhängigen externen Wirtschaftsprüfungsunternehmen abgenommen. Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

Michael Lempe Vorstand

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hkk Erste Gesundheit.

Extras für alle

Die hkk in Zahlen Mitglieder Die hkk erfreut sich wachsender Beliebtheit! Das verraten die aktuellen Zahlen rund um Mitglieder und Versicherte. Waren es im Jahr 2010 noch genau 229.042 Mitglieder, die mit Blick auf Gesundheit und Vorsorge auf den Schutz und die Unterstützung der hkk setzten, so taten dies 2011 bereits 245.820 Mitglieder – ein Zuwachs von 16.778 Personen. Die Mitglieder der hkk setzen sich aus den Gruppen Arbeitnehmer und Selbstständige, Rentner sowie Empfänger von Sozialleistungen zusammen.

Anbetracht der von 35,9 Prozent auf 34,9 Prozent ebenfalls leicht gesunkenen durchschnittlichen Familienquote aller gesetzlichen Krankenkassen zeigt das: Die hkk kann auf ein festes Fundament setzen, wenn es um Nachwuchs geht. Wer sich in Kindheit und Jugend gut betreut fühlt, schätzt auch weiterhin einen gewohnt verlässlichen Partner, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Im Übrigen ist die hkk ohnehin eine vergleichsweise „junge“ Krankenkasse. Das Durchschnittsalter ihrer Versicherten liegt mit 39,5 Jahren unverändert deutlich unter dem aller gesetzlich Versicherten in Deutschland mit 44 Jahren.

Versicherte

Elektronische Gesundheitskarte: verbesserter Schutz vor Missbrauch

Doch nicht nur die Mitglieder selbst, sondern auch familienversicherte Angehörige, also ihre Kinder sowie Ehe- oder eingetragenen Lebenspartner, können auf die hkk bauen und tun dies. Ihre Zahl stieg im Vergleich zu 2010 von 96.469 auf 98.737 Personen. Für die hkk bedeutet das eine Familienquote von 40,2 Prozent. Zwar liegt diese leicht unter der des Vorjahres von 42,1 Prozent, doch in 15.355 Arbeitnehmer und Selbstständige Rentner Empfänger von Sozialtransfers

51.413

179.052

Rekordergebnis: Mitgliederwachstum nochmals gesteigert Die dritte Prämienausschüttung in Folge und parallel dazu kein Zusatzbeitrag bis Ende 2014 – so lauten zwei der zugkräftigen Argumente, welche die hkk in ins Feld führen konnte. Die Folge: Eine wachsende Zahl von Versicherten entschied sich für den Wechsel zur hkk. Bereits der Vergleich der Jahre 2009 und 2010 dokumentiert ein Rekordergebnis. Die Zahl der Versicherten stieg im Jahresdurchschnitt um mehr als 13.000. Ein beachtlicher Erfolg in Sachen Wachstum, den die hkk jetzt nochmals kräftig ausbauen konnte. Die Betrachtung der Jahre 2010 und 2011 ergibt einen Anstieg der durchschnittlichen Versichertenzahl um mehr als 19.000 Personen! Doch nicht nur handfeste Preisvorteile führen in die günstigste bundesweit wählbare Krankenkasse. Auch ausgewählte Extra-Leistungen oder die erfolgreiche Kooperation mit der LVMKrankenversicherung, die hkk-Versicherten die Möglichkeit bietet, bewährten Schutz mit den attraktiven Zusatzversicherungen „hkk privat“ auszubauen, tragen ihren Teil dazu bei.

Mitgliederzahlen – Jahresdurchschnitt 2010

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hkk Erste Gesundheit. – die mit dem Leistungsplus! Wer hkk-versichert ist, darf mehr erwarten. Das bedeutet nicht etwa nur eine Prämienausschüttung von 60 Euro oder den Verzicht auf Zusatzbeiträge, sondern auch ein Plus an Leistungen. Kontinuierlich arbeitet die hkk deshalb mit Hilfe verschiedener Experten an der Entwicklung innovativer Extra-Leistungen, die über den bewährten Rahmen ihrer gesetzlichen Leistungen hinausgehen und die Gesundheit der hkk-Versicherten fördern.

2011

Mitglieder

229.042

245.820

Versicherte

325.511

344.557

Rund 220.000 hkk-Versicherte haben sie 2011 schon erhalten, die neue elektronische Gesundheitskarte. Per Lichtbild schützt sie ihre Besitzer noch besser als bisher vor Datenmissbrauch. Neben der Speicherung von personenbezogenen Daten wie etwa Name, Geschlecht, Adresse und Versichertennummer soll sie darüber hinaus künftig auch wichtige Gesundheitsinformationen wie zum Beispiel Allergien, Vorerkrankungen oder Medikamentenunverträglichkeiten beinhalten können. Um dem Datenschutz Rechnung zu tragen, ist das jedoch nur mit Einverständnis seitens des Versicherten möglich. Weitere geplante Optionen sind der elektronische Austausch von Befunden von Arzt zu Arzt oder die Möglichkeit der Speicherung einer Einverständniserklärung zur Organspende. Das Ziel: Bis Ende 2012 sollen alle hkk-Versicherten im Besitz der neuen elektronischen Gesundheitskarte sein.

Entscheiden Helfen Leben

Organspende Niedersachsen zu Gast, um den Menschen dort mit Informationsmaterial und im persönlichen Gespräch eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Organspende zu bieten. Auch zukünftig wird sich die hkk verstärkt dem Ziel widmen, ausführliche Informationen zur Organspende zu bieten, so dass sich jeder Interessierte eine persönliche Meinung bilden kann.

Selbsthilfeprojekt Organspende: Entscheiden. Helfen. Leben. Sie ist und bleibt ein sehr sensibles Thema – die Organspende. Doch Fakt ist auch: In Deutschland werden derzeit dringend mehr Organspenden benötigt, als gewährt werden können. Um hier die so wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten, startete die hkk im Jahr 2011 zusammen mit dem Landesverband Nierenkranker, Dialysepatienten und Transplantierter Niedersachsen e. V. das Projekt „Entscheiden. Helfen. Leben.“. Gemeinsam mit medizinischen Fachkräften waren Vertreter beider Projektpartner im vergangenen Jahr an neun verschiedenen Aktionsorten in Bremen, Hamburg und

hkk Arzttermin-Service: auf Nummer sicher gehen hkk-Versicherte, die auf der Suche nach einem geeigneten Facharzt sind oder die einen späten Arzttermin bekommen haben und sich unsicher sind, ob die Wartezeit im Hinblick auf ihre Krankheit mit einem Risiko verbunden sein könnte, finden fachlich versierte Unterstützung beim hkk ArztterminService. Ob Beratung oder Unterstützung bei der Terminvereinbarung – qualifiziertes medizinisches Fachpersonal steht den hkk-Versicherten hier telefonisch zur Seite. 5


Extras für alle

Krankenhaus-Suche: hilfreiche Orientierung für den Ernstfall Wo bin ich mit meiner Diagnose am besten aufgehoben? Wie routiniert sind die Ärzte einer Klinik im Hinblick auf die mir bevorstehende Operation? Wer einen Krankenhausaufenthalt planen kann, der sucht verlässliche Antworten auf solche Fragen und möchte zudem wissen, was ihn in puncto Service in einem Haus erwartet. hkk-Versicherte können dazu auf zwei Informationsportale zurückgreifen: auf die „Weisse Liste“, ein unabhängiges, von Wissenschaftlern entwickeltes Vergleichsportal der Bertelsmann-Stiftung, sowie auf den Bremer Krankenhausspiegel. Letzterer wurde von Bremer Krankenhäusern in Zusammenarbeit mit der hkk und weiteren Projektpartnern entwickelt. Er bietet einen Vergleich zwischen Bremer Häusern. Beide Informationsportale sind bequem über die Webseiten der hkk erreichbar.

hkk vivalance-Woche: Unterstützung für gesunden Urlaub Wer sich auch oder gerade im Urlaub gezielt für seine Gesundheit engagiert, kann sich dabei auf die Unterstützung der hkk verlassen. Gemeinsam mit ihrem Partner Fit Reisen bietet die hkk ihren Versicherten seit 2011 die Möglichkeit, eine einwöchige Reise mit qualitativ hochwertigen Präventionskursen aus den Bereichen Bewegung, Entspannung oder Ernährung zu verbinden. Bei erfolgreicher Teilnahme an diesen Kursen beteiligt sich die hkk mit einem Zuschuss von 100 Euro an deren Kosten. Elf Zielorte mit ausgesuchten Präventionshotels stehen den hkk-Versicherten zur Auswahl. Ob Nord- oder Ostsee, Lüneburger Heide, Naturpark Saar-Hunsrück, Schwarzwald oder anderes – welche Umgebung guttut, entscheidet der Reisende selbst.

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Extras für Familien

hkk-Gesundheitsbericht: Vorsprung durch fundiertes Wissen Unter dem Titel „Aspekte der Versorgungsforschung 2011“ veröffentlichte die hkk bereits im Jahr 2010 erstmals einen umfangreichen Gesundheitsbericht, der wichtige Aspekte der Versorgungsforschung speziell im Großraum Bremen/Oldenburg untersucht. Im Mittelpunkt standen die Themen Antibiotika-Verschreibungen für Kinder sowie eine Zufriedenheitsbefragung unter hkk-Versicherten zum Thema Mutter/Vater-Kind-Kuren. Die wichtigsten Erkenntnisse: In Deutschland werden Kindern zu oft Antibiotika verschrieben – auch in der Metropolregion. Häufigster Anlass waren Krankheiten, gegen die Antibiotika jedoch gar nicht helfen, weil sie meist durch Viren ausgelöst werden. Und: In Oldenburg werden jungen Patienten fast ein Drittel mehr Antibiotika verschrieben als in Bremen. Die Beweggründe für einen solchen Gesundheitsbericht aus Sicht der hkk: Erkenntnisse zur Verbesserung der Behandlung von hkk-Versicherten gewinnen und deren Unter- oder Fehlversorgung vermeiden. Handlungsbedarf in dieser Hinsicht ergab auch die Befragung zu Mutter/Vater-KindKuren. Ihr Nutzen ist bei Müttern unumstritten. 79 Prozent stellen eine spürbare oder sogar erhebliche Verbesserung der Gesundheit auch noch ein Jahr nach Abschluss der Kur fest. Dennoch gibt es Verbesserungsmöglichkeiten – vor allem in der Beratung, dem Therapieplan in der Kurklinik und in der Nachsorge. Im Jahr 2011 setzte die hkk ihre Arbeit an weiteren Gesundheitsberichten mit Hilfe der Wissenschaftler des Bremer Instituts für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) fort. Die Themen unter anderem: wissenschaftlich fundierte Studien zur Inanspruchnahme und zum Nutzen kieferorthopädischer Behandlungen sowie zu Polypharmazie, der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln, unter hkk-Versicherten. Die Ergebnisse werden 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vorsorgeuntersuchungen U10/U11/J2: noch mehr Schutz für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Die hkk konnte mit drei neuen Vorsorgeuntersuchungen eine Versorgungslücke schließen, die bisher für Kinder und Jugendliche zwischen dem siebten und dem 17. Lebensjahr bestand. Mit den Untersuchungen „U10“ für Sieben- und Achtjährige, „U11“ für Neun- und Zehnjährige sowie „J2“ für Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren genießen hkk-Versicherte jetzt einen verbesserten Gesundheitsschutz, der deutlich über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinausgeht. Jeweils einmalig können sie die genannten Untersuchungen in Anspruch nehmen, bei denen Haus-, Kinderoder Jugendärzte insbesondere soziale und psychische Aspekte wie Schwierigkeiten in der Schule sowie Fernseh-, Computer- und Ernährungsgewohnheiten in den Mittelpunkt stellen.

OLB Musik-Camp Nordwest mit der hkk: Rockmusik bringt Schwung in Jugendherbergen Im Herbst vergangenen Jahres sorgte die hkk erstmals im wörtlichen Sinne für „gesunde“ Musik im Ohr. Sie unterstützte das OLB Musik-Camp Nordwest. In 20 Jugendherbergen im Nordwesten Deutschlands schufen Informationen rund um die Musikszene Nordwestdeutschlands, verschiedene Konzerte mit prominenten Künstlern sowie weitere Programmpunkte Musikerlebnisse der besonderen Art. Die Jugendherbergen als Stätten der Begegnung wurden zu Bühnen, auf denen die Musiker nicht nur spielten, sondern auch mit anwesenden Gästen ins Gespräch kamen. Die hkk informierte vor Ort zum Thema Lärmschutz. Der Hintergrund: Gerade in der Gruppe der Jugendlichen steigt die Zahl derer, die von Schwerhörigkeit betroffen sind. Als Ursache gelten zum Beispiel Discobesuche, Konzerte oder die häufige Nutzung von Kopfhörern. Bei übermäßiger Lautstärke können sie das Gehör schädigen.

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Extras für Firmenkunden

hkk-Handwerksnewsletter: wichtige Brancheninformationen aus erster Hand Seit 2011 gibt es ihn, einen Newsletter der ganz gezielt auf die Bedürfnisse von Betrieben aus dem Handwerk ausgerichtet ist. Ob neue gesetzliche Regelungen in der Sozialversicherung, Vorteile und Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung, neue Angebote der hkk oder die aktuellen Kontaktdaten der persönlichen Firmenansprechpartner – hier finden Personalverantwortliche aus Handwerksbetrieben regelmäßig wichtige Informationen aus erster Hand.

hkk-Seminare, -Vorträge und -Workshops für Firmenkunden: aktuelle Vertiefungen in Sachen Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht Sie erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit: Workshops wie „Grundlagen des Arbeitsrechts“, „Zuwendungen an Arbeitnehmer clever gestalten“ oder Basisseminare wie „Grundlagen des Lohnsteuerrechts“ – Fachveranstaltungen, welche die hkk in Kooperation mit der Handelskammer Bremen anbietet. Bereits im dritten Jahr in Folge sind sie annähernd ausgebucht und erhalten seitens der Teilnehmer mehr als gute Bewertungen von 1,66 bis 1,8 nach dem Schulnotenprinzip. Grund genug, diese Angebote auch 2012 fortzusetzen. Hinzu kommen neu im Jahr 2012:

Die hkk auf Erfolgskurs

Firmenservice-Newsletter der hkk: aktuelle Informationen per Mausklick Wie war das noch gleich – da hat sich doch kürzlich erst in der Gesetzgebung zum deutschen Sozialversicherungsrecht etwas geändert, oder? Für Fälle wie diesen können sich Arbeitgeber, Steuerberater und Beschäftigte aus Personalstellen auf die aktuellen Praxisinformationen der hkk verlassen. Wer möchte, kann diese nicht nur telefonisch über den persönlichen hkk-Ansprechpartner seines Unternehmens erfragen, sondern kann sie auch online auf den Webseiten der hkk abrufen oder bestellt sie sich per monatlichem Firmenservice-Newsletter für den eigenen elektronischen Briefkasten. So geht künftig keine wichtige Information mehr verloren.

Auf Erfolgskurs: die hkk im M+M Versichertenbarometer Erneut besser als „gut“, so lautet die Bewertung des M+M Versichertenbarometers, das für das Jahr 2012 die Note 1,69 in der Kategorie „Gesamtzufriedenheit“ für die hkk beinhaltet. Ein schöner Erfolg vor allem deshalb, weil der Blick auf die Ergebnisse Verbesserungen offenbart. So stieg der Kundenzufriedenheits-Index der hkk um ganze 3,3 Zähler. Konnte die hkk im Versichertenbarometer des Jahres 2011 zusammengenommen 70,8 Prozent der Kundenanforderungen entweder „voll“ oder „gut“ erfüllen, so erhöht sich der Wert in diesen zwei besten Kategorien für 2012 auf stattliche 81,1 Prozent. Bemerkenswert ist dieser Zugewinn vor allem vor dem Hintergrund des Phänomens, dass hkkKunden im Vergleich zu Kunden anderer Krankenkassen besonders anspruchsvoll sind. Doch mehr noch: Das M+M Versichertenbarometer bescheinigt der hkk zudem eine hohe Kundenbindung. 95 Prozent der hkk-Kunden bekräftigten ihre Absicht, weiterhin bei der hkk versichert zu bleiben.

Um Aussagen wie diese treffen zu können, befragen Mitarbeiter der Management + Marketing Consulting GmbH (M+M) aus Kassel seit 2005 jährlich 1.000 gesetzlich und privat versicherte Bundesbürger telefonisch dazu, wie sie ihre Krankenkasse wahrnehmen. Die hkk interviewt darüber hinaus 500 eigene Versicherte nach identischem Verfahren. Für die meisten Bewertungskriterien wird im Rahmen des Versichertenbarometers erhoben, wie wichtig den Befragten einzelne Kriterien sind, und parallel dazu, wie zufrieden sie mit diesen jeweils sind. Das Verhältnis beider Werte ergibt dann die Kennzahl für den „Erfüllungsgrad der Kundenanforderungen“, den Kundenzufriedenheits-Index. Übrigens: Eine zusätzliche Auswertung der TÜV NORD CERT GmbH erbrachte für die hkk im Jahr 2012 ebenfalls die Note „Gut“ im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit.

» Grundlagenseminar „Sozialversicherungsrecht für die betriebliche Praxis“ » Erstmals – ebenfalls in Kooperation mit der Handelskammer Bremen – die Vorträge: › „Aufzeichnungspflichten/Betriebsprüfungen“ › „Beitragsabrechnung/Unfallumlage“ › „ Versicherungsrecht: Schüler, Studenten, Praktikanten“

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Die neuen hkk-Geschäftsstellen

Näher am Kunden: hkk erweitert Geschäftsstellennetz Ob Elbmetropole oder niedersächsische Landeshauptstadt – die hkk ist verstärkt auf Expansionskurs! 27 Geschäftsstellen zählt sie derzeit. In Hamburg und Hannover gehört die hkk inzwischen ebenso zum Stadtbild wie in der Universitätsstadt Oldenburg. Hier öffnete im vergangenen Jahr schon die zweite hkk-Geschäftsstelle erfolgreich ihre Türen. Vorteil der räumlichen Nähe zum Kunden: Der persönliche Ansprechpartner bietet Rat und Unterstützung in greifbarer Nähe.Zudem bedeutet der Ausbau des hkk-Geschäftsstellennetzes die Chance gelebter Kooperation mit der LVM-Kranken-versicherung.

In deren Rahmen können hkk-Kunden etwa mit „hkk privat“ individuelle Zusatzversicherungen zu besonders günstigen Konditionen abschließen – und das gleich „nebenan“. Denn jetzt findet die Zusammenarbeit auch Ausdruck in der Verbindung von hkk-Geschäftsstellen mit LVM-Servicebüros. Für Neueröffnungen der hkk im Jahr 2011 galt: In unmittelbarer Nachbarschaft nahm zeitgleich mit den hkk-Experten jeweils auch ein Team der LVM-Krankenversicherung die Arbeit auf. So bleiben die Wege für den Kunden kurz.

hkk trifft LVM in Bremen Im März 2011 fand auch in Bremen-Mitte geografisch zusammen, was laut Kooperation bereits länger zusammengehört. Die LVM-Versicherung eröffnete in Räumlichkeiten, die dem Kundenzentrum der hkk angegliedert sind, ein eigenes Servicebüro. Somit können sich nun auch hkk-Versicherte aus Bremen und Umgebung in der Martinistraße 24, 28195 Bremen, an einen persönlichen Ansprechpartner wenden, wenn sie den bewährten Schutz ihrer hkk mit privaten Zusatzversicherungen ausbauen möchten.

Die LVM-Geschäftsstelle in der Martinistraße 24. Bremen

hkk erobert Hamburg Pulsierendes Leben in der Elbmetropole? Da gehört seit August 2011 auf jeden Fall auch die neue Geschäftsstelle der hkk dazu! Gelegen sind sie und das benachbarte LVM-Servicebüro ganz in der Nähe der Außenalster und unweit der Universität in der Grindelallee 41, 20146 Hamburg. Versicherte, und solche, die es werden wollen, aus der Hansestadt oder angrenzenden Landkreisen finden hier ebenso ihren persönlichen Ansprechpartner wie hkk-Kunden aus Schleswig-Holstein, MecklenburgVorpommern, Brandenburg und Sachsen.

Die Geschäftsstelle in Hannover 10

Oben und unten: Die Geschäftsstelle in Oldenburg-Heiligengeisthöfe

Die Geschäftsstelle in Hamburg

hkk neu in Hannover Auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt hat inzwischen ein engagiertes Team der hkk Stellung bezogen. Im Juli 2011 war es so weit: Gemeinsam mit den LVM-Kollegen eröffnete man die neuen Räumlichkeiten in der Schmiedestraße 18, 30159 Hannover. Seitdem finden Menschen aus Hannover und Umgebung, die auf der Suche nach verlässlichen Partnern in Sachen Gesundheit sind, diese in zentraler Lage direkt in der Innenstadt, gleich in der Nähe von Kröpcke und Hauptbahnhof.

hkk mal zwei in Oldenburg Mitten im Herzen Oldenburgs zwischen Pferdemarkt, Innenstadt und Hauptbahnhof liegen die Heiligengeisthöfe, ein in den letzten Jahren grundständig saniertes, innovatives Quartier. Dessen Hausnummer 8 in 26121 Oldenburg ist nun auch Heimat einer neuen hkk-Geschäftsstelle! Nach der Niederlassung im Ortsteil Eversten ist diese seit Mai 2011 bereits die zweite Anlaufstelle für hkk-Versicherte aus Oldenburg und Umgebung. Direkt nebenan eröffnete zeitgleich das Servicebüro Michael Grote der LVM-Versicherung.

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GKV-Finanzen 2011

hkk-Finanzen 2011

Bundesweit hohe Überschüsse Insgesamt rund 20 Milliarden Euro haben sich bei Drucklegung dieses Berichts in der gesetzlichen Krankenversicherung angesammelt – etwa zur Hälfte in der Schwankungsreserve des Gesundheitsfonds, zur anderen Hälfte in Form von Rücklagen bei den rund 140 Krankenkassen. Davon fielen etwa vier Milliarden Euro im Jahr 2011 an. Mit dieser Höhe hatte niemand gerechnet. Zwar war ein Teil der Einnahmensteigerungen geplant: Er geht auf die 2010 gesetzlich beschlossene Erhöhung des Einheitsbeitragssatzes zurück, mit der die Bundesregierung die Belastung der Bürger um 0,6 Prozentpunkte auf nunmehr 15,5 Prozent angehoben hat. Überraschend stark fiel jedoch der Wirtschaftsboom aus, der durch steigende Beschäftigung und höhere Einkommen auch die Beitragszahlungen an die Krankenkassen anschwellen ließ. Darüber hinaus gelang der Politik mit dem AMNOG ein Arzneimittelkostendämpfungsgesetz, das im Gegensatz zu den vorangegangenen, eher misslungenen Versuchen die Erwartungen erfüllen konnte. Mit den Überschüssen ist der von der Regierungskoalition gewollte Zusatzbeitragswettbewerb fürs Erste aufgehoben. Denn Ende 2011 konnten auch solche Kassen, die 2010 erstmals Zusatzbeiträge erhoben hatten, ihren Verzicht auf diese Maßnahme verkünden. Die weitere Entwicklung hängt von der Bundesregierung ab: Greift der Gesetzgeber nicht ein, so wird es wohl erst nach der Bundestagswahl 2013 zu einzelnen Zusatzbeiträgen kommen. Eine Streichung der Praxisgebühr, eine Absenkung des gesetzlichen Einheitsbeitragssatzes oder drastische Vergütungserhöhungen für Ärzte und Krankenhäuser hingegen könnten sowohl die von den Krankenkassen gebildeten Rücklagen als auch die Schwankungsreserve des Fonds in kurzer Zeit aufzehren. Insbesondere Kassen ohne finanzielles Polster wären dann schnell wieder zu Zusatzbeiträgen gezwungen.

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Die hkk jedoch wird aufgrund ihrer Rücklagen, ihrer Leistungsausgaben, die seit mehreren Jahren deutlich unter den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds liegen, und ihrer niedrigen Verwaltungskosten auch in den kommenden Jahren zu den preisgünstigsten gesetzlichen Krankenkassen gehören.

Mehr Transparenz Auf die Insolvenz der City BKK – die erste Kassenpleite Deutschlands – hat der Gesetzgeber unter anderem durch erhöhte Transparenzvorschriften für die Branche reagiert: Für die Abschlüsse des Jahres 2012 ist nun erstmals die Veröffentlichung einer Bilanz vorgeschrieben. Ein Testat unabhängiger Wirtschaftsprüfer ist schon seit dem Jahresabschluss 2011 Standard. Dies ermöglicht einen Einblick in die Vermögenssituation einer Kasse und gibt so Aufschluss über die künftige Beitragsstabilität. Die hkk – schon bisher vom Deutschen FinanzService Institut (DFSI) mit der Höchstbewertung für Transparenz und Beitragsstabilität ausgezeichnet (Focus Money 24/2011) – veröffentlicht die Bilanz freiwillig bereits im vorliegenden Jahresabschluss.

Vorstand Michael Lempe beim Versand der Prämienschecks an die hkk-Mitglieder

Überschuss und Vermögenslage bei der hkk Im Jahr 2011 hat die hkk einen historischen Überschuss von 41 Millionen Euro erwirtschaftet. Dieser Überschuss fiel trotz der Prämienausschüttung von 60 Euro an die Mitglieder an, die bereits zum dritten Mal gewährt wurde.

Die Einnahmen im Jahr 2011 betrugen 751,8  Millionen Euro (im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 11,7 Prozent). Den Einnahmen standen Ausgaben von 710,8 Millionen Euro (plus 9,5 Prozent) ge­genüber. Das Ergebnis ist ein Überschuss von 41 Millionen Euro – rund 17 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Die satzungsgemäße Rücklage der hkk blieb in voller Höhe erhalten.

Die Leistungsausgaben Die Leistungsausgaben der hkk stellten 92,7 Prozent der Gesamtausgaben dar und beliefen sich auf insgesamt 659,1 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 3,9 Prozent je Versicherten. Besonders auffallende Veränderungen werden im Folgenden einzeln kommentiert:

Ausgewählte Entwicklungen der Leistungsausgaben von 2010 bis 2011 Krankenhausbehandlung

2010 (in T€) 188.853

2011 (in T€) 207.930

Ärztliche Behandlung

118.024

129.840

Arzneimittel

98.894

Krankengeld

38.497

Zahnärztliche Behandlung Heil- und Hilfsmittel

Entwicklung Entwicklung absolut je Versicherten 10,1 % 4,0 % 10,0 %

3,9 %

101.699

2,8 %

– 2,8 %

44.620

15,9 %

9,5 %

38.075

43.187

13,4 %

7,2 %

36.023

40.431

12,2 %

6,0 %

Häusliche Krankenpflege

7.912

9.736

23,1 %

16,2 %

Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe

6.635

7.662

15,5 %

9,1 %

Ergänzende Leistungen zur Reha

3.950

4.621

17,0 %

10,6 %

Leistungen im Ausland

1.089

2.145

97,0 %

86,0 %

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Finanzen 2011

Die Leistungsausgaben im Einzelnen (alle Prozentangaben je Versicherten) Krankenhaus Rund ein Drittel der gesamten Leistungsausgaben der hkk fließt an die Krankenhäuser für voll- und teilstationäre Behandlungen. Die Ausgaben stiegen je Versicherten um 4,0  Prozent. Im Bereich der voll- und teilstationären psychiatrischen Behandlungsfälle stiegen die Kosten je Versicherten sogar um 11,2 Prozent. Der Anteil dieses Bereichs an den Gesamtkosten wächst seit Jahren stetig und beläuft sich mittlerweile auf 11,6 Prozent. Ärztliche Behandlung Der Ausgabenanstieg von 3,9 Prozent beruht auf einer insgesamt höheren Vergütung ärztlicher Leistungen. Größter Kostenblock ist die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung (MGV), die in Bremen um rund 2,2  Prozent und in Niedersachsen um rund 2,3  Prozent angehoben wurde. Darüber hinaus werden bestimmte Leistungen gesondert vergütet, darunter Hausarztmodelle, Behandlungsprogramme für chronisch Erkrankte, ambulantes Operieren und Dialyse. Arzneimittel Das 2010 eingeführte Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) mit seinem Preismoratorium und der Erhöhung der Herstellerabgaben an die Krankenkassen sowie die von der hkk mit Pharmaherstellern geschlossenen Rabattverträge ermöglichten auch 2011 ein Absinken der Ausgaben je Versicherten um 2,8 Prozent. Nach enormen Ausgabenanstiegen im letzten Jahrzehnt konnten somit zwei Jahre in Folge leichte Rückgänge erzielt werden.

Krankengeld Verantwortlich für die Ausgabensteigerung um 9,5 Prozent je Versicherten ist eine Zunahme der Fälle um 5,5  Prozent je 1.000 krankengeldberechtigte Mitglieder. Auffällig ist die Zunahme psychischer Erkrankungen. Bei diesen führt die vergleichsweise lange Wartezeit von der Bewilligung einer stationären Reha-Maßnahme durch den Rentenversicherungsträger bis zur Aufnahme in eine Reha-Klinik von durchschnittlich 65 Tagen zu einer Verlängerung der Bezugsdauer. Bei allen übrigen Krankheiten betrug die durchschnittliche Wartezeit 41 Tage.

Häusliche Krankenpflege In diesem Leistungsbereich, der sich überwiegend auf die medizinische Behandlungspflege sowie die ambulante psychiatrische Krankenpflege erstreckt, stiegen die Ausgaben je Versicherten um 16,2 Prozent. Kostentreiber für diese Entwicklung ist überwiegend die Zunahme der Zahl der Hochkostenfälle (z. B. Wachkoma-Patienten, Beatmungsfälle). Die Versorgung dieser Versicherten erfolgt in der häuslichen Umgebung mit einem Zeitaufwand von bis zu 24 Stunden täglich. Bei der ambulanten psychiatrischen Krankenpflege stiegen die Kosten hauptsächlich wegen zunehmender Fallzahlen.

Zahnärztliche Behandlung Ein Teil der Ausgabensteigerungen von 7,2 Prozent beruhte auf buchhalterischen Sondereffekten – zum Beispiel reichte die Kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen einen kleinen Teil ihrer Abrechnung für 2010 erst 2011 ein. Allerdings stieg auch die originär 2011 abgerechnete Behandlungsmenge an, insbesondere im Bereich der kieferorthopädischen Behandlungen.

Soziale Dienste, Prävention, Selbsthilfe Die Ausgabensteigerung von 9,1 Prozent je Versicherten beruhte in hohem Maß auf einem buchhalterischen Sondereffekt bei den Impfkosten. Hier war im Jahr 2009 aufgrund der erwarteten hohen Impfzahlen gegen die so genannte „Schweinegrippe“ eine Rückstellung für 2010 gebildet worden, die dann mangels Inanspruchnahme aufgelöst werden konnte und das Ergebnis 2010 positiv beeinflusste.

Heil- und Hilfsmittel Der Begriff „Heilmittel“ umschreibt therapeutische Maßnahmen wie zum Beispiel Krankengymnastik, Massagen und logopädische Behandlungen. Der Begriff „Hilfsmittel“ bezieht sich auf technische Hilfen zum Ausgleich von Funktionsstörungen des Körpers, zum Beispiel orthopädische oder Hörhilfen. Die Kosten stiegen in beiden Ausgabenbereichen relativ gleichmäßig verteilt um insgesamt 6,0 Prozent je Versicherten an.

Von niedrigem Niveau noch weiter abgesenkt: die Verwaltungskosten

Betrugen die Verwaltungskosten 2011 im Durchschnitt aller Krankenkassen 134,48 Euro je Versicherten (lt. amtl. Statistik KV 45 IV 2011), so gab die hkk nur 103,48 Euro aus. Im Durchschnitt verbrauchten andere Kassen somit 30 Prozent mehr Geld je Versicherten. Insgesamt hat die hkk so 2011 rund 10,7 Millionen Euro weniger für die Verwaltung ausgegeben als eine durchschnittliche vergleichbare Krankenkasse.

Leistungen im Ausland Der starke Anstieg von 86,0 Prozent je Versicherten wurde durch geänderte Abrechnungsregeln verursacht, die zu vermehrten Abrechnungen für Altjahre geführt haben.

Verwaltungskosten 2010

2011

Veränderung

je Versicherten in € Verwaltungskosten hkk

105,54

103,48

–1,95%

Verwaltungskosten GKV (KV 45 IV 2011)

135,82

134,48

–0,98%

Versicherte Einsparung gegenüber Durchschnitt

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Die Verwaltungskosten der hkk sind 2011 je Versicherten um 1,95 Prozent gesunken – diese Verbesserung fällt doppelt so hoch aus wie die Verbesserung, welche die Krankenkassen im Durchschnitt erreicht haben. Die Verwaltungskosten beinhalten die Ausgaben für Personal, Büros, Technik und Aufklärungsmaßnahmen. Hier hat der Gesetzgeber in den vergangenen Jahren Höchstgrenzen eingeführt, welche die Branche durch organisatorische Verbesserungen, neue IT-Technologien und maßvolle Tarifabschlüsse einhalten konnte.

344.557 10.681.267

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Bilanz 2011 Aktiva in T€ Barmittel und Giroguthaben

31.12.2011 0,0

Zahlungsmittelkredite

Kurzfristige Geldanlagen

74.592,1

Kurzfristige Kredite

Forderungen

17.425,8

Kurzfristige Verpflichtungen

Forderungen aus Wahltarifen nach § 53 SGB V Andere Geldanlagen

6,5 145.737,8

Zeitliche Rechnungsabgrenzung

Jahresabschluss hkk 2011

Passiva in T€ 31.12.2011 49.381,1

62,4

0,0 111.607,8

Forderungen aus Wahltarifen nach § 53 SGB V Andere Verpflichtungen

77,0 0,0

Zeitliche Rechnungsabgrenzung

510,8

Sonstige Aktiva

30.610,2

Rückstellungen

30.610,2

Bestände des Verwaltungsvermögens

10.631,4

Dem Sondervermögen zuzuordnende Verpflichtungen

4.128,2

Sondervermögen nach AAG

2.773,8

Überschuss der Passiva:

Überschuss der Aktiva:

Sondervermögen nach dem AAG bei Mutterschaft

1.996,5

Betriebsmittel

144.129,6

Rücklage

29.659,0

Verwaltungsvermögen und Betriebsmittel zur Anschaffung von Verwaltungsvermögen

11.852,8

Sondervermögen nach dem AAG bei Krankheit

642,1

Sondervermögen nach dem AAG bei Mutterschaft Gesamt

333.217,6

Gesamt

0,0 333.217,6

Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben der hkk von 2010 bis 2011 2010

2011

Allgemeiner Beitragssatz

14,0 %

14,6 %

Durchschnittl. Versicherte

325.511

344.557

Einnahmen

2010 Gesamt T€ 630

Je Versicherten € 1,83

Veränderungen zum Vorjahr % – 135,8

Beiträge

Gesamt T€ – 1.663

Je Versicherten € – 5,11

Gesundheitsfonds

661.808

2.033,14

1,7

740.708

2.149,74

5,7

Alt-RSA-Einnahmen

3.060

9,40

– 50,4

158

0,46

– 95,1

10.044

30,86

19,7

10.274

29,82

– 3,4

673.249

2.068,28

0,9

751.771

2.181,85

5,5

Sonstige Einnahmen Gesamt Ausgaben

2010

2011 Veränderungen zum Vorjahr %

Gesamt T€

Je Versicherten €

Veränderungen zum Vorjahr %

Gesamt T€

Je Versicherten €

Leistungen

599.154

1.840,66

2,4

659.071

1.912,81

3,9

Alt-RSA-Ausgaben Verwaltungskosten Prämie

91 34.356 13.335

0,28 105,54 40,97

– 88,7 3,4 – 0,3

39 35.656 13.721

0,11 103,48 39,82

– 59,8 – 2,0 – 2,8

2.041

6,27

– 64,9

2.277

6,61

5,4

648.977

1.993,72

1,6

710.764

2.062,83

3,5

Sonstiges Gesamt Ergebnis

Gesamt

16

2011 Veränderungen zum Vorjahr % – 184,1

2010 Gesamt T€ 24.272

Je Versicherten € 74,57

2011 Veränderungen zum Vorjahr % – 14,8

Gesamt T€ 41.007

Je Versicherten € 119,01

Veränderungen zum Vorjahr % 59,6

17


Leistungsausgaben der hkk von 2010 bis 2011

Leistungsausgaben der hkk 2011 in T€ Krankenhaus

Gesamt T€ 118.024

2010 Je Versicherten € 362,58

+/– Vorjahr % 4,2

Gesamt T€ 129.840

2011 Je Versicherten € 376,83

Zahnärztliche Behandlung

38.075

116,97

0,6

43.187

125,34

7,2

Zahnärzte

Zahnersatz

13.838

42,51

0,9

15.188

44,08

3,7

Arzneimittel Heil- und Hilfsmittel Krankenhausbehandlung

98.894 36.023 188.853

303,81 110,67 580,17

– 0,7 2,9 7,5

101.699 40.431 207.930

295,16 117,34 603,47

– 2,8 6,0 4,0

Heil- und Hilfsmittel Schwangerschaft und Mutterschaft Zahnersatz

Ärztliche Behandlung

+/– Vorjahr % 3,9

Krankengeld

38.497

118,27

10,0

44.620

129,50

9,5

Leistungen im Ausland

1.089

3,35

– 15,2

2.145

6,23

86,0

Fahrkosten

11.503

35,34

10,9

12.492

36,26

2,6

Kuren

3.727

11,45

– 14,5

4.048

11,75

2,6

Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe

6.635

20,38

– 26,5

7.662

22,24

9,1

6.655

20,45

– 6,4

7.357

21,35

4,4

Häusliche Krankenpflege Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe Früherkennungsmaßnahmen Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation Kuren

IV: verwendete Mittel aus Anschubfinanzierung, Mehrleistungen DMP Sonstige Leistungen Gesamt

1.539

4,73

6,1

1.655

4,80

1,5

3.950

12,13

7,8

4.621

13,41

10,6

16.455

50,55

0,0

17.970

52,15

3,2

8.710

26,76

8,2

10.537

30,58

14,3

3.745

11,50

3,5

4.010

11,64

1,2

1

0,00

– 100,0

76

0,22

--

101.699

Arzneimittel 44.620

Krankengeld

Fahrkosten

Früherkennungsmaßnahmen und Modellvorhaben Empfängnisverhütung, Sterilisation und Schwangerschaftsabbruch Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft Haushaltshilfe und häusliche Krankenpflege Integrierte Versorgung (IV)

207.930 129.840

Ärzte

43.187 40.431 17.970 15.188 12.492 10.537 7.662 7.357 4.621 4.048

Integrierte Versorgung (IV)

4.010

Sonstige Leistungen

3.602

Leistungen im Ausland Empfängnisverhütung, Sterilisation usw. IV, Anschubfinanzierung DMP

2.145 1.655 76

Leistungsausgaben der hkk 2011 in % Krankenhaus

31,5 19,7

Ärzte 2.943

9,04

3,4

3.602

10,46

15,7

Arzneimittel

599.154

1.840,66

3,6

659.071

1.912,81

3,9

Krankengeld

15,4 6,8 6,6

Zahnärzte

6,1

Heil- und Hilfsmittel Schwangerschaft und Mutterschaft Zahnersatz

2,7 2,3 1,9

Fahrkosten

1,6

Häusliche Krankenpflege Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe Früherkennungsmaßnahmen Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation Kuren

Gliederung der Ausgabenbereiche im Jahr 2011 0 % 0,3 %1,9 % 5,3 %5 %

Leistungen Alt-RSA-Ausgaben Verwaltungskosten Prämie

1,2 1,1 0,7 0,6

Integrierte Versorgung (IV)

0,6

Sonstige Leistungen

0,5

Leistungen im Ausland Empfängnisverhütung, Sterilisation usw. IV, Anschubfinanzierung DMP

0,3 0,3 0,0

Sonstiges 92,3 %

18

92,7 %

19


Ergebnis der Prüfung der Jahresrechnung der hkk Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die hkk, Bremen Wir haben die Jahresrechnung – bestehend aus den Rechnungsergebnissen für das Jahr 2011 und dem Anhang zur Jahresrechnung 2011 – unter Einbeziehung der Buchführung der hkk, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung der Jahresrechnung nach § 77 Abs. 1a Satz 1 bis 4 SGB IV und den ergänzenden Ausführungsbestimmungen sowie der für das Rechnungswesen der gesetzlichen Krankenversicherung vom Bundesministerium für Gesundheit erlassenen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Krankenkasse. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über die Jahresrechnung unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung der Jahresrechnung nach § 317 HGB sowie § 77 Abs. 1a Satz 5 SGB IV und § 31 SVHV in Verbindung mit § 39 SRVwV unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Ordnungsmäßigkeit der Jahresrechnung wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Krankenkasse sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresrechnung überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Jahresrechnung den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung.

Bremen, den 18. Mai 2012

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jahresabschluss hkk-Pflegekasse 2011

Erfolgsrechnung der hkk-Pflegekasse im Jahr 2011 Einnahmen Beitragseinnahmen Vermögenserträge und sonstige Einnahmen Gesamt

20

je Versicherten in € 284,43

398

1,15

98.428

285,58

Ausgaben Pflegesachleistung

7.412

21,50

Pflegegeld Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson Pflegehilfsmittel und technische Hilfen Pflegekräfte Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen

11.937

34,64

1.607

4,66

860 0 2.261

2,50 0,00 6,56

Häusliche Beratungseinsätze

68

0,20

2.097

6,09

Pflegeberatung

191

0,55

Tages- und Nachtpflege

575

1,67

Kurzzeitpflege

1.124

3,26

Vollstationäre Pflege

Zusätzliche Betreuungsleistungen

21.517

62,43

Zuschuss für vollstationäre Pflege

0

0,00

Teilweise Kostenerstattung für vollstationäre Pflege Pflege in vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe Aufwendungen für Leistungen im Ausland

0

0,00

525

1,52

6

0,02

Summe Leistungsausgaben Sonstige Aufwendungen (insbesondere Finanzausgleiche) Verwaltungskosten inkl. MDK-Kosten

50.180

145,60

43.630

126,59

3.788

10,99

Gesamt

97.599

283,18

829

2,41

Jahresergebnis

ppa. Dr. Thomas Ull Wirtschaftsprüfer

in T€ 98.030

ppa. Ines Bannach Wirtschaftsprüferin

21


Ergebnis der Prüfung der Jahresrechnung der hkk-Pflegekasse Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die Pflegekasse der hkk, Bremen Wir haben die Jahresrechnung – bestehend aus den Rechnungsergebnissen der sozialen Pflegeversicherung für das Jahr 2011 – unter Einbeziehung der Buchführung der Pflegekasse der hkk, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung der Jahresrechnung nach den Ausführungsbestimmungen sowie der für das Rechnungswesen der gesetzlichen Pflegeversicherung vom Bundesministerium für Gesundheit erlassenen Rechnungslegungsvorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Pflegekasse. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über die Jahresrechnung unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung der Jahresrechnung nach § 317 HGB und § 31 SVHV in Verbindung mit § 39 SRVwV unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Ordnungsmäßigkeit der Jahresrechnung wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Pflegekasse sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresrechnung überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung.

Impressum Herausgeber hkk Erste Gesundheit. Martinistraße 26, 28195 Bremen Tel. 0421 3655-0, Fax 0421 3655-3700 info@hkk.de, www.hkk.de Redaktion Anita Gerdes Corporate Design und Gestaltung via roeper Erfolgskommunikation GmbH, Bremen

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Jahresrechnung den gesetzlichen Vorschriften.

www.hkk.de

Bremen, den 18. Mai 2012

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Dr. Thomas Ull Wirtschaftsprüfer

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ppa. Ines Bannach Wirtschaftsprüferin

23


www.hkk.de

Geschäftsbericht 2011