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Fonds im Fok us > Seite 10

Bellevue BB Medtech Gewinne in einem Zukunftsmarkt

Ko p f d e r Wo c h e > S e i t e 13

Bill Gross Schwächelnde Investmentlegende

06/13 06. August 2013

Run d um E T F s > S e i t e 14

60 erstklassige US-Dividendentitel in einem Index

S ch w e r p u n k t > S e i t e 3

Gesundheitsbranche – Megatrends treiben das Wachstum an

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Editorial

Schwerpunkt

Dr. Sebastian Sigler Chefredakteur

kompakt

fonds kompakt Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Investmentfonds Schwerpunkt: Gesundheitsbranche – Megatrends treiben das Wachstum an. . . . . . 3 Gastbeitrag: Thomas Hartauer

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Fonds-Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Fonds im Fokus: Bellevue BB Medtech – Gewinne in einem Zukunftsmarkt. . . . . . . . . 10 Kopf der Woche: Bill Gross – Schwächelnde Investmentlegende . . . . . . . . . 13 Rund um ETFs: 60 erstklassige US-Dividendentitel in einem Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Russischer Aktienmarkt hat Potential nach oben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Seltene-Erden-Sektor steht vor einem Comeback. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Impressum/Disclaimer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Geschlossene Fonds Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

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Liebe Leserinnen und Leser, sorgfältig muss überlegen, wer ein Vermö- konzentriert sich auf die Medizintechnik. gen, sei es groß oder klein, durch die volatile Mit seinem Anlageschwerpunkt kann er Wetterlage dieser Tage bringen und sogar andere Fonds ergänzen, die sich stärker auf vermehren will. Auf den ersten Blick, der bei Pharma oder Biotechnologie konzentrieren, Edelmetallen oder der Automobilbranche zum Beispiel in einem Portfolio, mit dem auf verweilen mag, scheint das Thema Gesund- das verstärkte Wachstum im Sektor Gesundheit vielleicht nicht den sichersten Hafen für heit gesetzt wird. Kein schlechtes Investment, wohlverdiente Rücklagen zu bieten – das meinen wir! täuscht. Es gibt hier viel zu entdecken! Portraitiert haben wir schließlich die Ja, der Boom der globalen Gesundheits­ „lebende Investmentlegende“ Bill Gross, branche dürfte sich in den kommenden Manager des größten Anleihefonds der Welt. Jahren fortsetzen. Darauf deuten vor allem Er verwaltet für Pimco, eine Allianz-Tochter, die demographischen Entwicklungen in insgesamt rund zwei Billionen Dollar, doch den Industrienationen und der zunehmende die Kunden laufen ihm in Scharen davon. Wohlstand in den Schwellenländern hin. Wir erklären, warum. Deshalb sind auf diesen Sektor fokussierte Sommerlich gestimmt wünschen wir nun Aktienfonds chancenreiche Investments. wie immer viel Vergnügen und Gewinn bei Unser Schwerpunkt widmet sich diesem der Lektüre. Thema. Nicht nur, dass wir hierzulande immer älter werden, wodurch mancherlei Herzlich, Kosten exponentiell steigen. Nein, auch andernorts, speziell in den Schwellenländern, Ihre Redaktion von fonds kompakt steigt – Gott sei Dank! – die Zahl der Menschen kontinuierlich, die genügend Geld zur Verfügung haben, um sich eine verbesserte, eine gute Gesundheitsversorgung zu leisten. Passend dazu blickt ein Gastautor, Thomas Hartauer, für uns in den Fernen Osten. Einen ganz besonderen Fonds haben wir in diesem Heft in den Fokus genommen, den Bellevue BB Medtech. Dieser Fonds


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Gesundheitsbranche –

Megatrends treiben das Wachstum an

Der Boom der globalen Gesundheitsbranche dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Darauf deuten vor allem die demographischen Entwicklungen in den Industrienationen und der zunehmende Wohlstand in den Schwellenländern hin. Deshalb sind auf den Gesundheitssektor fokussierte Aktienfonds chancenreiche Investments.

Die langfristige Entwicklung der Weltwirtschaft lässt sich nicht genau prognostizieren. Unabhängig davon sind zahlreiche ­A nalysten aber davon überzeugt, dass die Gesundheitsbranche stetig wachsen wird. Diese Einschätzung ist nicht aus der Luft gegriffen. Denn schon alleine die kontinuierlich zunehmende Welt­ bevölkerung spricht dafür, dass der Bedarf an Medikamenten und medizinischen Dienstleistungen steigen wird. Zudem treibt die steigende Lebenserwartung in vielen Ländern das Wachstum der Gesundheitsindustrie an, da vor allem alte Menschen an Zivilisationskrankheiten leiden. Dazu zählen beispielsweise Bluthochdruck und der Typ-2-Diabetes, der auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet wird. An dieser Stoffwechselerkrankung leiden fast 20 Prozent der Deutschen, die älter als 60 Jahre sind. Deutschlands Gesundheitsindustrie ist auf Erfolgskurs Aus der steigenden Lebenserwartung und der niedrigen Geburten­ rate resultiert in den Industrieländern eine Überalterung der Bevölkerung. Beispielsweise wird in Deutschland die Anzahl der Personen, die mindestens 85 Jahre alt sind, bis 2030 von 2,0 auf 3,8 Millionen steigen. Diese Menschen nehmen im Schnitt mehr als fünfmal so viele Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch wie die 45- bis 65-jährigen. Darüber hinaus werden immer mehr junge Leute chronisch krank. Gründe hierfür sind eine unausgewogene, 3

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kalorienreiche Ernährung und der Mangel an Bewegung. Vor diesem Hintergrund ist es leicht nachvollziehbar, dass die Geschäfte der im Gesundheitssektor tätigen Unternehmen florieren. Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), gemäß der die Branche in der Vergangenheit wesentlich stärker gewachsen ist als die Gesamtwirtschaft. Untersucht wurde vom BDI die Entwicklung von sieben großen Unternehmen der deutschen Gesundheitsindustrie – darunter befanden sich beispielsweise Fresenius, Merck sowie die deutschen Niederlassungen von Roche. Diese sieben Konzerne steigerten ihre Bruttowertschöpfung in den Jahren 2005 bis 2010 laut BDI um rund 40 Prozent. Deutschlands Wirtschaftsleistung ist im selben Zeitraum nur um knapp zehn Prozent gewachsen. Erwähnenswert ist auch, dass die untersuchten Gesellschaften im Krisenjahr 2009 ihre Ausgaben nicht reduziert haben – im Verarbeitenden Gewerbe sind damals die


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Investitionen jedoch um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Gesundheitsausgaben in den Schwellenländern werden steigen Eine wichtige Rolle bezüglich der künftigen Entwicklung der globalen Gesundheitsbranche spielt auch die Mittelschicht in den Schwellenländern – sie wird bis 2030 voraussichtlich von 1,8 auf 4,9 Milliarden Personen wachsen. Die zur Aktuell beträgt der Anteil Mittelschicht zählenden von Pharma-Aktien im Menschen sind wohlhaPortfolio des apo Medical bend genug, um Geld für Opportunities 30 Prozent. ihre Gesundheit auszugeben. Zur Zeit sind die Gesundheitsausgaben in den aufstrebenden Ländern in Osteuropa, Lateinamerika und Asien (Emerging Markets) noch erheblich niedriger als in den Industrienationen. Langfristig dürften sich die Unterschiede aber verringern, da mit dem zunehmenden Wohlstand ein steigender Anteil des verfügbaren Einkommens für medizinische Dienstleistungen ausgegeben wird. Generika sind günstige Alternativen zu Markenmedikamenten Erfreulicherweise lassen sich viele Krankheiten heutzutage wesentlich besser behandeln als vor einigen Jahren. Zurückzuführen ist dies auf Innovationen in den Bereichen Pharma und Medizintechnik. Oftmals verursachen die neuen Behandlungsmethoden aber hohe Kosten. Ein großer Teil davon muss von den staatlichen Gesundheitssystemen übernommen werden. Entschärfen lässt sich dieses Kostenproblem durch die Verordnung von Generika. Dabei handelt es sich um wirkstoffgleiche Medikamente, die erst nach dem Ablauf des Patentschutzes der jeweiligen Markenprodukte auf den Markt gebracht werden dürfen. Generika unterscheiden sich in puncto Wirksamkeit nicht von den Originalen. Allerdings ist ein Generikum erheblich günstiger als das 4

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Arzneimittel des Erstanbieters, da keine Forschungskosten anfallen und die Entwicklungskosten sehr gering sind. Und weil viele Regierungen den rasanten Anstieg der staatlichen Gesundheitskosten bremsen wollen, verfügt die Generika-Branche über ein großes Wachstumspotenzial. Aber auch andere Bereiche des Gesundheitsmarktes wie zum Beispiel Betreuung und Pflege sowie Medizintechnik überzeugen mit guten Perspektiven. Fondsidee I: apo Medical Opportunities Für Anleger, die auf alle Segmente des globalen Gesundheitsmarktes setzen möchten, eignet sich unter anderem der apo Medical Opportunities. In das Portfolio dieses mehrfach ausgezeichneten global anlegenden Fonds werden Aktien besonders aussichtsreicher Unternehmen aufgenommen. Ausgewählt werden die Titel von Experten der Apo Asset Management GmbH und der Medical ­Strategy GmbH. Das Portfolio umfasst in der Regel 120 bis 130 Positionen. Die zehn größten Positionen machen ungefähr 25 Prozent des gesamten Fondsvermögens aus. Um vom Potenzial des Gesundheitsmarktes optimal zu profitieren investieren die verantwortlichen Strategen jeweils etwa ein Viertel des Fondsvermögens in einen der vier Subsektoren der Gesundheitsbranche. Dabei handelt es sich um die Bereiche Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik sowie das ­Segment Dienstleistungen, Logistik, Großhandel und IT. Aktuell beträgt der Anteil von Pharma-Aktien im Portfolio des apo Medical Opportunities 30 Prozent. Das restliche Kapital ist in anderen Subsektoren der Gesundheitsbranche investiert. Deshalb ist der Fonds besser diversifiziert als der MSCI World Healthcare, in dem Pharma-Titel mit 60 Prozent gewichtet sind. Positiv zu werten ist zudem die langjährige Expertise der Fondsmanager. Der Schwerpunkt des Teams der Apo Asset Management GmbH liegt in der Analyse von Unternehmen, die einen Beitrag zur effizienten Gestaltung

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Von einer unerhörten Begebenheit

B E C K E N B AU E R FOR PRESIDENT Der Fußballkaiser kandidiert für das Amt des Bundespräsidenten – und zwingt die Kanzlerin in ein spektakuläres Abenteuer. Wolfram Weimer, einer der profiliertesten Journalisten des Landes, entlarvt in seiner Realsatire den Berliner Politikbetrieb auf unterhaltsame Weise.

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und Versorgung der Gesundheitssysteme leisten. Dazu zählen beispielsweise GenerikaProduzenten sowie Gesellschaften, die in den Bereichen Orthopädie, Diagnostik und Zahnheilkunde tätig sind. Das Team der Medical Strategy GmbH hat sich auf den medizinischpharmazeutischen Sektor spezialisiert, zu dem in erster Linie Pharma- und Biotechnologie­ konzern gehören. Fondsidee II: Fidelity Global Health Care Fund A Ein interessantes Investment ist auch der Fidelity Global Health Care Fund A, der von Hillary Natoff gemanagt wird. Sie hat ein Faible für große und gut positionierte Konzerne. Die drei am höchsten gewichteten Positionen im Fondsportfolio­ sind die Anteilscheine von Johnson & Johnson,

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Sanofi, und Roche. Derzeit hat Frau Natoff 48,7 Prozent des von ihr verwalteten Vermögens in US-Titel investiert, da die meisten bedeutsamen Unternehmen der globalen Gesundheitsindustrie ihren Sitz in Amerika haben. Der Portfolioanteil von Schweizer Gesellschaften beträgt 10,8 Prozent und der von französischen Firmen 7,9 Prozent. Der Fonds ist nahezu vollständig investiert – der Cash-Bestand beträgt lediglich 0,5 Prozent (Stand: 30.06.2013). Alle Aktien werden von Frau Natoff unter Berücksichtigung von fundamentalen Kriterien sorgfältig ausgewählt. Bislang hatte sie ein glückliches Händchen, denn mit einem Wertzuwachs von 72,5 Prozent hat sich der Fidelity Global Health Care Fund A in den zurückliegenden fünf Jahren etwas besser entwickelt als der Vergleichsindex

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MSCI ACWI/Health Care, der im selben Zeitraum um 62,1 Prozent gestiegen ist.

Fazit Der globale Gesundheitssektor wird in den kommenden Jahren weiter wachsen – und zwar weitgehend unabhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft. Daher eignen sich der apo Medical Opportunities und der Fidelity Global Health Care Fund A als Basisinvestments für langfristig orientierte Anleger. Bei diesen Brachenfonds muss natürlich mit Wertschwankungen gerechnet werden. Die Volatilität dürfte jedoch wesentlich geringer ausfallen als bei Fonds, die auf die Sektoren Finanzen, Industrie und Energie fokussiert sind.

Ausgewählte Produkte Name

WKN

ISIN

Kategorie

apo Medical Opportunities

A0EQ6Y

LU0220663669.

Fidelity Global Health Care Fund A

941117

LU0114720955

Ausrichtung

Auflagedatum

Volumen

Aktienfonds Gesund- global heitsbranche

31.08.2005

87,36 Mio. €

Aktienfonds Gesund- global heitsbranche

01.09.2000

287,52 Mio. €

Quelle: Fondsratingagentur Morningstar (Stand: 05.08.2013)

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Thomas Hartauer Lacuna AG Healthcare Fonds

Asiatisch-pazifischer Gesundheitsmarkt mit langfristigem Aufholpotenzial

Asiens Healthcare-Sektor bietet zweistellige Wachstumsraten

Asiens Gesundheitsmärkte legen seit Anfang 2012 stabil zu. Das zeigt sich in der Entwicklung des Healthcare-Index MSCI Asia Pacific Health, der seit dem rund 28 Prozent Plus generierte. Für Investoren ein aussichtsreiches Anlageumfeld, zumal der Healthcare-Sektor in Asien auch mittelfristig jährliche Zuwachsraten von bis zu 20 Prozent verzeichnen wird. Damit setzt sich die asiatische Gesundheitsbranche deutlich von Asiens Gesamtmarkt ab, der durch seine Exportabhängigkeit immer wieder mit Unsicherheiten zu kämpfen hat. Der dortige Healthcare-Sektor hingegen profitiert von einer klar Binnenmarkt getriebenen Nachfrage, die sich aus dem aktuellen Status der jeweiligen Gesundheitssysteme ergibt. So ist das Versorgungsniveau hier größtenteils noch sehr niedrig und befindet sich erst im Aufbau, was eine langfristig intakte Nachfragesituation mit sich bringt.

Asiatische Gesundheitsmärkte im Überblick Asien steht vor einer großen Herausforderung. Denn hier leben zwei Drittel der gesamten Weltbevölkerung. Zudem betrifft der demo­ grafische Faktor des Bevölkerungswachstums hauptsächlich die dortigen Emerging Markets. So gehen Prognosen von deutlichen Zuwächsen in der Bevölkerungszahl aus. Sie alle gilt es mit Gesundheitsdienstleistungen zu versorgen, die zu einem Großteil noch gar nicht – oder nur sehr rudimentär – vorhanden sind. Dieser Status spiegelt sich auch in den vergleichsweise niedrigen ProKopf-Gesundheitsausgaben wider. Diese liegen nach Angaben der WHO (World Health Statistics 2012) beispielsweise in Indien nur knapp über 0 USD, in China etwa bei 100 USD. Doch mit zunehmendem Wohlstand und sich etablierenden Gesundheitssystemen 6

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holen die Emerging Markets nach und nach auf und weisen vor diesem Hintergrund inzwischen zweistellig wachsende Gesundheitsausgaben auf. In China z.B. steigen sie um jährlich 17-20 Prozent. Wesentlicher Treiber ist z.B. konkret in China auch die 2009 beschlossene umfassende Gesundheitsreform. Ziel der Reform ist es, bis 2020 eine flächendeckende medizinische Grundversorgung sicherzustellen – u.a. in Form von Krankenhäusern, Arztpraxen oder sogenannten Gesundheitszentren. Bislang wurden ca. 1.000 der geplanten 2.000 Krankenhäuser neu gebaut bzw. saniert, gut 3.600 der avisierten 30.000 Gesundheitszentren sind entstanden. Außerdem sind heute bereits 95 Prozent der Chinesen krankenversichert, 2009 waren es gerade einmal 25 Prozent. Vor diesem Hintergrund stieg auch die Patientenzahl deutlich an – 2011 um ganze 40 Prozent. Damit einher


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geht eine zunehmende Nachfrage vor allem im Medtech-Bereich. China ist so inzwischen der weltweit sechstgrößte Medizinaltechnik-Markt und produziert aktuell über 50 Prozent des eigenen Medtech-Bedarfs, 2003 lag der Anteil noch bei 15 Prozent. Insgesamt erreichen chinesische Unternehmen damit Wachstumsraten von über 15 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: In den USA oder Europa liegen die Zuwachsraten bei drei bis fünf Prozent jährlich. Darüber hinaus spielt in den Emerging Markets auch die Generika-Branche eine entscheidende Rolle. Denn hier trifft ein hoher Versorgungsbedarf auf kaum zur Verfügung stehende Gelder. Daher wird hauptsächlich auf die günstigen, generisch erzeugten Arzneien zurückgegriffen. Ein aus Investorensicht aussichtsreicher Generika-Standort ist beispielweise Indien, dessen Firmen in diesem Segment zweistellige Wachstumsraten aufweisen. Dies lässt sich zum einen mit der hohen Nachfrage im eigenen Land erklären. So hat Indien, mit 1,2 Mrd. Menschen bereits heute das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt, mit stark wachsenden Einwohnerzahlen zu kämpfen, was künftig die Versorgung weitaus größerer Menschenmengen notwendig macht. Bis 2050 soll die Bevölkerungszahl laut Prognosen auf bereits 1,6 Mrd. Inder steigen. Ein weiterer wichtiger Faktor für Indiens starken Generika-Sektor ist der zunehmende internationale Erfolg. So zählt Indien inzwischen zu einem der wichtigsten Generika-Produzenten weltweit und beliefert u.a. die USA mit qualitativ hoch­wertigen generisch erzeugten Medikamenten.

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etwa gehört weltweit zu den vergleichsweise teuren Systemen, sodass die Regierung auf Einsparmaßnahmen setzt. Vor diesem Hintergrund forciert Japan die Verschreibung der wesentlich günstigeren, generisch hergestellten Arzneien, sodass Marktexperten mittelfristig einen Anstieg des Generika-Anteils am japanischen Medikamentenvolumen auf bis zu 50 Prozent erwarten – 2007 lag dieser noch bei 18 Prozent. Es zeigt sich damit, dass auch teure Systeme aussichtsreiche Investmentchancen bieten – sofern die richtige Perspektive eingenommen wird.

Investieren mit gesundem Fokus Der Weg hin zu einer Gesundheitsversorgung, wie sie im Westen vorzufinden ist, ist für die asiatisch-pazifischen Schwellenländer Markt­ experten zufolge noch recht weit. Daher wird die positive Entwicklung Investoren noch über einen langen Zeitraum begleiten. Länder wie Japan, die bereits heute deutlich westliche Züge in ihrer Gesundheitsversorgung aufweisen und daher eher mit einer Kosten- als mit einer Versorgungsproblematik umgehen müssen, bilden bislang eine Ausnahme. Von diesem positiven Marktumfeld können Anleger mit gezielt investierenden Fonds profitieren. In Europa bietet einzig der Lacuna - Adamant Asia Pacific Health diese Option. Mit einem Plus von rund 41 Prozent (Stand: 12.07.2013) übertrifft er in seiner Wertentwicklung seit 2012 sogar die solide Performance des MSCI Asia Pacific Health. Neben dem hohen möglichen Wertzuwachs profitieren Investoren gleichzeitig von dem defensiven Charakter des Fonds, dessen Volatilität auf 260 Tage mit 10,2 Prozent (Stand: April 2012) niedriger liegt als die des breiten asiatischen Marktes mit 12,8 Prozent. Managementpartner des Fonds ist die auf Gesundheitsmarktresearch spezialisierte Adamant Biomedical Investments AG, die auch für die kommenden Jahre von zweistelligen Wachstumsraten für den asiatischen Gesundheitsmarkt ausgeht. Wachstumsmarkt China: Medtech wächst in China mit 15-20% p. a.

Im Gegensatz zu diesen wachsenden Gesundheitsmärkten zeigen sich auch im asiatischen Raum Systeme, die – wie in den etablierten Industrienationen, z.B. Deutschland, – ihren Fokus vermehrt auf Kostensenkung legen. Hierzu gehören Südkorea und Japan, deren Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben bereits bei 1.100 USD bzw. 4.000 USD liegen. Japan Quelle: Adamant Research, 2013

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HENDERSON

Keine Überbewertung John Bennett, Leiter European Equities bei Henderson Global Investors,­ sieht Pharmaaktien weiter im Aufwind: „Bei der Verwaltung des Port­ folios halten wir an der Theorie einer Rückkehr zum Mittelwert fest. Vor drei Jahren waren Pharmaaktien praktisch aus der Mode gekommen und ihre Kurse auf extrem niedrige Niveaus gefallen. Dabei hatte der Markt jedoch übersehen, dass sich Pharmaunternehmen am Beginn einer langfristigen Wachstumsstory befanden. Höhen und Tiefen gehören in jeder Branche dazu. Aber leider haben vor allem die Jahre 1998 bis 2006, in denen weniger neue Medikamente auf den Markt gebracht

wurden, das Bild der Pharmabranche in der Öffentlichkeit geprägt – und verzerrt“. Bennett verweist darauf, dass sich die Pharmafirmen breiter aufgestellt und nachhaltigere Ertragsquellen erschlossen hätten. Dazu zählen seiner Auffassung nach preiswertere Generikaprodukte und Aktivitäten in den Emerging Markets. „Inzwischen erkennen immer mehr Anleger das mit Pharmaaktien verbundene Potenzial, so dass deren Kurse wieder steigen. Von einer Überbewertung sind sie aber noch weit entfernt. Wir glauben, dass sich die Branche inmitten eines breit angelegten Aufwärtstrends befindet“, so Bennett.

FRANKLIN TEMPLETON

Gute Aussichten für Biotechs Evan McCulloch, Vicepresident und Portfoliomanager Franklin Equity Group, sieht weiter gute Perspektiven bei den Biotech-Unternehmen. Von 2009 bis 2011 habe sich der Biotechnologie-Sektor schwächer entwickelt als der breite Markt. Vor allem die Branchenschwergewichte seien sehr günstig bewertet gewesen. Der Markt habe den Konzernen keine lohnenden Investitionen in Forschung und Entwicklung zugetraut. Trotz KGVs von teilweise deutlich über 20 sieht McCulloch, der auch den Franklin Biotechnology Discovery Fund (ISIN: LU0109394709) managt, die Large Caps der Branche wie Gilead, Celgene und Biogen Idec aufgrund ihrer

hohen Wachstumsraten nicht für überbewertet. „Wir bauen unseren Fonds Bottom-up auf. Die Firmen müssen uns mit den wichtigsten Kennzahlen überzeugen und beweisen, dass sie der Konkurrenz in Sachen Entwicklung und Vermarktung ihres Produktes einen Schritt voraus sind. Wir haben in den letzten Jahren sehr gezielt auf Teilbereiche der Biotechnologie gesetzt. Als lukrative Anlagenischen erachten wir Arzneimittel für seltene Erkrankungen, Biologika, Arzneimittel-Medizinprodukt -Kombinationen und einige weitere Nischen mit hohem, bislang ungedecktem medizinischem Bedarf “, so McCulloch zu seinem Investmentansatz.

DEXIA ASSET MANAGEMENT

Innovationsträger USA Rudi van den Eynde, Head of Thematic Global Equity bei Dexia Asset Management, sieht Gründe für den Biotech-Boom u.a. in der wachsenden Anzahl an medizinischen Innovationen, die sich in der hohen Zahl der Neuzulassungen durch die US-Gesundheitsbehörde FDA und die Europäische Arzneimittelbehörde EMA im vergangenen Jahr dokumentieren lassen. Bei führenden Biotechnologieunternehmen wie Celgene, Amgen und Biogen seien seit 2000 Umsatz und Gewinn substantiell gestiegen. Das unterscheide sie von vielen Technologie- und 9

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Telekomunternehmen. Nach van den Eynde, der auch den Dexia ­Equities L Biotechnology (ISIN: LU0108459040) verantwortet, gab es in den vergangenen Jahren handfeste Erfolge beispielsweise bei der Bekämpfung von Hepatitis C. Die Emerging Markets sieht der Fondsmanager nicht als Motor für den Biotech-Sektor. Die meisten Innovationen kämen aus den USA. Das sei u.a. dadurch bedingt, dass dort mehr Venture Capital­ zur Verfügung stehe und mehr öffentliche Gelder wie etwa über das National Institute of Health in die Forschung investiert würden.


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HEIDELBERGER LEBEN

Strategien für Renditechancen bei der Altersvorsorge mit Fonds Langfristige Altersvorsorge in Zeiten historisch niedriger Zinsen – für viele Makler ist es eine Herausforderung, ihre Kunden von den Vorteilen einer am Kapitalmarkt orientierten und auf längere Sicht angelegten Altersvorsorge zu überzeugen. „Es ist unwahrscheinlich, dass Kunden allein mit den immer noch beliebten Alternativen Sparbuch oder Tagesgeldkonto ihre langfristigen Vorsorgeziele erreichen können“, so Thomas Klein, Head of Marketing & Sales der Heidelberger Leben. Makler sollten gemeinsam mit ihren Kunden auf eine breite Streuung der Anlageformen im Portfolio achten. Gerade in Märkten mit stärkeren Kursschwankungen sollte das Portfolio auch die entsprechende Flexibilität aufweisen, um auf veränderte Marktbedingungen reagieren zu können. „Es ist wichtig, dass Makler mit ihren Kunden ein breit diversifiziertes Portfolio zusammenstellen, das die Schwankungen der einzelnen Anlageklassen ausgleichen kann und vor allem zum Sicherheitsbedürfnis und Anlagehorizont der Kunden passt“, betont Klein. Im „5R“-Report der Heidelberger Leben erreichten die ausgewählten Fonds zur Altersvorsorge bei monatlicher Sparweise von 2002 bis 2012 durchschnittliche jährliche Renditen von 1,69 Prozent für einen Geldmarktfonds (FT AccuGeld) bis zu 12,96 Prozent für einen Aktienfonds (Templeton Asian Growth A) – trotz zwischenzeitlicher Krisen wie der Finanzmarktkrise in 2008. „Vieles spricht dafür, dass für Neueinsteiger in die fondsgebundene Altersvorsorge mit regelmäßiger Sparleistung und langfristiger Laufzeit die Ausdauer wichtiger ist, als der Einstiegszeitpunkt oder frühzeitige und häufige Wechsel zwischen den Anlagekonzepten“, so Klein weiter. Für Kunden, die die Asset-Allocation Profis überlassen möchten, würden sich vermögensverwaltende Fonds anbieten. Manager dieser Fonds versuchen, den Aktienanteil in Phasen steigender Kurse zu erhöhen, um in Phasen sinkender Aktienkurse den Renten- oder Geldmarktanteil entsprechend aufzustocken. Im Extremfall reduzieren einige Fondsmanager ihre Aktienfondsquoten sogar auf Null, um das Vermögen der Anleger bestmöglich zu schützen. Mit den HLE Active Managed Portfolios bietet die Heidelberger Leben drei vermögensverwaltende Konzepte mit unterschiedlichen Chance-Risiko-Profilen an, die von Morningstar gemanagt werden. Eine Orientierungshilfe stellt auch der „5R“-Report dar, den diese Versicherungsgesellschaft regelmäßig auflegt. 10

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Die Schuldenkrise ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Diesmal geht es um mehr als eine Wirtschaftsschwäche. In Wahrheit droht Europa ein Schlag von historischer Dimension. Denn – so mahnt Wolfram Weimer – wir leiden nicht nur an einer finanziellen, sondern auch an einer kulturellen Schuldenkrise. Das Abendland geht seinem Sonnenuntergang entgegen. Seine Werte, seine Religion, seine Tradition werden ausverkauft. Weimer bringt den gefühlten Kulturpessimismus unserer Zeit auf den Punkt. Er analysiert, dass der akuten Krise ein langfristiger Substanzverlust zugrunde liegt. Und er warnt davor, dass wir wie vor 100 Jahren wieder an einem Abgrund stehen. Dieses Buch entschlüsselt das neue Titanic-Syndrom vom drohenden Untergang. Es ist eine wuchtige Fundamentalkritik: Lustvoll, intelligent, polemisch. € 10,00 (D) / ISBN 978-3-579-06655-4

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Bellevue BB Medtech – Gewinne in einem Zukunftsmarkt

Der Bellevue Medtech-Fonds konzentriert sich auf ein spezielles Thema innerhalb des Healthcare-Bereiches, nämlich die Medizintechnik. Mit seinem Anlageschwerpunkt kann er andere Fonds, die sich stärker auf Pharma oder Biotechnologie konzentrieren, in einem Portfolio sinnvoll ergänzen.

Ansatz Das Fondsmanagement sucht weltweit Unternehmen, die über ein möglichst ausgereiftes Produktportfolio verfügen. Betreut wird das Produkt von Marcel Fritsch und Stefan Blum als leitendem Portfoliomanager. Bei der Auswahl konzentrieren sie sich auf mittel- und großkapitalisierte Unternehmen. Die Aktienselektion wird vorrangig nach fundamentalen Bottom-up- Kriterien getroffen. Dabei finden sowohl quantitative Aspekte wie z. B. Unternehmenskennziffern als auch qualitative Aspekte Berücksichtigung. So ist dem Fondsmanagement regelmäßiger Kontakt zu den Unternehmen, in die investiert wird, sehr wichtig. Besonders achten sie auf den medizinischen Nutzen und mögliche Einspareffekte für das Gesundheitssystem. Ein globales Expertennetzwerk aus Sektorenspezialisten unterstützt das Fondsmanagement bei der Meinungsbildung und bei den Investmententscheidungen. Portfolio Regionaler Schwerpunkt des Fonds ist eindeutig die USA mit einem Portfolioanteil von über 66 %. So verwundert es nicht, dass die drei am stärksten gewichteten Aktien, nämlich Baxter, Abbott Laboratories und Intuitive Surgical aus den USA kommen. Baxter ist in seinem Geschäftsbereich sehr breit aufgestellt. Das Geschäftsfeld umfasst sowohl den Vertrieb von Spritzen und technischer Ausrüstung, die zur Dialyse benötigt wird, als auch von Biopharmazeutika zur 11

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Fondsdaten Bellevue BB Medtech ISIN:

LU0415391431

Fondsvolumen:

110,1 Mio. Euro

Fondswährung:

Euro

Auflegungsdatum Gesamtkostenquote:

30.09.2009 2,35%

Bekämpfung schwerer Krankheiten. Aufgeteilt nach den medizintechnischen Sektoren ist die Kardiologie mit 20 % im Fonds vertreten, gefolgt von Chirurgie (13 %) und dem Schwerpunkt Dialyse/Blut (12,6 %). Trotz der globalen Ausrichtung finden sich im Fonds keine japanischen Titel: „Wir sehen trotz der massiven Abwertung des Yen von Investments in japanische Aktien ab. Die mangelnde Transparenz und Bereitschaft, strukturbedingte Probleme nachhaltig anzugehen, lassen uns weiterhin an der Seitenlinie stehen“, so Stefan Blum. Generell gewinnt der asiatisch-pazifische Raum


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nach Auffassung von Blum zunehmend an Bedeutung. Unternehmen stellen dort nicht nur günstig Produkte für den Weltmarkt her, zunehmend wird dort auch Know-how aus dem Westen zugekauft und weiterentwickelt. Rückblick und Perspektiven Seit Auflegung des Fonds im September 2009 lag der Wertzuwachs bei über 55 %. Der maximale Verlust auf Sicht von drei Jahren lag bei knapp 20 %. In den vergangenen Monaten, in denen der Biotechnologiesektor sehr gut performt hat, hinkten Medizintech-Aktien im Vergleich dazu etwas hinterher: „Die Medizintechnik ist eine reife Industrie, die vom Gewinnwachstum getrieben wird, während bei der Biotechnologie oft das Umsatzwachstum im Fokus steht. Trotz dieses eher defensiven

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Charakters schlagen die MedizintechnikAktien häufig den breiten Aktien-Markt“, so Blum.

Fazit Der Bereich der Medizintechnologie hat im vergangenen Jahrzehnt vielfältige Innovationen beispielsweise bei der Orthopädie oder der Kardiologiegebracht. Der Bedarf an medizintechnischen Lösungen wird auch weiterhin durch Faktoren wie die demographische Entwicklung in den entwickelten Industrienationen und zunehmenden Wohlstand in den Emerging Markets beflügelt. Anleger können über den Fonds mit einem ausgewiesenen Experten-Team von einem nachhaltigen Trend profitieren.

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Schwächelnde Investmentlegende

Bill Gross Um es mit Johann Wolfgang von danebengegangen ist. An seinem Intellekt dürfte es nicht Goethe zu sagen: „Unsterblichliegen. Laut der Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“­ keit ist nicht jedermanns Sache.“ studierte Gross Psychologie an der Duke University in Das gilt auch für die lebende Durham, North Carolina, er verließ sie 1966 mit dem Investmentlegende Bill Gross, Bachelor-Grad. Nach dem Militärdienst bei der Navy Manager des größten Anleiheerwarb er 1971 den akademischen Grad MBA an der fonds der Welt, dem Pimco Total University of California Los Angeles (UCLA). Sein Return Fonds. Pimco steht für ­Studium finanzierte er als professioneller Black-JackPacific Investment Management Spieler in Las Vegas – auch dies ein Beleg dafür, dass er Bill Gross Company. Die Allianz-Tochter aus ein helles Köpfchen ist. Manager des Kalifornien verwaltet insgesamt Pimco Total Return Fonds rund zwei Billionen Dollar, denn Der jüngste und für seine Verhältnisse außergewöhnliGross, dem erfolgsverwöhnten che Misserfolg ist indes einfach zu erklären: Gross hatte Manager, schwimmen die Felle – im April dieses Jahres auf steigende Anleihepreise gesetzt oder besser gesagt: die Kunden – davon. und in dem Total-Return-Fonds US-Staatsanleihen hinzugekauft. Die Rechnung ging jedoch nicht auf. Grund dafür ist das drohende Allein im Juni zogen Anleger knapp 15 Ende der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed: Deren Milliarden Dollar aus dem Pimco-Flag- Chef Ben Bernanke hatte im Juni zu verstehen gegeben, dass die schiff-Fonds ab. Laut dem Fondsanaly- Notenbank die Aufkäufe von Staatsanleihen in „maßvollen Schritten“ sehaus Morningstar waren dies die größten zurückfahre, wenn die Wirtschaft sich weiter stabilisiere. Mit anderen Abf lüsse seit 20 Worten heißt das: Die Zinsen könnten bald wieder angehoben werJahren. Gross gibt den. Und steigende Zinsen sind Gift für bereits begebene Anleihen, sich kämpferisch: die weniger Renditen als die der neuen Papiere abwerfen. Mit der „Unsterblichkeit ist nicht „Geraten Sie nicht schwindenden Nachfrage nach den alten Anleihen fallen auch deren jedermanns Sache.“ in Panik. Wenn Kurse. Die Folge: Das Vermögen des Anleihenfonds, der die alten eine Person Angst Anleihen im Portfolio hat, sinkt. Johann Wolfgang von Goethe hat, schreien Sie sie an. Dieses Schiff wird den Hafen erreichen, Gross’ Fallhöhe ist gigantisch. Schließlich er der Manager des größten mit der Hilfe der Fed, Pimco und den Co- Publikumsfonds der Welt. Seit den 1970er Jahren baut er an seinem Kapitänen“, schrieb der 69-Jährige jüngst in eigenen Denkmal. Kein Anleihe-Investor war bislang erfolgreicher seinem Investment-Ausblick. als er. Dazu passt auch folgende Geschichte: Als der damalige USFinanzminister Timothy Geithner in der Finanzkrise keinen Ausweg Das klingt nach Durchhalteparolen. Der mehr sah, soll er nicht einen seiner Berater um Rat gefragt, sondern Bill frühere Marineoffizier will offensichtlich Gross an seinem Wohn- und Firmensitz im südkalifornischen Urlaubsnicht eingestehen, dass auch er nur ein ort Newport Beach angerufen haben. Ob derartiges auch in Zukunft Mensch ist und dass seine Anlagestrategie passieren könnte, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Es ist ein in den vergangenen Monaten gründlich riskantes Spiel, und die höchsten Trümpfe sind noch nicht gespielt. 13

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erstklassige US-Dividendentitel in einem Index Breit gestreut in Aktien mit hoher Dividendenrendite zu investieren ist eine bewährte Anlagestrategie – einfach umsetzen lässt sie sich mit einem von SPDR aufgelegten ETF. Mit Sparbüchern, Tagesgeldkonten und deutschen Bundesanleihen lässt sich kein Vermögen aufbauen, aber mit soliden Aktien ist dies möglich. Strategisch sinnvoll ist es, gezielt Anteilscheine mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite zu kaufen. Schließlich deuten üppige Ausschüttungen in der Regel darauf hin, dass die Geschäfte der jeweiligen Unternehmen florieren. Allerdings sollten Anleger vor dem Einstieg prüfen, wie nachhaltig die Zahlungen in der Vergangenheit waren und ob künftig ebenfalls hohe Dividenden zu erwarten sind.

sinnvoll, lediglich einen kleinen Betrag in diesen Indexfonds zu investieren und im Falle eines Kursrückgangs die Position aufzustocken. Als Depotbeimischung ist dieser ETF auf jeden Fall gut geeignet, zumal dessen Gesamtkostenquote nur 0,35 Prozent beträgt.

S&P High Yield Dividend Aristocrats-Index

US-Unternehmen mit überzeugender Dividendenpolitik Sehr interessant sind für langfristig orientierte Investoren die Aktien von Gesellschaften, die ihre Ausschüttung sukzessive erhöhen. Solche Titel sind im S&P High Yield Dividend Aristocrats-Index enthalten. Dieses Kursbarometer umfasst die 60 dividendenstärksten Aktien des S&P 1500. Die jeweiligen Unternehmen konnten ihre Dividende in den zurückliegenden 25 Jahren kontinuierlich steigern. Lukrative Depotbeimischung Die Performance des S&P High Yield Dividend Aristocrats-Index ­bildet ein von SPDR aufgelegter ETF (WKN: A1JKS0) ab. Seit Jahres­beginn hat sich ein Anteil dieses ETFs um 20,6 Prozent verteuert. Aufgrund dieser positiven Wertentwicklung ist es zurzeit 14

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Stand: 05.08.2013


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Russischer Aktienmarkt hat Potential nach oben

In den kommenden Jahren dürfte Russlands Wirtschaft auf Wachstumskurs bleiben. Aber nicht nur deshalb ist ein Russland-ETF ein chancenreiches Investment.

Russlands Regierung erwartet einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,4 Prozent in diesem Jahr. In dem 17 Millionen Quadratkilometer großen Riesenreich ist dies die niedrigste Wachstumsrate seit 2009. Langfristig dürfte sich die Dynamik des Aufschwungs aber beschleunigen. Dafür sprechen unter anderem die Antikorruptionsmaßnahmen, der WTO-Beitritt im vergangenen Jahr sowie die Tatsache, dass das Land in der aktuellen „Doing Business“-Studie der Weltbank vor Brasilien und Indien steht. Ölpreise dürften stabil bleiben Einen großen Teil seiner Exporterträge erwirtschaftet Russland mit dem Verkauf von Öl. Deshalb profitiert das Riesenreich von der jüngsten Erholung der Ölpreise. Überdies ist ein nachhaltiger Rückgang der Preise des „schwarzen Goldes“ Expertenmeinungen zufolge zurzeit unwahrscheinlich. Aus Anlegersicht interessant ist auch, dass Russlands Industrieproduktion im Juni im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent gewachsen ist, nachdem sie zuvor zwei Monate in Folge zurückgegangen ist. Günstige Bewertungen laden zum Einstieg ein Aktuell liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis russischer Aktien etwa 50 Prozent unter dem Durchschnittswert der vergangenen 15

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DAXglobal Russia Index EUR

Stand: 05.08.2013

zehn Jahre. Daher ist ein von RBS Market Access aufgelegter ETF (WKN: A0MU3V) auf den DAXglobal Russia-Index kaufenswert. Dieses Kursbarometer enthält die Aktien der 30 größten im Ausland notierten russischen Unternehmen.


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Seltene-ErdenSektor

steht vor einem Comeback Mittelfristig dürften sich die Aktien von Unternehmen, die Seltene Erden produzieren oder entsprechende Liegenschaften explorieren, verteuern. Davon können Anleger mit einem ETF des Schweizer Bankhauses UBS profitieren. Anzeige

Ohne Seltene Erden wäre die Herstellung von Plasmabildschirmen, Smartphones, Energiesparlampen sowie Batterien für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge nicht möglich. Deshalb werden diese Metalle, die aus Mineralien wie Monazit und Bastnäsit gewonnen werden, auch in den kommenden Jahren dringend Derzeit entfallen benötigt. Unabhängig davon etwa 97 Prozent des sind die Preise von Seltenen Angebots an Seltenen Erden 2012 drastisch zurückgeErden auf China. gangen, nachdem sie sich zuvor zum Teil verzehnfacht hatten. Gründe für den Rückgang der Preise waren ein vorübergehender Rückgang des Bedarfs sowie die erhebliche Ausweitung der Produktionsmengen. Nachfrage wird deutlich steigen Derzeit entfallen etwa 97 Prozent des Angebots an Seltenen Erden auf China. Schon 2014 könnte das Reich der Mitte ein Netto­ importeur dieser High-Tech-Metalle werden. Ebenfalls interessant: Weltweit werden in diesem Jahr etwa 120.000 Tonnen Seltene Erden verarbeitet. Und bis 2020 wird der globale Bedarf voraussichtlich auf 215.000 Tonnen steigen. Angesichts dieser Perspektiven 16

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erwarten Analysten mittelfristig steigende Seltene-Erden-Preise. Parallel dazu dürften die Aktien der Produzenten dieser Metalle Wertzuwächse verbuchen. Großer Abstand zum Rekordhoch Risikofreudige Anleger können mit einem vom Schweizer Bankhaus UBS aufgelegten

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ETF (WKN: A1JHNC) auf den Stoxx Global Rare Earth setzen. Dieser Index enthält die Aktien von Unternehmen, die mindestens 30 Prozent ihrer Einkünfte im Seltene-Erden-Sektor erwirtschaften. Derzeit notiert dieser ETF etwa 16 Euro unter dem am 2. Februar 2012 erreichten Rekordhoch (25,49 Euro).

UBS-ETF STOXX Global Rare Earth A

Stand: 05.08.2013

Impressum Herausgeber: Weimer Media Group GmbH Maximilianstraße 13 80539 München

Layout: addna, Nürnberg

Chefredakteur: Dr. Sebastian Sigler

Bildnachweis: Fotolia

Chefin vom Dienst: Nina Bradinova

Deutsche Bibliothek: ISSN 1862-6645

Verlagsleitung: Michaela Ellen Lenz Tel.: 08022-7044443 Mobil: 0171-5597641 michaela.lenz@boerse-am-sonntag.de

Auflage: 93.000

Anzeigenleiter/Mediaberater: Wolfgang Hansel Tel.: 08022-7044443 Mobil: 0173-6762590 hansel@weimermedia.de

Technik: Marcus Brauer, menthamedia

Erscheinungsweise: monatlich Amtsgericht: München, HRB 198201 Leserservice: leserservice@fonds-kompakt.de fonds kompakt Archiv: http://www.fonds-kompakt.de/archiv Geschäftsführer und Verleger: Dr. Wolfram Weimer

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Rund um ETFs

IMMAC

Brandenburgische Pflegeimmobilie Anleger können sich an einem geschlossenen Immobilienfonds, dem „IMMAC Pflegezentrum Ludwigsfelde Renditefonds GmbH & Co. KG“ beteiligen. Der Anleger wird Kommanditist oder über ein Treuhandverhältnis mittelbarer Gesellschafter dieser Fondsgesellschaft. Investiert wird in ein Pflegeheim. Die Mindestbeteiligung liegt bei 20.000 EU. Dabei wird ein Aufgeld von 5 % fällig. Für den einzelnen Gesellschafter ist sein Beteiligungsverhältnis bis zum 30. April 2028 unkündbar. Die CASA REHA Altenpflegeheim GmbH mit Sitz in

Oberursel ist Pächterin des Investitionsobjekts. Der Pachtvertrag hat eine unkündbare Laufzeit bis zum 30. September 2032. Die Pflegeimmobilie liegt im brandenburgischen Ludwigsfelde, elf Kilometer südlich von Berlin. Das Investitionsvolumen liegt bei 13.695.000 Euro, davon sind 5,9 Mio. Kommanditkapital geplant. Laut Prognoserechnung beträgt die Ausschüttung bis 2021zunächst 6,5 % p.a. der Beteiligungssumme ohne Agio. Die Auszahlungen steigen bis auf 8 % p.a. der Beteiligungssumme ab dem Jahr 2027.

ZUKUNFTSFONDS HEILBRONN

Zielgenaue Therapiestoffe Für eine zielgenaue Anwendung von Therapiestoffen sorgen die IntelliCap-Einwegkapseln der Heilbronner Medimetrics GmbH. Umgesetzt wird die exakte Platzierung durch spezielle Sensoren, die die ph-Werte im Magen-und Darmtrakt feststellen und so für die genaue Positionierung sorgen können. Mit dieser Technologie sind personenspezifische Therapien bei Krankheiten wie Morbus Crohn oder Darmkrebs möglich. Darüber hinaus können herkömmliche Therapien mit weniger Nebenwirkungen realisiert werden. Das Unternehmen ist ein Spin-off des PhilipsKonzerns. Unternehmenschef Olaf Weiner setzt darauf, dass die großen Pharmaunternehmen bei der Entwicklung neuer oraler

Medikamente auf die Technologien von Medimetrics zurück­ greifen. Zur Umsetzung des künftigenUnternehmenswachstums sind weitere Finanzierungsrunden mit dem Zukunftsfonds ­Heilbronn geplant. Der Finanzierer zählt mit einem dreistelligen Millionenbetrag in Euro an Fondsvolumen zu den großen Risikokapitalgebern in Deutschland. Überwiegend tritt er als Lead Investor in einer Größenordnung von 500.000 Euro bis 10 Millionen Euro auf. Als Voraussetzung für eine Kapitalbeteiligung müssen Firmen unter anderem technologische Innovationen als Kern des Unternehmens, klar definierte Alleinstellungsmerkmale und ein Standortbekenntnis zur Region Heilbronn mitbringen.

INP

232 % an Rückflüssen geplant Die INP Holding AG wurde 2005 gegründet und betätigt sich u.a. als Asset Manager im Sozialimmobiliensektor. Mit dem geschlossenen Fonds „16. INP Deutsche Pflege Salzgitter-Bad“ können sich Anleger an einer im November 2012 fertiggestellten stationären Pflegeeinrichtung, dem „Irenenstift“ in Salzgitter-Bad beteiligen. Die Pflegeeinrichtung ist in den kommenden 20 Jahren an die DSG Deutsche Seniorenstift Gesellschaft mbH & Co. KG vermietet. Das gesamte Investitionsvolumen des Fonds liegt bei 12,93 Millionen Euro. Das Kommanditkapital, das von Anlegern 18

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eingesammelt werden soll, beträgt 5,75 Mio. Euro. Zu etwa 53 % des Gesamtvolumens wird die Investition über Fremdkapital finanziert. Dieses Fremdkapital wird über ein langfristiges Darlehen auf der Ebene der Objektgesellschaft aufgenommen. Der Einstieg ist ab 10.000 Euro zuzüglich 5 % Agio möglich und soll den Kommanditisten zunächst jährliche Ausschüttungen in Höhe von 6,5 % auf ihre Einlage bringen. Bis zum Ende der geplanten Laufzeit im April 2028 prognostiziert der Fonds-Initiator einen Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 232 % vor Steuern.

Ausgabe 06/13 (Schwerpunkt: Gesundheitsbranche Megatrends treiben das Wachstum an)  
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