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Hauptzollamt Stuttgart Hauptzollamt Stuttgart

Aktualisierte Umwelterkl채rung 2012


Inhaltsverzeichnis Impressum

2

Was hat sich 2011 bei uns getan

3

Woran arbeiten wir

4

Zahlen und Fakten

5

Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Emissionen

6 10 13 14 15

Umweltprogramm

18

Sie wollen mehr wissen?

19

Gültigkeitserklärung

20

Impressum Herausgeber: Telefon: E-Mail: Internet: Redaktion: Fotos/Grafiken:

Hauptzollamt Stuttgart, Hackstraße 85, 70190 Stuttgart (0711) 922-0 poststelle@hzas.bfinv.de www.zoll.de EMAS-Umweltteam des HZA Stuttgart Hauptzollamt Stuttgart; Titelbild und Foto „Bundes(r)adler“: Ulrich Völker,


„Wir können nicht untätig zusehen, wie uns die Folgen unseres wirtschaftlichen Wohlstandes überrollen.“ Klaus Töpfer

Was hat sich 2011 bei uns getan Auf durchweg positive Resonanz sind bei den Mitarbeitern die im Jahr 2011 angebotenen Spritsparkurse (Schulung zur energiesparenden Fahrweise) gestoßen. Die Teilnehmer zeigten sich über die aufgezeigten Einsparmöglichkeiten beim Spritverbrauch überrascht und durchaus aufgeschlossen, die Empfehlungen zukünftig umzusetzen. Wegen reger Teilnahme und weiterer Anmeldungen sollen Spritsparschulungen auch in 2012 durchgeführt werden. Ziel dieser Schulungen ist, den Teilnehmern sowohl dienstlich als auch privat einen möglichst kraftstoffsparenden und damit auch umweltbewussten Fahrstil aufzuzeigen. Das im März 2011 in den Fahrzeugpool des Hauptzollamtes Stuttgart aufgenommene Erdgasauto wurde von den Beschäftigten sehr gut angenommen und die anfängliche Scheu vor dem Tanken war bald vorbei. Um den Umstieg vom Auto auf den „Drahtesel“ so einfach wie möglich zu machen, wurden zusätzliche Fahrradständer bereitgestellt. Foto: Ulrich Völker

Der 2011 ausgeschriebene Fotowettbewerb, der sich an alle Beschäftigten der Dienststelle richtete, sollte dazu beitragen, den Blick für das Thema Umwelt, Natur und Umweltschutz zu schärfen und die Beschäftigten aktiv zu beteiligen. Etliche Beschäftigte sind dem Aufruf gefolgt und haben Bilder zum Thema Umwelt eingeschickt. Das Siegerfoto von Ulrich Völker ziert die Titelseite dieser Umwelterklärung. Zum Thema Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz fanden im Mai 2011 die ersten Gesundheitstage im Hauptzollamt Stuttgart statt. Zwei Wochen lang konnten die Beschäftigten Angebote aus Vorträgen, körperlichen oder gesundheitlichen Untersuchungen und Sportangeboten wählen. Die nächsten Gesundheitstage sind für das Jahr 2013 geplant.

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Erfolge


Woran arbeiten wir Ziele

Was haben wir uns für die kommenden Jahre vorgenommen o

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befasst sich mit der Planung der Photovoltaikanlage. Mit der Realisierung ist mittelfristig zu rechnen.

o

Die in der Umwelterklärung 2011 angekündigte Außenwärmedämmung des Gebäudes in der Sickstraße 80 kann aller Voraussicht nach im Jahr 2013 im Rahmen der energetischen Sanierung umgesetzt werden.

o

In den Fluren, Teeküchen, Registraturen, usw. sollen zur Lichteinund -ausschaltung Bewegungsmelder installiert werden.

o

Geplant ist, die derzeitige Beleuchtung in den Räumen des Hauptzollamtes gegen LED-Leuchtmittel auszutauschen. Die Fluchtwegund Aufzugsbeleuchtung wird mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet.

o

Vorgesehen ist, in den Aufzügen eine automatische Kabinenlichtabschaltung anzubringen. Bisher ist das Kabinenlicht rund um die Uhr angeschaltet.

o

Veraltete Kühlschränke sollen sukzessive gegen energieeffizientere Geräte ausgetauscht werden.

o

Die Fenster im Hauptzollamt sollen überprüft und undichte Fenster abgedichtet werden.

o

Künftig sollen FairTrade-Produkte (z.B. fair gehandelter Kaffee, Zucker, Gebäck, etc.) bei Dienstbesprechungen verwendet werden. Außerdem wird geprüft, ob auch die Kantine fair gehandelten Kaffee im Kaffeeautomaten anbieten kann.

Im Umweltprogramm auf Seite 18 werden die einzelnen Maßnahmen und die dadurch möglichen Einsparpotenziale eingehend beschrieben.

Die Mitglieder des Umweltteams werden dieses Jahr noch von einem externen Anbieter geschult. Die Teilnehmer erhoffen sich dadurch vertiefende Kenntnisse und eine noch bessere Anwendung des Umweltmanagementsystems.

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Zahlen und Fakten Direkte

Zu den vom Hauptzollamt Stuttgart verursachten direkten Umweltauswirkungen gehören der Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser sowie Papier und sonstige Verbrauchsmaterialien. Außerdem entstehen Abfälle. Die Dienstreisen der Beschäftigten führen zu Emissionen von Treibhausgasen. Die Minimierung dieser Umweltauswirkungen haben sich die Mitarbeiter des Hauptzollamtes Stuttgart zur Aufgabe gemacht. Ausgangspunkt für diesen kontinuierlichen Verbesserungsprozess sind die erfassten und bewerteten umweltrelevanten Daten. In den nachstehenden Tabellen und Grafiken sind die Verbrauchswerte, Bestände und die mit den Verbrauchswerten einhergehenden Emissionen (gerundet) dargestellt. Kennzahl

Einheit

Bruttogebäudenutzfläche Beheizte Fläche Bebaute Fläche Versiegelte Fläche Gesamtfläche des Grundstücks (Hackstraße 83, Hackstraße 85 und Sickstraße 80)

Mitarbeiter

2006 – 2011

m² m² m² m²

18.126 11.743 4.767 3.904

11.731

Bebaute Fläche pro Mitarbeiter in m²/MA

400 350

332

320

315

337

328

310

300 250 200 150 100 50

14,90

14,35

15,12

15,38 14,54

14,14

0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Die Zahl der Mitarbeiter setzt sich zusammen aus den auf Vollzeitstellen umgerechneten Arbeitskräften des Hauptzollamtes Stuttgart und des Bildungs- und Wissenschaftszentrums, Dienstsitz Stuttgart (BWZ).

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weltaspekte

Um-


Energieeffizienz Energie-

gesamter Jahresenergieverbrauch (Strom, Fernwärme und Kraftstoffe) in MWh

effizienz 2500

1880

2000

1760

1760

1680

1660

1390

1500 1000 500 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

gesamter Jahresenergieverbrauch pro Mitarbeiter in kWh 7.000 6.000

5.890

5.300

5.590

5.340

5140

5.000

4110

4.000 3.000 2.000 1.000 0 2006

2007

Energieausweis Hackstraße 83

2008

2009

2010

2011

Energieausweis Hackstraße 85

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Anteil an erneuerbaren Energien (Strom, Fernwärme und Kraftstoffe) am Gesamtverbrauch in MWh 500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0

395 320

2006

300

300

2007

2008

280

2009

310

2010

2011

Im Jahr 2011 ist der Anteil an erneuerbaren Energien gestiegen. Der Anteil an der Fernwärmeerzeugung wurde laut Aussage des Fernwärmelieferanten auf 15 % aus der Produktion im Müllheizkraftwerk StuttgartMünster (2010: 14 %) erhöht. Seit dem 01. Juni 2011 wird das Hauptzollamt Stuttgart von einem neuem Stromversorger beliefert. Dieser Strom wird nach Angaben des Unternehmens zu 100 % aus erneuerbaren Energien gewonnen, zudem entstehen keine zurechenbaren CO2-Emissionen (siehe dazu auch Überschrift „Emissionen“). Anteil an erneuerbaren Energien (Strom, Fernwärme und Kraftstoffe) am Gesamtverbrauch pro Mitarbeiter in kWh 1.400 1.200

1170 990

1.000

920

960

910

950

2007

2008

2009

2010

800 600 400 200 0 2006

Seite 7

2011


Verbrauchszahlen Fernwärme Energieverbrauch Fernwärme absolut in MWh

Energieverbrauch 1.500 1.250 1.000 750 500 250 0

Heizung

1.060

2006

890

930

2007

2008

900

959

2009

2010

761

2011

Für die in unserer Liegenschaft weniger verbrauchten 198 MWh könnten ca. 5 ältere oder 14 modernere Einfamilienhäuser oder sogar 47 Niedrigenergiehäuser ein Jahr lang geheizt werden.

Energieverbrauch Fernwärme pro Mitarbeiter in MWh 5,00

Energieverbrauch Fernwärme pro m² beheizte Fläche in kWh 120

4,00 3,31 2,69 2,96 2,89 2,92 3,00 2,26

90 80

76

79

77

82

65

2,00

40

1,00 0,00 20 11

20 10

20 09

20 08

20 07

20 06

0 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Der Verbrauch an Heizenergie konnte im vergangenen Jahr gesenkt werden. Die Erneuerung der Heizungsanlage im Jahr 2009 sowie der Einbau neuer Thermostatventile Ende 2010 in der Hackstraße 83 zeigen ihre Wirkung. Zudem war nach Aussage des Deutschen Wetterdienstes 2011 das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1792. Zusätzlich wurde die vom Fernwärmelieferant bereitgestellte Anschlussmenge im Jahr 2011 reduziert und dadurch konnte der Fernwärmeverbrauch ebenfalls gesenkt werden. Aufgrund von Problemen mit der Heizungsanlage in der Hackstraße 85 sowie den teilweise extremen Temperaturen im Winter 2011/2012 musste jedoch in 2012 die Anschlussmenge auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt werden.

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Verbrauchszahlen Stromenergie Energieverbrauch Strom absolut in MWh

600

570

590

2.500

570 520 470

400

Energieverbrauch Strom in kWh pro Mitarbeiter

2.000 370

1.500

1.780 1.780 1.810

Energie-

1.680 1.430 1.100

Strom

1.000 200 500 0

0

2006 2007 2008 2009 2010 2011

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Die Gesamtmenge des Stromverbrauchs berechnet sich aus den Verbrauchswerten des Hauptzollamtes, der Kantine und des Bildungs- und Wissenschaftszentrums. Schwankungen ergeben sich z.B. aufgrund des Lehrbetriebs des Bildungs- und Wissenschaftszentrums und der Anzahl der gekochten Essen. Seit November 2010 wird der Stromverbrauch des Zentrums für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) mit einem eigenen Stromunterzähler erfasst. Davor erfolgte eine flächenbezogene Aufteilung des Stromverbrauchs. Die verbrauchsabhängige Erfassung hat sich sehr günstig für das Hauptzollamt Stuttgart ausgewirkt. Das gestiegene Umweltbewusstsein der Beschäftigten und des Kantinenpersonals zeigt sich hier ebenfalls, da gerade beim Stromsparen die Mitarbeiter am einfachsten „mitgenommen“ werden können.

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verbrauch


Materialeffizienz Bestandszahlen Fuhrpark PKW Pkw Diesel

35 30 25 20 15

Pkw Erdgas (Menge in Stück)

27

25

23

Pkw Benzin

27 22

21 10

10 5

5

4

9 3

2

1

0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Der Fuhrpark am Standort des Hauptzollamtes Stuttgart umfasst rund 30 Fahrzeuge. Die Wahl der Fahrzeugart bzw. des Fahrzeugtyps ist durch die Verwaltungsvorschriften über die Beschaffung nicht unmittelbar zu beeinflussen. Die Anzahl der Fahrzeuge ist durch die Aufgabenstellung des Hauptzollamtes vorgegeben. Eine Steuerung ist hier nur sehr bedingt möglich. Verbrauchszahlen Fuhrpark Kraftstoff-

verbrauch Dieselverbrauch gesamt in Liter

30.000

22.001

Benzinverbrauch gesamt in Liter

24.576

23.548 18.934

15.000 3.052

2.808

1.960

4.779

Erdgasverbrauch gesamt in Liter

20.601 6.629

23.587

2.710 711

0 2006

2007

2008

2009

Seite 10

2010

2011


Dieselverbrauch in Liter pro Mitarbeiter

Benzinverbrauch in Liter pro Mitarbeiter

Erdgasverbrauch in Liter pro Mitarbeiter

100

75

74

69

70

63

61

50 10

8

20

15

6

8 2

0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Dieselverbrauch in Liter pro 100 km Benzinverbrauch in Liter pro 100 km Erdgasverbrauch in Liter pro 100 km Benzinverbrauch im Erdgasauto in Liter pro 100 km 15,0

10,0

7,5 8,2

7,5

8,3

7,7

8,4

9,7 7,4

9,0 7,7

7,6 7,2 5,5

5,0 1,6 0,0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Der Verbrauch hängt vom Arbeitsaufkommen, den Tätigkeitsschwerpunkten und der Anzahl der Fahrzeugarten (Benzin-/Dieselfahrzeug) ab. Im Jahr 2011 kam ein Erdgasfahrzeug hinzu. Der Durchschnittsverbrauch (Diesel) beträgt 7,6 l/100 km und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 6,8 l/100 km. Der Durchschnittsverbrauch (Benzin) beträgt 7,2 l/100 km und liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt von 8,0 l/100 km, bezogen auf die Werte aus dem Jahr 2008*. Ein Großteil der Fahrzeuge wird regelmäßig durch neue Fahrzeuge ersetzt (Jahreswagen). Dadurch können Schwankungen in den Verbrauchswerten auftreten. Der Anteil an Benzinfahrzeugen wurde zugunsten von verbrauchsärmeren Dieselfahrzeugen reduziert. Durch Schulungen zum energiesparenden Fahren, die seit Ende 2011 durchgeführt werden, soll der Kraftstoffverbrauch - auch im Privaten - gesenkt werden.

*Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, www.destatis.de Seite 11


Verbrauchszahlen Papier Recyclingpapier in Blatt

weiß (chlorfrei gebleicht)

Papier-

verbrauch

4.500.000 4.000.000

3.620.000

3.500.000 3.000.000

2.600.000

2.700.000 2.400.000

2.500.000 2.000.000

2.100.000 1.775.000

1.500.000 1.000.000 500.000

10.000

100.000

5.000

0

0

0

2009

2010

2011

0 2006

2007

2008

Recyclingpapierverbrauch in Blatt pro Mitarbeiter Papierverbrauch weiß (chlorfrei gebleicht) in Blatt pro Mitarbeiter

14.000 13.000 12.000 11.000 10.000 9.000 8.000 7.000 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0

10.740 8.560

7.830

7.320

6.770 5.550

30 2006

320

20 2007

2008

0

0

0

2009

2010

2011

Leider haben wir in 2011 wieder mehr Papier verbraucht. 21 Pack Papier à 500 Blatt pro Mitarbeiter und Jahr sind uns zu viel. Das Ziel, den Papierverbrauch zukünftig zu reduzieren, wollen wir nach wie vor verfolgen. Beim Hauptzollamt kommt grundsätzlich nur Recyclingpapier aus 100% Altpapier zum Einsatz. Weißes chlorfrei gebleichtes Papier wird nur zu einem geringen Anteil verwendet.

Seite 12


Wasser Wasser

Verbrauchszahlen Wasser Wasserverbrauch in m3

4.000 3.450

3.470

3.410

3.300

3.000

2.880

2.770

2010

2011

2.000

1.000

0 2006

2007

2008

2009

Wasserverbrauch in Liter je Mitarbeiter

12.000

10.820

10.780

10.640

10.430 10.000

8.780

8.220

8.000 6.000 4.000 2.000 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Eine weitere wichtige für die Umwelt relevante Größe ist der Wasserverbrauch und der dadurch entstehende Abwasseranfall. Das Hauptzollamt Stuttgart bezieht Trinkwasser des örtlichen Versorgers. Die verbrauchte Wassermenge fällt größtenteils im Sanitärbereich und in der Kantine an. Für die Kantine gibt es eigene Unterzähler für Wasser und Strom. Für das BWZ wird dies derzeit nicht für sinnvoll erachtet, da hier der Großteil der Fläche vergleichbar mit dem Hauptzollamt als Büros genutzt wird. Durch den Lehrgangsbetrieb ist jedoch keine verursachergerechte Zuordnung der Verbrauchszahlen möglich. Die Kantinenbetreiberin hat ihr Personal zum sparsamen Umgang mit Wasser angehalten. Des Weiteren bereitet die Kantine die täglichen Essen außer Haus zu. Dadurch ist der Wasserverbrauch gesunken. In Bezug auf die Qualität des Abwassers bestehen aus Sicht des Umweltschutzes keine Bedenken.

Seite 13


Abfall Die Dienststelle verfügt über fünf schwarze Restmüllcontainer (1,1 cbm) sowie über zwei Restmülltonnen (240 Liter). Außerdem gibt es neun grüne Altpapiercontainer (1,1 cbm) und drei grüne Papiertonnen (240 Liter). Der Verpackungsmüll (grüner Punkt) wird in drei gelben Containern sowie in gelben Säcken gesammelt. Bei allen hiesigen Entsorgungssystemen findet keine Mengenmessung statt. Vom Entsorger werden unabhängig von der Füllmenge die Tonnen entleert. Eine Aussage zum Müllaufkommen lässt sich daher nicht machen. Altpapier mit sensiblen Inhalten wie Personal-, Steuer- oder Sozialversicherungsdaten (sog. Datenschutzmüll) wird separat durch diverse Datenträger-vernichtungsfirmen entsorgt. Dieser Datenschutzmüll wird als hochwertiges Altpapier angesehen, weil er als sortenrein gilt. Er wird dem Recycling-Kreislauf der Industrie wieder zugeführt. Foto: Thomas Böhme

Datenschutzaltpapier in Tonnen

Datenschutzaltpapier in kg pro Mitarbeiter

30 24

25 18

20 16 15

11

12

11

10 5

100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0

70 60 50 40

40 30

0

9

8

1 20 1

20 1

20 0

7

Seite 14

20 0

2006 2007 2008 2009 2010 2011

20 0

6

0 20 0

Abfall


Leuchtstoffröhren (Stück)

Gewicht der Leuchtmittel (=gefährliche Abfälle) gesamt in kg

Energiesparlampen (Stück)

120

500 400 300

360 368 318

293

425 380 400

100

100

325 294

79

76

75

80 60

41

40

200

113

20

100

0

10

09

08

11 20

20

20

07

20

20

2006 2007 2008 2009 2010 2011

20

06

0

Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen sind gefährliche Abfälle und werden als solche getrennt entsorgt. Seit 2011 wird für die Entsorgung der Leuchtmittel keine Gebühr mehr erhoben. Leider wurden deshalb im letzten Jahr die entsorgten Mengen nicht erfasst. Künftig werden die Mengen wieder erhoben.

Emissionen Bei der Betrachtung der Emissionen des Hauptzollamtes Stuttgart haben wir festgestellt, dass CO2 die bedeutendste Emissionsart ist. Gesamtemissionen von Kohlendioxid (CO2) Die Umrechnungsfaktoren (URF) für die im Folgenden verwendeten CO2Werte sind für Diesel, Benzin, Erdgas und Angaben für den Strommix (Januar-Mai 2011) der „EMAS III Kernindikatoren – Arbeitshilfe“ der Firma martin Myska Managementsysteme (Stand 12/2010) entnommen. Der URF für Strom stammt vom Stromversorger (Juni-Dezember 2011), und den Wert für die Fernwärme teilte uns der Fernwärmelieferant mit.

Gesam tem issionen an CO2 (Fernw ärm e, Strom , Fuhrpark) in Tonnen 500 400 300

410

400

390

360

390 270

200 100 0 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Seite 15

Emissionen


Gesamtemissionen CO2 in kg pro Mitarbeiter

1.500

1.270

1.200 1.240 1.180 1.190

1.000

810

500 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Emissionen an CO2 von Fernwärme, Strom und Fuhrpark Gesamtemissionen Fernwärme CO2 absolut in Tonnen Gesamtemissionen Strom CO2 absolut in Tonnen Gesamtemissionen Fuhrpark CO2 absolut in Tonnen 250 200

200

200

200

180 160 160

150

150

130

120

120

110 90

100

70

70

70

60

70

70

50 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Laut dem Fernwärmelieferanten ist der Anteil an CO2 je kWh im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Außerdem wurde weniger Fernwärme verbraucht. Dadurch ergibt sich der reduzierte CO2-Wert. Die CO2-Anteile in der Stromerzeugung sind nur bis zum 31.05.2011 angefallen. Seit dem 01. Juni 2011 bezieht das Hauptzollamt Stuttgart seinen Strom von einem neuen Stromversorger. Der Strom des neuen Versorgers ist zu 100 % aus erneuerbaren Energien, es entstehen keine zurechenbare CO2 Emissionen. Der CO2-Ausstoß des Fuhrparks ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert, obwohl im Vergleich zu 2010 17.000 km mehr zurückgelegt wurden.

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Emissionen an Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffoxid (NOx) und Feinstaub (PM) Gesamtemissionen Schwefeldioxid (SO2) in kg Gesamtemissionen Stickstoffdioxid (NOx) in kg Gesamtemissionen Feinstaub (PM) in kg 700 500 400

550

550

600

540

390

380

500

380

340

470 330

300

200

250

200 100 0

34

2006

34

35

2007

2008

29

31

2009

14

2010

2011

Zusammenfassung der Werte von Strom, Fernwärme und Fuhrpark

Gesamtemissionen Schwefeldioxid (SO2) in kg/Mitarbeiter Gesamtemissionen Stickstoffdioxid (NOx) kg/Mitarbeiter Gesamtemissionen Feinstaub (PM) kg/Mitarbeiter 2,5

1,5

1,8

1,8

2,0

1,8

1,2

1,6

1,3

1,3

1,1

1,4 1

1,0 0,6

0,5

0,1

0,1

0,1

0,1

0,1

0,7 0,04

0,0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

Zusammenfassung der Werte von Strom, Fernwärme und Fuhrpark

Telearbeitsplätze

Die abgebildeten Zahlen enthalten alle beim Hauptzollamt Stuttgart genehmigten Telearbeitsplätze (inklusive Zollämter).

Telearbeitsplätze; Stichtag jeweils 31.12.

Telearbeitsplätze

20 15

10

11

11

10 5

4

4

4

0 Telearbeitsplätze dienen 2006 2007 2008 2009 2010 2011 der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt, denn durch den Wegfall der Pendelfahrten kann der Kraftstoffverbrauch gesenkt und der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Vorgesehen ist, soweit möglich, noch weitere Telearbeitsplätze zu genehmigen.

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Umweltprogramm Umwelt-

programm

Das Umweltprogramm 2012 wurde im Dezember 2011 festgelegt. Dabei wurden wieder unter anderem die Vorschläge der Mitarbeiter berücksichtigt.

Beschreibung der Maßnahme

Optimierungsziel

Austausch der Stromersparderzeitigen Benis / Verringeleuchtung gegen rung der CO2LED-Leuchtmittel Emmissionen in den Treppenhäusern, Fluren und Zimmern

Ist-Stand: Verbrauchszahlen in Bezug auf die Maßnahme 1,50 m Leuchtstoffröhre: 58 W/Std. 1,50 m LEDRöhre: 24 W/Std.

24h/Tag und 7 Energiekostenre- StromersparTage/Woche duzierung durch nis / Verringeautomatische rung der CO2- brennt das Licht Kabinenlichtab- Emmissionen in den Aufzügen schaltung im Aufzug Einbau von BeStromersparwegungsmeldern nis / Verringein den Fluren, rung der CO2Teeküchen, ReEmmissionen gistraturen, usw.

Erwartete VerantwortEinsparung lichkeit

* 60% Einsparung Leuchtstoffröhre: 17€/Jahr LED: 7€/Jahr noch nicht messbar

mind. 10.400 Kwh pro Jahr für Hackstr. 83+85 oder mind. 3.600 kg CO2 Austausch veral- Stromerspar- 250 kWh/Jahr x jährlich ca. teter energieinten- nis / Verringe- 24 Kühlschrän400-500 € siver Kühlrung der CO2- ke = 6000 kWh Stromkosten schränke Emmissionen Stromverbrauch Beschaffung von/ Bewirtung mit Fair Trade Produkten bzw. Produkten aus heimischem Anbau

Schaffung einer gerechteren Welt

Hackstr. 85: ca. 8.320 Kwh jährlich Hackstr. 83: ca. 2,5fache

Dienstbesprechungen: ca. 50-100 Euro pro Jahr; Kosten für Kantine nicht ermittelbar

Seite 18

keine

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

Umsetzung vorgesehen bis

z.T. 31.12.2012

BImA

(hängt auch von der Entwicklung der LEDTechnologie ab) 31.12.2012

BImA/

31.12.2014

Arbeitsbereich Organisation/ Arbeitsbereich Haushalt

Arbeitsbereich Organisation/ Arbeitsbereich Haushalt

31.12.2014

Arbeitsbereich Organisation/ Arbeitsbereich Haushalt/Vorzimmer Behördenleitung

31.12.2013


Sie wollen mehr wissen? Ihre Fragen, Anregungen oder Kritik rund um unser Umweltmanagementsystem richten Sie bitte an die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des Hauptzollamtes Stuttgart:

Hauptzollamt Stuttgart Hackstraße 85 70190 Stuttgart E-Mail: presse-zoll@hzas.bfinv.de Tel: 0711 / 922 - 2324

Unter dieser Adresse können Sie auch weitere Exemplare dieser aktualisierten Umwelterklärung anfordern. Auf der Homepage www.zoll.de ( http://www.zoll.de/DE/Service/Publikationen/Broschueren/broschueren_node.html )

steht die Umwelterklärung auch als Download bereit.

Seite 19


umwelterklaerung_hza_s tuttgart.pdf  
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