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OPTIMAL System-Beratung GmbH & Co. KG

Dennewartstrasse 27 52068 Aachen Germany Phone: +49 241 53 1088 250 Fax: +49 241 53 1088 259 www.optimal.de info@optimal.de

Handbuch OSDeploy (OSD) Produktversion 2.3.40.214

Š 2010 OPTIMAL System-Beratung GmbH & Co. KG


Inhalt

3

Inhaltsverzeichnis Kapitel

1 Einführung

10

Freeware.......................................................................................................10 für bis zu 10 Rechner Copyrights .......................................................................................................11 und Trademarks Kauf von .......................................................................................................11 zusätzlichen Lizenzen Support .......................................................................................................11 Freeware-Version ...................................................................................................................11 Registrierte ...................................................................................................................11 und gekaufte Version

Dokumentation .......................................................................................................12 Funktionen .......................................................................................................12 Generelle.......................................................................................................13 Übersicht

Kapitel

2 Installation und Konfiguration

16

Installation .......................................................................................................16 OSDeploy ...................................................................................................................16 Anforderungen ............................................................................................................16 Setup-Programm ............................................................................................................17 Sprachwahl ............................................................................................................18 Willkommen ............................................................................................................18 Lizenzvereinbarung ............................................................................................................19 Wichtiger ............................................................................................................19 Hinweis Benutzer-Information ............................................................................................................20 Komponenten-Vorauswahl ............................................................................................................20 Installations-Ordner ............................................................................................................21 Startmenü ............................................................................................................22 Bereit ............................................................................................................22 zum Installieren Installiere ............................................................................................................23 OSDeploy Installation ............................................................................................................23 erfolgreich Windows ...................................................................................................................16 Automated Installation Kit (WAIK) Download ............................................................................................................23 Installation ............................................................................................................24 des WAIKs

Konfiguration .......................................................................................................24 Share ...................................................................................................................24 / Freigabe DHCP-Server ...................................................................................................................24 Start ...................................................................................................................24 der Konsole Einstellungen ...................................................................................................................24 Erster ...................................................................................................................24 Test Standorte ............................................................................................................27 Boot ............................................................................................................27 Images Rechner ............................................................................................................32


4

OSDeploy (OSD) Vorbereitung ............................................................................................................34 des Rechners Start ............................................................................................................34 des TFTP-Servers Ausf端hren ............................................................................................................35 des Freecommanders Weitere ...................................................................................................................24 Einstellungen Unternehmensprofil ............................................................................................................37 Betriebssystem ............................................................................................................38 Gruppen ............................................................................................................40 Funktional ............................................................................................................40 Modelle ............................................................................................................41

Installation .......................................................................................................45 des ersten Rechners (Windows XP) Vorbereitung ...................................................................................................................45 des Rechners Start ...................................................................................................................45 des TFTP-Servers Installieren ...................................................................................................................45 Neustart ...................................................................................................................45 Installationsreihenfolge ...................................................................................................................45

Installation .......................................................................................................48 des ersten Rechners (Windows 7) Betriebssystem ...................................................................................................................48 Installieren ...................................................................................................................48 Neustart ...................................................................................................................48

Kapitel

3 Arbeiten mit OSDeploy

52

Konsole .......................................................................................................52 Ansichten.......................................................................................................54 Ansichtsbereich ...................................................................................................................54 Rechtes ...................................................................................................................54 Maustastenmen端 der Spalten

Unattended-Vererbung .......................................................................................................55 Unattended-Editor .......................................................................................................55 Beispiel ...................................................................................................................55 Vererbung

Men端s

.......................................................................................................58

Datei ...................................................................................................................58 Aktionen ...................................................................................................................58 Verzeichnisse ...................................................................................................................58 Extras ...................................................................................................................58 Hilfe ...................................................................................................................58

Installationsmethoden .......................................................................................................59 BootDOS ...................................................................................................................59 BootWinPE ...................................................................................................................59 BootWinPE+XP64 ...................................................................................................................59 BootWinPE+ImageX ...................................................................................................................59 Master-Rechner ............................................................................................................62 erstellen Master-Image ............................................................................................................63 erstellen Betriebssystem ............................................................................................................64 anlegen


Inhalt

5 Installationsmethode ............................................................................................................64 zuweisen Rechner ............................................................................................................65 installieren BootWinPE+PostXP+ImageX ...................................................................................................................59 Master-Rechner ............................................................................................................66 erstellen Master-Image ............................................................................................................66 erstellen Betriebssystem ............................................................................................................67 anlegen Installationsmethode ............................................................................................................67 zuweisen Rechner ............................................................................................................68 installieren BootWinPE+PostXP+Setup ...................................................................................................................59 Setup ............................................................................................................69 Verzeichnis anlegen Betriebssystem ............................................................................................................70 anlegen Installationsmethode ............................................................................................................71 zuweisen BootWinPE+PostXP+Setup(Copy) ...................................................................................................................59 Installationsmethode ............................................................................................................72 zuweisen Tipps ...................................................................................................................59 Windows ............................................................................................................72 7 / Vista 64 Bit Installation

OPTIMALShell .......................................................................................................73 Commander Post-Injection ...................................................................................................................73 Befehlsaufbau ...................................................................................................................73 Befehle ...................................................................................................................73 (command) CopyFile ............................................................................................................77 CopyTree ............................................................................................................78 CreateFile ............................................................................................................78 DefineServers ............................................................................................................78 DeleteFile ............................................................................................................79 DeleteTree ............................................................................................................79 DisableLog ............................................................................................................79 DisableVnc ............................................................................................................79 EnableDebug ............................................................................................................80 EnableVnc ............................................................................................................80 EnableLog ............................................................................................................81 ImageX ............................................................................................................81 Inventory ............................................................................................................81 ReplaceAll ............................................................................................................81 Run ............................................................................................................82 SingleStep ............................................................................................................82 On | EnableSingleStep SingleStep ............................................................................................................83 Off | DisableSingleStep SingleStepVnc ............................................................................................................84 On Variablen ...................................................................................................................73 Kommandozeilenschalter ...................................................................................................................73

SIM-Manager .......................................................................................................85 Erstellen ...................................................................................................................85 und Ă„ndern einer unattend-Datei Zuweisung ...................................................................................................................85 einer unattend.xml


6

OSDeploy (OSD)

Boot-Kommandos .......................................................................................................86 Boot-Kommandos ...................................................................................................................86 (WinPE) Benutzerdefinierte ...................................................................................................................86 Boot-Kommandos (WinPE) Benutzerdefinierte ...................................................................................................................86 Boot Kommandos (MS-DOS)

VNC starten .......................................................................................................89 Passwort ...................................................................................................................89 채ndern VNC-Viewer ...................................................................................................................89 startet nicht

Modell Im-/Export .......................................................................................................90 Modell ...................................................................................................................90 Export Modell ...................................................................................................................90 Import

Kapitel

4 Erweiterte Konfiguration

94

Importieren .......................................................................................................94 von MAC-Adressen Ausf체hrung .......................................................................................................95 von benutzerdefinierten Kommandos Disaster-Recovery ...................................................................................................................95

Arbeiten mit .......................................................................................................97 Prism-Deploy Abonnement-Datei ...................................................................................................................97 Prism.ini-Datei ...................................................................................................................97 Prism-Konfigurationsgruppen ...................................................................................................................97 Prism-Aufgaben ...................................................................................................................97 Verteilte ...................................................................................................................97 Umgebungen

Arbeiten.......................................................................................................101 ohne Prism-Deploy Maus und .......................................................................................................102 Tastatur Verwendung .......................................................................................................102 des eingebauten DHCP-Servers Lizenzen.......................................................................................................104

Kapitel

5 Anhang Tipps

106 .......................................................................................................106

...................................................................................................................106 Heimatnetzwerk setzen unter Windows 7 ...................................................................................................................106 Konsole von einem anderen Rechner starten ...................................................................................................................106 Andere TFTP-Server ...................................................................................................................106 TFTP-Server als Service ...................................................................................................................106 Wait for Server schl채gt fehl ...................................................................................................................106 Troubleshooting ...................................................................................................................106 Erstellung einer Boot-CD oder eines Boot-USB-Sticks Erstellung einer Boot-CD ............................................................................................................108 Erstellung eines Boot-USB-Sticks ............................................................................................................109

Deinstallation .......................................................................................................109 Backup .......................................................................................................109 und Restore Umzug auf .......................................................................................................110 einen anderen Server


Inhalt

7

Index

111


Kapitel

Einf端hrung

1


10

Kapitel 1

Einführung OSDeploy (für Prism) ermöglicht die einfache, schnelle, zuverlässige und preiswerte Installation von Betriebssystemen. Heutige IT-Management-Werkzeuge zur Betriebssystem-Installation erscheinen sehr oft zu kompliziert. Dies muss nicht sein. Erleben Sie wie einfach die BetriebssystemInstallation sein kann.

OSDeploy Funktionen Installation und Migration Rollout und Migration von Windows XP, Windows 2000, Windows 2000 Server, Windows 2003 Server, Tablet-PCs, Vista, Windows 7, Windows 2008 und Windows 2008 R2 per Remote Installation über PXE. Basiert auf Standards OSDeploy verwendet Standards zum Ausrollen des Betriebssystems. Somit werden Standards wie PXE, Microsoft Unattended Setups und Microsoft Imaging voll unterstützt. Dies garantiert die Zuverlässigkeit und ermöglicht auch weiterhin die Flexibilität, mit eigenen Erweiterungen arbeiten zu können. Einbindung von Image-Lösungen Per PXE-Boot können beliebige Kommandos ausgeführt werden. Einbindungen von Image -Lösungen stellen somit kein Problem dar. Dies ermöglicht auch ein schnelles Wiederherstellen von Betriebssystemen. Grafischer Editor Ein grafischer Editor ermöglicht die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung von Unattended-Konfigurationsdateien. Erweiterte Funktionen zum Unattended Setup Erweiterungen zum Standard garantieren in höchstem Maße Flexibilität. Hierarchische Vererbung von Objektinformationen Hierarchie-Vererbungen lassen die differenzierte Steuerung von Installationen zu. Objektorientierte Vererbungen können auf verschiedenen Ebenen wie Unternehmen, Standorten, Funktionsgruppen, Gruppen, Modellen und Rechnern vorgenommen werden. Lastverteilung Definitionen von lokalen und entfernten Standorten ermöglichen die Lastverteilung bei größeren Rollouts. Prism Integration Eine Integration in Prism sorgt automatisch für die effektive und schnelle Anwendungsinstallation. Informationen für die automatisierte Softwareverteilung werden selbsttätig erstellt. Nach der Betriebssystem-Installation erfolgt die automatische Betankung der Rechner. Standortübergreifende Definitionen sorgen automatisch für eine effektive Installation der Rechner. Stand-alone Auch als Stand-alone-Version ist OSDeploy verfügbar.

Freeware für bis zu 10 Rechner OSDeploy ist Freeware für bis zu 10 Rechner pro Firma. Benötigen Sie mehr als 10 Rechner, müssen Sie das Produkt erwerben. Sie können die Freeware-Version an andere Personen oder Firmen weitergeben, sofern Sie kein Geld verlangen und keinerlei Änderungen an dem Produkt vornehmen. Mehr Informationen zum Thema Kauf des Produktes finden Sie im Kapitel Kauf von zusätzlichen Lizenzen 11 .


Einführung

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Copyrights und Trademarks TFTPD32 TFTPD32 ist Freeware und das Copyright 1998-2010 liegt bei Philippe Jounin ( philippe@jounin.net.)

Prism Deploy und Prism Suite Prism Deploy und Prism Suite sind geschützt und das Copyright liegt bei New Boundary Technologies (http://www.newboundary.com). New Boundary Technologies, Inc. 1300 Godward Street NE, Suite 3100 Minneapolis, MN 55413 Telephone: 612-379-3805 Tollfree: 800-747-4487 Email: sales@newboundary.com

OSDeploy OSDeploy Copyright 2010 liegt bei: OPTIMAL System-Beratung GmbH & Co. KG Dennewartstraße 27 52068 Aachen Germany Phone: +49 241 963 1580 Fax: +49 241 963 1581 http://www.optimal.de) info@optimal.de

Kauf von zusätzlichen Lizenzen Angebote können Sie anfordern bei: Für den amerikanischen Markt können Sie Preise und Angebote bei New Boundary Technologies anfordern. Für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und der Schweiz) können Sie sich direkt an uns wenden: OPTIMAL System-Beratung GmbH & Co. KG, http://www.optimal.de, E-Mail: info@optimal.de. Für alle anderen Länder wenden Sie sich bitte an die New Boundary Technologies Partner: http://www.newboundary.com/partners/.

Support Freeware-Version Die Freeware-Version wird nicht von uns supportet. Sie können jederzeit die neueste Version downloaden, installieren und verwenden.

Registrierte und gekaufte Version Support für eine gekaufte und registrierte Version ist verfügbar über E-Mail, Fax oder Telefon.


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Kapitel 1

Bitte senden Sie Ihre Anfrage an: info@optimal.de.

Dokumentation Folgende zusätzliche Dokumentation finden Sie nach der OSDeploy und WAIK Installation: 1. Microsoft unattended Reference (Start/Programme/OSDeploy/Microsoft Referenz) 2. Microsoft WAIK Dokumentation (Start/Programme/Microsoft Windows AIK/ Documentation und Start/Programme/Microsoft Windows AIK/ Documentation/SDK)

Funktionen Funktionen: Unterstützung von Windows XP 64 Bit, Vista 32 Bit, Vista 64 Bit, Windows 7 / 32 Bit, Windows 7 / 64 Bit, Windows 2008 / 64 Bit, Windows 2008 R2 / 64 Bit. Unterscheidung von verschiedenen Installationsmethoden wie MS-DOS, WinPE, WinPE mit Imaging, WinPE mit Setup Boot-Kommandos unter WinPE, wie Erstellung von Master-Images, globale und lokale Inventur, Wiederherstellungskonsole Eigene Boot-Kommandos mit Hilfe von XML und der OPTIMALShell unter WinPE Unterstützung des Windows Automated Installation Kit Erstellung von unattended XML Datei mit dem Microsoft System Image Manager (SIM) Importieren von Modellen Exportieren von Modellen Verbinden mit dem Windows PE während der Installation über VNC Erstellung von Boot-CDs und USB Boot-Sticks Hinweis:

OSDeploy ist voll kompatibel zur Version 1.

Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) Voraussetzung für die Verwendung der neueren Installationsmethoden ist die Installation des Windows Automated Installation Kit (Windows AIK), auch kurz WAIK genannt. Es kann nur das neueste WAIK für Windows 7 verwendet werden. Download-Link WAIK Deutsch: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx? displaylang=de&FamilyID=696dd665-9f76-4177-a811-39c26d3b3b34 Download-Link WAIK Englisch: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx? displaylang=en&FamilyID=696dd665-9f76-4177-a811-39c26d3b3b34


Einführung

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Generelle Übersicht

OSDeploy basiert vollständig auf Standards von PXE, Microsoft, XML, TFTP und Freigaben. Um Windows PE zu verwenden, muß das Windows Automated Installation Kit (WAIK) von Microsoft installiert werden. OSDeploy bereitet dann das Windows PE Boot Image entsprechend vor. Alle nötigen Dateien werden aus dem WAIK in das Konfigurationsverzeichnis kopiert. Die OSDeploy-Konsole besteht aus einer einzigen ausführbaren Datei (EXE). Die OSDeploy-Konsole konfiguriert Rechner zur Betriebssysteminstallation bzw. zur Ausführung von Kommandos. Dazu werden Konfigurationsdaten aus dem config-Verzeichnis in das Installationsverzeichnis und das Verzeichnis des TFTP Servers kopiert. Nach erfolgreicher Installationskonfiguration wird die OSDeploy-Konsole nicht mehr benötigt. Die Rechner laden bei entsprechender Vorbereitung (PXE Boot, LAN Boot) alle nötigen Dateien direkt aus dem Installationsverzeichnis und führen die entsprechenden Schritte selbstständig aus.

Beschreibung der Komponenten Komponente

Beschreibung

WAIK

Das Windows Automated Installation Kit wird benötigt um alle Microsoft Komponenten, wie Windows PE Boot Image, den Microsoft System Image Manager, DISM und ImageX, zu verwenden. Die Komponenten werden bei der Vorbereitung des Windows PE Boot Images entsprechend in das OPTOSD$-Verzeichnis kopiert.

config-Verzeichnis

Im config-Verzeichnis befinden sich alle zur Konfiguration nötigen Dateien.

install-Verzeichnis

Wird ein Rechner zur Installation oder zur Ausführung von Kommandos vorbereitet, so befinden sich alle dafür nötigen Komponenten im


14

Kapitel 1

Komponente

Beschreibung install-Verzeichnis.

TFTP-Server

Der TFTP-Server muss immer gestartet sein. Die zu installierenden Rechner benötigen also eine PXE Boot Einstellung und LAN Boot als erste Boot Option. Der TFTP-Server stellt dann das Boot Image zur Verfügung.

TFTP-Verzeichnis

Im TFTP-Verzeichnis befinden sich die für den LAN Boot benötigten Dateien.

OSDeploy-Konsole

Die OSDeploy Konsole konfiguriert die Rechner für die entsprechenden Aktionen (Installation oder Ausführung von beliebigen Kommandos).

OPTOSD$-Freigabe

Über die OPTOSD$-Freigabe werden alle Dateien für die Installation bzw. Ausführung zur Verfügung gestellt.

Datenbank

Die Datenbank enthält alle Informationen über die Konfiguration. Weiterhin handhabt die Datenbank parallele Zugriffe für mehrere Administratoren. Die Datenbank wird nach Bereitstellung der Installationsdateien nicht benötigt, die Aktionen laufen dann vollkommen automatisch ab.


Kapitel

2

Installation und Konfiguration


16

Kapitel 2

Installation und Konfiguration In diesem Kapitel finden Sie Informationen zur Installation und Konfiguration der Grundversion. Dies ist zwar einfach, jedoch sind einige grundlegende Einstellungen vorzunehmen. Bitte folgen Sie exakt den in diesem Kapitel beschriebenen Schritten und die Betriebssystem-Installation ist nur einen Mausklick entfernt. Das Kapitel "Installation und Konfiguration" beschreibt die ersten Schritte mit OSDeploy.

Installation Die Installation besteht aus zwei Schritten:

OSDeploy Die Installation des Produktes erfolgt durch ein Setup-Programm. Alle Programmteile werden in nur einem Ordner installiert. Wir installieren keine Komponenten oder Teile in anderen Verzeichnissen der Zielmaschine. Das Setup verfügt über verschiedene Installationsoptionen. Für weitere Informationen lesen Sie bitte auch das Kapitel "Komponenten-Auswahl".

Update einer bestehenden Installation Eine bestehende Installations kann upgedatet werden. Alle bisherigen Einstellungen bleiben erhalten, trotzdem sollte vorsorglich ein Backup erstellt werden. Hinweis:

Für ein Update von Version 1 auf Version 2 benötigen Sie eine neue Lizenzdatei.

Anforderungen OSDeploy kann auf jedem Betriebssystem installiert werden. Wir empfehlen jedoch die Installation auf einem Server-Betriebssystem. Arbeiten Sie sehr viel mit den Imaging-Installationsmethoden, so empfehlen wir ein externes Plattensystem. Alle Zielmaschinen müssen über PXE verfügen und PXE muss eingeschaltet sein. Hinweis:

Manchmal ist es nötig das BIOS der Rechner upzudaten. Bitte stellen Sie sicher, das die Rechner die neueste BIOS-Version enthalten.

Hinweis:

Die neueren Installationsmethoden erfordern die Installation des Microsoft Windows Automated Installation Kits.

Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) Voraussetzung für die Verwendung der neueren Installationsmethoden ist die Installation des Windows Automated Installation Kit (Windows AIK), auch kurz WAIK genannt. Es kann nur das neueste WAIK für Windows 7 verwendet werden. Download-Link WAIK Deutsch: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx? displaylang=de&FamilyID=696dd665-9f76-4177-a811-39c26d3b3b34 Download-Link WAIK Englisch: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx? displaylang=en&FamilyID=696dd665-9f76-4177-a811-39c26d3b3b34


Installation und Konfiguration

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Setup-Programm Produktname OSDeploy ist eine Abkürzung für Operating System Deployment. Die in Klammern angegebene Erweiterung "for Prism" gibt an, dass das Produkt in Kombination mit New Boundary Technologies vielfach ausgezeichneter Softwareverteilung Prism Deploy zusammenarbeitet. OSDeploy kann auch als Einzelprodukt eingesetzt werden, verfügt jedoch über eine sehr enge Integration in Prism-Deploy.

Namenskonvention

Wenn Sie das Setup starten erscheint die Versionsnummer des Produktes und des Setup-Programms. Wenn das Programm oder das Setup verbessert wird, erhöhen sich diese Versionsnummern. Mj: Major-Versionsnummer Mn: Minor-Versionsnummer Sb: Sub-Versionsnummer Build: Build des Produktes. Diese Nummer erhöht sich immer, wenn das Produkt verbessert wird. XXX: Versionsnummer des Setup-Programms. Sobald das Setup-Programm verbessert wird, erhöht sich diese Nummer.


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Kapitel 2

Sprachwahl

Hinweis:

Möchten Sie die Sprache wechseln, so deinstallieren Sie zuerst die aktuelle Produktversion und installieren Sie erneut. Die Konfigurationsdaten werden bei einer Deinstallation nicht entfernt. Bei der erneuten Installation wählen Sie dann die gewünschte Sprache und wählen Produkt-Update. Erstellen Sie bitte immer ein Backup!

Willkommen

Hinweis:

Dieser Bildschirm zeigt die detaillierte Version des Produktes.


Installation und Konfiguration

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Lizenzvereinbarung

Wichtiger Hinweis

Hinweis:

Bitte lesen Sie die Liesmich-Datei sorgf채ltig. Dort finden Sie Informationen, die nicht unbedingt in der Hilfe oder im Handbuch stehen. Die Liesmich-Datei ist ebenso im Programmordner "Startmen체" als auch im Programm selbst verf체gbar.


20

Kapitel 2

Benutzer-Information

Komponenten-Vorauswahl

Sie können zwischen folgenden Installationstypen wählen: Vollinstallation: Installiert das komplette Produkt. Diese Option sollten Sie für eine neue Installation verwenden. Wenn Sie das Produkt schon installiert haben, so wählen Sie bitte Produkt-Update. Produkt-Update, Programm/Konfiguration: Produkt-Update überschreibt die aktuelle Installation mit der neuesten Produktversion. Nur Support-Dateien: Wählen Sie diese Option, um nur Support-Dateien zu installieren. Verwenden Sie die Option, wenn Sie nur Konfigurationsdateien installieren, also ohne Programm. Benutzerdefiniert: Wenn Sie die Vorgaben ändern oder nur einzelne Produktteile installieren möchten, wählen Sie die benutzerdefinierte Installation.


Installation und Konfiguration

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Paket auswählen

OSDeploy-Konsole: Installiert nur die Konsole TFTP: Installiert den TFTP-Server Datenbank: Installiert die Datenbank Datenbank-Share: Konfiguriert den Datenbank-Share Konfiguration: Installiert die komplette Konfiguration Computer-Installationsordner: Installiert die Daten für den ComputerInstallationsordner

Installations-Ordner

Hinweis:

Wir empfehlen das Produkt nicht auf Laufwerk C: zu installieren. Wenn Sie später Betriebssysteme importieren, benötigen Sie entsprechenden Festplattenplatz.


22

Kapitel 2

Startmen端

Bereit zum Installieren


Installation und Konfiguration

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Installiere OSDeploy

Installation erfolgreich

Die Installation ist fertig. Gegebenenfalls lesen Sie bitte die Liesmich-Datei.

Windows Automated Installation Kit (WAIK) Für die Installation von Rechnern über Windows PE muss das Windows Automated Installation Kit (WAIK) installiert sein. Dies ist die bevorzugte Installationsmethode.

Download Laden Sie entweder ein deutsches oder ein englisches WAIK herunter und installieren Sie es. Hinweis:

Möchten Sie auf einer weiteren Workstation auch die OSD Konsole verwenden, so muss auch dort das WAIK installiert werden (sofern Sie mit neueren Betriebssystemen arbeiten möchten).


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Kapitel 2

Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) Voraussetzung für die Verwendung der neueren Installationsmethoden ist die Installation des Windows Automated Installation Kit (Windows AIK), auch kurz WAIK genannt. Es kann nur das neueste WAIK für Windows 7 verwendet werden. Download-Link WAIK Deutsch: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx? displaylang=de&FamilyID=696dd665-9f76-4177-a811-39c26d3b3b34 Download-Link WAIK Englisch: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx? displaylang=en&FamilyID=696dd665-9f76-4177-a811-39c26d3b3b34

Installation des WAIKs Starten Sie bitte das Setup des WAIKs und folgen den Installationsdialogen.

Konfiguration Folgende Schritte sind zur Konfiguration nötig:

Share / Freigabe Das Produkt wird in dem Ordner installiert, den Sie bei Wahl des Installationsordners ausgesucht haben. Wir installieren keine Dateien im Windows oder Systemordner. Für den Zugriff auf die Daten wird eine Freigabe (Share) optosd$ benötigt. Diese Freigabe wird bei der Installation angelegt und das Zugriffsrecht auf Jeder Vollzugriff gesetzt. Wichtig:

Bitte stellen Sie sicher, dass sowohl auf dem Share, wie auch im Installationsverzeichnis das Zugriffsrecht Vollzugriff gesetzt ist. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir den Vollzugriff auf den Domänen Administrator und den Lokalen Administrator zu beschränken.

Hinweis:

Wählen Sie andere Zugriffsrechte als Jeder, so benötigt der Lokale Administrator auch Vollzugriff. Bei der Installation von Rechnern greifen diese über den Lokalen Administrator zu. Sie können auch weitere Benutzer in die Zugriffsrechte aufnehmen.

DHCP-Server Für die Verwendung des Produktes ist ein DHCP-Server erforderlich. Haben Sie in Ihrer Firma einen DHCP-Server, so muss er wie unten beschrieben konfiguriert werden. Wenn Sie keinen DHCP-Server haben, so können Sie den in OSDeploy enthaltenen DHCP-Server verwenden. Lesen Sie dazu das Kapitel "Verwendung des eingebauten DHCP-Servers". Im firmeneigenen DHCP-Server müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:

Option

Beschreibung

066 Boot Server Host Name

IP-Adresse des OSDeploy-Servers


Installation und Konfiguration

25

Option

Beschreibung

067 Bootfile Name

Bootfile name muss auf /tftpboot/pxelinux.0 gesetzt werden.

Wichtig:

Haben Sie vorher mit Microsoft RIS gearbeitet, so stellen Sie bitte sicher, dass der Remote Installation Service von RIS deaktiviert und nicht gestartet ist. Ansonsten erhält der TFTP-Server die falsche Bootdatei.

Wichtig:

Gibt es einen anderen PXE-Server in Ihrem Unternehmen, so deaktivieren Sie bitte den Service.

Beispiel

Konfigurationsbeispiel

Start der Konsole Nun können Sie die OSDeploy-Konsole starten. Wählen Sie dazu den Eintrag aus dem Startmenü oder das entsprechende Icon auf Ihrem Desktop.

Icon


26

Kapitel 2

Einstellungen Wählen Sie den Menüpunkt Einstellungen im Menü Extras/Einstellungen.

Servername: Dieses Feld wird automatisch mit dem Servernamen gefüllt. Wenn Sie auf einen anderen Server zugreifen möchten, so ändern Sie bitte diesen Eintrag. Sie können die Konsole auch lokal auf Ihrem Rechner installieren. WAIK Pfad: Geben Sie hier den Pfad zum Windows AIK Verzeichnis an WAIK Image: Geben Sie hier den Pfad zum Windows Image Verzeichnis an. Aktives Konto: Wählen Sie das Konto aus, mithilfe dessen der zu installierende Rechner die Verbindung zum Server aufbaut. Domänen-Admin-Konto: Dieses Konto wird verwendet, um die Rechner in die Domäne zu übernehmen und muss dem Konto entsprechen, das Sie im AdminShare 24 festgelegt haben. Wählen Sie dazu bitte die Syntax domain\adminkontoname. Passwort: Passwort des Domänen-Admin-Kontos. Admin Konto: Adminkonto des lokalen Administrators. Dieses Konto wird bei der Installation von Rechnern verwendet um sich mit dem Server Admin-Share 24 zu verbinden. Passwort: Passwort des Admin-Kontos. Um die Einstellungen zu speichern, verwenden Sie OK. Hinweise:

Das Admin-Konto muss zwingend Administrator lauten!

Erster Test Führen Sie nun einen ersten Test durch und starten ein Kommando (zum Beispiel den Freecommander). Um diesen ersten Test durchzuführen muss mindestens ein Standort erstellt, ein Boot-Image erstellt und ein Rechner angelegt worden sein. Die entsprechenden Schritte werden im Folgenden beschrieben.


Installation und Konfiguration

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Standorte Standorte können verwendet werden, um verschiedene Standorte zu bedienen. Sie können entweder lokal oder remote sein. Wählen Sie die Standort-Ansicht und fügen Sie einen neuen Standort hinzu oder ändern Sie den vorhandenen Standort (default).

Geben Sie den lokalen TFTP-Server, Install-Server und optional den Prism-SDPServer ein. Im unteren Beispiel wird für den Standort der lokale Server servername verwendet.

Wählen Sie nun Speichern und Schließen um die Änderungen zu sichern. Hinweis:

Sie können auch dem Standort Unattended-Einstellungen zuweisen. Der Prism-SDP-Server ist noch aus Kompatibilitätsgründen für vorherige Versionen noch enthalten und wird mit der neuen PrismVersion nicht mehr benötigt.

Wichtig:

Verwenden Sie netbios Namen und keine TCP/IP Adressen!

Boot Images Es werden zwei verschiedene Boot-Methoden unterstützt. Zum einen MS-DOS und zum anderen Windows PE Boot. MS-DOS Boot ist die ältere Variante und wird nur noch aus Kompatibilitätsgründen zur OSDeploy Version 1.0 unterstützt. Wir empfehlen, die Windows PE Boot-Umgebung zu verwenden. Hinweis:

Der Abschnitt "MS-DOS Boot-Image" erzeugen kann bei Verwendung der Windows PE Boot Umgebung übersprungen werden.


28

Kapitel 2 MSDOS Boot-Image Als nächster Schritt muss ein Boot-Image erzeugt werden, andernfalls geht der Standort offline. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Standort und wählen Sie den Menüpunkt Boot-Image. Dieses Boot-Image gilt für die Installationsmethode BootDOS. Wie Sie andere Installationsmethoden nutzen, lesen Sie bitte im Kapitel Installationsmethoden 59 . Folgende Ausgabe erscheint:

Hinweis:

Wie Sie ein Windows PE Boot-Image erstellen, lesen Sie bitte im Abschnitt Windows PE Boot-Image 28 .

Windows PE Boot-Image Um ein Windows PE Boot-Image zu erzeugen, muss das WAIK installiert sein. Nach der Installation des WAIK konfigurieren Sie bitte die Installationspfade unter Extras/Einstellungen. Das Windows PE muss einmalig vorbereitet werden. Die Vorbereitung kopiert das entsprechende Boot Image aus dem WAIK in das OSDeploy Verzeichnis und kopiert automatisch die Windows PE Tools. Der zweite Schritt ist die Erstellung des Windows PE-Images. Dabei wird die Standard Shell durch die OPTIMALShell Commander 73 ersetzt. Wichtig:

Dieser Vorgang muss bei jedem Update neu ausgeführt werden.

Windows PE vorbereiten So bereiten Sie ein Windows PE Boot-Image vor: 1. Stellen Sie sicher, dass Sie das WAIK installiert haben 2. Wählen Sie Extras WinPE vorbereiten 3. Das Windows PE Boot-Image wird automatisch in das OSDeploy-Verzeichnis kopiert Wichtig:

Die Vorbereitung des Windows PE Boot-Images brauchen Sie nur einmal auszuführen. Existiert schon ein Windows PE Boot-Image, so wird es überschrieben. Es erfolgt dann eine entsprechende Warnung.


Installation und Konfiguration

29

Beispiele

Window s PE Boot Im age w ird vorbereitet

Vorbereitung des Window s PE Boot Im ages ist fertig

Windows PE erstellen So erstellen Sie ein Windows PE Boot-Image: 1. W채hlen Sie aus dem Men체 "Extras/Windows PE Boot Image" erstellen aus 2. W채hlen Sie ein optionales Debug-Image aus 3. Das Boot-Image wird erstellt Hinweis:

Die Erstellung des Windows PE Boot-Images kann etwas Zeit in


30

Kapitel 2

Anspruch nehmen.

Ausführung Es werden folgende Schritte ausgeführt: 1. Es wird geprüft, ob das WAIK installiert ist 2. Es erfolgt eine Prüfung, ob schon ein temporäres Boot-Image in Verwendung ist 3. Ein temporäres Boot-Image wird erzeugt 4. Das Image wird verbunden 5. Die Standard-Shell wird durch die OPTIMALShell ersetzt 6. Es werden Standard-Packages installiert 7. Das Image wird getrennt 8. Das Image wird komprimiert 9. Das temporäre Boot-Image wird gelöscht

Beispiel: Boot-Image-Optionen (Debug) Auswahl des Debug-Modus:

Aktion

Beschreibung

Produktionsimage erstellen

Erstellt ein Windows PE Boot-Image

Debug freischalten

Erstellt ein Windows PE Boot-Image und schaltet den Debug-Modus 80 zwecks weiterer Analyse ein.

Debug uns SingleStepVnc freischalten

Erstellt ein Windows PE Boot-Image, schaltet den Debug-Modus 80 und den SingleStepVnc 84 ein.


Installation und Konfiguration

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Boot Image Erstellung

LAN-Treiber hinzufügen (Optional) Im Normalfall enthält das Windows PE alle Treiber für die gängigsten neueren Rechner. Sollte jedoch ein Treiber nicht vorhanden sein, so kann ein Treiber hinzugefügt werden. So fügen Sie einen neuen Treiber hinzu: 1. Wählen Sie den entsprechenden Treiber im Modell aus

Wie Sie ein Modell hinzufügen, lesen Sie bitte im Kapitel Weitere Einstellungen / Modelle 41 . 2. Wählen Sie den Menüpunkt LAN-Treiber in WinPE hinzufügen aus


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Kapitel 2

3. Der Lan-Treiber wird nun in das WinPE Image integriert

Rechner Nun können Sie einen Rechner hinzufügen und entsprechend konfigurieren. Wählen Sie dazu einen bestehenden Rechner aus oder fügen Sie einen Rechner durch Auswahl von Rechner hinzufügen ein.


Installation und Konfiguration

Geben Sie nun den Namen des Rechners ein und weisen Sie ihm ein Modell, eine Funktion, eine Gruppe, einen Standort und ein Betriebssystem zu.

F端r den ersten Test reicht auch folgende Standard-Konfiguration

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34

Kapitel 2 Zuweisung einer MAC-Adresse Weisen Sie dem Rechner nun seine MAC-Adresse zu. Geben Sie die MAC-Adresse dazu in das Eingabefeld ein. Verwenden Sie Bindestriche (-) als Trenner für die einzelnen Ziffern. Hinweis:

Sie können auch Rechnernamen und MAC-Adressen aus einer Datei importieren. Für nähere Informationen lesen Sie das Kapitel Importieren von MAC-Adressen 94 .

Hinweis:

Ist der TFTP-Server gestartet und haben Sie PXE-Boot bei dem Rechner eingeschaltet und den Rechner einmalig gestartet, so erhält er eine DHCP-Adresse und wird vom TFTP-Server "gefangen". Sie können dann durch die drei Punkte bei der MAC Adresse die unbekannte MACAdresse auswählen.

Vorbereitung des Rechners Der Rechner sollte wie folgt vorbereitet werden: PXE-Boot muss eingeschaltet sein WakeOnLan sollte eingeschaltet sein (hilfreich) Die Boot-Reihenfolge muß so eingestellt werden, dass der Netzwerk-Boot zuerst erfolgt Hinweis:

Da der Rechner während der Installation mehrfach booten kann, muss die Boot-Reihenfolge geändert werden. Sollte der Netzwerk-Boot nicht an erster Stelle stehen, so wird der Rechner ggf. versuchen von der Festplatte zu booten, obwohl noch kein Betriebssystem vorhanden ist.

Start des TFTP-Servers Starten Sie nun den TFTP-Server durch Doppelklick.


Installation und Konfiguration

35

Sie sollten folgenden Dialog sehen:

Hinweis:

Das angezeigte Verzeichnis und das Server-Interface kann bei Ihrer Konfiguration anders sein. Weiterhin sollte in der Taskleiste ein Icon erscheinen.

Ausführen des Freecommanders Zum Ausführen des Freecommanders gehen Sie wie folgt vor: 1. Wählen Sie den Rechner aus und wählen mit Hilfe der rechten Maustaste den Menüpunkt Benutzerdefinierte Boot Kommandos (WinPE) / FreeCommander. 2. Starten Sie den Rechner 3. Der Rechner sollte nun das Windows PE booten, die OPTIMALshell ausführen und den Freecommander starten. Hinweis:

Während der Freecommander gestartet ist, können Sie den Rechner aus der Ferne bedienen (VNC starten 89 ).


36

Kapitel 2

Beispiel:

Start der OPTIMALshell

Gestarteter Freecom annder

Weitere Einstellungen OSDeploy bietet folgende Installationsmethoden: BootDOS, BootWinPE, BootWinPE+XP64, BootWinPE+PostXP+ImageX, BootWinPE+PostXP+Setup und BootWinPE+PostXP+Setup(Copy). Eine Beschreibung der Installationsmethoden finden Sie im Kapitel Installationsmethoden 59 . Die Schnellstartanleitung in diesem Kapitel beschreibt die Installationsmethode BootWinPE. Wird keine Installationsmethode explizit definiert, so wird die Methode BootDOS verwendet. Dadurch ist die Konfiguration automatisch kompatibel mit 채lteren OSDeploy-Versionen. OSDeploy verwendet verschiedene Objekte wie Standorte, Betriebssysteme, Funktional, Modelle, Gruppen und Rechner, um Einstellungen innerhalb dieser


Installation und Konfiguration

37

Objekte vorzunehmen und zu vererben. Sie können Einstellungen an jedes dieser Objekte binden und an die nächste untere Ebene vererben. Werden also Einstellungen auf der niedrigsten Ebene vorgenommen, so können diese auf der höchsten (Rechner) überschrieben werden. Die Vererbungsreihenfolge lautet (niedrigste Ebene zuerst): Unternehmensprofil -> Standorte -> Gruppe -> Funktional -> Betriebssystem -> Rechner Somit ist die niedrigste Ebene das Unternehmensprofil, welches immer von höheren überschrieben werden kann. Weitere Informationen zur Vererbung finden Sie auch im Kapitel UnattendedVererbung 55 .

Unternehmensprofil Das Unternehmensprofil definiert den Standard für ein Unternehmen. Sobald die Erstinstallation vorgenommen wurde, ist das Unternehmensprofil in der Regel leer. Für eine Konfiguration des Unternehmensprofils wählen Sie bitte Extras/ Unternehmensprofil.

Leeres Unternehm ensprofil

Sie können Ihr eigenes Unternehmensprofil eingeben oder über Standard laden einen vordefinierten Standard laden. Wichtig:

Wir empfehlen den Standard zu laden. Suchen Sie dann die mit ### markierten Einträge und passen Sie diese entsprechend an. Die Einstellungen sind für ein deutsches Betriebssystem optimiert. Sofern Sie eigene Einstellungen wünschen, nehmen Sie diese bitte hier vor.

Hinweis:

Für weitere Informationen bezüglich der Unattended-Einstellungen verwenden Sie bitte die Microsoft Referenz. Die Referenz finden Sie


38

Kapitel 2

auch in der Microsoft Knowledge Base oder unter Startmenü/ OPTIMAL OSDeploy/Dokumentation. Beispiel von Einstellungen:

Beispiel eines Unternehm ensprofils

Installationsmethode Wir empfehlen, die Standard-Installationsmethode BootWinPE im Unternehmensprofil anzugeben.

Betriebssystem Um ein Betriebssystem installieren zu können, benötigen Sie die Original Microsoft Betriebssystem-Installations-CDs. Weiterhin müssen Sie diese in das OptOSD$Admin Share- 24 Verzeichnis kopieren. Dazu wird nur das Verzeichnis I386 der Original CDs benötigt, bzw. die komplette CD für neuere Betriebssysteme wie Windows 7 oder Windows Vista. Wie Sie neuere Betriebssysteme wie Windows 7, Vista oder Windows 2008 Server installieren, lesen Sie bitte im Kapitel Installationsmethoden 59 . Öffnen Sie dazu das Installationsverzeichnis (in unserem Beispiel e:


Installation und Konfiguration

39

\optosd\config\OS), erstellen Sie ein Betriebssystem-Verzeichnis und kopieren Sie das I386-Verzeichnis Ihrer Installations-CD dort hinein. Wichtig:

Für die Installationsmethode BootMSDOS verwenden Sie die MSDOS 8.3-Notation. Für alle anderen Installationsmethoden können Sie für die Ordner beliebige Namen wählen. Dieser Ordner wird später bei der Installation vom Zielrechner verwendet.

OEM/Volume-Lizenzen Wir empfehlen die Verwendung von Volume-Lizenzen. Manche OEM-CDs werden von Hardware-Herstellern derart verändert, das eine Installation über das Netzwerk nicht erfolgen kann.

Beispiele E:\OptOSD\config\os w2kpro.deu w2kpros4.deu w3kenter.eng w3kstd.eng winxpsp1.deu winxpsp2.deu wxppros1.eng Import und Zuweisung des Betriebssystems Führen Sie dazu folgende Schritte aus um ein Windows XP zu installieren: 1. Kopieren Sie den I386-Ordner der CD in das entsprechende Verzeichnis. Das Zielverzeichnis kann also lauten: E:\OptOSD\config\OS\w2kpro.deu\I386. 2. Wählen Sie nun in der Konsole die Ansicht Betriebssysteme. Erstellen Sie einen neuen Eintrag oder ändern Sie den Eintrag <Default>. 3. Für einen neuen Eintrag wählen Sie OS Hinzufügen auf der linken Seite der Konsole. 4. Für die Änderungen eines bestehenden Eintrags klicken Sie zweifach auf den Eintrag.

Konfiguration des Betriebssystem s


40

Kapitel 2

Wählen Sie nun den Ordner aus, in dem sich das Betriebssystem befindet. Klicken Sie dazu auf die drei Punkte im Eingabefeld und wählen Sie das Zielverzeichnis aus. Wählen Sie jetzt Standard laden für die Standardeinstellungen des Objektes Betriebssystem. Die Installation benötigt eine Produktnummer. Sie finden die Produktnummer auf Ihrer CD. Bitte tragen Sie diese hier ein. Hinweis:

Sie können auch einen Kommentar und eine Beschreibung eingeben.

Bestätigen Sie jetzt Ihre Eingabe mit OK, um Ihre Änderungen zu speichern.

Gruppen Für Gruppen wird keine Standardvorgabe gemacht. Sie können beliebige Gruppen anlegen und Unattended Informationen hinterlegen. Weitere Informationen zu Gruppen und Einstellungen für Prism Deploy finden Sie im Kapitel Arbeiten mit Prism-Deploy 97 .

Funktional In der Funktional-Ansicht können Sie Funktionen für bestimmte Rechner zuweisen. In unserem Beispiel haben wir die Zuordnung JoinDomain und JoinWorkGroup definiert. Wenn Sie beide Definitionen nutzen möchten, so müssen diese richtig konfiguriert werden. Nutzen Sie nur eine, so konfigurieren Sie auch nur diese. Zum Konfigurieren klicken Sie auf den entsprechenden Eintrag und füllen die ### Einträge mit Ihren Daten.

Beispiel: Beitritt zu einer Domäne


Installation und Konfiguration

41

Konfigurieren Sie im Unattended-Abschnitt Ihre Domäne.

Modelle In der Ansicht Modelle können Sie Rechnermodelle und die dazugehörigen Treiber definieren. Einige Definitionen sind bereits vorhanden. Hinweis:

Um eine Rechnerinstallation korrekt vorzunehmen, müssen Sie mindestens ein Rechnermodell konfigurieren.

Beispiel Dell Inspiron 4800 Model

Treiberbibliothek Die Treiberbibliothek enthält alle Treiber für Ihre Rechner. Sie finden Sie im Ordner E: \OptOSD\config\drvlib.


42

Kapitel 2

In der Treiberbibliothek können Sie alle Treiber importieren bzw. hineinkopieren (*.inf und die dazugehörigen Dateien). Hinweis:

Unterverzeichnisse werden bei der Installation mit auf die Zielmaschine kopiert.

Die Treiberbibliothek lässt sich nach Wunsch organisieren. Sie können beliebige Unterordner erstellen, nach Betriebssystem, Modell und Treibertyp. Die entsprechenden Verzeichnisse sind beliebig. Kopieren Sie dann die zu den Rechnern gehörenden Treiber in die entsprechenden Verzeichnisse. In unserem Beispiel haben wir zuerst das Betriebssystem, danach das Rechnermodell und dann den Treibertyp gewählt.

Beispiel E:\OptOSD\config\drvlib\wxp\dell\... Hier finden Sie die Unterverzeichnisse audio, chipset, net and video. In den Unterverzeichnissen selbst befinden sich dann die *.inf-Dateien für die spätere Treiberzuweisung und Installation.

Beispiel: E:\OptOSD\config\drvlib\wxp\dell\...\audio

Treiberzuweisung Einen Treiber können Sie im Modell-Dialog zuweisen. Wählen Sie dazu einfach ein existierendes Modell oder erstellen Sie ein neues Modell und verwenden Sie dann den Unattended-Editor 55 zur Bearbeitung.


Installation und Konfiguration

43

Beispiel eines Dell Optiplex 210L

Modell Dialog

F체r die Treiberzuweisung klicken Sie auf die Taste entsprechenden Treiber aus.

und w채hlen den


44

Kapitel 2

Partitionen Als Standardwert ist eine Partition vorgesehen. Sie können jedoch mehr als nur eine erstellen. Aktivieren Sie dazu im entsprechenden Objekt den Unattended Abschnitt, am besten im Unattended-Editor. Wir verwenden dazu normalerweise das Objekt Modell, Sie können aber auch jedes andere verwenden. Hinweis:

Wenn alle Rechner die gleiche Partitionsaufteilung erhalten sollen, ist es einfacher, die Partitionierung an einem Objekt in der unteren Ebene zu definieren, anstatt die Partitionseinstellung jedem Rechner einzeln zuzuweisen. Sie können beispielsweise die Partitionsaufteilung im Unternehmensprofil zuweisen, einzelne Rechner jedoch unabhängig davon konfigurieren.

Um Partitionen zuzuweisen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Wählen Sie ein Modell aus 2. Starten Sie den Unattended-Editor 3. Wählen Sie Optimal/Partition 4. Aktivieren Sie die Partition über Enable 5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Kontextmenü (dies ist nur möglich wenn die Partitionseinstellung aktiviert ist) 6. Wählen Sie Hinzufügen aus 7. Wählen Sie die Disk 8. Wählen Sie eine Partition 9. Wählen Sie die Größe in Megabyte 10.Wählen Sie einen Namen 11.Wählen Sie den Partitionstyp (NTFS, FAT) 12.Klicken Sie auf den Partitionseintrag oder die Detailinformationen mit der rechten Maustaste und wählen Sie Speichern Die Zuweisung sollte der Unattended-Information hinzugefügt werden.


Installation und Konfiguration

Wichtig:

45

Der Schritt Speichern darf nicht vergessen werden, ansonsten werden die Partitionsdaten nicht übernommen.

Beispiel

Hinweise:

Sie können jederzeit einen Partitionsnamen manuell eingeben oder einen aus der vorgegebenen Liste auswählen. Geben Sie eine Null ein, wenn die ganze Partition verwendet werden soll. Clean All überschreibt die gesamte Partition sicher (dies kann sehr lange dauern und sollte nur in Ausnahmefällen verwendet werden).

Wichtig:

Wir unterstützen zurzeit nur eine Disk!

Installation des ersten Rechners (Windows XP) Wichtig:

Wenn Sie die Funktion "Beitritt einer Domäne" ausgewählt haben, der Rechner aber keinen oder einen falschen Netzwerkkartentreiber zugewiesen hat, so kann der Rechner der Domäne nicht beitreten und wird die Installation anhalten. Achten Sie daher immer auf die richtige Zuordnung der Netzwerkkartentreiber.

Um den ersten Rechner mit Windows XP zu installieren, gehen Sie wie folgt vor:

Vorbereitung des Rechners Der Rechner sollte wie folgt vorbereitet werden: PXE Boot muss eingeschaltet sein WakeOnLan sollte eingeschaltet sein (hilfreich) Die Boot-Reihenfolge sollte so eingestellt werden, dass der Netzwerk-Boot zuerst erfolgt Hinweis:

Da der Rechner während der Installation mehrfach booten kann, muss die Boot-Reihenfolge geändert werden. Sollte der Netzwerk-Boot nicht an erster Stelle stehen, so wird der Rechner ggf. versuchen von der Festplatte zu booten obwohl noch kein Betriebssystem vorhanden ist.

Start des TFTP-Servers Starten Sie nun den TFTP Server durch Doppelklick.


46

Kapitel 2

Sie sollten folgenden Dialog sehen:

Hinweis:

Das angezeigte Verzeichnis und das Server-Interface kann bei Ihrer Konfiguration anders sein. Weiterhin sollte in der Taskleiste ein Icon erscheinen.

Installieren W채hlen Sie nun einen Rechner zur Installation aus und bereiten ihn mit der rechten Maustaste durch Auswahl der Funktion Installieren vor.


Installation und Konfiguration

47

Folgender Dialog erscheint und der Rechner wird sofort zur Installation angewiesen:

Wählen Sie nun OK. Der Eintrag zeigt Installieren (nächster Neustart ...) an. Der Rechner wird beim nächsten Neustart installiert.

Neustart Starten Sie nun den Rechner neu, entweder durch einen manuellen Neustart oder durch Auswahl der Funktion Rechner neu starten. Hinweis:

Die Funktion Rechnerneustart gelingt nur bei laufendem Rechner, sofern schon ein Windows Betriebssystem installiert ist.

Installationsreihenfolge Der Rechner wird nun folgende Schritte ausführen: Partitionierung Die Treiber werden auf die lokale Maschine kopiert Start der Microsoft Unattended Installation Einloggen als Lokaler Administrator über RunOnceEx (Maus und Tastatur können gesperrt sein) Der Prism Client wird installiert und entsprechend konfigurierte Software installiert. Für weitere Informationen bezüglich Prism Deploy lesen Sie bitte auch das Kapitel Arbeiten mit Prism Deploy 52 .


48

Kapitel 2

Hinweis:

Der Rechner wird in 20-25 Minuten installiert sein. Die Prism Installation ist optional und hängt von der Konfiguration ab. Wenn Sie keine Prism Installation vornehmen, kann der Rechner neu starten oder herunterfahren. Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Kapitel Arbeiten ohne Prism Deploy 101 .

Wichtig:

Der Rechner wird in der Installationsmethode BootWinPE installiert.

Installation des ersten Rechners (Windows 7) Der Rechner sollte wie im vorherigen Kapitel vorbereitet sein. Weiterhin sollte der TFTP-Server gestartet sein.

Betriebssystem Gehen Sie wie folgt vor: 1. Erstellen Sie einen neuen Ordner für das Betriebssystem Windows 7 2. Kopieren Sie die CD in das entsprechende Verzeichnis 3. Legen Sie ein neues Betriebssystem an 4. Erstellen Sie einen Eintrag für die Produkt ID 5. Erstellen Sie einen Eintrag für die Installationsmethode BootWinPE+PostXP+Setup am Betriebssystem 6. Erstellen Sie einen Eintrag für die UnattendXML

Definition des Betriebssystems

Hinweis:

Für ältere Rechner, die nicht Vista oder Windows 7 kompatibel sind, verwenden Sie bitte die Installationsmethode BootWinPE+PostXP+Setup(Copy). Weiterhin ist auch eine UnattendXML 85 anzugeben. Weitere Informationen zu den Installationsmethoden finden Sie im Kapitel Installationsmethoden 59 .

Installieren Wählen Sie den Rechner aus und betätigen Sie Installieren.


Installation und Konfiguration

Neustart Starten Sie den Rechner neu.

49


Kapitel

Arbeiten mit OSDeploy

3


52

Kapitel 3

Arbeiten mit OSDeploy Dieses Kapitel beschreibt die Arbeit mit OSDeploy und einige grundlegende Konzepte.

Konsole

Menü: Menüzeile, eine Beschreibung finden Sie im Kapitel Menüs

58

.

Symbolleiste: Symbolleiste für oft benötigte Funktionen, wie Ansichten. Ansichten: Verschiedene Ansichten für Objekte wie Rechner, Modell, Funktional, Gruppen, Site oder Betriebssysteme. Ansichtsbereich: Angezeigter Bereich nach Auswahl einer Ansicht. Dort werden die entsprechenden Daten angezeigt. Ansichtsspalten: Spalten für die verschiedenen Ansichten. Ansichtsdaten: Datenbereich der Ansichten. Ansichtsgruppierung: Gruppierung der Daten aus den Ansichten. Statuszeile: Statuszeile mit der Anzahl der Einträge, Filter oder ausgewählten Einträge. Hinweis:

Sie können auf die Spalten mit der rechten Maustaste klicken. Sie erhalten dann ein erweitertes Menü.


Arbeiten mit OSDeploy

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Symbolleiste Symbol Funktion Unternehmensprofil ändern.

Häufig verwendete Verzeichnisse öffnen.

XML Datei im SIM Manager bearbeiten

Windows PE Boot Image erstellen

Gruppierung erweitern.

Gruppierung reduzieren.

Refresh der Konsole.

Erstellt ein SingleStepVnc für einen Rechner.

Erweitertes Menü Mithilfe des erweiterten Menüs können Einträge sortiert und gruppiert werden.


54

Kapitel 3

Ansichten Die Ansichten zeigen die verschiedenen Objekte wie Rechner, Modelle, Funktional , Gruppen, Standorte und Betriebssysteme. Sie können die Ansicht durch das Menü, die Symbolleiste oder die linke Ansichtsgruppe wählen. Innerhalb dieser Objekte sind folgende Aktionen möglich: Rechter Mausklick auf die Spalte für die Gruppierung, Filterung und Sortierung der Einträge Rechter Mausklick in den Ansichtsbereich um Daten hinzuzufügen, zu löschen oder zu ändern Doppelklick auf ein Datenobjekt um eine Änderung durchzuführen

Ansichtsbereich Im Ansichtsbereich erscheinen die Daten zu der gewählten Ansicht. Innerhalb dieses Bereiches können Sie verschiedene Aktionen ausführen. Mithilfe der rechten Maustaste können Funktionen wie Hinzufügen, Löschen oder Ändern gewählt werden.

Rechtes Maustastenmenü der Spalten Bei der Auswahl der rechten Maustaste auf einer Spaltenbeschreibung stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

Aufsteigend sortieren: Sortiert aufsteigend, durch Festhalten der Shift-Taste und Auswahl von mehreren Spalten ist eine Mehrfachsortierung möglich Absteigend sortieren: Sortiert absteigend, durch Festhalten der Shift-Taste und Auswahl von mehreren Spalten ist eine Mehrfachsortierung möglich. Lösche Sortierung: Löscht die gesamte Sortierung. Nach diesem Feld gruppieren: Gruppiert nach diesem Feld. Mehrfachgruppierungen sind möglich. Gruppierungsbox anzeigen: Zeigt oder versteckt die Gruppierung Fusszeile anzeigen: Fußbereich. Zeigt den Fußbereich. Dort sind weitere Funktionen wie Zähler, Summierungen möglich. Gruppierungsfusszeile anzeigen: Zeigt den Fußbereich auch für Gruppen.


Arbeiten mit OSDeploy

55

Diese Spalte entfernen: Die ausgewählte Spalte wird entfernt. Um sie wieder hinzuzufügen, wählen Sie die Fedauswahl. Spaltenauswahl: Mithilfe der Feldauswahl können den Spalten weitere Felder hinzugefügt werden. Sie können die entsprechenden Spalten einfach durch "drag and drop" hinzufügen oder entfernen. Ausrichtung: Die Zentrierung eines Feldes kann angegeben werden. Beste Anpassung: Beste Spaltenausrichtung für eine Spalte. Beste Anpassung (Alle Spalten): Beste Spaltenausrichtung für mehrere Spalten. Hinweis:

Individuelle Einstellungen werden beim Verlassen des Programms gespeichert.

Unattended-Vererbung Die Konfiguration einer Unattended-Installation erfolgt im Wesentlichen im Unternehmensprofil. Hier können alle Einstellungen für das Unternehmen getroffen werden. Weitere Konfigurationen können in übergeordneten Objekten wie Rechner, Modelle, Gruppe, Funktional, Standort und Betriebssystem vorgenommen werden. Die Konfigurationen werden entsprechend einer Objekthierarchie an die anderen Objekte vererbt, können aber auf jeder Ebene überschrieben bzw. gelöscht werden. Dies ermöglicht eine flexible Konfiguration der zu installierenden Rechner. Die Vererbungsreihenfolge ist so definiert (unterste Ebene zuerst): Unternehmensprofil -> Standort -> Gruppe -> Funktional -> Betriebssystem -> Modelle -> Rechner Eine Einstellung im Objekt Rechner wird also jede andere Einstellung überschreiben. Wichtig:

Die Vererbung findet bei allen Installationsmethoden statt.

Unattended-Editor Unattended-Informationen können sehr einfach mit dem Unattended-Editor bearbeitet werden. Der Unattended-Editor kann auf jeder Objektebene wie Unternehmensprofil, Rechner, Modelle, Funktional, Gruppen und Betriebssysteme aufgerufen werden. Zum Aufruf wählen Sie den Editor aus. Die im Unattended-Editor geänderten Daten werden in die Unattended-Parameter mit übernommen und später zur Rechnerinstallation verwendet. .


56

Kapitel 3

Editor: Ruft den Unattended-Editor auf. Editor (PostXP): Hier werden die Parameter für die neueren Betriebssysteme angegeben Neu laden: Lädt die Originaldaten aus dem Datensatz wieder in den UnattendedBereich Löschen: Löscht den Unattended-Bereich. Laden: Lädt die Standardeinstellungen für das aktuell gewählte Objekt. Speichern: Speichert die aktuellen Daten aus dem Unattended-Bereich als Standard.

Beispiel Vererbung Im Editor besitzt jeder Eintrag eine Drei-Status-Markierungsbox (Checkbox) und ggf. eine zweite Markierungsbox oder ein Eingabefeld. Die erste Markierungsbox zeigt den Vererbungsstatus an, die zweite ob der Eintrag gesetzt oder gelöscht werden soll.


Arbeiten mit OSDeploy

57

Beispiel Vererbung

Typ

Beschreibung Möglichkeiten der Zustände: Erben, Überschreiben, Entfernen

Die grüne Markierungsbox zeigt an, dass das Objekt an dieser Stelle nicht definiert ist. Eventuelle Einstellungen werden von unteren Ebenen übernommen. Die erste Markierungsbox zeigt an, dass die Einstellung auf dieser Ebene definiert ist. Die zweite zeigt an, dass das Spiel Freecell nicht installiert wird. Wurden auf unteren Ebenen Einstellungen vorgenommen, so überschreibt diese Einstellung alle anderen. Die erste Markierungsbox zeigt an, dass die Einstellung auf dieser Ebene definiert ist. Die zweite Markierungsbox zeigt an, dass der Taschenrechner Calc installiert wird. Wurden auf unteren Ebenen Einstellungen vorgenommen, so überschreiben diese Einstellungen alle anderen. Die erste Markierungsbox ist nicht markiert. Dies zeigt an, dass die Einstellung auf dieser Ebene gelöscht wird. Hinweis:

Diese Einstellung ist hilfreich, wenn bestimmte Werte nicht gesetzt werden dürfen. Beispielsweise darf ein JoinWorkGroup nicht gleichzeitig auch ein JoinDomain enthalten. Wurde aber auf einer Ebene ein JoinWorkGroup definiert, und auf der jetzigen Ebene soll ein JoinDomain erfolgen, so muss der Eintrag JoinWorkGroup gelöscht werden. Dies kann dann mithilfe der Löscheinstellung


58

Kapitel 3

Typ

Beschreibung erfolgen.

Menüs Folgende Menüs sind verfügbar:

Datei Beenden: Beendet das Programm

Aktionen Erweitern: Wenn eine Ansicht gruppiert ist, werden alle Gruppen erweitert. Reduzieren: Wenn eine Ansicht gruppiert ist, werden alle Gruppen reduziert. Neu laden: Wenn Änderungen vorgenommen werden, erscheinen diese in der Regel sofort in der Konsole. Wenn Sie mit mehreren Administratoren und Konsolen arbeiten, können Änderungen von anderen Konsolen erst nach einem Refresh erscheinen. Vorschau: Erstellt einen Bericht

Verzeichnisse Master-Images: Öffnet das Master-Image-Verzeichnis Inventory-Global: Öffnet das globale Inventory-Verzeichnis Snapshots: Öffnet das Snapshots-Verzeichnis Betriebssysteme: Öffnet das Betriebssystem-Verzeichnis Treiber: Öffnet das Treiber-Verzeichnis

Extras Unternehmensprofil: Bearbeitung des Unternehmensprofils Rechner importieren: Import von Rechnern und MAC Adressen Modelle importieren: Importiert Modelle als CAB Dateien und fügt diese ein Abbruch aller Installationen: Alle Installationen werden abgebrochen WinPE vorbereiten: Kopiert ein Standard WinPE Image aus dem WAIK und bereitet es vor WinPE Boot Image erzeugen: Erstellt aus dem vorbereiteten WinPE Image das endgültige WinPE Startimage Einstellungen: Änderung der Einstellung

Hilfe Hilfe: Ruft die Hilfe auf. Schnellstartanleitung: Ruft die Schnellstartanleitung auf. Hilfe Schlüsselwort: Ruft die Hilfe über Schlüsselworte auf. Handbuch: Ruft das Handbuch auf. Lizenzen: Ruft den Lizenzdialog auf.


Arbeiten mit OSDeploy

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OPTIMAL Webseite: Springt zur OPTIMAL Webseite. Über: Zeigt den Copyright-Dialog

Installationsmethoden OSDeploy unterstützt folgende Installationsmethoden:

Installationsmode

WinX WinXP Vista/ Vista/ Win7/ Win7/ W2008/ p /64 32 64 32 64 64

BootDOS

X

BootWinPE

X

BootWinPE+ImageX

X

BootWinPE+XP64

X

BootWinPE+ImageX+XP 64

X

BootWinPE+PostXP+Ima geX

X

X

X

X

BootWinPE+PostXP+Set up

X

X

X

X

BootWinPE+PostXP+Set up(Copy)

X

X

X

X

Hinweis:

X

Am sinnvollsten wird eine Installationsmethode an das Objekt Betriebssystem gebunden. OSDeploy ist kompatibel zu den älteren Versionen. Wenn Sie keine Installationsmethode angeben, so wird der Standard (BootDOS) verwendet. Eine Installationsmethode können Sie an jedes Objekt binden. Die Installationsmethode legt fest wie ein Betriebssystem installiert wird.

BootDOS Diese Installationsmethode ist die klassische Methode um ein Windows XP per MSDOS Installation zu installieren (Microsoft Unattended). Diese Methode ist die Standard Methode, wenn keine Installationsmethode angegeben wird.

BootWinPE Sobald die Installationsmethode BootWinPE verwendet wird, wird ein Windows PE gestartet um das Betriebssystem zu installieren. Dazu ist es erforderlich, dass ein Windows PE Boot Image erstellt worden ist.

PostXP Die Installationsmethode PostXP wird für neuere Betriebssysteme verwendet und setzt immer ein BootWinPE voraus.


60

Kapitel 3

ImageX ImageX wird bei OSDeploy vollständig unterstützt. Dazu kann ein Rechner als Master-Rechner erstellt werden, mit Sysprep vorbereitet werden, und dann mit Hilfe von OSDeploy ein Master-Image erstellt werden. Dieses Master-Image kann dann mit Hilfe von OSDeploy an verschiedene Rechner ausgerollt werden.

Setup Im Unterschied zum ImageX braucht beim Setup kein Master-Image erstellt zu werden. Es wird das Originalsetup und das Original-install.wim verwendet, um den Rechner zu installieren. Dabei wird das Setup direkt vom Share aufgerufen. In einigen Fällen kann es zu Anomalien kommen, daher kann dann auch die Methode Setup (Copy) verwendet werden.

Setup(Copy) Beim Setup mit Copy wird das Betriebssystem nicht direkt vom Share aufgerufen, sondern es wird zuerst auf den Rechner kopiert und dann lokal gestartet. Diese Methode kann verwendet werden, wenn das Setup über den Share nicht funktionieren sollte. Hinweis:

Sobald BootWinPE eingestellt wird, wird die OPTIMALShell verwendet

BootDOS Gehen Sie wie folgt vor: 1. Legen Sie unter Ordner ..\optosd\config\os\ ein Verzeichnis für das Betriebssystem an (der Name muss der MS-DOS 8.3 Notation entsprechen). 2. Kopieren Sie das i386 Verzeichnis von einer Volume-Licence-CD in das neu erstellte Verzeichnis (das i386 selbst muss dort auch vorhanden sein) 3. Legen Sie nun ein neues Betriebssystem an

Konfiguration des Betriebssystems

Folgende Einstellungen können Sie im Unattended-Editor vornehmen um im DOS Modus zu booten:


Arbeiten mit OSDeploy

61

Installationsm ethode BootDOS

Hinweis:

Der Installationsmodus BootDOS wird auch als Standardeinstellung verwendet. Dadurch ist OSDeploy kompatibel zu älteren Versionen. Dementsprechend können alle Konfigurationen von älteren Versionen ohne Änderungen direkt weiterverwendet werden.

Einstellungen Installationsmethode: BootDOS: Der Rechner wird unter MS-DOS gebootet und installiert

BootWinPE Gehen Sie wie bei der Installationsmethode BootDOS vor und legen einen entsprechendes Betriebssystem-Verzeichnis an und kopieren die Sourcen dorthin. Für die BootWinPE Umgebung ist folgende Einstellung im Unattended-Editor vorzunehmen:

Installationsm ethode BootWinPE

Bei der BootWinPE Installationsmethode wird Windows PE als Boot-Umgebung verwendet. Wichtig:

Für diese Installationsmethode muss ein Windows PE Boot-Image erzeugt werden.

Einstellungen Installationsmethode: BootWinPE: Der Rechner wird mit Hilfe von Windows PE gebootet.

BootWinPE+XP64 Gehen Sie wie bei der Installationsmethode BootDOS vor und legen einen


62

Kapitel 3

entsprechendes Betriebssystem-Vverzeichnis an und kopieren die Sourcen dorthin. Für die Installationsmethode BootWinPE+XP64 benötigen Sie eine Windows 2003 SP2 Installations-CD, da das Windows PE ein 32 Bit Betriebssystem startet und das Windows XP 64 Bit sich dadurch nicht direkt starten lässt. OSDeploy setzt die Installation entsprechend mit dem Windows 2003 SP2 automatisch um. Für die BootWinPE+XP64 Umgebung ist folgende Einstellung im Unattended-Editor vorzunehmen:

Installationsm ethode BootWinPE+XP64

Bei dieser Installationsmethode wird Windows PE als Boot-Umgebung verwendet. Wichtig:

Für diese Installationsmethode muss ein Windows PE Boot-Image erzeugt werden.

Einstellungen Für die Installation benötigen Sie eine Windows 2003 Service Pack 2 CD. Folgende Parameter sind dementsprechend anzugeben: Installationsmethode: BootWinPE+XP64: Der Rechner wird unter Windows PE gebootet und installiert XP64. W2K3 Seriennummer: Seriennummer der Windows 2003 Service Pack 2 Installation. W2K3 Verzeichnis: MS-DOS 8.3 konformes Installationsverzeichnis

BootWinPE+ImageX Diese Installationsmethode kann verwendet werden, um Images von Windows XP und Windows XP 64 Bit zu verteilen. Dazu muss ein Master-Image erstellt werden.

Master-Rechner erstellen So erstellen Sie ein Master-Image: 1. Installieren Sie das Betriebssystem (Windows XP 32 Bit oder Windows XP64 Bit ) auf einem Master Rechner (Referenz-Rechner). 2. Installieren Sie alle benötigten Treiber, sofern diese noch nicht erkannt wurden 3. Nehmen Sie Ihre Einstellungen vor 4. Rufen Sie sysprep auf 5. Fahren Sie den Rechner herunter Hinweise:

Einen Master-Rechner können Sie auch mit der Installationsmethode BootDOS 60 oder BootWinPE 61 aufsetzen. Weitere Hinweise zur Erstellung eines Master-Images finden Sie auch


Arbeiten mit OSDeploy

63

in der WAIK Referenz von Microsoft.

Verwendung von Sysprep So verwenden Sie Sysprep unter Windows XP: 1. Kopieren Sie die expandierte Deploy.cab aus dem Support\Tools Verzeichnis der Windows XP Setup CD auf den Master Rechner c:\sysprep 2. F체hren Sie Sysprep auf dem Master-Rechner mit den Optionen MiniSetup, Erneut Versiegeln, Shutdown

Screenshot Sysprep-Tools

Screenshot Sysprep

Master-Image erstellen So erstellen Sie ein Maste- Image: 1. W채hlen Sie beim Rechner mit der rechten Maustaste den Men체punkt Boot Kommandos (WinPE) und Master-Image erstellen


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Kapitel 3 2. Der Rechner wird beim nächsten Boot Vorgang das Master-Image mithilfe des OPTIMALShell Commanders erstellen. Sie finden das Master-Image unter \ \server\optosd$\customdata\master-images mit dem Namen des Rechners ( Rechnername(76a538ac)-install.wim). Hinweis:

Der Rechner muss entsprechend über PXE verfügen und eingeschaltet sein. Weiterhin muss LAN Boot als erste Boot Option zur Verfügung stehen.

Betriebssystem anlegen 1. Erstellen Sie nun ein Verzeichnis unter \\server\optosd$\config\os und kopieren das Master-Image mit dem Namen install.wim dorthin. 2. Konfigurieren Sie den Eintrag für das Betriebssystem in OSDeploy

Installationsmethode zuweisen Weisen Sie dem Rechner/Modell die entsprechende Installationsmethode zu Für die BootWinPE Umgebung ist folgende Einstellung im Unattended-Editor vorzunehmen:


Arbeiten mit OSDeploy

65

Bei dieser Installationsmethode wird Windows PE als Boot Umgebung verwendet. Wichtig:

Für diese Installationsmethode muss ein Windows PE Boot-Image erzeugt werden.

Einstellungen Installationsmethode: BootWinPE+ImageX: Der Rechner wird unter Windows PE gebootet, die OPTIMALShell wird ausgeführt und ImageX wird verwendet um ein install.wim-Image auszurollen.

Rechner installieren So installieren Sie den Rechner: 1. Konfigurieren Sie den Rechner 2. Weisen Sie den Rechner zur Installation an 3. Der Rechner wird nun beim nächsten Reboot installiert Hinweis:

Die benötigte Sysprep.inf wird von OSDeploy automatisch bei Installationsanweisung erstellt und enthält alle nötigen Informationen, wie auch den neuen Rechnernamen.

Beispiel Rechnerkonfiguration


66

Kapitel 3

Beispiel Rechnerinstallation

BootWinPE+PostXP+ImageX Um mit ImageX zu arbeiten benötigen Sie ein Master-Image das Sie dann auf weitere Maschinen verteilen können. Im folgenden beschreiben wir die Erstellung des Master-Images:

Master-Rechner erstellen So erstellen Sie ein Master-Image: 1. Installieren Sie das Betriebssystem (Windows Vista, Windows 7) auf einem Master-Rechner (Referenz-Rechner). 2. Installieren Sie alle benötigten Treiber, sofern diese noch nicht erkannt wurden 3. Nehmen Sie Ihre Einstellungen vor 4. Rufen Sie sysprep auf 5. Fahren Sie den Rechner herunter Hinweis:

Einen Master-Rechner können Sie auch mit der Installationsmethode BootWinPE+PostXP+Setup 69 aufsetzen. Weitere Hinweise zur Erstellung eines Master-Images finden Sie auch in der WAIK Referenz von Microsoft.

Master-Image erstellen So erstellen Sie ein Master-Image: 1. Wählen Sie beim Rechner mit der rechten Maustaste den Menüpunkt Boot Kommandos (WinPE) und Master-Image erstellen 2. Der Rechner wird beim nächsten Boot Vorgang das Master-Image mithilfe des


Arbeiten mit OSDeploy

67

OPTIMALShell Commanders erstellen. Sie finden das Master-Image unter \ \server\optosd$\customdata\master-images mit dem Namen des Rechners ( Rechnername(76a538ac)-install.wim). Hinweis:

Der Rechner muss entsprechend über PXE verfügen und eingeschaltet sein. Weiterhin muss LAN-Boot als erste Boot-Option zur Verfügung stehen.

Betriebssystem anlegen 1. Erstellen Sie nun ein Verzeichnis unter \\server\optosd$\config\os und kopieren das Master-Image mit dem Namen install.wim dorthin. 2. Konfigurieren Sie den Eintrag für das Betriebssystem in OSDeploy

Installationsmethode zuweisen Weisen Sie dem Rechner/Modell die entsprechende Installationsmethode zu Für die BootWinPE Umgebung ist folgende Einstellung im Unattended-Editor vorzunehmen:

Installationsm ethode BootWinPE+PostXP+Im ageX

Bei dieser Installationsmethode wird Windows PE als Boot-Umgebung verwendet.


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Kapitel 3

Wichtig:

Für diese Installationsmethode muss ein Windows PE Boot-Image erzeugt werden.

Einstellungen Installationsmethode: BootWinPE+PostXP+ImageX: Der Rechner wird unter Windows PE gebootet, die OPTIMALShell wird ausgeführt und ImageX wird verwendet um ein install.wim Image auszurollen. Unattend.xml: Eine unattend.xml ist für die Installation des Rechners anzugeben. Die unatted.xml kann mit Hilfe des SIM Managers erstellt und bearbeitet werden. Hinweis:

Die Unattend.xml ist zwingend erforderlich für das Microsoft Imaging/ Setup. Für die unattend.xml existieren sowohl für die deutsche, wie auch für die englische Version entsprechende Vorlagen. Diese Vorlagen enthalten Platzhalter (Rechnernamen) die automatisch bei der Installation von Rechnern durch OSDeploy gefüllt werden. Die unattend.xml kann mithilfe des SIM-Managers angepasst werden.

Rechner installieren So installieren Sie den Rechner: 1. Konfigurieren Sie den Rechner 2. Weisen Sie den Rechner zur Installation an 3. Der Rechner wird nun beim nächsten Reboot installiert

Beispiel Rechnerkonfiguration


Arbeiten mit OSDeploy

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Beispiel Rechnerinstallation

BootWinPE+PostXP+Setup Ein Setup kann auch 端ber den Share automatisch gestartet werden. Verwenden Sie dazu die BootWinPE+PostXP+Setup Installationsmethode. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Setup Verzeichnis anlegen Erstellen Sie nun ein Verzeichnis unter \\server\optosd$\config\os und kopieren die Installations-CD dorthin.

Beispiel Verzeichnisstruktur:


70

Kapitel 3

Gesam te Verzeichnisstruktur

Inhalt von "Setup Window s 7 Business Deutsch X86"

Betriebssystem anlegen Konfigurieren Sie den Eintrag f端r das Betriebssystem in OSDeploy


Arbeiten mit OSDeploy

71

Installationsmethode zuweisen Für die BootWinPE+PostXP+Setup Umgebung ist folgende Einstellung im Unattended-Editor vorzunehmen:

Installationsm ethode BootWinPE+PostXP+Setup

Bei dieser Installationsmethode wird Windows PE als Boot-Umgebung verwendet. Wichtig:

Für diese Installationsmethode muss einmalig ein Windows PE BootImage erzeugt werden.

Einstellungen Installationsmethode: BootWinPE+PostXP+Setup: Der Rechner wird unter Windows PE gebootet, die OPTIMALShell wird ausgeführt und das Setup über Netz gestartet. Unattend.xml: Eine unattend.xml ist für die Installation des Rechners anzugeben. Die unatted.xml kann mit Hilfe des SIM-Managers erstellt und bearbeitet werden. Hinweis:

Die Unattend.xml ist zwingend erforderlich für das Microsoft Imaging/ Setup. Für die unattend.xml existieren sowohl für die deutsche, wie auch für die dnglische Version entsprechende Vorlagen. Diese Vorlagen enthalten Platzhalter (Rechnernamen) die automatisch bei der Installation von Rechnern durch OSDeploy gefüllt werden. Die unattend. xml kann mithilfe des SIM-Managers angepasst werden.

BootWinPE+PostXP+Setup(Copy) Bei manchen Rechnern schlägt die Installation über das Netzwerk fehl und es erscheint die Meldung "Windows cannot access the installation sources. Verify that


72

Kapitel 3

the installation sources are accessible, and restart the installation" bzw. "Windows kann nicht auf die Installationsquellen zugreifen. Stellen Sie sicher, dass auf die Installationsquellen zugegriffen werden kann, und starten Sie die Installation erneut.". Dies ist eine Installationsanomalie. In diesen Fällen müssen die Setupdateien zuerst auf den Rechner kopiert werden. Verwenden Sie dazu die Installationsmethode BootWinPE+PostXP+Setup(Copy). Gehen Sie entsprechend der Installationsmethode BootWinPE+PostXP+Setup vor, wählen aber im nachfolgenden andere Einstellungen in der Installationsmethode.

Installationsmethode zuweisen Für die BootWinPE Umgebung ist folgende Einstellung im Unattended-Editor vorzunehmen:

Installationsm ethode BootWinPE+PostXP+Setup(Copy)

Bei dieser Installationsmethode wird Windows PE als Boot-Umgebung verwendet. Wichtig:

Für diese Installationsmethode muss ein Windows PE Boot-Image erzeugt werden.

Einstellungen Installationsmethode: BootWinPE+PostXP+Setup(Copy): Der Rechner wird unter Windows PE gebootet, die OPTIMALShell wird ausgeführt und das Setup wird lokal auf den Rechner kopiert und gestartet. Unattend.xml: Eine unattend.xml ist für die Installations des Rechners anzugeben. Die unatted.xml kann mit Hilfe des SIM Managers erstellt und bearbeitet werden. Hinweis:

Die Unattend.xml ist zwingend erforderlich für das Microsoft Imaging/ Setup. Für die unattend.xml existieren sowohl für die deutsche, wie auch für die englische Version entsprechende Vorlagen. Diese Vorlagen enthalten Platzhalter (Rechnernamen) die automatisch bei der Installation von Rechnern durch OSDeploy gefüllt werden. Die unattend.xml kann mithilfe des SIM-Managers angepasst werden.

Tipps

Windows 7 / Vista 64 Bit Installation Da es sich bei dem Boot Image um ein 32-Bit Boot-Image handelt, kann kein 64-Bit Setup direkt aufgerufen werden. Um ein 64-Bit Windows 7 oder Vista zu installieren, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Kopieren Sie eine 32-Bit CD in einen 64-Bit Betriebssystemordner


Arbeiten mit OSDeploy

73 2. Kopieren Sie dann das 64-Bit install.wim von der 64-Bit CD in den 64 Bit Betriebssystemordner

OPTIMALShell Commander Der OPTIMALShell Commander ist eine Oberfläche die eigene Kommandos über XML ausführt und sowohl beim Booten von WinPE wie auch bei der Post Installation von Rechnern verwendet wird. Bei der Vorbereitung des WinPE Boot-Images wird der OPTIMALShell Commander automatisch in das WinPE Boot-Image übernommen. Weiterhin wird der OPTIMALShell Commander bei den Installationsmethoden BootWinPE, BootWinPE+XP64, BootWinPE+PostXP+ImageX, BootWinPE+PostXP+Setup und BootWinPE+PostXP+Setup(Copy) verwendet. Sobald die Installationsmethode BootWinPE enthält, wird automatisch ein Windows PE gebootet und der OPTIMALShell Commander verwendet.

Vorteile des OPTIMALShell Commander XML basiert Flexibel Ausführung von beliebigen Kommandos Erstellung von eigenen Windows PE Boot-Kommandos Aufschaltung per VNC während der Installation Aufschaltung per VNC im Fehlerfall

Beispiel Im Folgenden betrachten wir ein Beispiel zur ImageX Installation eines Rechners.

Folgende Schritte werden durch den OPTIMALShell Commander ausgeführt: Initializing winPE: Windows PE wird initialisiert


74

Kapitel 3

DisableFirewall: Die Firewall des Windows PE wird abgeschaltet wait for server: Die Verbindung zum Server wird geprüft connect to server: Eine Verbindung zum Server wird aufgebaut connect to winPE commands: Die entsprechende auszuführende XML-Datei wird geladen Danach werden die Kommandos für die aktuelle Funktion ausgeführt (in diesem Fall eine Vista-Installation mit einem Image): CleanBootFile: die Bootdatei wird gelöscht, sodass der Rechner beim nächsten Boot kein Kommando mehr ausführt und lokal bootet Partitioning: der Status der Partitionierung wird an den Server übermittelt Create Partitions: die Platte wird entsprechend den Vorgaben partitioniert Getting configuration: Alle beim Rechner hinterlegten Konfigurationen werden übertragen Getting setup file: die generierte unattend.xml wird auf den Rechner übertragen Reporting Status Setup: der Status-Setup wird an den Server übermittelt Applying OS: Das Betriebssystem wird mit Hilfe von ImageX installiert Getting PostXP command: Die nach der Betriebssysteminstallation erforderlichen Kommandos werden übertragen Getting OPTIMALShell: Der OPTIMALShell Commander wird installiert Getting OPTIMALshell Login: Die Logindaten für den OPTIMALShell Commander werden übertragen Getting OPTIMALshell commands: Die Kommandos für den OPTIMALShell Commander werden übertragen DisableVNC: Der VNC-Server wird gestoppt Reboot: Es erfolgt ein Reboot und die Post-Injection-Phase der Installation wird angestoßen

XML Kommando Das entsprechende XML-Kommando wird automatisch generiert und lautet: <?xml version="1.0" encoding='iso-8859-1'?> <shellcommands> <shellcommand> <label title="TRAIN01: ImageX 'Image Vista Service Pack 2 (Deutsch)'" description="TRAIN01: Initialisation phase 2..."> CleanBootFile </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\bootdisk\tftpboot\pxelinux.cfg\01-00-~2 </ parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> DefineServers </label> <command> DefineServers </command> <parameter> local | TRAIN06 | TRAIN06 </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> EnableVNC </label> <command> EnableVnc </command> </shellcommand> <shellcommand> <label> Partitioning </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\parting </shellcommand>

</parameter>


Arbeiten mit OSDeploy

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<shellcommand> <label> Create Partitions </label> <command> Run </command> <parameter> diskpart.exe /s z: \install\computer\76a538ac\diskpart.txt </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> Parted </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\parted </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> Parted </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\parting </shellcommand>

</parameter>

</parameter>

<shellcommand> <label> Getting configuration </label> <command> CopyTree </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\config | c:\config </ parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Getting setup file </label> <command> Run </command> <parameter> xcopy z:\install\computer\76a538ac\unattend.xml c: \ /y /q </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Reporting Status Setup </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\ntsetup </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> Parted </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\parted </shellcommand>

</parameter>

</parameter>

<shellcommand> <label description="TRAIN01: Applying image 'Vista Sp2 Deutsch\install.wim'..."> Applying OS </label> <command> ImageX </command> <parameter> /apply "z:\config\os\Vista Sp2 Deutsch\install.wim" 1 c: /verify </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label description="TRAIN01: Transfer PostXP installation..."> Getting PostXP command </label> <command> CopyFile </command> <parameter> z:\config\unattended\PostXP.PostInstall. Setupcomplete.cmd.txt | c:\windows\Setup\scripts\Setupcomplete.cmd </ parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Getting OPTIMALShell </label> <command> CopyFile </command> <parameter> z:\config\winpe\OPTIMALshell.exe | c: \windows\Setup\scripts\OPTIMALshell.exe </parameter> </shellcommand>


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Kapitel 3

<shellcommand> <label> Getting OPTIMALshell Login </label> <command> CopyFile </command> <parameter> z:\config\winpe\OPTIMALshell.ini| c: \windows\Setup\scripts\OPTIMALshell.ini </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Getting OPTIMALshell Commands </label> <command> CopyFile </command> <parameter> z:\install\computer\76a538ac\OPTIMALshell.xml| c: \windows\Setup\scripts\OPTIMALshell.xml </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> DisableVnc </label> <command> DisableVnc </command> </shellcommand> <shellcommand> <label> Reboot </label> <command> Run </command> <parameter> wpeutil reboot </shellcommand>

</parameter>

</shellcommands>

Post-Injection Die Post-Injection-Phase wird immer nach einer Installation ausgeführt. In der PostInjection-Phase werden Aufräumarbeiten durchgeführt und ggf. weitere Funktionen, wie die Einbindung in die Domäne, durchgeführt.

Beispiel einer generierten Post-Injection <?xml version="1.0" encoding='iso-8859-1'?> <shellcommands> <shellcommand> <label hidden="true" title="DEMO-MAC: Postinstall 'Windows 7 RC (Deutsch)'"> EnableVNC </label> <command> EnableVNC </command> </shellcommand> <shellcommand> <label description="Cleaning up..."> Change Status to finished </ label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\29d09e58\finished </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Delete prepared status </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\29d09e58\prepared </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Delete nextreboot status</label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\29d09e58\nextreboot </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Delete ntsetup status</label> <command> DeleteFile </command>


Arbeiten mit OSDeploy

77

<parameter> z:\install\computer\29d09e58\ntsetup </parameter> </shellcommand>

<shellcommand> <label> Delete unattend.xml</label> <command> DeleteFile </command> <parameter> c:\unattend.xml </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> DisableVNC </label> <command> DisableVNC </command> </shellcommand> <shellcommand> <label> Exit </label> <command> Exit </command> </shellcommand> </shellcommands>

Befehlsaufbau Die Befehle für den Shellcommander sind wie folgt aufgebaut: <?xml version="1.0" encoding='iso-8859-1'?> <shellcommands> <shellcommand> <label [hidden="true|false"] [title="title"]> label </label> <command> command </command> [<parameter> parameter </parameter>] </shellcommands> </shellcommands>

<?xml version="1.0" encoding='iso-8859-1'?> : Definition der XML-Version <shellcommands> ... </shellcommands>: alle Shell Kommandos <shellcommand> ... </shellcommand>: ein Shell Kommando <label [hidden="true|false"] [title="title"]> label </label>: Das Label, das während der Ausführung angezeigt wird. Optionale Parameter sind hidden und title. Hidden kennzeichnet, ob das Label angezeigt, wird und title kennzeichnet den Titel innerhalb der Shell. <command> command </command>: Das auszuführende Kommando. [<parameter> parameter </parameter>]: Optional mögliche Parameter, je nach Befehl.

Befehle (command) Folgende Befehle stehen zur Verfügung:

CopyFile CopyFile: Kopiert eine Datei in ein anderes Zielverzeichnis. Beide Parameter werden durch ein '|' getrennt.

Beispiel Konfigurationsdatei übertragen <shellcommand>


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Kapitel 3

<label description="%ComputerName%: Transfer PostXP installation..."> Getting PostXP command </label> <command> CopyFile </command> <parameter> z:\config\unattended\PostXP.PostInstall. Setupcomplete.cmd.txt | c:\windows\Setup\scripts\Setupcomplete.cmd </ parameter> </shellcommand>

Beispiel INI-Datei kopieren <shellcommand> <label> Getting OPTIMALshell Login </label> <command> CopyFile </command> <parameter> z:\config\winpe\OPTIMALshell.ini| c: \windows\Setup\scripts\OPTIMALshell.ini </parameter> </shellcommand>

CopyTree CopyTree: Kopiert ein Verzeichnis in ein anderes Zielverzeichnis. Es werden zwei Parameter benötigt, die durch ein '|' getrennt werden.

Beispiel <shellcommand> <label> Getting configuration </label> <command> CopyTree </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\config | c:\config </parameter> </shellcommand>

CreateFile CreateFile: Erzeugt eine leere Datei

Beispiel Freecommander ausführen <shellcommand> <label description="%ComputerName%: Running Freecommander..."> Change Status crun </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun </parameter> </shellcommand>

Beispiel Status-Partitionierung an den Server übergeben <shellcommand> <label> Partitioning </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\parting parameter> </shellcommand>

</

Beispiel Status partitioniert an den Server übergeben <shellcommand> <label hidden="true"> Parted </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\parted parameter> </shellcommand>

</

DefineServers DefineServers: Definiert die zur Verfügung stehenden Server bei der verteilten


Arbeiten mit OSDeploy

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Installation. Es werden drei Parameter benรถtigt.

Beispiel <shellcommand> <label> DefineServers </label> <command> DefineServers </command> <parameter> %SiteName% | %SiteTftpServer% | %SiteInstallServer% </parameter> </shellcommand>

DeleteFile DeleteFile: Lรถscht eine Datei.

Beispiel <shellcommand> <label> Change Status crun </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun </shellcommand>

</parameter>

Beispiel Status partitiniert entfernen <shellcommand> <label hidden="true"> Parted </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\parting parameter> </shellcommand>

DeleteTree DeleteTree: Lรถscht ein Verzeichnis

Beispiel <shellcommand> <label> Lรถsche </label> <command> DeleteTree </command> <parameter> c:\config </parameter> </shellcommand>

DisableLog DisableLog: Das Log wird ausgeschaltet

Beispiel <shellcommand> <label hidden="true"> DisableLog </label> <command> DisableLog </command> </shellcommand>

DisableVnc DisableVnc: Schaltet den VNC-Server aus.

Beispiel <shellcommand> <label> DisableVnc </label> <command> DisableVnc </command>

</


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Kapitel 3

</shellcommand>

EnableDebug EnableDebug: Schaltet den Debug Modus ein.

Beispiel <shellcommand> <label> EnableDebug </label> <command> EnableDebug </command> </shellcommand>

Screenshot

Das Enable-Debug-Kommando schaltet folgende Tasten frei:

Taste

Beschreibung

Exit

Beendet das Windows PE Boot-Image.

CMD

Ă&#x2013;ffnet ein MS-DOS-Fenster zur näheren Analyse.

EnableVnc EnableVnc: Schaltet den VNC-Server ein

Beispiel <shellcommand> <label> EnableVnc </label> <command> EnableVnc </command> </shellcommand>


Arbeiten mit OSDeploy

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EnableLog EnableLog: Schaltet das Log auf dem Server ein. Das Log ist normalerweise als Standard eingeschaltet

Beispiel <shellcommand> <label hidden="true"> EnableLog </label> <command> EnableLog </command> </shellcommand>

ImageX ImageX: ImageX wird aufgerufen und entsprechend ausgeführt. Als Parameter sind alle ImageX Kommandozeilenschalter verfügbar.

Beispiel <shellcommand> <label description="%ComputerName%: Applying image '%osfolder% \install.wim'..."> Applying OS </label> <command> ImageX </command> <parameter> /apply "%InstallDrive%\config\os\%osfolder%\install. wim" 1 c: /verify </parameter> </shellcommand>

Inventory Inventory:Erstellt eine Inventur des Rechners.

Beispiel lokale Inventur <shellcommand> <label> Inventory </label> <command> Inventory </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\inventory.xml </ parameter> </shellcommand>

Beispiel globale Inventur <shellcommand> <label description="\customdata\inventory-global\%ComputerName%(% ComputerMAC8%)_(%Manufacturer%-%Model%-%Product%).xml"> Creating global inventory...</label> <command> Inventory </command> <parameter> z:\customdata\inventory-global\%ComputerName%(% ComputerMAC8%)_(%Manufacturer%-%Model%-%Product%).xml </parameter> </shellcommand>

ReplaceAll ReplaceAll: Tauscht in einer Datei einen Text durch einen anderen aus. Es werden drei Parameter benötigt: der Dateiname, der zu suchende Text und der Ersatztext. Alle Parameter werden durch ein '|' getrennt.

Beispiel <shellcommand> <label> Replace XP64 Serial </label> <command> ReplaceAll </command> <parameter> C:\$WIN_NT$.~BT\Winnt.sif | %XP64W2K3Serial% | % XP64Serial% </parameter>


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Kapitel 3

</shellcommand>

Run Run: F端hrt ein Kommando aus.

Beispiel Diskpartition <shellcommand> <label> Create Partition </label> <command> Run </command> <parameter> diskpart.exe /s z:\install\computer\%ComputerMAC8% \diskpart.txt </parameter> </shellcommand>

Beispiel Freecommander <shellcommand> <label> FreeCommander </label> <command> Run </command> <parameter> z:\install\tools\freecommander\freecommander.exe </ parameter> </shellcommand>

Beispiel Reboot <shellcommand> <label> Reboot </label> <command> Run </command> <parameter> wpeutil reboot </shellcommand>

</parameter>

Beispiel Xcopy <shellcommand> <label> Getting setup file </label> <command> Run </command> <parameter> xcopy z:\install\computer\%ComputerMAC8%\unattend.xml c:\ /y /q </parameter> </shellcommand>

SingleStep On | EnableSingleStep SingleStep On | EnableSingleStep: Schaltet die Ausf端hrung der Kommandos im ShellCommander in den SingleStep Mode.

Beispiel <shellcommand> <label> EnableSingleStep </label> <command> EnableSingleStep</command> </shellcommand>

EnableSingleStep startet den Single Stepper im Windows PE Boot-Image.


Arbeiten mit OSDeploy

83

Next: Führt den nächsten Schritt aus. Der nächste auszuführende Schritt wird im Dialog angezeigt. EnableLog: Schaltet das Log-File ein. Das Log-File ist standardmäßig eingeschaltet. Run CMD: Führt eine MS-DOS-Box aus und ermöglicht somit den Zugriff auf die Maschine. Continue: Schaltet den SingleStep-Mode aus und führt alle folgenden Befehle direkt aus. Exit: Beendet die OPTIMALShell. Reboot: Startet die Maschine neu. Shutdown: Fährt die Maschine runter.

Beispiel für Run CMD

SingleStep Off | DisableSingleStep SingleStep Off | DisableSingleStep: Schaltet den SingleStep wieder aus.

Beispiel <shellcommand> <label> DisableSingleStep </label>


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Kapitel 3

<command> DisableSingleStep</command> </shellcommand>

SingleStepVnc On SingleStepVnc On | EnableSingleStep: Schaltet die Ausführung der Kommandos im ShellCommander in den SingleStep-Mode sobald der Vnc Server aus dem WinPE Boot-Image gestartet wurde. Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Kommando SingleStep 82 .

Beispiel <shellcommand> <label> EnableSingleStepVnc </label> <command> EnableSingleStepVnc</command> </shellcommand>

Variablen Folgende Variablen stehen zur Verfügung und können in den XML-Dateien verwendet werden: %ComputerName%: der Rechnername %DomainAdmin%: Domain-Admin-Name %DomainAdminPassword%: Domain-Admin-Passwort %Admin%: Adminname %AdminPassword%: Admin-Passwort %LocalAdminName%: Lokaler Admin-Name (für evtl. andere Betriebssystemsprachen wie Französisch). %AddSwitches%: zusätzliche Schalter während der Installation. %ComputerMac%: die MAC-Adresse des Rechners, %ComputerMac8%: die MAC8-Adresse des Rechners. %ComputerMac8Upper%: die MAC8-Adresse des Rechners als Großbuchstaben %DBServer%: der Servername %SiteTftpServer%: der Name des TFTP-Servers %SiteTftpServerMac8%: die MAC8 Adresse des TFTP-Servers %SiteInstallServer%: der Servername des Standortes %SiteName%: der Name des Standortes %GroupName%: der Gruppenname %DriverPath%: der Pfad der Treiber %OSFolder%: das Verzeichnis des Betriebssystems %OSName%: der Name des Betriebssystems %FunctionalName%: der Name der Funktion %ModelName%: der Name des Modells %ModelVendor%: der Name des Modellherstellers %ModelType%: der Name des Modelltyps %SitePrismSDPServer%: Name des Prism-Servers %PrismSDPServerVariable%: Name der Variablen für den Prism-Server %ShortBootFileName%: Name der Bootdatei %CDriveLabel%: %InstallDrive%: Installationsverzeichnis %DOSCommands%: zusätzliches DOS-Kommando


Arbeiten mit OSDeploy

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%XP64Serial%: XP64 Seriennummer %XP64W2K3Dir%: W2K3 Verzeichnis %XP64W2K3Serial%: W2K3 Seriennummer

Kommandozeilenschalter Folgende Kommandozeilenschalter stehen zur Verfügung: -F Dateiname: die auszuwertende und auszuführende XML-Datei -EnableDEBUG: schaltet den Debug-Modus ein -EnableLOG: schaltet das Log ein -EnableSingleStep: schaltet den SingleStep ein

SIM-Manager OPTIMAL OSDeploy unterstützt den Microsoft Standard zur Betriebssysteminstallation vollständig. Dazu zählt auch der Windows System Image Manager (SIM). Während der Betriebssysteminstallation für neuere Betriebssysteme kann somit eine unattend.xml automatisch ausgeführt werden. Diese unattend.xml kann als Standard im OSDeploy angegeben und mit dem SIM-Manager bearbeitet werden.

Erstellen und Ändern einer unattend-Datei Wählen Sie aus der Symbolleiste eine existierende unattend-Datei aus oder erstellen Sie eine neue.

Der Microsoft SIM-Manager wird gestartet. Je nach Auswahl wird eine neue unattend. xml-Datei erstellt oder eine existierende ausgewählt. Hinweis:

Sie können die Standardvorgaben für eine unattend.xml-Datei verwenden oder eine eigene erstellen. Die unattend.xml-Datei lässt sich dann an jedes Objekt innerhalb von OSDeploy binden.

Für weitere Informationen zur unattend.xml-Datei und dem SIM-Manager verweisen wir auf die entsprechende Microsoft Literatur aus dem WAIK.

Zuweisung einer unattend.xml So weisen Sie eine unattend.xml-Datei zu: 1. Wählen Sie zuerst ein Objekt aus. Das Objekt kann jedes Objekt innerhalb von OSDeploy sein. Im einfachsten Fall definieren und verwenden Sie eine unattend. xml für ein Betriebssystem.


86

Kapitel 3

2. Mit Hilfe des Editors (PostXP) weisen Sie die Konfiguration zu.

Hinweise:

Da Sie an jedem Objekt eine unattend.xml definieren können, greift auch hier die Objektvererbung. Wir empfehlen an dieser Stelle die unattend.xml an das Betriebssystem zu binden und ggf. eine abweichende an den Rechner zu binden.

Boot-Kommandos Mit Hilfe der Boot-Kommandos können Aktionen auf der Windows PE definiert werden. Dafür können entsprechende XML-Befehle definiert werden, die dann nach Ausführung und Start des Windows PE abgearbeitet werden. Es existieren drei Boot-Kommandos:


Arbeiten mit OSDeploy

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Boot Kommandos (WinPE): Interne vordefinierte Boot-Kommandos Benutzerdefinierte Boot Kommandos (WinPE): Vom Benutzer erstellte BootKommandos für Windows PE Benutzerdefinierte Boot Kommandos (MS-DOS): Vom Benutzer erstellte BootKommandos für MS-DOS

Boot-Kommandos (WinPE) Folgende internen Boot-Kommandos werden zur Verfügung gestellt:

Master-Image erstellen: Es wird ein Master-Image von der Maschine erstellt. Inventur: Es wird eine Inventur für die Maschine erstellt und im Rechnerverzeichnis abgelegt. Inventur (Globale): Es wird eine Inventur erstellt und im globalen Inventurverzeichnis abgelegt. Wiederherstellungskonsole: Die Wiederherstellungskonsole wird aufgerufen.

Benutzerdefinierte Boot-Kommandos (WinPE) Benutzerdefinierte Boot-Kommandos können selbst erstellt werden. Im Folgenden einige Beispiele:

So konfigurieren Sie eigene Boot-Kommandos: 1. Erstellen Sie im Verzeichnis config\custom\bootcmds eine XML-Datei für die Befehlsabfolge 2. Erweitern Sie die Datei bin\settings.ini um die definierte XML-Datei


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Kapitel 3 3. Starten Sie die Konsole neu

Beispiel FreeCommander Im Verzeichnis install\tools\FreeCommander wird der FreeCommander abgelegt. Eine XML-Datei f端r den Start des FreeCommanders liegt im Verzeichnis config\custom\bootcmds mit dem Namen FreeCommander.xml Die Settings.ini wurde um den Eintrag FreeCommander erweitert [CustomWinPEBootCmds] FreeCommander=FreeCommander.xml

Beispiel FreeCommander.xml <?xml version="1.0" encoding='iso-8859-1'?> <shellcommands> <shellcommand> <label description="%ComputerName%: Running Freecommander..."> Change Status crun </label> <command> CreateFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> Change Status cnext </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\cnext parameter> </shellcommand>

</

<shellcommand> <label> CleanBootFile </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\bootdisk\tftpboot\pxelinux.cfg\%ShortBootFileName% </parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> EnableVnc </label> <command> EnableVnc </command> </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> DebugOn winpe </label> <command> EnableReRun </command> </shellcommand> <shellcommand> <label hidden="true"> DebugOn CMD Shell </label> <command> EnableCmd </command> </shellcommand>

<shellcommand> <label> FreeCommander </label> <command> Run </command> <parameter> z:\install\tools\freecommander\freecommander.exe </ parameter> </shellcommand> <shellcommand> <label> DisableVnc </label> <command> DisableVnc </command> </shellcommand>


Arbeiten mit OSDeploy

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<shellcommand> <label> Change Status crun </label> <command> DeleteFile </command> <parameter> z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun </shellcommand> <shellcommand> <label> Reboot </label> <command> Run </command> <parameter> wpeutil reboot </shellcommand>

</parameter>

</parameter>

</shellcommands>

Benutzerdefinierte Boot Kommandos (MS-DOS) Benutzerdefinierte Boot-Kommandos sind im Kapitel Ausf端hrung von benutzerdefinierten Kommandos 95 beschrieben.

VNC starten In der XML-Datei zur Steuerung der Installation kann ein VNC-Server freigeschaltet werden. Sobald der VNC-Server gestartet ist, kann der VNC-Viewer verwendet werden um beispielsweise die Installation zu verfolgen. Der Men端punkt VNC-Viewer starten ist nur verf端gbar, wenn der Server auf dem Client gestartet worden ist.

Standard Passwort Das Standard Passwort f端r den VNC-Server lautet optimal.


90

Kapitel 3

Passwort ändern So ändern Sie das Passwort für den VNC-Viewer: 1. Starten Sie das Programm uvnc_settings.exe im Verzeichnis \ \server\optosd$\install\tools\vnc 2. Wählen Sie den Reiter Security

3. Ändern Sie das Passwort

VNC-Viewer startet nicht Ist der Server auf dem Client während der Installation gestartet, der Menüeintrag für den VNC-Viewer freigeschaltet, aber der VNC-Viewer lässt sich nicht starten, so kontrollieren Sie die Internet-Sicherheitseinstellungen. Hinweis:

Fügen Sie ggf. auch die Einstellungen file://servername im lokalen Intranet bei den Sites hinzu. Der VNC-Viewer wird vom Share aus gestartet \\servername\optosd$\install\tools\vnc\vncviewer.exe.

Modell Im-/Export Modelle können exportiert und importiert werden. Dies erleichtert den Austausch von Rechnermodellen innerhalb des Unternehmens oder den Import unserer Standardtreiber aus der Bibliothek.

Modell Export Um ein Modell zu exportieren gehen Sie wie folgt vor: 1. Markieren Sie die zu exportierenden Modelle 2. Wählen Sie mit der rechten Maustaste Export aus 3. Wählen Sie den Zielordner 4. Die Modelle werden entsprechend exportiert

Modell Import Um Modelle zu importieren gehen Sie wie folgt vor:


Arbeiten mit OSDeploy

91 1. W채hlen Sie den Men체punkt Modelle importieren 2. W채hlen Sie die entsprechenden Modelle aus (CAB-Dateien)


Kapitel

Erweiterte Konfiguration

4


94

Kapitel 4

Erweiterte Konfiguration Dieses Kapitel erläutert die folgende erweiterte Konfiguration:

Importieren von MAC-Adressen Durch Auswahl der Importfunktion können Sie MAC-Adressen und Rechnernamen aus einer Textdatei vorgeben. Die Datei sollte folgenden Aufbau haben: Name;MAC train99vmx;00-0c-29-f5-6b-ee train04;00-0c-f1-8d-e3-0a train01;00-0c-f1-8d-e6-19

Hinweis:

Die erste Zeile enthält die Spaltenbeschreibung. Es können mehrere Spalten vorgegeben werden, jedoch müssen die Einträge Name und MAC enthalten sein. Leerzeichen zwischen den Spaltentrennern dürfen nicht vorkommen. Die erste Zeile muss die Spaltennamen enthalten.

Hinweis:

Der Feldtrenner und das MAC-Format können im Importdialog festgelegt werden.


Erweiterte Konfiguration

Beispiel Importdialog

1. Wählen Sie zuerst den Feldtrenner und das MAC-Format 2. Wählen Sie dann Dateiauswahl 3. Weisen Sie dem Import ein Modell, Funktional, Gruppe, Standort und Betriebssystem zu 4. Wählen Sie zum Schluss Import

Ausführung von benutzerdefinierten Kommandos Sie können benutzerdefinierte Kommandos beim Boot ausführen. Zum DesasterRecovery können somit Drittprodukte, wie Ghost oder DriveSnap Shot, aufgerufen werden. Benutzerdefinierte Kommandos werden in der Datei bin\settings.ini konfiguriert. Fügen Sie folgenden Eintrag in der Datei settings.ini hinzu: [CustomBootCmds] Run Pause=pause.bat

Nach dem Neustart der OSDeploy-Konsole erscheint das Kommando in der Menüauswahl.

95


96

Kapitel 4

Das Kommando pause.bat befindet sich im Verzeichnis OptOSD\config\custom\bootcmds. Eigene Kommandos können hinzugefügt werden.

Beispiel pause.bat @echo off rem example of a custom command, settings.ini need also to be customized rem add the following entries to settings.ini: rem rem [CustomBootCmds] rem Pause=pause.bat rem tell osdeploy that we're running echo 1 > z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun rem start custom command --------------------rem wait at least 30 seconds, so that boot file is removed by OSDeploy echo wait 30 seconds, then hit any key pause rem end custom command --------------------rem delete status, finished del z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun del z:\install\computer\%ComputerMAC8%\cnext rem restart or turnoff computer restart rem turnoff

Erläuterung echo 1 > z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun Teilt OSDeploy mit, dass ein benutzerdefiniertes Kommando gestartet wurde. Der Status in der Konsole wird entsprechend angezeigt. Die Variable ComputerMAC8 wird automatisch beim Ausführen des Kommandos ersetzt. pause Jedes Kommando kann ausgeführt werden. Das Kommando kann sich lokal auf der Maschine oder auf einem Netzwerkpfad befinden. Verwenden Sie dazu den Pfad z: \config\custom\bootcmds\snapshot.exe für Ihre eigenen Programme wie Ghost


Erweiterte Konfiguration

97

oder DriveSnapShot. Kopieren Sie Ihre Programme nach OptOSD\config\custom\bootcmds. del z:\install\computer\%ComputerMAC8%\crun del z:\install\computer\%ComputerMAC8%\cnext Löscht die Statuseinträge aus der Konsole. rem restart or turnoff computer Sie können nach Ausführen eines Kommandos den Rechner durch Restart oder Shutdown neu starten oder herunterfahren.

Disaster-Recovery Mithilfe der benutzerdefinierten Kommandos können Sie ein Disaster Recovery System aufbauen, abhängig von Ihrem verwendeten Dritt-Produkt. Hinweis:

Mit DriveSnapShot und Prism-Deploy können Sie mühelos DisasterRecovery-Images während des laufenden Betriebes erstellen. Erstellen Sie dazu einfach eine regelmäßige Task/Aufgabe in Prism-Deploy. Das Image kann dann später mit einem benutzerdefinierten Kommando in OSDeploy restauriert werden.

Arbeiten mit Prism-Deploy OSDeploy arbeitet sehr eng mit Prism-Deploy zusammen. Hinweis:

Nachdem die Einstellungen für die automatische Softwarezuweisung erfolgt sind, kann das Betriebssystem installiert werden. Der Rechner wird dem Prism-Channel beitreten und automatisch die richtige Software installieren.

Hinweis:

Prism ist sehr schnell und effektiv. Lesen Sie bitte auch das Kapitel verteilte Umgebungen 101 .

Wichtig:

Wenn Sie in OSDeploy eine Prism-Abonnement-Datei und gleichzeitig eine FinalAction zuweisen, wird die FinalAction ignoriert. Dies geschieht, da nur ein System die Kontrolle über die Softwareinstallation erhalten soll.

Für die automatische Zuweisung von Software, bzw. Aufgaben/Tasks gehen Sie bitte wie folgt vor:

Abonnement-Datei Erstellen Sie zuerst eine Prism-Abonnement-Datei. Die Datei kopieren bzw. speichern Sie im Verzeichnis OptOSD\config\subscriptions. Hinweis:

Sie können beliebig viele Abonnement-Dateien erzeugen und speichern. Benennen Sie die Dateien entsprechend. In OSDeploy können Sie bis zu drei Abonnement-Dateien zuweisen. Sie müssen mindestens eine Abonnement-Datei zuweisen.

Beispiel: Zuweisung einer Abonnement Datei im Unternehmensprofil 1. Wählen Sie das Unternehmensprofil 2. Starten Sie den Unattended-Editor 3. Wählen Sie Prism-Deploy aus


98

Kapitel 4 4. Wählen Sie die erste Markierungsbox Abonnement1 5. Wählen Sie eine Abonnement-Datei aus

Hinweis:

Bei der Installation eines Rechners wird die Abonnement

-Datei lokal auf den Rechner kopiert und nach der Installation automatisch ausgeführt.

Prism.ini-Datei Für die automatische Installation von Software muss eine Prism-Steuerdatei erstellt werden. In dieser Steuerdatei sind die Konfigurationseinstellungen von OSDeploy enthalten. Mithilfe der Prism.ini-Datei können Sie wählen, welche Einstellungen auf dem Rechner übernommen werden sollen. Hinweis:

Sie können auch manuell Software zuweisen. Für eine Basis Installation ist dies nicht immer sinnvoll.

Beispiel Konfiguration eine Prism.ini-Steuerdatei im Unternehmensprofil Für die Konfiguration der Prism.ini Steuerdatei gehen Sie wie folgt vor: 1. Wählen Sie das Unternehmensprofil 2. Wählen Sie den Unattended-Editor aus 3. Wählen Sie Prism.ini


Erweiterte Konfiguration

99

4. W채hlen Sie die Informationen aus, die sp채ter in der Prism.ini stehen sollen

CreatePrismINI: Prism.ini erzeugen WriteDBServer: Schreibe den DBServernamen WriteComputername: Schreibe den Rechnernamen WriteComputerMAC: Schreibe die MAC-Adresse WriteComputerMAC8: Schreibe die MAC8-Adresse WriteGroupName: Schreibe den Gruppennamen WriteSiteName: Schreibe den Standortnamen WriteSiteTftpServer: Schreibe den TFTP-Servernamen WriteSiteInstallServer: Schreibe den Standort-Installationsnamen WriteSitePrismSDPServer: Schreibe den Standort-Prism-Namen WriteOSFolder: Schreibe den Betriebssystemordner WriteOSName: Schreibe den Betriebssystemnamen WriteModelName: Schreibe den Modellnamen WriteModelVendor: Schreibe den Modellhersteller WriteModelType: Schreibe den Modelltyp WriteFunctionalName: Schreibe den Funktionalnamen Nach der Betriebssysteminstallation befindet sich eine Steuerdatei Prism.ini im Verzeichnis c:\config auf dem Rechner. In dieser Steuerdatei sind nur die Informationen enthalten, die im Unternehmensprofil konfiguriert worden sind. [OptOSD] ComputerName=train03 GroupName=Demo SiteName=local


100

Kapitel 4

SitePrismSDPServer=optimalapp OSName=Windows XP ServicePack 1 ModelName=Dimension i4800, wxp, w2k ModelVendor=Dell ModelType=i4800 FunctionalName=Workstation.JoinDomain

Hinweis:

Sie können diese Steuerdatei verwenden, um Konfigurationsgruppen in Prism zu erstellen und automatisch Software zuzuweisen. Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Kapitel Prism-Konfigurationsgruppen 100 .

Prism-Konfigurationsgruppen Wenn Sie Software automatisch installieren möchten, so muss in Prism-Deploy eine Konfigurationsgruppe erstellt werden. Diese Gruppe sollte dann auf die Steuerdatei Prism.ini der Betriebssysteminstallation triggern. Sie können beliebig viele Konfigurationsgruppen erstellen. Rechnerspezifische Software kann auf Basis jedes Objektes aus OSDeploy getriggert werden (wie Gruppe, Funktional, Betriebssystem, Rechner, Standort oder TFTP-Server und viele mehr).

Beispiel: Erstellung einer Konfigurationsgruppe in Prism-Deploy 1. Starten Sie die Prism-Deploy-Konsole 2. Wählen Sie den Reiter Konfigurationsgruppen 3. Erstellen Sie eine neue Konfigurationsgruppe OSDeploy 4. Weisen Sie dieser Gruppe Aufgaben/Tasks zu

Beispiel einer Konfigurationsgruppe

Prism Configuration Groups

Beispiel der Regel für die Konfigurationsgruppe GroupName <INI Value> "c:\config\prism.ini\\OptOsd\\GroupName" = "demo" Wichtig:

Beachten Sie die zwei Backshlashs (\\) in der Regel. Sie können beliebig viele Konfigurationsgruppen erstellen. Sie können beliebig viele Aufgaben/Tasks der Gruppe zuweisen. Mindestens ein Paket muss ein Reboot enthalten. Der Reboot wird benötigt, um nach der Softwareinstallation den Rechner neu zu starten. Es ist unerheblich in welchem Paket Sie den Reboot konfiguriert haben, Prism-Deploy startet den Rechner erst ganz zum Schluss neu. Nach dem Neustart sind auch die Maus und die Tastatur wieder


Erweiterte Konfiguration

101

freigeschaltet, sofern diese gesperrt waren. Sie können auch ein leeres Paket mit einem Reboot erstellen und dieses der Konfigurationsgruppe zuweisen.

Prism-Aufgaben Wie im vorherigen Kapitel beschrieben, können Sie Prism beliebig viele Aufgaben/ Tasks zuweisen.

Verteilte Umgebungen Verteilte Umgebungen werden von Prism-Deploy automatisch unterstützt. Eine Konfiguration in OSDeploy ist daher nicht nötig.

Arbeiten ohne Prism-Deploy Wenn Sie noch kein Prism-Deploy im Einsatz haben, kaufen Sie es! Es wird zur Ihrem bevorzugten Rechner-Management! Um OSDeploy ohne Prism-Deploy zu verwenden, folgen Sie diesen Schritten: Wählen Sie ein Objekt aus, an das Sie einen Neustart oder Shutdown konfigurieren möchten 1. Wählen Sie den Unattended-Editor 2. Wählen Sie Optimal/Zusätzlich 3. Wählen Sie FinalAction wie Neustart oder Herunterfahren

Beispiel: Neustart

Die FinalAction ist ein Shutdown-Kommando. Der Rechner wird nach der Betriebssysteminstallation heruntergefahren. Wichtig:

Wenn Sie Prism-Deploy verwenden, konfigurieren Sie nicht das FinalAction-Kommando. Diese Einstellung wird dann ignoriert. Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Kapitel Arbeiten mit Prism Deploy 97 .


102

Kapitel 4

Maus und Tastatur Wenn Sie die Standardeinstellungen des Unternehmensprofils geladen haben, so ist die Option LockMouseKeyboard eingeschaltet. Nach der Betriebssysteminstallation werden einige weitere Kommandos mit Hilfe von RunOnceEx ausgeführt. Für Fehleranalysen können die Maus und die Tastatur für eine Installation freigeschaltet werden. Wichtig:

Wir empfehlen nicht die generelle Freischaltung der Maus und der Tastatur.

Beispiel: Maus- und Tastatureinstellungen

Verwendung des eingebauten DHCP-Servers Wenn Sie keinen DHCP-Server haben, so können Sie den mitgelieferten verwenden. Um den TFTP32 DHCP-Server zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Starten Sie den TFTP32 2. Wählen Sie Settings 3. Schalte Sie den DHCP-Server frei 4. Beenden Sie den TFTP32 und starten Sie ihn erneut 5. Wählen Sie DHCP-Settings 6. Konfigurieren Sie den DHCP-Server


Erweiterte Konfiguration

103

Beispiel: Freischaltung des DHCP-Servers

Beispiel: Konfiguration des DHCP-Servers

Beispiel Einstellungen

Hinweis:

Die Einstellungen in Ihrer Umgebung kรถnnen anders sein!

IP pool starting address: Geben Sie die Startadresse des DHCP-Pools ein Size of pool: Geben Sie die Anzahl der mรถglichen Rechner an Boot file: Geben Sie /tftpboot/pxelinux.0 ein Additional options: Geben Sie 66 und die IP-Adresse des OSDeploy-Servers ein.


104

Kapitel 4

Lizenzen Wählen Sie Hilfe/Lizenzen um den Lizenzdialog zu konfigurieren

Lizenzdialog

Hinweis:

Wenn Sie OSDeploy mit mehr als 10 Lizenzen verwenden möchten, so müssen Sie das Produkt erwerben. Sie erhalten dann eine Lizenzdatei, die Sie im Lizenzdialog einspielen können. Für weitere Informationen bezüglich des Erwerbs des Produktes lesen Sie bitte Kauf von zusätzlichen Lizenzen 11 .


Kapitel

Anhang

5


106

Kapitel 5

Anhang

Tipps Im folgenden beschreiben wir einige Tipps:

Heimatnetzwerk setzen unter Windows 7 Windows 7 setzt das Heimatnetzwerk nicht automatisch. Mit folgendem Kommando kann das Heimatnetzwerk gesetzt werden: Setze Netzwerk;reg add "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\NetworkList\NewNetworks" /v NetworkList /t REG_MULTI_SZ /d "" /f

Fügen Sie das Kommando wie folgt ein:

Konsole von einem anderen Rechner starten Um die Konsole von einem anderen Rechner zu starten gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Erstellen Sie eine Verknüpfung der Konsole auf dem entfernten Rechner über die \ \server\optosd$\bin Freigabe. Hinweise:

Diese Verknüpfung reicht aus um die Konsole zu starten. Stellen Sie bitte sicher, dass der eingeloggte Anwender Vollzugriff auf die OPTOSD$-Freigabe und Vollzugriff auf die Dateien hat. Der Anwender kann der Einfachheit halber auch Mitglied der DomänenAdministratoren-Gruppe sein. Ansonsten muss er explizit hinzugefügt werden.

Andere TFTP-Server Selbstverständlich können auch andere TFTP Server eingesetzt werden, so zum Beispiel der Solarwinds-TFTP-Server. Download-Link: http://www.solarwinds.com/products/freetools/free_tftp_server.aspx Nach der Installation können Sie das Verzeichnis des Server -Root-Directories konfigurieren und den Dienst starten. Danach funktioniert der Solarwinds-TFTP einwandfrei.


Anhang

107

Konfiguration

TFTP-Server als Service Um den TFTP-Server als Service einzurichten gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Laden Sie das Programm RunAsSVC herunter und f체hren es aus (Link: http:// www.pirmasoft.de/runassvc.php) 2. W채hlen Sie im Programm RunAsSVC den TFTP-Server aus

Wait for Server schl채gt fehl


108

Kapitel 5

Hinweis:

Hinweis:

Sollte ein wait for server fehlschlagen, so fehlt der Netzwerkkartentreiber für den entsprechenden Rechner. Integrieren Sie dann den Netzwerkkartentreiber in das Boot-Image!

31

Mit Hilfe eines Debug-Boot 29 Images kann der Rechner näher untersucht werden (siehe auch Troubleshooting 108 ).

Troubleshooting Um einen Rechner näher zu untersuchen, können Sie ein Debug Boot Image 29 erstellen. Es erscheinen dann zwei weitere Tasten im oberen rechten Bereich des Shell-Commanders. Sollte zum Beispiel der Wait-For-Server-Befehl fehlschlagen, so können Sie mithilfe eines Debug-Boot-Images 29 und der Taste CMD den Rechner weiter untersuchen. Ein Ausführen des Kommandos ipconfig /all gibt dann schnell Aufschluss, ob die Netzkarte richtig eingebunden ist.

Erstellung einer Boot-CD oder eines Boot-USB-Sticks Sollte ein Rechner nicht über PXE-Boot verfügen, so ist es auch möglich eine BootCD oder einen Boot-USB-Stick zu erstellen.

Erstellung einer Boot-CD Für die Erstellung einer Boot-CD gehen Sie wie folgt vor: 1. Starten Sie die MS-DOS Eingabeaufforderung des WAIK unter Start Programme / Microsoft WAIK / Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools 2. Führen Sie folgenden Befehl aus: copype.cmd x86 c:\winpe_x86 3. Kopieren Sie die Datei "winpe.wim" aus unterhalb von d:\OptOSD\bootdisk\boot (Laufwerksbuchstabe bitte anpassen) nach C:\winpe_x86\ISO\sources\boot.wim (ACHTUNG: Das File muss hier zwingend boot.wim heißen) 4. Geben Sie im MS-DOS Fenster folgenden Befehl ein: oscdimg -n -bc:\winpe_x86


Anhang

109

\etfsboot.com c:\winpe_x86\ISO c:\winpe_x86\winpe_x86.iso Es wurde nun ein winpe_x86.iso erstellt. Diese ISO lässt sich nun auf eine CD brennen. Wichtig:

Nehmen Sie Änderungen an den Einstellungen in OSDeploy vor, so ist generell das Boot-Image neu zu generieren und die CD neu zu erstellen.

Erstellung eines Boot-USB-Sticks Für die Erstellung eines Boot-USB-Sticks gehen Sie bitte wie bei der Boot-CD vor. Weiterhin muss der USB-Stick unter Windows 7 oder Vista partitioniert werden. Dies erreichen Sie am einfachsten indem Sie auf einem Rechner die OPTIMALShell starten. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Starten Sie auf einem Rechner den Freecommander mit Hilfe von OSDeploy 2. Starten Sie vom Freecommander aus eine MS-DOS-Box 3. Geben Sie nachfolgende Befehle ein: diskpart select disk 1 clean create partition primary select partition 1 active format fs=fat32 assign exit 4. Kopieren Sie nun den Inhalt des Ordners C:\winpe_x86\ISO auf den USB-Stick Wichtig:

Nehmen Sie Änderungen an den Einstellungen in OSDeploy vor, so ist generell das Boot-Image neu zu generieren und auf den Stick zu kopieren.

Deinstallation Sie können das Produkt jederzeit über die Systemsteuerung/Software deinstallieren. Wichtig:

Wir entfernen keine Konfigurationen. Um das Produkt komplett zu entfernen, löschen Sie zusätzlich das Verzeichnis optosd.

Backup und Restore Sie können jederzeit eine Sicherung des Verzeichnisses OptOSD erstellen. Nach der Restauration sollten auch alle Daten wieder vorhanden sein. Sichern Sie auf alle Fälle regelmäßig die Verzeichnisse OptOSD\db und OptOSD\config. Hinweis:

Um den Installationsstatus der Rechner zu sichern, beziehen Sie bitte auch das Verzeichnis OptOSD\Install in Ihre Sicherung mit ein.


110

Kapitel 5

Umzug auf einen anderen Server Um OSDeploy auf einen anderen Server umzuziehen, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Kopieren Sie das OPTOSD$-Verzeichnis auf den neuen Server 2. Installieren Sie das WAIK auf dem neuen Server 3. F端hren Sie das OSDeploy-Setup erneut aus. W辰hlen Sie dabei die Option Update 4. Passen Sie ggf. die Einstellungen unter Extras an (Konten, Servername) 5. Passen Sie die Einstellungen des Standorts an 6. Erstellen Sie ein neues Boot-Image Hinweise:

Bei der erneuten Ausf端hrung des Setups werden die Installationspfade des Setup-Programmes angepasst, sodass bei einem Update auf eine neuere Version alle Installationspfade automatisch erkannt werden. Das Boot Image muss neu erstellt werden, da dort alle Informationen 端ber den Server enthalten sind.


Index

111

Internet Sicherheits-Einstellungen

A

K

Abgeschlossen 23 Abonnement Datei 97 Admin Share 24 Aktionen 58 Anforderungen 16 Ansichten 54 Ansichtsbereich 54 Arbeiten mit OSDeploy 52 mit Prism Deploy 97 ohne Prism Deploy 101 Ausführung Kommandos 95

Kauf von zusätzlichen Lizenzen Komponenten auswählen 20 Konfiguration 24 Konsole 52

Liesmich/Readme Lizenzen 104 Lizenzvereinbarung

Maus und Tastatur Menüs 58 Modelle 41

Neustart

47

Partitionen 44 Prism Aufgaben 101 Prism Konfigurationsgruppen Prism.ini Datei 98

Datei 58 Deinstallation 109 DHCP Server 24 Disaster Recovery 97

100

R Rechner 32 Rechtes Maustastenmenü bei Spalten Registrierte und gekaufte Version 11

E

Schnellstart-Anleitung 16 Setup Programm 17 Sprachwahl 18 Standorte 27 Start der Konsole 25 des TFTP Server's 34, 45 Startmenü-Ordner bestimmen

10

G 40

22

T

H

Treiberbibliothek Treiberzuweisung

58

I Import und Zuweisung Betriebssystem Importieren von MAC Adressen 94 Installation des ersten Rechners 45 Rechtes Mausmenü 46 Reihenfolge 47 Setupdialog 23 Übersicht 16

54

S

28

F

Hilfe

102

P

11

D

Gruppen

19

N

C

Freeware bis zu 10 Rechner Freeware Version 11 Funktional 40

19

M

Backup und Restore 109 Beispiel Vererbung 56 Betriebssystem 38

Einführung 10 Erweiterte Konfiguration 94 Erzeugung eines Boot Images Extras 58

11

L

B

Copyrights und Trademarks

90

41 42

U 39

Unattended 36 Editor 55 Vererbung 55 Unternehmensprofil

37

V Verteilte Umgebungen 101 Verwendung des eingebauten DHCP-Servers

102


112

Index

VNC 90 VNC Viewer 90 VNC Viewer start nicht

90

W Willkommen

18

Z Zielverzeichnis ausw채hlen 21 Zus채tzlich 106 Zuweisung einer MAC Adresse

34

OSDeploy  
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