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Bremen/Oldenburg im Oktober 2012

„Bei Strom verhält es sich wie mit Obst – man muss ihn frisch verbrauchen“ Experten diskutieren in der Bremer Landesbank über Herausforderungen der Energiewende

Eine der großen Herausforderungen der Energiewende ist die Aussteuerung der Kraftwerke. Können die Kraftwerkskapazitäten bis zum Jahr 2022 hinreichend ausgebaut werden? Und: Können die Systeme bei Spitzenlasten auskömmlich funktionieren? Über diese und weitere Fragen diskutierten Experten aus Energieund Versorgungswirtschaft beim Businessfrühstück der Bremer Landesbank. Kunden und Vertreter aus Verbänden und Organisationen der Branche waren sich schnell einig: Wenn es gelingt, die Energiewende ohne größere Schwierigkeiten zu realisieren, dann schafft Deutschland ein Erfolgsmodell für Europa. „Leider befinden wir uns immer viel zu oft in den alten Schützengräben“, bedauerte Andreas Kuhlmann, Geschäftsbereichsleiter für Strategie und Politik des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin und mahnte: „Wir dürfen Energiepolitik nicht ausschließlich auf kommunaler, landes- oder nationaler Ebene denken. Der europäische Binnenmarkt ist mindestens genau so relevant!“ In regionalen Alleingängen sieht er eine Gefahr für die künftige Versorgungssicherheit. Kuhlmann: „Wenn es in den kommenden zehn Jahren nicht gelingt, einen bundesweit akzeptierten Netzwerkentwicklungsplan zu erstellen, kommen wir in ernste Schwierigkeiten.“ Seite 1 von 3 Unser Presseservice im Internet: Neben unseren Pressemitteilungen per Fax stellen wir Ihnen auch sämtliche Presseinformationen über das Internet zur Verfügung: per Newsletter direkt zu Ihnen in die Mailbox oder auf unserer Website unter www.bremerlandesbank.de, Stichwort „Presseservice“. Dort finden Sie auch weiteres Informations- und Bildmaterial zu den jeweiligen Veröffentlichungen. Herausgeber: Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg - Girozentrale -, Domshof 26, 28195 Bremen, Telefon 0421 332 0, Internet: www.bremerlandesbank.de. Falls Sie nicht alle Seiten dieser Presseinformation erhielten oder andere Probleme bei der Übermittlung auftraten, wenden Sie sich bitte an unser Pressereferat unter oben angegebener Telefon- oder Faxnummer.


Die Herausforderungen an Kraftwerke bildeten den Schwerpunkt der Ausführungen von Dr. Jörg Hermsmeier, Leiter Forschung und Entwicklung der EWE Aktiengesellschaft. Für ihn ist eine hohe Flexibilität in den Systemen unabdingbar – das beziehe sich auf Kapazitäten und auf die Preise im Energiemarkt. Hierfür müsse Akzeptanz geschaffen werden, was wiederum Transparenz erfordere. „Das geht nicht ohne Mitwirkung aller Beteiligten“, betonte Hermsmeier, „das ist ein gesellschaftliches Thema.“ Energieversorger haben einen Wandel vollzogen. Sie bieten nicht nur Strom an, sondern auch Dienstleistungen. Heute kann jeder Kunde nicht nur Strom kaufen, sondern auch erzeugen. Der Strom fließt in beide Richtungen. Die Kapazitäten müssen in virtuellen Kraftwerken gebündelt werden, hier sei ein intelligentes Einspeise- und Lastmanagement gefragt. „Bei Strom verhält es sich eigentlich wie mit Obst – man muss ihn frisch verbrauchen.“ Aus seiner Sicht wird der Nordwesten Deutschlands bis 2020 bis zu ein Drittel mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, als in der Jahresbilanz verbrauchen. Um den zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein, müssen die Speichertechnologien heute erforscht und weiterentwickelt werden, „das geht nicht von heute auf morgen“, so Hermsmeier. Die Bremer Landesbank ist mit ihrer Branchenkompetenz auf dem Energiemarkt nicht nur seit Jahrzehnten für regionale Versorger und Stadtwerke ein verlässlicher Finanzierungspartner im Bereich der klassischen Energieversorgung, sondern als einer der Marktführer im Bereich der erneuerbaren Energien auch gefragter Partner für nationale und internationale Projektfinanzierungen in den Segmenten Windkraft, Photovoltaik und Biogas. „Mit rund 500 realisierten Windprojekten und mehr als 2000 Windenergieanlagen ist die Bremer Landesbank einer der bedeutendsten Finanzierungspartner in diesem Segment“, erläuterte Torsten Brandt, Direktor Firmenkunden Oldenburg, und ergänzte: „Bundesweit hat unsere Bank jedes zehnte Windrad finanziert.“ Für die aktuellen Themen der Seite 2 von 3 Unser Presseservice im Internet: Neben unseren Pressemitteilungen per Fax stellen wir Ihnen auch sämtliche Presseinformationen über das Internet zur Verfügung: per Newsletter direkt zu Ihnen in die Mailbox oder auf unserer Website unter www.bremerlandesbank.de, Stichwort „Presseservice“. Dort finden Sie auch weiteres Informations- und Bildmaterial zu den jeweiligen Veröffentlichungen. Herausgeber: Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg - Girozentrale -, Domshof 26, 28195 Bremen, Telefon 0421 332 0, Internet: www.bremerlandesbank.de. Falls Sie nicht alle Seiten dieser Presseinformation erhielten oder andere Probleme bei der Übermittlung auftraten, wenden Sie sich bitte an unser Pressereferat unter oben angegebener Telefon- oder Faxnummer.


Energiebranche stehen am Standort Oldenburg Spezialisten als kompetente Ansprechpartner für die Energiewirtschaft zur Verfügung.

Bildunterschrift: Torsten Brandt (l.) und Thomas Scheufen (r.) von der Bremer Landesbank empfingen die Experten Andreas Kuhlmann, Geschäftsbereichsleiter für Strategie und Politik des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin (2.v.l.), und Dr. Jörg Hermsmeier, Leiter Forschung und Entwicklung der EWE Aktiengesellschaft. Foto: Bremer Landesbank Hanseatisch bodenständig, dabei modern und hoch professionell: Das ist die Bremer Landesbank. Nah am Markt und an den Menschen fühlt sie sich eng mit ihrer nordwestdeutschen Region verbunden. Von hier aus unterstützt sie ihre Kunden mit erstklassigen Lösungen und präsentiert sich nachhaltig kapital- und ertragsstark. Dafür sorgen mehr als 1000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen und Oldenburg. Mit einem Geschäftsvolumen von mehr als 40 Mrd. Euro ist die Bremer Landesbank die größte Regionalbank zwischen Ems und Elbe. Ihre Träger sind die Norddeutsche Landesbank mit 54,8%, das Land Bremen mit 41,2% und der Sparkassenverband Niedersachsen mit 4,0%.

Ihre Ansprechpartnerin: Ina Malinowski, Tel. 0421 332-2540

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