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Newsletter Juni 2014 Mit unserem Newsletter wollen wir Unternehmen aus der Region darüber informieren, wie Sie von der EU profitieren können. Die Themen umfassen neben wichtigen Terminen wie Markterkundungen, Messen und Informationsveranstaltungen auch - nach Branchen gegliedert - Förderprogramme, aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Forschung sowie Kooperationsmöglichkeiten. Das Enterprise Europe Network RheinlandPfalz/Saar wird getragen von den Partnern EIC Trier IHK/HWK-Europa- und Innovationscentre GmbH, IMG Innovations-Management GmbH in Kaiserslautern sowie saar.is - saarland.innovation&standort e. V. (vorher ZPT) und European Research and Project Office GmbH (Eurice) in Saarbrücken.

I NH AL T Service-Angebot des Monats Termine Industrielle Technik Medizin/Biotechnologie Umwelt/Energie Informationstechnologien Dienstleistungen Sonstiges Kontakt

S E RV I CE - ANG E B O T DE S MO N ATS Match4Industry Brokerage Event in der Türkei: Sprechen Sie uns an! Das Enterprise Europe Network in der türkischen Region East Marmara lädt vom 25. bis 26. September 2014 zu einer internationalen Kooperationsbörse im TOSB Automotive Supplier Industrial Park in Kocaeli ein. Angesprochen sind die Branchen: Automobil- und Automobilzuliefersektor, Automatisierungstechnik, Maschinenbau, Kunststoffindustrie, chemische Industrie, Schwermetallindustrie, Elektronik und Elektrotechnik, Informationstechnologien, industrieverwandte Sektoren und Dienstleistungen. Die Teilnahmegebühr beträgt 80,00 Euro pro Teilnehmer (gefördert durch das türkische Wirtschaftsministerium) und beinhaltet das B2B Matching, zwei Übernachtungen vor Ort, den lokalen Transfer zu den Treffpunkten, englisch-türkische und türkisch-englische Übersetzung, ein Abendessen und Mittagessen sowie Kaffeepausen. Individuelle Firmenbesuche und der Besuch des Industrieparks können auf Wunsch organisiert werden. Anmeldeschluss ist am1. September 2014. Weitere Informationen finden Sie auf www.een-matchmaking.com/Match4Industry2014. [Kontakt: Carine Messerschmidt]

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TE RMI NE Trier: Grenzüberschreitende Einsätze rechtssicher abwickeln Die Veranstaltung am 4. Juni 2014 in der IHK Trier verschafft einen praxisnahen Überblick über die aktuellen rechtlichen, steuerlichen und administrativen Rahmenbedingungen für die reibungslose Abwicklung von grenzüberschreitenden Einsätzen in Luxemburg, Belgien und Österreich. Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zu Marktchancen für KMU in den drei Märkten runden das Programm ab. [Kontakt: Christina Grewe] Prüm: Fit für öffentliche Aufträge - Vergabe- und Vertragsrecht Unternehmen, die sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen, sollten sich mit den Grundlagen des Vergaberechts auskennen. Nach Erteilung des Zuschlags schließt sich die Phase der Leistungserbringung an. Die erfolgreiche Abwicklung von Aufträgen setzt neben technischem und baubetrieblichem Wissen insbesondere profunde Kenntnisse und Erfahrungen im Vertragsrecht voraus. Das Kompaktseminar am 5. Juni 2014 bei der Kreishandwerkerschaft MEHR in Prüm führt in die Grundlagen des Vertragsrechts nach VOB/B und BGB ein. Behandelt werden das vertraglich geschuldete Bausoll, die Anspruchsgrundlagen für eine Nachtragsvergütung und die Bauzeitverlängerung. In einem weiteren Teil geht der Referent auf das Thema Abnahme und Mängelansprüche ein. Außerdem wird aufgezeigt, wie Baukonflikte außerhalb der Gerichte gelöst werden können. Ein kurzer Überblick über die Grundlagen des Vergaberechts und die Auftragsakquise rundet das Programm ab. [Kontakt: Dagmar Lübeck] Saarbrücken: Deutsch-Französischer Business-Lunch Am 13. Juni 2014 findet im Musée Les Mineurs Wendel, Petite-Rosselle, zum 23. Mal der DeutschFranzösischer Business-Lunch statt. Die IHK Saarland und das Deutsch-Französische World Trade Center Metz-Saarbrücken bieten dreimal jährlich abwechselnd im Saarland und in Lothringen die Möglichkeit, Vertreter französischer Unternehmen zu treffen. Das Prinzip ist einfach: Ein gemeinsames Essen, aktuelle Themen und genügend Zeit, um Erfahrungen auszutauschen. Dieses Mal stehen gleich zwei kurze Präsentationen auf dem Programm: Gérard Bruck, Präsident des Museumszweckverbands des Musée les Mineurs Wendel, zu dem Thema „Standortentwicklung mit grenzüberschreitendem Hintergrund - vom staatlichen Bergbaumuseum zum Wirtschaftsstandort“ und Christine Klos, Leiterin der Abteilung Europa und Interregionale Zusammenarbeit des Ministerium für Finanzen und Europa, mit ihrem Beitrag „Mehr Sprachen, mehr Chancen – die Frankreichstrategie der Landesregierung“. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Museumseintritt 55,00 Euro. [Kontakt: Gisela Lefèbvre-Schmitt] Saarlouis: Saarländisch-Polnisches Wirtschaftsforum Nutzen Sie die Möglichkeit der Kontaktvermittlung zu polnischen Unternehmen durch die Mitarbeiterinnen von saar.is und Enterprise Europe Network! Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Saarland und Polen sind traditionell eng: Mit einem Handelsvolumen von einer Mrd. Euro gehört Polen zu den bedeutendsten Handelspartnern der saarländischen Wirtschaft. Ein guter Grund, sich am Wirtschaftsforum Polen zu beteiligen, das von der Wirtschaftsförderung Untere Saar (WFUS) vom 16. bis 18. Juni 2014 organisiert wird. Der Landkreis Saarlouis engagiert sich seit 2001 in einer Partnerschaft mit dem Landkreis Bochnia. Neben der politischen Delegation bereiten WFUS und saar.is am 17. Juni 2014 gemeinsam ein Kooperationsforum für Unternehmen aus dem Saarland und Polen vor. Hierzu werden 21 Unternehmen aus ganz Polen erwartet, die hauptsächlich aus den Branchen Metallverarbeitung, Healthcare, Mining und Kunststoff kommen. saar.is organisiert vor Ort Kooperationsgespräche und bietet Informationen zum polnischen Markt an. Die Veranstaltung findet im Hotel Victor's Residenz in Saarlouis statt. [Kontakt: Tanja Conrad] Trier: Vertriebskartellrecht in Europa - Mit Länderbeispielen und Tipps aus der Praxis Die Vorgaben des deutschen und europäischen Kartellrechts gewinnen für Unternehmen in Deutschland eine stetig steigende Bedeutung, denn sie werden immer strenger durchgesetzt. Zu den Branchen und Wirtschaftsbereichen, die durch Kartellverfahren und entsprechend hohe Bußgeld- und Schadensersatzrisiken betroffen sind, gehört inzwischen insbesondere auch der Handel - angestoßen durch Kartellermittlungen im Bereich der Konsumgüter und des Lebensmitteleinzelhandels. Das Seminar am 24. Juni 2014 in der IHK Trier bietet einen Überblick über die aktuellen Grundregeln der wichtigsten Problemstellungen im Bereich des Vertriebskartellrechts - anschaulich anhand von Praxisbeispielen. [Kontakt: Matthias Fuchs]

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Saarbrücken: Warenursprungs- und Präferenzrecht Trotz aller Bemühungen unterliegt der internationale Warenverkehr noch zahlreichen Regulierungen. Wer in diesem Kontext erfolgreich agieren möchte, kommt an einem praxisnahen Wissen des Warenursprungs- und Präferenzrechtes nicht vorbei. Das saar.is-Seminar am 24. Juni 2014 in der IHK Saarland stellt die derzeit gültigen Präferenzregelungen zwischen der EU und Drittländern dar. Die einzelnen Präferenzsysteme werden praxisnah anhand von Beispielen erläutert. Auf dem Programm stehen präferenzieller und nicht präferenzieller Ursprung, Gemeinschaftswaren, Anerkennung von Vorleistungen in anderen Ländern (Kumulierung), Lieferantenerklärungen, Ausstellung von Ursprungsnachweisen. Unterstützt wird dieses Seminar durch das Enterprise Europe Network.) [Kontakt: Anja Schönberger] Mainz: Baurecht spezial - Nachtragsmanagement am Bau Der Zugang zu öffentlichen Aufträgen und deren erfolgreiche Abwicklung setzen Grundkenntnisse und praktische Erfahrungen im Vergaberecht voraus. Diese betreffen die Auftragsrecherche, die unterschiedlichen Verfahren bei der Auftragsvergabe, die Formalitäten bei der Erstellung eines Angebots sowie die Möglichkeiten, seine Rechte als Bieter durchzusetzen. Das Seminar am 24. Juni 2014 in der Handwerkskammer Rheinhessen führt in die Grundgedanken des VOB/B-Vertrages ein und stellt die grundlegenden Voraussetzungen von Mehrvergütungsansprüchen dar. Vertieft werden die einzelnen Nachtragstatbestände und die sich hieraus ergebende Berechnung von Mehrvergütungsansprüchen. In einem eigenen Teil wird gezeigt, wie Nachträge erfolgreich durchgesetzt werden können und welche Reaktionsmöglichkeiten für Auftragnehmer bei Streitigkeiten mit Auftraggebern um die Berechtigung von Mehrvergütungsansprüchen in Betracht kommen. Ein Überblick über die Grundlagen des Vergaberechts rundet das Seminar ab. [Kontakt: Dagmar Lübeck] Trier: Verrechnungspreisdokumentation - Steuerrisiken effektiv minimieren Seit zehn Jahren müssen Unternehmen ausführlich dokumentieren, wie die Preise zur Verrechnung von Leistungen innerhalb eines Unternehmens zustande gekommen sind. Die Dokumentation von Verrechnungspreisen steht regelmäßig im Fokus von Betriebsprüfungen, sowohl in Deutschland als auch in anderen EU-Ländern. Dies betrifft insbesondere international agierende Unternehmen. Denn über Verrechnungspreise können Gewinne ins Ausland verlagert werden - vorzugsweise in Niedrigsteuerländer. Im Rahmen der Veranstaltung am den 26. Juni 2014 in der IHK Trier erhalten die Teilnehmer einen praxisnahen Überblick über die aktuellen gesetzlichen Anforderungen an die Ermittlung und Dokumentation von Verrechnungspreisen im grenzüberschreitenden Geschäft. Darüber hinaus werden praxiserprobte Verfahren zur Verrechnungspreisdokumentation im Auslandsgeschäft aufgezeigt. Informationen zum Umgang mit Betriebsprüfungen sowie der Vermeidung von Doppelbesteuerungen im Zuge von Verständigungs- und Schiedsverfahren runden das Programm ab. [Kontakt: Christina Grewe]

^ I NDUS TRI E LLE TE CHNI K Private und Öffentliche Partnerschaften für Forschung und Innovation angenommen In seiner Sitzung am 6. Mai 2014 hat der Ministerrat die Verordnungen für die fünf Public-Private Partnerships und die vier Public-Public Partnerships im Bereich Forschung und Innovation angenommen. Durch die Annahme können die gemeinsamen Initiativen von EU, Unternehmen und Mitgliedstaaten nun operativ werden. Die Public-Private Partnerships, die als Gemeinsame Technologieinitiativen umgesetzt werden, beschäftigen sich mit den Bereichen biobasierte Industrie (BBI), Luftfahrt (Clean Sky 2), Elektronik (ECSEL), Brennstoffzellen und Wasserstoff (FCH 2) sowie innovative Medikamente (IMI 2). Die vier PublicPublic Partnerships betreffen von den Mitgliedstaaten gemeinsam durchgeführte Forschungs- und Innovationsaktivitäten in den Bereichen aktives und begleitetes Leben (AAL-Programm), klinische Versuche in afrikanischen Ländern (EDCTP2-Programm), Metrologie (EMPIR) sowie das Programm für kleine und mittelständische Unternehmen (Eurostars-2). Weitere Informationen finden Interessierte auf http://www.kowi.de/desktopdefault.aspx/tabid-453/1361_read-2482.

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Forschung für die zivile Sicherheit: Neue Förderrichtlinie „Fit für Europa“ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat soeben die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Fit für Europa (Future Call)“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017" veröffentlicht. Seit dem Start des europäischen zivilen Sicherheitsforschungsprogramms im Jahr 2007 arbeiten deutsche Akteure gemeinsam mit internationalen Partnern in Forschungsverbünden zusammen, um die zivile Sicherheit auch auf europäischer Ebene zu erhöhen. Die Fortführung der europäischen Sicherheitsforschung erfolgt im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Horizont 2020) in der eigenständigen Herausforderung „Sichere Gesellschaften – Schutz der Freiheit und Sicherheit Europas und seiner Bürger". Eine Analyse der Teilnahme deutscher Antragsteller am 7. Forschungsrahmenprogramm zeigt, dass im Bereich der Beteiligung von Unternehmen aus Deutschland im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten großes Wachstumspotenzial besteht. Die Förderrichtlinie soll einen Beitrag dazu leisten, frühzeitig Anreize für BOS sowie kleine und mittlere Unternehmen für eine Beteiligung an Horizon 2020 zu schaffen. Ziel des Instruments „Future-Call" ist die Bildung thematischer Netzwerke, um die Internationalisierung deutscher Endnutzer und KMU zu unterstützen. Mehr auf http://idw-online.de/de/news584524. Strenge Regulierung für zivile Drohnen gefordert Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, einen robusten Rechtsrahmen für den Betrieb ziviler Drohnen zu schaffen. Künftig sollen strenge Standards für die technische Sicherheit, den Schutz der Privatsphäre, Versicherung und Haftung gelten. Das soll der europäischen Industrie ermöglichen, einen Führungsrolle auf dem internationalen Markt für diese aufstrebende Technologie zu übernehmen, während gleichzeitig alle erforderlichen Schutzvorkehrungen getroffen werden. In einigen europäischen Ländern wie Schweden, Frankreich und dem Vereinigten Königreich werden zivile Drohnen bereits stark genutzt. Die Kommission wird die Arbeit in Forschung und Entwicklung gezielter ausrichten, um die Vorlaufzeiten für Technologien, die für die Integration von zivilen Drohnen in den europäischen Luftraum besonders vielversprechend sind, möglichst kurz zu halten. Sämtliche Arbeiten stützen sich auf das im Dezember 2013 ausgegebene Ziel des Europäischen Rates, pilotenferngesteuerte Luftfahrtsysteme ab 2016 in den Luftraum zu integrieren. Das Potenzial der für zivile Drohnen genutzten Technik für Wachstum und Beschäftigung ist beträchtlich: In den nächsten zehn Jahren könnten zehn Prozent des kommerziellen Luftverkehrsmarktes auf sie entfallen. Mehr auf http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12271_de.htm. Italienisches Unternehmen hat spezielles Mehrschicht-Folienmaterial mit hervorragender Wärme- und Flotationsleistung patentiert. Das Material hat eine stark verringerte Masse und eine Reihe weiterer Vorteile im Vergleich zu bestehenden Flotations-/Isolierungslösungen. Partner gesucht für Vertriebsvereinbarung, auch Hersteller, die das Isoliermaterial in ihren Produkten integrieren wollen. (BOIT20140324001) Belgischer Spezialisiert für Wasseraufbereitung sucht Kooperationspartnern, die in der Lage sind, zwei Arten rechteckiger stapelbarer Becken zu produzieren (3,5x2,5x0,6m und 3,5x2,5x1m). Die Becken werden eingegraben, um Wasser- und Filtersubstrat zu speichern. (BRBE20140325001) Neuartiges System zur Modernisierung von Isolierungen A Polish company specialized in manufacturing of foamed polystyrene for thermal insulation of facades, roofs and floors has developed a thermo modernization system for already installed thermo isolations. The company is looking for industrial partners interested in signing a commercial agreemen.(TOPL20140424001) Automatische Verpackungslinie für Stahlbleche gesucht An Austrian SME wants to invest in an automated steel sheet packaging line. They own a patent of a specific packaging method which has to be lifted from a manual to an automated work-flow. This method enables protective enclosing of metal sheets and to open and re-seal the package without additional efforts. They look for partners with expert knowledge of automating packaging processes. Developing and drawing this packaging line is the first task. Second task is the installation in a next step. (TRAT20140428001) Know-how zur Herstellung von Textilien für die Verbundwerkstoffindustrie A Spanish research centre has developed deep knowledge and has set up technologies to manufacture advanced textiles for the composites industry. The final materials obtained have all of their properties improved such as the mechanical resistance, burning behavior, aesthetical features and sustainability. The centre looks for partners to establish cooperation lines in research, projects, analysis and characterization services, for further developments and/or applications. (TOES20140328002)

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ME DI ZI N -/ BI O TE CHNO LO G I E IMI 2 – indikative Themen für die 1. Ausschreibungsrunde Die Innovatives Medicines Initiative wird in ihrer ersten Ausschreibung voraussichtlich zur Einreichung von Projektanträgen in den folgenden Bereichen aufrufen: Translational approaches to disease modifying therapy of Type 1 Diabetes Mellitus (T1DM); Discovery and validation of novel endpoints in retinal diseases; RADAR: Remote assessment of disease and relapse. Auf der IMI-Webseite stehen Kurzbeschreibungen der einzelnen Ausschreibungsthemen zur Verfügung, die es Forschern ermöglichen sollen, bereits vor der geplanten offiziellen Veröffentlichung der Ausschreibung am 9. Juli 2014 Projektideen zu entwickeln und Konsortien zu bilden. Zur Unterstützung bei der Partnersuche können die IMI Partnering Plattform des BMBF oder das offizielle Partner Search Tool der IMI JU verwendet werden. Weitere Informationen auf http://partnering.pt-dlr.de/imi-partnering. Französischer Hersteller von Einweg-Medizinprodukten für medizinische Fachkreise - Tupfer, Verbandsmaterial, Hygiene- und Inkontinenzartikel, Kleidung, Instrumente, Pflege-Sets und OP-Packs sucht einen in der Gesundheitsbranche gut eingeführten Vertriebspartner. (BOFR20140327001) Italienischer Spezialist für medizinische Notfallgeräte sucht neue Vertriebsgebiete und bietet Vertriebsvereinbarungen für seine nicht-invasiven elektromedizinischen Geräte zur Diagnose von Tumoren. (20130517031 BO) Polnisches KMU stellt polymeren Biomaterialien für medizinische Geräte mit Reinraumbedingungen her und bietet Zulieferungs- oder Joint-Venture-Möglichkeiten. Das Unternehmen befasst sich mit ReinraumDiensten für alle Branchen, in denen geringe Verschmutzungsgrade erforderlich sind und strenge Qualitätsvorschriften gelten. (BOPL20140227002) Irisches Pharma-Unternehmen sucht Partner für die Gelherstellung und -abfüllung. Das Unternehmen sollte große Mengen von halbfesten Arzneiformen und Gelen herstellen und abfüllen (in LDPE-Verpackung) und die englischsprachig sein. (BRIE20130924001) Präzises 3D-Autofokus-System für Mikroskope A French university has developed and patented an autofocus system for microscopy applications. Taking advantage of both intensity and phase of the light; the system achieves enhanced & unprecedented positioning speed and accuracy along all 3 spatial positions. Industries and laboratories dealing with microscopy, ultra-microscopy and optical inspection are sought for license agreement or R&D collaboration (possible EU funded). (TOFR20140422002) Labore für Tests der physikalischen Eigenschaften neuartiger Lösungen gesucht A UK research centre specialising in bio-based solvents is seeking partner laboratories to conduct physical property tests and other analysis on novel liquids. The partner laboratory will have accreditation to the relevant standards organisations and be able to carry out a range of tests on solvents to determine and verify physical properties in order to secure this possible services partnership (subcontracting). (TRUK20140428001) Biometrische Sensoren zur Anwendung in der Telemedizin Italian SME, operating in mechatronic and medtech sectors, is looking for biometric sensors for telemedicine applications. The company needs biosensors manufacturers support. The project idea is to develop a web platform for remote monitoring, in order to monitor patient or elderly people that comfortably stay at home. (TRIT20140414001)

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UMW E LT / E NE RG IE Neue Regeln für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen Die Europäische Kommission hat soeben neue Vorschriften für staatliche Beihilfen in den Bereichen Umweltschutz und Energie verabschiedet. Die Leitlinien unterstützen die EU-Staaten darin, schrittweise zu einer marktorientierten Förderung der erneuerbaren Energien überzugehen. Sie enthalten auch Kriterien dafür, wie energieintensive und besonders dem internationalen Wettbewerb ausgesetzte Unternehmen von Abgaben zur Förderung erneuerbarer Energien entlastet werden können. Bei einigen erneuerbaren Energien sind die Technologien mittlerweile so weit ausgereift, dass sie in den Markt integriert werden sollten. Um die Kosteneffizienz zu erhöhen und Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen, sollen nun in mehreren Schritten bis 1. Januar 2017 Ausschreibungsverfahren für die Zuweisung der staatlichen Förderungen eingeführt werden. Gleichzeitig sollen die Mitgliedstaaten nationale Gegebenheiten flexibel berücksichtigen können. In den Jahren 2015 und 2016 werden die Mitgliedstaaten im Rahmen einer Pilotphase derartige Ausschreibungen für einen kleinen Teil ihrer neuen Stromkapazitäten erproben. Einspeisetarife sollen nach den neuen Leitlinien schrittweise durch Einspeiseprämien ersetzt werden, durch die erneuerbare Energien dem Spiel der Marktkräfte ausgesetzt werden. Kleine Anlagen werden aufgrund einer Sonderregelung aber weiterhin durch Einspeisetarife oder gleichwertige Förderungen unterstützt werden können. Außerdem haben die neuen Regeln keinen Einfluss auf bestehende Regelungen, die auf der Grundlage der derzeit geltenden Leitlinien genehmigt wurden. Mehr http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12275_de.htm. Umwelt- und Sozialangaben Pflicht in Geschäftsberichten großer Unternehmen Große Unternehmen müssen in sozialen und ökologischen Belangen transparenter werden. Das Europäische Parlament hat soeben einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt. Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern müssen künftig ihre Grundsätze, Risiken und Ergebnisse bei Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, der Bekämpfung von Korruption sowie zur Vielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen offenlegen. Den neuen Regeln zufolge müssen Gesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitern in ihrem Jahresbericht relevante und wesentliche Angaben zu ökologischen und sozialen Aspekten offenlegen. Der gewählte Ansatz stellt sicher, dass die Bürokratielasten auf ein Minimum beschränkt werden. Statt eines detaillierten „Nachhaltigkeitsberichts“ reichen knappe Informationen, die notwendig sind, um sich ein Bild von Entwicklung, Geschäftsergebnissen oder Lage einer Gesellschaft zu machen. Was die Transparenz im Hinblick auf die Vielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen angeht, so müssen große börsennotierte Gesellschaften Angaben zu ihrer Diversitätspolitik machen und dabei die Aspekte Alter, Geschlecht, geografische Vielfalt sowie Bildungs- und Berufshintergrund abdecken. Weitere Informationen auf http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12301_de.htm. Ressourcen und Abfall: Daten und Statistiken in der EU Aktuelle statistische Daten zu natürlichen Ressourcen in der EU finden Interessierte jetzt auf einer neuen Webseite von Eurostat, dem Statistikamt der Europäischen Union in Luxemburg. Im Auftrag der EUKommission erfasst und analysiert das Öko-Institut Indikatoren im Bereich natürliche Ressourcen und bereitet diese auf. Das Projekt läuft zunächst bis Januar 2015 und kann bis Januar 2017 verlängert werden. Projektpartner sind das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH und Eunomia Research and Consulting Ltd in Bristol UK. Zu den relevanten Indikatoren zählen solche aus den Bereichen Materialverbrauch, Boden, Wasser, Klima/Energie sowie Transformation der Wirtschaft, Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen und zu weiteren Schlüsselbereichen, die Hinweise auf die Entwicklung zu einem ressourcenschonenden Europa geben. Das Environmental Data Center on Natural Ressources ist Teil der Leitinitiative „ressourcenschonendes Europa“ unter dem Dach der „Europa 2020“-Strategie. Ziel dieser Leitinitiative ist es, Ressourcen effizient zu verwenden und dadurch negative Umweltauswirkungen zu minimieren. Weitere Informationen auf http://idw-online.de/de/news585917. Umweltverträglichkeitsprüfung bei Projekten wird einfacher Soeben sind neue Rechtsvorschriften in Kraft getreten, mit denen die Abschätzung möglicher Umweltauswirkungen von Projekten vereinfacht werden soll. Mit der Neufassung der Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Richtlinie) wird der Schutz der Umwelt verbessert und gleichzeitig der Verwaltungsaufwand, der durch EU-Vorschriften entsteht, abgebaut. Außerdem verbessert sie die Rechtssicherheit für Unternehmen und den Zugang der Öffentlichkeit zu Berichten und Entscheidungen zur Umweltverträglichkeit von Projekten. Im Mittelpunkt der Neufassung stehen die Risiken und Herausforderungen, die seit Inkrafttreten der ursprünglichen Regelung vor 25 Jahren aufgekommen sind. Themen wie Ressourceneffizienz, Klimawandel oder Katastrophenabwehr wird beim Bewertungsverfahren künftig stärker Rechnung getragen. Mehr auf http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12376_de.htm.

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Öffentliche Konsultation zur 5. Gesellschaftlichen Herausforderung Zur Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2016/2017 der fünften Gesellschaftlichen Herausforderung "Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe" hat die EU-Kommission eine öffentliche Konsultation gestartet. Bis 16. Juni 2014 können Stakeholder ihre Erfahrungswerte und Empfehlungen in die Planungen des nächsten Arbeitsprogramms einfließen lassen. Zur Konsultation geht es auf http://ec.europa. eu/programmes/horizon2020/en/news/consultation-stakeholders-horizon-2020societal-challenge-5. Ungarischer Großhändler im Baubereich sucht Hersteller von Produkten/Technologien, die zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen genutzt werden können, zur Erweiterung seines Sortiments. Hauptkunden sind Industrieunternehmen. (BRHU20140124001) Italienisches Unternehmen mit Sitz in der Region Piemont ist im Bereich erneuerbarer Energien tätig. Materialien- und Maschinenlieferanten gesucht, insbesondere in der Photovoltaik-, Wasserkraft- (MiniMikro-Sektor) und Biomasse-Branche. Das Unternehmen möchte Partner für einen Handelsvertretervertrag finden, die am italienischen Markt interessiert sind. (BRIT20140328001) Verbund innovativer Wassertechnologien mit großen Wasserversorgern This London SME is an innovation consultancy working on behalf of major water utilities worldwide. The firm is funded by a number of water utilities to act like an R&D department, seeking out the best innovations in the water sector. They have already helped many SMEs bring innovative technologies into this otherwise challenging market and are constantly seeking out new water technology ideas.This SME is looking for ground-breaking technologies that can be presented to major water utilities. (TRUK20140410001) Partnersuche in Horizon 2020: Verbesserung von Photovoltaik-Technologien A European team composed of several different partners from both industry and academia is developing a project focused on an innovative photovoltaic panel using luminescent solar concentrators for converting solar energy into electric energy. The team is looking for European SMEs interested in integrating the technology into their existing products. The SME is needed in order to make the project proposal more "close to market". (RDIT20140324001) Nass-Bearbeitungsmaschine für die Mikrozerkleinerung von Biogas-Substraten A German company with 50 employees is specialized in environmental technologies. To crush, defribrate, grind, mix, homogenize and feed wet and mostly organic materials a unique machine was developed, field tested and now adopted to biogas plants. It increases the efficiency, i.e. higher outcome of gas and less digestate. Biogas plant operators and industrial partners are sought to integrate the technology in their equipment and processes through commercial agreements with technical assistance. (TODE20131125001)

^ I NFO RM ATI O NS TE CHNO LO G I E N EU fördert kleine und mittlere Hightech-Unternehmen mit der Initiative I4MS Die Europäische Kommission fördert KMU in der Fertigung mit der Initiative I4MS (Informations- und Kommunikationstechnologien für kleine und mittlere Unternehmen in der Fertigung). Die Initiative fasst sieben EU-Projekte zusammen, welche europaweite Netzwerke von Kompetenzzentren gegründet haben (Appolo, CloudFlow, cloudSME, EuRoC, Fortissimo, Intefix, Lashare), um kleine und mittlere Unternehmen zu befähigen, das Wachstumspotenzial von Informations und Kommunikationstechnologien (IKT) besser zu nutzen. Die Innovationsinitiative richtet sich gleichermaßen an Anbieter sowie an Nutzer von IKT-Lösungen aus den folgenden vier Bereichen: Cloud-gestützte Hochleistungssimulationsdienste (CloudFlow, cloudSME, Fortissimo); Innovative Laser-Anwendungen (Intefix, Lashare); Intelligente sensorgestützte Ausrüstungen (Appolo); Fortgeschrittene Roboter-Lösungen (EuRoC). Die I4MS-Initiative ist Teil der öffentlich-privaten Partnerschaft „Fabriken der Zukunft“, die von der EU-Kommission ins Leben gerufen wurde. Diese soll KMU durch Verbesserung der technologischen Produktionsgrundlagen bei der Anpassung an den globalen Wettbewerbsdruck helfen. Dabei ist das Ziel der Initiative entweder die Risiken für die Nutzung moderner, aber noch in den Kinderschuhen steckender Technologien abzufedern oder die Durststrecke zwischen der Entwicklung eines innovativen Prototyps und seiner erfolgreichen Markteinführung zu bewältigen. Weitere Informationen auf http://idw-online.de/de/news587808.

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Tschechischer Spezialist für Visualisierungssoftware und Systemanwendungen in der industriellen Prozessautomatisierung sucht Auftraggeber. Die entwickelte Software kann zur Prozessvisualisierung, Überwachung und Kontrolle in verschieden Industriebranchen eingesetzt werden. (20130403016 BO) Brüsseler Agentur mit großer Expertise und Fachwissen im Bereich Film- und 3D-Lösungen bietet Dienstleistungen zur Realisierung von digitalen und kreativen Arbeiten im Bereich interaktive Kommunikation oder Werbekampagnen an. Europaweit kommerzielle Partner gesucht, die im kreativen Sektor tätig sind: Film, Werbung, Design, Musik, Spiele etc. (BOBE20140318001) Kompetenz im Bereich "Internet der Dinge", Cloud Technologien etc. gesucht An Indian company aims to develop information systems to address problems of increasing energy consumption, energy costs & environment related risks. The Company has pioneered in energy & environment management software for data centers and critical facilities. It is focusing on augmenting energy efficiency, gas emissions, water and waste management. With a view to develop this expertise in Internet of Things, Cloud Technologies, Operational Intelligence & Predictive Analytics is sought. (TRIN20140330001) Kompetenz im Bereich Video-Codecs, Adaptive Video-Architektur etc. gesucht An Indian high‐end global R&D firm has developed a unique software based videoconferencing product. The company aims to develop Intellectual Property Rights (IPRs) of innovate technologies, products and services in the videoconferencing, technology enabled collaboration and unified communication on a global scale. Expertise in Video Codecs, Scalability, Adaptive Video architecture, Mobility, Scalability, Compression, Network and Security components, expertise on IPv6 is sought. TRIN20140327001)

^ DI E NS TLE I S TUNGE N Konsultation zu gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen gestartet Die EU-Kommission will ihre Strategie zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility - CSR) neu bewerten und ruft dazu alle beteiligten Interessensgruppen auf, ihre Ideen und Vorschläge für die künftige Gestaltung nachhaltigen Handelns von Unternehmen einzubringen. Zudem fragt die Kommission nach einer Beurteilung ihres bisherigen Aktionsplans wie etwa Marktanreize und Bürokratieabbau bei der Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen. Unternehmen, die ihre soziale und ökologische Verantwortung wahrnehmen, haben inzwischen bessere Wettbewerbsvorteile. So erhalten sie leichteren Zugang zu Kapital, reduzieren ihre Produktionskosten und gewinnen an positivem Image bei den Verbrauchern. Kommentare können bis 15. August 2014 abgegeben werden auf http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sustainablebusiness/corporate-social-responsibility/public-consultation/index_en.htm. Ungarischer Spezialist für Demontage, Recycling und Handel mit Elektronikabfall sucht Kontakt zu Unternehmen, die Elektronikabfall sammeln und lagern. (BOHU20131218005) Niederländisches Unternehmen bietet umweltfreundliche Reinigungslinie auf Basis der guten Bakterien an. Die umweltfreundliche probiotische Reinigungslinie besteht aus Produkten, die sicher sind und für die biologische Reinigung verwendet werden dürfen. Die Komponenten gewährleisten einen längeren „Angriff“ für einen längeren Zeitraum. Die Produkte werden bzgl. mikrobiologischen Reinigungsmittel kategorisiert. Das Unternehmen sucht Partner, die bereit sind, ihre Produktpalette zu vertreiben. (BONL20140407001) Chilenischer Verband von Trauben- und Rosinenherstellern sucht Zwischenhändler (Auftragnehmer, Vertreter oder Vertriebspartner) in Europa für Vertriebsdienstvereinbarungen. Der Verband hat eine große Auswahl von Trauben und Rosinen und ist nach GLOBAL GAP und FAIRTRADE Standards zertifiziert. (20120607052)

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SONSTIGES Öffentliche Konsultation zur Europa 2020-Strategie Die Europäische Kommission hat eine Online-Konsultation zur Europa 2020 Strategie veröffentlicht. Hiermit möchte sie vier Jahre nach der Verabschiedung der Strategie Rückmeldungen zu deren Wirksamkeit einholen. Am 5. März 2014 hatte die Kommission die Mitteilung „Bestandsaufnahme der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ veröffentlicht, die den aktuellen Stand der Umsetzung abbildet. Die Ergebnisse der Konsultation sollen auch in die für 2015 geplante Halbzeitbewertung der Strategie einfließen. Ein Vorschlag zur Halbzeitbewertung soll im Frühjahr 2015 im Europäischen Rat diskutiert werden. Europa 2020 hat zum Ziel, intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu fördern. Die EU versteht die Strategie als eine Partnerschaft mit den Mitgliedstaaten, die aber auch weitere Interessenträger und die Bevölkerung einbeziehen soll. Die Strategie beinhaltet sieben Leitinitiativen, von denen die Initiative „Innovationsunion“ für die Forschung besonders relevant ist. An der Konsultation können sich alle interessierten Personen und Organisationen beteiligen. Die Teilnahme ist bis 31. Oktober 2014 möglich. Zur Konsultation geht es auf http://ec.europa.eu/europe2020/public-consultation/index_en.htm. EU stärkt Rechte entsandter Arbeitnehmer Die Rechte von ins Ausland entsandten Arbeitnehmern werden künftig besser geschützt. Der EU-Ministerrat hat den überarbeiteten Regeln zur Arbeitnehmerentsendung soeben endgültig zugestimmt. Die Mitgliedstaaten setzten die in der Entsenderichtlinie von 1996 festgelegten Regeln zur Arbeitnehmerentsendung nicht immer korrekt um. Das ergab eine Überprüfung der EU-Kommission. Sie legte daraufhin Vorschläge vor, um einen angemessenen Schutz der Arbeitnehmerrechte zu gewährleisten. Die neuen Regeln sehen eine Pflicht der nationalen Behörden vor, auf Amtshilfeersuchen der zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten zu reagieren und zwei Arbeitstage als Frist, um auf dringende Auskunftsersuchen zu antworten. Der Begriff "Entsendung" wird genau geklärt, um die Ausbreitung von Briefkastenfirmen zu unterbinden, die keinerlei echte Wirtschaftstätigkeit im Herkunftsmitgliedstaat ausüben und die Entsendung zur Umgehung von Gesetzen nutzen. Entsendeunternehmen werden verpflichtet, eine Ansprechperson für Kontakte mit den zuständigen Behörden zu benennen, ihre Identität, die Anzahl der zu entsendenden Arbeitskräfte, Beginn und Ende der Entsendung sowie Dauer, die Anschrift des Arbeitsplatzes und die Art der Dienstleistungen bekanntzugeben und grundlegende Unterlagen wie Beschäftigungsverträge, Lohnzettel und Arbeitszeitaufzeichnungen der entsandten Arbeitskräfte aufzubewahren. Weitere Informationen auf http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12363_de.htm. Tschechischer Hersteller von Brandschutzbekleidung (bis zu 600°C) für Gießereien und die metallurgische Industrie sowie die Feuerwehr sucht Auftraggeber. (20130513040 BO) Polnische Firma ist spezialisiert auf Anwendungen und Internet-Tools basierend auf der 3D-Technologie in den Bereichen Mode, Design oder Innenarchitektur. Die Firma hat eine 3D-Technologie entwickelt, mit der Kleidung auf menschlichen Modellen/Körpern in Online-Shops anprobiert werden können. Partner gesucht, die bereit sind, die Internetseite mit dieser Technologie mitzufinanzieren. (BRPL20131213001) Belgisches Unternehmen sucht Hersteller von Fingerfood, wie Hähnchenspieße, Frühlingsrollen, Krabbenbällchen und ist an Produktionsvereinbarungen interessiert. (BRBE20140327001) Paste zur Entfernung von hartnäckigen Verschmutzungen A scientist from Poland developed a method of producing a paste for removing paints, adhesives, and persistent dirt. The gel-consistency paste removes dried stripping paint and adhesives from any surface. The paste doesn't contain any strong organic solvent and after using it the surface can be washed with only water. Long term manufacturing agreement is sought. (TOPL20140421002) Anti-Pilling Technologie für gefilzte Verbundmaterialien gesucht An Estonian handicraft company that produces woolen textile products is looking for partners who are able to offer finishing technology that helps to avoid or minimize pilling of felted composite material. Products are made from composite material produced by felting wool with various materials such as lace or silk. The company is open for service agreements and joint venture. (TREE2014041600

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Kontaktpersonen im eu-netz Rheinland-Pfalz/Saar Trier Thomas Weinand weinand@eic-trier.de Tel.: 0651 9756714

Kaiserslautern Heike Jaberg-Weinspach jaberg@img-rlp.de Tel.: 0631 31668-45

Saarbrücken Julia Selzer julia.selzer@saar-is.de Tel.: 0681 9520-454 Vera Güth-Strasburger v.gueth-strasburger@eurice.eu Tel.: 0681 95923356

Weitere Kontakte Tanja Conrad tanja.conrad@saar-is.de Tel.: 0681 9520-483 Matthias Fuchs fuchs@eic‐trier.de Tel.: 0651 97567-20 Christina Grewe grewe@eic‐trier.de Tel.: 0651 97567‐11 Gisela Lefèbvre-Schmitt gisela.lefebvre-schmitt@saarland.ihk.de Tel.: 0681 9520-412 Dagmar Lübeck luebeck@eic‐trier.de Tel.: 0651 97567‐16 Carine Messerschmidt carine.messerschmidt@saar-is.de Tel.: 0681 9520-452 Anja Schönberger anja.schoenberger@saar-is.de Tel.: 0681 9520-441

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