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Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung www.hessen-it.de

Hessen-IT NEWS House of IT: Das wird ein HIT 2. Hessischer Breitbandgipfel Versorgungsunternehmen und Breitbandausbau Healthcaretag 2011 Der neue hessische Superrechner „Digital Natives“ definieren Arbeit neu CeBIT 2011 – Erfolgreicher Auftritt des Hessen-IT Firmengemeinschaftsstandes

Hessen

IT

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Liebe Leserinnen und Leser,

vor wenigen Wochen hat die Welt der Informationsund Kommunikationstechnologien (IKT) ihren Blick auf die CeBIT in Hannover gerichtet. Was Hessen betrifft, gab es dort einiges zu sehen: Neben drei sehr erfolgreichen Messeständen des Landes kamen allein 200 der insgesamt 4200 Aussteller aus Hessen. Das verdeutlicht die herausgehobene Rolle des Standorts in der Branche.

INHALT

Um diese Stellung weithin sichtbar zu machen und den Standort weiter zu stärken, haben wir in Hessen einen ähnlichen Kristallisationspunkt geschaffen: Im März wurde in Darmstadt das House of IT gegründet, das unterschiedliche Kompetenzen im IKT-Bereich auf exzellentem Niveau bündelt. Dazu haben sich Partner aus Forschung, privaten Unternehmen und dem öffentlichen Bereich, wie etwa die Aktionslinie Hessen-IT, zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie in interdisziplinärer Arbeit zu Wissens- und Technologietransfer beitragen sowie Weiterbildung organisieren.

Auch der Breitbandausbau in Hessen wird durch Zusammenarbeit und Kooperation vorangetrieben. Während der Ausbau der Grundversorgung zügig vorangeht, wird mein Haus auf dem 2. Hessischen Breitbandgipfel am 25. Mai 2011 die NGA-Strategie des Landes für den Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen vorstellen. Sie gibt Orientierung und definiert Rollen sowie den Handlungsrahmen für den weiteren Ausbau. Der Gipfel soll darüber hinaus die kontinuierliche Einbindung der Beteiligten in den weiteren Prozess sichern, den Austausch ermöglichen und Anstöße für eine intensivierte Zusammenarbeit geben. Dazu lade ich Sie herzlich nach Wiesbaden ein. Ihr

Dieter Posch Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

1 Kurz informiert / News

11 Healthcaretag 2011

2 Aus Bund und EU

12 Der Arbeitskreis Forum Hessen-IT

3 2. Hessischer Breitbandgipfel am 25. Mai 2011

14 Der neue hessische Superrechner

4 House of IT: Das wird ein HIT

15 Die Internet Society zu Gast in Frankfurt

7 IKT-Gründer in Hessen

17 Aufgabenverwaltung in kleinen und mittleren Unternehmen

8 LTE – Long Term Evolution: Mobiles Breitband 9 Versorgungsunternehmen und Breitbandausbau Hessen 2011 10 Frankfurt ist zweitgrößter Colocation-Standort in Europa

18 „Digital Natives“ definieren Arbeit neu 20 CeBIT 2011 – Erfolgreicher Auftritt des Hessen-IT Firmengemeinschaftsstandes 22 Termine

10 Global Navigation meets Geoinformation

Impressum Das Projekt wird kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union

EUROPÄISCHE UNION: Investition in Ihre Zukunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Herausgeber Aktionslinie Hessen-IT Wolf-Martin Ahrend HA Hessen Agentur GmbH Abraham-Lincoln-Straße 38–42 65189 Wiesbaden

Leitung und Koordination Hessen-IT Gabriele Gottschalk Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Druck Werbedruck GmbH Horst Schreckhase Dörnbach 22, 34286 Spangenberg

Redaktion Hessen-IT NEWS Mirco Sander HA Hessen Agentur GmbH Abraham-Lincoln-Straße 38–42 65189 Wiesbaden Telefon 0611 774-8477, Fax - 8620 mirco.sander@hessen-agentur.de

Auflage: 7 000 Exemplare Gestaltung WerbeAtelier Theißen, 34253 Lohfelden

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und die Vollständigkeit der Angaben sowie für die Beachtung privater Rechte Dritter. Die in der Veröffentlichung geäußerten Ansichten und Meinungen müssen nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen.


Kurz informiert / News Das neue IT-Buch Rhein Main Neckar ist erschienen

Gute Aussichten für Gewerbetreibende – Unterschreiben mit dem neuen Personalausweis Seit der Einführung des neuen Personalausweises am 1. November 2010 ist es möglich, eine sogenannte Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) nachträglich auf den Ausweis zu laden. Mit der QES können digitale Dokumente rechtsverbindlich unterzeichnet werden. Auf der CeBIT 2011 zeigten das Land Hessen, die Bundesdruckerei und SAP erstmals, wie eine Qualifizierte Elektronische Signatur innerhalb weniger Minuten auf den neuen Personalausweis übertragen und genutzt werden kann. Bisher dauert der Antragsprozess für eine digitale Signatur im Schnitt fünf bis zehn Arbeitstage. Die Daten des Anwenders müssen dabei erst digital und nach einem persönlichen Identifikationsvorgang per Post bei einem akkreditierten Trustcenter eingehen. Mit dem neuen Personalausweis lässt sich dieser Prozess deutlich verkürzen. Um innerhalb von Minuten eine QES beantragen und nutzen zu können, muss sich der Anwender online mit seinem neuen Personalausweis authentifizieren. Die Daten gehen verschlüsselt direkt an ein Trustcenter. Dort wird umgehend ein Zertifikat erstellt und dieses über eine angepasste Version der „AusweisApp“ zurück auf den Personalausweis gespielt. In der Online-Antragstellung des Einheitlichen Ansprechpartners Hessen kann die QES dazu genutzt werden, Dokumente und Formulare mit Schriftformerfordernis rechtsverbindlich zu signieren. Mit Unterstützung des Einheitlichen Ansprechpartners Hessen können Gewerbetreibende ihre Anträge online abwickeln.

www.eah.hessen.de

An der neuen Ausgabe beteiligen sich mehr als 20 Kooperationspartner, und so hat das IT-Buch Rhein Main Neckar mittlerweile beeindruckende 348 Seiten. Neben Hessen-IT und dem F.A.Z.-Institut in Frankfurt wird das Projekt vom BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft – unterstützt. Das IT-Buch ist insbesondere Leitern von IT-Abteilungen zu empfehlen, da es viele Anregungen für Kosteneinsparung und effizientes Arbeiten gibt. Ob man Informationen zu ERP-Systemen, IT-Infrastruktur, E-Mail-Archivierung, App-Entwicklung, Rechenzentren, Netzwerken, Can-Bus, Security, Offshore, NearShore, Cloud-Computing, Datenschutz, IT-Recht oder zu semantischen Suchsystemen sucht, in diesem Buch findet sich alles. Das Buch stellt über 250 IT-Unternehmen und Organisationen auf übersichtlichen Profilseiten dar, beleuchtet in über 65 redaktionellen Beiträgen aktuelle IT-Themen rund um den Unternehmenseinsatz und führt mit mehr als 800 Suchbegriffen direkt zu den gewünschten Informationen und Unternehmen. Gastbeiträge aus Fraunhofer SIT und IGD sowie aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik runden die Lektüre ab.

www.it-buch-rhein-main-neckar.de „Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“: BMWi startet neuen Technologiewettbewerb Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat den Technologiewettbewerb „IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ gestartet. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als Basis für die Steuerung von Elektrofahrzeugen sowie für das optimale Zusammenspiel von Elektrofahrzeugen mit Energie- und Verkehrsnetzen. Die Förderung wird als Ideenwettbewerb in zwei Runden durchgeführt. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen sind ab sofort aufgerufen, ihre Projektvorschläge beim Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.), bis zum 31. Mai 2011 einzureichen. Den Ausschreibungstext und weitere Informationen finden Sie unter www.bmwi.de/go/ikt-em-ausschreibung.

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Aus Bund und EU Veröffentlichung der Ausschreibung 2011 im Programm „ICT PSP“ Im EU-Unterstützungsprogramm für die Politik im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT Policy Support Programme) – zu finden im Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) – wurde am 28. Februar die Ausschreibung 2011 veröffentlicht. Das Programm fördert Pilotprojekte, in denen Technologien für neue Anwendungen in Bereichen mit öffentlichem Interesse entwickelt werden. Die Schwerpunkte des Arbeitsprogramms 2011 liegen u. a. in den Bereichen: a CO2-arme Wirtschaft und intelligente Mobilität a Digitale Bibliotheken a Gesundheit, gesundes Altern und Integration a Innovative staatliche und öffentliche Dienstleistungen a Offene Innovationen für internet-basierte Dienstleistungen Die Ausschreibung 2011 hat ein Gesamtbudget von 125 Millionen Euro. Der Zuschuss kann bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Die Einreichungsfrist endet am 1. Juni 2011.

http://ec.europa.eu/information_society/ activities/ict_psp/index_en.htm Ansprechpartnerin: Nina Gibbert, Enterprise Europe Network Hessen, HA Hessen Agentur GmbH, T 0611 774-8494, nina.gibbert@hessen-agentur.de EU-geförderte Filme erhalten Oscars Auch bei der diesjährigen Oscar-Verleihung hat sich das MEDIA-Programm der EU als erfolgreich erwiesen: „The Kings Speech“ hat bei der 83. Academy Award Verleihung vier Oscars abgeräumt. Mit einer Förderung von über einer halben Million Euro ist der Film aus dem MEDIA-Programm der Europäischen Union unterstützt worden. Der ebenfalls aus dem MEDIA-Programm geförderte dänische Film „In einer besseren Welt“ hat einen Oskar für den besten fremdsprachigen Film erhalten.

http://ec.europa.eu/deutschland/press/ pr_releases/9774_de.htm

EU fördert Cloud-Projekte Zur CeBIT wurden von der EU-Kommission einige Projekte aus dem Bereich Cloud Computing vorgestellt, die bereits von der EU gefördert werden: a Reservoir – Technologie für eine europäische Cloud: www.reservoir-fp7.eu a Optimis – KMU zu den Cloud-Vorteilen verhelfen: www.optimis-project.eu a Contrail – maximale Infrastruktur-Nutzung durch Clouds: www.contrail-project.eu

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/11/128&format=HTML&aged=0&language =EN&guiLanguage=en Telemedizin mit hohem Potenzial Telemedizin wird bald zum Alltag in der Patientenbetreuung gehören, so EU-Gesundheitskommissar John Dalli auf der CeBIT. Durch die Alterung der europäischen Bevölkerung nehme der Druck auf unsere Gesundheitssysteme zu. Bis 2020 rechnet die EU mit einem Mangel von einer Million medizinischen Fachkräften. „Telemedizin kann effizienter sein als konventionelle Behandlungsmethoden, und ihre Vorteile wiegen die Kosten auf“, bekräftigte der Kommissar.

http://ec.europa.eu/deutschland/press/ pr_releases/9778_de.htm EGNOS: Mehr Präzision und Sicherheit in der Luftfahrt Ab sofort steht der europäische Satellitennavigationsdienst EGNOS auch für die Luftfahrt zur Verfügung. Er werde die Sicherheit der Flugnavigation erheblich verbessern, sich für Flughäfen und Luftfahrtunternehmen wirtschaftlich lohnen und zur Verringerung der CO2Emissionen beitragen. Die Luftfahrt könne das System ab sofort voll nutzen. Mit EGNOS ließen sich kürzere Flugstrecken planen, auf denen weniger Treibstoff verbraucht werde, und so die CO2-Emissionen der Luftfahrt verringern. Zudem ermögliche diese unentgeltliche Technik den Flughäfen, ihre Gesamtkapazität zu erhöhen und ihre Betriebskosten zu senken.

http://ec.europa.eu/deutschland/press/ pr_releases/9783_de.htm

Kontakt: Olaf Jüptner, Hessen-IT Schwerpunkte: Neue Technologien und Internationale Angelegenheiten c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8469, Fax -8620 olaf.jueptner@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

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2. Hessischer Breitbandgipfel am 25. Mai 2011 Mehr

Breitband in Hessen

Das Land Hessen veranstaltet am 25. Mai 2011 den 2. Hessischen Breitbandgipfel in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen. Der Gipfel richtet sich wie im Vorjahr an hessische Bürgermeister und Landräte, lokale Verantwortliche für den Breitbandausbau (zum Beispiel aus Wirtschaftsförderungen), an die Kreiskoordinatoren und Breitbandbeauftragten, an Breitbandanbieter, die hessischen Spitzenverbände und Kammern, Bauvorlageberechtigte und Beteiligte aus dem Bereich Straßenbau sowie Energieversorger und Stadtwerke. Eröffnet wird der Gipfel durch Staatssekretär Steffen Saebisch aus dem Wirtschaftsministerium. Aktueller Stand der Grundversorgung Der Gipfel wirft auf der einen Seite einen Blick auf den aktuellen Stand im Bereich der Grundversorgung in den hessischen Landkreisen. Er will durch gezielte Aktivierung der Akteure dazu beitragen, dem Ausbau in der Fläche einen weiteren Schub zu verleihen. Vor allem aber werden die Referenten nach vorne schauen, denn mit dem Erreichen der Grundversorgung ist das Projekt nicht beendet: Mit der Vorstellung der NGA-Strategie des Landes Hessen zur Forcierung des Auf- und Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen sollen Leitplanken gesetzt werden für den NGA-Ausbau. Die Strategie soll Orientierung, Handlungsrahmen und nicht zuletzt Motivation für den Ausbau geben. Weiterhin wird neben der Darstellung aktueller NGA-Projekte in Hessen ein Ausblick gegeben auf anstehende Aufgaben, technische Entwicklung und rechtliche Rahmenbedingungen. Vorstellung der NGA-Strategie des Landes Das Besondere an der der NGA-Strategie für Hessen ist, dass sie das konsequente Engagement der Landesregierung seit dem Jahr 2006 verdeutlicht. Denn aus der Initiative „Mehr Breitband für Hessen“ wurde das Projekt „Breitband-in-Hessen“ mit konkreten inhaltlichen und zeitlichen Zielen und einer Zielverpflichtung. Das Projekt weist klare Rollen für die

verschiedenen Beteiligten innerhalb eines Rollenkonzepts auf. Die Strategie wurde gemeinsam mit den Stakeholdergruppen in einem kooperativ-integrativen Ansatz erarbeitet, und so kann auch die Umsetzung nur gemeinsam gelingen. Vor allem aber wird ein bedarfs- und nachfrageorientierter Ansatz verfolgt, denn die Ergebnisse der Bedarfsanalyse Veranstaltungsort: Hessen werden berücksichtigt, und breitbandige Anwendungen stellen eine ZieldiRhein-Main-Hallen mension der Strategie dar. Rheinstraße 20 Der Gipfel soll daher auch die kontinuier65185 Wiesbaden liche Einbindung aller Stakeholder in den Die Teilnahme ist kostenfrei. weiteren Prozess sichern. Denn das Prinzip Anmeldung bitte bis zum des hessischen Vorgehens beruht sowohl 20. Mai 2011 unter darauf, marktgetriebene Aktivitäten um solwww.breitband-in-hessen.de che von öffentlichen Institutionen zu ergänzen, als auch auf dem Zusammenwirken aller Beteiligten. Der Breitbandgipfel bringt diese Beteiligten zusammen, eröffnet den Austausch und gibt Anstöße für eine intensivierte Zusammenarbeit. Mit dem 1. Hessischen Breitbandgipfel im Sommer 2010 hat das Land Hessen seine Moderatorenrolle im Breitband-Ausbauprozess intensiviert. Durch den erfolgreichen Stakeholderansatz, der alle Beteiligten in den Ausbau einbindet, konnten wichtige Schritte nach vorn erreicht werden: So wurde etwa der Ausbau der Grundversorgung entsprechend den Projektvorgaben weiter vorangetrieben, in allen Kreisen wurden Kreiskoordinatoren eingerichtet und geschult, das Breitband-Informationssystem hesbis wurde entwickelt und in Betrieb genommen und die NGA-Strategie des Landes wurde erstellt.

Kontakt: Mirco Sander, Hessen-IT Schwerpunkt: Öffentlichkeitsarbeit c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8477, Fax -8620 mirco.sander@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Kontakt: Wolfram Koch, Hessen-IT Schwerpunkte: Breitband und E- / M-Commerce c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8472, Fax -8620 wolfram.koch@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

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House of IT: Das wird ein HIT Die hessische Landesregierung und Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft haben am 30. März in Darmstadt gemeinsam das House of IT (HIT) gegründet. Ihre konkreten Pläne hatten die Initiatoren bereits auf einer Pressekonferenz am 14. März 2011 vorgestellt. Das House of IT möchte insbesondere kleine und mittlere Unternehmen ansprechen und freut sich über deren Mitgliedschaft.

Die Informationstechnologie-BranProf. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt: che im Rhein-MainGebiet wird ihre Die TU Darmstadt nimmt in der IT-Forschung interwirtschaftlichen und national inzwischen eine deutlich sichtbare Spitzenwissenschaftlichen stellung ein. Viele unserer Forschungsaktivitäten, Stärken weiter verdie in unserem internen Forschungscluster „Future Internet“ zusammengefasst sind, bergen konkretes netzen. Dazu wird Anwenderpotenzial. Mit dem House of IT werden eine Gründungsiniwir den Wissenstransfer in die IT-Wirtschaft weiter tiative aus hessistärken. scher Landesregierung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Software-Unternehmen und IT-Dienstleistern sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt das House of IT (HIT) etablieren. Mittlerweile ist die Satzung des Trägervereins vorbereitet, die Webseite online (www.house-of-it.eu) und die Position des Geschäftsführers bundesweit ausgeschrieben. Mit dem HIT soll ein Ort entstehen, an dem die Partner eng kooperieren und sich vertrauensvoll austauschen. „Als Leuchtturm strahlt das House of IT die Exzellenz des IKT-Standortes Hessen aus und macht die Leistungsfähigkeit dieser Region international sichtbar. Das Land Hessen hat mit dem House of Finance und dem House of Logistics and Mobility (HOLM) ein ganz neues Kapitel in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft aufgeschlagen; mit dem House of IT schreiben wir diese Erfolgsgeschichte konsequent fort“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch. Vor allem für kleine und mittelständische IT-Unternehmen werde das HIT in Zukunft ein unverzichtbarer Anlaufpunkt für kooperative Forschung, Weiterbildung und Beratung sein. Die IKT-Aktionslinie des Landes Hessen – Hessen-IT –

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ist operativ mit zwei Mitarbeitern (jeweils halbe Stellen) in das House of IT eingebunden und treibt dessen Aufbau aktiv voran. Kleinen und mittleren Unternehmen stehen Heike Koch und Dr. Matthias Donath gern für Auskünfte, zum Beispiel über eine Mitgliedschaft im House of IT, zur Verfügung. Das House of IT schafft Innovationen und Arbeitsplätze Das House of IT wird die Region Frankfurt-Rhein-Main mit dem Schwerpunkt Darmstadt als herausragenden Standort für die IT-Branche national wie international noch bekannter machen. Außerdem möchten die Partner das Gründungs- und Ansiedlungsklima in der Region fördern. Dadurch sollen ausgezeichnete Wissenschaftler, Fachkräfte und Studierende angezogen werden, neue Arbeitsplätze in der Region entstehen und Wertschöpfung, Innovationskraft und Wachstum in der IT-Branche weiter gesteigert werden. Das Gesamtkonzept für das House of IT ruht auf den drei Säulen Forschung und Wissens- / Technologietransfer, Weiterbildung und Lehre sowie Unternehmensgründung und Wachstum.

Hervé Couturier, Leiter von SAP Research, SAP AG Die Einbettung von Unternehmenssoftware in das Internet der Zukunft ist ein zentrales Forschungsthema von SAP Research, der Forschungsorganisation der SAP. Die geplante Gründung des House of IT wird den Wissenstransfer und die intensive Kooperation der IKT-Branche in der SoftwareCluster Region unterstützen und die internationale Ausstrahlung verstärken.


Walter Hoffmann, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt:

Forschung und Wissens- / Technologietransfer IT-Unternehmen und Wissenschaftler aus der informatiknahen Forschung werden im HIT in gemeinsamen Projekten zusammenarbeiten. Das stellt die Praxisrelevanz der Forschung sicher, treibt den Wissensund Technologietransfer voran und wird insbesondere den Bedürfnissen kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen gerecht. Ziel dieser Aktivitäten ist es, Forschungsergebnisse schneller als bisher in Markterfolge umzusetzen. Dazu sollen unter anderem ein Marktplatz für kooperative Forschungsvorhaben sowie ein „Institute for Interdisciplinary Studies on the Future Internet“ aufgebaut werden, das zukunftsrelevante IT-Themen wie Internet-Sicherheit, mobile Kommunikation oder Cloud Computing weniger aus klassisch technologischer, sondern vielmehr aus einer interdisziplinären Perspektive betrachten wird. Weiterbildung und Lehre Das House of IT wird verschiedene Weiterbildungsangebote für IT-Fachkräfte anbieten, die von einzelnen Seminaren über Web-Trainings und Master-Programmen bis hin zu maßgeschneiderten Angeboten für einzelne Firmen reichen. Hier soll IT-Fachkräften Know-how in Bereichen wie General Management / BWL, Recht, Wirtschaftsinformatik, aber auch in aktuellen Themenfeldern der Informatik, wie beispielsweise der IT-Sicherheit, vermittelt werden.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt begrüßt die Initiative zur Etablierung eines House of IT in Darmstadt ausdrücklich als richtungweisendes Projekt der Standortentwicklung und ist ihm deshalb als Gründungsmitglied beigetreten. Mit 600 IT-Unternehmen, 6000 Studierenden in IT-nahen Fachrichtungen und 10 000 Beschäftigten im engen IT-Umfeld sind die Informations- und Kommunikationstechnologien ein zentrales Cluster des Darmstädter Wirtschafts- und Wissenschaftslebens. Die Förderung des Sektors insgesamt, vor allem aber der Schnittstellen zwischen Forschung und Ökonomie, ist ein Vitalinteresse der Wissenschaftsstadt Darmstadt, um die Zukunftsfähigkeit der Stadtgesellschaft insgesamt zu garantieren.

Prof. Dr. Dieter W. Fellner, Leiter des Fraunhofer IGD: Visual Computing, also bild- und modellbasierte Informatik, ist eine IT-Schlüsseltechnologie, um sich in der modernen computergeprägten Welt zurechtzufinden. Sie hilft uns, die immer komplexer werdenden Systeme in allen Bereichen von der Mensch-Maschine-Schnittstelle bis zum Internet der Zukunft besser zu nutzen. Wir freuen uns darüber, unsere Erfahrungen auf diesem Gebiet in das House of IT einzubringen und die Technologie mit den Partnern gemeinsam weiter zu entwickeln.

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG:

Unternehmensgründung und Wachstum Das House of IT hilft neue Ideen zu verwirklichen und erfolgreich zu vermarkten. Dazu beraten die HIT-Mitarbeiter Gründungswillige sowie kleine und mittlere Unternehmen der IT-Branche und stellen mit Hilfe einer webbasierten Kooperationsplattform hilfreiche Kontakte her. Über diese eigenen Angebote und Projekte hinaus wird das House of IT bereits bestehende IT-Initiativen und -Angebote in der Region bündeln. Zur Schaffung von Synergien wird das HIT in der Darmstädter Mornewegstraße beheimatet sein, wo bereits die Geschäftsstelle des von der Bundesregierung ausgezeichneten „Software-Clusters“ und das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) ihren Sitz haben.

Das House of IT wird die IT-Plattform für eine weltweit sichtbare Metropolregion Frankfurt-RheinMain. Sie bündelt einerseits IT-Aktivitäten für die Region aus dem privaten und öffentlichen Bereich und bietet anderseits eine Plattform für Forschung & Entwicklung, interdisziplinäre Aus- und Weiterbildung und Start-up-Aktivitäten.

Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung, Accenture Deutschland: Accenture als eine der führenden Unternehmensberatungen weltweit engagiert sich für das House of IT, weil sich in der Region Frankfurt-Rhein-Main Technologie- und Innovationskompetenz ballt. Wir möchten daran mitwirken, das hier vorhandene Potenzial an IT-Know-how und Talenten weiter zu entfalten und den IT-Standort Deutschland weiter zu entwickeln.

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Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt: IT-Wissen veraltet so schnell wie in kaum einer anderen Branche. Mindestens alle drei bis vier Jahre wird eine Auffrischung nötig, um nicht zurückzufallen. Daran hängt entscheidend die Innovationskraft des ganzen IT-Standorts RheinMain-Neckar. Neben Forschungsressourcen wird die Hochschule Darmstadt daher im Schwerpunkt hochkarätige Weiterbildungsangebote in das Angebotsspektrum des House of IT einbringen.

Prof. Dr. Roser Valenti, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt: Eine herausragende IT- und damit auch Softwareunterstützung ist heute und mehr noch in der Zukunft eine Grundvoraussetzung zur Gestaltung leistungsfähiger Geschäftsprozesse. Insoweit freuen wir uns als Goethe-Universität Frankfurt über die Gründung des House of IT und sind durch Forschungsprojekte, aber auch durch Kooperationen in der Weiterbildung eingebunden. Darüber hinaus sollen mit Blick auf IT-Unternehmen die Gründungsaktivitäten der beiden Universitäten Darmstadt und Frankfurt stärker miteinander verzahnt werden.

Prof. Dr. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie und stellvertretender Leiter des Centers for Advanced Security Research Darmstadt (CASED): Nirgendwo in Deutschland findet man eine ähnliche Ballung an Kompetenz im Bereich IT-Sicherheit wie in der Region Darmstadt. Gerade die angewandte IT-Sicherheitsforschung, für die das Fraunhofer SIT steht, braucht aber einen Kontext, eine Anwendung. Das HIT wird ein wichtiges Bindeglied werden zwischen der IT-Sicherheitsforschung und -entwicklung in der Region einerseits und den verschiedenen Branchen und Nutzern von IT-Sicherheitsprodukten und -dienstleistungen andererseits.

Dr. Robert Heinrich, Ernst & Young GmbH, Head of Advisory Services Germany, Switzerland, Austria Mit dem House of IT wird nicht nur eine hervorragende Möglichkeit geschaffen, multidisziplinäre Aus- und Weiterbildung im IT-Umfeld mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern für Interessierte bereitzustellen – es wird auch ein „Nährboden“ für Unternehmensgründungen geschaffen, die im IT-Bereich vielfältige, neue, erfolgreich am Markt platzierbare Geschäftsideen hervorbringen werden.

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Kleine und mittelständische IT-Unternehmen herzlich willkommen Die Initiatoren des House of IT sind das Land Hessen, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Technische Universität Darmstadt, die Hochschule Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt, die FraunhoferInstitute für Graphische Datenverarbeitung IGD und Sichere Informationstechnologie SIT, die Unternehmen Accenture, Ernst & Young, SAP AG und die Software AG. Internationaler Kooperationspartner ist die Universität IDC Herzliya (Israel). Weitere Kooperationspartner und Mitgliedsunternehmen, insbesondere aus der starken mittelständischen IT-Wirtschaft und der Gründerszene, sollen bald folgen. In der Geschäftsstelle des House of IT entstehen zunächst fünf Arbeitsplätze, dazu wird das HIT projektbezogen weitere Stellen für IT-Fachkräfte und Wissenschaftler einrichten. Schon heute gilt Südhessen mit dem Zentrum Darmstadt als Software-Herz Deutschlands. In Hessen sind in der IT-Branche rund 77 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dabei bildet die SoftwareIndustrie mit knapp 4 000 Softwarehäusern einen Schwerpunkt in der IT-Landschaft der Region. Neben den IT-Anbietern existiert in der Rhein-Main-Region eine Vielzahl von Anwendern, für die der Einsatz von IT essenziell ist. Hierzu zählen die Finanzbranche in Frankfurt, die Logistikbranche rund um einen der weltweit größten Verkehrsknotenpunkte sowie die Pharma- / Life-Sciences-Branche, die ebenfalls im Rhein-Main-Gebiet stark konzentriert ist. Hinzu kommen viele kleine und mittelständische Unternehmen sowie IT-Beratungsgesellschaften mit Sitz in der Region. Daraus ergeben sich vielfältige und vor allem vielversprechende Kooperationenmöglichkeiten mit dem House of Finance, dem House of Logistics and Mobility sowie dem geplanten House of Pharma. Weitere Informationen: www.house-of-it.eu

Kontakt: Heike Koch, Hessen-IT Schwerpunkt: Neue Technologien c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8432, Fax -8620 heike.koch@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Kontakt: Dr. Matthias Donath, Hessen-IT, Schwerpunkt: Software c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8963, Fax -8620 matthias.donath@hessen-agentur.de www.hessen-it.de


IKT-Gründer in Hessen Hessen ist ein Land der innovativen Start-Ups. Hier finden Gründer aufgeschlossene Auftraggeber, eine Vielzahl von Technologie- und Gründerzentren sowie Inkubatoren, die ihnen auf dem Weg zur Marktetablierung helfen. Nicht selten kommen die Grün-

dungen aus dem Umfeld der hessischen Forschungszentren oder größerer, marktetablierter Unternehmen. Hessen-IT stellt in lockerer Reihenfolge einige Erfolg versprechende Start-Ups vor.

IBM startet Initiative „IBM Global Entrepreneur“ in Deutschland Gemeinsam mit Venture-Capital-Partnern unterstützt IBM Start-ups, die jünger als drei Jahre sind, mit Software, Services und Know-how. Bewerben können sich Unternehmen, die mit softwarebasierten Produkten und Services die Vision vom „Smarter Planet“ vorantreiben. Den deutschen Startschuss für die weltweite Initiative „IBM Global Entrepreneur“ gab es auf der CeBIT 2011 in Hannover.

Der Goethe Unibator der Frankfurter Goethe-Universität wurde von IBM Deutschland als einer der ersten Partner der Initiative ausgewählt:

www-03.ibm.com/press/de/de/pressrelease/33893.wss www.goetheunibator.de

Damit das Handy meine Gegenstände bewacht Wie schnell verlegt man wertvolle Dinge wie Mantel, Börse oder Schlüsselbund? Eine Handy-Software von PhoneTec kann jetzt Alarm schlagen, wenn Gegenstände das Umfeld des Mobiltelefons verlassen. Für das zugehörige intelligente, zonenbasierte Energiemanagement wurde ein europäisches Patent erteilt. Die PhoneTec GmbH wurde im März 2010 von Thomas Hohmann, Andreas Pirali und Prof. Dr.-Ing. Klaus David als Ausgründung aus dem Fachgebiet Kommunikationstechnik der Universität Kassel gegründet. Neben dem beschriebenen Produkt PT Guard bietet Phonetec schon einen mobilen Lernkarteikasten namens PT Cards an.

Der Anschub zu Phonetec wurde durch das EXISTGründerstipendium gegeben und durch EXIST-Forschungstransfer verstärkt.

www.phonetec.de

Wie können Gründer von Hessen-IT profitieren? a Machen Sie sich uns und anderen bekannt. Tragen Sie Ihr Unternehmen in die Hessen-IT Datenbank ein: www.hessen-it.de/datenbank oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf: info@hessen-it.de a Engagieren Sie sich im Forum Hessen-IT oder anderen regionalen Netzen. Forum Hessen-IT: www.xing.com/net/hessen_it Regionale Netzwerke in Hessen:

www.hessen-it.de/netzwerk a Besuchen Sie uns bei Veranstaltungen oder online. Termine: www.hessen-it.de Gründerseite: www.hessen-it.de/gruender

a Informieren Sie sich durch Newsletter und Leitfäden. Kostenlosen E-Mail- und Print-Newsletter abonnieren:

www.hessen-it.de/newsletter Leitfäden für Anbieter (etwa Bankenrating für IT-Unternehmen): www.hessen-it.de/broschueren Kontakt: Olaf Jüptner, Hessen-IT Schwerpunkte: Neue Technologien und Internationale Angelegenheiten c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8469, Fax -8620 olaf.jueptner@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

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LTE – Long Term Evolution: Mobiles Breitband LTE ermöglicht Grundversorgung Die drei oben genannten Anbieter werden somit tatsächlich zum Erreichen des ersten Ziels von Breitband-in-Hessen, der Herstellung der flächendeckenden Grundversorgung (mindestens 1 Mbit/s im Download), beitragen. Über die Funkmasten kann je nach eingesetzter Hardware ein Datenstrom zwischen 50 und 300 Mbit/s abgeführt werden, wobei sich diese Bandbreite bei LTE als „shared medium“ auf die Nutzer innerhalb einer Funkzelle verteilt. So wurden im Rahmen des Modellversuchs von Vodafone und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in Hofbieber reale Downloadraten von 6 Mbit/s erreicht. Da unter Alltagsbedingungen aufgrund der Zellgrößen üblicherweise mehr als die im Modellprojekt aktiven 50 Testnutzer auf einen Funkmast zugreifen, ist für den einzelnen Nutzer zukünftig eher von niedrigeren verfügbaren Bandbreiten auszugehen. So vermarktet die DTAG zurzeit für die Nutzer des LTEStandards eine Bandbreite von etwa 3 Mbit/s.

Die Bundesnetzagentur hat im Frühjahr 2010 Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz (bisher durch die Bundeswehr genutzt), 2 GHz (ehemalige Quamund Mobilcom-Lizenzen für UMTS) und 2,6 GHz für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten versteigert. Die Frequenzen in den Bereichen 800 MHz und 2,6 GHz werden von den vier deutschen Mobilfunkanbietern Deutsche Telekom AG (DTAG), O2, Vodafone und E-Plus für den Betrieb mit dem Funk-Standard Long Termin Evolution (LTE) genutzt werden.

Somit kann LTE höchstens indirekt zum Aufbau von NGA-Netzen beitragen, denn einige der LTE-Masten werden mit Glasfaser an die Backbones der Provider angeschlossen, um den Datenfluss abzuführen. Diese neu entstehenden Glasfasertrassen können von den Mobilfunkanbietern dazu genutzt werden, das bestehende Festnetz zu ergänzen und die Infrastruktur in Richtung FTTH (Fibre To The Home) zu ertüchtigen.

Sowohl die DTAG als auch Vodafone haben bereits eine Vielzahl von LTE-Standorten benannt. Im Gegensatz dazu kann O2 zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Angaben zu seinen LTE-Standorten machen. Während DTAG, Vodafone und O2 verpflichtet sind, Infrastruktur zuerst im ländlichen Raum zur Schließung der weißen Flecken zu errichten, kann E-Plus mit der Funkversorgung direkt in den Ballungsräumen starten, da das von E-Plus ersteigerte Frequenzspektrum frei von Versorgungsauflagen der Bundesnetzagentur ist.

Downlink

Frequenzduplex (FDD) O2

versteigerte Blöcke

Vodafone

Duplexlücke

Kontakt: Wolfram Koch, Hessen-IT Schwerpunkte: Breitband und E- / M-Commerce c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8472, Fax -8620 wolfram.koch@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Uplink

Telekom

O2

Vodafone

Telekom

bisherige Nutzer Fernsehkanäle (digital) Fernsehkanäle (analog)

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Funkmikrofone (alt)

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790–814 MHz

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838–862 MHz 822–832 MHz

Funkmikrofone (neu) 780

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780

780

780

860MHz

Uplink Frequenzduplex (FDD) versteigerte Blöcke Vodafone Telekom E+

Downlink O2

Vodafone Telekom

O2

Uplink + Downlink

Zeitduplex (TDD) versteigerte Blöcke

E+

E+

Vodafone

T O2

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Versorgungsunternehmen und Breitbandausbau Hessen 2011 Mehr

Breitband Breitbandausbau als „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ An der Veranstaltung „Versorgungsunternehmen und Breitbandausbau Hessen 2011“ in Frankfurt nahmen mehr als 160 Beteiligte aus Breitbandprojekten in kommunalen Unternehmen, Vertreter des Breitband-Projektbüros des Hessischen Wirtschaftsministeriums und weitere Breitbandexperten teil. Im Vordergrund stand die Frage, wie Energieversorger und Stadtwerke mit ihrer Infrastruktur und Kundenbindung zum Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Datennetzen beitragen können. Glasfaserinfrastrukturen in ländlichen Räumen sind in vielen Fällen nur über sie wirtschaftlich zu betreiben, da sie ihre Investitionen über längere Zeiträume abschreiben als beispielsweise Telekommunikationsunternehmen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Axel Henkel, Abteilungsleiter Außenwirtschaft, Mittelstand, Berufliche Bildung, Energie, Technologie im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL). Der zuständige Referatsleiter, Georg Matzner, erläuterte im Anschluss „Die neue Strategie – Hessen auf dem Weg zum schnellen Internet“. Landrat Robert Fischbach (Präsident des Hessischen Landkreistages), Dieter Elixmann (WIK Consult GmbH) und Dr. Jürgen Burkert (Verband kommunaler Unternehmen e.V.) legten mit ihren Vorträgen „Ohne Breitband geht es nicht: Umsetzungsprojekte in den Landkreisen“, „Breitbandversorgung und die kommunalen Unternehmen“ beziehungsweise „Breitbandanwendungen: Ein Markt mit Zukunft“ weitere Grundlagen. Im als außerordentlich praxisrelevanten gelobten zweiten Teil wurden Finanzierungsinstrumente für Kommunen zum Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen (Roland Kilb, Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen) dargestellt, Regulierung und Synergien in Telekommunikationsund Energienetzen (Dr. Cara Schwarz-Schilling und Alexander Lüdtke-Handjery, Bundesnetzagentur), rechtliche Aspekte von „Glasfaser für Stadtwerke“ (Dr. Matthias Freund, Muth & Partner) sowie Herausforderungen und Chancen in Geschäftsszenarien für kommunale Unternehmen (Dr. Stephan Witteler, Heuking Kühn Lüer Wojtek). Konkrete Vorgehensmodelle wurden als Best Practice vorgestellt. Stefan Koch erläuterte „Breitband als kommunale Aufgabe und erfolgreiches Geschäftsmodell“ der Stadtwerke Marburg und Dr. Beate Rickert (KPR CAPITAL GmbH) schilderte unter dem Titel „FTTx als mögliche Erlösquelle für Stadtwerke“ das Modell der Stadtwerke Herne AG.

in Hessen

Im Anschluss stellten sich Martin Grobba (Hessischer Städte- und Gemeindebund), Jürgen Walther (Geschäftsführer OREG), Ralf Jung (Geschäftsführer WiTCOM), Gert Schäfer (Referat Landesregierungsbehörde Energie im HMWVL), Stefan Koch und Dr. Jürgen Burkert unter der Moderation von Georg Matzner den Fragen aus dem Publikum. Walther bezeichnete das Vorgehen der Bergstraße, eine kreisweite Glasfasererschließung, als lebensnotwendig für den Kreis. Für ihn sei der Ausbau die Grundlage der Regionalentwicklung, indem eine flächendeckende Breitbandversorgung sowohl Arbeitsplätze als auch Lebensqualität sichere. Koch unterstrich, dass die Stadtwerke Marburg „Datenübertragung“ als innovatives Geschäft betrachten, mit dem sich Stadtwerke positiv am Markt platzieren können. Dabei sei ein Info kalkulierbarer, positiver Regulieden Alle Vorträge fin rungsrahmen als verlässlicher r Sie online unte Investitionsrahmen unabdingbar, -hessen.de in dan tb www.brei ergänzten Burkert und Jung. Schäfer riet den Stadtwerken und Versorgern, ihre Breitband-Aktivitäten klar von den originären Aufgaben zu trennen. Gleichzeitig würden Telekommunikationsinfrastrukturen als Steuerungsinstrumente von Smart Grids zunehmend wichtiger. In diesem Sinne könne die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur durch den Energiebereich veranlasst und damit eine Kostenzurechnung möglich sein. Grobba bezeichnete den Breitbandausbau abschließend als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, denn die Bürger „stehen auf der Matte“.

Kontakt: Mirco Sander, Hessen-IT Schwerpunkt: Öffentlichkeitsarbeit c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8477, Fax -8620 mirco.sander@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Kontakt: Wolfram Koch, Hessen-IT Schwerpunkte: Breitband und E- / M-Commerce c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8472, Fax -8620 wolfram.koch@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

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Frankfurt ist zweitgrößter Colocation-Standort in Europa Eine neue Erhebung durch Hessen-IT zeigt deutliches Wachstum für den Colocation-Standort FrankfurtRheinMain. Offensichtlich zeigt sich der positive wirtschaftliche Trend auch auf dem Rechenzentrumsmarkt. Die Zahlen belegen die größer werdende Wichtigkeit Frankfurts als zweitgrößtem ColocationStandort in Europa. Eines der Topthemen derzeit ist Cloud Computing: Unternehmen können von der Auslagerung von Teilen ihrer Informationstechnik zu externen Dienstleistern profitieren. Genau diese, aber auch viele andere Dienstleister brauchen nun Rechnerschränke in professionellen Rechenzentren. Den Betrieb von Rechenzentren für verschiedene Drittanbieter nennt man in der Fachsprache Colocation. Colocation ist schon seit vielen Jahren eines der Erfolgsgeheimnisse der Internet-Hauptstadt Frankfurt. Diese beherbergt den weltweit größten Internetaustauschknoten DE-CIX, und zwar ausfallsicher verteilt über mehrere Standorte in Frankfurt. Die direkte Anbindung der Rechenzentren an den DE-CIX und

reichhaltig vorhandene ultraschnelle Glasfaserverbindungen bilden einen wesentlichen Grund für den Erfolg des Standortes. Internationale Studien sehen daher den Colocation-Standort Frankfurt nach London als Standort Nummer zwei in Europa und nach Standorten in Nordamerika und Asien als Nummer sechs der Welt. Während man vor einem Jahr noch von knapp 180 000 m² sprach, zeigt die aktuelle Erhebung jetzt einen deutlichen Sprung auf 230 000 m² ColocationFläche. Davon bieten allein die größten sieben Anbieter Databurg, E-shelter, Equinix, Global Switch, InterXion, Itenos und TeleCity zusammen eine Fläche von 200 000 m². Kontakt: Olaf Jüptner, Hessen-IT Schwerpunkte: Neue Technologien und Internationale Angelegenheiten c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8469, Fax -8620 olaf.jueptner@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Global Navigation meets Geoinformation Kick-Off für European Satellite Navigation Competition

Satellitennavigation hat mittlerweile in viele Branchen Einzug gehalten und sich als Basistechnologie etabliert. Ob im Verkehrs- und Logistikbereich oder in der Freizeitbranche: Geodaten, also Daten mit Raumbezug, spielen eine immer größere Rolle. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und oftmals ist erst auf den zweiten Blick erkennbar, welche wichtige Rolle Geodaten spielen. Wer denkt bei der Versicherungswirtschaft, im Bankenwesen oder auch in der Energieversorgung an Satellitennavigation? Mithilfe der Satellitennavigation können tektonische Veränderungen oder im Bauwesen Deformationen festgestellt werden. Doch auch die Maschinensteuerung auf Basis von Satellitenortung bietet sowohl in der Landwirtschaft als auch im Bauwesen große Entwicklungspotenziale. Für die öffentlichen Verwaltung prognostiziert eine Studie der MICUS Effizienzgewinne unter anderem in den Bereichen Verkehr, Logistik, Vermessung und Location Based Services. Eine zunehmend mobile Gesellschaft sowie die demografische Entwicklung sind weitere Treiber für innovative Anwendungen rund um Positionierung und Navigation.

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Integrierte Dienste und Anwendungen rund um die Satellitennavigation haben großes Marktpotenzial, das noch nicht vollständig ausgeschöpft ist. Das Wachstum beflügeln möchten das Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah und Hessen-IT, indem sie gemeinsam zur Teilnahme am Ideenwettbewerb European Satellite Navigation Competition (Galileo Masters) aufrufen und sich auf zahlreiche Einsendungen freuen. Der Wettbewerb startete am 1. April 2011, Ideen können bis zum 30. Juni eingereicht werden (www.galileo-masters.eu). Informieren Sie sich auch beim Kick-Off am 14. April im Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt – Informationen unter www.hessen-it.de und www.cesah.com.

Kontakt: Heike Koch, Hessen-IT Schwerpunkt: Neue Technologien c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8432, Fax -8620 heike.koch@hessen-agentur.de www.hessen-it.de


Healthcaretag 2011 Experten der Gesundheitsbranche diskutieren Einsatz von E-Health-Lösungen

„Die digitale Vernetzung der Branche ist eine wesentliche Voraussetzung, um Effizienzreserven im Gesundheitswesen freizusetzen und sollte deshalb energisch vorangetrieben werden“, appellierte Detlef Franke, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheitsvorsorge und -versorgung durch IKT-Technologien seien seit einigen Jahren Thema der politischen und fachlichen Diskussion. Bisher würden jedoch vor allem Insellösungen das Bild der IT-Technologien im Gesundheitswesen prägen. Dies gelte insbesondere für Kliniken, Arztpraxen, Apotheken und Labore. Zeitgemäße E-Health-Lösungen können zu mehr Qualität, Patientensicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen. Moderne IT-Technologien können helfen, Pannen in Krankenhäusern, wie etwa mangelhafte Sterilisation, zu vermeiden. Darin waren sich die Teilnehmer des Healthcaretages 2011 am 22. Februar in der IHK Frankfurt am Main einig. Vor etwa 90 Ärzten, IT-Fachleuten, Verbands-Vertretern, Normierern und Verantwortlichen im KlinikManagement erklärte Axel Henkel, Abteilungsleiter Technologie im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, in seinem Impulsreferat: „Hessen steht im Hinblick auf die demografische Entwicklung vor der Aufgabe, insbesondere in den ländlichen Regionen die Versorgung mit Gesundheitsleistungen sicherzustellen. Dazu kann E-Health entscheidend beitragen. Das breite Spektrum der Gesundheitswirtschaft und die Stärke der IT-Branche in Hessen bieten ideale Voraussetzungen für eine positive Marktentwicklung.“ In den einzelnen Diskussionsforen des Healthcaretages erörterten Experten anschließend, wie eine integrierte Nutzung der Informationstechnologie im Gesundheitswesen erreicht werden kann. Dabei ging es vor allem um Qualitätssicherung durch lückenlose automatische Identifizierung in allen Versorgungsbereichen, die elektronische Patientenund Gesundheitsakte, den Einsatz von Auto-ID-Technologien wie Barcode und RFID. Zum ersten Mal wurde in Deutschland das preisgekrönte Open-Source-System WorldVistA von Phillip Longman vorgestellt. Es wurde ursprünglich entwickelt, um die Gesundheitsversorgung von US-Kriegsveteranen zu verbessern. Heute ist es ein System, das den präzisen Zugriff auf Patientendaten ermöglicht.

„Das Thema Gesundheit und die Organisation der damit verbundenen Prozesse ist eine der zentralen Zukunftsfragen. Eine steigende Lebenserwartung, die alternde Gesellschaft und der wachsende Kostendruck stellen die Gesundheitsbranche vor große Herausforderungen. Es werden nur jene Innovationen zum Zuge kommen, die auch im Rahmen des Gesundheitssystems finanzierbar sind“, betonte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt. Einig waren sich die Redner darin, dass die Offenheit gegenüber Innovationen und der Mut zur Zusammenarbeit größer werden müsse. Die Chance zur nachhaltigen Weiterentwicklung liege in Kooperationen von Unternehmen aus Forschung, Industrie und Dienstleistung. Hier müsse man ansetzen und gezielt Berührungsängste abbauen. Die Organisatoren des Healthcaretages 2011, das European Health Industry Business Communications Council (EHIBCC), die IHK-Innovationsberatung Hessen, die Aktionslinien Hessen-Biotech und Hessen-IT, der Klinikverbund Hessen GmbH sowie der gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. planen, dieses Informationsforum fortzusetzen und die Thematik 2012 zu vertiefen.

Kontakt: Christoph Hahn, Hessen-IT Schwerpunkt: E-Health c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8475, Fax -8620 christoph.hahn@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

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Der Arbeitskreis Forum Hessen-IT Eine Open-Space-Konferenz im Oktober 2004 im Kloster Eberbach war die Geburtsstunde des Arbeitskreises Forum Hessen-IT. Neben vielen weiteren von den Konferenzteilnehmern eingereichten Themen kam dort unter anderem die Frage auf, wie der enorme Erfahrungsschatz der hessischen IT-Unternehmen sinnvoll gemeinsam genutzt werden könnte. Am Ende des Tages stand für die Workshopbesucher fest, dass man sich wieder treffen will. Dies geschieht seitdem immer am vierten Mittwoch des Monats in der Hessen Agentur in Wiesbaden. Der Arbeitskreis Forum Hessen-IT hat sich als eine freiwillige und offene Interessengemeinschaft von Teilnehmern aus dem hessischen IT-Umfeld etabliert. Teilnehmen kann jeder Mitarbeiter eines hessischen IT-Unternehmens, sowie jeder hessische Studierende und Auszubildende der IT-Branche. Neben den persönlichen Treffen bietet der Arbeitskreis für kleine und mittlere IKT-Unternehmen eine offene Networking-Plattform im Netzwerk XING. Diese ist unkompliziert, effizient, effektiv und dabei kostenlos; ein Netzwerk angelehnt an den Open-Source-Gedanken. Unter www.xing.com/net/hessen_it haben sich bereits mehr als 1500 Mitglieder zusammengeschlossen, um über aktuelle Themen der IT zu diskutieren. Ziel des Online- und Offline-Engagements ist es, Kontakte und Kooperationen herzustellen, d. h. Menschen aus benachbarten IT-Unternehmen kennen und vertrauen zu lernen. Dies ist die Grundlage für dann folgende gemeinsame Präsentationen, Akquisitionen und daraus resultierende Aufträge und Projekte. Ein ebenso wichtiges Ziel ist es, durch die Planung, Gestaltung und Durchführung von IT-relevanten Events und Publikationen die Marktwahrnehmung des Arbeitskreises Forum Hessen-IT und seiner Teilnehmer zu stärken. Die Teilnehmer des Arbeitskreises präsentieren in Veranstaltungen und Dokumentationen ihr Fachwissen und Lösungsansätze mit dem Ziel, Anwendern und Führungskräften Informationen zu aktuellen IKT-Themen zu vermitteln. Weitere Informationen: www.hessen-it.de/forum oder www.xing.com/net/hessen_it

Kontakt: Christian Flory, Hessen-IT Projektleiter Bereich Online-Markt c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8423, Fax -8620 christian.flory@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

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Die Arbeitsgruppe Marketing

Ein Ergebnis aus den Erfahrungen der ersten sechs Jahre ist die Gründung der Arbeitsgruppe Marketing. Während die monatlich stattfindenden großen Treffen des Arbeitskreises mit häufig über 20 Teilnehmern ideal für Neuinteressenten sind, die die Gruppe kennenlernen wollen, so steht die Gruppenstärke und die großen Abstände zwischen den Treffen der Dynamik bei der Bearbeitung einzelner Themen etwas im Wege. Die Arbeitsgruppe Marketing nimmt sich nun den Aufgaben an, die in der großen Runde generiert wurden und arbeitet diese sukzessive ab. Aktuell steht z. B. auf der Agenda, die zahlreichen Informationen und Veröffentlichungen des Arbeitskreises sinnvoll und möglichst ohne großen Aufwand zu publizieren. Einen wesentlichen Stellenwert nehmen hierbei die neuen Medien wie Twitter, Facebook usw. ein. Auch bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen engagiert sich die Arbeitsgruppe Marketing, etwa mit der jährlichen Vortragsreihe „Expertenwissen kompakt“. Bei spannenden Vorträgen, größtenteils präsentiert von Referenten aus dem Arbeitskreis, können Sie sich über topaktuelle Themen aus der IT informieren.

Kontakt: Andreas Fritz (Gruppenleiter) arbeitsgruppe.marketing@hessen-it.de SoftwAIR GmbH Backhausgasse 1, 65468 Trebur-Astheim andreas.fritz@softwair.de www.softwair.de


Die Expertengruppen Aufgrund der naturgemäß hohen Heterogenität des Netzwerks haben sich kleinere Untergruppen gebildet, die in ihrem jeweiligen Fachgebiet Themen vorantreiben, gemeinsame Aktivitäten planen und als Anlaufstelle für Fragen zu ihrem Bereich zur Verfügung stehen. Diese Expertengruppen treffen sich unabhängig vom Arbeitskreis, wobei sowohl persönliche Termine als auch Telefonkonferenzen genutzt werden, um eine möglichst hohe Produktivität zu erreichen. Selbstverständlich ist es möglich, sich ausschließlich in einer oder in mehreren der Expertengruppen zu engagieren, ohne regelmäßig an den großen Arbeitskreisrunden teilzunehmen. Zurzeit gibt es folgende Teams:

IT-Management

IT-Sicherheit

Software

IT-Infrastruktur (in Gründung)

Online / Web (in Gründung) Exemplarisch soll im Folgenden die Expertengruppe Sicherheit vorgestellt werden.

Die Expertengruppe IT-Sicherheit

Das Thema IT-Sicherheit ist im Arbeitskreis Forum Hessen-IT traditionell stark besetzt. Zahlreiche Vorträge, Veranstaltungen, Veröffentlichungen und weitere Aktivitäten zeugen von der Expertise der Gruppenteilnehmer, die ihre Schwerpunkte in folgenden Bereichen haben: a Informationssicherheit a IT-Sicherheit a Datenschutz a IT-Compliance a Stärkung des Bewusstseins für IT-Sicherheit (Awareness) Neben der regelmäßigen Präsenz bei Vorträgen rund um das Thema Sicherheit hat sich speziell eine Veranstaltung inzwischen zu einer Institution entwickelt: das Expertenfrühstück. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Fach- und Führungskräfte sowie an Unternehmer/innen, die in den Entscheidungsprozess der Informationstechnologie eingebunden sind bzw. dafür verantwortlich zeichnen. Jeden Monat werden hier aktuelle und wichtige Themen aus dem Bereich IT-Sicherheit, Datenschutz und Compliance in drei Fachbeiträgen aufbereitet. Die Teilnehmer/innen erhalten einen kompakten Überblick zu konkreten Anforderungen und Auflagen sowie praktikable Lösungsansätze. Der Rahmen des Frühstücks bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, neben offenen Diskussionen vor allem gut versorgt mit Informationen und Denkansätzen direkt in ihren Arbeitstag zu starten.

Kontakt: Christian Schülke (Gruppenleiter) expertengruppe.it-sicherheit@hessen-it.de www.expertenfruehstueck.de

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Der neue hessische Superrechner LOEWE-geförderter Hochleistungsrechner ist auf Platz 22 der Welt

Bernstein-Focus Neurotechnologie (Frankfurt), von der Bernstein-Gruppe DMSPiN sowie der hessischen Quantenchemie-Initiative eingesetzt. Auch alle hessischen Hochschulen sowie der Large Hadron Collider des CERN in Genf können den Frankfurter Superrechner für ihre Experimente benutzen.

Im November wurde der neue Hochleistungsrechner der Goethe-Universität Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser von der DFG und dem LOEWEExzellenzprogramm „HIC for FAIR“ des Landes Hessen geförderte Rechner namens LOEWE-CSC ist nicht nur der zweitschnellste Rechner Deutschlands, sondern auch einer der energieeffizientesten Superrechner der Welt. „Damit bekommt das wissenschaftliche Rechnen in Hessen einen großen Schub nach vorn“, so Professor Volker Lindenstruth, einer der HIC for FAIR Professoren am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) der Goethe-Universität. Er ist der „Erbauer“ des Hochleistungsrechners. Anders als viele Hochleistungsrechner setzt LOEWECSC auf die Verwendung von Standardkomponenten. Dies spart nicht nur viel Geld, sondern ermöglicht auch einen unproblematischeren Austausch von Komponenten gegen neuere. So kostet ein Prozessorkern des Rechners nur etwas mehr als 200 Euro. Dies wirkt sich bei den vorhandenen 20 928 Prozessorkernen so aus, dass LOEWE-CSC mit 5,4 Millionen Euro Gesamtkosten auskommt. In der Leistungsklasse vergleichbare Rechner kosteten mehr als das Dreifache und kommen zusätzlich auf die mehr als dreifache Leistungsaufnahme. Anwendungen für den Superrechner Der LOEWE-CSC wird für eine Vielzahl sehr heterogener wissenschaftlicher Projekte verwendet. So nutzen etwa Projekte des Clusters of Excellence makromolekulare Komplexe (CEF-MC), des LOEWEZentrums Helmholtz International Center (HIC) for FAIR und des LOEWE Zentrums Biodiversity and Climate den Rechner. Weiterhin wird er im Sonderforschungsbereich 49 „Systeme kondensierter Materie mit variablen Vielteilchenwechselwirkungen“, im

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„Auf diesem Rechner können nun erstmalig realistische Berechnungen von komplexen Fragestellungen der modernen Physik angegangen werden: Wie und warum explodiert ein Stern in Form einer Supernova? Wie wurden die Bestandteile der Atome, die Protonen und Neutronen, kurz nach dem Urknall erzeugt?“, so Prof. Carsten Greiner, Wissenschaftlicher Direktor des HIC for FAIR LOEWE Projekts in Frankfurt. Ein Vorbild an Energieeffizienz Bei der Planung des Hochleistungsrechners auf dem Gelände des Industrieparks Höchst hat man sich von vornherein Gedanken über den Energieverbrauch gemacht, denn: Rechenzentren sind die wesentlichen Energieverbraucher dieses Jahrhunderts, so die Meinung vieler Betreiber am Rechenzentrumsstandort Frankfurt. Der LOEWE-CSC arbeitet bei einer vergleichsweise hohen Raumtemperatur – das spart Energie, denn jedes Grad Celsius, um das die Temperatur in einem Rechenzentrum abgesenkt werden muss, verursacht einen rund fünf Prozent höheren Energieverbrauch bei der Kühlung. Damit der Rechner nicht überhitzt, arbeitet er mit einer internen Wasserkühlung. Für die Kühlwassererzeugung sorgen zwei Kühltürme mit zwei voneinander unabhängigen Kühlkreisläufen. Mit diesem Konzept erfordert die Kühlung des Rechners, der eine maximale Leistungsaufnahme von rund 500 Kilowatt hat, einen Energieaufwand von weniger als zehn Prozent der Nutzleistung. Übliche Systeme verbrauchen hier 40 bis 100 Prozent. Darüberhinaus kommt die Energie für das Rechnersystem zum Teil aus einer Klärstoffverbrennungsanlage, verbraucht also keine neuen Rohstoffe. Dies alles führt dazu, dass der neue Hochleistungsrechner eine Leistung von 740 MFlop/W, also 740 Millionen Rechenoperationen pro Watt, erbringt und damit Platz acht der weltweit energieeffizientesten Supercomputer einnimmt. Zum Vergleich: Der schnellste Rechner Europas, JUGENE, erreicht 364 MFlop/W bei einer Leistungsaufnahme von 2,3 MW.


Datentransfer mit Highspeed

Weiterführende Informationen:

Über eine Highspeed-Glasfaseranbindung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde ist der Rechner an den Netzwerkring der Universität angebunden. „Aber schon in Kürze, bis spätestens 2016, werden wir die wesentlichen Standorte im Rhein-Main-Gebiet für das wissenschaftliche Rechnen bei geringen Kosten mit einer Geschwindigkeit von 1 Terabit/s versorgen können“, ergänzt Lindenstruth, der auch für das Hochleistungsrechnen bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt zuständig ist.

a Hochleistungsrechnen in Hessen:

Auch für Unternehmen interessant Zu den Plänen des umtriebigen Professors gehört der Aufbau eines identischen zweiten Hochleistungsrechners. Hier wären die Kosten deutlich niedriger, und man könne den Rechner auch für den Cloud-Betrieb von Unternehmen einsetzen, so Lindenstruth weiter. Er arbeitet an dem Projekt Frankfurt Cloud mit, in dem die Universität Frankfurt, die Deutsche Bank, HP und InterXion neue Cloud-Konzepte ausprobieren.

www.hmwk.hessen.de/irj/HMWK_Internet?cid= 76d9c7c24cdeb927d18cb1d35279e745 a Center for Scientific Computing:

www.csc.uni-frankfurt.de a Rankings: www.top500.org und

www.green500.org

Kontakt: Olaf Jüptner, Hessen-IT Schwerpunkte: Neue Technologien und Internationale Angelegenheiten c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8469, Fax -8620 olaf.jueptner@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Die Internet Society zu Gast in Frankfurt INET-Konferenz zu Sicherheit und Privacy

Die Internet Society ISOC, Mitglied der OECD und der ICANN, richtete am 23. Februar eine ihrer großen Regionalkonferenzen in Frankfurt aus. Es war die erste Konferenz der INET in Deutschland seit Jahren. Zentrale Themen der Konferenz waren die zukünftigen Herausforderungen des Internets sowie Sicherheit und Privacy. Das Ziel, Politik und Technik zusammenzubringen, wurde vielfältig verfolgt. So folgte auf die Keynote des Gründers der ersten europäischen Piratenpartei in Schweden, Rick Falkvinge, der Vortrag der DENIC-Vorstandsvorsitzenden Sabine Dolderer. Sie fokussierte unter anderem den langsamen Prozess internationaler Absprachen und erläuterte dies am Beispiel der internationalisierten Top-Level-Domains (TLD). Dieser Prozess wurde 1999 angestoßen, 2004 wurden die ersten Second-Level-Domains unter .de möglich, die erste internationalisierte Top-LevelDomain konnte jedoch erst im Mai 2010 ihren Betrieb aufnehmen. Für die westliche Welt mag die Diskussion überraschen, für Indien, China, Russland und viele andere Länder stellt jedoch die lateinische

Schrift eine Barriere dar, müssen doch alle InternetNutzer zunächst eine zweite Schriftsprache lernen, bevor sie das Internet nutzen können. Das aktuelle Problem, dass Bulgarien nicht in kyrillisch ins Netz gehen darf, weil die kyrillische Schreibweise der Top-Level-Domain der lateinischen TLD Brasiliens .br ähnelt, lasse sich zum Beispiel im Browser lösen, der dem Nutzer einfach anzeigen könne, dass der Browser jetzt ein Skript verwenden will, das der Nutzer sonst nicht verwendet.

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Links: ISOC-Direktor Europa Frédéric Donck eröffnete die INET, rechts: PiratenparteiGründer Rick Falkvinge (Schweden) provozierte zum Thema Copyright

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V.l.n.r.: Internet auch in lokalen Schriften: Sabine Dolderer, DENIC. Europäischer Datenschutz auf dem Weg: Peter Hustinx, EU-Datenschutzbeauftragter. Moderierte die Diskussion zu Netzvertrauen und Privacy: Monika Ermert, Heise-Verlag.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellte Michael Rotert, eco-Vorstandsvorsitzender und ISOC-Gründungsmitglied, Frankfurt als den größten Internetaustauschknoten der Welt dar und wagte darüber hinaus die Prognose, dass es in zehn Jahren trotz der großen Vorteile von IPv6 immer noch ein Nebeneinander von IPv4 und IPv6 geben werde. Allerdings würden dabei die dann neuen Entwicklungen ausschließlich von IPv6 unterstützt werden. Daneben teilte er die Meinung des Podiums, man dürfe im Internet Inhalte weder sperren noch blocken. Die Lösung im Umgang mit illegalen Inhalten könne nur das Löschen an der Quelle sein, ansonsten sei die Gefahr viel zu hoch, dass aufsetzend auf eine Sperr- und Blockinfrastruktur auch andere Inhalte zensiert werden.

In der Diskussion um neue Modelle der Bürgerbeteiligung erwähnte Andy Müller-Maguhn, Mitgründer des Chaos Computer Clubs, die Zurückhaltung des Bundestages gegenüber dem Vorschlag, während der Plenarsitzungen Feedback-Möglichkeiten für Bürger zu schaffen. Um dem Kostenargument zu begegnen, habe der Chaos Computer Club die Kostenübernahme für dieses Projekt erklärt. Peter Hustinx, der europäische Datenschutzbeauftragte, stellte das europäische Vorgehen dar, den Datenschutz sehr tief und durchgängig im europäischen Rechtssystem zu verankern. Anders als Marc Zuckerberg von Facebook halte er Privatsphäre (privacy) im Internet durchaus für eine „heiße Angelegenheit“, also eine für Nutzer und damit Anbieter attraktive Angelegenheit. Die Internet Society Die Internet Society wurde 1992 in Kobe (Japan) gegründet und ist als nichtstaatliche Organisation für die Pflege und Weiterentwicklung der Internetinfrastruktur zuständig. Die ISOC hat ihren Hauptsitz in Washington D.C. und besteht aus mehr als 6 000 Einzelpersonen sowie ca. 150 Organisationen aus über 170 Ländern. Die etwa 16 000 Mitglieder sind verpflichtet, zur weltweiten Verbreitung des Internets beizutragen und dessen Fortbestehen zu garantieren. Die ISOC beherbergt die folgenden für Internetstandards zuständigen Gremien: IETF, IESG, IAB, IRTF und IANA. Die Mitgliedschaft in der weltweiten Organisation ist kostenlos.

Podium „Bedrohungen für die Zukunft des Internet“: Moderator Stefan Gehrke, Markus Kummer (ISOC), Andy Müller-Maguhn (CCC), Jean-Jacques Sahel (Skype), Michael Rotert (eco)

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Mehrfach kam das topaktuelle Thema Nordafrika auf, einerseits im Rahmen der Frage, ob das wirklich eine Facebook-Revolution sei, andererseits mit der Frage, wie man das Internet eines Landes abschalten könne, da das Internet doch auf Ausfallsicherheit ausgelegt sei. Wenn staatliche Stellen zentrale Provider mit Waffengewalt zwingen, bestimmte Netzwerkkabel zu ziehen, sei eben auch das Abschalten eines Landes vom Internet möglich, wobei dies für das hochvernetzte Europa kaum vorstellbar sei.

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www.isoc.org

Kontakt: Olaf Jüptner, Hessen-IT Schwerpunkte: Neue Technologien und Internationale Angelegenheiten c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8469, Fax -8620 olaf.jueptner@hessen-agentur.de www.hessen-it.de


Aufgabenverwaltung in kleinen und mittleren Unternehmen Das Kanban Prinzip als Alternative zu E-Mails und To-do Listen

Die Erfolgsgeschichte Kanban Das Wort Kanban bedeutet „Signalkarte“. Das Kanban Sytem wurde vor über 60 Jahren von Taiichi Ohno für Toyota entwickelt. Es sollte die zu diesem Zeitpunkt ungenügende Produktivität des Unternehmens – im Vergleich zu amerikanischen Herstellern – steigern. Das von Ohno entwickelte „Kanban“ System löste diese Herausforderung sehr erfolgreich. Die Idee von Kanban ist, die Prozessschritte übersichtlich für alle Beteiligten zu visualisieren. Es hat sich seit seiner Entwicklung weltweit als anerkanntes Instrument in der Produktionssteuerung verbreitet. Immer häufiger wird das Kanban Prinzip (in Varianten) auch zum Delegieren, Steuern und Überwachen von Aufgaben außerhalb der Produktion in Dienstleistung, Handel, Handwerk und IT genutzt. Wie funktioniert Kanban? Ein manuelles Kanban Board ist eine Tafel, in der verschiedene Arbeitsschritte spaltenweise aufgeteilt sind. Eine sehr einfache Aufteilung ist: Offen – In Arbeit – Erledigt. Für die zu erledigende Aufgabe wird eine Karte angebracht und in der Spalte „Offen“ platziert. Wird die Aufgabe begonnen, wandert die Karte von links nach rechts in den Status „In Arbeit“. Alle Teammitglieder können auf einen Blick sehen, welche Aufgaben sich in welchem Status befinden. Was bieten Softwarelösungen, die nach dem japanischen Kanban Prinzip arbeiten? Wie bei der manuellen Variante wandert die Karte auf dem Board durch die verschiedenen Stationen bis hin zum finalen Status. Die Stationen können in der Regel vom Benutzer frei gewählt werden. Bei den Softwarelösungen ist die Einrichtung und Pflege des Kanban Boardes sowie das Erstellen und Verändern der Karten (Aufgaben) im Vergleich zu manuellen Boards denkbar einfach. Zudem kann auf dem Bildschirm durch Farben oder Warnhinweise angezeigt werden, wenn bestimmte Parameter (z. B. Deadlines) überschritten sind.

Vorteile beim Einsatz der Kanban Methode Ein Beispiel: Versenden Sie eine E-Mail mit einer Aufgabe, sehen Sie vielleicht noch, ob der Empfänger die E-Mail gelesen hat. Ob und was mit der Aufgabe passiert, ist für Sie nicht zugänglich. Erstellen Sie eine Aufgabe auf dem Kanban Board, sehen jederzeit, was mit der Aufgabe geschieht. Auf einer klassischen to-do-Liste werden alle offenen und in Arbeit befindlichen Aufgaben gleichermaßen untereinander dargestellt. Das Kanban Board hingegen liefert weitere Informationen, zum Beispiel: Status, Fortschritt, Budgetkontrolle oder Gründe, warum die Aufgabe gerade „stockt“. Eine Online-Softwarelösung nach dem Kanban Prinzip ermöglicht von jedem internetfähigem Gerät aus, die Aufgaben des gesamten Unternehmens im Blick zu behalten. Eine Kanban Softwarelösung kann auch im Einsatz mit externen Teams oder in der Kunden- und Lieferantenbeziehung interessant sein. Ähnlich wie beim mittlerweile etablierten Prinzip der „Paketverfolgung“, sehen Geschäftspartner oder Kunden, in welchem Status sich die „Aufgabe“ beziehungsweise ihr Auftrag befindet. Wann lohnt sich der Einsatz einer Kanban Softwarelösung? a Wenn in einem Unternehmen in der Vergangenheit Aufgaben nicht zum richtigen Zeitpunkt erledigt wurden oder vielleicht sogar verloren gingen a Wenn es in einem Team keine einheitliche Vorgehensweise beim Verwalten von Aufgaben gibt a Wenn vermieden werden soll, dass einzelne Mitarbeiter über- oder unterfordert werden a Wenn das Einhalten von Geld- und Zeitbudgets und / oder Lieferterminen eine wichtige Rolle spielt a Wenn ein Instrument gesucht wird, mit dem Ressourcen im Unternehmen besser gesteuert werden können a Wenn mit externen Teams zusammengearbeitet und eine bessere Abstimmung gewünscht wird a Wenn generell ein besserer Überblick über die Aufgaben im Unternehmen gewünscht wird

Pia Tischer Geschäftsleitung und Vertrieb arsmedia Alte Burg 9, 63667 Nidda Telefon 06043 400316 tischer@arsmedia-software.de

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„Digital Natives“ definieren Arbeit neu Mit modernen Medien aufgewachsen: Junge Berufseinsteiger wollen flexibler und mobiler arbeiten

Berufseinsteiger wünschen sich Zugriff auf neueste Technologien

Wie gestaltet sich unser Arbeitsalltag in zehn Jahren? Mit gewisser Sicherheit lässt sich prognostizieren: mobiler, flexibler, selbständiger. Denn bereits heute ist die berufliche Tätigkeit oftmals nicht mehr an feste Arbeitszeiten oder an ein Büro im Unternehmen gebunden. Über fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten entweder ganz oder teilweise von zuhause aus, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts zu entnehmen ist. Der Wandel der Arbeit infolge von Innovationen wie Internet, E-Mail und Handy ist in vollem Gange. Und er wird weiter an Tempo gewinnen angesichts einer in den Markt strömenden Generation von Berufseinsteigern, die mit moderner und mobiler IT von Geburt an auf gewachsen ist. Firmen sind gefordert, sich auf sie einzustellen.

Unternehmen sollten sich mit der Frage befassen, was die „Digital Natives“ von ihren Arbeitgebern erwarten. Antworten darauf bietet eine kürzlich veröffentlichte Umfrage der Zeitschrift „Computerwoche“ unter 152 IT-Chefs und Personalverantwortlichen. Demnach wünschen sich die jungen Berufseinsteiger vor allem Zugriff auf neueste Technologien und flexiblere Arbeitszeiten. 77 Prozent der Befragten gaben an, dass dem Nachwuchs die Nutzung neuester Hard- und Software wichtiger sei als den älteren Mitarbeitern. Im Besonderen erweist sich mobile IT zunehmend als ein maßgebliches Entscheidungskriterium für junge Bewerber – um Aufgaben von zuhause oder unterwegs zu erledigen. Nach einer Befragung des US-Konzerns „Johnson Controls“ von 3 500 jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren erwartet jeder zweite, dass ihnen der Arbeitgeber Handy, Laptop und ein Smartphone zur Verfügung stellt.

Es empfiehlt sich, die jungen Berufseinsteiger und ihre Eigenheiten genauer in Augenschein zu nehmen. Denn sie definieren Arbeit neu – frei von Zeitkorsett und Anwesenheitspflicht. Im Wettstreit der Unternehmen um junge Talente wird auch im Mittelstand die Möglichkeit der flexiblen Arbeitsgestaltung ein zunehmend entscheidendes Kriterium für Bewerber sein. Gleichzeitig gilt es, die Kompetenzen der unter 30-jährigen für das Unternehmen zu nutzen. Die wenigsten Firmen sind jedoch auf die „Digital Natives“ vorbereitet. Ganze Generationen unter einen Begriff fassen zu wollen – wie in diesem Fall „Digital Natives“ oder „Generation Y“ – muss Ungenauigkeiten in sich bergen. Zumal auch viele Ältere inzwischen mit den neuen Medien und Kommunikationstechnologien umgehen, als wären sie mit ihnen aufgewachsen. Jedoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein Großteil der nach 1980 geborenen jungen Berufseinsteiger anders lernt und anders arbeitet als alteingesessene Mitarbeiter, dass Internet, Handys und Instant Messaging integrale Bestandteile ihres Lebens sind und ihre Denkmuster prägen. Sie nehmen sich als Bewohner einer digital verknüpften Welt wahr, die sie in sozialen Netzwerken durch eigene Beiträge erobern. Am Arbeitsplatz sind sie in der Regel schnell, effizient und flexibel. Geradezu spielerisch kommen sie mit der IT zurecht.

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Im Rahmen der Studie der „Computerwoche“ erklärten 73 Prozent, nie sei der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten größer gewesen als unter der jetzigen jungen Generation. Vielen sei ein Hauptanliegen, Privat- und Berufsleben miteinander vereinbaren zu können. Sie wollen möglichst so arbeiten, wie es ihrem persönlichen Rhythmus entspricht. Dass sie nur noch in den seltensten Fällen bis zur Rente in ein und demselben Unternehmen arbeiten, ist den „Digital Natives“ bewusst. Sie sind auf wechselnde Arbeitgeber eingestellt. Die Berufseinsteiger träten für ihre Forderungen selbstbewusster als frühere Generationen ein, schilderten die Teilnehmer der Studie.


Chance für kleinere Unternehmen

Gegenseitiges Lernen anregen

Im Kampf um junge Berufseinsteiger stehen gerade kleinere und mittelständische Unternehmen oftmals in der Gunst der „Digital Natives“, da diese nach ihrer Einschätzung offener, beweglicher für Ideen in Fragen der Flexibilität und Mobilität sind. So ist bekannt, dass erste Firmen ihren Mitarbeitern beispielsweise pro Arbeitswoche einen Tag für die persönliche Weiterentwicklung zugestehen – um Programmiersprachen oder Präsentationstechniken zu erlernen. In der Schaffung eben solcher individueller Angebote liegt eine Chance für kleinere Unternehmen.

Unternehmen mit konservativen Strukturen könnte es schwer fallen, sich mit den Eigenheiten und Wünschen der „Digital Natives“ nach mehr Mobilität und Flexibilität anzufreunden. Es ist im Besonderen ratsam, zwischen den Berufseinsteigern und den älteren Arbeitnehmern ein gegenseitiges Lernen anzuregen und Vorbehalte aufzulösen. Eine aktuelle Befragung des Online-Dienstes „LexisNexis“ ergab beispielsweise, dass 44- bis 60-jährige Angestellte den Einsatz von Laptops in Besprechungen überwiegend als störend empfinden, während die Mehrheit der unter 29-Jährigen dies als effektives Arbeiten ansieht.

Stärken und Schwächen der „Digital Natives“ Den jungen Berufseinsteigern liegt vor allem das Interagieren in Netzwerken und das Arbeiten in Projekten innerhalb von Teams – diese Beobachtung dokumentieren Dr. Carina Paine Schofield und Sue Honoré in einer in diesem Jahr veröffentlichten Untersuchung der britischen Ashridge Business School, zu der die Autoren 133 Personalexperten aus 59 Unternehmen und Organisationen zu den „Digital Natives“ befragt haben. Ihre Erkenntnis: Die unter 30-jährigen arbeiten zusammen, ohne sich den Kopf über Hierarchien oder traditionelle Rollen zu zerbrechen. Äußerst schnell hinterfragen sie auch etablierte Prozesse und verändern sie – wenn möglich – entsprechend ihren eigenen Vorstellungen. Schofield und Honoré stellen in ihrer Studie allerdings auch Eigenschaften heraus, die vielen „Digital Natives“ offenbar fehlen: So mangelt es ihnen unter anderem am Antrieb, sich tiefer gehendes Wissen anzueignen, zu recherchieren und Erkenntnisse detailliert zu präsentieren. Die Wissenschaftler raten Unternehmen daher, ihre frisch Eingestellten insbesondere in diesen Fähigkeiten anzuleiten.

Kontakt: Detlef Persin Hessen-IT, Projektbüro Mittelhessen Projektleitung Mobiles Arbeiten c/o NAOS – new assessment of sales Telefon 0641 7950-333, Fax -334 detlef.persin@hessen-it.de www.hessen-it.de

Projektbüro „Mobiles Arbeiten“ Für eine Beratung nicht nur in diesen Fragen steht das Projektbüro „Mobiles Arbeiten“ der Aktionslinie Hessen-IT innerhalb der monatlich stattfindenden Sprechstunden zur Verfügung: Jeden letzten Donnerstag im Monat haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen und Themen mit uns zu besprechen. Mehr unter www.hessen-it.de.

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CeBIT 2011

Erfolgreicher Auftritt des Hessen-IT Firmengemeinschaftsstandes

Firmengemeinschaftsstand erneut mit positiver Bilanz

Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch: Hessen ist IT- und Kommunikationsstandort Nr. 1 in Deutschland „Die CeBIT war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Hessen hat seine Rolle als IT- und Kommunikationsstandort Nr. 1 in Deutschland weiter ausgebaut und sich im internationalen Umfeld als führende IT-Region etabliert“, sagte Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch, der die CeBIT 2011 am 3. März besuchte. Der CeBIT-Auftritt Hessens ist eng mit der hessischen IKT-Strategie „Digitales Hessen 2020 – Leben mit Zukunft“ verknüpft. Deren Ziel ist es, durch Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Entwicklungen, Transfer und Standortmarketing den IKT-Standort Hessen weiter zu stärken. Von insgesamt mehr als 4 200 Firmen auf der CeBIT kamen in diesem Jahr über 200 aus Hessen. Bereits nach zwei Messetagen waren viele Unternehmen mit ihren Geschäftsabschlüssen auf der Messe sehr zufrieden. Saebisch: „Die Informationstechnologie entwickelt sich hervorragend und trägt zu der guten gesamtwirtschaftlichen Dynamik bei. Davon profitiert Hessen als IT-Standort in besonderem Maße.“

Wolf-Martin Ahrend (Abteilun gsleiter, links) und Jürgen Illing (Geschäftsführer der Hessen Agentur, Mitte) am TTN-Stand

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Auf reges Interesse stieß auch in diesem Jahr der Firmengemeinschaftsstand der Aktionslinie Hessen-IT in Halle 2. Es zeigte sich damit erneut seine Attraktivität für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) aus Hessen. 14 Mitaussteller aus den Bereichen Software, Internet, IT und dem IT-Dienstleistungsbereich bedeuteten eine erneut ausgebuchte Plattform – ein Erfolg, der dem Projektträger HA Hessen Agentur GmbH wiederholt bewies, dass das vom Land Hessen geförderte und bewährte Full-Service-Standkonzept von Hessen-IT der richtige Weg ist, KMU die Möglichkeit einzuräumen, sich und ihre Produkte professionell und kostengünstig auf dem Marktplatz Nr. 1 des digitalen Business zu präsentieren. Dass der Hessen-IT Firmengemeinschaftsstand auf der CeBIT auch in seinem vierzehnten Jahr nichts von seiner enormen Bedeutung für KMU aus Hessen verloren hat, verdankt er unter anderem seinem attraktiven und vielfältigen Veranstaltungsprogramm sowie den zahlreichen Besuchen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in Hessen. So besuchten in diesem Jahr die ehemalige Fußballnationalspielerin Nia Künzer, der ehemalige Fußballnationalspieler und jetzige Sport1-Moderator Thomas Helmer sowie der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Dr. Markus Merk den Stand und nahmen an einer telemedizinischen Präsentation und an einer anschließenden Gesprächsrunde teil. Aus der Politik reisten Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch sowie der Staatssekretär und CIO des Landes, Horst Westerfeld, an. Hessen-IT auf der CeBIT 2012 Hessen-IT richtet voraussichtlich auch 2012 wieder den Firmengemeinschaftsstand in Halle 2 auf der CeBIT aus. Weitere Informationen zu den äußerst attraktiven Konditionen inklusive einer umfassenden Betreuung und eines weitreichenden Leistungsangebots finden sich auf der Internetseite www.hessen-it.de unter der Rubrik „Firmengemeinschaftsstand“. Oder sprechen Sie uns einfach direkt an!

Dr. Markus Merk, CIO Horst Westerfeld und Georg Matzner (HMWVL) am Firmeng emeinschaftsstand

Vertreter des Rundfunk- und Verwaltungsrats des Hessischen Rundfunks


ment-Stand: Gut gelaunt auf dem E-Govern Saebisch und fen Stef är kret tsse staa Wirtschafts eck Witt Lars Dr. Regierungspräsident

Mitaussteller am Vollständig angetreten: Die nd ssta haft Firmengemeinsc

führung Nia Künzer bei einer Live-Vor der Telemediziner

Treffpunkt der hessischen Wirtschaft auf der CeBIT etabliert Hinzu kamen die Vertreter des Rundfunk- und Verwaltungsrats des Hessischen Rundfunks, die sich am Stand über die Aktivitäten der Aktionslinie Hessen-IT für die hessische IKT-Wirtschaft informieren ließen. Der Stand von Hessen-IT war auch Treffpunkt für die hessischen Unternehmen, die an dem Wettbewerb „Innovationspreis-IT“ der Initiative Mittelstand teilnahmen. Die Landesinitiative „Breitband-in-Hessen“ präsentierte sich neben einem speziellen Breitband-Tag am Firmengemeinschaftsstand zusätzlich in der „Broadband World 2011“ in Halle 13. Dort standen die regionalen Breitbandberater bereit, die den Landkreisen und Gemeinden als Anlaufstelle und als Begleiter bei der Durchführung von Ausbauprojekten dienen. Zum Thema E-Health, einem der diesjährigen Schwerpunktthemen von Hessen-IT, stellte sich das Universitätsklinikum Gießen und Marburg mit ihrem virtuellen „Messe-Hospital“ vor. Renommierte Mediziner erwarteten die Messebesucher, um neueste Errungenschaften in der Telemedizin zu präsentieren und um einen Überblick über multimediale Anwendungen in der Medizin zu geben. Dabei stand in diesem Jahr die Akutversorgung von Schlaganfall- und Herzanfall-Patienten mit Hilfe von Telemedizin im Vordergrund. Das Programm am Stand gliederte sich in fünf Thementage. In diesem Jahr waren dies „Internet der Zukunft“, „Games Day“, „Breitband“, „Cluster und Netzwerke“ sowie „Du und IT“.

Damit die CeBIT-Besucher außerdem in unterhaltsamer Art und Weise etwas über Hessen erfahren konnten, bot das messetäglich stattfindende Hessen-Quiz die Möglichkeit, einen der vielen interessanten Preise zu gewinnen. Beim gut besuchten Standfest am KMU-Abend wurde ausgelassen gefeiert und getanzt bis zur CeBIT-Sperrstunde. Auch die CeBIT selbst endete in diesem Jahr positiv: Es kamen insgesamt 339 000 Besucher aus 90 Ländern, was einen Zuwachs von rund 5 000 Besucher bedeutete. Darüber hinaus beteiligten sich mehr als 4 200 Unternehmen aus über 70 Ländern – darunter zahlreiche Firmen, die nach mehrjähriger Pause zur CeBIT zurückgekehrt waren wie Oracle, HP, Xerox, Canon, Epson und Siemens Enterprise Communications. Mitaussteller 2011 Einen Überblick über ihr Leistungsangebot boten in diesem Jahr folgende Mitaussteller: Advanced Information (Groß-Gerau), Assure Consulting GmbH (Wehrheim), ATVISIO Consult Bluhm & Seifert GmbH (Geisenheim), Broadband Academy GmbH (Kornwestheim), BSC Computer GmbH (Allendorf / Battenfeld), Byte Action GmbH (Münster b. Dieburg), ECKD GmbH (Offenbach), Fast Opticom AG (Regensburg), gavoCon IT Consulting GmbH (Hanau), NewDIM GmbH (Frankfurt), OR-Network (Grünberg), projex GmbH (Dreieich), Sciforma GmbH (Taunusstein) und Yatta Solutions GmbH (Kassel).

Kontakt: Christoph Hahn, Hessen-IT Schwerpunkt: E-Health c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8475, Fax -8620 christoph.hahn@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Kontakt: Wolfram Koch, Hessen-IT Schwerpunkte: Breitband und E- / M-Commerce c/o HA Hessen Agentur GmbH Telefon 0611 774-8472, Fax -8620 wolfram.koch@hessen-agentur.de www.hessen-it.de

Staatssekretär Steffen Saeb isch mit Teilnehmern des „Innovationspreis-IT“ Hessen-IT NEWS 1| 2011

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Termine 11.5.2011, IHK Frankfurt am Main

Bundesdatenschutz Meeting Unter der Schirmherrschaft des Landesdatenschutzbeauftragten Rheinland-Pfalz werden hochrangige Experten aus der Praxis in Vorträgen auf aktuelle und besonders brennende Themen eingehen. Initiiert durch die hessischen IHKs und Initiative D 21 e.V. Berlin. www.update-bdsg.de 12.5.2011, Wetzlar

IT-Sicherheitsforum 2011 Mit dem IT-Sicherheitsforum 2011 bietet media LahnDill e.V. Unternehmen und Privatkunden umfangreiche Informationen zu den spannenden Themen „ITSicherheit im Internet“ und „Wirtschaftskriminalität – Unternehmen im Visier fremder Nachrichtendienste.“ www.media-ldk.de 12. / 13.5.2011, Frankfurt

IPv6-Kongress Die Zeit ist längst da, um IPv6 produktiv zu nutzen. Dennoch ist fundiertes und praxiserprobtes IPv6Know-how noch nicht überall verbreitet. Deshalb bietet der dritte deutsche IPv6-Kongress wieder ein Forum für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen IPv6-Experten und -Einsteigern. www.ipv6-kongress.de

Mehr

Breitband in Hessen

24.5.2011, Frankfurt am Main

Online-Marketing-Tag Speziell für kleine und mittlere Unternehmen bietet der 7. Online-Marketing-Tag Trends, Know-how und praktische Tipps für mehr Erfolg im Internet.

www.breitband-in-hessen.de/breitbandgipfel

www.bieg-hessen.de 25.5.2011, Wiesbaden

2. Hessischer Breitbandgipfel Seit dem Breitbandgipfel im Juni 2010 haben die hessischen Kommunen den Breitbandausbau weiter forciert vorangetrieben. Parallel zur Grundversorgung werden schon jetzt kreisweite Hochgeschwindigkeitsnetze in Hessen geplant. Dabei ergeben sich für die Kommunen und Anbieter neue Fragestellungen. Diese werden aufgegriffen und gemeinsam mit den Teilnehmern beleuchtet. Unternehmen und aktive Partner präsentieren in einer begleitenden Ausstellung ihre Aktivitäten im Breitbandausbau. www.breitband-in-hessen.de/breitbandgipfel 2. bis 6. Mai 2011, Mainz

Breitbandgipfel Hessen 2011

jax 2011 Konferenz für Java, Architektur, Cloud & Agile in der Rheingoldhalle. www.jax.de

Mittwoch, 25. Mai 2011 Rhein-Main-Hallen Wiesbaden

Hessesn-IT NEWS 01/2011  

House of IT: Das wird ein HIT 2. Hessischer Breitbandgipfel Versorgungsunternehmen und Breitbandausbau Healthcaretag 2011 Der neue hessische...

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