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Zürichsee -Zeitung Ausgabe Meilen rechtes Ufer 8712 Stäfa                          Auflage 6x wöchentlich 19'515 1063947 / 306.3 / 22'644 mm2 / Farben: 0

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13.04.2007

100 Jahre Pfadi Morgen wird auch auf der Forch gefiimt

Pfadi Maur drehen zwei Werbespots furs Kino Wie erklärt man die Pfadi in 12 Sekunden? Em Spot der Pfadi Maur war die Antwort darauf— mit Erfoig. Nun dan die Pfadi furs Kino drehen. Theres Ruef <<Versucht

tigen Aktivitäten aus dem Pfadialltag zu

zeigen, dazu würde die Zeit nicht rei

chen. So hatte das Leiterteam nach elner anderen Moglichkeit gesucht, <<urn die Pfadi schmackhaft zu machen>>, wie Abakus sagte.

Der erste Spot rictet sich mit einem augenzwinkerndeo orry>> an die Ma mis, der zweite an die Lehrerschaft. Sor-

die Welt em bisschen bes-

ser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.>> Der englisclie Lord Robert Baden Powell hess es bei seinem Wunsch an die Jugend nicht bewenden,

sondern gründete 1907 die Pfadibewe gung. Heute gibt es sie in 216 Ländern. Schweizweit gehen rund 45 00 Buben und Mädchen in eine P1 adi. In Maur sind es 150. Die geschlechtergernischte Abteilung gehort zur Pfadi Pfannenstiel.

Die Pfadibewegung Schweiz feiert dieses Jahr ihr 100-jahriges Bestehen. Als Jubilaumsprojekt hatte sie zwei Kinowerbespots in eigener Sache als Wettbewerb ausgeschrieben. Pfadiabteilungen aus der ganzen Schweiz riahmen teil und reichten einem interkantonalen Pfadigremium ihr Filmkonzept samt Testversion em. -

Pfadi Maur als Siegerin

Uberzeugt und gewonnen hat die Idee der Maurmer Pfadi. Das erklärten Gruppenleiter Seismo (Mark Bosshard), Abteilungsleiter Piano (Michael Bernet) und Stufenleiter Abakus (Beni Bosshard) an der Medienorientierung vom Dienstag irn Lothartreff in Binz. Der 17jahrige Gymnasiast Seismo führt Filmregie, der 23-jahrige Wirtschaftsstudent

Piano ist Aufnahmeleiter, und der 20jahrige Student der Rechtswissenschaften, Abakus, stelit den Kontakt zu den Medien her. Kein leichtes Unterfangen, die Pfadi in nur 12 Sekunden zu schildern, sind sich die drei einig. Die vielfäl-

ry wofür? Nun, sie seien es doch, welche die übermüdeten, schrnutzigen, aber nichtsdestotrotz glucklichen Pfadis

nach ihren Unternehmungen und Lagem

<<aushalten>> mUssten. Der ersté

Spot: Eine Schulkiasse schreibt eihen Aufsatz Uber em Pfingsterlebnis. Em Mãdchen schläft währenddessen selig, den Kopf auf die Bank gelegt. Stimme aus dem Off: <<Nach jedem Pfingschtlager s gliche, und das sit 100 Jahr. Sorry, liebi Lehrer, d Natur isch hart.>> Tm zwei ten Spot — sie werden ab Sommer in ver-

schiedenen Kinos und evetituell auch im Fernsehen zu sehen sein — gibt es dreckige Fussstapfen im Haus, hingeworfene Kleider und schliesslich em ebenfalls schlummernder Pfadi auf dern

Sofa. Und wieder ertönt die Stimme: <<Jede Samschtig s gliche, und das sit 100 Jahr. Sorry, liebi Mamis, d Natur isch hart.>> Es sei gar nicht einfach gewe-

sen, eine realitätsgetreue Mischung aus

Waldboden und Wasser herzustellen, schmunzelt Seismo.

Am Samstag gilt Professionalität Die Vorireude auf den Drehtag vorn Samstag irn Schulhaus Balgrist und in

einem Privathaus auf der Forch steht den sympathischen jungen Männern ins Gesicht geschrieben. Die Filrncrew

II

besteht aus 17 Pfadfinderinnen und Pfadfindern - unter ihnen em Mädchen aus Herrliberg —, erganzt von zwei Profifilmern. Präzision und Professionalität seien dann gefragt. Man dan gespannt sein.

Argus Ref 26719373 Ausschnitt Seite

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Zuerichsee_Zeitung_2007_04_13  

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