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Amtliche Mitteilung

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trink

Das KundInnenmagazin des Wasserleitungsverband Nรถrdliches Burgenland 02/10

wasser ... DAS GOLD DER ZUKUNFT

ALLIANZ GEGEN SCHWEINEMAST Resolution von 65 Gemeinden gegen geplanten Schweinestall

WLV INVESTIERT neun Millionen Euro in die Wasserversorgung des Nordburgenlandes

PLATTFORM WASSER BURGENLAND setzt erfolgreiche Arbeit fort


wasser

Editorial

Inhaltsverzeichnis

Newsflash 03 06 07

Vorwort der Geschäftsleitung Rekordinvestitionen Sozialrabatt

Bgm. Ing. Gerhard Zapfl Obmann

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden! Im Schweinemastkrimi von Lichtenwörth kann man sehr gut sehen, dass Gewinnsucht gepaart mit Rücksichtslosigkeit verheerende Auswirkungen haben kann. Wenn dann auch noch bei derartigen Projekten die verantwortlichen Stellen „wegschauen“, wächst diese negative Entwicklung zu einem großen Problem. Grundsätzlich suchen wir als gemeinnütziger Wasserversorger immer wieder die Zusammenarbeit und den Konsens mit der Landwirtschaft. Ein toller Beweis dafür sind auch die drei neuen Grundwasserschongebiete im Burgenland. Herausstreichen möchte ich daher nochmals, dass wir kein Problem mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten haben, dass aber nicht alles überall gemacht werden kann und daher der Standort für derartige Schweinemastprojekte im Einzugsgebiet unserer lebensnotwendigen Grundwasservorkommen als absolut ungeeignet anzusehen ist. Abschließend darf ich den Kundinnen und Kunden des WLV viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr wünschen.

Umwelt 04

Bürger fürchten um Trinkwasser doch Umweltminister schweigt

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Neue Schongebietsverordnungen als erster wichtiger Schritt

Wissenschaft & Gesundheit 06

PIREM-Studie bestätigt hohen Investitionsbedarf

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Initiative „Gesundheit durch Wasser” wird größer

Aktuelles 13 13

Achtung - Frostgefahr Rohrbrüche an Transportleitungen

Events & Tropfi 08 14 15

Infotag Wasser Tropfi auf Burg Forchtenstein Tropfi beim Maskottchen-Weltrekord

Impressum:

Ihr Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, Ruster Straße 74, Postfach 100, 7001 Eisenstadt, Telefon: 02682/609-0 / Redaktion: Marlene Schuber, Peter Dihanich, DI Dr. Helmut Herlicska, Mag. Nikolaus Sauer / Fotos: Gerald Gröller, Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, Archiv / Litho & Druck: Danek Grafik Repro Druck GmbH, Hornstein / Gestaltung: Creation & Satz, Wien / Auflage: 61.500 Stück

www.wasserleitungsverband.at / kunden@wasserleitungsverband.at

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Vorwort

2011 WIRD EIN JAHR GROSSER HERAUSFORDERUNGEN

I N N E U E S T E N S T U D I E N zur Bevölkerungsentwicklung Österreichs wird das Nordburgenland als eine jener Regionen ausgewiesen, welche bis zum Jahr 2050 ein Bevölkerungswachstum von über 30 Prozent haben wird. Das sind insofern gute Nachrichten, als damit unsere Heimat weiterhin eine wirtschaftlich und touristisch wachsende Region ist. Die Abwanderungsproblematik spielt hier keine Rolle, im Gegensatz zu anderen Regionen.

Besonders vor diesem Hinter- „Die Sicherung grund stellt die unterbre- unserer Versorchungsfreie, qualitativ hochgung ist ein hohes wertige Wasserversorgung der Bevölkerung ein wesentliches und nobles Ziel.” DI Dr. Helmut Herlicska infrastrukturelles Rückgrat für die Entwicklung der Region dar. Daher müssen auch wir als Wasserversorger laufend auf die Zukunftsentwicklung achten und in den Ausbau und Erhalt der hochwertigen Versorgung investieren. Hier ist schon seit Jahrzehnten viel Positives erledigt worden. Nicht von ungefähr hat das Trinkwasser des Nordburgenlandes in einer Blindverkostung verschiedener Trinkwässer sogar eine noch bessere Bewertung als das bekannt gute Wiener Hochquellenwasser erlangt, wie im Rahmen einer Ö1-Sendung dokumentiert wurde!

Die Sicherung unserer Versorgung ist ein hohes und nobles Ziel, wofür wir auch laufend kämpfen müssen. Als sehr DI Dr. Helmut Herlicska Mag. Nikolaus Sauer Technischer Betriebsleiter Leitender Bediensteter positiver Erfolg im Zuge des Grundwasserschutzes ist die, nach langer Vorlaufzeit, im September erfolgte Erlassung dreier neuer Grundwasserschongebietsverordnungen, und zwar in Kittsee, Oggau und Frauenkirchen/Gols zu werten. Einen sehr negativen Beigeschmack hat allerdings die Entwicklung im Bereich unserer Brunnen in Neufeld, wo wir neuerlich gegen intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung und einen neuen Massentierhaltungsbetrieb zur Schweinezucht auftreten müssen. Aber auch in diesem Fall sind wir sehr aktiv, und hoffen am Ende des Tages unser Ziel des nachhaltigen Grundwasserschutzes auch in diesem Bereich noch zu erreichen.

„Diese Rekord-

Die Investitionen in die Erneuerung unseres Leitungsnetzes investitionen für sind die größte finanzielle 2011 kommen Herausforderung, die sich uns direkt der Wirtderzeit stellt. Aber hierzu ist schaft zugute.” festzuhalten, dass nur die rechtzeitige Erneuerung des Mag. Nikolaus Sauer zum Teil bereits in die Jahre gekommenen Netzes die qualitativ hochwertige und unterbrechungsfreie Versorgung für die Zukunft sichert. „Just in time“ ist hier die Devise. Wir müssen rechtzeitig handeln, um unsere Versorgung für Generationen zu sichern. Vor diesem Hintergrund ist auch das Rekordinvestitionsbudget für den Baubereich zu sehen, welches für das Jahr 2011 neun Millionen Euro beträgt. Diese Investitionen sind für die Versorgungssicherheit unserer Kunden ebenso bedeutend, wie für die heimischen Unternehmen, besonders in der aktuell angespannten Wirtschaftslage.

DI Dr. Helmut Herlicska Technischer Betriebsleiter Ausgabe 02/10

Mag. Nikolaus Sauer Leitender Bediensteter 3


wasser TITELSTORY

DER KAMPF UM UNSER TRINKWASSER GEHT WEITER Der Kampf gegen die Schweinemassenzuchtanlage des Ing. Karl Tösch in Lichtenwörth schien vorerst gewonnen. Allerdings währte die Freude über die UVP-Pflicht für das Projekt nicht lange. N O C H W Ä H R E N D sich die Betroffenen über diesen Etappensieg freuten, wurde ein neuerlicher, fast identer Projektantrag von den niederösterreichischen Behörden unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit von der UVP-Pflicht befreit. Nachdem die Einspruchsfrist heimlich still und leise verstrichen ist, steht den betroffenen Anrainern, Gemeinden und Wasserversorgern kein Rechtsschutzmittel gegen diesen Bescheid zur Verfügung.

Zur Vorgeschichte: Die Betroffenen des Schweinemastprojekts auf dem Grundstück 3790 in Lichtenwörth haben durch massive Informations- und AufkläVerantwortliche rungsarbeit gegen die Errichtung der bewahren Still- Schweinemassenzucht mobil gemacht. schweigen über Mittels Presseaussendungen, der Veröffentlichung des alarmierenden Gutachneuerliche tens von Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Eduard Bedrohung! Klaghofer, einer Unterschriftenaktion und nicht zuletzt Dank der am 10. Juni 2010 gefassten Resolution der 65 in der Verbandsversammlung vertretenen Mitgliedsgemeinden des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland (siehe „Wasser“ Ausgabe 1/10), konnte im August dieses Jahres erstmals ein Erfolg verzeichnet werden. Der Umweltsenat entschied bescheidmäßig, dass für das Schweinemastprojekt eine UVP-Pflicht besteht. Das Projekt zur Errichtung einer Schweinemassenzucht von Ing. Karl Tösch wurde in der Folge an diesem Standort nicht realisiert. Jedoch erfolgte - wie von allen Betroffenen befürchtet - nur wenige Wochen nach dieser Entscheidung eine Neueinreichung für einen anderen Standort. Die Hoff4

nung, die Projekteinreicher würden nun mehr Umsicht und Rücksichtnahme bei der Wahl des Standortes für ihr neuerliches Schweinemastprojekt zeigen, wurde jedoch bald zerstört. Obwohl die nachteiligen Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung der ganzen Region durch die Ballung an Schweinemassenzuchtbetrieben in diesem Raum nachweislich vorliegen - derzeit erreichen die Nitratgehalte im Grundwasser bis zu 175 mg/l (Anmerkung: Der Schwellenwert liegt bei 45mg/l. Ab dem Grenzwert von 50 mg/l darf das Wasser nicht mehr in den Verkehr gebracht werden) - wurde das neuerliche Schweinemassenzuchtprojekt lediglich um 300 Meter auf ein anderes Grundstück verlegt. Damit wurde das neuerliche Projekt - wie zur Frotzelei gegenüber den betroffenen Wasserversorgern und Abnehmern - in Grundwasserfließrichtung noch näher an die bedrohten Brunnenanlagen herangerückt. Wenn die Projektbetreiber und die dahinter stehende „Schweinemastlobby“ bei dieser zweiten Einreichung zwar in Bezug auf einen umweltschonenderen Standort nichts gelernt haben, so haben sie und die involvierten niederösterreichischen Behörden (Bürgermeister Lichtenwörth, UVP-Behörde in NÖ und der NÖ Landesumweltanwalt) zumindest in Bezug auf „Diskretion“ einiges gelernt. Alle Beteiligten haben so lange „dicht gehalten“, bis der Bescheid des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung, welcher in erster Instanz eine UVP-Pflicht verneint, in Rechtskraft erwachsen ist und kein Rechtsmittel mehr möglich war. Damit konnte das umweltgefährdende Projekt hinter dem Rücken der betroffenen Bevölkerung durchgewunken werden. Die massiven Argumente gegen das erste Projekt gelten gegen


Umwelt

das neuerliche Projekt um so mehr, nur scheinen die zuständigen Behörden - allen voran der niederösterreichische Landesumweltanwalt - die negativen Sachverständigengutachten bereits nach wenigen Wochen vergessen zu haben. Auch die Rolle des Bürgermeisters von Lichtenwörth erscheint mehr als zweideutig. Jetzt wäre Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, der seit zwei Jahren sämtliche Schriftstücke bekommt und in dessen Ressort die Prüfung der Umweltverträglichkeit fällt, am Zuge, dieses fragwürdige Verfahren zu stoppen. Jedoch scheint sich Minister Berlakovich für dieses Schweinemassenzuchtprojekt und damit für die Bedrohung der Trinkwasserversorgung von über 200.000 Menschen nicht zuständig zu fühlen. Oder vertritt er eher die Interessen der industriellen Schweinemassenzüchter? Nun haben die 106 Vertreter der Mitgliedsgemeinden des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland im Rahmen der Verbandsversammlung am 25. November 2010 eine neuerliche Resolution einstimmig beschlossen. Darin wird auf das Fehlen jeglicher Rechtsschutzinstrumente im neuerlichen Verfahren auf Umweltverträglichkeit betreffend die Schweinemassenzucht von Ing. Tösch in der KG

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Lichtenwörth hingewiesen. Die zuständigen politischen Stellen und Behörden werden weiters aufgefordert, Maßnahmen zur Sanierung und zum Schutz der bedrohten Wasservorkommen in diesem Bereich zu setzen. Übermittelt wurde die Resolution an Zweite Resolution das Bundesministerium für zum Schutz unseres Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und WasserwirtTrinkwassers verschaft zu Handen von Herrn abschiedet! BM DI Nikolaus Berlakovich, an das Kollegialorgan der Burgenländischen Landesregierung, an das Kollegialorgan der Niederösterreichischen Landesregierung und an die Landeshauptleutekonferenz. Wenn es nicht zu effektiven Schutzmaßnahmen und der Ablehnung dieses und gleichartiger Projekte kommt, müßten die Trinkwasserbezieher für die enormen Kosten (rund zehn Millionen Euro) zur Aufbereitung des Grundwassers aufkommen, welches durch die Schweinezuchtindustrie verunreinigt wurde. Jedenfalls wird der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland auch weiterhin alle ihm zur Verfügung stehenden Maßnahmen zum Schutz der heimischen Trinkwasservorkommen ergreifen.

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Investitionen

WLV ERHÖHT DIE INVESTITIONEN AUF NEUN MILLIONEN EURO Bei der Verbandsversammlung des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland am 25. November 2010 haben die Delegierten das Budget 2011 mit Gesamteinnahmen und -ausgaben in Höhe von 18,5 Millionen Euro beschlossen.

WLV-Infrastruktur soll optimiert und Versorgungssicherheit ausgebaut werden Zwecks Sicherstellung einer lückenlosen und qualitativ hochwertigen Versorgung unserer Kunden wurde für das kommende Jahr das bislang umfangreichste Investitionsprogramm in der WLV-Geschichte erstellt. Schwerpunkte sind die Erneuerung bzw. Sanierung von Transportleitungen (Euro 1.600.000,-), die Fortführung der Detailprojekte

fünf Millionen Euro veranschlagt. Für Ortsnetzerweiterungen (Erschließung neuer Wohngebiete, diverser Tourismus- und Gewerbeprojekte) stehen davon etwa 1,15 Millionen Euro bereit, knapp 3,85 Millionen Euro werden benötigt, um dem permanenten Erneuerungsbedarf in älteren Ortsnetzbereichen gerecht zu werden.

Der gemeinnützige Verband investiert in die Zukunft „Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland ist ein gemeinnütziger Verband, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist.“ so der Obmann des WLV Nördliches Burgenland, Bgm. Ing. Gerhard Zapfl: „Darum ist es unser oberster Grundsatz, die Einnahmen über den Ausbau und die Erneuerung der Infrastruktur wieder den Kunden und der Wirtschaft zukommen zu lassen.“ Um den langfristigen Erhalt des bereits in die Jahre gekommenen Leitungsnetzes zu sichern, wurde das Investitionsbudget von 7,4 Millionen Euro im Jahr 2009 auf neun Millionen Euro erhöht. Laut der PIREM-Studie (eine von der Technischen Universität Graz erstellte Studie über die Austauschrate der WLV-Leitungen/siehe Kasten) wer-

im Rahmen des grenzüberschreitenden Zukunftsprojektes „Aqua Bgld. - Sopron“ (Euro 540.000,-) welches u. a. die Errichtung neuer Brunnen in Oggau, Gols und Kittsee beinhaltet, sowie die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten des Hochbehälter Weiden (Euro 300.000,-). Für die Erstellung des digitalen Leitungskatasters auf Basis des Geographischen Informationssystems (GIS) sind 330.000 Euro und für den Grundwasserschutz (d. h. die Ausweisung neuer Schongebiete, den Ankauf von Grundstücken in Schongebieten usw.) ist ein Betrag in Höhe von Euro 160.000,- vorgesehen.

In die Ortsnetze unserer Mitgliedsgemeinden fließen fünf Millionen Euro Für den Ausbau und die Sanierung der Ortsnetzleitungen in den 65 Mitgliedsgemeinden sind Kosten in der Höhe von 6

PIREM-Studie der TU Graz bestätigt hohe erforderliche Erneuerungsrate und notwendige Investitionen Eine Überprüfung der erforderlichen Austauschrate dieser Leitungen durch die Technische Universität Graz ergab: Die bisherige jährliche Erneuerungsrate von 0,6 bis 0,7 Prozent des gesamten Leitungsbestandes (2.700 km) ist als nicht ausreichend anzusehen, da dies einer unrealistischen Lebensdauer von zirka 140 Jahren entsprechen würde. Aus diesem Grunde wurden auch die Investitionen auf neun Millionen Euro angehoben, und diese werden notwendiger Weise auch in Zukunft noch weiter steigen müssen.


Newsflash

neu

Sozialrabatt 2011 vom WLV-Vorstand beschlossen In der Vorstandssitzung am 25. November 2010 wurde auch die Einführung eines Sozialrabattes befristet für das Jahr 2011 beschlossen. Die Höhe des Sozialrabattes, der den sozial Bedürftigen im Versorgungsgebiet des WLV zugute kommen soll, beträgt 10,- Euro. Diese Regelung ist zur Gänze an die Gewährung eines Heizkostenzuschusses durch die Abt. 6 beim Amt der Bgld. LR gekoppelt.

den in den nächsten Jahren - bedingt durch den erhöhten Erneuerungs- bzw. Sanierungsbedarf - weitere Steigerungen (auf zumindest ein Prozent Erneuerungsrate) erforderlich sein. Darüber hinaus war das Verbrauchsjahr 2010 durch die extremen Regenfälle von Minderverbräuchen und damit verbundenen Einnahmenausfällen - gekennzeichnet. Aufgrund der vorgenannten Umstände geht eine Lücke auf, welche für das nächste Jahr eine moderate Anpassung des Wasserpreises um fünf Cent auf genau 1,05 Euro pro 1.000 Liter reinen Trinkwassers und der Bereitstellungsgebühr auf 3,69 Euro notwendig macht. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet die Preisanpassung einen monatlichen Mehraufwand von zirka 80 Cent. Ein Vergleich mit anderen Wasserversorgern zeigt auch, dass der Wassergebührentarif (1,05 Euro je 1.000 Liter) des WLV sowohl im bundesweiten (Wien z. B. 1,30 Euro, Graz 1,60 Euro oder in Niederösterreich bis zu 1,80 Euro), als auch im landesweiten Vergleich sehr günstig bzw. im untersten Drittel zu finden ist.

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Das bedeutet, dass jeder WLV-Kunde, der in den Genuss dieses Heizkostenzuschusses gelangt, gegen Vorweis des entsprechenden Schreibens, eine Gutschrift über einen Betrag in Höhe von 10,- Euro bekommt. Selbstverständlich kann das Schreiben auch postalisch, per Fax oder per E-Mail (als Scan) übermittelt werden. Das entsprechende Antragsformular ist entweder bei ihrer Gemeinde oder auf www.wasserleitungsverband.at zu finden. Dieser Betrag bzw. diese Gutschrift wird bei der nächsten Jahresabrechnung - analog einer geleisteten Akontozahlung - forderungsmindernd berücksichtigt. Die Auszahlung (bar oder über eine Bankverbindung) des Sozialrabatts kann nicht begehrt werden.

www.wasserleitungsverband.at

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wasser

Plattform Wasser Burgenland

ÖFFENTLICHE WASSERVERSORGUNG RÜCKGRAT FÜR POSITIVE ENTWICKLUNG VON TOURISMUS UND GEWERBE Der 5. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND fand im Gemeindezentrum der Marktgemeinde Deutsch Kaltenbrunn statt.

R U N D 1 7 0 T E I L N E H M E R konnten sich im Rahmen der Vorträge und einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen, aber auch über sehr praxisbezogene Themen, wie z. B. den Bau bzw. die Sanierung von Wasserrohrleitungen, informieren. Thematisiert wurden vor allem auch die wesentlichen zukünftigen Herausforderungen für die Wasserversorgung, wie der steigende Investitionsbedarf für die Sanierung der bestehenden Leitungssysteme, sowie der nachhaltige Schutz unserer für die Trinkwasserversorgung genutzten Grundwasserressourcen. Im Rahmen einer Pressekonferenz betonten die Referenten LAbg. Ewald Schnecker, LR Ing. Werner Falb-Meixner, Vorstand Robert Necker (PWB), sowie der Obmann der PWB DI Dr. Helmut Herlicska, dass eine optimale Wasserversorgung das Rückgrat für die Entwicklung des Burgenlandes ist und speziell für den Tourismus und das Gewerbe von größter Bedeutung sei. Im Burgenland gibt es neben großräumigen Wasserversorgungsnetzen, die zumeist von überregionalen Wasserverbänden betreut werden, auch zahlreiche kleine, meist örtliche Wassergenossenschaften. Auch diese kleinen Ver-

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sorgungseinheiten sind in der Lage, eine Wasserversorgung auf hohem Niveau zu gewährleisten, wie zahlreiche Beispiele belegen. „Diese kleinen und kostengünstigen Genossenschaften bzw. die überregionalen Wasserverbände im Burgenland ergänzen sich mittlerweile blendend. Der Bau diverPlattform Wasser ser Verbindungs- bzw. VerBurgenland wird sorgungsleitungen trägt Lösungsansätze für wesentlich zur Erhöhung die Entscheidungsder Versorgungssicherheit träger aufbereiten und Gewährleistung einer hervorragenden Wasserqualität bei. Durch das Engagement in der Plattform Wasser Burgenland wird diese positive Entwicklung weiter begünstigt“, so der Obmann der IG Wassergenossenschaften Südburgenland, Robert Necker. Die Vorträge von RA Dr. Gerhard Braumüller zum Thema „Leitungsrechte, öffentliches Recht versus Zivilrecht“ und von Roland Kabinger zum Thema „Unerlaubter Zusammenschluss von privaten Nutzungsanlagen“ brachten interessante Aufschlüsse und sorgten für intensive Diskussionen unter den Vertretern der Bgld. Wasserversorger. Auch die Beiträge zu den Themen „Korrosion und Aggressivität“ (DI Dr. Eckhart Hitsch) bzw. „Technische Maßnahmen im Leitungsnetz“, vorgetragen von Frau


Haustürgeschäfte

Wasserkeiler verkaufen teure Wasseraufbereitungen!

Sparen Sie sich das Geld! Die Referenten: LR Ing. Werner Falb-Meixner, Obmann DI Dr. Helmut Herlicska, LAbg. Ewald Schnecker und Vorstand Robert Necker.

Dr. Daniela Fuchs-Hanusch und DDI Franz Friedl von der TU Graz, waren hochinteressant. Letzterer knüpfte nahtlos an die Schwerpunkte des Infotages Wasser 2009 an, wo man sich intensiv mit dem steigenden Investitionsbedarf für die Sanierung der bestehenden Leitungssysteme und dem nachhaltigen Schutz unserer für die Trinkwasserversorgung genutzten Grundwasserressourcen, beschäftigte. Diese erforderlichen Sanierungen bzw. Erneuerungen sichern die zukünftige Wasserversorgung ab und dienen dem Werterhalt getätigter Investitionen. „Der Infotag Wasser 2010 soll auch dazu dienen, diese neuen Herausforderungen für die burgenländischen Wasserversorger zu diskutieren und Lösungsansätze auf breiter Basis zu finden“, so Obmann DI Dr. Helmut Herlicska.

Der Ausbau der Wasserversorgung im Südburgenland war Auslöser für eine tolle Gesamtentwicklung der Region

Durch den intensiven Ausbau der Wasserversorgungseinrichtungen im südlichen Burgenland (Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf) im Zuge der Realisierung von EUZiel1-Förderprojekten, der im Jahr 2007 abgeschlossen werden konnte, werden in diesem Raum nun wesentlich mehr als 90 % der Bevölkerung über Wasserverbände versorgt. Mit diesem wichtigen und intensiven Infrastrukturausbau einher gegangen ist eine überaus positive Entwicklung der gesamten Region Südburgenland. „Das Südburgenland (und die rund 100.000 Einwohner der Region) hat dadurch in den letzten Jahren eine wirtschaftlich positive, dynamische Entwicklung erfahren. Dabei ist der Tourismus jener Wirtschaftssektor, der sich am stärksten entwickelte. Die Zahl der Übernachtungen ist zwischen 1995 und 2005 im Südburgenland um 48,1 % gestiegen“, konstatierte Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker.

Sicherung der

Landesrat Ing. Werner FalbTrinkwasserMeixner stellte im Rahmen versorgung ist einer Pressekonferenz fest: wichtige Aufgabe „Wasser ist das wertvollste Lebensmittel. Die Sicherstelfür die Zukunft lung der Trinkwasserversorgung ist daher eine wichtige Basis für Lebensqualität und Wohlbefinden. Mein Ziel ist es, die Versorgung der gesamten Landesbevölkerung mit ausreichend qualitativ hochwertigem Trinkwasser auch in Zukunft sicher zu stellen.“

 www.wasser-burgenland.at Informieren Sie sich auf unserer Homepage

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I M M E R Ö F T E R wenden sich verunsicherte Kunden an uns oder an die Konsumentenschutzorganisationen und berichten von zweifelhaften Angeboten hausierender Vertreter für dubiose Trinkwasseraufbereitungen. Damit soll dem Verbraucher nicht nur Geld aus der Tasche gezogen werden. Viel schlimmer noch wiegt die Tatsache, dass der Verbraucher über die Qualität unseres heimischen Trinkwassers, welche ausgezeichnet ist und aufgrund strengster Kontrollen nachweislich voll den Maßgaben der österreichischen Trinkwasserverordnung entspricht, verunsichert wird. Die Konsumentenschutzabteilung der Arbeiterkammer Burgenland (Dr. Eva Schreiber) hat bereits mehrfach eine Warnung vor unlauteren Haustürgeschäften abgegeben. „Den Keilern gelingt es durch unsaubere Tricks (detaillierte Informationen zum Elektrolysetrick finden Sie auf der Homepage der Plattform Wasser Burgenland www.wasser-burgenland.at) immer wieder, Konsumenten zu Vertragsabschlüssen zu überreden. Also lassen Sie sich durch derartig plumpe Tricks nicht verunsichern und vertrauen Sie auf die Qualität unseres erstklassigen, laufend kontrollierten heimischen Trinkwassers“, meint der Obmann der Plattform Wasser Burgenland DI Dr. Helmut Herlicska. Von solchen Verträgen kann man eine Woche lang zurücktreten. Solange man über das Rücktrittsrecht nicht korrekt informiert wird, beginnt diese Frist erst gar nicht zu laufen“, erklärt die Leiterin der Konsumentenschutzabteilung in der Arbeiterkammer Burgenland Fr. Dr. Eva Schreiber. Bei Fragen steht die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer gerne zur Verfügung. Auf der Homepage www.bgld.arbeiterkammer.at kann man auch einen Musterbrief „Rücktritt vom Haustürgeschäft“ herunterladen.

Gericht soll entscheiden In einem konkreten Fall hat sich der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland nun entschlossen, eine Unterlassungsklage beim Landesgericht Eisenstadt einzubringen. Trotz mehrmaliger Aufforderung wurde von einem Keiler die Qualität des vom Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland gelieferten Trinkwassers in Misskredit gezogen, sodass die Verantwortlichen nun die Gerichte befasst und einen Musterprozess angestrengt haben. 9


wasser

NEUE SCHONGEBIETE - ZUM SCHUTZ UNSERES TRINKWASSERS! Die jüngst ergangenen Schongebietsverordnungen für die Wasserversorgungsanlagen in Kittsee, Frauenkirchen/Gols und Oggau sind ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Absicherung der burgenländischen Trinkwasserversorgung für die nächsten Generationen. I M R A H M E N einer Pressekonferenz haben LRin Mag. Michaela RESETAR und WHR Dr. Paul FRITZ als Behördenvertreter sowie Obmann Bgm. Ing. Gerhard ZAPFL und DI Dr. Helmut HERLICSKA, beide vom Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, die Bedeutung, Lage und Schutzumfang dieser Schongebiete erläutert.

Die hohe Wertigkeit des Grundwasserschutzes und die immense Bedeutung einer sicheren Trinkwasserversorgung für das Burgenland wurden von allen Teilnehmern der Pressekonferenz bekräftigt. Die hervorragende Wasserqualität des an die Kunden abgegebenen Trinkwassers soll auch für künftige Generationen gewährleistet werden. Die drei Schongebietsverordnungen enthalten u. a. einen detaillierten Katalog an Maßnahmen (z. B. Errichtung von Betriebsanlagen, diverse Entwässerungsmaßnahmen, Lagerung von Jauche, Gülle Schutz der Wasserversor- oder Festmist, etc.), welche im jeweiligen Schongebiet erst nach Durchführung gungsanlagen eines wasserrechtlichen Bewilligungsververordnet! fahrens durchgeführt werden dürfen. Weiters werden Maßnahmen wie z. B. die Errichtung von Betrieben zur Tierhaltung mit mehr als 1.400 Mastschweineplätzen aufgezählt, welche im Schongebiet unzulässig sind. „Damit sind relativ schlanke und eindeutige Regelwerke entstanden, welche relevante Maßnahmen im Schongebiet mit Bewilligungspflichten, Geboten aber auch generellen Verboten belegen. Neben den drei kürzlich erlassenen Schongebieten steht auch das Verfahren zur Erlassung einer Schongebietsverordnung zum Schutz der Brunnenanlagen in Purbach kurz vor dem Abschluss“, erklärt der Technische Betriebsleiter des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland, DI Dr. Helmut Herlicska. Parallel zu den Schongebietsverordnungen sind aber jedenfalls Grundwassersanierungsmaßnahmen in belasteten Gebieten durchzuführen, sowie Maßnahmenprogramme im Rahmen der ökologisch landwirtschaftlichen Förderprogramme anzustreben, um das wichtige Gut Grundwasser für die Zukunft zu sichern. 10

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland als Burgenlands größter Wasserversorger fühlt sich zum Schutz der bestehenden und zukünftigen Trinkwasserressourcen berufen. So hat er auch in dem der Erlassung der Schongebietsverordnungen vorangegangenen Abstimmungsprozess eine wesentliche Rolle gespielt. Dabei mussten Gemeinsamer die Interessen von Wasserver- Kampf für unsere sorgung, Gemeinden, Wasser- Trinkwasserrechtsbehörde und Landwirtressourcen schaftskammer unter einen Hut gebracht werden. Ein schwieriges Unterfangen, welches nun mit den drei ergangen Schongebietsverordnungen für Kittsee, Frauenkirchen/Gols und Oggau seinen erfolgreichen Abschluss gefunden hat,“ erklärt Obmann Ing. Gerhard Zapfl vom WLV im Rahmen der Pressekonferenz und führte weiter aus: „Einziger Wermutstropfen ist die äußerst langwierige Anlaufzeit bis zur Erlassung dieser Verordnungen. Zukünftig wird es sicher notwendig sein, schneller und flexibler auf potentielle Bedrohungen von Wasserversorgungsanlagen zu reagieren.

DI Dr. Helmut Herlicska, LRin Mag. Michaela Resetar, Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl und WHR Dr. Paul Fritz.


Umwelt

Natürlich prallen in einem solchen Verfahren völlig konträre Interessen aufeinander. Das kann zu jahrelangen, mitunter auch jahrzehntelangen Verzögerungen führen. Auch im Fall der Schongebietsverordnungen in Kittsee, Frauenkirchen/Gols und Oggau waren mehrere Anläufe notwendig, bis man sich auf die jetzt vorliegende Lösung einigen konnte. Jedoch möchte ich unbedingt erwähnen, dass die Kooperation mit der bgld. Landwirtschaftskammer und den zuständigen Behörden in der Endphase des gegenständlichen Verfahrens zur Erlassung der Schongebietsverordnungen vorbildlich war. Ein solch kooperatives Verhandlungsklima würden wir uns vor allem im Hinblick auf die dringend notwendige Erlassung eines länderübergreifenden Schongebietes zum Schutz der Brunnen in Neufeld vor übermäßigen Nitrateinträgen, wünschen.“

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gesundheit

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INITIATIVE GESUNDHEIT DURCH WASSER BEKOMMT EINEN NEUEN PARTNER EINE INITIATIVE VON:

D I E I N I T I AT I V E Gesundheit durch Wasser - eine Kooperation des Gesundheitslandesrates Dr. Peter Rezar, der Burgenländischen Gebietskrankenkasse, der VAMED und des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland - bekommt einen neuen Partner. Der Verein für prophylaktische Gesundheitsarbeit, kurz PGA genannt, wird sich dieser Initiative anschließen und das Thema „Gesundheit durch Wasser” im ganzen Burgenland vorantreiben. Der PGA ist beim Projekt „Gesundes Dorf“ Auftragnehmer des Landes Burgenland und begleitet derzeit 20 burgenländische Gemeinden bzw. deren Arbeitskreise beim Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen, mit dem Ziel, dass nach Ende dieses Projektes (2013) die örtlichen Arbeitskreise eigenständig weiter arbeiten können. Dies bedeutet, dass der PGA die diversen Angebote des WLV (Installation von Outdoor- und Indoorhydranten bzw.

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sogenannten Wasserspendern, Besuch von Tropfi in Kindergärten und Volksschulen, Karaffen und Gläser, Trinkpass . . .) ab sofort in das Angebot der örtlichen Arbeitskreise aufnehmen kann. Auch die bekannten sehr positiven Botschaften zum Thema Wasser - entwickelt im Rahmen der Initiative - werden nach Möglichkeit mittransportiert. Die vom WLV produzierte Gesundheitsbroschüre wird ebenfalls über diese Schiene an alle Interessierten verteilt. Die VAMED, die seit dem Jahr 2008 Teil der Initiative ist und über ein großes KnowHow in Gesundheitsfragen verfügt, kann über die Organisation „club lebenszeit“ einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten, sodass das Angebot insbesonders für die Wirtschaft bzw. die hier im Burgenland tätigen Betriebe interessant wird.


aktuelles

Der Winter ist da Frostgefahr für Wasserzähler und Wasserleitungen! Wasserzähler, Wasser- und Heizungsleitungen sind in der kalten Jahreszeit ständig einer gewissen Frostgefahr ausgesetzt. Jährlich sind zahlreiche Frostschäden zu beheben. Ein Großteil dieser Schäden könnte mit geringem Aufwand vermieden werden, wenn geeignete Maßnahmen gesetzt würden. Um unseren Kunden unnötige Kosten zu ersparen, darf der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland diesbezüglich ein paar nützliche Tipps geben. Die größte Frostgefahr besteht üblicherweise bei Rohbauten, unbewohnten Häusern, offenen Kellerfenstern, sowie bei Wasserzählern, die in Schächten montiert sind. In leer stehenden Häusern ist die Entleerung aller Leitungen und von Boilern, sofern sie sich nicht in frostfreier Tiefe des Erdreichs befinden, zu empfehlen. Diese Arbeiten können selbst durchgeführt werden. Die Leitungen sind abzusperren, der Entleerungshahn (an der tiefsten Stelle des Systems) zu öffnen und das Leitungssystem durch öffnen der Entnahmestellen zu belüften. Nach dem Abfluss des Leitungswassers ist nach Möglichkeit ein Ausblasen mit Luft durchzuführen.

Informieren Sie sich auf unserer Homepage:

Auch im Ablaufsystem sollen Ablaufsiphone und WC-Spülkästen entleert oder mit Frostschutzmittel gesichert werden. Für Mischer- und Thermostatarmaturen wäre ein Fachmann heranzuziehen. Die Sicherung von Wasserzählern in Schächten und freiliegenden Leitungen in nur zeitweise frostgefährdeten Räumen kann durch Verhüllen mit geeignetem Wärmedämmmaterial wie Styropor oder Glaswolle erfolgen. Leitungen können mit einer Elektro-Begleitheizung ausgestattet werden. Mit einem Elektro-Frostwächter können ganze Räume (Bad, WC, usw.) frostfrei gehalten werden. Heizungsanlagen können mit Frostschutz gefüllt werden.

Bei Rückfragen und Unklarheiten beraten wir Sie gerne und stehen unter 02682/609-0 (Zentrale Eisenstadt) und 02682/609-410 (Aussenstelle Neusiedl) jederzeit zur Verfügung.

 www.wasserleitungsverband.at

Wir bitten um Verständnis - Behinderungen im Straßenverkehr möglich! Wie im Beitrag auf Seite 6 erwähnt, häufen sich die Rohrbrüche auf einigen WLVTransportleitungen. Auf der TL 58, dem Teilstück im Bereich zwischen Trausdorf und St. Margarethen musste der WLV in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 24 Rohrbrüche konstatieren. Die Einsätze unserer Wartungsabteilungen, meist auf Probleme mit Dichtungen zurück zu führen, sind sehr aufwendig und kostenintensiv. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen WLV-Techniker der Sache angenommen, sodass im Jahr 2011 umfangreiche Sanierungsmassnahmen vorgesehen sind. In dem Zusammenhang dürfen wir darauf hinweisen, dass es zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen kann und ersuchen bereits jetzt um Verständnis für diese im Sinne einer einwandfreien Trinkwasserversorgung notwenigen Maßnahmen. Ausgabe 02/10

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wasser

Ihr wisst ja, dass mein Kumpel Forfel, die Burgmaus von „Burg Forchtenstein Fantastisch“, beim Tag der offenen Tür am 18. Juni 2010 bei mir zu Gast war. Danach habe ich meinen alten Kumpel Forfel, am 25. Juli 2010 besucht. Ich kann euch nur sagen, es war wieder die Hölle los, denn immer am burgenländischen Familientag kommen besonders viele Besucher zur Burg Forchtenstein. Ich habe mit meinen Background-Tänzerinnen von der Gymnastik- und Tanzunion Mattersburg ein paar tolle Auftritte hingelegt.

Nach einem kurzen Schläfchen in der „Schnarchzone“ habe ich mich im Bogenschießen probiert, dass manchen Besuchern vor Staunen die Spucke wegblieb. Beim Theater „Alarm im Brunnen“ habe ich dann relaxt und war total begeistert von der Darbietung. Aber auch der schönste Tag geht irgendwann zu Ende und ich freu’ mich jetzt schon auf’s nächste Jahr, wenn ich Forfel wieder auf der Burg Forchtenstein besuchen darf.

Für meine begeisterten Fans habe ich wieder sechs Vorstellungen auf der Hauptbühne gegeben und mit sieben süßen Mädls von der Gymnastik- und Tanzunion Mattersburg zu den Songs meiner CD „Tropfi Rocks The World“ die Bühne beben lassen. Zwischen den Auftritten habe ich mich meiner Lieblingsbeschäftigung hingegeben - baden in der Menge. Das kitzelt so schön und bei 4.000 Besuchern macht das besonders viel Spaß.

Frau Bürgermeister Andrea Fraunschiel und Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl überreichten jedem der 60 Kindergartenkinder einen kindgerechten Trinkbecher und einen Schlüsselanhänger für den täglichen Gebrauch. Die Kinder waren von Tropfi, der Äpfel und Tropfi-Tatoos verteilte, ebenso begeistert wie von seiner anschließenden musikalischen Darbietung.

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Tropfi

S T E L LT E U C H VO R - vom 8. bis 11. Oktober war ich gemeinsam mit 165 weiteren Plüschtieren und anderen Figuren - in Karlsruhe beim weltgrößten MaskottchenTreffen, wo wir einen Weltrekord hinlegten. Insgesamt waren 166 Maskottchen bei diesem Treffen mit dabei, und ich tummelte mich inmitten der bunten Schar gemeinsam mit meinen Freunden Forfel, Hopsi-Hopper und Willi, dem Wulkafrosch. Dort haben wir auch andere Maskottchen-Kollegen wie „Urmel“, „Euromaus“ und

„Super Mario“ getroffen und uns sofort blendend verstanden. Dass es dabei ordentlich lustig zugegangen ist, das könnt ihr euch ja sicher gut vorstellen. Worauf ich aber mächtig stolz bin: 166 Maskottchen auf einem Fleck - das ist WELTREKORD und bedeutet einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde!!! Das sind ereignisreiche Tage, wie ich sie besonders gerne mag. Ich bin noch immer ganz bewegt und sehe all die bunten Kollegen vor mir, wenn ich meine Augen schließe.

Gewinner des letzten Tropfi-Rätsels: In der letzten Ausgabe von „Wasser“ haben wir gefragt, auf welcher Burg Tropfi’s Freund Forfel lebt. Die richtige Antwort war: Burg Forchtenstein. Je ein Familienpaket für „Burg Forchtenstein Fantatisch“ haben gewonnen: Christa Rauhofer - Rohrbach Vanessa Schrepfer - Wulkaprodersdorf Samuel Mujzer - Parndorf

Ausgabe 02/10

Wasser ist der beste . . . . . löscher! Die fehlenden Buchstaben eintragen, den Gewinnkupon ausschneiden und auf eine Postkarte kleben (Absender nicht vergessen!) und an den Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland (A-7001 Eisenstadt, Ruster Straße 74) schicken! Einsendeschluss ist der 15. Februar 2011.


Auf unseren Strom müssen Sie nur verzichten, wenn Sie es wollen.

Die BEWAG hat die sicherste Stromversorgung. Netz- und Versorgungssicherheit sind primäre Voraussetzungen für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Burgenland. Ausbau und laufende Verbesserung der Netzqualität haben daher oberste Priorität. Mit Erfolg: Rund 9.000 km umfasst das Leitungsnetz der BEWAG. In Europa liegen wir bei der Versorgungssicherheit im absoluten Spitzenfeld.

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Wasser - Ausgabe 02/2010  

wasser - das KundInnenmagazin des Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, Ausgabe 02/10

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