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WANNSEEBOTE

NACHRICHTEN DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE BERLIN-WANNSEE

63. Jahrgang

August | September 2015

Einsteigen bitte! schinenmeister den neuen Kollegen an seiner Seite anlernte und welche Sprache sie miteinander entwickelten, was sie an langen Winterabenden über Gott und die Welt austauschten und welche Konflikte sie miteinander hatten. Wer spricht diese heute aus und wie lassen sie sich lösen?

Von Herzen danke ich für das Engagement vieler Wannseer, Flüchtlinge auf unserer Insel willkommen zu heißen. Unser ökumenisches Willkommensbündnis - Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Katholische Gemeinde und unsere - hat weite Kreise gezogen. Wir sind begeistert, dass sich so viele diesem Bündnis angeschlossen haben. Es ist in der Öffentlichkeit nicht angemessen bekannt, welchen entscheidenden Anteil Kirchengemeinden und auch Moscheen in Berlin an dieser Willkommenskultur haben.

In dieser Zeit zwischen Erntedank und Ewigkeitssonntag, mit neuen Nachbarn und Mitbewohnern, öffnen sich uns allen neue Türen. Ich wünsche Ihnen für diese Zeit Gottes Segen! Ihr Pfarrer Michael Raddatz

Ohne großen Wirbel konnten wir in den vergangenen Wochen in Wannsee Deutschkurse, gesellige Treffen und einzelne Hilfeleistungen organisieren, Dank dieses geschwisterlichen Schulterschlusses der drei christlichen Gemeinden. Darüber hinaus freuen wir uns auch über Menschen, die, obwohl sie sich nicht kirchlich gebunden fühlen, ihre Begabungen und Befähigungen zur Verfügung stellen. Sie haben ihre Netzwerke in Vereinen und Unternehmen mit in den großen Empfangs-Teppich eingeflochten. Wie wird es nun weitergehen? Über die einzelnen Schritte werden wir natürlich regelmäßig informieren.

dem Grab des „Sandwich-Insulaners“ Maitey inne. Der flüchtete sich auf das Handelsschiff eines Berliner Kaufmanns und kam so nach Preußen. Ab 1830 wurde er Assistent des Maschinenmeisters auf der Pfaueninsel. Schließlich ernannte der König ihn zum preußischen Beamten. Er fertigte in seiner Freizeit Kunsthandwerk, das offensichtlich einen guten Nebenverdienst für den Maschinenmeister erbrachte. Es ist bekannt, dass Harry Maitey in bestimmten Situationen Angstzustände bekam, die offensichtlich mit den Gründen seiner Flucht zu tun hatten.

Aber wie es weitergeht, wenn aus Flüchtlingen Nachbarn werden, das kann man, Sie werden sich wundern, auch auf Berliner Friedhöfen erkennen: Auf dem Friedhof von St. Peter und Paul auf Nikolskoe halte ich gerne vor

Ich wüsste gern, welche Hoffnungen und Rückschläge den Berliner Kaufmann bewegten, der den Flüchtling Maitey fürsorglich in der Berliner Gesellschaft unterbrachte - eine Aufgabe für uns heute. Ich wüsste auch gern, wie der Ma-

Bild aus der Ausstellung „Grabmale“ ab 12. Oktober im Gemeindehaus Foto: Frank Wassermann

Aus dem Inhalt Veranstaltungen Spendenprojekt 2015 Neues aus dem GKR Mitgliederversammlung EKW Broschüre Kriegsgräber Ehrenamtsengel Abschied von Ilse Kramer Lesepaten gesucht Ausstellung im Gemeindehaus Gedenken - Alter Friedhof Menschen unserer Gemeinde Kinderseite Pilgern im Havelland Flüchtlinge in Wannsee Warme Mahlzeit Gedenkgottesdienst Weihnachtsmarkt Unsere Gottesdienste Wir sind für Sie da

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Veranstaltungen August | September 2015

Sonntag 4. Oktober

Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz

Erntedankfest 10 Uhr Familiengottesdienst anschließend Fest rund um die Kirche

Dienstag 6. Oktober 20 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Donnerstag 29. Oktober 20 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Sonnabend 31. Oktober 17 Uhr

Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz

Sonntag 1. November 11.30 Uhr

Altes Schulhaus Wilhelmplatz

Dienstag 3. November 20 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Mittwoch, 11. November 16 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Freitag, 13. November 19 Uhr

Andreaskirche Lindenstraße

Donnerstag 26. November 20 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Ökumenischer Gesprächskreis Die Flüchtlingstragödie: Afrika, ein vergessener, verlorener und zerrissener Kontinent? Vortrag und Gespräch mit Hans Henning Koch

Sonntag, 29. November ab 14 Uhr

Wilhelmplatz

Weihnachtsmarkt siehe Seite

Donnerstag 3. Dezember 15 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Geburtstagskaffee für unsere Senioren Anmeldung unter 805 16 50

Biblischer Gesprächskreis Thema: Die Festrollen Pfarrer Michael Raddatz Ökumenischer Gesprächskreis Die Kirchen in der DDR zwischen Ost und West Vortrag und Gespräch mit Dekan i.R. Hansjörg Ehrke Hallo Luther Andacht zum Reformationstag siehe Kasten rechts Gemeindeversammlung Rückblick - Ausblick - Informationen Biblischer Gesprächskreis Thema: Die Festrollen Pfarrer Michael Raddatz

Die beste Wannseer „Halloweenparty“: Andacht zum Reformationstag am 31.10.2015 um 17 Uhr in der Kirche am Stölpchensee Wir unterbrechen den Wettlauf um die beste Party mit süßer Stille, innigem Gebet, dampfenden Getränken und leckeren Lutherbonbons. Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde und Freundinnen kommt und genießt diese Feier in und an unserer Kirche im Gedenken an unseren beherzten Reformator Martin Luther! Ihr/Euer Pfarrer Michael Raddatz

St. Martins-Fest siehe Anzeige rechts Konzert des Kantatenchores

Stiftung für die Ev. Kirchengemeinde Wannsee Berliner Volksbank, BIC BEVODEBB IBAN. DE52 1009 0000 2294 6990 00 Zweck: Zustiftung oder Spende Diakon/in R. Breithaupt (Kuratorium) Tel: 805 33 05 F. Tangermann (Vorstand) Tel: 805 55 58

Herzliche Einladung !

Gemeindeversammlung

1. November, 11.30 Uhr Altes Schulhaus, Wilhelmplatz Rückblick - Ausblick - Informationen

FÖRDERVEREIN der

Ev. Kirchengemeinde Wannsee e.V.

Berliner Volksbank, BIC BEVODEBB IBAN DE67 1009 0000 1872 8240 02 für Spenden und Beiträge Dr. M. Jenne (Vorsitzender) Tel: 805 24 62 J. Zobel (2. Vorsitzender) Tel: 805 15 17

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Wohin gehst Du zu Halloween? Wir geben Süßes!

Impressum: Herausgeber: Gemeindekirchenrat Wannsee; Verantwortlich für den Inhalt: Pfarrer M. Raddatz, D. Breese, D. Hattenhauer, W. Hölter, M. Jenne, I. Waßerroth Anzeigen: Küsterei, Schuchardtweg 5, 14109 Berlin, Tel. 805 16 50 Druck: Gemeindebriefdruckerei; Groß Oesingen

Herzliche Einladung zum Sankt Martins-Fest Mittwoch, 11. November ab 16 Uhr geselliges Beisammensein Ev. Gemeindehaus Schuchardtweg 5 17 Uhr Laternenumzug zur Kath. Kirche St. Michael, Königstraße Unser ökumenisches Laternenfest beginnt mit Kaffee, Saft und Kuchen, ausgerichtet von den Eltern des Kindergartens. Der Erlös kommt der Aktion „Warme Mahlzeit“ unserer Ökumene in Wannsee zugute. Der Umzug wird von Bläsern der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde begleitet. In der St. Michael-Kirche wird gesungen, gebetet und die St. Martins-Geschichte aufgeführt.


Unser Spendenprojekt 2015 vom Erntedankfest bis zum Weihnachtsmarkt: Die Schule Saras Pathashala in Nepal Wie in der letzten Ausgabe (August/September, S.3) angekündigt, gilt unser diesjähriges Spendenprojekt zum Erntedankfest der durch Privatinitiative gegründeten Schule Saras Pathashala in der nepalesischen Stadt Sahaya. Die Schule wird ganz überwiegend besucht von Kindern aus mittellosen Familien, die nur dadurch eine Chance auf Bildung und damit für eine bessere Zukunft erhalten. Mit dem Anwachsen der Jahrgangsklassen wurde wieder eine räumliche Erweiterung erforderlich; während der Rohbau, durch Spenden finanziert, bereits steht, muss er nun durch Innenarbeiten fertiggestellt und so möglichst bald nutzbar gemacht werden. Die Elektrik, das Verputzen, Malerarbeiten und Türen werden insgesamt mit (umgerechnet) € 5.200 veranschlagt und man darf davon ausgehen, dass die Kalkulation – anders als bei Bauvorhaben in unserer Region – realistisch ist. Nach den

Sachspenden – Bücher, Blumen und Gemüse, Obstsalat und Schmalzstullen, Suppe, Kaffee und Kuchen, Käse, Kürbis und Kartoffeln – der Schule in Sahaya zufließen. Sehr willkommen sind selbstverständlich auch Spendenüberweisungen auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde Wannsee, IBAN DE85 5206 0410 3903 9663 99, mit dem Zweckvermerk „Spendenprojekt Nepal“, wofür auf Wunsch und bei Angabe der Adresse eine Spendenquittung ausgestellt wird. Erfahrungen unserer Spendenaktionen in den vergangenen Jahren sollten wir miteinander diesen Betrag aufbringen können. Sollten wir tatsächlich wieder mehr als € 7.000 zusammenbringen, könnten die neuen Räume mit vor Ort angefertigten Schulmöbeln ausgestattet und ein Werkraum für Recycling-Arbeiten (Papier, Holz, Glas…) eingerichtet werden. Übrigens wurde die auffallend fröhlich-bunte Schulkleidung, auf die die Kinder sehr stolz sind, ebenfalls aus Spendenmitteln angeschafft. Am Erntedankfest werden die Ausgangskollekte des Gottesdienstes sowie anschließend der Erlös aus allen

Ab sofort sind Überweisungen an das Konto der Ev. Kirchengemeinde Wannsee IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99 mit dem Zweckvermerk „Spendenprojekt Nepal“ sehr willkommen!

Wir können garantieren, dass sämtliche Zuwendungen im Rahmen unseres Spendenprojekts ohne jeglichen Abzug der Schule und damit den bedürftigen Kindern in Nepal zugute kommen. Michael Jenne

Tanzparcours Im Rahmen des Erntedankfestes tanzen Kinder, Eltern und Großeltern von 13 bis 14.30 Uhr in der Kirche am Stölpchensee unter Anleitung der Tanzpädagogen Kathi und Udo Fourest einen fröhlichen Tanzparcours zu Livemusik. Alle sind herzlich eingeladen mitzutanzen!

Für das Kuchenbuffet am Erntedankfest freuen wir uns über Kuchenspenden, die vor oder nach dem Gottesdienst am 4. Oktober im Alten Schulhaus abgegeben werden können. Für den Bücherstand sind Buchspenden willkommen.

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Neues aus dem Gemeindekirchenrat

Herzlichen Glückwunsch

August und September 2015 Haben Sie schon die reparierten und zum Teil neu versilberten Kelche und Pantenen unserer Abendmahlsgeschirre strahlen gesehen, seit Vikar Wilcke sie aus der Werkstatt zurückgeholt hat? - Nun werden noch die letzten zwei Teile überarbeitet. Für die Gerätschaften sollen nun schützende, feste Behälter angefertigt werden. Unsere Jugendmitarbeiterin Luise Kuhnt ist im Juni voll in den neuen Jahrgang der Konfirmanden (51!) eingestiegen und wird im kommenden Sommer zusammen mit weiteren Jugendmitarbeitern des Kirchenkreises eine Fahrt nach Italien für 30 Jugendliche anbieten. Nach dem der Umstieg zu einem neuen Internetanbieter sind neue E-MailAdressen eingerichtet worden, die nach der jeweiligen Funktion benannt sind. Alle Adressen finden Sie auf dieser Seite unten. Die Broschüre „Das Kriegsende 1945 in Berlin-Wannsee“, die jetzt in der zweiten, erweiterten Auflage erscheint, wurde für den „Ehrenamtsengel“, den ausgesetzten Preis des Kirchenkreises für ehrenamtliches Engagement, vorgeschlagen. Aus den umliegenden Gemeinden gibt es zehn weitere Vorschläge, über die im Oktober abgestimmt werden kann. In den Sommerferien wurde die Andreaskirche aufgeräumt, wobei zahlreiche Dinge entsorgt werden konnten. Als treibende Kraft hat Vikar Florian Wilcke umgesetzt, was schon unser vorheriger Vikar Thomas Thieme anmahnte. Nun ist vieles klarer, ordentlicher, freier und die Brandlast im Turm ist zur Freude und Bestätigung unseres Sicherheitsbeauftragten gemindert.

Die ersten Flüchtlinge sind in Wannsee eingetroffen. Dazu fand Mitte August eine vom Bezirksamt in Kooperation mit dem ÖWW (Ökumenisches Willkommensbündnis in Wannsee) veranstaltete Bürgerversammlung statt. Das ÖWW trifft sich weiterhin und versucht die zahlreichen Ehrenamtlichen, die helfen möchten, zu erfassen und - auf die Bedürfnisse des Heimes und der Menschen abgestimmt- zum Einsatz zu bringen. Bisher wird vor allem Deutschunterricht gebraucht und angeboten. Freitagabends gibt es ein geselliges Beisammensein, zu dem arabisch gekocht und gemeinsam gegessen wird. Dabei werden Kontakte geknüpft und mit Hilfe von Übersetzern Verständigungen ausprobiert, mit viel Freude wird auch Tischtennis und Kicker gespielt. Eine traurige Nachricht ist bekanntzugeben: Unsere langjährige Wirtschafterin der Gemeinde, Frau Ilse Kramer, ist am 26. August gestorben und am 11. September auf dem Friedhof an der Friedensstraße beigesetzt worden. Die Landeskirche gab den Termin für die nächste GKR-Wahl bekannt: 1. Advent 2016! Bitte vormerken, für den Ältestenrat kandidieren oder Vorschläge machen! Last but not least: Die Ausflüglerkirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe ist jetzt eine von fünf Kircheneintrittsstellen in Berlin: Sonntags von 16- 17 Uhr steht (nach dem Gottesdienst) ein Pfarrer zum Gespräch bereit, über die Möglichkeit, in die evangelische Kirche (wieder) einzutreten. Alice v. Podbielski-Stellpflug

Pfarrer Hartmut Kluchert feierte seinen 50. Geburtstag mit einem Blechbläserkonzert und anschließend im Pfarrgarten Güterfelde mit der dortigen Gemeinde. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen !

Einladung zur Mitgliederversammlung Die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde BerlinWannsee e.V. (EKW) findet statt am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr im Alten Schulhaus am Wilhelmplatz. Im zweiten Teil, um 20 Uhr, berichtet Prof. Bernd Schipper, in unserer Gemeinde wohlbekannt und vor nicht langer Zeit Gastprofessor an der Harvard University, über Spenden- und Förderpraxis in Gemeinden der USA. Zu diesem Teil der Veranstaltung sind auch Nicht-Mitglieder und Gäste herzlich willkommen. Michael Jenne Joachim Zobel

Die neuen einheitlichen Email-Adressen unserer Gememeinde kuesterei@kirchengemeinde-wannsee.de pfarrer@kirchengemeinde-wannsee.de gkr@kirchengemeinde-wannsee.de beirat@kirchengemeinde-wannsee.de diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de foerderverein@kirchengemeinde-wannsee.de

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stiftung@kirchengemeinde-wannsee.de kindergarten@kirchengemeinde-wannsee.de kinderspielkreise@kirchengemeinde-wannsee.de wirtschafter@kirchengemeinde-wannsee.de wannseebote@kirchengemeinde-wannsee.de oeww@kirchengemeinde-wannsee.de


Broschüre Kriegsgräber 2. Auflage

Machen Sie mit!

Küren Sie die Ehrenamtsengel 2015! Im Oktober können Sie abstimmen. Viele interessante Projekte von ehrenamtlich engagierten Menschen in den Kirchengemeinden wurden für den „Ehrenamtsengel 2015“ vorgeschlagen. Den Preis für freiwilliges Engagement in Kirche und Gemeinden vergibt der Evangelische Kirchenkreis TeltowZehlendorf in diesem Jahr zum zweiten Mal. Mit dem Ehrenamtsengel sind Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 200 Euro verbunden.

Die erste Auflage der Broschüre "Das Kriegsende 1945 in Berlin-Wannsee" ist innerhalb von fünf Monaten vergriffen. Der Autor, Professor Knöfel , hat die Broschüre im Abschnitt der Zeitzeugen erweitert und mit seinem Team umfassend redigiert. Allen Mitwirkenden sei nochmals gedankt! Die Broschüre ist u.a. im Gemeindebüro im Schuchardtweg 5 (Öffnungszeiten siehe letzte Seite) zu 5,50 € zu erwerben. Nehmen Sie die Broschüre zur Hand und besuchen die Kriegsgräber auf dem Grundstück der Andreaskirche an derLindenstraße. Rainer Breithaupt

Andreaskirche mit Kriegsgräbern Foto: Prof. Dietbert Knöfel

Welches Projekt eine Auszeichnung erhält, entscheidet keine ausgewählte Jury, sondern entscheiden Sie! Über die Internetadresse www.ehrenamtsengel. de kann jede und jeder in der Zeit vom 1. bis 31. Oktober mit abstimmen. Dort werden die Projekte auch im Einzelnen vorgestellt. Wenn Sie keinen Zugang zum Internet haben, können Sie sich an die Ehrenamtsbeauftragte der Gemeinde Frau Waldraute Hölter, Tel.: 805 17 07 wenden und Ihre Stimme telefonisch abgeben. Im Gemeindehaus hängt eine Übersicht über die vorgeschlagenen Projekte aus. Der Preis soll die vielen guten Beispiele ehrenamtlicher Arbeit in den Kirchengemeinden in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Die für den Preis vorgeschlagenen Projekte zeigen die große Vielfalt freiwilligen Engagements in unserer Kirche. Stimmen Sie ab unter www.ehrenamtsengel.de!

Ein einmaliges ehrenamtliches Projekt: Die Kriegsgräberbroschüre

Der Vorschlag unserer Gemeinde für den Ehrenamtsengel des Kirchenkreises für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement ist die Broschüre „Das Kriegsende in Berlin-Wannsee“, verfasst von Prof. Dr. Dietbert Knöfel. „Kämpfe – Kriegstote/Kriegsgräber – Überlebende“, so lautet der Untertitel. Unterstützt vom Gemeindekirchenrat waren viele Engagierte an der Zusammenstellung der Texte und Bilder bis zur Fertigstellung beteiligt. Herr Knöfel interviewte elf Zeitzeugen, die sich an das Kriegsende in Wannsee erinnern, recherchierte in Archiven, beschreibt die Kampfhandlungen in den letzten Kriegstagen in Wannsee, recherchierte einzelne Schicksale der auf dem Friedhof an der Andreaskirche beigesetzten Kriegstoten und zitiert aus Briefen Angehöriger und des damaligen Pfarrers Carl Hauschild. Diese Broschüre ist ein einmaliges Projekt, das aufruft über das Kriegsende in unserer Gemeinde, die schlimme Situation der Bevölkerung und die unermüdliche Trost zusprechende Hilfe des damaligen Pfarrers zu informieren und nachzudenken. Auch unsere Konfirmanden werden durch die Veröffentlichung in diesen erschütternden Abschnitt der Ortsgeschichte einbezogen. Wir wünschen uns Interesse, Anerkennung und Verbreitung der Broschüre im Kontext der Erinnerungsarbeit in Wannsee, dem Kirchenkreis TeltowZehlendorf und auch darüber hinaus. Eine wichtige Lektüre ist entstanden. Bitte schauen Sie im Oktober ins Internet unter www.ehrenamtsengel.de und wählen Sie. Diejenigen ohne Internetzugang können ihre Stimme auch telefonisch bei mir unter 805 17 07 oder auch schriftlich in der Küsterei, an meinem Namen adressiert, abgeben. Allen ehrenamtlich Beteiligten dankt herzlich Waldraute Hölter, Beauftragte für das Ehrenamt

Frank Steger

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Abschied von Ilse Kramer *08.04.1927 bis +26.08.2015

„Sie säen nicht und ernten doch,“ aus dem Matthäusevangelium. Dieses Wort aus den Seligpreisungen Jesu ist bis heute ein geflügeltes Wort in unserem Gemeindekirchenrat. Es erinnert uns an unsere Wirtschafterin Ilse Kramer, die seit 1983 bis 2002 Mitglied des Gemeindekirchenrates war. Ihre Gaben als gelernte Kauffrau brachte sie zum Wohle der Gemeinde ein und scheute auch die Kameralistik nicht. Sie legte immer Wert darauf, dass hinter den Zahlen theologische Grundentscheidungen und Haltungen stehen. So im Vertrauen auf Gottes Gaben geerdet war sie eine streitbare Haushälterin unserer Gemeinde. Stets verwies Ilse Kramer darauf, dass die finanziellen Mittel ein Geschenk sind, mit denen wir achtsam umzugehen haben. Oft konnte sie zeigen, dass ein auf Hoffnung gebautes Wirtschaften Früchte tragen kann. Vor über dreißig Jahren begannen ihre

Aktivitäten in unserer Gemeinde. Wir finden sie schon Anfang der 80er Jahre im Wannseeboten als Kontaktfrau

Foto: Ilse Kramer fröhlich in der Mitte des Gemeindekirchenrates auf der Rüste in Heiligengrabe, 1995

für die Aktion Nachbarschaftshilfe. Sie knüpfe ihr weit gespanntes Netz nicht nur in der Gemeinde, sondern auch im „Verein für Kultur und Geschichte“ und im Sportverein. Ein Netz, das sie für

Lesepaten in Pflegeheimen gesucht In Steglitz-Zehlendorf leben ca. 4700 pflegebedürftige Menschen in Pflegeeinrichtungen. Oft reicht die Zeit des Pflegepersonals nicht aus, über die Pflege hinausgehende soziale Zuwendung und persönliche Gespräche mit den einzelnen Bewohnern so zu führen, wie sie es gerne täten. Darunter leiden besonders die Bewohner und Bewohnerinnen, die selten oder gar keinen Besuch bekommen. Das Projekt "Lesepaten in Pflegeheimen" möchte pflegebedürftigen Menschen eine Abwechslung im Alltag bieten und persönliche Zuwendung vermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, suchen wir ehrenamtliche HelferInnen, die Spaß daran haben, pflegebedürftigen Menschen, häufig auch mit demenziellen Erkrankungen, Gedichte und Geschichten vorzulesen oder Märchen zu erzählen. Haben Sie Freude daran, älteren Menschen zu helfen? Haben Sie Interesse an Themen wie Pflege und Demenz? Oder möchten Sie gerne mehr über Lese- und

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Erzähltechniken erfahren? Dann sind Sie als Lesepate herzlich willkommen bei uns! Zur Vorbereitung auf Ihr Amt erwerben Sie unter Anleitung von professionellen Fachkräften ein Grundwissen über die Themen Pflege und Demenz. Darüber hinaus werden Ihnen Vorlese- und Erzähltechniken vermittelt. Die Schulung umfasst 10 Termine à 3 Stunden und findet in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner MÄRCHENLAND - Deutsches Zentrum für Märchenkultur einmal wöchentlich am Vormittag in den Räumen des Diakonischen Werks Steglitz und Teltow-Zehlendorf e. V. statt. Das Projekt "Lesepaten in Pflegeheimen" wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" gefördert. Die Einsätze der Lesepaten in den Pfle-

andere knüpfte und das sie auch selbst im Alter trug. So blieb sie mittendrin. Immer, wenn ich sie besuchte, fragte sie: „Und wie geht es der Gemeinde?“ Die Gemeinde war ihr von Kind auf ein Herzensanliegen. Aufgewachsen in Frankfurt lernte sie auf einer kirchlichen Reise den Journalisten Eberhard Kramer kennen. Er versteht etwas vom Film und ist evangelischer Filmbeobachter beim NWDR. Sie versteht etwas von der Oper und schreibt Kritiken für die Frankfurter Oper. Zwei Wortmenschen begegnen einander und sind interessierte und inspirierende Gesprächspartner. Jeder Besuch bei Ihnen ist bereichernd. Dankbar gedachten wir des Engagements von Ilse Kramer und nahmen am 11. September 2015 in der Kirche am Stölpchensee von ihr Abschied. Wir wünschen ihrem Ehemann Eberhard Kramer und der Familie Gottes Segen! Pfarrer Michael Raddatz geheimen werden koordiniert und eng unterstützt von der Projektkoordinatorin im Pflegestützpunkt. In regelmäßigen Teamtreffen der Lesepaten können Sie sich über Ihre Erfahrungen in der Arbeit austauschen, auch über schwierige Situationen berichten und kollegiale Beratung erhalten. Indra Wiesinger

Begleitung gesucht Wer hat Zeit, Lust und Kraft, eine Rollstuhlfahrerin auf Spazierwegen in näherer Umgebung und bei Fahrten mit der BVG zu begleiten? Info: Indra Wiesinger, Tel. 0151 20221966, diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de Anzeige

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Berliner Grabmale – Vielfalt des Glaubens

Gedenken auf dem Alten Friedhof

Ab dem 12. Oktober 2015 zeigt der Berliner Fotograf Frank Wassermann in unserem Gemeindesaal, Schuchardtweg 5, seine Ausstellung „Berliner Grabmale – Vielfalt des Glaubens“.

Vor 70 Jahren ging der 2. Weltkrieg zu Ende. Am 26. April d. J. gedachten wir im Gottesdienst und an den Kriegsgräbern auf dem Neuen Friedhof in der LindenstraĂ&#x;e der Kriegstoten. Die BroschĂźre von Herrn Prof. Dietbert KnĂśfel: “Kriegsende in Wannsee“ und die Konfirmandenaktion "Rosen auf die Kriegsgräber" waren ein eindrucksvoller Ausdruck der Teilnahme unserer Gemeinde.

Volkstrauertag 2015

Am 15. November wollen wir uns nun anlässlich des Volkstrauertages nach dem Gottesdienst, in dem das Thema auch von der literarischen Seite angesprochen wird, um 11.30 Uhr am Eingang des Alten Friedhofs in der FriedenstraĂ&#x;e treffen.

Grabsteine sind steinernde Zeugnisse eines gelebten Lebens. Eine Auswahl von 20 Fotos dokumentiert religiĂśse und kulturelle ZugehĂśrigkeiten, die auf Berliner KirchhĂśfen, FriedhĂśfen oder Grabfeldern aktuell zu finden sind. Alle Grabsteine sind mit Namen und Lebensdaten versehen, wie es in Berlin Ăźblich ist. DarĂźber hinaus aber verweisen Symbole, Schriftarten, Bilder und Darstellungen auf religiĂśse und kulturelle Unterschiede. Die Ausstellung umfasst Bilder von christlichen, islamischen, jĂźdischen, russisch – orthodoxen und syrisch – christlichen Grabsteinen. Die farbigen Ausschnitte und Verdichtungen erweitern den Blick auf eine vielgestaltige Gedenkkultur. In ihrer GegenĂźberstellung drĂźcken diese Aufnahmen die Vielfalt des heutigen Berliner Lebens aus. Frank Wassermann Dorothea Hauswald Das Titelbild des Wannseebotens ist ebenfalls ein Bild der Ausstellung „Grabmale Berlin“

Hier im Dorf, wo in den letzten Kriegstagen besonders erbittert gekämpft wurde, wollen wir der groĂ&#x;en Zahl der Kriegstoten gedenken. Durch Zeitzeugen kĂśnnen wir Näheres Ăźber einzelne Schicksale berichten. Ich hoffe sehr darauf, dass viele Wannseer kommen werden, um auch dieses traurige Kapitel der Geschichte nicht zu vergessen. Hannelore Bolte 1. Vorsitzende des „Vereins fĂźr Kultur und Geschichte in Wannsee“

Von Menschen unserer Gemeinde   Getauft wurden:

Josephine von Wrede Viktoria Stevens Leandra Priebe Ian Hirsinger AngĂŠlique Hirsinger

Getraut wurden: Steffen Kunze und Stefanie Hartmann Kay Pieper und Pia Borowski Benedict Budiman und Maren Budiman Gregor Puchalla und Andrea BrĂśsamle Jeff Schindler und Katharina Luckow Baptiste Bertin und AmĂŠlie Osterrieth Kilian Wilcke und Victoria Wilcke David Neidler und Sophie Lautschke Stefan Hentschel und Liliann Henschel Jonas Mlynek und Miriam Schwabe Ian Hirsinger und AngĂŠlique Hirsinger

  Bestattet wurden: Wolgang Liebers, 69 Jahre Charlotte Landsberg, 102 Jahre Giesbert Pupp, 76 Jahre Klaus Wetzel, 78 Jahre Irene Meissner, 90 Jahre Ilse Kramer, 88 Jahre Michael Toepfer, 66 Jahre Gisela Lßbbig, 80 Jahre Hans Braun, 76 Jahre

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„Willen finden und Willen achten“

Vortrag mit anschlieĂ&#x;ender GesprächsmĂśglichkeit zur PatientenverfĂźgung Vorsorgevollmacht BetreuungsverfĂźgung

„Willen ďŹ nden und Willen achten“

Donnerstag, 19. November 2015, um 19.30 Uhr Veranstaltungsort Gemeindehaus der Paulusgemeinde Vortrag anschlieĂ&#x;ender zur „Kleiner Saal“,mit Teltower Damm 4 – 8,GesprächsmĂśglichkeit 14169 Berlin Referenten: Angelika Behm, PatientenverfĂźgung GeschäftsfĂźhrerin Diakonie-Hospiz Wannsee Vortrag mit anschlieĂ&#x;enderGaston GesprächsmĂśglichkeit zur Vorsorgevollmacht Hillenbrand, Koordinator ambulantes Diakonie-Hospiz Wannsee

„Willen ďŹ nden und Willen achten“

BetreuungsverfĂźgung PatientenverfĂźgung Vorsorgevollmacht Donnerstag, 19. November 2015, um 19.30 Uhr BetreuungsverfĂźgung

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Sankt Martin

Singen und Spielen Kennenlernen

Neu

Für alle Kinder von ca. 1 bis 2 Jahren mit Eltern.

!

Jeden Donnerstag ab 9:00 Uhr,

Erfahrungen austauschen

im Wichtelraum, Evangelisches Gemeindehaus Schuchardtweg 5, Wannsee.

Kinderbibeltag für Vor- und Grundschüler Samstag, 7. November 2015, 10– 14.30 Uhr Schuchardtweg 5, Wannsee.

info@kinderspielkreise.de

in der evangelischen Kirchengemeinde Wannsee e.V. Schuchardtweg 5, 14109 Berlin – info@kinderspielkreise.de

Offene Eltern-Kind-Spielgruppe

ES GIBT NOCH FREIE PLÄTZE! Im September 2015 ist die „Offene Eltern-Kind-Spielgruppe“ in komplett neuer Kinderbesetzung gestartet. Ab sofort findet das Treffen immer donnerstags ab 9.00 Uhr für ca. 1,5 Std. im „Wichtelraum“ des Gemeindehauses, im Schuchardtweg 5, zum Spielen, Singen und Toben statt. Die „Offene Eltern-Kind-Spielgruppe“ fördert die ersten sozialen Kontakte und ist für Kleinkinder ab Krabbelalter und bis ca. 2 Jahren gedacht. Gleichzeitig soll den Eltern die Möglichkeit gegeben werden, sich bei einem kleinen gemeinsamen Frühstück, auszutauschen. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,00 Euro pro Treffen. Bei regelmäßiger Teilnahme ist der Beitritt in den Förderverein „Kinderspielkreise“ e.V. erforderlich. Weitere Informationen: Förderverein „Kinderspielkreise“ e.V. Telefon 0160/95086552 E-Mail: info@kinderspielkreise.de Karolin Golfier

Und weiterhin bringen die Kleinen die Großen ordentlich ins Schwitzen Kinder tanzen ab 4 Jahren, freitags von 15.30-16.30 Uhr Kinder tanzen ab 5 Jahren, freitags von 16.30 bis 17.30 Uhr Es sind noch wenige Plätze frei. Wer Interesse hat, kann gerne freitags im Saal des Gemeindehauses vorbeischauen und reinschnuppern. Die Kursgebühr beträgt 35 € pro Monat.

Am Samstag begeben wir uns auf die Spuren des Heiligen Martin. Wir musizieren, basteln, spielen Theater und fragen uns, wie schwer oder leicht es uns eigentlich fällt, zu teilen. Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 12 Jahren. Anmeldung unter: info@kinderspielkreise.de oder in der Küsterei. Wir bitten um einen Beitrag von 2 Euro für das gemeinsame Essen. Es freuen sich auf Euch, Ulrich Hansmeier, Pia Lirka und Team. Basteln, Tanzen, Singen und im großen Garten spielen...

Für Kinder von 1 bis 3 Jahren zur Vorbereitung auf den Kindergarten.

Wichtelgruppe

Betreuungszeit: Montags und mittwochs von 8:45 bis 12:15 im Ev. Gemeindehaus Schuchardtweg 5

KINDERSPIELKREISE

Silja Schwarz: 030/3234605 oder 0172/4628981, silja.sicks@gmx.de

Offene ElternKind-Spielgruppe

KINDERSPIELKREISE in der evangelischen Kirchengemeinde Wannsee e.V. Schuchardtweg 5, 14109 Berlin – info@kinderspielkreise.de

Eva Kegel Beim Erntedankfest wird es einen Tanzparcours für Klein und Groß zum Mitmachen für alle in der Kirche am Stölpchensee von 13 bis 14.30 Uhr geben. Einfach vorbeikommen, mittanzen und die Tanzpädagogen Kathi und Udo Fourest kennenlernen.

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Kinderchor Wir singen...: Eltern-Kind-Singen: 15.00-15.30 Uhr Kinderchor 1.-4. Klasse: 15.45-16.30 Uhr Jugendchor ab 5. Klasse: 16.45-17.30 Uhr


Pilgern im Havelland Sieben ganze Tage lang sind wir in diesem Sommer gepilgert. Wir - das waren Jugendliche aus unserer Seenregion und aus Teltow. Mit 23 Teilnehmern machten wir uns auf den Weg zu einer landesweiten Jugendpilgertour, die sich als eine Herausforderung ganz besonderer Art entpuppen sollte. Nicht nur, dass al-

halten, das müssen stramme Typen gewesen sein. Wir hatten keine Steine in den Schuhen (zumindest nicht absichtlich); was unseren Weg manchmal etwas unbequem machte, waren kühle Temperaturen und mitunter auch Regen. Doch wir ließen uns die Zeit nicht vernieseln. Im Gegenteil: die viele Zeit, die wir fernab vom Alltag geschenkt bekamen, gab

Gemeinsame Gottesdienste im Kirchenkreis Sonnabend, 3. Oktober 2015, 12 Uhr Tag der Deutschen Einheit Kirche Nikolassee, Kirchweg 21, 14129 Berlin Pfarrer Duschka, Pfarrerin Rosenthal, Pfarrer Reiche Sonnabend, 31. Oktober 2015, Reformationstag 18:00 Uhr Gottesdienst Alte Dorfkirche Zehlendorf, Clayallee 357, Ecke Potsdamer Straße, 14163 Berlin Predigt: Superintendent Krug

les mögliche fehlte, was uns sonst oft als selbstverständlich im Alltag erscheint Strom, die tägliche Dusche, ein weiches, warmes Bett, jemand der uns im Auto herumfährt oder eben der Bus, auch Fernseher oder sonstiger Komfort. Zudem hatten wir eine tägliche Etappe von meist über 15 Kilometern zu meistern. Das brachte uns machmal an unsere Grenzen oder auch darüber hinaus. Es galt immerhin, in sieben Tagen in Havelberg anzukommen. Noch unbedarft begannen wir unsere Reise in Mötzow und dann ging`s los - Etappe um Etappe durch Wälder und Wiesen, hin und wieder auch querfeldein, direkt am Ufer der Havel entlang und manchmal weiter von ihr entfernt, aber beständig ihrem Flusslauf folgend. Jubeln und Feiern abends, wenn alle eingetrudelt kamen, und dann galt es sich zu stärken, Zelte aufzubauen, miteinander andächtig zu werden, zu singen, und dann auch zu spielen, den Tag hinter sich zu lassen. Ein Erlebnis sondergleichen, auch wenn Wehwehchen wie Blasen an den Füßen und Muskelkater manchmal die Etappen endlos erscheinen ließen - Aber was beschwerten wir uns eigentlich?! Früher machten die Pilger ihre Reisen oftmals noch extra beschwerlich, um Buße zu tun, indem sie sich Steinchen in die Schuhe legten! Manche sollen sogar streckenweise auf Knien gekrochen sein. Das muss man den alten Pilgern zugute

uns zahlreiche Möglichkeiten, die MitPilgernden kennen zu lernen. Immerhin waren unterschiedliche Jugendgruppen aus ganz Berlin und Brandenburg dabei. So teilten sich rund 70 junge Menschen täglich den Zeltplatz, machten hin und wieder zusammen Rast, spielten in riesigen Runden das sogenannte Werwolfspiel, schlossen Freundschaften und schmetterten Lieder - und zwar nicht nur abends am Lagerfeuer (aber das ist eine andere Geschichte...)! Eine Woche lang weg von zuhause, unterwegs auf einem Weg, der laut Motto des Camps „zu Dir“ führt: Das Nachdenken darüber, wo will ich hin?, wo komme ich her?, was macht Sinn im Leben? All diese Fragen kamen uns bei den langen Touren unumgänglich in den Kopf, dem einen oder anderen beantwortete sich so eine Frage auch mal, anderen wurden nur noch mehr Fragen aufgeworfen. Aber uns allen war wohl eines deutlich: dass ein göttlicher Hauch uns in lauen Abenden umgab und uns unsere Grenzen überwinden ließ. Wir müssen es ja heute glücklicherweise nicht halten wie die alten Pilger, die nur eine einzige Wallfahrt in ihrem ganzen Leben machten. Also: Auf ein neues im nächsten Jahr! Luise Kuhnt

19:30 Uhr Konzert „Ein feste Burg ist unser Gott“ – Musik in den ersten Jahrzehnten der Reformation Werke von Ludwig Senfl, Caspar Othmayr, Johann Walter, Orlando di Lasso, Martin Agricola, Balthasar Resinarius mit dem Bassano Ensemble Berlin Pauluskirche Zehlendorf, Kirchstraße 6, 14163 Berlin Sonntag, 15. November 2015, 10 Uhr Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen Kirche Nikolassee, Kirchweg 21, 14129 Berlin Predigt: Steffen Reiche Mittwoch, 18. November 2015 Buß- und Bettag 10 Uhr Gottesdienst für Jugendliche Pauluskirche Zehlendorf, Kirchstraße 6, 14163 Berlin Pfarrerin Dörfel und Team 10 Uhr Gottesdienst für Kinder Kirche am Stölpchensee, Wilhelmplatz 1, 14109 Berlin Pfarrer Raddatz und Ulrich Hansmeier 18 Uhr Gottesdienst für Erwachsene Theatersaal im Augustinum, Erlenweg 72, 14532 Kleinmachnow Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber

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Flüchtlinge in Wannsee Unser ÖWW – Ökumenisches Willkommen in Wannsee

Am 24. August wurde die Erstaufnahmeeinrichtung „Am Großen Wannsee“ mit dem Betreiber Christliches Jugenddorfwerk e.V. eröffnet. Sie ist zur Zeit (Mitte September) mit über 60 Menschen belegt. Unsere drei „Inselgemeinden“, die Evangelische, die Katholische (St. Michael) und die Evangelisch-Freikirchliche (Baptisten) Gemeinde, haben sich im Ökumenischen Willkommen in Wannsee (ÖWW) zusammengeschlossen, um gemeinsam und im bewährten ökumenischen Geist diesen und noch folgenden Flüchtlingen zu helfen, sich in der für sie noch fremden Umgebung und Kultur zurecht zu finden. Die drei Gemeinden verstehen ihre Unterstützung und Hilfsangebote langfristig angelegt. Über die Arbeit und Koordination von den vielen freiwilligen Helfern durch das ÖWW-Bündnis wird in den kommenden Wannseeboten laufend berichtet werden. Zwischenzeitlich

informieren wir evtl. über Neuigkeiten in unseren Schaukästen. Es findet schon jetzt in kleinen Gruppen Deutschunterricht statt. Auch ein regelmäßiges wöchentliches Treffen der Flüchtlinge mit engagierten Wannseern zum geselligen Beisammensein mit arabischem Kochen, gemeinsamen Essen,

Fröhliche Begrüßung der ersten Flüchtlinge in Wannsee Foto: Michael Hertz

Gesprächen und Spielen (Tischtennis u.ä.) dient dem Spracherwerb. Die persönliche Zuwendung wird sehr dankbar

und freudig angenommen! Notwendig wird – in Abstimmung mit der Heimleitung – Begleitung zu Ämtern sein. Geplant sind sportliche Aktivitäten, Nähen und Ausflüge. Finanzielle Unterstützung ist nötig für Schulmaterial, Lehrhilfen und vor allem BVG-Fahrscheine! Das ÖWW sorgt dafür, dass Ihre Spenden - nach Rücksprache mit der Leitung der Einrichtung bedarfsgerecht eingesetzt werden. Auch darüber wird in Zukunft regelmäßig berichtet. Das Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Wannsee ist bei der Ev. Bank e.g. Kiel mit IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99. Bitte vermerken Sie unbedingt: ÖWW Flüchtlingshilfe Wannsee. Für Spendenbescheinigungen ist Ihre Anschrift erforderlich. Wir danken für jede Unterstützung! Rainer Breithaupt Dr. Helmut Krech

Die „Warme Mahlzeit“ geht in die zweite Runde Im vergangenen Jahr haben sich auf ökumenischer Basis Ehrenamtliche zusammengetan, um einmal in der Woche für Menschen zu kochen, die sonst kein regelmäßiges warmes Essen haben. Aus gespendeten Lebensmitteln wurde dienstags in den Räumen der Evangelischen Freikirche Wannsee ein abwechslungsreiches und gesundes Mittagessen bereitet. Die Gäste konnten in den kalten Monaten (von November bis Mitte März) einen Ort finden, der zum Verweilen, zum Gespräch und zum Essen einlud.

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Nun ist die Sommerpause um und wir planen, vom 3. November an für die Warme Mahlzeit wieder die Tür zu öffnen. Möchten Sie mithelfen, die Lebensmittel zu sortieren, zu kochen, auszuteilen, aufzuräumen oder die Gäste zu begrüßen ? Dann melden Sie sich bitte entweder telefonisch in unserer Küsterei: 805 16 50 - oder per Mail an: gkr@kirchengemeinde-wannsee.de Alice von Podbielski-Stellpflug

Wir danken dem Marktleiter Christian Götze vom Supermarkt Reichelt, Wannsee, für die Spenden zum Erntedankfest und zur „Warmen Mahlzeit“.


Einladung zum Gedenkgottesdienst

aus Anlass des 9. November 1938 Sonntag, 8. November, 11 Uhr Andreaskirche Nur selten findet eine theologische Fachdiskussion den Weg in die breite Öffentlichkeit. In diesem Jahr ist das jedoch mit den folgenden Fragen geschehen: „Welche Bedeutung hat das Alte Testament für die christliche Kirche? Kann das Alte Testament für die Christen den gleichen Rang haben wie das Neue Testament?“ Die über diese Fragen entbrannte Auseinandersetzung flammt, seit es Christen gibt, mit Zuverlässigkeit über die Jahrhunderte immer wieder auf. Dem an der Sache Interessierten kann es dabei nur schaudern, denn mit dieser Diskussion wird wieder

einmal dem Antijudaismus Tür und Tor geöffnet. Einfach dankbar sollten wir sein und es dabei belassen, dass einst die weise und theologisch richtige Entscheidung getroffen worden ist, wonach das Alte/das Erste und das Neue/das Zweite Testament für die Christenheit eine unauflösliche Einheit bilden. Ein Berliner Theologe hat die beschriebene Diskussion entfacht und angeregt, das Alte Testament unter die Apokryphen, d.h. unter die verborgenen, von der öffentlichen Verbreitung ausgeschlossenen Schriften, einzuordnen. So wurde einst im Judentum mit einzelnen Schriften verfahren, als der Kanon der Heiligen Schrift (des Alten Testaments) Ende des ersten Jahrhunderts n.Chr. abschließend zusammengestellt wurde. Die katholische Kirche hielt es in diesem Punkt später anders. Seit dem Konzil von Trient im Jahre 1546 gehören

Fasten will gelernt sein

Eine Woche betreutes Fasten in Zehlendorf vom 24.-30. Oktober Fasten hat eine wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung. Besonders erfolgreich ist Fasten in der Gruppe unter qualifizierter Anleitung. Wer die Fähigkeit des Fastens neu entdecken und erleben möchte, hat dazu Gelegenheit im Fasten-Seminar „Fasten Erleben Bewegen“ des Diakonischen Bildungszentrums im Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V.. Das Fasten wird durch Bewegung an der frischen Luft und Ruhephasen in erholsamer Umgebung positiv unterstützt. Aufmerksam beobachtet werden auch Prozesse, die die Seele und den Geist betreffen. Das Seminar beinhaltet die Einführung in das Fasten für Gesunde nach Buchinger / Lützner, Aspekte der Gesundheitsprophylaxe, den Ernährungsaufbau und die Vollwert-Ernährung. „Gut ist es, jedes Jahr ein bis zwei Mal fünf bis 10 Tage zu fasten. Es ist eine bewährte und sehr wirksame Maßnahme zur Änderung einer krankmachenden Lebensweise. Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Gicht, Rheuma oder Diabetes kann vorgebeugt werden“, so die erfahrene ärztlich geprüfte Fastenleiterin Vera Klingbeil, die das Fasten-Seminar im Oktober anleiten wird. Die Fastenwoche findet vom 24. bis zum 30. Oktober im Diakonischen Bildungszentrum (Van-Delden-Haus), Busseallee 23/25 in Berlin-Zehlendorf statt. Teilnahmegebühr pro Kurs 349 Euro (inkl. Seminarkosten und Fastenverpflegung). Für eine Unterbringung im Gästehaus des Evangelischen Diakonievereins werden pro Woche 249 Euro für ein Einzelzimmer berechnet. Infos und Anmeldungen unter Telefon 030/809970-469 oder bildung@diakonieverein.de. Oder unter http://www.diakonieverein.de/fortbildung/anmeldung/ Mehr Informationen unter http://www.diakonieverein.de/fortbildung/seminarprogramm/ Indra Wiesinger

Bücher wie beispielsweise „Judit“, “Das Buch Jesus Sirach“ und „Das erste und zweite Buch der Makkabäer“ als vollwertige Bücher zur christlichen Bibel. Martin Luther sagte zu den genannten Apokryphen den berühmten Satz: „Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich zu achten und doch nützlich und gut zu lesen sind.“ Die Liebhaber biblischer Texte, die sich regelmäßig in einem Gesprächskreis unserer Gemeinde zusammenfinden, halten sich seit Monaten an diesen Satz von Martin Luther und lesen mit großem Interesse und Gewinn Bücher aus dem Alten Testament - freilich ohne diese zuvor im Geiste zu Apokryphen „herabzustufen“. So studieren wir gerade die fünf Festrollen, die nach dem jüdischen Kalender an hohen Festtagen in den Synagogen gelesen werden. Eine dieser Festrollen sind die „Klagelieder Jeremias“. Diese Lieder sind der Ausgangspunkt für unser Nachdenken im diesjährigen Gedenkgottesdienst. Seien Sie herzlich dazu eingeladen, um selbst zu erfahren, wie eine merkwürdige theologische Diskussion, geradezu widersinnig, dazu führen kann, mit Leidenschaft Bücher des Alten Testaments zu lesen und dabei zu erleben, wie diese Texte eine unmittelbare Wirkung in unsere Gegenwart hinein entfalten. Martin Swarzenski Pfarrer Michael Raddatz

Meditationsgruppe

Herzliche Einladung zu einem Treffen am 13. Oktober um 20 Uhr in der Kirche am Stölpchensee und am 10. November um 19 Uhr im Alten Schulhaus. Wir treffen uns immer am zweiten Dienstag im Monat. Unter Anleitung von Frau Dr. Kreichelt wird gemeinsam im Wechsel ein Psalm gebetet. Darauf folgt eine kürzere Stille, in die hinein die Teilnehmer einzelne Wörter und Satzteile des Psalms sprechen. Anschließend wird ca. 25 Minuten in Stille meditiert. Darauf erfolgt ein kurzer Austausch zu den Erfahrungen in der Stille. Der Unkostenbeitrag beträgt 50 € pro Halbjahr. Indra Wiesinger

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“FaurĂŠ-Requiem“

Alle Jahre wieder ‌

in der St. Michael-Kirche

...findet am 1. Advent, in diesem Jahr am Sonntag, 29. November, ab 14 Uhr unser Weihnachtsmarkt an der Kirche am StÜlpchensee auf dem Wilhelmplatz in Wannsee statt. Von Jahr zu Jahr hat dieses vorweihnachtlich stimmungsvolle Ereignis auf dem alten Dorfplatz von Stolpe mehr Besucher angelockt – ein Treffpunkt nicht nur fßr alte und mindestens ebenso viele jßngere und ganz junge Wannseer sowie zahlreiche Gäste aus der Umgebung. Da gibt es an den Verkaufsständen ein vielfältiges, je nachdem schmackhaftes oder geschmackvolles Angebot – Weihnachtsund Personenschmuck, Gedrucktes, Gebackenes, Gegartes, Gebratenes, im Alten Schulhaus Kaffee und Kuchen und adventliche Kinderstunden, im Hof Glßhwein und Schmalzbrote. Auf dem Platz werden uns Blechbläser auf die

Foto: Reinhard MeiĂ&#x;ner

Advents- und Weihnachtszeit einstimmen, in der Kirche geschieht dies auf der Orgel und durch den Kantatenchor Wannsee beim Offenen Singen, nicht zu vergessen die Drehorgel mitten auf dem Markt und das Glockenspiel auf dem Kirchturm! Der ReinerlĂśs an allen Ständen unserer Gemeinde flieĂ&#x;t noch einmal unserem diesjährigen Erntedank-Spendenprojekt zu, einer Schule fĂźr Kinder aus mittellosen Familien in Sahaya, im 2015 von Erdbeben heimgesuchten Nepal. Die Standvermietung fĂźr den Weihnachtsmarkt auf dem Wilhelmplatz in Wannsee erfolgt durch Annette Grohmann-Kind; Anmeldungen werden gerne entgegengenommen per E-Mail: a.grohmann-kind@online.de – je eher, desto sicherer die BerĂźcksichtigung. Michael Jenne

Weihnachtspäckchen Am Heiligen Abend feiert die Berliner Stadtmission mit wohnungslosen und bedĂźrftigen Menschen Weihnachten.Jeder und Jede wird dabei mit einem Päckchen bedacht. Wie in den letzten Jahren wollen wir auch diesmal wieder dazu beitragen, dass genĂźgend Geschenke verteilt werden kĂśnnen. Im letzten Jahr konnten wir 105 Päckchen zur Stadtmission bringen und haben damit groĂ&#x;e Freude ausgelĂśst. Erfahrene Päckchenpacker wissen was alles hinein gehĂśrt. FĂźr die, die es jetzt werden wollen hier eine Liste zur Orientierung und Anregung. Bitte packen Sie ein Päckchen (z.B. einen Schuhkarton) – weihnachtlich dekoriert – mit einigen Dingen die erfreuen: SĂźĂ&#x;igkeiten, Tabak oder ZigaretWHQ ELWWHQLFKWV$ONRKROLVFKHV 3DSLHUWDVFKHQW FKHU6HLIH=DKQSĂ€HJHPLWWHOXl6RFNHQ Handschuhe, Schal, MĂźtze, alles ist willkommen, sollte aber im Ganzen nicht zu teuer werden. Legen Sie einen weihnachtlichen GruĂ&#x; dazu, vielleicht auch mit Nennung der Kirchengemeinde und kennzeichnen Sie auĂ&#x;en, wenn eine Frau die Empfängerin sein soll. Bitte legen Sie Ihr Päckchen bis Mittwoch, den 16.12.2015 in den Vorraum vor dem GemeindebĂźro im Gemeindehaus ab. Es wird dann rechtzeitig zum Zentrum der Berliner Stadtmission am Hauptbahnhof gebracht. Es dankt Ihnen und wĂźnscht viel Freude beim Packen Ihre Karin Putzke Tel. 803 41 78

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Am Sonntag, den 22. November 2015 singt unser Kirchenchor um 19 Uhr das Requiem von Gabriel FaurĂŠ. Nachdem das erste Konzert 2013 (in der ZwĂślf Apostel Kirche) eine so positive Resonanz erfahren hatte, wollen wir auch in diesem Konzert die Fassung fĂźr kleines Orchester, also Bratschen, Celli, Kontrabass, Horn, Harfe und Orgel sowie Sopran- und Baritonsolo in der St. Michael-Kirche zu GehĂśr bringen. Im ersten Teil des Konzerts erklingen Motetten von Felix Mendelssohn-Bartholdy. FĂźr diese AuffĂźhrung sind besondere finanzielle Anstrengungen notwendig. Die Kosten belaufen sich auf ca. 2400 Euro. Zur Finanzierung des Konzerts sind Spenden willkommen, die wir schon jetzt und am Abend des Konzertes erbitten (Bankverbindung: Hauptkonto der Gemeinde IBAN: DE 04 370601 93 600 18890 18; Stichwort: FaurĂŠ-Requiem. Unser Dank gilt den Freunden von St. Michael und dem Kirchenvorstand, die eine finanzielle UnterstĂźtzung bereits zugesagt haben! FĂźr alle, die das FaurĂŠ-Requiem schon einmal gesungen haben, besteht die MĂśglichkeit, bei diesem Konzert mitzuwirken. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei unserem Chorleiter, Andreas MĂźller (Tel. 30 83 94 81) der alle wichtigen Informationen gerne weitergibt. Die Einladung, in unserem Kirchenchor mitzusingen, gilt natĂźrlich allen sangesfreudigen Gemeindemitgliedern. Probieren Sie es einfach mal aus und kommen Sie montags um 19.30 Uhr in den Apostelsaal! Walburga GĂźnter

Adventsbasar

im Katholischen Gemeindehaus, HohenzollernstraĂ&#x;e Wir mĂśchten Sie auf den am 21. und 22. November 2015 stattfindenden Adventsbasar aufmerksam machen. Unsere Aussteller sorgen, wie in jedem Jahr, mit ihren Unikaten fĂźr besonders schĂśne Geschenke. Diese sind auch fĂźr einen kleinen Geldbeutel erschwinglich. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Claudia Genesis-Hannig


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Unsere Gottesdienste

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Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz sonntags 10 Uhr Sonntag, 4. Oktober Erntedankfest Familiengottesdienst Pfarrer Michael Raddatz und Team Sonntag, 18. Oktober 20. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst mit Abendmahl Prof. Bernd Schipper Sonntag, 1. November 22. Sontag nach Trinitatis Meditationsgottesdienst Pfarrer Michael Raddatz Dr. Barbara Kreichelt

Andreaskirche Lindenstraße sonntags 11 Uhr

Sonntag, 11. Oktober 19. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Hartmut Kluchert Mittwoch, 14. Oktober 18 Uhr Taizé-Andacht Pfarrer Michael Raddatz Ulrich Hansmeier

Konto für Einzahlungen an die Gemeinde: Ev. Kirchengemeinde Wannsee Evangelische Bank eG Kiel IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99 BIC: GENODEF1EK1, Bei Einzahlungen unbedingt vermerken: Zweckbestimmung, z.B. Gemeindearbeit

Pfarrer

Michael Raddatz Tel: 80 58 79 46 pfarrer@kirchengemeinde-wannsee.de

Diakonin

Sonntag, 25. Oktober 21. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Dekan i.R. Hansjörg Ehrke

Indra Wiesinger Tel: 0151-20221966 diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de

Kirchenmusik

Sonntag, 15. November Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr Literaturgottesdienst Pfarrer Michael Raddatz Fritz Tangermann

Sonntag, 8. November Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr Gedenkgottesdienst Pfarrerin Ute Bindemann Martin Swarzenski

Sonntag, 29. November 1. Advent Familiengottesdienst Pfarrer Michael Raddatz und Team

Mittwoch, 11. November Taizé-Andacht Pfarrer Michael Raddatz Ulrich Hansmeier

Sonntag, 6. Dezember 2. Advent Kunstgottesdienst Pfarrer Michael Raddatz Anneliese Swarzenski

Sonntag, 22. November Ewigkeitssonntag Gottesdienst mit Camerata Wannsee Pfarrer Michael Raddatz

18 Uhr

Andacht zum Reformationstag Hallo Luther 31. Oktober, 17 Uhr Kirche am Stölpchensee, Wilhelmplatz Gottesdienst am Buß- und Bettag 18. November, 19.30 Uhr Kirche der Baptisten, Königstraße

Gottesdienst im Seniorenheim „Haus am Schäferberg“ Mittwoch, 18. November | 10 Uhr | Pfarrer Michael Raddatz Gottesdienst im Pflegeheim „Ruhesitz am Wannsee“ Mittwoch | 28. Oktober und 25. November | 10 Uhr | Pfarrer Michael Raddatz Gottesdienst im Seniorenheim „Haus Hartwig“ Donnerstag, 15. Oktober und 19. November | 10 Uhr | Pfarrer Hartmut Kluchert Gottesdienst in der psychiatrischen Pflegeeinrichtung „Zum Heckesorn“ Mittwoch, 11. November | 10.30 Uhr | Pfarrer Michael Raddatz Redaktionsschluss für Dezember 2015 | Januar 2016: 3. November 2015 E-Mail der Redaktion: wannseebote@kirchengemeinde-wannsee.de

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Karin Putzke Schuchardtweg 5, 14109 Berlin Tel: 805 16 50, Fax: 805 21 70 kuesterei@kirchengemeinde-wannsee.de Montag und Freitag 9.30-13 Uhr Mittwoch 13-17 Uhr

Katharina Böttcher Tel: 805 16 50 kirchenmusik@kirchengemeinde-wannsee.de

Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Alice v. Podbielski-Stellpflug Tel: 805 16 50 gkr@kirchengemeinde-wannsee.de

Vorsitzende des Gemeindebeirates Waldraute Hölter Tel: 805 17 07 beirat@kirchengemeinde-wannsee.de

Evangelischer Kindergarten Wannsee

Leitung: Kathrin Würtz Tel: 80 10 97 62 kindergarten@kirchengemeinde-wannsee.de Sprechzeiten 14-15.30 Uhr; Anmeldung für den Kindergarten immer am letzten Donnerstag im Monat 14 - 15 Uhr Froschgruppe und Igelgruppe (2 bis 4jährige) Tel: 80 10 97 62 Bärengruppe (4 bis 6jährige) Tel: 80 10 97 64

Förderverein des Evangelischen Kindergartens „Kinderspielkreise e.V.“

kinderspielkreise@kirchengemeinde-wannsee.de Information und Anmeldung zur Eltern-Kind-Gruppe (1-2 Jahre) und „Wichtelgruppe“ (2-3 Jahre) Silja Schwarz E-Mail: silja.sicks@gmx.de

Jugendmitarbeiterin Luise Kuhnt

Tel: 805 16 50

Senioren im Alten Schulhaus Erika Givens

Tel: 805 40 59

Förderverein der Gemeinde

Dr. Michael Jenne Tel: 805 24 62 Joachim Zobel Tel: 805 15 17 foerderverein@kirchengemeinde-wannsee.de

Stiftung der Gemeinde

F. Tangermann (Vorstand) Tel: 805 55 58 R. Breithaupt (Kuratorium) Tel: 805 33 05 stiftung@kirchengemeinde-wannsee.de

Die Kontonummern des Fördervereins und der Stiftung finden Sie auf Seite 2

Wannseebote Oktober-November 2015  

Gemeindeblatt der Ev. Kirchengemeinde Wannsee

Wannseebote Oktober-November 2015  

Gemeindeblatt der Ev. Kirchengemeinde Wannsee

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