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WANNSEEBOTE

NACHRICHTEN DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE BERLIN-WANNSEE

65.| 66. Jahrgang

Dezember 2017 | Januar 2018

Foto von Ben White auf Unsplash

Endlich perfekte Weihnachten feiern

Weihnachten kommt immer schneller als man denkt. In diesem Jahr wird es besonders knapp. Wir haben die kürzestmögliche Adventzeit zur Vorbereitung. Der 4. Advent ist bereits der Heilige Abend. Obwohl Weihnachten für niemanden überraschend vor der Tür steht, sorgt es doch in jedem Jahr wieder für Aufregung. Im Herbst machen die meisten schon Planungen, um rechtzeitig fertig zu sein und eine möglichst stressarme Advents- und Weihnachtszeit zu erleben. Doch kenne ich nur sehr wenige Menschen, die ihre Listen tatsächlich rechtzeitig abgearbeitet haben und dem großen Fest entspannt entgegensehen können. Wenn es nach der Qualität der Vorbereitungen ginge, wäre das allererste Weihnachten das allerschlechteste gewesen. Auch wenn der Umzug nach Bethlehem erzwungen war, hätte Josef seiner hochschwangeren Frau weniger zumuten können als die Übernachtung in einer Notunterkunft. Er hätte alles eben besser vorbereiten müssen. Mit der Öffentlichkeitsarbeit wurden ausgerechnet Hirten beauftragt. Analphabeten und Tagelöhner sollten die Botschaft verbreiten.

Da kommt man doch ins Grübeln, ob der Engelschor seinen Auftritt beim großen Ereignis überhaupt geprobt hatte. Genug Zeit hätte er gehabt, denn Gott hatte Weihnachten au s re i c h e n d geplant. In der nicht so bekannten Weihnachtsgeschichte wird diese Vorbereitung ausdrücklich erwähnt. Während wir in den Gottesdiensten zum Christfest von Lukas hören, wie es sich zu der Zeit begab, beginnt Matthäus mit viel früheren Vorbereitungen zum Fest. 42 Generationen zählt Matthäus auf. Mindestens so lange hat Gott auf die Geburt als Jesus hingearbeitet. Von seiner Seite aus lief dann alles wie am Schnürchen. Vielleicht ist das bis heute eine wichtige Erkenntnis für das Weihnachtsfest. Die Katze im Baum, die verkohlte Gans oder das vergessene Geschenk können wir nicht wegplanen. Weil wir in unserem ganzen Leben nicht göttlich perfekt sind, wurde Gott menschlich, damit wir, Gott und Menschen, überhaupt zusammen kommen können. Das ist die tolle Botschaft, die wir seit über 2000 Jahren weitergeben können. Wir werden es auch in diesem Jahr wieder tun. Alle Gottesdienste zum Christfest finden Sie in dieser Ausgabe. Bitte rechnen Sie auch in diesem Jahr mit vollen Kirchen und kommen Sie rechtzeitig. Wir versuchen in unseren GottesdienstPlanungen natürlich perfekt zu sein. Bitte haben Sie aber Nachsicht, dass auch uns dies nicht immer gelingt. Wir freuen

uns über Ihre Hilfe, wenn Sie irgendwo zupacken und wir bitten schon jetzt um Verständnis, dass wir nicht alle Platzwünsche, z.B. um Fluchtwege frei zu halten, erfüllen können. Die Erfahrung lehrt, dass alle Gottesdienste dennoch und immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis sind. Weil Weihnachten mehr ist als eine Heilige Nacht, finden Sie in diesem Wannseeboten viel mehr Angebote zu dieser schönen Zeit. Im Advent singen wir mit den Kleinen in Nikolskoe und am 7. Januar erinnern wir im Gottesdienst an die Könige. Lassen Sie sich inspirieren. Ein göttliches Christfest und ein gesegnetes Neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Jens Jacobi

Aus dem Inhalt Veranstaltungen 2 Weihnachtsmarkt 2017 3 Leitfaden Heiligabend 3 Neues aus dem GKR 4 Danke Egbert Schirneck 4 Stellenanzeige 5 Gute Geister 5 Kirchdienst 6 Taufsonntage 6 Dank Erntedankfest 6 „olle“ Goethe 7 Jugendarbeit 7 Warme Mahlteit 8 Weltgebetstag 2018 8 17. Juni 1953 – Zeitzeugen 9 Fahrrad-Rikscha 9 Ist denn das zu glauben? 9 ÖWW 10/11 Landessynode 11 EJBO Reformation 12 Menschen unserer Gemeinde 12 Unsere Gottesdienste 16 Wir sind für Sie da 16

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Veranstaltungen Dezember 2017 | Januar 2018

Sonntag 3. Dezember ab 14 Uhr

Wilhelmplatz

Weihnachtsmarkt auf dem Wilhelmplatz Adventscafé im Alten Schulhaus

Donnerstag 7. Dezember 15 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Geburtstagskaffee für unsere Senioren Anmeldung unter 805 16 50

Sonntag 31. Dezember 21 Uhr

Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz

Silvesterkonzert J. S. Bach - Goldberg-Variationen 15€, erm. 10€, siehe unten

Sonntag 21. Januar ab 11 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Neujahrsempfang des Fördervereins EKW siehe Kasten rechts

MittwochFreitag 24.-26.1. je 19.30 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Ökumenische Bibelwoche 2018 Liebe – einfach Göttlich siehe Seite 8

Montag 29. Januar 16 Uhr

Gemeindehhaus Schuchardtweg 5

Puppentheater „Pettersson und Findus, eine Geburtstagstorte für die Katze“ | Eintritt 7 €, ermäßigt 6 €

Wunderwerk an Vielfalt So vielfältig die 30 berühmten Variationen von Johann Sebastian Bach sind, so vielfältig ist auch ihre Darstellung im Konzert. Ursprünglich für das Cembalo gedacht, später überwiegend auf dem Klavier gespielt, haben sich im Verlauf der Musikgeschichte und der Aufführungspraxis die unterschiedlichsten Ensembles mit dem Werk auseinandergesetzt. Die Fassungen reichen von der Bearbeitung für Orgel, zwei Klaviere, Flötentrio, Kammerorchester bis hin zum Akkordeon und zur LiveElektronik. Im Silvesterkonzert in diesem Jahr wird die Fassung für Streichtrio vorgestellt. Die drei Instrumente spielen entweder alle drei zusammen oder im Wechsel zu zweit; dadurch werden Lebhaftigkeit und virtuose Eleganz dieser Triofassung verstärkt. Da die Variationen eine bemerkenswerte Entstehungsgeschichte aufweisen, äußerst kunstvoll komponiert sind - wer hätte das nicht von J.S. Bach erwartet? - und zudem mit überraschenden Einfällen aufwarten, wird das Konzert moderiert werden. Fritz Tangermann Silvesterkonzert • 31. Dezember 2017 • 21.00 Uhr • Kirche am Stölpchensee

In der Fassung für Streichtrio Sophie Tangermann (Violine), Madlaina Degen (Viola), Martin Knörzer (Violoncello)

SIE SIND HERZLICH EINGELADEN ! Wenn die Feiertage in der Familie zu Weihnachten und zum Jahreswechsel schon hinter Ihnen liegen werden, wollen wir das noch ganz junge Jahr 2018 bei einem fröhlich-geselligen Beisammensein begrüßen: Der Förderverein EKW lädt ein zum

NEUJAHRSEMPFANG am Sonntag, 21. Januar, ab 11 Uhr, im Gemeindehaus, Schuchardtweg 5 in Wannsee mit Pfarrer Jens Jacobi, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern der Gemeinde und mit allen, die Lust haben zur Begegnung mit uns und miteinander bei Getränken, Imbiss und Musik. Die Einladung gilt ohne die Voraussetzung irgendeiner Mitgliedschaft! Die Ausstellung von Bildern der Künstlerin Ulrike Hartwig ist zu dieser Veranstaltung noch zu sehen. Michael Jenne

FÖRDERVEREIN der Ev. Kirchengemeinde Wannsee e.V.

Berliner Volksbank, BIC BEVODEBB IBAN DE67 1009 0000 1872 8240 02 für Spenden und Beiträge Dr. M. Jenne (Vorsitzender) Tel: 805 24 62 J. Zobel (2. Vorsitzender) Tel: 805 15 17

Stiftung für die Ev. Kirchengemeinde Wannsee Berliner Volksbank, BIC BEVODEBB IBAN. DE52 1009 0000 2294 6990 00 Zweck: Zustiftung oder Spende Diakon/in R. Breithaupt (Kuratorium) Tel: 805 33 05 F. Tangermann (Vorstand) Tel: 805 55 58

Eintritt 15 EUR, erm. 10 EUR (Vorverkauf bei Buch in Wannsee , Chausseestr. 44A)

Redaktionsschluss für Februar | März: 5. Januar 2018 E-Mail der Redaktion: wannseebote@kirchengemeinde-wannsee.de

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Impressum: Herausgeber: Gemeindekirchenrat Wannsee; Verantwortlich für den Inhalt: Pfarrer J. Jacobi, D. Breese, D. Hattenhauer, W. Hölter, I. Waßerroth Anzeigen: Küsterei, Schuchardtweg 5, 14109 Berlin, Tel. 805 16 50 Druck: Gemeindebriefdruckerei; Groß Oesingen


Weihnachtsmarkt am 1. Advent Von Jahr zu Jahr locken am 1. Advent die vielfältigen Verkaufsstände auf dem Wilhelmplatz mit handgestrickten Socken, selbst gemachtem Schmuck, diversen Bastelarbeiten sowie leckeren Keksen, BratwĂźrsten und GlĂźhwein die Besucher an. Dort werden uns die Blechbläser auf die Adventszeit einstimmen. Im Alten Schulhaus gibt es ein AdventscafĂŠ. Der Kantatenchor lädt um 17 Uhr zum offenen Singen in die Kirche ein, im Anschluss beschlieĂ&#x;en wir den Tag mit einer Andacht. Sonntag, den 3.Dezember ab 14 Uhr auf dem Wilhelmplatz

Der ErlĂśs an den Ständen unserer Gemeinde flieĂ&#x;t ebenfalls unserem diesjährigen Erntedank-Spendenprojekt „Kinderhilfe-Afghanistan“ zu. Annette Grohmann-Kind

Weihnachtspäckchen Am Heiligen Abend feiert die Berliner Stadtmission mit wohnungslosen und bedĂźrftigen Menschen Weihnachten.Jeder und Jede wird dabei mit einem Päckchen bedacht. Wie in den letzten Jahren wollen wir auch diesmal wieder dazu beitragen, dass genĂźgend Geschenke verteilt werden kĂśnnen. Im letzten Jahr konnten wir wieder fast 150 Päckchen zur Stadtmission bringen und haben damit groĂ&#x;e Freude ausgelĂśst. Erfahrene Päckchenpacker wissen, was alles hinein gehĂśrt. FĂźr die, die es jetzt werden wollen hier eine Liste zur Orientierung und Anregung. Bitte packen Sie ein Päckchen (z.B. einen Schuhkarton) – weihnachtlich dekoriert – mit einigen Dingen des täglichen Bedarfs: SĂźĂ&#x;igkeiten, Tabak RGHU=LJDUHWWHQ ELWWHQLFKWV$ONRKROLVFKHV 3DSLHUWDVFKHQW FKHU6HLIH=DKQSĂ€HJHPLWWHOXl Socken, Handschuhe, Schal, MĂźtze, alles ist willkommen, sollte aber im Ganzen nicht zu teuer werden. Legen Sie einen weihnachtlichen GruĂ&#x; dazu, vielleicht auch mit Nennung der Kirchengemeinde und kennzeichnen Sie auĂ&#x;en, wenn eine Frau die Empfängerin sein soll. Bitte legen Sie Ihr Päckchen bis Montag, den 18.12. 2017 in den Vorraum vor dem GemeindebĂźro im Gemeindehaus ab. Es wird dann rechtzeitig zum Zentrum der Berliner Stadtmission am Hauptbahnhof gebracht.

Kinderhilfe - Afghanistan Die Ăœberweisung einer Spende ist auch auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde Wannsee IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99 mit dem Zweckvermerk „Spendenprojekt KinderhilfeAfghanistan“ mĂśglich. Wir danken fĂźr jede Zuwendung.

Es dankt Ihnen und wĂźnscht viel Freude beim Packen Ihre Karin Putzke Tel. 803 41 78

Mehr Informationen finden Sie unter www.kinderhilfe-afghanistan.de

Kleiner Leitfaden durch die Gottesdienste am Heiligen Abend Am 24. Dezember kÜnnen Sie aus sechs Gottesdiensten wählen! Zur besseren Orientierung in der Heiligen Nacht gibt es diesen kleinen Leitfaden. Besonders geeignet fßr Familien mit kleinen Kindern: 14.30 Uhr Die Weihnachtsgeschichte mit Krippenspiel mit Kindern aus dem Kindergarten (ca. 30 Minuten) Kirche am StÜlpchensee Fßr Familien: 15.30 Uhr und 17 Uhr Christvesper mit Krippenspiel gestaltet von den Konfirmanden. Andreaskirche

FĂźr Kunstbegeisterte: 15.30 Uhr Andacht mit Bildbetrachtung Kirche am StĂślpchensee FĂźr Musikfreunde: 17 Uhr Christvesper mit Musik Kirche am StĂślpchensee FĂźr Freunde einer besinnlichen Christvesper: 18:30 Uhr Christvesper Andreaskirche

Wir bitten um Verständnis, dass Kinderwagen aus Sicherheitsgrßnden (Fluchtwege) nicht in die Kirchen mitgenommen werden kÜnnen. Sie sind ferner herzlich eingeladen zu den Gottesdiensten an beiden Weihnachtstagen. Eine frohe Weihnacht! Ihre Kirchengemeinde Wannsee

Fßr Weihnachts-Nachtschwärmer: 23 Uhr Christnacht mit der Camarata Wannsee unter der Leitung von Jan-SÜren FÜlster Kirche am StÜlpchensee

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Neues aus dem Gemeindekirchenrat Oktober und November

In der Oktober-Sitzung des GKR waren Herr Dr. Michael Jenne als Vorsitzender des Fördervereines und Herr Joachim Zobel in seiner Funktion als Schatzmeister es EKW zu Gast. Sie berichteten von den Tätigkeiten des Vereins und gemeinsam wurden zukünftige förderwürdige Projekte besprochen. So wird der Förderverein sich an der Reparatur der Glocken der Andreaskirche und dem barrierefreien Zugang beteiligen. Die Gemeindeleitung ist dem Förderverein für seine zahlreichen Unterstützungen sehr dankbar. In der Konfirmandenarbeit hat nun Katja Schröder die Vertretung von Luise Kuhnt übernommen, die nach der Geburt ihrer Tochter Dora für voraussichtlich ein Jahr in Elternzeit sein wird. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für die junge Familie! Die adventliche Wanderung mit Kindergarten-Kindern von Moorlake nach Nikolskoe wird in diesem Jahr am Freitag, 8. Dezember in einem größeren Rahmen als bisher angeboten. Eingeladen sind jüngere Kinder in Begleitung in der Dämmerung auf den Weg durch den Wald zur Kirche St. Peter und Paul zu gehen, um in der Kirche eine adventliche Stunde zu erleben. Die Glocken der Andreaskirche schlugen nicht mehr regelmäßig und sind deshalb abgeschaltet. Zeitnah soll eine neue elektronische Steuerung eingebaut werden und neuen Schwung und Klang bringen. Zum Jahresende läuft der Arbeitsvertrag des Kirchenwarts der Andreaskirche, Herrn Egbert Schirneck, aus. Die Gemeinde ist ihm für seine Dienste dankbar. Die Vorbereitungsgruppe des Weltgebetstages 2018 beginnt bald und deshalb ist es an der Zeit, Frau Ingrid Hackbarth herzlich zu danken, die viele Jahre diese ökumenische Gruppe geleitet hat: Sie forderte die Unterlagen rechtzeitig an, informierte sich in überregionalen Treffen, bereitete die Gottesdienste mit der großen Anzahl von Teilnehmerinnen unserer drei christlichen Gemeinden in zahlreichen Abendstunden vor und

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wirkte selbst mitdenkend und umsichtig mit. Immer hatte sie einen ordnenden Blick, jede Teilnehmerin wurde wahrgenommen, jedes Detail bis zum anschließenden Beisammensein sorgsam bedacht. Diese Kleinigkeiten sind oft so unscheinbar, führen aber doch zu einem wunderbaren, schönen Ergebnis. Ganz besonders herzlichen Dank dafür! – Als Nachfolgerin wird sich dankbarerweise Martina Schröder engagieren. Eine gute Weihnachtszeit und Jahreswechsel wünscht A.v.Podbielski-Stellpflug

WANN ?? Wann quetscht man sich freiwillig in den überfüllten Freitag-NachmittagPendler-Zug? ` Wann genießt man die kurze Pause im Klostergarten? Wann bekommt macht man ein Gruppenbild mit dem Bischof?

DANKE Die Gemeinde dankt Egbert Schirneck für seine zahlreichen Dienste und Tätigkeiten. So hatte er die Aufgabe, die sonntäglichen Gottesdienste in der Andreaskirche vorzubereiten, zu begleiten und am Ende die Kerzen wieder zu löschen und Türen zuzuschließen. Bei den Tonaufnahmen in der Kirche stand er den musikalischen Ensembles und Aufnahmeleitern tatkräftig zur Seite. Darüberhinaus ist sein Wirken in vielen Dingen zu sehen, da er an vielen Ecken repariert, gestrichen, ausgewechselt und erneuert hat. Dieses umsichtige „Auge und Hand“ hat der Andreaskirche sehr gut getan. Neben dieser „offiziellen“ Seite ist Egbert Schirneck ein aktives Gemeindeglied, das oft im Gottesdienst, in der Taizé-Andacht, bei Gemeindefesten zu sehen ist und oft wirkt er auch mit. Er engagiert sich ehrenamtlich in der Gartenpflege der Kirche am Stölpchensee, sang im Kantatenchor, ist ausgebildeter und tätiger RikschaPilot. Ein solcher Einsatz ist nicht selbstverständlich und daher gebührt Egbert Schirneck Dank für die vielfältigen Gaben, die er einbringt. Vielen Dank ! Pfarrer Jens Jacobi, Alice v. Podbielski-Stellpflug Vorsitzende des Gemeindekirchenrtes

All das kann einem passieren, wenn der Gemeindekirchenrat auf Rüste ist! In diesem Jahr fand die Rüstzeit im Theologischen Zentrum Braunschweig statt, wo Pfarrer Jacobi während seiner Ausbildung war. Über dem Kreuzgang in kleinen Zimmern untergebracht, tagten wir im angrenzenden Hauptgebäude in der Bibliothek. In dieser arbeitsamen Atmosphäre zog Jens Jacobi, der nun seit einem Jahr Pfarrer unserer Gemeinde ist, sein Resümee. Auch die Ältesten konnten bestätigen, dass er in diesen 365 Tagen erstaunlich gut in der Gemeinde angekommen ist: von zahlreichen Hausbesuchen, vollem Predigtplan und neuem Konfirmandenjahrgang bis zu neuen Ideen für die Sicherung der Zukunft der Gemeinde. Dabei zeigt sich immer wieder, dass Pfarrer Jacobi sowohl ein Mann des Wortes als der Tat ist, also genau das, was unsere Gemeinde braucht. Nach der Fragestellung: „Was ist heute Evangelisch?“ und einem Planspiel zur Öffentlichkeitsarbeit machten die Kirchenräte sich an die Planung des kommenden Jahres. Der Sonntagmorgen führte in den Braunschweiger Dom, wo mit Pfarrerin Witte-Knoblauch und Landesbischof Dr. Meyns der Gottesdienst gefeiert wurde. Alice v. Podbielski-Stellpflug

Aktuelle Informationen und vieles mehr finden Sie auf unserer Homepage:

www.wannseebote.ekbo.de


„Kleine Männer sind auch stark“ Beim generationsĂźbergreifenden Laub-Harken im Oktober und November vor und hinter der Andreaskirche und an den Kriegsgräbern waren zwei GrundschĂźler voller Energie und mit groĂ&#x;em Einsatz und pfiffigen Ideen vollwertige Team-Mitglieder. Und zu Recht verkĂźndeten sie stolz: „ Kleine Männer sind auch stark“. Ihnen und allen männlichen und weiblichen Helfern ein herzliches DankeschĂśn und auf eine Neues im Herbst 2018. Rainer Breithaupt

Gute Geister RegelmäĂ&#x;ig stellen wir unter diesem Motto Mitarbeitende aus der Gemeinde vor Die Wind- und Wetter-Boten

Die Evangelische Kirchengemeinde Wannsee sucht ]XP6HSWHPEHUHLQHQ

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Wir erwarten: - HLQIUHXQGOLFKHV$XIWUHWHQXQG,QWHUHVVHDQJHPHLQGOLFKHU$UEHLW )UHXGHDQGHU.RPPXQLNDWLRQXQG2UJDQLVDWLRQLP7HDPEHLDXVJHSUlJWHP2UJDQLVDWLRQVWDOHQW %HODVWEDUNHLW=XYHUOlVVLJNHLWXQG'LVNUHWLRQ - HLQHDEJHVFKORVVHQH%HUXIVDXVELOGXQJLP%HUHLFK9HUZDOWXQJ% UR HLQDEJHVFKORVVHQHU. VWHUOHKUJDQJLVWHUZ QVFKW RGHULVWJJIEHUXIVEHJOHLWHQGQDFK]XKROHQ  (UIDKUXQJXQG8PJDQJLQGHU$UEHLWPLWQHXHQ0HGLHQ GLH%HUHLWVFKDIW]X)RUWXQG:HLWHUELOGXQJHQ Wir bieten: - VergĂźtung gemäĂ&#x; Tarifvertrag der EKBO $UEHLWHQLQHLQHPPRWLYLHUWHQ7HDPYRQHKUHQXQGKDXSWDPWOLFKHQ0LWDUEHLWHULQQHQ )RUWXQG:HLWHUELOGXQJHQ HLQHGDXHUKDIWLP6WHOOHQSODQYHUDQNHUWH6WHOOH BewerbungHQ werden bis zum 5. )HEUXDU 201 per E-Mail an JNU@kirchengemeinde-wannsee.de erbeten, oder per Post an Evangelische Kirchengemeinde Wannsee, YHUWUDXOLFKz. Hd. Frau Alice von Podbielski-Stellpflug, Schuchardtweg 5, 14109 Berlin.

Es ist heiĂ&#x;, es regnet, es schneit – dennoch landet er immer zuverlässig in unseren Postkästen: Der Wannseebote. Gemeindezeitung, Infoblatt, „Telefonbuch“ der Evangelischen Kirchengemeinde Wannsee. In jedes Haus auf unserer Insel wird er getragen. Von vielen guten Geistern. Nur selten sieht man, wer uns sechs Mal im Jahr mit dem Wannseeboten versorgt. Wer die StraĂ&#x;en rauf und runter läuft, noch den letzten Postkasten am Ende der StraĂ&#x;e findet. Wer die einzelnen Stapel abzählt, die fĂźr jeden Wohnbereich stimmen mĂźssen. Wer im Gemeindehaus sitzt und einmal im Jahr in Sonderschichten in jedes Exemplar den Jahreskalender legt, damit wir Ăźber die vielen Termine, Veranstaltungen und Aktivitäten in unserer Gemeinde Bescheid wissen. Hinter den Wannseeboten in Papierform stehen sie – die unermĂźdlichen Menschen-Boten, die uns mit Gemeindenahrung versorgen - umsichtig und immer ansprechbar angeleitet von Elke Hammer. Es sind so viele, wir kĂśnnen sie nicht alle ablichten. Symbolisch dafĂźr steht der Wannseebotenschrank am Gemeindehaus fĂźr die groĂ&#x;artige solidarische Arbeit. Ohne diese fleiĂ&#x;igen Austrägerinnen und Austräger kĂśnnten wir nicht lesen, was hier steht. Wir danken den guten Wannsee-Menschen-Boten fĂźr ihr groĂ&#x;es Engagement! Catharina Oerke Fritz Tangermann

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Ehrenamtliche für Kirchdienste gesucht Als Vertreter für unsere Kirchdiener werden Ehrenamtliche gesucht: für Gottesdienste als Urlaubsvertreter, zum stundenweisen Offenhalten der Andreaskirche an einem Wochentag etc. Sorgfältige Einarbeitung erfolgt. Bei Interesse bitte an gkr@kirchengemeinde-wannsee.de oder telefonisch an unsere Küsterei unter 805 16 50 wenden.

Taufsonntage Wir haben ein schönes Problem. Immer mehr Familien ziehen an den Wannsee. Wir freuen uns, dass es deshalb auch eine gute Zahl von Taufen in unseren Gottesdiensten gibt. Doch ist nicht jeder Gottesdienst für eine Taufe geeignet und manchem Besucher fiel es schwer, an jedem Sonntag mindestens einen Täufling zu begrüßen. Der Gemeindekirchenrat hat deshalb beraten, wie wir möglichst auf alle Bedürfnisse eingehen können. Im nächsten Jahr bieten wir deshalb zumindest im Sommer Taufsonntage ein. Diese Gottesdienste empfehlen wir Tauffamilien besonders und freuen uns, mit dann vielen Familien feiern zu können. Pfr. Jens Jacobi Erntedankfest 2017: Obstsalat- Kuchenbuffet Tanz-Parcours Fotos: Reinhard Meißner

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Regen hält keinen ab...

Erntedankfest 2017 Nein, der Regen macht bei einem Erntedankfest erst so richtig bewusst, dass Gott allein die Fäden in der Hand hält. Auch uns Städtern wird deutlich, dass der Regen für das Wachsen und Gedeihen notwendig ist. Und der Regen lässt Besucher und Helfer bei einem Gemeindefest zusammenrücken. So ist es jedenfalls am Erntedank-Sonntag am 1. Oktober in diesem Jahr gewesen: Die bunten Hinweisschilder waren in Wannsee aufgestellt und wurden beachtet; die Blumenbeete hergerichtet und die Wege geharkt; der Altar war überprächtig geschmückt, ein riesiges Märkisches Landbrot vom Hofcafé lag darauf; schön gestaltete Programme führten durch den Gottesdienst; Kinder saßen, aufgeregt wie zu Heiligabend, in der Vierung, mit Obstkörbchen ausgestattet; die Erzieherinnen und Ulrich Hansmeier führten mit den Kindern die Legende von Franz (von Assisi) und dem Wolf auf; Pfarrerin Ute Bindemann fasste die christliche Dankbarkeit des Erntedankes in der Predigt zusammen. Draußen waren rings um die Kirche an den Markständen Bücher, Obst und Gemüse, Schmalztöpfe, Kaffeekannen, Kuchenplatten und Waffeleisen bereit-

gestellt. Unter diesen Dächern drängten sich nach dem Gottesdienst die Besucher, eng an eng, um dem Regen auszuweichen. Man kam ins Gespräch, man zog die Plane über den Büchern gemeinsam wieder glatt, man reichte Regenschirme weiter und wies auf Pfützen hin bevor der Nächste hineintrat. Im Alten Schulhaus konnte man sich trocknen, bei der Turmbesteigung und dem Tanz-Parcours erwärmen. Und bei Posaunenschall und Schlussandacht zur Ruhe kommen. Allen, die an diesem Tag geholfen haben, durch räumen, tragen, abwaschen, kochen, schnippeln, verkaufen, schneiden, schmieren, basteln, singen, tanzen, steigen, reden, spielen, zählen, kaufen, genießen, spenden, beten, - jedem einzelnen möchte ich von Herzen danken, denn sie – Sie - haben zu diesem gelungenen Tag beigetragen! Übrigens: Der Erlös dieses Tages für unser Spendenprojekt „Kinderhilfe-Afghanistan“ betrug 2.300Euro. Auf dem Weihnachtsmarkt am 1. Advent sammeln wir weiter! Alice v. Podbielski-Stellpflug


„olle“ Goethe im Gemeindehaus 13 Oberschüler des Werner-von Siemens Gymnasiums begeisterten im Rahmen des Jahresempfangs der „Stiftung für die evangelische Kirchengemeinde Wannsee“ die Gäste mit einer Werkstatt-Collage über den jungen Goethe. Wie Goethe inquisitorisch zu der von ihm erzählten Hinrichtung von Margarete als Kindstöterin befragt wurde, war beeindruckend. Ebenso die Darstellung der sich erregenden und mitleidlosen Frauen in diesem Strafprozess die quasi im antiken Chor riefen: Tötet sie. Die Bezüge zum Hass heutiger selbstgefälliger Populisten war nicht zu übersehen und zu überhören. Dass nach dem anschließenden FingerFood-Empfang mehrere Jugendliche bekundeten, sich in der Diskussion über das Stück als gleichberechtigte Gesprächspartner empfunden zu haben, bestärkt die Stiftung in ihrem Engagement bei der Mitfinanzierung von Jugendarbeit in der Gemeinde. Zusätzlich werden die neuen Konfirmanden für ihre gestalterischen Aktivitäten in unserer Gemeinde mit portablen Mikrofonen durch die Stiftung ausgestattet. Ein besonderer Dank gilt den 13 Oberschülern und Fritz Tangermann (und seiner Frau), der die Inszenierung hoch professionell befördert hat. Die Daten der Stiftung finden Sie zweimal in diesem Wannseeboten und Näheres auf www.stiftung-evk-wannsee.de. Rainer Breithaupt für das Stiftungs-Kuratorium

Ein temporärer Wechsel vor dem Jahreswechsel in der Jugendarbeit

Liebe Gemeinde Wannsee, die Jugendarbeit ist in Bewegung. Ein neues Kapitel steht unseren Gemeinden in der Seenregion bevor. Ab Mitte November ist es soweit und ich werde die Jugendarbeit in Vertretung für Luise Kuhnt in den Gemeinden Nikolassee, Schlachtensee und Wannsee übernehmen. Ich bin gebürtige Berlinerin und in Wannsee aufgewachsen. Vielen von Ihnen/Euch ist ja sicher noch durch die Rundbriefe im Wannseeboten bekannt, dass ich nach meinem Abitur 2012 ein Freiwilliges Ökumenisches Jahr mit dem Berliner Missionswerk in London gemacht habe. Dort war ich als „pastoral assistent“ in einer Anglikanischen Kirchengemeinde aktiv. Besonders bereichernd war die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern. Es begeistert und inspiriert mich, die Sichtweisen und Weltanschauungen der Jugendlichen kennenzulernen. Ich hoffe auf einen solchen Austausch mit Konfirmanden und der Jungen Gemeinde in dem kommenden Jahr. Mein Theologiestudium absolvierte ich in Schottland und verliebte mich währenddessen in die schottische Kultur und die romantischen Highlands. Gemeinsames Tanzen und Musizieren ge-

hören zu der Kultur dazu. Hier geht es vor allem um die Inklusion aller Menschen, die Interesse haben mitzumachen, und nicht darum, wie gut jemand tanzen oder singen kann. Diese Einstellung werde ich als Jugendmitarbeiterin beibehalten. Alle jungen Menschen sind herzlich Willkommen, Teil der Jungen Gemeinde zu werden. Die Konfirmanden und Teamer unserer Gemeinden werde ich regelmäßig bei den Konfirmandentagen sehen und begleiten. Auch außerhalb des Konfirmandenunterrichts gibt es spannende Angebote für die Jugend. Wir werden unter anderem zusammen kochen, verreisen, Gottesdienste feiern und Gespräche über Glauben und Leben führen. Ich habe vor, einen Jugendflyer mit Terminen zu entwerfen, so dass alle immer Bescheid wissen und im Voraus planen können. Mir ist es wichtig, dass auch andere Gemeindeglieder im Bilde sind, was sich in der Jugendarbeit bewegt. Ich sehe mich vorerst in der Rolle der Zuhörerin, um in Erfahrung zu bringen, welche Themen bei den Jugendlichen von Interesse sind. Bisher habe ich in Wannsee zwei Konfirmandentage miterlebt und konnte durch Gespräche erfahren, dass Interesse besteht, den Jugendkeller im Schuchardtweg stärker zu nutzen. Ab 1. Dezember werden wir uns jeden Donnerstag von 18- 21 Uhr im Jugendkeller zum Tischtennisspielen treffen. Die Türen des Jugendkellers stehen für alle Jugendlichen der Gemeinde Wannsee offen. Herbstliche Grüße Katja Schröder

Neuer PEKiP-Kurs Anfang Mäz 2018 beginnt ein neuer PEKiP-Kurs für Eltern mit ihren Babys, die im Zeitraum von August bis Oktober 2017 geboren sind. Die 10 Treffen finden donnerstags, außer in den Schulferien, von 9.30 bis 11 Uhr im PEKiP-Raum im Gemeindehaus, Schuchardtweg 5, statt und kosten 90 €. Anmeldung zum Kurs und weitere Infos bei Heidi Kindler unter 0160/741 36 70

Die Kirchengemeinde gratuliert unserer Jugendmitarbeiterin Luise Kuhnt zur Geburt ihrer Tochter

Dora

Wir wünschen der jungen Familie fröhliche Tage, ruhige Nächte, kraftvolle Nerven und alles Gute.

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Auftakt der Warmen Mahlzeit Welche erwartungsfrohe Spannung herrschte mittags in der Küche der Baptistenkirche am 7. November! Eifrig war geschält und geschnippelt worden, ein leckerer Gemüseauflauf duftete aus den Backöfen, der Kartoffelstampf war bereitet, die Bratwürste brutzelten in den Pfannen – wer und wie viele Gäste würden kommen? Würde das Essen reichen – oder haben wir zu viel gekocht? Überraschung: Viele kamen, über 40, viele bekannte Gesichter vom vergangenen Winter, genauso erwartungsvoll, freudige Begrüßungen und voller strahlender Dankbarkeit, dass die Warme Mahlzeit sie wieder empfängt. Und das Essen wurde- ratzeputz – alle! Immer dienstags von 12 bis 13.30 Uhr wird bis Februar in der Königstrasse 60 in den Gemeinderäumen der EvangelischFreikirchlichen Gemeinde für bedürftige Menschen eine verlässliche warme Mahlzeit gegen eine kleine Spende angeboten. Sie soll in den kalten Monaten helfen sich aufzuwärmen, Ansprache zu erfahren, Kontakte zu knüpfen und etwas Warmes zu essen. Denn auch in Wannsee gibt es zahlreiche Obdachlose, die unter den Brücken oder im Wald schlafen und leben. Aber auch wenn noch eine Wohnung da ist, kann das Geld zu knapp sein, die Einsamkeit überwältigen, mühsames Kochen überfordern. Für diese Menschen wollen unsere Kirchengemeinden im ökumenischen Zusammenhalt da sein. EDEKA Götze unterstützt die Warme Mahlzeit mit Lebensmittelspenden; Geldspenden werden für ergänzenden Einkauf benötigt. Wenn Sie mithelfen wollen, ob durch tätiges Anpacken oder durch finanzielle Zuwendungen, schreiben Sie bitte an warmemahlzeit@kirchengemeindewannse.de Alice von Podbielski-Stellpflug Waldraute Hölter

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Weltgebetstag 2018 Viele Jahre lang hat Ingrid Hackbarth Menschen aus unseren drei Wannseer Kirchengemeinden (Baptisten, Katholiken, Protestanten) zusammengebracht und im Alten Schulhaus immer montags zwischen Januar und März freundlich beherbergt. Das waren sehr schöne Vorbereitungstreffen für den Weltgebetstag. In diesem Jahr hat sie sich nun von ihrem Amt verabschiedet. Wir sagen Danke, liebe Ingrid, und bemühen uns, die Vorbereitungen in Deinem Sinne weiterzuführen. Der nächste Weltgebetstag findet am 2. März 2018 statt. Im Fokus steht Surinam, ein kleines Land im Norden Südamerikas. Gesucht sind Frauen, die Lust haben, den Gottesdienst vorzubereiten. Wir orientieren uns dabei an der Gottesdienstordnung, die von Frauen in Surinam erarbeitet wurde. Das Thema heißt: „Gottes Schöpfung ist sehr gut“. Die Ökumene steht hier im Vordergrund. So freuen wir uns auch diesmal wieder über eine gute Zusammenarbeit in den drei christlichen Wannseer Gemeinden. Das erste Treffen findet am Montag, 22. Januar 2018 um 19 Uhr im Alten Schulhaus statt. Herzlich Willkommen! Für das Weltgebetstags-Team Martina Schröder

Liebe – einfach göttlich

Ökumenische Bibelwoche 2018 Das Hohelied ist ein besonderes Bibelbuch. Kein einziges Mal wird das Wort „Gott“ in diesem Buch erwähnt. Liebeslieder werden ausgetauscht und dabei hat eine Frau mehrheitlich das Wort. So widmen wir diesem ungewöhnlichen Buch die Ökumenische Bibelwoche 2018. Von Mittwoch bis Freitag, 24.-26. Januar 2018 treffen wir uns um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Pfarrer aus unseren drei christlichen Gemeinden am Wannsee werden an den Abenden Teile des Buchs vorstellen. Wir laden Sie herzlich zum Kennenlernen und zum Austausch des Geshörten ein. Seien Sie neugierig! Pfr. Jens Jacobi


17. Juni 1953 – Zeitzeugen gesucht Von Straßenlärm umtost, von wuchernden Grünpflanzen fast bedeckt und von Baustellen eingekreist, befindet sich am Rande unseres Gemeindegebietes ein einzigartiges Mahnmal. Auf der Brücke zum Autobahnkreuz Zehlendorf steht die einzige originäre Gedenkstätte, die an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und an dessen Opfer erinnert. 65 Jahre werden im nächsten Sommer seit dem Aufstand vergangen sein. Für uns Grund genug an diesen Tag zu erinnern. Gemeinsam mit der Gemeinde Nikolassee wollen wir mit geistlichen und kulturellen Veranstaltungen an die Ereignisse erinnern und die Folgen bedenken. Dazu suchen wir Zeitzeugen. Sind Sie selbst damals Zeuge des Geschehens geworden oder kennen Sie Menschen, die in Berlin oder anderen Städten der DDR die Entwicklungen verfolgen konnten und über diese Tage berichten können? Dann schreiben Sie mir. Gerne per Mail an pfarrer@kirchengemeinde-wannsee. de oder per Post über die Küsterei. Pfr. Jens Jacobi

Die erste Fahrradrikscha - eine erfolgreiche Saison! Von Anfang Mai bis Mitte Oktober war die Rikscha im Einsatz. Dank vielen Einzelspendern aus der Wannseer Bevölkerung konnte die Rikscha angeschafft werden. Zwölf Freiwillige wurden im Rikschafahren geschult. Sechs davon fuhren regelmäßig ältere Menschen, besonders aus den Seniorenwohnheimen, in 59 Einsätzen. So konnten in diesem Jahr 287 Fahrgäste transportiert werden. Alle Rikschapiloten sind sich einig, dass dies ein wunderbares Ehrenamt ist, denn unser Angebot wurde mit großer Dankbarkeit und Freude angenommen. Endlich sind die Uferwege der Insel wieder erreichbar. So ist immer die Freude groß mit der Rikscha am Ufer der Havel, des Wannsees, gegenüber der

Pfaueninsel, am Teltowkanal oder gar im Neuen Garten am Jungfernsee entlang fahren zu können. Hier sei nochmals allen gedankt, die sich an der Finanzierung der Rikscha beteiligten. Gerne darf unser Team der RikschaPiloten wachsen. Sprechen Sie mich an und Sie bekommen eine Schulung und werden fit im Rikschafahren für die nächste Saison. Diakonin Indra Wiesinger

Das Wunder im Sturm Xavier am Polesee

Ist denn das zu glauben?

Bild vom Bundesarchiv, B 285 Bild-14676 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index. php?curid=5338538

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2018!

Auf dem Bootshausgelände am Polesee ereignete sich am 10. Oktober im Orkan Xavier Unglaubliches. Im Bauwagen, der als Werkstattwagen dient, wurde am Nachmittag noch gearbeitet. Als der Wind an Stärke zunahm, verließ der unermüdlich Werktätige seine Bude, um sich nun doch in „Sicherheit“ zu bringen. Kurz darauf kappte Xavier der alten Weide, welche hinter dem Bauwagen stand, die Krone. Der mächtige Stamm fiel auf den Bauwagen und ließ darinnen keine Tasse, kein Werkzeug und kein Blatt Papier auf dem anderen. Was fand Herr E. vor, als er nach dem Sturm seinen demolierten Bauwagen betrat? – Zu seinen Füßen lag sein eingerahmter Konfirmationsspruch aus dem Buch Jesaja, Kapitel 40; Vers 10: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit“. Diakonin Indra Wiesinger

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Seit August 2015 leben geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan, Iran, den kurdischen Gebieten sowie aus Ost- und Westafrika in Wannsee. In den beiden Erstaufnahmeeinrichtungen Am Großen Wannsee und Zum Heckeshorn sind aktuell knapp 300 besonders schutzbedürftige Menschen untergebracht, darunter viele Kinder. Im Laufe des kommenden Jahres wird das Bettenhaus der ehemaligen Lungenklinik zu einer Gemeinschaftsunterkunft umgebaut. Dann werden die Menschen sich dort in eigenen Küchen selbst versorgen können. Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Wannsee wird von der evangelischen, der evangelisch-freikirchlichen und der katholischen Kirchengemeinde gemeinsam im Ökumenischen Willkommen Wannsee organisiert. Zu den Aktivitäten gehören Deutschunterricht, Einzel- und Kinderbetreuung, Freizeitaktivitäten, Begegnungscafé am Mittwoch, Nähstube, Kleiderkammer, Freitagstreff und Alltagsbegleitung. Möchten Sie sich engagieren oder im den ÖWW-Infobrief per E-Mail erhalten? Dann nehmen Sie zu uns Kontakt auf! ÖWW-Koordinatorin: Saskia Helbig, Tel.: 80 10 97 63, Mobil: 0160/50 87 422 (Di-Do, 10-16 Uhr) E-Mail: oeww@kirchengemeinde-wannsee.de; Web: www.oeww-berlin.de

Hier stehen wir: Das ÖWW geht in sein drittes Jahr. Was erwartet uns? Auf dem Gelände der ehemaligen Lungenklinik Heckeshorn stehen erhebliche Änderungen an. Mit dem Um- und Ausbau vorhandener Gebäude sollen vor allem Gemeinschaftsunterkünfte geschaffen werden, also selbständige Wohneinheiten, in denen sich die Flüchtlinge selber versorgen können. Das beendet einen Zustand, der vor allem die Familien während ihrer oft mehrjährigen Unterbringung in den sog. „notbelegten Erstaufnahmen“ belastet hat, die eigentlich nur für wenige Monate nach der Ankunft gedacht waren. Aber auch Ersatz für die durch Umbau verlorengehenden Erstaufnahme-Plätze soll geschaffen werden. Insgesamt sollen nach den Informationen des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) in Heckeshorn maximal 764 Wohnplätze für Flüchtlinge entstehen, davon 520 für Selbstversorger und 244 Plätze in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Unter den Flüchtlingen werden voraussichtlich wieder viele Familien und Kinder mit besonderer Schutzbedürftigkeit sein. Mit den Bauarbeiten soll im Frühjahr 2018 begonnen werden. Wenn alles zügig geht, rechnen wir frühestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 mit einem allmählichen Zuwachs. 764 ist zwar gegenüber den jetzt hier untergebrachten knapp 300 Menschen eine deutlich höhere Zahl, aber doch nicht so hoch wie manche Zahlen (bis zu 3000), die früher mal im Raume

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standen und teilweise immer noch umhergeistern. Wir im ÖWW sehen angesichts der neuen Zahlen keinen Grund zur Verzagtheit. Wir werden vielmehr damit fortfahren, den neuen Nachbarn dabei zu helfen, sich möglichst schnell in unserer Gesellschaft zurechtzufinden und aktiv an ihr teilzuhaben. Wir sehen aber auch die Herausforderung, die nicht nur in der höheren Zahl, sondern auch in einem erweiterten Betreuungsbedarf liegt. Dieser wird sich stärker als bisher auf individuelle Bedürfnisse richten: Arbeit, Schule, Ausbildung, weiterhin auch die Wohnungssuche. Hierzu bedarf es der Kenntnis von Regeln, von Akteuren und Netzwerken, es bedarf der Betreuung von Familien, von Einzelnen, von Schulkindern und Lehrlingen. Haben wir genügend Ehrenamtliche und ist unsere Arbeit gut genug organisiert, dass die anstehenden Aufgaben von möglichst vielen Schultern getragen werden können? Wie kann es gelingen, die Anteilnahme und Spendenbereitschaft der Wannseer längerfristig lebendig zu erhalten? Wie können wir die Bereitschaft wecken oder stärken, geeigneten Wohnraum zu tragbaren Bedingungen anzubieten? Welchen Beitrag können wir leisten, dass die neuen Bewohner stärker mit unserer gesellschaftlichen und politischen Verfasstheit vertraut werden, mit unserer Streitkultur und unserer Art, mehrheitliche Entscheidungen vorzubereiten und dann auch zu akzeptieren? Tun wir genug und tun wir das Richtige, um die Haltung einer friedlichen, freundlichen

Nachbarschaft (es ist die Haltung einer übergroßen Mehrheit der Wannseer) zu unterstützen und zu stärken und sie vielleicht etwas mehr aus der Distanziertheit herauszuholen? Das Jahr 2018 werden wir dringend benötigen, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Helfen Sie uns dabei! Melden Sie sich, auch wenn Sie keine großen Aufgaben übernehmen können. Auch Ihre Ideen, Ihr Rat sind uns wichtig. Gönnen Sie sich die Erfahrung einer inspirierenden Zusammenarbeit mit Menschen, die, bei aller Unterschiedlichkeit im Einzelnen, im gutwilligen Einsatz für eine große und langfristige, gesellschaftliche und menschliche Aufgabe verbunden sind. Helmut Krech

Gemeinsam engagiert Beim ÖWW-Plenum am 6. November wurde erneut sichtbar, wie stark nach wie vor die Gemeinschaft der Ehrenamtlichen im ÖWW ist. Über 30 Aktive kamen in unserem Gemeindesaal zusammen, um sich gegenseitig zu in-


formieren und auszutauschen. Die Integrationsbeauftrage des Bezirks, Laura El-Khatib sowie die Abteilungsleiterin des Betreibers CJD, Dr. Jutta Aumüller waren unsere Gäste. Bei Brot und Käse, Wasser und Wein kamen alle schnell ins Gespräch. So unentbehrlich die Integrationsarbeit der Ehrenamtlichen ist, so wertvoll ist auch der Erfahrungsaustausch. Über neue Gesichter freuen wir uns! Der nächste Termin wird auf der Homepage bekannt gegeben. Saskia Helbig

war eine gute Idee, das Format zu ändern. Keiner muss mehr in der Küche schuften, alle Geflüchteten können an den Spielen und Gesprächen teilnehmen, keiner wartet auf das Essen. Ich wünsche mir und den Ehrenamtlichen, dass das Freitagstreffen in der neuen Form weiter so gut angenommen wird. Zögern Sie nicht und besuchen Sie die Baptisten an jedem 3. Freitag im Monat von 17-20 Uhr. Für Gesprächspartner, Spiele (auch für Kinder), Kaffee, Tee, Süßes und Salziges ist gesorgt. Der nächste Termin ist – außerplanmäßig – der 8. Dezember. Bis dahin! Reinhard Meißner

Wer wird gebraucht? Die Betreuung der Kinder in den Spielzimmern der Unterkünfte ist eine besonders sinnstiftende Arbeit. Es ermöglicht außerdem den Müttern am Deutschunterricht teilzunehmen. Wenn Sie zwei Stunden pro Woche Zeit haben und an dieser Aufgabe interessiert sind, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Spielen beim ÖWW-Freitagstreff Das Freitagstreffen in der Baptisten-Gemeinde Wannsee hat sich vom „KochEvent“ zum Spiele- und Gesprächstreff gewandelt. Bisher wurde bei dem Treffen im Gemeinderaum der Baptisten an der Königstrasse an jedem 3. Freitag im Monat von Geflüchteten und Helfern gekocht. Es waren sehr leckere Gerichte, der Aufwand für die Ehrenamtlichen und die Köche und Köchinnen war aber nicht unerheblich. Es musste eingekauft, vorbereitet und hinterher die Küche wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden. Was tun, sprach Zeus? Die Ehrenamtlichen überlegten sich zusammen mit Pastor Matthias Drodofski ein neues Format: den Spiele- und Gesprächsnachmittag. Das erste Freitagstreffen dieser Art fand am 20. Oktober statt. Als ich um 17:30 Uhr kam, waren die Besucher schon eifrig beim Spielen. An einigen Tischen wurden Gespräche geführt. Ich habe mich selber im „Kniffel“ versucht – es hat Spaß gemacht. Es

Landessynode der EKBO

25. bis 28. Oktober 2017 Die Landessynode stand im Zeichen der Friedensethik und des Abschlussberichtes der Strukturkommission. Auftakt war der Gottesdienst in der sehenswerten St.-Gertraud- Kirche in Frankfurt/Oder. Der Oberbürgermeister wies in seinem Grußwort auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Slubice/Polen mit gemeinsamen Ratssitzungen hin. Zum Thema Frieden wurde folgender Beschluss gefasst: „…treten wir ein für Gewaltfreiheit, für den Vorrang ziviler Konfliktbearbeitung, für strenge Kriterien im Falle „rechtserhaltender Gewalt“, für Vertrauensbildung,…,für die Bewahrung der Schöpfung und für eine gerechte Weltfriedensordnung.“ Zum Abschlussbericht der Strukturkommission: Ausgehend von der gesicherten Annahme des Rückgangs der Kirchensteuereinnahmen von 25% bis zum Jahr 2025 wird die Spardiskussion in die Priorisierung auf wenige Handlungsbereiche, denen entsprechende Haushaltsansätze zugeordnet werden, eingehen (bei proportionaler Kürzung der Mittel für die Handlungsbereiche entsprechend der Kirchensteuerentwicklung). Zum Nachlesen aller Beschlüsse: www.ekbo.de/wir/landessynode.html Rainer Breithaupt

Foto: Thorsten Wittke

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Reformationsjubiläum-Vorbei Was bleibt und wie geht es weiter?

In der Nacht zum Reformationstag haben etwa 100 Jugendliche 15 selbst formulierte Thesen an alle Kirchgemeindetüren in Berlin angebracht. Die #rEJBOmation-Thesen im Wortlaut: 1. Christliche Kirche ist Gemeinschaft von Menschen im Glauben und Zweifel. 2. Wir brauchen Raum, um Gott zu begegnen. In dieser Gottesbeziehung entwickelt und stärkt sich Glaube. 3. Uns fehlen Möglichkeiten, um uns über den eigenen Glauben und die persönliche Gottesbeziehung auszutauschen. 4. Wer zweifelt ist kein schlechter Christ. Indem man sich mit seinem Zweifel auseinandersetzt, kann der eigene Glaube wachsen. 5. Wir haben in der Gemeinde keinen Raum zum Zweifeln. Warum darf Glaube nicht hinterfragt werden? 6. Glaube und Zweifel ist für viele ein sensibles Thema, über das man nicht mit jedem sprechen kann. Immerhin in den Gemeinden muss das doch möglich sein! 7. Wir müssen uns für unseren Glauben nicht schämen. Wir erwarten, dass wieder offen von Gott geredet wird. 8. Nichts hat seine Begründung darin, dass es schon immer so war. Um in der Gemeinschaft wieder ins Gespräch über Glaube und Zweifel zu kommen, brauchen wir unterschiedliche, ungewöhnliche und immer wieder neue Formen des Austauschs. 9. Der klassische Gottesdienst ist nur ein Weg, sich gemeinsam Gott zu nähern. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten für gelebte Gottesbeziehung, für die wir offener sein sollten. 10. In der Kirche hören wir viele Begriffe, die sonst niemand benutzt. Über Glaube und von Gott sollte in alltäglicher Sprache gesprochen werden.

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11. Es sollte mehr Humor im Umgang mit dem Glauben erlaubt sein. Was Spaß macht, steht meistens im Verdacht, nicht gottgefällig zu sein. 12. Meistens geht es in Kirchengemeinden um die Erledigung von Aufgaben. Unsere Aufgabe als Kirche ist vielmehr, uns gegenseitig im Glauben und in der Gottesbeziehung zu helfen. 13. Die evangelische Kirche ist ohne Visionen. Sie ist in ihren Strukturen gefangen, ohne sich mit den wirklich wichtigen Fragen zu beschäftigen. 14. Ämter in der Kirche müssen wieder als Dienst an den anderen und nicht als Herrschaft über andere verstanden werden. 15. Wir junge Menschen bringen neuen Schwung in die Gemeinde. Mit unseren Ideen sind wir aber häufig unerwünscht. Wir wünschen uns mehr Akzeptanz und mehr Möglichkeiten, unsere Ideen in der Gemeinde einzubringen.

Von Menschen unserer Gemeinde   Getauft wurde: Lennard Neubauer Lua Torno Lenya Raack Johanna Charlotte Arwe

  Bestattet wurden: Gabriele Lersch, 70 Jahre Peter Kientopf, 69 Jahre Elsa Springer, 83 Jahre

Trauercafé

Liebe EJBO, ich danke Euch für diesen Anstoß mit den Thesen, die ihr formuliert und den Gottesdienst, den ihr gestaltet habt. Reformationsjubiläum war eben nicht nur ein Datum, oder ein Reformationsfest, ein Reformationssommer (wie wir ihn in diesem Jahr in Wittenberg erleben konnten) oder Event mit Pop-Oratorium für Zigtausende oder Themenausstellungen im ganzen Land. Dank Euch Jugendlichen denke ich darüber nach, wie und was dazu hilft eine enge Gottesbeziehung zu entwickeln. Wo hilft hier die Kirche und wo hindert sie? Ihr seid Klasse und ich bin froh, dass wir Euch haben. Eure Diakonin Indra Wiesinger

Sie trauern um einen nahen Menschen. Wir möchten Ihnen in dieser Situation helfen, so gut wir das können. Durch einen kurzen thematischen Impuls, Raum zum Austausch mit Menschen in ähnlicher Situation und mit dem Angebot der Seelsorge. Das Trauercafé wird von Angelika Behm geleitet. Donnerstag, 7. Dezember, 16 Uhr Adventsfeier für Trauernde Donnerstag, 4. Januar, 16 Uhr Mit Erich Kästner fragen wir: „Wird’s besser, wird’s schlimmer?“ Donnerstag, 1. Februar, um 16 Uhr Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland – Was habe ich geerbt und wie habe ich geerbt? Veranstaltungsort: Kirche am Immanuel Krankenhaus Königstr. 66, Berlin-Wannsee Ansprechpartnerin Angelika Behm Tel. (030) 805 05 702


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Unsere Gottesdienste Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz sonntags 10 Uhr

Wir sind für Sie da

Pfarrer Andreaskirche Lindenstraße sonntags 11 Uhr

Sonntag, 3. Dezember 1. Advent Familiengottesdienst Pfarrer Jens Jacobi

Sonntag, 10. Dezember 2. Advent Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Ute Bindemann

Sonntag, 17. Dezember 3. Advent Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jens Jacobi

Mittwoch, 13. Dezember 18 Uhr Taizé-Andacht Pfarrer Jens Jacobi, Ulrich Hansmeier Stefan Gehlen

Sonntag, 24. Dezember 4. Advent | Heilig Abend 14.30 Christvesper für Familien mit kleinen Kindern Pfarrer Jens Jacobi und Kindergarten-Team 15.30 Andacht mit Bildbetrachtung A. und M. Swarzenski 17.00 Christvesper mit Musik Pfarrer Claus Marcus 23.00 Christnacht mit Camerata Wannsee Pfarrer Jens Jacobi

Sonntag, 24. Dezember 4. Advent | Heilig Abend 15.30 Christvesper mit Krippenspiel Pfarrer Jens Jacobi Konfirmanden 17.00 Christvesper mit Krippenspiel Pfarrer Jens Jacobi Konfirmanden 18.30 Christvesper Prof. Bernd Schipper

Dienstag, 26. Dezember 2. Weihnachtstag Gottesdienst Pfarrer Jens Jacobi Sonntag, 31. Dezember 18 Uhr Silvester Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jens Jacobi Sonntag, 7. Januar 1. Sonntag nach Epiphanias Gottesdienst Pfarrer Jens Jacobi Sonntag, 21. Januar letzter Sonntag nach Epiphanias Gottesdienst Pfarrer Jens Jacobi Sonntag, 4. Februar Sexagesimae Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jens Jacobi

Montag, 25. Dezember 1. Weihnachtstag Weihnachtsgottesdienst Pfarrer Bernhard Haeslopp Montag, 1. Januar Neujahr Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jens Jacobi Sonntag, 14. Januar 2. Sonntag nach Epiphanias Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Claus Marcus Mittwoch, 17. Januar 18 Uhr Taizé-Andacht Pfarrer Jens Jacobi, Ulrich Hansmeier Stefan Gehlen Sonntag, 28. Januar Septuagesimae Familiengottesdienst Pfarrer Jens Jacobi

Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe Sonntag 15 Uhr Gottesdienst im Seniorenzentrum „Haus am Schäferberg“ Königstraße 25-27 Mittwoch, 13. Dezember und 10. Januar | 10.15 Uhr | Pfarrer Jens Jacobi Gottesdienst im Seniorenheim „Haus Hartwig“ Dorotheenstraße 2, Kohlhasenbrück | 10 Uhr Donnerstag, 14. Dezember Pfarrer J. Jacobi und 18. Januar Diakonin I. Wiesinger

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Jens Jacobi Tel: 64 49 22 53 pfarrer@kirchengemeinde-wannsee.de

Küsterei

Karin Putzke Schuchardtweg 5, 14109 Berlin Tel: 805 16 50, Fax: 805 21 70 kuesterei@kirchengemeinde-wannsee.de Dienstag und Freitag 9.30-13 Uhr Mittwoch 13-17 Uhr Konto für Einzahlungen an die Gemeinde: Ev. Kirchengemeinde Wannsee Evangelische Bank eG Kiel IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99 BIC: GENODEF1EK1, Bei Einzahlungen unbedingt vermerken: Zweckbestimmung, z.B. Gemeindearbeit

Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Alice v. Podbielski-Stellpflug Tel: 805 16 50 gkr@kirchengemeinde-wannsee.de

Vorsitzende des Gemeindebeirates Waldraute Hölter Tel: 805 17 07 beirat@kirchengemeinde-wannsee.de

Diakonin

Indra Wiesinger Tel: 0151-20 22 19 66 diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de

Kirchenmusik

Katharina Böttcher Tel: 805 16 50 kirchenmusik@kirchengemeinde-wannsee.de

Koordinatorin ÖWW

Saskia Helbig Tel: 0160 508 74 22 oeww@kirchengemeinde-wannsee.de

Senioren im Alten Schulhaus Erika Givens

Tel: 805 40 59

Evangelischer Kindergarten Wannsee

Leitung: Kathrin Würtz Tel: 80 10 97 62 kindergarten@kirchengemeinde-wannsee.de Sprechzeiten 14-15.30 Uhr; Froschgruppe und Igelgruppe (2 bis 4jährige) Tel: 80 10 97 62 Bärengruppe (4 bis 6jährige) Tel: 80 10 97 64

Förderverein des Evangelischen Kindergartens „Kinderspielkreise e.V.“

kinderspielkreise@kirchengemeinde-wannsee.de Information und Anmeldung zur Babygruppe und Eltern-Kind-Gruppe (1-2 Jahre)

Förderverein der Gemeinde

Dr. Michael Jenne Tel: 805 24 62 Joachim Zobel Tel: 805 15 17 foerderverein@kirchengemeinde-wannsee.de

Stiftung der Gemeinde

F. Tangermann (Vorstand) Tel: 805 55 58 R. Breithaupt (Kuratorium) Tel: 805 33 05 stiftung@kirchengemeinde-wannsee.de

Die Kontonummern des Fördervereins und der Stiftung finden Sie auf Seite 2

Wannseebote Dezember 2017 | Januar 2018  
Wannseebote Dezember 2017 | Januar 2018  

Nachrichten der Evangelischen Kirchengmeinde Berlin-Wannsee

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