Page 1

WANNSEEBOTE

NACHRICHTEN DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE BERLIN-WANNSEE

64. Jahrgang

August | September 2016

Kirchenbausteine

Im Urlaub gehe ich gern in eine fremde Kirche. Ich möchte aus meinem gewohnten Alltag herauskommen und Neues entdecken. Wenn sich mir eine Kirchentür öffnet, erzählt solch ein Raum, wie die Menschen, die hier leben, ihren Glauben verstehen. Was wird mir dort begegnen? Oft ist der Innenraum einer Kirche wie eine eigene Welt. Bunte Fenster tauchen alles in ein eigenes Licht. Gibt es viele Seitenaltäre, oder konzentriert sich alles auf einen Mittelpunkt? Ist der Altar sichtbar oder durch eine Bilderwand verdeckt? Manche Räume sind üppig dekoriert, andere schlicht und klar. Immer ist solch eine Kirche ein Ort, wo ich auch zur Ruhe kommen kann. Es gibt einen Moment der Stille. Was ich aus meinem Familien- oder Arbeitsalltag mitgenommen habe, kann ich hier noch einmal auf andere Weise hinter mir lassen. Schön, wenn es die Möglichkeit gibt, bei einem Gebet eine Kerze zu entzünden. So kann ich leichter den Schritt nach Außen gehen. Gewohntes mit anderen Augen zu sehen, diese Möglichkeit bietet ein Urlaub. Man gewinnt Abstand, um für sich zu entscheiden, was man in seinen Familien- oder Lebensalltag weiter mit-

nehmen möchte und was anders werden kann. Nach der herzlichen Verabschiedung von Pfarrer Michael Raddatz gibt es für die Kirchengemeinde Wannsee solch einen „Sommerurlaub“, der durch die längerfristige „Vertretungssituation“ auch die Möglichkeit bietet, sich auf andere Pfarrer oder Pfarrerinnen einzustellen. Beim letzten Konfirmandentag haben die Jugendlichen ihre eigene Kirche gebaut. Wir haben das Thema: „Kirche und Gemeinde“ behandelt. Dabei wurden Pappkartons als „Kirchenbausteine“ gestaltet. Was macht für mich eine Kirche aus? Was ist in einer Gemeinde wichtig? Keine leichte Frage für die Jugendlichen. Eigentlich haben Kirchengebäude ja immer wieder gleiche oder ähnliche Grundbausteine. Da ist ein Altar, ein Taufbecken, eine Kanzel oder Lesepult, ein Turm, oft eine Orgel u.s.w., aber die jeweilige Gestaltung oder Anordnung macht deutlich, wie viel Geschichte eine Rolle spielt oder welch eigene Ideen in dieser Gemeinde lebendig sind. Im Grunde ist es auch die Frage, die in Wannsee mit dem neuen Pfarrer zu beantworten ist. Die „Pappkirche“ der Konfirmanden hatte zwischen vielen bunten Fenstern,

Symbolen und Bildern eine sehr große Tür. Auf ihr stand: “Jesus spricht, ich bin die Tür.“ Ich fand es schön, dass diese Tür den größten Baustein bildete. Eine große Tür, die einlädt zum Glauben. Eine große Tür, an deren Eingang schon Jesus selbst mich begrüßt. Es bleibt dabei nicht nur für Konfirmanden die Aufgabe, sich einladen zu lassen. Jesus sagt: „Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.“ Dies Angebot gilt. Unsere „Kirchenbausteine“ gestalten dazu das Gebäude, das bleibt die Aufgabe über den „Sommerurlaub“ hinaus. Und wer dann in seinem Urlaub in eine fremde Kirche eintritt, kann gern neue „Kirchenbausteine“ mitbringen, quasi als Souvenir. Ihr Pfarrer Hartmut Kluchert

Aus dem Inhalt Veranstaltungen Erntedankfest 2016 Neues aus dem GKR GKR-Wahl Goldene Konfirmation Herbstlaubaktion Herbstkonzert Ein besonderer Gottesdienst Duo Gott sei Dank Ein Geburtstagsfest Kinderbibeltag: Trost Aktivitäten im ÖWW Freitagsteffen Kleider machen Leute „Tumbas Traum“ Ökum. Segnungsgottesdienst Menschen unserer Gemeinde Trauercafé Unsere Gottesdienste Wir sind für Sie da

2 3 4 4 5 5 6 6 7 8 8 9 10 10 11 11 12 12 12 16 16

1


Veranstaltungen August | September 2016

Montag 5. September 16 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Dienstag 6. September 19 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Donnerstag 8. September 15.30 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Sa. u. So 10. | 11.Sep. 12-18 Uhr

Kirche am Stölpchensee Altes Schulhaus

Tag des Offenen Denkmals siehe Kasten Seite 6

Samstag, 17. September 14 - 16 Uhr

Gemeindehaus Schuchardtweg 5

Baby- und Kinderbasar siehe unten

Donnerstag Gemeindehaus 29. September Schuchardtweg 5 20 Uhr Sonntag 2. Oktober

Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz

Puppentheater Petersson und Findus (neue Geschichte) Eintritt 6 €, mit Flyer 5€ „Parteien im Gespräch“ - Abgeordnetenhauswahl Kandidaten sind angefragt Geburtstagskaffee für unsere Senioren Anmeldung in der Küsterei unter 805 16 50

Ökumenischer Gesprächskreis „Verschiedene Formen des Atheismus in Deutschland“ – mit Dekan i.R. Hansjörg Ehrke Erntedankfest 10 Uhr Familiengottesdienst anschließend Fest rund um die Kirche

Die Vorbereiter des Erntedankfestes treffen sich am Dienstag, den 6. September 2016 um 10.30 Uhr im Alten Schulhaus. Um zahlreiches Erscheinen bitten Alice v. Podbielski-Stellpflug und Waldraute Hölter Für das Kuchenbuffet am Erntedankfest freuen wir uns über Kuchenspenden, die vor dem Gottesdienst am 2. Oktober im Alten Schulhaus abgegeben werden können.

Parteien im Gepräch Dienstag, 6. September 19 Uhr Gemeindehaus, Schuchardtweg 5

Baby- und Kinderbasar am Samstag, den 17. September 2016 14.00-16.00 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Wannsee Schuchardtweg 5 Information & Standanmeldung:

Podiumsdiskussion mit Vertretern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien

FÖRDERVEREIN der Ev. Kirchengemeinde Wannsee e.V.

Berliner Volksbank, BIC BEVODEBB IBAN DE67 1009 0000 1872 8240 02 für Spenden und Beiträge Dr. M. Jenne (Vorsitzender) Tel: 805 24 62 J. Zobel (2. Vorsitzender) Tel: 805 15 17

babybasar@kirchengemeinde-wannsee.de Standgebühr 6€ und ein selbstgebackener Kuchen oder 15€ ohne Kuchen Kinderspielkreise in der Ev. Kirchengemeinde Wannsee e.V.

Redaktionsschluss für Oktober | November 2016: 3. September 2016 E-Mail der Redaktion: wannseebote@kirchengemeinde-wannsee.de

2

Stiftung für die Ev. Kirchengemeinde Wannsee Berliner Volksbank, BIC BEVODEBB IBAN. DE52 1009 0000 2294 6990 00 Zweck: Zustiftung oder Spende Diakon/in R. Breithaupt (Kuratorium) Tel: 805 33 05 F. Tangermann (Vorstand) Tel: 805 55 58 Impressum: Herausgeber: Gemeindekirchenrat Wannsee; Verantwortlich für den Inhalt: D. Breese, D. Hattenhauer, W. Hölter, I. Waßerroth Anzeigen: Küsterei, Schuchardtweg 5, 14109 Berlin, Tel. 805 16 50 Druck: Gemeindebriefdruckerei; Groß Oesingen


Erntedankfest 2016

Sonntag, 2. Oktober 2016 10 Uhr Familiengottesdienst in der Kirche am Stölpchensee anschließend Gemeindefest rund um die Kirche Unser Spendenprojekt: Rubinas 400 Kinder 6700 km von hier in Lahore | Pakistan, nahe der indischen Grenze, lebt Rubina Ramzan, die zur christlichen Minderheit des Landes zählt. In den 90er Jahren begann sie in ihrem Wohnzimmer die verwaisten Kinder aus ihrer Verwandtschaft zu unterrichten. 1999 waren es schon 57 Kinder aus armen Familien und Straßenkinder. So beschloss Rubina zusammen mit ihrer Familie eine Schule zu gründen. Die Miracle School – die Wunderschule Mit ihrem uneigennützigen Engagement, ihrem mitreißenden Optimismus, ihrem starken Glauben und mit nur geringem finanziellen Hintergrund konnte sie 2003 eine Schule in der Stadt eröffnen, in der jetzt 400 Kinder aus ärmsten Verhältnissen eine gute Schulbildung und, so oft es geht, eine warme Mahlzeit erhalten. Für diese Kinder hat sich das Leben erhellt und eine Perspektive bekommen.

Im Umland von Lahore befinden sich viele Ziegeleidörfer, in denen christliche Familien leben und arbeiten. Die Lebensbedingungen dort sind von besonderer Armut und existentieller Not geprägt. 2007 gründete sie auch dort eine Schule, die von 200 Kindern besucht wird. Unterricht ist von 8 – 12 Uhr. Davor und danach müssen die Kinder auf dem Ziegeleifeld mitarbeiten. Nach dem 10monatigen Aufenthalt der Vereinsvorsitzenden Ulrike Kochan in Pakistan 2005/2006 gründete sie im August 2007 mit Freunden den Verein „Rubinas 400 Kinder“ e.V., der seitdem die Arbeit von Rubina mit Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Projekten und Märkten unterstützt. Alle Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich, das gesamte eingenommene Geld wurde in den vergangenen Jahren z. B. für Schulessen, Lehrerfortbildungen, Feste, Lebensmittelrationen und Stipendien für Schulabgänger eingesetzt. Ausserdem wurden Nähzentren eingerichtet, in denen Frauen und Mädchen viele textile Techniken lernen und sich damit zusätzlich etwas Geld verdienen können. Neue Herausforderungen Den finanziellen Rückhalt für die Grundfinanzierung der Schulen in Höhe von monatlich 3.300 € bekam Rubina in 10 Jahren bis zum März 2015 von einer Stiftung, die ein englischer Pastor ins Leben gerufen hatte. Diese endete zugunsten anderer Projekte. Damit stand die Existenz der Schulen auf dem Spiel. Unser Verein hat sich seitdem der Herausforderung gestellt, die gesamten Grundsicherungskosten von monatlich 3300 € zu tragen – mit der Hilfe vieler Menschen und Aktivitäten. Wir sind sehr dankbar, dass Ihre Gemeinde entschieden hat, das Sie uns mit dem Spendenprojkt vom Erntedankfest bis zum Weihnachtsmarkt unterstützen wollen! Rubinas Erfolge sind wunderbar So haben inzwischen über 70 Schulabgänger/innen ein Studium aufgenommen bzw. abgeschlossen, andere haben einen Beruf erlernt und finden ihren Weg hinaus aus den sklavereiähnlichen Ziegeleien! Ulrike Kochan Ansprechpartnerin in Deutschland für das Rubinas 400 Kinder - Projekt Ab sofort sind Überweisungen an das Konto der Ev. Kirchengemeinde Wannsee IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99 mit dem Zweckvermerk „Spendenprojekt Rubinas 400 Kinder“ sehr willkommen!

3


Neues aus dem Gemeindekirchenrat und dem Gemeindebeirat - Juni und Juli 2016 Zur letzten Sitzung mit dem scheidenden Pfarrer Michael Raddatz am 14. Juni war auch der Beirat geladen, um im Hinblick auf die Visitation des Kirchenkreises mit den Fragen zur Jugendarbeit einbezogen zu sein. Zwei Vertreter aus Kleinmachnow befragten die Mitglieder des Beirates und GKRs zur Jungen Gemeinde, zu Konfirmanden, zur Jugendmitarbeiterin und zur Vertretung im Gemeindekirchenrat. Luise Kuhnt, unsere Jugendmitarbeiterin, rief zwei Teamer-Gruppen ins Leben, von den Konfirmanden wird nach dem Konferfahrt-Wochenende ein Gottesdienst gestaltet, die Lesungen in Gottesdiensten sollen mehr von Jugendlichen übernommen werden, ein Jugendprojekt zum Lutherjahr wurde von unserer Stiftung ausgelobt, wozu Luise Kuhnt mit den Jugendlichen eine Idee entwickelt hat. Sonja Böckenholt gab den Vorsitz des Fördervereins Kinderspielkreise e.V. ab. Als ihre Nachfolgerin wird Franziska Pangritz in den Gemeindebeirat berufen. Unsere Baubeauftragte Sonja Böckenholt stellt die Planung des behindertengerechten Zuganges zur Andreaskirche vor mit dem Ziel, im August 2016 einen Förderantrag beim Kirchenkreis zu stellen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf mehr als 50.000 €, so dass versucht werden muss, neben Baumitteln und Spenden auch Fördermittel einzuwerben. Die Termine der Konfirmationen im Jahr 2017 sind mit Pfarrer Kluchert, der den jetzigen Konfirmandenjahrgang leitet, abgestimmt und wie folgt festgelegt: Sonntag, den 07. Mai und Samstag, den 20. Mai 2017 in der Kirche am Stölpchensee, Samstag, den 03. Juni und Pfingstsonntag, den 04. Juni 2017 in der Andreaskirche – der Pfingstgottesdienst wird ausnahmsweise in der Andreaskirche gefeiert. Bitte diese Termine und Orte vormerken!

4

Die Kuratorin unseres Kindergartens, Catharina Oerke, berichtet, dass wieder eine externe Evaluation des Kindergartens durchgeführt werden soll, um den Anforderungen des Berliner Bildungsprogramms zu entsprechen. Am 25. September wird wieder an der Brücke zwischen Güterfelde und Wannsee gebaut: Alle Wannseer sind herzlich zum Gemeindefest nach Sputendorf eingeladen! Beginn 14 Uhr. Auf die ausgeschriebene Pfarrstelle bewarben sich sechs Personen. Die Mitglieder des Gemeindekirchenrates sahen sich die Unterlagen an, bekamen die Bewerber von unserem Superintendenten mündlich vorgestellt und setzten nach ausgiebiger Beratung mit ihm drei Kandidaten auf den Wahlvorschlag. Eine Pfarrerin und zwei Pfarrer stellten sich in den folgenden drei Wochen mit je einem Gottesdienst und einer Gemeindeveranstaltung der Gemeinde vor. Am 12. Juli standen die drei Bewerber/ Bewerberin den Gemeindebeiräten und Gemeindekirchenräten Rede und Antwort, so dass nach Beratung der Beirat ein Votum abgeben konnte. In der eine Woche später folgenden Sitzung des GKR trafen die Kirchenältesten folgende Wahl: Pfarrer Jens Jacobi wird ab Herbst/ Winter 2016 neuer Pfarrer in Wannsee sein! Wann der Dienstbeginn genau sein wird, müssen die Superintendenten miteinander verhandeln. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für diese neue Aufgabe in unserer Gemeinde in Wannsee! Wir freuen uns auf das neue Miteinander! Alice v. Podbielski - Stellpflug

Wahl!

Kandidieren Sie doch! Wie schon angekündigt findet am 1. Advent, dem 27. November 2016 die Gemeindekirchenratswahl statt. Der Gemeindekirchenrat, auch kurz GKR genannt, leitet unsere Gemeinde. Er besteht aus acht Gemeindeältesten und einigen Ersatzältesten. Alle drei Jahre wird die Hälfte der Gemeindeältesten für sechs Jahre gewählt. Nach drei Jahren der andere Teil. Im GKR werden alle wichtigen Entscheidungen, wie Personal-, Finanzund Bauangelegenheiten getroffen. Bis Anfang September 2016 können Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen Gemeindeglied und mindestens 18 Jahre alt sein. Verschiedene Fähigkeiten, Interessensgebiete und Fachwissen sind für die Arbeit des Gemeindekirchenrates notwendig. Teamarbeit ist erwünscht. Die Arbeit im Gemeindekirchenrat ist spannend und bereichernd. Der GKR trifft sich einmal monatlich. Wenn Sie Menschen in der Gemeinde Wannsee kennen, die Sie für diese Aufgabe geeignet halten, dann sprechen Sie diese doch einfach an oder melden Sie sich selbst als Kandidat an. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 10 wahlberechtigten Gemeindegliedern unterschrieben sein. Formulare sind über die Küsterei erhältlich oder können auf unserer Internetseite (www. wannseebote.ekbo.de) heruntergeladen werden. Imke Waßerroth


Goldene Konfirmation Zur Feier der Goldenen Konfirmation laden wir herzlich alle ein, die in Wannsee oder in anderen Gemeinden im Jahr 1966 konfirmiert wurden! Der Dankgottesdienst findet am Sonntag, dem 18. September, um 10 Uhr in der Kirche am Stölpchensee statt. Eine Anmeldung in der Küsterei unter 805 16 50 wird erbeten. 1966 wurden in Wannsee konfirmiert: Manfred Steuer Bernd Tschierschke Marlies Eschenbach Sibylle Hoffmann Brigitte Igel Monika Müller Gudrun Neumann Christel Nicksch Gundula Nitzke Margrit Wiese Marina Dargatz Monika Hintz Dagmar Könitzer Kersten Schulte Marina Schultz

Hans-Günter Boesche Jürgen Günther Peter Kindermann Klaus-Dieter Kleinfeld Bernd Laube Fred Mochow Ronald Sorge Andreas Hartmann Jens-Peter Heise Norbert Jacob Wolfgang Letz Klaus Lill Rainer Nicksch Hartmut Sennet Bernd Stephan

Jutta Steiner Birgit Tödt Thomas Hobein Frank Jaschob Thomas Kletschke Olaf Kupsch Bernd-Ulrich Pieschel Jörn Rotkies Jörg Schiffmann Manfred Schulz Karl-Heinz Seehafer Joachim Snell Wolfgang Spahr Nikolaus Spörel Arnim Worms

Es freut sich auf Sie, im Namen der Gemeinde, Dekan i.R. Hansjörg Ehrke

Herbstlaub-Aktion Die Andreaskirche ist auf der linken Seite von hochgewachsenen Linden flankiert, unter denen sich die Kriegsgräber (näheres in der im Gemeindebüro erhältlichen Broschüre) befinden. Die Schönheit dieser Baum-Allee hat leider eine arbeitsreiche Seite. In jedem Herbst beschert sie über mehrere Wochen Blätterteppiche. Deshalb schon jetzt die Bitte um zusätzliche Laubhark-Helfer für die Samstage 22. Oktober und 12. November (vor dem Volkstrauertag) jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr in der Lindenstraße. Übrigens: Die beiden Friedhofsteile rechts und links der Andreaskirche sind städtisch. Wir bedauern als Gemeinde, dass angesichts der geringen Zahl an Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung der Friedhof nicht so gepflegt ist wie viele Besucher es erwarten. Wer beim Laubharken-Einsatz mitmachen möchte, wird gebeten sich im Gemeindebüro, Schuchardtweg 5, zu melden und seine Telefonnummer zu hinterlassen. Kaffee, Tee und Wasser werden den freundlichen Helfern gestellt. Rainer Breithaupt

Kirchenentdeckerfahrt 2016 am 20. August nach Leipzig

Wir waren bereits im Berliner Dom und im Dom zu Brandenburg, im kreiskirchlichen Verwaltungsamt und im Konsistorium in Berlin unterwegs. Die Kirchenentdeckerfahrt 2016, gemeinsam mit den vier Gemeinden Teltow, Babelsberg, Zur Heimat und Wannsee führt nach Leipzig. Hier erwarten uns die Nikolaikirche, Thomaskirche (mit Motette), ein geführter Stadtspaziergang und eine Stadtrundfahrt und natürlich ein Mittagessen in „Auerbachs Keller“. Sind Sie am Sonnabend, dem 20. August dabei? Abfahrt: 7:00 Uhr Gemeinde zur Heimat, Leo-Baeck-Str./Teltower Damm 7:15 Uhr Teltow, Ritterstr. 11 7:45 Uhr Babelsberg, Schulstr. 8c 8:00 Uhr Babelsberg, MendelsohnBartholdy-Str. 12 8:15 Uhr Wannsee, Wilhelmplatz 1 Preis: 49,50 € Rückkehr: 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr Anmeldung bitte bei Ute Bindemann 03328 41942 oder Indra Wiesinger 0151 20 22 19 66 Indra Wiesinger

Kirchenbrücke Wannsee – Güterfelde Wir laden herzlich ein zum Gemeindefest des Pfarrsprengels Güterfelde am Sonntag, den 25. September 2016. Wir beginnen um 14.00 Uhr in der Kirche Sputendorf und feiern auch dort um und bei der Kirche Sputendorf. „Unsere Kirche hat einen Dachschaden“ unter diesem Motto wollen wir auf die notwendigen Bauarbeiten an der Kirche 2017 hinweisen. Pfarrer Hartmut Kluchert

5


Ein besonderer Gottesdienst

Tag des Offenen Denkmals Kirche am Stölpchensee und Altes Schulhaus Sonnabend, 10. und Sonntag, 11. September 2016 12 - 18 Uhr Fliesenbilder von Anneliese Swarzenski im Alten Schulhaus und im Paradiesgarten zeigen ein reizvolles Wechselspiel von gemalten und gewachsenen Naturelementen.

Kaffeepötte gesucht! Zu viele Kaffepötte im Schrank? Für unsere Gemeindefeste brauchen wir immer wieder neue Becher!

Dann die liebevoll gestalteten Taufen mit zehn Paten, die lebendig von den Täuflingen erzählen und Uli Hansmeier, der ein sehr hübsches Musikstück mit den Kindern, die im Kindergottesdienst waren, aufführt. Und ganz am Ende geht Anneliese Swarzenski noch einmal ans Mikrophon und kündigt nach einem Dank an Pfarrer Raddatz an, dass der eben gefeierte, der 72.(!), der letzte Kunstgottesdienst nach mehr als zwölf Jahren sein soll. Ganz biblisch: „Alles hat seine Zeit.“ Ein Schreck für die Gottesdienstbesucher, der sich in protestierendem Gemurmel äußert, aber in herzlichen Beifall übergeht, als Michael Raddatz für die anregenden und begeisternden Bildbetrachtungen und die gute Zusammenarbeit dankt.

Abzugeben im Alten Schulhaus und im Gemeindehaus, Schuchardtweg 5. Herzlichen Dank Waldraute Hölter

Anneliese, Deine höchst interessanten „Vorträge“ werden mir und uns fehlen. Ich wünsche Dir aber, dass Du weiterhin noch lange die Kraft und Begeisterung findest, für die Gemeinde Wannsee da zu sein: im geliebten Paradiesgarten, beim Deutschunterricht im Flüchtlingsheim, der Offenen Kirche am Stölpchensee oder mit Deinen Bildern im Alten Schulhaus. Da wo Anneliese Swarzenski ist, ist die Gemeinde nicht weit. Reinhard Meißner

Herbstkonzert Im November, am Sonnabend, den 5.11. dieses Jahres, wird der Kantatenchor sein Herbstkonzert in der Andreaskirche aufführen. Auf dem Programm stehen die Chorwerke "Meeresstille und glückliche Fahrt" von Ludwig van Beethoven, die „Alt-Rhapsodie“ sowie das „Schicksalslied“ von Johannes Brahms. Gerne begrüssen wir interessierte Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen, die diese wunderbare Musik mit uns erarbeiten und aufführen. Die Proben finden immer am Mittwoch von 19.30-21.30 Uhr im Gemeindehaus im Schuchardtweg 5 statt, vierzehntägig betreut uns eine erfahrene Stimmbildnerin. Erste Probe nach den Ferien am Mittwoch, den 7. September um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Ada Belidis

In der Gemeinde aktive, vierköpfige Familie möchte dauerhaft auf der Wannseeinsel Wurzeln schlagen und sucht Wohneigentum/Haus zum Kauf. Bitte alles anbieten – erfolgreiche Vermittlung wird bedacht. Tel. 0160 9748 8173 Mail: wohneninwannsee@gmail.com

6

Nichts ahnend komme ich kurz vor zehn Uhr in die schon volle Kirche am Stölpchensee. „Ist das voll! Sind die Leute alle wegen Anneliese hier?“, denke ich. Heute ist ja Kunstgottesdienst! Es finden aber auch drei Taufen statt. Nichtsdestotrotz haben sich wieder viele Wannseer und Wannseerinnen eingefunden, um die fachlich fundierte und begeisternde Bildbetrachtung von Anneliese Swarzenski zu erleben. Diesmal erzählt sie vom Evangeliar des Stifts St. Walburga in Meschede, das so kostbar ist, dass es fast immer im Tresor aufbewahrt werden muss. Daraus hat sie zu den Taufen passend die 1000 Jahre alte Buchmalerei „Jesu Taufe durch Johannes“ ausgewählt. Wunderbar, was alles in so einem kleinen Bild zu entdecken ist!

Anzeige


Ein Ausflug im Mai

Duo

War das ein wunderschöner Tag, dieser 12. Mai 2016. Unsere Diakonin, Frau Indra Wiesinger, brachte uns (insgesamt 8 Personen) in einem Kleinbus bei herrlichem Wetter nach Vetschau im Spreewald, das eine besondere Position einnimmt durch die zentrale Lage zwischen dem Biosphärenreservat Spreewald und dem Lausitzer Seenland. Ein einmaliges Bauensemble bietet dort die Wendisch-Deutsche-Doppelkirche aus dem 13. Jahrhundert, die seit dem Jahr 1540 evangelisch ist. In den Jahren 1690/94 erhielt die Wendische Kirche Wand an Wand einen deutschen Anbau, verbunden durch die Sakristei. Dieser „Kirchenzwilling“ ist deutschlandweit einmalig. Vom Vetschauer Ortsteil Raddusch aus haben wir vom neu gestalteten Naturkahnfährhafen (er gilt als Geheimtipp) eine zauberhafte Kahnfahrt fernab von touristischen Routen erleben dürfen. In der Nähe von Burg ließen wir bei Kaffee und Kuchen diesen schönen Tag ausklingen und traten freudig mit Gesang die Heimfahrt an. Am Abend gaben die „Potsdamer Turmbläser“ ein kleines Konzert in der Kirche am Stölpchensee. Fantastisch! Herzlichen Dank Frau Wiesinger! Für die Spaziergangsgruppe Inge Rasenack

Duo? Auf der Herbstsynode 2015 des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf wurde über die Jugendarbeit in den Kirchengemeinden und im Kirchenkreis intensiv diskutiert. In dem Beschluss wurde ein Evaluations- und Weiterentwicklungsprozess angeregt. Die kreiskirchliche AG Strukturplanung hat dazu einen „Arbeitskreis Jugend“ vornehmlich mit Vertretern aus dem Jugendkonvent und der AG Strukturplanung unter Vorsitz eines Mitglieds des Kreiskirchenrates eingesetzt. Für die Bestandsaufnahme werden die Gemeindekirchenräte, die Jugendlichen, regionalen Jugendmitarbeiter und Konfirmanden und andere befragt. Und wo bleiben die Duos? Für die Befragungen und Gespräche wurden aus Jugendlichen und Älteren jeweils Duos gebildet. Schon damit wird nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für die Jugendlichen gesetzt, sondern eine ausgewogene Sicht und Wertung auf und für die Bestandsaufnahme erreicht. Bis zur Sommerpause sind die Befragungen der Gemeindekirchenräte weitgehend abgeschlossen.

Ein erster Eindruck: Die Gemeinden sind am Aus- und Aufbau und der Stabilisierung der/ihrer Jugendarbeit deutlich interessiert. Die regionalen Jugendmitarbeiter (von der Kreiskirche und den Gemeinden finanziert) sind ein unabdingbarer Bestandteil der Jugendarbeit (Jugendversteher, Ansprechpartner auf Augenhöhe). Bei der Befragung in Wannsee hat der Gemeindekirchenrat den Gemeindebeirat einbezogen. Einhellig wurde die Arbeit der Jugendmitarbeiterin Luise Kuhnt als unermüdliche Netzwerkerin gewürdigt. Anerkennung und Aufmerksamkeit fand auch, dass die Stiftung (Kasten auf Seite 2) das Jugendprojekt „Fotoprojekt zum Lutherjahr“ (vergl. Wannseebote Juni/Juli S. 11) initiiert hat und finanziert. Ein erster Zwischenbericht zur Bestandsaufnahme in den Gemeinden wird der Herbstsynode am 18/19. November vorgetragen. Rainer Breithaupt Mitglied AG Stukturplanung

Impressionen vom Abschiedsfest von Pfarrer Michael Raddatz

Fotos: Reinhard Meißner

7


Gott sei Dank –

konnte unser evangelischer Kindergarten sein 10jähriges Jubiläum feiern! So jung? Gab es vorher keine Kinder in unserer Gemeinde? Gewiss schon, aber keinen evangelischen Kindergarten. Warum das so war, wissen wir nicht – wohl aber, dass die 68er Bewegung u.a. Eltern aktivierte, als Alternativen zu vorhandenen Kindertagesstätten Kinderläden und Miniclubs in Eigeninitiative zu gründen. Letzteren öffneten – Gott sei Dank – Gemeinden ihre Türen und boten Raum und Erzieherin, deren Stelle von Senat, Gemeinde und Eltern finanziert wurde. Die erste MiniclubLeiterin war 1968 übrigens Anna Kristin Burdinski. Durch das Nicht-Vorhandensein einer Gemeindekita und der zunehmend bewusst werdenden Bedeutung der Vorschulpädagogik entwickelten sich vier Miniclubs, für die sich vier Erzieherinnen eine Stelle teilten: 40 Std. RAZ:4=10 Stunden pro Woche, jede Erzieherin betreute an drei Tagen in der Woche à 3 Stunden eine Gruppe mit 12 Kindern (9-12 und 15-18 Uhr), dazu eine Vorschulgruppe (Anna Maria Arendt) mit 4x3 Stunden – umschichtig in zwei Räumen in der Königstraße 18 und im Schuchardtweg 5 unterm Dach. Heute kaum noch vorstellbar! - Zwei Elternvertreter jeder der fünf Gruppen bildeten den hoch engagierten Beirat, der in Absprache mit den Erzieherinnen die Organisationsfäden in den Händen hielt – so vor allem über die jährliche Aufnahme der angemeldeten Kinder entscheiden musste. Denn den meist etwa zwölf ausscheidenden Schulanfängern standen oft 40 Anmeldungen gegenüber! – Und immer wieder die Frage nach einem richtigen Kindergarten! Antwort: Keine Chance! Anfang der 90er Jahre stellte der Senat seine Bezuschussung der Miniclubs ein und empfahl die Umwandlung in Eltern-Kind-Gruppen, wovon sich nur zwei Gruppen im umgebauten Gemeindehaus unter den neuen Bedingungen (5 Tage à 5 Stunden) realisieren ließen. Die Eltern der anstehenden Vorschulgruppe fanden – Gott sei Dank – die Möglichkeit heraus, eine vom Senat unterstützte Elterninitiativ-Kindertagesstätte (EiKita) zu gründen, für deren Trägerschaft sie den Verein Kinderspielkreise in der

8

evangelischen Kirchengemeinde Wannsee e.V. gründeten – wobei Pfarrer und Gemeindekirchenrat wieder offene Ohren und Türen für Kinder und Eltern hatten – Gott sei Dank! Endlich im Jahre 2005 erreichte uns vom Senat über die Kita-Fachberaterin unseres Kirchenkreises, Inge Rapp, die frohe Botschaft: Es werden wieder Gründungen von Kindertagesstätten freier Träger gefördert! Mit Pfarrer Raddatz, dem Gemeindekirchenrat und besonders unserem Bau-Beauftragten Bernd Nehrkorn wurden alle Hebel für das Genehmigungsverfahren, unter Mitwirkung des Vorstandes der Kinderspielkreise und der Erzieherinnen, in Gang gesetzt. Und siehe da: Mit dem Beginn des KitaJahres 2006 öffnete unser Evangelischer Kindergarten seine neuen Türen – Gott sei Dank! In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Kindergarten so etabliert, dass er nicht mehr weg zu denken ist! So wurde das Jubiläumsfest mit großer Begeisterung und fröhlichem Engagement am 8. Juli gefeiert. Die traditionelle Mitwirkung der Eltern, das Einbezogensein der Familien in unsere Gemeinde, das kreative Miteinander der MitarbeiterInnen und die Freude der Erzieherinnen an ihrem Beruf lassen auf eine gute Zukunft für die Kinder unseres Kindergartens hoffen Gott sei Dank! Waldraute Hölter (Miniclub 1980-1993, EiKita 1993-2006, Kindergarten 2006-2007)

Ein Geburtstagsfest

und viele Gründe zum Mitfeiern In diesem Jahr feierte unser evangelischer Kindergarten in Wannsee seinen ersten runden Geburtstag: Seit zehn Jahren besteht er in seiner jetzigen Form – als kirchliche Einrichtung mit der Gemeinde als Träger. Das sollte gebührend gefeiert werden, fanden der Gemeindekirchenrat und das fünfköpfige Erzieherinnen-Team, und so wurde aus dem diesjährigen Sommerfest kurzerhand eine kunterbunte Jubiläumsparty mit allem, was dazu gehört: Von einer Hüpfburg über Kinderschminken, einer riesigen Geburtstagstorte, einem Grillbuffet, natürlich auch einer Andacht und sogar jeder Menge Tanzmusik! Zur Feier des Tages sollten die Erzieherinnen einmal nicht so viel zu tun, sondern auch Zeit zum Genießen und Reden haben, lautete der Wunsch von Kindergarten-Leiterin Kathrin Würtz, denn auch ehemalige Erzieherinnen und langjährige Unterstützer des Kindergartens waren geladen. Aber unser Kindergarten wäre nicht, was er ist, hätten nicht wie immer die Kinder im Zentrum des Geschehens gestanden: „Wir sind Kinder einer Welt“ war der Tenor ihrer diesjährigen Aufführung, in der sie die Zuschauer zu einer Weltreise einluden. Mit dem (aus Pappkartons gebastelten) Auto, dem Bus, dem Flugzeug oder Schiff ging es von Wannsee aus quer durch Europa, von Asien nach Australien, Afrika, Nord- und Süd-Amerika. Gesungen wurde auf Deutsch, Spanisch, Englisch


und Französisch. Und wieder war es für Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde der kleinen Hauptdarsteller erstaunlich, wie freudig und konzentriert auch die Jüngsten bei der Sache waren. Zu Recht konnten stolze Eltern ihre noch stolzeren Kinder nach einer sehr gelungenen Darbietung in die Arme schließen. Allen Erzieherinnen sei an dieser Stelle für Ihr unermüdliches Engagement gedankt! Gedankt wurde noch mehr an diesem Tag – und auch das zu Recht: Den Erzieherinnen, die die Kinder wieder ein Jahr lang begleiteten und (über sich hinaus) wachsen ließen. Allen Eltern, die sie hierbei unterstützt haben; Insbesondere, da in diesem Jahr in einer aufwendigen Gemeinschaftsaktion der KitaGarten neu bepflanzt und durch große Holzspielpodeste verschönert wurde. So war das Jubiläum gleichzeitig auch eine Einweihungsfeier des neuen Gartens. Aber auch Abschiede wurden gefeiert: Wir danken dem aus dem Amt scheidenden Kindergarten-Kurator Dietrich Hattenhauer, der den Erzieherinnen viele Jahre lang mit Rat und Tat zur Seite gestanden und dem Kindergarten im Gemeindekirchenrat eine Stimme gegeben hat. Auch gilt unser Dank dem abgelösten Vorstand des KindergartenFördervereins „Kinderspielkreise e.V.“, Christina Behm, Karolin Golfier und allen voran unserer ersten Vorsitzenden Sonja Böckenholt, die die Neugestaltung des Kita-Gartens gemeinsam mit ihrem Mann und nach Wünschen der Erzieherinnen und der Kinder geplant und begleitet hat. In der Konzeption des Kindergartens heißt es einleitend: „Im Leben steuern wir viele Häfen an. Unser Kindergarten in Wannsee ist ein ganz besonderer Hafen. Für die meisten Kinder ist es der erste, an dem sie ohne Eltern von Bord gehen. Wir Erzieherinnen tun alles, um ihnen dabei einen besonders gelungenen Start zu ermöglichen.“ Dafür können wir nicht genug danken und gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich zum Geburtstag.

„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ Kinderbibeltag zum Thema Trost

Mit der Jahreslosung aus Jesaja 66,13 haben sich zwölf Kinder beim Kinderbibeltag am 28.05.2016 im Gemeindehaus beschäftigt. Ausgehend von der Frage, was sie selbst in ihrem Leben traurig macht und was sie danach am besten tröstet, widmeten sie anschließend ihre ganze Aufmerksamkeit einem Gemälde des englischen Malers John Everett Millais. Das Gemälde stammt aus dem Jahre 1850 und stellt eine erdachte Szene aus Jesu Kindheit dar: Jesus hat sich beim Mithelfen in Josefs Schreinerwerkstatt an der linken Hand verletzt und wird von seiner Mutter Maria getröstet. In einer intensiven Bildbetrachtung entdeckten die Kinder selbst mit Eifer jede Menge symbolträchtiger Anspielungen auf das spätere Leben Jesu. Ulrich Hansmeier und Petra Polthier hatten alle nötigen Requisiten der Szene mitgebracht, so dass die Kinder selbst in die Rollen der dargestellten Personen schlüpfen konnten. Zuerst wurde das Bild nur nachgestellt, schließlich ersannen sie Dialoge zwischen den Figuren

und die Szene in der Werkstatt wurde noch mit rhythmischem Schlagwerk unterlegt. Die szenische Darbietung am nächsten Tag im Rahmen des Familiengottes-

dienstes in der Kirche am Stölpchensee mündete schließlich in ein lebendes Standbild, das allen Gottesdienstbesuchern unter die Haut ging. „Lass doch den Kopf nicht hängen, du bist doch nicht allein, so wie dir geht’s auch andern, morgen wird’s besser sein.“ Dieses Lied, gesungen nach der Melodie von Tom Dooley, ließ die Kinder wieder aus der „Starre“ erwachen und passte auch so treffend zu diesem Familiengottesdienst, der leider auch der letzte mit Pfarrer Raddatz und Team war. Christine Sieben für das Kinderbibeltagsteam

Nähstube Unsere Nähstuben für Geflüchtete in Wannsee und im Mittelhof werden von den Bewohnerinnen aus den Wohnheimen Zum Heckeshorn, Am Großen Wannsee und dem Hohentwielstieg weiterhin gerne besucht. Mit den gespendeten Nähmaschinen werden je nach Begabung Kleidungsstücke und Textilien für den persönlichen Bedarf angefertigt oder geändert. Dafür brauchen wir Stoffe, Garne, Scheren, Bänder etc. und nicht zuletzt funktionsfähige Nähmaschinen. Mit Ihren Spenden können Sie unsere Arbeit unterstützen. Wenn Sie mit der Nähmaschine umgehen können und sich zutrauen, diese Kenntnisse weiterzugeben, würden wir uns sehr freuen, Sie kennenzulernen. Ihre Karin Putzke Tel. 8034178

Catharina Oerke (Kuratorin)

9


Aktuelle Aktivitäten im ÖWW Sprache und Bildung In der Unterkunft Am Großen Wannsee 74 sichern von Montag bis Freitag insgesamt ca. 10 Ehrenamtliche das Deutschangebot. Sie arbeiten parallel mit Kleingruppen im Speiseraum. Mittwochs findet der Vormittagsunterricht in der Baptistengemeinde statt. In der Unterkunft Zum Heckeshorn 30 gibt es zwei Unterrichtsräume, so dass in zwei Niveaustufen gearbeitet werden kann: In dem gut besuchten Alphabetisierungskurs und in der Gruppe für Fortgeschrittene unterrichten feste Lehrerteams, die sich gegenseitig vertreten und inhaltlich absprechen. Deutschkurse speziell nur für Frauen werden nachmittags dreimal pro Woche angeboten. Einige Ehrenamtliche bieten auch Einzelunterricht an, andere helfen in den Willkommensklassen der Conradschule mit. Die Koordinatorin der Gruppe Sprache/ Bildung ist Bärbel Jochum-Mann. Für die Sommerferien vom 21. Juli bis zum 2. September ist ein „Berlin-Programm“ für Kinder und Eltern in Planung, bei dem es vor allem darum gehen soll, die Stadt und seine Geschichte besser kennenzulernen. Dazu gehören Ausflüge in Museen und zu anderen sehenswerten Orten in Berlin. Wer sich als Organisator oder als Begleiter engagieren möchte, kann sich gerne bei Saskia Helbig melden. Bitte beachten Sie, dass ein Gruppen-Ausflug etwa zehn Tage im Voraus angemeldet und organisiert werden muss. Kinderbetreuung Die Kinderbetreuung im Spielzimmer und im Freien läuft in der Regel parallel zu den Sprachkursen. Dienstags und donnerstags wird auch von Ehrenamtlichen ein Vorschulprogramm für Kinder angeboten, die nach den Sommerferien eingeschult werden. Alle schulpflichtigen Kinder gehen in Willkommensklassen an verschiedenen Grund- und Oberschulen. Sport An der Leichtathletikgruppe am Mittwoch auf dem Sportplatz Wannsee bzw.

10

in der Sporthalle nehmen Bewohner der Unterkunft am Großen Wannsee 74 teil. Darüber hinaus haben sich einige auf dem Sportplatz des JFH Wannsee (Chausseestraße) organisiert und spielen dort dienstags und/oder donnerstags von 15 bis 17 Uhr Fußball. Mitspieler sind sehr willkommen! Am 17. Juli haben sie an einem vom Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf organisierten Fußballturnier von Flüchtlingsmannschaften im Stadion Lichterfelde teilgenommen. Der Koordinator der Gruppe Sport/Freizeitaktivitäten ist Reinhard Meißner. Musik Stefan Gehlen bietet dienstags um 18 Uhr Gitarrenunterricht nach Bedarf an. Barbara Kuhn hat eine musiktherapeutische Gruppe initiiert, die vor allem mit Trommeln musiziert und sich donnerstags trifft. Gartenaktionen In unregelmäßigen Abständen treffen sich Freiwillige des ÖWW und Bewohner der Unterkunft am Heckeshorn 30 zur Verschönerung und zum Aufräumen der Gartenanlage rund um das Bettenhaus. Die Termine werden auf der ÖWW-Homepage bekannt gegeben. Handarbeit Die Nähstube ist ein insbesondere von den Bewohnerinnen des Bettenhauses regelmäßig aufgesuchter Ort. Jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr wird hier geschneidert. Maschinen, Stoffe und weiteres Zubehör werden aus Spenden finanziert. Qualifizierte Mitarbeit ist sehr erwünscht! Für Freitag nachmittags ist ein Strick- und Häkelkreis geplant. Um Wollspenden wird gebeten! Die Gruppe Begleitung im Alltag nimmt Anfragen der beiden Unterkünfte entgegen, wenn Bedarf an der Begleitung zu Ämtern und Ärzten besteht. Die Begleitung bei Ausflügen wird auch teilweise über diese Gruppe organisiert. Der Koordinator der Gruppe ist Rainer Uckeley.

Aktuell gründet sich eine neue Arbeitsgruppe, die sich mit der Beschaffung von Wohnungen für Geflüchtete beschäftigt. Es werden ehrenamtliche Mitstreiter gesucht, die sich längerfristig engagieren wollen. Dabei ist die Wohnungssuche nur ein Einsatzfeld von vielen, denn im Erfolgsfall wird die Vermittlung zwischen Vermieter und Mieter wichtig sein sowie handwerkliches Geschick für mögliche Renovierungsarbeiten oder die Übernahme von Transporten. Idealerweise sind Sie selbst Vermieter und können sich vorstellen, Wohnraum an Geflüchtete zu vermieten. Die AG steht Ihnen in allen Fragen zur Seite. Der Koordinator der Gruppe ist Helmut Mencke. Zur Kleiderkammer und zum Freitagstreffen der Gruppe Begegnung finden Sie Informationen in den nachfolgenden Artikeln. Saskia Helbig, Koordinatorin ÖWW Tel.: 80 10 97 63 E-Mail: oeww@kirchengemeindewannsee.de Web: www.oeww-berlin.de

Unser Freitagstreffen – eine Institution Seit etwa zehn Monaten treffen sich freitags von 17 bis 20 Uhr Ehrenamtliche mit geflüchteten Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Iran und anderen Ländern in unserem Begegnungscafé, das in der Regel in den Gemeinderäumen der Baptistenkirche, Königstraße 66, stattfindet. Wir bereiten gemeinsam kalte und zeitweise auch warme Speisen zu und kommen uns bei Tee, Kaffee, kalten Getränken und selbst gekochtem Essen, in der Küche bei der Zubereitung oder im Gespräch am Esstisch näher. Aus vielen Gästen sind längst Freunde geworden sowie zuverlässige Mitarbeiter bei Vorbereitung, Zubereitung und beim Aufräumen. Sehr gerne spielen wir Tischtennis und Tischfußball und machen gemeinsam Musik. Die Kinder werden bei Spielen und Malen drinnen und draußen betreut. Ganz


nebenbei wird die deutsche Sprache vermittelt und auch Unterstützung bei Job- und Wohnungssuche angeboten. Es sind insgesamt etwa 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beteiligt, wobei die Einkaufstätigkeit der benötigten Dinge an zwei externe Mitarbeiter vergeben werden konnte, was die vorbereitende Arbeit sehr erleichtert. Die Anzahl der Gäste schwankt zwischen 100 in der kälteren Jahreszeit und 35-45 Gästen im Ramadan. Ein zusätzliches Treffen mittwochs an einem anderen Ort ist in der Diskussion, um eine bessere persönliche Betreuung gewährleisten zu können, da zeitweise Zeit und Energie für die Zuwendung zu den zu Freunden gewordenen Gästen in der Tiefe nicht ausreicht. Was brauchen wir? Wir freuen uns sehr über weitere regelmäßige Mitarbeiterschaft und natürlich auch finanzielle Unterstützung! Über den volunteer-planner.org kann man sich registrieren und für eine Mitarbeit an einem konkreten Freitag eintragen oder einfach zum Freitagstreffen vorbeikommen und einen Mitarbeiter ansprechen. Michael Tesch (Koordinator)

„Kleider machen Leute“ Unser aktuelles Team der Kleiderkammer besteht aus zehn Helfern, die regelmäßig die drei Arbeitseinsätze pro Woche bestreiten. Dazu kommen einige "Reservehelfer", die bei Urlauben einspringen. Für dienstags und mittwochs vormittags sowie für donnerstags nachmittags vergibt die Heimleitung Termine an die Bewohner, damit diese aus dem Angebot ihren Bekleidungsbedarf decken können. In drei Räumen (Frauen/Kinder, Herren, Schuhe) im 1. Stock des Bettenhauses sortieren wir die abgegebenen Spenden so vor und ein, dass schnell das passende Stück für unsere Kunden gefunden werden kann. Im Erdgeschoss gibt es ein Lager für Winterkleidung und etwas Platz für die neu eingegangenen Spenden. Wir würden gerne eine zusätzliche Schicht im Herbst am Dienstag Nachmittag einrichten, um eine Kooperation mit der Nähstube zu erreichen. Vielleicht kann sich später daraus ein kleines Café als Frauentreffpunkt entwickeln.

Was brauchen wir? Wir freuen uns über gut sortierte, saubere und zeitgemäße Kleidung, die den schmalen jungen Männern passt, vom Baseballcap über T-Shirt und Bermudas bis hin zu Flip Flops und Sneakers. Die Frauen benötigen vor allem lange Röcke und Blusen ab Größe 40/42. Für die Kinderabteilung können wir alles vom Baby (auch Ausstattung) bis zum Teenager gebrauchen. Alle anderen Teile müssen wir an andere soziale Organisationen weiterleiten, da unsere Lagerkapazitäten bald erschöpft sind. Sehr willkommen sind zusätzliche Helfer, die sporadisch oder zu festen Zeiten die Kleiderkammer betreuen, sortieren, „verkaufen“ ... (nette Kontakte zu den Bewohnern inklusive)! Vielleicht haben Sie Lust und Zeit, dann melden Sie sich unter bianka@familiebillig.de. Bianka Billig (Koordinatorin)

kommt aus einer deutschen Klasse der gleichen Schule. In einem zweiwöchigen Theaterprojekt haben Schauspieler, Puppenspieler und Musiker der Drehbühne Berlin nebst vielen weiteren helfenden Händen einen Ort der Begegnung geschaffen. Es ging nicht einfach um eine schöne Aufführung, sondern vor allem darum, sich gegenseitig kennenzulernen.

Die Drehbühne Berlin hat dank der Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung und des Fördervereins Freunde der Conradschule e. V. ein solches Projekt initiieren können, das hoffentlich viele Nachahmer finden wird! Gerhild Klose Drehbühne Berlin

"Tumbas Traum"

Theateraufführung beim Stadtteilfest Wannsee am 5. Juni 2016 Die Spannung steigt unter den 46 Kindern, als sie hinter die Bühne gerufen werden, um sich für die Aufführung bereit zu halten. Professor Tumba, der ohne Träume nicht mehr schlafen kann, umrahmt mit seinem grünen Mantel die Bühne, sein riesengroßer Kopf überragt alle. Als es endlich losgeht, springen die Kinder aus seinem Bauch und spielen in kleineren Gruppen mit ihren selbstgebauten Masken die guten und schlechten Träume, sie bauen mit ihren Körpern Flugzeug und Schiff als Traum vom (Ver-)Reisen, musizieren, trommeln und singen. Es ist eine bunte Vorführung – ohne viele Worte. Denn etwa die Hälfte der Kinder lernt gerade erst Deutsch. Sie kommen aus Afghanistan, Irak, Libanon und besuchen derzeit die Willkommensklassen der Conrad-Schule. Die andere Hälfte

Foto: Drehbühne Berlin / Moritz Weißkopf

11


Ökumenischer Segnungsgottesdienst Die Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. und das Geistliche Zentrum für Menschen mit Demenz laden herzlich ein zum Ökumenischen Segnungsgottesdienst, anlässlich des Welt-Alzheimertages 2016 für pflegende Angehörige, Menschen mit Demenz, Pflegekräfte und Ehrenamtliche. Thema: „Vater unser“ 18. September 2016, 15.00 Uhr Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Breitscheidplatz Superintendent Michael Raddatz Pfarrerin Geertje-Froken Bolle Dekan Rainer Lau Die Betreuung eines an Demenz erkrankten Menschen stellt Familien oft vor große Herausforderungen und fordert von ihnen einen hingebungsvollen Einsatz und viel Kraft. Auch Pflegekräfte und Ehrenamtliche engagieren sich für das Wohlbefinden für Menschen mit Demenz. Ihnen allen ist dieser Gottesdienst gewidmet. Gerade und besonders in der pflegerischen, betreuenden und begleitenden Situation dürfen wir uns im Zuruf Jesu als Kinder Gottes sehen. Menschen mit Demenz, Angehörige, Pflegekräfte und Menschen, die Pflege organisieren und verantworten, bilden ein Beziehungsnetz der Gemeinschaft, in deren Mitte Gott als unser Vater steht. In unserer Gotteskindschaft richten wir uns auf Gott als der lebendigen Mitte aus. Heilsam und heilig wirkt Gott so in den Beziehungen mit den Menschen mit Demenz. Alle Gottesdienstbesucher sind eingeladen, im Segnungsraum am Altar durch Handauflegung den Segen persönlich zu empfangen. Für musikalische Begleitung sorgen Kantor Christian Schlicke (Orgel), Linus Fuhrmann (Geige), u.a. Auch in diesem Jahr kann für Menschen mit Demenz, deren Angehörige und Pflegekräfte ein kostenloser Fahrdienst angefordert werden. Informationen zum Fahrdienst erhalten Sie unter 030/34 74 59 42. Erfahrenes Pflegepersonal steht bei Bedarf während des Gottesdienstes bereit. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

12

Von Menschen unserer Gemeinde   Getauft wurde:

ErinnerungsStoffe Wir möchten Sie gern zu einem gemütlichen Nachmittag bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in das Diakonie-Hospiz Wannsee am 11. August 2016 um 16 Uhr einladen. Die wunderbare Ausstellung „ErinnerungsStoffe“ soll der Anlass sein, das Hospiz kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Gerne informieren wir Sie bei dieser Gelegenheit auch über unsere Arbeit im Diakonie-Hospiz Wannsee. Um Anmeldung bei m.kruggel@diakonie-hospiz-wannsee.de bis zum 8. August 2016 mit Angabe der Personenzahl wird gebeten. Angelika Behm

ErinnerungsStoff

Dave Lukoszek Leonard Seidel Christoph Werthemann Isabella Urcynicok Mattes Hoffmann Elena Auräth Holly Mauruschat Vincent von Massow Toni Wolfsperger

Getraut wurden: Sebastian Seidel und Susanne Fasholz-Seidel Michael Marquardt und Daniela Kerste Dirk Blumenthal und Ines Hoffmann Dennis Fischer und Sonja Knoch David Wenzel und Kim Iris Vallentin

  Bestattet wurden:

Alte Stoffe erzählen Geschichten Mitmach-Ausstellung für alle Sinne

Konrad Polthier, 85 Jahre Wolfgang Fromm, 76 Jahre Christa Dietrich, 79 Jahre Stefan Zloczysti, 73 Jahre Ehrengard von Wickede, 92 Jahre Karsten Klingbeil, 91 Jahre Marianne Fischer, 78 Jahre

Den Stoff kenn ich doch …

Manchester – meine erste Cordhose Pepita – das schicke Kostüm Taft – das Kleid für den Abschlussball Drillich – Vaters Arbeitshose

Von Anfang an begleiten Stoffe uns durchs Leben. Das Knistern von Taft. Das Kratzen von Wolle. Das kühle Gefühl von frisch gewaschener und gemangelter Bettwäsche … Viele Erinnerungen werden wach durch das Anschauen und Befühlen verschiedener Textilien. Schicken Sie Augen und Hände auf eine Reise in die Vergangenheit. Kommen Sie Ihren eigenen Erinnerungen auf die Spur.

Trauercafé

Contents

 Objectives  Summary  Next Steps

Wir suchen eine Wohnung für unsere Pastorenfamilie (2 Kinder) 3,5 oder 4 Zimmer in Zehlendorf Wir freuen uns über Hinweise / Angebote unter: info@baptisten-wannsee.de oder telefonisch: 030-80505 890 Copyright © 2015 Capgemini Consulting. All rights reserved.

1

Sie trauern um einen nahen Menschen. Wir möchten Ihnen in dieser Situation helfen, so gut wir das können: durch einen kurzen thematischen Impuls, Raum zum Austausch mit Menschen in ähnlicher Situation und dem Angebot der Seelsorge. Das Trauercafé wird von Angelika Behm geleitet. Donnerstag, 4. August 2016, um 16.00 Uhr: Wie einer auszog das Trauern zu lernen Donnerstag, 1. September 2016, um 16.00 Uhr: „Trauernder alter Mann“, Gedanken zu einem Bild von Vincent van Gogh Veranstaltungsort: Kirche am Immanuel-Krankenhaus Berlin, untere Räume Königstr. 66, 14109 Berlin-Wannsee Ansprechpartnerin: Angelika Behm, Tel: 805 05 702


Energieberatung & Sachverständiger Dipl. Ing. Architekt

Wolfgang Beck Sommerfieldring 46 • 14109 Berlin Tel 805 33 93 wolfgbeck@t-online.de VorOrt Beratung (BAFA) Energetische Sanierung Fördermittel (KfW)

Energieausweise Einzelmaßnahmen Baubegleitung

ZAHNARZT

www.zahnarzt-wannsee.de

Dr. med. dent. Leo Pishwa

Sprechzeiten: Mo 10 - 19 Uhr | Di und Do 9.30 - 19 Uhr | Fr 10 - 17 Uhr

Tel. 030 - 805 13 35 Schäferstr. 31A - 14109 Berlin-Wannsee (hinter Kaiser´s am Wilhelmplatz)

Claudia Eichhorst Chausseestr. 12 | 14109 Berlin Tel:0174-7094392 www.minipünktchen.de Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 9 - 18 Uhr Samstag 9-13 Uhr

Sie haben die Immobilie, wir haben den Käufer! Wenden Sie sich an den Spezialisten in Ihrer Nähe!

Königstraße 19 ∙ 14109 Berlin-Wannsee Stolpe_Kundenkarte Telefon: 030-80 691 691 Email: office@dr-succo.de

O O O O O

kompetente Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten günstige Sterbegeldversicherungen würdiger Abschiedsraum - auch für Trauerfeiern große Ausstellung von Särgen und Urnen umfassende Grabpflege

w w w. h a f e m e i s t e r- b e s t a t t u n g e n . d e BREITE STRASSE 66

.

13597 BERLIN-SPANDAU

333 40 46

12.02.2008

13:27 Uhr

Seite 1

STOLPE

APOTHEKE Inhaberin: Bianca Dabbagh Chausseestraße 13 . 14109 Berlin-Wannsee . Tel.: 80513 53

• • • • • •• •• • • •• •• • • •• •• •• • • •• • • • • •• • • • •••••• • • • • •• •• • • •• •

13


Physiotherapie Wannsee Königstraße 4a

• Komplette Badsanierung • Wartung von Heizanlagen • TV Abflußrohruntersuchungen • Solaranlagen Barnhelmstraße 18A 14129 Berlin-Nikolassee

Tel. 80 40 29 58 80 40 29 59 Fax 80 40 29 60

Krankengymnastikpraxis Gunda Schlichting Karla Schriel-Pohlmann

Berlin-Wannsee

Tel.: 802 21 00

Orthopädische, neurologische, internistische Nachbehandlungen, Manuelle Therapie, Bobath, Vojta, Lymphdrainage, Atemtherapie, Taping, Gangschulung, Kiefer-, Tinitus- und Kopfschmerztherapie Funktionelle Wirbelsäulentherapie, Triggerpunkt- und Kraniosacraltherapie, Elektro- und Ultraschalltherapie, Fango, Hausbesuche Alle Kassen und Privat

Physiotherapie Praxis Aurfali

Inh. Franka Belding Schäferstr. 24, Wannsee Telefon 805 30 19 Krankengymnastik * Massagen * manuelle Lymphdrainage manuelle Therapie * Fangopackung * Heißluft * Eisbehandlung Kiefergelenktherapie * Reizstrom Osteophatische Techniken

Theaterkasse Wildbad Kiosk

Attilastraße 145

Vorverkauf für Theater-, Sport und Konzertkarten Claudia Dilberger Stölpchenweg 33A, 14109 Berlin Tel.: 0160/ 94 93 04 61 Fax.: 030 805 85 478 Email: wildbadkiosk@web.de

7 53 85 84 Fax 7 53 34 70

 seit

1925

Terrassen- u. Wegebau Unsere Filiale ZEHLENDORF: jetzt Potsdamer Straße 2

HAHN

ne Brunscheen Dipl.-Ing. Horst Brunscheen sführerin Geschäftsführer 1 000 9 - 64 Tel. 030 / 81 000 9 - 11

eorg-degen.de

brunscheen@georg-degen.de

Dipl.-Ing. Michael Klatt Prokurist Tel. 030 / 81 000 9 - 36

N ab Ad eu Ju res e li se 20 16

Schnieber & Mehlitz Tel. 802 50 17

Garten- und Landschaftsbau GmbH

Malermeister Christian Riedlbauer

klatt@georg-degen.de

BESTATTUNGEN

SEIT 1851 IM FAMILIENBESITZ

jederzeit

75 11 0 11

M. HESSE BAUMDIENST

Fällungen • Baumpflege • Grundstücksrodungen

Elke Wiefhoff Sekretariat Tel. 030 / 81 000 9 - 34

Renate Wanke Buchhaltung Tel. 030 / 81 000 9 - 17

Evraxia Karametaxa-Müller Abrechnung Tel. 030 / 81 000 9 - 69

mail@georg-degen.de

buchhaltung@georg-degen.de

karametaxa@georg-degen.de

Escherhauser Weg 27a 14163 Berlin - Zehlendorf

14

Gartenanlagen und -Pflege Baumfällen Obstbaumschnitt

Tel.: 747 44 349

• • •

Ausführung sämtlicher Malerarbeiten Kostenlose Beratung und Kostenvoranschläge Seniorensevice und Kleinauftragsdienst

773 46 05


Praxis für Massage + Kosmetik Daniela Greffin Med. Massagen, Manuelle Lymphdrainage Fußreflexzonenbehandlung, Med. Fußpflege Kosmetikbehandlungen Privat und private Kassen Termine nach Vereinbarung Hausbesuche

Stölpchenweg 12A, 14109 Berlin Tel.: 351 20 989

Chausseestr. 44 14109 Berlin Tel + Fax 030/805 25 43

mode & accessoires WANNSEE · Königstraße 15 805 51 60 www.annaschneider.com

15


Unsere Gottesdienste

Wir sind für Sie da Küsterei

Kirche am Stölpchensee Wilhelmplatz sonntags 10 Uhr Sonntag, 31. Juli 10. Sonntag nach Trinitaits Gottesdienst Pfarrer Bernhard Haesloop

Andreaskirche Lindenstraße sonntags 11 Uhr

Konto für Einzahlungen an die Gemeinde: Ev. Kirchengemeinde Wannsee Evangelische Bank eG Kiel IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99 BIC: GENODEF1EK1, Bei Einzahlungen unbedingt vermerken: Zweckbestimmung, z.B. Gemeindearbeit

Sonntag, 14. August 12. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Pfarrer Bernhard Haesloop

Sonntag, 7. August 11. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Pfarrerin Ute von Essen

Sonntag, 28. August 14. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Pfarrerin Anne Heimendahl

Sonntag, 21. August 13. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Prof. Bernd Schipper

Freitag, 9. September 17 Uhr Einschulungsgottesdienst

Sonntag, 4. September 15. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Pfarrer Claus Marcus Sonntag, 18. September 17. Sonntag nach Trinitatis Goldene Konfirmantion Dekan i.R. Hansjörg Ehrke Sonntag, 2. Oktober Erntedanktag Familiengottesdienst Pfarrer Helmut Kulla

Vorsitzende des Gemeindekirchenrates 18 Uhr

Kindergottesdienst Wir beginnen den Gottesdienst gemeinsam in der Kirche am Stölpchensee und gehen dann in das Alte Schulhaus. Gottesdienst im Seniorenheim „Haus am Schäferberg“ Königstraße 25-27 Donnerstag, 18. August und 22. September | 10 Uhr | Diakonin Indra Wiesinger Gottesdienst im Seniorenheim „Haus Hartwig“ Dorotheenstraße 2, Kohlhasenbrück Donnerstag, 11. August und 8. September | 10 Uhr | Diakonin Indra Wiesinger

Die einheitlichen Email-Adressen unserer Gemeinde kuesterei@kirchengemeinde-wannsee.de gkr@kirchengemeinde-wannsee.de beirat@kirchengemeinde-wannsee.de diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de foerderverein@kirchengemeinde-wannsee.de stiftung@kirchengemeinde-wannsee.de kindergarten@kirchengemeinde-wannsee.de kinderspielkreise@kirchengemeinde-wannsee.de wirtschafter@kirchengemeinde-wannsee.de wannseebote@kirchengemeinde-wannsee.de oeww@kirchengemeinde-wannsee.de Aktuelle Informationen und vieles mehr finden Sie auf unserer Homepage:

16

Indra Wiesinger Tel: 0151-20221966 diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de Katharina Böttcher Tel: 805 16 50 kirchenmusik@kirchengemeinde-wannsee.de

Sonntag, 25. September 18. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Prof. Bernd Schipper

www.wannseebote.ekbo.de

Diakonin

Kirchenmusik

Sonntag, 11. September 16. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst Pfarrerin Anne Heimendahl Mittwoch, 14. September Taizé-Andacht Ulrich Hansmeier

Karin Putzke Schuchardtweg 5, 14109 Berlin Tel: 805 16 50, Fax: 805 21 70 kuesterei@kirchengemeinde-wannsee.de Montag und Freitag 9.30-13 Uhr Mittwoch 13-17 Uhr

Alice v. Podbielski-Stellpflug Tel: 805 16 50 gkr@kirchengemeinde-wannsee.de

Vorsitzende des Gemeindebeirates Waldraute Hölter Tel: 805 17 07 beirat@kirchengemeinde-wannsee.de

Evangelischer Kindergarten Wannsee

Leitung: Kathrin Würtz Tel: 80 10 97 62 kindergarten@kirchengemeinde-wannsee.de Sprechzeiten 14-15.30 Uhr; Anmeldung für den Kindergarten immer am letzten Donnerstag im Monat 14 - 15 Uhr Froschgruppe und Igelgruppe (2 bis 4jährige) Tel: 80 10 97 62 Bärengruppe (4 bis 6jährige) Tel: 80 10 97 64

Förderverein des Evangelischen Kindergartens „Kinderspielkreise e.V.“

kinderspielkreise@kirchengemeinde-wannsee.de Information und Anmeldung zur Eltern-Kind-Gruppe (1-2 Jahre) und „Wichtelgruppe“ (2-3 Jahre) Jarmila Kolzenburg, 0171/1291934

Jugendmitarbeiterin Luise Kuhnt

Tel: 0174 386 43 81

Senioren im Alten Schulhaus Erika Givens

Tel: 805 40 59

Förderverein der Gemeinde

Dr. Michael Jenne Tel: 805 24 62 Joachim Zobel Tel: 805 15 17 foerderverein@kirchengemeinde-wannsee.de

Stiftung der Gemeinde

F. Tangermann (Vorstand) Tel: 805 55 58 R. Breithaupt (Kuratorium) Tel: 805 33 05 stiftung@kirchengemeinde-wannsee.de

Die Kontonummern des Fördervereins und der Stiftung finden Sie auf Seite 2

Wannseebote August | September 2016  

Nachrichten aus der Evangelischen Kirchengemeinde Wannsee

Wannseebote August | September 2016  

Nachrichten aus der Evangelischen Kirchengemeinde Wannsee

Advertisement