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DAS MAGAZIN FÜR DAS RHEINSBERGER SEENLAND

HERBST 2008 2. JAHRGANG

kalendarisches


Inhalt TOURISTISCHES GEWĂ„HLTES

SOZIALES SPORTLICHES

ENDLICH FERIEN

EISZEIT-Marke Netzwerk Gemeinsam geht es besser Jugend - Kultur - Tourismus KERAMISCHES Sommer, Sonne, Spass... Hurra, wir haben Ferien TĂśpfermarkt

Mit Bahn und Bus mobil in Rheinsberg!

Brandenburgs WahlergebnisseBlauer Norden 8 Viel Wasser unterm Kiel 10 Kommentar 11 Im Kanu... 11 TOURISTISCHES 12 13 12 14 16 14

CAMPING FESTLICHES Idylle am Schlabornsee 22 Happypur Hallowenn 18 Naturcamp Bikowsee 23 Reformationstag 20 Totensonntag 21 ANGELN Närrisches 22 Angelparadis Seenland 24 Ă–RTLICHES Aal - Fisch 2008 25 Herzlich Willkommen 24 KULINARISCHES Viel erreicht 26 HĂźttensee 28 Historie 29 Haus am See 29 WIRTSCHAFTLICHES Preussenquelle 30 Laternenhof 32 Automobiles Ratskeller 35 Telekommunikatives 33 Traditionelles 34 SPORTLICHES NeuerĂśffnetes 35 So sehen Aufsteiger aus 36 Floristisches Hertha Hautnah-Cup 37 KULINARISCHES Frauenfitness 38 10 Jahre RAI 39 KĂźrbisragout 38 TĂœV-Tipp 39 Kapstadt Friedensklause 40 JUGENDLICHES Martinsgans 42 FĂźr unsere Spatzen 40 Molekularkochen 43 Triangel-Bar 41 Beaujolais 44 Minibowling 45 GESICHT ZEIGEN PreuĂ&#x;enquelle 46 Resolution 42 47 Apfeltag 47 WahlprĂźfsteine 43 NATĂœRLICHES Wir sagen NEIN 44 Tauchen 48 FEURIGES Kitas raus aufs Land 49 Freiwillige Feuerwehr Rbg. 46

GESUNDES Hilfe unter Palmen

47

REHA - Messe Berlin Blau WeiĂ&#x; 90 aktuell Seniorenwoche 6-Tage Rennen

48 50 49 52

GESUNDES JUGENDLICHES Wild auf Wild 51 Jugendklub 54 Grundschule Flecken Zechlin55 PARTNERSCHAFTLICHES Junge Israelis 56 NaturGenussRoute 52 Burg-SOZIALES und Schloss-Tour 53 Hilfe fĂźr Fangasso 54 Seniorenheim 58 Herbstferien im HdB 59

LĂ„NDLICHES GESUNDES

GenieĂ&#x;en wo es wächst Leben in Balance BEISPIELHAFTES Gesundbrunnen RhinhĂśhe

58 60 61 59

Mariefred Kultur im GrĂźnen Ascheberg

62 60 64

PARTNERSCHAFTLICHES GESCHICHTLICHES

GESCHICHTLICHES MUSIKALISCHES Kammeroper Stadtgeschichte e.V. Miralonda

62 66 68

Bibliothek verbrannter BĂźcher Lange Nacht NĂ„CHTLICHES Musical Hafendorf Kammeroper Literarischer Bilderbogen KERAMISCHES Endzeit Aus Stein und auf Papier Theatralisches

67 70 71 68 72 73 74 69 77

LITERARISCHES KĂœNSTLERISCHES

RUBRIKEN RUBRIKEN

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%XQJDORZV )HULHQZRKQXQJHQ 5HVWDXUDQW.RQVXPZLUWVFKDIW´ §

Rheinsberger Mosaik Rheinsberger Mosaik PF 112 PF 112 16831 Rheinsberg 16831 Rheinsberg

rheinsberger-mosaik. rheinsberger-mosaik. redaktion@web.de redaktion@web.de RHEINSBERGER 2008 RHEINSBERGERMOSAIK MOSAIK ¡ ¡ SOMMER HERBST 2008

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Rätselhaftes Editorial Rßckspiegel Rßckspiegel II Kalendarisches Theatralisches Leserfotos Kalendarisches Leserliches Regionaales Impressum Beständiges Leserliches Ausländisches Impressum

4 5 6 18 78 70 80 72 81 76 82 78 79 80 82


rätselhaftes

Im Fokus

Der Mal-Kalender kommt ... Preisfrage

Ein herzlicher Dank für die Unterstützung bei der Fertigstellung des Rheinsberger Mosaiks geht an: Mitte Oktober wird er zu haben sein,

Wie hieß die Gaststätte "Zum jungen Fritz" schon mal?

A Schlossklause B Friedensklause C Freundschaftsklause Zu gewinnen gibt es drei Mal einen Essengutschein beim Jungen Fritz im Werte von 30 Euro. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unsere Anschrift: Rheinsberger Mosaik PF 112 in 16831 Rheinsberg oder Rheinsberger-mosaik.redaktion@web.de

• KV Flecken Zechlin der Kalender aus der Aktion „Mal’ mal • Stadt Rheinsberg Deine Stadt!“. Zu dieser hatten im Mai • Messe Berlin die Stadtentwicklungsgesellschaft • TMB neu.ste und unser KOMPAKT-Maga• Verein Stadtgeschichte zin aufgerufen. Ein Bild, das unser und bei allen Anzeigenkunden, die den Leser Kurt Neumeyer dazu einreichte, Druck der Ausgabe erst ermöglicht haben!

präsentiert von:

Mal´mal Deine Stadt!

schmückt das Titelblatt. Weitere Fotoquellen:53 Werke von großen und kleinen Künstlern begleiten Sie Woche für Titelbild: Oliver Gerndt Woche durchs neue Jahr. Der im A W. 5-Format K. Stellmacher, Th.Kalender Tittel W. Schäkel, Gumpricht,wird H. Pfeifer, J. Mrosek, H. Winkel, Stadt Rheinsberg,, RTS, KMD, Verderzeit im Henryk Walther Papierkehrsverein, J. Beeskow, RCC, H.-N. Gast, & Druck-Center Neubrandenburg OT Flecken Zechlin, Renate Ihde,privat, W. Schmidt, F. Lotter, O. Barufke, TMB, IJN, Schönfeld, M. Redel, gedruckt. Im Eva dortigen Fachgeschäft M. Stellmacher, R. Kummer, M. Lösener, J. Rieck, H. Hoch, fürMundt, Büro-KTV, undE.Schulbedarf in der Kammeroper/H. Joszko, A. Neumann, G. Tittel, I. Künzel Katharinenstraße 14 –16 ist er dann Pixelio.de, Druckerei Henryk Walther ebenso wie in der Stadt-Info (Stargarder Straße 17) erhältlich. Wir wünschen schon mal viel Spaß beim Anschauen und wöchentlichen Umblättern...

Die Gewinner der letzten Preisfrage und damit Besitzer einer klassischen Rheinsberger Teekanne sind: Familie Tschirner, Berlin Frau K.Eggers,Leipzig Frau Monika Horn Berlin Kurt Neumeyer

Kalender 2009

Herzlichen Glückwunsch!

Ein Jahr zählt mir soviel Tage, wie man genutzt hat. - George Bernard Shaw -

HERBSTZEIT IST BASTELZEIT BEI WALTHER GIBTS DAZU

...genau die richtige „Ausrüstung“! Die Fachgeschäfte für Schule, Büro, Basteln …

und Ihre Ideen!

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RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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NEUBRANDENBURG KOMPAKT · OKTOBER 2008

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Editorial

Liebe Rheinsberger, Gäste und Leser des Rheinsberger Mosaik Schloss Rheinsberg im Schnee ist in diesem Jahr Titelbild der Broschüre "Winterliches Brandenburg 2008/2009". Denn das Schloss am Grienericksee - erbaut von Friedrich dem II, bekannt geworden durch die literarischen Werke von Kurt Tucholsky und Theodor Fontane - ist nicht nur im Sommer ein beliebtes Reiseziel. Seinen internationalen Ruf verdankt die Kulturstätte und das Schlosstheater aber vor allem der Kammeroper als Gastgeber für die Weltelite des Sängernachwuchses und den Aufführungen im historischen Heckentheater. Die Stadt Rheinsberg ist hinsichtlich ihrer qualitativ hochwertigen Infrastruktur und mit ihrem Kulturangebot ein besonderer Anziehungspunkt für Reisende. Aber auch der Geschäftstourismus spielt eine wachsende Rolle. Dafür stehen in Rheinsberg u.a. das IFA Hafendorf und die Marina Wolfsbruch, die nicht nur Wellness-Urlaub anbieten, sondern darüber hinaus für Tagungen, Konferenzen und Produktpräsentationen zur Verfügung stehen.

In der kühlen Jahreszeit bieten Hotels wie das Hafendorf oder der Seehof Rheinsberg den Gästen besondere Winterpauschalen. In der 11. Auflage der Broschüre "Winterliches Brandenburg" präsentieren sich Brandenburg weit 117 Anbieter der drei und vier Sterne-Kategorie. Neben Übernachtungsspecials für zwei Personen, werden unter der Rubrik "Winterliche Arrangements" mehrtägige Übernachtungsangebote mit Erlebnis- und Erholungsprogrammen kombiniert. In diesem Jahr zeigt sich das Reiseland mit der Veröffentlichung in einem völlig neuen Design im Querformat und mit den Slogan "Das Weite liegt so nah". Die Broschüre ist damit das erste Printprodukt der TMB Tourismus-Marketing GmbH, das die neu eingeführte Kommunikationsstrategie mit einbezieht. Der neue Auftritt der TMB unterstreicht die Bedeutung der Qualität der touristischen Angebote, durch die sich die "Mark" inzwischen zur "Marke" entwickelt hat. Selbstbewusst und augenzwinkernd könnte es mit Blick auf Schloss Rheinsberg in Zukunft also heißen "Krönung - Marke Brandenburg"!

RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Im Namen der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wünsche ich der Stadt Rheinsberg, dass nicht nur die Berlinerinnen und Berliner oder Hamburgerinnen und Hamburger einen winterlichen Ausflug nach Rheinsberg unternehmen und dabei feststellen: Das Weite liegt so nah!

Ihr Dieter Hütte Geschäftsführer TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH


rückspiegel ➎

➊ ➊

... was war los in Rheinsberg

➊ Wahlforum ➋ Kommunalwahl ➌ Oktoberfest im Haus Rheinsberg ➍ Ascheberger Schüler in Kleinzerlang ➎ Eröffnung Minibowling in Kleinzerlang ➏ Kronprinzenregatta der Optis ➐ BM Richter in Ascheberg/Lambertusmarkt ➑ Eröffnung Krümelkiste ➒ Einschulung ➓ Jungwählerforum ➊➊ Bahnhofsfest ➊➋ Bahnhofsfest ➊➌ Familienfest ➊➍ Bahnhofsfest ➊➎ Herbstmarkt Haus Bikowsee

... und vieles mehr

RHEINSBERGER MOSAIK · SOMMER 2008

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rückspiegel ➐

➊➌

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➊➊

➊➎

➊➋

RHEINSBERGER MOSAIK · SOMMER 2008

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gew盲hltes Wahlgebiet: Stadt Rheinsberg

28.09.2008 23:37 Uhr

Wahlgebiet Nr.: Legislaturperiode: 2008-2014

Stimmenverteilung zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung am 28.09.2008

CDU 20,81 %

2.969 SPD 2.373 CDU 2.133 Linke 1.540 BBR 1.294 WgD 579 BK-OPR 318 FDP 199 EBW

SPD 26,03 %

EBW 1,74 % FDP 2,79 % Linke 18,7 %

BK-OPR 5,08 %

WgD 11,35 % BBR 13,5 %

Stimmenverteilung zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung am 28.09.2008

2.969 SPD 2.373 CDU 2.133 Linke 1.540 BBR 1.294 WgD 579 BK-OPR 318 FDP 199 EBW

26,03 %

20,81 % 18,7 %

13,5 % 11,35 %

5,08 % 2,79 %

1,74 %

(c) Wahl-Manager (www.bartelsoft.de)

RHEINSBERGER MOSAIK 路 HERBST 2008

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gewähltes

Ihre neugewählten Abgeordneten editorial

Stadtverordnetenversammlung Erste Sitzung 07.10.08 SPD-Fraktion 7 1 Sven Alisch 532 2 Marion Grefrath 532 Liebe Bürgerinnen und Bürger, 3 Sabine Heiden 369 am 28. September 2008 wird gewählt. 4 Detlef Pagel 343 Es werden die Vertreter aus unseren Ortsteilen für die Ortsbeiräte, 5 Jürgen Tangermann 208 die Stadtverordnetenversammlung und den Kreistag 6 Jürgen Rütz 147 gewählt. 7 Karsten Mohnke 125

Er stand dieses Mal nicht zur Wahl. Er ist als Bürgermeister bis 2011 gewählt. Vielleicht aber nicht so lange im Amt, wie jetzt bekannt wurde. Manfred Richter möchte 2009 in den Landtag einziehen.

In diesen ausschließlich kommunalen Vertretungen werden die Dinge beraten, die uns alle täglich betreffen.

CDU-Fraktion 5

Erfreulicherweise habenKuhne sich aus 810 Rheinsberg mit allen Ortsteilen insgesamt168 Kandidaten 1 Erich bereit erklärt, Verantwortung im Ehrenamt als Abgeordneter übernehmen zu wollen. Dafür emeinschft der dörfer 2 Frank-Rudi Schwochow 409 gebührt ihnen allen unser Respekt.

3 Andrea Schmidt 217

ergemeinschaft der er(WgD)

Jetzt sind wir alle als Wähler gefragt; wir haben die Wahl, die Auswahl aus der Liste der 4 Steffen Jakuttek 207 Kandidaten.

5 Willi Eckert 190

Also:

Die Linke. 5

Gehen Sie zur Wahl und wählen Sie die Kandidaten Ihres Vertrauens! Das Wahlspezial unseres 1 Heinz Rheinsberger Mosaik gibtKarwath Ihnen eine600 gute informative Grundlage für Ihre Entscheidung.

2 Uwe Witt 300 3 Hartmut Winkelmann 295 4 Birgit Borchert 293 Manfred Richter Bürgermeister einschaft der 5derFreke Over 214

Er erziehlte das beste Einzelergebnis aller Abgeordneten der bisherige Stadtverordnetenvorsteher Erich Kuhne (CDU) und vertritt Rheinsberg auch im Kreistag.

Stadt Rheinsberg abhängig de Ziele ein: Bürger Bündnis Rheinsberg 4

ung der Dörer Kernstadt, für gleiche

erecht und enüber den

htums auf

rhöhungen n

der Trinkbühren

aushaltsmitPauschale

hen Feuereleinstellung von Fahrzeu-

1 Christian Monté 418 2 Georg Hoffmann 260 3 Jürgen Scheigert 256 4 Karin Garmatter 155

die linke

Wählergemeinschaft der Dörfer 3 Kunte Ilona Schenk 1Peter Ilona Schenk 366 2 Wilfried Schmidt 312 Folgende Kandidaten RHEINSBERGER MOSAIK · WAHLSPEZIAL 2008 3stellen Mathias sichKehrberg zur Wahl199 der 3 Stadtverordnetenversammlung

Bürgerkompetenz OstprignitzRheinsberg: Ruppim 1 1 Hans-Georg Rieger 270

Wilfried Schmidt Flecken Zechlin

des Truppenübungsplatzes engagiert haben! Für die neue Stadtverordnetenversammlung Rheinsberg bewerben wir uns als DIE LINKE mit 8 Kandidaten. davon sind 3 parteilos.

wir glauben noch es sich lohnt, sich Ideen in die herrs tik einzumischen!

sozialer Kompetenz, aus den Ortsteilen, wie Freke Over aus Luhme und Hartmut Winkelmann aus Dorf Zechlin, mit jungen Leuten, wie Annett

gramm finden Sie Briefkästen. Im Internet unter

Sie auch?

Wieder dabei mit stärkerer MannDann sollten Sie schaft Heinz Karwath (Die Linke)gemeinsam versu Erfahrene Kommunalpolitihat in der Fraktion jetzt noch vier ker aus Rheinsberg, wie Uwe Mitstreiter. Das vollständige Witt und Birgit Borchert mit

Ilona Schenk F.D.P-Fraktion 1 Kleinzerlang 1 Eckhard Harnack 217 Harald Kühn Heinrichsdorf

Engagement für die Ortsteile zahlt sich aus - mit überzeugendem Ergebnis wiedergewählt: Ilona Schenck Oberbürgermeisterin Kleinzerlang (WGD)

Werte Einwohner von RHEINSBERGERwerte MOSAIK Einwoh· HERBST 2008 Rheinsberg, Harald Kühn ner der eingemeindeten Dör9

http://www.die-


gewähltes Ortsbeirat Rheinsberg 7 SPD-Fraktion 4 1 Sabine Heiden 585 2 Sven Alisch 575 3 Jürgen Tangermann 415 4 Uwe Langer 242 Bürger Bündnis Rheinsberg 2 1 Georg Hoffmann 437 2 Jürgen Scheigert 293 CDU-Fraktion 2 1 Günter Steffens 353 2 Andrea Schmidt 296 Einzelbewerber Müther 1 1 Jörg Müther 393 Ortsbeirat Basdorf 3 Matthias Klenner Für Basdorf 19 Andreas Kühn Für Basdorf 18 Marion Hennig Für Basdorf 23 Ortsbeirat Braunsberg 3 Wählergruppe Braunsberg 3 1 Eckard Schröter 101 2 Mario Müller 87 3 Andreas Vogler 22 Ortsbeirat Dierberg 3 CDU-Fraktion 2 1 Claus Dietrich Fordemann 262 Bürger Bündnis Rheinsberg 1 1 Karin Garmatter 147 Die Linke. 1 Ortsbeirat Dorf Zechlin 3 Die Linke 1 Hartmut Winkelmann 226 CDU-Fraktion 1 1 Frank-Rudi Schwochow 126 Einzelbewerber Lück 1 1 Kerstin Lück 107 Ortsbeirat Flecken Zechlin 3 Tradition und Zukunft 2 1 Wilfried Schmidt 331 2 Björn Plazikowski 180

CDU-Fraktion 1 1 Horst-Rainer Maranke 81

CDU-Fraktion 1 1 Walter Luy 98

Ortsbeirat Groß Zerlang 3 PRO Großzerlang 2 1 Bernd Starke 70 2 Mirco Mittelstädt 54 Einzelbewerber Schwab 1 1 Annegret Schwab 40

Ortsbeirat Schwanow 3 Wählergemeinschaft Schwanow 3 1 Kai Hertzke 112 2 Marita Breetz 81 3 Steffen Hanke 38

Ortsbeirat Heinrichsdorf 3

Ortsbeirat Wallitz 3 Einzelbewerber Schmidt 2 1 Thomas Schmidt 159 Einzelbewerber Bindel 1 1 Walter Bindel 145

Wählergemeinschaft der Dörfer 2 1 Harald Kühn 173 2 Bernd Schellhase 50 Einzelbewerber Rieck 1 1 Liane Rieck 50 Ortsbeirat Kagar 3 F.D.P-Fraktion 3 1 Eckhard Harnack 136 2 Karsten Raßmann 91 3 Ulrich Etienne gen. Steffen 60 Ortsbeirat Kleinzerlang 3 Wählergemeinschaft Kleinzerlang 2 1 Ilona Schenk 131 2 Barbara Pietzschmann 81 Bürger Bündnis Rheinsberg 1 1 Wilfried Wolff 117 Ortsbeirat Linow 3 Bürger Bündnis Rheinsberg 1 1 Christian Monté 226 CDU-Fraktion 1 1 Burkhardt Stranz 174 Einzelbewerberin Boehm 1 1 Ute Brigitte Boehm 136 Ortsbeirat Luhme 3 Wählergruppe Luhme-Heimland-Repente 2 1 Willmut Krieger 90 2 Gert Lück 78

RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Ortsbeirat Zechlinerhütte 3 CDU-Fraktion 1 1 Peter-Lutz Wiepke 208 Wählergemeinschaft der Dörfer 1 1 Peter-Michael Kunte 190 Bürger Bündnis Rheinsberg 1 1 Dörte Gustmann 96 Ortsbeirat Zechow 3 Wählergemeinschaft der Dörfer 3 1 Martina Dollfuß 90 2 Inis Boltze 65 Ortsbeirat Zühlen 3 Wählergemeinschaft Zühlen 3 1 Hartmut Schliephacke 138 2 Petra Lemke 97 3 Arnfried Toppel 83 In den Ortsbeiräten Dierberg, Wallitz und Zechow bleibt jeweils 1 Sitz unbesetzt. Die Ortsbeiräte sind mit 2 Mandatsträgern arbeits und –beschlussfähig.


gewähltes KOMMENTAR

Vieles muss sich ändern Die Rheinsberger haben gewählt. Jedenfalls jeder zweite. Auch wenn es im Trend liegt das gibt zu denken. Genau 46,8 Prozent der Bürger – mehr als vor fünf Jahren! – konnten sich für keinen Kandidaten entscheiden. Denn es war eine reine Personenwahl. Die Partei spielte eine untergeordnete Rolle, weil die deklarierten Themen und Ziele fast total übereinstimmend waren: Den Rheinsbergern soll es besser gehen, Kinder optimaler betreut und die Schule ein Gymnasium werden, das Bombodrom darf nicht kommen, der Tourismus soll weiter gefördert werden, Radfahrwege usw. usw. Bis auf ganz wenige Ausnahmen werden es Rheinsbergs Bürger auch in Zukunft mit den „üblichen Verdächtigen“ zu tun haben. Auch wenn Parteien

reichlich davon Gebrauch machten, Nicht-Mitglieder auf ihre Liste zu setzen. Es waren durch die Bank Personen, die man hier kennt. Was soll sich also ändern? Hoffnung macht, dass einige sogenannte Volksvertreter die Gremien und Stadtverordnetenversammlungen zum Jahrmarkt der Eitelkeiten umfunktionierten und ihre persönlichen Befindlichkeiten zur Schau trugen, Denkzettel durch Stimmen-Entzug erhielten. Der Bürger hat kein Verständnis für ellenlange Diskussionen und Streitigkeiten, bei denen zum Schluß nichts rauskommt, außer: In der nächsten Sitzung geht�s weiter. Kein Verständnis auch, wenn einige schlecht vorbereitet – um nicht zu sagen ahnungslos – die Debatten in die Länge ziehen. Sitzungen dieser Art gab es all

zu oft. Deshalb sah man zahlreiche interessierte Einwohner nie wieder. Das Wichtigste: Anders als beim Eiskunstlauf war alles, was vor der Wahl war, die Kür. Jetzt kommt die Pflicht. Da geht es um Genauigkeit und Effizienz, nicht um Sprücheklopfen und utopische Spinnereien. Ganz ernst sollten die Abgeordneten die Vereidigung nehmen, wenn sie sich verpflichten mit aller Kraft zum Wohle Rheinsbergs zu handeln. Den Eindruck hatte man in der Vergangenheit nicht bei allen. Die Bürger – auch die nicht zur Wahl gingen werden das genau beobachten. Das ist ihr gutes Recht. PS. Merken Sie sich, was vor der Wahl alles versprochen wurde, für was man sich wie einsetzt. Denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt. ■ M.St.

Stimmenauszählung im Wahllokal

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100 Seiten attraktive Angebote Die Broschüre „Winterliches Brandenburg 2008/2009“ in neuem Design / Ausgewählte Hotels zu besonders günstigen Preisen Der Winter lässt in Brandenburg schon Anfang September grüßen, denn die neue Broschüre „Winterliches Brandenburg 2008/2009“ ist erschienen. Mit der nunmehr 11. Auflage legt die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wieder winterliche Preisspecials und besondere Arrangements für die kalte Jahreszeit auf. Damit gehört das „Winterliche Brandenburg“ seit Jahren zu den Erfolgsprodukten der TMB. In diesem Jahr besticht die Broschüre aber nicht nur durch ihre reizvollen Angebote, sondern auch durch ihr völlig neues Design im Querformat und den Slogan: „Das Weite liegt so nah“. Die Broschüre „Winterliches Brandenburg 2008/2009“ ist das erste Printprodukt der TMB Tourismus-Marketing GmbH, das die neu eingeführte Kommunikationsstrategie mit einbezieht. Insgesamt 117 Anbieter der drei und vier Sterne-Kategorie präsentieren sich auf 100 Seiten mit

attraktiven Übernachtungsangeboten und Arrangements. Davon bieten 62 Gastgeber Übernachtungsspecials für zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Frühstück für nur 59,Euro an. Unter der Rubrik „Winterliche Arrangements“ kombinieren 55 Partner ihre mehrtägigen Übernachtungsangebote mit Erlebnis- und Erholungsprogrammen. Diese bieten klare Sparpotentiale für den Gast. Zur besseren Orientierung sind die Standorte der Hotelpartner in einer Brandenburg-Karte gekennzeichnet. Zudem gibt es eine Zusammenstellung ausgewählter Weihnachtsmärkte in Städten mit historischen Stadtkernen sowie die Bestellvorlage für einen Geschenkgutschein, denn die Angebote von „Winterliches Brandenburg“ haben sich in den letzten Jahren zu beliebten Geschenkideen für die verschiedensten Anlässe entwickelt. Die 59 Euro-Angebote sowie die „Winterlichen Arrangements“ zu Sonderpreisen gelten vom 1. November bis zum 1. April 2009. Ausgenommen sind die Zeiträume der Weihnachtsfeiertage und des Jahres-

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wechsels (24. Dezember bis 01. Januar 2009). Für diese Festtage hält die TMB auch eine Vielzahl interessanter Spezialangebote bereit. „Wir zeigen, dass Brandenburg auch außerhalb der Reisezeiten Mai bis Oktober ein interessantes Reiseziel ist und legen in der Broschüre attraktive Produkte für die Saisonverlängerung vor.“, so der Tourismuschef. Die TMB macht mit einer Werbekampagne, ebenfalls im neuen Design, im Oktober bis Dezember in Berlin auf die Winterspecials des Reiselandes Brandenburg aufmerksam. Zu den Werbemaßnahmen gehören u.a. Anzeigen, Großplakate, City-Light-Poster sowie Radiospots und eine Straßenbahnbeschriftung. Die Broschüre „Winterliches Brandenburg“ kann ab sofort kostenfrei über die Internetportale der TMB www.reiselandbrandenburg.de bzw. www.winterliches-brandenburg.de sowie den TMB-Informations- und Buchungsservice, Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam, Telefon: 0331/2004747, Fax 0331/2987328, hotline@reiseland-brandenburg.de bestellt werden.


touristisches

Gemeinsam geht es besser! Eine uralte Lebensweisheit hat nun endlich auch die Rheinsberger Touristiker wieder eingeholt. Warum und weshalb es vor gut zwei Jahren zur Trennung kam, ist eine eigene Geschichte, die hier nicht ausgewalzt werden soll. Viel Kritik wurde seither geübt, nicht jede war sachlich, doch im Tenor stimmten sie überein: Rheinsberg muss sich einheitlich nach außen präsentieren, die Existenz zweier Touristinformationen mit unterschiedlichem Leistungsprofil hat die Touristen, freundlich formuliert, irritiert. Damit soll nun zum 1. Januar 2009 Schluss sein. Die Vorstände des Kur- und Tourismusverbandes (KTV) und des Verkehrsvereines haben in gemeinsamer Sitzung im September den Beschluss gefasst zu Beginn des neuen Jahres zu fusionieren. Die Mitgliederversammlungen

beider Vereine müssen dem noch zustimmen. Die des Kur-und Tourismusverbandes hat dies am 6. Oktober einstimmig getan. Die Wahl von Eberhard Halbeck zum Vorsitzenden des KTV im Frühjahr hatte den Weg aus einer verfahrenen Sackgasse, in die sich beide Vereine vor allem durch eine völlig verfehlte öffentliche Auseinandersetzung, die von Außenstehenden eher als Schlammschlacht wahrgenommen wurde, hinein manöveriert hatten, frei gemacht. Nicht wenige Mitglieder, übrigens beider Vereine, sehen in ihm auch einen geeigneten „Wiedervereinigungsvorsitzenden“ Doch darüber werden die Mitglieder letztendlich selbst entscheiden. Bevor Personalien geregelt werden bleiben, noch viele Detailfragen zu klären.

Wo soll die Touristinfo betrieben werden, wie soll der Verein heissen, u.v.a.? Nicht nur weil Weinachten vor der Tür steht wünschen wir uns alle, das diese Fragen schnell und in Güte geregelt werden, damit sich der neue Verein den wirklich drängenden Fragen der Tourismusentwicklung widmen kann. Klar ist: der neue Vorstand soll paritätisch aus beiden Vereinen besetzt sein, als Name wird Tourismusverein Rheinsberger Seenkette vorgeschlagen und die Stadt Rheinsberg wird den Fusionierungsprozess rechtlich begleiten. Dies gaben Sieglinde Assatzk und Eberhard Halbeck gemeinsam bekannt. Das Rheinsberger Mosaik wird nicht nur an diesem Thema am Ball bleiben, sondern bietet den Verantwortlichen aktive Unterstützung bei dieser vordringlichen Aufgabe an.

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keramisches

Veranstaltungen am 10.,11. & 12. Oktober 2008 10. und 11. Oktober 2008 Saisonabschluss der Fahrgastschifffahrt „Rheinsberg in Flammen“ jeweils ab 19:00 Uhr Fahrt mit den Fahrgastschiffen & Unterhaltung, Musik & Tanz im Festzelt im Yachthafen. Feuerwerk und Lichteffekte Kartenvoranmeldung unter Tel. 033931-38619 10. Oktober 2008, 19:30 Uhr Stadtbibliothek Richard Hayer „Visus“ Lesung aus seinem Buch 11. und 12. Oktober 2008 jeweils 10:30 – 17:00 Uhr Stadtzentrum Rheinsberger Töpfermarkt Samstag, 11.10.2008 10:30 Uhr Offizielle Eröffnung des “14. Rheinsberger Töpfermarktes” durch den Bürgermeister der Stadt Rheinsberg, Herrn Manfred Richter 19:00 Uhr KulturGutshaus Köpernitz „Märkische Namen und Köpfe...“ -26. Ländliche Gerichte und Geschichte(n)Telf. Voranmeldung 033931-37855 19:30 Uhr Schlosstheater Rheinsberg „Handicap Dinner“ -Das besondere Event: Essen und Trinken für einen sinnvollen ZweckTelf. Voranmeldung: 033931-7210 20:00 Uhr Gasthof Endler (Mühlenstraße 14) „Töpferball” Samstag und Sonntag 10:30 - 17:00 Uhr “genäht und gefilzt” (Mühlenstraße 20) Schauvorführung: Filzen von Hüten Sa. 11:00 - 18:00 Uhr So. 11:00 - 15:00 Uhr Carstens-Keramik Rheinsberg

(Rhinstraße) Glasbläser aus Lauscha/ Thüringen gestalten Weihnachtsschmuck 13:00 Uhr „König Drosselbart erscheint“ (Triangelplatz) gestaltet von Familie Kreutzer, „Hof Repente“ Luhme Repente Tel. 033923-70430 13:30 und 15:30 Uhr Carstens-Keramik Rheinsberg Führung durch die Produktionsräume (Rhinstraße) 14:00 Uhr Sonderführung Schloss Rheinsberg im Rahmen des Themenjahres “Metropole – Provinz” BERLIN UND RHEINSBERG -Kutsch- und Kremserfahrten ab Haupteingang Schlosspark -Seenrundfahrten ab Anlegestelle Seestraße Samstag: 11:00 - 13:00 Uhr, 12:00 14:00 Uhr, 13:30 - 15:30 Uhr, 14:30 - 16:00 Uhr Sonntag: 11:00 - 13:00 Uhr, 13:30 15:30 Uhr, 16:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 12.10.2008 11:00 und 12:00 Uhr Sonderführungen durch Schlosstheater und Kavalierhaus, Treffpunkt: Schlosstheater 15:00 Uhr Schloss Rheinsberg Sonderführung “Theater im Grünen” Treffpunkt: Kasse Marstall 17:00 Uhr Rheinsberg St. Laurentiuskirche “Gospelchor Berlin” AUSSTELLUNGEN am 11. und 12. Oktober 2008 • Schloss Rheinsberg, Sa.+So. 10:00 - 18:00 Uhr • Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum mit Sonderausstellung “Jürgen Greatz - Fotografien 1958 - 2008”, Sa.+So. 09:30 17:00 Uhr RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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• Galerie “ZOPF” (Kirchplatz) mit Keramikmuseum, Sa.+So. 11:00 - 17:00 Uhr • Carstens-Keramik Rheinsberg (Rhinstraße), Sa.+So. 12:00 18:00 Uhr • KMD - Keramik Manufaktur Dornbusch GmbH (Damaschkeweg 3 u. Seestraße 15), Sa.+So. 10:00 - 18:00 Uhr • Keramikatelier Karl Fulle (Rhinpassage) mit Sonderausstellung: “Geschmacksmuster” Keramische Objekte von Marie-Luise Meyer, Sa.+So. 11:00 - 17:00 Uhr • Keramikwerkstatt Weidt (Mühlenstraße 22) „Gestalten Sie Ihre Keramik selbst“ Sa.+So. 12:00 - 15:00 Uhr • Maison la Provence - Artikel aus Frankreich (Königsstraße 1), Sa.+So. 10:00 - 18:00 Uhr • L`Atelier Tony Torrilhon (Schloßstraße 7), Sa.+So. 10:00 - 17:00 Uhr • Köpernitz: Werkstatt für Wort und Ton, -Keramik und KinderbücherSa.+So. 10:00 - 17:00 Uhr (neben dem KulturGutshaus) • Stadtgeschichte Rheinsberg e.V., Stadtzentrum, Fotoausstellung “Rheinsberger Straßen und Plätze - einst und jetzt” • Wettbewerb der Teilnehmer des “14. Rheinsberger Töpfermarktes” “Gartenträume in Rheinsberg”, Marstall Sa.+So. 11:00 - 16:00 Uhr ...und am 10./11. Oktober 2009 15. Rheinsberger Töpfermarkt Änderungen vorbehalten!


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„14. Rheinsberger Töpfermarkt“ 11./12. Oktober 2008, jeweils 10:30 – 17:00 Uhr, Stadtzentrum Standnummer Teilnehmer 01 Töpferei Ehrhardt, Blankenheim 02 ton und form Werkstatt, H. Gramann, Berlin 03 KERAMIKBERLIN, K. Kallenbach, Berlin 04 Keramikatelier Spies, Bernau OT Birkholz 05 Töpferei Puschwitz, K. Barchmann, Puschwitz 06 Keramik-Werkstatt Gorlewski, Walsrode 07 Töpferei Jutta Altenstein, Berlin 08 Keramikatelier Claudia Hilliges, Oranienburg 09 Keramiker Karel Panken, PL Eidhoven 10 Keramikwerkstatt K. Otolski, Woserin 11 Keramikwerkstatt Doster, A. Engler, Zahna 12 Töpferhof G. Meißner, Trebus 13 TONSCHMUCK R. Dostmann, Seifertshofen 14 Keramische Werkstatt Hans-Peter Meyer, Bischofswerda 15 Töpferei Engelmann, Gröbitz 16 Darley-Porzellan, B. Darley, Berlin 17 Keramikwerkstatt U. Krause, Dresden 18 Keramik am Neustädter Tor, A. Otto, Tangermünde 19 Töpferei Detlef Leps, Steutz 20 Keramikwerkstatt A. Kniesche, Leipzig 21 Kulka-Keramik, M. Kulka, Berlin 22 Töpferei Hans Holland, Elstra 23 Keramikwerkstatt Ilona Möbert, Cottbus 24 Töpferei Schubert, Warmsen 25 Mücket-Design, S. und J. Mücket, Groß Breesen 26 Atelier Schönefeldt, K. Schulz, Görzke 27 LANDBECK-KERAMIK, C. Landbeck, Berlin 28 Keramikatelier Elke Steckhan, Carlshof 29 Töpferei Frank Verchau, Diemitz 30 Töpferei Michael Renz, Burkau 31 Keramikwerkstatt Udo Hirche, Sagar 32 Gefäßkeramik & Fayencen B. und P. Schliebner, Eisenberg 33 Keramikatelier B. Pelz & B. Borchard, Berlin 34 Töpferei Eberhard Schmidt, Bischofswerda 35 Heidekamper Heckkarten, N. Bierbaum, Heidekamp 36 Keramikwerkstatt Claudia Karer, Golßen 37 Keramische Produkte M. Höwer, Mogendorf/Westerwald 38 Keramikwerkstatt N. Dahler, Berlin 39 Keramikgut Naunhof, M. Jäkel, Naunhof

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Müritzkeramik Böhm, Lärz Töpferei Dagmar Lietz, Berlin Liebhabereikeramik Jörg West, Sandau Töpferei Frauke Neumeier, Potsdam

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Atelier S. Wunder, Sondershausen Keramik-Atelier Andrea Lehnort, Gehren Töpferei Kathi Kückel-Schulz, Wittenberge Töpferei Anett Lück, Hohenleipisch Keramik-Atelier Ingeborg Pape, Berlin Tonart Sylvia Brabänder, Hohen Neuendorf Töpferei Gabriele Rödel, Mühlberg À Takàcs Ocarinas, Budapest Hof-Werkstatt Norma Strauß, Lentzke Töpferhaus Gudrun Ganer, Bernsdorf Lorenz Wittich Keramik, Jena Küchenkeramik Heihs, Görzke Töpferei W. Wagner, Görzke Töpferhaus Großpösna Peggy Nothnagel Barbara`s Keramikstube Beate Rühlmann, Görlsdorf Töpferei im Stall, U. Brandenburg, Hennigsdorf Brandenburger TON-ART, S. Rudolf, Brandenburg Hakenberg-Töpferei, S. Barchewitz, Hackenberg Keramikwerkstatt Marion Gaertner, Chemnitz Keramikwerkstatt D. Geißler, Berlin Keramikwerkstadt Gisela Otto, Meuro Lausitzer Keramik-Töpferei GAGEL F. Oswald, Göda Töpferei Kerstin Goschala, Lobitzsch Keramik Regina Junge, Oranienburg Töpferei in der alten Feuerwache, M. Malenz, Velten Waldkater-Keramik I. Schütze-Schulze, Grieben ARTAGA-KERAMIK, Asta Suliauskienè, Talokiu K.

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Änderungen vorbehalten!


festliches

Happy Halloween

Als Halloween wird ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert wurde und von ausgewanderten Iren nach Nordamerika gebracht wurde. In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert, so dass vielfach vermutet wird, Halloween könnte auf keltisches Brauchtum zurückgeführt werden. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Angeblich war es nach keltischem Glauben den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen Das Wort �Halloween�, in älterer Schreibweise �Hallowe�en�, ist eine Kontraktion des Wortes „All Hallows’ Even“

(Allerheiligenabend). Wie auch bei Heiligabend ist nach heutigem Verständnis der Abend vor dem Festtag gemeint. Das Allerheiligenfest, das sich von Rom aus verbreitete, wurde ursprünglich am 13. Mai gefeiert, das Datum wurde von Papst Gregor III. und endgültig von Gregor IV. auf den 1. November verlegt. Aus der Verbindung mit dem Totengott Samnaih sollen sich die Gebräuche zu Halloween ableiten, vor allem der Bezug auf das Totenreich und Geister. In der neueren Forschung wird jedoch die Existenz eines Totengottes namens Samhain bezweifelt. Cäsar erwähnt zwar einen keltischen Totengott, aber nicht seinen Namen; wegen der Herkunft des Wortes Samhain handelte es sich bei dem Fest wohl eher um die RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Feier des Sommerendes (keltisch samos, gälisch samhuinn für Sommer), oder um das irogälische Wort für Versammlung, samain. Der älteste, wenn auch unsichere Hinweis auf das Samhain-Fest entstammt dem Kalender von Coligny aus dem 1. Jh. n. Chr. Der Bezug zum Totenreich ergibt sich bei dieser Interpretation aus der Schlachtung des überzähligen Viehs zu Beginn des Winters (um das Überleben der verbliebenen Population durch den Winter hindurch zu sichern). Der Bezug von Halloween zum Totenreich lässt sich aber auch aus den darauffolgenden katholischen Feiertagen ableiten. So wird an Allerheiligen traditionell der Verstorbenen gedacht, und an Allerseelen (2. November) sollte durch Gebete und Fürbitten sowie durch gute Taten (z. B. Geschenke an bettelnde Kinder) das Leiden der Toten im Fegefeuer gelindert werden.� � Halloween wurde ursprünglich nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den vielen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und gehörte dort zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es bald von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten und Kanada.


festliches

Aus Nordamerika kam das Halloweenfest nach ganz Europa, wo es in stärker kommerzialisierter, vielfach veränderter Form gefeiert wird. So hat die neu-europäische Variante des Fests eher fröhlichen und weniger schaurigen Charakter als in Nordamerika. Während in den Vereinigten Staaten auch Schulklassenzimmer mit Hexenmotiven oder Rathausvorplätze mit Jack O‘Lanterns (ausgehöhlten und mit Fratzen versehenen Kürbissen) geschmückt werden, herrscht der Halloween-Schmuck in Europa eher in Geschäften oder privaten Räumen vor. Auch die Aufforderung �Süßes oder Saures� (englisch: trick or treat), also Süßigkeiten zu bekommen oder andernfalls einen Streich zu spielen, ist in Europa noch nicht so weit verbreitet wie in Nordamerika. Dieser Teil gestaltet sich so, dass verkleidete Kinder in ihrer Nachbarschaft von Tür zu Tür wandern und von den Leuten, die sie zu Hause antreffen, Süßigkeite, fordern� � ansonsten drohen Streiche, wie sie in Europa beispielsweise aus der Freinacht (Walpurgisnacht) bekannt sind.

Halloween im amerikanischen Sinne wird im deutschsprachigen Raum erst seit etwa den 1990ern zelebriert, gilt inzwischen aber als recht verbreitet. Allerdings wurden auch im deutschsprachigen Raum ursprünglich in zeitlicher Übereinstimmung mit Halloween regional verbreitete Feste gefeiert, die der Thematik des Halloweenfestes nahe stehen: Das Spielen von Streichen, das Aushöhlen von Rüben, die Rückkehr der Toten, usw. Daher ist anzunehmen, dass die Vorläufer des amerikanischen Halloweenfestes in Europa verbreitet waren, in Vergessenheit gerieten und mit der amerikanisierten Version des Halloweens wieder zurückgekehrt sind.� Zu Halloween sind Verkleidungen beliebt; viele Kinder, aber auch Erwachsene verkleiden sich. Populäre Kostüme sind Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Typische Halloweenfarben sind schwarz, orange, weiß und gelb. Mit der wachsenden Popularität des Festes wurde die Kritik von Seiten einiger christlicher Gruppen lauter, insbesondere evangelikale Christen in den Vereinigten Staaten distanzieren sich sehr scharf von Halloween und vertreten die Meinung, dass mit dem

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Fest Missbrauch durch satanistische Vereinigungen getrieben werden könne. In Deutschland wird kritisiert, dass die alten Bräuche, beim evangelischen Martinisingen am 10. oder beim katholischen Martinssingen am 11. November an den Haustüren Lieder zu singen und als Belohnung Gebäck, Früchte oder Süßigkeiten zu bekommen, von dem Ruf „Süßes oder Saures" verdrängt werden. Man beklagt eine vermehrte Kommerzialisierung und Auswüchse, die zu zahlreichen Einsätzen der Polizei an Halloween führen. Manche evangelische Christen bedauern das zeitliche Zusammentreffen mit dem Reformationstag, der am gleichen Tag an die Reformation erinnern soll. In Deutschland bietet die Evangelische Kirche Lutherbonbons an, die an Kinder verteilt werden können.


festliches

Reformationstag

Ausschmückung des Geschehens.

Der Reformationstag wird von evangelischen Christen am 31. Oktober im Gedenken an die Reformation gefeiert.

Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation ein.

Im Kern bestritt er die herrschende Ansicht, der Ablass sei die Voraussetzung, den Menschen von der Sünde zu erlösen. Dies sei schon durch das Opfer Jesu am Kreuz geschehen. Luther hatte seine Thesen in Briefform mehreren geistlichen Würdenträgern des Reiches zugesandt. Der Thesenanschlag ist wahrscheinlich eine spätere bildhafte

Bereits im Reformationsjahrhundert finden sich vereinzelte Jahresfeiern. Zunächst wurden auch der 10. November oder der 18. Februar (Luthers Geburts- bzw. Todestag) als Gedenktage gefeiert; zudem galt der 25. Juni als Tag der Augsburger Konfession als Festtag. Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen setzte 1667 den 31. Oktober an, welcher sich dann in den meisten Ländern durchsetzte.

Der Gottesdienst zum Reformationstag findet, wo der Tag nicht gesetzlicher Feiertag ist, gewöhnlich am Abend des 31. Oktober statt. Sein Inhalt ist weniger das Gedächtnis des Thesenanschlags als die Lehre von der Rechtfertigung des Sünders allein durch den Glauben, die für Luther Auslöser und Kern der Reformationsbewegung war.

Lied des Tages ist entweder „Nun freut euch, lieben Christen g‘mein", Luthers „Erzähllied“ von seiner reformatorischen Entdeckung (EG 341), oder „Ist Gott für mich", so trete gleich alles wider mich von Paul Gerhardt (EG 351). Kaum ein Reformationsgottesdienst endet außerdem ohne Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott".

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Die liturgische Farbe ist Rot, die Farbe des Heiligen Geistes und der Kirche. Der Reformationstag ist gesetzlicher Feiertag in den deutschen Bundesländern Brandenburg, MecklenburgVorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Baden-Württemberg ist der Tag von Gesetzes wegen schulfrei, in anderen Bundesländern mit evangelischem Bevölkerungsanteil hat er oft eine besondere gesetzliche Stellung, die mit der der Stillen Tage vergleichbar ist.

Außer in Deutschland ist er in Slowenien und Chile gesetzlicher Feiertag. In der Schweiz feiern die reformierten Kirchen am ersten Sonntag im November (also am ersten Sonntag nach dem 31. Oktober) den Reformationssonntag. Im überwiegend katholischen Österreich ist der Tag kein gesetzlicher Feiertag.

Allerdings haben evangelische Schüler am 31. Oktober schulfrei, und evangelischen Arbeitnehmern ist ein Besuch des Gottesdienstes möglich.

Der Reformationstag fällt vom Datum her mit dem ansonsten nicht verwandten HalloweenFest zusammen.


festliches

Totensonntag

Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist in der evangelischen Kirche in Deutschland ein Gedenktag für die in den letzten 12 Monaten Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des christlichen Kirchenjahres. In der römisch-katholischen Kirche wird dieser Sonntag seit als Christkönigssonntag begangen, im altkatholischen Kalender wird dieser „Sonntag vom wiederkommenden Herrn“ genannt. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen bestimmte durch Kabinettsorder vom 17. November 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten den Sonntag vor dem 1. Advent zum �allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen�. Folgende Gründe kommen dafür in Frage: das Gedenken an die Gefallenen der Befreiungskrieg Befreiungskriege, die Trauer um

die 1810 verstorbene Königin Luise oder auch das Fehlen eines Totengedenkens im evangelischen Kirchenjahr. Die anderen evangelischen Landeskirchen übernahmen diese Bestimmung. Für Christen ist der Tod zwar das Ende irdischen Lebens, doch wird dies in der Perspektive der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten gesehen, wie es an vielen Stellen in der Bibel beschrieben wird. Obwohl das Totengedenken der Entscheidung der Kirchengemeinde überlassen ist, wird in den meisten evangelischen

Gemeinden an diesem Tag der Verstorbenen der Gemeinde des vergangenen Kirchenjahres in den Gottesdiensten gedacht, indem ihre Namen verlesen werden. In vielen Gemeinden werden die Angehörigen der Verstorbenen zu diesem Gottesdienst - oft auf den Friedhöfen - eigens eingeladen, vielerorts auch das Abendmahl gefeiert. Auch ist es üblich, die Gräber mit Gestecken oder Blumen zu schmücken. Der Totensonntag ist in allen deutschen Bundesländern besonders geschützt. Die Feiertagsgesetze aller Bundesländer außer Hamburg, bestimmen den Totensonntag als Trauerund Gedenktag oder als „stillen Tag“ oder „stillen Feiertag“, für den besondere Einschränkungen gelten; dazu gehören beispielsweise Verbote von Musikaufführungen in Gaststätten, zum Teil begrenzt auf bestimmte Stunden des Totensonntags. Anzeige

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närrisches

Rhin helau!

RHEINSBERGER CARNEVAL CLUB E. V. Mit dem 11.11. eröffnet auch der Rheinsberger Carneval Club seine Session 2008/2009. Pünktlich 11:11 Uhr wird das inzwischen berühmte „Schlüssellied“ vor den Toren des Rheinsberger Bürgermeisters zur Übergabe der „Stadtherrschaft“ bis „Aschermittwoch“ auffordern. Die Karnevalisten werden vor der „Schlüsselübernahme“ einige Betriebe, Schulen und Kindereinrichtungen in der Stadt „närrisch“ besuchen. Ein Kurzprogramm wird natürlich auch vor dem Rathaus dargeboten. Der direkte Karnevalsauftakt findet am Sonnabend,

dem 15.November, in der „Seehalle“ des „HausRheinsberg“ statt. Pünktlich (?) 19:19 Uhr wird unter dem Programmtitel „RCC – 40 Jahre und was nun ?“ Revue nach „hinten und vorn“ gezogen. Lassen Sie sich wie immer vom RCC überraschen! Karten gibt`s ab sofort in der Tourist-Information im Kavalierhaus am Markt, Telefon 2059. Was bei dem „..und was nun?“ anschließend „herauskommt“, können Sie konkret im Februar im Schlosstheater Rheinsberg erleben. Der RCC behauptet dann „Uns geht der Ofen

präsentieren

noch nicht aus! “ bei Abendveranstaltungen am 14. und 21.Februar 2009, jeweils 19:19 Uhr bzw. bei der Nachmittagsveranstaltung am 15.Februar, 14 Uhr. Für die kleinen Narren organisiert der RCC wieder einen „Kinderfasching“ am 22.Februar 2009, ebenfalls um 14 Uhr. Na denn : „Rhin helau“ und bis bald! PS: Kartenvorbestellungen für die Februar-Termine werden ebenfalls schon in der Tourist-Information Rheinsberg angenommen.

Die 41. Session

Uns geht der Ofen noch immer nicht aus!

Ihre Lieblichkeit Birgit die I. & seine Hoheit Werner der I.

Schlüsselübergabe am 11.11. um 11:11 Uhr vor dem Rathaus RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008 Eröffnungsveranstaltung: 15.11.08 um 19:19 Uhr Seehalle 22


persönliches HANS- NORBERT GAST ÜBER SICH ODER

die Zeit, seit ich Leierkasten-Hans bin!

Ich glaube schon, dass sich mit der Entscheidung, eine Drehorgel zu kaufen und mit dieser aktiv zu werden, mein Leben stark verändert hat. Wie waren meine Vorstellungen 1996, was wollte ich mit dieser Drehorgel anfangen? Natürlich ging es erst einmal um die Erfüllung eines Kindheitstraumes. Aber ich wollte auf jeden Fall auch immer mit der Drehorgel auf den Straßen unterwegs sein und musizieren. Rheinsberg, von je her eine Touristenhochburg, hat ein wunderbares Zentrum und verzaubert seine Besucher immer wieder durch sein besonderes Flair. Schon Theodor Fontane und Kurt Tucholsky haben das so empfunden und in ihren Werken beschrieben und zur Zeit des Kronprinz Friedrich oder seines Bruders Heinrich war Rheinsberg gar ein musikalischkulturelles Zentrum Preußens. Auch heute

mit Musikakademie, Schlosstheater und Kammeroper kann Rheinsberg diesen Anspruch im Land Brandenburg wieder erheben. Aber Rheinsberg ist wohl zu klein, um Straßenmusikanten von woanders her anzuziehen und so fehlt neben der großen Kultur die Straßenkultur ganz. Da ich schon zu DDR-Zeiten Kabarett gespielt hatte und noch immer im Rheinsberger Carneval Club aktiv war, wollte ich jetzt mit meiner Drehorgel diese Lücke ein wenig schließen und als Straßenmusiker aktiv werden. Gleichzeitig war aber auch immer der Einsatz der Drehorgel in Unterhaltungsprogrammen geplant, deren Konzepte schon länger in meinem Kopf rumspukten. Als Erstes musste nun mal ein Künstlername her. Für mich und im Volksmund war die Drehorgel immer ein Leierkasten, ohne damit etwas Negatives ausdrücken zu wollen – damit war der erste Teil des Namens klar. Der zweite Teil sollte mich und der dritte meine Heimatstadt repräsentieren – also: „ LeierkastenHans aus Rheinsberg „! Nun musste noch das passende Auftrittskostüm gefunden werden. Hier half ein Blick auf alte Abbildungen und so standen schwarze Weste, schwarze Hose und Melone schnell fest, zumal sich diese Dinge schon in meinem Kostümfundus vom Fasching her befanden. Allerdings merkte ich schon im zweiten Sommer, wie unpraktisch schwarz bei großer Hitze war. Also wurde noch eine Sommergarderobe gebraucht. Diese besteht aus heller Leinenhose, karierter Weste und Strohhut, der sogenannten Kreissäge. Während sich am Äußeren meiner Auftritte kaum etwas geändert hat, so ist doch mein Repertoire in den Jahren stetig gewachsen.

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Heute bin ich neben meinen Auftritten auf der Straße und mit spezieller klassischer Musik im Rheinsberger Schlosspark bei den unterschiedlichsten Anlässen mit meinen Programmen dabei. Ob Geburtstage, Hochzeiten oder Geschäftseröffnungen, Frühlingsfeste, historische Märkte oder festliche Weihnachtsprogramme, ob kleiner familiärer Kreis, große Betriebsveranstaltung oder Staatsbesuch – ich gestalte für jeden Anlass ein speziell zugeschnittenes Programm. Dabei bestehen diese Programme immer zur einen Hälfte aus Leierkastenmusik und zur anderen Hälfte aus gesprochenen Beiträgen, die im Wechsel aufeinander folgen. Da ich mir im Vorfeld meiner Auftritte immer recht umfangreiche Informationen von den Veranstaltern zukommen lasse, kann ich sowohl bei der Musikauswahl als auch bei den Textbeiträgen ganz gezielt auf mein Publikum eingehen. Da auch ein Orgelmann sich ab und zu eine besondere Freude gönnen muß, versuche ich, wo es nur geht in Kirchen oder an anderen akustisch interessanten Orten aufzutreten und klassische Musik zu spielen. – Was vom Ansatz und der Überzeugung der Verantwortlichen nicht immer leicht ist ( ein Leierkasten gehört nach landläufiger Meinung halt auf die Straße), aber was bis jetzt immer auch für alle Zuhörer zu einem besonderen Erlebnis und nicht erwartetem Genuß wurde. Oftmals höre ich dann die abschließende und erstaunte Meinung: „Das hätte ich diesem kleinen Leierkasten wirklich nicht zugetraut!“ ■ Hans-Norbert Gast


örtliches

Herzlich Willkommen in Flecken Zechlin! Johann Philipp Eduard Gaertner (* 2. Juni 1801 in Berlin; † 22. Februar 1877 in Flecken Zechlin) war ein Berliner Maler des 19. Jahrhunderts, der vor allem für seine genaue und trotzdem lebendige Wiedergabe der städtischen Architektur geschätzt wurde.

Der Name Zechlin (Szichalyn) stammt aus dem Slawischen und bedeutet, Platz an zwei Seen. Von den drei Gemeinden im Norden Rheinsbergs, die diesen Namen führen und 2003 allesamt nach Rheinsberg eingemeindet wurden, ist Flecken Zechlin die grösste und älteste. Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahre 1237 erwähnt, als die Ziesterzienser am Westufer des Sees einen Möchshof errichteten. Flecken Zechlin liegt knapp 100 km nordwestlich von Berlin und 13 km vom Ortskern Rheinsbergs entfernt. Politisch

gehört es zum Bundesland Brandenburg. Landschaftlich liegt es im Südwestzipfel der mecklenburgischen Müritz-Seenplatte, im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Inmitten der ausgedehnten Wälder mit uralten Buchen und Eichen findet der Wanderer mehr als hundert klare Seen. Der Ort breitet sich malerisch mit verwinkelten Gassen und Treppchen an den Hängen des Schwarzen Sees aus. Der See gehört zum Netz der Bundeswasserstrassen und ist daher sowohl von Berlin als auch von Nord- und Ostsee per Boot zu

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erreichen. Flecken Zechlin war schon seit Beginn des vorigen Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel der Berliner, weshalb 1928 sogar die Bahnstrecke von Rheinsberg bis nach Flecken verlängert wurde. Naturliebhaber und Wassersportler finden hier ein ideales Feriendomizil. Unser Ort bietet seinen Gästen eine Reihe schöner Fremdenzimmer, vom Hotel bis zur Privatunterkunft. Sehr beliebt sind zwei Campingplätze direkt am Grossen Zechliner See. Für das leibliche Wohl sorgen gemütliche Gasthäuser und Cafés, eine Fischerhütte und ein Höhenrestaurant mit herrlichem Ausblick über die Wald- und Seenlandschaft. Es gibt eine Sparkasse mit Geldautomat, einen Bootsund Fahrradverleih, einen Edeka-Markt mit Poststelle, einen Bäcker, einen Friseur und mehrere kleine Läden. Am Grossen Zechliner See finden sich verschiedene schöne Badestellen mit Sandstrand und Liegewiesen. Touristen-Information Rheinsberger Straße 15 Tel.: (033923) 70412 Fax: (033923) 70451


örtliches

Veranstaltungen in Flecken Zechlin 25.10.2008• Abrudern mit Herbstfest 25.10.2008•Tag der offenen Tür - Halloween Fest, Feuerwehr Zechlin 08.11.2008 • Preisschießen Jedermann, Schützengilde 08.11.2008 • Vereinsvergnügen, Männerchor 20.11.2008 • 08:30 Uhr Schule, Marionettentheater Bille Rumpelstilzchen 29.11.2008•Markt, Krippenfest, Heimat & Kulturverein 09.12.2008 • 17:00 Uhr, Weihnachtsprogramm der Schule 12.12.2008 • Senioren Weihnachtsfeier 16.12.2008• 10:00 Uhr, Theater in Neustrelitz Klasse 1 - 4 sieht im Landestheater Neustrelitz „Pinocchio“

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örtliches

Viel erreicht - viel geplant

INTERVIEW MIT ORTSBÜRGERMEISTER WILFRIED SCHMIDT wählt wird. Gleichzeitig ist er Vorsitzender des Heimat und Kulturverein Flecken Zechlin, der über 60 Mitglieder zählt. Thomas Tittel sprach mit Wilfried Schmidt über Erreichtes und Zukünftiges.

Wilfried Schmidt (51 ) ist seit nunmehr 16 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister von Flecken Zechlin bzw. seit 2003 Ortsbürgermeister des Ortsteiles innerhalb der Stadt Rheinsberg. Mit seiner pragmatischen, ergebnisorientierten Arbeit als Bürgermeister hat er sich zu Recht jene Anerkennung als Kommunalpolitiker verdient , die ihm als Stadtverordneter der inzwischen nicht mehr existierenden Allianz der Gemeinden in diesem Maße oft nicht entgegengebracht wurde Das Vertrauen der Fleckener Einwohner zeigt sich u.a. in seiner Wiederwahl für die Wählergemeinschaft „Tradition und Zukunft für Flecken Zechlin“ in den Ortsbeirat und nunmehr für die übergreifende Wählergemeinschaft der Dörfer in die Stadtverordnetenversammlung Rheinsberg. Kaum einer zweifelt daran, dass er auch für die gerade beginnende Legislatur zum Ortsbürgermeister wiederge-

Zunächts herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wiederwahl. Der Name ihrer Wählergemeinschaft ist sozusagen Programm. Wie fällt die Bilanz des Ortsbürgermeisters aus? WS:Wir haben in den vergangenen Jahren seit der Eingemeindung zwei sehr wichtige große Investitionen mit der Stadt realisieren können. Zum einen die Schulsanierung und den Bau der Buswendeschleife sowie der Radwegebau. Diese Investitionen haben die Stadt Rheinsberg 350.000 � Eigenmittel gekostet die mit Fördermitteln ergänzt zu einer Investitionssumme von über 1 Mio. � führte. Dies wäre für uns als selbständiger Ortsteil schwierig zu stemmen gewesen. Mit unserem Heimat und Kulturverein und der fleißigen Mitarbeit der Mitglieder und Einwohner haben wir mit den bescheidenen Mitteln aus der 2� Pauschale, Geld des Vereins und auch Sponsorengeldern den Badestrand saniert und den Spielplatz neu gestaltet. Am Badestrand wurde der Steg komplett erneuert, der Volleyballplatz eingefriedet, ein großer Buddelplatz angelegt, die Toilettenanlage überholt und der Abschnitt des RundwanderRHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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weges zum großen Zechliner See neu gestaltet. Am Spielplatz an der Mirower Straße wurde die alte Spielkombination überholt und bekam einen neuen Anstrich. Ein neues Federspielgerät für die ganz Kleinen und ein neues Klettergerüst wurden errichtet, und beim Herbstarbeitseinsatz wurde die Schaukel erneuert und eine Tischtennisplatte neu errichtet. Eine wirklich sehenswerte Bilanz? Warum sehen sich trotzdem einige „Fleckener“ als Verlierer der Eingemeindung? WS: Gerade angesichts der erwähnten erheblichen Investitionen ist es sicherlich falsch zu behaupten, wir wären „Verlierer der Eingemeindung“ . Dass dies oft so gesehen wird, liegt vor allem an der immens großen Zahl von nicht abgearbeiteten Kleinigkeiten und Kleinstreparaturen. Nichtleuchtende Straßenlaternen erzeugen nun einmal nicht gerade Zufriedenheit trotz sanierter Schule. Ihr Ort will staatlich anerkannter Erholungsort werden. Wie weit sind sie damit gekommen? WS: Das ist richtig. Wir haben den Antrag auf den Titel auf den Weg gebracht. Im September war die erste Begehung durch den Landesfachbeirat. Diese hat uns gezeigt das die Hürde da doch recht hoch hängt. Die Auflagen wurden so weit wie möglich bereits abgearbeitet, und


örtliches die Gemeindeservice GmbH als Eigentümer und Betreiber der Touristinformation wird im Frühjahr eine öffentliche Toilette an der Info bauen. Die Verleihung des Titels würde uns

ermöglichen, Kurtaxe einzunehmen und mit diesen Geldern touristische Infrastruktur, nicht etwa pflichtige Aufgaben der Stadt zu finanzieren und damit das Bild unseres Ortes nicht nur für die Touristen, sondern für alle, also auch die Einwohner nachhaltig zu verbessern. Was haben Sie sich für die neue Legislatur vorgenommen? WS: Erstens der bereits erwähnte Titel als anerkannter Erholungsort. Weiterhin wollen und müssen wir etwas an der KiTa und der Feuerwehr tun. Die KiTa ist in Trägerschaft der AWO überführt worden, aber die Gemeinde ist Eigentümer des Gebäudes und somit verantwortlich für dessen Unterhaltung. Die Spiel - und Aufenthaltsräume sind in gutem Zustand aber an den Sanitäranlagen und außen an Dach und Fassade ist dringend etwas zu tun. G.erade bei wieder steigenden Kinderzahlen ist das eine Investition in die Zukunft. Bei der Feuerwehr gibt es keine andere vernünftige Lösung als einen Neu-

bau, denn das bisherige Objekt steht auf fremden Grund, was laut Gefahrenabwehrplan nicht mehr zulässig ist.Weil wir ein Schwerpunktstützpunkt sein sollen ist hier dringend Handlungsbedarf ,sicherlich mit viel Eigenbeteiligung der Kameradinnen und Kameraden. Das leidige Problem der Lärmbelästigung und Erschütterungen in der innerörtlichen Durchfahrtsstraße wird angesichts Landesstraßenplanung und der Finanzlage der Stadt Rheinsberg nicht kurzfristig lösbar sein. Wir wollen uns jedoch dafür einsetzen, dass in dieser Legislatur die Planung für eine Umgehung nördlich des Weinbergs über die noch unausgebaute Straße mit Anbindung hinter dem EDEKA Markt realisiert wird. Die notwendigen Flächen sind zum großen Teil bereits im kommunalen Besitz. Mit dem HKV möchten wir ab 2009 einen Naturlehrpfad am Spielplatz Mirower Straße im alten Oberförsterpark gestalten. Hier gibt es einen großen Bestand sehr alter aber auch sehr seltener Bäume. Diese wollen wir mit Lehrtafeln beschildern. Entlang des Abschnittes der Brandenburgtour wollen wir touristische Infotafeln aufstellen. Was macht die Lebensqualität für die Einwohner und den Erholungswert für die Besucher ihres Ortes aus? WS: Schöne ruhige Wohnlagen. Wald, Wasser, eine gute und intakte Infrastruktur mit Lebensmittelmarkt, Post, Spar-

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kasse, Bäcker, Arzt, Friseur, Eiscafe, Schule, KiTa, Jugendklub, Turnhalle, Kneipe mit Saa,l auch wenn deren Betrieb immer schwieriger wird. Wir haben über 60 Gewerbebetriebe in unserem Ort, der Größte ist die Landbäckerei Jahnke mit über 130 Mitarbeitern, das überbetriebliche Bildungszentrum BBZ mit seinem Hotel, und der bekannten Gaststätte Kapstadt auf dem höchsten Punkt Rheinsbergs. Die DGB Jugendbildungsstätte, 9 Vereine vom Heimat und Kulturverein, über den Ruderverein mit mehreren Abteilungen; der Sport undSchützengilde mit schmucker Schießanlage, auf der zu den Öffnungszeiten auch Gäste wilkommen sind; den Geflügelzüchtern und dem Biker-TrikerTrabbi –Verein im Gemeindeteil Alt Lutterow; dem Schulförderverein, dem Angelverein und unseren beiden Chören, dem Männergesangsverein von 1854 (dem ältesten Chor in ganz Rheinsberg) und dem Frauengesangsverein Frohsinn. Vor allem sind es aber unsere Fleckener. Nur ein Beispiel für viele Ungenannte sind Frau Ihde, Frau Beil und Frau Schatthauer, die zu Ostern und zum Krippenfest den Brunnen am Markt gemeinsam zu einer Attraktion im Ortskern gestalten. Unsere traditionellen Veranstaltungen sind Osterfeuer, Maifest auf dem Festplatz und Krippenfest. Danke für das Gespräch und gutes Gelingen.


örtliches

Wechselhafte Geschicht von Flecken Zechlin

Vor genau 771 Jahren, also im Jahre 1237, wird der Ort zum ersten Mal erwähnt. In einer Schenkungsurkunde des Fürsten Niklot von Werle an das Zisterzienserkloster Bad Doberan (damals noch Cychalin, Ort an zwei Seen). Die Mönche bauten einen Wirtschaftshof und machten die Umgebung urbar und siedelten Kolonisten an. Die nächste urkundliche Erwähnung datiert vom Jahr 1306. Darin stand ein Tauschvertrag des Klosters mit dem Fürsten Heinrich II von Mecklenburg -Stargard. Zudem wurde aus dem Kloster eine Burgfeste. Noch im selben Jahrhundert wurde Zechlin 1320 an den Bischof zu Havelberg verkauft und gehört von da an zu Brandenburg. 1548 verstarb der letzte Bischof von Wittstock, ein gewisser Bussow von Alvensleben. Im Zuge der Reformation fiel die Burg und das dazugehörige Land an die Kurfürsten. Bewohnt wurde das Schloss nun von den kurfürstlichen Prinzen. Von 1548 an waren Burg und Land Residenz der brandenburgischen Kurfürsten, den Hohenzollern. Im dreißigjährigen Krieg gab es eine Belagerung, bei der eine

Amtscheune zerstört wurde. Das Schloss blieb heil. Knapp hundert Jahre später, 1640 wurde das Schloss Amtssitz der Verwaltung des Preußischen Domänenamtes, also ein Amtsgebäude. Gepflegt aber wurde es nicht, es verfiel. Im Jahre 1721 verursachte dann ein Brand den Einsturz des Schlosses. Danach Errichtung des jetzigen Gebäudes als Amtsgebäude und Verpachtung des Amtes Zechlin als königliche Domäne an die Familie Stropp. Weitere geschichtliche Daten und Ereignisse: 1775 begann man mit dem Bau der Kirche.Anfang des 19. Jahrhunderts zogen napoleonische Truppen durch den Ort, erhielten Unterkunft und Verpflegung (1806). Sieben Jahre später waren die Franzosen wieder da - diesmal auf dem Rückzug. Es folgten die Russen. 1817 war Zechlin Aufenthaltsort für König Friedrich Wilhelm und seiner Tochter Prinzeß Charlotte. Sie waren auf der Durchreise. Es war der Treffpunkt mit der königlichen Familie. Im Jahr 1860 wurde Zechlin eigenständig, die königlich preußische Domäne aufgelöst. Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen des Fremdenverkehrs. 1907 wurde eine Dampferanlegestelle geschaffen, ein Jahr später wurde die erste Annonce für den Sommerfrische-Ort inseriert. Im ersten Weltkrieg, genau am 31.03.1916 wird Flecken Zechlin Mitglied im Märkischen Verband für Fremdenverkehr (Jahresbeitrag 20 Mark). Wenige

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Jahre später wird der örtliche Fremdenverkehrverein gegründet. Kaum zu glauben, aber wahr: 1928 fährt die Dampfbahn dreimal täglich nach Berlin und zurück. Ende des zweiten Weltkriegs wird die Strecke Flecken Zechlin - Rheinsberg abgebaut - Reputationsleistungen an Russland. 1950 Übernahme vieler Ferienobjekte durch den FDGB und einsetzen des Massentourismus in der Region. Es entstehen großer Bungalowsiedlungen. Vierzig Jahre später, die DDR gibt es nicht mehr, gründet sich der Regionale Fremdenverkehrsverein - heute Heimat und Kulturverein Flecken Zechlin. Es erfolgt der Anschluss an den Verein Rheinsberger Seenkette. Im Rahmen der Ämterbildung geht Flecken Zechlin an das Amt Wittstock Land. Im Ort werden umfangreiche Strassenrennovierungen vorgenommen. Dabei wird besonders Wert auf historische Pflasterung gelegt. Die Tourismuszahlen gehen nach oben. 1992 Erste Widerstände gegen die Wiederinbetriebnahme des Luft- und Bodenschießplatzes - sogenanntes Bombodrom Kyritz-Ruppiner Heide. Mehrere Klagen der Gemeinde Flecken Zechlin gegen die Bundeswehr wurden zugunsten Flecken Zechlins entschieden. 2002 2. Platz im Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft!“. 2003 Gemeindegebietsreform - Flecken Zechlin wird ein Ortsteil von Rheinsberg.


örtlches

Ein Spaziergang durch den Ort um den Schwarzen See einlädt. Bevor der Rundweg den Kanal zum Großen Zechliner überquert, lohnt sich ein kurzer Abstecher an das Ufer des großen Sees. Die weite Wasserfläche ist im Sommer von zahlreichen Booten belebt.

Wir starten an der Kirche, die im Mittelpunkt des Ortes steht. Hier „Am Markt“ kommen die Straßen aus Rheinsberg, Wittstock und Luhme/Zempow zusammen. Ihre Fahrbahnen wurden in den letzten Jahren nach historischem Vorbild mit Wildkopfsteinen neu gepflastert. Das schlichte Gotteshaus aus dem Jahre 1775 besitzt eine Orgel aus dem Jahre 1903. Sie ist das letzte Werk des Neuruppiner Orgelbaumeisters Albert Hollenbach (18501904). In den Sommermonaten bietet die „offene Kirche“ eine Ausstellung über den berühmten Berliner Architektur- und Vedutenmaler Eduard Gärtner (1801 - 1877), der seine letzten Lebensjahre in dem Fachwerkhaus vis-a-vis „Am Markt 7“ verbrachte. Das über 200

Jahre alte Fachwerkhaus steht ebenso wie der benachbarte Hof in der Wittstocker Str. 20 unter Denkmalschutz. An der Nordseite der Kirche spendet eine mächtige Eiche ihren Schatten. Ihr Alter wird auf mehr als 200 Jahre geschätzt. Von der Eiche aus erblickt man am Ende der „Amtstrasse“ das ehemalige Kloster. Obwohl offiziell noch immer von „Kloster“ die Rede ist, haben die Mönche in dem großen zweigeschossigen Komplex nie gewohnt. Rechts der Amtstraße kann man in einer ausgedehnten Gartenanlage mit vielen Sitzbänken den Blick über den Schwarzen See genießen. Wasserwanderer finden hier einen Bootsanleger sowie einen Boots- und Fahrradverleih. Wer den Weg zwischen Kloster und See weiter verfolgt, gelangt auf die Parkstraße, die zu einem gemütlichen Spaziergang rund

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Nach der Überquerung der Brücke zweigt nach rund hundert Metern links ein Fußweg zum Badestrand am Großen Zechliner ab. Der Waldweg, der rechts am Hangufer des Schwarzen Sees verläuft, führt zu einem lohnenden Aussichtspunkt. Von dort hat man einen schönen Blick auf Flecken Zechlin, das sich am gegenüberliegenden Ufer ausbreitet. Der Waldweg mündet auf die „Kirschallee“. Der Blick erstreckt sich bis zum Nachbarort „Dorf Zechlin“. Nach links geht der Fahrweg zum Badestrand ab, rechts geht es zurück zum Ortseingang. Kurz nach der Einmündung in die Rheinsberger Straße hat man wiederum einen herrlichen Blick über den Ort und den Schwarzen See.


Fotos: Jeanette Mrosek, Oliver Gerndt

jahreszeitliches

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jahreszeitliches

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automobiles

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„ Die Resonanz war gut und unsere Erwardungsberuf sind die früheren Berufsbilder Kfz-MOSAIK RHEINSBERGER tungen wurden erfüllt. Ich hätte mir vielleicht Mechaniker und Kfz-Elektriker verschmolzen. 73 etwas mehr Interesse von jungen Leuten am Alle Unternehmensbereiche konnten die BesuIm September eröffnet Ausbildungsberuf gewünscht.“ so dasder Resümee cher an insgesamt 7 Stationen hautnah vonVerkehrsübungsplatz Werner Tornow. der Bildungsstätte Linowsee

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in Aktion miterleben und überdies wichtige! Lösungsbuchstaben für das Gewinnspiel ergattern.

Bei der nächsten Auflage macht er sicher wieder mit. Dann hoffentlich auch noch mehr Rheinsberger Unternehmer.

Bosch-Car-Service Werner Tornow Am Ende des Tages waren5, Besucher GastDr.-Martin-Henning-Str. 16831und Rheinsberg geber gleichermaßen zufrieden. Tel. 033931-2526 bosch-car-service@t-online.de

Q Thomas Tittel

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„ Die Resonanz war gut und unsere Erwartungen wurden erfüllt. Ich hätte mir vielleicht 02/2007 etwas mehr Interesse von jungen Leuten am Ausbildungsberuf gewünscht.“ so das Resümee von Werner Tornow. Bei der nächsten Auflage macht er sicher wieder mit. Dann hoffentlich auch noch mehr Rheinsberger Unternehmer.

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Q Thomas Tittel

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73 Foto: Mrosek

Birgit und Werner Tornow

gestellte.

nen Unternehmen ausgebildeten Lehrlinge wurden hervorragend integriert.

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Telekommunikatives

Computer und mehr In Rheinsberg gibt es einen neuen Ansprechpartner rund um die Computer-und Telekommunikationstechnik. Im Friedrichzentrum hat Herr Keil den`Rheinsberger Computerservice` eröffnet. Beste Voraussetzungen für dieDienstleistungen rund um den Computer, das Internet und die Telefoniebietet das neue Geschäft mit angeschlossener Werkstatt. Schnelle Hilfe gibt esbei Hard- und Softwareproblemen und bei der Suche nach dem besten undgünstigsten Internet- oder Telefontarif. Im `Copyshop` können Farbkopien oderAusdrucke bis zum A3Format erstellt werden. Weitere Informationen finden Sieim Internet unter http://computerrheinsberg.de/oder noch besser sie kommen einfach in das immer attraktiver werdendeFriedrichzentrum.

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Thomas Soyck(l) und Steffen Reinhardt(r) in ihrem neuen Schop

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sportliches

traditionelles

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Lotter

auf Wanderschaft, bis er sich in wird halbstaatlich. 1965 wird Frank, dritter Sohn von Hans Berlin – Charlottenburg selbSiegfried, geboren. 17 Jahre ständig machte. Nach dem später - und ein Jahr nach 1. Weltkrieg Gefangenschaft, KÖNIGSTRASSE NR. 8 dem Tod seines Vaters und der Flucht aus Frankreich, wieder – DER MEISTER Geschäftsschließung in Rheinsin Rheinsberg. Er heiratet seine SETZT DIE berg - beginnt er seine Lehre in Jugendfreundin Linda, Tochter TRADITION FORT Neuruppin, unterstützt von der des Besitzers des Hotels „DeutBerufsgruppe Uhrmacher und schen Haus“, August Bartels. Es gibt Adressen in RheinsObermeister J. Hallex. Nach Sie wohnen Königstraße 8 – berg, die man einfach kennen den Gesellenjahren erfolgt bis Pfingsten 1924. Ein Brand muss. Königstraße 8 ist so eine das Meisterstudium, dann der zerstört das Haus völlig. Aber - das Reich von Frank Lotter. Armeedienst. Im Dezember es gibt ja noch das Hotel, Der 43jährige Uhrmacher1989 Entlassung und Arbeit Johannes übernimmt es pachtmeister setzt eine einzigartige bei Obermeister Hallex als Uhrweise. Bis 1932, dann entsteht Familientradition Alles Zu den zahlreichenfort. Neuerungen im Spielbetrieb des FSV Blau-Weiß 90 Rheinsberg gehörte das zum macher in Neuruppin. Königstraße 8 ein neues Haus begann vor über am 1508.Jahren Saisonabschluss Juni durchgeführte Nachwuchsturnier in der E und D Jugend. Im September 1992 wird die mit einem Geschäft: Uhren – als Lotter, siebentes Je 5Paul Teams traten in jedervon Altersklasse an. Am Ende siegten jeweils die Gastgeber. Beide Teams setzTradition in Rheinsberg fortSchmuck – Optik. Auch Sohn neun Kindern, ten sich zuletztvon vomBeerenElfmeterpunkt durch. Unser Magazin engagierte sich als Sponsor und wurde gesetzt – Frank Lotter eröffnet Hans Siegfried erlernt das Uhrbusch nach Rheinsberg in die dabei unterstützt von Uhrmachermeister Frank Lotter der die Pokale aus seinem reichhaltigen Sortinach Rekonstrucktionsmaßnahmacherhandwerk, macht seiKönigstraße 8 zog und einenHerzlichen Dank dafür. ment zur Verfügung stellte. men das Geschäft wieder – in nen Meister 1959 in Berlin Kolonialwarenladen eröffnete. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr seine 2. Auflage erfahren. der Königstraße Nummer 8. (West), heiratet seine Christa. Sein Sohn Johannes erlernte Das Geschäft in Rheinsberg das Uhrmacherhandwerk, ging

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wirtschaftliches

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floristisches

Gartentipp für Oktober und November Empfindliche Pflanzen ins Winterquartier Wundervolle Beeren zeigen sich nun in Hülle und Fülle. Das Wetter kann bisweilen sonnig und warm sein, doch kann es jetzt auch hin und wieder Nachtfrost geben. Nun ist es höchste Zeit, die Balkonkästen winterlich zu bepflanzen. Gut geeignet sind Erika, Alpenveilchen, Gräser, Callunen und kleine Gehölze. Jetzt müssen unsere empfindlichen Pflanzen langsam wieder ins Winterquartier. Kübelpflanzen sollten jetzt an einen frostsicheren Ort gestellt werden. Gucken Sie, ob Ihre Pflanzen frei von Schädlingen sind, wenn nicht, mit den entsprechenden Pflanzenschutzmitteln behandeln. Geranien und Fuchsien etwas zurückschneiden und an einen hellen kühlen Platz stellen. Dahlien- und Gladiolenknollen sowie andere Sommerzwiebeln werden aus dem Boden geholt und trocken und kühl gelagert. Die beste Zeit, um Tulpenzwiebeln und Co zu stecken, ist jetzt. Im Frühling haben Sie dann viel Freude an den frühen Blüten. Solange es nicht friert, können noch Sträucher, Rosen und winterharte Pflanzen gepflanzt werden. Decken Sie Ihre neu gesetzten Pflanzen mit einer Lage Laub oder anderem organischen Material ab. Das verhindert die Austrocknung des Bodens und bietet Schutz vor Frost. Das gilt natürlich für alle Pflanzen in Ihrem Garten. Bei Rosen besonders auf die Veredlungsstelle achten. Ab Ende Oktober werden auch die Gräber wieder für den Winter geschmückt. Dazu bietet Ihnen der Fachhandel eine große Vielfalt an Gestaltungsideen an. Vorankündigung: Am 22. und 23. November findet bei uns im Geschäft in der Langen Straße wieder unsere Adventausstellung statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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demonstratives

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kulinarisches

Hähnchen- Kürbis-Sellerieragout Zutaten (für 4 Portionen): 1 Zwiebel gewürfelt 2 Knoblauchzehen fein gehackt Hokkaidokürbis mit Schale in 2x2 cm Stücke geschnitten 2 Selleriestangen in ca. 1/2 cm Scheiben 400 g Hähnchenbrustfilet (jedes filet in 6 Stücke geschnitten) 15 g Ingwer feingehackt 300 ml Hähnchen oder Gemüsefond 200 ml Sahne Saft einer halben Zitrone Salz-Pfeffer-Zucker

SONNTAGSBRUNCH ab 10.30 Uhr

mit großem Frühstücksbuffet und ab 12.00 Uhr versch. warme Gerichte für 9,90 EUR p.P.

Am 11.11.08 Martinsgansessen Weihnachten rückt Näher! Wir informieren Sie gerne über unsere Advents- und Weihnachtsangebote.

Reservieren Sie rechtzeitig!

Zubereitung: *Zwiebeln,Kürbis,Sellerie;Knoblauch und Ingwer in einen Topf geben und anschwitzen *nach drei Minuten Hähnchenbrustfilet dazugeben *mit Salz,Pfeffer und Zucker würzen *nach weiteren drei Minuten Fond und Zitronensaft zugeben und aufkochen lassen *Dann Sahne hinzugeben und fünf bis sieben Minuten kochen lassen *Nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken *Servieren mit Basmatireis und einem kleinen Gartensalat Der Hokkaidokürbis eignet sich besonders für dieses Gericht, da er mit der Schale verwendet werden kann und somit nicht so leicht zerfällt. Außerdem hat er eine sehr kurze Garzeit. Kleiner Tip für`s Süße danach! Einfach eine Kugel Vanilleeis mit etwas Kürbiskernöl beträfeln. Sie werden überrascht sein!!!! Gutes Gelingen wünscht Ihnen Björn Ferdinand

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Man könnte auch kulinarisches noch schneller nach Kapstadtimkommen, Herzlich willkommen Restaurant Kapstadt müsste man nicht Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen angenehme die Stunden. Lassen Sie sich von südafrikanischen Spevöllig desolate zialitäten und typischem Ambiente verzaubern. Straße von RheinsKapstadt - das ist eine der am schönsten gelegenen Städte der Welt. berg nach Flecken nehmen. Aber Kapstadt mitZechlin dem alles überragenden Tafelberg und dem milden mittelmeerähnlichen Klima, das fast immer für frischen das ist eine Wind sorgt. Die romantische Lage andere der l,9-Millionen-Metropole Das Hotel zum gibt ihr einen ähnlichen Charakter wie Rio de Janeiro oder Geschichte – die SCHLEMMEN, TAGEN, FEIERN Hongkong. Nur ist alles viel idyllischer, kleinstädtischer und mulund URLAUB machen! tikultureller. Nicht umsonst gilt Kapstadt als die einzige wirklich kommt im nächsten kosmopolitische Metropole in Afrika. Die einzigartige Prägung verdankt Kapstadt dem Einfluss von Portugiesen, Briten, HollänHeft. dern, Hugenotten, Indern, Asiaten und Deutschen. Den Blumenstrauß hatte ich vergessen, der eigentlich zur Gr 21. November 2008 Es ist einfach herrlich, sich treiben zu lassen und die Stimmung Safari-Abend auf sich wirken zu lassen. Einenfeierte kleinen Einblick wollen wirsein 5jähriges Bestehen. Kapstadt gerade Doch auch Ihnen in unserem Restaurant bieten. "Dasüber Wild Südafrikas" rer und Christian über den BesuchVortrag hoch dem Schwarz Warum Kapstadt warum geradeTheel hier auf dem Dach des mit korrespondierenden Menü Hotels Seeblick? Namens Kapstadt gekommen sei, wollte ich wissen. Und er 24,90 EUR p.P. Das werden Sie sich sicherlich fragen. Lassen Sie uns erklären. zender des Beruflichen Bildungszentrum (BBZ), unterhielt gu Durch die vielfältigen internationalen Beziehungen des BBZ Hotel Seeblick hat sich im Jahr 2000 eine Zusammenarbeit mit Südafrika Weinbergsring 56 • 17837 Flecken Zechlin tenverband der Kap-Region. Dessen Vorsitzender, ein gewiss angebahnt, die ihren konkreten Ausdruck unter anderem in der Tel. 033923-716-0 • Fax 033923-716-19 Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen dem Schnellsprecher Dieter-Thomas Heck kam zur Eröffnung nac www.hotel-seeblick-flecken-zechlin.de Hotel- und Gaststättenverband der Kapregion und dem BBZ am 7. März 2001die in Berlin fand. Chefköche in Südafrika geschult. Das beliebteste Gerich Genießen Sie südafrikanische Spezialitäten Dazu empfielt derimChef dessollHauses einen gepflegten Shiarz Mit der Eröffnung des Restaurants Kapstadt März 2002 mit Blick über den die Verbundenheit zu Kapstadt demonstriert und Ihnen und schwarzen See! ton Bay. Die Lehrlinge des le Ihren Gästen die südafrikanische Küche näher gebracht werden. BBZ ausgebildet, erlernen im An einem Zukunft-Projekt w Wellness-Oase im Stile „Jens

Das Hotel zum SCHLEMMEN, TAGEN, F RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

Unser Saal bietet Platz39für Tagungen und Feiern für bis zu


kulinarisches

Wo ist eigentlich die Friedensklause? Wer neu in Rheinsberg ist, aber ab und zu den Alteingesessenen lauscht, hört öfters den Begriff Friedensklause. Im Stadtplan gab es zwar bis vor kurzem noch die Karl-MarxStraße, aber eine Friedensklause findet sich da nicht. Nun, es handelt sich um das heutige Gast & Logierhaus „Zum Jungen Fritz“. Es hat eine weit über hundertjährige Tradition als Wirtshaus. Den Begriff Gaststätte hört Inhaber Lutz Rottke weniger gern, Lokal oder Kneipe ist ihm lieber . „Kneipe ist kein Schimpfwort sondern wenn es gut gemacht wird ein Kulturbegriff.“ Rottke versteht sein Geschäft und macht es gut. Er führt das Haus seit 1991 unter dem Namen

„Zum Jungen Fritz“ , in der Vorwendezeit war es die HO-Gaststätte „Friedensklause“. Kulinarisch bietet er regionale Hausmannskost mit saisonal frischen Produkten aus der Region zu humanen Preisen. Das Haus verfügt über sieben Doppel – und zwei Einzelzimmer und ist „bett & bike“ zertifiziert, was bedeutet - sehr empfehlenswert für Radtouristen.

Das familiengeführte Haus ist sehr kinderfreundlich. Das merkt man- und so ist es nicht verwunderlich, dass sich gerade Familien mit Kindern hier besonders wohl fühlen. Im jungen Fritz gibt es einen separaten Raum mit bis zu 35 Plätzen, der gern für Familien

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-und Vereinsfeiern genutzt wird. Gerade jetzt vor Weihnachten finden hier zahlreiche „Jahresendfeiern“ statt. Der Rheinsberger Carneval Club hat das Etablissement zu seinem Vereinslokal auserkoren und wird am 11.11. selbstverständlich hier gastieren. In der aktuellen Jahreszeit sind Pfifferlinge der Renner und natürlich Rottkes selbst gemachter Glühwein. „Davon nehm` ich noch ein Tässchen“, doch Vorsicht, dieses Getränk macht süchtig.

Probieren Sie selbst, zum Töpfermarkt wird die Glühweinsaison im „Jungen Fritz“ eröffnet. Ein Besuch lohnt sich, Sie werden es nicht bereuen.


kulinarisches

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trau dich kulinarisches www.ratskeller-rheinsberg.de

RATSKELLER RHEINSBERG

Das renommierte Haus am Markt wo schon Fontane gern zu Gast war! INH. FAMILIE PLÖTZ MARKT 1 • 16831 RHEINSBERG TEL. 033931-22 64 FAX 033931-38 058

Martinsgans Der Martinstag am 11. November ist der Festtag des Heiligen Martin von Tours. Er ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgans-Essen, der Martinszug und das Martinssingen. Die verschiedenen Bräuche wurzeln in zwei wohl zusammenhängenden Umständen. In der von Byzanz beeinflussten Christenheit lag der Martinstag zunächst am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit ab dem 11. November, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein – in den Orthodoxen Kirchen teilweise bis heute – vor Weihnachten begangen wurde. Am letzten Tag vor Beginn dieser Fastenzeit konnten die Menschen - analog zur Fastnacht – noch einmal schlemmen. So wird noch heute beim rheinischen Karneval die neue „Session“ am 11. November ausgerufen. Daneben war der Martinstag auch der traditionelle Tag des Zehnts (Steuer). Diese wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen, da die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der Tiere nur in einer eingeschränkten Zahl möglich machte. An diesem Tag begannen und endeten auch Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Der Martinstag wurde deshalb auch Zinstag genannt. Als Brauch ist heute vor allem das traditionelle Martinsgans-Essen verbreitet. Es hat seinen Ursprung angeblich in einer Legende über Martins Leben: Entgegen seinen eigenen Willen und trotz Vorbehalte des Klerus drängte das Volk von Tours Martin zum Bischof zu weihen. Asketisch und bescheiden, wie er sein Leben führte, hielt er sich unwürdig für solch eine große Verantwortung. Folglich versteckte er sich in einem Gänsestall. Die Gänse jedoch schnatterten so aufgeregt, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte. Einer anderen Erzählung nach verwandten die Bürger von Tours eine List: Rusticus ging nämlich zu Martins Versteck und bat diesen, seine kranke Frau zu besuchen. Hilfsbereit, wie Martin nun einmal war, nahm er seine Sachen, um Rusticus nach Hause zu begleiten. Wahrscheinlich sah er ziemlich schmutzig aus, als habe er eine Zeit lang in einem Gänsestall gelebt. Eine weitere Geschichte besagt, dass eine schnatternde Gänseschar in den Kirchraum watschelte, und dabei Bischof Martin bei seiner Predigt unterbrach. Sie wurden gefangen genommen und zu einer Mahlzeit verarbeitet. Traditionell wird die Gans mit Rotkohl und Semmelknödel oder Kartoffelklößen gegessen.

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Molekulare Küche Matthias Kleber, Küchenchef »Haus am See«, Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft der Köche verzaubert Sie mit einem…

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kulinarisches kulinarisches

Beaujolais Primeur-Test im Laternenhof

Ruppi-

„2006 war er hervorragend, 2007 gut. Bin gespannt, welche Qualität er diesmal hat.“ Rainer Molzahn, Chef vom „Laternenhof“, spricht von Wein. Genauer gesagt vom Beaujolais Primeur (spricht man Bojolä Primör) oder auch Beaujolais nouveau. Der südfranzösische Rotwein kommt seit nunmehr 57 Jahren jeweils am dritten Donnerstag im November in den Handel. Einen Tag später ist er in Rheinsberg, am 22. November im Laternenhof. Was ist dran am Beaujolais Primeur? „Es ist ein Kultwein“, sagt Rainer Molzahn, der ihn in Rheinsberg zum dritten Mal ausschenkt, „ein ganz frischer Wein.“ Angebaut wird er im Weinbaugebiet Beaujolais, südlich von Lyon. Seit dem 13. November 1951 erstritten sich die Winzer dort eine Ausnahmegenehmigung vom französischen Weinrecht: Sie durften den Wein im ersten Jahr seiner Herstellung verkaufen.

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Ursprünglich war das Trinken des Primeurs nur ein Zeitvertreib englischer Dandys, Vorläufer des Jet-Sets, die mit Privatflugzeugen ins Burgenland flogen, um sich den jungen, neuen Wein einzuverleiben. Aus diesem gesellschaftlichen Upper-Class-Gaudium entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Massenkult um den ersten Wein der Saison.

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Getrunken werden sollte er auch frisch, also etwa drei Monate nach Abfüllung. Es sei denn, es wird gut gelagert. Bei schlechter Lagerung entwickelt er schon nach wenigen Wochen ein essigartiges Aroma. Im Laternenhof steht er bis Ende Dezember auf der Karte. Aber erst mal wird „der Neue“ getestet. Am 22. November ab 19.30 Uhr bei Rainer Molzahn, der noch so manche Anekdote hinzufügen kann. Drei Gänge mit Menü kosten 29.90 Euro. Na denn: Viel Spaß beim Kultweintesten!

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kulinarisches

Schon mal was von Minibowling gehört? CLEVER FEIERN, SPASS HABEN UND DABEI NOCH SPAREN Eigentlich wollte Familie Wolf, Inhaber des beliebten Landhotel Lindengarten in Kleinzerlang, schon seit längerem eine Bowlingbahn bauen. Doch wie bei vielen anderen Vorhaben war dem Amtsschimmel dieses Projekt irgendwie nicht geheuer und so hagelte es Bedenken, Auflagen e.t.c. Nun hat Familie Wolf den Bürokraten ein rechtes Schnippchen geschlagen. Den verbeamteten Bedenkenträgern in der Kreisverwaltung zum Trotz gibt es jetzt Bowlingspaß vom Feinsten. Kein genehmigungspflichtiger Neubau, keine bankkreditierte Investition, nein, nur Augen offen halten war hierbei nötig.

ren seinen rechten Spaß dabei. Den können Sie auch haben Das Minibowling- Vergnügen kann ab sofort bestellt werden und ist obendrein preiswert. Eine Runde kostet je Mitspieler 1 EUR , extra Schuhe werden nicht benötigt. So bleibt mehr Kleingeld zum feiern, das freut die Spieler ebenso wie die Gastgeber. Nach dem Spiel können Sie in der original finnischen –KOTA- in gemütlicher Runde bei einem rustikalen Grillabend das Spiel auswerten.

Bei einer seiner Reisen zu Tourismusmessen entdeckte Wilfried Wolf das Minibowling, und er war sicher, dass läuft bei uns auch. Eine gelungene Kombination aus Billiard und Bowling, platzsparend und mindestens genau so gesellig. Der Anbau in dem sich Sauna und Wellnessbereich befinden, wurde kurzer Hand umgestaltet und so finden nun 2 Spielanlagen und eine Bar ihren Platz. Zwei mal vier Spieler können gleichzeitig spielen. Gespielt wird mit einem Kö und einer Billiardkugel, die Wertung ist wie beim klassischen Bowling. Bürgermeister Manfred Richter gehörte zu den rund 50 Gästen, die diese Anlage einweihen durften und er hatte ebenso wie alle andeRHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Übern. im DZ inkl. Fr. 2 x Abendessen, davon 1x Grillplatte 1 h freie Benutzung Minibowling 89 EUR pro Person gültig bis 30.03.2009 außer Feiertage


kulinarisches

Rheinsberg, 2. September 2008. Heute wurde in der Abfüllhalle der Rheinsberger Preussenquelle GmbH der Startschuss für die Abfüllung des natürlichen Mineralwassers in die neue praktische 5-LiterBox gegeben. Für den Verbraucher hat die innovative Wasser-Box viele Vorteile: die ständige Verfügbarkeit des wertvollen Lebensmittels kann durch die größere Menge einfach gewährleistet werden und die Bedienung ist �kinderleicht�. Im Format 22 cm x 17 cm findet die rechteckige Box mit integriertem Zapfhahn in jedem Kühlschrank Platz und ist eine praktische Alternative zu Flaschen. Die neue Box ist umweltfreundlich, leicht, nach Leerung platzsparend zu entsorgen und geschmacksneutral. Die innovative Produktverpackung eröffnet unserem Unternehmen neue verbraucherfreundliche Vermarktungsmöglichkeiten, so Betriebsleiterin Anne-Katrin Stulfa. Zwei Kartons pro Minute werden aktuell in Rheinsberg abgefüllt, das sind 700 Kartons pro Tag. Sie gehen vorrangig in den regionalen Handel in Berlin und Brandenburg. Erste Partner sind die drei Edeka-Filialen in Neuruppin, Rheinsberg und Flecken-Zechlin, ebenso der regionale Getränkehandel der Firma Mücke in Rheinsberg. Hier wird die neue 5-Liter-Box ab nächster Woche dem Verbraucher prä-

sentiert. Das darin abgefüllte hochwertige Wasser wird regelmäßig strengen Tests unterzogen und ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet. Das bestätigen die Untersuchungen des bekannten Institutes Fresenius, Taunusstein und die unabhängige Untersuchungsanstalt MLU (Milchwirtschaftliche Lehr- und Untersuchungsanstalt), Oranienburg sowie die ständige Qualitätskontrolle im eigenen Labor. Das stille Mineralwasser in Premium-Qualität verfügt über eine ausgewogene Mischung an Mineralien. Das Wasser kann jederzeit getrunken werden und lässt sich mit anderen Getränken sehr gut kombinieren. Das Mineralwasser der Rheinsberger Preussenquelle wird seit dem 26. Oktober 2007 im Manufakturbetrieb bereits in Portionsflaschen (0,275 l und 0,5l) abgefüllt. Mit der neuen 5-Liter-Box wird nun die Angebotspalette erweitert. Die Rheinsberger Preussenquelle GmbH verwendet das Mineralwasser in seiner ursprünglichen Form. Es kommt direkt aus cirka 170 m Tiefe. Die Wasserblase, die sich vor Jahrhunderten in der Erde sammelte, steht als natürliche Ressource zur Verfügung und wird direkt � ohne jegliche Zusätze abgefüllt. Nach umfangreichen geologischen Untersuchungen wird diese Quelle nun seit 2007, dem Jahr des Wassers, in RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Fotografin Eva Schönfeld

PREMIERE UND PRODUKTIONSSTART FÜR INNOVATIVE 5-LITER-BOX MIT NATÜRLICHEM MINERALWASSER AUS RHEINSBERG

Rheinsberg genutzt. Die Zusammensetzung: Auszug aus der Analyse des Institutes Fresenius, Taunusstein vom 19.07.2006: Natrium / Na+ 7,9 mg Kalium / K+ 1,5 mg Magnesium / Mg2+ 8,0 mg Calcium / Ca2+ 68,4 mg Hydrogenkarbonat / HCO3250,0 mg Chlorid / C- 8,9 mg Fluorid / F- 0,19 mg Gesamt gelöste Mineralstoffe: 384 mg/l Ursprüngliches, reines Mineralwasser, natriumarm, enteisent. Der Betrieb ist nach den höchsten internationalen Lebensmittelstandards (International Food Standards) seit 13.12.2007 zertifiziert.

KONTAKT Rheinsberger Preussenquelle GmbH, Anne-Katrin Stulfa, Betriebsleiterin, Am Langen Luch 21, 16831 Rheinsberg, Tel.: 033931 - 34 95 81, Fax: 033931 - 34 95 89, info@preussenquelle.de www.preussenquelle.de


5. Tag des Apfels

HUBERTUSJAGD 2008 DER NEUSTÄDTER GESTÜTE UND DER SPORTGEMEINSCHAFT DEUTSCHER BUNDESTAG E.V.

18. Oktober 2008

10 - 15 Uhr in der Regionalwerkstatt Stechlin in Menz

Unter der Ehrenjagdschaft von Dr. Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, lädt die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt in Zusammenarbeit mit der Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag e.V. am Samstag, den 18. Oktober, zur HuberMitwirkende des 5. Menzer Apfeltages tusjagd 2008 nach Neustadt Eröffnung mit Dr. Mario Schrumpf und Mathias Wolf (Dosse) ein.

Direktsaftpressung mit der Apfelgräfin Sortenschau und Sortenbestimmung Direktverkauf von Apfelprodukten, Erdäpfeln und mehr 10 Uhr 11 Uhr 12.30 Uhr 13 Uhr 14 Uhr

Eröffnung Vorstellung der „Döllinger Apfelinitiative“ Vortrag von Apfelpapst Klaus Dietrich und Andrea Opitz Preisverleihung Apfelkuchenwettbewerb

(Abgabe bis 10 Uhr in der Regionalwerkstatt)

Musikalisches von den Menzern Herbstzeitlosen Exkursionen zur Menzer Streuobstwiese mit Einweihung der Infotafel ab 12 Uhr ! Übergabe der vorbestellten Apfelbäume (Streuobstprojekt)

Mitwirkende des 5. Menzer Apfeltages Außerdem: Eröffnung

Süßes und Deftiges mit Dr. Mario Schrumpfvom und Marktimbiss Mathias Wolf Gransee

Kaffee und (Apfel)Kuchenbasar durch Kinderlachen e.V.

Vortrag

Vortrag Kindermalwettbewerb

Vorstellung der „Döllinger Apfelinitiative“, Vortrag von Apfelpapst Klaus Dietrich und Andrea Opitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Sortenschau Schutzpatron und Sortenbestimmung vom bis 18. Oktober Der heilige Hubertus, der15.Jagd, lebte im achJürgen Sinnecker, Kleines Umweltbüro Zehdenick; Mi, 15. Okt. 12 bis 17 Uhr; Do+Fr, 16.+17 Okt. 9 bis 17 Uhr (auch für Schulen); ten Jahrhundert. Ihm zu Gedenken finden alljährlich die ab 15 Uhr Apfelverkostung; Sa, 18. Okt von 10 bis16 Uhr sogenannten Hubertusjagden und Hubertusmessen statt. Exkursionen zur Menzer Streuobstwiese mit Einweihung der Infotafel Thomas Hahn von der Naturwacht 14 Uhr Reiter und Hunde folgen dabei einer vorher gelegten WasDirektsaftpressung Daisy Gräfin von Arnim, Boitzenburger Land, OT Lichtenhain ser-Anis-Duftspur, derab 1so genannten Schleppe. dieser Pressung Zentner, Preis pro 0,7 l-Flasche 0,65 % (inkl. Bei Flasche 0,83 €) Bitte anmelden unter Telefon 039889 / 8250 ! Jagdform geht es unblutig zu, es werden keine Tiere getöVerkauf von Regionalprodukten Apfelprodukte aller Art: D. von Arnim, Früchtezauber Boitzenburg und Regiotet. nalvermarktungsinitiative „Granseer Garten“, Verkauf alter Kartoffelsorten und Saatgut, Honig etc.: Thomas Ebel, Funkenhagen/Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen, Greifenberg; Gemüse und Blumen aus dem Garten: Werner Dietrich, Zernikow; Apfel- und andere Literatur: Luisenbuchhandlung Gransee; Vorführung Korbflechten: Jürgen Knospe, Heinrichsfelde

Das 220-jährige Jubiläum der Neustädter Gestüte nehApfelkuchenwettbewerb men wir zum Anlass, veränderte Jagdstrecke zu präKuchen bitteeine bis 10 Uhr in der Regionalwerkstatt abgeben (die Kuchen sind Spenden für den Kuchenbasar) Preisverleihung 12.30 es Uhr in Neustadt (Dosse) zwei sentieren. Traditionell gibt Jury: der Pommologe Jürgen Sinnecker und Apfelpapst Klaus Dietrich, Daisy Gräfin von Arnim, Cindy Lüderitz und Stefanie Fedders Hundemeuten für und zwei Felder, ein springendes und ein Kinder Spiele und Basteln für Kinder mit der Naturwacht und Malwettbewerb mit Ausnichtspringendes. Geritten ab 13mitUhr hinter der Branstellung „Wer malt denwird schönsten Apfel?“ dem NaturParkHaus Stechlin Verpflegung denburger Meute mit Master of Hounds Hinrich MönKaffee und (Apfel)Kuchenbasar vom Stechliner Verein Kinderlachen e.V. Süßes und Deftiges vom Marktimbiss Gransee chmeyer. Es blasen die Höhepunkt Brandenburgischen Parforcehornmusikalischer den Menzer Herbstzeitlosen um 13 Uhr bläser unter dermit Leitung weitere Infos: von Maren Hoff. Im Anschluss an Naturpark Stechlin-Ruppiner Land 033082 / 4070 das Halali um 17 Uhr wird es vor derTel.: historischen Kulisse NaturParkHaus Stechlin Tel.: 033082 / 51210 des Landstallmeisterhauses ein feurig-festliches Verabschieden der Brandenburger Meute mit Salutschüssen der Langen Kerls geben.

Wer bäckt den besten Apfelkuchen?

Vorstellung der „Döllinger Apfelinitiative“, Vortrag von Apfelpapst Klaus Dietrich und Andrea Opitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Veranstalter: Naturpark Stechlin-Ruppiner Land in Zusammenarbeit mit dem Sortenschau und Sortenbestimmung vom 15. bis 18. Oktober NaturParkHaus Stechlin und der Naturwacht

Infos: 033082 51210 Jürgen Sinnecker, Kleines Umweltbüro Zehdenick; Mi, 15. Okt. 12 bis 17 Uhr; Do+Fr, 16.+17 Okt. 9 bis 17 Uhr (auch für Schulen); ab 15 Uhr Apfelverkostung; Sa, 18. Okt von 10 bis16 Uhr

Exkursionen zur Menzer Streuobstwiese mit Einweihung der Infotafel Thomas Hahn von der Naturwacht 14 Uhr

Direktsaftpressung

!

Daisy Gräfin von Arnim, Boitzenburger Land, OT Lichtenhain Pressung ab 1 Zentner, Preis pro 0,7 l-Flasche 0,65 % (inkl. Flasche 0,83 €) Bitte anmelden unter Telefon 039889 / 8250

Verkauf von Regionalprodukten

Apfelprodukte aller Art: D. von Arnim, Früchtezauber Boitzenburg und Regionalvermarktungsinitiative „Granseer Garten“, Verkauf alter Kartoffelsorten und Saatgut, Honig etc.: Thomas Ebel, Funkenhagen/Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen, Greifenberg; Gemüse und Blumen aus dem Garten: Werner Dietrich, Zernikow; Apfel- und andere Literatur: Luisenbuchhandlung Gransee; Vorführung Korbflechten: Jürgen Knospe, Heinrichsfelde

Apfelkuchenwettbewerb

Kuchen bitte bis 10 Uhr in der Regionalwerkstatt abgeben (die Kuchen sind Spenden für den Kuchenbasar) Preisverleihung 12.30 Uhr Jury: der Pommologe Jürgen Sinnecker und Apfelpapst Klaus Dietrich, Daisy Gräfin von Arnim, Cindy Lüderitz und Stefanie Fedders

für Kinder

Spiele und Basteln für Kinder mit der Naturwacht und Malwettbewerb mit Ausstellung „Wer malt den schönsten Apfel?“ mit dem NaturParkHaus Stechlin

Verpflegung

Kaffee und (Apfel)Kuchenbasar vom Stechliner Verein Kinderlachen e.V. Süßes und Deftiges vom Marktimbiss Gransee

musikalischer Höhepunkt

mit den Menzer Herbstzeitlosen um 13 Uhr

weitere Infos:

Naturpark Stechlin-Ruppiner Land NaturParkHaus Stechlin

Tel.: 033082 / 4070 Tel.: 033082 / 51210

Wer bäckt den besten Apfelkuchen?

APFELKUCHENWETTBEWERB

APFELKUCHENWETTBEWERB

zum 5. Menzer Apfeltag am 18. Oktober 2008

zum 5. Menzer Apfeltag am 18. Oktober 2008

Preisverleihung

(3 Preise) um 12.30 Uhr in der Regionalwerkstatt Stechlin in Menz

Preisverleihung

Jury: der Pomologe Jürgen Sinnecker und Apfelpapst Klaus Dietrich, Apfelgräfin Daisy von Arnim, Stefanie Fedders und Cindy Lüderitz

Jury: der Pomologe Jürgen Sinnecker und Apfelpapst Klaus Dietrich, Apfelgräfin Daisy von Arnim, Stefanie Fedders und Cindy Lüderitz

Wettbewerbsbedingungen: Ihr Kuchen muss bis spät. 10 Uhr in der Regionalwerkstatt Menz sein, geht als Spende an „Kinderlachen e.V.“ und wird im Rahmen des Kuchenbasars verkauft.

Wettbewerbsbedingungen: Ihr Kuchen muss bis spät. 10 Uhr in der Regionalwerkstatt Menz sein, geht als Spende an „Kinderlachen e.V.“ und wird im Rahmen des Kuchenbasars verkauft.

(3 Preise) um 12.30 Uhr in der Regionalwerkstatt Stechlin in Menz

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sportliches

Gut! Tauchsportler untersuchten Seen für Europäische Union Mit Tauchgängen im Nehmitzsee bei Menz endete der diesjährige Einsatz von Sporttauchern bei der Untersuchung von Seen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Im Rahmen des Projektes “Naturkundliches Tauchen“ unterstützen die Tauchsportler den Naturpark bei der Kontrolle des Zustands der Gewässer. Im Naturpark gibt es 180 Seen verschiedener Typen. Abgetaucht wurde in den vergangenen Wochen in Klarwasserseen mit Armleuchteralgen wie dem Plötzensee bei Flecken Zechlin und dem Wittwesee bei Rheinsberg. Danach konnte der Erhaltungszustand beider Seen nach den Kriterien der FaunaFlora-Habitat Richtlinie der Europäischen Union als „gut“ eingestuft werden. Denn wie es einem See geht, ist nicht allein mit einem Überwasser-Blick auszumachen. Neben naturnahen Uferbereichen wurden zum Beispiel im Plötzensee unter Wasser vier für diese Seekategorie typische Pflanzen, wie Großes Nixkraut, Sternarmleuchteralge und untergetauchte Krebsschere, gefunden. Die untere Wasserpflanzengrenze lag bei über vier Metern. Registriert wurde aber auch das Vorkommen von Pflanzen wie Hornblatt und Kamm-

Laichkraut, die eine Verschlechterung des Sees anzeigen. Trotz geringer Ausbreitung ist das für den Naturpark ein Achtungszeichen, das ohne die Taucher erst später sichtbar geworden wäre. Seit dem Frühjahr 2008 hatten sich die Sporttaucher vom Tauchclub Nehmitzsee e.V. und die Sharkys des Turn- und Kampfsportvereins Ruppin e.V. mit Unterstützung des Kreisangelverband Ostprignitz-Ruppin e.V. und des NABU Regionalverbands Templin auf das Tauchen für den Naturschutz vorbereitet. Unter Anleitung des Botanikers Dr. Knut Arendt lernten sie in mehreren Schulungen die wichtigsten Parameter für einen gesunden See genau kennen. Dazu zählen zum Beispiel die typischen Wasserpflanzenarten, die durch Pflanzen überdeckte Fläche und die untere Wasserpflanzengrenze. Nach den Tauchgängen wurden die Ergebnisse von Sportlern und den Naturschützern vom Landesumweltamt und dem NABU gemeinsam ausgewertet. In den kommenden Monaten werden mit weiteren Seminaren die für das nächste Jahr geplanten Tauchgänge in eutrophen Seen vorbereitet. Für Rückfragen: Silke Oldorff, Tel. 0172/3945085 Fotos: Martin Redel RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Thema

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sportliches DER NEUE BEI BLAU WEISS 90

Präsident Schulz: So will er den Verein führen Am 12. September wurde Lothar Schulz zum neuen Präsidenten von Blau Weiss 90 Rheinsberg gewählt. Der 51jährige Bauunternehmer („Rhin Bau“) ist verheiratet, hat drei Kinder. Er ist seit 1980 Vereinsmitglied, spielt jetzt bei den Alt-Herren. Er arrangiert sich im Kirchenrat und spielt im Posaunenchor. Herr Schulz, Sie waren der einzige Kandidat bei der Nachfolgewahl von Jürgen Plötz. Wie kam es dazu? Lothar Schulz: Nach Jürgens plötzlichen Tod kamen einige Vereinsmitglieder auf mich zu und baten mich zu kandidieren. Ich habe kurz überlegt und dann ja gesagt. Es musste mit dem Verein ja irgendwie weiter gehen. Sie sind sehr aktiv, jetzt führen Sie auch noch einen Verein. Lothar Schulz: Ich muss ja nicht alles allein machen. Ich habe

ein Team, das Aufgaben übernimmt. Da ist mein Vize Helmut Kruschat, der, wenn es sein muss, mich vertreten kann, da ist Artschi Mangliers, der sich um alle sportlichen Belange kümmert. Und die Finanzen sind bei Thomas Graupner in bewährten Händen. Aktivitäten und Verantwortung muss auf mehrere Schultern verteilt werden. Kommunikation ist ganz wichtig.

SCHNELLE NEUWAHLEN Mit einer Gedenkminute für den so jung verstorbenen Präsidenten Jürgen Plötz begannen die notwendig gewordenen Neuwahlen vom Fußballklub Blau Weiss 90 Rheinsberg im Vereinshaus „Elfmeter“. Danach ging alles sehr schnell vor den über fünfzig Vereinsmitgliedern: Positiver Finanzbericht, erfolgreiche sportliche Bilanz, Entlastung des alten Vorstands. Neuwahlen waren angesagt. Einziger Kandidat für den Präsidentenposten:

L. Schulz rechts im Bild

Ihre Vorstellungen für die Zukunft? Lothar Schulz: Den Verein im Sinne von Jürgen Plötz, den ich sehr geschätzt habe, weiterführen. Schwerpunkte waren und sind den wunderbaren Sport zu erhalten, die Jugendarbeit ausbauen und die Trainer fördern. Und das Vereinsumfeld erhalten. ■ M.St.

Lothar Schulz, Bauunternehmer aus Rheinsberg, aktiv bei den Alt-Herren. Seine Mannschaft: Teamkollege Helmut Kruschat als Vize, Trainer Ingo Mangliers als Sportlicher Leiter und Thomas Graupner wieder als Chef der Finanzen. Alle wurden einstimmig gewählt. Erfreulich, dass der 21jährigeMartin Plötz im erweiterten Vorstand tätig sein wird. Er wird viele Ideen seines erfolgreichen Vaters mit einbringen. Außerdem dabei: Giudo Eigenberger, Alfons Goy, Bastian Lamprecht, Heiko Rieck, Michael Stellmacher und Andreas Wangler.

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sportliches 1. MÄNNER: AUF DEM RICHTIGEN WEG Die Hälfte der Kreisliga-Hinrunde ist gespielt, die Rheinsberger liegen in der Tabelle im Mittelfeld. Zufrieden? �„Wir lassen noch zu viele Punkte liegen", sagt Trainer Ingo „Atschie" Mangliers, „und wir haben noch zu viel Respekt." Was muss noch besser werden? „Spielerisch muss mehr kommen. Und die Abwehr muss sich festigen, erst dann können wir noch offensiver werden. Aber wir sind auf dem richtigen Weg, die Mannschaft zieht mit." Drei dicke Brocken haben die Blau Weißen schon hinter sich. Unentschieden gegen Union Neuruppin (2:2). In Rhinow (0:1) und Fehrbellin (2:3) wurde knapp verloren. Die müssen in der Rückrunde nach Rheinsberg kommen. Dann wird abgerechnet. Die weiteren bisherigen Ergebnisse: 1:1 in Heiligengrabe, 1:3 in Neustadt, 4:0 gegen Herzberg und 1:0 gegen Walsleben. Die nächsten Spiele: in Dreetz (12.10.), gegen Kyritz (19.10.), in Neuruppin, MSV (26.10.), gegen Wustrau (2.11.), in Blumenthal (9.11.), gegen Zaatzke (16.11.), in Schönberg (23.11.), in Neuruppin, Union (30.11.). Winterpause bis 1.März. Hertha BSC im UEFA-Cup. Die Berliner treffen auf Benfica Lissabon, Olympiakos Piräus, Galatasaray Istanbul und Metalist Charkow (Ukraine).

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Das Team von Blau Weiß Tor Nr.1 Tony Juhl (22 Jahre) 21 Patrick Ebert (26) Abwehr 4 Nick Schönholz (24) 3 Mathias Völter (21) 2 Bastian Lamrecht (22) 12 Tino Kollan (30) 4 Christian Steinfurth (20) 20 Kevin Linde (29) Mittelfeld 5 Mario Kiehn (29) 6 Tobias Steinfurth (23) 13 Fabian Jankowski (27) 17 Rene Korinke (38) 16 Thomas Hanck (24) 19 Oliver Krüger (22) 18 Andy Wiemann (18) Angriff 8 Marcel Albrecht (20) 11 Martin Bielefeldt (19) 9 Nico Bamberg (23) 14 Steffen Grolewsky (19) 10 Michal Dlubak (21) 15 Krzystof Szydlowski (21) Trainer Ingo Mangliers Jürgen Wilcek


sportliches

www.sechstagerennen-berlin.de

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JAHRE Sechstagerennen in Berlin

98. BERLINER SECHSTAGERENNEN 22. - 27.01.2009

im VELODROM, Landsberger Allee

Six days Karten-Hotline: Tel. (030) 4430 4430 Fax (030) 4430 4439 e-Mail: tickets@ gegenbauer-ticketservice.de Internet: www.velomax.de

Sieger 2008: Weltmeister Risi-Marvulli


sportliches SECHSTAGERENNEN IM VELODROM

Beim Jubiläum: Erik Zabels letztes Rennen? Was für ein Jubiläum: 100 Jahre 6-Tagerennen in Europa! Von Amerika schwappte die Welle des Radsport-Spektakels zu uns – genauer gesagt nach Berlin. Hier, in den Ausstellungshallen am Zoologischen Garten ging es auf einer 150 Meter langen Holzbahn vom 15. bis 21. März 1909 zum ersten Mal rund. 144 Stunden lang, wobei ein Fahrer einer Mannschaft immer auf der Bahn sein musste. Die Sieger, Moran – Mac Faralnd aus den USA, legten dabei 3 865,7 Kilometer zurück. Berlin 100 Jahre später. Im Velodrom, dem Radsporttempel an der Landsberger Allee, wird fieberhaft an der JubiläumsVeranstaltung gearbeitet. Nach dem Motto: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, plant und organisiert der Chef seit Monaten. Mit Heinz Seesing, dem es zu verdanken ist, dass es überhaupt Sechstagerennen wieder in Berlin gibt, unterhielt ich mich bei seinem Besuch in Rheinsberg. Seit Jahren ist das Berliner Rennen von allen Sechstageveranstaltungen als vorbildlichstes bewertet worden. Das verpflichtet. „Wir haben den Ehrgeiz, diese Position zu verteidigen“, sagt Heinz Seesing, „und wir werden alles dafür tun. Obwohl die Situation nicht leichter geworden ist. Im sportlichen wie im wirtschaftlichen Bereich.“

Einige Spitzenfahrer haben ihre Laufbahn beendet. Wie füllt man die Lücken? „Es gehörte und gehört zum Berliner Konzept, die Jugend zu fördern. Speziell die jungen Bahnfahrer aus der Region. Wir haben viele Talente in Berlin und Brandenburg. Bei uns werden die besten eine Chance bekommen.“ Steht denn die Besetzung des Jubiläumsrennen schon? „Nein. Ich habe mit meinem sportlichen Leiter Dieter Stein die Möglichkeit, alle Fahrer bei den Rennen vor unserem, beispielsweise in Dortmund, München oder Bremen, genau zu beobachten. Die besten werden dann verpflichtet. Aber ich gehe mal davon aus, dass beispielsweise die Schweizer Vorjahrssieger Bruno Risi und Franco Marvulli dabei sein werden - und Erik Zabel.“ Auch der sportliche Rahmen wird sich wohl nicht ändern: Mannschaftsrennen, Punkteund Rundenrekordfahren, die Sprinter, die Steher, die Dernys. „Abwechslung ist angesagt. Es muss Schlag auf Schlag gehe, Non Stopp. Das macht das Rennen doch so attraktiv.“ Und für Stimmung rundherum ist auch gesorgt? „Natürlich. Am Show-Event arbeiten wir noch. Aber Stimmungskanone Frank Zander ist bestimmt dabei. Er gehört zum Sechstagerennen wie die Fahrer.“ Seit dem letzten Rennen RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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herrscht Rauchverbot in der Halle. „Ja, aber wir haben räumliche Lösungen gefunden, damit die Raucher auch zu ihrem Recht kommen. Da gibt es dann auch eine Videowand, wo das Renngeschehen verfolgt werden kann.“ Hallenmiete, Gagen für die Fahrer, Künstler, Personal, Gastronomie, Werbung – das alles kostet viel Geld. Der Etat liegt bei über 3 Millionen Euro. Rechnet sich das noch? Heinz Seesing, ein hanseatischer Kaufmann der alten Schule, antwortet so: „Es muss sich rechnen. Wir müssen scharf kalkulieren, denn alles ist teurer geworden. Das weiß und spürt jeder Bürger im Land. Wir auch.“ Also werden die Eintrittspreise erhöht? „ Nein, das kommt nicht in Frage!“ Und gibt es noch genug Karten? „Ja, aber am Freitag und Sonnabend und am Finaltag wird es schon eng. Ich empfehle, sich rechtzeitig Karten zu sichern und vorzubestellen.“ Und das macht man am besten im Internet über www.velomax.de Trotz Stress – freuen Sie sich noch auf die sechs Tage? Der Chef strahlt: „Und wie! Unser Radsport ist schön, spannend und attraktiv. Heute und in den nächsten 100 Jahren.“ ■ Michael Stellmacher


schulisches

Neue Öffnungszeiten im AWO –Jugendclub SEIT JULI GIBT ES NEUE ÖFFNUNGSZEITEN IM AWO JUGENDCLUB AM STADION IN DER MENZER STRASSE. Der Klub ist Montag-Donnerstag weiterhin 14-20 Uhr geöffnet. Neu ist der Klubtreff am Freitag bis 22 Uhr. Girlband NAWÖS Vom Konzert über Grillparty, Disco bis zum thematischen Abend reicht die Palette der Veranstaltungen. So gab es am 19. September ein gut besuchtes Jungwählerforum bei dem 42 Jugendliche mit den Kandidaten Dennis Arndt, Frank Schwochow, Anett Bauer und Mario Stärck bis in die Nacht diskutierten. Am 26. September berichteten Paul Schmudlach und Martin Jakuttek von ihrer Amerikareise. Am 11. Oktober findet ein Breakdance- Workshop statt. In den Herbstferien gibt es spezielle Ferienangebote, einen Ausflug zum Kletterturm nach Neuruppin, ein Freizeitkickerturnier und einen Arbeitseinsatz zur Umgestaltung der Außenanlagen. Ferienhöhepunkt ist am 30. 10. 20.00 Uhr Eine vom klubrat selbst organisierte Halloweenparty mit der neuformierten Mädchenband NAWÖS und DJ Harry. Der Eintritt kostet für diese Party 1,50 EUR (ohne Kostüm 2 EUR) und es gibt natürlich auch Kürbisbowle! Zum Jahresende ist eine Jugendfreizeitbörse geplant. Es lohnt sich also mal vorbeizuschauen. Es ist mmer was los im AWO-Jugendclub.


schulisches

Unsere Schule Lernen mit allen Sinnen * Ein neues Verständnis für Schule * Kindergemäße Entwicklung, kindgemäßes Erkennen und Lernen brauchen mehr Zeit, denn Schule ist mehr als Unterricht! *

*

Kaum ist die letzte Protestwanderung für eine FREIe HEIDe in Basdorf vergangen,

FRAU KARIN LIEBERENZ ist die Leiterin unserer Schule. Sie ist Lehrerin für Fremdsprachen. Seit August 2005 ist sie als Direktorin bestätigt. 01. September 1985 - Übergabe des Schulneubaus bis 31. Juli 2003 - Gesamtschule mit Grundschule ab 01. August 2003 - Grundschule, Jahrgang 1 - 6

WIR HABEN: Schüler aus 15 verschiedenen Ortschaften Stadt Rheinsberg als Schulträger Kita und Hort sind auf dem Gelände Sportplatz und Turnhalle Hartplatz und Basketballanlage Spielplatz und Spielgerät 16 Klassenräume, davon 1 Arbeitslehreraum, 1 neu eingerichteten Computerraum mit Internetanschluss an allen Arbeitsplätzen eine Schülerbibliothek, ein Schulmuseum, ein Klassenzimmer im Grünen, ein Kellerstübchen mit Küche, den Schulförderverein Der Förderverein: Der Förderverein der Grundschule Flecken Zechlin unterstützt uns tatkräftig. Er wurde 1995 ins Leben gerufen.

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jugendliches

Junge Israelis zu Gast in Rheinsberg Ende August konnte man vor dem Schloss eine außergewöhnliche Reisegruppe beobachten. 30 Jugendliche unterschiedlicher Hautfarbe unterhielten sich in allen möglichen Sprachen, konnte man noch Deutsch und Englisch erkennen, gelang es nur wenigen Zuhörern, aus den anderen Sprachen Arabisch und Hebräisch heraus zu hören. Die 26 Schüler und ihre 4 Lehrer gehörten einer Reisegruppe an, welche im Rahmen eines deutsch-israelischen Jugendaustauschs auch RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Rheinsberg besuchten. Organisiert wurde dieser Austausch vom International Youth Award aus Israel in Zusammenarbeit mit dem Röbeler Verein Land und Leute. Schon bei dem Besuch der Schüler des JoliotCurie-Gymnasiums aus Röbel im März dieses Jahres in Israel konnten diese feststellen, dass in dem jüdischen Staat am Mittelmeer bei weitem nicht nur Angehörige des jüdischen Glaubens leben, sondern auch eine Vielzahl von anderen Kulturen und Glaubensrichtungen. So waren sie nicht nur in jüdischen Familien in Haifa untergebracht, sondern lebten auch einige Tage bei der Glaubensgemeinschaft


jugendliches der Black Hebrews in Dimona und bei arabischen Beduinen in Rahat. Dieser Mix der Kulturen war nun also zu Gast in Deutschland. Betreut von den Familien der Jugendlichen aus Röbel und Umgebung entdeckten sie gemeinsam unsere Region. Neben gemeinsamen Arbeitseinsätzen stand vor allem die Natur im Vordergrund. Was kann schon interessanter für Menschen aus einem von Wasserarmut und großen Wüsten geprägten Land sein, als die unendlichen Wälder und die Vielzahl von Seen in diesem Teil Deutschlands. Rayk Kummer, einer der deutschen Lehrer: „Rheinsberg mit seiner Natur und dem Schloss drängt sich als Ausflugsort geradezu auf!“ Eine Führung durch Schloss und Park war schon beeindruckend, die anschließende Rhintour mit Kajaks war aber eines der Highlights der Zeit in Deutschland. Kummer: “Unglaublich, ich dachte immer, Kajak kann jeder fahren, aber einige Kinder, die zum Teil noch nie einen Bach oder Fluss gesehen haben, drehten sich nahe der Einstiegsstelle erstmal eine Stunde im Kreis“ Irgendwann hatten aber sie den Bogen raus und angekommen in Rheinshagen sind am Schluss alle. Ein großes Ziel des Jugendaustausches war es, die Schüler der unterschiedlichen Kulturen etwas näher zusammen zu bringen, in Rheinsberg ist dieses auf jeden Fall gelungen. Bei besten Wetter und solchen

Herausforderungen konnten sie ihre Gegensätze wenigsten zeitweise vergessen, es bleibt die Hoffnung, dass sie einen Teil dieser Erfahrungen mit nach Israel genommen haben. Möglich sind solche wichtigen Austauschprojekte nur durch die Unterstützung von engagierten Menschen, Geld ist nie genügend vorhanden. So gilt der besondere Dank dem stellvertretenden Hoteldirektor der Marina Wolfsbruch, Sven Krüger, dessen Haus das Catering am Endpunkt der Rhintour übernommen hat und die ausgehungerte Gruppe kostenlos mit einem erstklassi-

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gen Grillbuffet und Getränken beglückte, „Boot und Me(e) hr“ der Familie Gautzsch, welche die Logistik übernahm und einen Teil der Kajaks zur Verfügung stellte, der Reederei Halbeck, Christian Halbeck zeigte sich bei der Mietpreisfindung der übrigen Kajaks mehr als großzügig, und der Arztpraxis Heidelind Schäfer und der Firma Vitastep für ihre finanziellen Unterstützungen. Und natürlich Rheinsberg- für den strahlend blauen Himmel und die umwerfende Natur.

■ R.K.


soziales AUSGEZEICHNET:

Hier werden Senioren bestens gepflegt

Nun sind es bereits über fünf Jahre her, seit dem ersten Spatenstich für das neue Senioren – und Pflegeheim am Stadion 17 in Rheinsberg. Ein Rückblick. Das ehemalige Hotel „Zum Kronprinz“ in der Seestraße Nr.12 wurde ab 1950 als Feierabendheim genutzt. Damals lebten dort 20 ältere Bürger unter einfachen Bedingungen. Es gab eine Holztreppe ins Obergeschoss und an der Ecke zur heutigen Königstraße befand sich eine Holzveranda. 1985 begannen Baumaßnahmen, die zwei Jahre später beendet waren. Es entstanden nach dem Umbau Ein- und Zweibettzimmer, sowie eine Küche und ein Speisesaal. Die Bewohnerzahl stieg auf 29 Personen. Aus dem Feierabendheim war ein Pflegeheim geworden. Die Leiterin war und ist bis heute Renate Schwanz. Träger dieser Einrichtung war die Stadt Rheinsberg. Nach der Wende wurde eine neue Trägerschaft gesucht, es wurde der 1991 gegründete

Verein Pro Seniorenpflege im Land Brandenburg. Nach einiger Zeit erfüllte das Haus nicht mehr den neuen Ansprüchen eines Pflegeheims. Der Trägerverein entschied sich für einen Neubau. Neben dem schon vorhandenen Wohnblock für „Betreutes Wohnen“ am Stadion 17, in dem sich 15 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Balkon befinden, entstand in nur 14monatiger Bauzeit das neue Heim. Am 25. Juni 2004 wurde mit einem großen Fest die Schlüsselübergabe gefeiert. Nun konnte der Umzug der pflegebedürftigen Menschen und der 22 Mitarbeiter ins neue Haus beginnen. Im Erdgeschoss entstanden neun Einzimmerwohnungen für betreutes Wohnen. Die Mieter hier sowie in der Kirchstraße 1, wo sich nochmals 13 behindertengerechte Wohnungen befinden, werden von der Sozialstation „Pro Seniorenpflege“ versorgt. Darum kümmert sich Inka Mildebrath mit ihren Mitarbeitern. In allen Häusern befinden sich Fahrstühle, die Wohnungen haben keine Schwellen, breite Türen und großzügige Bäder. In die erste und zweite Etage zog das Senioren- und Pflegeheim. Das modern eingerichtete Haus hat vier Einzelzimmer mit eigenem Bad und 28 Zimmer, wo sich zwei Parteien ein Bad teilen. Auf jeder Etage gibt es Küche, Aufenthaltsraum

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und Sonnenterrasse. Und: Jeder Bewohner konnte sich mit liebgewordenen Möbelstücken einrichten. Langeweile kommt auch nicht auf, denn es finden jede Menge Veranstaltungen statt: Faschingsfete im Schlosstheater, Kegeln im HausRheinsberg,, Dampfertouren, Fahrten mit der Pferdekutsche durch die Märkische Landschaft, Sommer- und Herbstfeste. Und zwei Mal im Monat bekommen die Bewohner Besuch vom Therapiehundehof aus Schulzendorf. Zu Besuch kamen im Juli auch zehn Schüler und drei Lehrerinnen der Rau-Schule. Unter dem Motto „Der Kennenlerntag – gemeinsam packen wir es an“ saßen Alt und Jung bei Kaffee und Kuchen zusammen und plauderten miteinander. Eine tolle Aktion! Übrigens: Das Haus wurde schon zweimal mit dem Qualitätssiegel der Freien Wohlfahrtspflege Brandenburg ausgezeichnet. ■ Martina Lösener Rollifahrerin und Bewohnerin des Senioren- und Pflegeheims


musikalisches

Herbstferien im Haus der Begegnung Das Haus der Begegnung bietet in Zusammenarbeit mit dem Elter-Kind-Zentrum TrefFa folgende Veranstaltungen an. Am Montag, den 20. Oktober kommt die Wellness- und Ayurveda Beraterin Frau Isabell Merz zu uns ins Haus und wird unter dem Titel: „Kreatives malen mit Klangschalen“, drei Stunden mit den Kid’s eine interessante Zeit verbringen. Am Dienstag gehen wir dann in die Carstens-Keramik und lassen uns zeigen, was in unserer Steingutfabrik so alles hergestellt wird. Basteln mit Thomas steht am Mittwoch auf dem Plan. Lasst euch Überraschen! Am Donnerstag werden wir dann mit Frau Sommerfeld ,die Kräuterfee vom Dossegrund, alles über den Kürbis erfahren. Wir kochen gemeinsam eine Kürbissuppe, schnitzen eine Kürbislaterne und hören viele interessante Dinge über dieses leckere Gemüse. Für diese Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 4,50 Euro erhoben. Eine Laterne wird am Freitag bebastelt. Jeder kann sich kreativ entfalten und die schönste Laterne wird ausgestellt. Die zweite Woche beginnt mit dem Projekt „Kleine Handwerker“. Der Montag steht unter dem Zeichen des Drachen. Es werden Drachen gebaut und diese dann auch steigen gelassen.

Zu einer Pilzwanderung geht es am Dienstag, den 28. Oktober, mit dem Förster Herrn Plazikowski in den Wald. An diesem Tag treffen wir uns schon um 9 Uhr im Haus der Begegnung. Für einen kleinen Mittagsimbiss im Wald wird ein Unkostenbeitrag von 3 Euro erhoben. Ein Erntedankfest wollen wir am Mittwoch feiern. Dann dreht sich alles um Kartoffeln, Äpfel und Co. Auch Stockbrot wollen wir mit den Kindern machen. Als Höhepunkt der Herbstferien erwartet die Kinder am Donnerstag eine Halloweenparty. Dazu können die Kinder schon verkleidet kommen. Die Ferienspiele beginnen an diesem Tag erst um 14 Uhr und Enden um 18 Uhr. Die Ferienspiele beginnen in der Regel um 10 Uhr und Enden um 14 Uhr. Es wird ein Unkostenbeitrag von 2,50 Euro pro Tag erhoben. Anmeldungen für die Pilzwanderung am 28. Oktober sind erwünscht unter der Telefonnummer 033931/2659.

Bilder vom 2. Oktober vom Eltern-Kind-Zentrum

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gesundes

Der Angriff der Viren, die Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsentzündungen sowie Kopfund Gliederschmerzen auslösen, hat bereits begonnen. Es ist also höchste Zeit, das Immunsystem des Körpers zu aktivieren.

schwächt das Immunsystem erheblich. Ganz besonders können Kneippsche Anwendungen die Abwehrkräfte stärken. Wechselduschen, Wechselfußbäder oder kalte Güsse wirken längerfristig Wunder.

Ganz besonders jetzt sollten Sie auf eine Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten achten. Vitamine und Mineralien stärken das Abwehrsystem.

Auch das regelmäßige Saunieren aktiviert das Immunsystem und trägt zur Entspannung bei.

Ganz wichtig ist natürlich auch die ausreichende Versorgung mit Wasser, Saftschorlen oder wohltuenden Kräutertees(2L/ Tag).

Jede Warmwasseranwendung sollte mit einer „Kalten Dusche“ (15Sek.) beendet werden, auch oder gerade am Morgen.

Treiben Sie auch jetzt regelmäßig Sport im Freien, geeignete Kleidung schützt sie. Ein aktivierter Kreislauf wehrt Infekte beser ab. (Nordic Walking)

Um die Übertragung der Erreger zu verringern, können wir ja z.B. in diesen Wochen auf das Händegeben verzichten, ohne unhöflich zu erscheinen.

Schlafen Sie ausreichend

Na dann - tun Sie etwas, um gesund zu bleiben!

Vielleicht können Sie sich dazu überwinden?!

Vermeiden Sie Stress oder lernen Sie es z.B. mit Hilfe von Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation sich jeder Zeit in eine Entspannungsebene zu bringen. Stress RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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TERMINE Kurstermine: Beginn Nordic Walking Jeden Sonnabend um 9 Uhr Rückenschule 24.10. 9 Uhr &18.30 Uhr Progressive Muskelrelaxation 22.10. 17.15Uhr Autogenes Training auf Anfrage Informationen Physiotherapeutin, Präventionstrainerin Dorothea Gast T.033931/37774 Mail: lebeninbalance@gmx.de


gesundes

D I E

W E L L N E S S - T H E R M E

Erleben Sie die aktuellen Events in der Wellness Therme in Neuruppin Möchten Sie ein ganzheitliches Wohlfühlerlebnis?

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te und wie sie sich am besten vor Aber bitte mit N partnerschaftliches Gärtner war und was man sonst Adresse. Anonym in den Papierko entdecken oder erleben kann. tolle Sie Tage Ein Pokal und ganz

Für Anregungen wir die Grundschule. Unsere wir Kids warensind so begeistert von dankba

FAHRT NACH MARIEFRED (SCHWEDEN) - PARTNERSTADT VON RHEINSBERG

den Klassenräumen und der Ausstattung, dass sich alle einig waren: Wir bleiben hier! (ging natürlich nicht...). Das tolle Programm ging weiter: Safari im Hirschpark von Schloß Gripsholm mit Traktor und Hänger. Dann Minigolf und Fußballtraining. Nächsten Tag das Fußballturnier mit fünf schwedischen Mannschaften aus Anlass des 100jährigen Bestehens des IFK Mariefred. Nach den spannenden Vorrunden-Spielen lag die Rheinsberger Mannschaft in Führung und spielte somit um den Turniersieg. Für ihren grandiosen Einsatz in jedem Spiel (unsere Kids spielen sonst nicht alle in einer Mannschaft!) wurden die Kinder belohnt. Mit einem 3:0 Sieg durften sie voller Stolz den Sieger-Pokal entgegennehmen. Der Sieg wurde dann am Abend mit einer Grillparty gefeiert, an der auch schwedi-

Und nicht verge Heft im Winter Rubrik Leserbrie

Bis dann, m gut! Ihre RM

Abends fuhren wir zur ElchsaAm 13. August reisten zehn fari, aber leider war keiner da. Fußball-Kinder und fünf Nächsten Morgen fuhren wir Betreuer aus Rheinsberg in zu einem nahe gelegenen See, die schwedische Partnerstadt um dort mit Kanus die UmgeMariefred. Empfangen wurden bung zu erkunden. Über drei wir von Lennart Schweitz (Mitaneinander hängende Seen glied des schwedischen Städteführte uns die Fahrt2008 mit atempartnerschaftsverein) und einiRHEINSBERGER MOSAIK · HERBST beraubender Natur, selbst die gen Mitgliedern des dortigen Kinder waren fasziniert - die Sportvereins. Am nächsten Tag vier Stunden vergingen wie im besichtigten wir unter Führung Fluge. Nachmittags besuchten von Maren von Bothmer das nahegelegene Schloss Gripsholm, danach führte uns Lennart erst an das Kurt-TucholskyGrab, im Anschluss wanderten wir durch die Stadtmitte zum Rathaus. Bürgermeisterin Lillemor Bylund erwartete uns schon im Sitzungssaal, wo wir alle gespannt den Vortrag über Mariefred und Umgebung hörten. Nach dem Mittagessen begann das erste Training mit Junioren des Nachbarortes Aker.

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Bernd und Marina Müller, Norderstedt

partnerschaftliches

sche Fußballkinder und deren Betreuer teilnahmen. Am Sonntag ging s nach Stockholm. Erst Besuch des VasaMuseums, dann mit der Fähre in die Altstadt, Wachablösung vorm königlichen Schloss und natürlich Shopping. Krönender Abschluss dieses Tages war der Besuch im Vergnügungspark „Gröna Lund“. Kein Fahrgeschäft war vor den Kindern sicher. Somit ging eine wunderschöne Zeit dem Ende zu, am nächsten Morgen fuhren wir wieder mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck Richtung Heimat. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei dem Partnerstädte-Verein Rheinsberg, insbesondere bei Herrn Scharf, für die Vorbereitung dieser Fahrt bedanken. Natürlich auch beim schwedischen Partnerstädteverein, vor allem Lennart Schweitz, für die so

Wir w gefa Dan uns Rhei gabe Lekt

Fam

Kevin Benske und diedas Betreuer liebevolle Rundum-Betreuung Im nächsten Rheinsberger Mosaik bereits am Ramona u. Christian Jaworek, (... Hut ab!...) und dem SportTöpfermarkt lesen sie unter anderem: Diane Eigenberger, Jana Rieck, verein IFK Mariefrederscheint für die

Roland Wagner. herzliche Unterbringung und Versorgung. Herzlichen Dank von siegreichen jungen Fußballern in der P sagenunseren die Kinder: Jonah Grest, Leon Rieck, Paula Eigenberger, red(siehe Fotos), was es mit Halloween auf sich hat, Marcel Müller, Chris u. Alex Ein Bericht von Jaworek, Janina Wagner, Patrik Kartoffelrezepte gewonnen haben,wie sie an Gratisk ■ Jana Rieck Pietz, Jeffrey Lukaschewski,

jährige 6-Tage Rennen in Berlin kommen können un dem Besuch der Blue Laker in Rheinsberg auf sie zu tane in Rheinsberg am liebsten speiste und wie sie s Grippe schützen können, wer Eduard Gärtner war un noch interessantes in Flecken Zechlin entdecken ode lernen eine Familie kennen die bereits in allen fünf Partnerstädten war, erfahren wer sie künftig volksvertreten will, was sie beim Hausschlachten beachten müssen und wie mann mit einer Holzheizung sparen kann. Also bleiben Sie schön neugierig. RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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partnerschaftliches

Ascheberg – Rheinsberg: Eine lebendige Partnerschaft berg. Trotz der begrenzten Zeit begrüßte der Bürgermeister die Klasse, die im Anschluss Schloss und Literaturmuseum, Uferpromenade, Hafendorf, Leuchtturm, Jugendklub und Sportplatz besuchte.

Bereits seit unserer Februarausgabe berichten wir permanent über Austauschbesuche im Rahmen der Städtepartnerschaft unserer Städte. Zum Lambertusmarkt weilte eine Delegation aus Rheinsberg unter der Leitung von Bürgermeister Manfred Richter im Münsterland und präsentierte die Stadt nicht nur touristisch an einem Infostand. Bei der Aktion Menschenkicker hielt die gemischte Auswahl von Stadtvätern (und Müttern) eine Halbzeit ein bravouröses 0:0 , bevor der Vorstand des gastgebenden TUS Ascheberg in der zweiten Hälfte mit 5:2 ein standesgemäßes Ergebnis einfuhr. Das Rheinsberger Stadtoberhaupt konnte auch Kontakte zu den Vertretern der italienischen Partnerstadt Buggiano knüpfen.

Am Kommunalwahlwochenende besuchte eine 17 köpfige Gruppe der katholischen Kirchgemeinde St. Lambertus ,der auch Heimatvereinsvorsitzender Theo Reimann angehörte, die Prinzenstadt. Zu den Ausflugszielen gehörte auch Sachsenhausen und Gransee. Und dies waren noch nicht die letzten Besuche. Diese Partnerschaft lebt.

Nur wenige Tage später besuchte die Klasse 10 b des Gymnasiums Lüdinghausen mit vielen Ascheberger Schülern Rheins-

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partnerschaftliches

Ein Stein voller Hoffnung Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige der Öffentlichkeit übergeben

Herbern - Schlicht und ruhig steht er da, fast wie in einem Hain, seine blau-grünen Äderchen bilden einen Kontrast zu seinem Grau, finden sich aber in Übereinstimmung mit dem Grün um ihn herum: Der Gedenkstein für verstorbene Drogenabhängige am Westerteich. „Wo Hoffnung ist, da ist Leben“ lautet die Inschrift, ein steiniger, verschlungener Weg ist eingemeißelt. Ende September wurde der Stein der Öffentlichkeit übergeben. Er soll, so der Geschäftsführer der Drogenfachklinik Release in Herbern, Rolf Buschkamp, neben dem Gedenken auch ein symbolischer Startpunkt für ein von Drogen unabhängiges Leben sein. Er bedankte

sich beim Heimatvereinsvorsitzenden Theo Reimann für die Unterstützung, an dieser Stelle einen solchen Gedenkstein aufstellen zu können. Bürgermeister Dieter Emthaus wünschte den Patienten „Mut und Hoffnung für einen Neuanfang“ und betonte, dass die Fachklinik eine sehr große Akzeptanz in der Bevölkerung genieße. Die Patienten hatten Gelegenheit, ihre Wünsche und Gedanken auf eine Pinnwand neben dem Stein zu heften. Dort waren dann Wünsche zu lesen, wie sie wohl jeder hat, die aber für Menschen, die dem Drogensumpf entzogen wurden, von besonderer Bedeutung sind: „Zufriedenheit, Freude, Glück, Family“, aber auch Nachdenkliches wie „Ein Schritt zurück in meine neue Zukunft“ und „Den, den du im Spiegel siehst, ist der, für den du verantwortlich bist“. Bewegend wurde es, als der 49-jährige Patient Wolfgang aus Berlin von seinen Gefühlen sprach: Er wollte immer nur Spaß, habe viele Menschen verletzt und weggestoßen, ganz besonders seine

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Tochter, las er von einem Zettel, bei jeder Silbe war ihm anzumerken, wie schwer er sich mit diesen Bekenntnissen tat.„Ich will etwas tun, damit ich meine restlichen Jahre nicht alleine verbringen muss, ich will verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll sein.“ Und da schien es, als ob von dem stillen Stein und seiner Inschrift so etwas wie eine Wirkung ausging. Wolfgang Gumprich /Ruhr Nachrichten Gedenktag Der Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige wird seit 1998 begangen und findet immer am 21. Juli eines Jahres in mittlerweile immer mehr deutschen Städten statt. Initiiert wurde er vom „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW“. In Herbern wurde es in diesem Jahr später, weil der Gedenkstein im Juli noch nicht fertig war. Notiz eines Patienten (Zitat) „Den, den du im Spiegel siehst, ist der, für den du Verantwortung trägst.“


geschichtliches

Unser neuer Kalender für 2009 ist da! auch jetzt noch nachgefragt, ob man den Kalender noch erwer2 ben kann. Das zeigt uns doch, dass wir den Rheinsberger Nerv getroffen haben. Stadtansichten Damals gaben wir dem Kalender die Nummer - einst und jetzt eins. Wir verpflichteten uns, sollte das Projekt angenommen werden, auch in den kommenden Jahren Kalender herauszugeben. Dieser Verpflichtung wollen wir jetzt nachkommen. Für das Jahr 2009 wählten wir den Titel „RheinsberInsbesondere gilt ger Stadtansichten – einst und der Dank den Sponsoren. jetzt –„. Dabei wählten wir 12 Genannt seien hier die Sparalte Ansichtskarten aus, die kasse Ostprignitz-Ruppin, das ca. 100 Jahre alte StadtansichSchlosshotel Rheinsberg, der ten präsentieren, ohne dabei Dachdeckermeister Steffen konkrete Häuser in den VorderJost und der Boschservice Wergrund zu heben. Gleichzeitig ner Tornow. Auf Grund dieser setzten wir ein aktuelles Foto Unterstützung konnten wir mit der gleichen Perspektive auch dieses Jahr, trotz der Tatdaneben. Abgerundet werden sache, dass der Kalender dopdie Seiten durch einen Ausschnitt des Stadtplanes aus der pelt so groß und in einer Druckerei hergestellt ist, den Preis Zeit der Ansichtskarten. Mit von 9 Euro halten. Eventuelle wenigen Sätzen wurden einige Überschüsse aus dem KalenInformationen zum Bildinhalt, zu den Straßennamen usw. hin- derverkauf werden natürlich für andere Vereinsprojekte genutzt. zugefügt. Im Gegensatz zum letzten Jahr Zu kaufen gibt es den Kalender hat der neue Kalender das Forbeim Verein selbst (dienstags mat DIN A3. 19 Uhr bis 21 Uhr im Marstall) An dieser Stelle möchten wir bzw. in den beiden Tourismusuns bei allen bedanken, die vereinen. zum Gelingen des Kalenders beigetragen haben. Serien-Nr.

Der Verein Stadtgeschichte e.V. sammelt Informationen zur Geschichte der Stadt Rheinsberg. All diese Informationen werden in einer Internetdatenbank zusammengeführt. Damit stehen sie für weitere Recherchen zur Verfügung. Der Verein sieht das als seine Hauptaufgabe. Darüber hinaus suchen wir aber weitere Wege, um interessante Informationen zu publizieren. Aus diesem Grund wird nun schon traditionell jährlich eine Ausstellung durchgeführt. Diese beginnt mit dem Töpfermarkt und endet mit einer Finnisage zur Langen Nacht der Künste. Ständig wechselnde Themen sollen das Interesse der Besucher wecken. Im vergangenen Jahr brachte der Verein einen Kalender für das Jahr 2008 heraus. Auch hier wurde ein konkretes Thema gewählt. Wir entschieden uns dafür, alte Gaststätten und Hotels näher unter die Lupe zu nehmen. Vorsichtig fertigten wir 50 Stück davon in Eigenproduktion an. Doch wir wurden von der Nachfrage überrascht. Bis zum Januar verkauften wir über 350 Stück. Und es ist kaum zu glauben, aber ständig wird

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geschichtliches Doch nun zur oben erwähnten jährlichen Ausstellung. Ab diesem Jahr wird das Kalenderprojekt und die Austellung das gleiche Thema haben. Eine Schwierigkeit bei der Organisation der letzten Ausstellungen war es, einen geeigneten Raum zu finden, in dem man Vitrinen, Bilderrahmen,… ausstellen kann. Aus diesem Grund versuchen wir hier einen neuen Weg zu gehen. Dieses Jahr haben wir 12 Ausstellungspunkte. An den Stellen, an denen eine Ansicht im Kalender zu finden ist, haben wir ein Schaufenster oder Schaukasten gesucht, um das jeweilige Kalenderblatt vergrößert auszustellen. Daneben ist das Ausstellungsplakat, auf dem ein Stadtplan zu finden ist, der alle 12 Standorte darstellt. Unser Dank gilt allen, die hier Ausstellungsplatz zur Verfügung gestellt haben. Darüber hinaus starten wir zum gleichen Thema ein ganz neues Projekt. Wir haben versucht einen Videofilm herzustellen. In der Adler-Apotheke finden Sie einen Bildschirm im Schaufenster. Auf diesem ist der Film zu sehen. Freundlicher Weise stellte die Firma SP-Heinemann die Technik zur Verfügung und die Adlerapotheke die Räumlichkeiten. Alles in allem haben wir damit unsere größte und somit aufwendigste Ausstellung realisiert. Schön wäre ein feedback von Ihnen, um im nächsten Jahr gezielt weiter arbeiten zu können.

Dazu steht z.B. unser Gästebuch auf www.stadtgeschichterheinsberg.de zur Verfügung. ■ Jörg Möller Übrigens: ist der Kalender ein ideales Weihnachtsgeschenk, sind Mitstreiter jederzeit gern gesehen, sind Lob, aber auch Kritik ausdrücklich erwünscht.

März

ab 1950 Straße mit dem alten der Jugend und seit 1990 wieder zweigeschossige Namen, als Hauptachse r Bebauung, mit durchgä ngiger wesentliche Teile des damalig en

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do 1 2 3 4 Fr Sa So Mo 5 6 7 8 Di Mi Do Fr 9 10 11 12 Sa So Mo Di 13 14 15 16 Mi Do Fr Sa 17 18 19 20 So Mo Di 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Ferien

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geschichtliches

Vom Auf und Ab der „Miralonda“ ➊

Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Rheinsberger Uferpromenade ist immer wieder der Name eines Hauses aufgetaucht, das sich einst am nördlichen Ende der Schillerstraße befand. Und obwohl es nun schon seit mehr als 60 Jahren nicht mehr steht, hat sein Name unter vielen älteren Einwohnern noch einen Ehrfurcht erregenden Klang: die Villa „Miralonda“. ➋

In wohlhabenderen Gegenden Deutschlands wäre das Bauwerk vermutlich eins unter vielen gewesen. Für hiesige Verhältnisse war die Villa mit ihrem Türmchen, ihrer die Umgebung überragenden Höhe und dem weitläufigen Grundstück jedoch ein Zeichen für Prunk und Luxus. Der Berliner Adalbert Vogt hatte

sie Ende der 1880er Jahre als Wochenendgrundstück erbauen lassen. Offenbar gingen die Geschäfte des Industriellen, zu denen auch die Herstellung von „Helmputzpomade“ gehörte, recht gut. In den Memoiren von Bruno Paetsch können wir lesen, dass die Arbeiter der Firma Vogt manchmal auch zu Betriebsfesten hierher eingeladen wurden. Per Bahn fuhren sie bis Gransee, von wo es auf mit Birkengrün geschmückten Leiterwagen weiter nach Rheinsberg ging. ➌

Besitzerwechsel Damals stand das Haus am nördlichen Rand der städtischen Bebauung. Zum Grundstück gehörten Wirtschaftsgebäude, von denen das größte heute noch steht und bis vor einigen Jahren von der Wohnungsgesellschaft genutzt wurde. Vogt ließ auch einen Park mit einem Springbrunnen anlegen. Die Mitte des Brunnenbeckens zierte eine Skulptur, die „Leda mit dem Schwan“ darstellte. Durch das Grundstück führte eine öffentliche Promenade zum See. Adalbert Vogt konnte sich nur noch einige Jahre an seinem Besitz erfreuen, bis er Ende des 19. Jahrhunderts starb. Sein

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Engagement ehrten die Stadtverordneten damit, dass sie der Straße, die zur Villa führte, den Namen Vogtstraße verliehen (heute Schillerstraße). Um 1900 wurde der Rentier Luhn, ebenfalls aus Berlin, als Eigentümer genannt. Sein Name tauchte immer wieder als finanzieller Förderer der lokalen Schützengilde und der Feuerwehr auf. Ein kleiner Weg, der jetzt Teil der Reuterpromenade ist, trug noch in den zwanziger Jahren die Bezeichnung „Luhnsteg“. Zu dieser Zeit gab es bereits neue Besitzer der Anlage. Die Brüder Siegfried und Ernst Hoffmann, jüdische Kaufleute aus Berlin, hatten den Besitz 1923 erworben. Ende der zwanziger Jahre baute die Stadt die neue Seebadeanstalt auf einem Grundstück, das sie von den Brüdern erhalten hatte. Mit der Machtergreifung der Nazis gerieten sie zunehmend unter Druck, da die neue Regierung ihre Hände nach jüdischem Eigentum ausstreckte. Bis 1938 wurde die Familie Hoffmann systematisch um ihr Vermögen gebracht. Sie konnte ins Ausland flüchten, musste aber im folgenden Jahr die Villa „Miralonda“ weit unter Wert an die Stadt Rheinsberg verkaufen. Auch die wertvolle Inneneinrichtung kam unter den Hammer. Ende im Feuer In den ersten Kriegsjahren diente das Haus als Wohnheim für junge Mädchen aus


geschichtliches ➍

Österreich. Später nutzte der Wehrkreissanitätspark die Kellerräume als Lager. In den Zimmern waren französische Frauen untergebracht, die in den Munitionsfabriken Wulkow und Wolfsruh arbeiten mussten. Auch die kroatische Gesandtschaft soll sich zeitweise hier aufgehalten haben. Dem Einmarsch der Roten Armee im April 1945 ging ein Bombenangriff voraus, den die Villa noch unbeschadet überstand. Im Herbst des Jahres

hatte sie jedoch weniger Glück. Soldaten entdeckten im Keller alte Schnapsvorräte und feierten sogleich ihren Fund. Ob durch alkoholbedingte Unachtsamkeit oder Absicht kann nicht mehr geklärt werden, jedenfalls ging die „Miralonda“ in Flammen auf. Verwertung der Reste Die Trümmer dienten vielen Einwohnern, vor allem Neusiedlern, als Baumaterial. Reste des Holzes wurden 1948 zur

Instandsetzung der Kirchenorgel verwendet. Auf einem Teil des Grundstücks entstanden Wohnhäuser und Gärten. Um den schönen Park kümmerte sich nun niemand mehr, und viele Leute „vergaßen“ dort ihren Müll. In den achtziger Jahren rückte er wieder ins öffentliche Bewusstsein. Auf dem Wahlprogramm der „Nationalen Front“ stand die „Umgestaltung des Miralonda-Geländes in eine Parkanlage mit Naturschutzaspekten“ immerhin an zweiter Stelle. Vom einstigen Bauwerk ist heute nichts mehr erhalten. Nur das Becken des Springbrunnens hat auf dem Gelände der Klinik Hohenelse die Jahrzehnte überdauert. ■ Holger Pfeifer Stadtgeschichte Rheinsberg e.V.

Bilder: 1 – Ansicht vom Park 2 – Wintergarten 3 – Terrasse zum See 4 – Postkarte um 1905 5 – Ansicht vom See 6 – Frau Luhn

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nächtliches

Die Lange Nacht der Künste am 1. November Das Wort vom „bürgerschaftlichen Engagement“ war zwar 1997 noch nicht so im Schwange wie heute – doch bereits damals wurde deutlich, dass Kultur nicht allein durch öffentliche Förderungen zu haben ist. Selbstbeteiligung und Eigeninitiative sind gefragt. In Berlin gab es 1997 die erste „Lange Nacht der Museen“ – eine Idee, die sich inzwischen weltweit durchgesetzt hat (allein 99 Städte in Deutschland übernahmen sie, selbst Sydney und Paris, Belgrad und Buenos Aires folgten). Im gleichen Jahr fand auch in Rheinsberg die erste „Lange Nacht der Künste“ statt. Die Idee des Kunst- und Kulturvereins war, dass sich alle Rheinsberger Kultureinrichtungen wenigstens ein Mal im Jahr gemeinsam präsentieren und miteinander feiern sollten. Seither ist dieses spätherbstliche Ereignis am ersten Samstag im November in Rheins-

berg schon Tradition. Die „Lange Nacht der Künste“ ist sowohl der alljährliche Saisonabschluss, bevor es endgültig in die dunkle Jahreszeit geht, als auch ein festliches Ereignis – für die Beteiligten und die Gäste. Zwischen 13:30 und 23:00 Uhr werden über dreißig verschiedene Programmpunkte angeboten. Das Schloss und die Stadt sind hell erleuchtet und strahlen in die Nacht. Man kann sich treffen, verabreden und – bei dem vielfältigen kulturellen Angebot – sogar verfehlen. Höhepunkte aufzuzählen ist nicht möglich: es ist ja gerade die Vielfalt und die Geselligkeit, die den Abend auszeichnen. Da die beteiligten Akteure auf ein Honorar verzichten, konnten von den Einnahmen des Abends z.B. der Lange Tag der Jugend, die Kammeroper, die Stadtbibliothek, das Schloss, das Literaturmuseum, das Keramikmuseum, die Musikakademie, die St. Laurentius-Kirche,

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der Förderverein KiJuMu und die Alfred Wegener Gedenkstätte mit jeweils etwa 2.500,EUR gefördert werden. Die Vorbereitungsgruppe, eigentlich die Beteiligten, haben darauf verzichtet, sich als Verein zu konstituieren. Eine möglichst allen offen stehende Gruppe ohne Bürokratie bespricht die Programme und entscheidet über die Vergabe des eingespielten Geldes. Der Kunst- und Kulturverein hat die Schirmherrschaft übernommen, die Organisation liegt in den Händen von Dr. Detlef Fuchs und Dr. Peter Böthig. Wie in den vergangenen Jahren freuen wir uns auch am 1. November wieder auf etwa 500 Besucher – viele kennen sich: sie kommen seit Jahren immer wieder. Sammelkarten für den ganzen Abend kosten 10,- bzw. 7,- EUR, wer nur z.B. zu einer Kinderverkünstlerisches anstaltung will, zahlt 3,50 EUR. ■ Peter Böthig


musikalisches

RONJA RÄUBERTOCHTER DAS MUSICAL NACH DEM BUCH VON ASTRID LINDGREN Und wieder einmal wird sich der Vorhang im Schlosstheater Rheinsberg für Kinder und Jugendliche allen Alters Ende November öffnen. Für die diesjährige Produktion entschied man sich auf eines der wohl bekanntesten Bücher überhaupt zurückzugreifen. Uli Führe und Lie Bruns kreierten eine Musicalfassung des Kinderbuches RONJA RÄUBERTOCHTER, die am 21. bis 24. November ihre Uraufführung hier in Rheinsberg erleben wird. Jede Menge mitreißender Songs, bissiger Dialoge und dazu ein gewaltiges Bühnenbild, das von Gerd Wichert erstellt wird, werden das Musical zu einem unvergesslichen Theatererlebnis machen. Für die musikalische Qualität und Vielfalt wird wie schon in den vergangenen Jahren, Hans-D. Hoch sorgen, der das Orchester und den Chor verschiedener Schulen, dirigiert. Auch in diesem Jahr wird das Stück die Handschrift von Stefan P. Labenz tragen, der RONJA RÄUBERTOCHTER inszeniert. Nach einem groß angelegten Casting, zwei intensiven Probenwochenenden, perfekt organisiert und begleitet von Gudrun Kurzke, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit sich ausgiebig mit ihren Rollen zu beschäftigen. So einzigartig die Romanvorlage ist, so einzigartig – so viel sei gesagt – wird auch die Inszenierung hinsicht-

lich der Verlagerung von Ort und Zeit sein. Die Jugendlichen der HeinrichRau-Oberschule wurden bisher auf eine harte Probe gestellt, um ihre entsprechenden Charaktere zu finden. Wie in Shakespeares Romeo und Julia gibt es zwei Familien, die miteinander verfeindet sind. Die freche Ronja, gespielt von Sylvia Wieberneit, und der aufgeweckte Birk, Chris Kühner sind die Kinder dieser beiden Familien. Sie sind der Machenschaften und Lebensauffassung ihrer Eltern bald überdrüssig und sagen sich ihrer Eltern los. Ihnen widerfährt all das, was heutige Jugendliche mehr oder weniger wohl jeden Tag durchmachen. So erzählt RONJA RÄUBERTOCHTER die Geschichte zweier Jugendlicher, die in Generationskonflikte geraten, auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind und die Gesellschaft hinterfragen, in der sie leben. Beim diesjährigen Musical werden 18 Kinder und Jugendliche miteinander musizieren.

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Auf ihrer Reise sind sie in dieser für sie fremden Welt ganz auf sich allein gestellt und lernen, was es heißt, einander zu vertrauen und für sich selber zu sorgen. Dieses Musical bietet nach Meinung von Stefan P. Labenz, die großartige Möglichkeit, sich mit den Wertevorstellungen insbesondere der heutigen Jugend auseinanderzusetzen. Dabei kommt es besonders auf das Fragestellen an sich an. Was will die Jugend von heute und wie unterscheidet sie sich von der Jugend von damals? Gemeinsam mit den Jung-Darstellern geht er dieser und anderen Fragen auf den Grund, ohne gewiss zu sein, ob es darauf wirklich Antworten gibt. Autor: Hans Hoch Aufführungen am: 21.11. um 19 Uhr, 22.11. um 16 Uhr und 24.11. um 10 Uhr. Karten unter 033931/39296 (Touristinfo Rheinsberg).


musikalisches KAMMEROPER SCHLOSS RHEINSBERG

Erstmals Wagner beim Festival Der Kammeroper-Sommer 2008 begann mit Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“. Die nächste Saison wird am 27. Juni 2009 mit Wagners „Liebesverbot“ eröffnet. Just Bellinis Oper soll bei einer Aufführung im März 1834 in Leipzig Richard Wagner so beeindruckt haben, dass er sich dem „Liebesverbot“ widmete. Shakespeares Komödie „Measure for Measure“ (“Maß für Maß”) lieferte die Vorlage, wurde aber von Wagner grundlegend verändert. Die Novizin Isabella und der Statthalter Friedrich stehen in der Oper im Mittelpunkt. Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert in Palermo. Die Uraufführung fand im März 1836 in Magdeburg statt, allerdings – der Karwoche geschulmusikalisches det – unter dem Titel „Die Novize von Palermo“. Erst 1925 kam das Stück wieder auf einen Spielplan – in Hamburg. Berlin, Stuttgart folgten, schließlich 1973 Bayreuth. Aber in den Repertoirebetrieb der Opernhäuser wurde es nie aufgenommen. Umso interessanter wird es sein, dieses Frühwerk von

Richard Wagner in Rheinsberg hören zu können. Der Schlosshof liefert die entsprechende romantische Kulisse dazu. Im Schlosstheater bietet die Kammeroper wieder eine Rarität: Benjamin Brittens „Der Raub der Lucretia“. Es ist Brittens erste Kammeroper. Er schrieb sie 1946 für die Altistin Kathleen Ferrier und bewies mit der kammermusikalischen Orchestration seine große handwerkliche Meisterschaft. Die Handlung führt in das Rom des Jahres 500 v. Chr. Die Generalsgattin Lucretia soll die einzig tugendhafte Frau in Rom sein. Männer wetten und ein Prinz, Sohn eines Tyrannen, erzwingt die Liebe der Lucretia. Sie findet für sich nur einen Ausweg – den Tod. Nach dieser Tragödie wird das FestivalPublikum wie einst im antiken Athen ein heiteres Satyrspiel im Park zum Abschluss des Opernabends erleben. Im Heckentheater steht Peter Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ auf dem Programm. Auch hier geht es um Liebe und Tod. Tschaikowsky hat all

die großen Emotionen in wunderbare Musik gefasst. Die Arie des Lenski „Kuda, Kuda“ gehört zum Standardrepertoire der großen Tenöre. Wer sie in Rheinsberg singen wird, steht natürlich jetzt noch nicht fest, denn erst Anfang nächsten Jahres wird sich das im Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper entscheiden. Er findet am 26. und 27. Januar in St. Petersburg und vom 10. bis 14. Februar in Berlin statt. Für „Eugen Onegin“ ist die Oper St. Petersburg Kooperationspartner. Der Gründer und Chef dieses Opernhauses – Juri Alexandrow – wird in Rheinsberg inszenieren. Natürlich haben Kammeropernchef Siegfried Matthus und sein Team die beliebten Highlights, wie Operngala, Matineen mit anschließendem Brunch im Schlosshotel, den Singenden See und die zweite Auflage der Rheinsberger Sängernacht in den Spielplan aufgenommen. Alles zusammen lässt einen spannenden und entspannenden 19. Festivalsommer erwarten.

Der Rheinsberger Opernsommer beginnt am 28. Juni. Die Hauptakteure sind natürlich

Programmvielfalt“, fügt er hin zu.RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

schen Kantaten des Barock im Spiegelsaal des Schlosses und Schumanns „Myrthen“ in der

Rheinsberg international Festival der jungen Stimmen vom 28. Juni bis 16. August

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literarisches

„13. Literarischer Bilderbogen”

DER ÖFFENTLICHEN BIBLIOTHEKEN IM LANDKREIS OSTPRIGNITZ-RUPPIN Herbstzeit ist Lesezeit und wir laden herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. In Rheinsberg finden unter anderen folgende Veranstaltungen statt : vom 01. September bis 7. November, Literatur aktiv „Parole L*ESEN“ kreativer Vorlesewettbewerb für Kinder

20. November, von 9.30 bis 11.00 Uhr in der Bibliothek, in den Schulen und Kindergärten von Rheinsberg und Umgebung „ Wir lesen vor “ Große für Kleine Vorleseaktion bundesweit von der Stiftung Lesen, „Die Zeit “ u.v.a.m. in Rheinsberg mit Schulen, Kita’s und im Seniorenheim

� 02. November, „ Lange Nacht der Künste “ mit Lesungen für Kinder um 15.00 Uhr, in der Bibliothek und für Erwachsene um 21.30 Uhr, im Keramikmuseum VORSCHAU 02. bis 05. Dezember, im Haus Rheinsberg Hotel am See, Seehalle „ 17. Kinderfilmfest im Land Brandenburg “

15. Oktober, 11.00 Uhr, in der Dr. S. Allende Grundschule Kinderbuchlesung mit Jens Reinländer „ Rebecca Rasfuzzi “ für aufgeweckte Kinder ab 8 Jahren ...eine turbulente Abenteuerund Freundschaftsgeschichte mit witzigen und lebhaft komischen Dialogen und Lachgarantie ! 13. November, Diskussion und Lesung mit Freya Klier Vormittags mit Schülern der Heinrich – Rau - Schule: „ Abreißkalender “ - Persönliches Tagebuch von 1981

Die Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung erzählt am Donnerstag, den 13. November 2008 um 19.30 Uhr in Rheinsberg

von Menschen aus Ost und West, deren Leben mit der Wende tief greifende Brüche erfuhren. Ihre „Anti-Helden“ stehen jenseits des Rampenlichts. Die Schicksale sind bewegend, anrührend, erschütternd und manchmal auch kurios.

19.30 Uhr , im Ratskeller, Am Markt 1 „ Wir Brüder und Schwestern “ Geschichten zur bundesdeutschen Einheit

Dazu laden wir Sie, gemeinsam mit der KonradAdenauer-Stiftung, ganz herzlich ein. Yvonne Jahnel Stadtbibliothek Rheinsberg

Karin Kloke Medienzentrum Ostprignitz-Ruppin

Eintritt: 5,00 EUR, ermäßigt für Bibliotheksbenutzer 3,50 EUR

RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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künstlerisches

Endzeit Europa. Ein kollektives Tagebuch französischer und deutscher Schriftsteller im Ersten Weltkrieg

AUSSTELLUNG IM KURT TUCHOLSKY LITERATURMUSEUM VOM 9.11.2008 BIS 8.2.2009 Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Johanna Wanka, wird am Sonntag, dem 9. November 2008 um 11:00 Uhr im Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg eine Ausstellung der besonderen Art eröffnen. Das Brandenburgische Literaturbüro nimmt den neunzigsten Jahrestag des Kriegsendes von 1918 zum Anlass, eine Ausstellung über die Rolle der Schriftsteller in Frankreich und Deutschland im Ersten Weltkrieg zu präsentieren. Als im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, waren Künstler und Intellektuelle in Frankreich und Deutschland nicht nur Opfer der explosiven Zeitstimmung, sondern häufig auch Meinungsführer im Propagandakrieg. Der Ausbruch eines großen europäischen Konflikts gehörte bereits seit der Wende

der Kriegsausbruch vorübergehend das Bewusstsein, die sozialen und politischen Grenzen im Innern seien angesichts der Bedrohung von außen aufgehoben („Burgfrieden“). Der Angriff auf Frankreich und die Verletzung der belgischen Neutralität wurden angesichts des drohenden Zweifrontenkriegs als Notwehr gerechtfertigt. Zu den Millionen Freiwilligen, die sich in den ersten Tagen zum Kriegsdienst meldeten, gehörten auch zahlreiche Schriftsteller, darunter der siebzigjährige Anatole France und der fünfzigjährige Richard Dehmel. Viele der daheim gebliebenen Schriftsteller sahen ihren Beitrag im verstärkten publizistischen Engagement gegen den jeweiligen Gegner. Die romantischen Vorstellungen eines ritterlichen Kampfes Mann gegen Mann hatten mit dem industriellen Massenschlachten an den erstarrten Fronten

– André Gide, Tagebuch, 31. Juli 1914

„Man macht sich bereit, in einen langen Tunnel voll Finsternis und Blut einzutreten...“

– Gerhart Hauptmann, Tagebuch, 31. Juli 1914

„Das wohlbekannte ‚Zeitalter‘ ist nicht mehr: Nichts von allem ist noch, was als fest und unumstösslich gegolten.“

d it r

zum 20. Jahrhundert zum Erwartungshorizont einer breiten Schicht der Zeitgenossen. In den Jahrzehnten wachsenden Wohlstands war dem Frieden in Mitteleuropa ein schlechter Ruf zugewachsen. Der zunehmende Materialismus, Egoismus, Sittenlosigkeit und Nervosität sind der langen Friedenszeit angelastet worden. Die Stimmung jener Jahre war in beiden Länder von dem Bewusstsein geprägt, am Ende einer Epoche zu leben. Für viele Schriftsteller bedeutete der Kriegsausbruch das Ende einer tiefen Sinnkrise. In der französischen Öffentlichkeit sorgte die Bedrohung von außen für ein Zusammenrücken aller politischen Kräfte in der union sacrée. Der Krieg wurde als „heiliger Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei“ gedeutet. In diesem Krieg werde die Freiheit Europas gegen Deutschland verteidigt. Auch in Deutschland erweckte

endzeit

europa

Ein kollektives Tagebuch französischer und deutscher Schriftsteller 1914-1918

Als im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht, sind Künstler und Intellektuelle in Frankreich und Deutschland nicht nur RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

Opfer der Zeitstimmung, sondern häufig auch Meinungsführer im Propagandakrieg. „In den Kriegen von heute, die ganze Völker mitreißen, ist auch der

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künstlerisches

Es entsteht eine Art kollektives Tagebuch französischer und deutscher Autoren und Künstler während der Zeit des Ersten Weltkriegs. Illustriert werden die Texte mit überaus seltenen, authentischen Farbfotos aus jenen Jahren, die von dem Franzosen Jules GervaisCourtellemont und dem Deutschen Hans Hildenbrand auf den Kriegsschauplätzen und im Hinterland aufgenommen wurden. Bilder und Texte ergeben eine faszinierende Chronik jener Umbruchzeit, die das Ende des alten Europa markiert und heute als die eigentliche Zeitenwende im 20. Jahrhundert verstanden wird. Als Begleitband zur Ausstellung erscheint im Wallstein Verlag Göttingen der Band Endzeit Europa. Ein kollektives Tagebuch deutschsprachiger Schriftsteller, Künstler und

Gelehrter im Ersten Weltkrieg, hrsg. von Peter Walther, mit einem Geleitwort von Walter Kempowski, 432 Seiten mit 55 historischen Farbfotos. Preis in der Ausstellung: 19,90 �; Buchhandelspreis: 29,90 � . Nach der Ausstellung im Rheinsberger Kurt Tucholsky Literaturmuseum wandert Endzeit Europa weiter nach Potsdam ins „Haus der brandenburgisch-preußischen Geschichte“ (15.2. – 12.4.2009); ins Kreismuseum Finsterwalde (30.4. – 14.6.2009) uns ins GerhartHauptmann-Museum Erkner (22.6. – 23.8.2009). Eine französischsprachige Parallelversion der Ausstellung wird ab Oktober 2008 in Regie der Goethe-Institute in Bordeaux, Lyon, Nancy, Toulouse und Strasbourg unter dem Titel „Le Crépuscule de l´Europe“ gezeigt.

cr uusl Hauptmann, Journal, 31 juillet 1914

« Notre « époque » bien connue n’est plus : plus rien ne subsiste de ce qui était sûr et indiscutable. » – Gerhart

■ Peter Böthig

« L’on s’apprête à entrer dans un long tunnel plein de sang et d’ombre... »

Aus Brief- und Tagebuch-Zitaten entsteht eine Collage der unmittelbaren Wahrnehmung des Krieges. Aus ihnen geht Erschütterung hervor, oft eine Mischung aus Euphorie, Patriotismus, Entsetzen, Verzweiflung: „In wenig Tagen hat sich das Bild der Welt völlig verändert. Man glaubt zu träumen!“, schreibt Arthur Schnitzler in sein Tagebuch am 5. August 1914. „Zweifellos berechtigt das Tragen einer Uniform diejenigen, die mobilisiert sind, zu größerer Freiheit des Denkens. Wir, die wir keine Uniform

anziehen können, mobilisieren den Geist.“ – André Gide, Tagebuch, 20. August 1914

– André Gide, Journal, 31 juillet 1914

allerdings nichts mehr gemein. Schon in den ersten Kriegsmonaten fielen Schriftsteller wie Alfred Lichtenstein, Charles Péguy, Ernst Stadler und Georg Trakl. Wie sich die Intellektuellen und Künstler öffentlich zum Krieg verhalten haben, ist vielfach dokumentiert. Wie aber haben sie die Zeit unmittelbar erlebt und reflektiert? Welche Auskunft geben Tagebücher, Briefe und private Aufzeichnungen?

Le crépuscule de l’Europe Journal commun d’écrivains français et allemands, 1914-1918

Lorsqu’à l’été 1914, la Première Guerre mondiale éclate, les artistes et intellectuels français et allemands se laissent emporter par· HERBST l’esprit2008 du RHEINSBERGER MOSAIK temps, mais vont également souvent plus loin, en endossant le rôle de leaders d’opinion dans le cadre des campagnes de propagande. Comme l’a

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festliches

FESTE UND FEIERN IN RHEINSBERG

RHEINSBERGER MOSAIK 路 HERBST 2008

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November 08

vorausschauendes künstlerisches Thema

SA 08.11.08

SA 01.11.08

19:30 _ Landestheater Neustrelitz Die Wirtin Komödie von Peter Turrini frei nach Carlo Goldoni

SA 08.11.08 27. MÄRZ 14:00 _ Schauspielhaus Neubrandenburg

FR 21.11.08 30. MÄRZ 19:30 _ Landestheater Neustrelitz

Foto: Joerg Metzner

15:00 _ Schauspielhaus Neubrandenburg _ Probebühne Schildkröte hat Geburtstag SO 09.11.08 Kunst und Kultur: Theater Farbiges Schattenspiel nach Elizabeth Shaw (ab 4 Jahre) 19:30 _ Landestheater Neustrelitz 3. Philharmonisches Konzert SA19:00 01.11.08Landestheater Neustrelitz, Großes Haus Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zum Trauerspiel â��Cor19:30 _ Premiere _ Landestheater Neustrelitz iolanâ�� c-Moll „CABARET“ 2. Neustrelitzer Theater& Opernball Der Freischütz, Oper von Carl Maria von Weber Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll „Alles Walzer!“ – Musiktheater, Schauspiel NeuJohannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll SO 02.11.08brandenburger Philharmonie, Ltng: Stefan Malzew Solist: Vladimir Stoupel, Klavier / 16:00 _ Marstall am Landestheater Neustrelitz Dirigent: Stefan Malzew Jubiläum 20. MÄRZ Eine schwarze Seelenmesse von George Tabori MI 12.11.08 19:30 Landestheater Neustrelitz, Großes Haus 19:30 _ Marstall am Landestheater Neustrelitz „Gräfin Mariza“ – Operette von Emmerich Kálmán DI 04.11.08 Jubiläum 10:00_ Landestheater Neustrelitz Eine schwarze Seelenmesse von George Tabori Faust - Der Tragödie Erster Teil KARFREITAG 21. MÄRZ von19:30 Johann Wolfgang von Goethe FR 14.11.08 Schauspielhaus Neubrandenburg, Saal 19:30 _ Landestheater Neustrelitz MI 05.11.08„CABARET“ – Musical von John Kander, Der Freischütz,Oper von Carl Maria von Weber Fred Ebb und Joe Masteroff 10:00 _ Landestheater Neustrelitz 19:30 MarstallErster am Landestheater Neustrelitz 10:00 Konzertkirche Neubrandenburg Faust - Der Tragödie Teil SA 15.11.08 von Johann Wolfgang von und Goethe 15:00 _ Schauspielhaus Neubrandenburg _ Probebühne „Biedermann die Brandstifter“ + Der Frieder Schauspiel von Max Frisch 28. MÄRZ und das Katerlieschen DO 06.11.08 Puppenspiel nach dem Märchen der Brüder Grimm 10:00 Landestheater Neustrelitz, Großes Haus 19:30 (10:00 Uhr öffentl. Generalprobe) _ 22. MÄRZ Neubrandenburg Schulkonzerte: Gruß aus Schottland. Musik von Konzertkirche SA 15.11.08 Schauspielhaus Mendelssohn Bartholdy; Ausschnitte aus der 3. 15:00 Philharmonisches Konzert Neubrandenburg, Probebühne 19:00 _ Stadthalle Neubrandenburg Ludwig van Beethoven: Ouvertüre Trauerspielfrei nach Philharmonieball - Im Märchenland „Das hässliche Entlein“zum – Puppenspiel Hebriden – Overtüre und der Schottischen Sinâ��Coriolanâ��dem c-Moll Neubrandenburger Philharmonie undHolzapfel; Gäste Leitung: Märchen von Andersen fonie; Moderation: Stephan Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll 19:30 Landestheater Neustrelitz,Großes Haus D-Ring Mark Rohde Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll SA 15.11.08 „Der Zarewitsch“ – Operette von Franz Lehár 19:30 _ Gastspiel Landestheater Neustrelitz, Großes Haus C-Ring Solist: Vladimir Stoupel, Klavier / 19:30 _ Landestheater Neustrelitz „Der Zarewitsch“ – Operette von Franz Lehár Dirigent: Stefan Malzew Schwanensee Ballett Wladimir Fedianin nach der MusikSaal von Peter 19:30 vonSchauspielhaus Neubrandenburg, 23. MÄRZ DO19:30 06.11.08Landestheater Neustrelitz, Großes Haus Tschaikowski, (Volkstheater Rostock) „Amadeus“ – Schauspiel von Peter Shaffer 10:00 _ Schauspielhaus Neubrandenburg „Faust – Der Tragödie Erster Teil“ Hannah und Hanna SO 16.11.08 von Johann Wolfgang 29. MÄRZ Jugendstück von John Retallack von Goethe 16:00 _ Landestheater Neustrelitz 15:00 Schauspielhaus Neubrandenburg, Probebühne Kleiner Mann, was nun? FROSTERMONTAG 07.11.08 Gastspiel – „Angsthase Leopold “ – Ein Spiel 24. MÄRZ Schauspiel nach dem Roman von Hans Fallada 10:00_ Neubrandenburg für eine Oma und fünf Hasenmarionetten 16:00Schauspielhaus Landestheater Neustrelitz, Großes Haus von Wolf Bunge und Christian Marten-Molnár Hannah und Zum Hanna Theater Maskotte letzten Mal! Jugendstück von John Retallack 19:30 Landestheater Neustrelitz, Großes Haus „Der Liebestrank“ – Komische Oper DO 20.11.08 „Gräfin Mariza“ – OperetteNeustrelitz von Emmerich FR 07.11.08von Gaetano Donizetti 10:00 _ Premiere _ Landestheater 16:00 Schauspielhaus Neubrandenburg, Saal 19:30 _ Landestheater Neustrelitz Pinocchio, Kálmán Kinderstück von Kelting und Schlachter frei Der Sturm „Miles & More“ – Ein musikalischer Abend um 19:30CarloSchauspielhaus Neubrandenburg, Saal nach Collodi von William Shakespeare „Mein Kampf“ – Farce von George Tabori Liebe über den Wolken von Franz Wittenbrink

19:30 Theaterführung Landestheater für Neustrelitz, Großes Haus Historische die Familie 15:00 _ Schauspielhaus Neubrandenburg _ Probebühne „Kleiner Mann, was nun?“ – Schauspiel nach Frau Rosa deckt Tischvon Hans Fallada, von Wolf Bunge demden Roman Erzähltheater frei nach dem Märchen â��Tischlein deck und Christian Marten-Molnár dichâ��

Kleiner Mann, was nun? Neustrelitz, Großes Haus 16:00 Landestheater SchauspielGastspiel nach dem–Roman Hans Fallada Anrechtvon Niederdt. De Witwenclub von Wolf Bunge und‚up Christian „Lustspiel platt“ –Marten-Molnár Niederdt. Fritz-ReuterBühne Schwerin

Service Neubrandenburg Schauspielhaus · Pfaffenstraße 22 · 17033 Neubrandenburg Telefon: 0395-569 98 32 · Fax: 0395-582 63 50 Dienstag bis Freitag 10.00–13.00 ; 13.30–17.00 servicenb@landestheater-mecklenburg.de

Service Neustrelitz Glambecker Straße 5 · 17235 Neustrelitz Telefon: 03981-206 400 · Fax: 03981-205 944 Montag bis Freitag 9.00–18.00 Uhr · Samstag 9.00–12.00 Uhr servicenz@landestheater-mecklenburg.de

www.theater-und-orchester.de


kalendarisches

Oktober 13/ OKTOBER

10:00 Uhr „Schlossparkführung“ Treffpunkt: Friedrich Denkmal Rheinsberg 033931-2059 13/ OKTOBER

10:00 Uhr „Windkind“ Musiktheater mit und für kleine Ohren. Schlosstheater Rheinsberg 033931-39296 14/ OKTOBER

10:00 Uhr „Windkind“ Musiktheater mit und für kleine Ohren. Schlosstheater Rheinsberg 033931-39296 15/ OKTOBER

10:00 Uhr „Windkind“ Musiktheater mit und für kleine Ohren. Schlosstheater Rheinsberg 033931-39296 17/ OKTOBER

18:00 Uhr „Musik trifft Medizin“ -“Schlagen Frauenherzen anders?“ Foyer des Schlosstheaters Rheinsberg 033931 - 39296 18/ OKTOBER

11:00 Uhr „Schaustelle Stadtkern“ Museumsführung im Keramikmuseum mit anschließender Führung durch den historischen Stadtkern von Rheinsberg Telef. Voranmeldung Tourist-Information Rheinsberg 0339312059 Galerie Zopf+ Stadt Rheinsberg 033931-2059

18/ OKTOBER

19:30 Uhr Uhr Konzert des Organistenkurses des Landes Brandenburg St. Laurentiuskirche Rheinsberg 033931-39296 18/ OKTOBER

ab 19: 00 Uhr „1. Rheinsberger Kabarettnacht“ mit der „Distel“ Berlin und den „Zwei Meissners“ Potsdam Festzelt auf dem Sportplatz Rheinsberg 033931-2264 20/ OKTOBER

10:00 Uhr Schlossparkführung Treffpunkt: Friedrich Denkmal Rheinsberg 033931-2059 25/ OKTOBER

ab 18:00 Uhr „Oktoberfest“ Rheinsberg Festzelt auf dem Sportplatz Rheinsberg 033931-2264 27/ OKTOBER

10:00 Uhr Schlossparkführung“ Treffpunkt: Friedrich Denkmal Rheinsberg 033931-2059

08/ NOVEMBER

19:00 Uhr „7. Ofenfest“ Kulturgutshaus Köpernitz Köpernitz 033931-37855

November 11/ NOVEMBER

11:11 Uhr Eröffnung der närrischen Session 2008/2009 und „Schlüsselübergabe“ des Bürgermeisters an den Rheinsberger Carneval Club Rathaus Rheinsberg 033931-38036 13/ NOVEMBER

19:30 Uhr Lesung: Freya Klier „Wir waren wie Brüder und Schwestern“ „Ratskeller“ Rheinsberg 033931-2264 15/ NOVEMBER

19:19 Uhr Faschingsauftakt „RCC - 40 Jahre und was nun?“ Seehalle Rheinsberg 033931-38036 15/ NOVEMBER

„Lange Nacht der Künste“ Schloss, Park, Theater Rheinsberg 033931 - 39296

17:00 Uhr Konzert des Kammerchores „Leo Wistuba“ Schlosstheater Rheinsberg 033931 - 39296

08/ NOVEMBER

19/ NOVEMBER

01/ NOVEMBER

18:00 Uhr „Musik trifft Medizin“ - „Ein Mann wird nicht alt sondern weise...“ Foyer des Schlosstheaters Rheinsberg 033931 - 39296

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20:00 Uhr Johann Sebastian Bach: Konzert Lutherische Messe G-Dur St. Laurentiuskirche Rheinsberg 033931-38080


kalendarisches kalendarisches

„KERAMIK- und KUNSTHANDWERKERMARKT RHEINSBERG“ 29/ NOVEMBER 13/ DEZEMBER

21/ NOVEMBER

19:00 Uhr 19:30 Uhr 15:00 Uhr Im sicheinmal am 19.und 20.April 2008,JAZZVOCALS jeweils 10:00Berlin bis 17:00 Uhr, „2.Rheinsberger RheinsbergerStadtzentrum Ballnacht“ werden „Es war ein König“ Haus50 Rheinsberg Liederabend Ch. WolfMecklenburg-Vorpommern und M. Schlosstheaterund Brandenüber Aussteller aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Rheinsberg 033931-3440 Roterberg Töpfermeister, Floristen, Rheinsberg burg vorstellen. Dabei sind u.a. Kunstkeramiker, Textilgestalter, Korbmacher, Schlosstheater 033931 - 39296 Kunstmaler, Glasbläser, Schmuckgestalter und Holzschnitzer. Rheinsberg 21/ NOVEMBER Die Aussteller Töpferscheibe, vor den Augen der - 39296schnitzen oder gestalten 19:00 Uhr arbeiten direkt an der033931 13./14.direkt DEZEMBER Besucher. Kinder können selbst aktiv werden und Holzarbeiten unter Anleitung bearbeiten. In den Musical für die ganze Familie NOVEMBER „Weihnachtsmarkt“ „Ronja Räubertochter“ Rheinsberger Keramikmanufakturen30/ finden Führungen durch die Produktionsräume statt. 17:00 Uhr Ateliers und Galerien,Stadtzentrum Schlosstheater haben auch die Rheinsberger Selbstverständlich zum Teil mit interessanten Son„Adventskonzert“ Rheinsberg Rheinsberg derausstellungen, geöffnet. St. Laurentiuskirche 033931 - 80600 033931 - 39296 Und auch Schloss Rheinsberg und das Kurt Tucholsky Literaturmuseum (im Schloss) Rheinsberg mit Sonderausstellung „Helge Leiberg: BEDACHT. -Künstlerbücher14/ undDEZEMBER Bilderladen von 10:00 – 033931-38080 22/der NOVEMBER 02-05. Dezember 16:00Uhr Uhrein. 15:00 Uhr 17:00 Musical für die ganze Chorkonzert mitteilzunehmen dem „MännerNatürlich besteht auchFamilie die Möglichkeit, an der „Flottenparade“ der Reederei Halbeck „17. Kinderfilmfest“ Thema: Ich „Ronja Räubertochter“ gesangverein Rheinsberg“ in und eine „Fahrt in den Frühling“ auf der Rheinsberger Seenkette zu erleben oder sich von 10:00 habe einen Traum Schlosstheater weihnachtlicher Kaffeerunde –17:00 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ imRheinsberg Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr alte und neue FeuerHaus Rheinsberg Schlosstheater wehrtechnik zu bestaunen. Rheinsberg 033931 - 39296 Rheinsberg 033931-3440 033931 - 39296 22/ NOVEMBER

Dezember

für alle Veranstaltungen der 19:30 Uhr „Musikakademie“ Clubabend „Satire hausgeStarke Teams gesucht! (Schlosstheater) macht“ „-Aus der Region für die 05/ DEZEMBER und Aufführungen der RegionUnter Federführung des Marineclubs Rheinsberg Hafenfest“ 18:00 Uhr ist zum „12. Rheinsberger „Kammeroper Kulturgutshaus Köpernitz Medizin“ -Unge- geplant. Schloss Rheinsberg“ Köpernitz am Sonnabend, dem 24. Mai 2008,„Musik wiedertrifft ein Kutterwettrudern wollte Kinderlosigkeit und was 033931-37855 Die Begeisterung der Teilnehmer und Zuschauer beim 1.Rennen im Jahr 2007 war Anlass, man dagegen tun kann Änderungen vorbehalten! dass der Heimatverein Rheinsberger Seenkette und der Verkehrsverein Rheinsberger Seenkette Mit Sängerinnen und Sängern 24/ NOVEMBER Teams dieMeisterklasse eingeladenender Gastmannschaften befreundeter Marineaus der Hoch- TOURIST-INFORMATION 10:00 aus Uhr der Region auffordert, gegen schule für Musik Musical die ganze Familie clubs undfürgegeneinander anzutreten. Geplant sind 2Lódz Läufe, 1. Lauf ca.Rheinsberg 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr Foyer des Boote Schlosstheaters „Ronja Räubertochter“ Start – 200 m – Wende – 200 m Ziel je zwei gegeneinander, dann Wechsel der Mannschaften Rheinsberg 29.09.08 Schlosstheater 2. Lauf ab 13:30 Uhr mit Wechsel der Boote Jede Mannschaft, bestehtStand aus min. 9, max. 11 Personen, 033931 - 39296 Rheinsberg wie im Vorjahr sind natürlich auch wieder gemischte Mannschaften möglich. Tel.: 033931 - 39296 033931 - 39296 Nicht zu überhören bzw. zu übersehen im Jahr 2007 die Frauenmannschaft aus Dierberg, die sich Fax -34704 06/war DEZEMBER 15:00 durchsetze. Uhr 29/ NOVEMBER achtbar gegen die Männermannschaften „Glanzlichter der Oper“ der Region www.rheinsberg.de/tourist-in10:00 Uhr Firmen, Ortsfeuerwehren, Vereine, Chöre und Großfamilien sind zur Teilnahme aufgerufen. formation Konzert mit der Meisterklasse „Krippenfest“ Vor dem Wettkampf besteht auch die Möglichkeit, mit den Originalbooten nach telefonischer Absprader Hochschule der Musik Lódz Ortsmitte che mit Herrn Günter Steffens, Tel. 033931/2700. zu trainieren. e-Mail: tourist-information@ Schlosstheater oder 0176/21211400 Flecken Zechlin Spätester ist der 25.Rheinsberg April 2008033931 beim Verkehrsverein Rheinsberger rheinsberg.de Seenkette - 39296 033923 - Meldeschluss 715013

RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008 RHEINSBERGER MOSAIK · FRÜHLING 2008

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fotografisches

Ihre Urlaubsfotos ➊

Foto von Ingrid Künzel mit Gerd Natschinski (li.) und Thomas Borckholz (re.)

Kleiner G2 Gipfel in Heiligendamm (Foto: G. Tittel)

Yachthafen „Hohe Düne" in Warnemünde (Foto. Karin Stellmacher)

Opa Eckardt mit Enkel am Strand in Warnemünde

Allen Fotografen: HERZLICHEN DANK! ➌

RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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leserliches

Leserbriefe/Reaktionen

Mit größter Verwunderung lese ich der Herbstausgabe 2008 des Rheinsberger Magazin Mosaik einen Artikel der Ausbildungsgaststätte „Am Birkenhain“ unter der Rubrik Kulinarisches. In diesem Artikel wird mit dem Namen Theodor Fritsch die Verbindung zur Idee der Gartenstadtbewegung um 1900 und Aktivisten vegetarischer Gemeinschaften wie der Obstbaukolonie Eden bei Oranienburg geschlagen. Das verschlägt mir die Liebe Rheinsberger, Sprache. Theodor Fritsch war nicht Begründer der Gartenstadtbewegung und Liebe Gäste schon gar nicht Vordenker vegetarischer Aktivisten. Theodor Fritsch war einer Sie sollen wissen, dass wir vom der maßgeblichen Begründer antisemitischen, völkischen Gedankenguts und Rheinsberger Mosaik für Sie da lieferte den ideologischen Hintergrund für den Rassenwahn im Dritten Reich. sind. Schreiben Sie uns, wenn Ihnen etwas auffällt, Gutes wie Dieser Text stellt eine Verharmlosung und komplette Verzerrung der Person Schlechtes, sagen Sie uns Ihre Theodor Fritsch und der Geschichte Heimlands dar. Meinung. Regina Bruhn, Luhme-Heimland Dank für die aufklärenden Zeilen, Frau Bruhn. Weder der Autor des Textes, noch der Leitung der Ausbildungsstätte sowie der Redaktion, war dieser Name und sein Wirken ein Begriff. Wir fragen uns ob diese Unkenntnis eine Lücke in der Allgemeinbildung darstellt? Alle Beteiligten entschuldigen sich für diesen Fauxpas und versichern zugleich, dass uns jegliche Form von Antisemitismus und Rassenhass grundsätzlich fremd sind und dies, wie auch in unseren bisherigen Veröffentlichungen ersichtlich ist, von uns kategorisch abgelehnt wird. Die Redaktion

RHEINSBERGER MOSAIK · HERBST 2008

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Aber bitte mit Namen und Adresse. Anonyme Briefe fliegen in den Papierkorb. Leider können wir nicht alle Briefe veröffentlichen. Wir behalten uns vor Leserbriefe zu kürzen. Und nicht vergessen: Im nächsten Heft im Winter gibt es wieder die Rubrik Leserbriefe/Reaktionen.

Rheinsberger Mosaik PF 112 16831 Rheinsberg

Es ist uns leider nicht möglich, jede Zuschrift zu veröffentlichen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

Wieder in Zwickau angekommen,schicke ich Ihnen einen kleinen Bericht.Vielleicht haben Sie dafür Verwendung. Für mich und meinen Mann Heinz ein besonderes Urlaubserlebnis in Rheinsberg war, bei der Musikgala unter dem Titell " Bunbury und seine Freunde gratulieren" anläßlich des 80.Gebutstages vom Musicalkönig der DDR, Gerd Natschinski, im Schloßtheater Rheinsberg dabeizusein, denn mit seiner Musik sind wir groß geworden und aus Zwickau stammend, wohnen wir nur 38 Km von seiner Geburtsstadt Chemnitz entfernt, das verbindet ebenfalls.Zum Schluß kam sogar noch ein gemeinsames Foto mit dem Altmeister der gehobenen Unterhaltungsmusk zustande, als er erfuhr, dass wir aus " Zwicke "( Dialekt ) stammen. Gerd Natschinski schrieb u.a. die Musik zu 70 DEFA Filmen, u.a.auch für " Heißer Sommer " mit Frank Schöbel und Chris Doerk.Besonders mit der Operette " Messeschlager Gisela " und mit dem Musical " Mein Freund Bunbury " , das bisher über Wir kommen gern nach Rheinsberg und zeigen auch stolz 6000 mal gespielt wurde, machte er sich einen Namen. Besuchern aus anderen Regionen dieses Kleinod. Das Mosaik macht durch seine umfangreiche Information und Ingrid Künzel, seine tollen Fotos Lust auf weitere Besuche. Außerdem hat Zwickau es ein gutes Format, man nimmt es gern zur Hand. Gisela und Siegfried Jakob, Berlin


wirtschaftliches

Auf Firma Steffens ist immer Verlass Günther Steffens unterhält ein Transportunternehmen in Rheinsberg. Ganz egal ob sie sich von A nach B , vom Flughafen nach Rheinsberg oder zum Zug bringen lassenn wollen, oder ob Sie alte Möbel, Pakete oder Termingut irgendwohin befördern lassen wollen. Bei Günther Steffens sind sie an der richtigen Adresse.“ Ausflugsbusse, Transporter ein LKW und ein PKW BMW stehen für die unterschiedlichsten Transportaufgaben bereit.

Seit vielen Jahren befördert Fa. Steffens die Gäste des behindertengerechten Hotel „Haus Rheinsberg“ der Fürst Donnersmark Stiftung mit speziell dafür ausgerüsteten Fahrzeugen. Günter Steffens ist auch gesellschaftlich engagiert als Stadtverordneter, Vereinsvorsitzender des Marineclob Rheinsberg e.V und als Freund des Rheinsberger Karneval. DA

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Redaktion: Rheinsberger Mosaik

Layout: Henryk Walther

Redaktionsschluss: 08. 10. 2008

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Weihnachtsausgabe: 12.11. 2008 Dr.-Martin-Henning-Str.

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